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Mit dieser Folge setzen wir unsere Reihe zu den Berufsbildern im Familienrecht in einem besonderen Format fort. Am 30.1.2026 haben wir an der LMU München erstmals mit Publikum aufgezeichnet – eingeladen von Prof. Anatol Dutta, FamRZ-Schriftleiter und -Herausgeber sowie Professor an der LMU.Im Gespräch berichten Familienrichterin Isabell Götz, Fachanwalt für Familienrecht Gerd Uecker und Prof. Dr. Philipp Reuß, Wissenschaftler in Göttingen und Co-Host unseres Podcasts, von ihren ganz persönlichen Wegen ins Familienrecht. Wie sind sie zu diesem Rechtsgebiet gekommen? Welche Meilensteine haben ihre Laufbahn geprägt? Und welche beruflichen Momente sind ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Darüber hinaus geht es um den ganz praktischen Berufsalltag: Wie sieht ein typischer Tag im Gericht, in der Kanzlei oder in der Wissenschaft aus? Welche Herausforderungen und Gestaltungsspielräume bringt das jeweilige Tätigkeitsfeld mit sich? Und nicht zuletzt: Welche Tipps geben erfahrene Praktikerinnen und Praktiker heutigen Studierenden mit auf den Weg?Moderiert wird die Diskussion von Jörn Müller und Veronika Bodensteiner. Den Auftakt bildet die Begrüßung durch Gastgeber Prof. Anatol Dutta. Die Folge richtet sich an alle, die sich für Karrierewege im Familienrecht interessieren – vom Studium über den Berufseinstieg bis hin zu unterschiedlichen Spezialisierungen in Praxis und Wissenschaft.Zu den Shownotes
Das Games Institute Austria entwickelt Escape Games für spielerisches Lernen im Bildungskontext: in Schule, Museum & Weiterbildungskontexten löst man Rätsel und eignet sich dabei nicht nur gezielt Wissen an, sondern trainiert auch bestimmte Fertigkeiten - gefühlt ganz nebenbei.Thomas Kunze ist ausgebildeter Lehrer und hat 2015 - inspiriert von der VW Fun Theory das Games Institute Austria gegründet, um positive Verhaltensänderungen mit Spaß zu erreichen. Seit 2019 ist auch UI/UX Designerin Karen Albers Teil des Teams. Zusammen haben sie schon einige Escape-Spiele für diverse Themen gestaltet und so anderen erfolgreich beim Lernen unterstützt - beide leben sozusagen ihren Traum.Im Gespräch mit Philip und Ben erzählen Thomas und Karen von den Anfängen des Games Institute und geben Einblicke in einzelne Projekte (z. B. Reintegration von Langzeitarbeitslosen mit dem österreichischen Arbeitsamt, Vermessung als Meeresforscher:in im Deutschen Schifffahrtsmuseum , BBNEscape zusammen mit Studierenden der Hochschule Bremerhaven). Dabei werden nicht nur Anekdoten aus dem Playtesting erzählt, sondern auch diverse Aspekte besprochen, die es beim Designen von Escape-Spielen zu beachten gilt, wie z. B. Usability-Faktoren der Verständlichkeit, und damit verbundenen Herausforderungen. Des Weiteren geht es auch um Game Based Assessment, Esports Education und Inspirationsquellen für die Escape Game Gestaltung.=== Ausgewählte Links ===Website: https://gamesinstitute.at/Karens Firma: https://mooi-play.de/Instagram: https://www.instagram.com/bestcaseescaperoomkoffer/Facebook: https://www.facebook.com/GamesInstituteAustriaMeldet Euch gern bei uns, wenn Ihr bestimmte Links zu in der Folge erwähnten Inhalten vermisst.=======================
Was passiert eigentlich in den Mainzer Bücherschränken, wenn niemand hinschaut? Anke Vogel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und hat im Rahmen des Seminars "Das Buch in der Gesellschaft" mit Studierenden die Bücherschränke in Mainz genauer unter die Lupe genommen. Dabei war vor allem interessant: Welche Bücher bleiben liegen und wie gut werden Bücherschränke überhaupt akzeptiert? Die Ergebnisse und weitere spannende Erkenntnisse verrät sie uns in dieser Folge.
Der Professor für nachhaltige Energiesysteme an der Hochschule Flensburg berichtet aus seinen reichen Praxiserfahrungen, wo die Energiewende noch stottert. Mit seinen Studierenden setzt er auf Besuche vor Ort, statt Vorlesungen im Hörsaal. Claus Hartmann plädiert vor allem für den Einsatz von Strom, weil der am nachhaltigsten erzeugbar ist. Er versucht auch als Berater und Coach für Stadtwerke, Menschen von der Energiewende begeistern. Die Technik ist größtenteils entwickelt, es komme nun darauf an, sie zu einem funktionierenden System zu verknüpfen. Das versucht der nebenberufliche Landwirt auch auf seinem Hof in Rendsburg, wo die Solaranlage mit Speicher und Elektroauto abgestimmt läuft, leider nur bis zum nächsten Softwareupdate.
German students from Monash University in Melbourne, together with their lecturer Jessica Lesjak, have developed exciting topics for our listeners. The result is a colorful podcast series which they produced together with SBS German. They include, amongst others, personal experiences from student exchanges, a taste test and how Australians perceive the German language. - Deutsch-Studierende der Monash-Universität in Melbourne haben gemeinsam mit ihrer Dozentin Jessica Lesjak spannende Themen für unsere Hörerinnen und Hörer entwickelt. Entstanden ist eine bunte Podcastreihe, die SBS German zusammen mit den Studierenden produziert hat. In kurzen Folgen geht es unter anderem um persönliche Erfahrungen aus Schüleraustauschen, einen Geschmackstest und darum, wie Australier die deutsche Sprache wahrnehmen.
Im Iran protestieren Studierende wieder gegen das Regime │ Das israelische Militär hat erneut Ziele im Libanon angegriffen │ Der slowakische Ministerpräsident Fico hat der Ukraine jetzt mit der Einstellung von Notstromlieferungen gedroht │ Wie gut funktioniert die Integration ukrainischer Geflüchterer in Deutschland?
Im Podcast spricht der Digital-Forensiker über neue Technologien im Gerichtssaal, die Sorge vor Deepfakes und die Frage, warum seine Studierenden immer häufiger einen Job bei Bosch oder Siemens finden.
Stress, Leistungsdruck, Zukunftsangst. Psychische Erkrankungen gehören für viele Studierende inzwischen zum Alltag. Die Uni Köln bietet aber Unterstützung und lässt ihre Studierenden nicht allein. Das Servicezentrum Inklusion bietet nämlich eine psychologische Beratungsstelle an. Und wie genau die aussieht, stellt uns Celina vor.
Beuting, Stephan www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Heute in der Kaffeepause: Heute in der Kaffeepause haben wir eine Podcast-Episode zu Lunch & Connect. Dabei haben wir gemeinsam mit Dozierenden und Studierenden über das Event gesprochen, spannende Eindrücke geteilt und Erfahrungen rund um Studium und Praxis ausgetauscht. Lunch & Connect ist eine regelmäßig stattfindende Karrieremesse des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, die Studierende und Absolvent*innen der Hochschule Niederrhein mit Unternehmen der Region vernetzt, genau dieser Austausch stand im Mittelpunkt unseres Gesprächs.
Die Firmenkontaktmesse Pyramid zieht mittlerweile über 3.000 Menschen und mehr als 200 Unternehmen an. Sie ist die größte Veranstaltung der TH Augsburg und dennoch ein Lehrprojekt von Studierenden. Was die Pyramid so erfolgreich macht, berichten Anjesa Mahmuti, Kateryna Skopina und Felix Helmprecht. Sie gewähren einen Einblick in die Projektarbeit und erzählen die „story behind".
Wie können Hochschulen Studienprogramme so gestalten, dass alle Studierenden bestmöglich lernen können, trotz unterschiedlicher Hintergründe und Voraussetzung? Welche Ansätze machen Curriculumentwicklung wirklich inklusiv? Und wie können digitale Medien diesen Prozess sinnvoll unterstützen? FH-Prof.in Mag.a Dr.in Silke Preymann (FH Oberösterreich) und Prof. Dr. Frank Linde (TH Köln) sprechen im Interview mit e-teaching.org über ihr gemeinsames Projekt „Enhance IDM“, das Studienprogramm-Leitungen und wissenschaftliche Mitarbeitende dabei unterstützt hat, inklusive Lehr‑ und Lernprozesse nachhaltig zu fördern.
hr-Bigband & Studierende des Masterstudiengangs Bigband cond. by Erik van Lier, Hessischer Rundfunk, HF-Studio II, Frankfurt, November 2025, Teil 2 | Erik van Lier hat gefühlt in jeder bedeutenden Big Band Europas gespielt. Der Bassposaunist begann seine Karriere bei den niederländischen Skymasters, wurde mit seiner Tätigkeit bei der Kenny Clarke/Francy Boland Big Band bekannt und spielte später auch in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination and Brass. Der hr-Bigband zusammen mit den Studierenden des Masterstudiengangs Bigband gab er bei diesem Projekt mit seinem großen Erfahrungsschatz den Feinschliff. (Sendung vom 1.2.)
Moin, wen habt ihr vor Augen, wenn von Drogen konsumierenden Studenten die Rede ist? Vielleicht angehende Soziologen anno 1980 im Che-Guevara-T-Shirt? Ich jedenfalls habe mir keine Bundeswehr-Uni-Studierenden vorgestellt. Und doch gibt es jetzt Ermittlungen gegen sie - wegen Drogendelikten. Was den Studierenden noch vorgeworfen wird, hört ihr hier.Viel Spaß wünscht Maiken Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Maiken Nielsen am Mittwoch, 28.01.2026+++DROGENKONSUM AN DER HAMBURGER BUNDESWEHR-UNIVERSITÄT?+++Die Bundeswehr ermittelt, ob Studierende Drogen an der Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr) in Hamburg konsumiert haben. Auch andere Vorwürfe werden laut Bundesverteidigungsministerium überprüft. Mehr dazu: http://www.ndr.de/kurzehh-2298.html+++STUDIERENDE IN HAMBURG PROTESTIEREN GEGEN SPARMASSNAHMEN AN UNIS+++Gegen Kürzungen und für bessere Arbeits- und Studienbedingungen: Dafür gingen Studierende und Mitarbeitende Hamburger Hochschulen als Teil eines bundesweiten Hochschulaktionstages am Mittwoch auf die Straße. Mehr dazu: http://www.ndr.de/uniprotest-102.html+++400 KILOGRAMM HEROIN IM HAMBURGER HAFEN ENTDECKT+++Der Zoll hat bei einer Kontrolle im Hamburger Hafen 400 Kilogramm Heroin in einem Seecontainer aus Singapur sichergestellt. Ermittler durchsuchten deshalb unter anderem Wohnungen in Niedersachsen. Mehr dazu: http://www.ndr.de/drogen-210.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
(00:59) Russische Künstlerinnen und Künstler auf Schweizer Bühnen: Wie geht man damit um? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns mit Blick auf den geplanten Auftritt des russischen Geigers Vadim Repin in Gstaad. Weitere Themen: (05:09) Der Druck steigt auf US-amerikanische Universitäten – in Pennsylvania verlangt die Regierung von einer Uni eine Liste mit allen jüdischen Mitarbeitenden und Studierenden – wir haben mit einem Politikwissenschaftler über die Hintergründe gesprochen. (10:12) Kultur-Nachricht: Deutscher Philosoph Bernhard Waldenfels 91-jährig verstorben. (10:47) Zum Holocaust-Gedenktag zeigt eine Graphic Novel die verborgene Zivilcourage des Humanisten Otto Weidt im Zweiten Weltkrieg. (15:10) «Der Chronoplan»: Eine Oper überlebt die NS-Verfolgung – und wird uraufgeführt. (19:48) Im Spannungsfeld zwischen Tanz und Sprache – die Bühnen Bern präsentieren im Rahmen von «Hello Earth» zwei ganz unterschiedliche Choreografien.
Die amerikanische Starschlagzeugerin Terri Lyne Carrington wird bis Ende 2028 an der Hochschule für Musik und Theater in München lehren, ein Gewinn für die Studierenden und die Jazz-Szene in Bayern.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Mitschnitt in zwei Teilen Vorlesung des Ethnologen Fritz Kramer. 2005 gehalten an der HfbK in Hamburg. Die Vorlesung hieß: Figuren des Bösen. Kunst, Kult, Glamour Diese Mitschnitte wurden vor 20 jahren mit einem Kasettenrekorder gemacht. Die Qualität der Aufnahme ist bescheiden, Menschen die Kasettenrecorder kennen, wissen außerdem, dass sich einige hektische Sekunden ergeben beim umdrehen oder auswechseln des Bands – diese Teile des Vortrags fehlen darum. Die Zwischenfragen der Studierenden sind obendrein nicht zu verstehen, die Antworten sind in dieser Aufzeichnung aber erhalten, so dass der Vortrag vereinzelt zu springen scheint, was aber lediglich an der Beantwortung der Zwischenfragen liegt. Denn wer soll wissen was eine »Prostration« ist ... Fritz Kramer kann es erklären. Musik: Sven Lütgen „Marbles“ Literaturfetzen von Michail Bulgakov und Johann Wolfgang Goethe
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Mitschnitt in zwei Teilen ZWEITER TEIL Vorlesung des Ethnologen Fritz Kramer. 2005 gehalten an der HfbK in Hamburg. Die Vorlesung hieß: Figuren des Bösen. Kunst, Kult, Glamour Diese Mitschnitte wurden vor 20 jahren mit einem Kasettenrekorder gemacht. Die Qualität der Aufnahme ist bescheiden, Menschen die Kasettenrecorder kennen, wissen außerdem, dass sich einige hektische Sekunden ergeben beim umdrehen oder auswechseln des Bands – diese Teile des Vortrags fehlen darum. Die Zwischenfragen der Studierenden sind obendrein nicht zu verstehen, die Antworten sind in dieser Aufzeichnung aber erhalten, so dass der Vortrag vereinzelt zu springen scheint, was aber lediglich an der Beantwortung der Zwischenfragen liegt. Denn wer soll wissen was eine »Prostration« ist ... Fritz Kramer kann es erklären. Musik: Sven Lütgen „Marbles“ Literaturfetzen von Michail Bulgakov und Johann Wolfgang Goethe
Meer - so weit das Auge reicht. Doch das Meer kommt näher wegen des Klimawandels. Das ist die Situation auf einigen Inseln im Südpazifik. Studierende aus dortigen Staaten haben mit einer Graswurzelbewegung dafür gesorgt, dass der Internationale Gerichtshof ein Gutachten zum Klimaschutz vorgelegt hat. Das war vergangenen Sommer. Ein völkerrechtliches Gutachten, das sich womöglich auch auf deutsche Gerichtsverfahren zum Klimawandel auswirkt, sagt Philipp Overkamp, Klimarechtexperte und Habilitand an der Universität des Saarlandes. Mit ihm sprechen die Justizreporter*innen Philip Raillon und Liv Hagmann über die Rolle von Klimaklagen im Kampf gegen den Klimawandel und die Auswirkungen des IGH-Gutachtens. Außerdem beschreibt Felix Golenko in dieser Folge der Justizreporter*innen, was die Studierenden aus dem Südpazifik antreibt. Er hat für den ARD-Dokumentarfilm „YUMI - Der Südpazifik im Kampf gegen den Klimawandel“ die Gruppe eng begleitet. Die Justizreporter*innen sind für den Jura-Podcast-Preis 2026 nominiert. Wir freuen uns über Euer Voting für unsere Arbeit: https://strawpoll.com/e7ZJarjkWg3 Der Film YUMI ist noch bis 11.2.2026 in der ARD-Mediathek abrufbar: junger dokumentarfilm: YUMI - Der Südpazifik im globalen Klimakampf https://www.ardmediathek.de/video/junger-dokumentarfilm/yumi-der-suedpazifik-im-globalen-klimakampf/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNjk0NDE Podcast-Tipp: Wild Crimes - Rache der Orcas https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:13d721ff97e1a581/
hr-Bigband & Studierende des Masterstudiengangs Bigband cond. by Erik van Lier, Hessischer Rundfunk, HF-Studio II, Frankfurt, November 2025, Teil 1 | Erik van Lier hat gefühlt in jeder bedeutenden Big Band Europas gespielt. Der Bassposaunist begann seine Karriere bei den niederländischen Skymasters, wurde mit seiner Tätigkeit bei der Kenny Clarke/Francy Boland Big Band bekannt und spielte später auch in Peter Herbolzheimers Rhythm Combination and Brass. Der hr-Bigband zusammen mit den Studierenden des Masterstudiengangs Bigband gab er bei diesem Projekt mit seinem großen Erfahrungsschatz den Feinschliff. (Sendung vom 25.1.)
Burschenschaften sind ein Randphänomen unter den Studierenden in Deutschland. Doch sie sorgen in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen - vor allem wegen reaktionärer und rechtsextremer Tendenzen. Es gibt aber auch liberalere Vereinigungen. Podjavorsek, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Großer Andrang an der Hermann-Hoffmann-Akademie in Gießen: Die Hochschulgesellschaft hat am Montagnachmittag rund 500 Lebensmittel-Beutel an Studierende verteilt. Die kostenlose Spendenaktion kam bei den Studierenden so gut an, dass die Tüten innerhalb von einer halben Stunde vergriffen waren. In Marburg wird am Dienstag das Unwort des Jahres 2025 bekannt gegeben! Die Jury aus Sprachwissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat rund 2.300 Einsendungen bekommen, darunter Vorschläge wie: Asylwende, Drecksarbeit oder Stadtbild. Außerdem: Das Bistum Limburg wird grün - bis 2045 will es komplett klimaneutral sein, dafür hat es ein neues Klimaschutzkonzepts beschlossen. Schon in vier Jahren sollen die CO2-Emissionen halbiert werden. Dafür nimmt das Bistum richtig Geld in die Hand: insgesamt sechs Millionen Euro.
An der Hermann-Hoffmann-Akademie der Justus-Liebig-Universität Gießen sollen am Montagnachmittag mehr als 400 Stoffbeutel für Studierende verteilt werden - unter anderem mit Nudeln, Kräutertee oder einer Tafel Schokolade. Ins Leben gerufen hat die Aktion die Gießener Hochschulgesellschaft. Sie will den Studierenden in der Stadt eine Freude machen, bei denen das Geld knapp ist und trotz Nebenjob kaum zum Leben reicht. Außerdem: Ein Sieg am Freitag, eine Niederlage am Sonntag. Der EC Bad Nauheim tritt auch nach diesem Wochenende in der zweiten Eishockey-Liga auf der Stelle - und steht in der DEL2-Tabelle weiter auf einem Play-Down-Platz.
Education Minds - Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung
Wie lässt sich Bewegung in die Lehre integrieren, ohne dass daraus Sportunterricht wird? Dr. Robert Rupp ist Forscher und Entwickler im Bereich gesundheitsfördernder und körperlich aktiver Hochschullehre. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat er gemeinsam mit Kolleg:innen das Heidelberger Modell der bewegten Lehre entwickelt. Ein Ansatz, der zeigt, wie Bewegung, Didaktik und Gesundheit auf inspirierende Weise zusammenwirken. In diesem Gespräch erklärt er, warum gute Lehre Menschen buchstäblich in Bewegung bringt und weshalb Gesundheit dabei nicht das Ziel, sondern ein positiver Nebeneffekt ist. Weitere Themen im Gespräch Was hinter dem Heidelberger Modell der bewegten Lehre steckt Der „Stealth Health“-Ansatz: Gesundheit als Nebeneffekt guter Didaktik Wie bereits kleine Mikrobewegungen Konzentration und Motivation stärken Reaktionen von Studierenden und Lehrenden auf „bewegte“ Lehrformen Bewegung als didaktisches Prinzip für lebendiges Lernen Das Buch „Bewegte Hochschullehre – Einführung in das Heidelberger Modell der bewegten Lehre“ ist im Springer Verlag erschienen: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-30572-7 LinkedIn-Profil von Dr. Robert Rupp: https://www.linkedin.com/in/robert-rupp-physically-active-teaching/ E-Mail: rupp@ph-heidelberg.de Stehst du als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
Wie lässt sich Bewegung in die Lehre integrieren, ohne dass daraus Sportunterricht wird? Dr. Robert Rupp ist Forscher und Entwickler im Bereich gesundheitsfördernder und körperlich aktiver Hochschullehre. An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat er gemeinsam mit Kolleg:innen das Heidelberger Modell der bewegten Lehre entwickelt. Ein Ansatz, der zeigt, wie Bewegung, Didaktik und Gesundheit auf inspirierende Weise zusammenwirken. In diesem Gespräch erklärt er, warum gute Lehre Menschen buchstäblich in Bewegung bringt und weshalb Gesundheit dabei nicht das Ziel, sondern ein positiver Nebeneffekt ist. Weitere Themen im Gespräch Was hinter dem Heidelberger Modell der bewegten Lehre steckt Der „Stealth Health“-Ansatz: Gesundheit als Nebeneffekt guter Didaktik Wie bereits kleine Mikrobewegungen Konzentration und Motivation stärken Reaktionen von Studierenden und Lehrenden auf „bewegte“ Lehrformen Bewegung als didaktisches Prinzip für lebendiges Lernen Das Buch „Bewegte Hochschullehre – Einführung in das Heidelberger Modell der bewegten Lehre“ ist im Springer Verlag erschienen: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-30572-7 LinkedIn-Profil von Dr. Robert Rupp: https://www.linkedin.com/in/robert-rupp-physically-active-teaching/ E-Mail: rupp@ph-heidelberg.de Stehst du als Trainer, Ausbildende oder Coach vor der Aufgabe, Kernbotschaften aus umfangreichem Stoff herauszuarbeiten? Dann unterstütze ich dich gerne dabei. Vereinbare gleich hier ein Kontaktgespräch: https://education-minds.com/
Zwick, Afanasia www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Dlubal Podcast: Digitales und Innovatives aus dem Ingenieurbau
Lasst uns heute einmal tief einatmen, kurz innehalten und gemeinsam auf ein Jahr schauen, das Dlubal wirklich geprägt hat – 2025. Ein Jahr voller Begegnungen, voller Bewegung, voller neuer Ideen. Ein Jahr, in dem wir Produkte weiterentwickelt, neue Märkte gestärkt, Büros eröffnet, Events gefeiert – und unglaublich viele Gespräche geführt haben. Mit Kundinnen und Kunden, mit Partnern, mit Studierenden. Und natürlich intern im Team. Viel Spaß beim Hören!
Zu Beginn gehen Prof. Niko Härting und Dr. Stefan Brink einleitend auf das Urteil des LG München v. 11.11.2025 (Az. 42 O 14139/24) im Fall GEMA/Chat-GPT ein und sprechen über die Beweisfragen, mit denen sich die Richter befassen mussten. Ab Minute (06:17) thematisieren Brink und Härting eine Entscheidung des OLG Frankfurt v. 28.10.2025 Az. 3 VAs 9/25 , welche einen Antrag nach § 23 EGGVG einer nonbinären Person zum Gegenstand hatte, die sich gegen eine falsche Anrede des Gerichts wehren wollte. Das OLG Frankfurt betrachtete die Anrede als einen Ausdruck der richterlichen Unabhängigkeit. Brink und Härting können dieser Bewertung nicht zustimmen. Anschließend widmen sich Härting und Brink dem Datenschutz: Ein Bußgeld in Höhe von 492.000 Euro der Hamburger Datenschutzbehörde gegen ein Finanzinstitut ist ab Minute (14:23) Thema. Kreditanträge mehrerer Kund:innen wurden aufgrund einer automatisierten Entscheidung abgelehnt. Über die Videoüberwachung von Studierenden bei Online-Prüfungen während der Coronapandemie mittels ,,Proctoring-Software“ sprechen Härting und Brink ab Minute (20:18). Ist die Einwilligung der Studierenden zum Einsatz der Gesichtserkennungssoftware wirksam gewesen? Kann eine betroffene Lehramtsstudentin vor dem OLG Thüringen erfolgreich Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO von der Universität Erfurt verlangen? Zum Abschluss (35:27) wird anlässlich eines Nichtannahmebeschlusses des BGH v. 7.10.2025 VI ZR 297/24 (6. Zivilsenat) der Art. 29 DSGVO und die Ausnahme des Mitarbeiterexzesses, insbesondere in Form von Neugierabfragen von Polizisten, thematisiert.
Stefan Lassnig spricht mit Luis Paulitsch von der "DATUM-Stiftung" und Autor eines Buchs über alternative Medien über Definition, Geschichte und demokratiepolitische Bedeutung von sogenannten "alternativen Medien". Historisch reichen alternative Medien von Flugschriften der Reformation über linke Studierenden-, Frauen- und Umweltbewegungen bis zu heutigen digitalen Angeboten, die eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream beanspruchen. Heute sind viele dieser Projekte eng mit rechtspopulistischen oder rechtsextremen Milieus vernetzt, nutzen Social Media, um Empörung zu schüren, Verschwörungsnarrative zu verbreiten und Reichweite über ihre eigentliche Szene hinaus zu erzielen. Paulitsch unterscheidet zwischen demokratiebereichernden Alternativmedien, die Lücken im Mediensystem schließen, und Propagandamedien, die Desinformation verbreiten und medienethische Standards missachten. Ein von ihm mitentwickelter Kriterienkatalog (u.a. Bekenntnis zu Rechtsstaat, Grundrechten, Fehlerkultur, Transparenz von Eigentum und Finanzierung) soll helfen, förderwürdigen Journalismus von politisch motivierten Kampagnenmedien zu trennen. Anhand von Beispielen wie Exxpress und Njus werden Fragen nach Finanzierung, Oligarchisierung der Medienlandschaft, Nähe zu Parteien und ausländischem Einfluss (etwa aus Russland) diskutiert. Kritisiert wird auch, dass etablierte Medien propagandistische Projekte und ihre Geldflüsse lange zu wenig investigativ beobachtet haben, obwohl diese im digitalen Raum mittels Vernetzung und koordinierter Kampagnen Agenda Setting betreiben. Abschließend plädiert Paulitsch für eine Reform der Medienförderung zugunsten von Qualitätsjournalismus, strengere Kriterien für öffentliche Gelder, mehr investigativen und klimabezogenen Medienjournalismus sowie kreative zivilgesellschaftliche Gegenangebote im digitalen Raum.Links zur FolgeAlternative Medien. Definition, Geschichte und Bedeutung von Luis Paulitsch (Springer-Verlag)Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Podcast-Tipp der Woche(46:18) - Ladies Cut Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
„Mit dem Sammeln beginnen sofort Tätigkeiten des Klassifizierens, Sortierens und Einteilens“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Struck. Wir sammeln Dinge, sie werden aufgehoben, geordnet und archiviert. Doch Sammeln ist keine neutrale Praxis. Es entscheidet darüber, was erinnert und aufbewahrt werden soll – und was verschwindet. Es ist eine Kulturtechnik, die auf Auswahlprozessen beruht, Machtverhältnisse impliziert und Ausschlüsse generiert, mit der Wissen entsteht und Geschichte erzählt wird. Doch was passiert, wenn Sammlungen zu groß werden – in Museen, Archiven, aber auch in der eigenen Forschung? „Museen sind verpflichtet, alle einmal aufgenommenen Sammlungsgegenstände für alle Zeiten zu bewahren – das ist eine Wahnsinnsforderung“, sagt Wolfgang Struck. Ob kommende Generationen unser Bewahrenswertes noch immer für so bewahrenswert finden werden, stellt er in dieser Folge in Frage und weist daraufhin, dass Museen sich dringend der Tatsache stellen müssen, „dass sie selber Teil eines Prozesses sind, Neuverhandlungen darüber zu führen, was relevant ist und was nicht.“ Überhaupt ließen sich doch gerade erst im Loslassen neue Perspektiven eröffnen. „In dem Moment, in dem ich aussortiere, entsteht eine Sammlung“, sagt Dr. Jana Mangold. Neben klassischen und neueren Sammlungstheorien geht Jana Mangold in dieser Folge auch auf gegenwärtige Debatten um Deaccession, also das Entsammeln in der Museumspraxis, ein – auch im Kontext kolonialer Fragen: „Objekte aus Unrechtskontexten können nicht einfach Eigentum von Kolonialmächten sein.“ Sammeln und Entsammeln versteht Mangold nicht als gegensätzliche Handlungen, sondern als miteinander verschränkte Prozesse. Zusammen mit Wolfgang Struck spricht sie sich aus für das geordnete Chaos, aber auch das bewusste Begrenzen, Reduzieren und Loslassen von Material als einer zentralen Voraussetzung wissenschaftlicher Erkenntnis – und verrät, weshalb sich das notwendige Gespür für Relevanz weder formal noch algorithmisch ersetzen lässt. Dass der Wert einer großen und bislang kaum erschlossenen Sammlung erheblich gesteigert werden kann, berichtet Nadine Fechner. In dem semesterübergreifenden Seminar „Die kleine Freiheit“ konnten durch sie erschlossene Fotos, die öffentliche Feste in Gotha zu DDR-Zeiten zeigen, mit den persönlichen Erinnerungen durch Gothaer Bürger*innen verbunden werden. Damit hätten „die Studierenden die Lücke zwischen dem, was offiziell überliefert wurde und dem, was individuell erinnert wird, analysiert und damit Geschichte als etwas Dynamisches erfahren“, erklärt Fechner und ergänzt, dass „das Archiv so wieder zu einem partizipativen Ort des Forschens und Erinnerns wurde.“ Geschichte, haben die Studierenden gelernt, sei „kein abgeschlossenes und feststehendes Narrativ“, die Studierenden hätten vielmehr verstanden, dass die Realität in der DDR aus Grauzonen bestand und „so auch im Kontrast zu den großen Staatsnarrativen stehen, wie hier der offiziellen Geschichte der DDR.“ Prof. Dr. Wolfgang Struck ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt. Sein Interesse gilt den vielfältigen Überlagerungen von Literatur, Wissen und Wissenschaft. Dr. Jana Mangold ist wissenschaftliche Koordinatorin der Forschungsgruppe „Kulturtechniken des Sammelns“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Materialität und Formaten der Popkultur, in Gebrauchsweisen reproduzierter Abbildungen und Formen des Archivs. Nadine Fechner ist Projektmitarbeiterin im Kooperationsprojekt „Kulturtechniken des Sammelns“ mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Sie forscht zu Stadtdarstellungen in Malerei, Grafik und Fotografie. Forschungsprojekt „Kulturtechniken des Sammelns“: https://www.uni-erfurt.de/philosophische-fakultaet/forschung/netzwerke/kulturtechniken-des-sammelns Lesetipp: Ursula Le Guin „The Carrier Bag Theory of Fiction“, 2019 Alle Podcastfolgen auch unter: https://www.uni-erfurt.de/forschung/aktuelles/wissenschaftspodcast-wortmelder
In dieser Episode begrüßt Thomas einen ganz besonderen Gast: Prof. Dr. Carolin Durst. Sie ist nicht nur Professorin für Digital Marketing an der Hochschule Ansbach und Scientific Director bei Atonics, sondern wurde von ihren Studierenden auch zur "Professorin des Jahres 2025" gewählt. Gemeinsam blicken sie tief in die Zukunft des Marketings. Es geht nicht nur um Tools, sondern um eine fundamentale Verschiebung: Wie verändern KI-Agenten die Art, wie Kunden nach Lösungen suchen? Warum scheut die Gen Z den Telefonhörer? Und warum wird in einer digitalen Welt der persönliche Handschlag plötzlich zum wichtigsten Wettbewerbsvorteil? Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Marketing-Teams der Zukunft aufstellt und warum "Mainstream-Content" durch KI keine Chance mehr hat.
2005 ist das Institute for Computer Music and Sound Technology (ICST) der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) gegründet worden. Als Institut das Forschung, Lehre und Musikkreation in elektroakustischer Musik verbindet, nimmt es eine Pionierrolle ein. Ende November hat es sein zwanzigjähriges Bestehen gefeiert mit Konzerten, einer Ausstellung, einem Album und einem Symposium. Das ICST vereint Studierende, Forschende und in- und externe Kunstschaffende mit unterschiedlichem Hintergrund und verschiedenen Schwerpunkten. Zentral sind die Verknüpfung von elektronischer mit instrumentaler Komposition, wie auch dreidimensionale Klangproduktion, künstlerische Forschung und die Entwicklung von Sounddesigns für verschiedene Anwendungen. Offenheit und eine Vielfalt an Zugängen prägen das Institut, das mit Forschenden anderer Institutionen und Hochschulen wie auch Kunstschaffenden und Festivals in der Schweiz und auf der ganzen Welt kollaboriert. Im Gespräch mit Germán Toro Pérez, Komponist und Leiter seit 2007, und mit aktuellen und ehemaligen Studierenden und Forschenden geht die Sendung der Besonderheit des ICST, wie auch einzelnen Kunst- und Forschungsprojekten nach.
Geht uns Menschen etwas verloren, wenn wir weniger Alkohol trinken? Alkohol ist schlimm. Schädlich für die Gesundheit. Ursache für Gewalt. Es gibt so viel Kritik an Alkohol. Und dann kommt ein berühmter Psychologieprofessor und fragt sich besorgt, ob seine Studierenden mittlerweile zu wenig Alkohol trinken. Dahinter steckt die Drunk-Hypothese. Nie gehört? Dann Glühwein weg und BF an. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Vorverkauf 2026: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Quellen: Inzlicht, M. Should PhD students drink more?. Theor Soc (2025). Das Buch Drunk ist von Edward Slingerland Zahlen in Deutschland: Bundesministerium für Gesundheit. (2025, 24. September). Alkohol. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html Wang, J., Jiang, L., & Sun, H. (2021). Early evidence for beer drinking in a 9000-year-old platform mound in southern China. PLoS One. Die Drunk-Hypothese auf dem Prüfstand: Hrnčíř, V., Chira, A.M. & Gray, R.D. Did alcohol facilitate the evolution of complex societies?. Humanit Soc Sci Commu. (2025). Drunk Hypothese einfach auf Deutsch zusammengefasst: https://www.mpg.de/25056851/0715-evan-alkohol-und-der-aufstieg-komplexer-gesellschaften-150495-x Alkohol und Stimmung: Dora, Jonas, et al. "The daily association between affect and alcohol use: A meta-analysis of individual participant data." Psychological Bulletin. Sayette, M. A., Creswell, K. G., Dimoff, J. D., Fairbairn, C. E., Cohn, J. F., Heckman, B. W., ... & Moreland, R. L. (2012). Alcohol and group formation: A multimodal investigation of the effects of alcohol on emotion and social bonding. Psychological science. Creswell, K. G., Wright, A. G., Sayette, M. A., Girard, J. M., Lyons, G., & Smyth, J. M. (2024). The Effects of Alcohol in Groups of Heavy-Drinking Young Adults: A Multimodal Investigation of Alcohol Responses in a Laboratory Social Setting. Clinical Psychological Science. Alkohol und Niederländisch sprechen: Renner, F., Kersbergen, I., Field, M., & Werthmann, J. (2018). Dutch courage? Effects of acute alcohol consumption on self-ratings and observer ratings of foreign language skills. Journal of Psychopharmacology. Das Eisberg Modell: Lindenmeyer, J. (2013). Ich bin kein Alkoholiker!: Ambulante Psychotherapie bei Alkoholproblemen-Mit Online-Material. Springer-Verlag. Orth, B., Spille-Merkel, C. & Nitzsche, A. (2025). Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2023. Substanzkonsum und Internetnutzung im Jahr 2023 und Trends. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Redaktion: Leon Windscheid Produktion: Murmel Productions
Der Markt für studentisches Wohnen galt lange als attraktiv, doch teils rückläufige Studierendenzahlen wecken Sorgen. Eine neue Analyse des IW wagt einen Blick in die Zukunft. Unser Thema in der 1aLAGE, und hier die Fragen im Einzelnen: * Was ist der Hintergrund Eurer Studie zum jungen Wohnen? * Wie wohnen Studierende in Deutschland? * Warum wohnen wieder mehr Studierende bei Ihren Eltern? * Wie entwickelt sich die Zahl der Studierenden? * Wer zieht typischerweise in Mikroapartments ein? * Wie sind Mikroapartments als Anlage zu bewerten? Link: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2025/bbsr-online-046-2025.html Die Antworten auf all diese Fragen und einige mehr findet ihr in dieser Episode 1aLAGE und nun wünschen wir euch spannende Insights und gute Unterhaltung. Viel Spaß! **Unser Kooperationspartner:** Staffel 15 wird präsentiert von der mieteinander GmbH - den Experten für professionelle Mietoptimierung. mieteinander vertritt Vermieterinteressen und bezieht gleichzeitig die Mieterperspektive mit ein - diese ausgewogene Herangehensweise führt zu einvernehmlichen Lösungen und durchschnittlichen Wertsteigerungen von 30-40% - und das bei 100% erfolgsabhängiger Vergütung, deutschlandweit. Entdecke das Potenzial Deiner Immobilien: Mehr Informationen unter mieteinander-wohnen.de/1alage oder nutze die kostenlose Potenzialanalyse unter mieteinander-wohnen.de/potenzialanalyse ***  *** **Die Podcastredaktion:** Wenn Du eine Frage hast, dann schreib mir gerne eine E-Mail an hw@haukewagner.de Wenn Du mir ein Projekt verkaufen oder vermieten willst, dann ruf mich bitte an unter 01712627868 oder schreibe mir eine E-Mail an hw@kontriva.com - Vielen herzlichen Dank und bis gleich! Außerdem findest du uns auf X unter @mvoigtlaender und @haukewagner YouTube Kanal: https://www.youtube.com/@1aLAGE-Immobilienpodcast
Jedes Jahr veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» eine Liste der aktuell 300 reichsten Menschen der Schweiz. Zusammen verfügen sie über 850 Milliarden Franken. Und gleich fünf neue Milliardäre tauchen dieses Jahr in der Liste auf. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann kennt die Einzelheiten. Weitere Themen in der Sendung: · Vor einem Jahr sind in Georgien Zehntausende auf die Strassen gegangen, um gegen die autokratische Regierung und für Beitrittsverhandlungen mit der EU zu demonstrieren. Inzwischen ist es um die Protestbewegung ruhig geworden. SRF-Korrespondent Calum McKenzie über den Stand der Bewegung. · Am Sonntag feiert ChatGPT Geburtstag. Die KI wird drei Jahre alt. Sie hat seitdem viel in Bewegung gesetzt, was unter anderem die Hochschulen zu spüren bekommen. Denn wenn die KI schon alles weiss, was müssen die Studierenden dann überhaupt noch lernen? Lisa Messenzehl von der ZHAW in Zürich hat bei der Einführung einer KI-Richtlinie mitgearbeitet. · Eine Woche lang wurde spekuliert, seit gestern herrscht Gewissheit: Skifahrerin Lara Gut-Behrami hat sich bei ihrem Sturz vergangene Woche so schwer verletzt, dass sie die Saison abbrechen muss. Sie hat sich das Kreuzband, das Innenband und einen Meniskus im linken Knie gerissen. Bedeutet das ihr vorzeitiges Karriereende? Sportredaktorin Danja Spichtig hat Antworten.
Stefan Lassnig spricht mit Luis Paulitsch von der "DATUM-Stiftung" und Autor eines Buchs über alternative Medien über Definition, Geschichte und demokratiepolitische Bedeutung von sogenannten "alternativen Medien". Historisch reichen alternative Medien von Flugschriften der Reformation über linke Studierenden-, Frauen- und Umweltbewegungen bis zu heutigen digitalen Angeboten, die eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream beanspruchen. Heute sind viele dieser Projekte eng mit rechtspopulistischen oder rechtsextremen Milieus vernetzt, nutzen Social Media, um Empörung zu schüren, Verschwörungsnarrative zu verbreiten und Reichweite über ihre eigentliche Szene hinaus zu erzielen. Paulitsch unterscheidet zwischen demokratiebereichernden Alternativmedien, die Lücken im Mediensystem schließen, und Propagandamedien, die Desinformation verbreiten und medienethische Standards missachten. Ein von ihm mitentwickelter Kriterienkatalog (u.a. Bekenntnis zu Rechtsstaat, Grundrechten, Fehlerkultur, Transparenz von Eigentum und Finanzierung) soll helfen, förderwürdigen Journalismus von politisch motivierten Kampagnenmedien zu trennen. Anhand von Beispielen wie Exxpress und Njus werden Fragen nach Finanzierung, Oligarchisierung der Medienlandschaft, Nähe zu Parteien und ausländischem Einfluss (etwa aus Russland) diskutiert. Kritisiert wird auch, dass etablierte Medien propagandistische Projekte und ihre Geldflüsse lange zu wenig investigativ beobachtet haben, obwohl diese im digitalen Raum mittels Vernetzung und koordinierter Kampagnen Agenda Setting betreiben. Abschließend plädiert Paulitsch für eine Reform der Medienförderung zugunsten von Qualitätsjournalismus, strengere Kriterien für öffentliche Gelder, mehr investigativen und klimabezogenen Medienjournalismus sowie kreative zivilgesellschaftliche Gegenangebote im digitalen Raum.Links zur FolgeAlternative Medien. Definition, Geschichte und Bedeutung von Luis Paulitsch (Springer-Verlag)Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Podcast-Tipp der WocheLadies Cut Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ferencak, Leon www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Vom Berliner Migrantenkind zur einst jüngsten Juraprofessorin in Deutschland: Zümrüt Gülbay-Peischard legt Wert auf Leistung und hadert oft mit den Studierenden von heute. Ihr sozialer Aufstieg wäre ohne Selbstdisziplin unmöglich gewesen, sagt sie. Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Durch den Klimawandel häufen sich extreme Wettereignisse wie Überschwemmungen. Forschende wollen deren Folgen mit einem digitalen Zwilling der Erde genauer vorhersehen. Ein Podcast von Lena Kantert und Johanna Pesch. Diese IQ-Folge ist eine Kooperation der IQ-Redaktion mit Studierenden der TU Dortmund.
Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt Fotografien von Studierenden zweier Stuttgarter Kunsthochschulen. Unter dem Titel „Playlist“ geht es vor allem darum, wie die Generation Z die Welt sieht.
Auf Einladung der Auslandskultur des BMEIA weilte Dorothy Khadem-Missagh an der Jerusalem Academy for Music and Dance.
Die USA stehen diese Woche unter Schock. Am Mittwoch wurde dort Charlie Kirk getötet. Er war gerade auf einem College-Campus in Utah dabei mit Studierenden zu diskutieren, als ihn ein Schuss in den Hals traf. Der 31-Jährige war ein enger Vertrauter von Trump und spielte eine zentrale Rolle bei der Mobilisierung von jungen Menschen für die Make America Great Again-Bewegung. In den Tagen nach Kirks Tod scheinen die USA wieder einmal am Scheideweg: Kippt die politische Kultur jetzt endgültig? Wie wird MAGA auf seinen Tod reagieren? Und was bedeutet all das für den Kampf um die Demokratie in den USA? Der Apofika-Presseklub mit Kerstin Kohlenberg (Die Zeit), Roland Nelles (Spiegel), Lukas Hermsmeier (Freier Journalist in New York) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Ekrem Imamoglu, der abgesetzte Stadtpräsident von Istanbul und Präsidentschaftskandidat ist ein Gegner des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Seit März ist Imamoglu hinter Gittern und wird von Anklagen überschüttet. Am Freitag beginnt ein Prozess gegen den Oppositionspolitiker. Kritiker werfen der Regierung vor, mit Hilfe der Justiz den größten Konkurrenten von Präsident Erdogan ausschalten zu wollen. Die Bevölkerung protestiert seit Monaten gegen Imamoglus Festnahme. Die Regierung reagiert mit hunderten von Festnahmen, auch von 14-Jährigen und Studierenden. Ein mit einem Schal vermummtes Mädchen hielt den Polizisten ein Schild entgegen: «Bitte kein Tränengas, vielleicht bin ich ja deine Tochter, und du glaubst, ich sei zu Hause». Erdogans Umfragewerte sinken derweil, selbst in seinen Stammlanden. Hat Erdogans grösster Konkurrent Imamoglu unter diesen Umständen überhaupt eine Chance, 2028 kandidieren zu können? Zumal die Justiz nicht mehr unabhängig ist. Susanne Güsten berichtet seit 1997 für verschiedene Medien aus Istanbul. Sie ist zu Gast im Tagesgespräch bei Ivana Pribakovic.
Marine Hitzewellen verändern das Klima, schwächen Ökosysteme und befeuern Unwetter. Wirbelstürme wie Medicanes werden wahrscheinlicher. Was steckt hinter dem "Fieber" der Ozeane und warum betrifft uns das alle? Ein Podcast von Eske Haverkamp. Diese IQ-Folge ist eine Kooperation der IQ-Redaktion mit Studierenden der TU Dortmund. Credits: Autorin: Eske Haverkamp Redaktion: Sarah Bioly Unsere GesprächspartnerInnen: Marie-Hélène Rio, Meeresforscherin bei der Europäischen Weltraumagentur ESA (https://www.esa.int/) Stephen English, stellvertretender Forschungsdirektor beim Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage https://www.ecmwf.int/en/about/who-we-are/staff-profiles/stephen-english Aina Garcia Espriu, Doktorandin am spanischen Institut de Ciències del Mar https://www.icm.csic.es/en/staff/aina-garcia-espriu-4679 Zum Weiterfolgen und Weiterlesen: Living Planet Symposium 2025: https://lps25.esa.int/ Die Erwärmung des Mittelmeers schreitet schneller voran als die aller anderen Meere: https://www.wwf.ch/de/medien/die-erwaermung-des-mittelmeers-schreitet-schneller-voran-als-die-aller-anderen-meere Medicanes - die Hurrikane des Mittelmeeres (Saffir-Simpson-Hurrikanskala): https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2015/9/1.html TU Dortmund Wissenschaftsjournalismus: https://www.tu-dortmund.de/studierende/studienangebot/wissenschaftsjournalismus-638/ Wir freuen uns über Post von Euch: WhatsApp https://wa.me/491746744240 oder iq@br.de Wenn Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Wie die Kommunistische Partei Chinas die amerikanische Gesellschaft spaltet 18. Juni 2025 | Von Jesse Xu (Minghui.org) Im Frühjahr 2024 brachen an amerikanischen Hochschulen pro-palästinensische Proteste aus. Die Störungen durch die Protestierenden waren erheblich: Sie besetzten Gebäude, unterbrachen den Unterricht, beschädigten die Infrastruktur und bedrohten jüdische Studierende. Als die New Yorker Polizei eine pro-palästinensische Barrikade in der Hamilton Hall der Columbia University räumte, stellte sie fest, dass die Demonstranten überraschend gut ausgerüstet waren: mit Industrieketten, Gasmasken, Ohrstöpseln, Schutzbrillen, Hämmern, Messern und Seilen. Außerdem stellte die Polizei fest, dass 25 Prozent der Festgenommenen keine Studierenden waren. An der City University of New York waren sogar 60 Prozent der Festgenommenen keine Studierenden... https://de.minghui.org/html/articles/2025/6/18/185942.html
Martyna Linartas ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und Dozentin – und sie beschäftigt sich mit einer der drängendsten Fragen unserer Zeit: Warum wird die Schere zwischen Arm und Überreich immer größer, und was bedeutet das für unsere Demokratie?Wir sprechen über unverdiente Ungleichheit, Steuergerechtigkeit und über die Mythen des Neoliberalismus. Martyna erklärt mir, wie sich Vermögen in unserer Gesellschaft verteilt, warum Trickle-Down-Ökonomie ein leeres Versprechen ist – und was das alles mit Erbschaften, Ehegattensplitting und der Mutterstrafe zu tun hat.Martyna erzählt, warum sie sich gegen den Politikbetrieb entschieden hat und wie sie stattdessen heute versucht, Dinge zu verändern – an der Uni, mit ihren Studierenden und durch ihre Forschung. Und zum Schluss wird's dann doch noch mal persönlich: über Aufzüge im Bundestag, Christian Lindner – und das ewige Problem mit der richtigen Schlagferigkeit im entscheidenden Moment. Aufzugtür auf für Martyna Linartas!Martynas Empfehlungen: Kein Land für Niemand, Sea Watch, Fiscal Future, #IchBinArmutsbetroffenDiese Folge wurde dir präsentiert von Schindler Aufzüge. Willst du noch mehr über Aufzüge erfahren und vielleicht mit uns ganz nach oben fahren, dann steig gern ein. Unter schindler.de/karriere findest du viele Möglichkeiten für Einsteiger und Senkrechtstarter.Steady: So kannst du meine Arbeit unterstützenHier findest du mehr über mich: WebsiteInstagramTwitterLinkedInDieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein MediaProduktion und Schnitt: Tim RodenkirchenCoverart: Amadeus Fronk Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ob Belgrad, Novi Sad oder Niš: Die Bilder, die uns in diesen Tagen aus Serbien erreichen, zeigen friedlichen Protest. Mit ihren Handys verwandeln Zehntausende die nächtlichen Straßen in ein Lichtermeer. Ihre Forderung: Recht und Gesetz sollen für alle Menschen in Serbien gelten - auch für diejenigen, die ganz oben im Staat stehen. Auslöser für die Massenproteste war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad Anfang November. 15 Menschen verloren dabei ihr Leben. Für die Studierenden, die seitdem demonstrieren, ist der Vorfall nicht einfach ein tragisches Unglück, sondern Folge unsachgemäßer Renovierungsarbeiten durch ein chinesisches Unternehmen. Sie kritisieren, dass die serbische Regierung zunächst versucht habe, das Unglück zu vertuschen und Verantwortung abzuweisen. "Korruption tötet", so der Slogan, der auf vielen Plakaten zu lesen ist.Florian Bieber ist Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien an der Universität Graz. Er beobachtet die Situation in Serbien sehr genau: Es gehe den Studierenden nicht um einen Umsturz, wie Präsident Aleksandar Vučić behauptet, sondern um Transparenz und um Rechtsstaatlichkeit. "Das sind wirklich die großen Probleme, mit denen Serbien seit über einem Jahrzehnt zu kämpfen hat", sagt Bieber im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit".Längst gehen nicht mehr nur Studierende auf die Straße, sondern auch Anwälte, Ärzte und viele andere Berufsgruppen. Gerade erst haben sie den Rücktritt des serbischen Ministerpräsidenten Miloš Vučević erreicht. Doch der ist für Bieber "kein bedeutendes Schwergewicht in der serbischen Machtkonstellation", sondern eher eine Art Bauernopfer. Dennoch sieht er den Rücktritt als Indiz dafür, "dass sich das Regime im Moment bedroht fühlt".In der neuen Podcast-Folge erklärt der Professor für Geschichte und Politik Südosteuropas, wie das "System Vučić" funktioniert: Zwar liege die Macht formal beim Ministerpräsidenten, doch in der Praxis habe es Vučić geschafft, die wichtigen Institutionen des Landes zu übernehmen. Seine Macht gehe dabei nicht von der Verfassung aus, sondern von der Partei und seiner Person. "Er könnte theoretisch morgen als Präsident zurücktreten und weiterhin die gleiche Macht ausüben", sagt Bieber. Das passe nicht mit dem Status eines EU-Beitrittskandidaten, den Serbien seit zehn Jahren innehat, zusammen, kritisiert Bieber. "Serbien ist im letzten Jahrzehnt sehr viel weniger demokratisch geworden." Stattdessen beobachtet er "größere Missachtung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit". Deutschland und die EU müssten sich dagegen stellen - und ihre Prinzipien auch beim Aushandeln wirtschaftlicher Deals verfolgen. Ansonsten sieht Bieber die Gefahr, dass die EU ihre Sympathien bei vielen Menschen in Serbien verspielt.Im Sommer 2024 haben Serbien und die EU einen Lithium-Deal abgeschlossen. Dabei geht es um die Förderung von Lithium im serbischen Jadartal durch den Bergbaukonzern Rio Tinto. Serbien würde gerne die komplette Wertschöpfungskette vom Abbau des Lithiums bis hin zur Produktion von E-Autos im Land konzentrieren. Die EU will das Vorhaben fördern und beim Thema Lithium weniger abhängig von China werden. Für Bieber rutscht die EU jedoch in eine neue Abhängigkeit, der serbische Präsident Aleksandar Vučić ist für ihn "kein zuverlässiger Bündnispartner". Das Lithium-Abkommen "hat der Europäischen Union und Deutschland auf dem Balkan einen Riesen-Schaden zugefügt", konstatiert Bieber. Viele Menschen haben seiner Beobachtung zufolge inzwischen das Gefühl, dass die EU ihre Forderungen nach mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht wirklich unterstütze, sondern stattdessen ihre eigenen Interessen verfolge. "Viele Menschen sagen, die EU ist nicht anders als China, die wollen nur unsere Rohstoffe."Dass die EU auf höhere Umweltauflagen setzt als China, lässt der Südosteuropa-Experte übrigens nicht gelten. Denn für ihn fehlen angemessene Kontrollmechanismen. Schon jetzt würden in vielen Fällen, etwa beim Bau von Fabriken, selbst die serbischen Auflagen nicht eingehalten. "Warum sollte das bei einem Minenprojekt einer multinationalen Firma anders sein?", gibt Bieber zu bedenken.Bei dieser Folge handelt es sich um einen Re-Upload. Die Folge haben wir erstmals am 30. Januar 2025 veröffentlicht.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Sie ist eine der prägendsten Figuren des zeitgenössischen Jazz: Die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington hat als Wunderkind begonnen, wird später als erste Frau überhaupt mit einem Grammy für das beste instrumentale Jazzalbum geehrt. Und setzt sich als Dozentin für eine gendergerechte Musikszene ein Mit fünf trommelt Terri Lyne zum ersten Mal auf einer Profibühne, mit elf bekommt sie ein Stipendium für das renommierte Berklee College of Music. Mit knapp zwanzig gehört sie zu den gefragtesten Jazz-Drummern weltweit, spielt jahrelang mit Legenden wie Wayne Shorter und Herbie Hancock. Später tut sie sich mit der Innovatorin Esperanza Spalding zusammen und gründet mit «The Mosaic Project» eine weibliche Supergroup. Als Dozentin setzt sich Carrington für einen Jazz ohne Patriarchat ein. Am Berklee College gründet sie das «Institute of Jazz and Gender Justice» und gibt dort unter anderem ein neues Realbook heraus, diesmal exklusiv mit Kompositionen von Frauen. Etwa die Hälfte der Studierenden an Carringtons Institut sind Männer. Denn für einen «Jazz ohne Patriarchat» braucht es eine gerechtere Zukunft für alle Geschlechter. In der Jazz Collection diskutiert Annina Salis mit Eva Klesse. Die Leipziger Schlagzeugerin hat gerade den Deutschen Jazzpreis als «Künstlerin des Jahres» erhalten und war im Bereich Jazz die erste weibliche Instrumentalprofessorin Deutschlands überhaupt. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album/Label) - Herbie Hancock: Cotton Tail (Gershwin's World / Verve 1998) - Terri Lyne Carrington: St. Thomas (TLC & Friends / Candid Records 2023, rec. 1981) - Terri Lyne Carrington: Blackbird (Real Life Story / Verve Forecast 1989) - Terri Lyne Carrington: Echo (Mosaic Project / GrooveJazz Media 2010) - Terri Lyne Carrington: Grass Roots (Money Jungle. Provocative in Blue / Concord Jazz 2013) - Terri Lyne Carrington & Social Science: Pray the Gay Away (Waiting Game / Motéma) - Terri Lyne Carrington: Throw It Away (New Standards Vol. 1 / Candid Productions 2022) - Terri Lyne Carrington & Christie Dashiell: Freedom Day (Part 1) (We Insist 2025! / Candid Productions 2025)
Aufnahmestopp von ausländischen Studierenden – so lautet das Verbot der US-Regierung an die Universität Harvard. Das könnte fatale Folgen für die Wissenschaft haben, warnt Christina Warinner, Professorin an der Elite-Universität. Pyritz, Lennart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Trump-Regierung verbietet Harvard die Zulassung von Studierenden aus dem Ausland – eine neue Runde in Trumps Kampf gegen die Unis. Und: Was genau passiert da gerade bei den Atom-Gesprächen zwischen den USA und dem Iran? (17:00) Josephine Schulz