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"Alles neu macht der Juni" - Studierende der Joseph Haydn Privathochschule konzertieren im Rahmen der Serie "Junge Talente im Konzert". Auf dem Programm stehen zeitgenössische Werke renommierter Komponistinnen und Komponisten, sowie Eigenkompositionen der Studierenden. Durch den Abend führt der Rektor der Joseph Haydn Privathochschule, Gerhard Krammer. Sendungshinweis: Radio Burgenland Extra 18. Juni 2026
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
D‘Lëtzebuerger Komponistin Catherine Kontz huet am Royal College of Music zu London Wierker vun Komponistinnen aus aller Welt virgestallt, déi an der elektronescher Musek schaffen. Et goung hei em verschidden experimentell Approchen, bei där souguer handgemaachen elektronesch Instrumenter virkommen. D‘Claire Barthelemy war fir eis kucken.
Franz Schuberts Erlkönig zählt zu den Klassikern der Musikgeschichte. Doch etliche andere Komponisten und Komponistinnen haben das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe vertont. 13 Vertonungen hat der Bariton Johannes Held nun auf einem Album zusammengetragen. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt er von der Entstehung, wer den Ritt musikalisch am besten umgesetzt hat und wie Crowdfunding bei CD-Produktionen helfen kann.
Auch Kabarettist und SWR-Kultur-Glossist René Sydow liebt den Frühling. Und er kann gut verstehen, warum es auch vielen Komponistinnen und Komponisten so geht – erst recht jetzt, so kurz vor dem wunderschönen Monat Mai. Wären da nicht ein paar Störfaktoren...
Wandern und Klassische Musik - das klingt erst mal nicht nach einer besonders naheliegenden Kombination. Aber in Bayern gibt es tatsächlich Wege, auf denen man Komponistinnen und Komponisten begegnet.
Wir sprechen mit Leonie Koch über Musikwissenschaft, Gender und Wikipedia: Was macht einen Wikipedia-Artikel "exzellent"? Wie sichtbar sind Komponistinnen in den Einträgen? Und wer entscheidet, was online geht und was nicht?
Jahrelang ignoriert – dann der Triumph: 1849 feiert Louise Farrenc mit ihrer 3. Sinfonie in Paris einen Sensationserfolg. Und plötzlich kommt niemand mehr an ihr vorbei. Von Michael Lohse.
In jüngerer Zeit binden auch zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten den Bigband-Sound in ihre Werke ein. 2019 wurde bei den Donaueschinger Musiktagen Simon Steen-Andersens Werk TRIO uraufgeführt, ein knapp 50-minütiges Stück für Orchester, in das neben dem SWR-Symphonieorchester auch das Vokalensemble und die SWR-Bigband involviert waren. Eine Werkanalyse von Adrian Brenneisen.
Die Pianistin Yami CruzMontero und die Musikwissenschaftlerin Ulrike Keil haben eine dreibändige Klavierschule zusammengestellt, ausschließlich mit Werken von Frauen.
Chorlieder von Komponistinnen sind rar. Die Frauenstimmen St. Gallen präsentieren nun mit ihrem Konzertprogramm «A Woman Takes Power» ausschliesslich Kompositionen von Frauen. Im Chor Frauenstimmen St. Gallen singen rund 20 junge Frauen. Die meisten von ihnen haben die Grundausbildung in der St. Galler Singschule genossen. Schon länger wollten sie ein Konzert gestalten, das ausschliesslich Bearbeitungen und Kompositionen von Frauen enthält. Mit «A Woman Takes Power» ist ihnen das nun gelungen. Die Kompositionen, die gesungen werden stammen aus ganz unterschiedlichen Zeitepochen. Der Bogen spannt sich mit Hildegard von Bingens Lied «Caritas abundat» vom Mittelalter bis hin zu «In this heart» der irischen Songwriterin Sinéad O'Conner. In dieser «Fiirabigmusig» spielt Chormusikredaktor Guido Rüegge ausschliesslich Kompositionen, die von Frauen geschrieben wurden. Zudem erzählt Vera Blaser, die bei den Frauenstimmen St. Gallen im Alt 2 singt, was ihnen am Repertoire wichtig ist und wie sie sich auf der Bühne präsentieren.
Claire Huangcis Repertoire ist breit gefächert, es reicht von Tschaikowsky bis Schubert, von Beethoven bis Gershwin, von Bach bis Rachmaninow. Jetzt hat sie ein Konzeptalbum herausgebracht mit Klaviermusik von Komponistinnen. Sie kommen aus unterschiedlichen Zeiten und Welten. Teils sind sie wohlbekannt, wie Fanny Hensel und Clara Wieck-Schumann, teils halbwegs bekannt geworden in jüngster Zeit, dank der Bemühungen der Genderforschung, wie Amy Beach. Und teils müssen sie erst noch entdeckt werden, wie die afroamerikanische Florence Price, die doppelt diskriminiert wurde.
Das Album "Piano Heroines" beweist, dass sich Komponistinnen wie Fanny Hensel oder Amy Beach vor keinem männlichen Kollegen verstecken müssen.
Komponistinnen hatten bis weit ins 20. Jahrhundert hart zu kämpfen. "Piano Heroines" hat Claire Huangci deshalb ihr jüngstes Album genannt. Es bietet wunderbare Klaviermusik von vier Komponstinnen in exzellenten Interpretationen.
Virtuos, wütend, verletzlich. Claire Huangci widmet ihr neues Album Fanny Hensel, Clara Schumann, Amy Beach und Florence Price - und zeigt, wie radikal romantische Musik von Komponistinnen klingen kann.
Chen Reiss gehört zu den international gefragtesten Opernsängerinnen. Als Sopranistin tritt sie in den großen Häusern der Welt auf, singt bei den bedeutendsten Festivals, hat Hauptrollen an der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, der Mailänder Scala, der Hamburgischen Staatsoper oder der Wiener Staatsoper gesungen. Ihr jüngstes Album "Jewish Vienna" hat sie zusammen mit Daniel Grossmann und dem Jewish Chamber Orchestra Munich bedeutenden Komponistinnen und Komponisten des 20. Jahrhunderts gewidmet. Darunter sind auch weniger bekannte Namen wie Josefine Winter, die 1943 von den Nazis ermordet wurde. Bevor Chen Reiss Ende März zusammen mit Sharon Kam und Yael Kareth mit Schumann, Mahler und Spohr in der Hamburger Elbphilharmonie auftritt, ist sie zu Gast bei NDR Kultur à la carte. Kurz vor dem 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, spricht die israelische Sopranistin mit Friederike Westerhaus über Tradition und zeitgenössische Klänge in Musik und aktueller Gegenwart.
Wer in aktuelle Konzertprogramme schaut, stellt oft fest: Mit Blick auf weibliche Komponistinnen gibt es immer noch Nachholbedarf. Dass es die begabten Frauen aber durchaus gibt, ihnen nur eine Bühne fehlt, zeigt der erste „All Female Composer Slam“, bei dem nur Komponistinnen im Stuttgarter JOiN gegeneinander antreten. Eine Weltpremiere.
Wie man's nimmt. Mit Dirigentinnen des Neujahrskonzerts dauert es wohl noch, bisher stehen Männer am Pult, diesmal Yannik Nézet-Séguin. Aber Komponistinnen gab es: Josephine Weinlich (Wienerin und Strauss-Zeitgenossin), und die Afro-Amerikanerin Florence Price. 00:40 - Aktuell … neue Töne beim Wiener Neujahrskonzert? Dieses Jahr immerhin mit zwei Komponistinnen: der Wienerin und Strauss-Zeitgenossin Josephine Weinlich und der Afro-Amerikanerin Florence Price. 09:45 - Neuerscheinungen … Alica Sara Ott mit Frühromantik von John Field (Deutsche Grammophon 2025) und das City Light Orchestra mit «The Sound of Adventure» (Prospero Classical 2025). (Oliver Rutz) 31:55 - Gespräch … mit der Oltener Sängerin Elian Zeitel. (Luca Koch) 47:00 - Swiss Corner … Lawrence Power und die Camerata Bern – am 8., 10. und 11. Januar, und: Andras Schiff – am 9. Januar mit Bachs Kunst der Fuge in der Tonhalle St. Gallen.
Sie wurde nur 36 Jahre alt, hat nach dieser kurzen Lebenszeit aber ein beachtliches Werk hinterlassen, unter anderem mit einer Sinfonie, einer Oper, drei Ouvertüren und vielen Klavierstücken und Liedern. Agnes Tyrrell gehört zu den Komponistinnen, die Wissenschaft und Künstlerinnen gerade erst wiederentdecken – jetzt hat die Pianistin Kyra Steckeweh zusammen mit dem Gewandhaus Chor Leipzig ein erstes Porträt-Album aufgenommen. Hannah Schmidt hat es sich angehört.
In den 1920ern und 30ern hatte Chicago eine blühende schwarze Klassikszene. Deren Schlüsselfiguren waren weiblich: Komponistinnen und Musikerinnen, Veranstalterinnen und Musikjournalistinnen. Musik war für sie auch ein Mittel zu feministischem und schwarzem Empowerment. Nora Holt, Estella Bonds, Maude Roberts George, Florence Price: Sie drückten der schwarzen Klassikszene Chicagos ihren Stempel auf. In einer Stadt, in der immer wieder Rassenunruhen tobten, musizierten und komponierten sie, gründeten Vereinigungen wie die «National Association of Negro Musicians» und vergaben Stipendien. Manche zogen hinter den Kulissen die Strippen, manche standen im Scheinwerferlicht. So wie die Komponistin Florence Price: 1933 spielt das Chicago Symphony Orchestra ihre erste Sinfonie – das erste Werk einer Afroamerikanerin, das von einem der grossen Orchester der USA aufgeführt wird. Erstsendung: 15.11.2024
Komponistinnen, Interpretinnen, Dozentinnen, Organisatorinnen: Es gab viele Frauen, die die Anfangszeit der Darmstädter Ferienkurse mitgeprägt haben. Die meisten sind in Vergessenheit geraten. 1946 wurden die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik gegründet. Im Nachkriegsdeutschland sollten sie der am Boden liegenden Musikszene zu einem Aufschwung verhelfen. Schnell wurden sie zu einem hot spot der zeitgenösschen Musik. Es sind vor allem die Namen von Männern, die mit der Anfangszeit der Ferienkurse in Verbindung gebracht werden: Olivier Messiaen, Theodor W. Adorno, John Cage. Aber es gab auch zahlreiche Frauen, die die Geschichte der Ferienkurse prägten: Die Sängerinnen Carla Henius und Margot Hinnenberg-Lefèbre, die Komponistinnen Dika Newlin und Gladys Nordenstrom, die Musikjournalistin und Chronistin Brigitte Schiffer. Ein blinder Fleck in der Musikgeschichte, dem sich Musikwissenschaftlerin Juana Zimmermann angenommen hat.
Wie lebten die in Vergessenheit geratenen Frauen, die unermüdlich für ihre Kreativität und ihre Freiheit kämpfen mussten? Komponierten sie anders als ihre männlichen Kollegen? Was können wir heute von ihnen lernen?
Ausschließlich Musik von Komponistinnen vereint die Cellistin Raphaela Gromes auf ihrer jüngsten CD – und stürmte zum zweiten Mal die Klassik-Charts. Vor dem einzigen "Fortissima"-Termin in Österreich – dem 8. November in Schloss Wartholz in Reichenau/Rax – sprachen wir mit der Künstlerin über "Frauen, die komponieren wie ein ganzer Mann" und darüber, wie man mit einem anspruchsvollen Klassik-Programm auf Platz 1 der Charts landet.
"Breaking Waves" heißt das aktuelle Album des Ostrobothnian Chamber Orchestra aus dem westfinnischen Kokkola. Der Titel bezieht sich auf die tönende Meeresbrandung in einem der drei Stücke - aber die hier präsentierten Komponistinnen waren auch Wellenbrecher gegen gesellschaftliche Konventionen. Die Werke von Grace Williams, Grazyna Bacewicz und Johanna Müller-Hermann sind eine echte Entdeckung.
Ein Buchstabe macht den Unterschied: Wahrscheinlich wäre die Karriere der französischen Komponistin Louise Farrenc als Louis Farrenc steiler verlaufen. Doch als Frau kämpft Louise Farrenc gegen Windmühlen ... Von Michael Lohse.
Cellistin Raphaela Gromes veröffentlicht das Buch "Fortissima!", in dem sie mit der Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka Lebensgeschichten vergessener Komponistinnen nachzeichnet. Im Interview erzählt sie, warum diese Musik ihren Blick auf die Welt verändert hat.
«Musik ist meine Zufluchtswelt», sagt die Musikerin Tabea Zimmermann, eine der weltweit renommiertesten Bratschistinnen. Sie ist «artiste étoile» am Lucerne Festival 2025. Ein Gespräch über Neugier und Zuversicht, über ihre Liebe zu Mittelstimmen und Kammermusik als Gesellschaftstraining. Sie gilt als «Königin der Bratsche»: Tabea Zimmermann steht seit Jahrzehnen auf internationalen Bühnen. Sie hat mit den führenden Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet. Die Liste der Werke, die sie uraufgeführt hat, ist lang. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie Professorin für Bratsche an der Frankfurter Musikhochschule. Im Talk verrät sie, was sie am Unterrichten so fasziniert und was sie ihren Studierenden mitgeben will, wie sie sich neukomponierten Werken annähert und warum sie sich lieber als Musikerin als als Bratschistin bezeichnet.
Das Oratorium „Isacco“ der einst erfolgreichenBarockkomponistin Marianna Martines wurde gestern als Oper in der Kammeroperpräsentiert. Unser Opernexperte Richard Schmitz berichtet. Tatsächlich entpuppt sich dieses Oratorium von PietroMetastasio durchaus als bühnentauglich. Anfangs lässt uns die RegisseurinEva-Maria Hockmayr im Glauben, es handle sich um ein Konzert. Die fünf Solistensitzen und warten auf ihren Einsatz. Doch bald beginnen sie ihre Rollen auch zuspielen. Der Raum weitet sich zu einer spärlich möblierten Gründerzeit-Wohnung,in der Abraham und Isaak, Sara, Abrahams Frau, und Gamari - anfangs Freund Isaaks,später sein älterer Bruder, das bekannte biblische Geschehen reflektieren. Sehrsensibel – mit Kreuzen und einem Christbaum - wird auch zum Ausdruck gebracht,dass auch Gott seinen eigenen Sohn am Kreuze geopfert hat.Christian Senn schildert mit seiner angenehmen Stimme dieQualen des Vaters, der von Gott angeleitet wird, den eigenen Sohn zu opfern. SophieGordeladze differenziert ihre Gefühle als Mutter Sara mit viel Ausdruck. Dawird das Drama spürbar. Der Sopranist Dennis Orellana macht aus dem gehorsamenSohn, der bereit ist zu sterben, eine Person, mit der man mitleidet. Alle dreibringen aber auch die emotionalen Zwischentöne, die in Metastasios Text stehen,zum Ausdruck. Auch Anle Gou als Gamari kann da mithalten. Andjela Spaic singtden Engel mit klarer Stimme. Die Dirigentin Chiara Cattani unterstützt mit demBach-Consort Wien die Sänger bei ihrem Bemühen und bringt die Partitur zumBlühen.Metastasio hat nicht nur diesen großartigen Textgeschrieben, sondern auch an der Entwicklung der Komponistin entscheidendenEinfluss geübt. Seine Förderung reichte über seinen Tod hinaus, weil er sieauch finanziell sicherstellte, sodass sie bis an ihr Lebensende freikomponieren konnte. Die Uraufführung des Oratoriums im Hofburgtheater (!) warein großer Erfolg. Und das wundert mich nach dem gestrigen Abend nicht.Musikalisch geht das Werk über viele der wiederentdeckten Barockopern hinaus.Die zahlreichen Koloraturen dienen dem Text und nicht der Präsentation vonVirtuosität. Schön, dass diese Musik entdeckt wurde. Unser Freund Otto Biba warda auch nicht ganz unbeteiligt. Dieser Abend zeigt, dass es schon zu Mozarts Zeitenaußergewöhnliche Komponistinnen gegeben hat und dass eine Regisseurin, eineDirigentin und die Primadonna ein Werk zum Erfolg machen können. Nicht nurFeministinnen sollten hingehen. Sie werden ebenso zufrieden sein wie dasPremierenpublikum. Wertnote: 8,4Foto (c) Herwig Prammer/Musiktheater an der Wien
Ob Mendelssohn, Hensel, Zemlinsky oder Korngold - die Sopranistin Chen Reiss widmet sich gerne der Musik jüdischer Komponistinnen und Komponisten. Mit ihrem neuen Album "Jewish Vienna" wirft sie zusammen mit dem Jewish Chamber Orchestra Munich einen Blick in das Wien um 1900 - und findet wahre Schätze.
Helen ist Programmiererin und hat schon vor bzw. während ihrem Game Design Studium bei Goodgame und Fizbin gearbeitet. Dank einem Schlenker in die "seriöse" Softwareentwicklungsbranche hat sie erkannt, was ihre eigentliche Traumberufung ist: Games zu nutzen, um reale Sachverhalte auf spielerische Art und Weise greifbar zu machen. Im Interview sprechen wir auch über NeoPets, Scientology, Barcode-Scanner, Komponistinnen und vieles mehr!
Seit Herbst 2023 ist der gebürtige Franzose Joseph Bastian Chefdirigent der Münchner Symphoniker - und gleich zu Amtsantritt hat er sich für Komponistinnen starkgemacht. Ein erstes gemeinsames Album, erschienen beim Eigenlabel der Münchner Symphoniker, ist der amerikanischen Spätromantikerin Amy Beach gewidmet - eine echte Entdeckung, meint Fridemann Leipold.
Ein Vorstoss von GLP-Landrat Manuel Ballmer will die Regierung daszu auffordern, Seilbahnen als mögliches Verkehrsmittel im Baselbiet zu prüfen. Skepsis gegenüber dieser Idee äussert ein bürgerlicher Politiker. Ausserdem: · Das Festival "Feminale" bringt Interpretinnen und Komponistinnen auf die Bühne
(00:00) Generationenwechsel am Opernhaus Zürich: Was wird neu unter dem neuen Intendanten Matthias Schulz? Weitere Themen: (05:51) Das Festival Feminale Basel: Studentinnen der Hochschule für Musik Basel setzen sich für mehr Sichtbarkeit von Komponistinnen und Dirigentinnen ein. (10:56) Heidi im Zürcher Neumarkt-Theater: Ein Klassiker neu interpretiert. (14:39) Der Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld war in der NSDAP – wie ist das einzuordnen? (20:19) Kollektiv kämpft gegen Egoismus – im Schauspiel «Robin Hood – Die Biest-Ballade» am Schauspielhaus Zürich. (25:02) Premiere in Luzern: Jugendliche bringen Verdis «La Traviata» auf die Opernbühne.
Dieser Tage präsentiert der Musikverein Graz das Programm der nächsten Spielzeit. Für die Saison 2025/26 haben sich Intendant Michael Nemeth und sein Team neben einer gewohnt hochkarätigen Künstlerschar einige Neuheiten einfallen lassen. Etwa die Initiative Hidden Harmonies, die Komponistinnen ins Zentrum rückt. Für Kinder und Jugendliche gibt es eine breite Angebotspalette. Klassikstars wie Asmik Grigorian, Grigory Sokolov, Juan Diego Flórez und Rudolf Buchbinder werden im Stefaniensaal auftreten, zu dessen 140. Jubiläum die Grazer Philharmoniker groß aufspielen werden. Der Klangkörper selbst feiert seinen 75. Geburtstag.Die Wiener Philharmoniker eröffnen am 13. September unter Franz Welser-Möst mit einem Konzert für Österreich . Adam Fischer steuert in der dritten Ausgabe seines Haydn-Festes auf den Höhepunkt zu: auf das Oratorium Die Schöpfung. Emmanuel Tjeknavorian macht zweimal Station in Graz - im Jänner 2026 am Pult des Youth Orchestra Alpe Adria und im Juni - erstmals in Österreich - mit seinem Orchestra Sinfonica di Milano.
Dieser Tage präsentiert der Musikverein Graz das Programm der nächsten Spielzeit. Für die Saison 2025/26 haben sich Intendant Michael Nemeth und sein Team neben einer gewohnt hochkarätigen Künstlerschar einige Neuheiten einfallen lassen. Etwa die Initiative Hidden Harmonies, die Komponistinnen ins Zentrum rückt. Für Kinder und Jugendliche gibt es eine breite Angebotspalette. Klassikstars wie Asmik Grigorian, Grigory Sokolov, Juan Diego Flórez und Rudolf Buchbinder werden im Stefaniensaal auftreten, zu dessen 140. Jubiläum die Grazer Philharmoniker groß aufspielen werden. Der Klangkörper selbst feiert seinen 75. Geburtstag.Die Wiener Philharmoniker eröffnen am 13. September unter Franz Welser-Möst mit einem Konzert für Österreich . Adam Fischer steuert in der dritten Ausgabe seines Haydn-Festes auf den Höhepunkt zu: auf das Oratorium Die Schöpfung. Emmanuel Tjeknavorian macht zweimal Station in Graz - im Jänner 2026 am Pult des Youth Orchestra Alpe Adria und im Juni - erstmals in Österreich - mit seinem Orchestra Sinfonica di Milano.
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Dieser Tage präsentiert der Musikverein Graz das Programm der nächsten Spielzeit. Für die Saison 2025/26 haben sich Intendant Michael Nemeth und sein Team neben einer gewohnt hochkarätigen Künstlerschar einige Neuheiten einfallen lassen. Etwa die Initiative Hidden Harmonies, die Komponistinnen ins Zentrum rückt. Für Kinder und Jugendliche gibt es eine breite Angebotspalette. Klassikstars wie Asmik Grigorian, Grigory Sokolov, Juan Diego Flórez und Rudolf Buchbinder werden im Stefaniensaal auftreten, zu dessen 140. Jubiläum die Grazer Philharmoniker groß aufspielen werden. Der Klangkörper selbst feiert seinen 75. Geburtstag. Die Wiener Philharmoniker eröffnen am 13. September unter Franz Welser-Möst mit einem Konzert für Österreich . Adam Fischer steuert in der dritten Ausgabe seines Haydn-Festes auf den Höhepunkt zu: auf das Oratorium Die Schöpfung. Emmanuel Tjeknavorian macht zweimal Station in Graz - im Jänner 2026 am Pult des Youth Orchestra Alpe Adria und im Juni - erstmals in Österreich - mit seinem Orchestra Sinfonica di Milano.
Wir stellen euch anhand des Buches "Komponistinnen. Frauen, Töne, Meisterwerke" von Aliette de Laleu (Reclam 2024) die vergessenen Komponistinnen der Musikgeschichte vor. Dazu zählen Beatriz de Dia, Barbara Strozzi, Maria Anna Mozart, Fanny Mendelssohn und Clara Schuhmann.
Wir stellen euch anhand des Buches "Komponistinnen. Frauen, Töne, Meisterwerke" von Aliette de Laleu (Reclam 2024) die vergessenen Komponistinnen der Musikgeschichte vor. Dazu zählen Beatriz de Dia, Barbara Strozzi, Maria Anna Mozart, Fanny Mendelssohn und Clara Schuhmann.
Die Galeristin Alice Pauli brachte ab 1961 Kunst nach Lausanne, nun widmet sich eine Ausstellung der einflussreichen Sammlerin und Mäzenin. Und: der Verein FemaleClassics bringt mehr Komponistinnen auf Spiel- und Lehrpläne. Alice Pauli hob Lausanne auf die Landkarte der Kunstwelt. In den späten 1950er Jahren war das gesellschaftliche Interesse an Kunst in Lausanne gering. Wer Geld hatte, gab es nicht unbedingt für Kunst aus. Alice Pauli brachte Lausanne die Lust an Kunst bei. Die Frau, die ursprünglich aus der Uhrenbranche kam, eröffnete 1961 eine Galerie, die sehr erfolgreich war. Und sie wurde eine wichtige Unterstützerin für die Plateform 10, das neue Museumsquartier in Lausanne. Eine Ausstellung im «Musée cantonal des Beaux-Arts» würdigt Alice Pauli. Frauen komponieren genauso gute Musik wie Männer. Dennoch stehen Komponistinnen viel seltener als Komponisten auf den Spielplänen von Berufsorchestern oder in Lehrplänen. Aus Empörung darüber gründete die Bratschistin Meredith Kuliew vor drei Jahren den Verein FemaleClassics. Der vermittelt Wissen zu Komponistinnen aller Epochen, veranstaltet jährlich ein eigenes Festival mit frauenkomponierter Musik und kritisiert Schweizer Berufsorchester für zu wenig diverse Spielpläne. Was sagen das Sinfonieorchester Basel und das Berner Symphonieorchester dazu?
Musikwissenschaftlerin Marlies Lüpke will Komponistinnen sichtbarer machen und hat dazu in München einen Stadtrundgang entworfen. Zum Weltfrauentag verrät sie BR-KLASSIK, welche vergessenen Musikfrauen es in München zu entdecken gibt.
Interpreten: Lisa MariaSchachtschneiderLabel: Ars ProduktionEAN: 4260052383773Es gab eine Zeit, da war der Begriff „Konzeptalbum“ein wenig in Verruf geraten. Mittlerweile jedoch erlebt die thematisch passendeZusammenstellung verschiedenster Komponisten, Zeiten und Stile wieder eineHochblüte. Besonders gelungen, in mehrfacher Hinsicht, ist dies beim jüngstenAlbum der Pianistin Lisa Maria Schachtschneider.Die aus Deutschland stammende, seitJahren jedoch in der Schweiz beheimatete, Pianistin Lisa Maria Schachtschneidersieht es als großes Privileg, „von atemberaubend schönen Berglandschaftenumgeben zu sein und eine der höchsten Luftqualitäten weltweit täglich einatmenzu dürfen“. So schreibt sie es am Beginn des Beihefttextes zu ihrer neuen CDPlanet Earth – as within so without. Mit dem Musikprogramm darauf, den vierElementen zugeordnet, möchte sie einen künstlerischen Anstoß zu einem „wertschätzenden,achtsamen und bewussten Wahrnehmen und Erhalten unserer Natur und Umwelt geben“.Eine Referenz an ihre SchweizerWahlheimat findet sich mit dem Schweizer Jahr aus den Années de Pèlerinage vonFranz Liszt sowohl beim Wasser als auch in der Luft. Bekanntes stammt weitersaus dem Repertoire von Claude Debussy, u.a. Feux d'artifice, Maurice Ravel,Jeux d'eau oder Igor Strawinsky, danse infernale aus dem Feuervogel. Zu denprominenten Herren der Tonsetzerzunft gesellen sich nicht minder großartigeWerke von Komponistinnen der letzten 200 Jahre. So gibt es Höhepunkte wie dasu.a. wunderbar impressionistische From Grandmother's Garden von Amy Beach oderdie, für ihre Entstehungszeit um 1947/48 sehr spätromantische, Klaviersonatevon Martha von Castelberg zu entdecken. Oder die ausgesprochen originellen Preziosenaus den Träumereien von Sophie Gräfin Wolf Baudissin. Es ist jedoch nicht nurdie Auswahl der einzelnen Stücke, und natürlich das ganz hervorragende Spielder Pianistin selbst, sondern auch die Anordnung und Dramaturgie derZusammenstellung, die diese CD zu etwas ganz Besonderem macht. (mg)