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Warum ziehen wir eigentlich an, was wir anziehen? Kleider können Zugehörigkeit signalisieren, Schutz geben, Individualität ausdrücken oder einfach Freude machen. Doch sie erzählen oft auch Geschichten über unser Innenleben – darüber, wie wir gesehen werden möchten, wo wir dazugehören wollen und was wir vielleicht lieber verbergen. In dieser Folge von Holy Embodied sprechen wir über Mode, Identität und Spiritualität. Wir fragen uns: Was sagt meine Kleidung über mich aus? Weshalb greifen wir morgens zu genau diesen Kleidern und nicht zu anderen? Und verändert sich unser Verhältnis zu Kleidung, wenn wir tiefer in Präsenz und Verbundenheit ankommen? Heisst spirituell sein, dass einem Äusserlichkeiten irgendwann egal werden? Nei. Voll nöd. Du kannst tief in der Stille zuhause sein und gleichzeitig Freude an schönen Kleidern haben. Vielleicht verändert sich dabei aber etwas anderes: Je verbundener wir mit uns selbst werden, desto weniger müssen Kleider etwas für uns leisten. Sie werden weniger Mittel zum Zweck und mehr authentischer Ausdruck dessen, was wir ohnehin sind. Diese Folge von Holy Embodied ist das monatliche Gespräch zwischen Sarah Staub, evangelisch-methodistischer Pfarrerin, und Leela Sutter, nondualer Theologin, Journalistin und spiritueller Begleiterin. Wenn du uns auf deiner Podcast-Plattform eine Bewertung hinterlässt, freuen wir uns sehr. Das hilft anderen Menschen, Holy Embodied zu entdecken. Und wenn du Gedanken, Fragen oder eigene Erfahrungen zum Thema teilen möchtest, schreib uns gerne an contact@reflab.ch
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Das Urner Kantonsparlament will Lehrpersonen von grossen Schlussklassen künftig gezielter entlasten. Es folgte der Regierung und stimmte einer Revision der Volksschulverordnung mit 57 zu 0 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung zu. Weiter in der Sendung: · Zurück auf Feld 1: Schweinebranche verwirft Vorschlag des Verbands. · Prämienverbilligung: Kanton Schwyz stimmt über Initiative der SP ab. · Handy & Co. weg: Tausende Schülerinnen und Schüler machen eine Flimmerpause.
Starke Kinder Mindset - Der WTU Kinder Podcast für mehr Mut, innere Stärke und Selbstwert
In dieser Folge erfährst du drei starke Tipps, damit du dich noch besser schützen kannst. Viel Freude mit dieser Folge Hast du einen Wunsch oder eine Frage? Dann schicke diese an info@wingtsununiverse.org Besuche die anderen Seiten auf: Online Kurs Starke Kinder Mindset: https://www.wtuwingtsun.de/21-tage-challenge-starke-kinder-mindset Facebook: http://bit.ly/starkekindermindsetfb Instagram: http://bit.ly/starkekindermindsetig YouTube: http://bit.ly/WTUKinderPodcastYT Homepage: www.wingtsununiverse.org
Heute im Angebot: Backlash und Entlassungen.
Zwei Jahre lang konnten die Schulkinder in Dulliken gratis mit dem Bus fahren. Das Pilotprojekt gegen Elterntaxis zeigte Wirkung: Der Verkehr rund um das Schulhaus nahm deutlich ab. Trotz des Erfolgs beendet der Gemeinderat das Angebot nach den Sommerferien aus Kostengründen. Weitere Themen in der Sendung: · Eine Befragung des Zentrums für Demokratie zeigt: Die Jungparteien konnten bei den Abstimmungen im März besonders gut die jungen Stimmberechtigten für ihre Initiativen mobilisieren. · Die Solothurner Spitäler schreiben gemäss ihrem Geschäftsbericht wieder schwarze Zahlen. Es sei jedoch noch zu früh, um aufzuatmen, heisst es bei der Solothurner Spitäler AG. · Der Medienpreis Nordwestschweiz geht an Fabienne Huber vom Regionaljournal Aargau Solothurn mit ihrer Serie über die integrative Schule.
Der ungarische Regierungschef Viktor Orban muss nach 16 Jahren sein Amt abgeben. Es übernimmt Peter Magyar mit seiner pro-europäischen Partei «Tisza». Orban galt als enger Verbündeter Russlands. Was seine Niederlage für Russland bedeutet, weiss Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. Weitere Themen: *** Deutschland reagiert auf die hohen Ölpreise. Für zwei Monate senkt die Regierung die Mineralölsteuer, um Benzin und Diesel wieder günstiger zu machen. Taugt Deutschland als Vorbild für die Schweiz? Ökonom Hans Gersbach, Co-Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, schätzt ein. *** Die USA wollen den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus kontrollieren und blockieren deshalb die Meerenge für iranische Schiffe. Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Grossmacht die Strasse von Hormus blockieren will. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt. *** Zum ersten Mal wird eine Frau Trainerin eines Männer-Teams einer europäischen Top-Fussball-Liga. Marie-Louise Eta ist die neue Trainerin des FC Union Berlin. Die 34-Jährige wurde dreimal Deutsche Meisterin und hat auch die Champions League gewonnen. Wird die gläserne Decke für Trainerinnen bei Männer-Teams nun brüchiger? SRF-Sportredaktorin Seraina Degen ordnet ein. *** Über 1000 Autorinnen, Schauspielerinnen und Regisseure in Hollywood haben einen offenen Brief unterzeichnet. Sie kritisieren die geplante Übernahme von Warner Brothers durch Paramount. SRF-Filmredaktor Enno Reins sagt, wie gewichtig dieser Widerstand ist.
Im neuen Gebäude in Rothenburg sollen verschiedene Einheiten der Luzerner Polizei und der Verwaltung untergebracht werden. Die Regierung beantragt dem Kantonsparlament dafür einen Kredit von 276 Millionen Franken. Heisst der Kantonsrat diesen gut, kommt es im November zur Volksabstimmung. Weiter in der Sendung: · Die Zuger Gemeinde Walchwil vermeldet für 2025 einen Überschuss von 7.7 Millionen Franken. · Die Käserei Landbrügg im luzernischen Schüpfheim bleibt nach einem Salmonellen-Fall weiterhin geschlossen.
⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.ch/abonnemente/ Themen in diesem Video: Massenzuwanderung heisst Wohlstandsverlust! Unsere Medien liegen wieder mal kolossal falsch. Viktor Orban, bedeutender Staatsmann und Vorbild für die Schweiz. Kostenlos informiert:
Wenn wir in der Bibel lesen, dass Gott mit der gleichen Kraft in uns am Werk ist, wie damals bei der Auferstehung von Jesus, kann das Unterschiedliches in uns auslösen. Zum einen sind wir als Christen befreit von den menschlichen Ketten und dazu aufgerufen, Jesus zu vertrauen; andererseits erleben wir dennoch immer wieder auch sehr schwere und herausfordernde Zeiten. Wie kann man auf gute Weise in dieser Identität leben? Dies versucht Flo Wüthrich in diesem Talk mit Pfarrer Martin Kaltenrieder und «Heil und Heilung»-Leiter Andreas Straubhaar herauszufinden. Website Heil und Heilung Dienst: https://heilundheilung.ch/ Link zum Buch von Andreas Straubhaar: https://store68840518.mycommerce.shop/Entdecke-deine-wahre-Identit%25C3%25A4t-p778074028 Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Nach jahrelangen Verhandlungen mit der EU hat der Bundesrat das Vertragspaket mit einer 1086 Seiten umfassenden Botschaft in die Hände des Parlaments übergeben. Über dieses umfangreiche Paket beraten nun National- und Ständerat, bevor es zu einer Volksabstimmung kommt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:35) Bundesrat heisst EU-Vertragspaket gut (05:58) Nachrichtenübersicht (10:02) Bundesrat zum Irankrieg: Das Neutralitätsrecht greift (14:06) Stimmungsbild aus dem Iran (19:49) Russland und der hohe Ölpreis (24:33) China drängt zur ethnischen Einheit (29:46) Kommunalwahlen Frankreich: Lyon wird zum Test für die Grünen (35:15) Pakistan: Das Geschäft mit der Blasphemie (40:33) Wie Raben die Jagdgewohnheiten von Wölfen ausnutzen
Orpund: Der FC Orpund und der SV Safnern haben einen gemeinsamen Fussballclub gegründet; SO: Die Staatskanzlei sah sich wegen Fake-News zu einer Richtigstellung im Abstimmungskampf gezwungen
Es lief schon besser für Donald Trump. Seine Umfragewerte sind tief. Und, was ihn besonders ärgern dürfte: Viele Amerikanerinnen und Amerikaner bewerten die Amtsführung Joe Bidens rückblickend positiver als jene des amtierenden Präsidenten. Dabei ist Biden alt und krank und nicht mehr im Amt. Es geht auch nicht um ein mögliches Comeback, sondern um einen direkten Leistungsvergleich zwischen den beiden Amtszeiten. (Lesen Sie hier unsere Analyse zu Trumps Baisse.)Fast die Hälfte der Amerikaner bezeichnen Präsident Trump in einer neuen Umfrage, die für die Republikaner voller Warnsignale für die Zwischenwahlen ist, als «korrupt», «rassistisch» und «grausam». Das berichtet das US-Portal «Axios». Dieser Befund könnte eine Folge des rücksichtslosen Vorgehens der ICE-Beamten in Minneapolis sein, durch das eine Amerikanerin und ein Amerikaner getötet wurden. Noch offen ist, ob sich die aktuelle Kritik an Trump auf die Kongresswahlen am 3. November auswirken wird. Obwohl sein Name auf keinem Stimmzettel steht, hat der US-Präsident den Wahlkampf eröffnet, indem er vor einem Sieg der Demokraten warnte. Gleichzeitig hat der Einpeitscher der Maga-Bewegung und frühere Trump-Berater Steve Bannon angekündigt, dass bei den Midterms ICE-Beamte vor den Wahllokalen aufmarschieren werden, um Unbefugte an der Stimmabgabe zu hindern, «damit uns nie mehr eine Wahl gestohlen wird».Wie versucht Donald Trump aus der gegenwärtigen Baisse herauszukommen? Hat er den Epstein-Skandal überstanden, oder kommt da noch mehr raus? Und geht es im November gar um den Fortbestand der amerikanischen Demokratie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die grüne Nationalrätin Florence Brenzikofer verzichtet auf eine Kandidatur für den frei werdenden Sitz im Baselbieter Regierungsrat. Sie wolle sich auf ihre Arbeit in Bundesbern konzentrieren. Die Grünen wollen den Sitz natürlich verteidigen. Was bedeutet der Verzicht der Favoritin für die Partei? Ausserdem: · Kurdinnen und Kurden in der Region bewegt die Lage in Syrien · Lärm und Unfälle auf der Gempenstrasse: Die Gemeinde und der Kanton wehren sich gegen die Kritik der Anwohnerinnen und Anwohner, dass man untätig sei.
Heute sind Masha und Claus etwas nachdenklicher unterwegs. Masha hat vor einiger Zeit ein Bild aus Ihrer Kindheit im Iran gepostet - und Ihre Geschichte dazu hat mich sehr nachdenklich gemacht. Aber keine Angst vor Trübsal - es bleibt auch Zeit und Raum für Freude und Lachen! Viel Freude bei unserer neuesten Folge! @captain.queen.podcast @ayshe_tv_ @quax747
Ex-Nati-Spieler Stephan Lichtsteiner übernimmt den Trainerposten beim FC Basel. In der Vergangenheit war er bereits als Nachwuchstrainer beim FCB tätig. Nun unterschreibt er einen Vertrag bis 2029. Ausserdem: · 17 Landrätinnen und Landräte setzten sich in offenem Brief an die Regierung BL für neuen Spitalstandort ein · Abstimmungsparolen der SVP Baselland
Predigt: Marcel Eversberg
Jedes Jahr im Januar ist Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen. Welches Verständnis von Einheit trägt? Wird Gebet hier zum Vorwand, das strukturell Trennende nicht zu lösen? Was wären überhaupt Zielvorstellungen einer Einheit der Kirchen? Ein ökumenisches Ringen von Veronika Jehle und Felix Reich, wieder einmal um die ganz grundlegenden ökumenischen Fragen.
Obwohl es keinen schweizerdeutschen Duden gibt und auch keinen Schulunterricht in Mundart, lauern gefühlt hinter jeder Ecke und in jeder Kommentarspalte die Dialektpolizisten. Wer bestimmt eigentlich, was «richtig» und was «falsch» ist im Dialekt? Heisst es im Berndeutsch «zwöi Manne» oder «zwo Manne»? Solche Fragen bewegen die Schweizer Dialektpolizistinnen und -polizisten. Allerdings gibt es im Dialekt keine klaren Regeln. Entsprechend liefert unsere Sprache viel Diskussionspotenzial. In der Sendung Treffpunkt reden wir darüber. Was ist «richtiger» Mundart? Wer bestimmt das? Wie sollte man den Mundart pflegen? Gast: André Perler, Mundartredaktion SRF
Die Stadt Winterthur hat gespart. Das auch im Bereich der Bildenden Kunst. Konkret geht es um die Halbierung des Budgets für Ankauf von Kunst sowie den Verzicht auf die unjurierte Kunstausstellung im Jahr 2026. Um dagegen vorzugehen hat die Künstler:innengruppe Winterthur bei der Stadt eine Petition eingereicht. Raffael Sigron spricht mit Bruno Streich aus dem Vorstand der Künstler:innegruppe Winterthur über die Petition und den Umgang der «Kulturstadt Winterthur» mit der Bildenden Kunst. Bild: PD
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Advent heisst Leben - Micha Evers (Predigt vom 14.12.2025) https://sv-sindelfingen.de/hoeren
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Advent heisst Zukunft - Micha Evers (Predigt vom 07.12.2025) https://sv-sindelfingen.de/hoeren
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Alle Hoffnungen auf eine Person setzen – ist das wirklich klug? An Weihnachten feiern wir die Ankunft eines Kindes, auf dem die Hoffnungen vieler Generationen ruhten und immer noch ruhen. Entdecke mit uns, warum Jesus qualifiziert ist, uns Hoffnung zu schenken und das Licht in unseren dunkelsten Momenten zu sein.
Wie sollen wir uns in der Schweiz über Sprachgrenzen hinweg verständigen können, wenn wir uns nicht mal bei den Protagonisten unserer Kinderlieder einig sind? Heisst der Bruder nun Jakob, Jacques, Martino oder Gion Giachen?! Kabarettist Gabriel Vetter sucht in der Woche des nationalen Austauschprogramms Movetia nach Antworten und wagt sich über den Rösti-, Polenta- und Capunsgraben. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 29. November 2025, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 30. November 2025, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Ein Online-Namensvoting hat entschieden: Das geplante Endlager für radioaktive Abfälle in Stadel im Zürcher Unterland heisst «Terradura». Kritiker sprechen von Verharmlosung. Weitere Themen: · Die Finanzkommission des Zürcher Kantonsrats will die Steuern um 3 Prozentpunkte senken. Der Regierungsrat ist dagegen · Der Kanton Zürich plant 19 neue Deponiestandorte Hinweis: In einer ersten Version nannten wir zum Schluss des Beitrags das geplante Tiefenlager in Stadel «Terranova» statt richtigerweise «Terradura». Das war falsch und wurde korrigiert. Für den Fehler bitten wir um Entschuldigung und danken für den Korrekturhinweis.
Die Schweiz und die USA haben eine Einigung im Zolldeal erzielt. Doch es gibt noch viele offene Fragen. Etwa jene nach den 200 Milliarden Dollar an Direktinvestitionen, die Schweizer Firmen bis 2028 in den USA tätigen sollen. Weitere Themen: US-Präsident Donald Trump ist bei seinen Zöllen zurückgekrebst. Das Weisse Haus hat eine Liste von Lebensmitteln veröffentlicht, die von den Zöllen ausgenommen sind. Warum kommt diese Zollsenkung gerade jetzt? Die Delegierten der Mitte-Partei haben an ihrer Versammlung in Grenchen klar die Ablehnung der «Klimafonds-Initiative» und der «SRG-Initiative» beschossen, über die am 8. März abgestimmt wird. Beim Vertragspaket mit der EU gehen die Meinungen der Delegierten jedoch weit auseinander.
Er schiesst sich ins Glück: Cla Meier aus Richterswil hat am diesjährigen Zürcher Knabenschiessen beim Ausstich die Krone geholt. Er setzte sich gegen zwei Jungen und ein Mädchen durch. Weitere Themen: · Sozialkosten der Stadt Winterthur sind stabil. · Der Zürcher Kantonsrat sagt Ja zu einer Stellvertreterlösung im Parlament. · Zum Tag der Demokratie lanciert der Zürcher Kantonsrat ein Spiel für Jugendliche, damit sie die Abläufe im Parlement besser verstehen können.
Ferien in der Schweiz sind deutlich teurer geworden. Das betrifft auch Schweizerinnen und Schweizer, die im eigenen Land Ferien machen wollen. Vor allem Familien können sich das hiesige Ferienangebot immer weniger leisten, sagt die Caritas. Was nun? Wir sprechen mit einer Tourismusforscherin. Weitere Themen: · Derzeit erkranken in Frankreich immer wieder Kühe an der Lumpy-Skin-Krankheit. Auch Genf wappnet sich. Warum ist die Krankheit so gefährlich? · Kolumbiens Ex-Präsident Uribe verurteilt: Dem ehemaligen Präsidenten wird unter anderem zur Last gelegt, Zeugen bestochen zu haben. In Kolumbien sorgt das für viel Wirbel. · Der Iran kämpft derzeit mit einer akuten Dürre. Die Stauseen sind nur noch Pfützen, die Flüsse Rinnsale und in der Hauptstadt Teheran droht das Wasser auszugehen. Wie gehen die Menschen vor Ort damit um?
Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat ein wegweisendes Gutachten vorgelegt. Es verpflichtet Staaten zu mehr Klimaschutz. Was heisst das für die Schweiz? Wir haben nachgefragt bei einem EDA-Mitarbeiter, der die Schweizer Positionen vor dem IGH vertreten hat. Weitere Themen: · Europa will militärisch aufrüsten, dafür stehen hunderte Milliarden Euro bereit. Die Beschaffung gestaltet sich in der Praxis aber schwierig. Hat Europa das Aufrüsten verlernt? · Ein Gericht hat dem französischen Staat die Mitschuld am Tod eines Joggers gegeben. Der Mann starb, weil er an einem Strand in Westfrankreich giftige Gase von Grünalgen einatmete. Die Algenart ist in der Bretagne verbreitet. · Heute vor 100 Jahren begann in Frankfurt die erste sogenannte Arbeiterolympiade - unter dem Motto "Nie wieder Krieg". Auf dem Programm standen auch kuriose Disziplinen wie Langsam-Velofahren.
HAIM machen Schluss. Aber nicht öppe als Band. Angetrieben vom Breakup mit Produzent Ariel Rechtshaid fertigten Danielle Haim und ihre beiden Schwestern eine Liste an von Dingen, mit denen man endlich aufhören will: u. a. «Nikotin», «Vorurteile», «unbegründete Ängste» stehen da nun drauf. Verpackt werden diese Vorsätze in das übliche musikalische Gewand irgendwo zwischen Fleetwood Mac, Sheryl Crow und Vampire Weekend. Heisst aber noch lange nicht, dass HAIM auf ihrem vierten Album deswegen auf der Stelle treten – man nehme da nur mal die unerwarteten Samples (George Michael! U2?!), die es in den insgesamt 15 Songs zu entdecken gibt. So etwas haben wir von den Kalifornierinnen noch nie gehört! «I quit» ist das neue Sounds! Album der Woche. Vinyl? CD? Dein Lieblingsformat gibt's diese Woche bis Donnerstag ein Mal pro Sendung zu gewinnen.
Mutter, Vater, Kind: Viele denken bei Familie spontan an die klassische Kleinfamilie. Dabei werden die Lebensmodelle in der Schweiz immer vielfältiger – auch was Elternschaft angeht.Paradoxerweise werde die Mutterrolle heute auch stärker glorifiziert, sagt die Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Alice Britschgi, Redaktorin im Ressort Gesellschaft & Debatten hat mit ihr gesprochen. Sie erklärt, wie sich das Bild von Mutterschaft in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat – und weshalb sich viele tradierte Vorstellungen sich trotz gesellschaftlichen Veränderungen halten.Und fünf Frauen erzählen in dieser Folge, wie sie ihren eigenen Weg in der Gesellschaft finden mussten. Weil sie alleine ein Kind bekommen haben – oder zusammen mit mehreren Vätern. Weil sie jung Mutter geworden sind, weil sie sich dem Muttersein in Vollzeit widmen wollen oder sich bewusst gegen eigene Kinder entschieden haben.Host: Mirja GabathulerProduktion; Sibylle Hartmann, Laura BachmannMehr zum Thema: Interview zum Geburtenrückgang mit Wolfgang Lutz: «Das hat es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben»Mehr Infos zum Live Eurovision Apropos in Basel:https://eurovision-basel.ch/programm/ Kapitel in diesem Podcast:00:25 Intro04:04 Gespräch Teil 117:08 Porträts von 5 Frauen37:52 Gespräch Teil 243:24 Outro Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: podcast-abo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Was eine routinemässige Bestätigung des designierten Bundeskanzlers Friedrich Merz werden solle, wird am Dienstmorgen für die neue Koalition von Union und SPD zum Alptraum. Im ersten Wahlgang fehlen Merz am Dienstagmorgen im Bundestag eine Handvoll Stimmen. Seit 1949 hat es das nicht gegeben. Mit Ach und Krach hat es dann doch noch geklappt – Merz ist am späten Dienstagnachmittag zum Bundeskanzler gewählt worden. Gegessen ist die Sache damit noch nicht. Politikerinnen, Medienschaffende und Bürgerinnen sind verunsichert, nachdem sich die Koalition bereits vor Arbeitsbeginn als wackelig gezeigt hat. «News Plus» nimmt euch auf Reise durch einen dramatischen Tag in der deutschen Politikgeschichte. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Claudia Kade, Politikchefin bei der deutschen Tageszeitung «Die Welt» ____________________ Team: - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Peter Hanselmann - Redaktion: Lea Saager ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Ab jetzt wird auf viele Produkte aus der Schweiz, die in die USA importiert werden, eine neue Zollgebühr von 31 Prozent fällig. Bei Importen aus der EU sind es 20 Prozent. China trifft es mit 104 Prozent. Medikamente sind von den Zöllen, die ab heute gelten, noch nicht betroffen. Weitere Themen: · Die sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats will eine zusätzliche Milliarde für Munition ausgeben. Mitte-Nationalrat Reto Nause nimmt Stellung. · In der Türkei hat die Staatsanwaltschaft nach den Massenprotesten Anklagen gegen mehr als 800 Personen erhoben · Nach dem verheerenden Erdbeben im Myanmar hat die Glückskette am gestrigen Sammeltag fast 6,4 Millionen Franken gesammelt
Was klingt wie ein Kinderlied, ist korrekte Mundart, die sich nicht wortwörtlich ins Hochdeutsche übersetzen lässt. Und ein Beispiel für den kreativen Satzbau im Schweizerdeutschen. «gang go», «la la» und Co. sind ursprünglich keine verdoppelten Verben, sondern eine Transformation von «gen», welches eine Richtung anzeigt. Und das ist bei Weitem nicht die einzige Eigenheit im schweizerdeutschen Satzbau. Heute schauen André Perler (Markus Gassers Edeljoker) und Nadia Zollinger die Syntax ganz genau an. Immer wieder hört man, dass wir im Schweizerdeutsch gar keine Grammatik hätten. Doch das ist falsch – wie alle Sprachen haben auch unsere Dialekte eine Grammatik. Und unsere Hörerschaft diskutiert heftig über Verbreihenfolgen im Satz, Komparativanschlüsse, Relativsatzanschlüsse oder finale Infinitivanschlüsse: Heisst es «grösser als» oder doch «grösser wie» oder sogar «grösser als wie»? Und ist «es Huus, das ich cha zahle» falsch? Keine Angst – heute gibt es keine trockene Grammatikstunde, sondern eine sehr kreative Episode. Es ist fast wie Legospielen. Ausserdem in der Sendung: Alle Hintergründe zum Familiennamen Bätscher. Buch-Tipp: Elvira Glaser (Hrsg.): Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz (SADS), Narr Francke Attempto 2021. https://dialektsyntax.linguistik.uzh.ch/
Was klingt wie ein Kinderlied, ist korrekte Mundart, die sich nicht wortwörtlich ins Hochdeutsche übersetzen lässt. Und ein Beispiel für den kreativen Satzbau im Schweizerdeutschen. «gang go», «la la» und Co. sind ursprünglich keine verdoppelten Verben, sondern eine Transformation von «gen», welches eine Richtung anzeigt. Und das ist bei Weitem nicht die einzige Eigenheit im schweizerdeutschen Satzbau. Heute schauen André (Markus' Edeljoker) und Nadia die Syntax ganz genau an. Immer wieder hört man, dass wir im Schweizerdeutsch gar keine Grammatik hätten. Doch das ist falsch – wie alle Sprachen haben auch unsere Dialekte eine Grammatik. Und unsere Hörerschaft diskutiert heftig über Verbreihenfolgen im Satz, Komparativanschlüsse, Relativsatzanschlüsse oder finale Infinitivanschlüsse: Heisst es «grösser als» oder doch «grösser wie» oder sogar «grösser als wie»? Und ist «es Huus, das ich cha zahle» falsch? Keine Angst – heute gibt es keine trockene Grammatikstunde, sondern eine sehr kreative Episode. Es ist fast wie Legospielen.
US-Präsident Donald Trump hat seine Ankündigung in die Tat umgesetzt: Sein Land erhebt ab dem 4. März Zölle auf alle Stahl- und Aluminium-Importe. Es gebe keine Ausnahmen, sagte Trump im Weissen Haus. Was bedeutet das für die Schweiz? Weitere Themen: · Das Abkommen zur Waffenruhe zwischen Israel und der extremistischen Hamas steht auf der Kippe. Israel halte sich nicht daran, hat die Hamas erklärt - und angekündigt, dass sie bis auf Weiteres keine Geiseln mehr freilassen will. · Eine von Elon Musk angeführte Investorengruppe hat laut einem Medienbericht ein fast 100 Milliarden Dollar schweres Angebot eingereicht, um die Kontrolle über den ChatGPT-Erfinder OpenAI zu übernehmen. · Wie weiter nach dem Nein zu gesetzlich festgelegten Mindestlöhnen in den Kantonen Solothurn und Basel-Landschaft? Die Diskussionen dürften weitergehen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt Alarm: Erneut haben sich die Masern in einigen Ländern stärker verbreitet – auch in der Schweiz. Ein wichtiger Grund: Einige Eltern impfen ihre Kinder nicht. Die weiteren Themen: · In der Türkei soll einer der einflussreichsten Oppositionspolitiker ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft sagt, Ekrem Imamoglu habe Beamte beleidigt. Deshalb solle der Präsident der grössten Stadt in der Türkei ins Gefängnis und keine öffentlichen Ämter mehr ausüben dürfen. · Die Stadt Goma im Osten von Kongo-Kinshasa ist im Ausnahmezustand. Die Infrastruktur liegt in Trümmern. Fast 3000 Menschen sind in Kämpfen gestorben. Wie lebt es sich jetzt, unter der Herrschaft der Rebellengruppe M23? Eine Einwohnerin hat für SRF Stimmen gesammelt – anonym, aus Angst vor Repressionen. · Plötzlich sind sie offenbar weg, die nordkoreanischen Soldaten. Weg von der Front in der Ukraine, wo tausende von ihnen für Russland gekämpft haben. Das melden ukrainische und amerikanische Geheimdienste. Heisst das, ihr Einsatz ist gescheitert?
Fifi Bauma und Queen Mwanze sind Kämpferinnen, die eine mit Waffen, die andere mit Worten. In einer Region, die geprägt ist von Krieg und Chaos. Ihr Schlachtfeld ist nicht das gleiche, doch sie verfolgen das gleiche Ziel: Frieden im Ostkongo. Das Portrait zweier Frauen in einer zerrissenen Welt. «Töten wird normal: Siehst du den Feind zuerst, tötest du ihn. Sieht er dich zuerst, tötet er dich». In der Welt von Fifi Bauma haben Gefühle keinen Platz, genauso wenig wie persönliche Gegenstände. Fifis Welt ist der Kampf, der Krieg. Gegen einen unbarmherzigen Gegner. Traumatisiert von Gewalt, Flucht und Armut, hat Fifi selbst zur Waffe gegriffen und sich einer Miliz angeschlossen. Sie ist vierundzwanzig. Der Tod kann jederzeit kommen. Dabei wünscht sich Fifi nur eins: Dass der Frieden im Ostkongo zurückkehrt. Der Tod ist auch ständiger Begleiter von Queen. Die Aktivistin setzt auf Protest, glaubt an Dialog, an die Kraft der Worte; und erlebt doch ständige Repression. «In diesem Land Aktivistin zu sein, heisst, mit dem Sarg unter dem Bett zu leben», sagt sie. Der Ostkongo ist ihre Heimat. Und gleichzeitig ihr Trauma. Queen ist sechsundzwanzig. Sie hofft auf einen Ostkongo, in dem die Menschen eine Zukunft haben. Zwei Frauen – zwei Wege – ein Ziel: Frieden in Ostkongo.
Bei der Entwicklungshilfe kürzen, um die Armee aufzurüsten? Die Frage spaltet die Mittefraktion. Kaum schlägt der Ständerat eine Richtung ein, zieht der Nationalrat in die andere davon. Was will die Partei? Fragen an Mitte-Ständerätin und Sicherheitspolitikerin Andrea Gmür-Schönenberger. Vor zehn Tagen erst haben die Mitte-Ständerätinnen und -räte ihre Uneinigkeit beiseitegelegt und sich geschlossen für die internationale Zusammenarbeit ausgesprochen: Die Entwicklungshilfe dürfe nicht zugunsten der Armee bluten, hiess es. Diese Woche nun stimmt der Nationalrat doch für eine Kürzung bei der Entwicklungshilfe – nur dank der Unterstützung der Mittefraktion. Verspielt die Partei bei der Armeedebatte ihre Glaubwürdigkeit? Und wie reagieren die Mitte-Ständeräte auf den Vorschlag des Nationalrats? Immerhin, einig ist sich die Mitte bei der Frage, was die Armee künftig können muss: Die Schweiz besser verteidigen. Dass die Armee den Fokus neu auf die Verteidigungsfähigkeit legen will, findet bei der Mittefraktion lautstarke Unterstützung. Die Schweiz müsse gegen möglichst Vieles gewappnet sein. Heisst auch: mehr Panzer, mehr Boden-Boden-Abwehr, mehr Übungen für den Ernstfall. Wie realistisch sind die Szenarien, auf die sich die Armee nun vorbereitet? Und ist ein Bild der Schweiz im Krieg mehr als nur Angstmacherei? Andrea Gmür-Schönenberger ist Gast in der Samstagsrundschau bei Eliane Leiser. Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Satiriker und Philosoph Florian Schroeder weiss, wovon er spricht, wenn er über das Böse schreibt: Sein Vater war ein verurteilter Straftäter. Von der Kategorie des Bösen hält er dennoch wenig: Sie dämonisiert das Gegenüber, statt es zu verstehen. Ein Gespräch über Widersprüche, Wahnsinn und Humor. Wenn die Welt in schwarz und weiss eingeteilt wird, erlebt das Böse eine Renaissance. Und böse sind immer die anderen, sagt Florian Schroeder. Der bekannte Comedian, der so viele Menschen zum Lachen bringt, will das Böse verstehen und traf für sein Buch Psychologinnen, Sexualstraftäter, jugendliche Schläger und einen Mann, der ein Doppelleben führte. Schroeder plädiert für Nachsicht und ist sich sicher, dass niemand von Grund auf böse ist, sondern die Umstände es sind, die jemanden falsch handeln lassen. Doch soll und kann man wirklich jede Gräueltat verstehen? Heisst verstehen nicht fast schon entschuldigen? Und wie weit reicht sein Verständnis, wenn menschenverachtende Parolen verbreitet werden? Barbara Bleisch spricht mit Florian Schroeder über die Kunst des Verstehens und ihre Grenzen und darüber, was Comedy mit Verstehen zu tun hat.
«Das war ein produktiver Tag!» Wer das sagt, blickt meist zufrieden auf sein Tagwerk. Doch was meint er damit genau? Heisst produktiv zu sein notwendig auch, etwas zu leisten? Und weshalb wird Produktivität in der modernen Arbeitswelt so oft zur Falle? Hans Rusinek und Hannah Schragmann sind beide jung, erfolgreich und ungemein produktiv: Beide haben einen Philosophieabschluss in der Tasche, haben Bücher über die moderne Arbeitswelt geschrieben und sind sowohl in der Wissenschaft als auch in der Privatwirtschaft tätig. Und beide sind der Ansicht: Arbeit und Leistung müssen angesichts der um sich greifenden Erschöpfung und der Klimakrise neu gedacht werden. Zentral dafür: der Begriff der Produktivität. Während in der Wirtschaft damit meist Effizienzsteigerung gemeint ist, bedeutete «Produktivität» ursprünglich ein Schöpfen aus sich selbst, eine Form der Selbstwirksamkeit. Hannah Schragmann plädiert dafür, in der Arbeitswelt an diesen alten Begriff von Produktivität anzuknüpfen. Und Hans Rusinek, auch Fellow beim Club of Rome, begleitet Unternehmen auf ihrem Weg zu einer neuen Arbeitskultur. Ein erster Schritt für ihn: «Jours fixes» aus der Agenda verbannen und Freiräume schaffen für Vertiefung. Barbara Bleisch trifft die beiden jungen Philosophen zum Gespräch. Wiederholung vom 14. April 2024
Von anderen schlechte Laune attestiert zu bekommen ist sicher nicht immer ganz fair & kann mitunter auch dazu führen dass einem Eigenschaften zugeschrieben werden die nicht unbedingt zutreffend sind. Dennoch schadet ein solcher Attest dem eigenen Image in der Regel nicht. Hinter schlechter Laune kann sich ja so einiges verbergen! Verwegene Eigenbrötlerei, weil man mit der Einfachheit der Gesellschaft nicht mehr zurecht kommt. Konzentrierte Gedankenschwere weil man irgendwo tief hinter einem grimmigen Gesicht gerade für irgendwas Verantwortung übernimmt. Schlechte Laune heißt meistens: Ich hab gerade Wichtigeres im Sinn als hier blöd rumzulabern. In der Unterstellung „sehr guter Laune" weht hingegen hin und wieder auch der Vorwurf einer gewissen Dümmlichkeit mit. „Na," sagt man dann. „der oder die sei heute aber sehr gut gelaunt". Das sitzt und jeder weiß was gemeint ist. Auch das Charaktermerkmal einer „leichten Begeisterungsfähigkeit" fällt in diese Kategorie. Heisst ja im Grunde auch nichts anderes, als dass wir es hier mit jemandem zu tun haben, der selbst bei normalsten Vorgängen „staunend daneben stand". Kurzum: eine dumme Nuss. Was sagt es also über die Betreiber von Baywatch Berlin, dass diese ihr ganzes Tun und Handeln eigentlich nur darauf ausrichten diesen Zustand möglichst oft zu erreichen? Klaas war nach eigenen Angaben sogar so gut drauf in den vergangenen Tagen, dass er vor guter Laune nicht mal schlafen konnte (Sehr dumm). Jakob ist deshalb richtig gut drauf (dumm) , weil er nächste Woche irgendwo zu einem Fußballspiel und hat außerdem im Taumel der Vorfreude irgendeinen Bub in einem Netzhemd mit einem Elevatorboy verwechselt und diesen eine halbe Stunde bierseelig vollgequatscht. Selbst Thomas strahlt in dieser Woche über beide Ohren (guckt doof), weil er in der Wahl zum schönsten Berliner auf die schwarze Liste gerutscht ist und nun in aller Ruhe vor sich hin altern. Es handelt sich in dieser Woche um eine eher zugängliche Folge, eignet sich daher auch für Einsteiger und Neuhörer, und mit zugänglich meine ich dumm. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin