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I K-podd avsnitt 96 tar vi oss an stölder av kulturföremål och illegal handel med kulturföremål. Gäster den här gången är riksantikvarie Susanne Thedéen och Peg Magnusson, handläggare på enheten för kulturföremål och samlingar. Vi diskuterar vad som utmärker de typiska tjuvarna och hur den illegala marknaden kan se ut? I avsnittet får du veta mer om några uppmärksammade stölder som skett på senare år, varför insiderbrott på museer är ett återkommande problem och hur nära det egentligen var att riksregalierna sprängdes i småbitar. I podden diskuterar vi även hur kulturinstitutioner kan förebygga riskerna för att utsättas för stölder: – När institutioner upptäcker stölder eller oegentligheter är det viktigt att polisanmäla så fort som möjligt. En preskriptionstid på tio år för många stölder har flera gånger ställt till det i rättsprocesser och gjort det svårt att få till fällande domar, säger riksantikvarie Susanne Thedéen. Podden är producerad och ledd av Emil Schön. När du vill veta mer K-podd 21: Orent mjöl i påsen – om illegal handel med kulturföremål K-podd 47: Plundrade kulturföremål på den svenska marknaden? K-podd 94: Riksantikvarie Susanne Thedéen om fornminnesbrott Stöd för föremålskontroll – ”Due diligence” ID-Art Interpols app över stulna föremål globalt (interpol.int) Lyssna på avsnittet här: Inlägget K-podd 96: Stölder och illegal handel med kulturföremål dök först upp på K-blogg - Riksantikvarieämbetets blogg.
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Schickt uns eine Nachricht An den Schweizer Bioackerbautagen trifft sich im Juni die Landwirtschaft mit ihren Kund*innen. Hier diskutiert und besichtigt man die neusten Erkenntnisse in der Forschung, im Anbau und am Markt. Erfolge werden ebenso thematisiert wie die Schwierigkeiten. Im Gespräch mit den Verantwortlichen haben wir die Herausforderungen aufgelistet und die Vorfreude auf den Grossanlass gepflegt. Der Bioackerbau ist eine komplexe Disziplin. Die Biolandwirt*innen verzichten bewusst auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe, seien es Pestizide oder Kunstdünger. Das erhöht die Anforderungen an Fruchtfolge, Sortenwahl und Kulturführung. Die grossen Herausforderungen liegen bei Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz, namentlich mechanischer Unkrautbekämpfung. Gleichzeitig ist der Markt kein Selbstläufer, es fehlt für einige Kulturen an Grenzschutz, was den Absatz für die teure Schweizer Produktion erschwert und ins Stocken bringt. Für andere Produkte ist die Nachfrage hoch, aber das Angebot noch zu wenig konstant. Die bevorstehenden Bioackerbautage vom 19. und 20. Juni bieten ein ideales Schaufenster, um Biokulturen, die laufenden Forschungsarbeiten, die neuste Landtechnik und die erwähnten Herausforderungen zu besichtigen und zu diskutieren. Ebenso ideal ist der örtliche Rahmen. Der Betrieb St. Katharinental hat eine Fläche von über hundert Hektaren, die praktisch allesamt an einem Stück idyllisch am Rhein liegen. Hier können sich die Besucher*innen an 16 Feldposten informieren und die neuste Hack- und Lasertechnik im Feldeinsatz besichtigen. Im Gespräch mit Adrian Krebs erläutern der Gastgeber Urban Dörig, der Leiter des Organisationsteams, Daniel Vetterli und die FiBL-Ackerbauspezialistin Stephanie Biderbost die Herausforderungen und die Chancen für die Produzent*innen. Und sie sagen, wieso sie sich auf die Bioackerbautage freuen. Gäste:Urban Dörig, Betriebsleiter St. KatharinentalStefanie Biderbost, Ackerbauspezialistin FiBLDaniel Vetterli, OK-Präsident Bioackerbautage 2026Moderation/Schnitt:Adrian Krebs, FiBLAn- und Abmoderation:Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationenhttps://www.bioackerbautag.chE-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
Die Gemeinden sind die wichtigsten Kulturträger in NRW. Sie leisten etwa Dreiviertel der Grundmittel für die Kulturförderung im Land. Bei wachsender Aufgabenlast gerät ihre Kulturfinanzierung aber zunehmend unter Druck. Hinzu kommen steigende Personalkosten, Sparauflagen und Sanierungsstau kommunaler Kulturbauten. Kommt es infolgedessen zu Angebotsausdünnung? Können private Engagements das abfedern, ausgleichen? Geht es künftig nicht mehr ohne? Wo liegen Grenzen? Geht Kunst nach Brot? Von Michael Köhler.
Am Montagnachmittag wurde ein Neugeborenes ins Babyfenster des Bethesda Spitals gelegt. Das Kind ist gesund. Seit zehn Jahren können Mütter in ausweglosen Situationen ihr Kind anonym im Babyfenster des Bethesda Spitals abgeben. Ausserdem: · Kurz-Porträt zu Regierungskandidat Philipp Schoch aus Pratteln · Andreas Zbinden wird neuer Präsident des TCS beider Basel · Jennifer Merlyn Scherler erhält den Kulturförderpreis der Alexander-Clavel-Stiftung
Siniawski, Adalbert; Bötschi, Clair www.deutschlandfunk.de, Corso
(00:47) Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf der Bühne: Das neue Stück von Christoph Marthaler und dem Theater Hora am Theater Basel. Weitere Themen: (06:08) Das Lucerne Festival eröffnet die neue Reihe von «Pulse» mit einem besonderen Zusammenspiel aus Musik und Licht. (11:35) Damien Hausers «Memory of Princess Mumbi»: Ein cineastisches Wunder, das alle Genre-Grenzen vermischt. (15:50) GEMA-Reform angenommen: Kulturförderung wird neu organisiert. (19:30) «Endlich»: Ein Theaterstück über das Altern von Asia Ahmetjanova.
E und U - das steht für ernste und unterhaltende Musik. Nach dieser Einordnung verteilt die GEMA Einnahmen an ihre Mitglieder. Bisher bekamen E-Musik-Komponisten mehr vom Kuchen ab. Das war nicht länger haltbar, sagt der Verband "Pro Musik". Lechler, Bernd www.deutschlandfunk.de, Corso
Die GEMA-Mitglieder haben heute mehrheitlich die umstrittene Reform zur Kulturförderung beschlossen. Schrittweise soll die Trennung zwischen E- und U-Musik bis 2030 aufgehoben werden.
Die Reform der Kulturförderung in der GEMA ist im zweiten Anlauf durchgekommen. Zuvor gab es eine Auseinandersetzung und Vorwürfe gegen den GEMA-Vorstand. Was sagt das über den gesellschaftlichen Stellenwert der klassischen Musik?
Die Musik des 26-jährigen MYLLER aus Gießen klingt wie eine Umarmung. Dass er "der hessische Ed Sheeran" genannt wird, liegt nicht nur an seinen roten Haaren, sondern auch an dem positiven Mix aus Handgemachtem und Studiobeats. MYLLER kennt aber auch die Probleme, die Musikacts in Zeiten von Streaming, Live-Krise und einer übervorsichtigen Musikindustrie treffen: Wie kommt man im Business weiter, wenn man a) mit Musikstreams kaum noch Geld verdient und b) unheimlich viele Kosten selber stemmen muss? Hier hilft die Popmusikförderung. Zum Beispiel durch neue Fördermodelle der GEMA. Oder die vom Bund und der Musikwirtschaft finanzierte Initiative Musik. Wir sprechen mit MYLLER, dem Jury-Mitglied Mario Cetti von der Initiative Musik, dem GEMA-Experten für Kulturförderung Marco Thiedig sowie der Musikerin und GEMA-Jurorin Revelle. Und erörtern, für wen Förderung in Frage kommt, was sie leisten kann, was man mitbringen muss. Neue Musik von Myller gibt's auch. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner
Die Debatte mit Natascha Freundel, Christoph Möllers und Thea Dorn "Dass der Verfassungsschutz Buchhandlungen beurteilt, ist wahrscheinlich rechtswidrig." (Christoph Möllers) Vom Antisemitismus-Skandal bei der documenta fifteen über Förderklauseln und die Fördergeldaffäre in Berlin zu „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen“ beim Buchhandlungspreis – im deutschen Kulturbetrieb wachsen Misstrauen, Verunsicherung, Vorwürfe. Kunst und Kultur sind aktivistisch-politischer geworden, die Kulturpolitik in Bund und Ländern restriktiver, wem sie Kulturförderung zukommen lässt. Der Verfassungsschutz kontrolliert, der Kulturstaatsminister kolportiert Extremismusverdacht, ohne dass Details an die Öffentlichkeit gelangen. Wir frei ist unsere grundgesetzlich garantierte Kunstfreiheit? Thea Dorn und Christoph Möllers debattieren an vielen konkreten Beispielen über Kunst, die polarisiert und Kulturpolitik, die offenbar die Kunst- und Meinungsfreiheit scheut. Christoph Möllers ist Verfassungsrechtler an der HU Berlin und ab Herbst 2026 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Seine jüngsten Bücher zum Thema sind „Unverbindlicher Eigensinn“ und mit Nils Weinberg: „Öffentliche Kunstfreiheit“ (Suhrkamp, 2026) – hervorgegangen aus zwei Rechtsgutachten für das BKM nach der documenta 15. Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des PEN Berlin (mit Deniz Yücel). Von 2017 bis 2019 war sie festes Mitglied beim »Literarischen Quartett« im ZDF, seit 2020 ist sie die Gastgeberin der Sendung. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:05:20 Kunstfreiheit im Grundgesetz und wehrhafte Demokratie 00:13:16 Kulturförderung in Deutschland 00:23:42 documenta fifteen 2022 und Fassbinder "Der Müll, die Stadt und der Tod" 1985 00:29:24 Überforderung und Angst in Kulturinstitutionen? 00:34:10 Förderrichtlinien in Bund und Ländern und Fördergeldaffäre Berlin 00:41:33 Haber-Verfahren: Verfassungsschutz-Kontrolle der Kulturförderung? 00:48:22 Kunstfreiheit wie Wissenschaftsfreiheit verteidigen 00:52:35 Resilienz und freiwillige Selbstbeschränkung? 00:57:29 Outro / Der zweite Gedanke Mehr Infos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
In dieser Episode geht es um das Grusswort vom Kulturreferenten der Stadt Regensburg Wolfgang Dersch, das er am 22. November 2025 vor der Preisverleihung in Regensburg gehalten hat. Anlass war nicht nur die Medaillen-Vergabe, sondern auch, dass der Deutsche Fotobuchpreis sein 50-jähriges Bestehen feierte. Ein halbes Jahrhundert, in dem sich die Art, wie wir Bilder produzieren und betrachten in zehntausenden von Fotobüchern manifestiert hat. Ein halbes Jahrhundert in dem sich die Fotografie gewandelt hat. Wolfgang Dersch wurde 1970 in Straubing geboren. Er studierte Lehramt für Realschule in Regensburg sowie Posaune und Jazzposaune am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Von 2004 bis 2014 war er bei der Stadt Amberg als Referent für Kultur, Sport und Schulen tätig. In seiner Amtszeit begründete er unter anderem die Stadtgalerie Amberg, die sich aus dem Ausstellungsraum „Alte Feuerwache“ zu einem modernen Schauplatz für zeitgenössische Kunst entwickelte. Er führte den Jugendtheaterclub am Amberger Stadttheater ein und setzte ein Konzept für den Kulturförderpreis der Stadt um. Als Posaunist war Wolfgang Dersch Ensemble-Mitglied im Regensburger Philharmonischen Orchester und wirkte lange Jahre als Dirigent. Seit 1. Oktober 2019 ist Wolfgang Dersch berufsmäßiges Stadtratsmitglied und Leiter des Kulturreferats. Foto: Susanne Suttner/Festival Fotografischer Bilder e.V. Links https://www.youtube.com/@festivalfotografischerbilder https://www.regensburg.de/rathaus/stadtpolitik/stadtrat/berufsmaessige-stadtratsmitglieder/wolfgang-dersch https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/kulturreferat/kulturamt - - - Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: Susanne Suttner/Festival Fotografischer Bilder e.V. - - - Link zu unserem Newsletter: https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/ - - - Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026. Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen-Rüttenscheid. https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/ https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/ https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/ https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
Pöllmann, Rainer www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die GEMA will ihre Kulturförderung neu ausrichten und viele Komponierende laufen Sturm. Was sind die wichtigsten Fakten zur Reform, was ist dran an den Vorwürfen, und wie verteidigt sich die GEMA? Johann Jahn im Gespräch mit Moderator Christian Schuler.
Niklas Wennergren och Ajda Asgari funderar på vad en kulturkanon i Tyresö skulle innehålla. Är det de kända artisterna Lisa Nilsson, Nino Ramsby eller Rednex? Det har även funnits musikklasser, Strängstyrkan, Kulturföreningen Domusängen, Rock på Domusängen, Grottan och Energikällan. Handlar det om Erik Linder, Kiana, Sanna Nielsen, Linda Bengtzing och andra kändisar som bor här? Eller handlar det om att många idag deltar i Quizz på våra lokala restauranger? Eller handlar det mest om Tyresövisan som många av oss har sjungit?
Als älteste musikalische Institution weltweit steht die Accademia Nazionale di Santa Cecilia für die reiche Musiktradition Italiens. Dabei bleibt sie allerdings nicht nur in der Vergangenheit, sondern versteht sich als Ort der heutigen Kulturförderung und Musiklehre. Thomas Migge hat das Orchester in Rom besucht, bevor es zu seiner Deutschlandtournee aufgebrochen ist.
Över 2 miljoner lyssningar. Strax 400 avsnitt. Och ett enda syfte: att bidra till ett arbetsliv där vi både gör bra och mår bra.Det började med en tankeFör tio år sedan startade Health for Wealth med en enkel men viktig övertygelse – att hälsa och prestation på jobbet inte är varandras motsatser. Att vi kan skapa arbetsliv där vi både presterar och mår bra. Och att det kräver samtal. Riktiga, relevanta och ibland lite obekväma samtal.Det är precis vad podden har bjudit på sedan dess.Vad har vi pratat om?Ämnena som återkommer, avsnitt efter avsnitt, är desamma som fortfarande är högst relevanta i arbetslivet idag:Ledarskap och organisationStress och återhämtningHälsa och beteendeTid och balansArbetsmiljö och kulturFörändring och innovationVälmående och reflektionDet är inga trendämnen. Det är grundfrågor. Och de blir om något mer angelägna för varje år som går.Vilka har vi pratat med?85 procent av avsnitten har haft gäster – forskare, konsulter, psykologer, HR-chefer, terapeuter och ledare. Människor som inte bara har teorier utan erfarenheter. Som har levt det de pratar om.Expertmixen har varit medveten: forskare och författare som ger oss det vetenskapliga underlaget, konsulter och VD:ar som visar hur det ser ut i praktiken, psykologer och terapeuter som påminner oss om det mänskliga i alltihop.Vilka lyssnar?Du. Och ungefär två miljoner lyssningar till sedan 2016.Health for Wealth rankas ofta bland topp 20 i kategorin Hälsa & Fitness på Apple Podcasts i Sverige – med en styrka som få andra poddar har: djupet i arbetslivsperspektivet. Medan andra poddар når bredare publik är det här en podd som stannar kvar i det som faktiskt händer på jobbet. Ledarskap, stress, kultur, relation och prestation i en och samma kontext.TackDet här jubileet firas inte ensam. Det firas med dig som lyssnat, tipsat vidare, föreslagit gäster, varit gäst, engagerat dig i samtalen och gjort podden till något mer än ljud i ett par hörlurar.Och ett varmt tack till Aiat Almansour på Hi-Hat Sound – utan dig inga ljud i några öron överhuvudtaget.I nästa avsnitt – nummer 400 – kommer du få höra det riktiga jubileumssamtalet från livekvällen. Häng med.Reflektionsfrågor – för digVad i ditt arbetsliv har förändrats de senaste tio åren när det gäller hälsa och ledarskap?Vad vill du att vi ska prata mer om de kommande tio åren? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reuter, Markus www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
(00:53) «Das Ende der Geschichte» – damit ist die Zeit nach 1989 gemeint, nach dem Fall der Mauer. Und so ähnlich heisst auch ein neuer Spionageroman: «Die Reise ans Ende der Geschichte». Geschrieben hat ihn der deutsch-isländische Autor Kristof Magnusson. Unsere Literaturredaktorin ist begeistert. Weitere Themen: (05:27) Zwischen Schafen und Techno – der Coming-of-Age-Film «DJ Ahmet» zeigt auf humorvolle Art, wie ein Junge gegen die verkrusteten Strukturen in seinem nordmazedonischen Dorf kämpft. (09:48) Grenzgänger der Avantgarde – das Zentrum Paul Klee in Bern würdigt Kurt Schwitters mit einer sehenswerten Einzelausstellung. (14:17) Stille und Schatten – eine der wenigen Bewohnerinnen des Valle Bavona hat in einem Fotoband festgehalten, wie das einsame Tal ausserhalb der Touristensaison aussieht. (19:01) Kahlschlag in der Kulturbranche – in der Slowakei wird die Kulturförderung zunehmend von völkischen Interessen geleitet.
Der zweite Gedanke mit Lukasz Tomaszewski, Monika Grütters und Katarzyna Wielga-Skolimowska "Mutige Künstler sind der Stachel im Fleisch einer Gesellschaft." (Monika Grütters) Angesichts der Kontroversen rund um die Berlinale oder den Buchhandlungspreis ist der deutsche Kulturbetrieb verunsichert. Fragen zur Kunstfreiheit, zu politischer Einflussnahme, zu Kriterien für finanzielle Förderung stehen im Raum. Zwei der renommiertesten Expertinnen der Kulturpolitik sprechen über die Bedeutung der Kunstfreiheit und Kulturförderung in Deutschland. Monika Grütters, Beauftragte für Kultur und Medien a.D., sagt: "Wenn man das avantgardistische Schaffen fördern und stimulieren will, bedeutet das, man muss Künstler ermutigen zum Experiment. Und jedes Experiment schließt das Risiko des Scheiterns ein". Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, meint: "Ich würde mir ein bisschen weniger Empörung wünschen. Das betrifft auch die Medien. Unsere Erfahrung mit der Welt generell ist gerade von Empörung getrieben." Monika Grütters war von 2013 bis 2021 Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Kulturpolitikerin der CDU saß von 2005 bis 2025 als Abgeordnete für die CDU im Deutschen Bundestag. Katarzyna Wielga-Skolimowska stammt aus Warschau und ist seit 2023 Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes. Sie arbeitete am Adam-Mickiewicz-Institut, war Direktorin des Polnischen Instituts Berlin und am Goethe-Institut in München und Riad, Saudi-Arabien, tätig. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:37 Für welche Kunst und Kultur ist Bund zuständig? 00:06:03 Möglichkeiten der staatlichen Förderung 00:09:30 Kunst und Wissenschaft sind frei 00:14:32 Förderstrukturen 00:20:42 Rolle und Auswahl der Fachjurys 00:26:02 Beispiel Polen: Einfluss der Rechtspopulisten 00:32:35 Horizontaler und vertikaler Druck 00:38:01 Einschränkung der Kunstfreiheit in den USA 00:45:51 Gibt es eine institutionelle Immunisierung? 00:51:40 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Erneut hat Kulturstaatsminister Weimer in eine Jury-Entscheidung eingegriffen: Die Gelder für ein Projekt des Hauptstadtkulturfonds wurden nicht bewilligt – bislang ohne Begründung. Das Vorgehen führt laut Jurymitglied Sarah Theurer zu Selbstzensur. Theurer, Sarah www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Im Kanton Luzern sollen die Kosten für die mittelgrossen Kulturbetriebe neu hälftig zwischen dem Kanton und den Standortgemeinden getragen werden. Der Kantonsrat hat diese sogenannte Strukturförderung gutgeheissen. Bislang zahlte der Kanton nur Beiträge an die grossen Kulturinstitutionen. Weiter in der Sendung: · Kriminalstatistik 2025: Im Kanton Luzern nimmt häusliche Gewalt zu. · Die Ibergereggstrasse im Kanton Schwyz wird langfristig gesichert.
Der Streit um den abgesagten Buchhandlungspreis, der von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer vergeben werden sollte, wirft auch Fragen nach Kulturförderung auf. Wird dieser Preises benötigt? Genießt die Buchbranche Sonderrechte? Sind staatliche Kulturpreise sinnvoll? Ist sofort Schaden für die Demokratie zu befürchten, wenn nicht subventioniert wird? Macht sich die Kultur zunehmend davon abhängig? Michael Köhler diskutiert mit Marc Reichwein – Redakteur Literarische Welt, WELT; Josua Straß – Inhaber Buchhandlung Eulennest, Baden-Baden; Martina Tittel – Vors. Landesverband Berlin-Brandenburg im Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Rheinland-Pfalz belegt mit seinen Kulturausgaben im Ländervergleich den letzten Platz. Etwa 74 € waren es 2021, der Durchschnitt lag fast doppelt so hoch. Doch viel ist passiert.-Pfalz liegt mit seinen Pro-Kopf-Kulturausgaben im Ländervergleich auf dem letzten Platz. Nur etwa 74,00 € sind es, der Länderdurchschnitt liegt fast doppelt so hoch. Allerdings sind diese Zahlen aus dem Jahr 2021 – und das Kulturministerium hat in den vergangenen Jahren eine ordentliche Schippe draufgelegt. Auch in Sachen Kulturentwicklungsplanung hat sich eine Menge getan.
Das BKM hat drei Buchhandlungen von der Förderung durch den Buchhandlungspreis ausgeschlossen, nachdem er sie vom Verfassungsschutz hat überprüfen lassen.
(00:35) Die Stadt Bern schaut bei der Kulturförderung genauer hin: Neuer Leitfaden «Vielfalt fördern, Gerechtigkeit stärken» soll dabei helfen. Weitere Themen: (04:56) Leiter von Schloss Versailles wird Direktor des Louvre: Christophe Leribault übernimmt Nachfolge von Laurence des Cars. (05:47) Theaterfestival «jungspund» zeigt in St. Gallen elf Produktionen, die auf junges Publikum abzielen. (10:05) Intergenerationelle Traumata an Bühnen Bern: Regisseurin Anja Behrens inszeniert Aischylos' «Die Orestie». (14:55) Neunfacher Oscar-Anwärter: Tischtennis-Komödie «Marty Supreme» startet in Schweizer Kinos.
Der Luzerner Stadtrat will eine Stärkung der Kulturförderung prüfen, von der vorab kleinere Strukturen und die freie Szene profitieren könnten. Und für das Luzerner Theater will er auch die Buobenmatt miteinbeziehen. Weiter in der Sendung: · Der Dallenwiler Monoskibob-Fahrer Pascal Christen ist an den Paralympics dabei – trotz gebrochenem Hand-Mittelknochen. · Die Ursache eines Brandes in Beromünster ist bekannt – wegen eines heissen Elektro-Ofens konnten sich Gegenstände entzünden.
Eine Raupe beobachten, die zum Schmetterling wird – das fasziniert viele Menschen. Oft schlüpfen aber die Tiere in den Raupenkästen bei den Leuten zu Hause zu früh und sie möchten sie ins Papiliorama in Kerzers bringen. Doch dort heisst es jetzt: Wir wollen diese einheimischen Schmetterlinge nicht. Weiter in der Sendung: · Das Freiburger Kantonsparlament diskutiert über die Kulturförderung.
Ohne Clubs keine Fachkräfte? Eine neue Studie zeigt erstmals mit harten Zahlen: Berlins Clubkultur ist kein Freizeitluxus, sondern ein realer Standortfaktor im internationalen Wettbewerb um Talente. In dieser Folge sprechen Zoe und Jessie darüber, warum Nachtleben, Diversität und sogenannter „Lifestyle Fit“ für Fachkräfte fast genauso wichtig sind wie Jobs – und was das für Stadtpolitik, Wirtschaft und Kulturförderung bedeutet. Wir nehmen außerdem den Live Music Fund unter die Lupe: ein Instrument, das Livemusik absichern soll. Aber funktioniert das in der Praxis wirklich? Wer profitiert wie? Außerdem schauen die beiden Clubkulturexpertinnen auf aktuelle Szenethemen: Neue Clubs, die gerade eröffnen und das prominente Line-Up Announcement von Felix Lobrecht auf dem HIVE. Braucht die Clubszene solche Pop-Momente oder verliert sie dadurch ihr eigenes Profil? Zwischen Good News und Realitätscheck stellen wir die zentrale Frage: Wie viel Kultur braucht diese Stadt – und welche Szene wollen wir eigentlich erhalten?
OBS. Det här är inte hela avsnittet. Vill du få tillgång till alla hela avsnitt? Bli medlem på Sista Måltiden. Som medlem får du tillgång till alla nya och gamla avsnitt i sin helhet och utan reklam. Lyssna i valfri podcast-app, inklusive Spotify. Enkelt att komma igång. Ingen bindningstid. Tryck här för att bli medlem eller gå in på https://sistamaltiden.se. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Underground ist keine Stilrichtung, sondern Arbeit. Meist unsichtbar, oft unbezahlt und selten bequem. In Basel halten Projekte wie Mental Load Agency und Clementine Basel diese Subkultur am Leben. Am Dienstagabend kurz vor Jahresende bringen sie Maraudeur und die Hot Chicks ins Quarterdeck. Wir treffej die zwei Booker:innen für ein Gespräch über DIY, Widerstand, und Kulturförderung. von Mirco Kaempf
Seit gut hundert Tagen ist Michael Kinzer Direktor der Pro Helvetia und somit oberster Kulturförderer der Schweiz. Was bekommen die Steuerzahlenden für die 47 Millionen Franken, welche die Schweizer Kulturstiftung jedes Jahr verteilt? Michael Kinzer ist Gast im «Tagesgespräch». Der Romand mit deutsch-österreichischen Wurzeln hat die Pro Helvetia in einem schwierigen Moment übernommen. Sein Vorgänger wurde, weil er seine Lebenspartnerin in hohe Positionen in der Schweizer Kulturstiftung befördert hatte, zum Rücktritt gedrängt. Die Stimmung in der Pro Helvetia war schlecht. Zudem muss auch die bundesnahe Stiftung sparen. Wie geht Kinzer damit um? Und wo setzt er in seinen ersten zwei Jahren Akzente? Gestritten wird in der Kulturförderung immer wieder über die Vergabepraxis. Gerade in einem kleinräumigen Land wie der Schweiz, wo sich in den verschiedenen Kulturszenen alle kennen, steht schnell der Verdacht der Vetternwirtschaft im Raum. Zudem kritisieren bürgerliche Parteien insbesondere das Engagement der Pro Helvetia im Ausland. Was bringen die Aussenstellen der Kulturstiftung in Neu-Delhi? Und sind die Auslandaufenthalte für Schweizer Kulturschaffende tatsächlich „bezahlte Ferien“, wie bürgerliche Politiker gerne kritisieren? Michael Kinzer ist ein Studienabbrecher und hat sich seine Kulturkompetenz in der Praxis angeeignet. Im alternativen Freiburger Kulturzentrum Frison hat er Konzerte organisiert, in La Chaux-de-Fonds ein Theater geleitet, in Lausanne jahrelang das „Festival de la cité“ organisiert und dann die Kulturabteilung geleitet. Und jetzt ist Kinzer Direktor der Pro Helvetia. Das klingt nach einem Weg hin zu mehr Macht, aber auch hin zu mehr Bürokratie. Wie geht Kinzer damit um? Roman Fillinger hat mit Michael Kinzer darüber gesprochen.
Im deutschen Bundestag wird heute eine Studie des Instituts für Neue Soziale Plastik vorgestellt. In diesem Institut schließen sich jüdische und antisemitismuskritische Regisseur*innen, Dramaturg*innen, Autor*innen und Künstler*innen zusammen und entwickeln Performances, Installationen und Ausstellungen. Jetzt hat das Institut eine Studie herausgegeben, die heute im Bundestag vorgestellt wird. Gibt es einen „stillen Boykott“ gegen kulturelle Zusammenarbeit mit Israel? Benno Plassmann, Co-Direktor des Instituts, bestätigt den Rückzug unterschiedlicher Kultureinrichtungen, er räumt aber ein, dass die Zusammenarbeit im wissenschaftlichen Bereich nach wie vor gut funktioniere. Der klassische Austausch im Bereich der Künste sei aber stark rückläufig: „Es gibt eine Zurückhaltung bei Leuten, die eigentlich gerne mit israelischen Partnern weiter arbeiten wollen, die aber die Auseinandersetzung fürchten.“ Gründe für den Rückzug: kein Antisemitismus Bei Kulturinstitutionen sei häufig Unsicherheit zu spüren. Viele befürchteten, dass sie gezwungen würden, sich zu positionieren. Plassmann sagt: „Das heißt, in künstlersicher Freiheit international zu arbeiten ist weniger und weniger möglich, das ist ein echtes Problem.“ Beratung und Unterstützung wird gewünscht Um Anfeindungen zu begegnen, sei es nötig, Strukturen aufzubauen, da sei das Institut aber erst am Anfang. Plassmann wünscht sich dafür mehr Unterstützung von Bundesländer- und Bundesseite. „Wir sehen auch, in der Wissenschaft ist der Effekt gar nicht so stark, weil es mehr Förderstrukturen gibt." Es gebe zwar das Goethe-Institut und die Kulturstiftung des Bundes, aber keine dezidiert deutsch-israelischen Kulturförderinstrumente.
Fabienne Hoerni, Saxophonistin und Peter Niklaus, ehemalige Lehrer und Gründer der «Oltner Kabarettage» sind zu Gast bei Dani Fohrler. Ein persönliches Gespräch über Leidenschaft, Mut und über den Zauber des Augenblicks. Fabienne Hoerni (50), Saxophonistin, Jazzmusikerin Das Saxophon sei wie eine menschliche Stimme, sagt die Jazzmusikerin Fabienne Hoerni. Sie nutzt es, um Geschichten zu erzählen – mal leise und zart, mal energiegeladen und «funky». Aufgewachsen in Aarburg, arbeitete sie als Teenager zunächst als Pferdepflegerin in den schottischen Highlands – bis sie das Saxophon endgültig in den Bann zog. An der Jazzschule Basel verfeinerte sie ihr Handwerk. Heute ist sie eine gefragte Musikerin zwischen Jazz, Funk und Latin. Sie steht auf grossen Festivalbühnen ebenso wie in kleinen, intimen Clubs. Wenn sie nicht auf der Bühne steht, gibt sie ihr Wissen als Pädagogin weiter. In ihrer Freizeit findet man sie oft draussen. Ihre grosse Liebe zu Pferden ist geblieben. __________________________________________ Peter Niklaus (77) Lehrer, Kulturförderer, Autor Sein Herz schlägt für Kultur. Peter Niklaus war jahrzehntelang Lehrer und prägte als Gründer der Oltner Kabarett-Tage die Schweizer Kleinkunstszene entscheidend. Bis heute hat er nie aufgehört, Neues anzupacken. Der frühere Präsident der Vereinigung solothurnischer Musikschulen führte eine Galerie und leitet bis heute eine Online-Galerie. Inzwischen schreibt er vermehrt: Nach einem Roman veröffentlichte er zuletzt humorvolle Kurzgeschichten aus dem Lehreralltag. Zu seinen Leidenschaften zählen die Philatelie – und lange Zeit auch das Fliegen. Den Pilotenschein hat er mit 50 gemacht und sich damit ein Bubentraum erfüllt. Als Grossvater und unermüdlicher Projektmensch sprüht er weiter vor Ideen. Stillstand kennt er nicht. __________________________________________ Moderation: Dani Fohrler __________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
(00:43 ) Der Basler Dirigent und Kulturförderer Paul Sacher hat mit Nazi-Deutschland sympathisiert. Das belegen Recherchen der freien Journalistin Corinne Holtz. Die Paul Sacher Stiftung bezieht Stellung zu den Vorwürfen. Weitere Themen: (05:52) Kammerspiel in den Tropen – Karl-Heinz Ott brilliert mit seinem neuen Roman «Die Heilung von Luzon». (10:07) Alles andere als rührselig – zum 150. Geburtstag des Solothurner Heimat- und Heimwehdichters Josef Reinhart. (15:03) Fokus auf Familie – das internationale Festival für Animationsfilm Fantoche zeigt in diesem Jahr herausragende Produktionen für Kinder.
(00:41) Paul Sacher war ein angesehener Basler Dirigent und einer der wichtigsten Kulturförderer für klassische Musik im 20. Jahrhundert. Paul Sacher hat aber auch mit Nazi-Deutschland sympathisiert. Wie sehr, das zeigen Dokumente, die die freie Journalistin Corinne Holtz ausgewertet hat. Weitere Themen: (05:26) Neuer Roman des 22-jährigen Schweizer Shootingstars Nelio Biedermann - unsere Literaturredaktorin sagt, ob sich die Lektüre von «Lazar» lohnt. (10:08) Ernsthafte Hommage an einen notorischen Clown - Helge Schneider ist 70 geworden. (15:09) Zwischen Himmel und Hölle - der Technofilm «Sirât» hat beim diesjährigen Filmfestival von Cannes den Preis der Jury gewonnen und läuft jetzt in den Deutschschweizer Kinos.
Seit 2017 ist der türkische Kulturförderer Osman Kavala inhaftiert, verurteilt zu lebenslanger Haft. Kavala wird von der türkischen Justiz ein Umsturzversuch im Zusammenhang mit den Gezi-Protesten 2013 vorgeworfen. Nun wird der Mäzen mit der Goethe-Medaille, dem offiziellen Ehrenzeichen Deutschlands ausgezeichnet. „Kavala war eine zentrale Figur für die außerparlamentarische Opposition“, erklärt Osman Okkan vom Kulturforum Türkei Europa. Auch in der Haft selbst sei Kavala weiter standhaft und engagiert, zum Beispiel kritisiere er die nachgiebige Haltung europäischer Staaten gegenüber dem türkischen Präsidenten Erdogan. Die Verleihung der Goethe-Medaille könnte dieser Kritik und der türkischen Opposition helfen, denn „das einzige, was Erdogan und seine Anhänger ernst nehmen, ist der Druck von außen“, so Osman Okkan im Gespräch mit SWR Kultur.
Each August, something unusual happens on the quiet Åland Islands: a geodesic dome in the middle of the forest becomes a portal. For two days, the Kokong Festival transforms the Dome at Stallhagen into a living instrument, home to ambient drift, off-grid techno, experimental electronics, and the kind of late-night moments that only occur when sound, light, and space align perfectly. Now in its fourth edition, Kokong has outgrown its status as a local curiosity. It's a full-bodied experience, complete with live sets, spatial sound design, visual installations, movement performances, and workshops, crafted by Kulturföreningen Ström, the nonprofit organization that has built Åland's most refined sound system and a wider platform for electronic and electroacoustic arts. This year's edition (August 1 to 2) will feature around thirty acts in total, mixing top-tier Nordic talent with handpicked international guests, all performing just a few feet from the crowd. “This summer's edition will be the biggest yet,” says Johan Grönlund, Chair of Kulturföreningen Ström. “With more international acts, a handcrafted high-end sound system, and greater investments in the visual experience.” Among the headliners are Icelandic dub techno veteran Exos, Swedish modular explorer Andreas Tilliander, and Norwegian legend Mental Overdrive, joined by artists from Austria, the Nordics, and a strong showing of Åland's own community of producers, DJs, and tinkerers. But Kokong's ethos extends well beyond the stage. Free hands-on workshops with synth makers give festival-goers and local youth a chance to build, tweak, and discover. A performance by the Urgrund collective will blend movement, sound, and storytelling into a cohesive experience that defies easy categorization. Kokong moves at its own pace, quietly growing into one of the Nordic region's most thoughtfully curated electronic festivals. As part of this feature, we're thrilled to share an exclusive preview from the upcoming KOKONG Festival Vol.1 Sampler, a compilation capturing the spirit of the festival through sound. The track is a collaboration between Swedish electronic mainstay Andreas Tilliander and Croatian-Swedish jazz innovator Goran Kajfeš. Built on a steady, hypnotic groove, the piece lets Tilliander's textured synth work stretch out like smoke, while Kajfeš's trumpet drifts in and out like a distant signal. It's deep, psychedelic, and quietly ecstatic, exactly the kind of alchemy that feels right at home under the Dome's glimmering ceiling. https://www.kokong.ax https://www.instagram.com/kokongfestival/ https://soundcloud.com/tilliander https://www.instagram.com/tilliander/ Write up by @gilleswasseraman Follow us on social media: https://soundcloud.com/itsdelayed https://linktr.ee/delayed https://www.delayed.nyc https://www.facebook.com/itsdelayed https://www.instagram.com/_____delayed https://www.youtube.com/@_____delayed Contact us: info@delayed.nyc
Carolina Romahn ist Geisteswissenschaftlerin und Kulturmanagerin. Sie studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Seit Dezember 2024 leitet sie als Geschäftsführerin das Team der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Romahn hat reichhaltige Erfahrungen in der Kulturförderung und im Kulturmanagement in der Region Frankfurt RheinMain und in Hessen, war von 2007–2017 Leiterin des Kulturamtes der Stadt Frankfurt und anschließend Ministerialrätin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, u. a. mit den Schwerpunkten Spartenübergreifende Kulturförderung, Literatur, kulturelle Bildung, Kultur- und Kreativwirtschaft, Bildende Kunst sowie internationale Kulturbeziehungen. Carolina Romahn verantwortete in ihren Funktionen in der Kulturverwaltung zahlreiche Kooperationsveranstaltungen im Kulturbereich, so unter anderem eine Ausstellung der Fotografien von Barbara Klemm zum Berliner Mauerfall anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Deutschen Einheit. Romahn bringt gerne Menschen mit kreativen Ideen aus unterschiedlichen Segmenten an einen Tisch und entwickelt mit ihnen gemeinschaftliche Projekte. Sie hat ein großes interdisziplinäres Netzwerk auf regionaler Ebene, Landes- und Bundesebene und ist mit den kulturellen Nuancen der Region Frankfurt RheinMain bestens vertraut. Ihr bisheriges Engagement und ihre Fähigkeit, verschiedene Perspektiven zu vereinen, werden dazu beitragen, die Vision der WDC 2026 zu verwirklichen: Design als Werkzeug für demokratische Teilhabe und sozialen Wandel – ganz im Sinne von ,Atmospheres for a better lifeʽ.
Letzten Herbst vergab der Kanton den Kulturförderpreis an die Basler DJ Leila Moon, zog ihn aber wegen umstrittenen Aussagen der Künstlerin wieder zurück. Nun rekurriert Leila Moon gegen den Entscheid.
Petzold, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Abteilung Kultur des Kantons Basel-Stadt vergibt für das Jahr 2025 keinen Kulturförderpreis. Das bestätigt die Leiterin Katrin Grögel. Letztes Jahr zog der Kanton die Preisvergabe zurück, wegen umstrittener Äusserungen der prämierten Künstlerin Leila Moon. Ausserdem Thema: · Defizite in Baselbieter Gemeinden · Awareness am ESC · Literaturfestival BL
Vor gut einem Monat wurde der Istanbuler Bürgermeister İmamoğlu verhaftet. Er gilt als aussichtsreicher Herausforderer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einer kommenden Präsidentschaftswahl und seine Verhaftung wird weithin als politisch motiviert kritisiert. Dies nehmen wir zum Anlass, um die Kulturmittler:innen Folge mit der Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan neu zu veröffentlichen. Ursprünglich erschien die Episode im November 2022 vor der letzten Präsidentschaftswahl in der Türkei. Politisch motivierte Prozesse gegen regimekritische Personen sind in der Türkei nahezu an der Tagesordnung. Begründet werden sie durch die Anti-Terror-Gesetzgebung der Türkei, auch wenn der Europäische Gerichtshof diese Inhaftierungen als rechtswidrig einstuft – wie im prominenten Fall des Kulturförderers und ifa-Preisträgers Osman Kavala. In der aktuellen Folge des ifa-Podcasts berichtet die Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei hinsichtlich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und dem Verhältnis zu Europa. Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen im kommenden Jahr befürchtet sie eine Verschlechterung der Situation. Zur Unterstützung fordert sie eine aktivere und klare Positionierung Deutschlands und der EU gegenüber der türkischen Regierung. Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/Folge43Transkript Mehr Informationen zum ifa-Preis: https://www.ifa.de/organisation/ifa-preis/
van Kleef, Rike www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ottersbach, Niklas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Teile der AfD in Sachsen-Anhalt versuchen das Konzept einer "patriotischen Kulturförderung" durchzusetzen: zum Beispiel mit der Diffamierung der Bauhaus-Ästhetik, experimenteller Musik oder politischer Bildung. Bislang mit mäßigem Erfolg. Ottersbach, Niklas www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Trebing, Saskia www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat am Montag verschiedene Beteiligte an den Runden Tisch geladen, um Einsparmöglichkeiten im Gesundheitswesen zu diskutieren. Dabei hat man sich darauf geeinigt, ab 2026 jährlich rund 300 Millionen Franken einzusparen. Weitere Themen: (01:40) Akteure im Gesundheitswesen formulieren gemeinsames Sparziel (08:51) «Russland ist für Europa auch langfristig ein Problem» (17:17) Keine ausgelagerten Asylverfahren: Italiens Richter bleiben hart (20:25) Die Schweiz soll für EU-Länder Steuern eintreiben (24:50) Klimawandel: neue Szenarien für Skigebiete (29:19) Bulgariens zersplitterte Politik: Wie weiter? (34:57) Kulturförderung: Weniger Konzerte wegen neuem Mindestlohn