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Landwirte in Thüringen fürchten, dass die geplanten Reformen bei der EU-Förderpolitik zu einem Höfesterben führen. Ab 2028 sollen EU-Zuwendungen anders verteilt werden. Wie die Parteien in Thüringen gegensteuer wollen.
Woher weiß Marcus Wadsak eigentlich, wie das Wetter in einer Woche wird? Ich habe den Meteorologen gebeten, mir mal ganz grundsätzlich zu erklären, wie er das Wetter vorhersagt. Marcus Wadsak ist ein österreichischer Meteorologe und Wettermoderator, der seit 1995 für den ORF arbeitet und dort vor allem das ZiB-Wetter präsentiert. Er hat Meteorologie an der Universität Wien studiert, war langjähriger Leiter der ORF-Wetterredaktion und ist als Sachbuchautor und Klima-Experte bekannt. Wadsak engagiert sich öffentlich für Klima-Aufklärung und wurde mehrfach als Wissenschafts-Journalist des Jahres ausgezeichnet. Diese Bücher empfiehlt Marcus: Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig, https://amzn.to/4qV4Z4C Melody von Martin Suter, https://amzn.to/4tKhjXT Klimawandel gibt es (nicht): Klimalügen und Mythen aufgelöst von Marcus Wadsak, https://amzn.to/477e4Qz Marcus‘ Shoutout für Medien ORF-Comedy wie Willkommen Österreich mit Stermann & Grissemann (https://tv.orf.at/willkommenoesterreich/index.html) und Was gibt es Neues?, das Comedy-Quiz mit Kabarettisten (https://on.orf.at/sendereihe/1309553/was-gibt-es-neues) Was nehme ich mir mit? Wetter lässt sich immer besser vorhersagen. Früher konnte man nur drei Tage halbwegs seriös prognostizieren, heute schon 15 Tage. Früher gab es nur 9 Messstationen, heute gibt es 250 Stationen in Österreich, die regelmäßig Informationen sammeln. Dadurch können wir unsere Urlaube oder Landwirte ihre Ernte immer verlässlicher planen. Wetter ist der Zustand unserer Atmosphäre. Und zwar zu einer bestimmten Zeit. Wetter entsteht vor allem durch die Temperaturunterschiede zwischen Äquator und Polen. Die wollen sich ausgleichen. Dadurch entsteht Wind. Die Erdrotation macht dann alles komplizierter. Physikalisch könnte man das Wetter exakt berechnen. Nicht nur 15 Tage im Voraus, sondern auch 30 Jahre. Aber wir kennen den Ausgangszustand nie genau genug, also wir müssten perfekte Daten haben über den Zustand der Atmosphäre jetzt und dann auch noch extrem große Rechenleistung. Das wird nie möglich sein, aber durch KI & Co wird die Vorhersage von Wetter gerade noch einmal revolutioniert und sicher noch besser und genauer werden. ***Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen. ***MACH DEN PODCAST BESSERSchick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***NÜTZLICHE LINKS Bewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per E-Mail, Signal, WhatsApp oder TelegramFolge uns bei Instagram, Tiktok und FacebookAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kann ***DAS TEAMMitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig (Missing Link)Audio- und Video: Andreas Fischer (Sisigrant)Logo und CI: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Unternehmensübergaben sind oft komplex, Übergaben von Bauernhöfen noch viel mehr. Meist hängt buchstäblich das ganze Leben des Landwirts dran. Gleichzeitig suchen junge Landwirte oft händeringend nach einer Möglichkeit, einen Hof zu übernehmen. Von Miriam Freudig
Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
Die Maul- und Klauenseuche breitet sich in Südafrika rasant aus. Die Regierung spricht von einer nationalen Katastrophe
Der Markt für Bio-Lebensmittel wächst! Aber die deutschen Landwirte haben da gar nicht so viel von, denn viel wird importiert. Woran liegt das und wo liegt für Landwirte der Haken beim Businessmodell "bio"? Das klärt Host Niels Walker im Gespräch mit Astrid Kühn aus der NDR Info-Wirtschaftsredaktion. LINKS: 63Hektar, der Landwirtschaftspodcast https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcasts/billige-milch-gut-fuer-verbraucher-schlecht-fuer-landwirte-69,audio-412466.html
63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen
Lotta Kaper ist 23 Jahre alt, studiert Agrarwissenschaften in Göttingen und hilft in jeder freien Minute auf dem elterlichen Milchviehbetrieb in Varel im Landkreis Friesland mit. 500 Kühe wollen dort jeden Tag ordentlich versorgt werden, damit die Milch auch fließt. Und da steckt viel Arbeit drin, die sich - zumindest finanziell - gerade nicht immer lohnt. Die Milchpreise sind nämlich im Keller. Natürlich treiben die gefallenen Preise den Milchbauern Sorgenfalten auf die Stirn, denn im schlimmsten Fall machen sie jeden Tag Verluste. Dazu kommt, dass in der Milchviehhaltung sehr viel Arbeit und ein großer Investitionsaufwand stecken.Und was ist mit vielen Verbrauchern? Die freut es: Im Supermarkt ist Butter für gerade mal einen Euro zu haben.Wir sondieren mit Lotta die Lage: Was bedeuten die Preise für den Milchviehbetrieb der Eltern, wie viel Arbeit und Geld steckt wirklich in der Haltung und wie geht es den Tieren dabei?Weitere Infos zum Themahttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/milchbauern-milchpreis-butter-betriebsaufgaben-einzelhandel-100.htmlhttps://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-butter-im-discounter-fuer-99-cent-woher-kommt-der-niedrige-preis-100.html https://www.ble.de/DE/BZL/Daten-Berichte/Milch-Milcherzeugnisse/_functions/TabelleMilchpreiseMonat2025.html https://www.bmel-statistik.de/preise/milchpreis-milchmenge https://www.nutztierhaltung.de/rind/milch/ Kritik Hochleistungskuh: https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/darum-leiden-viele-kuehe-fuer-unsere-milch/Im Podcast "63 Hektar" sprechen Stadtkind Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten.Habt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de.Die Folgen im Überblick: https://www.ardaudiothek.de/sendung/63-hektar-der-landwirtschafts-podcast-von-ndr-niedersachsen/94507048/Hört Euch die Folge von 63 Hektar an: "Blauzungenkrankheit: Ein Virus ruiniert die Lebensgrundlage"https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:630ae577b08b5791/Schaut auch den Film zum Thema von den WDR Kollegen der Lokalzeit Land.Schaffthttps://www.youtube.com/watch?v=ZPShE-bmgbc Unser Podcast-Tipp: "10 Minuten Wirtschaft"https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft?=cp
Viele Landwirte verzichten auf die Agrardiesel-Erstattung. Laut einer Studie beantragte 2021 und 2022 nur etwa die Hälfte der Betriebe die Förderung. Thüringens Bauernpräsident Klaus Wagner über mögliche Gründe.
Entscheidet die KI bald darüber, was auf dem Acker gepflanzt wird, welche Düngermengen es braucht und wann Tiere gefüttert werden? Und welche Rolle spielt dann noch der Landwirt?
Zu flach, zu warm, zu tot?! Der Ostsee geht es gar nicht gut. So weit, so bekannt. Aber, welche neuen Aspekte gibt es zur geschundenen Baltischen See zu beleuchten? Das fragt Frieder Johannes Radtke. Er ist Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesangelverband Schleswig-Holstein e.V. und sagt gern in Vorträgen mal etwas provokant: Die Ostsee ist eine Kloake. Klingt hart, aber Johannes erklärt es Euch. Neben dem Sorgenkind Dorsch reden die beiden auch über den Hering, Plattfische und natürlich auch den Shooting-Star der Ostsee: die Meerforelle! Aber von allein klappt die Reproduktion der Meerforelle auch nicht. Wieso Johannes dafür in die Köpfe der Landwirte will und wie alles miteinander zusammenhängt, hört Ihr in dieser sehr spannenden Folge! Und eine Angebissen-Scale gibt's obendrauf zu gewinnen. Aber Vorsicht: Diese Episode kann Spuren von Wissen enthalten. (Gewinnspiel endet am 20.02.26) Noch mehr Podcast-Futter für Angelfans: Bei "Rute raus, der Spaß beginnt" stellen NDR Moderator Heinz Galling und Angelexperte Horst Hennings immer unterhaltsam und informativ die beliebtesten Angelfische und Reviere hauptsächlich in Norddeutschland vor. https://1.ard.de/ruteraus
Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Denn bisher fehlten die Absatzmärkte. Links: Studie zu Moor-Emissionen in der EU: https://www.uni-greifswald.de/forschung/nachrichten-aus-der-forschung/detail/n/europaweite-moor-emission-doppelt-so-hoch-wie-geschaetzt-hotspot-karte-zeigt-wo-schutz-und-wiedervernaessung-besonders-wirksam-sind-260325/ Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/schneider-waelder-moore-und-boeden-sollen-wieder-zu-verbuendeten-beim-klimaschutz-werden Podcast-Tipp „WDR5 Das philosophische Radio“: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7e286370196c5343/Anmeldung zum Newsletter ARD Klima Update: https://www.mdr.de/klima
Im neuen Sounddesign des DLG Podcasts meldet sich das Host‑Duo Erik Guttulsröd, Bereichsleiter Betriebsführung und Nachhaltigkeit, und Stefanie Pionke, Bereichsleiterin Content, zurück. Gemeinsam mit Dr. Henning Müller – Landwirt, Vorsitzender des Netzwerks Agrotech Valley Forum und Senior Researcher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) – gehen sie der Frage nach, unter welchen Bedingungen KI zum echten Produktivitätsschub für landwirtschaftliche Betriebe werden kann. Wo bietet KI im Ackerbau und in der Tierhaltung besonders großes Potenzial? Wie gelingt das optimale Zusammenspiel von Mensch und Maschine? Und was brauchen Landwirtinnen und Landwirte für einen erfolgreichen Einstieg ins KI‑Zeitalter? Diese Episode liefert praxisnahe Antworten, Impulse und Einschätzungen aus Forschung und Betrieb. Gleichzeitig gibt sie einen Ausblick auf die DLG‑Wintertagung 2026 am 24. und 25. Februar in Hannover, die unter dem Leitthema „KI – Produktivitätsturbo für den Betrieb“ steht.Weiterführende Informationen DLG-Wintertagung 2026 – Programm und Anmeldung Interview mit Prof. Dr. Anthony Stein, Experte für Künstliche Intelligenz (KI) in der Agrartechnik an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Hohenheim Interview mit Dr. Henning Müller: KI in der Landwirtschaft: Wie digitale Werkzeuge Betriebe effizienter und zukunftsfähiger machen DLG-Positionspapier zur Nachhaltigen Produktivitätssteigerung Mehr Informationen über das Agrotech Valley Forum Mehr Informationen über das KI-Reallabor Agrar in Osnabrück Podcast der DLG-Mitteilungen zum Thema: Digital Farming - KI Potentiale aus Sicht von Forschung und Praxis Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!
Die Episode rauscht wie ein wilder Ritt durch eine Woche voller Ärgernisse und Alltagsbeobachtungen. Petutschnig Hons redet über Pünktlichkeit, Insolvenzen und gescheiterte Insektenzucht in Frankreich, bevor er in die Epstein-Akten eintaucht und die Absurditäten prominenter Verstrickungen kommentiert. Persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Kinderfeindlichkeit mischen sich mit Beobachtungen über absurde Anzeigen gegen Landwirte. Schließlich landet Hons beim großen Streitthema Wolf, erzählt von Erlebnissen der vergangenen Woche, widersprüchlichen Expertenmeinungen und hitzigen Reaktionen im Netz.
In dieser Folge von StadtLandKuh trifft sich Timo mit Simon von den landwirtschaftlichen Sorgentelefonen Niedersachsen. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum viele Landwirtinnen und Landwirte jemanden zum Reden brauchen – und was passiert, wenn man einfach mal zuhört. Simon erklärt, wie das Sorgentelefon funktioniert, wer dort anruft und welche Themen besonders häufig aufkommen. Es geht um familiäre Konflikte, um Druck im Alltag, um das Gefühl, dass der Job nie wirklich endet – und darum, warum gerade in der Landwirtschaft Sorgen oft lange mit sich herumgetragen werden. Außerdem geht es um das Ehrenamt hinter dem Angebot und die Frage, was gutes Zuhören eigentlich ausmacht – nicht nur am Telefon, sondern auch im eigenen Umfeld. Eine etwas ernstere Folge über mentale Gesundheit und den Gedanken, dass Hilfe holen genauso selbstverständlich sein sollte wie Zähneputzen.
2024 sind in Bayern 48 Landwirtinnen und Landwirte bei Arbeitsunfällen gestorben. Einer davon war Martin Stadler. Seine Witwe Monika kämpft sich zurück ins Leben - für ihre vier Kinder und den Milchviehbetrieb. Von Stefanie Heiß
Vergangenes Wochenende wurde das lang umstrittene Mercosur-Abkommen unterschrieben. Und so eine der größten Freihandelszonen der Welt geschaffen. Die einen sehen darin eine geopolitische Notwendigkeit, um sich von Donald Trump und China zu lösen. Landwirte und Umweltschützer fürchten unlautere Konkurrenz und unkontrollierte Entwaldung. Was bringt das Abkommen wirklich? Das diskutieren Thomas Waitz und Harald Oberhofer im Gespräch mit FALTER-Journalistin Katharina Kropshofer. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Handelsblock Mercosur (Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) wurde nach 25 Verhandlungsjahren am 17. Januar unterzeichnet. Aber schon wackelt es auch wieder. „Also gerade für Deutschland würde das Abkommen absolut etwas bringen. Aber es ist gerade wieder kritisch geworden, weil der EuGH angerufen wurde. Die Vorteile überwiegen für alle. Freihandel und Zölle, die runterkommen, sind für alle Beteiligten von Vorteil. Jetzt gibt es Diskussionen, weil sich französische Landwirte benachteiligt fühlen. Wir exportieren aber auch viele Güter. Als erstes fällt einem da die Auto-Industrie ein. Das wäre wie ein Hauptgewinn im Lotto", erklärt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Der Rohstoffanalyst der Deutschen Bank über die deutsche Rohstoff-Abhängigkeit weiter: „Wir müssen nicht nur am Ball bleiben, wir müssen jetzt aggressiver gegen den Ball spielen. Das ist das große Thema: Rohstoffknappheit und wer sichert sich was. Die Chinesen sind zwei Jahrzehnte lang schon sehr schlau." Und wie ist es bei den Edelmetallen Gold, Silber und Platin? „Ich denke, dass bei allen Metallen Potenzial besteht." Wie weit könnte es da nach oben gehen? Alle Details gibt es im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xetra-gold.com
Die EU will ihre Agrarförderung kürzen – und stellt damit die europäische Landwirtschaft vor Herausforderungen. Landwirte bangen um ihre Existenz, Forschende warnen vor Rückschritten beim Klima- und Umweltschutz. Wohin steuert die gemeinsame Europäische Agrarpolitik? Jochen Steiner im Gespräch mit Jens Deppermann, Professor für Agrarpolitik und Ressourcenökonomie an der Technischen Hochschule in Bingen
www.kuhverstand.de In dieser Episode erfährst du, warum die Luzerne als Dürreversicherung wieder an Bedeutung gewinnt – und welche Management-Fehler du unbedingt vermeiden musst, damit sie auch wirklich funktioniert. Grünland-Experte Manuel Winter erklärt, warum die meisten Landwirte bei der Luzerne einen entscheidenden Fehler machen: Sie mähen zu tief. Und das kostet nicht nur Ertrag, sondern schwächt die Pflanze so stark, dass der Wiederaufwuchs um Wochen verzögert wird – auch ohne Dürre. Wir sprechen darüber, wie du mit der richtigen Schnitthöhe, angepasstem Weidemanagement und der passenden Sortenauswahl die Luzerne zur echten Versicherung gegen Trockenheit machst. Und wir klären, für welche Standorte sich Luzerne lohnt, welche Proteingehalte realistisch sind und wie du Bröckelverluste bei der Ernte minimierst. Themen im Überblick:
Das Durchschnittsalter der Landwirte in der Europäischen Union liegt bei fast 60 Jahren. Der Generationswechsel – also dafür zu sorgen, dass jüngere Landwirte den Beruf ergreifen, um Kontinuität zu gewährleisten – gehört daher zu den absoluten Prioritäten der Gemeinsamen Agrarpolitik. Wie jedes Jahr ist 'Nahrung für Europa' auf der Grünen Woche in Berlin gewesen, um eine Podiumsdiskussion zu moderieren – diesmal ging es um die Herausforderungen – aber auch um die Chancen des Generationswechsels. Für diesen Podcast haben wir einige Teile aus der Debatte zusammengeschnitten. Die komplette live-Sendung können Sie auf youtube nachhören. Unsere Gäste waren: Lennart Bertels, Präsident von 'Junges Bioland'; Thomas Fleischmann, Landesvorsitzender der Bayerischen Jungbauernschaft; Marie Hofmann, Öffentlichkeitsarbeiterin in der Landwirtschaft, Alina Horsch, Agrarscout beim Forum Moderne Landwirtschaft; Elisabeth Werner, Generaldirektorin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung bei der Europäischen Kommission – und wir hatten zuvor bereits mit Christoph Hansen gesprochen, dem EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, dessen Antworten wir immer mal wieder eingespielt haben.
Donald Trump spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos. In Berlin wird eine Deutsch-Ukrainerin als mögliche russische Spionin festgenommen. Wissenschaftler warnen vor eine Epidemie der Fettleibigkeit in Deutschland. Landwirte in Bedburg kämpfen gegen Dürre. Moderation: Lucas Kreling Von WDR 5.
Unterschrieben ist das Mercosur-Abkommen mittlerweile. Das reicht aber noch nicht, um es durchzuwinken. Dazu kommt: Der Protest der Landwirte ist weiter groß und auch im EU-Parlament brodelt es. Ist das Abkommen noch zu stoppen?**********In dieser Folge mit: Moderator: Markus Dichmann Gesprächspartner: Moritz Küpper, für Deutschlandfunk Nova in Straßburg**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In Berlin ist gerade die Grüne Woche gestartet – deshalb klären in dieser Folge Claudia Plaß und Melanie Böff, wie es den Landwirten in Deutschland wirtschaftlich geht und mit welchen Problemen sie kämpfen. Die beiden sprechen aber auch darüber, welche neuen Tierschutzregeln gelten und was jetzt eigentlich mit dem staatlichen Tierhaltungslabel ist, über das die Politik so lange schon diskutiert. Podcast Tipp: 7 Tage wach https://1.ard.de/7TageWach?cp=10MW
Vor der Eröffnung hat Bauernprässident Rukwied betont, dass die Situation für Landwirte zur Zeit sehr schwierig ist. Sorgen machen unter anderem die Preise und Mercosur. Es gibt einiges zu besprechen. Susanne Henn berichtet
In Deutschland blockierten Landwirte in mehreren Bundesländern Autobahnauffahrten. Ihr Protest richtet sich einmal mehr gegen das umstrittene Mercosur-Abkommen, das am Montag, 12. Januar, in Paraguay unterzeichnet werden soll. Der EU-Rat stimmt am Freitag, 9. Januar, ab. Eine qualifizierte Mehrheit ist möglich, wenn Italien nun zustimmt.
Sturmtief "Elli" ist über NRW gezogen - und das Winterwetter wird am Wochenende nachlegen. Außerdem Thema: Weg frei für das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und Südamerika. Aber mit welchen Folgen für Verbraucher und Landwirte bei uns? Von Lucas Kreling.
Tomaszewski, Łukasz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Tomaszewski, Łukasz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Tomaszewski, Łukasz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Wieder eine Bauerndemo. Der Verein "Land schafft Verbindung Sachsen e.V." hatte zum Protest gegen das Mercosur-Abkommen geladen. Doch statt mit Traktoren die Autobahn zu blockieren, haben sie diesmal Spielzeug-Trekker vor die Dresdner Frauenkirche gestellt - als Mahnung! In dieser Episode sprechen wir Landwirt Georg Stiegler, Vorsitzender von "Land schafft Verbindung". Er erklärt, warum diesmal mit Spielzeug demonstriert wurde, wieso er eigentlich gar nichts gegen ein Freihandelsabkommen hat aber trotzdem Probleme mit Mercosur sieht. Und wir reden mit unserer Abgeordneten Daniela Pfeifer vom Landwirtschafts-Arbeitskreis. Sie verrät, warum sie auch auf der Demo war und was Politik jetzt für die Landwirte tun muss.
Eigentlich wollten Deutschlands Bauern am Donnerstag Autobahnen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern lahmlegen. Doch in Grevesmühlen – zwischen Lübeck und Rostock – waren nur wenige Landwirte zu sehen. Ihre Vertreter sagen: Schuld seien behördliche Verbote, aber auch die Spaltung durch den regierungsnahen Bauernverband.
Die Europäische Union diskutiert ab dem kommenden Jahr über eine neue Saatgutverordnung. Doch Kritiker fürchten angesichts der Pläne ein Aus für viele kleine Unternehmen und sehen die landwirtschaftliche Vielfalt in Gefahr. Auch sprechen sie von einem bürokratischen Alptraum, der von kleinen Betrieben nicht zu bewältigen ist.
Landwirtschaftliche Familienberaterinnen und Familienberater begleiten und beraten Landwirte und Landwirtinnen sowie deren Angehörige bei Schwierigkeiten, Krisen oder notwendigen Veränderungen. In den Gesprächen mit den BeraterInnen liegt der Schwerpunkt auf persönlichen und zwischenmenschlichen Themen. Ein neuer Ausbildungskurs für Ehrenamtliche startet im Mai. Außerdem feiert die Ländliche Familienberatung im Bistum Passau heuer 35-jähriges Jubiläum. Mehr dazu im Interview. (Bild: The_Northern_Photographer on Pixabay)
Jetzt ist es offiziell: Die EU-Kommission nimmt das Verbrenner-Aus bis 2035 teilweise zurück - und kommt der Industrie damit entgegen. Die Branchenkennerin Beatrice Keim vom privaten Forschungszentrum CAR sagt aber: Die Begeisterung bei den Autobauern dürfte sich in Grenzen halten. Weitere Themen: · Im Südwesten Frankreichs protestieren die Landwirtinnen und Landwirte. Es geht um die Rinderkrankheit "Lumpy-Skin-Disease" - beziehungsweise um den politischen Umgang damit. Weil die Krankheit hochansteckend ist, hat das Landwirtschaftsministerium angeordnet, ganze Rinderbestände zu töten. Frankreich-Korrespondentin Zoe Geissler erklärt, was die Bauern genau kritisieren. · Josh Paul hat viele Jahre lang als hoher Beamter im US-Aussenministerium gearbeitet. Sein Aufgabenbereich: die US-Waffenexporte. Doch wegen des Gaza-Kriegs haben sich seine Ansichten geändert. Paul ist von seinem Posten im Aussenministerium zurückgetreten und hat eine Menschenrechtsorganisation gegründet. Ihr Ziel: grundlegende Reformen in der US-Nahostpolitik. Auslandredaktorin Jasmin Gut hat mit ihm gesprochen. · Zusammen geht es einfacher: Video-Beobachtungen vor Kanadas Küste zeigen, wie Delfine und Orcas bei der Jagd kooperieren. SRF-Wissenschaftsredaktorin Felicitas Erzinger erklärt, wie die Zusammenarbeit der Tiere genau aussieht.
Landwirte haben bis zur Jahresmitte zwar stabile Ergbnisse verzeichnet, seither sind aber viele Erzeugerpreise auf Talfahrt, während die Kosten steigen. Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied hat Bilanz gezogen. Von Johannes Frewel
Mandeln sind Klimawandel-Gewinner. Nüsse passen in die Region. Schalenobst anzubauen, kann für Landwirte und Winzer neue Einkommensmöglichkeiten bieten, birgt neben dem Potenzial aber auch Herausforderungen. Wie die aussehen, erläutert Peter Hilsendegen vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Oppenheim im Gespräch. Außerdem geht es um die Zukunft des Kaffees und Soja. Eine Sendung von Sabine Schütze, 11.12.2025
Viele Bauernhöfe werden innerhalb der Familie weitergeführt. Doch nicht immer entspricht die Philosophie der Vorgänger den eigenen Vorstellungen. SRF «Reporter» begleitet Landwirtinnen und Landwirte, die den Hof ihrer Eltern Schritt für Schritt zu ihrem eigenen machen. Michèle, 38, und Daniel Häfliger, 39, wollen aus ihrem Betrieb in Romoos im Kanton Luzern einen Lebenshof machen. Keines der Schafe soll mehr geschlachtet werden. Um sich diesen Traum zu erfüllen, müssen beide auch auswärts arbeiten, doch die Doppelbelastung setzt ihnen zu. Auch René Ritter, 43, und sein Partner Andi Gass setzen auf Innovation: Auf ihrem Ackerbau-Betrieb im Baselbiet wagen sie trotz Rückschlägen neue Versuche mit Kichererbsen.
Pompl, Moritz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Der Klimagipfel am Plantahof vereint Landwirte und Fachleute, um Lösungen für eine klimafreundliche Lebensmittelproduktion zu diskutieren. Erfahrungsberichte aus dem Projekt «Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden» zeigen: Anpassungen sind machbar und lohnend. Weitere Themen: · Seit mehr als zwei Tagen hat Küblis kein Trinkwasser. Wasserproben zeigen nun: Die Leitung wurde durch Kohlenwasserstoffe verunreinigt – die Gemeinde vermutet Diesel als Ursache. · Franz Sepp Caluori hat sein Café in Chur über 40 Jahre lang geführt. Jetzt ist Schluss. Morgen öffnet er an der Poststrasse zum letzten Mal. Ein Gespräch über die Entwicklung der Bündner Gastro-Szene und darüber, wie es ihm mit seinem Abschied nach 40 Jahren geht.
Landwirtinnen und Landwirte arbeiten oft mehr als 60 Stunden pro Woche, freie Tage sind selten. Hinzu kommen viel Verantwortung und ein hoher Druck. SRF «Reporter» begleitet Bäuerinnen und Bauern, die sich trotz allem mit voller Leidenschaft dem Leben auf dem Hof widmen. Mario Hehlen, 18, ist im zweiten Lehrjahr als Landwirt bei Familie Mürner im Berner Oberland. Als Bauerssohn träumt er davon, den Hof seines Vaters zu übernehmen. Seine Leidenschaft ist gross, doch die Belastung bringt ihn an seine Grenzen. Wird er das zweite Lehrjahr schaffen? Auch Sophie Bührer, 25, kämpft mit Herausforderungen: Seit drei Jahren führt sie einen Hof mit knapp 50 Milchkühen. Notfälle und der Ausbruch der Blauzungenkrankheit setzen ihr jedoch zu, ein Drittel der Herde stirbt. Kann sie trotz dieser Rückschläge weitermachen? SRF «Reporter» begleitet die beiden beim Aufbruch ins harte Bauernleben.
Das ungarische Parlament hat die Produktion und den Verkauf von Labor- oder Kunstfleisch verboten, um Gesundheit, Kultur und nachhaltige Landwirtschaft zu schützen. Ausnahmen gelten nur für medizinische und veterinärmedizinische Zwecke. Die EU warnte, dass das Verbot den freien Warenverkehr behindern könnte.
EU will Landwirte entlasten / Niedrigere Hürden für Abschuss von Wölfen in Niederösterreich geplant / Albanese unterstützt neues Gesetze das Tragen von Masken und Sturmhauben bei Demonstrationen einschränkt / Schattenverteidigungsminister Angus Taylor fordert Aufgabe der aktuellen Emissionsziele / 50 Jahre Absetzung Whitlams / Trump stimmt Senatskompromiss zu Haushalt zu / Trump begnadigt 77 Personen / Commonwealth Bank verzeichnet Gewinne / Landesweite Zeremonien zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 107 Jahren
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor immer größeren Angriffsflächen im Netz. Gleichzeitig würden viele die Gefahr unterschätzen. Was steht genau im Lagerbericht zur IT-Sicherheit?
Die Bundesanwaltschaft hat einen Verdächtigen festgenommen, der Morde an Politikern geplant haben soll +++ Die EU plant neue Hilfen für Landwirte - wie finden das z.B. die Bauern in Schleswig-Holstein?
Umbrische Landschaften erinnern an Ölgemälde mit gedeckten Brauntönen: Mittelalterliche Dörfer mit verwinkelten Kopfsteinpflastergassen thronen auf bewaldeten Bergrücken. Hinter dicken Stadtmauern aus ockerfarbenem Bruchstein finden bunte Gemüsemärkte statt. In den Sibillinischen Bergen ziehen Schäfer mit ihren Herden über sattgrüne Wiesen, aus dieser Gegend stammt auch das Lammfleisch, das die Italiener für herzhafte Eintöpfe verwenden. Das italienische Fremdenverkehrsamt nennt Umbrien „das grüne Herz“ Italiens. Bereits im Mittelalter galt diese Region als Kornkammer, auch heute bauen Landwirte viel Dinkel und Weizen an. Ähnlich wie in der mondäneren Toskana wechseln sich üppige Getreide- und Sonnenblumenfelder ab. Bis heute spürbar ist der Einfluss der Etrusker, die in Umbrien bereits in vorchristlichen Jahrhunderten Reben und Olivenbäume kultivierten. Zu Umbrien gehört kein Meer, dafür der viertgrößte See Italiens, der Lago di Trasimeno. Hier schlug Hannibal die römische Armee. Auch einige Prominente haben die Schönheit Umbriens entdeckt und sich Anwesen gekauft. Der „Star Wars“-Regisseur George Lucas richtete in einem früheren Kapuzinerkloster zehn Suiten ein. Der Sänger Ed Sheeran zieht sich gerne nach Paciano zurück, das zu den Borghi più belli, den schönsten Dörfern Italiens, zählt. Gleich zwei berühmte Ordensgründer kommen aus Umbrien. Benedikt von Nursia und Franziskus von Assisi. Auf den Spuren dieser Männer pilgern viele Reisende aus aller Welt von Dorf zu Dorf, um an den Schauplätzen zu sein, die im Leben der Männer eine Rolle spielten. Ein Höhepunkt ist die Basilika San Francesco in Assisi. Genau hier, am Grab des heiligen Franziskus, beginnt die Reise unserer Autorin Isa Hoffinger, die neben alten Villen und berühmten Kirchen das Festival Umbria Jazz besuchte.
Moore speichern riesige Mengen an CO2. Aber: Sobald sie trockengelegt werden, kehrt sich ihre Wirkung um. Dann werden sie zu einem Klimaproblem. Wie aber können Landwirte auf wiedervernässten Mooren Geld verdienen?
Kartoffeln sind beliebte Lebensmittel. Es gibt festkochende und mehlige, es gibt verschiedene Sorten und es gibt Kartoffeln aus der Region und welche aus Übersee, zum Beispiel aus Ägypten. Barbara Ruscher fährt die satirische Ernte ein. Von Barbara Ruscher.