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Manche Verbindungen fühlen sich magisch an. Intensiv. Unvergesslich. Fast so, als hätte das Universum zwei Menschen füreinander bestimmt. In dieser Folge von Untamed sprechen wir über einen Unterschied, der oft übersehen wird: Seelenverbindung vs. Trauma Bonding. Warum fühlen sich manche Beziehungen so tief an, obwohl sie uns gleichzeitig erschöpfen, verwirren oder verletzen? Und wie können wir erkennen, ob wir aus Liebe verbunden sind – oder aus einer unbewussten Wunde? Und warum es vielleicht ganz oft auch beides ist. Wir tauchen ein in die Dynamiken von Bindung, Nervensystem, emotionaler Abhängigkeit und echter Verbundenheit. Meine Einladung an dich Ich erkläre dir, warum oft beides in Seelenverbindungen eine Rolle spielt und worum es wirklich geht. Auch wenn wir diesen Menschen gerne oft als das Ziel sehen, will diese Verbindung doch eigentlich was ganz anderes. Und genau darüber sprechen wir! ⸻ Untamed ist der Podcast für Frauen, die sich von alten Mustern lösen, ihre Wahrheit leben und ihren eigenen wilden Weg gehen wollen. Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung, ein Teilen der Episode oder eine Nachricht auf Social Media. Und wie versprochen, hier der Link zur Buch-Community: https://t.me/+q6s1e_TvWo05YWRi Und zum Soulpartner-Bundle: https://myablefy.com/epl/cx3sb594VyVEMGq_uBX1
Rätsel des Unbewußten. Ein Podcast zu Psychoanalyse und Psychotherapie
Was ist Limerenz? Wie unterscheidet sie sich von "normaler" Verliebtheit? In dieser Folge sprechen wir über obsessive Verliebtheit, Projektionen, Sehnsucht und die Frage, warum gerade das Unerreichbare eine so große Macht über uns gewinnen kann. - Vertiefungsfolge "Limerenz": https://www.patreon.com/raetseldesubw/posts/limerenz-liebe-160694285/edit Unser Hörbuch "Jetzt bin ich schon wie meine Eltern": https://www.patreon.com/collection/2029837 (Kollektion kaufen = Einmalkauf Hörbuch) Ausschnitt und Infos: https://www.patreon.com/posts/151955086?collection=2029837 Literaturempfehlung zur Folge: - König, Fabian (2023). Liebe und Limerenz. Die Erfahrung des Verliebt Seins. Vortrag beim bvvp Hessen. - Sperling, Michael (1988): Phenomenology and Developmental Origins of Desperate Love. In: Psychoanalytic Contemporary Thought, 11(4), S. 741–761. - Chessick, Richard D. (1992): On Falling in Love and Creativity. In: Journal of the American Academy of Psychoanalysis, 20(3), S. 347–373. - Tennov, D. (1998). Love and limerence: The experience of being in love. Scarborough House. - Verhulst, Johan (1984): Limerence. Notes on the Nature and Function of Passionate Love. In: Psychoanalytic Contemporary Thought, 7(1), S. 115–138. Skript zur Folge: https://www.patreon.com/raetseldesubw/posts/tiefseeltauchen-160703122 Hilfsmöglichkeiten bei psychischen Krisen: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/psyche-wohlbefinden/hilfe-bei-psychischen-problemen-diese-stellen-koennen-sie-sich In psychischen Krisen können auch Hausarzt/ärztin, Psychiater/in und Psychotherapeut/innen Ansprechpartner sein. In Notfällen kann man sich zudem an eine psychiatrische Klinik wenden. Rätsel-des-Unbewussten-Abo als Geschenk: https://www.patreon.com/raetseldesubw/gift Beschreibung der Level-Inhalte: https://www.patreon.com/c/raetseldesubw/membership Wenn ihr alle bisher erschienenen handgebundenen Hefte bekommen wollt (12 Hefte) => Jahresabo auf dem Level "Liebhaber" - Vertiefungsfolge "Beendigung von Therapien" auf Patreon: https://www.patreon.com/posts/127931630 - Folge zu Glenn Gabbard und den "liebeskranken" Analytiker: https://www.patreon.com/posts/121877727?collection=148939 Skript zu dieser Folge: https://www.patreon.com/posts/145065724 Kontakt: lives@psy-cast.org Erziehungskonzepte psychoanalytisch betrachtet (5 Teile): https://www.patreon.com/collection/148943 Digitaler Lesekreis zum Thema "Wie die Digitalisierung unsere psychische Struktur verändert" (1. Folge ist frei zugänglich): https://www.patreon.com/posts/lesekreis-werner-94838102 - Bestellung unseres Buches über genialokal: https://www.genialokal.de/Produkt/Cecile-Loetz-Jakob-Mueller/Mein-groesstes-Raetsel-bin-ich-selbst_lid_50275662.html und überall, wo es Bücher gibt. Auch als Hörbuch! - Link zu unserer Website: www.psy-cast.de - **Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal**: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VLYYKR3UXK4VE&source=url - Anmeldung zum Newsletter: https://dashboard.mailerlite.com/forms/394929/87999492964484369/share Musik: Evergreen, Kintsugi (licenced via premiumbeat.com)
Du möchtest deinem Kind digitale Medien nicht verbieten und fragst dich, wie du es vor einer Mediensucht beschützen kannst? Dann hör unbedingt in meine neue Podcastfolge mit Petra Trautwein rein. Sie ist Spiegel Bestseller Autorin des Buches: Handyfrei - Wie Eltern ihren Kindern einen gesunden Umgang mit Medien beibringen.
Verantwortung auch einmal ans Pferd abgebenWer wünscht sich nicht eine enge Bindung zu seinem Pferd. Dafür muss man hin und wieder auch Verantwortung an sein Pferd abgeben, meint Pferde-Mensch-Coach Anna Kannegieter.Natürlich hieße das nicht die Zügel einfach aus der Hand zu geben, Sicherheit für Mensch und Pferd stehen immer im Fokus. Was sie meint ist: Der Umgang mit seinem Pferd sollte nicht auf Kontrolle, sondern auf Vertrauen, Klarheit und echter Kommunikation basieren. „Sein Pferd zu empowern bedeutet nicht einfach es funktionieren zu lassen, sondern es als mitdenkendes, fühlendes Gegenüber ernst zu nehmen“,erklärtPferdetrainierin Anna, „dazu gehören klare Regeln, aber auch Kompromisse: Der Mensch darf seinen Raum schützen, muss aber genauso den Raum des Pferdes respektieren.Nicht jedes Streicheln ist automatisch Lob, nicht jede Nähe ist willkommen. Wer genau hinschaut, erkennt oft schon am Gesicht des Pferdes, ob eine Berührung gerade angenehm ist oder nicht. Ich schaue da vor allem auf die Ohren.“ Wo genau gibt Anna Kontrolle bzw. Verantwortung ab, will AUF TRAB von ihr wissen. „Wenn ich ausreite zum Beispiel, dann gebe ich die Richtung vor, richte mich beim Tempo nach meinem Pferd“, meint Anna, „nach der Aufwärmphase versteht sich.“ Anna nutzt auch Fresskommando beim Spaziergang. Sie beschreibt in der aktuellen AUF TRAB-Folge, wie Pferde lernen können, auf ein klares Signal hin grasen zu dürfen - undgenauso klar wieder aufzuhören. Dadurch wird der Mensch berechenbarer und das Pferd muss nicht ständig selbst nachfragen oder nach unten ziehen. Gerade beimSpazierengehen kann daraus ein natürlicher, entspannter Wechsel aus Gehen, Schauen und kurzem Fressen entstehen. Beim Reiten lässt ab auch Anna Fresspausen nicht zu. Pferde nehmen als Fluchttiere ständig ihre Umgebung wahr.Anna empfiehlt deshalb einfache Führübungen wie Anhalten, Rückwärtsrichten, Abwenden oder Tempowechsel, um den Fokus des Pferdes wieder zum Menschen zurückzuholen. Wichtig sei dabei: „Das Pferd darf schauen, aber es soll lernen,sich danach wieder am Menschen zu orientieren.“Wenn tatsächlich Gefahr droht rät Anna die eigenen Gedanken zu sortieren, bewusst zu atmen, die Schultern fallenen zu lassen und Situationen nicht aus Angst vor der möglichen Reaktion des Pferdes eskalieren zu lassen.Mehr darüber, wie man die Bindung zu seinem Pferd stärkt, was vor allem Sicherheit gibt erzählt Anna Kannegieter in der aktuellen AUF TRAB-Podcastfolge und auch auf ihrer Webseite und ihrem gleichnamigen Buch #EmpowerYourHorse , erschienen im Komos-Verlag. Tipp von Dancer: Es lohnt sich diese Folge nicht nur zu hören, sondern auch anzusehen - weil er als süßes Fohlen zu sehen ist :-)Mein Tipp: In Kürze feiern wir die 300.te Ausgabe von AUF TRAB, wo unsere Gäste Euch Eure persönlichen Fragen beantworten. Hinterlasst sie im Kommentar zu dieser Folge oder schickt sie an julia@auftrab.eu. Wir hören und sehen uns! Julia und ihre Welshies.Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/# Verantwortung #Vertrauen #empowerment #Sicherheit #führen #Pferd #reiten Foto: #AnnaKannegieter , Bearbeitung AUF TRAB
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie Unternehmen Kundenbeziehungen aktiv steuern können und warum dafür der Blick auf den Kundenlebenszyklus wichtig ist. Es geht um Akquisition, Bindung oder Rückgewinnung und darum, dass jede Phase andere Maßnahmen braucht. Außerdem schauen wir uns an, warum Kundenverlust manchmal kein Qualitätsproblem ist, sondern ein Lebensphasenproblem.____________________________________________Marketing-News der Woche:LinkedIn will mehr B2B-Werbebudget holenLinkedIn baut mit BrandWorks ein eigenes Team für bessere B2B-Kampagnen auf. Das Angebot soll im nächsten Geschäftsjahr auf eine jährliche Run Rate von 100 Millionen Dollar kommen. LinkedIn setzt wohl stärker auf Video, Creator und Thought Leadership. ChatGPT rückt näher an den KaufabschlussVisa integriert sein Zahlungsnetzwerk in ChatGPT. Damit könnten KI-Agenten künftig nicht nur Produkte empfehlen, sondern Käufe für Nutzer auslösen. Fürs E-Commerce wichtig, weil Suche, Beratung und Kauf enger zusammenrücken. Für Marken wird entscheidend, ob sie in KI-gestützten Kaufprozessen sichtbar, vertrauenswürdig und auswählbar sind. WM 2026: Reichweite allein reicht nichtLaut Umfrage nehmen 60 % in Deutschland Werbung rund um die Fußball-WM stärker wahr als sonst. Gleichzeitig empfinden 43 % viele Werbeaktionen als zu kommerziell, 39 % vermissen echten Sportbezug. Kontext schlägt Lautstärke. Gute digitale Erlebnisse nach dem Klick sind genauso wichtig wie der Spot selbst.Eigenmarken setzen klassische Marken unter DruckEigenmarken haben zwischen 2021 und 2025 ihren Marktanteil von 41 % auf 47 % gesteigert. Viele jüngere Käufer sehen Handelsmarken inzwischen auf Augenhöhe mit Herstellermarken. Wer nur über Bekanntheit und Preisaktionen kommt, verliert. Starke Marken brauchen klaren Mehrwert, Vertrauen und echte Differenzierung.____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Vielleicht kennst Du das: Du spürst ganz klar, dass etwas für Dich nicht stimmig ist – und trotzdem sagst Du Ja, obwohl alles in Dir Nein sagt. Genau darum geht es in dieser Folge. Kristina Sacken und Susanne Brückner sprechen darüber, warum hochsensible und feinfühlige Menschen so schnell die Bedürfnisse anderer wahrnehmen – und dabei manchmal den Kontakt zu sich selbst verlieren. Es geht um Erwartungen im Außen, um Schuldgefühle, um Harmoniebedürfnis und um die Frage: Wie bleibe ich bei mir, wenn jemand etwas von mir will?Du erfährst, warum Dein Nein manchmal erst zu spät kommt, was in Deinem Nervensystem passiert, wenn Du Dich abgrenzen möchtest, und warum ein „Termin mit Dir selbst“ genauso wichtig sein darf wie jeder andere Termin.In dieser Folge geht es um:– warum hochsensible Menschen oft zuerst spüren, was andere brauchen– wie Du erkennst, ob ein Ja wirklich aus Dir kommt– warum Abgrenzung nicht automatisch egoistisch ist– was Dein Nervensystem mit Harmonie, Bindung und Schuldgefühlen zu tun hat– wie Du in Beziehungen und im Beruf klarer bei Dir bleibst– warum ein Nein manchmal Konflikte auslöst – und trotzdem heilsam sein kann– eine praktische Übung, um Deinen Platz einzunehmen und bei Dir zu bleibenDiese Folge ist für Dich, wenn Du oft funktionierst, obwohl Du eigentlich Ruhe brauchst. Wenn Du Dich schnell verantwortlich fühlst. Wenn Du spürst, dass etwas nicht mehr passt – aber Dich noch nicht traust, es auszusprechen.Wenn Du Dir mehr Kompetenz im Bereich Beziehungen wünschst, besonders als hochsensibler oder feinfühliger Mensch, findest Du den Einsteigerkurs Medialität in Beziehungen auf Kristinas Website.https://kristinasacken.com/einsteigerkurs-beziehungenMehr von Kristina:Website: https://kristinasacken.comEinsteigerkurs Medialität: https://kristinasacken.com/einsteiger-mediumInstagram: https://www.instagram.com/kristinasacken/Podcast & Channelings: https://kristinasacken.com/podcastchannelingsWenn Dir diese Folge guttut, abonniere den Podcast und teile sie mit einem Menschen, der gerade auch lernen darf, ehrlicher bei sich zu bleiben.
In dieser Folge begrüßt Host Dimitrios Haratsis Birgit Rohn, die CEO von TeeGschwendner. Birgit ist seit über 30 Jahren im Unternehmen und hat dessen Transformation vom spezialisierten Fachhändler zum modernen Marktführer maßgeblich mitgestaltet. Als Expertin für Teekultur und Premium-Einzelhandel verbindet sie tiefes Produktwissen mit strategischem Omnichannel-Marketing und einer klaren Vision für die Markenschärfung im Franchising.Dimi und Birgit sprechen über den Wandel des Teemarktes: weg vom angestaubten Image hin zum modernen Lifestyle-Thema Achtsamkeit und Genuss. Birgit erläutert, wie TeeGschwendner durch konsequente Spezialisierung Vertrauen aufbaut und warum das stationäre Fachgeschäft als Touchpoint das Herzstück der Kundenbeziehung bleibt. Zudem geben sie wertvolle Einblicke, wie Hybrid-Kunden durch die geschickte Verzahnung von Onlineshop, Payback-Daten und persönlicher Beratung langfristig gebunden werden.
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Warum fühlen wir uns nach einem Streit in der Beziehung tagelang körperlich erschöpft, selbst wenn der Streit eigentlich schon vorbei ist? Die Antwort ist nicht, dass wir „zu empfindlich“ sind. Beziehungskonflikte machen uns nicht deshalb krank oder müde, weil sie stattfinden, sondern weil wir es oft nicht schaffen, uns danach gegenseitig wieder das Gefühl zu geben: „Du bist sicher, wir gehören zusammen.“ Welche Fragen beantwortet die Folge?„Warum bin ich nach einem Streit so extrem erschöpft, obwohl es nur eine Diskussion war?“„Warum kann ich mich nach einem Konflikt nicht alleine beruhigen?“„Warum reagiere ich so panisch und mein Partner so kühl?“„Ist meine Wahrnehmung falsch, wenn ich mich unsicher fühle?“„Was ist die Lösung? Muss ich lernen, nie wieder zu streiten?“„Warum hat das langfristige Folgen für meine Gesundheit?“---Wie erwähnt findest du hier, die beiden Workshops (8 Komponenten für sichere Bindung & Nervensystemreaktionen verstehen) hier:Kurs-Paket: Sichere Bindung lernen---
Knut und Girisha Fernando sprechen über ein Thema, das Augsburg auf besondere Weise verbindet:Wasser ist nicht nur Ressource – sondern Klang, Geschichte, Begegnung und Zukunft.Diese Episode geht dahin, wo Wasser plötzlich mehr wird als Infrastruktur:Zwischen UNESCO-Welterbe, globaler Musik, kolonialen Handelsrouten und Fachkräftemangel entsteht ein Gespräch über die Frage, warum Kultur für eine Stadt mehr ist als Freizeitprogramm.
Warum werden wir Fans? Kultursoziologe Thomas Schmidt-Lux beleuchtet die Dynamik von Fan-Kultur, emotionaler Bindung und kollektiver Begeisterung. Interview: Jörg Biesler.
Starke Marken haben Kraft: Sie ziehen an, sie verbinden, sie schaffen ein Gefühl. Man könnte sagen: Arbeitgebermarke ist das Schaufenster, Kultur ist das Geschäft dahinter. In dieser Folge zeigen dir Ralf und Jennifer, wie du als Arbeitgeber zum Magneten für gute Menschen wirst. Viel zu oft wird Employer Branding bei HR und Marketing geparkt. Dabei ist jeder einzelne Mensch im Team in Wahrheit Markenbotschafter:in. Entscheidend ist Glaubwürdigkeit: Was du nach außen erzählst, muss innen spürbar sein, sonst leidet die Marke. In der Diskussion sprechen die beiden Klartext über das Spannungsfeld zwischen echter Begeisterung und reiner Kuschelpädagogik. Leistung darfst du trotz "feel-good" einfordern. Eine Frage zieht sich durch die ganze Folge: Wofür stehen wir eigentlich? Frag mal die Menschen an deiner Basis, dort bekommst du ehrliche Antworten, und dort beginnt echte Bindung. Hör rein, schnapp dir die Impulse und mach dich auf den Weg, deinen (Arbeitgeber-)Markenkern zu schleifen.
Eure Fragen, unsere Antworten: In Nachgefragt #2 sprechen wir darüber, wie Papas trotz Mama-Phase eine enge Bindung aufbauen können, wer die Kita-Eingewöhnung begleiten sollte und wann Elternzeit für Familien besonders wertvoll sein kann. Kurz und konkret. Ihr wollt keine Folge verpassen? Abonniert uns und aktiviert bei Spotify die Glocke. :) Viel Spaß beim Zuhören, deine Kinderdolmetscher Hier geht's zur Anmeldung im Kinderdolmetscher Club: [Kinderdolmetscher-Club](https://kinderdolmetscher.de/club/) [Hier findet ihr uns auf Instagram](https://www.instagram.com/diekinderdolmetscher.podcast/) Hier geht's zu unseren Werbepartnern: [Werbepartner](https://linktr.ee/KinderdolmetscherPodcast)
Du wirst am Familientisch plötzlich wieder zum Kind? Das ist kein Zufall. In dieser Folge spreche ich mit der Tiefenpsychologin und Autorin Elisabeth Mestekämper darüber, warum deine Familie bis heute dein Nervensystem prägt – und wie du die Muster durchbrichst, bevor sie deine Kinder erben. Wir reden über Anpassung als Überlebensstrategie, den Loyalitätskonflikt, den vergessenen inneren Teenager, transgenerationales Trauma und darüber, die Mutter zu werden, die wir selbst gebraucht hätten. Ellys Buch „Familienfeier und andere Triggertage" und ihre Kanäle verlinke ich in den Shownotes. Wir planen eine weitere gemeinsame Episode zum Thema Mutter- und Vaterwunde. Schreib uns gerne deine Fragen – wir nehmen eure Themen mit in die nächste Folge.
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's um die verhaltensorientierte Ebene von Kundenbindung an und warum Bindung und Loyalität nicht dasselbe sind. Was unterscheidet Verbundenheit von Gebundenheit? Welche vier Kundentypen entstehen, wenn man beides kombiniert? Warum ist die Weiterempfehlung eigentlich die Krönung einer echten Kundenbeziehung – und was steckt psychologisch dahinter?____________________________________________Marketing-News der Woche:Bahlsen macht aus dem Videopodcast ein MarkenformatPiCK UP! von Bahlsen erreicht mit dem Videopodcast UP!DATE laut rund 5 Millionen Impressions. Das Format wird nicht als einzelner Content-Piece gedacht, sondern als Materialbasis für TikTok, Instagram und Community-Kommunikation. Das Set greift die Marke subtil auf, ohne nach Werbefilm auszusehen. Onlinehandel wächst trotz Sparlaune weiterDer aktuelle Online-Monitor des HDE zeigt laut absatzwirtschaft: Der Onlinehandel in Deutschland koppelt sich teilweise von der schwachen Konsumstimmung ab. Für 2026 erwartet der HDE ein Plus von 4,3 %, der stationäre Handel liegt bei 1,6 %. Wichtig für digitale Werbung: KI-Assistenten werden stärker für Preisvergleiche genutzt. Sichtbarkeit entsteht damit auch in KI-gestützten Kaufentscheidungen.Programmatic Advertising wird agentischerAdform und Adsquare integrieren laut MEEDIA das Agentic Real-Time Framework in die Adform-DSP. Externe KI-Agenten sollen datenschutzkonform mit Signalen in Echtzeit arbeiten können, ohne dass Daten die Plattform verlassen. Media Buying wird automatisierter, aber nicht automatisch besser. Datenqualität bleibt der Hebel.Marketing-Stimmung fällt auf Sechs-Jahres-TiefDas BVMC-ifo Marketing-Barometer meldet für die Mai-Erhebung, dass sich die Stimmung in der deutschen Marketingbranche zum dritten Mal in Folge verschlechtert hat. Das Marketing-Geschäftsklima ist so schlecht wie seit 6 Jahren nicht mehr. ____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Was die wenigsten Paare tun – aber jede Ehe verändern kann.
Sommer Special: Das Hörbuch Match – Ein Buch über Liebe, Wunden und den Mut zur Heilung.
Gefühle einfach wegdrücken? Sind wir ehrlich: Diese Taktik ging noch nie auf. Denn Gefühle sind nicht einfach weg. Stattdessen fristen sie ihr Dasein (mehr oder weniger lang) im Verborgenen, um sich dann mit geballter Kraft erneut zu präsentieren. Mitunter so heftig, dass Betroffene gar nicht wissen, wie sie mit diesem Gefühlsausbruch umgehen sollen. Zumal die Begleitsymptome auch massiv sein können: Nacken- und Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Herzrasen ... Um von seinen Gefühlen nicht gänzlich übermannt zu werden, ist es wichtig, möglichst früh zu lernen, wie sich Angst, Wut & Co. regulieren lassen. Das hat auch ganz viel damit zu tun, welche Bindungsmuster wir im Laufe unseres Lebens entwickelt haben und wie stark die damit verbundenen Emotionen in unsere Beziehungen hineinwirken. Heute widmen sich Ann-Marlene und Caro vor allem zwei Bindungsstilen – dem vermeidenden und dem ängstlichen. Sicher wird sich der ein oder die andere darin wiedererkennen ...
Wie entsteht echte Verbindung im Verkauf? In dieser Episode erfährst Du, wie Du mit Haltung, Herz und echtem Teamspirit nicht nur Abschlüsse, sondern Vertrauen aufbaust. Ich teile persönliche Erfahrungen, bewährte Strategien und konkrete Impulse für Deinen Teamverkauf – egal, ob Du selbst führst oder Teil eines Vertriebsteams bist. Du lernst, wie emotionale Bindung, ehrliches Zuhören und klare Haltung den Unterschied machen. Kommentiere, teile Deine Gedanken und werde Teil einer Community, die Verkauf menschlich, kraftvoll und nachhaltig gestaltet.Buch Vorbestellung vom Buch „Radikal Authentisch Emphatisch Charismatisch: Das Dein Verkauf Revolutioniert“https://shm.to/hfReAxMAlle meine Informationen auf einer Seitehttps://www.michaelweyrauch.de/linksCrossworxhttps://my.cwx.one/registrierung/token/xLO5Jetzt 30 Tage PREMIUM-Mitgliedschaft testen. Danach geht es einfach mit der KOSTENFREIEN Version weiter. https://www.provenexpert.com/de-de/affiliate/af28b57b-0cda-414c-b88a-9487f853abea/register/
Viele Beschäftigte halten ihrem Arbeitgeber die Treue. Doch die fehlende emotionale Bindung wird für Unternehmen zum Produktivitätsrisiko, sagen Studien.
Eine gute Bindung zeigt sich oft genau dann, wenn es schwierig wird: In ungewohnten Situationen oder wenn der Hund plötzlich unsicher reagiert - so wie Fred, der trotz jagdlicher Prägung bei Donner kurz aus dem Konzept gebracht wurde. In dieser Lieblingsfolge sprechen Liza und Mareike darüber, was Bindung und Orientierung beim Hund eigentlich bedeuten: Entsteht Bindung einfach von allein? Kann man sie trainieren? Und kann sie auch wieder verloren gehen? Hundecoach Liza erklärt, wie gute Orientierung im Alltag aussieht, wie ihr sie Schritt für Schritt aufbauen könnt und welche Fehler im Training schnell zu Frust führen. Denn Timing, Klarheit und Vertrauen spielen eine große Rolle, wenn euer Hund lernen soll, sich an euch zu orientieren.
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Heute zu Gast ist Stefan Passvogel. Er hat zunächst Physik studiert und sich dann über die Begegnung mit der Milton Erickson Gesellschaft der Psychotherapie zugewandt. Heute ist er in Ausbildung zum Psychotherapeuten, Lehrtherapeut der Three-Pillars-Methode und beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie sich frühe Bindungsmuster nachhaltig verändern lassen. In dieser Episode des Podcasts spricht er mit Host Raphael Kolic darüber: Welche Wirkfaktoren in der Hypnose eine Rolle spielen und warum Bewusstseinsforschung für die Therapie zentral ist Was hinter der Three-Pillars-Methode steckt und wie sie mit frühen, non-deklarativen Bindungserfahrungen arbeitet Warum kognitive Einsicht allein oft nicht ausreicht, um Bindungsmuster zu verändern Wie „ideale Eltern" als imaginatives, hypnotisches Werkzeug neue emotionale Erfahrungen ermöglichen Weshalb sichere Bindung die Grundlage für Traumatherapie sein kann Wie sich durch wiederholte Erfahrung auf Körper- und Gefühlsebene tiefgreifende Veränderungen entwickeln können Eine Folge über Bindung, Bewusstsein und die Frage, wie neue innere Erfahrungen nachhaltige Veränderung ermöglichen.
Sommer Special: Das Hörbuch Match – Ein Buch über Liebe, Wunden und den Mut zur Heilung.
Demons For Real – Eine Serie über die unsichtbare Realität Gibt es den Teufel wirklich – oder ist das nur ein Relikt aus alten Zeiten? Wie erkenne ich geistliche Angriffe in meinem Alltag? Und was, wenn sich bestimmte Muster in meinem Leben immer wiederholen – gibt es einen Weg in echte Freiheit? In unserer dreiteiligen Serie „Demons For Real“ stellen wir uns genau diesen Fragen. Wir schauen ehrlich hin: Die Bibel spricht klar von einer geistlichen Realität – von einem Feind, der durch Lüge, Täuschung und Bindung wirkt. Doch sie bleibt dort nicht stehen. Sie zeigt auch eine noch größere Wahrheit: Jesus hat den Sieg errungen und dieser Sieg ist für uns zugänglich. https://www.icf-reutlingen.de Celebrations in Reutlingen jeweils um 11 und 17 Uhr Weitere Locations in Balingen und Münsingen jeweils um 11 Uhr
Wie geht's weiter mit den ländlichen Räumen? Kirche in ländlichen Räumen steht unter Druck: Weniger Geld, weniger Personal, weniger Bindung — und gleichzeitig die Frage, wie kirchliche Präsenz vor Ort überhaupt noch gesichert werden kann. Braucht es dafür vor allem starke Ortsgemeinden und verlässliche Parochien? Oder mehr Erprobungsräume, neue Gemeindeformen und mutige spirituelle Experimente?In dieser besonderen Folge von empirisch inspiriert treffen zwei gegensätzliche Positionen direkt aufeinander — live on tape vor Publikum in der Evangelischen Akademie Loccum. Die Episode dokumentiert ein Panel der Jahrestagung „Zukunft auf dem Land. Wie Kirche mitgestaltet“ des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, die am 12.05.2026 und 13.05.2026 in Loccum stattfand.Zu Gast sind Dr. Hilke Rebenstorf und Dr. Philipp Elhaus, die beide bereits einzeln bei empirisch inspiriert zu hören waren. Hilke Rebenstorf macht stark, warum die Ortsgemeinde gerade in ländlichen Räumen unverzichtbar bleibt: als Ort von Gemeinschaft, Ritualen, Verlässlichkeit, sozialer Infrastruktur und kirchlicher Grundversorgung. Philipp Elhaus dagegen plädiert für Offenheit, Experiment, Erprobungsräume und neue Gemeindeformen, die auch Menschen erreichen, die mit klassischer Ortsgemeinde und traditioneller Gemeindebindung wenig anfangen können.Im Zentrum dieser Podiumsdiskussion stehen die großen Zukunftsfragen kirchlicher Entwicklung:Ist die Ortsgemeinde ein unverzichtbares Zukunftsmodell — oder ein Hindernis für notwendige Innovation?Sind Erprobungsräume eine sinnvolle Ergänzung — oder verschärfen sie den Druck auf die bestehende Regelstruktur?Was bedeutet Kirchenentwicklung unter den Bedingungen von Säkularisierung, Individualisierung, Mitgliederrückgang und knappen Ressourcen?Und wie kann Kirche in ländlichen Räumen so präsent bleiben, dass sie für Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche relevant ist?Die ersten 27:38 Minuten dieser Folge bestehen aus der moderierten Live-Podiumsdiskussion. Ab 27:55 hören Sie dann die Fragen aus dem Publikum — mit weiteren Perspektiven aus Forschung, Praxis und kirchlichem Alltag.Wer tiefer in die beiden Positionen einsteigen möchte, findet in unserem Podcast auch die bereits veröffentlichten Einzelgespräche:„Gemeinde am Limit“ mit Hilke Rebenstorf und„Erprobungsräume“ mit Philipp Elhaus.Und hier geht's zu einer Folge zu Diensten und Werken, die Philipp am Ende erwähnt hat.Und wenn Sie denken: Schade, dass ich diese Jahrestagung verpasst habe — dann abonnieren Sie gern unseren Newsletter und schauen Sie regelmäßig auf unsere Homepage. So sind Sie beim nächsten Mal frühzeitig informiert.#Kirche#LändlicheRäume#Kirchenentwicklung#Parochie#Erprobungsräume#Gemeindeentwicklung#Religionssoziologie#EKD
Stahl aber herzlich – Der Psychotherapie-Podcast mit Stefanie Stahl
+++ Weitere Infos zu mir und meinen Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/stahlaberherzlich.podcast +++ Lotta kämpft mit dem Gefühl, nie genug zu sein. Obwohl sie drei Kinder großzieht, ein Haus renoviert hat, im Ausland gelebt und nebenbei studiert hat, plagen sie ständig Schuldgefühle und der Drang, allen Erwartungen gerecht zu werden. Nach zwei Jahren in den USA, wo sie erstmals frei von familiären Ansprüchen war, fällt ihr die Rückkehr nach Deutschland schwer. Plötzlich ist sie wieder die große Schwester, die sich um alles kümmern soll. Doch Lotta erkennt: Das Problem liegt nicht im Außen, sondern tief in ihr. Schon als Kind wurde ihr zu viel Verantwortung übertragen, und diese Prägung ist zu ihrer eigenen inneren Stimme geworden. Sie opfert ihre Autonomie für die Bindung zu anderen, aus Angst, nicht mehr geliebt zu werden, wenn sie Erwartungen nicht erfüllt. Im Gespräch mit Steffi wird klar: Lotta fehlt das Urvertrauen, dass sie auch einfach für sich selbst liebenswert ist. Wie sie lernen kann, sich selbst zu priorisieren, ohne die Bindung zu verlieren, und warum das sogar ihre Beziehungen stärken könnte, zeigt Steffi ihr in dieser Folge. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Du hast schon Sorge, wie es wohl werden wird, wenn dein Kind im Teenie-Alter ist oder hast bereits einen Teenie zu Hause? Dann hör unbedingt in meine neue Podcastfolge mit Inke Hummel rein.
Hundeflo-Hundetraining in ganz Österreich, Deutschland, Luxemburg und Schweiz mit zertifizierten Hundetrainern. Unser Ziel: Ihre Lebensqualität mit Ihrem Hund steigern. „Konsequenz heißt nicht streng zu sein, sondern auf eine Handlung immer gleich zu reagieren.“ Auf Grundlage meiner langjährigen Erfahrung in den verschiedensten Arten von Hundetraining für Familienhunde (unter anderem auch Sport-, Dienst- und Jagdausbildung) im In- und Ausland habe ich die wirkungsvollsten Methoden kombiniert und so ein erfolgreiches System zur Erziehung von Hunden entwickelt – Hundeflo! Wir sind keine klassische Hundeschule, denn wir trainieren nicht auf einem Hundeplatz. Wir trainieren Ihren Hund im alltäglichen Leben – dort, wo die Probleme entstehen, durch maßgeschneidertes Hundetraining in ganz Österreich, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz. Dieses basiert auf klarer Kompetenzverteilung zwischen Menschen und Tier, einer starken Bindung nur mit bedingter Futtermethode und Kommandos, die dem Schwarz-Weiß-Muster des Hundes entgegenkommen.
Vielleicht ist die Familie heute nicht mehr primär Ort der Herkunft, sondern der Fixierung. Ihre Funktion hat sich verschoben: Sie sichert nicht mehr das Erwachsenwerden, sondern verhindert es. Wo früher die Ablösung die notwendige Bedingung von Reife war, wird heute Bindung zur höchsten Tugend erklärt. Das Erwachsensein selbst verliert seine gesellschaftliche Bedeutung.
Jones macht Pause, ohne Pause zu machen: hör in den nächsten Wochen das MATCH Hörbuch, komm in eine online Gruppe und schau dir unsere neuen Events an!
‼️Du möchtest Beziehungscoach werden? Dann trage Dich hier zum kostenlosen Infogesrpäch an: https://kimsternemann.wufoo.com/forms/ausbildung-zum-traumasensiblen-beziehungscoach/ Nachdem Du das Formular ausgefüllt hast, werde Ich mich umgehend bei Dir melden und Du erhältst den Zugang zu meinem Kalender.
Heute geht es um Bildung, Eigenverantwortung und die Frage, wie Menschen in Lernsystemen handlungsfähig bleiben.Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen darüber, was passiert, wenn Bildung zwar ständig von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung spricht, aber immer weniger Raum lässt, den eigenen Gedanken wirklich zu folgen.Ausgangspunkt ist die Zuschrift eines studierenden Menschen, der beschreibt: Nach außen funktioniert alles – Prüfungen, Module, Abgaben, Tools und KI-Nutzung. Innerlich entsteht jedoch das Gefühl, nicht mehr wirklich zu lernen, sondern nur noch ein System zu bedienen.Wann wird aus Selbstverantwortung schleichend Selbstdisziplinierung?Und wann hört Lernen auf, ein Weg zu sein – und beginnt bloß noch Anschlussfähigkeit zu produzieren?Armin und Thomas betrachten diese Fragen aus transaktionsanalytischer Perspektive und beziehen sich dabei auf Beiträge aus der Zeitschrift für Transaktionsanalyse:Mike Breitbart über kontextbewusste Transaktionsanalyse als politische Praxis,Thomas Wehrs über Bindung, Begegnung und Bildung,und Norbert Nagel über Beziehung als Schlüssel zum Lernen.Im Zentrum steht die Frage, ob Bildung Menschen als Subjekte ernst nimmt – oder ob sie sie zunehmend zu Datensätzen mit Leistungsnachweisen macht.Denn echtes Lernen braucht Beziehung, Vertrauen, Präsenz und Räume, in denen Nichtwissen gezeigt werden darf.Es geht um Agency, also Handlungsfähigkeit, Verantwortungsübernahme und die Möglichkeit, das eigene Leben mitzugestalten, anstatt nur in bestehenden Systemen zu funktionieren.Wahre Bildung beginnt dort, wo Menschen wieder handeln, statt behandelt zu werden – und gestalten, anstatt gestaltet zu werden.
Mit Brille und Bart: Tiefgründig und Kontrovers über Mensch und Organisation
Heute geht es um Bildung, Eigenverantwortung und die Frage, wie Menschen in Lernsystemen handlungsfähig bleiben.Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen darüber, was passiert, wenn Bildung zwar ständig von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung spricht, aber immer weniger Raum lässt, den eigenen Gedanken wirklich zu folgen.Ausgangspunkt ist die Zuschrift eines studierenden Menschen, der beschreibt: Nach außen funktioniert alles – Prüfungen, Module, Abgaben, Tools und KI-Nutzung. Innerlich entsteht jedoch das Gefühl, nicht mehr wirklich zu lernen, sondern nur noch ein System zu bedienen.Wann wird aus Selbstverantwortung schleichend Selbstdisziplinierung?Und wann hört Lernen auf, ein Weg zu sein – und beginnt bloß noch Anschlussfähigkeit zu produzieren?Armin und Thomas betrachten diese Fragen aus transaktionsanalytischer Perspektive und beziehen sich dabei auf Beiträge aus der Zeitschrift für Transaktionsanalyse:Mike Breitbart über kontextbewusste Transaktionsanalyse als politische Praxis,Thomas Wehrs über Bindung, Begegnung und Bildung,und Norbert Nagel über Beziehung als Schlüssel zum Lernen.Im Zentrum steht die Frage, ob Bildung Menschen als Subjekte ernst nimmt – oder ob sie sie zunehmend zu Datensätzen mit Leistungsnachweisen macht.Denn echtes Lernen braucht Beziehung, Vertrauen, Präsenz und Räume, in denen Nichtwissen gezeigt werden darf.Es geht um Agency, also Handlungsfähigkeit, Verantwortungsübernahme und die Möglichkeit, das eigene Leben mitzugestalten, anstatt nur in bestehenden Systemen zu funktionieren.Wahre Bildung beginnt dort, wo Menschen wieder handeln, statt behandelt zu werden – und gestalten, anstatt gestaltet zu werden.
Warum manche Menschen an ihrer Wunde scheitern – und andere Karriere daraus machen? Deine Bindung, Mutterwunde und Vaterwunde sind das unsichtbare Skript deines Systems namens Leben.
Laut Thomas Gordnon gibt es 12 Kategorien von Antworten, die sofort zu einer "Kommunikationssperre" führen. Als mir neulich eine Freundin davon erzählte, und wir diese 12 Kategorien durchgegangen sind, hatte ich so viele Aha-Momente, dass ich wusste: das muss ich mit euch teilen! In diesem AHA! Moment stelle ich euch die 12 Kommunikationssperren nach Thomas Gordon vor, und zeige euch eine super simple Alternative, die jedes Mal genau das Gegenteil bewirkt: ihr kommt in die Kommunikation, stärkt dadurch eure Beziehung und Verbindung und erfahrt dadurch so viel mehr von eurem Kind und dem eigentlichen Thema hinter einer Aussage...Du bekommst: ✔ alltagsnahe Beispiele (mit typischen Eltern-Sätzen) ✔ zu jeder Kommunikations-Sperre eine simple Alternative, die Verbindung öffnet statt schließtFür weniger Machtkampf und mehr „Ich fühl mich gesehen“.
Freundschaften als Karrierebooster – Diesen Einfluss haben deine Beziehungen auf deine KarriereNetzwerken ist mehr als LinkedIn und Events. Die Forschung zeigt: Für Frauen ist die Qualität des engsten Kreises der entscheidende Hebel für Resilienz, Klarheit und Karriereerfolg. Gute Beziehungen sind kein „Nice-to-have“, sondern dein stärkstes Tool für Gesundheitsmanagement und strategisches Wachstum.In dieser Folge lernst du:Validation: Wie du Menschen wirklich siehst, ohne einer Meinung sein zu müssen.Zuhören vs. Lösungen: Warum echtes Verstehen mehr bewirkt als schnelle Ratschläge.Mitgefühl vs. Mitleid: Wie du Verbundenheit stärkst, statt Scham zu erzeugen.Verletzlichkeit: Wie du durch Öffnung echte Bindung schaffst.Beziehungspflege: Warum Kontinuität in deinen Kontakten jede Einmal-Aktion schlägt.Diese Folge ist für dich, wenn du:Empathisch führen willst, ohne dich selbst zu verausgaben.Führung neu denkst und auf echte Co-Regulation statt auf Einzelkampf setzt.Support-Strukturen suchst, die dich in stressigen Phasen wirklich tragen.Erfolg und Gesundheit als Einheit begreifst.Keywords: Female Leadership, Community-Care, Resilienz, Inner Circle, Psychologische Sicherheit, Burnout-Prävention, Empowerment, Vera Strauch.+++Alle Links und Details findest du hier.Du willst 2026 deine Karriere selbst erzählen? Dann melde dich jetzt bei der Female Leadership Academy 2026 an und gestalte deine Leadership Karriere mit uns.Du brauchst mehr Infos? Melde dich hier zum Newsletter an.Sichere dir jetzt deinen Platz in unserem kostenloses Spotlight Mental overload adé: Deine 10-Minuten-KI-Routine für einen gelassenen Wochenstart am 28.05. um 11:00 Uhr.+++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge geht es um Verlustangst und die Frage, warum selbst alltägliche Trennungssituationen für manche Menschen existenziell bedrohlich wirken. Die Fallgeschichte von Marion zeigt, wie Kontrollverhalten, ständige Rückversicherung und Zwangsrituale helfen sollen, überwältigende Ängste in Schach zu halten. Wir sprechen über Bindung, Objektkonstanz, frühe Trennungserfahrungen und darüber, wie sich Verlustangst auch auf subtilere Weise im Alltag zeigen kann. Dabei nähern wir uns der Frage, was hinter solchen Ängsten liegt: und warum Vertrauen manchmal schwerer ist, als es von außen scheint. - Vertiefungsfolge "Verlustängste verstehen": https://www.patreon.com/posts/158266657 - Bundestagspetition Psychotherapie: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_03/_22/Petition_196912.html - Podcast-Empfehlung "Mein Mensch": Geschichten von besonderen Menschen https://www.swr.de/swrkultur/doku-und-feature/podcast-mein-mensch-100.html Unser neues Buch: "Jetzt bin ich schon wie meine Eltern. Wie Erziehung über Generationen wirkt" https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/jetzt-bin-ich-schon-wie-meine-eltern-9783446285989-t-5877 - Via Amazon: https://amzn.to/4sq2skn Unser Hörbuch: https://www.patreon.com/collection/2029837 (Kollektion kaufen = Einmalkauf Hörbuch) Ausschnitt und Infos: https://www.patreon.com/posts/151955086?collection=2029837 Literaturempfehlung zur Folge: Rehberger, Rainer (2017): Verlassenheitspanik und Trennungsangst. Bindungstheorie und psychoanalytische Praxis bei Angststörungen. Gießen: Psychosozial-Verlag. Quinodoz, Jean-Michel (1993): The Taming of Solitude. Separation Anxiety in Psychoanalysis. London/New York: Routledge. Skript zur Folge: https://www.patreon.com/posts/158267052 Hilfsmöglichkeiten bei psychischen Krisen: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/psyche-wohlbefinden/hilfe-bei-psychischen-problemen-diese-stellen-koennen-sie-sich In psychischen Krisen können auch Hausarzt/ärztin, Psychiater/in und Psychotherapeut/innen Ansprechpartner sein. In Notfällen kann man sich zudem an eine psychiatrische Klinik wenden. Rätsel-des-Unbewussten-Abo als Geschenk: https://www.patreon.com/raetseldesubw/gift Beschreibung der Level-Inhalte: https://www.patreon.com/c/raetseldesubw/membership Wenn ihr alle bisher erschienenen handgebundenen Hefte bekommen wollt (12 Hefte) => Jahresabo auf dem Level "Liebhaber" - Vertiefungsfolge "Beendigung von Therapien" auf Patreon: https://www.patreon.com/posts/127931630 - Folge zu Glenn Gabbard und den "liebeskranken" Analytiker: https://www.patreon.com/posts/121877727?collection=148939 Skript zu dieser Folge: https://www.patreon.com/posts/145065724 Kontakt: lives@psy-cast.org Erziehungskonzepte psychoanalytisch betrachtet (5 Teile): https://www.patreon.com/collection/148943 Digitaler Lesekreis zum Thema "Wie die Digitalisierung unsere psychische Struktur verändert" (1. Folge ist frei zugänglich): https://www.patreon.com/posts/lesekreis-werner-94838102 - Bestellung unseres Buches über genialokal: https://www.genialokal.de/Produkt/Cecile-Loetz-Jakob-Mueller/Mein-groesstes-Raetsel-bin-ich-selbst_lid_50275662.html und überall, wo es Bücher gibt. Auch als Hörbuch! - Link zu unserer Website: www.psy-cast.de - **Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal**: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VLYYKR3UXK4VE&source=url - Anmeldung zum Newsletter: https://dashboard.mailerlite.com/forms/394929/87999492964484369/share Musik: Evergreen, Kintsugi (licenced via premiumbeat.com)
In dieser Folge beleuchte ich mit der Kleinkindpädagogin, Bloggerin und Autorin Susanne Mierau die zentrale Bedeutung der Bindung für unsere Entwicklung, unsere Beziehungen und das globale Wohlbefinden. Unser Fokus liegt auf der emotionalen Sicherheit, der Bindungstheorie von John Bowlby und wie dieses Wissen in Schule, Gesellschaft und im Alltag verankert werden sollte.
Joelina ist ein eher ängstlicher Bindungstyp. Sie setzt sich damit auseinander und lernt, liebevoller mit sich umzugehen. Zwei Experten erklären, wie sich Bindungsstile auf Beziehungen auswirken können. (Wiederholung vom 12.11.2025)**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Joelina, ist ein eher ängstlicher Bindungstyp Gesprächspartner: Pascal Vrticka, Leiter Social Neuroscience of Human Attachment (SoNeAt) Lab, außerordentlicher Professor für Psychologie an der University of Essex Gesprächspartnerin: Katharina Eder, Systemische Therapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie Autorin und Host: Shalin Rogall Redaktion: Yevgeniya Shcherbakova, Sarah Brendel, Anne Göbel Produktion: Norman Wollmacher**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Bindungstypen: Wir können ändern, wie wir liebenBindung: Achtsam Beziehungen gestaltenGeneration Toxic: Wie wir bessere Beziehungen haben können**********KorrekturIm Podcast zählen wir die "desorganisierte Bindung" als einen Typ auf. Diese Kategorie wird jedoch nur verwendet, wenn man Bindung im Kindesalter untersucht, nicht bei Erwachsenen. Bei Erwachsenen hingegen – wenn man Bindungsverhalten mithilfe von Fragebögen erfasst – gibt es laut Pascal Vrticka die Kategorie "ängstlich-vermeidende Bindung". Er definiert sie so: Gleichzeitiges Auftreten von vermeidendem und ängstlichem Bindungsverhalten, geprägt von einer starken inneren Angst vor Zurückweisung. **********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Können wir unsere Haustiere wirklich verstehen? Und sie uns? Der Schlüssel ist: Genau hinschauen, statt menschliche Gefühle hineininterpretieren. Tipps und Gedanken für eine starke Bindung zu Hund, Katze und Co. Der Schlüssel zu einer guten Beziehung mit dem Haustier ist Beobachtung. Statt menschliche Gefühle herauslesen zu wollen, sollte man auf die feinen Signale der Körpersprache achten. Diese respektvolle Aufmerksamkeit schafft Vertrauen und stärkt die Bindung. Die grösste Falle ist die Vermenschlichung – also dem Tier Bedürfnisse zuzuschreiben, die es nicht hat.
So bin ich eben! Stefanie Stahls Psychologie-Podcast für alle "Normalgestörten"
Vaterkomplexe, auch Daddy Issues genannt, gehen schon seit Ewigkeiten durch aller Leute Munde. Vor allem Frauen werden diese oft zugeschrieben und bestimmte Datingpräferenzen mit ihrer fehlenden Bindung zu ihren Vätern erklärt. Wenn die Vaterrolle in der Kindheit gefehlt hat, suchen sich Betroffene angeblich dann als Erwachsene oft Männer aus, die ebenso unerreichbar sind und sich nicht binden wollen. Doch stimmt das überhaupt? Gibt es eine psychologische Erklärung für Daddy Issues? Tatsächlich können Vaterkomplexe alle Geschlechter betreffen, für Männer werden nur gerne andere Erklärungen verwendet. Eine fehlende Vaterrolle in der Kindheit kann aber tatsächlich das eigene Verhalten prägen. Wie man damit umgehen kann und sollte, erklären Steffi und Lukas unter anderem an euren Hörer*innenmails. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Sponsoren findet ihr hier: https://linktr.ee/sobinicheben+++"So bin ich eben" ist jetzt auf Campfire! Diskutier mit, teil deine Erfahrungen und geh tiefer rein – mit Zusatzmaterial, Highlights und Fragerunden zu jeder Folge.
Kindererziehung und Mama Sein sind der härteste Job der Welt. Deswegen schauen wir uns in dieser Folge an, was Kinder wirklich brauchen - Und was nicht.Wie entsteht sichere Bindung, wie entwickelt sich ein gesundes Nervensystem, wie kannst du die Gefühle deiner Kinder begleiten, wenn niemand deine Gefühle begleitet hat? Wir sprechen über Bindung in der Schwangerschaft, die Rolle des Vaters und Grenzen in der bedürfnisorientierten Erziehung.In dieser Folge bin ich nicht alleine: Ein großes Dankeschön an meine Freundin, die Kindheitspädagogin Jasmin, die mich als Co-Autorin unterstützt und mir ihre Perspektive geliehen hat! Du möchtest mit mir zusammenarbeiten?Dann buche dir gerne dein 0€ Beratungsgespräch .Du hast Interesse an Freeze to Flow, meinem Nervensystem Onilnekurs? Klicke hier!Du möchtest mit mir in Kontakt bleiben und meine Arbeit verfolgen? Folge mir auf Instagram @paula.klisiewiczDu möchtest in die Podcastfolge zum Thema Stress im Mama Alltag mit der Mamacademy reinhören? Klicke hier.
In dieser Episode geht es um Besuch, Bindung und die kleinen großen Momente im Familienalltag. Patricia erzählt vom Familienbesuch auf Hawaii. Gleichzeitig sprechen Patricia und Janina darüber, wie herausfordernd es manchmal sein kann, Beziehungen über Distanz zu halten, besonders mit Kindern. Janina spricht über die Teacher Appreciation Week und Patricia erzählt vom Boys' Day, einem japanischen Feiertag, der auch auf Hawaii gefeiert wird. Außerdem berichtet Patricia von der Ballettperformance ihrer Tochter, inklusive kleiner Pannen und einem Backstage-Dad-Moment, der eine größere Frage aufwirft: Warum werden Väter oft gefeiert, wenn sie Aufgaben übernehmen, die bei Müttern ganz selbstverständlich erwartet werden? Zum Schluss teilt Janina ihre Gedanken zum baldigen Kindergartenstart von Isla und fragt sich, wie leicht oder schwer dieser neue Schritt wohl werden wird. Eine Folge über Familie auf Distanz, Oma-Magie, kleine Bühnenmomente und große Gefühle vor neuen Lebensabschnitten.
#205 Drei Bindungs-Mythen, die dein Training sabotieren.Mein Name ist Solveig & ich bin Coach für Menschen mit Hund. Bindung ist vermutlich eines der meistgenannten Themen in der Hundewelt – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Denn Bindung bedeutet nicht einfach nur: „Mein Hund liebt mich.“ In dieser Folge sprechen wir über 3 typische Mythen rund um Nähe, Vertrauen und Sicherheit:
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Melde dich jetzt kostenfrei zur großen Beziehungssicher-Revolution an. Das große "Liebe ohne Angst"-Webinar am 16. und 17. Mai jeweils um 10 Uhr. Hier gehts zur Anmeldung! Drei Tiere — drei Bindungsstile: Der Schwan steht für ängstliche Bindung, der Eisbär für vermeidende Bindung, der Pinguin für sichere Bindung — und jedes Tier hat eine eigene emotionale Logik, die dein Beziehungsverhalten von innen heraus steuert. Dein Muster hat eine Geschichte: Kein Bindungsstil entsteht aus dem Nichts. Er ist eine erlernte Überlebensstrategie — geformt in einer Kindheit, in der Liebe entweder unberechenbar war oder keinen Platz für Gefühle hatte. Schwan trifft Eisbär — der Kreislauf, der beide erschöpft: Ängstliche und vermeidende Bindung ziehen sich magisch an — und triggern sich gegenseitig in ihre tiefsten Wunden. Nicht weil sie nicht zusammenpassen, sondern weil beide noch lernen müssen, sich selbst zu regulieren. Wissen reicht nicht: Du kannst deinen Bindungsstil in- und auswendig kennen — und trotzdem dieselben Muster leben. Weil Bindung nicht im Kopf sitzt, sondern im Körper und Nervensystem. Echte Veränderung braucht alle drei Ebenen: Kopf, Herz, Körper. Beziehungssicher werden ist kein Zustand — es ist ein Weg: Der Pinguin ist nicht perfekt und nicht schmerzfrei. Aber er hat einen Anker in sich selbst. Und das ist erlernbar — nicht durch den richtigen Partner, sondern durch die Arbeit an der Beziehung zu dir selbst. Du möchtest 1:1 an deinen Themen arbeiten? Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch: Fülle 7 Fragen aus und buche dir ein kostenfreies Erstgespräch zur HEARTset-Journey: Hier klicken! Kostenfreier Bindungstypentest: Bist du Eisbär, Schwan oder Pinguin? Hier klicken!
Reiernacht, Stein am Kopf, Baby neben dem Mikro und irgendwo dazwischen der Versuch, halbwegs klarzukommen. Fanny ist noch im Strohwitwen-Endspurt und erzählt, wie sie nachts im Bett sitzt wie ein Ninja mit Stapelstein, weil jederzeit alles eskalieren kann. Zwischen „bitte nicht schon wieder Bett beziehen“ und leichtem Trauma durch Geräusche aus dem Kinderzimmer. Gleichzeitig läuft der Alltag einfach weiter, irgendwie. Arbeit, Kinder, alles. Und dann plötzlich: gute Phase. Alles wieder lieb. Fanny traut dem Frieden nicht so ganz. Alina kommt rein mit Kopfverletzung durch eigenes Kind, weil sie sich einfach mal in die Flugbahn eines Steins gestellt hat. Klassiker. Und merkt nebenbei, wie sehr man als Mutter einfach funktionieren kann, solange man muss. Und wie anders es sich anfühlt, wenn man nicht mehr muss. Dann wird's kurz deeper: Therapieplätze, warum man plötzlich Dinge zulassen kann, wenn jemand anderes da ist, und wie sich Bindung manchmal anders entwickelt, als man denkt. Plus kleine Hoffnung: Man kann aktiv was verändern und es wird besser. Und zwischendrin einfach dieses Gefühl von: warum machen wir das eigentlich freiwillig… und gleichzeitig würde man's genauso wieder tun. Schickt eure MOMSPLAINING-Geschichten an fanny@mamaleisa.de, damit Fanny und Alina sie hier besprechen und judgen. Du bist schwanger und fühlst dich gerade überfordert, unsicher oder allein? Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ ist jederzeit für dich da – anonym, kostenlos und in 19 Sprachen. Du bist nicht allein: www.hilfetelefon-schwangere.de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/mama_leisa Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio