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Bestimmte Personen würden die „Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland gezielt unterlaufen“, sagt der Sprecher des Auswärtigen Amts in einer Pressekonferenz. Und er droht: „Das hat seinen Preis“; Sanktionen gegen diese Personen, die die Meinungsfreiheit „unterlaufen“, sind die natürliche Konsequenz. Wer sanktioniert wird, dem droht Schlimmes: Bankkonten werden gesperrt, jede Geschäftsbeziehung wird unmöglich, Obdachlosigkeit droht. Wer diesem Geächteten dann kostenlose Hilfe zukommen lässt, wird wiederum bestraft. „Mittelalterlich“, nennt die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld das Vorgehen. Selbst in der DDR konnten Dissidenten noch irgendeiner Arbeit nachgehen, wenn auch nicht der von ihnen präferierten. „Man ist wie vogelfrei“, so die ehemalige CDU-Politikerin weiter. Es ist eine autoritäre Machtdemonstration. Einen Vorschlag von Friedrich Merz begrüßt sie allerdings: seine Forderung nach einem Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. Zu groß sieht sie die Gefahren für Kinder, denen sie im Internet ausgesetzt sind. Dass Anonymität und Staatskritik damit auf Plattformen wie X, Facebook und Co. unmöglich werden, weist sie zurück.
Obdachlosigkeit, offener Drogenkonsum, aggressives Betteln: In vielen Innenstädten wächst das soziale Elend – und damit zugleich das Unsicherheitsgefühl. Für die klammen Kommunen ist das eine große Herausforderung. Sie versuchen, dagegen zu steuern. Hennen, Claudia www.deutschlandfunk.de, Das Wochenendjournal
Hennen, Claudia www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Die Stadt Düsseldorf will die Obdachlosigkeit bis 2030 beenden. Henrike Utsch begleitet dort eine Nacht den Frauenbus – und erfährt, was sich Betroffene und Helferinnen wünschen. Von WDR 5.
In dieser Episode teilt Coach Aaron im Gespräch mit Daniel seine transformative Reise - von dem Gefühl, in einem dunklen Tunnel gefangen zu sein, hin zu einem Weg voller Licht und neuer Möglichkeiten. Er spricht darüber, wie wichtig es ist, Verantwortung für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden zu übernehmen.Aaron betont die Kraft, auf die eigene Intuition zu hören, und die Notwendigkeit, sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen - vor allem im Hinblick auf persönliches Wachstum und Selbstannahme. Offen reflektiert er über seine früheren Herausforderungen, darunter auch Phasen der Obdachlosigkeit, und darüber, wie diese Erfahrungen sein Verständnis von Erfolg, Erfüllung und innerer Freiheit geprägt haben.Viel Spass mit dieser Folge!Coach Aaron - Influencer, Unternehmer, CoachInstagram: coach_aaron_officialhttps://www.nng.world/https://www.twitch.tv/coachaaronofficialDaniel Sentker (Host) Chiropraktor M.Sc., Heilpraktiker, Referent und Mitgründer von Lichtblock:Instagram: @daniel.sentkerLichtblock:https://lichtblock.shopInstagram: @lichtblock.shopWir stellen dir Experten vor, die dir spannende Einblicke und Tipps aus der Praxis geben und so neue Denkansätze für dich schaffen können. Die Bereiche Licht, Schlaf und Lifestyle stehen dabei im Vordergrund. Ergänzend behandeln wir Themen wie Bewegung, Ernährung und Mindset. Wir möchten dich mit unserem Podcast dabei unterstützen, den besten Kompromiss zwischen digitaler Welt und der Natur zu finden. Rotlicht und Blueblocker Brillen können dir dabei eine große Hilfe sein. Der Fokus liegt aber nicht auf unseren eigenen Produkten, wir möchten vor allem einen positiven und gesunden Lebensstil promoten. Wenn du Fragen, Anmerkungen oder Ideen hast, schreibe uns gerne eine Nachricht an podcast@lichtblock.shop oder bei Instagram @lichtblock.shop
Paul Tschigg, Vorsitzender des Vereins Dormizil EO, erzählt von seinem Einsatz für obdachlose Menschen.
Obdachlose Personen kämpfen das ganze Jahr über mit prekären Lebensbedingungen. Im Winter kommen zusätzliche Risiken hinzu. Die Sozialarbeiterin Kristina Widerin und die Streetworkerin Teresa Mayr erzählen in einer neuen Folge von „Die gefragte Frau“, wie es obdach- und wohnungslosen Menschen in Salzburg ergeht, in welchen Bereichen es beim Hilfsangebot mangelt, wieso manche Betroffene keine Notunterkunft aufsuchen möchten und warum das Kältetelefon so wichtig ist.
Dumbledore ist das stärkste Pokémon!Quasi der Mewtu der Zaubererwelt. Und seine Attacken sind super effektiv!Umbridge schmeißt Trelawney raus in einer dramatischen Szene - logisch müssen wir da über Geist und Körper sprechen. Und wie fühlt es sich für euch an, in eurem Körper zu wohnen?Umbridges doch recht unromantische Geste, Trelwaney des Schlosses zu verweisen, lässt uns Parallelen zu Tatsächlich Liebe ziehen. McGonagall scheint deutsche Wurzeln zu haben, denn sie versucht, die Situation mithilfe der traditionellen Handtuchreservierung zu lösen.Das Drama kommt zum Höhepunkt, als Aragorn, äh, Dumbledore mit Cowboystiefeln und silbernen Sporen die Tür eintritt und im Kirmes-Durchsagen-Stil die Szene unterbricht und Frau Trelawney vor der Obdachlosigkeit bewahrt. (Pokémon-Kampf zwischen Umbridge und Dumbledore. Dumbledore benutzt Verwirrung. Es ist super effektiv!)Jetzt kann Frau Trelawney aus der Sicherheit des Schlosses über die Zauberagentur für Arbeit einen neuen Job suchen. Und im Hamsterrad laufen.Aber das war's noch nicht, nein. Denn ein schüchterner kleiner Zentaur (Wie sprecht ihr das aus???) wartet draußen auf sein Stichwort, um dann einen möglichst eindrucksvollen Auftritt zu zelebrieren. Die sympathische Stimme von Susi aus Herzblatt fasst zusammen. Das Publikum rastet aus, Standing Ovations - und Vorhang.Und jetzt viel Spaß beim Zuhören! :)Hier geht's zu unserem Whatsapp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VbB8C00CRs1obJUivo2ZWir haben auch eine Patreon-Seite!Schaut doch mal vorbei, es gibt Bonus-Episoden, Sticker und andere aufregende Dinge! Besucht uns auf den sozialen Netzwerken, unserer Webseite und erzählt euren Freunden von uns! Vielleicht haben die ja auch Lust auf einen Harry-Potter-Podcast!Webseite: www.Happy-Potter.netPatreon: www.patreon.com/happypotterDiscord: https://discord.gg/2EajMaGXpcFacebook: www.facebook.com/happypotterpodcastInstagram: @happypotterpodUnd wir haben jetzt auch Playlists mit unseren Lieblingssongs:Martins Playlist:https://open.spotify.com/playlist/2IBxDsPVm1UdNBiW2QkgEJ?si=rU6HLkoFQfGGjvab8g8yEQ&pi=e-bKuIHap7RWCuSophias Playlist:https://open.spotify.com/playlist/0kuOP0TujMhrqOWzLwUH1O?si=9LIZkc2nQTOajHPaqpP_RA&pi=e-tc6w0NgQRo-W Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
HAMBURG AKTUELL - Der Stadtnachrichten Podcast von Radio Hamburg und HAMBURG ZWEI
Hunderte von Migrantinnen und Migranten aus Polen, Bulgarien und Rumänien sind in Hamburg obdachlos bzw. von Wohnungslosigkeit bedroht. Der Grund sind oft prekäre Arbeitsverhältnisse im Billiglohnsektor.In Hamburg gibt es einen Hoffnungsort, der diesen Menschen hilft: Plata. Im Gespräch mit Andreas Stasiewicz erfahren wir viel über Wege in die Obdachlosigkeit, fatale Abhängigkeiten durch extrem unsoziale Arbeitsverhältnisse, aber auch über Lösungsansätze, die bei einem Neustart helfen können. Andreas spricht mit großer Kompetenz aus 35 Jahren Berufserfahrung.Ein mega-interessanter Gesprächspartner – hört unbedingt in den Talk rein!
Es dauert nicht lange, bis man vergisst, dass man einen Animationsfilm schaut – so greifbar und lebendig sind die Figuren, so perfekt sind die „Kameraeinstellungen“ und so real ist die Stadt Tokio. Düster und komisch, spannend und immer schneller erzählt Satoshi Kon die Geschichte von drei Obdachlosen. Drei gescheiterte Figuren, die ein Baby finden und sich auf die abenteuerliche Suche nach den Eltern des kleinen Mädchens begeben. Dabei kommt es immer wieder zu magischen Zufällen und urkomischen Situationen. Aber das hier ist kein harmloses Weihnachtsmärchen: Spielsucht, Alkoholismus und Selbstbetrug sind genau so wenig zu übersehen, wie Jugendbanden, die aus Langeweile mit Stahlrohren auf die Obdachlosen einprügeln. Wir empfehlen TOKYO GODFATHERS als ganz besonderen Weihnachtsfilm. Am Mikrofon direkt nach dem Film mit dem ersten Eindruck im #Japanuary2026: Johanna und Thomas.
Heute geht es um die Probleme, die die Stadtreinigung nach wie vor mit dem Winterwetter hat. Weitere Themen: Airbus zieht Bilanz, ehemaliger Hoteldirektor sagt im Block-Prozess aus – und Firmen zahlen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Geld, wenn sie Sport machen.
Na, ist euer weihnachtliches Gutmensch-Mitgefühl auch schon lange wieder abgezischt? Kaum beginnt ein neues Jahr, sind wir unheimlich gut darin, die Augen vor der Realität wieder zu verschliessen. Dara und Karin wollen dem entgegensteuern und setzen sich zum Staffelstart eine Nacht lang selber aus. Sie begeben sich an einen legendären Ort, der niemals schläft. An der Zürcher Langstrasse leben Heroinabhängige, Prostituierte und Feierwütige mal friedlicher, mal weniger friedlich nebeneinander. Mit ihren Thrönen auf dem Rücken und bei Minustemperaturen verbringen die Mütter eine Nacht draussen und nehmen euch natürlich mit. An welcher Laterne hat Dara in die Hosen geschissen? Wer nimmt auf dem Thron Platz und erzählt seine Geschichte? Und wohin wurde der Herr abgeführt, der uns eigentlich etwas vorrappen wollte für zehn Franken? Wir sind immer fürs Hinschauen und Hinhören. Wir hoffen, ihr auch. Danke an Heartwings für den Einblick in eure Arbeit. Falls ihr mehr darüber wissen möchtet: https://www.heartwings.ch/ Offizielle Anlaufstellen für Sexarbeitende in der Nähe der Langstrasse findet ihr hier: https://www.stadt-zuerich.ch/de/lebenslagen/unterstuetzung-und-beratung/persoenliche-beratung/sexarbeitende/floradora.html https://www.solidara.ch/isla-victoria/ Falls ihr Menschen in Not auf den Strassen von Zürich trefft und nicht wisst wie ihr helfen könnt, meldet euch beim sip, sie sind mit Kältepatrouillen bis 02 Uhr nachts unterwegs: https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/zusammenleben/oeffentlicher-raum/sip.html Und liebe Thronis, falls ihr noch mehr Sauglattismus und Echtheit erleben möchtet - ihr wisst wo ihr eine zweistündige Ladung davon kriegt: An unserer Zusatzshow im Volkshaus. Es gibt noch wenige Tickets hier: https://www.diethronfolge.ch/ Wir freuen uns sooooo fest auch euch! xx Müettere
Seit 2014 ist Johan Graßhoff als Straßensozialarbeiter unterwegs. Bei der Diakonie in Hamburg hat er bald auch angefangen, Fußballtrainings anzubieten und ist inzwischen seit fast acht Jahren Bundestrainer der Obdachlosen-Nationalmannschaft. Im Podcast erzählt er von der Deutschen Meisterschaft im letzten November, wie er sein Team zusammenstellt und was vorm Homeless World Cup in Mexico-City wichtig ist.
Minusgrade und eisige Nächte sind für Obdachlose lebensgefährlich. Der Leipziger Kältebus hilft und bringt Decken und warmes Essen. Initiator Sebastian Schauer fordert für Obdachlose mehr Schutzräume und Verständnis.
Die einen fragen sich dieser Tage: ‚Wie schütze ich mich vor der großen Kälte?‘ Manche andere fragen sich: ‚Wie überlebe ich sie?‘ Am Ende einer Winter-Woche voll Schnee und Tiefsttemperaturen in Österreich ist Klaus Schwertner, Caritas-Direktor der Erzdiözese Wien und Erfinder des Kältetelefons, zu Gast in Ö3-„Frühstück bei mir“.„Alles hat vor vierzehn Jahren mit einem Handy und einer Excel-Liste begonnen. “ erinnert sich Schwertner an die Anfänge.In der Zentrale des "Kältetelefons" spechen Stöckl und Schwertner über die Gründe für Obdachlosigkeit und wie es sich angefühlt hat, als der Krisenmanager letztes Jahr selbst in eine schwere Krise gerutscht ist. Sie reden über Reisen ins Kriegsgebiete und eine Familie, die manchmal das Gefühl hat, an zweiter Stelle zu stehen. Schwertner spricht über den nahenden 50. Geburtstag und wie ihm ein Kurs für Sterbebegleitung geholfen hat, das Leben zu begreifen. (Dieser Beitrag begleitet die Sendung "Frühstück bei mir", Ö3, 12. Jänner 2026
Die Zahl der Wohnungslosen ist auf dem Höchststand. Wie ist die aktuelle Situation auf den Straßen bei der Kälte? Was wird gebraucht? Wie kann man den Menschen helfen? Dazu Annibal Pelazas-Casa, "Straßenwächter e.V." und Hilfs-Café "ZoHus" in Köln. Von WDR 5.
Das Projekt Housing First in Düsseldorf bringt obdachlose Menschen direkt von der Straße in eine eigene Wohnung. Seit 2021 habe man etwa 130 Menschen unterbringen können, sagt Sozialarbeiterin Alena Hansen – und erläutert, wie das funktioniert. Von Andrea Oster.
Jürgens Familie stirbt bei einem Unfall. Er verliert jeden Halt und landet auf der Straße.
Juvonen, Janita Marja www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Mensch steht bei beiden im Mittelpunkt: Die ehemalige IKRK-Delegierte Karin Hofmann als Kämpferin für Menschenwürde. Der Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni mit Geschichten aus dem Leben. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Biografie und ihren Alltag. Karin Hofmann (56), ehem. IKRK-Delegierte und Leiterin von «Wohnenbern»: Dreizehn Jahre lang war Karin Hofmann für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz tätig. Ihre Arbeit führte sie mitten in Kriege, Konflikte und humanitäre Ausnahmezustände rund um den Globus. Nach der Ausbildung zur Pflegefachfrau und dem Studium der Sozialarbeit suchte sie bewusst die Herausforderung. Was als ein oder zwei Einsätze geplant war, entwickelte sich zu einer dreizehnjährigen Laufbahn im Dienst der Menschlichkeit. Die Erfahrungen aus dieser Zeit prägen ihren Blick auf die Welt bis heute. Nach der Rückkehr in die Schweiz begann für die alleinerziehende Mutter ein neues Kapitel. Heute ist Karin Hofmann Geschäftsführerin von «Wohnenbern», das Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind, Wohnraum und professionelle Wohnbegleitung ermöglicht. Ihre Erlebnisse aus den Krisengebieten verarbeitete sie auch literarisch. In ihrem viel beachteten Buch «In jeder Hölle ein Stück Himmel» gewährt sie eindrückliche Einblicke in den Alltag humanitärer Arbeit. Dieses Jahr erschien zudem ihr erster Roman. Hanspeter Bäni (69), Dokumentarfilmer, Journalist: Selten hat ein Dokumentarfilmer in der Schweiz mit seinen Geschichten so viel Aufmerksamkeit erregt wie Hanspeter Bäni. Er löste Debatten aus – etwa um den jugendlichen Straftäter «Carlos» – und erzählte bewegende Lebensgeschichten, unter anderem in Langzeitbeobachtungen wie der «Bauernfamilie Epp». Nach einer Ausbildung zum Tiefbauzeichner und Maurer reiste er in jungen Jahren drei Jahre lang durch Nord- und Südamerika. Er lebte bei indigenen Völkern, geriet in Kriegsgebiete und machte prägende Grenzerfahrungen. Später holte er die Matura nach und stieg in die Medienbranche ein – zunächst als Moderator bei Privatradios, dann beim Schweizer Fernsehen, wo er über zwanzig Jahre als Reporter und Dokumentarfilmer Fernsehgeschichte schrieb. Seine Pensionierung verarbeitete er wandernd: Fast drei Monate war er zu Fuss durch Deutschland unterwegs. Daraus entstand ein Kinofilm. Sein neuestes Werk ist ein Buch, in dem er auch Einblicke hinter die Kulissen seiner Arbeit gibt. _______________________________________ Moderation: Dani Fohrler
Im Alter von 14 Jahren flieht Xenia Brandt aus ihrem Elternhaus, weil sie es dort nicht mehr aushält. Sie fährt von Luxemburg nach Köln, verbringt ihre erste Nacht auf einem Friedhof und lebt von dort an auf der Straße. Xenia lernt die Härte der Obdachlosigkeit kennen, Angst ist ihr ständiger Begleiter. Sie fängt an zu trinken, wird immer hoffnungsloser, taucht tief in die Abgründe der Straße ein. Irgendwann schließt sie sich einer Punk-Gruppe an, zieht nach Hamburg in besetzte Häuser, fühlt sich erstmals wieder gesehen und geschätzt. Kurz darauf schafft sie den Absprung in eine eigene Wohnung, hört auf zu trinken, absolviert eine Ausbildung zur Erzieherin und findet wieder zurück ins Leben. Heute arbeitet die 32-Jährige bereits seit zehn Jahren in ihrem Beruf, steht als Comedian auf der Bühne und verarbeitet so auch ein Stück ihrer Vergangenheit. "Traumata zerlachen" nennt sie diese Auftritte. Wie sie diesen Lebenswandel geschafft hat und warum sie trotzdem heute noch oft an sich zweifelt, berichtet Xenia Brandt mit beeindruckender Offenheit bei 3nach9.
Menschen ohne Krankenversicherung sollte es in Deutschland gar nicht geben. Doch es gibt sie – und sie fürchten den Gang zum Arzt nicht nur aus Kostengründen. Strafende Behörden und Krankenhäuser auf Sparkurs können ihnen das Leben zur Hölle machen. Artikel vom 17. Dezember 2025: https://jacobin.de/artikel/krankenversicherung-notfall-schwangerschaft-abschiebung Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Kein Dach über dem Kopf, Gewalterfahrungen und jede Menge gesundheitliche Probleme – die Situation obdachloser Menschen in Deutschland ist dramatisch. Und die Zahl der Betroffenen nimmt weiter zu. Das zeigt der Wohnungslosenbericht der Bundesregierung. Dabei hat die schwarz-rote Koalition angekündigt, Obdach- und Wohnungslosigkeit bis 2030 abschaffen zu wollen. Wie realistisch ist das Ziel? Und was muss passieren, damit die Menschen ohne eigenes zuhause runterkommen von der Straße? Doris Maull diskutiert mit Sabine Bösing – GF Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe; Sebastian Klöppel – Referent für Wohnungswesen beim Deutschen Städtetag; Jürgen Schneider – Vorsitzender Verein Armutsnetzwerk Stichworte: Platte machen, Wohnungsmarkt, Housing First, Kommunen, Nationaler Aktionsplan Wohnungslosigkeit, sozialer Wohnungsbau, Gewalterfahrungen, Stigmatisierung, Wohnfähigkeit, Wohnungsmarkt
Die Wohnungslosigkeit in Deutschland ist innerhalb eines Jahres um 11 Prozent angestiegen. Das ist die Folge einer Politik, die Menschen in die Prekarität drängt und Wohnungslose lieber aus Innenstädten räumt, als ihnen aus der Misere zu helfen. Artikel vom 12. Dezember 2025: https://jacobin.de/artikel/wohnungslosigkeit-prekaritaet-drogen-verdraengung Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Vielleicht habt ihr euch schon mal gefragt, warum so viele Bands aus Portland in Österreich auf Tour sind. Das hat einen guten Grund und exakt diesen haben wir diesmal in unseren Podcast geladen. Dominik Schmidt, CEO von [Rola Music](http://rolamusic.com), ist seit 2013 in der Hauptstadt des US-Bundesstaats Oregon beheimatet. Er wählt aus dutzenden, wenn nicht hunderten Bands aus. Und bringt die interessantesten davon nach Europa. Im Interview erzählt Dominik, wie es so ist, in einer der liberalsten Städte der USA zu leben. Und warum es gerade recht ruhig geworden ist in der Auseinandersetzung zwischen Portland und Donald Trump. Außerdem reden wir über Drogenprobleme, Obdachlosigkeit, aber auch über erfreulichere Dinge.
Im Walmart spielen sie die faden Coverversionen klassischer Weihnachtslieder, die bis auf den Parkplatz zu hören sind. Dort, bei minus 5 Grad, sitzt Patrick Fealey in seinem Auto und schreibt, während die Massen um ihn herum für die Feiertage einkaufen. Seine Hingabe an das Schreiben in Verbindung mit einer manischen Depression hat ihn an den Rand der amerikanischen Gesellschaft gebracht. In seinem packenden, bisweilen erschütternden Bericht erzählt der Schriftsteller hautnah von seiner Obdachlosigkeit und seinem täglichen Kampf um ein Leben in Würde. Text: Patrick Fealey Übersetzung: Christoph Dorner Sprecher: Michael Kamp Redaktion und Konzept: Dmitrij Gawrisch und Monika Gies Sounddesign: Benjamin Ruddat (Hörsaal 167)
An einem Sonntagmorgen im August 2020 entdeckt ein Ehepaar in einem Waldstück bei Eitorf (Rhein-Sieg-Kreis) einen teilweise verbrannten Leichnam im ausgetrockneten Bachbett des Morsbachs, bedeckt mit Ästen und Erde. Bald steht fest: Der Tote ist ein 46-jähriger Mann, der in der Bonner Drogenszene bekannt war. In dieser Episode zeichnen wir die Ermittlungen der Bonner Mordkommission nach und rekonstruieren die brutale Tatnacht. Wir erzählen, wie widersprüchliche Aussagen, verschiedene Tatversionen und drei mögliche Todesursachen die Polizei, die Gerichte und schließlich auch den Bundesgerichtshof beschäftigten. Quellen: Gerichtsdokumente, Urteile, Polizeimeldungen und Berichterstattung des General-Anzeiger Bonn Hinweis: Diese Episode enthält Schilderungen extremer Gewalt, Drogenkonsum und Obdachlosigkeit. Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Manchmal beginnt ein großes, weltveränderndes Projekt mit einem einzigen Schicksal. Als der niederländische Designer Bas Timmer vom Kältetod eines Bekannten erfuhr, stellte er sich eine einfache, aber alles entscheidende Frage: Wie können wir Menschen schützen, die der Kälte schutzlos ausgeliefert sind? Aus dieser Frage entstand der erste Sheltersuit – und später eine ganze Bewegung. Heute sprechen wir über eine Organisation, die inzwischen fast 40.000 Menschen in Not mit Wärme, Sicherheit und Würde versorgt. Die Sheltersuit Foundation produziert Schutzanzüge für Menschen, die im Freien übernachten müssen: Obdachlose, Geflüchtete oder Menschen in Katastrophen- und Kriegsgebieten. Hergestellt aus recycelten Materialien, genäht von Menschen, die selbst Chancen und Perspektiven suchen. Und gerade jetzt, im vierten Kriegswinter in der Ukraine, zeigt sich u.a. erneut, wie lebensrettend diese Arbeit ist. Darüber spreche ich heute mit Carina Eijsink – über Menschlichkeit, Verantwortung, Logistik im Ausnahmezustand und die Frage, wie Hilfe wirklich dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
In der aktuellen Folge Amtsplausch geht es um das Thema Obdachlosigkeit in Steglitz-Zehlendorf. Die Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit Carolina Böhm erklärt, wie sich die aktuelle Situation darstellt, was bisher getan worden ist und welche langfristigen Lösungsstrategien der Bezirk verfolgt. Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf einem Projekt, das sich seit Jahren aktiv um obdachlose Menschen, die auch von Suchtmittelkonsum betroffen sind, im Bezirk kümmert. Gangway ist ein sozialer Träger, der seit November 2024 die Arbeit aufgenommen hat. Das Projekt verfolgt zudem das Ziel, die Prävention von Obdachlosigkeit und Suchtentwicklung zu intensivieren und frühzeitig Hilfsangebote zu vermitteln. Angebote der Kältehilfe auf der Seite des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf – Amt für Soziales: https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/amt-fuer-soziales/soziale-wohnhilfe/artikel.1277901.php
Belke, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Wohin mit dem Blick, wenn nicht nach oben? In dieser Folge wagen wir unter der Leitung von Karol eine Reise ins Ungefähre. Wir beginnen beim Stein von Ensisheim, diesem stummen Zeugen, dem wir allerlei Kräfte andichten, weil uns vielleicht die eigenen abhandengekommen sind. Was bleibt vom Glauben, wenn man die Religion abzieht? Ist der Aberglaube vielleicht nur der verzweifelte Versuch, dem Chaos einen Namen zu geben? Eine Expedition durch die Geröllhalden unserer Sehnsüchte. Dabei leuchtet Karol auch in jene dunklen Winkel, wo das Staunen endet und die Herrschaft beginnt, wie unsere metaphysische Obdachlosigkeit seit jeher bewirtschaftet wird und wie Mythen instrumentalisiert werden, um Hierarchien zu zementieren.
Vom RTL-Gladiator-Casting zwischen Landesliga-Dulli-Halle und Ninja-Warrior-Bootcamp bis zur „Arschloch-Oma“ im Charity-Wald: In dieser Folge geht's um Cringe-Drehs, Racism-Callouts, Obdachlosigkeit im Winter und die Frage, warum Pfandsammler vielleicht die echten Elon Musks sind. Außerdem: halbstündige Zeitverschiebungen, lebensgefährlicher Schlafrhythmus und eure zukünftigen „Ampel-Skills“ als Businessmodell.Gönnt uns einen Follow auf unserer Insta-Seite: instagram.com/lirumlarumpodcastArne: instagram.com/sirarnetaegenDirk: instagram.com/dirkfunkofficial
Der "Bauturbo" der Bundesregierung sei nicht komplett unsinnig, führe aber oft dazu, dass Grundstücke teurer würden, sagt Andrea Gebhard, Bundesarchitektenkammer. Für mehr bezahlbaren Wohnraum sollte man mehr Gebäude um- statt nur neu bauen. Von WDR 5.
Keine Obdachlosigkeit bis 2030 – das will die Bundesregierung schaffen. Aber ist das überhaupt möglich und was müsste bis dahin passieren? Im Interview sind Sabine Bösing, BAG Wohnungslosenhilfe und Christian Schuchardt, Deutscher Städtetag und Städtetag NRW. Von WDR 5.
Friedrich Merz konnte sich der Unterstützung der Jungen Union immer sicher sein – warum das im Streit um die Rente nicht mehr gilt. Und: Deutschland kommt im Kampf gegen Obdachlosigkeit nicht voran – was zu tun ist. (14:35) Armbrüster, Tobias
Die Zahl obdachloser Menschen in Deutschland steigt. Eine Befragung von 300 Betroffenen in Hamburg zeigt: Viele bewerten ihren Gesundheitszustand als schlecht, auch weil ihnen der Zugang zu Angeboten oder Krankenversicherung fehlt. Was sich ändern müsste.**********In dieser Folge mit: Moderation: Diane Hielscher Gesprächspartnerin: Magdalena Neubig, Hamburg-Korrespondentin**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Friedrich Merz konnte sich der Unterstützung der Jungen Union immer sicher sein – warum das im Streit um die Rente nicht mehr gilt. Und: Deutschland kommt im Kampf gegen Obdachlosigkeit nicht voran – was zu tun ist. (14:35) Armbrüster, Tobias
Was wird aus dem Glauben in einer Welt, in der jeder sein eigener Sinnstifter ist – und die alten religiösen Gewissheiten bröckeln? Manuel Schmid und Stephan Jütte fragen, ob das Christentum seine Zukunft eher im Ich oder im Wir finden wird – und was das für Kirche, Theologie und Gemeinschaft bedeutet. Wie immer beginnt Ausgeglaubt mit zwei persönlichen Momenten: Manuels «Stossgebet der Woche» gilt seiner eigenen Verplantheit – nach einer RefLab-Veranstaltung hetzt er wie ein Gejagter zum Zug, um pünktlich an ein Geburtstagsfest zu kommen, nur um dort festzustellen: Das Fest findet erst in mehreren Wochen statt. Stephan dagegen jubelt im «Hallelujah der Woche» über eine neue Leidenschaft: Tennis. Er hat erst vor kurzem angefangen zu spielen – und ist schon ziemlich beeindruckt von seinen eigenen Fortschritten. Von dort aus geht's ins eigentliche Thema: die Zukunft der Religion. Stephan und Manuel knüpfen an ihre letzten beiden Gespräche über Individualismus und Kollektivismus an und fragen, wie sich beides im Christentum verschränkt – und vielleicht auch gegenseitig korrigiert. Einerseits hat das Christentum in seiner Geschichte stark individualisierende Kräfte freigesetzt: Der reformatorische Gedanke, dass jeder Mensch unmittelbar vor Gott steht, hat das moderne Selbstbewusstsein, die Gewissensfreiheit und das Ideal persönlicher Verantwortung entscheidend geprägt. Andererseits stammen die biblischen Texte selbst aus ausgesprochen kollektivistischen Kulturen, in denen Familie, Clan und Sippe die Identität bestimmten. Jesus und Paulus stellen genau dieses Primat infrage – und schwören ihre Anhänger auf eine neue Form von Gemeinschaft ein: das Reich Gottes, in dem soziale, ethnische und geschlechtliche Grenzen keine Rolle mehr spielen («Weder Jude noch Grieche, weder Sklave noch Freier…»). Von hier aus spannt das Gespräch einen Bogen in die Gegenwart: Wie hat das Christentum über Jahrhunderte hinweg die westliche Gesellschaft geprägt – und warum verliert es heute seine Selbstverständlichkeit? Was bedeutet die oft zitierte «metaphysische Obdachlosigkeit» des modernen Menschen, der zwischen Selbstverwirklichung und Sinnsuche pendelt? Und wovon darf oder soll man als protestantischer Christ heute noch träumen? Eine Rückkehr zur alten Grösse? Wohl kaum – und sicher nicht auf dem autoritären Weg, auf dem christliche Nationalisten in den USA derzeit Macht zurückerobern wollen. Aber was wäre die Alternative? Einfach «kleinere Brötchen backen»? Und wenn ja – wie könnten die aussehen? Manuel und Stephan diskutieren, ob die basisdemokratische Struktur der reformierten Kirche dabei hilft, Machtmissbrauch zu verhindern – oder ob sie zugleich mutige Initiativen und visionäre Aufbrüche bremst. Ein intensives Gespräch über Glauben zwischen Autonomie und Bindung, und über Kirchenstrukturen zwischen Tradition und Aufbruch.
Bis 2030 soll jeder Mensch in der Europäischen Union ein Dach über dem Kopf haben. Doch dieses EU-Ziel dürfte unerreichbar sein. Die Geschichte zeigt: Obdachlosigkeit hält sich hartnäckig, die damit verbundene Abwertung auch. Tran, Anh
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 7.10.2025++Wohnungs- und Obdachlosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist auch in Österreich eine Realität, aber kaum im öffentlichen Bewusstsein. (Andreas Mittendorfer)++Brutale Nachbarschaft – so nennt der israelische Politologe Jose Brunner die Beziehung zwischen Israelis und Palästinensern im Nahostkonflikt. Ein Thema, das heute, am 7. Oktober, besonders aktuell ist, aber die Menschen in der Region seit Jahrzehnten belastet. (Johannes Kaup)++Papst Leo XIV. wird Ende November seine erste Auslandsreise antreten - in die Türkei und den Libanon.
Brendel, Gerd www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Schütz, Martin www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
Holland-Letz, Matthias www.deutschlandfunk.de, Campus & Karriere
US-Präsident Trump will die Landeshauptstadt Washington sicherer machen. Während die Genauigkeit der Polizeistatistik infrage gestellt wird, unterstützt die Polizeigewerkschaft der Polizei Trumps Eingreifen. 2023 starben in der Stadt allein 523 Menschen an Überdosen von Drogen wie Fentanyl – mehr Menschen als in jedem anderen US-Bundesstaat außer West Virginia.
Der US-Präsident behauptet, er wolle Kriminalität und Obdachlosigkeit in Washington beenden. Doch der Einsatz der Nationalgarde ist eine Demonstration seiner Macht und dient der Ablenkung von schlechten Wirtschaftsdaten, kommentiert Doris Simon. Simon, Doris www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Willkommen zu einer neuen Ausgabe der Akte Flattermann! Diese Woche beginnt mit Linas Versuch, Sarah wegen ihrer angeblich „langsamen Sprechweise“ bloßzustellen – Sarah kontert und seziert die Kritik genüsslich. Danach widmen wir uns Frank, für den Kritik an sich selbst „Mobbing“ ist, während er selbst in den Kommentaren fleißig Spitzen verteilt. Wir analysieren sein neues Video mit Calantha Wollny, seine Meta-Botschaften ohne Empfänger und einen altbekannten Humor, der direkt aus der Mottenkiste alter, weißer Männer zu stammen scheint. Außerdem schauen wir uns an, wie Esoterik-Fan Maren ihn wie einen Messias hofiert, und wie Massengeschmack.de sich in einem wahren Fanboy-Moment vor den „Helden“ wirft. Dazu gibt's unsere Reaktion auf Franks Aussagen zu Ingos drohender Obdachlosigkeit – inklusive Faktencheck zu Bürgergeld, Mitwirkungspflichten und gängigen Halbwahrheiten. Und natürlich: der Flattermann der Woche – ein besonders „feuchter“ Moment aus Ratheim.
Trotz politischer Regulierungsversuche steigen die Mieten in deutschen Großstädten Jahr für Jahr rasant an; seit 2015 im Durchschnitt um 50 Prozent bei Neuvermietungen. Immer mehr Menschen fast aller Gesellschaftsschichten müssen sich mittlerweile Sorgen machen, in einer deutschen Großstadt keine bezahlbare Wohnung mehr zu finden. BR-Journalistin Beate Greindl hat sich das am Beispiel München genauer angeschaut. Sie erzählt uns in dieser 11KM-Folge von Menschen am Rande der Obdachlosigkeit und Städten, die zwar die Symptome der um sich greifenden Wohnungsnot bekämpfen, deshalb aber keine Ressourcen mehr übrig haben für Maßnahmen, die wirklich helfen würden. Hier geht's zu Beate Greindls Reportage "Mieten-Wahnsinn · Zwei Münchenerinnen geben nicht auf” für Kontrovers: https://www.ardmediathek.de/video/kontrovers/mieten-wahnsinn-zwei-muenchenerinnen-geben-nicht-auf/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyM1dPMDE4Njg1QTAvc2VjdGlvbi8zNzgwYzI0ZS1jOTFjLTQxZDEtYWYyYy04YWQxYmY3NzVjMjI Hier geht's zu "Die Entscheidung", unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f3e4f15757d7efe0/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Julius Bretzel Mitarbeit: Lukas Waschbüsch, Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Jan Stahlmann, Jacqueline Brzeczek, Konrad Winkler, Jürgen Kopp, Marie-Noelle Svihla Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
In dieser Folge von Rektal Digital nehmen Sascha und Sarah einen YouTube-Kanal unter die Lupe, der sinnbildlich für alles steht, was im digitalen Raum falsch läuft: Fernsehfurtz, alias Herr Flattermann aka Frank Battermann von der „Fernsehschatztruhe“. Was auf den ersten Blick nach harmlosem Retro-Content aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Paradebeispiel für moralisch fragwürdigen Clickbait-Journalismus, der menschliche Notlagen für Reichweite instrumentalisiert. Besonders perfide: Der Kanal hat sich auf Inhalte rund um Calantha Wollny spezialisiert, eine junge Frau, die öffentlich über familiäre Konflikte, Obdachlosigkeit und psychische Belastungen spricht – und damit zur Zielscheibe eines Mannes wird, der sich selbst als „Hobbyjournalist“ inszeniert, aber mit fragwürdigen Methoden und schlechter Technik glänzt.
Denver Moore lebt seit über 30 Jahren auf der Straße in Fort Worth, Texas. Er wuchs unter den Jim-Crow-Gesetzen in den Südstaaten auf und arbeitete ohne Lohn auf einer Baumwollplantage. In den 90er Jahren meidet er andere Menschen. In einer Obdachlosenmission lernt er das Ehepaar Hall kennen. Ron und Debbie Hall arbeiten ehrenamtlich in der Küche der Mission. Als Debbie Denver zum ersten Mal sieht, hat sie eine ungewöhnliche Bitte an ihren Ehemann: Er soll sich mit Denver anfreunden. Was als eine Geste der Liebe zu seiner Frau beginnt, entwickelt sich zu einer tiefen und lebensverändernden Freundschaft. Ron erkennt schnell, dass Denver ihm viel mehr zu bieten hat, als er zunächst dachte. In dieser Folge sprechen wir über die unwahrscheinliche Freundschaft zwischen zwei Männern aus völlig unterschiedlichen Welten und beleuchten das große gesellschaftliche Problem der Obdachlosigkeit. Wenn ihr euch engagieren möchtet, informiert euch zum Beispiel über diese Hilfsprojekte für obdachlose Menschen: - Kältehilfe und mobile Suppenküchen in eurer Stadt - Das [Rote Kreuz](https://www.drk.de/spenden/spendenshop/spenden-fuer-obdachlose/) sammelt Spenden für Obdachlose - In Hamburg bietet der Duschbus GoBanyo obdachlosen Menschen ein mobiles Badezimmer. [GoBanyo](https://gobanyo.org/) könnt ihr hier unterstützen. - Spendet gut erhaltene und warme Kleidung in einer Hilfseinrichtung in der Nähe Mehr Informationen, Bilder & Co findet ihr auf: [true.lovepodcast ](https://www.instagram.com/true.lovepodcast/)auf Social Media. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Dayan Djajadisastra, Antonia Faltermaier Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Lorenz Schütze Experte: Quellen (Auswahl) Buch “Genauso anders wie ich” von Denver Moore und Ron Hall Artikel [Huffpost](https://www.huffpost.com/entry/ron-hall-on-friendship-faith-and-same-kind-of-different_b_599deca5e4b0cb7715bfd2fb) [TED-Talk ](https://www.ted.com/talks/ron_hall_ron_hall_life_lessons_learned_from_a_homeless_ex_con_named_suicide?subtitle=en&lng=de&geo=de)von Ron Hall Wohnungslosenbericht der Bundesregierung 2024 Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/truelove_podcast) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)