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Harder, Matthias www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
James Krüss, geboren auf der kleinen Insel Helgoland, wurde erst in München mit seinen Geschichten berühmt. Die Internationale Jugendbibliothek Schloss Blutenburg hat nun eine frische Ausstellung zu seinem Namen vorbereitet. Kinderreporterin Elli durfte mit Julia Jerosch sprechen und sie mit Fragen löchern.
Unser heutiger Gast beschäftigt sich beruflich mit Räumen. Mit Gebäuden, Stadtentwicklung und Immobilien. Gleichzeitig hat er gemeinsam mit seiner Frau Margarita einen Ort geschaffen, an dem seit vielen Jahren etwas entsteht, das man in unserer Zeit kaum hoch genug einschätzen kann: echte Aufmerksamkeit für junge Talente. Vor inzwischen 15 Jahren haben die beiden den „salondergegenwart“ gegründet. Eine Ausstellung in Hamburg, die sich konsequent der jungen zeitgenössischen Kunst widmet. Jahr für Jahr reisen sie durch Deutschland, besuchen Kunsthochschulen, sprechen mit Professorinnen und Professoren, gehen in Ateliers und suchen nach Künstlerinnen und Künstlern, die vielleicht noch niemand kennt, deren Arbeiten aber etwas in Bewegung setzen. Viele dieser Namen tauchen später auf großen Kunstmessen, in Galerien und Museumssammlungen wieder auf. Der salondergegenwart gilt inzwischen als einer der spannendsten Orte, um früh zu sehen, was morgen relevant werden könnte. Beeindruckend ist dabei auch die Haltung hinter dem Projekt. Der Salon ist als gemeinnützige Plattform (gGmbH) organisiert. Verkaufserlöse fließen bei Künstlern ohne Galerie vollständig an die Kunstschaffenden zurück. Für manche bedeutet das Anerkennung. Für andere schlicht die Möglichkeit, weiter Kunst machen zu können. Wie erkennt man Potenzial, bevor es sichtbar wird? Wie schafft man Räume, in denen Menschen wachsen können? Und was können Unternehmen, Führungskräfte und Organisationen vielleicht von Menschen lernen, die seit Jahren junge Talente begleiten, ohne sie sofort in Kategorien, KPIs oder Marktlogiken zu pressen? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Christian Holle. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Das Baselbieter Strafgericht verurteilte eine 70-Jährige unter anderem wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 10 Monaten. Sie hatte aus Ärger über 1. August-Feuerwerk in nächster Nähe zu Kindern aus einer Pistole geschossen. Ausserdem: · Wohnungsknappheit auch in der Agglomeration? In Allschwil fordern die Jungfreisinnigen heute, den Denkmalschutz abzuschaffen, damit einfacher Wohnraum geschaffen werden könne · Wie weiter mit dem Tierfriedhof in Läufelfingen? Die Besitzerin sucht altershalber einen Käufer oder eine Käuferin, bisher vergeblich · Fremdplatziert oder verdingt: Eine Ausstellung in Liestal gibt Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen eine Stimme
Der sogenannte „schönste Tag“ im Leben eines Menschen ist das Thema einer Ausstellung im rheinhessischen Essenheim: Die Dorfhochzeit im Wandel der Zeit.
Eine Ausstellung über die emotionale, kulturelle und auch politische Bedeutung von Essen – und darüber, wie stark kulinarische Erfahrungen unsere Identität und Erinnerungen prägen. Das Archiv der vollen Bäuche kann im Ausstellungsraum Klingental besucht werden.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Noch bis zum 10.05.26 läuft im KW Berlin die Ausstellung „Partitur“, die der dänischen Komponistin und Wegbereiterin elektronischer Musik gewidmet ist. Da die Ausstellung enttäuschend wenig Inhalte bietet, ist dieser Beitrag ein Blick auf die Biographie der 1924 geborenen Komponistin und antifaschistischen Widerstandskämpferin und auf Möglichkeiten, sich ihrem Werk zu nähern. Musik: nystada @nystada_music; lobosh kiefer Vielen Dank an k_kater und monoblau Empfehlungen: Heroines of Sound -Festival | Schwerpunkt Else Marie Pade: Dokumentarfilm: „Else Marie Pade in Conversation with Jacob Kirkegaard“, Sofie Tønsberg, DK 2012 https://www.heroines-of-sound.com/heroines-edition-4-a-tribute-to-else-marie-pade/ „Lyd på liv“, Dokumentarfilm von Katia Forbert Petersen, Iben Haahr Andersen, DK, 2006 https://www.dfi.dk/viden-om-film/filmdatabasen/film/lyd-pa-liv KW Berlin | Website: https://www.kw-berlin.de/de/ausstellungen/else-marie-pade-partitur
Gerner, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Aus der jüdischen Welt
In diesem Podcast geht es um die Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“, die vom 27. März bis zum 26. Juni 2026 im Museum Ostwall im Dortmunder U gezeigt wird. Über die Ausstellung spricht Michael Griff, einer der Kuratoren der Ausstellung, mit Hans-Georg Moek. Die Ausstellung zeigt anhand künstlerischer Positionen von den 1960ern bis heute, wie sich Künstlerinnen und Künstler vermeintlich nutzlos gewordene Materialien aneignen und in ihren Werken soziale, ökologische und politische Fragestellungen thematisieren. Ausgangspunkt ist unter anderem die spektakuläre Aktion „Situation Schackstraße“ von H. A. Schult, der 1969 Müll bewusst in den öffentlichen Raum zurückbrachte, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Die Schau zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler Abfall nicht nur als Material nutzen, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Prozesse – von Aktionskunst und Fluxus bis zu aktuellen Arbeiten über globale Abfallströme und Umweltfragen. Abb.: Krištof Kintera (*1973), Postnaturalia, 2016-2017, Mixed-Media Installation, © Krištof Kintera, Foto: Krištof Kintera
Budgetiert hatte der Kanton Schaffhausen für das letzte Jahr eigentlich ein Minus von rund 49 Millionen Franken. Unter dem Strich verzeichnet der Kanton nun aber ein sattes Plus. Zu verdanken hat er den zusätzlichen Geldsegen unter anderem Gewinnausschüttungen des Stromkonzerns Axpo. Weitere Themen: · Im Kampf um das Zürcher Stadtpräsidium kommt es zu Störmanövern gegen SP-Kandidat Raphael Golta. · Der Streit um den Veloweg am Zürcher Neumühlequai geht in eine nächste Runde. · Eine Ausstellung im Winterthurer Gewerbemuseum widmet sich Kräutern und Pflanzen im urbanen Umfeld.
Müller, Paulus; Adam, Johanna www.deutschlandfunk.de, Corso
Am 29. März 1946 wurde der Auschwitz-Überlebende Shmuel Dancyger von einem Stuttgarter Polizisten erschossen. Im württembergischen Kunstverein sind nun erstmals Dokumente und Fotografien zu sehen, die die Tat in den zeitgeschichtlichen Zusammenhang einordnen.
Eine Ausstellung geht der Frage nach der Schuld der schweigenden Menge nach. (Autor: Oliver Jeske)
Eine Ausstellung geht der Frage nach der Schuld der schweigenden Menge nach. (Autor: Oliver Jeske)
Eine Ausstellung zum Holocaust fragt: "Was wussten die Deutschen?" Publizist Michel Friedman meint, dass keine "Brücke" zwischen den Nachfahren der Opfer und denen der Täter entstanden sei. Er ruft dazu auf, Gesicht gegen Unmenschlichkeit zu zeigen. Münkel, Jana www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein hat eines der schlechtesten Jahre ihrer Geschichte hinter sich. Niedrigwasser im Rhein und die Quaggamuschel haben einen reibungslosen Betrieb verunmöglicht. Und auch der Start in die neue Saison dürfte harzig werden. Weitere Themen: · Die Rechnung 2025 der Stadt Zürich schliesst mit einem Minus von knapp 23 Millionen Franken. · Die Migros Zürich macht wegen Tegut und Alnatura einen 180-Millionen-Verlust. · Eine Ausstellung in der Photobastei in Zürich widmet sich Gastarbeitern.
Eine Ausstellung im Haus Mies van der Rohe rückt Otto Lossen ins Rampenlicht – den fast vergessenen Fotografen, der 1927 Bau und Einweihung der Weißenhof-Siedlung dokumentierte.
Im Foyer des Kreishauses des Landkreises Göttingen ist bis Donnerstag die Wanderausstellung „Baukultur trifft Klimaschutz – Gute Beispiele“ zu sehen. Die Ausstellung der Architektenkammer Niedersachsen ist täglich von 9 bis 15 Uhr frei zugänglich. Katja Albrecht hat für uns mit Heike Klankwarth, Vorstandsvorsitzende der Volksheimstätte und Regionalbeauftragte der Architektenkammer im Raum Südniedersachsen und Gabi von Allwörden, Referentin für Nachhaltigkeit und Baukultur in ...
Koldehoff, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Das Publikum hat Eintritt gezahlt und erwartet Sensationen. Doch der Ausstellungsmacher ist nicht zufrieden. Auch nicht mit dem Publikum. FOLGE ‚HÖR MAL DEUTSCHLAND‘ IN SPOTIFYSchauplätze deutscher Identitäten und Mitwirkende: Weimar, Hausmeister Goethehaus, Ettersberg, Buchenwald, Chor Völkerschlachtdenkmal Leipzig, Generaldirektor DHM Berlin, Fremdenführer Hitlers Teehaus Obersalzberg, Versuchsleiter Technikmuseum München, Fischkutterfahrer Kreidefelsen Rügen und Germania, mehrere Teutonen, eine Schar Bürger und Bürgerinnen. Von Anja Kempe. Modernisierung 2025. Regie und Produktion Anja Kempe. WDR 3 Kulturfeature - Feature (Ausschnitt)
Gelegentlich beschreiten wir neue Wege, plagen uns durch dichtes Gestrüpp und testen, wie dünn das Eis ist. Über EINE Ausstellung zu sprechen ist ja schon eine Aufgabe, derer ZWEI unter die Lupe zu nehmen UND zu vergleichen, ist kompliziert. Und somit werdet Ihr Zeugen eines Neuanfangs. Wir wissen nicht, welche Folgen dieser Versuch nach sich zieht. Vielleicht machen wir das nie wieder ...! Irgendwie hängt das auch davon ab, was Ihr sagt. Lasst uns also bitte wissen, was Ihr denkt. Wir lieben Ferdinand Georg Waldmüller und retrospektiv tut es mir leid, dass wir tendenziell mehr über Gustave Courbet gesprochen haben. Aber so läuft es halt, wenn man unvoreingenommen und ohne Skript ins Gespräch geht. Diese Folge ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir dieses Formal auslegen. Ergebnisoffen und spontan. Wir hoffen natürlich sehr, dass wir Euren Ansprüchen gerecht werden und auch denen der Herren Waldmüller und Courbet. Jedenfalls rufen wir auf zum Besuch beider Ausstellungen. Am besten back to back ... Viel Spaß beim Hören und Schauen! Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at Website: https://www.gieseundschweiger.at Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion Musik: Matthias Jakisic Sprecherin: Sarah Scherer Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer Cover: Markus Lettner
Knappe, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die Dirigentin Johanna Malangré: Die Orgel hat sie auf die Klangfülle und die Klangfarben des Orchesters gebracht. Weg vom Klavier, hin zum Dirigieren. Inzwischen hat sie einen steilen Start hingelegt: Sie bekam einen Platz in der prestigeträchtigen Dirigierklasse von Johannes Schläfli in Zürich. Dann war sie mehrmals an der Academy des Lucerne Festival als Assistentin und später als Gastdirigentin. Und seit einigen Jahren ist Malangré eine der wenigen Generalmusikdirektorinnen überhaupt in Europa. Und zwar beim Orchestre de Picardie in Frankreich. Wie das alles angefangen hat - das erzählt Johanna Malangré in Basel im Konzertsaal des Don Bosco auf der Orgelbank. Wo sie auch mal in die Tasten greift. 03:15 - Talk: Mit Johanna Malangré 27:15 - Wichtige Themen der Woche 35:30 - Ensemble Tritonus feiert 40 Jahre 47:45 - Musikfrage der Woche: Hilft Jazz der Demokratie? Eine Ausstellung im Jazzinstitut Darmstadt zum Thema «Voices of Change - politische Ausdrucksformen im Jazz». 52:00 - Konzerttipp Sol Gabetta auf den Spuren von Lise Cristiani - am 12. März im KKL Luzern.
Sr. Immaculata Fendt OCist https://abtei.seligenthal.de/zs-termine https://www.malteser-turinergrabtuch.de/ und: Prof. Dr. Peter Schallenberg https://www.bonifatius-verlag.de/shop/glauben-und-handeln-aus-gottes-liebe/
In der neue Ausstellung "Great Powers Collapse from the Centre" von der britischen Künstlerin Dominique White geht es die Begriffe "Schiffsbruch/Schiffsbrüchig". Die Austellung in der Kunsthalle Basel erzeugt ein Unterwassergefühl. In dem Raum, der die Künstlerin erschaffen hat, verschieben sich Massstäbe und Orientierungspunkte. Wenn man sich durch die Ausstellung bewegt, trifft man auf Überreste einer Ordnung die nicht mehr ist.
Goebel, Pia www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
(00:47) Eine Ausstellung mit Gemälden sogenannter alter Meister könnte einige zum Gähnen verleiten. Ein solches Gähnen ist nicht angebracht, wie die Ausstellung «Das volle Leben - Alte Meister von Duccio bis Liotard» im Kunstmuseum Bern zeigt. Weitere Themen: (05:21) Belgischer Bariton José van Dam stirbt mit 85 Jahren. (06:14) Forschende ermitteln Holzart, aus welchem Geigenbauer Stradivari seine Instrumente gefertigt hat. (07:09) Essaysammlung zum Thema Fortschritt: US-amerikanische Übersetzerin und Schriftstellerin Isabel Fargo Cole veröffentlicht neues Buch «Das Zenonzän. Paradoxien des Fortschritts». (11:44) Berlinale Jurypräsident Wim Wenders spricht über Politik und Kino sowie aktuelle Filmprojekte.
Viele sehen in der Langeweile etwas Negatives, das es möglichst schnell zu vertreiben gilt – mit dem Smartphone, mit Smalltalk, Spielen oder anderen Beschäftigungen. Doch Langeweile ist wichtig und kann auch eine Chance sein. Langeweile kann ein kostbarer Raum sein: ein Zwischenzustand, der Kreativität anregt, neue Ideen wachsen lässt oder uns zwingt, genauer hinzuschauen. Eine Ausstellung im Vögele Kulturzentrum Pfäffikon/SZ beschäftigt sich unter dem Titel: «Die Langeweile – ganz schön vielfältig!» mit diesem Thema und will aufzeigen, für was Langeweile alles gut ist. Im Treffpunkt beschäftigen wir uns mit der Ausstellung und fragen: Wie halten Sie Langeweile aus?
Welche Augenblicke des vergangenen Jahres bleiben im Gedächtnis? Welche Bilder werden unsere Erinnerungen prägen? Und welche Zeichnung trifft eine politische Entwicklung am besten? Aus über 1300 eingereichten Werken wählte die Jury der „Rückblende“ sechs Preisträger aus. Eine Ausstellung mit achtzig Fotografien, sechs Fotoserien und fünfzig Karikaturen ist nun Berlin zu sehen und geht danach auf Wanderschaft.
Das neue Jahr beginnt mit einer Radiosendung vom Dezember 2025. Ich wurde für das Ö1 Magazin "Nachhaltig leben" zur Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten interviewt. Gekocht wird auch auf Sendung. Ich mache Kaspressknödel aus altbackenen Semmeln. Und eine der Familien, die am Experiment "Lebensmittelverschwendung" für unser Buch "Aufgegessen!" teilgenommen hat, kommt in dieser Reportage ebenfalls zu Wort. Eine Ausstellung für Schüler:innen, die dieses gesellschaftliche Problem thematisiert, wurde von den Redakteur:innen auch besucht. Und weil die Reportage so gelungen ist, habe ich sie in meinem Podcast festgehalten.
(00:45) Die Ausstellung «Gezeichnet» zeigt die besten Pressezeichnungen des Jahres 2025 im Museum für Kommunikation in Bern. Weitere Themen: (05:11) «Abschied von gestern» von Lili Körber - Ein Roman mit dem man viel über Flüchtlingsschicksale lernen kann. (09:27) «Luft zum Leben – Geschichten vom Übergang» sammelt 40 Texte von Helga Schubert aus 65 Jahren. (13:55) Was wäre wenn? Eine Ausstellung im Berner Kornhausforum stellt sich den Fragen zur Zukunft.
Probst, Carsten www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Der Wohnungsmangel in Australiens Ballungsräumen ist groß. Bis 2029 sollen 400.000 Wohnungen fehlen, so die Schätzung von Experten. Doch wie soll dieses Problem gelöst werden? Eine Ausstellung in Melbourne hat vielleicht eine Antwort auf diese Frage. Denn sie blickt nach Wien, wo staatlich geförderter Wohnraum groß geschrieben wird.
Igal Avidan www.deutschlandfunkkultur.de, Aus der jüdischen Welt
In den letzten Monaten gab es in Riehen mehrere Einbrüche in öffentliche Gebäude. Mitte September wurden Schlüssel aus dem Werkhof gestohlen. Die Gemeinde informierte daraufhin Mitarbeitende, nicht aber das Parlament. Nun kritisiert die Politik diese Kommunikation der Gemeinde. Ausserdem: · Was passiert nach dem Tod im Jenseits? Eine Ausstellung im Museum der Kulturen geht dieser Frage nach. · Wochengast: Baschi Dürr, neuer Direktor der Christoph Merian Stiftung CMS
Backof, Peter www.deutschlandfunk.de, Corso
Von Christa Zöchling. An der Adresse der Wiener Arbeiterkammer stand einst das Palais Rothschild. Im Jahr 1938 wandelte es sich zu einem Ort der Todesangst. Von hier aus organisierte Adolf Eichmann die Vertreibung und Erpressung der österreichischen Juden und später die Deportationszüge in die Todeslager. Eine Ausstellung im Foyer der Arbeiterkammer erzählt, was damals geschah und durch wen. Vor dem Mikro: Christa Zöchling. Audio Post Production: Rainer Klement. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Reber, Simone www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
(00:44) «What's with Baum?» – Woody Allens erster Roman erzählt auf neue Art den immer gleichen Stoff. Weitere Themen: (04:48) Conrad Ferdinand Meyer – früher Pflichtlektüre in der Schule – heute fast vergessen. Eine Ausstellung in Zürich bringt den Schweizer Schriftsteller nun zurück ins Gespräch. (09:09) Pferde, Mord und sehr viel Geld: Eine Graphic Novel erzählt das wilde Leben des Foto-Pioniers Eedweard Muybridge. (14:09) «STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS» – Ein Theaterstück am Schauspielhaus Zürich über Genderidentität, das funktioniert.
Seit Anfang September ist das Durchfahren durch Birsfelder Quartierstrassen verboten. Eine erste Bilanz zeigt: Rund 1000 Autofahrer werden täglich gebüsst. Der TCS will nun gerichtlich gegen das Verkehrsregime vorgehen. Ausserdem in der Sendung: · Vor 50 Jahren wurde das alte Stadttheater in Basel gesprengt: Eine Ausstellung am Theater Basel zeigt die Geschichte des Neubaus · Herbstgast Eva Nidecker moderierte während 10 Jahren den Querschnitt der Fasnacht auf SRF, nun ist sie Unternehmerin mit Fitnessstudios
Reinhardt, Anja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Ein Paar aus Birsfelden muss sich wegen mutmasslichen Betrugs vor Gericht verantworten. Sie sollen mit ihrer Firma die Abfallentsorgung nicht richtig abgerechnet haben. Ausserdem: · Kann eine parlamentarische Untersuchungskommission PUK Klarheit bringen in die Vorfälle um Radicant bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank? · Eine Ausstellung im Tinguely Museum thematisiert sexualisierte Gewalt
Dippel, Carsten www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
(00:53) Diego Giacometti war der Bruder des berühmten Alberto Giacometti. Mit seinen Entwürfen für Lampen, Tische und Stühle war er in einem Bereich tätig, der lange als Kunsthandwerk abgetan wurde. Eine Ausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur will das nun ändern. Weitere Themen: (005:22) Mit der Trompete das Trauma bewältigen – der US-amerikanische Jazzmusiker Philip Dizack geht offen mit seinem sexuellen Missbrauch um und hat es geschafft, das Trauma in eine kreative Kraft zu verwandeln. (09:49) Gruselige Wintersage: Im Rahmen unserer Sommerserie erzählen wir heute eine alte Geschichte aus dem Bündnerland. (14:24) Blick in die Feuilletons – die FAZ spricht mit einer literarischen Übersetzerin, die ein deutscher Verlag zur Handlangerin einer künstlichen Intelligenz machen wollte. (19:02) Grautöne statt schwarz-weiss-Denken – in seinem Buch «Die Natur kennt feine Grade» warnt der Biologe Frank Zachos davor, sich etwa in Genderfragen an der Natur zu orientieren.
Mara Horváth hat im Rahmen ihrer Masterarbeit ein Tauschmodell entwickelt, mit dem neuer, günstiger Wohnraum gebaut werden soll. Nun dürfte das Modell in Pontresina ein erstes Mal umgesetzt werden. Weitere Themen: · Über drei Tonnen Abfall haben Taucherinnen und Taucher in den vergangenen Tagen aus dem Silsersee gezogen. Initiiert wurde die Aktion vom lokalen Fischereiverein. · Ernst Scheidegger gilt als einer der bedeutendsten Schweizer Fotografen des 20. Jahrhunderts. Dabei hat ihn immer auch das Bergell begleitet. Eine Ausstellung vor Ort beleuchtet dieses Phänomen.
Oelze, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Maison de l'Absinthe in Môtiers präsentiert in einer Ausstellung die abenteuerliche Geschichte von 502 Absinthflaschen, die 120 Jahre auf dem Meeresgrund gelegen sind. Mats Staub schafft in seiner künstlerischen Praxis Räume, die zum Nachdenken und Erzählen einladen. Neu gibt's ein Buch dazu. Rund 120 Jahre hat sie am Meeresgrund gelegen: eine grüne Flasche. Einst war sie mit Absinth gefüllt, hergestellt im Val-de-Travers, im westlichsten Zipfel des Kantons Neuenburg. Auf einem französischen Dreimaster gelangte sie mit 502 weiteren Absinthflaschen in den Indischen Ozean. Auf dem Weg in die Kolonien. Doch das Schiff sank 1872. Zwei Geschäftsmänner aus der Waadt entdeckten das Schiff – und seine Ladung – Anfang der 1990er Jahre wieder. Eine Ausstellung in der Maison de l'Absinthe in Môtiers erzählt von dieser abenteuerlichen Geschichte. Wann hast du aufgehört, Kind zu sein? Welche Erinnerungen hast du an deine Grosseltern? Welche Todesfälle und Geburten haben dich geprägt? In den letzten 20 Jahren hat Mats Staub viele Gespräche mit Menschen auf der ganzen Welt geführt. Seine sorgsam editierten Video- und Audioinstallationen schaffen Erinnerungsräume und wurden an internationalen Festivals und in Museen gezeigt. Im Buch «The Attentive Stranger» gibt Mats Staub Einblick in seine künstlerische Praxis und erzählt, wie sich seine Arbeit verändert hat in einer Welt, in der Lautstärke, Klicks und Skandale immer mehr den Ton angeben.
Als 1945 der Zweite Weltkrieg und die Gewaltherrschaft der Nazis endete, wollten viele Menschen die Schrecken einfach nur schnell vergessen. Aber die Auseinandersetzungen mit den Verbrechen der NS-Besatzung, der Verfolgung und nicht zuletzt des Holocaust, waren wichtig für die Aufarbeitung und für den Neuanfang. Und das haben bereits in den Nachkriegsjahren 1945 bis 1948 unterschiedliche Ausstellungen in vielen europäischen Ländern getan. „Wir zeigen, wie diese frühen Ausstellungen erstmals Bilder der NS-Verbrechen prägten, die bis heute das kollektive Gedächtnis beeinflussen“, erklärt Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum. Mit der Ausstellung Gewaltausstellen macht das Museum deutlich, dass die Herausforderung, Gewalt zu zeigen, bis heute besteht: „Wenn man die Brutalität der Täter dokumentiert, steht man immer vor der Frage, ob man Zeugnis ablegt – oder ungewollt zum Zuschauer der Tat wird.“
Ellmenreich, Maja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Krone, Tobias www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit