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Unser Umweltminister klärt auf. Dass wir unsere Wälder finanziell künftig im Trockenen stehen lassen, «ist der Schuldenbremse anzulasten». Gabriel Vetter findet, das ist «dicke Post»! Nein, schlimmer: das ist ein Postauto ohne Bremsen!! Das ist B-Post zum Preis von A-Post!!! Der Kabarettist Gabriel Vetter, ein Sprachseziermeister und satirischer Mülltrenner ersten Ranges, ordnet und kommentiert die Töne der Woche in prächtig absurden Collagen und beweist: Unsinn ist Sinn und Sinn ist Unsinn. Alle drei Wochen am Samstag. Hier auf SRF 1. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag,08.08.2026, 13.00, Radio SRF 1 Sonntag, 09.08.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Zu besonderen Anlässen besondere Gäste! Deshalb hat Matussek diesmal Tino Chrupalla eingeladen, den AfD-Co-Vorsitzenden, um mit ihm zu plaudern: über den grandiosen Wahlsieg von Donald Trump und über dessen erstes Opfer, die längst überfällige deutsche Ampelregierung. Warum? Weil FDP-Lindner nicht die Schuldenbremse lockern will und somit Geld für die Waffen in die Ukraine fehlt, die Trump nicht mehr bezahlen will, die aber ganz besonders die Freiheit der Grünen verteidigen. Weiteres Thema: der Mauerfall vor 35 Jahren. Matussek, West, und Chrupalla, Ost, über das Aufwachsen in verschiedenen Systemen, über Stasi und Staatssozialismus, über Handwerk und Unternehmertum, über das schöne Görlitz, über die Junge Union und die AfD. (Wiederholung vom 8. November 2024)
Nur Belgien nimmt seinen Bürgern mehr weg als Deutschland – mit einem Steuer- und Abgabenkeil von 49,3 Prozent für alleinstehende Durchschnittsverdiener liegt Deutschland laut aktuellem OECD-Vergleich auf Platz zwei von allen untersuchten Ländern. Dabei entfällt weniger als ein Drittel dieser Last tatsächlich auf Steuern – der Rest sind Sozialabgaben, bei denen die Arbeitnehmerseite mit 17,76 Prozentpunkten deutlich über dem OECD-Durchschnitt liegt. Zum Vergleich: Länder wie die Schweiz, Irland, Japan, Kanada, die USA oder Großbritannien kommen auf einen Abgabenkeil von nur rund 30 Prozent – und das sind alles keine Länder, die für soziale Kälte bekannt sind. Wir ordnen ein, warum diese Zahlen 2027 noch unvorteilhafter werden könnten, wenn die GKV-Beitragsbemessungsgrenze einmalig um 300 Euro monatlich auf voraussichtlich rund 6.400 Euro steigt. Bei Unternehmen zeigt sich ein ähnliches Bild: Mit rund 30 Prozent Körperschaft- und Gewerbesteuer liegt Deutschland deutlich über Ländern wie Ungarn, Bulgarien oder Zypern mit nur rund 10 Prozent – nur Japan und Malta besteuern Unternehmensgewinne noch stärker. Bei Vollausschüttung landet Deutschland bei einer Gesamtbelastung von etwa 48,6 Prozent, während Kanada, Dänemark und Großbritannien sogar auf 55 Prozent kommen. Seit der letzten großen Steuerreform 2008 hat sich strukturell wenig getan – wegen Schuldenbremse und Rentenfinanzierung ist laut unserer Einschätzung auch künftig keine große Reform in Sicht, trotz der ab 2028 geplanten Reduzierung der Körperschaftsteuer. Wir erklären außerdem, warum der reine Steuersatz nicht alles ist: Der in Deutschland bei der Gewerbesteuer ausgeschlossene Verlustrücktrag nach § 8 GewStG, die Hinzurechnungsvorschriften und die Frage, ob die eigentlich aufkommensneutral gedachte Grundsteuerreform de facto zur Steuererhöhung durch die Hintertür wird, spielen für die tatsächliche Belastung eine mindestens ebenso große Rolle. Ganz anders sieht es bei der Umsatzsteuer aus: Hier steht Deutschland mit seinem Regelsatz gut da – nur Malta und Luxemburg liegen in der EU noch niedriger. Wir rechnen vor, warum eine Anhebung um nur einen Prozentpunkt bereits 15 bis 16 Milliarden Euro Mehreinnahmen bringen würde, und warum die Politik trotzdem lieber an anderen Stellschrauben dreht. Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf Spitzensteuersätze im internationalen Vergleich – angeführt von Japan – und erklären, warum auch dieser Wert wenig über die tatsächliche Belastung aussagt, wenn steuerfreie Immobilienverkäufe und Begünstigungen beim Unternehmensverkauf gegenläufig wirken. Unser Fazit: Bei der Steuerquote im Verhältnis zum BIP steht Deutschland international gar nicht so schlecht da – trotzdem sprechen wir uns für eine niedrigere Steuerbelastung aus und erklären, welche Effekte auf Investitionsbereitschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung dahinterstecken. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
Milliarden für Panzer und Raketen, finanziert mit neuen Schulden. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steigen die Verteidigungsausgaben rasant. Wie lange kann Deutschland das stemmen?
Im Rahmen der so genannten Ertüchtigungsinitiative feuern wir mit unseren Steuergeldern den Ukraine-Krieg so richtig an.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Unser allseits geliebter und respektierter Bundeskanzler Friedrich Merz hatte mal wieder seine Spendierhosen an. Andächtig, geradezu in heiliger Ehrfurcht standen jüngst Merz und der ukrainische Präsident Wolodomir Selenski um das Modell einer Drohne herum (1). Diese meditative Inbrunst ist wohl auch nötig. Denn hier wurde gerade der bislang größte Drohnenkauf für die Ukraine besiegelt. Ja, die Ukraine erhält sage und schreibe 50.000 Drohnen für einen Gesamtwert von 90 Millionen Euro. Und wer, lieber Leser, liebe Leserin, bezahlt diese Drohnen? Wir deutschen Steuerzahler! Sie, ich und der nette Eisverkäufer von nebenan. Sie haben richtig gehört. Deutschland bestellt die 50.000 Drohnen. Deutschland bezahlt die 50.000 Drohnen. Und die Ukraine bekommt die süßen Spielzeuge von uns geschenkt. Ist das nicht rührend? So viel Selbstlosigkeit?Stellen Sie sich nur mal vor, auf der Straße kommt ein rüder Kerl auf Sie zu, zieht Ihnen die Geldbörse aus der Tasche, geht damit ins nächste voll besetzte Wirtshaus, nimmt Ihr Bargeld und ruft aus: „Lokalrunde! Alles meine Freunde!“ Genau das ist uns deutschen Steuerzahlern, nicht zum ersten Mal leider, gerade eben passiert. Unser Steuergeld ist eigentlich dazu da, um den gesetzlichen Versorgungsauftrag zu erfüllen. Verkehr, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, öffentliche Sicherheit. Unser Geld ist nicht dazu da, die Regierungen fremder Staaten mit Kriegsgeschirr vollzupumpen.Nun ist unsere Regierung um eine gute Ausrede aber auch diesmal wieder nicht verlegen. Das besagte Geld für die ukrainischen Drohnen stammt nämlich aus einer so genannten „Ertüchtigungsinitiative“. Die Ausrede lautet: das Geld für die Ukraine ist voll gut angelegt. Denn wenn ein Land vor unserer Haustür von einem Aggressor attackiert wird, dann werden wir dem angegriffenen Land mit Geld und Know how unter die Arme greifen. Die von uns beschenkten Länder werden durch unsere Hilfe ertüchtigt, sich selber zu wehren. Mit eigenen Soldaten, eigener Infrastruktur und eigenem Risiko. Dann kann es sein, dass der böse Aggressor gar nicht bis zu unserer Haustür vordringen kann. Die Ertüchtigungsinitiative wurde von der Bundesregierung im Jahre 2015 ins Leben gerufen. Über viele Jahre kamen alle möglichen Frontstaaten zu Russland in den Genuss von einigen hundert Millionen Euro, um sich zu ertüchtigen. Seit dem Beginn des ukrainisch-russischen Krieges im Jahre 2022 allerdings wurde der Betrag für die Ertüchtigung mindestens um den Faktor zehn angehoben. Und, was meinen Sie, wie viel wir deutschen Steuerzahler im laufenden Haushaltsjahr 2026 an die Ukraine verschenken? Nun, es sind stolze zwölf Milliarden Euro . Geben wir ohne erkennbare Gegenleistung an die ukrainische Regierung. Hans im Glück.Und das Geld für die Ertüchtigungsinitiative ist kein so genanntes „Sondervermögen“ außerhalb des regulären Bundeshaushalts. Nein, es ist vielmehr integraler Bestandteil des Bundeshaushaltes, der unsere deutschen Bedürfnisse abdecken soll (3). Und während die Bereiche Erziehung, Bildung, Verkehr, Infrastruktur oder auch Gesundheit gerade unter dem Vorwand der Schuldenbremse erbarmungslos zusammengestrichen werden, gilt diese Schuldenbremse für den besagten Ertüchtigungsfond nicht....https://apolut.net/ukraine-fuhrt-krieg-wir-zahlen-von-hermann-ploppa/
Deutschlands Schuldenquote wirkt im internationalen Vergleich solide – doch demografischer Wandel, Rentenlasten und europäische Gemeinschaftsschulden erhöhen den Druck auf die Staatsfinanzen. Der Ökonom Friedrich Heinemann erklärt, wann neue Schulden sinnvoll sind, warum Sondervermögen nicht automatisch Zukunftsinvestitionen schaffen und welche Reformen bei Rente, Arbeit und Wachstum notwendig werden.
Nach der scharfen Kritik von SVP-Kantonsrat und Präsident der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission Hans Eschemoser an der Zusammenarbeit mit der Thurgauer Regierung, reagiert diese nun offiziell. Sie bedauert den Konflikt und möchte den Dialog mit den Fraktionspräsidien des Grossen Rates suchen. Weitere Themen: · 19-jähriger Mann im Seealpsee vermisst – Suchaktion läuft · Motorradfahrer stirbt nach Frontalkollision in Salmsach · Glarner Regierung will Schuldenbremse nicht anpassen
Tue, 30 Jun 2026 21:04:45 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17370578/74282d10-56b8-4448-b038-8b7139501a2e 540ce250200a10d93e5d5183c823a018 Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 Erhalte einen exklusiven Rabatt von 15 % auf die Datentarife von Saily! Verwende beim Bezahlen den Code „zwanziger“. Lade die Saily-App herunter oder besuche https://saily.com/zwanziger Werbung: Incogni Hol dir deine persönlichen Daten zurück mit Incogni! Nutzt den Code ZWANZIGER über den Link unten und erhaltet 60% Rabatt auf das Jahresabo: https://incogni.com/zwanziger Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de 00:00:00 Es war Juni Wolfgang berichtet vom vorigen Abend in der Kölner Philharmonie, wo Grigory Sokolov Beethoven und Schubert spielte und sechs Zugaben gab, sodass er erst um 23 Uhr herauskam. Er erwähnt, dass viele Zuschauer den Saal nach dem Hauptprogramm fluchtartig verließen, um das Fußballspiel zu sehen. 00:00:52 Fussball WM Stefan und Wolfgang sprechen über die Schlagzeile, dass Jürgen Klopp die Rettung für die Nationalmannschaft sein könnte. Wolfgang vergleicht diese Debatte mit der Frage nach dem nächsten Bundespräsidenten und schlägt scherzhaft vor, Hape Kerkeling zum Bundestrainer zu machen; Stefan wirft ein, man brauche vielleicht eine Frau, und nennt Ilse Aigner. 00:03:16 Werbung Werbung für Saily, eine eSIM für Reisen. 00:05:19 Hitze Stefan berichtet von seiner Rückfahrt nach Frankfurt, das als heißeste Stadt Deutschlands gelte. Wolfgang fordert eine Debatte über Klimaanlagen für alle und kritisiert, dass sich diese in Gastronomie und Hotellerie noch nicht durchgesetzt hätten. Stefan plädiert dafür, statt über den Klimawandel über Klimaanpassung zu reden; er nennt die in Frankfurt am Freitag erstmals überschrittenen 40 Grad, zwei Notarzteinsätze in der Klasse seines Sohnes und kritisiert, dass der Journalismus einen Berliner Wasserwerfer feiere, statt über Klimatisierung zu sprechen. 00:11:14 Liberalismusdebatte Stefan und Wolfgang widmen sich einem rund 30-minütigen Deutschlandfunk-Essay von Nils Schniederjann mit dem Titel „Die Machtfrage. Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien?". Im Essay heißt es, ausgehend vom Karlsruher Klima-Urteil vom 24. März 2021, die Linke habe sich an den Liberalismus gekettet und habe wie die Liberalen Angst vor dem Volk; unterschieden wird zwischen Demokratie und liberaler Demokratie, in der Institutionen und Gerichte den politischen Spielraum begrenzen. Der Clip beruft sich auf den französischen Philosophen Jean-Claude Michéa und auf postliberale Denker wie Patrick Deneen, Adrian Vermeule und Sohrab Ahmari. Wolfgang stellt wiederholt die Frage, ob man für Klimaschutz oder Umverteilung überhaupt Karlsruhe und die Verfassung brauche oder ob man der Mehrheit mehr zutrauen solle, und verweist dabei auf Nancy Frasers „progressiven Neoliberalismus", Catherine Lius These zur Professional Managerial Class sowie auf Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann. Stefan argumentiert demgegenüber, das Klimathema falle anders als die Schuldenbremse unmittelbar unter die Menschenwürde des Artikels 1. Beide bemängeln, dass die postliberale Debatte zu wenig über Geld und Kapitalismus spreche; Wolfgang führt am Beispiel der Notenbankunabhängigkeit (EZB, Trump und die Fed, mit Verweis auf Adam Tooze und Liz Truss) aus, dass eine konsequente Politisierung einen radikalen Umbau bedeuten würde. Als Beispiele illiberaler Entwicklungen nennt der Essay die annullierte rumänische Präsidentschaftswahl mit dem nicht zugelassenen Călin Georgescu und den ignorierten Berliner Enteignungs-Volksentscheid. Zum Abschluss richtet Wolfgang an die postliberale Linke die Gegenfrage, ob sie nicht selbst Angst vor der Freiheit habe. 01:38:34 Sommersalon Wolfgang und Stefan kündigen den Sommersalon am 22. August im klimatisierten Saalbau Bornheim in Frankfurt an, einen Live-Podcast ohne festgelegtes Thema, zu dem es Tickets auf neue20er.de gibt. 01:39:47 Rentenkommission Stefan und Wolfgang besprechen den Abschlussbericht der Alterssicherungskommission; Stefan kritisiert, dass die mediale Rezeption die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente nicht durchdrungen habe. Er erläutert das Modell: Ab 2031 werde der Beitragssatz paritätisch um zwei Prozentpunkte (rund 30 Milliarden Euro jährlich) erhöht, das Geld in vorausgewählte Fonds investiert, ohne Vererbbarkeit und mit selbst getragenem Risiko, und laut Bericht bevorzugt im Ausland angelegt; so würden über zwanzig Jahre rund 600 Milliarden Euro während des Renteneintritts der Babyboomer dem Umlagesystem entzogen. Wolfgang ordnet das Vorgehen als beschleunigte Deindustrialisierung ein, da das Geld ins Ausland statt in deutsche Unternehmen fließe. In Clips aus Pressekonferenz und Tag der Industrie äußern sich Friedrich Merz, der die Integration der Kapitalrente in die erste Säule als Einlösung der christlichen Soziallehre bezeichnet, Bärbel Bas, die den Bericht trotz eigener Unkenntnis des Textes als „Gesamtkunstwerk" ohne Rosinenpicken einführt, sowie Frank-Jürgen Weise und Annika Klose, die unter anderem auf die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und ein Mischmodell nach schwedischem Vorbild eingehen. Stefan unterscheidet Alterssicherung und Rentenkasse, beziffert beitragsfremde Leistungen auf 60 bis 100 Milliarden Euro und benennt die eigentliche Deckungslücke mit 1,2 Prozent des BIP beziehungsweise 54 Milliarden Euro. Beide kritisieren die Empfehlung, ausschließlich Löhne und Gehälter zur Beitragsbemessung heranzuziehen und Kapitalerträge, Mieteinnahmen sowie Vermögens-, Erbschafts- und Abgeltungsteuer auszuklammern. Wolfgang verweist auf das Mackenroth-Theorem und kennzeichnet Merz als Blackrock-Kanzler. 03:05:17 Krieg und Aufrüstung Wolfgang leitet das Kapitel mit einer Wirtschaftsmeldung aus dem Handelsblatt Morning Briefing zum Stellenabbau bei VW, Mercedes und Bosch ein, wonach bis zu 100.000 weitere Stellen wegfallen könnten. Anschließend spielen die beiden mehrere Clips aus dem Podcast „Lanz & Precht" ein, in dem der Investigativjournalist Christian Schweppe über die Rüstungsindustrie spricht; Schweppe erklärt die sogenannte Bonner Formel mit einer auf rund sechs Prozent begrenzten Rendite und beschreibt die Preisbildung als Blackbox, in der selbst das Parlament und die Preisprüfer im Beschaffungsamt BAAINBw in Koblenz die Preise kaum nachvollziehen könnten, mit Beispielen wie 65.000 Euro für ein Funkgerät und einem Tag im Haushaltsausschuss, an dem rund 50 Milliarden Euro an Rüstungsvorlagen in vier Stunden bewilligt worden seien. Stefan spricht von Bereicherung und davon, dass dieselben Akteure die Bedrohungsdebatte vorantrieben; Wolfgang verweist auf Abgeordnete aus Rüstungs-Wahlkreisen. Im zweiten Teil spielt Wolfgang Clips von Ursula von der Leyen bei der Ukraine Recovery Conference in Danzig ein, in denen sie die ukrainische Drohnenproduktion, den Ukraine-Support-Loan und eine tiefere Integration der Verteidigungsindustrie lobt; Wolfgang stellt dem die These einer Verbilligung des Krieges gegenüber und kritisiert, dass ukrainische Männer im wehrfähigen Alter durch eine Absprache mit Selenskyj nicht mehr unter die Massenzustromrichtlinie fielen. Wolfgang referiert einen Artikel von Yaroslav Trofimov im Wall Street Journal über russische Drohungen gegen die baltischen Staaten und zitiert Kaja Kallas, Russland müsse eskalieren, um die Mobilmachung zu rechtfertigen. Den Abschluss bilden Clips von John Mearsheimer aus einem Gespräch mit Daniel Davis, in denen Mearsheimer argumentiert, der Westen und die Ukraine führten gemeinsam einen Drohnenkrieg gegen Russland und Putin betrachte den Westen als Kriegspartei. Wolfgang kritisiert, dass keine friedenspolitische Stimme mehr vernehmbar sei und die AfD die Lage instrumentalisiere. 03:54:28 Sozialpolitik Stefan und Wolfgang besprechen mehrere Clips zu außen- und sozialpolitischen Themen. Zunächst zitieren sie einen Deutschlandfunk-Clip mit Außenminister Johann Wadephul, der sagt, die Außenpolitik richte sich nicht nur nach völkerrechtlichen Maßstäben, sondern wäge auch Bündnis-, Wirtschafts- und sicherheitspolitische Interessen ab. Anschließend geht es um die BAföG-Kürzungen anhand eines Gesprächs von Wolfgang Heim mit Helene Bubrowski (künftige Herausgeberin der FAZ), in dem ein Interview mit Forschungsministerin Bär und eine Äußerung des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer zu einem kurzzeitigen, wieder einkassierten Politikskandal werden. Ein längerer Deutschlandfunk-Bericht zur Pflegeversicherung wird eingespielt: ohne Reform stiegen die Defizite bis 2028 auf über 15 Milliarden Euro, geplant seien unter anderem eine fachliche Pflegebegleitung statt Geldleistungen bei Pflegegrad 1, gekürzte Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und eine Abkehr von der Tarifbindung; zu Wort kommen Albert Stegemann (CDU), Katja Kipping vom Paritätischen Gesamtverband, DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, GKV-Sprecher Florian Lanz und der SPD-Gesundheitspolitiker Christos Pantazis. Zum Abschluss greifen sie einen AfD-Redebeitrag von Christina Baum zur Organspende auf, in dem diese vor Organkriminalität warnt und nach psychischen Folgen einer „Wesensveränderung" durch ein fremdes Organ fragt, was Stefan und Wolfgang mit Fragen nach „Deutschsein" und Migrationshintergrund verknüpfen. 04:12:36 Salon-Hinweise Wolfgang kündigt die beiden im Salon besprochenen Bücher an: das neue Buch der Philosophin Eva von Redecker zum „Drang nach Härte" und, zur Frage nach dem Faschismusbegriff, das Buch von Oliver Nachtwey und Carolin Amlinger sowie auszugsweise das neue Buch von Anna-Verena Nosthoff über Kybernetik und Politik (Suhrkamp). Er erläutert die Abo-Möglichkeiten über neue20er.de und Steady (mit Zugang zum Salon-Archiv), Patreon und Apple und verweist auf eine im letzten Live-Salon mit Jan-Philipp Reemtsma geführte Diskussion zum Faschismusbegriff. Zum Schluss weisen sie auf den Sommersalon am 22. August im Saalbau Bornheim in Frankfurt hin. full Wolfgang und Stefan besprechen den Juni 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 15555
«So nicht, lieber Bundesrat», titelt die FDP diese Woche. Die Freisinnigen wollen mehr sparen und auf keinen Fall eine höhere Mehrwertsteuer für die Aufrüstung. Wie soll das gehen? Und: Warum der Konfrontationskurs mit Karin Keller-Sutter? Kritische Fragen an FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann. Satte Gewinne vor allem der Pharmaindustrie lassen beim Bund die Steuereinnahmen sprudeln. Wegen dieser Entwicklung sei keine zusätzliche Sparrunde mehr nötig, sagt der Bundesrat. Und die Mehrwertsteuer zugunsten von Armee und Aufrüstung könne nun weniger stark steigen. Die FDP reagiert heftig und verlangt, dass der Bundesrat an weiteren Sparmassnahmen festhält. Weshalb? Und: Wie sieht es bei der FDP mit der eigenen Spardisziplin aus? FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann stellt sich kritischen Fragen. Auch bei der Armeefinanzierung geht die Partei auf Konfrontationskurs mit der eigenen Finanzministerin. Karin Keller-Sutter sagt: Die fehlenden zwei Milliarden Franken pro Jahr liessen sich kaum anders finanzieren als über eine höhere Mehrwertsteuer. «Wir hatten Entlastungsmassnahmen, wir hatten Mehreinnahmen, viel mehr kann man nicht mehr machen», so die FDP-Bundesrätin. Der Parteichef widerspricht. Doch die Vorschläge der FDP haben es in sich: Sie ist bereit, die Armee zu Lasten der Kantone und zum Teil unter Umgehung der Schuldenbremse zu finanzieren. Wie freisinnig ist das? Thema in der Samstagsrundschau ist schliesslich auch die Entwicklungszusammenarbeit. Diese Woche hat der Bundesrat Kürzungen beschlossen, vor allem aber auch einen massiven Umbau – weg von langfristigen Entwicklungsprojekten hin zur humanitären Hilfe, zur Nothilfe also. Die FDP möchte noch mehr sparen bei der langfristigen Hilfe. Doch selbst Freisinnige warnen vor einem Eigentor für die Schweiz. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
«So nicht, lieber Bundesrat», titelt die FDP diese Woche. Die Freisinnigen wollen mehr sparen und auf keinen Fall eine höhere Mehrwertsteuer für die Aufrüstung. Wie soll das gehen? Und: Warum der Konfrontationskurs mit Karin Keller-Sutter? Kritische Fragen an FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann. Satte Gewinne vor allem der Pharmaindustrie lassen beim Bund die Steuereinnahmen sprudeln. Wegen dieser Entwicklung sei keine zusätzliche Sparrunde mehr nötig, sagt der Bundesrat. Und die Mehrwertsteuer zugunsten von Armee und Aufrüstung könne nun weniger stark steigen. Die FDP reagiert heftig und verlangt, dass der Bundesrat an weiteren Sparmassnahmen festhält. Weshalb? Und: Wie sieht es bei der FDP mit der eigenen Spardisziplin aus? FDP-Co-Präsident Benjamin Mühlemann stellt sich kritischen Fragen. Auch bei der Armeefinanzierung geht die Partei auf Konfrontationskurs mit der eigenen Finanzministerin. Karin Keller-Sutter sagt: Die fehlenden zwei Milliarden Franken pro Jahr liessen sich kaum anders finanzieren als über eine höhere Mehrwertsteuer. «Wir hatten Entlastungsmassnahmen, wir hatten Mehreinnahmen, viel mehr kann man nicht mehr machen», so die FDP-Bundesrätin. Der Parteichef widerspricht. Doch die Vorschläge der FDP haben es in sich: Sie ist bereit, die Armee zu Lasten der Kantone und zum Teil unter Umgehung der Schuldenbremse zu finanzieren. Wie freisinnig ist das? Thema in der Samstagsrundschau ist schliesslich auch die Entwicklungszusammenarbeit. Diese Woche hat der Bundesrat Kürzungen beschlossen, vor allem aber auch einen massiven Umbau – weg von langfristigen Entwicklungsprojekten hin zur humanitären Hilfe, zur Nothilfe also. Die FDP möchte noch mehr sparen bei der langfristigen Hilfe. Doch selbst Freisinnige warnen vor einem Eigentor für die Schweiz.
Hörnsheimer Eck: Aldi und dm ergänzen Edeka in Wetzlar, reparierte Dillbrücke kehrt nach Wetzlar zurück und keine Schuldenbremse für Hüttenberg. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: Hörnsheimer Eck: Aldi und dm ergänzen Edeka in Wetzlar https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/hoernsheimer-eck-aldi-und-dm-ergaenzen-edeka-in-wetzlar-5802642 Reparierte Dillbrücke kehrt nach Wetzlar zurück https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/reparierte-dillbruecke-kehrt-nach-wetzlar-zurueck-5810366 Keine Schuldenbremse für Hüttenberg https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/huettenberg/keine-schuldenbremse-fuer-huettenberg-5791015 Cyberangriff auf Stadttheater Gießen: „Wir spielen weiter“ https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-giessen/giessen/cyberangriff-auf-stadttheater-giessen-wir-spielen-weiter-5818068 Linienbusse fahren in Wetzlar wegen Vollsperrungen anders https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/wetzlar/linienbusse-fahren-in-wetzlar-wegen-vollsperrungen-anders-5817268 Ein Angebot der VRM.
In vielen grossen Volkswirtschaften steigen die Staatsschulden weiter: In den USA kommen jährlich fast zwei Billionen US-Dollar dazu. Und auch Deutschland hat kurz vor dem Amtsantritt von Kanzler Friedrich Merz im Frühjahr 2025 seine Schuldenbremse gelockert, um bis zu 500 Milliarden Euro auszugeben für die Infrastruktur und die Sicherheit. Nun steigen als Folge des Iran-Kriegs parallel dazu die Preise. Wie wird sich das auf die Staatsfinanzen auswirken? Sind das gute Nachrichten, weil die Teuerung die Staatsschulden weginflationiert? Oder sind das schlechte Nachrichten, weil gleichzeitig mit der Inflation auch die Zinsen auf den Staatsschulden steigen? www.fabiocanetg.ch Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio Canetg, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Stichworte: Staatsverschuldung, Staatsschulden, Schulden, Sondervermögen, Schuldenbremse, Defizite, Staatsausgaben, Zinsen, Zinsausgaben, Inflation, Teuerung, Kaufkraft, Realzins.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Mehr Schulden für Verteidigung, mehr Druck auf den Sozialstaat, mehr Streit über Investitionen: Auf dem IMK Forum wurde deutlich, warum sich die eigentliche Debatte nicht ums Sparen dreht – sondern um die Frage, welche Wirtschaft Deutschland künftig haben möchte.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Kurz vor der Bundestagswahl, im Februar 2025, hat Prof. Hans-Werner Sinn bei bto in Episode #277 die Wahlprogramme der Parteien analysiert. Sein Befund: Deutschland brauche einen radikalen Neustart, der weit über die Agenda 2010 hinausgeht. Doch keine der antretenden Parteien – weder Union, SPD, Grüne, FDP, BSW noch AfD – habe die nötigen wirtschaftspolitischen Antworten geliefert, um den Niedergang aufzuhalten.14 Monate später passt die Bilanz der Koalition aus Union und SPD unter Friedrich Merz in das Bild, das Sinn gezeichnet hat: Verteidigungsausgaben steigen kreditfinanziert, die Schuldenbremse wurde über Sondervermögen ausgehöhlt, statt Reform baut das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente den Sozialstaat weiter aus und der IMF Fiscal Monitor (04/2026) weist Deutschland als das Industrieland mit der größten fiskalischen Verschlechterung aus.Seit der Folge „Wahl ohne Wahl?” hat Sinn nachgelegt: Sein neues Buch „Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa" (Dezember 2025) plädiert für eine politische Union mit eigener Armee. Die Wirtschaftspolitik der Koalition hat er wiederholt scharf kritisiert. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceOriginalfolge bto #277 Wahl ohne Wahl? (Februar 2025) mit Prof. Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/mrxf2a5z Buch Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa von Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/2wwb2f5d €uro-Interview Was lehrt die Geschichte für unsere Lage, Herr Prof. Sinn? (13. Dezember 2025): https://tinyurl.com/yeyf6a7x SWR1-Interview So steht es um die deutsche Wirtschaft mit Prof. Hans-Werner Sinn (13. Januar 2026): https://tinyurl.com/yc2x85nu Vortrag Der europäische Verteidigungsbund von Prof. Hans-Werner Sinn am IWP Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik der Universität Luzern, 24. April 2026: https://tinyurl.com/35fehvk6 IWF Fiscal Monitor April 2026: https://tinyurl.com/h8rsx7s7 Studie Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://tinyurl.com/2ref2c2b Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: https://tinyurl.com/57er9nvc beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die verfassungsrechtliche Schuldenbremse gilt vielen als Garant solider Staatshaushalte. In der Praxis werden jedoch durchaus neue Schulden aufgenommen, etwa über Sondervermögen. Sebastian Huhnholz meint: Staatliche Verschuldung sinkt so nicht, sondern wird anders organisiert – mit weitreichenden Folgen für demokratische Gestaltungsspielräume. Im Gespräch mit Hannah Schmidt-Ott geht es um den Zusammenhang von Finanzpolitik und Herrschaft, die Ideengeschichte der Schuldenbremse, Schattenhaushalte und die Gefahr eines schleichenden Verfassungsumbaus. Sebastian Huhnholz ist Politikwissenschaftler im Bereich der Politischen Theorie und Ideengeschichte und forscht zu Fragen demokratischer Staatsfinanzierung. Er ist Gastprofessor an der Freien Universität Berlin sowie Fellow am Hamburger Institut für Sozialforschung. LiteraturSebastian Huhnholz: Der andere Ökonom. Max Webers Spätwerk und die fiskalische Verfassung einer neuen deutschen Demokratie, Duncker & Humblot 2025.Sebastian Huhnholz, Aaron Sahr und Eva Weiler (Hrsg.): Politische Theorien öffentlicher Finanzen. Zur (De-)Politisierung von Geld, Eigentum und Steuern, Leviathan-Sonderband 43, Nomos 2025.Sebastian Huhnholz und Philip Manow: „Fiskalischer Konstitutionalismus. Von Aufgaben, Ausgaben und Ausnahmen“, in: Huhnholz, Sahr, Weiler (Hrsg.), Politische Theorien öffentlicher Finanzen, S. 159–184.Sebastian Huhnholz: „Nach den Sondervermögen ein Sondervotum. Das Karlsruher Urteil zum Solidaritätszuschlag“, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, 79 (2025), 913, S. 29–42. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschland steckt fest zwischen den Machtblöcken: China rüstet industriell auf, Amerika zieht die Daumenschrauben an – und Europa schaut zu im eigenen Schicksalsdrama. Wie behauptet sich der Standort D, wenn die alten Regeln der Globalisierung nicht mehr gelten? Wie viel Offenheit, wie viel Schulden, wie viel Verteidigung braucht ein Land, das wieder ernst genommen werden will? Darüber streite ich mit zwei Ökonomen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Daniel Stelter, scharfzüngiger Chronist des deutschen Abstiegs und Autor von „Absturz". Und Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Mitarchitekt des 500-Milliarden-Sondervermögens und Reformer der Schuldenbremse. Es geht um Trumps asymmetrische Deals, Chinas Griff um die seltenen Erden, Europas militärische Erpressbarkeit – und um die Frage, ob Deutschland nur noch der „kleine Affe zwischen zwei Gorillas" ist. In zwei Punkten sind sich Stelter und Schularick einig: Auswandern ist keine Lösung. Und wer wissen will, wie Reform geht, schaut nach Dänemark. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Hier könnt ihr den AAA-Newsletter abonnieren: https://www.welt.de/newsletter/article232797673/Alles-auf-Aktien-Der-taegliche-Boersen-Newsletter-fuer-WELTplus-Abonnenten.html Und - ganz neu: AAA gibt es jetzt auch auf Instagram: https://www.instagram.com/alles_auf_aktien/ Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Gordon Repinski trifft den ewigen Wahlkreis-König Gregor Gysi zu einem intensiven, persönlichen Spaziergang im Treptower Park. Direkt vor dem sowjetischen Ehrenmal sprechen die beiden über Gysis tief verwurzelte, osteuropäische Familiengeschichte, seine DDR-Biografie und den schmalen Grat zwischen berechtigtem Antifaschismus und der brachialen Realität des Stalinismus. Gysi gehört zu den Bundestagsabgeordneten mit den höchsten dokumentierten Nebeneinkünften. Gordon hakt nach: Wie passt das zu den Idealen eines überzeugten Sozialisten? Außerdem liefert Gysi ein Plädoyer gegen das vorgeschlagene Rentenalter der Großen Koalition und erklärt sein radikales, alternatives Modell für die Sozialsysteme und den Berliner Wohnungsmarkt. Er analysiert außerdem die Angst der etablierten Politik vor dem Wähler, kritisiert scharf den Zickzack-Kurs von Friedrich Merz zur Schuldenbremse und rechnet mit dem Agieren der AfD in Thüringen ab. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Deutschland steckt wirtschaftlich fest: Schwache Exporte, hohe Energiepreise, Druck auf Industrie, Kommunen und Sozialstaat. Wirtschaftsweiser Achim Truger erklärt, warum die Krise nicht allein mit Bürokratie oder Fachkräftemangel zu erklären ist und welche Rolle Schulden, Steuern und staatliche Investitionen jetzt spielen.
1 Jahr Kanzler Merz | Trump bestraft Deutschland | Höcke im Podcast - Alles für Klicks | Ärztepfusch: Ohne Folgen? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
1 Jahr Kanzler Merz | Trump bestraft Deutschland | Höcke im Podcast - Alles für Klicks | Ärztepfusch: Ohne Folgen? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Dr. Jens Südekum, Professor für International Economics an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Persönlicher Beauftragter des Bundesministers der Finanzen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, im Gespräch mit Dr. Holger Schmieding. – Mit Abschluss der beiden Landtagswahlen im März hat sich ein Zeitfenster geöffnet, im Bund über die dringend erforderlichen Reformen zu beraten. Warum ist jetzt ein guter Zeitpunkt? Und wie sind die Beratungen angelaufen? – Prof. Südekum gehörte zu den vier Ökonomen, die direkt nach der Bundestagswahl ein Konzept für die Reform der Schuldenbremse vorgeschlagen hatten. Wie zufrieden können wir mit dem Ergebnis bislang sein? – Aktuell befasst sich eine Kommission mit einer dauerhaften Reform der Schuldenbremse. Wie könnte diese aussehen? – Noch wichtiger als ein Nachfrageschub wären wachstumsfördernde Reformen, die auch private Investitionen beflügeln. Welche Bilanz lässt sich hier nach einem Jahr Regierung Merz/Klingbeil ziehen? Ist Deutschland auf dem richtigen Wege? – Heftig diskutiert wird über Anreize zu mehr Arbeit. Welche Schritte sind hier erforderlich und warum? – Auch eine Einkommenssteuerreform wird von vielen Seiten gefordert. Wie sind die verschiedenen Vorschläge zur Gegenfinanzierung – insbesondere über die Mehrwertsteuer und die Erbschaftssteuer – einzuschätzen? Stichworte hier: Belastung des Mittelstands und auch Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. – In Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung steht neben der pauschalen Anhebung des Renteneintrittsalters auch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit als Vorschlag im Raum. Wie unterscheiden sich diese Vorschläge? Und was bedeuten diese für Akademiker und für Nichtakademiker? – Die Pflegeversicherung ist ohne Reform nicht mehr lange zu finanzieren. Welche Ansätze werden hier diskutiert? Und wie lässt sich insgesamt ein weiterer Anstieg der Beitragslast vermeiden? – Schließlich noch ein Blick auf die Konjunktur: Bisher wird für Deutschland in diesem Jahr mit einem Wachstum von etwa 0,4 % gerechnet. Wie groß ist das Potenzial, die Wirtschaft durch Reformen zusätzlich anzukurbeln? Was ist in diesem Jahr noch möglich?
Wie viel Staatspersonal braucht der Mensch? Zumindest weniger als heute, findet die FDP Kanton Zürich und strebt darum eine Verkleinerung der Verwaltung an. Gibt es zu viele Staatsangestellte oder in gewissen Bereichen doch eher zu wenig? Dies das Thema im nächsten «Eco Talk» mit Andi Lüscher. Ähnlich wie die Schuldenbremse soll eine «Personalbremse» künftig das Wachstum staatlicher Verwaltungsangestellter eindämmen. So will es jedenfalls die FDP des Kantons Zürich und hat darum eine entsprechende kantonale Initiative lanciert. Das wirft die Frage auf, ob der Staatsapparat hierzulande insgesamt zu gross und zu aufgebläht ist oder ob es in gewissen Bereichen eher zu wenig öffentliches Personal gibt. Tatsache ist: Die Welt ist komplexer geworden, gestiegen sind vielerorts aber auch die Ausgaben fürs Staatspersonal. Darüber und mehr diskutieren im nächsten «Eco Talk» mit Andi Lüscher der Vizepräsident der FDP Kanton Zürich, Matthias Müller, und der stellvertretende Generalsekretär des VPOD Schweiz, Fabio Höhener.
FDP – geht da noch was? Dieser Frage gehen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Folge von „Machtwechsel“ nach. Dafür haben sie Henning Höne und Wolfgang Kubicki zum Gespräch geladen. Beide kandidieren für den Parteivorsitz der FDP – und treffen hier erstmals seit Bekanntgabe ihrer Kandidaturen öffentlich aufeinander. Wie wollen sie die FDP neu ausrichten? Wie stehen sie zur Schuldenbremse, zu möglichen Koalitionen mit der AfD und zur Unterstützung der Ukraine? Und wie weit liegen ihre Positionen auseinander? –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Neue Regeln sollen Verbraucher vor versteckten Schulden schützen – doch das Problem sitzt tiefer. Während die Industrie beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz aufholt, kämpft der Staat mit milliardenschweren Einnahmeverlusten. Und in Köln zeigt ein Boom rund um Kältekammern, wie groß der Trend zur Selbstoptimierung geworden ist. Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren ntv Plattformen publiziert wurden in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Zwischen Absichtserklärungen, tatsächlichem Handeln und dringend Erforderlichem. – Einblicke in aktuelle Probleme und den Reformbedarf Deutschlands mit Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, zu Gast bei „Schmiedings Blick“. – Der Irankrieg ist bereits in seiner fünften Woche. Die Energiepreise sind nach oben geschossen. Wie schwer trifft dieser Krieg die deutsche Wirtschaft? – Unternehmen und Verbraucher leiden unter den hohen Energiekosten. Sollte die Regierung helfen? Und wenn ja, wie? – Der Irankrieg verschärft die deutsche Wachstumsschwäche. Wie steht es insgesamt um den Standort Deutschland? Was sind die Schwächen? Und wo liegen die Stärken? – Die Regierung Merz/Klingbeil ist angetreten mit dem Vorsatz, das Land voranzubringen. Was hat sie nach knapp einem Jahr erreicht? Läuft beim so genannten Sondervermögen etwas schief? Und was sollte in Bezug auf die Schuldenbremse – nicht zuletzt auch bei den Verteidigungsausgaben – passieren? – In seiner Grundsatzrede bei der Bertelsmann Stiftung hat Finanzminister Klingbeil neue Reformen vorgeschlagen, auch für den Arbeitsmarkt. Deutschland hat im europäischen Vergleich bereits eine hohe Erwerbsquote. Wo sind hier noch realistische Potenziale für mehr Arbeit und eine höhere Produktivität? Und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um diese zu heben? – Um bessere Arbeitsanreize zu finanzieren, wird eine Erhöhung der Erbschaftssteuer, des Spitzensteuersatzes und auch der Mehrwertsteuer diskutiert. Sind das die richtigen Ansätze? Und wo sollte der Staat außerdem eingreifen? – Schließlich: Welche drei Reformen wären die wichtigsten, um den Standort Deutschland nachhaltig zu stärken?
Die Grünen wollen muslimisches Leben in Deutschland stärker fördern und haben dazu einen 24-Punkte-Plan vorgelegt. Die Autorin Seyran Ates erläutert den politischen Islam grüner Prägung. Ein Jahr nach der umstrittenen Reform der Schuldenbremse geraten die öffentlichen Finanzen erneut in den Fokus. Wir diskutieren mögliche Haushaltstricks, verfassungsrechtliche Fragen und die Folgen für das Vertrauen in die Politik mit dem Journalisten Malte Fischer. Ein staatlicher Buchhandlungspreis sorgt für heftige Kontroversen. Mehrere Buchhandlungen wurden von der Förderung ausgeschlossen, nachdem der Verfassungsschutz hinzugezogen worden war. Näheres berichtet die Buchhändlerin Susanne Dagen. Und Jobst Landgrebe widmet sich in seinem Kommentar der Verkommenheit der Eliten.
In einer angespannten Weltlage hat Kanzler Merz heute eine Regierungserklärung vor dem EU-Gipfel abgegeben.
Die Landtagswahl im Südwesten mag einen spektakulären Schlussspurt geboten haben – wirklich Grund zur Freude ist das Ergebnis aber für niemanden. Vor allem die Unternehmen nicht.
Die Sicherheitslage hat sich mit Russlands Angriff auf die Ukraine verändert. Daher hat der Bundestag die Schuldenbremse gelockert, um die Ausgaben für Aufrüstung zu erhöhen. Doch wie sieht eine verteidigungsfähige deutsche Armee eigentlich aus? Elfering, Marius www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Abschlussfeier in Verona: Olympische Spiele gehen zu Ende, Pläne des Innenministeriums: Asylbewerber sollen schneller arbeiten dürfen, Secret Service erschießt Eindringling bei Trumps Anwesen, Trump will Lazarettschiff nach Grönland schicken, Explosionen nach russischen Angriffen erschüttern Lwiw und Kiew, Sondersitzung des Bundestags zum russischen Angriffskrieg, Diskussion über Schuldenbremse, Eklat bei Berlinale-Preisverleihung, Fastenaktionen der evangelischen und katholischen Kirche eröffnet, Ergebnisse der Fußball-Bundesliga, Auslosung DFB-Pokal, Das Wetter Hinweis: Die Beträge zu "Olympia" und Fußball-Bundesliga dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Abschlussfeier in Verona: Olympische Spiele gehen zu Ende, Pläne des Innenministeriums: Asylbewerber sollen schneller arbeiten dürfen, Secret Service erschießt Eindringling bei Trumps Anwesen, Trump will Lazarettschiff nach Grönland schicken, Explosionen nach russischen Angriffe erschüttern Lwiw und Kiew, Sondersitzung des Bundestags zum russischen Angriffskrieg, Diskussion über Schuldenbremse, Eklat bei Berlinale-Preisverleihung, Fastenaktionen der evangelischen und katholischen Kirsche eröffnet, Ergebnisse der Fußball-Bundesliga, Auslosung DFB-Pokal, Das Wetter Hinweis: Die Beträge zu "Olympia" und Fußball-Bundesliga dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Friedrich Merz ist als CDU-Bundesvorsitzender mit 91,17 Prozent wiedergewählt worden – ein besseres Ergebnis als beim letzten Mal und damit ein klares Signal der Geschlossenheit vor den anstehenden Landtagswahlen. Die Rede fiel präsidial und versöhnlich aus: Merz warb um Geduld mit dem Koalitionspartner SPD und mahnte: „Wir müssen heraus aus dem Zustand, dass ein Koalitionspartner Vorschläge macht, die der andere ritualhaft zurückweist.“[01:15]Johannes Winkel, der Vorsitzende der Jungen Union, begrüßte Merz' Wiederwahl als starkes Signal, machte aber zugleich Druck: „Wenn wir es in diesem Jahr nicht hinbekommen, Reformen zu machen, dann ist es eine logische Konsequenz, dass wir im nächsten Jahr die Schuldenbremse auflösen müssen.“ Die JU hat auf dem Parteitag einen Antrag mit dem Titel „Reformjahr 2026“ eingebracht und drängt auf eine Grundsatzdebatte.[21:06]Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) will bei der Landtagswahl am 22. März wiedergewählt werden. Die Sozialdemokraten liegen in den Umfragen bislang knapp hinter der CDU. Mit Blick auf die Koalition im Bund sieht er nicht nur seine Partei unter Druck: „Wer es geschafft hat, wie Friedrich Merz als Bundeskanzler nach einem Jahr unbeliebter zu sein als Olaf Scholz in den letzten Zügen der Ampelregierung – der hat natürlich auch ein Problem. Und das merkt auch die CDU.“[28:12]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die Ausgaben des Bundes sind seit 2014 um 70 Prozent gestiegen – deutlich schneller als die Wirtschaftsleistung, die nominal um rund 50 Prozent zugelegt hat. Das viele Geld floss dabei nicht in Investitionen oder Bildung, sondern in den Ausbau des Sozialstaates und in den Schuldendienst. Trotz der Veruntreuung der eigentlich für Investitionen gedachten Sondervermögen klaffen in der Haushaltsplanung große Löcher. Nun soll die Schuldenbremse so „reformiert” werden, dass sich die Lücken mit noch mehr Schulden stopfen lassen. Damit stellt die Regierung laufenden Konsum weiterhin vor Investition in die Zukunft. Auch die meisten anderen europäischen Staaten geben zu viel Geld für die Gegenwart aus – und zu wenig für die Zukunft. Die sogenannte Future Ratio oder auch Zukunftsquote misst, wie stark Staatshaushalte auf die Zukunft ausgerichtet sind. Das ernüchternde Ergebnis einer Studie des ZEW Leibniz-Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien liegen nur im Mittelfeld oder darunter, während die baltischen Staaten, Schweden und die Schweiz deutlich zukunftsorientierter agieren. Besonders alarmierend ist der klare Zusammenhang, den die Studie findet: Je höher die Staatsschuldenquote, desto niedriger die Zukunftsquote. Hohe Schulden sind also nicht Ausdruck vorausgedachter Investitionspolitik, sondern Indikator politischer Gegenwartsorientierung – Schulden werden genutzt, um laufende Ausgaben und Versprechen zu finanzieren, nicht, um die Basis für künftigen Wohlstand zu legen.Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert Prof. Dr. Friedrich Heinemann vom ZEW in Mannheim, wie man mehr Zukunftsorientierung bewirken könnte.HörerserviceZEW-Report The Future Ratio: A New Metric for Forward-Looking Fiscal Policy in Europe: https://is.gd/JMUJIU beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am 8. März stimmen wir über die Klimafonds-Initiative ab. Diese verlangt mehr Mittel für den Klimaschutz, etwa für Solarpanels oder die Förderung klimaneutraler Technologien. Ist die Schweiz auf Kurs in Sachen Klimaschutz - oder braucht es einen zusätzlichen Klimafonds, um die Ziele zu erreichen? Der Bund soll deutlich mehr für den Klimaschutz ausgeben – das fordert die Klimafonds-Initiative. Bis 2050 sollen jährlich zwischen 0.5 bis 1 Prozent des nationalen Bruttoinlandprodukts in einen staatlichen Klimafonds fliessen. Die Ausgaben wären zumindest vorübergehend von der Schuldenbremse ausgenommen. Während die Initiantinnen und Initianten darin eine notwendige Investition sehen, um hohe Kosten künftiger Klimaschäden zu vermeiden, warnen die Gegnerinnen und Gegner vor einer Verschuldung auf Kosten künftiger Generationen. Über die Initiative diskutieren Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter als Befürworterin und SVP-Ständerat Jakob Stark als Gegner.
Der Bund soll künftig deutlich mehr für den Klimaschutz ausgeben − das fordert die Klimafonds-Initiative. Bei einem Ja müsste bis zu einem Prozent des Bruttoinlandprodukts in einen Klimafonds eingezahlt werden. Sozial gerechte Klimapolitik oder ein Angriff auf die finanzielle Stabilität der Schweiz? Die Klimafonds-Initiative von SP, Grünen und Gewerkschaften verlangt einen staatlichen Fonds für Klimaschutzmassnahmen. Das Geld soll etwa in erneuerbare Energien, klimafreundliche Technologien und die Dekarbonisierung des Verkehrs fliessen. Gemäss Initiative müssten jährlich 0,5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandprodukts in den Fonds einbezahlt werden – laut Bund vier bis acht Milliarden Franken. Die zusätzlichen Mittel seien nötig, um das Netto-Null-Ziel bis 2050 zu erreichen, sagt das Initiativkomitee. Die Gegnerinnen und Gegner entgegnen, die Schweiz habe bereits genügend Instrumente für den Klimaschutz. Macht die Schweiz genug, um bis 2050 Netto-Null zu erreichen, oder braucht es einen Klimafonds? Umstrittene Finanzierung des Klimafonds Besonders umstritten ist die Finanzierung des Klimafonds, da die Ausgaben gemäss Initiativtext nicht der Schuldenbremse unterstellt werden sollen. Für die Initiantinnen und Initianten ist der Klimaschutz eine unumgängliche Investition in die Zukunft und dürfe deshalb nicht als gewöhnliche Ausgabe behandelt werden. FDP, SVP, GLP und die Mitte warnen hingegen vor neuen Schulden. Zudem sei früher oder später mit Steuererhöhungen zu rechnen, so die Gegnerinnen und Gegner. Mario Grossniklaus begrüsst am 23. Januar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; – Cédric Wermuth, Co-Präsident SP; und – Marc Jost, Nationalrat EVP/BE. Gegen die Vorlage treten an: – Albert Rösti, Bundesrat und Vorsteher UVEK; – Jacqueline de Quattro, Nationalrätin FDP/VD; und – Nicole Barandun, Nationalrätin Die Mitte/ZH.
Schon im Frühjahr 2025 hatte die CDU/CSU/SPD-Bundesregierung ein 500 Milliarden Euro teures Rüstungs- und Zivilschutzpaket – durch Umgehung der im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse – auf den Weg gebracht. Und wir wollen auch nicht das 100-Milliarden-Rüstungspaket der „Ampel-Regierung“, bestehend aus SPD/Grüne und FDP, unter Kanzler Olaf Scholz (SPD), der von einer „Zeitenwende“ sprach, vergessen. Hier wurdenWeiterlesen
Wir werfen einen Blick auf die Performance unserer Depots und überprüfen die Predictions aus dem letzten Jahr. Welche Thesen sind eingetreten, welche lagen daneben und welche waren schlicht zu früh? Dabei geht es um OpenAI, Meta, Microsoft, Apple und die Magnificent Seven, um KI-Hype versus Realität und um die Frage, wo tatsächlich Wert entstanden ist. Außerdem sprechen wir über Metas Übernahme von Manus für rund 2 Milliarden, die Entwicklung von Agenten-Startups, das weitgehend ausgebliebene Agentic Web und warum Inferenz inzwischen mehr Ressourcen verbraucht als Training. Wir ordnen IPOs, Robotik-Fortschritte, Temu, Energie als Engpassfaktor für KI sowie Europas Rolle im Tech-Wettbewerb ein. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Intro & Jahresrückblick (00:02:20) Meta kauft Manus für 2 Mrd. (00:05:45) Predictions Review Start (00:08:06) Peak OpenAI falsch (00:10:07) WhatsApp vs OpenAI (00:12:27) Meta AI enttäuscht (00:13:52) Microsoft Performance (00:15:50) Office 365 Wachstum (00:17:23) KI-Realität tritt ein (00:19:41) Agentic Web Nullnummer (00:21:52) AI macht Internet kaputt (00:23:02) E-Ink Reader Vision (00:24:38) Tech Produkte 2025 (00:27:25) Acast vs Spotify (00:30:03) Podcast Performance (00:31:37) DOGE & US-Haushalt (00:33:35) PayPal-Mafia Aktien (00:35:36) KI-Chance für Europa (00:39:10) Arbeitslosenquote Deutschland (00:40:12) New Work Definition (00:41:23) LinkedIn Follower Wette (00:42:05) Trade Republic Kritik (00:44:07) Podcast Zahlen 2025 (00:47:28) Newsletter Performance (00:49:12) Robotik & Agenten (00:54:20) China Tech-Reise Idee (00:55:00) IPO Jahr Review (00:57:13) Shein & Temu (00:59:09) Kampf um Energie (01:00:19) Inferenz vs Training (01:04:20) Magnificent Seven Performance (01:08:36) Euro-Dollar Impact (01:11:20) Alphabet beste Aktie (01:13:44) DAX outperformt USA (01:16:07) Edelmetalle Boom (01:18:16) Bitcoin enttäuscht (01:20:41) Bitcoin Reserve Irrsinn (01:23:06) RAM beste Investment (01:25:07) Portfolio Performance (01:29:29) Private Markets Erfolg (01:31:08) Persönliche Depots (01:32:48) Schuldenbremse aufgeweicht (01:33:50) Somali-Fraud Debatte (01:42:17) Steuerhinterziehung vs Sozialbetrug (01:47:06) Focus Clickbait (01:49:30) NGO-Hetze Shownotes Meta übernimmt KI-Startup Manus und gewinnt Millionen zahlender Nutzer hinzu - wsj.com Nick Shirley auf X - x.com Kältebus- linkedin.com Elon Musk auf X: "Etwa 20% des Bundesbudgets sind Betrug. - x.com
Was für ein Jahr! Trump sorgt weltweit für Verwirrung, Merz öfter für Kopfschütteln und die die jüngeren Generationen sorgen sich um ihre Rente: Für 2025 fällt die Bilanz eher bescheiden aus. Aber zum Glück gab es auch viel Anlass für Satire! Da wäre zum Beispiel Trumps flehendliches Betteln um den Friedensnobelpreis. Oder die Achterbahnfahrt der Union in Sachen Schulden, die mit einer Vollbremsung vor der Wahl begann und dann über wilde Loopings nach der Wahl in bisher unbekannten Geldspeichern endete. Außerdem kümmern sich Stephan Fritzsche und Peter Stein im satirischen Jahreszustandsbericht der NDR Intensiv-Station um die neue Böller-Ciao-Bewegung und stellen revolutionäre Alternativen zum Böllern vor, fragen sich, welche Feiertage vielleicht abgeschafft werden könnten, um die Work-Work-Balance besser hinzubekommen, zünden sowas von den Bauturbo, retten das Klima - und die Klimakonferenz gleich mit - und sichern die Rente über alle Haltelinien hinweg bis in alle Ewigkeit (Amen!). Unser Podcast-Tipp: Barmbeck-Bump - Prange vs. Rohde: https://1.ard.de/barmbekbump?cp=its
Der Ständerat hat das Sparprogramm zusammengestrichen –auch mit Hilfe der SVP: Sie hat Kürzungen bei den Bauern. Wie lassen sich so die Armee-Aufrüstung und die AHV finanzieren? Fällt nun die Schuldenbremse? Kritische Fragen an die führende SVP-Finanzpolitikerin im Ständerat, Esther Friedli. Sparen ja, aber nicht bei der eigenen Klientel: So könnte man das Verhalten der SVP-Ständeräte beschreiben. Sie haben Kürzungen bei Bauern, bei der Regionalpolitik und bei Anliegen der Landbevölkerung verhindert. Insgesamt hat der Ständerat das Sparprogramm des Bundesrats um ein Drittel gestutzt – nun droht innert drei Jahren ein Loch von über zwei Milliarden Franken. Wie glaubwürdig ist die SVP in der Spardebatte? Die Finanzpolitikerin und Ständerätin Esther Friedli nimmt Stellung. Die Sparübung soll vor allem Geld freischaufeln für die 13. AHV-Rente und für die Aufrüstung der Schweizer Armee. Jetzt, da das Ziel verfehlt werden dürfte: Welche mehrheitsfähigen Alternativen hat die wählerstärkste Partei, die SVP? Erste Ständeräte der SVP reden bereits von einer Aufweichung der Schuldenbremse – oder genauer: Sie wollen Armee-Milliarden an der Schuldenbremse vorbei aufbringen. Finanzpolitikerin Friedli und die Parteispitze wollten davon bislang nichts wissen – wie lange können sie diese Position halten? Ebenfalls Thema in der Sendung ist die SVP-Initiative gegen eine 10-Millionen-Schweiz. Vertreter der Mitte-Partei und der FDP haben diese Woche im Ständerat für weniger weit gehende Gegenvorschläge gekämpft – ohne Erfolg. Auch die SVP will nichts davon wissen. Weshalb eigentlich? Geht es ihr gar nicht so sehr um eine Lösung für Zuwanderung, wie ihr die ihre Gegner vorwerfen? SVP-Ständerätin Esther Friedli ist Gast bei Dominik Meier. Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau.
Die Diskussionen über das Budget 2026 reissen politische Gräben auf: Während die Bürgerlichen vor zusätzlichen Ausgaben warnen und auf die Schuldenbremse pochen, spricht Links-Grün von einer «ideologisch motivierten Abbaupolitik». Sie gehört zur Wintersession wie die Christbaumkugel zum Weihnachtsbaum: die Budget-Debatte. Seit Anfang Monat feilschen National- und Ständerat darum, welche Bereiche im kommenden Jahr wie viel Geld erhalten sollen. Total sind 2026 Ausgaben von rund 91 Milliarden Franken budgetiert. In einigen Bereichen will das Parlament die Gelder anders verteilen, als der Bundesrat vorgesehen hat. So haben National- und Ständerat etwa entschieden, den Teuerungsausgleich für das Bundespersonal zu reduzieren oder die Gelder für die Nachtzugverbindung nach Malmö zu streichen. Auch die Unterstützung für die Schweizer Weinbauern sowie eine Kontroverse um eine zusätzliche Million für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sorgten zuletzt für Schlagzeilen. Hat das Parlament beim Budget 2026 die richtigen Prioritäten gesetzt? Der Streit um die Bundesfinanzen ist auch nach der Budget-Debatte nicht vorbei. Schon diese Woche hat der Ständerat über das Entlastungspaket 27 debattiert. Dieses soll das Ausgabenwachstum in den kommenden Jahren um mehrere Milliarden Franken bremsen. Soll das Parlament die Ausgaben weiter reduzieren oder ist Sparen der falsche Weg? Schuldenbremse: Unantastbar oder reformbedürftig? Bei all diesen finanzpolitischen Entscheiden spielt die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse eine zentrale Rolle. Sie besagt, dass die Ausgaben und Einnahmen des Bundeshaushalts mittelfristig im Gleichgewicht sein müssen. Geht es nach der SP und den Grünen, soll die Schuldenbremse gelockert werden. Die Bürgerlichen sehen darin einen Angriff auf ein bewährtes Instrument der Schweizer Finanzpolitik. Braucht es eine Reform der Schuldenbremse? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 19. Dezember 2025 in der «Arena»: – Lars Guggisberg, Nationalrat SVP/BE; – Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS; – Andri Silberschmidt, Vizepräsident FDP; und – Yvonne Bürgin, Fraktionspräsidentin Die Mitte.
Diese Woche spreche ich mit Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag. Sie wird gefeiert als Stimme einer neuen linken Generation, im Bundestag gefürchtet für ihre Klarheit. Im Gespräch mit mir ist sie beides zugleich: Direkt und schlagfertig, aber immer freundlich und optimistisch.Wir sprechen über den Rechtsruck in Deutschland, über Armut, Bürgergeld, die Schuldenbremse und die Frage, warum soziale Sicherheit immer noch verhandelbar scheint. Heidi erklärt mir, was sie meint, wenn sie „radikal“ sagt: Probleme an der Wurzel packen – mit Haltung, aber ohne Hass.Am Ende wird's wieder persönlich: von Horrorserien über späte Leseabende mit Daniel Schreiber. Eine Politikerin, die Haltung mit Herz verbindet. Aufzugtür auf für Heidi Reichinnek!Heidis Empfehlung: Daniel SchreiberDiese Folge wurde dir präsentiert von Schindler Aufzüge. Willst du noch mehr über Aufzüge erfahren und vielleicht mit uns ganz nach oben fahren, dann steig gern ein. Unter schindler.de/karriere findest du viele Möglichkeiten für Einsteiger und Senkrechtstarter.Steady: So kannst du meine Arbeit unterstützenHier findest du mehr über mich: WebsiteInstagramTwitterLinkedInDieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein MediaProduktion und Schnitt: Tim RodenkirchenCoverart: Amadeus Fronk Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
US-Präsident Donald Trump hat einen 21-Punkte-Plan für Gaza vorgestellt und die Details mit Israels Premier Benjamin Netanjahu besprochen. Trump sprach von der ersten historischen Chance auf dauerhaften Frieden im Nahen Osten seit Tausenden von Jahren. Netanjahu war deutlich zurückhaltender. Eine Zwei-Staaten-Lösung kommt für Israel nach wie vor nicht in Frage. Eine internationale Organisation – das „Board of Peace" mit Politikern wie Tony Blair – soll Gaza künftig verwalten und wiederaufbauen.[01:02]Die NATO plant einen Drohnenwall gegen russische Provokationen. Finnland spielt als neues NATO-Mitglied mit seiner 1.300 Kilometer langen Grenze zu Russland eine vielleicht entscheidende Rolle. Der finnische Botschafter in Deutschland, Kai Sauer, erläutert im Gespräch, was Deutschland sich von Finnland abschauen kann. In Deutschland beobachtet Sauer ein gestiegenes Gefahrenbewusstsein. „Die Zeitenwende von Bundeskanzler Scholz war der erste Schritt“, so der Botschafter. Die Merz-Regierung ermögliche nun mit der Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben den Aufbau der deutschen Verteidigung: „Das läuft in eine gute Richtung.“[08:55]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung Bei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath (laurence.donath@table.media) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Finanzminister ruft zum Sparen auf, obwohl es Sondervermögen und Ausnahmen von der Schuldenbremse gibt. Denn im Haushalt fehlen 172 Milliarden Euro.
Union und SPD haben hohe Erwartungen an ihre Regierungsarbeit geweckt – und wurden bei Schuldenbremse, Kanzler- und Richterwahl mit der Realität des Rechts konfrontiert. Wie sieht unsere Zwischenbilanz vor der Sommerpause aus?
Deutschland verschuldet sich so hoch wie noch nie. Was für Infrastruktur, Verteidigung oder Bildung gut ist, hat aber seinen Preis: Die Schulden müssen zurückgezahlt werden - und zwar von Dir. Leben wir also heute auf Kosten der jungen Generation? Wissenschafler sehen Chancen, dass das Geld nachhaltig gut für uns sein kann. // Alle Quellen und weitere Spezials findest Du hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ // Habt IhrFeedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 Von Schaum/Nottekämper.
Wegen des Angriffskrieges auf die Ukraine und Zweifeln an der Bündnistreue der USA haben Berlin und Brüssel die Schuldenbremse aufgehoben, um aufzurüsten. Doch die Rüstungsproduktion nach Jahrzehnten wieder anzukurbeln, ist ein komplexes Unterfangen. Dohmen, Caspar www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Deutschland lockert die Schuldenbremse – Die Pläne der nächsten Bundesregierung sind außergewöhnlich: Hunderte Milliarden Euro Schulden will sie in den nächsten Jahren aufnehmen. Das Geld soll in die Infrastruktur, den Klimaschutz und ins Militär fließen.
Nach Trumps Eklat mit Selenskyi im Oval Office fallen historische Entscheidungen im Stundentakt. Eine davon kam von der Union, die sich von ihrem Mantra der Schuldenbremse verabschiedet hat. Richard David Precht meint dazu: „Wenn die Schuldenbremse zur DNA der CDU gehört, dann steht die CDU jetzt biologisch informationslos da.“ Markus Lanz fragt sich, ob es richtig ist, diese Entscheidung mit dem „alten“ Bundestag zu beschließen oder ob das nicht dem Ansehen der Demokratie schadet. Für die historische Schuldenaufnahme sprechen viele gute Gründe. Nur warum schloss Merz sie noch im Wahlkampf kategorisch aus? Ist der Eklat zwischen Trump und Selenskyi wirklich eine historische Wende oder dient sie der Union nur als ein argumentatives Feigenblatt? Darüber diskutieren Markus Lanz und Richard David Precht in dieser Folge.
LdN421 Oval Office Massaker, Europa plant Selbstverteidigung, Merz will Sondervermögen und Reform der Schuldenbremse, Werden die Grünen zustimmen? (Jamila Schäfer, MdB Die Grünen), Hürden für die Merz-Reformen
LdN420 Bundestagswahl 2025: Gewinner und Verlierer, AfD im Höhenflug (Julia Reuschenbach, Politologin), Blechschaden des neuen Wahlrechts, Koalitionen, Zweidrittelmehrheiten, Schuldenbremse bis April