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No episódio número 250 do Podcast Filosofia Pop, conversamos com o filósofo Claudio Ferreira Costa sobre autismo e filosofia. Cláudio Ferreira Costa construiu sua trajetória acadêmica no Departamento de Filosofia da Universidade Federal do Rio Grande do Norte (UFRN), desenvolvendo pesquisas principalmente no campo da filosofia analítica contemporânea, com trabalhos em áreas como filosofia da linguagem, filosofia da mente e metafísica analítica. Realizou seu mestrado em Filosofia no Instituto de Filosofia e Ciências Sociais (IFCS), no Rio de Janeiro, e seu doutorado na Universität Konstanz, na Alemanha. Sua formação inclui ainda períodos de pós-doutorado na Hochschule für Philosophie, em Munique, na University of California, Berkeley, na University of Oxford e novamente na Universität Konstanz. Nesta conversa, partimos de seu texto sobre Síndrome de Asperger e filosofia para discutir sua experiência pessoal com o autismo, o diagnóstico tardio e questões relacionadas à linguagem, empatia, sociabilidade e vida acadêmica. O diálogo também passa pelas possíveis relações entre determinadas características do espectro autista e o trabalho filosófico, pelos limites das tentativas de diagnosticar filósofos do passado e pela própria maneira como Cláudio Costa compreende a atividade filosófica. Texto Sindrome de Aperger e Filosofia de Claudio F. Costa Site de Claudio Ferreira Costa Textos de Claudio Costa no Academia.edu O Filosofia Pop é um podcast que aborda a filosofia como parte da cultura. A cada 15 dias, sempre às segundas-feiras, a gente vai estar aqui pra continuar essa conversa com vocês. Intercalando com nossos episódios normais de quando em quando vamos apresentar episódios de entrevistas temáticas especiais. O episódio de hoje que é uma parceria com o projeto de extensão Filosofia, Cultura popular e Ética, desenvolvido na Universidade Federal de Jataí. Se gosta do conteúdo do podcast, apoio nossa campanha de financiamento coletivo no Catarse, O endereço é http://catarse.me/filosofia_pop. A contribuição mínima que pedimos ´de 5 reais mensais. Se você preferir, pode contribuir através de nosso pix, que é contato@filosofiapop.com.br. Se não pode contribuir financeiramente, ajude divulgando, comentando, indicando para amigos. Precisamos dessa força! Lembrando que você pode encontrar o podcast filosofia popo no twitter, instagram, Facebook e outras redes sociais. Nosso email é contato@filosofiapop.com.br Twitter: @filosofia_popFacebook: Página do Filosofia PopYouTube: Canal do Filosofia Pope-mail: contato@filosofiapop.com.brSite: https://filosofiapop.com.brPodcast: Feed RSS Com vocês, mais um episódio do podcast Filosofia Pop! O post #250 – Autismo e Filosofia, com Claudio Costa apareceu primeiro em filosofia pop.
Der Schrank als Schauplatz unheimlicher Geschichten und musikalischer Exzesse. In 15 Kurzhörspielen begeben sich Theater-, Musik- und Literaturstudierende der Hochschule der Künste Bern (HKB) auf Entdeckungsreise durch Schränke aller Arten und Grössen. Wer sich schlecht benimmt, muss in den Schrank. Dort, wo flauschige Frotteetücher neben Schlaftabletten liegen und eine Horror-Katze mit dem Revolver spielt. Wo ein Räuber auf den richtigen Moment wartet und sich ein Pärchen zu Fesselspielen trifft. Wo böse Erinnerungen auf wilde Fantasien treffen. Kurz: Wo gute Geschichten lauern. Diese werden hier erzählt. ____________________ Mit: Esther Becker, Stephanie Ibrahim, Nico Herzig und Dominik Schuppich ____________________ Musik: Michael Gilsenan, Nico Herzig, Stephanie Ibrahim, Catia Lanfranchi, Philipp Leibundgut, Lukas Andrae, Stefan Mächler und Jan Sutter – Musikalische Leitung: Robert Morgenthaler – Textbegleitung: Michael Stauffer – Tontechnik: Basil Kneubühler – Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer ____________________ Produktion: SRF/HKB 2014 ____________________ Dauer: 34'
Gelsenkirchen Schlusslicht bei E-Autos, Europaweite Kontrollaktion gegen Raser erfolgreich, Mehr zulassungsfreie Studiengänge an Westfälischer Hochschule in Gelsenkirchen, Neue Zukunftsprojekte in Gelsenkirchen geplant
#103: Duales Studium Wirtschaftsinformatik – Neustart in der IT bei InfineonIn dieser Folge sprechen wir mit Yue, duale Studentin der Wirtschaftsinformatik bei Infineon. Ihr Karriereweg zeigt, dass es nie zu spät ist, neue Wege einzuschlagen: Nach einem Studium in China, einem Master in Deutschland und mehreren Jahren Berufserfahrung hat sie sich bewusst für einen Neustart in der IT entschieden. Heute verbindet sie im dualen Studium die Welt der Informatik mit betriebswirtschaftlichen Prozessen und arbeitet an echten Projekten in einem der weltweit führenden Halbleiterunternehmen. Dabei reichen ihre Aufgaben von Softwareentwicklung und Automatisierung bis hin zur Zusammenarbeit mit internationalen Teams. Wir sprechen über ihren außergewöhnlichen Bildungsweg, den Alltag zwischen Hochschule und Unternehmen, Auslandsaufenthalte während des Studiums und die vielfältigen Karrierewege, die Wirtschaftsinformatik eröffnet. Außerdem erklärt sie, warum Neugier und die Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln, in der IT wichtiger sind als perfekte Vorkenntnisse. In dieser Episode erfahrt ihr unter anderem
Es ist maßgeblich dem Schlagzeuger Udo Dahmen zu verdanken, dass Popmusik in Deutsch-land Hochschulreife besitzt. Und das nun schon seit Jahrzehnten. 1983 wurde Udo Dahmen an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Dozent des damals neu gegründeten Studiengangs „Popularmusik“. Was anfangs noch ein Modellversuch war, wurde – auch dank Udo Dahmen – im Laufe der Jahre so erfolgreich, dass Dahmen 2003 ins Gründungsteam der „Popakademie“ in Mannheim berufen wurde – inzwischen die erfolgreichste Talentschmiede für Popmusik in Deutschland. Zwei Jahrzehnte lang war Udo Dahmen dort künstlerischer Direktor, Geschäfts-führer und Professor – parallel dazu auch Vizepräsident des Deutschen Musikrats.Im Gespräch mit Markus Brock erinnert sich der mittlerweile 75-Jährige an seine Zeit als Schlagzeuger der Jazz-Rockband Kran und seine spätere Zusammenarbeit u.a. mit Achim Reichel, Sting, Lake, Nina Hagen, Inga Rumpf und vielen anderen. Dahmen erklärt, warum sich Arbeit für die Popmusik nicht aufs rein Musikalische beschränkt und Innovation das A und O der Popmusik ist.
Judäa als römische Provinz mit Zensus und Steuern? Der Bar-Kochba-Aufstand richtete sich gewaltsam gegen die römische Besatzung – und endete mit einer Niederlage. Danach begann eine weitere Welle der Auswanderung.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":00:05:30 - Der Judaist René Bloch erklärt das Verhältnis zwischen der jüdischen Bevölkerung und der römischen Herrschaft00:18:02 - Nadine Kreuzahler schildert eine Schlacht des Bar-Kochba-Aufstands gegen die Römer00:23:04 - Der Theologe Klaus Dorn erläutert, wer Simon bar Kochba war00:32:14 - Die Professorin für jüdische Geschichte und Rabbinerin Birgit Klein spricht über die Geschichte der jüdischen Diaspora**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:120. Todestag: Theodor Herzl und der politische ZionismusErinnerungskultur: Jüdisches Exil in ShanghaiGolanhöhen: Annexion durch Israel 1981**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: René Bloch, Professor für Judaistik am Institut für Judaistik und am Institut für Klassische Philologie, Universität Bern Gesprächspartner: Klaus Dorn, Theologe, Dozent für das Fach Biblische Einleitung, Katholisch-Theologisches Seminar, Philipps-Universität Marburg Gesprächspartnerin: Birgit Klein, Rabbinerin und Professorin für jüdische Geschichte, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg Beitragsautorin: Nadine Kreuzahler, Deutschlandfunk Nova-Reporterin Redaktion: Dr. Matthias von Hellfeld, Grit Eggerichs**********Kontakt E-Mail: history@deutschlandfunknova.de
Künstliche Intelligenz ist längst im Schulalltag angekommen: 58 Prozent der Lehrkräfte setzen sie bereits ein – etwa zur Unterrichtsvorbereitung, Wissensvermittlung oder Organisation. Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst stellt die Ergebnisse der aktuellen Lehrkräftestudie vor und ordnet ein, welche Chancen und Risiken Lehrkräfte beim Einsatz von KI und digitalen Technologien sehen. „Es geht nicht mehr darum, ob künstliche Intelligenz an Schulen eingesetzt wird, sondern wie.“ Außerdem erläutert Lewis Erckenbrecht, Bitkom-Experte für digitale Bildung, wie die digitale Hochschule der Zukunft aussehen sollte. Es geht um strategische Verantwortung, moderne Infrastruktur, neue Lehr- und Prüfungsformate sowie einen länderübergreifenden KI-Aktionsplan. Grundlage dafür ist das Positionspapier „Digitale Hochschule der Zukunft“. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie gelingt gesellschaftlicher Zusammenhalt im Alltag? Darüber sprechen Aysun Pekal und Serpil Dalci vom Bundesverband Sozialdienst muslimischer Frauen (SmF) in dieser Folge von SPRICH:STUTTGART. Innerhalb des imo-Podcastmarathons 2025 berichten sie von ihrer Mentorinnen- und Mentee-Arbeit, sie sprechen über das Ehrenamt und die kultursensible Unterstützung für Menschen, die in Deutschland Orientierung suchen. Es geht um Begleitung im Umgang mit Behörden, Schulen oder Krankenhäusern. Letztlich geht es um Demokratieförderung und Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Außerdem diskutieren sie, warum auch Ehrenamtliche selbst Unterstützung brauchen und weshalb langfristige Finanzierung für soziale Projekte entscheidend ist. Ein Gespräch über Menschlichkeit, Teilhabe und gesellschaftliche Verantwortung. Hosts dieser Folge sind die Masterstudentin Stella Schmid und die Journalistin Vanessa Wahlig, beide Absolventinnen des Qualifikationsprogramms Moderation am Institut für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien Stuttgart. SPRICH:STUTTGART – der Podcast für und über Stuttgart: www.sprichstuttgart.de und auf Instagram @sprichstuttgart_podcast (aufgezeichnet am 24.10.2025, online ab 07.08.2026)
Hitzewelle folgt auf Hitzewelle. Das setzt nicht nur uns Menschen zu. Gerade jene Bäume, die in Städten und Siedlungsgebieten für Abkühlung sorgen sollten, kämpfen mit der grossen Hitze. Was kann man für diese Bäume tun? In der Sendung Treffpunkt machen wir einen Rundgang durch Basel mit seinen Stadtbäumen und geben einen Einblick in den Klimagarten der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Zürich. Dort wird an neuen Baumarten geforscht, die besser mit der Hitze umgehen können und es werden Untergründe geschaffen, die es ermöglichen, die Bäumen auch bei grosser Hitze mit genügend Wasser zu versorgen.
Millionen kennen Boris Aljinović als Berliner Tatort-Kommissar Felix Stark oder als Cloudy aus den erfolgreichen „7 Zwerge“-Filmen. Doch der Berliner ist weit mehr als seine bekanntesten Rollen. Schauspieler, Regisseur, Hörbuch- und Hörspielsprecher. Ein Künstler, der seit Jahrzehnten zwischen Bühne, Film, Fernsehen und Tonstudio zu Hause ist. Schon als Jugendlicher wollte Boris vor allem Geschichten erzählen. Gemeinsam mit seinem Freund Paul erfand er Figuren und skurrile Welten. Mal als Comics, mal als Hörspiele oder selbst produzierte Radiosendungen. Inspiriert vom Humor von Monty Python entstand daraus eine immer größere Bühnenshow mit ihrer ganz eigenen, schrägen Radiosendung. Die führte schließlich vor ausverkauftes Haus in der Berliner UFA-Fabrik und sogar zur Eröffnungsveranstaltung des legendären Tresor. Im BB RADIO Mitternachtstalk erzählt Boris Aljinović von diesem ungewöhnlichen Anfang, von seinem Weg an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und davon, warum das Theater bis heute seine künstlerische Heimat geblieben ist. Es geht um die Kraft einer guten Geschichte, um die Arbeit mit der Stimme und um die Freiheit, sich immer wieder neu zu erfinden. Nicht umsonst zählt er seit vielen Jahren zu den gefragtesten Hörbuch- und Hörspielsprechern Deutschlands und wurde dafür mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Im Laufe des Gesprächs geraten die bekannten Rollen fast in den Hintergrund. Stattdessen geht es um prägende Begegnungen, Entscheidungen und die Menschen, die seinen Weg begleitet haben. Offen, klug und mit feinem Berliner Humor gibt Boris Aljinović Einblicke, die man so nur selten bekommt. Natürlich sprechen wir auch über seine dreizehn Jahre als Tatort-Kommissar Felix Stark, die „7 Zwerge“-Filme und seine aktuelle Theaterrolle als Igor in „Dracula – Blutige Anfänger“ an der Komödie am Kurfürstendamm. Freut Euch auf einen Mitternachtstalk mit einem Künstler, der seit seiner Jugend Geschichten erzählt und bis heute mit derselben Neugier auf der Bühne, vor der Kamera und am Mikrofon steht. https://www.instagram.com/borisaljinovic/?hl=de https://www.facebook.com/boris.aljinovic.16 https://www.komoedie-berlin.de/personen/boris-aljinovi.html https://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Aljinovi%C4%87 https://www.facebook.com/jens.herrmann.792 https://www.youtube.com/@JensHerrmann https://www.linkedin.com/in/jens-herrmann-9a6198136/ https://www.bbradio.de/ https://www.bbradio.de/shows/51d91f74-b052-42f5-978f-988dd1807ed9 https://www.instagram.com/bbradioofficial/ https://www.facebook.com/bbradioofficial https://www.tiktok.com/@bbradioofficial
Ein Haus führt ein Eigenleben, ein Zug bleibt kurz vor dem Ziel stehen, ein Langschläfer wird zum Tiger. Aus einer Sammlung von Prosatexten, Dialogen und Gedichten haben HKB-Studierende des 3. Jahrgangs Theater zehn Kurzhörspiele realisiert, die Wirklichkeit und Imagination miteinander verschränken. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 01.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie wird aus einem literarischen Text ein Hörspiel? Dieser Frage gingen Studierende des 3. Jahrgangs Theater nach. Auf der Grundlage von Texten von Studierenden des Literaturinstituts Biel entwickelten sie kurze Hörstücke. In der Auseinandersetzung mit Sprache, Stimme und Klang entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Vielfalt akustischer Erzählformen hörbar machen: mal komisch, mal unheimlich, mal poetisch. ____________________ Mit: Jakob Dumke, Nellie Hächler, Valentin Händel, Franka Kohlmey, Onur Kurtulmus, Jon Mattmüller, Anouk Sarbacher, Judith Steinbrecher, Fabiola Strugalla, Janis Urosevic und Anna Sarah Waterstradt (3. Jahrgang Theater der Hochschule der Künste Bern) Texte: Selina Bertschi, Sophie Feuz, Sara Morf, Julia Ohm, Julia Stapf, Konstantin Stawenow und Lena Thomma (Studierende am Schweizer Literaturinstitut Biel) – Musik: Casey Calle – Tontechnik: Basil Kneubühler, Björn Müller, Tom Willen und Michael Studer – Regie: Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF/HKB 2026 ____________________ Dauer: 36′
Mit 17 wusste sie schon, dass sie Komposition studieren wollte, heute ist sie eine der einflussreichsten deutschen Komponistinnen. Sie lehrt Komposition an der Zürcher Hochschule und einige Jahre lang war sie Professorin an der Hochschule in Frankfurt.
260731PC Meine Blockhaus StoryMensch Mahler am 31.7.20261975 habe ich mein Studium in Hamburg begonnen. 1968 eröffnete Eugen Block in der Dorotheenstraße in Hamburg sein erstes Restaurant. 1972 ging als drittes Blockhouse die Filiale in Hamburg-Wandsbek an den Start. Glück für uns Studierende, Wandsbek war nicht weit von der Hochschule in Hamburg-Horn entfernt. Wenn es in der Mensa einen miesen Fraß gab, packten sich 5 Jungs in eine Ente, und ab gings zu MacDonald. Und – wenn es das schmale Budget zuließ, auch schon mal ins Blockhaus. 1977 heirateten Conny und ich – und an besonderen Tagen war das Blockhaus unsere Adresse. 1978 auch mit Baby, der Krabbensalat als Vorspeise war gesetzt. 1980 gingen wir aus Hamburg weg in den Großraum Stuttgart, wo es – zum Glück – auch ein Blockhaus gab. Trotz Maredo und Co – das Blockhaus ist immer noch unerreicht, wenn es um ein gutes Steak geht. Selten zwar, denn Rindfleisch steht nicht mehr auf meinem Speiseplan. Aber wenn – dann Blockhaus.Was geschieht eigentlich mit erfolgreichen Firmen, wenn der Gründer abtritt? Diese Frage beschäftigt mich generell – aber im Fall der Firma Block ganz besonders. Eugen Blocks Vermögen wird auf 200 Millionen geschätzt. 68 Restaurants, eine Fleischerei, eine Brauerei und ein Fünfsternehotel – das ist Blocks Imperium heute. 18 Firmen mit mehr als 2.700 Mitarbeitenden- das ist das Lebenswerk des „Kings of Beef“.Eugen Block träumte davon, dass das Unternehmen in Familienhand bleibt. Die Kinder, irgendwann die Enkel, sie alle sollten Blockhaus sein. Doch die Blätter fallen nach und nach vom Zweig. Der ältere Sohn Dirk, 51, hat seit 15 Jahren kaum Kontakt zum Vater. Den jüngeren Sohn Phillip, 47, hält Eugen Block für unfähig, die Firmen zu leiten.Bleibt noch Christina, 53. Sie steht derzeit vor Gericht, ihr droht eine mehrjährige Freiheitsstrafe. 2005 heiratet Christina Block Stephan Hensel. 2018 wird die Ehe geschieden. 2021 zieht die älteste Tochter Johanna auf eigenen Wunsch zum Vater nach Dänemark. Die beiden jüngeren Kinder Klara und Theo kehren nach einem Besuch beim Vater nicht nach Hamburg zurück. 2021 gibt es verschiedene Gerichtsurteile. Das dänische Familiengericht lehnt die Rückkehr der Kinder zur Mutter ab. Das Hanseatische Oberlandesgericht hingegen spricht der Mutter das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu. In der Silvesternacht 2023/2024 werden die Kinder in Dänemark entführt und kommen zur Mutter. In die Entführung verwickelt ist auch der bekannte Sportreporter Gerhard Delling, Christinas aktueller Lebensgefährte. Am 5. Januar spricht das Hanseatische Oberlandesgericht dem Vater das Aufenthalts- und Erziehungsrecht zu, ein dänisches Gericht das alleinige Sorgerecht. Die Kinder werden zurück nach Dänemark gebracht. Seit einem Jahr läuft der Prozess gegen Christina Block, Gerhard Delling und fünf weitere Angeklagte. Der Anklagepunkt lautet Kindesentführung. Christina Block und Gerhard Delling sollen ein Sicherheitsunternehmen dafür bezahlt oder beauftragt haben, die Kinder dem Vater in Dänemark zu entreißen und nach Deutschland zu bringen. Und Eugen und Christa Block? Stehen vor den Trümmern der Familie. Gegenüber dem Haus von Stephan Hensel in Dänemark stehen sie mit ihrem SUV. Ein Plakat hängt am Auto: „Wir vermissen Euch! Wir lieben Euch! Wir denken an Euch! Wir warten auf Euch! Unsere Türen sind immer auf! Oma & Opa.“Woran zerbrechen große Träume erfolgreicher Familienunternehmen? An Erbstreitigkeiten und am Kampf um die Kinder im Fall einer Scheidung. Traurig ist das schon. Und Blocks Steaks sind immer noch die besten in Deutschland. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor rund einem Monat wurden grobe Fehler bei den Solothurner Spitälern SoH bekannt. Seitdem wurde unter anderem der Verwaltungsratspräsident ausgetauscht und die SoH muss das Personalreglement anpassen. Das reicht nicht, finden SVP und SP und verlangen eine parlamentarische Untersuchung. Weiter in der Sendung: · Die Kanti Solothurn zügelt. Mit 2000 Schülerinnen und Schülern sowie 240 Lehrpersonen ist sie eine der grössten im Land – und hat zu wenig Platz. Sie kann deshalb die Räume der ehemaligen pädagogischen Hochschule übernehmen. Eine grosse Sache für die grosse Schule, sagt die Rektorin. · Sommerserie: Tiere, die beim Pause Machen helfen, die gibt es an der Uni Bern. Hunde helfen den Studierenden, dass sie zwischen dem Büffeln herunterfahren können. Es gibt aber auch Tiere, die eine Pause brauchen. In Biel muntert eine Therapeutin lustlose oder träge Papageien auf.
Kreatin gilt als eines der bestuntersuchten Nahrungsergänzungsmittel und erlebt derzeit einen Boom weit über den Leistungssport hinaus. Doch welche Effekte sind tatsächlich wissenschaftlich belegt, und wo reichen die Daten bislang nicht aus? Prof. Dr. Anja Carlsohn, Professorin für Ernährungswissenschaft und Sporternährung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie Sprecherin der AG Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, ordnet aktuelle Studien ein und gibt Tipps für die richtige Anwendung. Außerdem geht es in der Folge um die Frage, ob Sprudelwasser ungesünder ist als stilles Wasser. Hier findet Ihr Studien zu Kreatin: https://link.springer.com/article/10.1186/s12970-017-0173-z https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2048496/ Produktion: Lilian Hoenen Redaktion: Antonia Beckermann Noch mehr "Aha!"- Folgen gibt es bei WELTplus und Apple Podcasts. Alle zwei Wochen am Montag eine neue Folge. Hier bei WELT hören: https://www.welt.de/podcasts/aha-zehn-minuten-alltags-wissen/plus246844328/Noch-mehr-Alltagswissen-Aha-Bonus-Folgen-fuer-Abonnenten-Podcast.html. "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Der Innenhof der Hochschule für Musik und Tanz in Köln wird wieder zur Open Air Bühne. In den kommenden Tagen gibt es 6 verschiedene Konzerte aller möglicher Genres.
Umgang mit Digitalen Medien in Unternehmen, Familie und Schule
In dieser Folge geht es um eine provokante Buchidee über den schleichenden Verlust von Lesekompetenz, Konzentration und echter Bildung. Zwischen Hörsaal, TikTok-Feed und Sparzwängen stellt sich eine unbequeme Frage: Wird persönliche Bildung bald zum Luxus für wenige – während der Rest allein mit Algorithmen lernen muss? Ausgehend von persönlichen Erfahrungen aus Hochschule, Medien und digitalem Management zeichnet diese Folge ein kritisches Bild der aktuellen Bildungsrealität: Junge Menschen kommen zunehmend mit grundlegenden Lernlücken an die Hochschulen, anspruchsvolle Texte verlieren an Reichweite, individuelle Betreuung wird aus Kostengründen abgebaut – während digitale Selbstlernangebote, Kurzvideos und standardisierte Prüfungsformate weiter wachsen. Die zentrale These: Wir steuern auf eine Zweiklassengesellschaft der Bildung zu. Auf der einen Seite individuelle, intensive und persönliche Begleitung als Premium-Angebot. Auf der anderen Seite ein Massenmodell aus autodidaktischem Lernen über YouTube, TikTok, KI und Multiple Choice. Doch die Krise betrifft nicht nur Schulen und Hochschulen. Auch der Buchmarkt gerät unter Druck – insbesondere dort, wo längeres Lesen, Reflexion und vertieftes Denken gefragt sind. Diese Episode ist deshalb mehr als ein Rückblick auf frühere Warnungen zur digitalen Bildung. Sie ist ein Aufruf zur Debatte: Wie viel menschliche Begleitung braucht Bildung? Was verlieren wir, wenn wir Lesen und Denken durch Wischen und Scrollen ersetzen? Und lohnt es sich, darüber ein neues Buch zu schreiben?
Was hält eine Gesellschaft zusammen? Darüber spricht Ulrike Holch, Leiterin des Caleidoskop Freiwilligenzentrums in Stuttgart, in dieser Folge von SPRICH:STUTTGART. Innerhalb des imo-Podcastmarathons 2025 berichtet sie von ihrer Arbeit mit Ehrenamtlichen, sozialen Projekten und unterschiedlichen Initiativen. Dabei geht es um politische Bildung, Demokratieförderung, Wohnraummangel, Bürgerengagement und die Frage, wie Menschen wieder stärker miteinander ins Gespräch kommen können. Holch erklärt, warum sie jungen Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken möchte, welche Herausforderungen soziale Einrichtungen derzeit beschäftigen und weshalb freiwilliges Engagement für viele Menschen weit mehr ist als Hilfe für andere. Ein Gespräch über Verantwortung, Hoffnung und die Kraft von Begegnungen. Hosts dieser Folge sind die Journalistin Meret Reh und der Journalist Gunnar Hollweg, beide Absolvent:innen des Qualifikationsprogramms Moderation am Institut für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien Stuttgart. SPRICH:STUTTGART – der Podcast für und über Stuttgart: www.sprichstuttgart.de und auf Instagram @sprichstuttgart_podcast (aufgezeichnet am 24.10.2025, online ab 24.07.2026).
Das Zugunternehmen Italo möchte ab April 2028 Verbindungen auch in Deutschland anbieten. Was genau hat Italo vor? Was bedeutet das für die Deutsche Bahn und den Bahnkunden? Dazu Christian Böttger, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Von WDR 5.
Die Berliner Jazz-Trompeterin und Komponistin Līva Strazdiņa gilt als eine der interessantesten Neuentdeckungen der Jazzszene. Die 1997 geborene Trompeterin hat an der „Hochschule für Musik Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Till Brönner und Sebastian Studnitzky studiert und ihren klaren, unaufdringlichen, gefühlvollen Sound entwickelt.
Die deutsche Industrie befindet sich im freien Fall. Die Energiekosten erdrosseln die Wettbewerbsfähigkeit. Klimaschutz auch. Die Bürokratie ohnehin. So lautet die Erzählung. Ein Industrieexperte widerspricht. Die Daten zeigen ein differenziertes Bild. Der Industriestrompreis ist etwa niedriger als vor zehn Jahren. "Warum ist die Industrie nicht damals untergegangen, wenn hohe Energiekosten das Problem sind?", fragt Harro Heilmann. "Das ist nur für Firmen wie Wacker Chemie ein Problem." Der Professor für Produktion und Management sagt: Industriedaten werden fehlinterpretiert. Absichtlich. "Die missbräuchliche Verwendung des Produktionsindex ist politisch motiviert. Es geht auch darum, Ausreden oder einen Sündenbock für unternehmerische Fehlentscheidungen zu finden." Heilmann zufolge findet keine Deindustrialisierung statt, sondern eine schmerzhafte Bereinigung und Veränderung. "Über die Jahre sind unheimlich viele Meta-Jobs entstanden, die keine Wertschöpfung schaffen", sagt er. "Seien wir ehrlich: Solange es gut läuft, geht man diese harten Themen nicht an." Seine Botschaft lautet: Die deutsche Industrie schlägt sich besser als gedacht. Seit 2020 jagt ein Schock den nächsten. Corona, Russland, Strafzölle, Iran-Krieg. Trotzdem wird die Autoindustrie ihm zufolge wieder Erfolge feiern. Vielleicht auch im Batteriebereich. Siemens und Siemens Energy? Haben hervorragende Zukunftsaussichten. Infineon? Auch. Und die deutsche Raumfahrt? Entwickelt eine irre Dynamik. Aber auch die wird von der EU in den Industriedaten versteckt. Gast: Harro Heilmann, Professor für Maschinenbau/Produktion und Management an der Hochschule Aalen. Der Berliner hat selbst 15 Jahre in der Automobil- und Luftfahrtindustrie gearbeitet und als Berater Unternehmen dabei geholfen, sich neu aufzustellen, Geld zu sparen und fit für die Zukunft zu machen. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In der letzten Folge vor den Ferien ziehen die Studienräte nochmal ein neues Format aus dem Hut: Zum Lehrersprechtag Klassentreffen werden ehemalige Schüler:innen der Herren eingeladen, um über ihren Werdegang nach der Schulzeit zu sprechen. Den Auftakt macht Clarissa Schott. Sie hatte Politik beim Batzke und währenddessen auch beim legendären Filmprojekt über die Hexenverfolgung eine wichtige Rolle gespielt. Nach dem Studium an der Westfälischen Hochschule ging sie nach Berlin, um bei Radio Energy zu arbeiten. Das bringt Radioenthusiast Alex natürlich auf viele, viele Fragen, etwa: Wie riecht Bill Kaulitz und inwiefern sind Tokio Hotel für Claris Job verantwortlich? Ist Pedro Pascal wirklich so cool und welches Sternzeichen hat eigentlich Grogu? Wie bittet man Benjamin Blümchen um ein Törööö und wie kriegt man Sido dazu, eine Laudatio für die eigene Bachelor Arbeit zu halten? Ihr merkt schon, es wird spannend und super spaßig. Aber nicht nur, denn vor allem auf ihrem Instagram Kanal beschäftigt sich @deadlikeclari auch mit vielen Aspekten rund um das Thema Mental Health. Dennoch Ein würdiger Auftakt für dieses neue Format und ein würdiger Abschluss für diese Staffel Lehrersprechtag. Schöne Ferien! P.S.: Das Jingle, mit dem die "Showtreppe" unterlegt ist, ist KI-generiert.
Die Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist höchste Zeit, dieses vielschichtige Gefühl differenziert zu beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und rechtsphilosophischer Perspektive. Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick nehmen. RECHT UND ANGST IN DEMOKRATIEN Prof. Dr. Benno Zabel, Universitätslehrer für Strafecht und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt a.M., Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt a.M. und Dramaturgin PROF. DR. BENNO ZABEL Benno Zabel ist Hochschullehrer an Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er hat Rechtswissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig studiert und in diesen Bereichen auch promoviert sowie habilitiert. Zwischen 2015 und 2021 war er an der Universität Bonn tätig. Seit 2021 lehrt er Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität. Er ist Zweiter Vorsitzender der Internationalen Vereinigung für Rechtsphilosophie – deutsche Sektion (IVR) und Mitglied des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Benno Zabel ist Mitherausgeber verschiedener Periodika und Buchreihen zur Strafrechtstheorie, Rechtskritik und Rechtsphilosophie. Zuletzt von ihm erschienen ist der Sammelband Faszination und Freiheit – Gegenwartsdiagnosen im Anschluss an Christoph Menkes Theorie der Befreiung (hrsg. mit Klaus Günther, 2025) und die Monographie Kritik der strafenden Vernunft. Studien zu Recht, Verletzlichkeit und Schmerz (2025).
Die meisten von uns wohnen in Städten, wir arbeiten in geschlossenen Räumen, aber es zieht uns: nach draußen. Ans Meer und in die Berge, in den Wald und an den See oder wenigstens in den Park, ins Grüne. Warum tut uns Natur gut? Was bewirken Landschaft und Pflanzenwelt in Körper und Seele? Was suchen Menschen bei Survival-Trainings und Wildniswanderungen? Welchen Platz hat die Natur noch in unserem Leben? Und führt mehr Naturerleben auch zu mehr Naturschutz? Bernd Lechler diskutiert mit Matthias Blaß – Leiter der Naturschule Wildniswandern; Prof. Dr. Ulrich Gebhard – Erziehungswissenschaftler, Universität Bielefeld; Prof. Dr.Barbara Schellhammer – Kulturphilosophin, Hochschule für Philosophie München
Mit Dominik von Proeck, Speaker, Publizist und Mitgründer von Leaders of AI, einem KI-Weiterbildungsunternehmen für Führungskräfte, spreche ich über den Transformationsprozess von Lernen und Lehren an Hochschulen: Welche Kompetenzen heute wirklich vermitteln werden müssen, warum Führungsstärke, kritisches Denkvermögen und Domänenexpertise in der KI-Zeit wichtiger werden und nicht obsolet; und wie eine Hochschule aussieht, in der KI-Agenten keine Lehrenden ersetzen, sondern Freiräume für projektbasiertes und gemeinschaftliches Lernen schaffen.
Katharina Germo, geboren in Halle, bringt langjährige Co-Leitungs-, Theater- und Theaterfestivalerfahrungen aus der Schweiz mit. Juliane Hahn, geboren in Friedrichroda in Thüringen, arbeitete von 2020 bis 2024 in Zürich, wo sie Co-Leiterin des Theaterhauses Gessnerallee war. Vom 21.08. bis 06.09. präsentieren sie ein internationales Programm der Gegenwartskünste aus Theater, Tanz, Performance, Musik, Film, Literatur und Bildender Kunst. Neben etablierten Kulturorten werden auch öffentliche Räume in Weimar und in der Region bespielt. Erstmals gibt es mit dem Lichthaus wieder ein Festivalzentrum als zentralen Ort des Festivals. Eröffnet wird das Kunstfest Weimar am 21.08. mir der Open-Air-Performance „RoZeO“ der französischen Kompanie Gratte Ciel im Ilmpark. Artistinnen und Artisten werden auf sechs Meter hohen biegsamen Stangen über der Landschaft schweben. Auf der Festwiese Apolda kommt am selben Abend das außergewöhnliche Konzertprojet „Soundtrack for Midnight TAMURO“ von Masamitsu Araki zur Aufführung. Inspiriert von Erinnerungen des Künstlers an das Aufwachsen im ländlichen Raum Japans und von der Begegnung mit der Thüringer Autotuning-Szene entstand eine Suite für ein Ensemble von Fahrzeugen mit getunten Soundanlagen. 1990 wurde das Kunstfest Weimar als eine der ersten gemeinsamen Kulturinitiativen im wiedervereinigten Deutschland gegründet. Es widmete sich zunächst Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Bach und Liszt und die Einnahmen flossen in die Restaurierung der Kulturdenkmäler Weimars. Als inzwischen internationales Festival der Gegenwartskünste soll mit der diesjährigen Ausgabe die lebendige, verbindende Kraft künstlerischen Schaffens gefeiert werden und Räume für Begegnungen und gemeinsam geteiltes Erleben. In Halle an der Saale kam Katharina Germo 1991 zur Welt. In Hildesheim studierte sie von 2010 bis 2015 Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit dem Schwerpunkt Theater und Literatur, welches einen viermonatigen Studienaufenthalt an der Université Aix-Marseille im Fach Szenische Künste enthielt. Von 2015 bis 2019 absolvierte Katharina Germo dem Masterstudiengang Theater mit Vertiefung Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie arbeitete als freischaffende Dramaturgin für freie Tanz- und Theaterproduktionen, übernahm Mentoring und Gesprächsmoderationen, war von 2016 bis 2022 Programmdramaturgin am Theater ROXY Birsfelden und arbeitet 2019 bis 2024 in der Programmgruppe des Theaterfestival Basel. Von 2023 bis 2025 hatte sie die Co-Leitung im Fabriktheater Rote Fabrik Zürich inne. Seit 2020 war sie in zahlreichen Jurys und Kommissionen in Deutschland und der Schweiz vertreten. Ihre letzte eigene künstlerische Arbeit trug den Titel „What We Know“, eine Installation im öffentlichen Raum für das About Us! Festival Zürich. Moderation Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
Die Schweiz ist zu wenig stillfreundlich. Das sagt jedenfalls der Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zur Stillförderung in der Schweiz. Mit 1,1 von 3 Punkten schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich bei Kriterien wie politischer Wille und Finanzierung schlecht ab. Sie liegt hinter Deutschland, England, Ghana und Mexiko. Wir haben mit Susanne Grylka, Hebammenprofessorin und Leiterin der Studie „Becoming Breastfeeding Friendly Schweiz“, gesprochen.
Als Kinder der 1980er Jahre mussten wir uns zwangsläufig mit der Funktionsweise von Computern auseinandersetzen, um Videospiele spielen zu können. Damals gab es noch keine Programme wie Steam, mit denen sich Spiele bequem starten und verwalten lassen. Stattdessen mussten wir uns mit Systemkonfigurationen, Bootdisketten und der Frage auseinandersetzen, wie sich noch ein weiteres Kilobyte konventioneller Speicher freiräumen lässt. Spielen war also nicht nur reiner Genuss, sondern auch mit viel Arbeit verbunden. Und die Arbeit hörte nach dem erfolgreichen Start eines Spiels in vielen Fällen noch nicht auf. Denn die Spiele der 1980er- und 1990er-Jahre waren oftmals schwer und verlangten viel Zeit, um sie zu meistern. In dieser Folge sprechen wir mit unserem Gast, Professor Dr. Markus A. Mathes, darüber, was diese Erfahrungen für unseren Bildungsweg bedeuten. Haben wir in unserer Jugend die Grundlagen der IT erlernt, die wir später im Studium und im Beruf gewinnbringend einsetzen konnten? Und wie sieht es heute aus? Niemand muss mehr an passenden Bootdisketten basteln, um ein Spiel zu spielen. Geht dadurch vielleicht Wissen und eine gewisse Vorbildung verloren? Markus ist selbst ein Kind der 1980er und durch seine Arbeit an der Hochschule hat er mit jungen Menschen zu tun, die gerade ihr Studium beginnen und dort teils erstmals mit technischen Themen und Programmierung in Berührung kommen. --- Credits Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch, Christian Wald-von der Lahr Musik: DRIFTING KORNERS von https://josephmcdade.com
Anja Wicker gehört zu den erfolgreichsten deutschen Parasportlerinnen. Die Stuttgarterin gewann bei den Paralympics Medaillen in Gold, Silber und Bronze und zählt seit Jahren zur Weltspitze im Para-Biathlon und Para-Langlauf. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Weg in den Wintersport, ihrem Training auf den Feldern von Stuttgart-Stammheim und den besonderen Herausforderungen des Biathlons. Sie erklärt, wie sich ihre Behinderung auf den Sport auswirkt, warum ihr Vater bis heute ihr wichtigster Trainingspartner ist und weshalb ihr erster Paralympics-Sieg in Sotschi ein unvergesslicher Moment bleibt. Außerdem sprechen wir über die finanzielle Situation im Parasport, die mediale Aufmerksamkeit für die Paralympics und darüber, was echte Inklusion im Alltag bedeutet. Es geht um Freundschaft, Heimat und die Frage, warum Stuttgart noch lange nicht barrierefrei ist. Hosts dieser Folge sind der SWR-Journalist Manuel Hollenweger, Teilnehmer des Qualifikationsprogramms Moderation am Institut für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien Stuttgart und Institutsdirektor Prof. Stephan Ferdinand. SPRICH:STUTTGART – der Podcast für und über Stuttgart: www.sprichstuttgart.de und auf Instagram @sprichstuttgart_podcast (aufgezeichnet am 26.05.26, online ab 10.07.26).
Stotternde Jugendliche aus der ganzen Schweiz treffen sich aktuell im Stottercamp in Andwil. Sie lernen dort von angehenden Logopädinnen und Logopäden Sprechtechniken, die ihnen im Alltag helfen, möglichst angstfrei zu sprechen. Organisiert wird das Camp von der Zürcher Hochschule für Heilpädagogik. Weitere Themen: · Ehemaliger HSG-Professor erhält «schwere Rüge» für Plagiat in der Habilitationsarbeit, seine Titel kann er behalten · Keine weiteren rechtlichen Schritte gegen Rapperswiler Stadtrat Johannes Kunz · Die St. Galler Festspiele ziehen eine positive Bilanz · HC Davos erhöht auf die nächste Saison seine Ticketpreise
Die Sache mit der LebensrealitätWie sieht das Leben hinter einer Musikkarriere wirklich aus? Und entspricht die Realität irgendwann dem, was man sich einmal vorgestellt hat?In dieser Folge von WARUM JAZZ? spricht Stephanie Lottermoser mit der Trompeterin, Bandleaderin, Professorin und Mutter Heidi Bayer über die vielen Rollen, die ein Leben in der Musik mit sich bringt. Es geht um ihren Weg von Köln nach Nürnberg, den Alltag zwischen Bühne, Hochschule und Familie, Erwartungen an ein Musikstudium und die Frage, was junge Musiker*innen über diesen Beruf wissen sollten – und was man vielleicht erst unterwegs lernt.Ein Gespräch über Lebensentwürfe, Entscheidungen und die unterschiedlichen Realitäten hinter einer Karriere im Jazz.Homepage Heidi Bayer: https://www.heidi-bayer.de/WARUM JAZZ? ist der Podcast von Stephanie Lottermoser über Gesellschaft, Kultur und die Fragen unserer Zeit – mit Jazz als Perspektive. In jeder Folge geht es um Themen wie Freiheit, Herkunft, Macht, Sichtbarkeit und kreative Selbstbestimmung. Denn Jazz ist nicht nur Musik, Jazz ist eine Perspektive.Folgt dem Podcast und abonniert die Playlist zur Sendung. Feedback, Fragen und Themenvorschläge sind jederzeit willkommen.
Sie ist 20 Jahre jung, studiert an der Zürcher Hochschule der Künste und landete mit ihrem neusten Song «bereue wird ichs nie» bereits einen kleinen viralen Hit auf TikTok! Wir lernen die talentierte und sehr musikalische Frau kennen und hören uns durch ihren frischen, modernen Mundart-Sound.
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Ann-Katrin und Nico mit Sandra Heger, CISO an einer Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, über ein Umfeld, das sich von jedem klassischen Unternehmen unterscheidet: die Hochschule. Hier gibt es keine Belegschaft, die per Arbeitsvertrag einer Security-Policy folgt, sondern Forschungsfreiheit, tausende Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende, die neue Systeme ausprobieren wollen, und eine IT-Infrastruktur, die das alles tragen muss.Sandra beschreibt, wie man in diesem Spannungsfeld die Balance hält: zwischen der grundgesetzlich verankerten Freiheit von Forschung und Lehre auf der einen und dem Schutz vor einer wachsenden Angriffsfläche auf der anderen Seite. Ihr wichtigstes Werkzeug ist dabei nicht die Technik, sondern die Kommunikation. Statt als „Spielverderberin" mit dem erhobenen Zeigefinger aufzutreten, geht es ihr darum, Projekte zu ermöglichen, riskante Vorhaben sauber zu isolieren und früh ins Gespräch zu kommen. Sie erklärt außerdem, warum Hochschulen ein besonders lohnendes Angriffsziel sind, von Personal- und Studierendendaten über Patente und Start-up-Ideen bis zu noch unveröffentlichten Forschungsergebnissen.Ein großer Teil der Folge dreht sich um Strukturen, Ressourcen und Zusammenarbeit. Sandra zeigt, dass eine Hochschule im Kern wie ein Unternehmen funktioniert, mit IT, Verwaltung, Personalräten und Gremien, durch die eine Leitlinie oft viele Iterationen wandern muss. Sie berichtet vom starken Netzwerk der Hochschulen in NRW, von der „Vereinbarung zur Informationssicherheit und Cybersicherheit" mit dem Land, die Maßnahmen an Fördermittel und eigene ISO-Stellen koppelt, und davon, warum der Austausch zwischen den Hochschulen die chronisch knappen Ressourcen zumindest teilweise auffängt. Zwischendurch geht es auch um ein Herzensthema aller drei: nachlassende Grundlagen-Skills bei Studierenden und der richtige Umgang mit KI in Studium und Lehre.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum an der Hochschule Forschungsfreiheit und Informationssicherheit ständig neu ausbalanciert werden müssenWieso Kommunikation und Ermöglichen wichtiger sind als Verbote und der erhobene ZeigefingerWas Hochschulen zum attraktiven Angriffsziel macht, von Studierendendaten bis zu unveröffentlichter ForschungWie BYOD und tausende private Geräte die Absicherung erschwerenWarum eine Hochschule strukturell einem Unternehmen ähnelt, inklusive Gremien und langer EntscheidungswegeWie das Netzwerk der Hochschulen in NRW funktioniert und warum Zusammenarbeit knappe Ressourcen auffängtWas die NRW-Vereinbarung zur Informationssicherheit bewirkt, von Fördermitteln bis zu eigenen ISO-StellenWarum viele Hochschulen sich (noch) keine eigene ISO leisten und sich Stellen teilenNachlassende Grundlagen-Skills bei Studierenden und der richtige Umgang mit KI in Studium und LehreSandras drei erste Maßnahmen, wenn sie Hochschulleitung wäre, mit klarem Fokus auf Personal und AwarenessEine Folge für alle in Hochschulen, Forschung und Verwaltung, aber auch für alle aus der Wirtschaft, die sehen wollen, wie Informationssicherheit dort gelingt, wo Freiheit Programm ist, und warum „Cybersecurity ist Chefsache" auch an der Hochschule gilt.____________________________________________
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Schon seit Wochen hält sich bei ihrem Baby ein hartnäckiger Husten. Als Mutter Sandra M. nach einem besonders schlimmen Wochenende mit Hannes zum Kinderarzt fahren will, beginnt eine Odyssee, die zunächst im Krankenhaus von Heilbronn endet. Die Situation spitzt sich schnell drastisch zu, sodass Hannes auf die Intensivstation verlegt wird und beatmet werden muss. Was fehlt dem Kleinen bloß?Den entscheidenden Puzzlestein finden erst Monate später Spezialisten an der medizinischen Hochschule in Hannover. Dort erinnert sich eine Ärztin an ganz ähnliche Fälle auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean.Host: Anke ChristiansAutor: Volker Arendhttps://www.ndr.de/abenteuerdiagnoseHabt ihr Fragen, Lob oder Kritik? Wir freuen uns über eure Meinung zu unserem Podcast! Schreibt uns einfach eine Mail an abenteuer_diagnose@ndr.de.Unser Podcast-Tipp "Mein kleiner Arztkoffer":https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1
Am Freitag beim Podcast "Blick in die Bibel" spricht Domkapitular und Hochschulrektor Prof. Dr. Christoph Ohly über Hoffnungszeichen für den Glauben in Europa. In seiner Arbeit mit jungen Menschen erlebt er viel Offenheit für Sinnfragen, Spiritualität und die Suche nach Gott. Auch die steigende Zahl von Erwachsenentaufen sieht er als ermutigendes Signal. Für ihn wächst heute etwas Neues heran, getragen von dem Wunsch nach einer persönlichen Beziehung zu Jesus.Beim Evangelium des Tages erklärt der Rektor der Kölner Hochschule für Katholische Theologie, dass Gottes Liebe besonders von Menschen erkannt wird, die mit offenem Herzen auf ihn zugehen. Das "Joch" Jesu versteht er als Einladung, die Lasten des Lebens nicht allein zu tragen. Zum Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu erinnert Prof. Ohly daran, dass Gott jeden Menschen liebt und begleitet. Eine Folge voller Zuversicht, die zeigt, warum gerade junge Menschen heute neue Hoffnung für den Glauben geben – und die neugierig auf mehr macht.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (Mt 11,25-30)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Zu Beginn der Folge am Dienstag bei "Blick in Bibel" spricht Prof. Dr. Christoph Ohly über seine Aufgaben als Rektor der Kölner Hochschule für Katholische Theologie. Er erklärt, welche Studienmöglichkeiten es dort gibt und warum ein Theologiestudium auch heute noch spannend ist: Es hilft, die großen Fragen des Lebens und Glaubens in einer modernen und vielfältigen Gesellschaft zu reflektieren.Anschließend spricht Prof. Ohly über das Evangelium, in dem Jesus sagt: "Ihr seid das Salz der Erde" und "Ihr seid das Licht der Welt". Ohly, der auch Mitglied des Kölner Domkapitels ist, betont, dass dies keine Überforderung, sondern eine Ermutigung ist. Christen sollen aus ihrem Glauben heraus Hoffnung, Orientierung und Wärme schenken. Salz steht für Profil und Würze, Licht für Hilfe und Geborgenheit. Im Alltag kann das bedeuten, anderen zuzuhören, zu helfen und durch das eigene Handeln etwas Gutes auszustrahlen. Eine Folge, die Mut macht und zeigt, wie aktuell Jesu Worte auch heute noch sind – und die Lust darauf macht, den Gedanken im Podcast weiter nachzuspüren.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. (Mt 5,13-16)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Im zweiten Interpretationssache Live in Concert erzählt Roland einen Krimi, der fast 250 Jahre alt ist: Goethes "Erlkönig". Und er zeigt mit Musiker:innen der Hochschule für Musik Saar, wie gruselig und wie unterschiedlich dieser Krimi klingen kann.
Zum Beginn der neuen Podcast-Woche bei "Blick in die Bibel" spricht Prof. Dr. Christoph Ohly zunächst über seine persönliche Beziehung zur Bibel. Der Kölner Domkapitular und Rektor der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) erzählt, wie die Heilige Schrift ihn täglich begleitet und wie er beim Lesen versucht herauszufinden, was Gottes Wort für sein eigenes Leben bedeutet. Als besonderen Wegweiser nennt er den Satz Marias:"Was er euch sagt, das tut." Menschen, die neu oder wieder in die Bibel einsteigen möchten, empfiehlt er das Markusevangelium.Im Anschluss legt er die Seligpreisungen aus der Bergpredigt aus. Die Worte Jesu wirken zunächst wie hohe Anforderungen, doch Prof. Ohly versteht sie als Zusage und Ermutigung. Wer Jesus nachfolgt, darf darauf vertrauen, dass Trost, Frieden und Hoffnung stärker sind als Trauer, Ablehnung oder schwierige Erfahrungen. Besonders wichtig ist ihm, die Botschaft auch praktisch zu leben; durch Aufmerksamkeit, Mitgefühl und konkrete Hilfe für andere. Eine Folge, die bekannte Bibelverse in ein neues Licht rückt und zeigt, wie viel Kraft in ihnen für den Alltag steckt. Wer die Bergpredigt besser verstehen möchte, findet hier spannende und überraschende Impulse.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt. (Mt 5,1-12)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Sie sei eine «kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit»: Zu diesem Schluss kam die Jury im Auswahlprozess für den «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb. Am 6. Juni wird die junge Pianistin Manoush Toth im Finale in Armenien auftreten. Wie kompromisslos findet sie sich selbst? Ruhe. Das empfindet Manoush Toth, wenn sie am Klavier sitzt und einfach alles stimmt. Und gleichzeitig spüre sie die Kraft des Moments; das Wissen, dass genau dieser Moment zähle. Man wünscht Manoush Toth, dass sich diese Ruhe am Abend des 6. Juni in ihr ausbreiten wird. Dann findet in der armenischen Hauptstadt Jerewan das Finale des Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians» statt, der alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) ausgerichtet wird und jungen Klassiktalenten eine grosse Bühne bietet. Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF wurde die 19-Jährige von einer Fachjury als Teilnehmerin ausgesucht. Für diesen besonderen Auftritt hat sie sich für ein Stück von Schumann entschieden – allerdings nicht von Robert, sondern von Clara, dessen Ehefrau. «Clara Schumann wird immer mehr aufgeführt. Aber noch immer zu wenig», begründet Manoush Toth ihre Wahl. Dabei gehöre ihr Klavierkonzert zu den wichtigsten des 19. Jahrhunderts. Das verrät viel über Manoush Toth. Und was sie damit meint, wenn sie sagt, dass sie sich einen ernsthaften Zugang zur klassischen Musik wünsche. Weil Ernsthaftigkeit in ihrem Fall vor allem Offenheit und Neugierde bedeutet: «Wenn man die Hintergründe der klassischen Musik kennt, dann öffnet sich einem ein ganz besonderer Schatz.» Sie selbst nahm das erste Funkeln dieses Schatzes bereits im Alter von zwei Jahren wahr. Fast gleichzeitig mit dem Sprechen sei die Musik in ihr Leben gekommen. Und entsprechend vertraut fühle sie sich an, bis heute. Aufgewachsen ist sie zuerst auf den kanarischen Inseln, später im Berner Oberland. Sie und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, werden zu Hause von den Eltern unterrichtet. Paradiesisch sei das gewesen, sagt Manoush Toth. Doch mit dem Eintritt in die Hochschule für Musik Basel stand sie dadurch vor Herausforderungen, die sich anderen jungen Menschen nicht stellen. Im Gespräch mit Melanie Pfändler erzählt Manoush Toth von dieser Zeit, von dem Druck, den sie sich selbst auferlege, von der engen musikalischen Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Anatol und ihrer jüngeren Schwester Anouk und von diesem magischen Moment auf der Bühne, wenn alles noch ganz still ist und sie ihre Finger auf die Tasten legt. Die Musiktitel: - W.A. Mozart: 3. Allegro, aus Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 «Pariser» (Freiburger Barockorchester; Gottfried von der Goltz, Leitung) - Antonin Antonín Dvořák: 3. Poco adagio, aus Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65 (Isabelle Faust, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Alexander Melnikov, Klavier) - Francis Poulenc: 3. Allegro ma non troppo, aus Doppelkonzert d-Moll (Sylviane Deferne & Pascal Rogé, Klavier; Philharmonia Orchestra; Charles Dutoit, Leitung) - Billy Joel: The Stranger - Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899 op. 90 (Radu Lupu, Klavier)
Deutschlands Hochschulen bröckeln: gesperrte Hörsäle, kaputte Toiletten und im Seminarraum regnet's rein. Milliarden aus dem Sondervermögen sollen eigentlich die Infrastruktur retten. Doch wann kommt das Geld auch tatsächlich bei den Unis an?**********Ihr hört: Moderation: Marcel Bohn Gesprächspartner: Armin Himmelrath, Bildungsjournalist Gesprächspartnerin: Katharina Rommenhöller, Studierende an der Hochschule für Musik in Köln**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
(00:47) Er war eine der grossen Figuren aus dem goldenen Zeitalter des Jazz: der US-amerikanische Saxofonist und Komponist Sonny Rollins. Jetzt ist er im Alter von 95 Jahren gestorben. Weitere Themen: (05:11) Hommage zum 100. Geburtstag – was Jazzstudierende der Zürcher Hochschule der Künste am grossen Jazztrompeter Miles Davis bewundern. (08:52) Lesen als Form der Beziehungspflege – warum es Kindern und Erwachsenen guttut, wenn man ihnen vorliest. (12:53) Treffpunkt für die Schweizer Theaterszene – in Yverdon-les-Bains und Lausanne startet heute das Schweizer Theatertreffen. (16:55) Spielerisches Hin- und Her – Choreograf Declan Whitaker zeigt in «Away with the Faeries» eine Mischung aus irischem und zeitgenössischem Tanz.
Diese Folge ist schon vor Monaten in der Podimo App veröffentlicht worden. In der Podimo App findet ihr schon jetzt 60 kostenlose Folgen, die ihr ganz ohne Anmeldung oder Abo hören könnt – Einfach nur die App öffnen und ‘12 Leben' finden: https://podimo.de/12leben Zusätzlich zu den 60 kostenlosen Folgen findet ihr dort auch die neueste Staffel im Premium-Bereich. _ 21. Juli 2023: Das Handy der 13-jährigen Milena vibriert. Sie hat eine neue Chatanfrage. Ein Typ, den sich nicht kennt, hat auf ihre Story reagiert. Milena antwortet ihm und sie beginnen miteinander zu schreiben. Über die nächsten Tage und Wochen bombardiert ihr neuer Kontakt, Lukas G., sie mit Nachrichten. Bald ist Milena gefangen in seinem Netz aus Manipulation und Drohungen. In dieser Folge hören wir Jasmin Scholl. Sie ist Opfer von Cybergrooming geworden und spricht stellvertretend über ihre Erfahrungen. Außerdem haben wir mit dem Cyberkriminologen Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger gesprochen. Er ist Leiter des Institutes für Cyberkriminologie an der Hochschule für Polizei des Landes Brandenburg und spricht darüber, welche Präventionsmaßnahmen es im Netz geben muss, um Cybergrooming zu verhindern. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Kindesmissbrauch, körperliche und sexualisierte Gewalt, sowie digitale Gewalt. Kinder & Jugendtelefon: 116 111 (rund um die Uhr) Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”: 08000 116 016 (rund um die Uhr) Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 (rund um die Uhr) Opfer-Telefon vom Weißen Ring: 116 006 (7-22h Uhr) Hilfe & Onlineberatung findet ihr auch bei der Nummer gegen Kummer: https://www.nummergegenkummer.de/ Mehr Infos bekommt Ihr auf der Homepage der Online Datenbank für Betroffene von Straftaten: www.odabs.org Habt ihr Feedback? Dann könnt ihr uns eine E-Mail schreiben: 12leben.podimo@gmail.com "12 Leben – Verbrechen an Frauen" ist ein Podcast von Podimo. Hosts: Helen Schulte und Massimo Maio Autorin dieser Folge: Katharina Fräbel Schnitt und Sound: Frieder Maurer & Luca Sartori (hipitch) Ausführende Produzentin: Madeleine Petry
Künstler und Secessionsmitglied Peter Sandbichler spricht mit Angela Stief (Direktorin der Albertina Modern), die seine Arbeit seit den frühen 2000er-Jahren intensiv begleitet und mehrfach mit ihm gearbeitet hat. Im Gespräch widmen sie sich Sandbichlers skulpturaler Praxis, die sich, wie Stief formuliert, „einer eindeutigen Kategorisierung entzieht“ und zugleich von einem tiefen Interesse an Architektur und öffentlichem Raum geprägt ist. Unter anderem spricht Sandbichler darüber, wie ihn Denken und Werk von Buckminster Fuller beeinflusst haben, sowie über sein Interesse an Kunst im öffentlichen Raum, die unmittelbare Begegnungen mit Kunst ermöglicht, große Sichtbarkeit schafft und die Chance bietet, ein sehr vielfältiges Publikum zu erreichen – verbunden mit einem Moment des Zufalls und der Unkontrollierbarkeit. Das Gespräch wurde am 22. Jänner 2026 in der Secession aufgezeichnet. Peter Sandbichler, geboren 1964 in Kufstein, lebt in Wien. Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Wander Bertoni, anschließend Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Bruno Gironcoli sowie Neue Medien an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main bei Peter Weibel. 1995 Österreichischer Pavillon auf der Biennale di Venezia. Sandbichler ist ein konzeptueller Bildhauer, der gesellschaftspolitische Themen mit grundlegenden Fragen nach der skulpturalen Ästhetik, nach Fläche, Raum und Zeit genauso wie nach Material, Form und Verfahren verknüpft. Mit unterschiedlichen Medien erzeugt er raumgreifende Objekte, Installation wie auch architektonische Interventionen im öffentlichen Raum. Dabei agiert der Künstler an der Schnittstelle von Deformation und Perfektion. Er operiert mit Strukturen, Ornamenten und Rastern, zerlegt diese und generiert neue Ordnungen. www.petersandbichler.com Angela Stief, geboren 1974 in Augsburg (D) ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kulturpublizistin. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie. Von 2002 bis 2013 war sie Kuratorin in der Kunsthalle Wien. 2020 übernahm sie die Gastprofessur für kuratorische Praxis an der Universität Linz. Seit 2020 arbeitet sie in der Albertina und wurde 2021 zur Direktorin der Albertina Modern und Chefkuratorin für Kunst der Gegenwart in der Albertina berufen. Sie verfasst zahlreiche Beiträge über Gegenwartskunst für Monografien, Kataloge und Magazine. Ausgewählte Ausstellungen: KAWS. Art&Comix, Franz West (2026), Jenny Saville, Brigitte Kowanz (2025), Eva Beresin, The Beauty of Diversity (2024), Katharina Grosse (2023), Ways of Freedom. Jackson Pollock bis Maria Lassnig (2022), The 80s (2021), Anna Zemánková (2020), Josef Karl Rädler (2018), Leigh Bowery (2013), POWER UP – Female Pop Art (2010), Wangechi Mutu (2008). Secession Podcast: Members ist eine Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Secession. Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts. Programmiert vom Vorstand der Secession. Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard. Schnitt: Paul Macheck Produktion: Jeanette Pacher & Bettina Spörr
Die University of Labour ist eine seit 2021 staatlich anerkannte Hochschule und die erste Hochschule in Trägerschaft der Gewerkschaften in Europa. Sie will dazu beitragen, die Lebens- und Arbeitswelt im Sinne einer gerechten und demokratischen Gesellschaft zu gestalten – und gerade stehen unsere Lebens- und Arbeitswelt vor tiefgreifenden Veränderungen durch KI. Dr. Nicole Deci ist Professorin für Arbeitspsychologie an der University of Labour. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Analyse, Bewertung und Gestaltung guter Arbeit. Dr. Christian Kellermann ist Professor für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Arbeit und Digitalisierung. Beide beschäftigen sich mit der Frage, wie sich die Arbeitswelt durch Digitalisierung und KI verändert. Was das für uns Menschen, für Führungskräfte und ihre Teams bedeutet, darüber sprechen wir heute im KI-Update. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/@heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11285300 https://www.heiseplus.de/audio https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.ct.de/ki https://www.university-of-labour.de/ weiterführende Quellen: https://economics.mit.edu/sites/default/files/2024-04/The%20Simple%20Macroeconomics%20of%20AI.pdf https://hbr.org/2026/02/ai-doesnt-reduce-work-it-intensifies-it https://www.researchgate.net/publication/391519934_HANDBUCH_fur_den_optimalen_Einsatz_von_generativer_KI_im_Kontext_der_Wissensarbeit_Auswirkungen_KI-unterstutzter_Systeme_auf_die_Arbeitsgestaltung_Das_A-KI-A_Projekt https://www.amazon.de/Psychologische-Bewertung-Arbeitsgestaltungsma%C3%9Fnahmen-Ingenieurpsychologie-Einzeldarstellungen/dp/3642954383
Wagner, Thomas www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Als Sven Schütt die Führung der Hochschule IU übernimmt, hat diese rund 1500 Studierende und einen starken Fokus auf den Bereich Hotelmanagement. Heute ist die IU mit mehr als 130.000 Studierenden Deutschlands größte Hochschule mit hunderten Millionen Euro Umsatz. Sven Schütt hat das Thema Bildung zu einem extrem profitablen Business gemacht – und will weiter wachsen. Sein Ziel: Bildung soll weiter demokratisiert werden. Vom Neurobiologie-Forscher zum Mitwirkenden an den Hartz-Reformen zum Hochschul-Chef: Sven Schütt hat wohl eine der ungewöhnlichsten Karrieren in der bisherigen Geschichte des OMR Podcasts hingelegt. Und er bastelt weiter an seinem Lebenswerk. Hier erklärt er, wieso an der IU Studierende bereits von KI-Tutoren unterrichtet werden und Prüfungen auch im Homeoffice ablegen können. Und er verrät, wie er es schafft, jeden Monat einen Marathon zu laufen.