POPULARITY
Categories
Angriffe auf Zugbegleiter, Rettungskräfte und andere Berufsgruppen sollen härter bestraft werden. Justizministerin Hubig (SPD) sieht ihren Gesetzentwurf auch als Signal an die Gesellschaft. Sie sagt: Es geht um die Funktionsfähigkeit des Staates. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Angriffe auf Zugbegleiter, Rettungskräfte und andere Berufsgruppen sollen härter bestraft werden. Justizministerin Hubig (SPD) sieht ihren Gesetzentwurf auch als Signal an die Gesellschaft. Sie sagt: Es geht um die Funktionsfähigkeit des Staates. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
In diesem Gespräch geht es um staatliche Kontrolle, Bargeld, digitale Zahlungen, Bankguthaben und die Frage, wie viel finanzielle Freiheit Bürger künftig behalten. Roland Tichy spricht über den Umgang mit Kritik, die zunehmende Digitalisierung des Zahlungsverkehrs und die Bedeutung von Bargeld und physischen Vermögenswerten in Krisenzeiten.
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Roger Köppel, Verleger und Chefredakteur der Schweizer Weltwoche und ehemaliger Schweizer Nationalrat, ordnet im Gespräch mit Dominik Kettner die aktuelle Lage in Deutschland ein: die Wahlergebnisse in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, den Ukrainekrieg und seine Eskalationsgefahr, das ungebremste Wachstum des Staates sowie die schleichende Aushöhlung von Eigentum und Meinungsfreiheit in der EU.
Glaubst Du wirklich, dass Dein Erspartes auf einem deutschen Bankkonto heute noch sicher vor dem Zugriff des Staates ist? Wenn Du beim Gedanken an...
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Ob mit oder ohne Regierungebeteiligung der blauen Partei in Sachsen-Anhalt – die Luft für Aktivist*innen und marginalisierte Menschen wird dünner, ebenso wie für Bildung, Kultur und soziale Sicherheit. Der drohende Umbau des Staates auf Landesebene und die restriktiv-autoritäre Politik der Merz-Regierung fordern von uns jene Solidaritäten, über die wir so oft sprechen. Wir wollen diskutieren, was das in der Praxis bedeutet, wie wir unser Wissen und unsere Strukturen absichern können und warum Schockstarre keine Option ist. Eingeladen sind antifaschistisch und antirassistisch engagierte Menschen aus Thüringen, Queer Pride Dresden, Hannes Püschel (Opferperspektive e.V. Brandenburg), Heike Kleffner (Journalistin, Autorin, Podcast "Kipppunkt Ost") und eine Vertreterin des Kultur- und Hausprojekts Komplex Schwerin. Moderiert von Sonja Nielbock. Eine Kooperation der Ini Solidaritätszuschlag mit dem Freien Senderkombinat (FSK). Gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung.
In dieser Folge widmen wir uns einem der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit: Heinar Kipphardt. Ausgehend von seinem fesselnden Erzählband „Die Tugend der Kannibalen“ tauchen wir tief in das Leben und Schaffen eines Autors ein, dessen Werk zu den eindringlichsten literarischen Auseinandersetzungen mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus zählt. Kipphardt, der selbst als Soldat an der Ostfront kämpfte und später desertierte, verarbeitete seine traumatischen Kriegserlebnisse und die Verfolgung seines marxistischen Vaters durch das NS-Regime in einer psychologisch tiefen, unbarmherzigen Prosa. Seine Texte stellen immer wieder die fundamentalen Fragen nach Befehl und Gehorsam, individueller Verantwortung und dem moralischen Gewissen des Einzelnen im Getriebe einer mörderischen Maschinerie. Wir beleuchten in dieser Episode seine wichtigsten literarischen Stationen – von frühen Erzählungen wie „Späte Erkenntnis“ über das bitter-ironische Kriegsbuch „Der Hund des Generals“ bis hin zu seinem weltberühmten Dokumentarstück „In der Sache J. Robert Oppenheimer“. Letzteres seziert die Zerrissenheit des modernen Wissenschaftlers und die bedrohlichen Loyalitätsansprüche des Staates bis ins Privatleben hinein auf eine Weise, die den neueren Hollywood-Film politisch weit in den Schatten stellt. Zudem blicken wir auf Kipphardts späteren, fragmentarischen Montagestil in „Der Deserteur“, mit dem er geschickte SS-Karrieristen der Nachkriegszeit entlarvte und gleichzeitig die tragischen Verstrickungen der politischen Linken im Stalinismus mutig hinterfragte. Eine intensive Folge über die „penetrante Sachlichkeit des Grauens“, die Pflicht zur gesellschaftlichen Selbstreflexion und ein literarisches Erbe, das heute aktueller ist denn je.
Glaubst Du wirklich, dass Dein Erspartes auf einem deutschen Bankkonto noch vor dem Zugriff des Staates sicher ist? Die Zeichen stehen auf Sturm, und...
Als Präsident des Umweltbundesamtes beschäftigt sich Prof. Dr. Dirk Messner mit zentralen Fragen der Klima- und Umweltpolitik und der nachhaltigen Transformation. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt er, warum Klimaschutz gerade jetzt nicht aus dem Blick geraten darf und weshalb nachhaltige Entwicklung eine Voraussetzung für langfristigen Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität ist. Sein Ansatz: Nicht zu handeln ist langfristig teurer als zu handeln. Gleichzeitig muss Veränderung so gestaltet werden, dass sie Menschen mitnimmt und nicht überfordert. Messner spricht darüber, wie Klimaschutz stärker mit Lebensqualität, Gesundheit und Sicherheit verbunden werden kann. Er erklärt, warum es eine Modernisierung des Staates und weniger Bürokratie bei gleichzeitig ambitionierten Umweltzielen braucht. Auch die globale Perspektive spielt eine zentrale Rolle. Internationale Zusammenarbeit, private Investitionen und nachhaltige Entwicklung müssen zusammengedacht werden, um den Wandel weltweit voranzubringen. Die Folge zeigt, wie Klima- und Umweltpolitik wieder mehr Zukunftszuversicht schaffen kann und warum ökologischer Wandel, wirtschaftliche Entwicklung und gesellschaftliche Stabilität dabei zusammengehören.
... und wer dafür verantwortlich istEin Standpunkt von Norbert Häring.Bankkunden werden zunehmend genötigt, Fragen über ihr gesamtes Vermögen, ihre Beschäftigung und vieles mehr zu beantworten und offenzulegen, wofür sie anderen Geld überweisen. Tun sie es nicht zur Zufriedenheit, dürfen sie nicht über ihr Geld verfügen oder bekommen das Konto gekündigt. Entwickelt wurde dieses System der an Private ausgelagerten Finanzschnüffelei des Staates im demokratiefernen Schattenreich internationaler Arbeitsgruppen. In Gesetzesform gegossen wurde es getreulich in Brüssel.Die Banken in Deutschland und Europa sind seit einigen Jahren immer mehr dazu übergegangen ihre Kunden, auch langjährige Bestandskunden, mit detaillierten Fragenkatalogen zu Vermögen, Beschäftigung und Einkommen sowie genauen Plänen zu Art und Umfang der Nutzung ihrer Guthaben zu behelligen. Zunehmend werden dabei auch Belege eingefordert, manchmal sogar für das in einem ganzen Erwerbsleben angesammelte Vermögen. Bevor größerere, manchmal auch nur mittelgroße Überweisungen ausgeführt werden, muss man immer öfter der Bank erklären und nachweisen, warum man das Geld an wen schicken will. Selbst kleine Überweisungen können hochnotpeinliche Befragungen und Schikanen auslösen. oder werden nicht ausgeführt, z.B. wenn sie an die falsche Partei oder die falschen Publizisten gehen sollen. Wer zu oft oder zu viel Bargeld abhebt, muss mit Schwierigkeiten bis hin zu einer Kontokündigung rechnen. Online-Medien mit dem Geschäftsmodell von vielen kleinen Spenden oder Abos zu leben, müssen jederzeit mit Kontokündigung wegen Geldwäscheverdacht rechnen. Die Bargeldauszahlung wird immer restriktiver.Diese immer einschneidenderen Beschränkungen des Verfügungsrechts über Bankguthaben, für viele ein großer Teil ihres Vermögens, stellen eine Form der teilweisen oder weichen Enteignung dar. Denn Eigentum, über das man nur auf Antrag oder unter Erlaubnisvorbehalt verfügen kann, ist nur Eigentum unter Vorbehalt, Eigentum zweiter Klasse.Nur vage Auskünfte über die RechtsgrundlageFragt man die Banken nach dem Grund, so verweisen sie auf nationale Gesetze zur Bankenregulierung und Geldwäschebekämpfung. Diese enthalten jedoch regelmäßig nicht erkennbar den Auftrag und die Rechtfertigung, derart intensiv in die finanzielle Privatsphäre der Kunden einzugreifen. Eine Sparkasse etwa begründete gegenüber einer widerstrebenden Kundin mit einem Guthaben unterhalb 100.000 Euro die Forderung nach detaillierter Auskunft mit Belegen über das Gesamtvermögen und die Vermögensherkunft mit Verweis auf §10 Geldwäschegesetz. Dieser halte Finanzinstitute an,...https://apolut.net/die-schleichende-enteignung-der-bankkunden-von-norbert-haring/
Die Sturzflut an der Grenze von Nepal und China zeigt erneut, wie das chinesische Regime solche Tragödien nutzt, um die politische Unfehlbarkeit des Staates darzustellen. Ein Kommentar des Journalisten und Kolumnisten Tamuz Itai.
- warum nicht der Hack das Problem ist, sondern die sieben Tage danachSieben Tage lang flossen Daten aus dem Berliner Landesnetz, bevor der Angriff überhaupt erkannt wurde. Danach folgte eine Entwarnung, die der Senat wenig später wieder relativieren musste - während bis heute offen ist, was tatsächlich gestohlen wurde und wie die Angreifer eindringen konnten. Der Fall Rhysida wirft deshalb eine größere Frage auf als die nach 5,79 Terabyte möglicher Beute: Wer überwacht eigentlich das digitale Nervensystem der deutschen Hauptstadt - und wie belastbar sind politische Entwarnungen, wenn selbst die eigene IT noch im Dunkeln tappt?Ein Kommentar von Michael Hollister.Tagelang zogen Angreifer Daten aus dem Netz der deutschen Hauptstadt ab, bevor überhaupt jemand es bemerkte - und Wochen später kann die Verwaltung noch immer nicht sagen, was genau abhanden kam. Dazwischen liegt eine Entwarnung, die sie kurz darauf zurücknehmen musste. Das ist der eigentliche Vorgang, über den zu reden lohnt. Nicht der Einbruch selbst: Dass jemand in ein Behördennetz gelangt, kann trotz guter Absicherung geschehen, und es geschieht überall. Entscheidend ist, wie schnell ein Angriff erkannt, eingegrenzt und verstanden wird. Und genau hier beginnen im Fall Berlin die Fragen. Der Datenabfluss lief nach Angaben des Senats zwischen dem 07. und 12. August 2026 - bemerkt wurde er erst am 14. August. Sieben Tage, in denen Daten das Landesnetz verließen, ohne dass ein Alarm belastbar anschlug. Die Frage, die dieser Text verfolgt, lautet deshalb nicht, ob Berlin Opfer wurde. Sie lautet: Wer überwacht eigentlich das Landesnetz der Hauptstadt - und was sagt dieser Fall über die Lücke zwischen dem Anspruch des Staates und seinem eigenen Betrieb?Der aktuelle AnlassAm 28. August 2026 bestätigten der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und Innensenatorin Iris Spranger, dass das Land Berlin erpresst wird. Ihre Antwort fiel knapp aus:Landeskriminalamt, Staatsanwaltschaft und Bundessicherheitsbehörden ermittelten mit Hochdruck, die Untersuchung von Inhalt und Umfang der abgeflossenen Daten laufe. Fragen ließen Wegner und Spranger nach ihrem wenige Minuten langen Auftritt nicht zu; zur Höhe der Forderung und zur Identität der Täter äußerten sie sich nicht.Hinter dem Angriff steht nach Darstellung mehrerer Fachmedien und der Tätergruppe selbst die Ransomware-Bande Rhysida. Auf ihrer Leak-Seite reklamiert sie 5,79 Terabyte erbeutete Daten, rund 1,44 Millionen Dateien, darunter 46.500 Verträge, E-Mails, Telefonnummern, Passwörter und als vertraulich bezeichnete Informationen; genannt werden zudem personenbezogene Angaben zu 12.076 Menschen. Als Mindestgebot für eine Versteigerung nennt die Gruppe 30 Bitcoin, umgerechnet etwa 2 Millionen Euro, und setzt eine Frist von rund einer Woche. All diese Zahlen stammen bislang ausschließlich von den Angreifern - Berlin hat weder die Datenmenge noch die Detailangaben bestätigt. Das gilt auch für die brisanteste Behauptung, es befinde sich eine Analyse zur Berliner Wasserversorgung im Bestand: Ob es sich dabei um eine konkrete Schwachstellenanalyse oder um eine allgemeinere Resilienzbetrachtung handelt, ist offen - und solange das offen ist, verbietet sich jede Dramatisierung.Rhysida ist keine Unbekannte. Die Gruppe arbeitet nach dem Modell der doppelten Erpressung - erst Datendiebstahl, dann die Drohung mit Veröffentlichung - und wird auf dem Monitoring-Dienst Ransomware.live mit rund 280 Opfern geführt, darunter die Stadtverwaltung Stuttgart im Mai 2026. Ob die IT verschlüsselt wurde, ist für dieses Geschäftsmodell zweitrangig: Selbst wer aus Sicherungskopien wiederherstellen kann, bleibt der Drohung mit Veröffentlichung ausgesetzt. Dass die Bande tatsächlich über Material verfügt, legte sie im Darknet selbst nahe: ...https://apolut.net/berlin-im-blindflug-von-michael-hollister/
Kontrollen, Platzverweise, Aufenthaltsverbote, Videoüberwachung und Verbote des Bettelns prägen zunehmend den Umgang mit Wohnungslosigkeit. Im Beitrag schauen wir auf die Entwicklung im Umgang mit Wohnungslosigkeit in der Zeit des Spätfaschismus. Mit einem besonderen Blick auf Dortmund, Hamburg und Köln sprechen wir mit Menschen, die von Wohnungslosigkeit betrofffen waren, aus der Wohnungslosenhilfe und Sozialen Arbeit sowie mit Initiativen darüber, wie sich das Verhältnis von sozialer Unterstützung und staatlicher Repression derzeit radikal verändert und neujustiert. Wir danken Schlafen statt Strafen, Steffen, Bastian Pütter (Bodo e. V.) und Dirk Hauer für die Interviews. Am 01. September 2026 findet in Köln ab 15 Uhr auf dem Neumarkt die Veranstaltung „Obdachlos? kann jede*n treffen!“ statt (https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf41/miteinander-neumarkt-flyer-august.pdf) Die aktuelle LOTTA-Ausgabe (#102) hat den Schwerpunkt: Obdachlosenfeindlichkeit und sozialdarwinistische Gewalt (https://www.lotta-magazin.de/ausgabe/102/)
Zur Cyberattacke auf zwei Berliner Senatsverwaltungen, die Mitte August entdeckt worden war, kommen immer weitere Details ans Licht. Es flossen nicht nur Daten ab, sondern es geht um eine handfeste Erpressung des Staates. Im Senat ist man alarmiert und kommt zur Krisensitzung zusammen. Die SPREEPOLITIK mit den neuesten Entwicklungen. Außerdem schauen wir uns an, wie der Schulstart in Berlin und Brandenburg geklappt hat. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD Sounds-App, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kostenlos abonnieren!
"Jeder Klick auf einen Phishing-Link, der nicht passiert, macht uns die Arbeit leichter". So beschreibt die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, was wir alle täglich für mehr Internet-Sicherheit tun können. Klar, sagt sie, es sei schon die Aufgabe des Staates und auch ihres Amtes, Phishing zu verhindern - also das illegale Abgreifen von Nutzerdaten im Netz. Aber es sei auch "eine Illusion, zu glauben, dass der Staat das alleine kann. Das ist schon eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe", sagt sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.
Steffen Orlowski und Max Bachem ordnen ein: Ab 01.01.2027 soll das geplante Gesetz zur Frühstartrente in Kraft treten – ein staatlich gefördertes Depot für Kinder, vorgesehen als Ergänzung zur bereits verabschiedeten Altersvorsorgereform. Wir sprechen über den geplanten Kostendeckel von 1 Prozent, darüber, was sich im Gesetzgebungsprozess noch ändern könnte, über die Rolle des Staates, der Versicherer und der Neobroker – und darüber, wie sich ODDO BHF gemeinsam mit Xaver in diesem Feld positioniert.
Staatliche Verfassungsgegner rüsten Geheimdienste auf – vor allem gegen RegierungskritikerEin Kommentar von Tilo Gräser.Der 12. August dieses Jahres war nicht nur der Tag der Sonnenfinsternis. Es war auch der Tag, an dem ein weiteres Mal ein dunkler Schatten sich über den Rechtsstaat legte. Ein solcher soll die Bundesrepublik Deutschland laut dem Grundgesetz und dem Bundesjustizministerium sein. Die Bundesregierung aus Union und SPD stellte just an diesem Tag einen Gesetzentwurf vor, mit dem sie die bisherigen Nachrichtendienste „reformieren“ will. Das heißt, aus dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz sollen „richtige Geheimdienste“ werden.Sie sollen neue Befugnisse bekommen, um gegen ausgemachte äußere und innere Feinde aktiv vorgehen zu können. Angeblich durften die sogenannten Verfassungsschützer von Bund und Ländern sowie der BND bisher nur Nachrichten und Informationen sammeln. Ihre skandalträchtige Geschichte mit solchen Kapiteln wie „Celler Loch“ oder dem NSU-Skandal zeugt eher davon, dass sie schon bisher mehr taten.Nun sollen sie aber richtig eingreifen, ausspionieren, Fallen stellen, Wohnungen durchsuchen und auch Desinformation verbreiten sowie hacken und lahmlegen dürfen, auch Beweismittel fälschen. Und wahrscheinlich noch mehr, gelten doch Geheimdienste wie die CIA der USA oder der britische MI6 sowie wahrscheinlich auch die Israels mit ihren verbrecherischen Operationen als Vorbilder. Wie weit die Befugnisse ausgeweitet werden sollen, ist auf mehr als 700 Seiten des Gesetzentwurfes zu lesen – eine Aufgabe, die vor allem jene überfordern dürfte, die am meisten davon betroffen sind: die Bürger dieses Landes. „Jeder in der BRD könnte plötzlich von solchen staatlichen Überwachungsmaßnahmen betroffen sein“, erklärte der Rechtsanwalt Peter Klusmann dazu am 15. August gegenüber der Tageszeitung junge Welt.Laut Pressemitteilung der Bundesregierung vom 12. August handelt es sich um „die umfangreichste und grundlegendste Überarbeitung der gesetzlichen Grundlagen von Bundesnachrichtendienst und Bundesamt für Verfassungsschutz in der bundesdeutschen Geschichte“. „Mehr Befugnisse und zusätzliche operative Fähigkeiten“ seien notwendig, da Deutschland „ständiges Ziel von hybriden Angriffen auf unsere freie Gesellschaft, unser Werteverständnis und unsere Sicherheit“ sei. Das erklärte Kanzleramtsministerin Nina Warken (CDU), zuständig unter anderem für den BND, dazu. Und begründete das mit „dem Schutzauftrag des Staates gegenüber seinen Bürgerinnen und Bürgern“....https://apolut.net/jeder-burger-im-visier-von-tilo-graser/
„Wenn man erst einmal der Meinung ist, dass man bei den ‚Guten‘ ist, kommt man gar nicht auf die Idee, dass man schlechter sein könnte.“ – Don Alphonso im Sommerinterview mit Tichys Einblick. Für Kolumnist Rainer Meyer, auch bekannt als Don Alphonso, ist das eines der grundlegenden Probleme der heutigen politischen Debatte. In seinem Garten in Ingolstadt empfängt er Maximilian Tichy und blickt auf ein Land, das sich schleichend von der Vernunft verabschiedet, und auf eine Politik, die sich ihr eigenes „Überzeugungskartell“ geschaffen hat. Auch die Berliner Blase aus Juristen, PR-Beratern und Journalisten ist Don Alphonso bekannt. Für ihn ist es ein Milieu, das von Gleichartigkeit geprägt ist und in dem Widerspruch kaum noch stattfindet. Die Folgen seien politische Fehlentscheidungen wie das Verbrennerverbot, die einmal beschlossen über Jahre hinweg fortgeschleppt werden. Don Alphonso vergleicht Deutschland mit Norditalien. Er beschreibt den kulturellen und strukturellen Niedergang deutscher Bahnhöfe und Innenstädte im Vergleich zu Städten wie Bozen oder Florenz. Während Deutschland sich noch immer für ein reiches Land hält, floriert Norditalien – mit gepflegten Innenstädten, funktionierender Infrastruktur und sichtbarem Wohlstand. Don Alphonso kritisiert einen wachsenden Kontrollanspruch von links und warnt vor einem „Demokratieabbau auf links gedreht“. Überwachung, Bürokratie und die Rolle der NGOs sieht er als Symptome eines Staates, der sich immer weiter von seinen Kernaufgaben entfernt. Die Rechnung dafür zahle vor allem der arbeitende Mittelstand. Trotz bewährt sich der Don den Sinn für das Schöne: bayerische Traditionen, die Freude an der Provokation – und den juristischen Schlagabtausch mit Robert Habeck, den er vor Gericht für sich entscheiden konnte. Die Tichys Sommerinterviews sind möglich dank der Unterstützung von S-Deposito, ein Produkt der BB-Wertmetall:
„Freiheitsaufgaben“ erschien nach seiner Festrede am 07.11.2024, dem 35. Jahrestag der friedlichen Revolution in der DDR im Schloß Bellevue, dem Berliner Amtssitz des Bundespräsidenten. Diese Rede erfuhr große Aufmerksamkeit, manche Kommentatoren sprachen von einer Sternstunde der Demokratie und verärgerte den Bundespräsidenten. Im Februar 2026 wurde Marke Martin in Leipzig der Werner-Schulz-Preis verliehen. Wie der Bürgerrechtler und langjährige Bundestags- und Europaabgeordnete Werner Schulz, habe Marko Martin vehement die Politik Putins und dessen Angriffskrieg auf die Ukraine angeprangert, so die Begründung der Jury. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin setzt die Autorenvereinigung PEN Berlin ihre bereits im vergangenen Jahr viel beachtete Veranstaltungs- und Gesprächsreihe quer durch Deutschland fort und fragt im August in 41 Tagen bei 36 Begegnungen mit 112 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Sachsen-Anhalt: „Ist das noch / schon mein Land? – Gespräche über Heimat“. Anfang Mai war Marko Martin im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe Gast im Theater Görlitz. Seit Februar 2025 produziert er für die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung regelmäßig den podcast „Marko Martin, einmal klingeln“. 2024 erschien im Tropen Sachbuch Verlag zudem der Essayband „Und es geschieht jetzt. Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober“. „Marko Martin ist ein wahrer Humanist.“, schrieb die US-amerikanisch-polnische Historikerin und Journalistin Anne Applebaum zu diesem Buch. Marko Martin bereist das Land seit 1991 und war zuletzt im Juni 2026 in Tel Aviv, berichtete von dort über das erste „Gay Pride“ nach dem 7. Oktober 2023 als Fest der Lebensfreude.Im Burgstädt in Sachsen wurde Marko Martin 1970 in geboren. Seine Eltern waren Zeugen Jehovas, lösten sich jedoch in den 1980er Jahren von diesen. Marko Martin wurde Kriegsdiensttotalverweigerer und erfuhr die Repressalien des Staates namens DDR. Unter anderem wurde ihm die Hochschule verwehrt. Im Mai 1989 siedelte die Familie in die Bundesrepublik Deutschland über und lebte fortan am Bodensee. Im Sommer 1990 reiste der inzwischen 19jährige Abiturient durch die frühere Heimat und veröffentlichte 2004 bei DVA „Sommer 1990. Er studiert zunächst Germanistik, Politikwissenschaft und Geschichte an der TU und FU Berlin. Nach langjährigem Aufenthalt in Paris lebt Marko Martin, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller und Publizist in Berlin. Zahlreiche Bücher erschienen im Rahmen seiner Reisen rund um den Globus zu Themen wie Welt- und Fremdheitserfahrungen. Marko Martin ist Mitglied des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und seit 2022 auch Mitglied im PEN Berlin. Er erhielt den Ovid-Preis und den Reiner Kunze-Preis, ist Jury-Mitglied des Karl-Wilhelm Fricke-Preises und war von 2015 bis 2017 auch Jury-Mitglied des Internationalen Literaturpreises - Haus der Kulturen der Welt. Moderation Julia HemmerlingRedaktion: Angelika Zapf
Nur noch schlechte Nachrichten! Aber Comedienne Saskia Fröhlich und Autor Max Engel bleiben im neuen „extra 3“-Podcast trotzdem positiv. Sahra Wagenknecht liegt im Zwist mit dem Landesverband des BSW in Thüringen. Damit sie keinen Schaden mehr in der Landespolitik anrichten kann, befördern wir sie weg - ins höchste Amt des Staates! Außerdem: Die Kartoffelernte bricht ein, droht uns bald ein Horrorszenario? Ihr wollt uns Feedback geben, dann schreibt uns an allesgut@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipps: WDR 5 Satire Deluxe mit Special Guest Saskia https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0f3778009bfda025/ Sowie der MDR Podcast Wahlkreis Ost zum Thema Minderheitsregierung https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:aa0a899e484a1839/ Noch mehr extra 3 auf unseren Kanälen Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 WhatsApp: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaGKxhRBadmd0y21zO3I(00:00:00) null(00:01:26) Waldbrand, kurze Pommes und lange Gesichter(00:09:27) Brainrot-News: geistiges Fastfood statt intelltkueller Vollkost(00:10:57) Sahra for President - oder die dornige Brombeere(00:15:55) Wagenknecht und Höcke flirten im Netz(00:21:27) Sonnenfinsternis sorgt für helle Begeisterung
In dieser Ausgabe der „Irrsinn der Woche“ legen Klaus-Rüdiger Mai und Prof. Volker Boehme-Nessler den Finger in die Wunde eines Staates, der seine Bürger immer unverhohlener bevormundet. Wenn ehemalige DDR-Politoffiziere heute der Polizei erklären, wie „richtiges“ Wählen funktioniert, stellt sich die existenzielle Frage: Wo endet der Rechtsstaat und wo beginnt die Gesinnungskontrolle? Besagter Diktatur-Scherge will auch, dass die Polizei die Arbeit mit einer AfD-Regierung weitgehend einschränkt. Die Brandbeschleuniger der aktuellen Politik: Der „Verfassungsschutz“-Trick: Wie juristische Begriffe politisch missbraucht werden, um die Opposition mit der „Brandmauer“ auszugrenzen – ein Spiel mit dem Feuer, das die Demokratie von innen aushöhlt. Stasi 2.0? Das neue Geheimdienstgesetz: Ein massiver Angriff auf die Privatsphäre der Bürger. Die Aufweichung der Trennung von Polizei und Geheimdienst ist kein „Sicherheitsgewinn“, sondern ein Instrument zur lückenlosen Überwachung. Wort-Akrobatik gegen Kritiker: Warum Begriffe wie Menschenwürde und Freiheit umgedeutet werden, um jede Abweichung vom Regierungskurs als „staatsgefährdend“ zu diffamieren. Kapitel: 00:00 - Politoffiziere und die „Erziehung“ der Polizei, 02:51: Der juristische Bluff der „Brandmauer“, 12:55: Die Umdeutung der Freiheit, 18:11: Stasi 2.0?, 26:44: Von der Mauer zur Brandmauer Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ #TichysEinblick #Systemkritik #Überwachungsstaat #Meinungsfreiheit #DemokratieAbbau #Rechtsstaat #DerIrrsinnDerWoche
Es war ein Abwehrkampf des jungen polnischen Staates gegen die übermächtige Rote Armee. Anfangs sah es schlecht aus für die Polen. Doch dann kam das „Wunder an der Weichsel“.
Der Jugend galt in der DDR die besondere Aufmerksamkeit des Staates. Sie sollte den neuen sozialistischen Staat formen. Rassismus und Ausländerfeindlichkeit gab es offiziell nicht.
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Dominik Kettner spricht mit Ernst Wolff über die geopolitischen Hintergründe der aktuellen Energiekrise: Warum sind Hormuz, Bab al-Mandab und der Suezkanal gleichzeitig blockiert – und wer steckt wirklich dahinter? Ernst Wolff erklärt, wie die gesteuerte Migrationswelle in Ceuta, manipulierte Ölpreise, Insider-Milliarden und der Kollaps des Dollar-Systems zusammenhängen. Gold steht kurz vor einem massiven Ausbruch – doch bevor es so weit kommt, drohen Hyperinflation, Bankencrash und der Zugriff des Staates auf die Ersparnisse der Bürger. Die Zeit zu handeln ist JETZT.
Einheitliche IT-Lösungen vs. Föderalismus Rechtfertigt das Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung die Vielfalt an IT-Lösungen – oder erfordert die Zukunftsfähigkeit des Staates einen verbindlichen Einheitsstandard? Shownotes und Kommentare unter: https://egovernment-podcast.com/egov270_lvt/ oder beim Amtsfunk https://amtsfunk.communex.app/group/12116
Ref.: Dr. Guillermo A. Morales Sancho, Rechtsanwalt ADF International Das Grundgesetz ist klar: Die Erziehung der Kinder ist zuallererst Recht und Pflicht der Eltern: Eltern bringen uns zur Welt, sie bringen uns gehen, sprechen und lieben bei. Sie bereiten uns darauf vor, in die Gesellschaft einzutreten und als aufrechte Bürger zu leben. Deshalb ist es die Hauptaufgabe des Staates, Eltern bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Doch immer mehr scheint sich die Meinung durchzusetzten, dass der Staat bei der Kindererziehung das letzte Wort haben müsse. Und so geraten auch die gesetzlich verankerten Rechte von Eltern immer mehr unter Druck - das beginnt bei der Diskussion um eigene Kinderrechte, geht über schulischen Inhalte, auf die Eltern keinen Einfluss haben sollen, und reicht bis zu Geschlechtsumwandlungen bei Minderjährigen gegen den Willen der Eltern. In der Lebenshilfe nehmen wir mit dem Rechtsanwalt Dr. Guillermo A. Morales Sancho von ADF International die Entwicklung in den Blick und fragen, welchen rechtlichen Spielraum Eltern haben, um Übergriffe abzuwehren.
Eine Blutspur zieht sich durch Deutschland. In den vergangenen zwei Wochen sind ein dutzend Menschen gestorben. Sechs Tote in Stade, ein Todesopfer beim CSD und mindestens 25 Verletzte. In diesem Interview spricht Roland Tichy mit dem Publizisten Gerald Grosz über die neue Dimension der Gewalt in Europa. Gerald Grosz rechnet mit dem ab, was er als „Verwaltung der eigenen Trauer“ bezeichnet, und stellt die brennende Frage: Hat der Rechtsstaat den Mut verloren, seine Bürger zu schützen? „Wir heucheln, wir trauern, wir setzen uns die Maske als Grabredner auf von Woche zu Woche [...] aber wir lernen aus dem Wahnsinn nichts, weil wir uns nicht trauen, weil uns mittlerweile der Mut fehlt, uns selbst zu verteidigen“, Gerald Grosz. In seinem Buch: „Ab nach Hause“, analysiert Grosz die Folgen einer jahrelangen, unkontrollierten Zuwanderung nach Europa. Er beschreibt es als notwendiges Korrektiv zu einer Politik, die er als realitätsfern und gefährlich für den sozialen Frieden einstuft. Er fordert darin eine konsequente Rückführung von kriminellen Gefährdern und eine Rückkehr zu einem starken Rechtsstaat, der die Sicherheit seiner Bürger priorisiert. Wenn Ihnen das Interview gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ Kapitel: 0:00 Die Blutspur durch Deutschland: Analyse der Sicherheitslage 3:50 Warum Europa aus den Tragödien nichts lernt 6:00 Remigration als Lösung für kriminelle Gefährder 12:17 Das schwindende Gewaltmonopol des Staates 20:01 Konservative Wende oder Scheinkonservatismus? #TichysEinblick #GeraldGrosz #Sicherheit #Politik #Migration #Remigration #Rechtsstaat #Deutschland #Österreich #Meinungsfreiheit
Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin hat die Neuköllner Integrationsbeauftragte Güner Balci ein entschlosseneres Durchgreifen des Staates gefordert. In einigen reaktionären Moscheen werde Homophobie offen gepredigt. Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Kaiser Joseph II., der Sohn Maria Theresias, war der Reformer der österreichischen Monarchie. Der nach ihm benannte Josephinismus steht für Umgestaltung des Staates von oben als Alternative zur Französischen Revolution. Doch: Er ist gescheitert. Ein Historischer Salon von Peter Lachnit und Wolfgang Maderthaner über die Auswirkungen und Nachwirkungen des Schaffens Joseph II. im Grätzelmixer in Wien-Favoriten.Diese Folge ist Teil 2 einer Reihe an Aufnahmen aus dem Historischen Salon. Hier sind die beiden anderen Teile zu finden:Teil 1: Österreichs blutiger Barock und seine FolgenTeil 3: 1918: Österreichs unmögliche Revolution Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Cloud-Infrastruktur ist kein kühles Excel-Spiel, sondern ein geopolitischer Wettlauf mit hohem Adrenalinspiegel. Elias Schneider weiß genau, wie es ist, gegen die größten Tech-Giganten der Welt anzutreten. Der Gründer und CEO von Codesphere startete seine Karriere nicht mit einem klassischen BWL-Studium. Stattdessen studierte er bereits vor dem Abitur Informatik und Mathematik, bewarb sich siebenmal bei Google und arbeitete schließlich an den Standorten Zürich und München, wo er Security- und Privacy-Features entwickelte.Im Gespräch mit Carsten Puschmann teilt Elias Schneider seine ungeschönten Learnings aus dem brutalen Switch vom sicheren Corporate-Umfeld in den absoluten Gründungs-Struggle. Er spricht offen über den Moment, als das Geld fast weg war, persönliche Krisen und Immobilien-Schulden kollidierten und warum es für ihn heute komplett irrelevant ist, ob eine Aufgabe Spaß macht – solange sie den maximalen Impact für die Firma bringt.Es geht um digitale Souveränität, die weit über europäische Bürokratie und Verschlüsselung hinausgeht. Elias erklärt, warum wir in Europa anfangen müssen, Souveränität viel größenwahnsinniger zu denken, warum das Einkaufsverhalten des Staates über die Entstehung von Milliarden-Unternehmen entscheidet und wie Codesphere als „Airbnb der Cloud“ sich bei einem 250-Millionen-Staatsauftrag gegen Google durchgesetzt hat. Ein Deep Dive in radikalen Fokus, Execution und die Vision, europäische Tech-Chancen radikal zu nutzen.Wir reden über
Guten Morgen! Gestern, am französischen Nationalfeiertag, lud Frankreichs Präsident Emmanuel Macron 24 Staats- und Regierungschefs auf die Champs-Élysées zur bislang größten Militärparade des Landes. Unter den Gästen waren auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nebst seiner Frau Olena Selenska als auch der noch amtierende britische Premierminister Keir Starmer. Das Elysée kommentierte, Frankreich wolle damit „seine strategische Autonomie und das strategische Erwachen Europas“ würdigen. Um Würdigung ging es auch im Ahrtal. Bei einer Gedenkveranstaltung wurde der Opfer der Flutkatastrophe vor fünf Jahren gedacht. Aber auch der vielen Helfer und Einsatzkräfte, die vielfach freiwillig aus ganz Deutschland kamen und den Betroffenen tätig zur Seite standen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder bat in diesem Zusammenhang um Entschuldigung für das Versagen des Staates.
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken heute der Flutkatastrophe im Ahrtal von vor fünf Jahren. Bei Privatleuten ist der Wiederaufbau größtenteils abgeschlossen - bei Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden zieht es sich jedoch weiter hin.
Wie ist der Kapitalismus entstanden, wie hat er sich verändert und welche Zukunft hat er? Jürgen Wiebicke spricht mit dem Historiker Sven Beckert über die Rolle des Staates, das Verhältnis zur Demokratie und soziale Ungleichheit. Von WDR 5.
Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die erste internationale Katastrophenhilfe abgezogen. Zurück bleibt ein zerstörtes Land mit schätzungsweise mehreren Zehntausend Todesopfern und einer kollabierten Infrastruktur. Das autoritäre Regime unter Delcy Rodríguez, das nach der Entmachtung von Nicolás Maduro mit Unterstützung der USA installiert wurde, steht nun vor einer logistischen und finanziellen Mammutaufgabe. Die Bevölkerung leidet auf den Strassen, während die versprochenen Hilfsgelder aus dem Ausland kaum ausreichen, um die prekäre Lage in den Griff zu bekommen. Die Naturkatastrophe entwickelt sich zunehmend zu einer existentiellen politischen Krise für die Machthaber. Erstmals entlädt sich in den sozialen Medien offener und massiver Unmut über staatliches Versagen und Korruption. Während das Regime mit einer Mischung aus inszenierter Volksnähe und neuer Repression reagiert, wächst der Druck auf die USA. Das Beben hat das politische Gefüge des ölreichen Staates tief erschüttert und könnte die Stunde Null für einen unvorhersehbaren Machtwechsel einläuten. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Antonia Moser Redaktion: Sarah Ziegler Die [neusten Zahlen und Informationen aus Venezuela](https://www.nzz.ch/themen/venezuela) findest du in der NZZ. [Und hier nochmals das exklusive Probeabo für 7 Tage, nur für Podcast-Fans. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Das Assad-Regime machte Syrien zum größten Exporteuer von Captagon: eine Partydroge, die viel in den Golfstaaten konsumiert wird. Die neue Führung beschlagnahmt Millionen Pillen, hilft Abhängigen aber kaum und toleriert ein Alkoholverbot in Damaskus. Anna-Theresa Bachmann, Rahaf Aldoughli, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Im Januar haben die USA Venezuelas Machthaber Maduro gegen seinen Willen aus dem Land gebracht. Anschließend stieg im Volk die Hoffnung auf einen Neuanfang. Das schwere Erdbeben sorgt nun für Ernüchterung und legt die Schwächen des Staates offen. Barke, Jenny www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
#218 Die deutsche Flagge ist kein Symbol des Staates. Sie wurde erkämpft von unten, gegen Fremdherrschaft, Jahrzehnte bevor sie offiziell wurde. In dieser Folge geht es um die energetische und historische Wahrheit hinter Schwarz, Rot, Gold und warum es 2026 vielleicht wichtiger denn je ist, Flagge zu zeigen.In dieser Folge geht es um:Wann und warum nationale Flaggen überhaupt entstanden — und was das über kollektiven Willen aussagtDie Entstehungsgeschichte von Schwarz-Rot-Gold: erkämpft von Widerstandskämpfern gegen Napoleon, nicht vom Staat vergebenWas die drei Farben energetisch und spirituell bedeuten — Potenzial, Wurzelkraft, ManifestationWarum Symbolik keine Kleinigkeit ist — sondern ein Frequenzverstärker fürs kollektive FeldWas es bedeutet, wenn ein Volk aufhört, seine eigenen Symbole zu zeigenWichtige Links:
Dr. Aaron Sahr ist Wirtschaftssoziologe am Hamburger Institut für Sozialforschung, forscht zu Geldtheorie und Geldgeschichte und hat kürzlich sein Buch „Fake Coins – Digitales Geld und Analoge Freiheit" veröffentlicht. Er sieht Bitcoin kritisch und teilt den Bitcoin-Maximalismus nicht. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Geld überhaupt ist, wie es historisch entstanden ist und warum Bitcoin seiner Meinung nach Fiat nicht ersetzen wird. Außerdem: Währungswettbewerb, die Rolle des Staates und was Aaron trotzdem am Bitcoin-Diskurs schätzt. ✉️ Jeden Montag 5 Quellen zu Bitcoin & Geld sowie donnerstags die Podcast-Zusammenfassung als E-Mail
Baustellen wohin man schaut, gesperrte Autobahnen und Zugstrecken: Das aktuelle Bauchaos in Bayern steht sinnbildlich für den Versuch des Staates, mit Milliarden an Infrastruktur-Geldern Tatkraft zu demonstrieren . Doch statt Fortschritt wirkt vieles wie planloses Dauerbasteln. Eine Glosse von Helmut Schleich.
Donald Trump feiert seinen 80. Geburtstag mit einem Mixed-Martial-Arts-Kampf vor dem Weißen Haus. Für die US-Komikerin Gayle Tufts ein Missbrauch des Staates und eine Metapher für seine Regierung.
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid und sexualisierte Gewalt. Hilfe bei Suizidgedanken Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 1110 222 sowie 116123, anonym, kostenlos und 24/7 erreichbar Auch per Chat: https://online.telefonseelsorge.de/ Noelia ist verzweifelt. Obwohl sie gerade erst Anfang 20 ist, hat sie bereits mit dem Leben abgeschlossen. Noelia hat weder Träume noch Ziele. Dafür umso mehr Schmerz, den sie mit sich trägt. Immer wieder versucht die junge Katalanin, sich das Leben zu nehmen. Und als ihr letzter Suizidversuch dazu führt, dass sie querschnittsgelähmt in einem Krankenhausbett aufwacht, trifft Noelia schließlich eine Entscheidung: Sie will ihren Tod in die Hände des Staates legen. Doch diese Rechnung hat sie ohne ihren Vater gemacht… In Spanien ist Sterbehilfe ein Recht, das den Menschen zusteht. Mit dem sogenannten „LORE“ hat die Sánchez-Regierung 2021 sowohl die aktive Sterbehilfe als auch den assistierten Suizid legalisiert, wenn auch unter klaren Bedingungen. In dieser Folge erklären wir, wie genau der Umgang mit Sterbehilfe in Spanien aussieht und wo die Unterschiede zu Deutschland liegen. Außerdem gehen wir der Frage nach, inwieweit Angehörige ein Mitspracherecht haben, wenn es um das selbstgewählte Lebensende einer Person geht. Expert:innen in dieser Folge: Prof. Dr. Jan Schildmann, Internist und Medizinethiker Pia Dittke, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsphilosophie und Medizinrecht der Universität Münster Karin Griese, Leiterin des Bereichs Traumaarbeit der Frauenrechtsorganisation “medica mondiale” Prof. Dr. med Thomas Pollmächer, Psychiater und Vorsitzender des Vereins “Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.” **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller **Quellen (Auswahl)** Verwaltungsgericht Nr. 14 von Barcelona, Urteil vom 17.03.25 - liegt vor Oberster Gerichtshof Katalonien: Urteil Nr. 3048/2025 vom 19.09.2025 - liegt vor BOLETÍN OFICIAL DEL ESTADO: Organgesetz 3/2021 vom 24. März zur Regelung der Sterbehilfe https://shorturl.at/AV3aZ Antena 3: “Noelia Castillo Ramos, la joven de 25 años que ha logrado la eutanasia | Las Entrevistas de Sonsoles” https://shorturl.at/AdBve El País: “Cronología del ‘caso Noelia'| La joven parapléjica tiene programada la eutanasia que espera desde 2024” https://shorturl.at/pbVPf Hier geht es zu Paulinas LTO-Artikel https://shorturl.at/QgRKO **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Österreich gibt viel zu viel Geld für Förderungen aus, sagt der Ökonom Hanno Lorenz. Er kritisiert, dass niemand den Überblick hat und schlägt vor, das System neu aufzusetzen. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:In Österreich gibt es so viele unterschiedliche Förderungen, dass niemand mehr den Überblick darüber hat. Zu viele Fördertöpfe, zu viele Fördergeber, zu viele lokale Interessen, politische Einflussnahme, Doppelgleisigkeiten und Missbrauch sind die Folge.Und auch die Transparenzdatenbank, die mit dem Ziel Übersicht zu bringen, eingeführt wurde, hat ihren Zweck verfehlt. Das behauptet der Ökonom Hanno Lorenz vom Thinktank Agenda Austria und schlägt radikale Reformen vor. Konkret, sagt er, sollten die 5.500 Förderinstrumente erstmal allesamt abgeschafft werden, damit Neues entstehen kann. In der Pragmaticus-Serie Neustart für Österreich geht es in dieser Podcast-Folge um das Ausholzen von Österreichs Förderdschungel. Lorenz schlägt neue Rahmenbedingungen vor, er will Überprüfungsinstrumente entwickeln – und einen Mechanismus, um Fördertöpfe auch wieder abzuschaffen. Dabei sollen vor allem marktwirtschaftliche Überlegungen eine Rolle spielen, nur in Bereichen wie Forschung, Infrastruktur und Verkehr sollte es Ausnahmen geben. Denn Fakt ist: Über Förderungen laufen heute auch politische Einflussnahmen, werden Wählergruppen bedient und Lobbyarbeit befördert. Unser Gast in dieser Folge: Hanno Lorenz ist Ökonom und stellvertretender Direktor der Agenda Austria. Er lebt in Wien und arbeitet an Vorschlägen für eine bessere Zukunft Österreichs. Seine Schwerpunkte sind Arbeitsmarkt, Digitalisierung und Verteilung. Seit 2020 lehrt er am Raiffeisencampus Wien zur Rolle des Staates in der Wirtschaft.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter)
Bei einer Konferenz in Calgary kritisierten Redner die zunehmende Säkularisierung von Justiz und Verfassung in Kanada. Sie beriefen sich dabei auf den „Vorrang Gottes“ in der Verfassung und warnten vor einem Machtzuwachs des Staates. Ihrer Ansicht nach werde das Bundesverfassungsverständnis von Gerichten neu interpretiert.
Zu Gast ist der Praxeologe und Jurist Andreas Tiedtke (https://x.com/atiedtke1). Ich spreche mit ihm über die Geschichte des Staates; Massendemokratie, Militärzwang und Krisen als staatliche Kontrollinstrumente und über Wagner. Er ist der Autor des Buches »Der Kompass zum lebendigem Leben«. Escape the Matrix. Finde den Aethervox Podcast auf Patreon: https://www.patreon.com/aethervoxehrenfeld
Deutschland diskutiert seit Monaten über Reformen - aber es passiert zu wenig. Während die Wirtschaft schwächelt, der Sozialstaat unter Druck gerät und immer mehr Menschen das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates verlieren, wächst die Frage: Was müsste jetzt konkret passieren, damit das Land wieder auf Kurs kommt?
Die führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland haben im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine Gemeinschaftsdiagnose für die deutsche Volkswirtschaft veröffentlicht.Es sieht düster aus. Eigentlich sollte es mehr als 1 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr geben, jetzt rudern die Wirtschaftsexperten angesichts des Irankrieges zurück. Die 80-seitige Diagnose ist mutmaßlich immer noch zu optimistisch, denn vorausgesetzt wird, dass der Krieg im Iran bald endet und die Straße von Hormus wieder problemlos befahrbar ist.Darüber hinaus offenbart das Papier jedoch erstaunliche Erkenntnisse: Nicht die Exporte, sondern eine stärkere Binnennachfrage sorgte für ein zuletzt besseres Wirtschaftsklima. Zudem zeigt sich, dass nicht nur staatliche Investitionen, sondern auch konsumtive Ausgaben des Staates positive Effekte hatten. Das neoliberale Paradigma müsste eigentlich wackeln, tut es aber nicht.In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Konjunkturaussichten und erklären, was nun eigentlich zu tun wäre.Literatur:Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2026:https://www.ifo.de/fakten/2026-04-01/gemeinschaftsdiagnose-fruehjahr-2026-energiepreisschock-ueberlagert-fiskalimpulsHeiner Flassbeck über das Potenzialwachstum:https://www.relevante-oekonomik.com/2026/04/10/prognose-fuer-2030-duester-aber-keine-wissenschaft-sondern-hokuspokus/Dominik A. Leusder über die Deindustrialisierung in Deutschland:https://jacobin.de/artikel/deindustrialisierung-dienstleistungen-deutschland-chinaTermine:Wolfgang ist am 16.4. in Köln zu Gast: https://www.instagram.com/p/DWog0IPCHMe/Wolfgang ist am 17.4. in Bad Nauheim zu Gast: https://www.bad-nauheim.de/de/erlebnisreich/veranstaltungen/podiumsdiskussion-bildung-macht-popkultur-wer-praegt-die-gesellschaft~867039Ole ist am 24. April in Ravensburg:https://www.imblauensessel.de/Ole ist am 27. April in München:https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Wer denkt bei Finnland nicht gleich an Sauna, endlose Winternächte und viel Alkohol? Doch das Land ganz im Nordosten Europas hat eine bewegte Geschichte, die nicht nur von dem großen Nachbarn Russland, sondern auch von Deutschland mitgestaltet worden ist. Zugleich ist die Geschichte Finnlands die Erfolgsgeschichte eines kleinen Staates, der sich trotz seiner wirtschaftlichen und geopolitischen Randlage zu einer modernen Wohlstandsgesellschaft entwickelt hat. Ein Podcast von Markus Mähner
Die Reichen werden immer reicher. Gleichzeitig diskutiert Deutschland diskutiert über Einschnitte im Sozialsystem. Krasse wirtschaftliche Ungleichheit fördert den Aufstieg der extremen Rechten, warnt der Philosoph Wolfgang Detel. Detel, Wolfgang; Jantschek, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Israelische Angriffe innerhalb Irans sollen laut Berichten zunehmend lokale Sicherheitsstrukturen wie Basij-Stellungen und Kontrollpunkte treffen. Analysten diskutieren, ob diese Entwicklungen die Fähigkeit des Staates zur Kontrolle öffentlicher Proteste beeinflussen könnten. Unabhängige Bestätigungen vieler Details bleiben begrenzt, während politische Folgen weiterhin offen sind.