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Nach dem mutmaßlichen Sabotageversuch am Flughafen Leipzig/Halle richtet Paul Ronzheimer den Blick auf Putins außenpolitische Strategie. Gemeinsam mit Hanna Notte, Expertin für russische Außen- und Sicherheitspolitik, spricht er über Russlands hybride Angriffe auf Europa, die wachsende Zusammenarbeit mit China, Iran und Nordkorea und die Frage, ob die Grenzen zwischen Krieg und Frieden zunehmend verschwimmen.
Rhein und Donau sind für die NATO militärisch wichtig - sie verbinden die Nordsee mit dem Schwarzen Meer. Doch Niedrigwasser behindert die Transporte schwerer Güter. Ein Interview mit Moritz Brake, Experte für Maritime Sicherheit. Von WDR 5.
Im Krieg mit Russland trifft die ukrainische Armee vermehrt Ziele im russischen Hinterland. Besonders im Visier: Versandzentren und Lager der Firma "Wildberries", des russischen Pendants zu Amazon. Mehr als ein Dutzend von ihnen wurden von ukrainischen Drohnen in Brand geschossen: ein gewaltiger Schaden, den auch russische Verbraucherinnen und Verbraucher spüren. Denn mit "Wildberries" kommen bislang Konsumgüter aller Arten in alle Regionen des größten Landes der Erde.Im Nahen Osten ist es gerade der Iran, der den Krieg mit den USA befeuert - unter anderem durch einen Angriff auf eine US-Luftwaffenbasis in Jordanien. Gleichzeitig rückt das Rote Meer in den Mittelpunkt des Interesses. Dort greifen die vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen Öltanker mit Raketen und Drohnen an, nachdem sie zuvor eine Blockade dieses wichtigen Seeweges verkündet hatten. Sollte das Rote Meer tatsächlich nicht mehr passierbar sein, hätte das weitere schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigt sich Achim Gutzeit mit weitreichenden Waffensystemen, mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Achim erklärt unter anderem, ob mit dem von der Bundesregierung geplanten Kauf von US-Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk die vielzitierte Abschreckungslücke der Europäer geschlossen wird und wie es um das am Rande eines NATO-Gipfels 2024 beschlossene europäische Rüstungsprojekt Elsa bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie europäische Staaten die Ukraine unterstützen, wie sich das von Russland angegriffene Land mit Drohnen verteidigt und wie weit die Bundeswehr beim Thema Drohnenentwicklung ist.Weitere Informationen:Zum Schwerpunkt weitreichende Waffensysteme:https://www.bmvg.de/de/aktuelles/deutsch-norwegischer-seeziellenkflugkoerper-geplant-5807888https://www.telegraph.co.uk/world-news/2026/07/08/ukraine-ambassador-do-not-assume-russia-has-lost-war/https://defence-network.com/deutschland-deep-strike-drohnen-ukraine/https://www.hartpunkt.de/franzoesische-tiefenwirkung-ein-ueberblick-ueber-franzoesische-entwicklungsprojekte-fuer-waffensysteme-grosser-reichweite/https://www.youtube.com/watch?v=6GNvAr20tUgInterview mit Luft und Raumfahrt-Ingenieur Dr.-Ing. Markus Schillerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3390464.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlUnser Seh-Tipp: STABILE ZEITENLAGE auf dem YouTube- und TikTok-Kanal der tagesschauYouTube: Was, wenn Russland in der Ostsee die NATO angreift?https://1.ard.de/STABILE_ZEITENLAGE_YT?p=susTikTok: Wetten auf Krieg?https://1.ard.de/Wetten_auf_Krieg?p=sus
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Große Bodenschätze, demokratische Werte und eine starke Wirtschaft - Kanada ist ein interessanter Partner für die EU. Enger zusammenarbeiten wollen Ottawa und Brüssel sowieso. Schließlich müssten beide der erpresserischen Politik von US-Präsident Donald Trump standhalten, sagt SWP-Experte Johannes Thimm. Gast: Johannes Thimm leitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik die Forschungsgruppe Amerika. Die Stiftung berät den Bundestag und die Bundesregierung bei der Außen- und Sicherheitspolitik. Text und Moderation: Lea Verstl Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Nach dem islamistischen Terroranschlag auf den Berliner Christopher Street Day stehen Sicherheitspolitik und Verfassungsrecht im Mittelpunkt. Prof. Rupert Scholz, ehemaliger Bundesverteidigungsminister sowie langjähriger Professor für Staats- und Verfassungsrecht, analysiert die angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung. Die Zahl der Programmbeschwerden gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erreicht Rekordhöhe: Michael Meyen, Kommunikationswissenschaftler, Medienforscher und Professor im Ruhestand, stellt die Reformpläne der AfD vor. Der Rechtswissenschaftler Thomas Seibert spricht über Jugendstrafrecht und Vorbewährung. Und Norbert Bolz kommentiert den deutschen Kampf gegen rechts.00:00 Moderation Gernot Danowski02:29 Rupert Scholz: Entzug der Staatsbürgerschaft15:28 Michael Meyen: Programmbeschwerden beim Staatsfunk31:20 Thomas Seibert: Jugendstrafrecht 45:44 Norbert Bolz: Wie die Demokratie von ihren Rettern bedroht wird52:15 Verabschiedung Gernot Danowski
Schniederjann, Nils www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
EU-Kommissar Magnus Brunner spricht über die aktuellen Herausforderungen der europäischen Migrations- und Sicherheitspolitik. Im Mittelpunkt stehen die Zukunft des Schengen-Raums, der neue Asyl- und Migrationspakt sowie Maßnahmen gegen illegale Migration.
Der Thuner EVP-Nationalrat Marc Jost kritisiert die aktuelle Sicherheitspolitik des Bundesrats. Während die Ausgaben für die Armee und das Militär aufgestockt werden, sind Kürzungen bei der internationalen Zusammenarbeit und der humanitären Hilfe vorgesehen. Marc Jost hinterfragt diese gegensätzliche Entwicklung, da Prävention und Friedensförderung ebenso entscheidende Pfeiler für die Sicherheit der Schweiz darstellen.Frage der Woche: Kann Religion, Glaube oder Spiritualität dabei helfen, mehr Resilienz im Alltag aufzubauen?"Internationale Zusammenarbeit und Friedensförderung sind gleichwertige Pfeiler unserer Sicherheit wie die Armee – warum sparen wir genau dort?" Marc Jost
Fries, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Dass Menschen für einen Minister auf die Straße gehen, ist auch in der Ukraine nicht gerade alltäglich. Für den bisherigen Verteidigungsminister Mykhailo Fedorow aber tun sie es gerade. Der 35-Jährige ist von Präsident Selenskyj im Rahmen einer Kabinettsumbildung entlassen worden – vor dem Hintergrund eines Konflikts zwischen ihm und dem Armeechef. Kai Küstner und Peter Hornung sprechen über Fedorows Entlassung und was sie für die Ukraine und den Krieg bedeutet. Wie die Ukraine militärisch dasteht, bespricht Kai mit dem Sicherheitsexperten Frank Sauer von der Bundeswehr Uni in München. Aus seiner Sicht ist die Ukraine aktuell “in der Vorderhand” - was auch auf Fedorow zurückzuführen sei. Die zahlreichen Zusagen europäischer Staaten und der USA in den letzten Tagen an die Ukraine sortieren Kai und Frank Sauer: So hat US-Präsident Trump der Ukraine in Aussicht gestellt, die Lizenz zur Produktion von Patriot-Raketen zu erteilen. Allerdings sieht der Politikwissenschaftler in diesem Zusammenhang noch viele Fragen unbeantwortet. Das angekündigte Freyja Raketenabwehrsystem, das mehrere europäische Staaten mit der Ukraine produzieren wollen, nennt der Sicherheitsexperte extrem wichtig. Die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern sei dagegen kein Thema mehr, die Ukraine habe sich selbst geholfen. Die politische Strategie, die ukrainische Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen, sei “viel, viel besser für alle Beteiligten, insbesondere aber für die Ukraine, als ihnen immer in so homöopathischen Dosen irgendwelche Einzelsysteme rüberzuschieben.“ Der Politikwissenschaftler mahnt, dass auch die Europäer noch viele Fragen, wie sie Russland wirksam abschrecken wollen, bislang unbeantwortet ließen. Neben der Ukraine berichtet Peter Hornung auch über die aktuellen Entwicklungen im Krieg im Nahen Osten und über den US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der nun testen lassen will, wie viel Testosteron die Soldaten in ihren Körpern haben. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Frank Sauer: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3364368.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Feiert Selenskij den Erfolg im Krieg gegen Russland? https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-fedorow-ruecktritt-100.html Haben die USA den Iran-Krieg verloren? https://www.youtube.com/watch?v=ewEaC5m71Qk Podcast-Tipp: Organisiertes Verbrechen – Kokain ohne Ende: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c8d3a0e2344ef189/
Die Politik-Professorin May-Britt Stumbaum berät EU und Bundesregierung zur China- und Sicherheitspolitik, lehrt am Marshall Center - und führt das Familienerbe der Fischerei Stumbaum am Ammersee weiter.
In Frankreich hat sich die sogenannte Koalition der Willigen mit Ukraines Präsident Selenskyj getroffen. Und ein weiteres Bündnis geschmiedet, das die ukrainische und europäische Raketenabwehr stärken soll. Hat doch die Ukraine derzeit kaum Mittel, russische Angriffe mit ballistischen Raketen abzufangen. Astrid Corall erklärt, was genau sich hinter der neuen Koalition verbirgt. Außerdem berichtet sie über weitere Ergebnisse des Pariser Treffens, über die aktuelle Lage an der Front und wie die Ukraine mit gezielten Angriffen auf russische Schiffe im Asowschen Meer versucht, die Versorgung des russischen Militärs auf der Krim zu stören.Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA ist wieder voll entflammt, es gibt gegenseitige Angriffe. US-Präsident Trump hat angekündigt, die Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder verlassen, wieder aufzunehmen. Mehr noch: er will für die Fahrt durch die Straße von Hormus Geld verlangen. Was nicht nur im Iran auf deutliche Kritik stößt.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Kai Küstner mit dem Analysten und Afrika-Kenner Thomas Schiller über fehlende globale Strategien Europas sowie über Krisen und Kriege von Mali über den Sudan bis hin zu Dschibuti, wo derzeit zwei deutsche Marine-Schiffe auf einen möglichen Einsatz im Persischen Golf warten. Was den Nachbarkontinent angeht, sei das ein strategisches Versagen, sagt Schiller, der lange in Mali gelebt hat. Russland etwa nutzt seit Jahren das Machtvakuum in der Sahel-Region, das durch den Rückzug westlicher Truppen entstanden ist. Europa müsse jenseits der Ukraine eine belastbare Strategie entwickeln und sich - gerade in Afrika - nicht immer nur punktuell engagieren.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Sicherheitsexperte Thomas Schillerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3357556.htmlEuropäisches Bündnis zur Abwehr russischer Raketenhttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-buendnisraketenabwehr-europa-100.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: "0630 - der News Podcast"https://1.ard.de/0630_News-Podcast?pt=sus
Knapp 125 Milliarden Euro gibt Deutschland in diesem Jahr für Verteidigung aus. Über diese Ausgaben, ihre Arbeit und über Freundschaft in der Politik spricht Host Anna Engelke in dieser Folge von Streitkräfte und Strategien mit den Haushältern der schwarz-roten Koalition, Andreas Mattfeldt von der CDU und Andreas Schwarz von der SPD. Sie beschäftigen sich mit allen Beschaffungsvorlagen, die einen Wert von mehr als 25 Millionen Euro haben. "Wir müssen darauf schauen, dass das Geld wirklich so ausgegeben wird, dass die Soldatinnen und Soldaten das beste Gerät und der Steuerzahler es zum besten Preis bekommt," sagt Andreas Mattfeldt. Um die Geschwindigkeit bei der Beschaffung zu erhöhen, betont SPD-Politiker Andreas Schwarz, müsse man immer wieder darauf hinwirken, dass "wir weg müssen von der Goldrandlösung". Die beiden Bundestagsabgeordneten äußern sich zu den Schulden, die Deutschland für Investitionen in die Verteidigung macht und die Akzeptanz in der Bevölkerung.Die Verteidigungsausgaben spielten auch beim NATO-Gipfel in Ankara eine Rolle. Anna Engelke und Kai Küstner schildern in dieser Ausgabe ihre Eindrücke von dem Treffen. Dort zeigte US-Präsident Trump an zwei Tagen zwei völlig unterschiedliche Gesichter: Zunächst stellte Trump wütend klar, wie enttäuscht er von den europäischen Bündnispartnern ist, auch das Thema Grönland ist für ihn nicht erledigt. Am zweiten Gipfeltag jedoch soll er hinter verschlossenen Türen einzelne Länder - auch Deutschland - gelobt haben, zum Abschluss sprach er davon, dass "Liebe im Raum" gewesen sei. Außerdem gab es zwei wichtige Ankündigungen: Der Ukraine hat Trump erlaubt, Patriot-Flugabwehr-Raketen herzustellen, sie soll eine entsprechende US-Lizenz bekommen. Allerdings sind noch viele Fragen offen. Und zweitens soll die Bundesregierung in den USA Tomahawk-Marschflugkörper einkaufen können. Kai fasst außerdem die Lagen in der Ukraine und im Nahen Osten zusammen, wo die Gefahr besteht, dass der Krieg zwischen den USA und Iran erneut eskaliert.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit den Abgeordneten Andreas Schwarz und Andreas Mattfeldthttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3350520.htmlUSA sagt Deutschland Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern zuhttps://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/tomahawks-verteidigung-usa-100.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: Wem gehört Wacken? Metal, Mythos, Millionenhttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:c1fb81a4c16938cd/
In diesem C! Podcast spricht Corinne Flick mit Ursula Schröder, seit 2017 Wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Außerdem ist sie Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Hamburg.
Krieg in Europa, unbekannte Drohnen im Luftraum und eine Schweiz, die schlecht vorbereitet ist. Gibt die neue sicherheitspolitische Strategie die richtigen Antworten? Woher soll das Geld kommen und warum braucht's ein Staatssekretariat für Sicherheitspolitik? Fragen an dessen Chef, Markus Mäder. Die neue Sicherheitspolitische Strategie des Bundes will für «umfassende Sicherheit» sorgen. Noch aber ortet sie gravierende Lücken bei der Widerstandsfähigkeit, beim Bevölkerungsschutz und auch bei der Verteidigungsfähigkeit. Wie genau soll die Schweizer Bevölkerung resilienter werden gegen Desinformation? Woher soll das Geld kommen für die vorgesehenen Aufrüstungsbemühungen? Und wie kann die angestrebte internationale Zusammenarbeit mit der Neutralität unter einen Hut gebracht werden? Eine Möglichkeit, mehr Geld für Rüstungsvorhaben frei zu spielen, wäre – aus Sicht der SVP – das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, SEPOS, das erst 2024 geschaffen wurde, wieder zu streichen. Hat Markus Mäder den Sinn und Zweck seines Staatssekretariats zu wenig gut verkauft? Warum braucht's das SEPOS wirklich? Und, das SEPOS hat Ende Juni zudem die Eckwerte des geplanten Katastrophenschutzes veröffentlicht. Zivilschutz und Zivildienst sollen künftig zusammengeführt werden, zum Katastrophenschutz. Was bringt das? Und, wird dadurch der Zivildienst kurz nach dem relativ knappen Jahr zur Zivildienstreform weiter eingeschränkt? Markus Mäder, der Staatssekretär für Sicherheitspolitik nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Krieg in Europa, unbekannte Drohnen im Luftraum und eine Schweiz, die schlecht vorbereitet ist. Gibt die neue sicherheitspolitische Strategie die richtigen Antworten? Woher soll das Geld kommen und warum braucht's ein Staatssekretariat für Sicherheitspolitik? Fragen an dessen Chef, Markus Mäder. Die neue Sicherheitspolitische Strategie des Bundes will für «umfassende Sicherheit» sorgen. Noch aber ortet sie gravierende Lücken bei der Widerstandsfähigkeit, beim Bevölkerungsschutz und auch bei der Verteidigungsfähigkeit. Wie genau soll die Schweizer Bevölkerung resilienter werden gegen Desinformation? Woher soll das Geld kommen für die vorgesehenen Aufrüstungsbemühungen? Und wie kann die angestrebte internationale Zusammenarbeit mit der Neutralität unter einen Hut gebracht werden? Eine Möglichkeit, mehr Geld für Rüstungsvorhaben frei zu spielen, wäre – aus Sicht der SVP – das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, SEPOS, das erst 2024 geschaffen wurde, wieder zu streichen. Hat Markus Mäder den Sinn und Zweck seines Staatssekretariats zu wenig gut verkauft? Warum braucht's das SEPOS wirklich? Und, das SEPOS hat Ende Juni zudem die Eckwerte des geplanten Katastrophenschutzes veröffentlicht. Zivilschutz und Zivildienst sollen künftig zusammengeführt werden, zum Katastrophenschutz. Was bringt das? Und, wird dadurch der Zivildienst kurz nach dem relativ knappen Jahr zur Zivildienstreform weiter eingeschränkt? Markus Mäder, der Staatssekretär für Sicherheitspolitik nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.
US-Aussenminister Marco Rubio war auf Werbetour in den Golfstaaten. Denn dort kam das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran gar nicht gut an; Rubio sollte sie beruhigen. Doch immer noch ist die Sorge von Katar, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Emiraten gross. Sie fürchten wirtschaftliches Chaos und das Erstarken des iranischen Regimes. Nun müssen die Golfstaaten neue Wege finden, mit Iran umzugehen. Dabei verfolgen sie verschiedene Strategien, erklärt Nahost-Korrespondent Daniel Böhm in dieser Folge von NZZ Akzent. Er hat in Abu Dhabi und Dubai unterwegs, um die Stimmung vor Ort einzufangen. Gast: Daniel Böhm, NZZ Nahost-Korrespondent Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Sarah Ziegler Daniels Analysen und Reportagen aus Nahost kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409)nachlesen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wenn selbst Russlands Präsident Putin vor laufenden Kameras einräumen muss, dass es in seinem Land Probleme mit der Treibstoffversorgung gibt, dann sieht man: Die Angriffe der Ukrainer gegen russische Ölraffinerien und Treibstofflager sind erfolgreich und führen dazu, dass die Russen den Krieg auch im Alltag zu spüren bekommen. Und der ukrainische Marschflugkörper "Flamingo" trifft inzwischen Ziele tief im russischen Hinterland. Darüber sprechen Kai Küstner und Stefan Niemann in der aktuellen Ausgabe des NDR Info Podcasts "Streitkräfte und Strategien". Doch auch wenn immer wieder vom "Momentum" die Rede ist, das gerade auf Seiten der Ukraine sei, gibt es Rückschläge. So rücken die Russen gerade in Kostjantyniwka vor, einer strategisch wichtigen Stadt im Osten der Ukraine. Der Druck auf die Versorgungswege der ukrainischen Truppen in dieser Region steigt.Mit der Journalistin Julia Weigelt sprich Kai Küstner über Internet-Shutdowns, also das gezielte Abschalten des Internets durch staatliche Stellen - ein beliebtes Werkzeug, mit dem autoritäre Herrscher die Schrauben in ihrem Machtapparat fester drehen. Zum Beispiel im Iran, wo das islamistische Regime Proteste im Keim zu ersticken suchte. Oder in Russland, wo der Kreml Facebook und Instagram als "extremistisch" einstufen ließ, WhatsApp sperrte und den Messenger Telegram drosselte. Aber auch anderswo werden Verbindungen gezielt gekappt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deWeitere Informationen:Überblick weltweite Internet-Shutdownshttps://www.accessnow.org/campaign/keepiton/oder:https://pulse.internetsociety.org/en/shutdowns/?country_code=&only_ongoing=on#form-searchAnalyse Bitkom zu Sabotage oder Black-Outshttps://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Ohne-Internet-steht-nach-einem-Tag-alles-stillPodcast-Tipp: 11KM – der tagesschau-PodcastWeltraum-Macht Deutschland? Streit um Milliarden und Zuständigkeitenhttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c9b13b1a440dd3f9/Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Informationssicherheit ist ein Politikfeld, in dem sich die UN seit vielen Jahren engagieren. Bedrohungen aus dem Cyberraum können für nahezu alle Bereiche, in denen sich die Weltorganisation engagiert, zum Problem werden. Auch die UN selbst werden immer wieder zum Ziel von Cyberattacken. Gleichzeitig ist die politische Lage äußerst komplex. Die “digitalen“ Machtverhältnisse zwischen Staaten sind äußerst ungleich verteilt, ebenso wie ihre Interessen. Hinzu kommt, dass die bedeutende Position großer Tech-Unternehmen sowie die hohe Geschwindigkeit, mit der sich dieser Bereich weiterentwickelt. Für einen besseren Überblick über diese komplexe Gemengelage sprechen Steve und Patrick mit Dr. Lena Herbst, Postdoktorandin im Projekt International Cybersecurity am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) über die Rolle der UN im Bereich der Informationssicherheit. InhaltÜberblick: Das Engagement der UN im Bereich der Informationssicherheit (02:53)Informationssicherheit als internationale Sicherheitsbedrohung (06:06)Relevante Akteure, Entwicklungen und Prozesse innerhalb der UN (13:33)Die UN-Konvention gegen Cyberkriminalität (22:22)Die Rolle und Maßnahmen der UN im Bereich der Informationssicherheit (37:13)Auswirkungen der gegenwärtigen UN-Reformen (42:58)Shownotes (49:13)Weiterführende Informationen Anja P. Jakobi und Lena Herbst, Between a Rock and a Hard Place: The UN Cybercrime Convention, in: PRIF Blog: https://blog.prif.org/2024/12/09/between-a-rock-and-a-hard-place-the-un-cybercrime-convention/ Wolfgang Kleinwächter, Cybersicherheitsarchitektur: Virtuelle Baustellen, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 2/2023: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/cybersicherheitsarchitektur-virtuelle-baustellenZeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 6/2025, Vernetztes Verbrechen: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/heft/vereinte-nationen-heft-6-2025-vernetztes-verbrechenhttps://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/die-bekaempfung-von-cyberkriminalitaetIan Tennant, Wohin steuert das UNODC?, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 6/2025: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/standpunkt-wohin-steuert-das-unodMartin Wählisch, Neue Ansätze in der Konfliktbearbeitung, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 2/2022: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/neue-ansaetze-in-der-konfliktbearbeitungMatthias Schulze, Konflikte im Cyberspace (UN-Basis-Informationen 61): https://dgvn.de/veroeffentlichungen/publikation/einzel/konflikte-im-cyberspaceRedaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONENPostproduktion: mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine trägt auch dazu bei, dass sich die Bundeswehr verändert. In dieser Folge von Streitkräfte und Strategien sprechen Anna Engelke und Kai Küstner darüber exklusiv mit Heeresinspekteur Christian Freuding. So sei es wichtig, dass jeder Soldat in der Lage sein müsse, “grundlegend Drohnen-Kampf zu verstehen, aber mindestens sich zu verteidigen.” Wenn man die Bundeswehr nun fit mache für die neuen Herausforderungen, dürfe man aber nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholen - dass nämlich überzogene Ansprüche an die Ausstattung gestellt werden. Es komme vor allem darauf an, “schnell Dinge zu bekommen, die vielleicht nicht 120% oder 150% leistungsfähig sind, sondern 80%.“ Denn man müsse die “Sorgen vor explodierenden Kosten ernst nehmen”. Was die aktuelle Lage in der Ukraine angeht, so stellt der Generalleutnant fest, dass “das Momentum in Richtung der Ukraine kippt”. In der aktuellen Lage geht es um einen Paukenschlag, der diese Woche aus dem Bundesverteidigungsministerium kam. Minister Pistorius hat bei einem der größten Beschaffungsprojekte der Marine seit Jahrzehnten die Notbremse gezogen - bei der Fregatte F126. Die Kosten und die Verzögerungen bei der Lieferung waren aus dem Ruder gelaufen, der niederländische Hersteller schien überfordert zu sein. Derweil sind das Minenjagdboot Fulda und der Tender Mosel im ostafrikanischen Dschibuti angekommen. Werden dort allerdings auf einen möglichen Einsatz an der Straße von Hormus wohl noch länger warten müssen: Ein Bundestagsbeschluss für eine Marine-Mission ist vorerst nicht in Sicht.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Heeresinspekteur Christian Freuding:https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3323590.htmlAus für die Fregatte F126https://www.tagesschau.de/fregatte-ausstieg-pistorius-100.htmlInterview mit Boris Pistorius im ARD “Bericht aus Berlin” - u.a. zur Litauen-Brigade:https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEX2I5NDkxZDY2LTZlZDItNDZjOS05OGZkLTc5ZDcwNTM1M2M3NV9nYW56ZVNlbmR1bmcAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: Peter Hornung über Deutschlands Taliban-Deal https://1.ard.de/die_entscheidung_taliban_aktuell
Sein Sieg war knapp: Am Ende gaben nur 250 000 Stimmen den Ausschlag, dass Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten Kolumbiens gewählt wurde. Er konnte sich gegen seinen Rivalen aus dem linken Lager durchsetzen. In Kolumbien ist de la Espriella kein Unbekannter. Schon früh machte er Karriere in seiner eigenen Kanzlei: Bekannt wurde er durch aufsehenerregende Fälle, in denen er Paramilitärs, Betrüger und Kriminelle vertrat. Auf der politischen Bühne hat der 48-Jährige allerdings einen Senkrechtstart hingelegt. Innert weniger Monate hat er es geschafft, eine grosse Anzahl Unterstützer hinter sich zu versammeln. Zu seinen politischen Vorbildern gehören Donald Trump und der argentinische Präsident Javier Milei. Bezüglich Sicherheitspolitik lässt er sich von Nayib Bukele inspirieren, dem Präsidenten von El Salvador. Ähnlich wie dieser will er radikal gegen die organisierte Kriminalität vorgehen und neue Gefängnisse bauen lassen. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: David Vogel In [Alexanders Artikel](https://www.nzz.ch/international/rechter-anwalt-steht-vor-sieg-bei-praesidentschaftswahlen-in-kolumbien-ld.10012341) findest du auch noch ein Video der Siegesfeiern von «El Tigre». Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Thema: Außen- und Sicherheitspolitik von US-Präsident Donald Trump
Thema: Außen- und Sicherheitspolitik von US Präsident Donald Trump
Thema: Außen- und Sicherheitspolitik von US-Präsident Donald Trump
Wieso wurden die Gespräche heute auf dem Bürgenstock abgesagt? Spitzendiplomat Thomas Greminger über den Rückschlag für einen ohnehin fragilen diplomatischen Prozess zwischen den USA und dem Iran. Eigentlich hätte heute auf dem Bürgenstock ein neues Kapitel im Verhältnis zwischen den USA und dem Iran beginnen sollen. Nach der Unterzeichnung eines gemeinsamen Rahmenabkommens waren die ersten direkten Gespräche geplant. Der Zeitdruck ist enorm: Innerhalb von nur 60 Tagen soll ein endgültiges Friedensabkommen ausgehandelt werden. Doch kurz vor dem Start wurden die Verhandlungen überraschend auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hat bestätigt: Vorerst finden auf dem Bürgenstock keine Gespräche zwischen Washington und Teheran statt. Ist das nur eine Verzögerung oder bereits ein ernstes Warnsignal für den diplomatischen Prozess? Darüber sprechen wir mit Thomas Greminger, Schweizer Diplomat und Direktor des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik. Er ist zu Gast bei David Karasek.
108 Milliarden Euro – so viel Geld gibt der deutsche Staat 2026 für Verteidigung aus. Ein historischer Höchststand. Doch wer kontrolliert diese gewaltigen Ausgaben? Geben wir das Steuergeld für die richtigen Rüstungsgüter aus? Werden die vielen Anschaffungen überhaupt noch hinterfragt? Diese Frage stellen Markus Lanz und Richard David Precht dem Investigativjournalisten Christian Schweppe, der seit Jahren die deutsche Sicherheitspolitik beobachtet. Schweppe kommt gerade von der Pariser Rüstungsmesse zurück und berichtet, dass dort Champagnerkorken geflogen sind. Er meint, die Messestände von KNDS oder Rheinmetall seien so groß, „die bräuchten eigentlich eine eigene Postleitzahl.“ Verselbstständigt sich da gerade die Rüstungsindustrie, angefacht durch das weltweite Wettrüsten? War das „whatever-it-takes“ von Kanzler Merz so gemeint oder sollten wir umsichtiger mit Steuergeld umgehen?
Die NATO-Militärstrategin und Zukunftsforscherin Florence Gaub zu Gast bei LOOKAUT - Die Welt wirkt gerade unsicherer denn je: Kriege, geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Umbrüche und das Gefühl, dass bestehende Sicherheiten verschwinden. Doch bedeutet das automatisch, dass die Zukunft düster wird – oder gibt es mehr Handlungsspielraum, als viele denken? In dieser LOOKAUT Videopodcastfolge spricht Florence Gaub über die aktuelle Weltlage und darüber, warum die Zukunft besser werden könnte, als viele von uns glauben.
Jana Puglierin ist Politikwissenschaftlerin, Expertin für deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik und leitet den paneuropäischen Thinktank “European Council on Foreign Relations”. Ihr aktuelles Buch trägt den Titel “Wer verteidigt Europa?”. Mit Wolfgang spricht sie über reale Bedrohungsszenarien aus Russland, Licht und Schatten der europäischen Sicherheitspolitik – inklusive überraschend positiver Perspektiven auf Deutschland. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Zu Gast bei LOOKAUT ist der Politologe und Russland-Kenner Gerhard Mangott. Russland führt seit Jahren Krieg gegen die Ukraine, doch ein Ende scheint weit entfernt. Während an der Front ein brutaler Abnützungskrieg läuft, wächst in Russland der Druck auf Wladimir Putin – von außen, aber auch im Inneren. Wie stabil ist Putins Macht wirklich?
Der wöchentliche Podcast [NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/geopolitik) ist diesen Sonntag zu Gast hier bei NZZ Akzent. Wenn dir das Format gefällt: Eine neue Folge von NZZ Geopolitik erscheint immer mittwochs auf deiner Lieblingsplattform. Abonnier uns gerne. Und darum geht es diesmal: Der brüchige Waffenstillstand im Krieg gegen den Iran zwingt die Golfstaaten zu einer radikalen Neuausrichtung ihrer Aussen- und Sicherheitspolitik. Nach den iranischen Angriffen auf den strategisch wichtigen Hafen von Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird deutlich, dass die traditionelle Pendelpolitik der Golfmonarchien an ihre Grenzen stösst. Das historische Novum, dass das israelische Iron-Dome-System erstmals in einem arabischen Staat zum Einsatz kommt, signalisiert eine tiefgreifende Veränderung der regionalen Dynamiken. Gleichzeitig wächst am Golf die Frustration über den langjährigen Sicherheitsgaranten USA. Die Herrscherhäuser stehen vor der Herausforderung, ihre ambitionierten wirtschaftlichen Modelle und die gesellschaftliche Resilienz in Zeiten kriegerischer Konflikte aufrechterhalten zu müssen. Welche Rolle die Rivalitäten zwischen Abu Dhabi und Riad spielen und warum der opportunistische Pragmatismus der Region dennoch bestehen bleibt, analysiert diese Episode Heutiger Gast: [Dr. Sebastian Sons ](https://carpo-bonn.org/uber-uns/team/team/dr-sebastian-sons) Host: David Vogel Du hast schon ein NZZ-Abo und willst NZZ Pro zusätzlich bekommen. Das Angebot dafür findest du [hier](https://abo.nzz.ch/23055512-2/). Du hast noch kein NZZ-Abo und willst Premium-Abonnent werden? Dann [hier ](https://abo.nzz.ch/23055513-2/)entlang. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Fragen? Feedback? Das NZZ Geopolitik-Team erreichst du unter geopolitik@nzz.ch.
Vor den Midterms feiert Donald Trump einen Wahlsieg über einen seiner hartnäckigsten innerparteilichen Kritiker: Thomas Massie verliert die Vorwahl der Republikaner in Kentucky überraschend deutlich. Was das für die Republikaner vor den Midterms bedeutet – und warum Trumps Rachefeldzug kurz- und mittelfristig nach hinten losgehen kann, besprechen Wim Orth und US-Korrespondentin Stefanie Bolzen in "Der Amerika-Effekt". Außerdem geht es in dieser Folge um das deutsch-amerikanische Verhältnis - und um die Frage, wie Handel, Zölle und Sicherheitspolitik zum Stresstest werden. "Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung" nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Letzte Woche fand am Theodor-Heuss-Gymnasium in Göttingen wieder der alljährliche Europatag statt. An diesem beschäftigen sich die Schüler:innen der 10., 11., und 12. Jahrgänge mit inhaltlichen Fragen rund um Europa und die Europäische Union. Das Thema dieses Jahr lautete „Verteidigungs- und Sicherheitspolitik“. Der Tag begann mit einer Einführungsveranstaltung. Wie es danach weiter ging, weiß Lujayna Naseer. Sie war für uns vor Ort und berichtet.
Kriegsertüchtigung, Aufrüstung und Wehrpflicht: Konfrontiert mit Russlands verbrecherischem Krieg treiben weite Teile der Politik und der Medien eine unverhältnismäßige Militarisierung unserer Gesellschaften voran, sagt Johannes Varwick. In seiner Streitschrift “Stark für den Frieden” kritisiert der Sicherheitsexperte den Rüstungswettlauf und die Einstimmung der Menschen auf Krieg. Ein Gespräch über das einseitige Setzen aufs Militär, die Kopflosigkeit Europas in der Ukraine und Alternativen in der Sicherheitspolitik.
Der Krieg in der Ukraine: Er ist auch an Deutschlands Schulen ein wichtiges Thema. Auch, weil sich für Schülerinnen und Schüler irgendwann die Frage stellt, ob sie vielleicht zur Bundeswehr gehen und was das für sie bedeuten würde. Deshalb sind Anna Engelke und Kai Küstner für diese Folge von „Streitkräfte und Strategien“ nach Göttingen gefahren, um am dortigen Theodor-Heuss-Gymnasium mit jungen Menschen zu diskutieren – über die Bedrohung durch Russland, die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Ängste, die damit verbunden sind. Mit in der Schule ist auch Oberstleutnant Joachim Ruthe von der Bundeswehr. Er spricht über seine Erfahrungen als junger Offizier in Afghanistan und als Kommandeur eines Bataillons in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bundeswehr sei noch immer in einem tiefgreifenden Wandel und es fehle ihr an vielem: „Das ist so ein bisschen wie so eine Straße, die über Jahre nicht gepflegt wurde, viele Schlaglöcher bekommen hat - und die werden jetzt sukzessive wieder aufgefüllt.“ Über die derzeitige Lage in der Ukraine und in Russland sprechen Anna Engelke und Kai Küstner: Dass der russische Präsident Putin bei der Militärparade zum 9. Mai von einem baldigen Ende des Krieges sprach – und Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Spiel brachte. Der jüngste Besuch von Bundesverteidigungsminister Pistorius in Kyjiw machte derweil deutlich, wie sehr die Ukraine mittlerweile als Partner auf Augenhöhe wahrgenommen wird – in Sachen Kreativität, bei der Produktion von Waffensystemen und ihren Erfahrungen in moderner Kriegsführung. Im Nahen Osten und in der Golfregion ist eine dauerhafte Lösung noch nicht in Sicht. US-Präsident Trump droht, der Iran hält dagegen. Und die Straße von Hormus ist weiterhin praktisch Kriegsgebiet – mit allen Folgen für die Weltwirtschaft. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Oberstleutnant Joachim Ruthe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3253938.htmlAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: "Crosspromotion - Straße von Hormus - ein Wirtschaftsupdate" : https://1.ard.de/hormus-update
Die Kritik der US-Regierung an NATO-Partnern wegen fehlender Unterstützung im Iran-Konflikt löst in Europa eine neue Debatte über Sicherheitspolitik aus. Mehrere europäische Staaten betonen politische Eigenständigkeit und zeigen Zurückhaltung bei militärischen Einsätzen.
Zwei Wochen Feuerpause – diese Einigung sorgte zunächst für Aufatmen, aber die Waffenruhe ist brüchig. Wie geht es jetzt weiter? Haben Sie Hoffnung? Diskussion mit Anja Backhaus und Simon Koschut von der Zeppelin Universität in Friedrichshafen Von WDR 5.
Die riskante Rettungsaktion eines US-Soldaten im Iran ist geglückt - Präsident Trump ist so einer schweren Schmach entgangen. Trotzdem wütet er verbal wilder denn je: Trump hat dem Iran mit der vollständigen Zerstörung all seiner Brücken und Kraftwerke gedroht, gar davon gesprochen, das Land in die Steinzeit zu bomben und seine Machthaber als "Mistkerle” und "Tiere" beschimpft. Kai Küstner und Stefan Niemann beleuchten diese Drohungen, die Reaktion des Iran und bewerten die Chancen für die Vermittlung einer Waffenruhe. Die Hosts erzählen nach, wie die riskante Such - und Rettungsoperation auf iranischem Boden nach dem Abschuss eines F15-Jets ablief. Die Hosts ordnen außerdem die neuen Tiraden Trumps und seines Außenministers Rubio gegen die NATO ein, die sich neuerdings auch gegen den Verbündeten Südkorea richten. In der aktuellen Lage geht es um angebliche Pläne für die Sprengung einer Pipeline, die den Wahlkampf in Ungarn beeinflussen könnte. Thema ist auch die Absicht der Ukraine, sich gemeinsam mit den Europäern unabhängiger von US-Patriot-Flugabwehr-Systemen zu machen.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe bewertet Sicherheitsanalystin Jana Puglierin, ob Trump mit seinen Drohungen, sämtliche Brücken und Kraftwerke des Iran zu zerstören, de facto ein Kriegsverbrechen angekündigt hat. Die Politikwissenschaftlerin analysiert, was die Lage im Nahen Osten für die NATO bedeuten könnte, und fordert die Europäer auf, gegenüber Trump stärker "den Rücken gerade zu machen". Sie kritisiert außerdem den Vorschlag des deutschen Außenministers Wadephul, das Prinzip der Einstimmigkeit in der EU für Außen- und Sicherheitspolitik aufzuheben. So will dieser auf Ungarns Blockade des für die Ukraine bestimmten Milliardenkredits reagieren und die EU handlungsfähiger machen. Der Vorschlag sei "ein totes Pferd, auf dem weiter herumgeritten werde”, so Puglierin. Nach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":https://1.ard.de/MachtfragenLob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sicherheitsanalystin Dr. Jana Puglierin https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3219090.html Wie riskant wäre ein US-Bodentruppen-Einsatz im Iran? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/iran-bodentruppen-szenarien-100.html Serbiens Geheimdienst: Ukraine nicht an Pipeline-Operation beteiligt https://www.politico.eu/article/serbia-duro-jovanic-ukraine-explosives-pipeline-hungary-election/ Ukraine will mit Europäern Patriot-Alternative entwickeln https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/ukraine-missile-maker-targets-game-changer-air-defence-system-by-2027-2026-04-06/ Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Wie bleibt man optimistisch, wenn die Welt untergeht?
Die Fusion von Militär und Zivilem (junmin ronghe), Englisch Military Civil Fusion, ist eine zentrale Strategie der Kommunistischen Partei Chinas. Die Führung unter Staats- und Parteichef Xi Jinping fördert gezielt die Integration von Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen mit Chinas Militär. Das Ziel: Chinas Volksbefreiungsarmee, die PLA, schlagkräftiger zu machen. China ist gleichzeitig ein wichtiger wissenschaftlicher Partner für Deutschland und die EU. Können in ziviler Zusammenarbeit gewonnene Forschungsergebnisse womöglich in China für militärische Zwecke genutzt werden? Wie lassen sich hier die Risiken definieren und reduzieren?Sarah Kirchberger, Direktorin des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK), und Antonia Hmaidi, Senior Analyst im MERICS-Forschungsteam für Wissenschaft, sprechen dazu mit Claudia Wessling, Leiterin Kommunikation und Publikationen am Mercator Institute for China Studies.Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) werden MERICS und das ISPK in den kommenden 2,5 Jahren im Projekt „Nutzung ziviler Forschung für Chinas Militär: Auswirkungen auf Europa“ – Teil der Förderlinie “Moderne Chinastudien II” – zusammen das Thema weiter auslooten.
Das ist nicht unser Krieg, sagen die Europäer an die Adresse von Donald Trump. Vehement hatte der US-Präsident die NATO zur Unterstützung für die Sicherung der Straße von Hormus aufgefordert – doch kaum jemand ist bereit, da mitzugehen. Aber sollte die Absicherung der für die Weltwirtschaft so wichtigen Straße von Hormus nicht auch im Interesse der Europäer und der Exportnation Deutschland sein? Das beleuchten Astrid Corall und Kai Küstner in dieser Folge. Kai erklärt, warum Artikel 5 des NATO-Vertrags nicht zum Tragen kommt und wie (un)abhängig die Europäer von der Straße von Hormus sind und wie risikoreich eine Eskorte für Handelsschiffe wäre. Im Iran sind israelischen Angaben zufolge der Sicherheitschef und der Anführer einer paramilitärischen Miliz getötet wurden. Neben den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten geht es in dieser Folge auch um den Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine und um Russland, das weiterhin nicht bereit zu sein scheint, die Kampfhandlungen und Luftangriffe zu beenden. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges stellt sich immer wieder die Frage: Wie ist Deutschland eigentlich auf den Ernstfall, auf eine militärische Konfrontation, vorbereitet? Diesem Thema widmen sich Astrid Corall und Lennart Banholzer im Schwerpunkt dieser Ausgabe. Lennart erklärt, was hinter dem sogenannten Operationsplan Deutschland steckt, wie die Bundeswehr die Bedrohungslage einschätzt und was jeder selbst tun kann, um sich Ernstfall zu schützen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Selenskij erklärt, Russland versorge den Iran mit Drohnen: https://edition.cnn.com/2026/03/15/world/video/gps-0315-zelensky-on-iran-drones Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html NDR Story in der ARD-Mediathek:https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndrstory/verteidigung-vor-der-haustuer-was-passiert-im-ernstfall,sendung-53410.html
Was bedeutet Trumps Amerika für Europa – und was folgt daraus für uns?
Die Sicherheitspolitik bewegt sich in eine falsche Richtung, sagt Politikwissenschaftler Johannes Varwick. Statt einer rationalen Bedrohungsanalyse herrsche Alarmismus. In einer "Aufrüstungs-Orgie" versuche man, den Problemen dieser Welt zu begegnen. Schniederjann, Nils; Varvick, Johannes www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Der Krieg im Nahen Osten spielt sich auch im Libanon ab. Israel hat auch heute Angriffe auf die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz geflogen. Wie ist die Situation vor Ort? Die freischaffende Journalistin Meret Michel in Beirut erzählt. Weitere Themen: · Der Iran-Krieg treibt den Ölpreis in die Höhe. Nun gibt es Berichte darüber, dass der Iran versuche, die wichtige Strasse von Hormus zu verminen. Die USA drohen bereits mit Vergeltung. Johannes Peters, Abteilungsleiter Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik in Kiel, ordnet ein. · China plant ein neues Gesetz zur Förderung der «ethnischen Einheit und des Fortschritts». Offiziell soll es den Zusammenhalt der 56 ethnischen Gruppen stärken. Doch Kritiker warnen, dass das die kulturelle Autonomie von Minderheiten wie den Uiguren oder den Tibeterinnen weiter einschränke. Darüber sprechen wir mit Kristin Shi-Kupfer, Professorin für Sinologie an der Universität Trier. · Der Busbrand in Kerzers hat die Schweiz erschüttert. Sechs Menschen starben am Dienstagabend, nachdem sich ein offenbar psychisch verwirrter Mann im Bus angezündet hat. Die Tat lässt viele ratlos zurück. Und man kann sich fragen: Gibt es Ereignisse im Leben, die wir schlicht nicht verhindern können? Der Philosoph Wilhelm Schmid spricht über die Grenzen menschlicher Kontrolle.
Der Krieg in Nahost erschüttert die Welt: Täglich fliegen Israel und die USA neue Angriffe – der Iran schlägt zurück. Die Menschen in der Region sind zwischen Angst und Hoffnung. Die «Rundschau» dokumentiert und ordnet ein. Bomben, Raketen und Luftangriffe – der Krieg im Iran eskaliert. Israel und die USA greifen seit Samstag den Iran an. Die «Rundschau» begleitet Iranerinnen vor Ort und in der Schweiz durch diese bewegten Tage und dokumentiert den Alltag von Menschen in Israel, Libanon und Dubai. Zudem beleuchten wir die Geschichte der amerikanisch-iranischen Feindschaft sowie die Rolle der Schweiz als Schutzmacht der USA. Im Studio analysiert Daniel Möckli, Experte für Sicherheitspolitik, die Folgen des neuen Nahostkriegs.
Heute geht es um den Besuch von US-Außenminister Rubio in Ungarn, um die europäische Sicherheitspolitik und um das chinesische Neujahrsfest. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Letztes Wochenende tagte die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) im Bayerischen Hof. Die MSC zählt, zumindest nach eigener Lesart, zu den wichtigsten sicherheitspolitischen Diskussionsforen der Welt. Rund 50 Staats- und Regierungschefs sowie Außen- und Verteidigungsminister reisten neben Experten und Journalisten an. Ich selbst konnte als Bundestagsabgeordneter für den Fachbereich Außen- und Sicherheitspolitik für meine damalige FraktionWeiterlesen
Heute mit Kommentaren zur deutschen Sicherheitspolitik sowie zu den Diskussionen um den Spitzensteuersatz und zur Einführung eines Mindestalters für die Nutzung Sozialer Medien. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Die Münchner Sicherheitskonferenz öffnet am 13. Februar ihre Tore für Politiker, Staatsgäste und Experten. Die Stadt bereitet sich mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen auf die Ankunft zahlreicher hochrangiger Delegierter vor. Während die Rede von JD Vance aus dem letzten Jahr noch nachhallt, prägt eine Zunahme der Instabilität die Sicherheitspolitik.
Zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz plädiert Friedrich Merz für ein eigenständiges Europa – notfalls ohne die USA. Was das bedeuten könnte.
Am 13. Februar beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz. Sie dauert drei Tage und hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1963 zum wichtigsten Treffen von Regierungen, Militärs und Politikexperten zur Außen- und Sicherheitspolitik entwickelt. Dieses Jahr haben sich Vertreter von 120 Ländern angekündigt. Russland und der Iran sind nicht dabei. Was ist zu erwarten?