POPULARITY
Rosenmontag bringt Ruhe in den DAX – doch unter der Oberfläche brodelt es. Während Siemens nach starkem Lauf zurücksetzt und Heidelberg Materials um Stabilisierung kämpft, rückt Airbus in den Mittelpunkt. Volle Auftragsbücher, langfristige Verteidigungszyklen und ein geopolitisches Umfeld, das Europa zum Handeln zwingt. Ist jetzt der richtige Moment für einen taktischen Call? Wir analysieren Chartmarken, News-Lage und den Trade der Woche – inklusive klarer Risiko-Strategie.
Die EU schließt Handelsabkommen mit Indien und den Mercosur-Staaten – und stärkt damit ihre Rolle in der Welt.
ChatGPT Ads werden richtig teuer, Google lässt Gemini automatisch für dich browsen und Meta möchte Premium-Abos für Instagram und Co.✨!In dieser kurzen neuen Folge vom TAP INTO MARKETING
Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Donald Trump nutzt seine Rede beim World Economic Forum in Davos für eine klare America-First-Botschaft. Weniger eskalierend als befürchtet, aber ohne Zugeständnisse an Europa. Die zentrale Frage: Was folgt daraus für die transatlantischen Beziehungen – und was ist Europas Antwort? Gordon Repinski mit der Einordnung von Trumps Auftritt, die Erwartungen an Friedrich Merz und der wachsende Handlungsdruck auf Europa. Dazu im Gespräch: Jonathan Martin von POLITICO in Washington. Er ordnet ein nach welchen Mustern Trump agiert und warum Börsen und Märkte dabei eine größere Rolle spielen als diplomatische Appelle. Im 200-Sekunden-Interview spricht die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzenden Siemtje Möller über Grönland, europäische Souveränität und die Frage, ob Europa mehr tut als nur zu reagieren. Anschließend richtet sich mit Hans von der Burchard der Blick nach Brüssel: Beim EU-Sondergipfel treffen die Staats- und Regierungschefs aufeinander, um über Zölle, Sicherheitspolitik und die durch das EU-Parlament abgelehnte Mercosur-Ratifizierung zu beraten. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die US-Futures sind am Mittwoch wieder leicht schwächer – nach dem heftigsten Abverkauf seit Oktober. Der „Sell America“-Trade bleibt das Thema: Der Dollar gibt erneut nach, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe am Dienstag kurz über 4,3% sprang. Auslöser ist Trumps Eskalation im Grönland-Streit: Er droht bis zu 25% Zölle gegen acht NATO-Staaten, sollte Europa den Deal blockieren – und lässt offen, wie weit er gehen würde. In Davos kontert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Die Zölle seien ein Fehler, Europas Antwort werde „geschlossen und proportional“ ausfallen. Macron bringt sogar das EU-„Anti-Coercion Instrument“ ins Spiel – eine Art wirtschaftliche Bazooka gegen US-Unternehmen. Dazu kommt ein Signal aus Dänemark: Akademiker Pension steigt aus US-Treasuries aus – wegen Sorgen um US-Schulden und die politische Lage. Noch kein Crash, aber die Gemengelage bleibt toxisch – und die Märkte wirken anfällig, falls die Rhetorik weiter hochdreht. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Im Angriff von US-Präsident Trump gegen Venezuela zeigen sich die Umrisse einer neuen Weltordnung: geprägt von offenem Imperialismus und Blockkonfrontation. Der Umsturz in Caracas ist der erste Baustein im US-Plan, die Dominanz über ihre direkte Nachbarschaft zu stärken - Trump droht ganz Lateinamerika und greift auch nach Grönland. Europa reagiert doppelzüngig, kleinlaut und planlos. Im Dissens Podcast spricht Tobias Lambert, Venezuela- und Lateinamerika-Experte, über die illegale US-Intervention in Venezuela, den neuen Imperialismus und linke Antworten darauf.
Der Euro feiert seinen 24. Geburtstag - doch die digitale Variante lässt noch auf sich warten. Europäer zahlen bisher mit amerikanischen Methoden wie Paypal, Visa und Mastercard. Wann kommt Europas Antwort? Mit Kathrin Schmid und Jean-Marie Magro. Von Kathrin Schmid.
Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=NSABEZ5567QZE
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Philipp Raasch, dem Kopf hinter Der Autopreneur. Philipp beschreibt sich selbst als Analyst für den Wandel der Automobilindustrie. Seit seinem Schritt aus dem Konzern – er war zuvor bei Mercedes tätig – arbeitet er selbstständig und veröffentlicht jede Woche drei Newsletter, einen Podcast, ein YouTube-Video und täglich Beiträge auf LinkedIn. Sein Fokus liegt klar auf B2B: Fach- und Führungskräfte in der Automobilbranche. Er sagt dazu: „Ich mache ausschließlich Business Dynamics – keine Consumer News.“ Genau dieses Profil macht ihn für viele Entscheider zur relevanten Stimme im Markt. Im Gespräch wurde schnell klar, wie sehr sich die Branche verändert und welche Themen seine Community beschäftigen. Philipp sortiert Entwicklungen im größeren Zusammenhang: „Ich beschäftige mich eigentlich mit dem, was mich selber interessiert – und meistens trifft das den Zeitgeist.“ Die großen Linien fasst er mit seinem Modell der „3 plus 1 Transformationen“ zusammen: Elektrifizierung, Software, autonomes bzw. KI-gesteuertes Fahren – und als vierte Ebene der kulturelle Wandel in den Unternehmen. Gerade dieser kulturelle Shift sei aktuell entscheidend, weil die Technologie allein nicht die größte Hürde darstellt. Wir tauschen uns darüber aus, wie stark sich europäische Hersteller schwer tun, ihre Position im globalen Wettbewerb zu halten. Philipp ordnet ein, dass die aktuelle Krise vor allem in China ausgelöst wurde. Dort haben lokale Marken inzwischen knapp 70 Prozent Marktanteil gewonnen – auf Kosten internationaler Hersteller. „Das ist der Grund, warum wir hier über Werkschließungen und Stellenabbau sprechen. Der Ground Zero ist China.“ Nach seiner Einschätzung sind die verlorenen Marktanteile in China kaum zurückzuholen. Stattdessen gehe es dort nun darum, eine Nische zu finden und über Partnerschaften – insbesondere im Bereich Software, ADAS und Elektromobilität – technologisch wieder anzuschließen. In Europa sieht Philipp die Lage ebenfalls angespannt. Die zentrale Frage: Wie reagiert man auf den zunehmenden Wettbewerb aus Asien? Er hält protektionistische Maßnahmen für wahrscheinlich, auch wenn diese schmerzhaft wären. Denn offene Märkte führten zwangsläufig zu ähnlichen Verschiebungen wie in China. Der europäische Wettbewerb müsse sich darauf einstellen, dass chinesische Hersteller „gute Technologie zu einem unschlagbaren Preis“ anbieten. Wir sprechen außerdem über die Frage, ob es sinnvoll ist, weiter auf zwei technologische Plattformen – Verbrenner und Elektromobilität – zu setzen. Philipp beschreibt die Situation als echtes Management-Dilemma. Beide Wege sind riskant, beide kosten Geld. Unternehmen müssten gleichzeitig globale Märkte bedienen, die sich unterschiedlich schnell entwickeln. In seinen Worten: „Es gibt keine gute Entscheidung. Alles ist eine Wette auf die Zukunft.“ Eine wichtige Rolle schreibt Philipp der Politik zu. Er widerspricht klar der oft geforderten Technologieoffenheit: „Wenn du mich fragst, ist das kompletter Bullshit.“ Länder wie China oder die USA agieren mit einer klaren industriepolitischen Agenda – und Europa fehle genau diese strategische Perspektive. Statt langfristiger Ziele sehe er in Deutschland vor allem kurzfristige Maßnahmen. Notwendig sei jedoch eine europäische Lösung, kein nationaler Alleingang: „Nur im Verbund können wir global überhaupt auf Augenhöhe auftreten.“ Nun aber genug der Vorrede – lass uns direkt ins Gespräch einsteigen.
Im Input schauen wir diese Woche auf Wero. Wer steckt hinter dem Bezahldienst, welche Banken sind schon dabei, wie läuft das Einrichten, was ist technisch drin und wo sind die Hürden? Außerdem in den Updates: Meta macht schon wieder Schlagzeilen mit heiklen, teils sexualisierten Chatbots und im WTF kümmern wir uns um das PayPal-Chaos der vergangenen Tage.Links zur EpisodeAchtet bei der WhatsApp-Sicherheitslücke darauf, dass ihr mindestens folgende WhatsApp-Version installiert habt: für iOS 2.25.21.73 und für den Mac 2.25.21.78 Die vollständige Liste der Banken findet ihr auf der Webseite von WeroDen Sophia-Chatbot erreicht ihr unter https://sophia.chat/Hilfe bei häuslicher Gewalt finden Frauen unter der Telefonnummer 116 016 und Männer unter 0800 1239900Hinweis zu unserem Werbepartner: Alle Infos zum Podcast Engineering Kiosk findet ihr unter https://engineeringkiosk.dev/
In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Anja Ettel und Holger Zschäpitz über das Comeback des Nullzins, Europas Antwort auf Starlink und die wachsende Sorge um die Warren-Buffett-Prämie. Außerdem geht es um Richemont, Swatch, Eutelsat, Pernod Ricard, Apple, Microsoft, Nvidia, Alphabet, $TRUMP, Broadcom, Berkshire Hathaway, Mastercard, Visa, PayPal, Circle, Coinbase, Robinhood, VanEck Blockchain Innovators ETF (WKN: A2QQ8F), Global X FinTech ETF (WKN: A2QPBZ), BIT Global Fintech Leaders (WKN: A2QJLA), Amazon, Walmart, Shopify, Global Payments, Western Union, Adyen und Remitly. Wir freuen uns über Feedback an aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter.[ Hier bei WELT.](https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html.) [Hier] (https://open.spotify.com/playlist/6zxjyJpTMunyYCY6F7vHK1?si=8f6cTnkEQnmSrlMU8Vo6uQ) findest Du die Samstagsfolgen Klassiker-Playlist auf Spotify! Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/alles_auf_aktien) Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Finales Angebot: Wie Trump die Ukraine und Europa erneut vor den Kopf stößt, ob die Amerikaner wirklich aus Verhandlungen aussteigen und sich zurückziehen würden und wie Europas Alternativplan für einen Frieden aussieht, besprechen Gordon Repinski und Hans von der Burchard. Die drei Probleme der SPD: Der Koalitionsvertrag wird von der Basis skeptisch aufgenommen, die personelle Erneuerung lässt noch auf sich warten und in der Regierung erwartet die Sozialdemokraten vermutlich wieder Streit um die Finanzen. Eine Analyse. Im 200-Sekunden-Interview: Alexander Schweitzer, Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz und Mitglied im SPD-Parteivorstand. Er spricht über die Herausforderungen in der künftigen Koalition nicht nur, aber auch durch den Ukraine-Krieg. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es morgens um 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team bringen euch jeden Morgen auf den neuesten Stand in Sachen Politik — kompakt, europäisch, hintergründig. Und für alle Hauptstadt-Profis: Unser Berlin Playbook-Newsletter liefert jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Hier gibt es alle Informationen und das kostenlose Playbook-Abo. Mehr von Berlin Playbook-Host und Executive Editor von POLITICO in Deutschland, Gordon Repinski, gibt es auch hier: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Anke Plättner diskutiert mit: - Marina Kormbaki, Der Spiegel - Prof. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler - Erik Kirschbaum, US-amerikanischer Journalist - Rolf-Dieter Krause, ehem. ARD-Studioleiter Brüssel
Anke Plättner diskutiert mit: - Marina Kormbaki, Der Spiegel - Prof. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler - Erik Kirschbaum, US-amerikanischer Journalist - Rolf-Dieter Krause, ehem. ARD-Studioleiter Brüssel
Friedrich Merz muss einen 3-D-Konflikt austragen. Donald Trump führt eine strategische Krypto-Reserve ein. Und die Europäer haben einen eigenen Weg ins All. Das ist die Lage am Freitagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Die SPD muss Fehler eingestehen. Und die Union unhaltbare Wahlversprechen abräumen Trump ordnet Kryptoreserve an – und enttäuscht die Branche Wieso Europas B-Rakete jetzt Gold wert ist +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Seit Donald Trump wieder im Amt ist, vergeht kaum ein Tag, ohne dass in den USA etwas sicher Geglaubtes in Frage gestellt würde. Wohin entwickeln sich die USA? Und in welcher Position ist Europa? Darüber spricht der Politikwissenschaftler Johannes Thimm in der WDR 5 Redezeit. Von WDR 5.
Bei dem Treffen geht es um eine Abstimmung über die Ukraine-Pläne von US-Präsident Donald Trump und die Konsequenzen für Europa.
OpenAI vs. Google, OpenAI x WhatsApp und OpenAI als Agent Provider
Kasachstan ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner in Zentralasien. Das neuntgrößte Land der Welt ist nur dünn besiedelt, aber um so reicher an Rohstoffen. Wertvolle Ressourcen, die Europa dringend braucht, um die Energiewende voranzutreiben. Schaut man auf die Landkarte, liegt Kasachstan mitten zwischen Europa und China. Und auch wirtschaftlich kommt Interesse von beiden Seiten.Kasachstan ist direkter Nachbar Chinas. Beide Länder teilen sich eine rund 1800 Kilometer lange Grenze. Im Zuge der neuen Seidenstraße, mit der der chinesische Präsident Xi Jinping seit 2013 in den weltweiten Ausbau von Handelswegen investiert, hat Kasachstan eine große Bedeutung auf der Landroute. So sind dort etwa riesige Container-Umladeplätze entstanden, die aufgrund unterschiedlicher Spurbreiten von Eisenbahntrassen nötig wurden, erklärt Hendrik Wehlen, Logistikexperte der VTG AG, dem größten privaten Waggonanbieter in Europa.China und Kasachstan sind ökonomisch längst stark miteinander verflochten. Doch auch der Westen hat das wirtschaftliche Potenzial des Landes erkannt. So hat die EU-Kommission, nach langen Jahren in der Zuschauerrolle, nun ihre eigene Investitionsinitiative gestartet: Bei "Global Gateway" will sie bis zum Jahr 2027 Gelder in Höhe von rund 300 Milliarden Euro mobilisieren, um Infrastrukturprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern auf- und auszubauen. Kasachstan ist ganz vorn mit dabei, mit Projekten zu grünem Wasserstoff und kritischen Rohstoffen.Entscheiden muss sich Kasachstan dabei nicht. Der deutsche EU-Botschafter Michael Clauß erklärt, Drittländer könnten sowohl mit China als auch mit Europa unterschiedliche Projekte realisieren. Zu Anfang habe China mit Sorge auf die europäische Initiative geblickt, erklärt Clauß im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Inzwischen hätten die Chinesen aber erkannt, dass "Global Gateway" kein "Kampfinstrument" sein will. Oder kann. Denn auch wenn die EU erstmals ganz neue Sichtbarkeit als geopolitischer Player erlangt hat, ist Chinas Vorsprung einfach enorm.Kooperation statt Konfrontation ist also das Mittel der Wahl der Europäer: Beide Projekte könnten sogar mehr als nur koexistieren, erklärt der EU-Botschafter: "Theoretisch ist es durchaus möglich, dass wir mit dem chinesischen Seidenstraßenprojekt kooperieren." Allerdings nur zu europäischen Konditionen: So müsse man etwa die Schuldentragfähigkeit der jeweiligen Länder im Blick haben und europäische Standards einhalten. Bisher sieht er das bei chinesischen Projekten nicht gegeben.Wirtschaftlich soll die Initiative der EU-Kommission also kein Konkurrenzprojekt zur neuen Seidenstraße sein, sondern eher eine Alternative. Global Gateway legt einen Fokus auf grüne Projekte und auf nachhaltige Kooperationen, die den Partnerländern langfristige Vorteile bieten. Heißt konkret: Es sollen Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung entstehen, Know-how transferiert und Umweltstandards eingehalten werden. Global betrachtet ist es für Clauß trotzdem "eine Systemkonkurrenz, die sich hier manifestiert."Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Europas Antwort auf die Massenflucht besprechen Margit Ammer (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), Sabine Bauer-Amin (International Rescue Committee Landau) und Albert Kraler (Universität für Weiterbildung Krems) unter der Leitung von Rainer Bauböck (Akademie der Wissenschaften).Lesen Sie den FALTER vier Wochen lang kostenlos: https://abo.falter.at/gratis See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Reportage über Flüchtlinge in Bayern/Interview mit Markus Ferber MdEP über Europas Antwort auf den Krieg/Ukraine-Debatte im Landtag/Bauminister Bernreiter im Interview/Skandal? 1000 Studentenwohnungen in München stehen leer
Österreichs EU-Abgeordnete sprechen über die Wende, zu der Russland die Europäische Union in der Sicherheitspolitik zwingt. Zu hören sind Lukas Mandl (ÖVP), Andreas Schieder (SPÖ), Thomas Waitz (Grüne) und Helmut Brandstätter (Neos).Lesen Sie den FALTER vier Wochen lang kostenlos: https://abo.falter.at/gratis See acast.com/privacy for privacy and opt-out information.
Nicht erst mit dem Aufkommen von #Kryptowährungen wie #Bitcoin oder Ethereum wird darüber nachgedacht, ob es auch Geld ohne Staaten geben sollte. Das Währungsmonopol des Staates ist zwar schon Jahrtausende alt, dennoch dachte der Ökonom Friedrich August von #Hayek in den 1970er-Jahren über eine „Entnationalisierung des Geldes“ nach – so auch der Titel seiner bis heute immer wieder diskutierten Schrift. Wäre ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Währungen vielleicht eine sinnvolle Alternative? Sollten auch private Banken eigenes Geld emittieren können? Hayek und seine Epigonen greifen dabei die #Zentralbanken und die demokratischen Regierungen radikal an, der Vorwurf lautet: Die Geldmenge werde, um in der Gunst des Wählers stehen zu können, immer weiter erhöht und damit eine Inflation immer wahrscheinlicher. Mit einer Entnationalisierung des Geldes könne diese als unverantwortlich empfundene Geldpolitik verhindert werden, der Bürger soll selbst entscheiden, welches Geld er verwenden will. Und Hayek mutmaßt: Der Bürger wird sich stets für gutes, das heißt, stabiles Geld entscheiden und somit der lockeren Geldpolitik ein Ende bereiten. Hochproblematisch ist jedoch nicht nur die Umsetzung des Konzepts, sondern auch das Demokratieverständnis hinter einem solch marktradikalen Ansatz. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. Literatur: Friedrich August von Hayek: Entnationalisierung des Geldes. Schriften zur Währungspolitik und Währungsordnung. Mohr Siebeck. Europas Antwort auf Libra: Potenzial und Bedingungen eines programmierbaren Euro, online: https://bankenverband.de/themen/europas-antwort-libra/ Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior
Durch den Bruch eines völkerrechtlich bindenden Vertrags hat China die Autonomie, die Freiheiten und den Rechtsstaat in HongKong beerdigt. Nicht zum ersten Mal testet Peking damit, wie weit es gehen kann. Umso bedeutender ist es, wie Europa reagiert. Die Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte im Deutschen Bundestag, Gyde Jensen (FDP), fordert die Bundesregierung im Interview auf, fünf Dinge zu tun. Außerdem sprechen wir darüber, was auf dem Spiel steht und ob die EU das Zeug hat, global für Menschenrechte einzustehen. Unterstützt mich auf Steady: https://steadyhq.com/gregorschwung --- HIER KANN MAN MIR AUCH FOLGEN: https://www.instagram.com/gregorschwung/ https://www.twitter.com/gregorschwung/ https://tiktok.com/@gregorschwung https://www.facebook.com/gregorschwung/ https://www.youtube.com/gregorschwung MEINE WEBSITE: https://www.gregorschwung.de MEIN NEWSLETTER, DEN NIEMAND VERPASSEN SOLLTE!! https://www.gregorschwung.de/newsletter/ FEEDBACK GERNE ÜBER INSTAGRAM, ODER PER MAIL AN: gregorschwung@gmail.com
Der Wettlauf ums All hat wieder begonnen. Der Raketenmarkt ist hart umkämpft. Europas Antwort auf Elon Musk und die Raketen des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX heißt: Ariane 6. Doch ob das Prestigeobjekt der ESA noch in diesem Jahr vom Weltraumbahnhof Kourou ins All starten wird, ist fraglich.
In der zweiten Folge zu unserem Europaschwerpunkt trafen wir Cornelius Hirsch. Er ist der Co-Gründer und Leiter von Poll of Polls, einer Plattform für Wahlumfragen, die aus ganz Europa Daten aggregiert und auswertet. Diese Idee hat dem Medium POLITICO so gut gefallen, dass es Poll of Polls kauft. Ein Gespräch über die Liebe zur Wissenschaft, warum er bei fast jedem Abendessen über Politik spricht, diese aber nicht selbst machen möchte. Europas Antwort auf 538 „Begonnen hat alles während dem US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016, ich war täglich auf fivethirtyeight.com und hab mir gedacht, warum gibt es sowas nicht auch für Europa?“ FiveThirtyEight ist eine Nachrichtenwebsite die Statistiken und Einschätzungen für Wahlumfragen liefert, Hirsch gründete davon inspiriert „Poll of Polls“. Gemeinsam mit einem Studienkollegen begannen sie 2017 mit den niederländischen und anschließend den französischen Wahlen. Sein Kollege Peter Reschenhofer programmierte die Website und Skripts, Hirsch übernahm die Datenarbeit. „Täglich Wikipedia, Umfrageseiten, Nachrichtenseiten oder sogar Twitter nach den neuesten Statistiken durchsuchen. Hoffen, dass es jemand eingegeben hat und während dem Frühstückskaffee eintippen“. Neben dem Vollzeitjob wird Poll of Polls aufgebaut, Hirsch arbeitet bis vor kurzem am WIFO und ist Doktorand an der Wirtschaftsuniversität. Nach und nach kommen mehr Länder mit mehr Wahlen dazu. Der Bedarf viele Befragungen an einem Ort zu sammeln und auszuwerten, kam von ihm selbst. „Was ich wollte, gab es nicht. Also habe ich es selbst gemacht, weil ich wissen wollte wie es steht“. Nachdem jedes Land in der EU online war, ging es schnell nach oben. Anfragen von internationalen Medien von Washington Post bis Le Monde kommen, letzten Sommer trifft er Ryan Heath von Politico Europe am Forum Alpbach und die Verhandlungen beginnen. Zur Verteidigung und Grenzen der Meinungsforschung Hirsch verteidigt die Meinungsforschung, die vor allem nach der Wahl von Trump in die Kritik geraten ist. „Niemand hat einen Sieg von Trump ausgeschlossen, seine Chancen lagen bei etwa 30 Prozent“. Die Verantwortung sieht er eher bei Journalisten und Medien, die aus einer Umfrage gerne eine Schlagzeile machen: „Eine Umfrage ist wie ein gutes Parfüm, man soll daran riechen, aber nicht davon trinken“, sagt Hirsch und gibt zu diesen Satz von Mathias Strolz gestohlen zu haben.Inspiriert aus einem Interview mit Regula Stämpfli fragt Philipp Weritz nach den Grenzen: Nur, weil man Demokratie vermessen kann, heißt das auch, dass man sie vermessen soll? „Das ist eine Frage, die ich mir selbst auch stelle. Aber es gehört zu meinem Menschenbild dazu, dass Wähler und Wählerinnen mündig sind. Und nur informierte Bürgerinnen sind informierte Wählerinnen“. Er sieht seine Rolle als Unterstützer und Aufklärer, der sich aufgebauschten Nachrichten auch entgegenstellen kann. „Als Herr Berlusconi in Italien seine Kandidatur bekannt gab, war das ein großer Tumult. Wenn man sieht, dass er einer Partei mit acht Prozent vorsteht, relativiert sich das wieder“. Politisierung á la Ländle Der gebürtige Vorarlberger ist seit jeher neugierig wenn es um Politik geht. „Ich kann mich gar nicht erinnern, jemals nicht politisch interessiert gewesen zu sein. Bei uns zu Hause wird bei jedem Abendessen mindestens einmal über Politik geredet“. Mit einem christlich-sozialen Großvater, der sich schon für Umweltagenden einsetzte, war ebenfalls ein Grundstein gelegt. Als dritten Faktor sieht Hirsch die Schulpolitik. „Ich war Klassensprecher, Schulsprecher, dann in der Landesschülervertretung. Einen ordentlichen politischen Streit im besten Sinne auszutragen war einfach wahnsinnig spannend“. Allerdings sieht er bereits erste Anzeichen von Parteipolitik, die ihn abschrecken. Sachliche Auseinandersetzungen finde er sehr spannend, aber mit Anliegen einer Partei im Hintergrund zu diskutieren, will er nicht.
13. November 2018 „Fehlende Marktöffnung, nationalistische Industriepolitik, mangelnde Kooperationsbereitschaft, marktverzerrende Subventionen“ – wenn es um Chinas Wirtschaftspolitik geht, spart der grüne Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer nicht mit Kritik. Im Handelsstreit zwischen China und den USA dürfe sich Europa gleichwohl nicht „liebesdienerisch“ den USA an den Hals werfen, warnt er. Die EU müsse ihre eigene Linie finden. Leicht ist das nicht, denn Europa müsse erst lernen, mit einer Stimme zu sprechen, so Bütikofer. „Gerade Deutschland habe lange geglaubt, ewig mit China aus einer Reisschüssel essen zu können.“ Dabei sei es wichtig, im Umgang mit China „Klartext zu reden.“ Erste Anfänge einer gemeinsamen europäischen Linie sieht der Grüne in der geplanten Zusammenarbeit beim Investitions-Screening und in Europas Antwort auf Chinas Seidenstraßen-Initiative. Reinhard Bütikofer im neuen MERICS Experts Podcast.