Large musical composition including an orchestra, a choir, and soloists
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Was Klassikstars und bekannte Komponisten mit Fußball verbindet, erzählen wir in unserer Miniserie anlässlich der Fußball-WM. Heute geht es darum, wie Moritz Eggert den Fußball in einem Oratorium zelebriert.
Oratorium statt Opernhype: Tenor Julian Prégardien stärkt an der Münchner Musikhochschule die alte Gattung mit Bach, Händel und Neuer Musik - und baut ein Netzwerk für geistliche Klänge von gestern und heute.
Einen dramatischen und musikalischen Kontrast setzen die Händel-Festspiele neben der Opernproduktion und dem Oratorium mit dem Musiktheaterszenario „Die Geschichte des Soldaten“ von Igor Strawinsky. Am Deutschen Theater inszeniert Intendant Erich Sidler die Geschichte des Soldaten, der sich dem Teufel verschreibt und seine Geige gegen ein Zauberbuch tauscht, das ihn reich und einsam macht. „Sie wird gelesen, gespielt und getanzt“ hatte Strawinsky für sein musikalische Vision ...
Mitte der 1930er Jahre, quasi am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, schreibt Franz Schmidt ein apokalyptisches Oratorium mit dem Titel "Das Buch mit sieben Siegeln". Es ist ein Werk von enormer Wucht, lässt sich vielleicht sogar als düstere Vorahnung deuten - und wartet gleichzeitig in fast opernhafter Dramatik mit apokalyptischen Reitern, einem Lämmlein, sieben Engeln mit Posaunen und kosmischer Erschütterung auf. Yaltah Worlitzsch führt in dieser Folge Klassik to Go gekonnt durch die Endzeitstimmung. Schon gewusst? Zahlreiche Konzerte der NDR Ensembles finden Sie auf YouTube im Channel "ARD Klassik" oder in der ARD Mediathek. https://www.youtube.com/@ARDKlassik https://www.ardmediathek.de/kultur_klassik Abonnieren Sie "Klassik to Go" und finden Sie weitere spannende Angebote des NDR in der ARD Audiothek! https://www.ardaudiothek.de/sendung/klassik-to-go/10778959/
Das 1937 komponierte großformatige Oratorium "Das Buch mit sieben Siegeln" von Franz Schmidt ist eine Vertonung der "Apokalypse des Johannes" für sechs Solisten, großen Chor und Orchester. In der Hamburger Elbphilharmonie wird dieses außergewöhnliche Werk zur Eröffnung des Internationalen Musikfestes Hamburg am 1. und 2. Mai erstmals zu hören sein. Mit dabei sind: ein hochkarätig besetztes Sängerensemble, das NDR Elbphilharmonie Orchester, der MDR-Rundfunkchor und das NDR Vokalensemble. Am Pult steht Manfred Honeck."Das Buch mit sieben Siegeln" gilt als eines der letzten großen Monumente der österreichischen Spätromantik. "Für mich ist es ein Schlüsselwerk", so Honeck, "was er da an gewagten Klängen und musikalischen Feinheiten anbietet, ist gigantisch".Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht Manfred Honeck mit Beate Scheibe über ein faszinierendes Oratorium, über seine Arbeit und die bald zwanzigjährige Amtszeit als Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra.
Missa solemnis heißt wörtlich „feierliche Messe“. Doch Beethoven macht aus seiner Messe mehr als Kirchenmusik: ein gewaltiges Werk zwischen Andacht und Zweifel – Krieg und Frieden. Von Michael Lohse.
Peter Whelan, das Irish Baroque Orchestra und der Irish Baroque Choir haben Händels Oratorium meisterlich neu eingespielt.
Mumot, André www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Am 28. März erklingt in Salzburg Joseph Haydns "Schöpfung". Der Chor des Bayerischen Rundfunks führt das Oratorium im Rahmen der Salzburger Osterfestspiele auf. Und Quirin Seilbeck war für BR Klassik bei den Proben diese Woche dabei.
Ein Werk, das bis heute unter die Haut geht: "A Child of Our Time" von Michael Tippet. Musikalisch knüpft der Brite an große Vorbilder wie Bachs Passionen und Händels "Messias" an - und bricht sie zugleich musikalisch radikal auf.
Es ist eine der merkwürdigsten Kompositionen von Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Keine Passionsmusik nach einem Evangelium, wie die von Bach und vielen anderen, sondern ein eigenes Genre. Und ist es überhaupt eine Komposition? Denn es gibt von Haydn mehrere Versionen. Die aufwändigste, als Oratorium, hat der RIAS Kammerchor neu eingespielt. Albrecht Selge hat sich diese Aufnahme angehört.
Musiker zwischen Futurismus, Oratorium und Sinfonik: Früh entdeckt Arthur Honegger seine Leidenschaft fürs Komponieren und wird Teil der berühmten "Groupe des Six". Mit "Pacific 231" schreibt er eine berühmte musikalische Hommage an die Dampflok.
Tonarten der Verkündigung – über Liturgie und Musik Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Meinrad Walter Religion ohne Musik? Der Glaube bliebe sang- und klanglos. Im Singen und Spielen, aber auch im Hören werden Themen und Gesten, Gefühle und Gedanken lebendig. Das gilt für Gottesdienste ebenso wie für konzertante Werke. Gerade weil Musik ein kultureller und kirchlicher Aktivposten ist, braucht es eine Standortbestimmung, die auch die derzeitigen Veränderungsprozesse in den Blick nimmt: Wie gelingt das konstruktive Zusammenwirken pastoraler und musikalischer Kräfte, wenn die Gemeinden größer werden? Wie finden Glaubens- und Musikvermittlung zusammen, vom Lied zur Erstkommunion bis zum dramatischen Oratorium für Soli, Chor und Orchester? Meinrad Walter geht solchen Fragen an klangvollen Beispielen nach, von denen einige dann auch in die Eucharistiefeier einfließen werden. Cover: Hans Memling, Musizierende Engel (Detail), 1483–1494. Koninklijk Museum voor (c)
Von einem neuen Zeitalter wollen wir erzählen. Von globalen Schulden und globalem Widerstand. Es tauchen auf: Großgläubiger, die Finanzmärkte, der verschuldete Mensch und sein Widerstand und eine finanzmathematische Formel, in der eine Schuldenkrise nicht vorgesehen war. Wir werden die Stimmen der Schuldner und der Gläubiger hören und die Stimmen der Politiker, die die Bedingungen für den neuen Schuldenkapitalismus geschaffen haben. Wir werden sie alle hören in einem Oratorium von Schulden, Schuld und Widerstand.
Fundacja Pracownia św. Józefa przy Karmelitach Bosych w Lublinie przygotowuje oratorium „Święty drugiego planu”. Libretto Szymona Babuchowskiego i muzyka Marcina Stycznia mają pokazać Józefa z Nazaretu jako człowieka ciszy, odwagi i wewnętrznego zmagania. Pierwszy singiel, „Noc pojedynku”, opowiada o momencie, w którym anioł we śnie wzywa go: „Nie bój się”.Marcin Styczeń wspomina, że pomysł przyszedł z Fundacji św. Józefa.Przyszła taka propozycja. Początkowo się żachnąłem, bo oratorium to duże wyzwanie. Potrafię pisać piosenki, ale czy oratorium?– mówi. Współpraca z poetą Szymonem Babuchowskim okazała się kluczowa.Wiedziałem, że potrzebuję głębszego poetyckiego spojrzenia. Szymon zapalił się do projektu i wtedy wiedziałem, że to dobry adres– wspomina.Oratorium ma ukazać św. Józefa nie jako ikonę, lecz człowieka dotkniętego tajemnicą i lękiem.Staramy się wniknąć w serce i umysł Józefa, pokazać jego dylematy – to, co musiał przeżywać, by podjąć misję wychowania Syna Bożego– mówi Styczeń.„Noc pojedynku” rozwija tę myśl:„To utwór o wewnętrznej walce i o tym, że anioł mówi mu: nie bój się Józefie. My to potem śpiewamy szerzej: nie bój się człowieku. Bo lęk paraliżuje także nas.”
Jemandem, der nicht mehr für sich selbst sprechen kann, die eigene Stimme zu leihen, ist ein sehr persönliches Ereignis. Für „Imiona nurtu“ sind Menschen aus ganz Europa dem Aufruf von Hörspielregisseur und Autor Kai Grehn gefolgt und haben aus den Sterbebüchern von Auschwitz die Namen von Ermordeten ausgewählt und eingesprochen. Entstanden ist ein memento mori, verwoben mit Lagergedichten des KZ-Überlebenden Tadeusz Borowski und mit Geräuschaufnahmen aus den ehemaligen Häftlingsbaracken. Ein Hörspiel-Oratorium, das berührt und Brücken schlägt ins Hier und Heute. Ein Hörspiel-Oratorium von Kai Grehn unter Verwendung der Sterbebücher von Auschwitz und von Gedichten von Tadeusz Borowski Übersetzung aus dem Polnischen: Kai Grehn & Aleksandra Ambrozy Mit: Alexander Fehling, Rafael Stachowiak, Besucherinnen und Besuchern der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und Menschen aus ganz Europa Regie: Kai Grehn Unterstützt wurde das Projekt durch die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, die „A und A Kulturstiftung“ und die „Berthold Leibinger Stiftung“ Produktion: SWR 2025 in Kooperation mit dem DLF 2025 - Premiere
500 Jahre Bauernkrieg: Aufführung in Mühlhausen erzählt die letzte Stunde des Reformators Thomas Müntzer. (Autor: Saskia Klingelhöfer)
500 Jahre Bauernkrieg: Aufführung in Mühlhausen erzählt die letzte Stunde des Reformators Thomas Müntzer. (Autor: Saskia Klingelhöfer)
Prof. Ryszard Derdziński opisuje ścieżkę edukacji J.R.R. Tolkiena. Od nauczania domowego, poprzez szkołę podstawową św. Filipa Neriusza przy Oratorium w Birmigham, aż do Szkoły Króla Edwarda. Ta ostatnia placówka wywarła szczególny wpływ na młodego Tolkiena, który zapoznał się tam z filologią klazyczną, a także uczył się języka fińskiego — odtąd lingwistyka stała się jego wielką pasją. Nawiązał też wtedy istotne kontakty, które owocowały w przyszłości.
Max Bruch betrachtete es als sein bestens Werk seines Lebens: Das Oratorium, dass er Schillers „Lied von der Glocke“ widmete. Eine überschwänglich romantische Tonsprache bekundeten seine Zeitgenossen, während das Oratorium später fast in Vergessenheit geraten sollte. Ihnen folgten die kritischen Stimmen, die sich nicht nur über Schillers „Bibel für Kleinbürger“ mokierten, sondern auch über sein Staatsverständnis und sein Geschlechterbild. Mit dem Orchester, dem Chor und ...
Das Feuer fällt vom Himmel: So singt der Chor in Mendelssohns Oratorium «Elias» – eine verzweifelte Geschichte um Dürre, Armut und Glauben. «Elias» könnte Mendelssohns heimliche Oper sein – so dramatisch hat er die Geschichte des Propheten aus dem Alten Testament vertont. Eine der Hauptrollen hat der Chor: Er repräsentiert das Volk, das hin und her gerissen ist zwischen seinen Göttern. Felix Mendelssohn vertont hier eine Geschichte aus dem jüdischen Teil der Bibel. Mendelssohn war selbst vom Judentum zum Christentum konvertiert, und so stellt sein Oratorium auch für ihn eine Berührung mit dem Erbe seiner Väter dar. Zeitgleich zur neuen Bühnenfassung am Opernhaus Zürich vergleichen wir fünf Aufnahmen des Oratoriums in deutscher und englischer Sprache. Gäste von Jenny Berg sind der Sänger René Perler und die Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer.
Obwohl das Buch „Hiob“ zu den vielleicht populärsten Erzählungen aus dem Alten Testament gehört, wurde es bisher musikalisch wenig genutzt. Vor acht Jahren hat die schottische Komponistin Judith Weir ein komplettes Oratorium über das Buch geschrieben. Studentinnen und Studenten der Yale Schola Cantorium haben es jetzt zum ersten Mal aufgenommen.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Das Oratorium „Isacco“ der einst erfolgreichenBarockkomponistin Marianna Martines wurde gestern als Oper in der Kammeroperpräsentiert. Unser Opernexperte Richard Schmitz berichtet. Tatsächlich entpuppt sich dieses Oratorium von PietroMetastasio durchaus als bühnentauglich. Anfangs lässt uns die RegisseurinEva-Maria Hockmayr im Glauben, es handle sich um ein Konzert. Die fünf Solistensitzen und warten auf ihren Einsatz. Doch bald beginnen sie ihre Rollen auch zuspielen. Der Raum weitet sich zu einer spärlich möblierten Gründerzeit-Wohnung,in der Abraham und Isaak, Sara, Abrahams Frau, und Gamari - anfangs Freund Isaaks,später sein älterer Bruder, das bekannte biblische Geschehen reflektieren. Sehrsensibel – mit Kreuzen und einem Christbaum - wird auch zum Ausdruck gebracht,dass auch Gott seinen eigenen Sohn am Kreuze geopfert hat.Christian Senn schildert mit seiner angenehmen Stimme dieQualen des Vaters, der von Gott angeleitet wird, den eigenen Sohn zu opfern. SophieGordeladze differenziert ihre Gefühle als Mutter Sara mit viel Ausdruck. Dawird das Drama spürbar. Der Sopranist Dennis Orellana macht aus dem gehorsamenSohn, der bereit ist zu sterben, eine Person, mit der man mitleidet. Alle dreibringen aber auch die emotionalen Zwischentöne, die in Metastasios Text stehen,zum Ausdruck. Auch Anle Gou als Gamari kann da mithalten. Andjela Spaic singtden Engel mit klarer Stimme. Die Dirigentin Chiara Cattani unterstützt mit demBach-Consort Wien die Sänger bei ihrem Bemühen und bringt die Partitur zumBlühen.Metastasio hat nicht nur diesen großartigen Textgeschrieben, sondern auch an der Entwicklung der Komponistin entscheidendenEinfluss geübt. Seine Förderung reichte über seinen Tod hinaus, weil er sieauch finanziell sicherstellte, sodass sie bis an ihr Lebensende freikomponieren konnte. Die Uraufführung des Oratoriums im Hofburgtheater (!) warein großer Erfolg. Und das wundert mich nach dem gestrigen Abend nicht.Musikalisch geht das Werk über viele der wiederentdeckten Barockopern hinaus.Die zahlreichen Koloraturen dienen dem Text und nicht der Präsentation vonVirtuosität. Schön, dass diese Musik entdeckt wurde. Unser Freund Otto Biba warda auch nicht ganz unbeteiligt. Dieser Abend zeigt, dass es schon zu Mozarts Zeitenaußergewöhnliche Komponistinnen gegeben hat und dass eine Regisseurin, eineDirigentin und die Primadonna ein Werk zum Erfolg machen können. Nicht nurFeministinnen sollten hingehen. Sie werden ebenso zufrieden sein wie dasPremierenpublikum. Wertnote: 8,4Foto (c) Herwig Prammer/Musiktheater an der Wien
Interpreten: Amanda Forsythe, Opera Prima, Cristiano ContadinLabel: cpoEAN: 761203561629Die amerikanische Sopranistin Amanda Forsythe haben wir bisher meist zusammen mit Boston early Music Group kennengelernt. Nun ist sie mit dem klein besetzten Ensemble Opera Prima mit Werken von Händel zu erleben und interpretiert diese unheimlich gut und spannend, wie Michael Gmasz findet.Anfang des 18. Jahrhunderts hat Georg Friedrich Händel, alias „Il Sassone“, vier Jahre auf einer Studienreise in Italien verbracht. Neben zwei Opern, Rodrigo (November 1707) in Florenz und Agrippina (Dezember 1709) in Venedig, hat er sich in Sachen Vokalmusik in dieser Zeit vorwiegend mit Kantatenkompositionen beschäftigt, von denen knappe 100 überliefert sind. Zwei davon, Armida abbandonata und Agrippina condotta a morire, sowie Ausschnitte aus dem Oratorium Il Trionfo del tempo e del disinganno hat Amanda Forsythe nun für ihr neues Solo-Album ausgewählt. Opera Prima präsentiert sich dazwischen mit zwei Instrumentalintermezzi, natürlich auch von Händel und, zumindest was die Sinfonia in B-Dur HWV 339 betrifft, auch aus Rom.Amanda Forsythe gestaltet die beiden Solokantaten mit einer berührenden Intensität und Leidenschaft. Das solistisch besetzte Ensemble Opera Prima mit Cristiano Contadin ist ihr dabei eine hervorragende Stütze, ob auf stürmischer See (Armida) oder auf dem Leidensweg zum Tod (Agrippina). Amanda Forsythes Stimme ist enorm wandelbar, wie sie auch bei den ausgewählten Arien aus dem Oratorium Il Trionfo kunstvoll beweist. Halsbrecherische Koloraturen im Duett mit dem Geiger Federico Guglielmo in Un pensiero nemica di pace perlen nur so dahin, als ob es zu den einfachsten Übungen gehören würde, so zu singen. Lascia la spina, später als Lacia ch'io pianga zu einer der berühmtesten Händel Arien überhaupt geworden, ist hier nicht als Klagelied sondern eher auf der flotteren Seite angelegt, wird im Oratorium aber auch vom allegorischen Vergnügen, Piacere, gesungen. Vom leidenden Pianissimo bis zum ausbrechenden Furioso, Amanda Forsythe beherrscht ihr Fach, und bleibt dabei immer klangschön. (mg)
Wenn es eine offizielle Liste der "legendären Konzertsaalkatastrophen" gäbe, hätte "The Dream of Gerontius" einen fest Platz darin. Der Komponist Edward Elgar hatte einfach Pech bei der Uraufführung. Von Christoph Vratz.
van Laak, Claudia;Laak, Claudia van www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
„Diese Mischung aus alter Musik und Romantik hat mich fasziniert“, sagt der Dirigent Tristan Meister im Musikgespräch über die Wiederentdeckung des Oratoriums „Palestrina“ von Carl Loewe. Denn so eine Stilmischung sei musikalisch eine Seltenheit. Warum das Stück in seiner Zeit unterging und welche Geschichte und Moral für unsere heutige Zeit drinsteckt, erklärt der Dirigent der Mannheimer Aufführung.
Das Christentum ist eng mit dem Singen verbunden: vom Oratorium bis zum Gemeindegesang im Gottesdienst. In der Kirchengeschichte gibt es aber eine lange Auseinandersetzung über die Frage: Was wiegt schwerer, Klang oder Wort? Von Thomas Daun.
In die erste Gesamtaufnahme von Alessandro Scarlattis Oratiorium „Il Giardino di Rose“ („Der Rosengarten“), hat sich SWR-Kultur-Kritikerin Susanne Benda sofort verliebt.
Den “Hallelujah” vum Georg Friedrich Händel kenne vill Leit, mee méi ass meeschtens net gewosst iwwer dee berüümten däitsch-brittesche Komponist. Säi “Messias” ass ee grousst Wierk mat méi wéi 2 Stonne Musek, wat hien deemools an nëmme 24 Deeg finaliséiert huet. De Lëtzebuerger Chouer Ambitus sengt deen “Oratorium “op engem Concert de 29. Mäerz 2025 am Trifolion zu Iechternach. “Wa mir schonn ee gudde ‘Messias' hikréien, dat wier scho ganz schéin.” seet de Roby Schiltz. Hien huet de Chouer viru 55 Joer gegrënnt an ass och nach den Dirigent. Am Gespréich mam Marie Schockmel verréit de Roby Schiltz méi.
Hlavní sbormistr Pražského filharmonického sboru Lukáš Vasilek dnes poprvé diriguje Českou filharmonii. Společně uvedou oratorium Jana z Arku na hranici od Arthura Honeggera. Hlavní roli ztvární renomovaná francouzská herečka Audrey Bonnet, která postavou Johanky z Arku proslula na mnohých jevištích, například v Lyonu nebo Bruselu. Rozsáhlá, až monumentální skladba, která spojuje sólisty, recitátory, smíšený a dětský pěvecký sbor a orchestr, je uváděna jen zřídka.Všechny díly podcastu Mozaika můžete pohodlně poslouchat v mobilní aplikaci mujRozhlas pro Android a iOS nebo na webu mujRozhlas.cz.
Hlavní sbormistr Pražského filharmonického sboru Lukáš Vasilek dnes poprvé diriguje Českou filharmonii. Společně uvedou oratorium Jana z Arku na hranici od Arthura Honeggera. Hlavní roli ztvární renomovaná francouzská herečka Audrey Bonnet, která postavou Johanky z Arku proslula na mnohých jevištích, například v Lyonu nebo Bruselu. Rozsáhlá, až monumentální skladba, která spojuje sólisty, recitátory, smíšený a dětský pěvecký sbor a orchestr, je uváděna jen zřídka.
„Irgendwann habe ich das Bedürfnis verspürt, diese Geschichte zu vertonen“, sagt Komponist Evgeni Orkin. Sein Anne-Frank-Oratorium „Annes Passion“ erlebt nun seine Uraufführung.
1723 begann die Ära Bach in Leipzig. Doch nach seiner Wahl zum Thomaskantor erlebt Bach eine "wunderliche, der Music wenig ergebene Obrigkeit". Claus Fischers Feature über ein Jahr, aus dem dennoch Musikgeschichte wurde.
Der österreichische Komponist Franz Schmidt, Zeitgenosse Gustav Mahlers, war einer der führenden Symphoniker seiner Generation. Dank seines gewaltigen Apokalypse-Oratoriums „Das. Buch mit sieben Siegeln“ und des Zwischenspiels aus der Oper „Notre Dame“, einer effektvollen Wunschkonzert-Nummer, ist er nicht ganz vergessen. Doch dem wahren Rang dieses Meisters stehen bemerkenswerte künstlerische, aber auch unkünstlerische Bedenken im Wege.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Jeweils in der letzten Diskothek-Ausgabe des Monats stellen wir die Gewinnerinnen und Gewinner der vorangegangenen Diskothek-Sendungen vor. Die in der Diskothek prämierten Ensembles treten hier auch mit anderem Repertoire oder in anderer Besetzung auf. In diesem Monat: Johannes Brahms: Klavierquartett A-Dur op. 26 Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117 Joseph Haydn: Die Schöpfung. Oratorium in 3 Teilen Hob XXI/2
Im Auftrag eines Domherrn aus Cádiz komponierte Joseph Haydn 1786 ein Orchesterwerk für den Karfreitag. Die ergreifende Passionsmusik gibt als Streichquartett und als Oratorium. Der Komponist hielt das meditative Werk aus sieben langsamen Sonatensätzen für eines seiner besten. Von Christoph Vratz.
Die Oper ist schon erfunden, also konzentriert sich Giacomo Carissimi auf das Oratorium. Ausdrucksstarke Vertonungen Alttestamentarischer Erzählung sind seine Stärke - Zeitgenossen genau wie Nachgeborene sind beeindruckt.
1742 will Händel in Dublin einen Coup landen. Nur einen knappen Monat braucht er, um das Oratorium "Messiah" inklusive "Halleluja zu schreiben und sich unterblich zu machen. Roland Kunz findet heraus, warum dieses Chor-Stück so unter die Haut geht.
«Sweeney Todd» ist ihre letzte OperAngelika Kirchschlager beendet als Mrs Lovett ihre Opernkarriere.Nach über dreissig Jahren auf der Bühne und einer grossen internationalen Karriere hat Angelika Kirchschlager beschlossen: Es reicht. Sie zieht sich von der Bühne zurück und widmet sich in Zukunft ganz ihrer Professur für Lied, Oratorium und Konzert an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst. Sweeney Todd am Opernhaus Zürich ist ihre Abschiedsproduktion. Darüber und über ihre Paraderolle Octavian, ihre Leidenschaft für das Lied und ihr neues, etwas ruhigeres Leben in Wien spricht sie in diesem Podcast.
Georg Friedrich Händels späte Oratorien sind eigentlich allesamt verkappte Bühnenwerke. Für kaum ein Werk gilt das mehr als für „Semele“, das Händel 1743 als veritablen Ehekrimi gestaltet. Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele hat Regisseur Claus Guth mit bildmächtigen Räumen das Stück neu inszeniert.
Es ist nur wenig bekannt , aber es ist ein Meisterstück: Georg Friedrich Händels Oratorium "L'Allegro, il Penseroso ed il Moderato". Man hört es nur selten, weil es keine Handlung hat. Dabei enthält es Musiknummern, die zum Schönsten gehören, was Händel komponiert hat. William Christie und sein Ensemble "Les Arts Florissants" haben es schon einmal szenisch aufgeführt. Nun gibt es ihre Interpretation auf CD.
Barbara Kajetanowicz ist am KimuKons, dem Konservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien, seit vielen Jahren Lehrerin im Ausbildungszweig Lied, Messe und Oratorium. Musikchefin Ursula Magnes hat Barbara Kajetanowicz zum Gespräch getroffen.
Vor 300 Jahren begann für den wohl berühmtesten Chor Deutschlands eine neue Epoche: Johann Sebastian Bach wurde Thomaskantor und Leiter des Thomanerchors. Für ihn schrieb er seine großen Chorwerke. Autorin: Hildburg Heider Von Hildburg Heider.
Militärfanfaren in einer Messe? Beethoven schert sich nicht um Konventionen der Kirchenmusik in diesem Werk, das er selbst für sein bestes hielt: eine überwältigende Mischung aus Oratorium und Sinfonie - nur für den Gottesdienst wenig geeignet. Von Michael Lohse.
Nie wieder schreibt Bach so kühne und radikale Kirchenmusik wie in diesem Oratorium über das Leiden von Jesus. Doch bevor die Johannespassion 1724 in Leipzig zum ersten Mal erklingen konnte, musste Bach einige bürokratische Hürden überwinden... Von Christoph Vratz.
Händels Messiah ist den Briten das, was den Deutschen Bachs Weihnachtsoratorium ist. Kein Wunder. Immerhin enthält das mitreißende Werk über die Lebensgeschichte Jesus das berühmteste aller Hallelujahs. Und für den Komponisten persönlich markierte das Oratorium das Comeback nach einem Schlaganfall. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.
"Haaa-llelujah!" - fast jeder hat bei diesem Wort die ikonische Tonfolge aus Händels "Messias" im Ohr. Bis heute gilt das Oratorium als eines der bekanntesten und wichtigsten Chorwerke überhaupt, aufgeführt von tausendköpfigen Massenchören, in Theatern, vor Königen - und alle Jahre wieder in den Weihnachtszeit. Autor: Christian Kosfeld Von Christian Kosfeld.