POPULARITY
Categories
Peer Steinbrück war Bundesfinanzminister, als 2008 das Weltfinanzsystem ins Rutschen kam. Heute sagt er: Deutschland hat kein Geldproblem, es gibt sein Geld an den falschen Stellen aus. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt Steinbrück, warum er das 500-Milliarden-Sondervermögen für gefährdet hält, ein Teil davon als Ersatzfinanzierung ohnehin geplanter Projekte zu versickern. Warum ein Sozialstaat mit rund 180 steuerfinanzierten Einzelmaßnahmen die tatsächlich Bedürftigen verfehlt und die dritte Stufe der Mütterrente für fünf Milliarden Euro genau denen nichts bringt, die sie am nötigsten hätten. Warum die Deutschen ihr Vermögen lieber zur Sparkasse tragen, als es arbeiten zu lassen. Und wo ihm die Finanzmärkte heute wieder unangenehm bekannt vorkommen: Schattenbanken, Private Credit, Staatsverschuldung und ein möglicherweise KI-getriebenes Herdenverhalten. Dazu: Warum der europäische Bankensektor kein Regulierungs-, sondern ein Größenproblem hat. Warum Steinbrück den Verbriefungsmarkt verteidigt. Was die SPD von Schweden lernen könnte. Und warum er die Brandmauer gegen die AfD für notwendig, aber allein für gescheitert hält. 18 Minuten Klartext von einem, der nicht milder geworden ist.
Legt euch hin wie ein Puck und diese Folge wird sich wie eine warme Waffel um euch legen. Nilz direkt vom Highway und Herm vom Waffeleisen klären, was die wichtigsten Funktionen am Taschenmesser sind und wie hoch eine Stufe zu sein hat.Wir freuen uns über Support auf Patreon - da gibt es noch mehr Folgen! https://www.patreon.com/gaestelistegeisterbahn/Für Bonusfolgen, Videofolgen, Early Access und viele weitere tolle Dinge, supportet uns gern auf Patreon: https://www.patreon.com/c/gaestelistegeisterbahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fast jeder Business Coach und Online-Marketing-Guru da draußen verspricht dir das Gleiche: Die volle Kontrolle über dein Ergebnis zu haben. Doch genau dieser Versuch, alles zu steuern, ist der Grund, warum dein nächstes Wachstum aktuell stagniert. Viele Unternehmerinnen verwechseln Strategie mit Kontrolle. Sie glauben: „Wenn ich X mache, MUSS Y passieren.“Doch Kontrolle ist eine reine Illusion. Du kannst weder die Kaufentscheidung eines einzelnen Menschen noch dessen Timing kontrollieren. Wenn du versuchst, das Beeinflussbare krampfhaft zu steuern, erschaffst du kurzfristige Scheinsicherheit – und langfristig massive Unruhe in deinem Nervensystem. Erfahre in dieser Folge, wie dieselbe Strategie aus zwei völlig unterschiedlichen inneren Zuständen heraus wirkt: Während Angst und Kontrollzwang zu Hektik, Druck und Verzweiflung führen, erschafft echte Selbstführung unerschütterliche Klarheit. In der heutigen Folge lernst du: - Die Kontroll-Illusion: Warum der Versuch, deinen Erfolg zu kontrollieren, dein nächstes Wachstum verhindern kann. - Strategie vs. Kontrollzwang: Woran du erkennst, ob du aus klarer Strategie oder aus Angst und Kontrolle handelst. - Echte Selbstführung: Was Selbstführung wirklich bedeutet, wenn du viel willst, aber nicht alles steuern kannst. - Die Dreiteilung des Erfolgs: Was wirklich kontrollierbar ist (deine Entscheidungen & Handlungen), was du beeinflussen kannst (Leads & Conversions) und was komplett außerhalb deiner Kontrolle liegt (Kaufentscheidungen & Timing). Frameworks sind Führungs-Instrumente, keine Ergebnisgarantie. Strategie gibt dir die Richtung, Systeme bringen Wiederholbarkeit, Daten liefern Feedback und Embodiment schenkt dir innere Stabilität. Vielleicht ist die nächste Stufe deines Erfolgs nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Selbstführung.
In dieser zweiten Deepdive-Folge mit Meeresbiologe Lennart Vossgätter geht es um eine der planetaren Grenzen: Biodiversität.Lennart nimmt uns mit auf eine Reise durch die Entstehung der Meere und die Evolution des Lebens. Wir sprechen darüber, wie aus den ersten Lebensformen die unglaubliche Vielfalt unserer heutigen Ökosysteme entstanden ist – und was Biodiversität eigentlich genau bedeutet. Denn Artenvielfalt ist nur eine Dimension: Auch genetische Vielfalt und die unterschiedlichen Funktionen von Organismen gehören dazu.Doch dieses gewaltige Kapitel der Evolution trifft heute auf eine völlig neue Dynamik: Während sich Arten und Ökosysteme über Millionen von Jahren entwickeln, verändert der Mensch die Umwelt innerhalb kürzester Zeit. Was bedeutet dieser Geschwindigkeitsunterschied für die Biodiversität? Und lässt sich kompensieren, was verloren geht?Wir sprechen darüber, ob das heutige Artensterben tatsächlich etwas grundlegend Neues ist – oder nur ein weiterer großer Umbruch in der Geschichte des Lebens. Außerdem geht es darum, ob Zoos und Aquarien zu Refugien für bedrohte Arten werden können, ob der Mensch Evolution irgendwann gezielt beeinflussen könnte und ob künstliche Intelligenz vielleicht sogar eine neue Stufe der Evolution darstellt.Im Kern aber geht es um eine viel größere Perspektive: Was bedeutet es für uns, wenn wir verstehen, wie unglaublich alt, vielfältig und zugleich verletzlich das Leben auf unserem Planeten ist? Und macht dieses Wissen alles bedeutungslos – oder im Gegenteil: unendlich wertvoll?Eine Folge über Evolution, Artenvielfalt und das vielleicht größte Wunder überhaupt: Das es uns gibt.Hier findet ihr Biler und weitere Infos zum Tiktaalik: https://de.wikipedia.org/wiki/TiktaalikWeitere Links, die Lennart zu dem Thema empfiehlt:Fischratgeber: https://fischratgeber.wwf.de/Beispiel Engagement als Citizen Scientist: https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-gartenvoegel/index.html Tipps vom Bundesumweltamt: https://www.umweltbundesamt.de/uba-umwelttippsGarten für Bienen: https://www.wildbiene.org/gartenNaturgärten: https://www.tausende-gaerten.deSpenden: https://www.oceanwildlifeproject.orgSpenden: https://www.bluemarinefoundation.com/donate/Spenden: https://www.sharkproject.org/spenden-helfen/spenden/Mit „Ein Leben für den Ozean“ ist ein Buch zum Podcast erschienen. Es erzählt 10 Geschichten über die Held*innen der Meere und begeistert bildgewaltig für den Ozean. Ihr könnt es unter www.ein-leben-fuer-den-ozean.de bestellen.Den Link zu meinen Werbepartnern findest du hier: https://linktr.ee/helden_der_meere_partner
Hör auf, deine Probleme jeden Tag aufs Neue zu füttern.Dein Kontostand ist im Minus. Sie meldet sich nicht. Dein Chef behandelt dich schlecht. Deine Vergangenheit verfolgt dich. Diese Probleme können real sein – aber die entscheidende Frage ist: Wie viel deiner Aufmerksamkeit gibst du ihnen jeden Tag?In dieser Folge geht es um den fundamentalen Unterschied zwischen Klagen und Konfrontieren.Anhand der Geschichte des US-Offiziers James Stockdale, der mehr als sieben Jahre in nordvietnamesischer Kriegsgefangenschaft verbrachte, sprechen wir über ein Prinzip, das später als „Stockdale-Paradox“ bekannt wurde: der Realität schonungslos ins Auge zu sehen, ohne den Glauben daran aufzugeben, dass man sie überwinden kann.Du erfährst, warum du dein Leid nicht zu deiner Identität machen solltest, wie deine Sprache deinen Fokus beeinflusst und weshalb du deine Energie nicht permanent auf das Problem, sondern auf deine nächste kontrollierbare Handlung richten musst.Deine Probleme sind real. Aber sie müssen nicht dein Zuhause werden.Vielleicht ist der Widerstand, gegen den du gerade kämpfst, sogar genau das, was dich auf die nächste Stufe katapultieren kann.Sieh die Fakten. Hör auf zu klagen. Kontrolliere, was du kontrollieren kannst. Und dann: bau.Let's go, Champ. Action. Power. Vorwärts.
Es klingt ein wenig nach Frankenstein: Forschenden gelang es erstmals, menschliche Hirnzellen so in Mäuse zu verpflanzen, dass sie im Gehirn der Tiere neuronale Netzwerke formen. Ethisch ist diese weitere Stufe der Stammzellenforschung umstritten. Lange, Michael www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Ein neues Heilmittel wird oft zuerst in den USA oder in Europa zugelassen. Weshalb prüft es die Schweiz dann nochmals? Steht die strenge Prüfung einem raschen Zugang zu innovativen Therapien im Weg? Vincenza Trivigno spricht über die schwierige Gratwanderung zwischen Patientensicherheit und Schnelligkeit. Dank internationaler Kooperationen konnte Swissmedic die Prozesse beschleunigen. Im Gespräch mit Christoph Eisenring betont Trivigno zudem: Die Zulassung durch Swissmedic ist nur ein Teil des Prozesses, bis ein Medikament für Patientinnen und Patienten verfügbar ist. In der nächsten Stufe muss ein Preis festgelegt werden, damit es von den Krankenkassen vergütet wird. Und einmal durch die obligatorische Krankenversicherung gedeckt, ist die Arbeit nicht abgeschlossen: Swissmedic überwacht den Markt laufend, um Risiken und Nebenwirkungen früh zu erkennen. The post Zu Gast: Warum leisten wir uns eine eigene Heilmittelbehörde? appeared first on Avenir Suisse.
Ich komme gerade aus einer der intensivsten und gleichzeitig sanftesten Wochen des Jahres zurück, dem Natural Leadership Camp und ich nehme Dich heute einfach mit. Das Natural Leadership Camp ist die dritte Stufe auf unserem Journey. Nach dem Entdecken und dem Befreien geht es hier ums Ankommen. Das wirkliche Integrieren Deines Kerns in Dein Leben. In dieser Folge teile ich mit Dir: -was die vier Stufen unseres Journeys bedeuten und wo das Natural Leadership Camp dabei steht -was in diesen fünf Tagen wirklich passiert und warum viele Menschen die tiefste Veränderung erst Wochen danach spüren -warum weniger tun oft der mutigste Schritt ist und wie der Frieden mit dem entsteht, was ist -was natürliche Führung wirklich bedeutet und warum sie nichts mit Führungspositionen zu tun hat -was ich mir für jeden wünsche, der gerade nicht weiß, wohin die Welt steuert und warum die Antwort darauf immer nach innen zeigt 19 Durchläufe, über 300 Menschen und mein Herz hängt noch immer genauso daran wie beim ersten Mal. ✨ Kostenloser Beziehungsbooster: [https://acade-me.de/beziehungsbooster](https://acade-me.de/beziehungsbooster) ✨ Mehr über Christian & die AcadeME: [https://acade-me.de](https://acade-me.de)
Eine russische Drohne hat auf der Bahnstrecke Kyjiw–Warschau einen Personenzug getroffen, rund zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Verletzt wurde niemand, der polnische Luftraum blieb unverletzt. Warschau warnt dennoch vor einer neuen Stufe der Eskalation.
„Nur weil du die Jahre auf dem Tacho hast, heißt das nicht, dass das Lernen so riesig war." Neue Berater erst monatelang durch eine interne Schule schicken, bevor sie ins erste Projekt dürfen? Bei Kraus & Partner hat sich das nie durchgesetzt. Caroline Zielke hat stattdessen eine interne Academy aufgebaut – für eine Organisation, die ausdrücklich keine Klone will. Georg Kraus fragt nach, wie das zusammengeht. Denn genau hier liegt die Spannung: Wie baust du eine Lernumgebung, die auf die Stärken des Einzelnen eingeht und trotzdem dafür sorgt, dass alle eine gemeinsame Sprache sprechen? Klingt simpel, ist es aber nicht. Und dahinter wartet die unbequemere Frage: Wem gehört dein Lernen eigentlich – deinem Arbeitgeber oder dir? Caro macht ihre Position klar: „Ich kann nur einen Rahmen schaffen und die Plattform bieten und einen Anlass schaffen." Was jemand daraus mitnimmt, kann sie niemandem abnehmen. Ein zweiter Hebel wirkt fast beiläufig: Wer eine Session vorbereitet und vorne steht, lernt am meisten – „durchs Beibringen lernen wir ja selber". Beide sprechen außerdem offen über die Gefahr, in einem Projektloch zu verschwinden und nach zwei Jahren festzustellen: „ich habe eigentlich zwei Jahre das Gleiche gemacht". Bei Juniors sieht Georg Kraus dieses Risiko kaum. Kritisch wird es eine Stufe später, wenn ein erfolgreiches Vorgehen zur Endstation wird. Was nehmt ihr mit? Lernen braucht Zeit, Ort und Menschen, die Lust darauf haben. Es braucht Mentoring, wechselnde Kunden, echte Anlässe – und den Willen, sich selbst infrage zu stellen, obwohl gerade alles läuft. Neugier ist die Gier nach Neuem. Und die lässt sich nicht anordnen: „Gier nach Neuem kannst du nicht befehlen."
Micky Beisenherz und Oliver Polak live zu erleben ist wie ein Erdbeben, das über zwei Stunden auf Stufe zwölf abhebt. Zwischen Humor, Melancholie, Persönlichem und Politischem. Exklusiv wurde die Show im legendären Gloria Köln aufgezeichnet. Im ersten Teil geht es unter anderem um den Fall Jens Spahn, die “Rheinmetall enteignen”-Demo, einen Abend mit Nina Hagen, Micky Beisenherz als Horst Lichter im Savoy und einen Salz- und Pfefferstreuer in Anwesenheit von Kool Savas.Werbepartner flaconi:Deutschland: Einfach und entspannt Beauty und Parfum auf www.flaconi.deshoppen: Mit dem Code “FIRE10” sparst du bis zum 03.10.2026 10 % *Österreich: Einfach und entspannt Beauty und Parfum auf www.flaconi.atshoppen: Mit dem Code “FIRE10” sparst du bis zum 03.10.2026 10 % *Schweiz: Einfach und entspannt Beauty und Parfum auf www.flaconi.chshoppen: Mit dem Code “FIRE10” sparst du bis zum 03.10.2026 10 % *Werbepartner Lassie:Rabattcode (15 € Rabatt auf das erste Versicherungsjahr.)Beisenherz und Pollak - Friendly Fire: FIRE15Gültigkeit: Gültig für jeden Neuabschluss und auf alle LassieVersicherungsprodukte. Nicht mit anderen laufenden Angebotenkombinierbar.Executive Producer: Ruben Schulze-FröhlichProjektleitung: Annabell RühlemannSounddesign & Produktion: Carl von Gaisberg„Beisenherz und Polak – Friendly Fire“ ist ein Podcast aus den Acast Creative Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schwarze Rhetorik Shownotes In dieser Episode geht es um Schwarze Rhetorik – also um Gesprächstechniken, mit denen Menschen andere in eine gewünschte Richtung schieben, ohne dass es auffällt. Ich zeige Dir drei davon, und zwar so, dass Du sie erkennst, während sie passieren, und nicht erst zwei Tage später. Wichtig ist mir die Richtung dieser Folge: Es geht ums Durchschauen, nicht ums Anwenden. Du lernst hier nicht, wie Du andere manipulierst. Du lernst, wie Du merkst, wenn es Dir passiert – und was Du in dem Moment sagen kannst. Zusammenfassung und Stichpunkte zur Schwarzen Rhetorik Das ist die Zusammenfassung dieser Episode in Kurzform: Technik 1 – Die Scheinalternative. „Wollen Sie Premium oder Business?" „Starten wir Dienstag oder Donnerstag?" In keiner dieser Fragen kommt die Option vor, die Du vielleicht wählen würdest: gar nicht, später, oder etwas ganz anderes. Gefragt wird nicht, ob Du willst, sondern welche Variante. Auswählen fühlt sich an wie Entscheiden – ist es aber nicht, wenn jemand anders die Auswahl zusammengestellt hat. Gegenmaßnahme: das Ob zurückholen, bevor über das Wie gesprochen wird. Technik 2 – Der Wechsel vom Thema zur Person. „Das kannst Du doch gar nicht beurteilen." „Sie sind ja auch kein Techniker." Dieser Wechsel ist kein Angriff, sondern ein Geständnis: Wer zum Argument etwas zu sagen hätte, würde es sagen. Die Falle liegt darin, sich zu rechtfertigen – denn dann ist das eigentliche Thema vom Tisch. Gegenmaßnahme: ruhig zurückführen, ohne Gegenangriff und ohne Häme. Technik 3 – Künstlicher Zeitdruck. „Das Angebot gilt nur heute." „Ich bräuchte jetzt eine Entscheidung." Echter Zeitdruck lässt sich begründen, künstlicher nicht – bei Nachfragen wird die Begründung vage, oder Du wirst als misstrauisch dargestellt. Zeitdruck schaltet genau die Fähigkeit aus, die für gute Entscheidungen nötig ist: das Nachdenken. Gegenmaßnahme: einen Tag Abstand nehmen und beobachten, was passiert. Der rote Faden: Schwarze Rhetorik funktioniert nicht durch Lügen, sondern durch Auslassen und Beschleunigen. Wer das Muster einmal kennt, fällt deutlich seltener darauf herein. Shownotes und Episodendetails Warum ist Schwarze Rhetorik gerade für Unternehmer relevant? Weil Du permanent in Situationen bist, in denen jemand etwas von Dir will: Verkaufsgespräche, Verhandlungen, Gehaltsgespräche, Vertragsverhandlungen, Kooperationsanfragen. In Folge 959 ging es um die teuersten Unternehmer-Fehler aus 950 Episoden. Der mit Abstand meistgenannte war, der falschen Person vertraut zu haben. Die naheliegende Frage lautet: Wie erkennt man die vorher? Meistens nicht am Charakter und nicht am Auftreten. Sondern an der Art, wie jemand ein Gespräch führt. Warum diese Techniken so gut funktionieren. Alle drei haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind nicht justiziabel und fallen nicht als Lüge auf. Bei der Scheinalternative wird lediglich eine Möglichkeit weggelassen. Beim Personenwechsel wird das Thema verschoben. Beim Zeitdruck wird eine Frist behauptet, die niemand überprüfen kann. Deshalb wehrt man sich auch so selten. Es gibt keinen Moment, in dem klar wird: Jetzt werde ich gerade über den Tisch gezogen. Es fühlt sich einfach nur unangenehm an, und viele halten dieses Gefühl für ihr eigenes Problem. Dazu kommt ein zweiter Effekt: Wer Schwarze Rhetorik routiniert einsetzt, tut das freundlich. Die Techniken funktionieren gerade deshalb, weil sie nicht aggressiv wirken. Ein lauter Verhandlungspartner ist leicht zu erkennen. Ein zuvorkommender, der Dir die dritte Option verschweigt, nicht. Und weil sich niemand gerne eingesteht, hereingefallen zu sein, wird die eigene Entscheidung im Nachhinein oft rationalisiert. Das Angebot war eben doch ganz gut. So bleibt das Muster unentdeckt – und wiederholt sich beim nächsten Mal. Was Schwarze Rhetorik nicht ist. Nicht jedes Verkaufsgespräch ist Manipulation. Wer Dir zwei Pakete anbietet, weil Du vorher gesagt hast, dass Du kaufen willst, wendet keine Schwarze Rhetorik an – das ist schlicht Beratung. Der Unterschied liegt darin, ob das Ob bereits geklärt war. Genauso gibt es echte Fristen. Ein Angebot kann tatsächlich auslaufen, ein Termin tatsächlich knapp sein. Der Prüfstein ist immer dieselbe Frage: Lässt sich der Druck nachvollziehbar begründen? Die drei Techniken im Zusammenspiel. In der Praxis treten sie selten einzeln auf. Ein typischer Ablauf sieht so aus: Zuerst wird die Auswahl vorstrukturiert, sodass die Frage nach dem Ob gar nicht erst aufkommt. Wer dann trotzdem nachhakt, bekommt zu hören, er habe zu wenig Erfahrung, um das beurteilen zu können. Und wer sich davon nicht beeindrucken lässt, wird zum Schluss mit einer Frist konfrontiert. Jede Stufe hat denselben Zweck: Nachdenken verhindern. Wer das Muster kennt, erkennt schon die erste Stufe – und muss die anderen beiden gar nicht mehr abwehren. Ein praktischer Selbsttest. Nach dem nächsten Gespräch, aus dem Du mit einem ungeraden Gefühl herauskommst, geh drei Punkte durch: Wurde mir eine Option verschwiegen? Ging es irgendwann um mich statt um die Sache? Und war der Zeitdruck nachvollziehbar begründet? In den meisten Fällen findest Du mindestens einen Treffer – und weißt dann, woher das Gefühl kam. Und eine Regel, die im Alltag mehr bringt als jede Technik zur Abwehr Schwarzer Rhetorik: Je mehr Druck jemand macht, desto langsamer wirst Du. Wer es ehrlich meint, kann damit umgehen. Wer nicht, zeigt sein Gesicht. Passende Episoden zum Nachhören: #959 – Unternehmer-Fehler – die 5 teuersten aus 950 Folgen #961 – Millionär werden – 3 Muster aus 500 Interviews #962 – Burnout vermeiden – 3 Warnsignale, die Du ignorierst Wie gehst Du mit Schwarzer Rhetorik um? Schreib es mir gerne – ich freue mich auf Dein Feedback. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
Platz drei und Champions League reichten RB Leipzig nicht: Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis übernahm. Nach zwei Spieltagen und der 1:3-Niederlage in Bremen steht der neue Trainer unter Druck. BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel spricht von „spürbarem Druck“. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: RB Leipzig beendete die vergangene Spielzeit auf Platz drei und kehrte in die Champions League zurück. Für die Ansprüche des Klubs war das nicht genug. Trainer Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis soll Leipzig auf die nächste Stufe führen.Bei der 1:3-Niederlage gegen Bremen fehlten Lösungen gegen einen aggressiven, kompakten Gegner, genau ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Platz drei und Champions League reichten RB Leipzig nicht: Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis übernahm. Nach zwei Spieltagen und der 1:3-Niederlage in Bremen steht der neue Trainer unter Druck. BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel spricht von „spürbarem Druck“. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist:RB Leipzig beendete die vergangene Spielzeit auf Platz drei und kehrte in die Champions League zurück. Für die Ansprüche des Klubs war das nicht genug. Trainer Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis soll Leipzig auf die nächste Stufe führen.Bei der 1:3-Niederlage gegen Bremen fehlten Lösungen gegen einen aggressiven, kompakten Gegner, genau wie zuvor unter dem Vorgänger. Vom Motto „Intensity is our Identity“ blieb nach Ansicht von BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel wenig übrig, sie nennt es „pure Worthülsen“. Pressing, Wille und Intensität fehlten. Angesichts von sechs Wochen Vorbereitung fand Gabriel das „schon schockierend“.In Bremen fehlten sechs wichtige Spieler, der Kader wurde im Sommer kräftig umgebaut. Gabriel verweist auf die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Man ist nicht Bayern, man ist nicht Dortmund.“ Zum Champions-League-Auftakt am Donnerstag wartet Como auf Demichelis.⚽️ TAKEAWAYSMartin Demichelis steht bei RB Leipzig schon nach zwei Spieltagen unter spürbarem Druck.RB Leipzig trennte sich trotz Platz drei und Champions-League-Rückkehr von Trainer Ole Werner.Yvonne Gabriel kritisiert die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Man ist nicht Bayern, man ist nicht Dortmund.“Bei der 1:3-Niederlage in Bremen fehlten Pressing, Wille und Intensität, das Motto „Intensity is our Identity“ blieb nach Gabriels Urteil eine Worthülse.Demichelis kämpft gegen aggressive, kompakte Gegner mit denselben Problemen wie zuvor Ole Werner.In Bremen fehlten sechs wichtige Spieler, der Kader wurde im Sommer kräftig umgebaut.Zum Champions-League-Auftakt am Donnerstag trifft Leipzig auf Como.▶️ Mehr Analysen und Talks auf https://www.feverpitch.de#FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga
Valuable AI, Teil 1 von 4 – Wie Unternehmen KI zur Wirkung bringen.Montagmorgen, 8:40 Uhr. Ein Kollege schreibt dir eine Mail – genauer: seine KI schreibt sie. Vier Absätze, fehlerfrei, etwas viele Gedankenstriche. Du öffnest sie, denkst „warum?“ und lässt sie von deiner KI zusammenfassen. Zwei Lizenzen, zwei Prompts, viele Token, null Wirkung. Und das Controlling fragt: Wofür zahlen wir das eigentlich?Kosten ja, Wirkung nein – das hören Manuel und Babak gerade in fast jedem Unternehmen. Die Token-Kosten liegen 25 Prozent über dem Vormonat, das lässt sich messen. Die Wirkung nicht. In dieser Folge erklären die beiden, warum das kein Zufall ist, sondern eine ganz natürliche Entwicklung – und wo die nächste Stufe liegt. Auftakt der vierteiligen Miniserie „Valuable AI“.Das Modell dahinter: drei Wellen der KI-Adaption in Unternehmen.Welle 1 – Alle bekommen KI. Copilot oder ChatGPT Enterprise, hunderte oder tausende Lizenzen, und dann dümpelt die aktive Nutzung im kleinen einstelligen Prozentbereich. Einzelne werden besser und schneller, aber das hat keine Verzahnung mit dem Unternehmenserfolg.Welle 2 – Die Bastelwelle. Jeder baut sich Assistenten und kleine Automationen, gibt der KI Zugriff auf Postfach und Kalender. Oft sinnvoll, oft aber genau da, wo man den Unterschied selbst machen sollte: „In der Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitenden möchte ich doch ich sein.“Welle 3 – Die Wertschöpfungswelle. KI übernimmt einen Prozess oder Teilprozess, mit einer Return-on-Investment-Überlegung vor dem ersten Prompt. Das ist weniger Prompting und mehr echtes Engineering – und erst hier entsteht Wirkung, die in einer Gewinn- und Verlustrechnung sichtbar wird.Das erwartet dich:– Der Kernsatz der Folge: Wirkung für die Organisation entsteht nicht auf der Personenebene, sondern auf der Prozess- und Wertschöpfungsebene. – Warum das Hauptproblem nicht das Prompting ist, sondern die Validierung – von Vibe Coding bis zur Hausarbeit mit toten Links und Emojis im Quellenverzeichnis. – Der Erwartungsfehler: Man ist mit Welle-3-Erwartungen in eine Welle-1-Technologie gestartet. Warum das beim Internet genauso war – Visitenkarten-Websites, Formulare, und der Durchbruch erst mit E-Commerce – und warum Content-Management-Lizenzen für alle dieselbe Geschichte erzählen. – Die beste KI ist die, die man nicht sieht: ein Sales Agent, der Stromverträge abschließt, und der Uber-Effekt für Unternehmensprozesse. – Warum nicht die KI der Bottleneck ist, sondern Daten und digitale Prozesse. – Decision Intelligence: Was gestern Wochen dauerte, dauert heute Tage – und morgen Sekunden. – Die ehrliche Selbstkritik: „Wir sind mit der Welle mitgeritten“ – und warum es jetzt, mitten in der Ernüchterung, Investitionswillen braucht, aber nicht jedes Vorhaben ein Megaprojekt sein muss. – Der versöhnliche Blick zurück: Ohne die AI-Literacy aus Welle 1 und 2 gäbe es keine Welle 3.Wie es weitergeht: In den nächsten drei Folgen geht es um den Praxisfall, in dem KI ein Stoppschild bekommt, um den Weg in die Wertschöpfungswelle – und um einen Fall, in dem Wirksamkeit wirklich zum Tragen kommt.In welcher Welle steckt euer Unternehmen? Schreibt es uns – wir greifen eure Antworten in der Serie auf.Deine Hosts: Manuel Kreutz: https://www.linkedin.com/in/kreutzmanuel/ Dr. Babak Zeini: https://www.linkedin.com/in/bzeini/Innovate or Cry – der Podcast rund um Innovation, KI und Tech-Trends. Direkt aus der Praxis einer Innovationsberatung. Abonniere die Show und bleib innovativ! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Muss Fortschritt eigentlich immer schnell gehen?In dieser Folge des Barfußschule Podcasts spricht Pelle mit einem der langjährigsten Wegbegleiter der Barfußschule: Thorsten Weber.Thorsten war ursprünglich unser „Hausmeister“ – oder etwas würdevoller: unser technischer Sachverständiger.
In dieser Folge sprechen wir über die sechs Stufen der Bitcoin-Aufbewahrung: vom Verwahren auf einer Plattform über Hot- und Hardware-Wallets bis zu Wiederherstellungswörtern, optionaler Passphrase und Multisig. Wir zeigen die Vor- und Nachteile jeder Stufe und wie du herausfindest, welche zu deiner Situation passt. Am Ende geht es auch um Vererbung: Was passiert mit deinen Bitcoin, wenn du nicht mehr selbst zugreifen kannst? Du benötigst persönliche Unterstützung bei der Aufbewahrung deiner Bitcoin? Wir gestalten derzeit konkrete Inhalte, mit denen wir dir Schritt für Schritt helfen möchten. Trage dich jetzt in unsere Warteliste ein und werde als Erstes benachrichtigt, sobald es losgeht: https://www.bitcoinverstehen.info/warteliste Jeden Montag 5 interessante Medien rund um Bitcoin und Geld sowie donnerstags die Zusammenfassung unserer aktuellen Episode in euer Postfach? Dann melde dich zu unserem Newsletter an: https://www.bitcoinverstehen.info/newsletter
In dieser Folge nehmen wir dich mit hinter die Kulissen unserer PreSales Leadership Community – von den ersten Ideen bis zum europäischen Rollout. Wir teilen, warum echter Austausch unter PreSales-Führungskräften so wichtig ist, wie unsere Formate funktionieren und was dich als Mitglied erwartet. Du erfährst, wie inspirierende On-Site-Events, interaktive Online-Sessions und unser neues Memberportal echte Mehrwerte schaffen. Wir sprechen offen über Herausforderungen, Learnings und die Energie, die entsteht, wenn Gleichgesinnte zusammenkommen. Sei dabei, wenn wir die nächste Stufe zünden und Europas PreSales Community neu definieren! ----------
Wie man ein ganzes Hobby Ökosystem abgedeckt, 529 Millionen Karten – und trotzdem selten, Heritage Auctions und die Kracher Auktionen - außerdem die heißesten und exklusivsten News rund um das Thema Sportkarten und vieles mehr! Viel Spaß beim reinhören!
Sven Gábor Jánszky spricht mit Norman Müller über die Frage, wie Unternehmen im Jahr 2035 funktionieren könnten und welche Rolle künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue Formen von Arbeit dabei spielen. Im Zentrum steht die These, dass Wertschöpfung künftig weniger durch klassische Lohnarbeit und stärker durch Technologie, Kapital und intelligente Systeme entsteht. Die Folge fragt, was Unternehmen, Schulen, Politik und Gesellschaft heute tun müssen, um nicht nur auf KI zu reagieren, sondern Zukunft aktiv zu gestalten.* 00:00 Warum Unternehmen 2035 anders funktionieren könnten* 01:19 Der technologische Kipppunkt der nächsten zehn Jahre* 04:39 Welche Rolle Deutschland und Europa noch spielen können* 09:21 Sichere KI als europäische Chance* 13:38 Superintelligenz, Geschwindigkeit und menschliches Verstehen* 17:34 Warum KI uns nicht ersetzen, sondern Gesellschaft verändern wird* 21:24 Menschlichkeit als Zukunftsfähigkeit* 26:31 Von KI-Tools zu Agent-Teams in Unternehmensprozessen* 30:24 Human in the Loop und autonome KI-Prozesse* 31:09 Brain-Computer-Interfaces und die nächste Mensch-Maschine-Verbindung* 39:10 KI-Kompetenz als neue Grundbildung* 46:18 Warum wir ein Schulfach Zukunft brauchen* 49:22 Haltung, Neugier und Veränderungsbereitschaft* 57:45 Warum Zukunft nicht aus Vergangenheit entstehtMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Shownotes* Buch „2035: Die Zukunft beginnt heute“: https://2035.2bahead.com/* Sven Gábor Jánszky: https://janszky.de/* 2b AHEAD ThinkTank: https://2bahead.com/* LinkedIn-Profil von Sven Gábor Jánszky: https://de.linkedin.com/in/svengaborjanszky* LIVE Webinar „KI für den Mittelstand“: https://gpt.2bahead.com/webinar/* LIVE Webinar „Wie komme ich zu einem zukunftssicheren Zukunftsbild“: https://webinar.2bahead.com/trendmanagement* 2b AHEAD Kontakt: kontakt@2bahead.comSven Gábor Jánszky über Arbeit, Führung und ZukunftEs gibt Gespräche über künstliche Intelligenz, die sich an der nächsten Modellversion festbeißen. GPT 5.5, 5.6, 5.7, Benchmark rauf, Benchmark runter. Und dann gibt es Gespräche, die eine Ebene höher ansetzen. Nicht: Was kann das neue Tool? Sondern: Was bleibt vom Unternehmen, wenn die eigentliche Wertschöpfung nicht mehr aus menschlicher Lohnarbeit entsteht?Genau darum geht es in dieser Folge des Venture AI Podcast mit Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher, Chairman und Geschäftsführer von 2b AHEAD. Anlass ist sein neues Buch „2035. Die Zukunft beginnt heute“. Der Titel ist kein dekorativer Ausblick. Er ist eine Frist. Neun Jahre sind im Maßstab von Technologieentwicklung keine lange Zeit mehr.Der Kipppunkt 2035Jánszkys zentrale These ist radikal, aber nicht dystopisch: Um 2035 herum könnte ein Kipppunkt erreicht sein, an dem künstliche Intelligenz, Robotik, synthetische Biologie und neue Energieformen so leistungsfähig werden, dass viele Formen menschlicher Lohnarbeit ökonomisch nicht mehr der zentrale Motor von Wertschöpfung sind. KI mit Händen, also Roboter, Agentensysteme und automatisierte Prozesse, werden in vielen Bereichen schneller, günstiger und besser sein als Menschen.Das klingt zunächst nach Kontrollverlust. Nach Jobverlust. Nach sozialem Absturz. Jánszky dreht die Perspektive. Wenn die globale Wertschöpfung tatsächlich so stark steigt, wie es einige Akteure aus dem Silicon Valley prognostizieren, dann geht es nicht nur um Verdrängung. Dann geht es um Verteilung, politische Anschlussfähigkeit und die Frage, wer an diesem Produktivitätsschub teilnimmt.Für Deutschland und Europa ist das die unbequeme Stelle des Gesprächs. Wir haben keine dominierenden Hyperscaler. Wir haben kein führendes eigenes LLM auf Weltniveau. Viele Grundlagen wurden hier entwickelt, aber selten hier skaliert. Jánszky sagt es ohne Schonung: Wenn Deutschland so weitermacht, wird es nur eine kleine Rolle spielen. Gleichzeitig sieht er eine Chance. Deutschland sei weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt und bei der Anwendung von KI stark. Die Frage ist also nicht nur, ob wir die Basistechnologie besitzen. Die Frage ist, ob wir sie schnell genug in produktive Anwendung bringen.Norman Müller bringt im Gespräch einen europäischen Hoffnungsanker ein: sichere KI. Könnte Europa der Ort werden, an dem leistungsfähige, vertrauenswürdige, datensichere KI entsteht? Jánszky hält das für möglich, aber nur unter einer Bedingung. Sicherheit allein reicht nicht. Eine sichere KI muss vergleichbar leistungsfähig sein wie die unsichere Alternative. Wenn sie deutlich schwächer ist, werden Unternehmen trotzdem die stärkere Lösung wählen. Nicht aus Bosheit, sondern weil Wettbewerb am Ende ökonomisch entschieden wird.Vom KI-Tool zum AgententeamDer härteste Teil des Gesprächs beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug verstanden wird, sondern als Organisationsprinzip. Jánszky beschreibt eine Entwicklung in Stufen. Erst entdecken Unternehmen einzelne Tools. Dann setzen sie KI auf Prozessschritte. Danach entstehen Agententeams, die ganze Prozessketten übernehmen. In der nächsten Stufe werden nicht mehr nur alte Menschenprozesse automatisiert. Die Prozesse selbst werden so umgebaut, dass KI-Agenten sie besser ausführen können.Dann verändert sich Führung. Der Mitarbeiter wird nicht verschwinden, aber seine Rolle verschiebt sich. Er wird zunächst Teamleiter von KI-Agenten, Qualitätskontrolleur, Trainer, Orchestrator. Er macht weniger selbst und verantwortet mehr Systemleistung. Doch auch diese Zwischenstufe ist nicht endgültig. Jánszky hält es für wahrscheinlich, dass viele Kontrollaufgaben irgendwann ebenfalls besser von KI erledigt werden. Dann verschwindet der Mensch aus bestimmten Unternehmensprozessen nicht aus ideologischen Gründen, sondern weil er dort nicht mehr gebraucht wird.Das ist die eigentliche Provokation der Folge: Der Mensch verliert nicht seinen Wert. Aber der Wert verlagert sich. Nicht Zahlen schneller schieben. Nicht Kästchen schneller ausfüllen. Nicht gegen Maschinen antreten. Menschlichkeit wird dort wichtiger, wo Empathie, Energie, Motivation, Vertrauen, Bildung, Begleitung und Verantwortung zählen. Jánszky nennt das Empathieberufe. Und er glaubt, dass diese Berufe wertvoller, besser bezahlt und gesellschaftlich relevanter werden könnten.Bildung als ÜberlebensfrageDamit ist die Folge auch ein Gespräch über Bildung. Für Jánszky ist der Umgang mit KI eine Grundkompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wer in zehn oder fünfzehn Jahren keine KI-Kompetenz hat, wird an der Gesellschaft nur eingeschränkt teilnehmen können. China, die USA und Dubai beginnen bereits sehr früh mit KI-Bildung. Deutschland diskutiert währenddessen über Handyverbote an Schulen.Das ist mehr als ein pädagogisches Versäumnis. Es ist ein Zukunftsproblem. Wenn Unternehmen ihre Leute nicht befähigen, Schulen KI meiden und Politik nur reagiert, entsteht eine Generation von KI-Analphabeten. Viele Kinder werden sich die Kompetenz privat aneignen. Manche mit Unterstützung ihrer Eltern. Manche allein, ungeführt und zufällig. Das ist kein Bildungssystem. Das ist ein Lotteriespiel.Besonders stark wird das Gespräch, als Jánszky das Schulfach Zukunft fordert. Gemeint ist keine Utopiestunde, sondern eine Methode: Umfeld der Zukunft analysieren, eigenes Idealbild definieren, von dort rückwärts planen. Backcasting. Was in Unternehmen strategische Arbeit ist, könnte Kindern helfen, Zukunft nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern als gestaltbaren Raum.Am Ende landet die Folge bei Haltung. Warum verändern sich manche Menschen freiwillig, während andere erst handeln, wenn es nicht mehr anders geht? Jánszky verweist auf die Sensation-Seeker-Theorie: Ein kleiner Teil der Menschen sucht Veränderung aus sich heraus. Die Mehrheit bevorzugt Stabilität und passt sich erst unter Druck an. Für Unternehmen ist das eine harte Diagnose. Wer heute KI ignoriert, verliert nicht irgendwann Anschluss. Er verliert ihn bereits.Normans Fußballbild trifft deshalb den Punkt: Deutschland liegt in der 90. Minute zurück und versucht jetzt, noch schnell den Ausgleich zu erzwingen. Man kann das dramatisch finden. Oder man kann endlich wechseln, laufen und schießen.Die wichtigste Frage der Folge steht am Ende: Vertraust du deinen Erfahrungen aus der Vergangenheit mehr oder den Möglichkeiten der Zukunft? Wer heutige Entscheidungen nur auf alte Erfahrungen baut, trifft Vergangenheitsentscheidungen. Wer sie auf belastbare Zukunftsprognosen stützt, trifft Zukunftsentscheidungen.Vielleicht ist genau das die Aufgabe für Unternehmen bis 2035: nicht auf die nächste KI-Welle warten, sondern vor die Welle kommen. Nicht KI auf alte Strukturen schrauben, sondern Organisationen neu denken. Nicht den Menschen gegen die Maschine stellen, sondern klären, wo der Mensch künftig wirklich gebraucht wird.Die Zukunft beginnt nicht 2035. Sie beginnt mit der Entscheidung, die man heute nicht mehr auf gestern gründet.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Am 1. Januar 2028 wird in der Krankenversicherung die einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS) eingeführt. Dazu sind Anpassungen auf kantonaler Stufe notwendig und die Kosten verlagern sich. Der Kanton Luzern rechnet 2028 mit Mehrkosten von über 40 Millionen. Weiter in der Sendung: · Die Biosphäre Entlebuch feiert am Wochenende das 25-Jahr-Jubiläum. · Ein Mann hat am Donnerstagabend ein Verkaufsgeschäft in Brunnen überfallen und dabei eine Medikamentenpackung erbeutet. · Der Kanton Schwyz führt einen neuen Online-Schalter ein.
Auf Ende Jahr ist Schluss: der bekannte Aargauer SVP-Politiker Andreas Glarner tritt zurück. Er gibt sowohl sein Nationalratsmandat ab, als auch sein Amt als kantonaler Parteipräsident. Er werde aber 2027 wohl noch den Wahlkampf der SVP Aargau leiten, sagt Glarner gegenüber SRF. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Grillieren im Garten ist im Aargau wieder erlaubt: der Kanton setzt die Waldbrandgefahr zurück von Stufe fünf auf Stufe vier. · Angriff auf Besucher am Riverside-Rockfestival in Aarburg: Polizei sucht zwei Mitglieder einer Motorrad-Gang.
SPOILER-WARNUNG! Wir reden ungehemmt über Strange New Worlds s4e05 “Stufe-5 Transporterunfall / Level Five Transporter Accident“. Spock muss sich nach einem besonders chaotischen Transporterunfall (der bis dahin nie dagewesenen Stufe 5!) nicht nur mit einer Kaperung durch orionische Piraten herumplagen, sondern auch mit einer Enterprise-Crew, die plötzlich nur noch aus Muppets besteht! …und einer misslaunigen Ex-Verlobten, ebenfalls in Muppet-Form.
Ich war selbst jahrelang auf der Suche und habe vieles ausprobiert… Habe mich informiert, weitergebildet, überall die Augen offen gehalten. Weil ich mich nirgends so richtig zu Hause gefühlt habe und dachte, es muss doch diesen einen Weg geben, der genau das beinhaltet, was ich suche. Auch wenn ich damals gar nicht in Worte fassen konnte, was das eigentlich ist. Wer sucht, der ist in Bewegung und auf einem Weg. Und das ist erstmal ein gutes Zeichen: Du bist offen und willst das Beste für dein Pferd. Seitenblicke über den Tellerrand bleiben auch ausdrücklich erlaubt. Nur passiert der Wechsel eben selten am Anfang. Er passiert auf dem Plateau, wenn die schnellen Erfolge durch sind und die eigentliche Arbeit beginnt. Und dann fehlt meistens gar keine neue Methode. Eine neue Reitweise löst nämlich weder ein Kommunikations- noch ein Ausbildungsproblem, sie verschiebt nur für eine Weile den Fokus. Was beim Hopping wirklich verloren geht, ist die Systematik. Die Ausbildungsschritte einer Reitweise sind der rote Faden. Sie sagen dir, was auf welcher Stufe dran ist und was eben noch nicht. Genau diese Reihenfolge fällt weg, wenn das Zielbild alle paar Monate wechselt. Den kompletten Deep Dive gibt es in dieser SADDLE UP Folge. Wir bei Rideucation arbeiten aus Überzeugung nach der klassisch deutschen Reitlehre. Und wenn du dir unsicher bist, ob bei euch eher ein Baustein der Grundausbildung als eine neue Reitweise fehlt: Lade dir unseren Ausbildungs-Check für 0 Euro herunter. Damit bestimmst du den reellen Ausbildungsstand deines Pferdes und weißt, welche Schritte als Nächstes dran sind. Rideucation® - Skills für faires Reiten: ZUR WEBSITE ZUM INSTAGRAM ACCOUNT ZUR TRAINER-INFOBROSCHÜRE ZUR GRUNDAUSBILDUNGS-INFOBROSCHÜRE
Stripe schreibt seinen Investoren, die Singularität habe am 1. Januar begonnen, und bestätigt im selben Brief den Kauf von OpenRouter. Danach geht es eine Stufe tiefer in die Nahrungskette der Absatzfinanzierung: Broadcom nimmt bis zu hundert Milliarden Dollar Schulden auf, um Anthropic den Kauf von Chips zu ermöglichen, die Broadcom selbst entworfen hat. In Ohio warnt das Wahlkampfkomitee der Republikaner die KI-Konzerne, dass Rechenzentren die Partei einen Senatssitz kosten. Ab Montag läuft ChatGPT-Werbung auch in Deutschland, und es geht um die Frage, ob eine Suchmaschine mit Werbung überhaupt glaubwürdig bleiben kann. Bei den Quartalszahlen liegt Anthropic vor OpenAI, in den ersten Wochen des laufenden Quartals dreht sich das Momentum aber wieder. Anthropic könnte in den nächsten Tagen den Börsenprospekt vorlegen. Dazu Drohnen von Amazon in bis zu fünfhundert Städten, ein Cybercab ohne Lenkrad, eine Kamera im AirPod und eigene Chips von Waymo. Bei den Zahlen bremst Klarna wegen Deutschland, und die Doping-Olympiade macht achtzehn Millionen Umsatz bei sechsundneunzig Millionen Kosten. Am Ende eine längere Rechnung darüber, warum Zara mit Innenstadtläden mehr verdient als Shein online. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Stripe und die Singularität (00:08:21) VC-Konzentration (00:11:16) Broadcom bürgt für Anthropic (00:13:24) Rechenzentren im Wahlkampf (00:20:19) Die Kelce-Kampagne (00:23:18) ChatGPT-Werbung in Europa (00:38:05) OpenAI gegen Anthropic (00:51:45) Amazon-Drohnen (00:57:05) Tesla Cybercab (00:58:51) AirPods mit Kamera (01:03:35) Waymo baut Chips (01:06:17) Der günstige Waymo (01:08:42) SpaceX wollte Cognition (01:12:45) Klarna (01:15:52) Enhanced Games (01:19:28) Ramp Router (01:22:08) Personio (01:23:09) LinkedIn-Slop (01:25:04) Unitree (01:26:51) Shein gegen Inditex (01:37:52) Apotheken und E-Commerce (01:42:50) Neom (01:43:32) LandSpace landet (01:45:09) Spirit-Flugbegleiter (01:46:12) Metas Suchtprozess Shownotes Stripe schreibt Investoren, die Singularität habe begonnen - axios.com Venture Capital war noch nie so konzentriert - profgmedia.com Broadcom sucht mehr als 60 Mrd. für den nächsten KI-Schuldendeal - bloomberg.com Das GOP-Memo zum Rechenzentrums-Risiko in Ohio - axios.com Die Kelce-Brüder sammeln Kühlmittel für Rechenzentren - thoughtcatalog.com ChatGPT Ads kommt in 31 europäische Märkte - openai.com OpenAI baut Vertriebsteams für Werbung in Europa auf - digiday.com OpenAIs Q2-Umsatz wächst langsamer als der von Anthropic - wsj.com Friar: OpenAI wird 2027 eine Public Company - cnbc.com Anthropic will die Größe des SpaceX-IPO erreichen oder übertreffen - bloomberg.com Amazon weitet die Drohnenlieferung aus - bloomberg.com Teslas Cybercab startet mit Mitarbeitern als Fahrgästen - thenextweb.com Hinweise auf AirPods mit Kamera in macOS 26.7 - macrumors.com Waymo hat einen eigenen Chip für seine Robotaxis gebaut - bloomberg.com Das günstigere Waymo-Robotaxi ist in drei Städten für alle offen - techcrunch.com SpaceX wollte Cognition kaufen - bloomberg.com Klarna senkt die Prognose und sucht einen neuen CFO - wsj.com Enhanced Games mit 62 Mio. Verlust im zweiten Quartal - themirror.com Ramp startet einen eigenen KI-Modell-Router - techcrunch.com Personio zeigt KI-Ausgaben neben den Vergütungsdaten - linkedin.com Unitree legt im Shanghaier Debüt um mehrere Hundert Prozent zu - cnbc.com Shein peilt den Handelsstart am 28. August an - reuters.com Neom: The Line wird zum KI-Rechenzentrum - golem.de China landet erstmals eine Trägerrakete auf dem Boden - qz.com Flugbegleiter wehren sich gegen Googles Datenkauf - wsj.com Der erste Zeuge im Meta-Prozess in Oakland - thenextweb.com
In dieser Folge aus der Reihe „Drei Generationen, eine Zukunft“ dreht sich alles um das Thema Gesundheit und die Frage, wie wir in Zukunft gesund bleiben können. Die Diskussion beleuchtet eine stark technologische Perspektive auf die Medizin und stellt zur Debatte, wie KI-gestützte Entwicklungen und die Verbindung von Mensch und Maschine unser Verständnis von biologischer Existenz verändern könnten. Als theoretische Grundlage dient den Podcast-Hots Johannes Haunschmid, Miriam Nichtl und Stefan Wally das Buch „Die nächste Stufe der Evolution“ von Ray Kurzweil. Darin prognostiziert der Autor die bevorstehende technologische Singularität und die Verschmelzung menschlicher Biologie mit digitaler Technologie. Die Runde diskutiert dabei sowohl faszinierende medizinische Visionen wie Nanobots zur Krebsbekämpfung als auch soziale Verteilungskonflikte, ökologische Krisen und ethische Risiken dieser rasanten Entwicklung. Im anschließenden Deep Dive wird die praktische und gesellschaftliche Perspektive im Hier und Jetzt vertieft. Carmen Bayer unterhält sich dafür mit Wolfgang Reiger, dem Vorsitzenden des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in Salzburg, über den Ärztemangel, den demografischen Wandel und den Ausbau von Primärversorgungseinrichtungen. Zudem erläutert die Wahlphysiotherapeutin Edith Rauchfuß (Schwerpunkt ganzheitliche Therapie und Salutogenese) ihren Arbeitsalltag sowie den wissenschaftlich belegten, enormen Nutzen von Bewegung zur aktiven Gesundheitsvorsorge im Alter. Impuls: Wolfgang Reiger: Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Landesstelle Salzburg der Österreichischen Gesundheitskasse Edith Rauchfuß: Wahlphysiotherapeutin in Salzburg Shownotes: Buchtipp | Die nächste Stufe der Evolution | Ray Kurzweil | Piper Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/die-naechste-stufe-der-evolution Buchtipp | Wir segeln in unerforschten Gewässern | Julia Böllhoff und Nicole Wiedinger (Hrsg.) | Metropolis Verlag https://www.metropolis-verlag.de/Wir-segeln-in-unerforschten-Gewaessern/1007/book.do Buchtipp | Die Zukunft der Menschheit | Nick Bostrom | Suhrkamp Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/die-zukunft-der-menschheit-2 Filmtipp | The Assessment | https://www.imdb.com/de/title/tt32768323/ Der DeepDive ist im Rahmen einer thematischen Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und des Teams Vielfalt entstanden.
Barfuß Coach Stufe 1 – Alles, was du über die Ausbildung wissen musstAusbildungIn dieser Folge sprechen Ben und Pelle über die Barfuß Coach Ausbildung Stufe 1. Sie erklären, welche Voraussetzungen es gibt und was dich in der Ausbildung erwartet – ideal für alle, die eine Teilnahme in Betracht ziehen.Inhalte der AusbildungIm Fokus stehen die wissenschaftlichen Grundlagen des Barfuß- und Minimalschuhtrainings, darunter:● Evolutionsanatomie● Biochemie● weitere theoretische und praktische Hintergründe für die Coaching-PraxisHumorvolle Off-Topic-MomenteNeben den Fachthemen wird es auch unterhaltsam: Ben und Pelle suchen Länder, die mit „Schw…“ beginnen – von Schweden bis Schweiz. Pelle bringt außerdem schwedische Schokolade aus dem Urlaub mit und stellt sie vor.Zum Schluss geht es noch um einen viralen Post von Ben, der unerwartet in der sexuellen Ecke des Internets gelandet ist.Eine abwechslungsreiche Folge mit fachlichem Einblick und humorvollen Abschweifungen rund um die Barfuß Coach Ausbildung Stufe 1.
3177 Die Kraft der Dankbarkeit Ich liebe jeden Sonnenuntergang. Da sagen manche: „Ach du und deine Sonnenuntergänge, immer das Gleiche." Nein. Es ist eben nicht immer das Gleiche. Jeder Tag ist anders, jedes Licht ist anders, jeder Moment ist anders. Heute bist du nicht mehr der Mensch, der du gestern warst. Morgen bist du wieder ein anderer. Du bist permanent in Veränderung. Die Frage ist nur: In welche Richtung? Das entscheidest du. Mit deiner Einstellung, deiner Lebensfreude und deiner Dankbarkeit. Ich war früher ein echter Jammeronkel. Immer war irgendetwas scheiße. Die Menschen, das Geld, die Umstände, das Leben. Irgendwann habe ich gemerkt: Was für ein Blödsinn. Damit mache ich mir doch nur mein eigenes Leben kaputt. Viele Menschen leben ständig im Wenn. Wenn ich endlich in Rente bin. Wenn ich einen anderen Job habe. Wenn mein Partner sich ändert. Wenn alles besser wird. Vergiss es. Dein Leben findet jetzt statt. Wenn du das tust, was du liebst, fühlt sich Arbeit plötzlich völlig anders an. Ich coache in Venedig, weil ich es liebe und weil ich mein Leben so gestaltet habe. Das ist nicht vom Himmel gefallen. Dafür habe ich Entscheidungen getroffen und meine Hausaufgaben gemacht. Also hör auf, auf Glück zu warten. Hör auf zu hoffen, dass andere dich endlich wertschätzen. Sag Ja zu dir. Achte dich. Liebe dich. Respektiere dich. Du bist deines Glückes Schmied. Niemand sonst. Wenn du deine Einstellung ändern und dein Leben wirklich auf die nächste Stufe bringen willst, dann komm ins VIP Coaching. Dann gehen wir genau da rein. Hab eine geile Zeit. Tschüss, bye-bye, dein Ernst. #Dankbarkeit #Lebensfreude #Glück #Mindset #Selbstwert #Venedig #VIPCoaching #podcast #ergebnisorientiert #ernstcrameri Wenn du Ernst Crameri im Video sehen willst, in unterschiedlichen Umgebungen, schaue es dir jetzt hier an https://www.youtube.com/user/ErnstCrameri Kontaktdaten von Ernst Crameri: Facebook: https://www.facebook.com/ErnstCrameri Instagram: https://www.instagram.com/crameriernst/ TikTok: https://www.tiktok.com/@ernst_crameri LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ernstcrameri/ X: https://x.com/Ernst_Crameri
In dieser Folge spreche ich mit Jörg Krennmair über ein Thema, das oft übersehen wird: Nicht das Wissen fehlt, sondern die innere Reife, es anzuwenden. Wir tauchen ein in die sogenannte Ich-Entwicklung und die verschiedenen Reifestufen von Führungskräften und warum manche immer wieder in alte Muster zurückfallen. Warum Harmonie manchmal wichtiger ist als Wahrheit und umgekehrt und vor allem: Warum echte Führung nicht bei Methoden beginnt sondern beim eigenen Betriebssystem. Eine Folge über Klarheit, Entwicklung und die Frage: Auf welcher Stufe führst du eigentlich?
TRIGGERWARNUNG & SPOILER ALERT: Es werden Inhalte des Romans gespoilert, besprochene Themen sind Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt.Die Werbekampagne zum heute vorgestellten Buch könnte irreführender nicht sein. Chapeau! Angepriesen als neuestes Werk der “unangefochtenen Königin des Strandbuches” Jennifer Weiner, die stattliche 15 No. 1 auf der Bestsellerliste der New York Times ihr Eigen nennen kann, und deren klassische Heldin in ihren eigenen Worten so charakterisiert wird: “ein glückliches Ende finden, während sie sich selbst treu bleibt.”Bei einem Werbeauftritt in Amerikas - meint hier The United States of - berühmtester Guten-Morgen-Fernsehshow “Good Morning America!” unterhält sich Autorin Jennifer Weiner einige kurze Minuten mit den 3 Hosts der Sendung über ihr gerade veröffentlichtes Werk “That Summer”, und wir erfahren:1. Jennifer Weiners Mutter ist vor kurzem gestorben, und eine der wichtigsten Lektionen, die sie von ihr gelernt hat, ist Body Positivity, also das Wohlsein im eigenen Körper, dessen Möglichkeiten kennend und wertschätzend, unabhängig davon, ob das heute zum Glück immer mehr schwindende Traummaß des 90-60-90 erreicht wird.2. Gefragt, warum ihre Heldinnen immer dem gleichen Muster zu folgen scheinen, antwortet sie mit einem Zitat von Toni Morrison, bei der sie auch mal einen Schreibkurs besucht hat: “Wenn es ein Buch gibt, dass du lesen musst, und es steht nicht in der Buchhandlung, musst du es selbst schreiben. (Ziemlich sicher gibt es eine bessere als diese sehr freie Übersetzung.)3. “That Summer” wurde während der Pandemie geschrieben, als sich Jennifer Weiner zu Hause mit ihrer Familie ununterbrochen konfrontiert sah und sich zu einem Platz schreiben wollte, den sie liebt. Voilá: Cape Cod.4. Zwei der Protagonistinnen sind 15 Jahre alt, so alt wie die Tochter der Autorin. Sie ansehend fragt sie sich: Hat sich die Welt geändert, seitdem ich in diesem Alter war? Habe ich mich geändert? Und wenn ja, ist es jetzt besser?5. Wenn es nicht besser ist, was muss getan werden, was muss ich tun, damit sie besser wird?Und weil die Show Good Morning America! heißt, lächeln alle in die Kamera, pandemiebedingt in 4 Kacheln und nicht im selben Raum. Jennifer Weiner hält noch kurz das Buch in die Kamera und winkt.Ähnlich war die Ankündigung des Buches auf einer der von mir frequentierten Empfehlungslisten. Could have fooled me! Hat es auch.Zurück zu 4. Ich nummeriere hier ja nicht umsonst: Hat sich die Welt geändert, und falls ja, ist es besser? Ja, vielleicht, hoffentlich, sonst könnte man den ganzen Bumms auch anzünden.Zurück zur eingangs erwähnten Marketingkampagne und einem radikalen Bruch mit Studio Bs nirgendwo niedergeschriebenem, mündlich aber öfter formulierten Anspruch, hier in denglish, DIE STORY NICHT ZU SPOILERN:Bei “That Summer” handelt es sich nicht um ein unbeschwertes Buch, das zur Sonnencremebeschmierten und zwischen den Seiten Sand ansammelnden Sommerlektüre empfohlen werden kann, weil der Plot den champagnerinduzierten Schwips verstärkt, auch wenn das in fast allen Empfehlungen und Besprechungen so erscheint.Und ein weiterer Beweis der These, dass Kritiker*innen nicht immer das rezensierte Werk tatsächlich auch - wenigstens ansatzweise und überfliegend - gelesen haben.“That Summer” ist die Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen, beide heißen Diana, die eine wird Daisy genannt. Sie verfolgen geradezu konträre Lebensentwürfe. Während Diana als erfolgreiche Vertreterin durch die Staaten reist und ein luxuriöses Leben als Single führt, finden wir Diana, die sich als Kochlehrerin ein berufliches Standbein aufgebaut hat, als Organisatorin, Putzfrau, seelischer Mülleimer und mit dezenter Unaufmerksamkeit durch ihren ein paar Jahre älteren Ehemann Hal und mit offenerer Abneigung durch ihre 15jährige Tochter Beatrice bedachte, ein wenig einsame Frau, deren äußere Lebensumstände Zufriedenheit bringen sollten, sie aber zunehmend irritieren. Die beiden begegnen sich, weil Dianas Mails aufgrund eines Tippfehlers in der E-Mail-Adresse bei Daisy landen. Bei einem ersten Treffen der unterschiedlich situierten Frauen sind sich beide sympathisch, eine Freundschaft bahnt sich an.Der Plot von “That Summer” wird in 2 zeitlichen Linien entwickelt: rückblickend auf die Geschehnisse eines Sommers, eben “That Summer”, deren Protagonistin Diana ist, und in der Jetztzeit, mit reflektierenden Rückblicken auf Daisys Geschichte und immer weiteren Enthüllungen über Dianas Leben.Im Sommer 1987 hat Diana als 16jährige einen Sommer auf Cape Cod verbracht, als Aushilfe in einem befreundeten Haushalt. Erste Liebe zu einem Collegeboy, zum Abschluss des Aufenthalte eine Party, nach der sich Diana zunächst an nicht viel erinnern kann. Als die Erinnerungen an diese Nacht zurückkehren, wird ihr Leben ein anderes sein und werden: Sie wurde vergewaltigt, ein 2. Student hat sie festgehalten, ein Dritter zugesehen, aber nicht eingegriffen. Diana verlässt in der Folge die Schule ohne Abschluss und wird nie Kinder haben.Sprung in die Jetztzeit: Was Diana will, ist Rache. Der Beginn ihrer aufkeimenden Freundschaft mit Daisy ist zunächst vorgetäuscht. Durch einen Zufall hat sie ihren Vergewaltiger von damals wiedererkannt und möchte auch die Frau bestrafen, die in ihren Augen alles hat: eine Familie, eine Tochter. Zunehmend bekommt sie Skrupel, wird aber ihre Geschichte zu erkennen geben, mit weitreichenden Folgen.Das Buch stellt komplexe Fragen zur Verantwortung sexueller Übergriffe: nach der des Vergewaltigers, nach der der Eingeweihten. Es ist ein Werk über die Auswirkungen eines lange Jahre verheimlichten Angriffs auf das Leben der Beteiligten, die Macht und Auswirkungen von Rache. Wie hart sollen solche Verbrechen bestraft, oder sollten sie vergeben werden? Jennifer Weiner erwähnt explizit die me too Bewegung, die viele Frauen ermutigte und inspirierte, über ihre traumatischen, manchmal aber - und das ist fast unheimlicher - gewöhnlichen und als alltäglich wahrgenommenen Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen und sexueller Gewalt zu sprechen und zu schreiben. Dabei finden sich in “That Summer” alle möglichen Formen, in denen diese gewaltvollen Erfahrungen in unserer Gesellschaft behandelt werden.Mannigfaltig sind die Entschuldigungsformeln: “Jungs müssen sich ihre Hörner abstoßen.” So formuliert es der alte Vater des Vergewaltigers oder auch kürzer “So sind junge Männer eben.”Dem Opfer wird eine Mitschuld gegeben: “Sie wusste doch, worauf sie sich einlässt, wenn sie auf die Abschlussparty des Sommers geht und dort auch noch Alkohol trinkt.”“Vielleicht hätte sie nicht so flirten sollen.”In den Diskussionen wird darauf hingewiesen, dass sich der damalige Täter von damals geändert hätte, und dass er vielleicht nicht so gehandelt hätte, wenn man ihm nicht die Möglichkeit gegeben hätte.Ein Grund, der letztendlich sowohl Diana als auch Daisy in ihrem Umgang mit den Folgen der Vergewaltigung zur Offenheit zwingt, ist Daisys 15jährige Tochter. Der drohende Schrecken sich immer wiederholender Ereignisse führt beide dazu, über die Ereignisse dieses Sommers zu sprechen.Nun ist natürlich die Frage, warum “That Summer” noch in diesem - mittlerweile doch abgekühlten - Sommer gelesen werden sollte: Jennifer Weiner hat einen Roman geschrieben, der sich mit überraschenden Wendungen einem schwierigen Teil unserer Gesellschaft nähert. “That Summer” ist leicht zu lesen, aber keine einfache Lektüre. Wie auch, wenn die Auswirkungen einer Vergewaltigung für die Betroffenen lang und traumatisch sind, die niemals vollkommen geheilt werden können und ein anderes Leben erzwingen? Jennifer Weiner nähert sich der komplexen Thematik nuanciert und präzise, aber nicht reißerisch oder polemisch.Ihr Verdienst ist es, die Möglichkeiten zu zeigen, die eine sich verändernde Gesellschaft bietet und die Kraft weiblicher Freundschaften zu feiern. Das mögen manche als kitschig empfinden, ist aber einer der Gründe, warum der Bums hier noch nicht brennt.Im Internet (wo sonst?) wurde “That Summer” kontrovers diskutiert. Es wurde auf einige Inkonsistenzen hingewiesen, im Wesentlichen hangelten sich gelegentliche Kritiken an den entschuldigenden Argumentationslinien der Vergewaltiger und ihrer Kompliz*innen entlang, eine politische Agenda der Verrisse war dabei oft unverkennbar.“That Summer” und die Diskussion könnte - wieder einmal - ein Anstoß sein, über unsere Gesellschaft zu sprechen und zwar miteinander. Als die me too Bewegung bzw. die Berichte und Auswirkungen - Stichwort Cancel Culture unsere Breitengrade erreichte, wurden in meinem Bekanntenkreis in den diversen Bars und Kneipen der Stadt viele erhitzte Diskussionen geführt, deren Schwerpunkt immer Fragen waren, ob es wirklich gerechtfertigt sei, dass z. B. ein begabter Schauspieler seine Jobs infolge von Anschuldigungen verliert, obwohl noch kein Gericht seine Schuld festgestellt hat. Nie, wirklich nie, wurde mir oder den anwesenden Freundinnen und Frauen die Frage gestellt, was denn unsere Erfahrungen sind. Versuche, über die Kultur sexueller Übergriffe und Vergewaltigungen und ihre Folgen und Auswirkungen zu sprechen, hat es immer wieder gegeben. In den vergangenen Jahrzehnten gab es immer wieder Berichte und Studien, immer schockierend, in welcher Vielzahl und Gewöhnlichkeit diese Übergriffe erfolgen.Ich bin es satt. Ich habe keine, wirklich gar keine Lust, über die Folgen für die Vergewaltiger und Arschgrapscher zu sprechen. Es ist mir egal, ob sie Freundinnen und Freunde und Jobs und eine Karriere und den Respekt der Gesellschaft verlieren und ob sie vor den Enthüllungen in ihrer Profession die Kunst auf eine neue Stufe gehoben haben. Immer und immer wieder kommen Männer mit ihrem übergriffigen Verhalten durch. Der letzte US-Präsident ist dabei nur ein besonders krasses Beispiel, gewählt wurde er trotzdem, auch von der Mehrheit der weißen Frauen. Es sind nicht nur Länder wie Indien oder der südamerikanische Kontinent, in dem diese Übergriffe stattfinden. Es sind eure Freundinnen, eure Nachbarinnen, die Barkeeperinnen, die Kolleginnen. Sie alle haben diese Geschichten auf Lager, der einzige Ausweg ist, den Mund aufzumachen und die Gesellschaft und ihre Institutionen zu zwingen, die Täter zu hindern und zu bestrafen. Bevor ihr das nächste Mal über einen “gecancelten” oder mit Vorwürfen konfrontieren Schauspieler sprechen möchtet, fragt sie lieber, wie es ihnen bisher so ergangen ist (und seid nicht enttäuscht, wenn sie nicht darüber sprechen wollen).Am Ende vom Tag können doch alle froh sein, dass die meisten keine Rache, sondern nur Respekt und Gleichberechtigung wollen.Warum diesmal dieser Rant? Dazu hat mich die Lektüre von Jennifer Weiners “That Summer” getrieben. Ein Roman, der Auswirkungen hat. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
**MyKey Pro im Interview: Der Entwickler Thomas Frihoff (BBTF) über die neue 20-Zellen-Braillezeile für iPhone, Bluetooth 5, lokale Funktionen und die Zukunft der Blindentechnik**In dieser besonderen Smütech-Feature-Folge spricht Jockl (Joachim Schulze) mit Thomas Frihoff, dem Geschäftsführer der BBTF GmbH und Entwickler des MyKey Pro. Erfahre aus erster Hand, wie aus dem erfolgreichen MyKey (der reinen Braille-Tastatur) die neue MyKey Pro geworden ist – eine kompakte 20-stellige Braillezeile mit Perkins-Tastatur, Joystick, Cursor-Routing und echten HID-Funktionen für VoiceOver und Windows.Was dich in dieser Folge erwartet:- Die lange Geschichte von Thomas Frihoff in der Blindentechnik: vom Apple II und dem Braille-Butler über die Baum-Ära und Virgo bis zur Library of Congress und dem Ireader- Warum das MyKey Pro mehr ist als „nur“ eine Braillezeile: kombiniertes HID-Gerät (Braille + QWERTY + Consumer Control + Touch-Interface)- Bluetooth 5 / BLE: deutlich bessere Reichweite, schnellere Reaktion und die Voraussetzungen (iOS 26 und moderner BLE-Adapter)- Die optionale Umhängetasche: Braillezeile am Bauch bedienen, während das iPhone in der Tasche bleibt- Software-Roadmap: Stufe 1 (VoiceOver + NVDA/JAWS) ist fertig – Stufe 2 mit Dateimanager, Textviewer und Editor kommt im August- Google-Group-Support, in dem der Entwickler selbst mitliest und alle paar Wochen neue Firmware bringt- Aktueller Stand der Medizinprodukt-Zertifizierung und der Weg in den Hilfsmittelkatalog- Für wen das MyKey Pro wirklich einen Mehrwert bietet – und für wen eine klassische Braillezeile weiterhin reichtThomas Frihoff erklärt ehrlich die Stärken, die noch vorhandenen Kinderkrankheiten und die klare Vision: Das iPhone soll möglichst nicht mehr in die Hand genommen werden müssen.Mehr Infos: https://www.bbtfgmbh.de/Unabhängige Berichterstattung ohne gekaufte Werbung – unterstützt den Smütech und die Testarbeit unter: https://danke.schulze-graben.deAlle Folgen und Infos: https://podcast.schulze-graben.de#Smütech #MyKeyPro #Braillezeile #iPhoneBraille #BBTF #ThomasFrihoff #Blindentechnik #VoiceOver
Folge 100 bündelt, was Entscheider*innen über Data Science wissen sollten – aufgeteilt in vier Blöcke: Begriffsklärung, Datenqualität, Modellgüte und Erfolgsfaktoren. Mira und Amit ordnen ein, wie KI, Machine Learning und Statistik zusammenhängen, was supervised von unsupervised Learning unterscheidet und welche der vier Stufen der Datenanalyse für welche Fragestellung überhaupt nötig ist. Beim Thema Daten geht es um Validierung vor der eigentlichen Analyse, fehlende Zielvariablen und typische Formatprobleme, bei der Modellgüte um passende Gütemaße, Benchmarks, Overfitting, Explainability und die Evaluation von GenAI. Der letzte Teil behandelt die Frage, warum Datenprojekte in der Schublade landen: Auswahl des Use Cases, der Aufwandssprung von PoC zu MVP und Produkt sowie der eigene Data-Maturity-Level. Zum Abschluss stehen die fünf häufigsten Fehler. **Zusammenfassung** Begriffe sortieren: KI ist als Überbegriff meist unscharf gemeint, zwischen Statistik und ML gibt es einen fließenden Übergang – entscheidend ist, ob Zusammenhänge verstanden oder Prognosen erstellt werden sollen. Vier Stufen der Datenanalyse: deskriptiv, diagnostisch, prädiktiv, präskriptiv – oft liefert schon die erste Stufe den Großteil der Erkenntnisse, Stufen lassen sich schlecht überspringen. Datenqualität vor Datenquantität: viele korrekte, aber irrelevante Spalten verbessern keine Prognose; fehlerhafte Daten sind das größere Problem – gilt für tabulare Daten wie für RAG-Dokumente. Validierung zuerst: explorative Analysen, Verteilungen und Ausreißerprüfung deckt Datenprobleme auf und erzeugt selbst schon Erkenntnisse. Das Gütemaß hängt vom Use Case ab: Kosten von False Positives und False Negatives unterscheiden sich, ein einfaches Benchmark-Modell zeigt, ob der Aufwand sich lohnt. Overfitting vermeiden: immer out-of-sample auf einem Testdatensatz evaluieren und zeitliche Struktur berücksichtigen – sonst sind Prognosen ungenauer als erwartet und man sieht Zusammenhänge, die es nicht gibt. GenAI-Evaluation ist der Engpass: ein PoC entsteht schnell, das MVP wird durch Bewertungsfragen (LLM as a Judge, User Testing) deutlich aufwändiger. Erfolgsfaktoren: konkreter Use Case mit messbarem Hebel, frühe Einbindung der Nutzer*innen, Implementierung von Anfang an mitdenken und Projekte zum eigenen Reifegrad wählen. **Links** Blogartikel zu Erfolgsfaktoren für Data-Science-Projekte https://www.inwt-statistics.de/blog/erfolgsfaktoren-fuer-data-science-projekte Folge #6: Statistik vs. Machine Learning https://www.podbean.com/ew/pb-ewip2-128c6f8 Folge #83: Wie gut ist gut genug? Modellgütemaße richtig verstehen https://www.podbean.com/eas/pb-8q2a8-19a0252 Folge #89: ROC around the clock – Alles rund um Gütemaße für Klassifikationsmodelle https://www.podbean.com/eas/pb-6jfj7-1a6a8ba Folge #43: Damit es im Live-Betrieb nicht kracht: Vermeidung von Overfitting & Data Leakage https://www.podbean.com/ew/pb-vw736-15baac0 Folge #86: "Garbage In, Garbage Out" verhindern: Datenvalidierung richtig gemacht https://www.podbean.com/eas/pb-5kyzq-1a305ed Folge #2: Erfolgsfaktoren für Predictive Analytics Projekte https://www.podbean.com/ew/pb-kdcmd-12460ab Folge #78: Der Use-Case-Guide: Navigationshilfe für echten Mehrwert https://www.podbean.com/ew/pb-s5e2r-1928b4f Folge #21: Machine Learning Operations (MLOps) https://www.podbean.com/ew/pb-taen7-13ce0fa Folge #23: Unsexy aber wichtig: Tests und Monitoring https://www.podbean.com/ew/pb-vxp58-13f311a Folge #24: Explainable AI: Entscheidungen von Black-Box-Modellen verstehen https://www.podbean.com/ew/pb-kn67b-1403089 Folge #47: Von Prognosen und Prompts: Data Science trifft generative KI mit Tobias Sterbak https://www.podbean.com/ew/pb-dkyex-1613842 Folge #70: Der Aufstieg zur Datenreife – Stufe für Stufe zur Data Maturity https://www.podbean.com/ew/pb-a7663-1882b25 Folge #32: Brauche ich Data-Science-Berater*innen und wenn ja wie viele? https://www.podbean.com/ew/pb-eaekc-14a6bbe Folge #69: AI Agents verstehen und evaluieren mit Matthäus Deutsch https://www.podbean.com/ew/pb-cq7xp-186d96d Folge #80: Willkommen an Bord: Wie wir neue Kolleg*innen begleiten https://www.podbean.com/ew/pb-232sr-1953fe6 Folge #51: Wer rastet, rostet: Die Rolle von Weiterbildung in Data Science https://www.podbean.com/ew/pb-czpd3-16716c0 Folge #97: Die Güte von Gen-AI-Projekten bewerten mit Tobias Sterbak https://www.podbean.com/eas/pb-7fhem-1b0096c
Podcast-Folge 143: Musik, Barfuß & Sexualität – was hat das miteinander zu tun?Ein Titel, der neugierig macht. Und genau das soll er auch. In dieser besonderen Podcast-Folge spricht Roman mit seinem langjährigen Wegbegleiter, Freund und Ausbildungskollegen Matt Stämpfli.Matt ist Musiker, Trompeter und Bandleader mehrerer Big Bands. Über Musik, Atmung und den Umgang mit Stress fand er seinen Weg zu den Barfußschuhen – und schließlich zur Barfuss Schule. Heute ist er Ausbilder der Barfuss Schule Schweiz und begleitet gemeinsam mit Roman unsere Ausbildungen sowie besondere Workshops.Doch damit nicht genug: Matt ist auch ausgebildeter Sexualberater. Was zunächst ungewöhnlich klingt, hat mehr Gemeinsamkeiten mit Barfußlaufen und Musik, als man vermuten würde.Denn alle drei Themen verbinden:· Körperwahrnehmung· Atmung· Rhythmus· Spannung & Entspannung· Präsenz und AchtsamkeitGenau darüber sprechen wir offen, ehrlich und mit viel Humor. Außerdem erfährst du, wie sich Roman und Matt kennengelernt haben, warum ihre Zusammenarbeit so gut funktioniert und weshalb ihre gemeinsamen Seminare Menschen oft nachhaltig bewegen.29.–30. August: Laut & Leise (Schweiz)Ein besonderes Wochenende mit energiegeladenem Loslassen, Klang, Natur, Achtsamkeit, Bewegung, An- und Entspannung uvm. Im Oktober starten außerdem wieder unsere Stufe 1-Ausbildungen in Deutschland und der Schweiz.Alle Infos zu den Seminaren und Ausbildungen findest du auf www.barfuss.schuleHör jetzt die neue Podcast-Folge 143 auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.Frage an dich: Welche Rolle spielen Musik, Bewegung oder Atmung in deinem Leben, wenn es darum geht, Stress loszulassen? Schreib es uns in die Kommentare! #barfussschule #podcast #achtsamkeit #atmung #persönlichkeitsentwicklung
Finde in 2 Minuten deine kostenlose Positionierung: https://shorturl.at/NCOccDie meisten Selbstständigen & Freelancer stecken fest– nicht weil sie zu wenig arbeiten, sondern weil sie nicht wissen, was sie auf die nächste Stufe bringt. Dieses Video zeigt alle 7 Stufen, die konkreten Blockaden und was du jetzt tun musst, um auf die nächste Stufe zu kommen.0:00 – 0:21 | Die 7 Stufen, die kaum ein Selbstständiger kennt – und warum das teuer wird0:21 – 1:42 | Stufe 1 (0–5K): Warum du gerade falsch kämpfst – und wie du endlich rauskommst1:42 – 2:56 | Stufe 2 (5–15K): Der bestbezahlte Angestellte – und warum das eine Falle ist2:57 – 4:19 | Stufe 3 (15–50K): Wenn dein Umsatz mit dir in den Urlaub fährt4:20 – 6:23 | Stufe 4 (50–200K): Warum mehr Umsatz plötzlich ärmer macht6:23 – 8:29 | Stufe 5 (200K–1M): Das hybride Modell, das wirklich Freiheit bringt8:29 – 11:29 | Stufe 6: Software-Unternehmer – der einzige Weg zum 8-stelligen Exit11:29 – 14:30 | Stufe 7: Der Investor – wenn du aufhörst, selbst zu arbeiten und anfängst, Hebel zu kaufenBist Du Selbstständige*r und möchtest Dich von der Zeit-Geld-Kette lösen? Dann buche Dir jetzt ein 15-Min-Telefonat unter https://shorturl.at/gk4DmBesuche unsere weiteren Kanäle:Website: https://finally-freelancing.de/Instagram: https://www.instagram.com/finally_freelancing/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maruan-faraj/Facebook: https://www.facebook.com/maruan.faraj/Tiktok: https://www.tiktok.com/@finally_freelancing
Lehrgangsplatz ist keine Eignungsprüfung In vielen Einsatzorganisationen beginnt Führung mit einem vertrauten Muster: Jemand ist fachlich stark, zuverlässig, lange dabei und im Team anerkannt. Dann wird ein Lehrgangsplatz frei und aus der guten Fachkraft soll eine Führungskraft werden. Das kann funktionieren. Automatisch richtig ist es nicht. Gerade in ehrenamtlichen Strukturen wirkt dieser Schritt dennoch schnell wie die logische nächste Stufe. Fachlich stark heißt nicht automatisch führungsstark Führung verlangt mehr als Erfahrung, Taktik und Gerätekenntnis. Sie verlangt Entscheidungen unter Unsicherheit, klare Kommunikation, Selbststeuerung, Konfliktfähigkeit und Verantwortung für Menschen. Fachkompetenz bleibt unverzichtbar. Sie ist aber nur ein Teil des Anforderungsprofils und kein Ersatz für Führungseignung. Das zeigt sich besonders dort, wo Leistung nicht selbst erbracht, sondern durch andere ermöglicht werden muss. Auswahl beginnt vor der Ausbildung Ein Lehrgang vermittelt Wissen, Methoden und Handlungsmodelle. Er sollte nicht nachträglich beweisen müssen, dass die richtige Person ausgewählt wurde. Vor der Entsendung braucht es deshalb klare Kriterien, ein strukturiertes Gespräch und beobachtbares Verhalten in realistischen Führungssituationen. Auch Motivation und Rollenverständnis gehören auf den Tisch. Führung muss beobachtbar werden Gute Auswahl ist weder Beliebtheitswettbewerb noch psychologischer Eignungstest im Hinterzimmer. Sie ist ein transparenter Prozess mit mehreren Perspektiven, nachvollziehbaren Maßstäben und ehrlichem Feedback. Das schützt die Organisation, das Team und auch den Menschen, der sonst möglicherweise in eine Rolle gerät, die ihm nicht entspricht.
Mit zwölf Jahren sieht sie Franco Zeffirellis «La Traviata» im Fernsehen. Tief beeindruckt beschliesst sie, Opernsängerin zu werden. Während des Studiums erleidet sie nach einer unsachgemässen Intubation ein Stimmbandödem. Sie lehnt eine Operation ab und wählt den Weg der langsamen Heilung. Während anderthalb Jahren spricht und singt sie kaum. 1995 debütiert Damrau als Eliza in «My Fair Lady» in Würzburg. Bald darauf erobert sie als Königin der Nacht in Mozarts «Zauberflöte» die grossen Bühnen - von Wien bis New York. Kritiker loben ihre Technik und Bühnenpräsenz. Damrau gilt als Diva ohne Allüren. Als sie 2013 als Violetta in Verdis «Traviata» an der Mailänder Scala auf der Bühne steht, ist ihr Mädchentraum wahr geworden. Die Süddeutsche Zeitung schreibt, Damrau habe die höchste Stufe des Operngesangs erreicht: die Callas Stufe. Wie die Mutter zweier Söhne Bühne und Familie vereint, warum die Königin der Nacht zu ihren Lieblingsrollen zählt und weshalb sie sich als Bühnentier sieht, erzählt Diana Damrau in «Musik für einen Gast» bei Simon Leu. Die Musiktitel: - Giuseppe Verdi: «E' strano» aus La Traviata (Maria Callas, Sopran; Coro Cetra; Orchestra Sinfonica di Torina de la Rai; Gabriele Santina, Leitung) - Edvard Grieg: «Morgenstimmung», aus Peer Gynt (Berliner Philharmoniker; Herbert von Karajan, Leitung) - Wolfgang Amadeus Mozart: «Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen», Arie der Königin der Nacht, aus «Die Zauberflöte» (Edda Moser, Sopran; Bayerisches Staatsorchester München; Wolfgang Sawallisch, Leitung) - Michael Jackson: Thriller - Richard Strauss: «Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding». Arie der Marschallin aus «Der Rosenkavalier» (Elisabeth Schwarzkopf, Sopran; Otto Edelmann, Bass; Philharmonia Orchestra; Herbert von Karajan, Leitung) Der Einspieler: Wolfgang Amadeus Mozart: «O zittre nicht, mein lieber Sohn - Zum Leiden bin ich auserkoren». Rezitativ und Arie der Königin der Nacht, aus «Die Zauberflöte» (Diana Damrau, Sopran; Cercle de l'Harmonie; Jérémie Rhorer, Leitung) Erstausstrahlung: 04.01.2026
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen
Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, hält die Korrektur bei Halbleiteraktien für überfällig – den KI-Boom selbst aber für real. Bei Rüstungswerten mahnt er zur Vorsicht: „Manche haben schon die Früchte des zukünftigen Erfolges verspeist am Markt." Ob die Ampeln an den Aktienmärkten wieder auf Grün gehen, hängt für Galler am Rentenmarkt. [12:22]Die UniCredit hält 47,6 Prozent der Commerzbank-Aktien – zur Mehrheit fehlt wenig, die BaFin hat bereits zugestimmt. Der Bund sitzt noch auf gut zwölf Prozent und muss entscheiden, ob er verkauft oder Zusagen zu Arbeitsplätzen und Standorten verlangt. Bis zu 7000 Stellen könnten nach Angaben der UniCredit wegfallen, der Commerzbank-Betriebsrat hält mehr für möglich. [01:53]Russland greift ukrainische Städte massiv aus der Luft an, während sich die Frontlinie seit Monaten kaum bewegt. Der Ukraine gehen die Abwehrraketen für ihre Patriot-Systeme aus, die Lizenz für eine eigene Produktion steht weiter aus. Die Zahl der zivilen Toten erreicht Rekordwerte, als nächste Stufe gelten Angriffe auf die Wasserversorgung. [07:09]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schmid, Kathrin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Schmid, Kathrin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der heisse und trockene Sommer führt in weiten Teilen der Schweiz zu grosser Waldbrandgefahr. Sie liegt mittlerweile in den meisten Regionen auf der zweithöchsten Stufe. Ein Zustand, der in künftigen Sommern zur neuen Normalität werden könnte. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:30) Nachrichtenübersicht (06:56) Feuerverbote im Sommer: das neue Normal? (11:16) Wie Milei in Argentinien die WM-Euphorie genutzt hat (17:22) Streit ums Ständemehr: wem nützt es, wem schadet es? (22:25) Aufbruch zu einer aussergewöhnlichen Forschungsexpedition
Der heisse und trockene Sommer führt in weiten Teilen der Schweiz zu grosser Waldbrandgefahr. Sie liegt mittlerweile in den meisten Regionen auf der zweithöchsten Stufe. Ein Zustand, der in künftigen Sommern zur neuen Normalität werden könnte. Weitere Themen: Argentinien ist im Fussballfieber und heute spielt die Nationalmannschaft im WM-Final. Das Land ist sozusagen im Ausnahmezustand. Trotzdem oder gerade deswegen lief der politische Betrieb während der WM auf Hochtouren weiter und Präsident Javier Milei drückte verschiedene unpopuläre Vorhaben durch. Im französischen Lorient ist ein Forschungsschiff zu einer aussergewöhnlichen Arktis-Mission aufgebrochen. Es soll sich im Packeis einfrieren lassen und rund acht Monate durch eine kaum erforschte Region treiben. Mit an Bord ist auch die Schweizer Ozeanografin Nina Schuback vom Schweizer Polarinstitut.
Wie behandelt man Kund:innen die, fünfstellige Summen für Beauty-Produkte ausgeben? Diese Frage beantwortet Nina Kristin Pütz, CEO von parfumdreams und Niche Beauty, im DMEXCO Podcast mit Verena Gründel. Gemeinsam sprechen sie über die Besonderheiten des Luxus-Commerce, exklusive Kundenerlebnisse, die Zukunft von Beauty-E-Commerce und darüber, warum Wachstum und Begehrlichkeit oft in einem spannenden Spannungsverhältnis stehen. Nina Kristin Pütz gehört zu den profiliertesten Managerinnen der deutschen E-Commerce-Branche. In ihrer Karriere hat sie Unternehmen wie eBay, Brands4Friends und Ratepay mitgestaltet und weiterentwickelt. Heute verantwortet sie mit parfumdreams und Niche Beauty zwei sehr unterschiedliche Unternehmen innerhalb der Douglas-Gruppe. Während parfumdreams auf Reichweite, Sortimentstiefe und internationale Skalierung setzt, steht Niche Beauty für exklusive Marken, kuratierte Produktauswahl und ein besonders hochwertiges Einkaufserlebnis. Die Herausforderung besteht darin, beide Geschäftsmodelle erfolgreich weiterzuentwickeln und gleichzeitig die jeweilige Markenidentität zu bewahren. Zahlen, die überraschen Niche Beauty versendet Produkte in rund 100 Länder weltweit. Das Unternehmen beschäftigt nur etwas mehr als 40 Mitarbeitende. Im vergangenen Jahr wurden rund 80 neue Marken ins Sortiment aufgenommen. Das Loyalty-Programm zählt inzwischen mehr als 70.000 Mitglieder. Besonders treue Kund:innen geben teilweise hohe fünfstellige Beträge pro Jahr aus. Besonders spannend sind die Erkenntnisse rund um Loyalität und Kundenbindung. Während viele Händler um Neukund:innen kämpfen, beobachtet Niche Beauty einen anderen Trend: Die wertvollsten Kund:innen werden immer mehr. Dazu sagt Nina Kristin Pütz: „Unser VIP-Level, also die Leute, die am meisten ausgeben, das wächst am stärksten. Und weil das so toll wächst, haben wir jetzt vor kurzem auch noch ein neues Premium-Level mit noch einer Stufe drüber gelauncht.“ Diese Entwicklung zeigt, dass Luxus-Kund:innen nicht primär auf Rabatte reagieren. Viel wichtiger sind exklusive Vorteile, besondere Erlebnisse und individuelle Betreuung. Genau deshalb investiert das Unternehmen gezielt in Loyalty-Programme, Events und personalisierte Angebote. Hör jetzt in die Folge rein und entdecke, wie Luxus, Technologie und E-Commerce zusammenwirken. +++Early-Bird-Tickets+++ Und wenn du die spannendsten Köpfe der Digitalwirtschaft live erleben möchtest, komm am 23. und 24. September zur DMEXCO nach Köln. Sichere dir jetzt noch dein Ticket zum Early-Bird-Preis. Wir sehen uns dort! https://dmexco.com/tickets/
Hätte der Terminator juristisch verhindert werden können? Mit dieser Frage steigen wir in ein Thema ein, das längst keine Science-Fiction mehr ist. Denn wenn Krisen und Kriege eines beschleunigen, dann die Entwicklung neuer Kriegstechnologien, und dazu gehört heute auch Künstliche Intelligenz. KI-Waffen und autonome Waffensysteme sind dabei nur die vorläufig letzte Stufe einer langen Linie. Vom Mittelalter über die Schusswaffe bis zum Kampfflugzeug hat sich die Distanz zwischen Mensch und Schlachtfeld immer weiter vergrößert. Die Entscheidung über Leben und Tod an eine Maschine zu delegieren, ist insofern die konsequente, aber rechtlich wie ethisch hochbrisante Fortsetzung dieser Entwicklung. Gemeinsam mit unserem Gast Nils Biedermann klären wir, was autonome Waffensysteme überhaupt ausmacht, ob es sie bereits gibt und wo das Völkerrecht beim Einsatz von KI im Krieg Grenzen zieht. Wir sprechen über die menschliche Kontrolle (Human in, on und out of the loop), über die Verantwortung für maschinell begangene Verbrechen, über die Anwendbarkeit des AI Act und darüber, ob der Einsatz von KI-Waffen mit der Menschenwürde vereinbar ist. Wir bedanken uns herzlichst für den Besuch und den spannnenden, wenn auch beängstigenden Blick in die Entwicklung von KI-Waffen. Euch wünschen wir viel Spaß beim Hören und freuen uns auf Eure Kommentare! Nils Biedermann, LL.M., LL.M. (LinkedIn), trägt zwei Masterabschlüsse, einen im Medienrecht und in der Medienwirtschaft, den anderen in der Rechtsinformatik. Beruflich befasst er sich mit Datenschutz, KI-Compliance, Cybersecurity, Digital Economy und Telekommunikation. Sein Forschungsinteresse gilt der rechtlichen Einordnung von KI im militärischen Kontext. Er ist Autor des Beitrags „KI-gestützte autonome Waffensysteme, Überblick und rechtliche Einordnung“ in der ersten Ausgabe der Zeitschrift Rüstung, Sicherheit & Recht (RüSiR). Kapitelmarken 00:00:00 – Einstieg ins Thema und Vorstellung des Gastes Nils Biedermann.00:05:00 – Verbotene Waffensysteme.00:08:45 – Butlerian Jihad.00:09:35 – Was sind autonome Waffensysteme (Human in/on/out of the loop)?00:15:45 – Gibt es solche vollautonomen Systeme bereits?00:18:45 – Müssen autonome Waffensysteme tödlich sein, um als solche zu gelten?00:21:00 – Wie sieht der internationale Konsens über den Einsatz autonomer KI-Waffen aus und wie wird er überprüft?00:35:00 – Ist es erforderlich, dass ein Mensch ein KI-System kontrolliert?00:37:15 – Ist es praktisch realistisch und möglich, autonome Waffensysteme zu verbieten?00:42:00 – Wer ist für die von der KI begangenen Verbrechen verantwortlich?00:50:00 – Senkt der Einsatz von KI die Hemmschwelle, andere Menschen zu töten?00:53:00 – Ist der AI Act (die KI-Verordnung) auf KI-Waffen anwendbar?00:54:00 – In welche Richtung entwickelt sich die Bundeswehr und was steht im Konzeptionspapier des Bundesverteidigungsministeriums?00:57:45 – Widerspricht der Einsatz von KI-Waffen nicht der Menschenwürde?01:01:00 – Wie sieht die künftige Entwicklung aus? Der Beitrag KI-Waffen – Rechtsbelehrung 148 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten Es gibt Vertriebsfehler, die Aufträge kosten — und einer davon ist so alltäglich, dass ihn fast jeder täglich begeht. Hunderte Male. Ohne es zu merken. Genauer gesagt: Es ist eine einzige Nachricht. Sie killt mehr Deals als jeder Preiseinwand. Mehr als jeder Wettbewerber. Mehr als jede verpatzte Kaltakquise. Und zwar alle zusammen. Ich spreche konkret vom Autoresponder. Der klassischen „Bin dann mal weg"-Mail. Vielleicht denkst du jetzt: „Christopher, das ist doch Standard. Jeder hat eine Abwesenheitsnotiz." Genau das ist aber das Problem. Weil sie Standard ist, denkt niemand darüber nach. Was sie eigentlich kommuniziert. Und vor allem: was sie kostet. Eine Geschichte, die sich so zugetragen hat Um Ostern herum hat mich ein Kunde um Hilfe gebeten. Es ging um die Auswahl eines CRM-Systems. Wer sowas schon mal gemacht hat, weiß: Das ist nervenaufreibend. Und verdammt wichtig. Schließlich ist das CRM das digitale Rückgrat deines gesamten Vertriebs. Wir hatten zwei Anbieter in der engeren Auswahl. Zwei starke Lösungen. Zwei motivierte Sales-Teams. Vor Ostern liefen die Drähte heiß. Denn es ging auf eine Entscheidung zu. Die Nerven waren blank. Kurz vor dem Finale schickte der Projektleiter noch eine letzte Frage. Gleiche Mail. Gleiche Uhrzeit. An beide Anbieter. Bei Anbieter A kam zurück: ein Autoresponder. „Ich bin bis zum 30. im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich an meinen Kollegen XY." Der Projektleiter war fassungslos. Der Vertriebler war einfach weg. Ohne Vorankündigung. Ohne Übergabe. Er schrieb den Vertriebsleiter an. Auch von dem: Autoresponder. „Bin ebenfalls nicht erreichbar. Meine Assistentin hilft weiter." In diesem Moment klingelte sein Handy. Mitten in die Wut hinein. Anbieter B. Jemand sagte: „Herr Mayer hier. Mein Kollege ist heute leider nicht da — aber ich habe Ihre Nachricht gesehen und bin direkt ins System. Ihre Antwort habe ich vorbereitet. Wollen wir kurz sprechen?" Die Entscheidung war damit gefallen. Nicht wegen des Preises. Nicht wegen der Features. Sondern weil einer einfach da war. Der andere nicht. Ein Autoresponder hat diesen Deal gekillt. Und das in weniger als fünf Sekunden. Daran siehst du also: Es geht nicht um große Strategie — sondern um solche kleinen, alltäglichen Vertriebsfehler die Aufträge kosten. Was dein Kunde wirklich will — und was ihn zum Abbruch bringt McKinsey hat Ende 2025 über 3.600 B2B-Einkäufer befragt. Das Ergebnis ist brutal ehrlich. Die wichtigsten Gründe, warum Einkäufer einen Lieferanten verlassen: 52 %: Verschiedene Teams geben widersprüchliche Informationen zu Preis, Verfügbarkeit oder Lieferzeit. 52 %: Ich kann die Person mit dem richtigen Wissen nicht erreichen. 51 %: Der Lieferant kann nicht kanalübergreifend kommunizieren. 50 %: Keine auf mein Geschäft zugeschnittene Vertriebserfahrung. Merkst du was? Keiner dieser Gründe hat mit Preis oder Produkt zu tun. Es geht ausschließlich um Erreichbarkeit und Reibungslosigkeit. Das nennt man Customer Effort. Der Kunde will nämlich gar nicht „begeistert" werden. Er will einfach keine Steine im Weg. Die Harvard Business Review hat das schon 2010 gezeigt. Nicht Begeisterung treibt Loyalität. Sondern wie einfach der Kunde sein Problem lösen kann. Deshalb bestätigt Gartner das auch: Kunden mit nur einer schwierigen Interaktion haben eine viermal niedrigere Loyalität. Schlimmer noch: 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein Autoresponder ist die Definition einer schwierigen Interaktion. Vertriebsfehler die Aufträge kosten: Die drei Szenarien, in denen dein Autoresponder zuschlägt 1. Der Neukunde Stell dir vor: Jemand wurde dir empfohlen. „Sprich mal mit dem Account Manager da. Der ist super." Der Interessent schreibt dir eine Mail. Vielleicht der wichtigste Neukunde des Jahres. Und was kommt zurück? „Bin im Urlaub. Melden Sie sich bei..." Glaubst du wirklich, der ruft jetzt einen fremden Kollegen an? Und erklärt dem alles nochmal von vorne? Vergiss es. Der hat nämlich nicht nur dich angeschrieben. Sondern zwei, drei andere auch. Außerdem zeigt die Studie von Drift: Wer zuerst antwortet, hat eine über 50 Prozent höhere Chance auf den Auftrag. Völlig unabhängig von Preis und Leistung. Dein Autoresponder hat dir diesen Vorsprung genommen. Und zwar endgültig. 2. Der Kunde im Angebotsprozess Noch schmerzhafter. Du hast Wochen investiert. Präsentationen gehalten. Referenzen geschickt. Der Kunde ist heiß. Er will abschließen. Und hat noch eine letzte Frage. Du bist im Urlaub. Dein Autoresponder sagt: „Kümmer dich selbst." Zwei Wochen später fragst du dich: „Was ist eigentlich aus dem Angebot geworden? Der Kunde meldet sich einfach nicht mehr." Doch. Hat er. Du hast nur nicht geantwortet. 3. Der treue Bestandskunde Der, der seit Jahren bei dir kauft. Der ein Problem hat und schnell Hilfe braucht. Dein Autoresponder signalisiert ihm: „Meine Freizeit ist wichtiger als dein Problem." Dazu fällt mir Anthony Iannarino ein. Einer der klügsten Sales-Köpfe der USA. Er bringt es auf den Punkt: „Abwesenheit lässt die Zuneigung nicht wachsen. Sie lässt sie abwandern. Mehr Kunden gehen durch Vernachlässigung verloren als durch jede andere Ursache." Vernachlässigung. Genau das tut dein Autoresponder. „Aber ich habe doch ein Recht auf Urlaub!" Ja, hast du. Absolut. Darum geht es aber gar nicht. Es geht nämlich um den Unterschied zwischen Person und Firma. Dein Kunde will etwas von deinem Unternehmen. Und dein Unternehmen muss dafür sorgen, dass seine Customer Experience einfach und schnell ist. Völlig egal, ob du gerade am Strand liegst. Sam Walton, der Gründer von Walmart, hat es einmal so gesagt: „Es gibt nur einen Chef — den Kunden. Und der kann jeden im Unternehmen feuern. Vom Vorstand abwärts. Einfach indem er sein Geld woanders ausgibt." Der Kunde muss sich nicht um deine interne Organisation kümmern. Er muss nicht warten. Und vor allem: Er muss nicht dreimal nachfragen. Im Gegenteil: Seine Aufgabe endet, sobald er auf „Senden" klickt. Ab da ist es deine Bringschuld. Punkt. So machst du es besser: Drei Stufen der Vertriebs-Erreichbarkeit Stufe 1: Proaktiv kommunizieren (kostet nichts) Wenn du länger als zwei, drei Tage weg bist: Informiere deine wichtigsten Kunden. Und zwar vor deiner Abreise. Nicht durch einen Autoresponder — sondern proaktiv. „Hallo Herr Kunde, ich bin von Donnerstag bis Dienstag auf einer Familienfeier. Kein Problem — mein Kollege Peter Mayer übernimmt. Er ist komplett eingearbeitet und kann jede Frage sofort beantworten. Sie erreichen ihn unter [Durchwahl/Mail]." Am besten stellst du den Kollegen vorher schon vor. In einem gemeinsamen Call oder per Mail. Dann kennt der Kunde ihn nämlich. Und fühlt sich nicht abgeschoben. Stufe 2: Echte Übergabe mit Substanz (braucht Struktur) Telefon umstellen. E-Mail-Zugriff für die Vertretung. Und vor allem: Das CRM so pflegen, dass jeder Kollege innerhalb von 30 Sekunden versteht, was Phase ist. Wenn ein Kunde anruft und du nicht da bist, sollte nicht der Praktikant rangehen. Der dann sagt: „Äh, der Herr Müller ist nicht da. Keine Ahnung, worum es geht. Soll er zurückrufen?" Besser so: „Herr Mayer hier, Kollege von Herrn Müller. Ich sehe gerade im System: Es geht um den Projektabschluss Phase 2. Angebot vom 12. Juni. Hier ist Ihre Antwort. Wollen wir's kurz besprechen?" Das ist 2026 übrigens kein Hexenwerk mehr. CRM-Systeme. Cloud-Telefonanlagen. Shared Inboxes. Das kostet nämlich nur ein paar Euro im Monat. Und spart dir hunderttausende an verlorenen Deals. Stufe 3: Hyperpersonalisierung (der echte Wettbewerbsvorteil) Die Top-Performer im B2B-Vertrieb gehen noch weiter. McKinsey zeigt nämlich: Diese Unternehmen wachsen 15 Prozent schneller als der Durchschnitt. Die anderen schaffen nur 7 Prozent. Was heißt das konkret? Ein Dealroom für jeden Kunden. Eine gemeinsame Projektseite. Alle Ansprechpartner sichtbar — inklusive Verfügbarkeitsstatus. Alle Dokumente und der aktuelle Stand an einem Ort. Der Kunde sieht sofort: Wer ist da? Wen spreche ich an? Und für Routinefragen findet er die Antwort vielleicht sogar direkt auf der Seite. Ohne überhaupt jemanden zu kontaktieren. Das ist längst keine Science-Fiction mehr. Es gibt Standardsoftware, die das abbildet. Und Kunden lieben es. Denn sie bekommen damit endlich, was sie wirklich wollen: Kontrolle und Geschwindigkeit. Quick Takeaways Dein Autoresponder tötet Deals. Jeden Tag. Auch wenn du es nicht mitbekommst. Der Kunde will keine Begeisterung — er will keine Hindernisse. Customer Effort ist der Loyalitätstreiber Nr. 1. Jeder Kundenkontakt ist ein „Moment der Wahrheit" (Jan Carlzon). Ein Autoresponder ist immer ein negativer Moment. 50 % der Einkäufer verlassen einen Lieferanten, weil sie die richtige Person nicht erreichen (McKinsey 2025). Proaktive Abwesenheits-Kommunikation kostet dich 2 Minuten. Einen verlorenen Kunden reinzuholen kostet dich dagegen Wochen. Eine echte Urlaubsvertretung braucht CRM-Zugriff und Telefonumstellung. Nicht „ruf doch mal den Soundso an". Dealrooms und Hyperpersonalisierung sind keine Spielerei — sie bringen 15 % mehr Wachstum als der Durchschnitt. FAQ: Häufige Fragen zum Autoresponder Warum ist ein Autoresponder schädlich für den Vertrieb? Er signalisiert: „Meine Abwesenheit ist wichtiger als dein Anliegen." Der Kunde soll einen fremden Kollegen anrufen und alles nochmal erklären. Die meisten tun das nicht. Sie gehen zum Wettbewerber. Schnelle Reaktion ist der wichtigste Conversion-Faktor — ein Autoresponder macht das unmöglich. Was ist die beste Alternative zur klassischen Abwesenheitsnotiz? Die proaktive Kommunikation vor der Abwesenheit. Informiere aktive Kunden und Interessenten, bevor du gehst. Stelle außerdem eine echte Vertretung vor — jemanden, der das CRM kennt und sofort antworten kann. Ideal ist ein Dealroom. Oder eine Projektseite. Dort sehen Kunden, wer verfügbar ist. Und finden direkt Antworten. Wie richte ich eine professionelle Urlaubsvertretung im Vertrieb ein? Erstens: CRM und E-Mail-Zugriff für die Vertretung sicherstellen. Zweitens: Telefon auf den Kollegen umstellen. Drittens: Die Vertretung proaktiv beim Kunden vorstellen — am besten noch vor der Abreise. Außerdem alle offenen Vorgänge dokumentieren. Mit Status und nächsten Schritten. So kann der Vertreter selbstständig antworten. Was kostet ein verlorener Kunde durch schlechte Erreichbarkeit? McKinsey beziffert die Wahrscheinlichkeit eines Lieferantenwechsels bei schlechter Erreichbarkeit auf über 50 Prozent. Dazu kommt nämlich: Negative Kundenerfahrungen führen zu viermal niedrigerer Loyalität. Und 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein verpasster Anruf kostet also nicht nur den aktuellen Deal. Sondern auch zukünftige — durch Reputationsverlust. Kann ich im Urlaub komplett abschalten, ohne Kunden zu verlieren? Ja — mit dem richtigen System. Der Schlüssel: Das Unternehmen bleibt erreichbar, nicht die Person. Dafür brauchst du drei Dinge. Erstens: einen gut eingearbeiteten Vertreter. Zweitens: ein CRM mit vollständiger Dokumentation. Drittens: eine gemeinsame Projektseite als Dealroom. So bekommen Kunden jederzeit Antworten — während du völlig offline bist. Entscheidend ist die Vorbereitung. Wer im CRM nur Stichworte hinterlässt, kann keine saubere Übergabe erwarten. Anleitung: Bessere Erreichbarkeit in 6 Schritten So verhinderst du ab sofort, dass deine Abwesenheit Kunden kostet. CRM-Check: Sind alle offenen Vorgänge aktuell dokumentiert? Kann ein Kollege innerhalb von 30 Sekunden verstehen, was Phase ist? Wenn nicht: nacharbeiten. Telefonanlage prüfen: Rufumleitung auf Vertretung einrichten. Keine Weiterleitung ins Leere. Idealerweise mit Rufnummernerkennung, die sofort den Kundendatensatz öffnet. Proaktiv informieren: Drei Tage vor Abwesenheit alle aktiven Kontakte per Mail anschreiben. Vertretung namentlich vorstellen. Erreichbarkeit nennen. Übergabestatus bestätigen. Außerdem: ruhig auch anrufen, nicht nur mailen. Vertretung briefen: 30-Minuten-Call mit dem Kollegen. Durchgehen: Welche Deals sind heiß? Welche Kunden brauchen besondere Aufmerksamkeit? Wo liegen die Antworten? Eigene Abwesenheitsnotiz optimieren: Falls du doch eine brauchst: Kein „ich bin nicht da". Sondern konkrete Vertretung mit Namen und Durchwahl. Mit dem Hinweis, dass die Vertretung bereits informiert ist. Rückkehr-Check: Nach dem Urlaub prüfen: Welche Kunden haben sich gemeldet? Wurden alle Anfragen beantwortet? Was kannst du beim nächsten Mal noch besser machen? Schließlich geht es um kontinuierliche Verbesserung.
In dieser Podcastfolge geht es um die 12 Stufen ins Burnout: 1. Zwang, sich zu beweisen 2. Immer mehr Einsatz und Stress 3. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse 4. Verdrängen von Konflikten 5. Familie / Freunde werden zur Belastung 6. Zynismus 7. emotionaler Rückzug 8. Verhaltensänderung (Essen, Alk, etc.) 9. Gefühl von Leere 10. Sinn- und Hoffnungslosigkeit 11. Teufelskreis der Selbstabwertung 12. Kompletter Zusammembruch Wichtig: In jeder Stufe ist eine Umkehr möglich und lieber früher als später zum Hausarzt. Bevor es klinisch wird, ergibt Stress-Coaching sehr viel Sinn - oder als Rückfall-Prophylaxe! Stress-Coach Ausbildung - Start 10. Mai 2026: www.drachenberg.de/stress-coach