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Ein Haus führt ein Eigenleben, ein Zug bleibt kurz vor dem Ziel stehen, ein Langschläfer wird zum Tiger. Aus einer Sammlung von Prosatexten, Dialogen und Gedichten haben HKB-Studierende des 3. Jahrgangs Theater zehn Kurzhörspiele realisiert, die Wirklichkeit und Imagination miteinander verschränken. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 01.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie wird aus einem literarischen Text ein Hörspiel? Dieser Frage gingen Studierende des 3. Jahrgangs Theater nach. Auf der Grundlage von Texten von Studierenden des Literaturinstituts Biel entwickelten sie kurze Hörstücke. In der Auseinandersetzung mit Sprache, Stimme und Klang entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Vielfalt akustischer Erzählformen hörbar machen: mal komisch, mal unheimlich, mal poetisch. ____________________ Mit: Jakob Dumke, Nellie Hächler, Valentin Händel, Franka Kohlmey, Onur Kurtulmus, Jon Mattmüller, Anouk Sarbacher, Judith Steinbrecher, Fabiola Strugalla, Janis Urosevic und Anna Sarah Waterstradt (3. Jahrgang Theater der Hochschule der Künste Bern) Texte: Selina Bertschi, Sophie Feuz, Sara Morf, Julia Ohm, Julia Stapf, Konstantin Stawenow und Lena Thomma (Studierende am Schweizer Literaturinstitut Biel) – Musik: Casey Calle – Tontechnik: Basil Kneubühler, Björn Müller, Tom Willen und Michael Studer – Regie: Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF/HKB 2026 ____________________ Dauer: 36′
Überflutete Keller und Felder oder angefressene Obstbäume - diese Schäden kann der Biber anrichten. Vorarlberg setzt im Umgang mit dem Biber neu auf ein Stufenmodell: Zuerst sollen Bäume geschützt, dann Dämme allenfalls entfernt werden. Zuletzt könnten einzelne Biber geschossen werden. Weitere Themen: · FSCG scheidet nach Rückspiel gegen Benfica Lissabon mit einer 0:5-Niederlage aus der Qualifikation für die Europa-League aus · Sommerserie «Timeout»: Wie Pausen mit Therapie-Hunden gestressten Studierenden helfen können
Therapiehunde sorgen an der Universität Bern für Entspannung. Die Pause mit Hunden ist in der Schweiz einzigartig. Sie sollen die Studierenden im Prüfungsstress unterstützen. In Biel sorgt derweil eine Betreuerin dafür, dass die Vögel in der Voliere wieder fröhlicher sind. Weiter in dieser Sendung: · Der Kanton Bern hat kein absolutes Feuerverbot - wieso eigentlich nicht? · Die Armee versorgt zwei Diemtigtaler Alpen mit Wasser. · Das Sommerskigebiet in Zermatt schliesst vorerst die Pisten.
Nachdem das Solothurner Verwaltungsgericht im Mai das vermeintliche Schluss-Urteil gefällt und dem geplanten Windpark die Baubewilligung erteilt hat, muss sich jetzt doch wieder das Bundesgericht mit der Angelegenheit beschäftigen. Und bis dieses definitiv entscheidet, darf nicht gebaut werden. Weiter in der Sendung: · Allerheiligenberg: 6 Jahre, nachdem ein Velofahrer in die Teufelsschlucht gestürzt ist und sich dabei schwer verletzt hat, spricht das Bundesgericht einen Autofahrer schuldig. Dessen Überholmanöver habe zum Unfall geführt. · Sommerserie: Die Universität Bern bietet ihren Studierenden eine Pause mit Hund an.
Vor rund einem Monat wurden grobe Fehler bei den Solothurner Spitälern SoH bekannt. Seitdem wurde unter anderem der Verwaltungsratspräsident ausgetauscht und die SoH muss das Personalreglement anpassen. Das reicht nicht, finden SVP und SP und verlangen eine parlamentarische Untersuchung. Weiter in der Sendung: · Die Kanti Solothurn zügelt. Mit 2000 Schülerinnen und Schülern sowie 240 Lehrpersonen ist sie eine der grössten im Land – und hat zu wenig Platz. Sie kann deshalb die Räume der ehemaligen pädagogischen Hochschule übernehmen. Eine grosse Sache für die grosse Schule, sagt die Rektorin. · Sommerserie: Tiere, die beim Pause Machen helfen, die gibt es an der Uni Bern. Hunde helfen den Studierenden, dass sie zwischen dem Büffeln herunterfahren können. Es gibt aber auch Tiere, die eine Pause brauchen. In Biel muntert eine Therapeutin lustlose oder träge Papageien auf.
Die Studierende Ceyda Pala erzählt, wie sie sich auf ihr Auslandssemester vorbereitet hat, warum sie in die USA wollte, was sie dort erlebt hat und welche Unterschiede zu Deutschen Unis sie beobachtet hat.
Ein Streich unter Studierenden wird zu einer unvergesslichen Erinnerung. Autorin Johanna Fröhlich denkt noch heute gerne daran zurück.
In Eich LU ist am Montag ein Auto rund fünf Meter eine Böschung hinuntergestürzt und auf dem Dach liegengeblieben. Die Autofahrerin und der Beifahrer erlitten leichte Verletzungen, zwei Kinder im Auto blieben unverletzt. Weiter in der Sendung: · Das Luzerner Kriminalgericht schickt einen ehemaligen Lehrer ins Gefängnis. · Im Kanton Uri ist der Lehrerberuf bei Studierenden besonders gefragt.
Meta Griepenkerl macht seit zweieinhalb Jahren Content – und ist damit erfolgreich. Kooperationen, Reichweite, Einnahmen. Was von außen nach schnellem Glück aussieht, steckt voller Arbeit, Fehlversuche und einem sehr genauen Verständnis davon, wie die Branche funktioniert. Das hat sie sich früh erarbeitet: Noch vor ihrer Schauspielausbildung hat sie als Castingassistentin gearbeitet und dabei gelernt, was Caster wirklich sehen wollen – und was Schauspieler:innen meistens nicht wissen. Ab diesem Semester bringt sie genau dieses Wissen zu TAK: Sie unterrichtet unsere Studierenden darin, wie Social Media als Schauspieler:in strategisch und authentisch funktioniert. Themen dieser Folge: Wie Meta angefangen hat: ein halbes Jahr täglich posten, zweihundert Aufrufe, nichts funktioniert Warum Reichweite oft mehr Schein als Sein ist – und was das für Schauspieler:innen bedeutet Wie sie gemeinsam mit Filiz die Nische gefunden hat: POVs, Parodien, und plötzlich funktionierte es Was ein Jahr als Castingassistentin bringt – und warum Robert das als Pflichtpraktikum in die Ausbildung einbauen will Warum Robert damals beim ersten Versuch mit Social Media in der Schule auf die Schnauze gefallen ist Social Media als Werkzeug: wann es Sinn macht, wann nicht, und wann man es wieder ablegen darf Interesse am Thema SocialMedia ToolKit auch außerhalb der TAK-Ausbildung? Robert und Meta wollen wissen, ob da Bedarf ist – meldet euch: info@theaterakademie-koeln.de Mehr zur TAK: www.theaterakademie-koeln.de
Ruhestand neu denken:: Leben im eigenen RhythmusWas passiert, wenn der Beruf endet, aber das innere Rennen einfach weitergeht? In dieser besonderen Gesprächsrunde sprechen vier Menschen offen darüber, wie unterschiedlich der Übergang in den Ruhestand, die Pension oder die nachberufliche Phase erlebt wird.Bertram Kasper verlässt dieses Mal klassische Moderatorenrolle. Gemeinsam mit Maria Klink, Ursula Georgy und Gudrun Behm-Steidel entsteht ein ehrliches Gespräch über Freiheit, Verlust, neue Rhythmen und die Frage, wer wir eigentlich sind, wenn die vertraute Berufsrolle wegfällt.Maria hat bis kurz vor ihrem 70. Geburtstag mit Freude gearbeitet. Jetzt merkt sie, dass ihr eng getakteter Arbeitstag innerlich noch weiterläuft. Ursula hat sich bewusst auf ihre Pensionierung vorbereitet und erlebt dennoch, wie sehr ihr die Begegnungen mit Studierenden fehlen. Gudrun entschied sich bereits mit 60 für einen selbstbestimmten Ausstieg und begleitet heute Menschen in ihrer Lebensphase Freiheit. Bertram erzählt, warum ihn die Erfahrung der Endlichkeit und die Müdigkeit gegenüber alten Organisationsmustern zu einem früheren Abschied aus dem Beruf bewegt haben.Es geht um die Frage, ob ein guter Ruhestand einen Plan benötigtoder eher offenen Raum. Wie finden wir einen eigenen Tagesrhythmus, ohne daraus gleich wieder eine neue Leistungsschablone zu machen? Welche beruflichen Kontakte bleiben, wenn ihr Nutzen wegfällt? Wie viel Ehrenamt tut gut und wann wird aus freiwilligem Engagement erneut Pflicht? Und wie entstehen neue Freundschaften und soziale Verbindungen?Besonders schön ist der Gedanke der Mikroabenteuer. Es muss nicht gleich der Kilimandscharo sein. Ein neuer Weg, ein Gruß an einen fremden Menschen, das Balancieren auf einem Baumstamm oder eine kleine Reise können reichen, um dem Leben eine frische Richtung zu geben.Zitat der Episode:Und ist das nicht toll, dass wir heute sagen können: Ich habe Zeit?Maria KlinkDiese Folge zeigt, wie verschieden diese Lebensphase sein darf. Früher aufhören oder länger arbeiten, viel Struktur oder freie Tage, Ehrenamt oder bewusster Rückzug. Alles beginnt mit einer Entscheidung, die zur eigenen Person und zur eigenen Lebenslage passt.Was fordert dich in deiner nachberuflichen Phase gerade besonders heraus? Schreib uns gern. Dein Gedanke könnte anderen Mut machen, ihren eigenen Rhythmus zu finden.Link zur Community Lebensphase FreiheitHier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Leben, Lehren, Arbeiten. Für den Fotografie-Professor Christoph Bangert gehört das untrennbar zusammen. Also renoviert er mit Studierenden ein Haus auf dem Land und gründet dort eine WG. Doch was als radikale Idee beginnt, bringt ihm bald viel Kritik ein. Von Anna Seibt www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
260721PC Studierende tricksen KI aus!Mensch Mahler am 21.7.2026 In Deutschland haben Lehrer und Dozenten zunehmend ein Problem, an der Schule ebenso wie an den Universitäten. Ob die Hausarbeit von den Schülern selbst angefertigt worden ist oder von einer künstlichen Intelligenz, das lässt sich nicht mehr so einfach sagen. Mancher Lehrer kopiert die Arbeit sogar in Chat GPT, um eben diese künstliche Intelligenz zu befragen, ob ein digitaler Artgenosse hinter den geistigen Ergüssen stecken könnte. Der Umgang mit dieser Technologie bleibt ein Problem. Die Fudan-Universität in Schanghai hat nun einen Weg gefunden, der über die Grenzen Chinas hinaus Aufmerksamkeit erregt. Bei der Abschlussprüfung an einer der renommiertesten Universitäten des Landes hatten 51 Studenten die Aufgabe, einige der weltweit fortschrittlichsten KI-Modelle zu Fehlern zu verleiten. Ihre Aufgabe: Prüfungsfragen zu entwickeln, die schwierig genug waren, um Anthropics Claude, Chinas DeepSeak und Mini-Max zu überlisten. Je besser die KI abschnitt, desto schlechter die Noten für die Studierenden.Der Test fand bereits im Frühjahr statt, wurde aber erst jetzt bekannt, nachdem das chinesische Fachportal TMT Post darüber berichtet hatte – die Ergebnisse inklusive. Demnach gelang es 50 von 51 Studenten, mindestens ein KI-Modell eine Frage falsch beantworten zu lassen. Nur vier Studierende entwickelten eine komplette Prüfung, die jedes einzelne Modell überforderte. Und keinem einzigen gelang es Claude, das von vielen als das stärkste der drei Systemen angesehen wurde, auf null Punkte zu reduzieren. Insgesamt, so die Erkenntnis, sei es leicht, KI gelegentlich zu Fehlern zu bringen. Sie systematisch zum Scheitern zu verleiten, sei hingegen schwierig, so der zuständige Professor Xiao Yanghua. Und da die KI lernfähig ist, wird es künftig wohl noch schwieriger. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Leben, Lehren, Arbeiten. Für den Fotografie-Professor Christoph Bangert gehört das untrennbar zusammen. Also renoviert er mit Studierenden ein Haus auf dem Land und gründet dort eine WG. Doch was als radikale Idee beginnt, bringt ihm bald viel Kritik ein. Von Anna Seibt www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Leben, Lehren, Arbeiten. Für den Fotografie-Professor Christoph Bangert gehört das untrennbar zusammen. Also renoviert er mit Studierenden ein Haus auf dem Land und gründet dort eine WG. Doch was als radikale Idee beginnt, bringt ihm bald viel Kritik ein. Von Anna Seibt www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Heute Abend endet mit dem Sommerfest für die Studierenden der Katholischen Hochschulgemeinde in Düsseldorf das Sommersemester. Nach dem Gottesdienst sprechen wir offen über unseren Glauben, wir diskutieren und wir feiern, wir müssen keine Angst haben, wenn wir eine Bibel mit uns tragen oder ein Kreuz um den Hals. Doch diese Freiheit ist nicht überall auf unserer Welt Realität. in Nord-Nigeria berichten Studierende, dass sie an Universitäten bedroht werden. Manche werden im Hörsaal nach hinten gesetzt, nur weil sie Christen sind, andere werden von Prüfungen ausgeschlossen. In Pakistan müssen Studierende ihre Bibeln verstecken. Christliche Hochschulgruppen sind an vielen Orten verboten und im Iran werden junge Menschen vom Studium ausgeschlossen und verhaftet, weil sie Christen sind. Diese Beispiele stehen für viele andere, für Situationen, in denen junge Menschen ihren Glauben nur im Verborgenen leben können, ausgerechnet dort, wo Bildung und Freiheit eigentlich zusammengehören sollten. Die Bibel kennt dieses Zerstreut-sein. Im zweiten Samuelbuch sagen die Stämme Israels zu David: “Wir sind dein Fleisch und dein Bein.” Sie suchen einen König, der sammelt und der verbindet. Auch heute ist die Kirche vielerorts zerstreut. Besonders dort, wo Christinnen und Christen keine Gemeinde bilden können, keinen Gottesdienst feiern dürfen, ihren Glauben verstecken müssen. Und doch gehören gerade diese Christinnen und Christen zu uns. Christus sammelt die Zerstreuten über Länder Sprachen und politische Grenzen hinweg. Wir sind ein Leib, eine Kirche, auch, wenn manche Glieder im Dunkeln leben müssen. Vielleicht erinnert uns das daran, wie kostbar die Freiheit des Glaubens ist, in der wir leben dürfen und wie sehr wir verbunden sind mit denen die sie nicht haben.
Schweizer Bier darf gemäss Swissness-Gesetz so bezeichnet werden, wenn es mit Schweizer Wasser gebraut wird. Hopfen und Malz stammen meist aus dem Ausland. Eine Gruppe von Studierenden will nun mit einem Label für Schweizer Malz die heimische Malzproduktion ankurbeln. Realistisch oder Bier-Idee?
Was wäre, wenn ein Kiosk mehr wäre als nur ein Ort zum Einkaufen? Wenn er zum Treffpunkt für Ideen, Gespräche und Zukunftsfragen wird?Unsere Auftaktfolge nimmt die Funktion von Kiosken, Spätis oder Trinkhallen genauer unter die Lupe - ganz gleich, wie sie genannt werden. Kioske können ein Ort außerhalb der Arbeit und der eigenen vier Wände sein, an dem man sich aufhalten kann, ohne etwas kaufen zu müssen: ein sogenannter dritter Ort.Unsere Gäste sind Meike Langer und Moritz Ahlert. Meike Langer ist Associate Professor an der German International University in Berlin und hat mit Studierenden die Inititaive DemokratieKioske unterstützt. Moritz Ahlert ist seit drei Jahren Initiator und Kurator des Projekts Kiosk of Solidarity, das aus dem Forschungsprojekt Transforming Solidarities hervorgegangen ist. Sie erzählen uns mehr über die Möglichkeiten, die ein einfacher Kiosk bieten kann.Weitere Hintergrundinformationen findet ihr hier und auf unserem Instagram-Account:https://demokratiekiosk.de/https://www.kioskofsolidarity.net/Weiterführende Infos https://constructlab.net/projects/2nd-messy-kiosk-as-kiosk-of-solidarity/ Inspiriert war die Folge von dem Artikel “Ist der Kioskbesitzer Public Interest Designer” (Daria Henken, Maria Musiol) aus dem Buch “Was ist Public Interest Design?” https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4576-7/was-ist-public-interest-design/ Was sind Dritte Orte ? https://courier.unesco.org/en/articles/third-places-true-citizen-spaces An der Folge gearbeitet haben: Produktionsleitung: Constanze SoederRegie: Dustin Eikmeier Recherche und Moderation: Sara Scholl Schnitt und Sounddesign: Marie Goretzky und Sara Scholl
Für die Ludwigsburger Schlossfestspiele bringen die Abschlussklassen von vier verschiedenen Hochschulen die Oper „Der Freischütz“ auf die Bühne: eine frische Inszenierung, in der die Studierenden die Frage nach Gewalt und Waffen stellen.
Die Zahl der Schülerinnen, Lernenden und Studierenden nimmt im Kanton Zürich immer noch zu. Auf der Stufe Kindergarten gab es jedoch erstmals seit vielen Jahren einen Rückgang Weitere Themen: · Kanton Zürich hält an Plänen für Umbau des Rathauses fest und geht vor Verwaltungsgericht · Auf dem Josefareal in Zürich hat es Platz für 140 bis 170 zusätzliche Wohnungen · Zürich ist auch für Reiche ein teures Pflaster
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Ann-Katrin und Nico mit Sandra Heger, CISO an einer Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, über ein Umfeld, das sich von jedem klassischen Unternehmen unterscheidet: die Hochschule. Hier gibt es keine Belegschaft, die per Arbeitsvertrag einer Security-Policy folgt, sondern Forschungsfreiheit, tausende Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende, die neue Systeme ausprobieren wollen, und eine IT-Infrastruktur, die das alles tragen muss.Sandra beschreibt, wie man in diesem Spannungsfeld die Balance hält: zwischen der grundgesetzlich verankerten Freiheit von Forschung und Lehre auf der einen und dem Schutz vor einer wachsenden Angriffsfläche auf der anderen Seite. Ihr wichtigstes Werkzeug ist dabei nicht die Technik, sondern die Kommunikation. Statt als „Spielverderberin" mit dem erhobenen Zeigefinger aufzutreten, geht es ihr darum, Projekte zu ermöglichen, riskante Vorhaben sauber zu isolieren und früh ins Gespräch zu kommen. Sie erklärt außerdem, warum Hochschulen ein besonders lohnendes Angriffsziel sind, von Personal- und Studierendendaten über Patente und Start-up-Ideen bis zu noch unveröffentlichten Forschungsergebnissen.Ein großer Teil der Folge dreht sich um Strukturen, Ressourcen und Zusammenarbeit. Sandra zeigt, dass eine Hochschule im Kern wie ein Unternehmen funktioniert, mit IT, Verwaltung, Personalräten und Gremien, durch die eine Leitlinie oft viele Iterationen wandern muss. Sie berichtet vom starken Netzwerk der Hochschulen in NRW, von der „Vereinbarung zur Informationssicherheit und Cybersicherheit" mit dem Land, die Maßnahmen an Fördermittel und eigene ISO-Stellen koppelt, und davon, warum der Austausch zwischen den Hochschulen die chronisch knappen Ressourcen zumindest teilweise auffängt. Zwischendurch geht es auch um ein Herzensthema aller drei: nachlassende Grundlagen-Skills bei Studierenden und der richtige Umgang mit KI in Studium und Lehre.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum an der Hochschule Forschungsfreiheit und Informationssicherheit ständig neu ausbalanciert werden müssenWieso Kommunikation und Ermöglichen wichtiger sind als Verbote und der erhobene ZeigefingerWas Hochschulen zum attraktiven Angriffsziel macht, von Studierendendaten bis zu unveröffentlichter ForschungWie BYOD und tausende private Geräte die Absicherung erschwerenWarum eine Hochschule strukturell einem Unternehmen ähnelt, inklusive Gremien und langer EntscheidungswegeWie das Netzwerk der Hochschulen in NRW funktioniert und warum Zusammenarbeit knappe Ressourcen auffängtWas die NRW-Vereinbarung zur Informationssicherheit bewirkt, von Fördermitteln bis zu eigenen ISO-StellenWarum viele Hochschulen sich (noch) keine eigene ISO leisten und sich Stellen teilenNachlassende Grundlagen-Skills bei Studierenden und der richtige Umgang mit KI in Studium und LehreSandras drei erste Maßnahmen, wenn sie Hochschulleitung wäre, mit klarem Fokus auf Personal und AwarenessEine Folge für alle in Hochschulen, Forschung und Verwaltung, aber auch für alle aus der Wirtschaft, die sehen wollen, wie Informationssicherheit dort gelingt, wo Freiheit Programm ist, und warum „Cybersecurity ist Chefsache" auch an der Hochschule gilt.____________________________________________
Vom Hörsaal in den Käfig! In dieser Episode wechseln die Studierenden des Sportjournalismus-Kurses der FH Wien WKW die Perspektive und tauchen in die Welt des MMA ein. Silvana Strieder war für einen Tag ihre Gastlektorin für das Praxis-Modul „Video“ und ging mit den Studierenden dorthin, wo es wehtut: ins HIRO Gym. Ausgestattet mit Kameras und Mikrofonen haben die angehenden Sportjournalisten das unzensierte Sparring von FNC-Champion Darko „Face Smasher“ Banović hautnah dokumentiert und ihn danach interviewt: - Die harten Meilensteine und Opfer seiner internationalen Profikarriere - Seine Philosophie als Head Coach - Den Spagat zwischen Kampfsport und Alltag - Wertevermittlung im Ring (Warum MMA weit mehr ist als nur stumpfes Schlagen) - Und wie Disziplin, Respekt und Demut das Training prägen Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen eines oft missverstandenen Sports – produziert von den Sportjournalisten von morgen. Hört rein! PS: Das fertige Video könnt ihr auf dem "Unschlagbar ehrlich"-Instagramprofil ansehen!
Es gibt diesen Moment im Schneideraum, in dem man merkt: Das Material hat schon eine Meinung. Kamera, Regie, Drehbuch, tausend Menschen haben mitgedacht, bevor die erste Klappe fiel. Und dann sitzt man davor und soll den Studierenden erklären, was Montage eigentlich ist. Beatrice Babin hat für sich einen anderen Weg entschieden: nicht fertige Szenen sezieren, sondern die Studierenden selbst drehen lassen. Kleines iPhone, kleine Crew, große Frage: Wie erzählt man das eigentlich? Zu Gast im Podcast ist Beatrice Babin, die sich mit Michael Palm die Professur für Montage an der HFF München teilt. Sie spricht über den Impuls, den ihr ein Montagekongress 2020 gegeben hat, über die Lust, Studierende ins Ausprobieren zu schubsen, und darüber, warum das "Wie" fast immer wichtiger ist als das "Was". Es geht um die Schule des Sehens, um das Wippen am Stehtisch, um Empathie als Handwerkszeug und um Humor als Überlebensstrategie im Schneideraum. Zwischendurch bekommt man eine Anekdote geschenkt, für die dieser Podcast eigentlich gemacht wurde: wie eine junge Studentin aus einer Telefonzelle südlich von Rom monatelang bei Federico Fellini anrief, und am Ende tatsächlich ein Interview bekam. Beatrice Babin hat in München Philosophie und Filmwissenschaft studiert und 1990 ihre Magisterarbeit über die Clownfigur bei Fellini geschrieben. Nach längeren Aufenthalten in New York, Rom, Brasilien und Afrika, wo sie als Theaterdramaturgin und Fotografin arbeitete, kam sie über die Videokunst zur Montage. Sie hat unter anderem mit Emily Atef, Volker Koepp, Wael Shawky, Wim Wenders und Markus Imhoof gearbeitet, dessen "Eldorado" 2018 als Schweizer Beitrag für den Auslandsoscar eingereicht wurde. Seit 2019 hat sie zusammen mit Michael Palm die Professur für Montage an der HFF München inne. 2027 startet dort ein neuer Studiengang Filmmontage mit Bachelor und Master. Wer wissen will, warum sechs Studierende genau die richtige Zahl sind, warum man beim Schneiden besser mitwippt und wie man Fellini am Telefon austrickst: reinhören lohnt sich. Timeline-Shortcuts 00:00 Anmoderation 02:22 Gesprächsstart / Wie unterrichtet man Montage? 05:58 Selber drehen statt fertiges Material schneiden 10:34 Schule des Sehens und Arbeitsbedingungen 18:08 Wer kann Montage lernen? 21:34 Kategorien 23:12 Die Fellini-Anekdote 30:19 Was Beatrice von den Studierenden lernt 35:07 Abmoderation Weiterführende Links Personen Beatrice Babin Beatrice Babin (BFS-Profil) Beatrice Babin (HFF München) Michael Palm (HFF München) Filme Eldorado (Markus Imhoof, 2018) La voce della luna (Federico Fellini, 1990) Institutionen & Archive Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) Lehrstuhl Montage (HFF München) Cinecittà (Rom) Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. (BFS) Deutsche Filmakademie
Nadia Boulanger war die Kompositionslehrerin des 20. Jahrhunderts. Eine Ikone: streng, fordernd, aber im Zweifelsfall immer aufseiten der Kunst. Boulanger ging es um Individualität, um Personalstile. Deshalb klingen die Werke ihrer Studierenden extrem unterschiedlich. Dieses Album macht das hörbar, indem es Werke von Nadia Boulanger mit Tangos ihres Schülers Astor Piazzolla kombiniert. Diese exotische Mischung ergänzen Werke aus dem historischen Umfeld, und für weitere Überraschungen sorgt die klangliche Aufbereitung durch das französische Gambenquartett L'Achéron und den Bandoneon-Virtuosen Jean-Baptiste Henry. Das Ergebnis ist ein exquisites, explosives Gemisch, findet Susanne Benda.
Bei ihr dürfe man immer applaudieren, auch zwischen den Sätzen: die Stargeigerin Julia Fischer liebt es, in Kontakt mit ihrem Publikum zu sein. Beziehungen sind für die 43jährige Münchnerin ein starker Antrieb. So arbeitet Fischer seit Jahren mit denselben Dirigenten und Orchestern. In engem Austausch steht sie auch mit ihren Studierenden – und die Beziehung steht auch im Zentrum, wenn Julia Fischer das Programm für den «Boswiler Sommer» mitkuratiert. Hier lässt sich die Geigerin inspirieren von der Frage, wie verschiedene Komponisten miteinander im Austausch standen. Jene Beziehungsnetzwerke sollen sich im Programm ihres Klassikfestivals spiegeln. Sie selbst wird in Boswil alle Capricen von Nicolò Paganini am Stück solo aufführen – zum ersten Mal überhaupt. Eine Herausforderung in technischer Hinsicht, aber auch eine Einladung, Paganinis «Launen» in ihrer Tiefe zu erfassen. Wie sehr sie es liebt, Werke wieder und wieder neu zu entdecken, und warum diese endlose Detailarbeit ihr die Freude an der Musik wachhält: auch darüber unterhält sich Julia Fischer mit Annina Salis, im Musikmagazin Talk. 01:15 – Talk So etwas wie einen banalen Alltag kennt sie nicht: Zwischen Kinderbetreuung und Unterrichtstätigkeit findet Julia Fischer am Tag vor ihrer Abreise zu den Berliner Philharmonikern auch Zeit für unser Gespräch. 30:10 – Wochenrückblick Themen: Die Beyreuther Festspiele hatten Grosses geplant zum 150-Jahr Jubiläum. Und sagen alles wieder ab. Das gibt auch aus politischen Gründen zu reden. Der russische Dirigent Kirill Petrenko spendet den hochdotierten Preis, den er letzte Woche erhalten hat, für den Wiederaufbau der Ukraine. Und: der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim ist 91jährig gestorben. (Zeitpunkt der Aufnahme: Freitag, 19.06.26, 12 Uhr) 42:06 – Album- und Reisetipp Zürich in Venedig: Möglich dank einer Hommage an die illegale Partyszene der 1980er und 90er. Initiiert worden war sie von Koyo Kouoh – bis die Kuratorin der Biennale überraschend starb. 48:58 – Musikfrage Warum kommt der Jazz oft ohne Dirigent:in aus, im Gegensatz zum klassischen Orchester?
Die Berner Anwältin mit Wohnsitz in Alvaneu wurde am Sonntag als einzige Kandidatin zur Nachfolgerin des langjährigen Gemeindepräsidenten von Albula/Alvra, Daniel Albertin gewählt. Sie nutze das kommende halbe Jahr für die Einarbeitung, bei der ihr Vorgänger sie unterstütze, sagt Manuela Gebert. Weitere Themen: «Alpinavera» erhält von der Regierung für die Vermarktung regionaler Spezialitäten mehr Geld. Bündner Stimmvolk stimmt am 27. September über Stimmrechtsalter 16 ab. Fachhochschule Graubünden vermeldet Rekordzahl an Studierenden.
"Alles neu macht der Juni" - Studierende der Joseph Haydn Privathochschule konzertieren im Rahmen der Serie "Junge Talente im Konzert". Auf dem Programm stehen zeitgenössische Werke renommierter Komponistinnen und Komponisten, sowie Eigenkompositionen der Studierenden. Durch den Abend führt der Rektor der Joseph Haydn Privathochschule, Gerhard Krammer. Sendungshinweis: Radio Burgenland Extra 18. Juni 2026
Prof. Richard Göbel, Gründer und erster wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Informationssysteme (iisys) 50 Folgen Podcast – und eine Geschichte, die zeigt, wie Forschung wirklich entsteht. Wie baut man in nur 48 Stunden ein Konzept für ein Forschungsinstitut? Was braucht es, damit aus ersten Ideen tragfähige Strukturen werden? Wie entwickelt sich Forschung? Und warum wirken manche Projekte noch Jahrzehnte später nach?In dieser Jubiläumsfolge, in der auch das Webtalk-Team zu Wort kommt, spricht Professor Richard Goebel über den Aufbau des ersten Forschungsinstituts der Hochschule Hof – und darüber, wie aus Visionen konkrete Forschung wird. Von den Anfängen mit wenigen Studierenden bis hin zu großen Projekten mit internationaler Strahlkraft: Es geht um Mut, Umwege und die Frage, was Forschung heute leisten muss.Eine Folge über Neugier, Durchhaltevermögen – und darüber, warum gute Ideen vor allem eines brauchen: Einen Menschen, der sie umsetzt und andere begeistern kann.Forschungsgruppe von Prof. Richard Göbel und Kollegen: https://www.iisys.de/forschung/forschungsgruppen/multimediale-informationssysteme/Institut für Informationssysteme: www.iisys.de #dieforschendehochschulehof #hierwirdknallhartgeforscht#iisys #jubilaeum #50 #forschung #vision #48stunden
Vitalzeichen ist zurück. Marc Müller und Mariana Friedrich erzählen, wie der Biomedizintechnikpodcast künftig aussehen soll und was die Studierenden der Leibniz Universität Hannover damit zu tun haben.
Die Blackout-Initiative fordert, dass Atomkraft auch in Zukunft Teil der Schweizer Stromversorgung ist. Das Thema bewegt: Gut 100 Rednerinnen und Redner haben sich an der Session zu Wort gemeldet. Was schwebt den Befürwortern vor? Weitere Themen: Im Stadtspital Zürich führen Pflegestudierende selbst während eines Semesters eine ganze Bettenstation. Damit versucht man den Pflegenotstand zu entschärfen. So erhalten die Studierenden unter fachlicher Begleitung Einblick in den harten Klinikalltag. Die US-Regierung hatte angekündigt, mindestens 5000 der rund 35000 Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Doch die US-Stützpunkte bleiben strategisch von zentraler Bedeutung. So etwa die Air Base in Ramstein, der grösste Stützpunkt der Vereinigten Staaten in Europa.
Echt jetzt? Semiotik der Authentizität – Die Semiotische Woche 2026 hat illustriert, welche vielschichtigen Bedeutungen und flexiblen Anwendungen der Begriff Authentizität annehmen kann und es wurde unter Expert:innen und Studierenden gleichermaßen viel dazu diskutiert.In diesem Podcast reist Florentine entlang der Frage nach „Authentizität“ durch den komplexen Zwischenraum von (literarischen) Originalen und ihren Übersetzungen. Woher kommt das Wort Authentizität und welche Bedeutungen stecken dahinter? Wie verhalten sich Originale und Übersetzungen zueinander und was will und soll eine gute Übersetzung leisten? Und letztlich, was verleiht einer Übersetzung Authentizität? All das und noch mehr Gedanken, die ihr euch noch nie zu Übersetzungen gemacht habt, hört ihr in diesem Podcast. Erwähnte Quellen: „authentisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache. Online verfügbar unter https://www.dwds.de/wb/authentisch, abgerufen am 31.03.2026.Sylvia Reinart (2022): „Im Original geht viel verloren“. Warum Übersetzungen oft besser sind als das Original: Frank & Timme Berlin.Tim Parks (2014): Where I'm reading from. The Changing World of Books. London: Harvill Secker.Julian Barnes (2010): Writer's Writer and Writer's Writer's Writer. In: LONDON REVIEW OF BOOKS 32 (22), S. 7–11.Dorothea Dieckmann (2004): Texttreu oder lesbar? Deutschlandfunk. Online verfügbar unter https://www.deutschlandfunk.de/texttreu-oder-lesbar-100.html. Weiterlesen: Rachel Cooke (2016): The subtle art of translating foreign fiction. In: The Guardian. Online verfügbar unter https://www.theguardian.com/books/2016/jul/24/subtle-art-of-translating-foreign-fiction-ferrante-knausgaard.
In dieser Folge wird's gleichzeitig ernst, nerdy und überraschend lustig: Wir haben Nina am Start – Vize-Leitung der AG Tierschutz des bvvd und selbst Studierende an der FU Berlin – und nehmen uns gemeinsam den Ethikkodex der Veterinärmedizin-Studierenden vor. Klingt trocken? Wird's nicht. Versprochen.Wir gehen Punkt für Punkt durch den Kodex, lesen, hinterfragen, stimmen zu, widersprechen – und lassen unseren Gedanken einfach freien Lauf. Mal sehr reflektiert, mal leicht verzweifelt, mal mit einem Augenzwinkern. Denn zwischen Ideal und Uni-Alltag liegt bekanntlich ein kleines (oder auch großes) Spannungsfeld.Natürlich bleibt es nicht beim roten Faden: Zwischendurch driften wir immer wieder genüsslich ab. Wir verbessern die Idee des Meldesystems bei Tierschutzvorfällen im Lehrkontext (inklusive der Frage: anonym oder mit Mut zur Lücke?), träumen von einem „Runden Tisch Tierschutz“, an dem sich alle wirklich auf Augenhöhe begegnen – ja, auch die, die sonst eher am längeren Hebel sitzen – und brainstormen eine Sticker-Aktion, die vielleicht bald heimlich auf Mensatischen und Laptopdeckeln auftaucht.Kurz gesagt: Eine Folge zwischen Anspruch und Realität, zwischen Idealismus und Studi-Chaos – und mit der wichtigen Erkenntnis, dass man über Ethik reden darf… und manchmal auch lachen muss.
In Deutschland leben laut dem Paritätischen Wohlfahrtsverband so viele Menschen in Armut wie seit 2020 nicht mehr: insgesamt 13,3 Millionen. Die geplanten Einsparungen der Koalition verschlechtern die Lage von Rentnern und Studierenden. Klein, Bettina www.deutschlandfunk.de, Interviews
Nur etwa elf Prozent der Studierenden bekommt BAföG, viele müssen nebenbei arbeiten – und die Miete frisst oft den größten Teil des Geldes. Die geplante Reform soll helfen, doch jetzt gibt es Streit in der Koalition. Außerdem: Wohin steuert die FDP? Zerback, Sarah
Juso-Chef Philipp Türmer nennt jüngste Äußerungen von Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) über ein Ausbleiben der BAföG-Reform "skandalös". Sie sollte auf der Seite der Studierenden stehen. Stattdessen wiederhole sie "saudumme" Klischees. Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Nur etwa elf Prozent der Studierenden bekommt BAföG, viele müssen nebenbei arbeiten – und die Miete frisst oft den größten Teil des Geldes. Die geplante Reform soll helfen, doch jetzt gibt es Streit in der Koalition. Außerdem: Wohin steuert die FDP? Zerback, Sarah
SummaryIn diesem Podcast sprechen Chiara und Emely über ihreErfahrungen im Marketing-Studium an der Fontys, ihre Auslandssemester in Südkorea und Australien sowie ihre Praktika bei Mercedes-Benz und Nestlé. Sie teilen Einblicke in Studieninhalte, praktische Projekte und ihre Zukunftspläne.KeywordsMarketing, Studium, Ausland, Praktikum, Südkorea,Australien, Mercedes-Benz, Nestlé, Fontys, Minor Abroad
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Theateraufführung zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann von Germanstik-Studierenden der Comenius-Uni Bratislava im Österreichischen Kulturforum. Neuauflage des Podcast-Projekts Donauwelle von Studierenden der Comenius-Uni Bratislava.
Am Donnerstag im Podcast „Blick in die Bibel“ erzählt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Schwartz zunächst, warum er sich für das Fach Ethik entschieden hat. Es verbindet Glauben mit echtem Leben. Besonders das Lehren hat ihn geprägt, weil er durch Fragen der Studierenden selbst viel lernt. Im Evangelium am Donnerstag geht es dann um Jesu Worte über die Liebe und Gebote. Schwartz erklärt, dass Jesu‘ Reden über die Gebote nichts mit Zwang zu tun hat, sondern mit Vertrauen wie unter Freunden. Gebote und Liebe gehören zusammen – ohne Liebe werden Regeln hart, ohne Regeln wird Liebe beliebig. Gottes Liebe zeigt sich oft leise, in kleinen Gesten wie Vergebung im Alltag. Eine Folge, die zeigt, wie Glaube ganz praktisch wird – hör unbedingt rein!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. (Joh 15,9-11)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Viele Menschen haben dieses eine, große Lieblingsspiel: dieser besondere Titel, mit dem sie schöne Erinnerungen verbinden, an das sie immer wieder liebevoll denken müssen oder dass sogar einen wichtigen Wendepunkt in ihrem Leben markiert. Für Christian Toth treffen all diese Dinge auf Age of Empires 2 zu: Der Echtzeitstrategie-Klassiker von 1999 begleitet Christian nun schon sein ganzes Leben lang - von den ersten LAN-Parties über einen eSport-Karriereversuch bis zum eigenen Podcast, der sich einzig und allein um dieses Spiel dreht. Auch beruflich findet Christian immer wieder Möglichkeiten, über Age of Empires 2 und andere Spiele zu sprechen: Er forscht und spricht an der Gutenberg-Universität-Mainz am Institut für Erziehungswissenschaft mit Studierenden auch über digitale Spiele, wie sie Geschichten erzählen - und wie sie über Geschichte selbst sprechen. Klingt spannend? IST spannend und die Grundlage für ein buntes Gespräch zwischen Christian Toth und Gastgeber Dom Schott, der ebenfalls innige Erinnerungen an AoE 2 im Herzen trägt. **Links:** - [OK COOL unterstützen & alle Premiumpodcasts freischalten](https://steadyhq.com/de/okc/about) - [den Newsletter von OK COOL schnappen & nix mehr verpassen](https://steadyhq.com/de/okc/newsletter/sign_up) - [dem Discord von OK COOL beitreten & über alle Folgen diskutieren](https://discord.gg/UPcj9qF5KF)
The German Club of the University of Melbourne is the central point of contact for all students who are interested in the German language and culture. Last week, together with the German Faculty, the Club hosted a coffee and cake event on the campus of the university. We were there to talk to students and teachers about the SAGSE student exchange program and to try the homemade German cake specialties. - Der German Club der University of Melbourne ist die zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden, die sich für die deutsche Sprache, Kultur und Denkweise interessieren. In der vergangenen Woche hat der Club zusammen mit der German Faculty einen Kaffee und Kuchen-Nachmittag auf dem Campus der Uni veranstaltet. Wir waren Vorort, um mit Studierenden und Lehrenden über das Schüleraustausch-Programm SAGSE zu sprechen und um die selbstgebackenen Kuchenspezialitäten zu probieren.
Die Churer Kampfsport-Legende Charlie Lenz ist auf Formentera gestorben. Er wurde 78 Jahre alt. Der Jiu-Jitsu-Grossmeister trug den 9. Dan und wurde in Japan als «Hanshi», als Halbgott, geehrt. Mit seiner Budo-Schule prägte er Graubünden über Jahrzehnte. Weitere Themen: · Die Bündner Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren zum tödlichen Seilbahnunfall in Laax ein. Zwar wurden Sicherheitsmängel festgestellt, ein strafrechtlich relevanter Zusammenhang mit dem Tod des 17-jährigen Lernenden lässt sich laut Behörden jedoch nicht nachweisen. · Die Pädagogische Hochschule Graubünden verzeichnet ein erfolgreiches Jahr mit über 500 Studierenden, so viele wie noch nie. Gleichzeitig schreibt sie einen Gewinn von rund einer Million Franken und baut ihre Forschung weiter aus.
KI ist an Universitäten praktisch allgegenwärtig. Das belegt auch eine Studie aus Großbritannien, von der ich Euch Anfang der Woche berichtet habe. Studis lassen sich Konzepte erklären lassen, Material zusammenfassen, Ideen strukturieren. Ein Aspekt hat mich aufhorchen lassen. Die jungen Menschen berichteten in der Umfrage von der ständigen Sorge, dass ihre Arbeit die KI-Erkennung auslöst, obwohl sie keine KI zum Schreiben benutzten. Was passiert eigentlich mit Studierenden, bei denen die KI-Erkennungssoftware anschlägt und die Uni dann entscheidet, dass es sich bei ihrer Abschlussarbeit um Betrug handelt? Darüber spreche ich heute mit Sibylle Schwarz. Sie ist Gründungspartnerin der Kanzlei elseschwarz in Wiesbaden und ist auf Beamten- und Bildungsrecht spezialisiert. Sie vertritt also regelmäßig Menschen in Ausbildung und sagt, dass eindeutige KI-Regeln in Ausbildungs- und Prüfungsordnungen dringend überfällig sind. Denn die grundlegenden Fragen, wozu und in welchem Umfang Schülerinnen und Schüler oder Studierende Künstliche Intelligenz im Unterricht und in Prüfungen nutzen dürfen, sollten nicht nachträglich vor Gericht entschieden werden, sondern vorausschauend von der Bildungspolitik. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/@heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11225140 https://www.heiseplus.de/audio https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.ct.de/ki Weiterführende Links: https://verwaltungsgerichtsbarkeit.hessen.de/presse/unzulaessige-nutzung-kuenstlicher-intelligenz-bei-studentischen-pruefungsleistungen https://table.media/bildung/tablestandpunkt/eindeutige-ki-regeln-in-ausbildungs-und-pruefungsordnungen-sind-dringend-ueberfaellig Automatic Chapters 0:02 Einführung in KI an Schulen und Hochschulen 1:26 Rechtslage zur KI-Nutzung in Bildungseinrichtungen 2:30 Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel 4:39 Konsequenzen für Studierende bei Prüfungsbetrug 5:34 Grundlagen der Prüfungs- und Ausbildungsordnungen 8:34 Beweisführung bei KI-Nutzung in Prüfungen 14:00 Bedeutung von Gerichtsurteilen über KI 16:17 Auswirkungen des Urteils auf Hochschulen 17:30 Mindestanforderungen für Prüfungsordnungen 22:59 Zukunft der KI-Nutzung in Prüfungen 23:55 Regelungen für erlaubte Hilfsmittel 26:27 Bedeutung des Gesetzgebers in der Bildung 30:01 Empfehlungen für Studierende zur KI-Nutzung 34:09 Transparenz im Umgang mit KI-Tools 39:10 Best Practices im Umgang mit KI in Bildung 42:40 Fazit: Herausforderungen und Perspektiven für KI in der Bildung
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Literature can bring culture and emotions to life and open up new perspectives — and the same is true for learning German. In this episode, we explore how texts, stories and theatre can enrich the experience of learning the language. We also talk about a theatre project our studio guest, Jonas Teupert, lecturer and director of the German program at the University of Melbourne, staged together with students. Also present is the student who played the lead role in the production: Anindo Minifie. - Literatur kann Kultur und Emotionen erlebbar machen und neue Perspektiven eröffnen – das gilt auch für das Deutschlernen. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Texte, Geschichten und Theater den Zugang zur deutschen Sprache bereichern können. Außerdem geht es um ein Theaterprojekt, das unser Studiogast Jonas Teupert, Lecturer und Leiter des deutschen Programms an der University of Melbourne gemeinsam mit Studierenden auf die Bühne gebracht hat. Auch mit dabei ist die Deutsch-Studentin Anindo Minifie, die in dem Theaterstück die Hauptrolle spielte.
German students from Monash University in Melbourne, together with their lecturer Jessica Lesjak, have developed exciting topics for our listeners. The result is a colorful podcast series which they produced together with SBS German. They include, amongst others, personal experiences from student exchanges, a taste test and how Australians perceive the German language. - Deutsch-Studierende der Monash-Universität in Melbourne haben gemeinsam mit ihrer Dozentin Jessica Lesjak spannende Themen für unsere Hörerinnen und Hörer entwickelt. Entstanden ist eine bunte Podcastreihe, die SBS German zusammen mit den Studierenden produziert hat. In kurzen Folgen geht es unter anderem um persönliche Erfahrungen aus Schüleraustauschen, einen Geschmackstest und darum, wie Australier die deutsche Sprache wahrnehmen.
Im Podcast spricht der Digital-Forensiker über neue Technologien im Gerichtssaal, die Sorge vor Deepfakes und die Frage, warum seine Studierenden immer häufiger einen Job bei Bosch oder Siemens finden.
Beuting, Stephan www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Stefan Lassnig spricht mit Luis Paulitsch von der "DATUM-Stiftung" und Autor eines Buchs über alternative Medien über Definition, Geschichte und demokratiepolitische Bedeutung von sogenannten "alternativen Medien". Historisch reichen alternative Medien von Flugschriften der Reformation über linke Studierenden-, Frauen- und Umweltbewegungen bis zu heutigen digitalen Angeboten, die eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream beanspruchen. Heute sind viele dieser Projekte eng mit rechtspopulistischen oder rechtsextremen Milieus vernetzt, nutzen Social Media, um Empörung zu schüren, Verschwörungsnarrative zu verbreiten und Reichweite über ihre eigentliche Szene hinaus zu erzielen. Paulitsch unterscheidet zwischen demokratiebereichernden Alternativmedien, die Lücken im Mediensystem schließen, und Propagandamedien, die Desinformation verbreiten und medienethische Standards missachten. Ein von ihm mitentwickelter Kriterienkatalog (u.a. Bekenntnis zu Rechtsstaat, Grundrechten, Fehlerkultur, Transparenz von Eigentum und Finanzierung) soll helfen, förderwürdigen Journalismus von politisch motivierten Kampagnenmedien zu trennen. Anhand von Beispielen wie Exxpress und Njus werden Fragen nach Finanzierung, Oligarchisierung der Medienlandschaft, Nähe zu Parteien und ausländischem Einfluss (etwa aus Russland) diskutiert. Kritisiert wird auch, dass etablierte Medien propagandistische Projekte und ihre Geldflüsse lange zu wenig investigativ beobachtet haben, obwohl diese im digitalen Raum mittels Vernetzung und koordinierter Kampagnen Agenda Setting betreiben. Abschließend plädiert Paulitsch für eine Reform der Medienförderung zugunsten von Qualitätsjournalismus, strengere Kriterien für öffentliche Gelder, mehr investigativen und klimabezogenen Medienjournalismus sowie kreative zivilgesellschaftliche Gegenangebote im digitalen Raum.Links zur FolgeAlternative Medien. Definition, Geschichte und Bedeutung von Luis Paulitsch (Springer-Verlag)Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Podcast-Tipp der Woche(46:18) - Ladies Cut Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Geht uns Menschen etwas verloren, wenn wir weniger Alkohol trinken? Alkohol ist schlimm. Schädlich für die Gesundheit. Ursache für Gewalt. Es gibt so viel Kritik an Alkohol. Und dann kommt ein berühmter Psychologieprofessor und fragt sich besorgt, ob seine Studierenden mittlerweile zu wenig Alkohol trinken. Dahinter steckt die Drunk-Hypothese. Nie gehört? Dann Glühwein weg und BF an. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Vorverkauf 2026: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Quellen: Inzlicht, M. Should PhD students drink more?. Theor Soc (2025). Das Buch Drunk ist von Edward Slingerland Zahlen in Deutschland: Bundesministerium für Gesundheit. (2025, 24. September). Alkohol. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html Wang, J., Jiang, L., & Sun, H. (2021). Early evidence for beer drinking in a 9000-year-old platform mound in southern China. PLoS One. Die Drunk-Hypothese auf dem Prüfstand: Hrnčíř, V., Chira, A.M. & Gray, R.D. Did alcohol facilitate the evolution of complex societies?. Humanit Soc Sci Commu. (2025). Drunk Hypothese einfach auf Deutsch zusammengefasst: https://www.mpg.de/25056851/0715-evan-alkohol-und-der-aufstieg-komplexer-gesellschaften-150495-x Alkohol und Stimmung: Dora, Jonas, et al. "The daily association between affect and alcohol use: A meta-analysis of individual participant data." Psychological Bulletin. Sayette, M. A., Creswell, K. G., Dimoff, J. D., Fairbairn, C. E., Cohn, J. F., Heckman, B. W., ... & Moreland, R. L. (2012). Alcohol and group formation: A multimodal investigation of the effects of alcohol on emotion and social bonding. Psychological science. Creswell, K. G., Wright, A. G., Sayette, M. A., Girard, J. M., Lyons, G., & Smyth, J. M. (2024). The Effects of Alcohol in Groups of Heavy-Drinking Young Adults: A Multimodal Investigation of Alcohol Responses in a Laboratory Social Setting. Clinical Psychological Science. Alkohol und Niederländisch sprechen: Renner, F., Kersbergen, I., Field, M., & Werthmann, J. (2018). Dutch courage? Effects of acute alcohol consumption on self-ratings and observer ratings of foreign language skills. Journal of Psychopharmacology. Das Eisberg Modell: Lindenmeyer, J. (2013). Ich bin kein Alkoholiker!: Ambulante Psychotherapie bei Alkoholproblemen-Mit Online-Material. Springer-Verlag. Orth, B., Spille-Merkel, C. & Nitzsche, A. (2025). Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2023. Substanzkonsum und Internetnutzung im Jahr 2023 und Trends. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Redaktion: Leon Windscheid Produktion: Murmel Productions
Stefan Lassnig spricht mit Luis Paulitsch von der "DATUM-Stiftung" und Autor eines Buchs über alternative Medien über Definition, Geschichte und demokratiepolitische Bedeutung von sogenannten "alternativen Medien". Historisch reichen alternative Medien von Flugschriften der Reformation über linke Studierenden-, Frauen- und Umweltbewegungen bis zu heutigen digitalen Angeboten, die eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream beanspruchen. Heute sind viele dieser Projekte eng mit rechtspopulistischen oder rechtsextremen Milieus vernetzt, nutzen Social Media, um Empörung zu schüren, Verschwörungsnarrative zu verbreiten und Reichweite über ihre eigentliche Szene hinaus zu erzielen. Paulitsch unterscheidet zwischen demokratiebereichernden Alternativmedien, die Lücken im Mediensystem schließen, und Propagandamedien, die Desinformation verbreiten und medienethische Standards missachten. Ein von ihm mitentwickelter Kriterienkatalog (u.a. Bekenntnis zu Rechtsstaat, Grundrechten, Fehlerkultur, Transparenz von Eigentum und Finanzierung) soll helfen, förderwürdigen Journalismus von politisch motivierten Kampagnenmedien zu trennen. Anhand von Beispielen wie Exxpress und Njus werden Fragen nach Finanzierung, Oligarchisierung der Medienlandschaft, Nähe zu Parteien und ausländischem Einfluss (etwa aus Russland) diskutiert. Kritisiert wird auch, dass etablierte Medien propagandistische Projekte und ihre Geldflüsse lange zu wenig investigativ beobachtet haben, obwohl diese im digitalen Raum mittels Vernetzung und koordinierter Kampagnen Agenda Setting betreiben. Abschließend plädiert Paulitsch für eine Reform der Medienförderung zugunsten von Qualitätsjournalismus, strengere Kriterien für öffentliche Gelder, mehr investigativen und klimabezogenen Medienjournalismus sowie kreative zivilgesellschaftliche Gegenangebote im digitalen Raum.Links zur FolgeAlternative Medien. Definition, Geschichte und Bedeutung von Luis Paulitsch (Springer-Verlag)Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Podcast-Tipp der WocheLadies Cut Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at