Ein 30-minütiger Überblick über die Nachrichten des Tages.

Die Regierung wollte eine 1000 Euro Entlastungsprämie möglich machen, doch die Länder stellen sich quer: Der Bundesrat hat dieses zentrale Vorhaben der Regierungskoalition heute abgelehnt.

In Sachsen-Anhalt ist im September Landtagswahl. In einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest dimap kommt die AfD auf einen neuen Höchstwert bei der Wählerzustimmung.

Seit genau einem Jahr ist Friedrich Merz (CDU) nun Bundeskanzler. Die Versprechen waren groß, als er sein Amt antrat.

Wann ist die Straße von Hormus weider befahrbar? Die USA und der Iran drohen mit neuer Gewalt. Handelsschiffe unter US-Flagge hätten die Straße von Hormus bereits passiert und gezeigt, dass eine Durchfahrt sicher sei.

Der US-Truppenabzug und der Verzicht auf die Stationierung von "Tomahawk"-Marschflugkörpern stoßen in Deutschland weiter auf Kritik.

Journalistinnen und Journalisten geraten weltweit immer stärker unter Druck und in Gefahr. Zum heutigen Tag der Pressefreiheit rufen deshalb viele Organisationen zum Schutz von Medienschaffenden auf.

Überall in Deutschland fanden Kundgebungen statt, zu denen der DGB aufgerufen hatte. Gleichzeitig wurde die Entwicklung der Spritpreise beobachtet.

Union und SPD haben sich beim sogenannten "Heizungsgesetz" darauf verständigt, eine Begrenzung der Kosten für Mieter einzuführen. Dabei sollen mögliche finanzielle Risiken zwischen Mietern und Vermietern fair verteilt werden.

Die Bundesregierung hat den Entwurf von Gesundheitsministerin Warken für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Ziel ist es, die Kassen zu entlasten und die Beiträge der Versicherten stabil zu halten. Allein im kommenden Jahr sollen die Ausgaben um 16 Milliarden Euro reduziert werden. Patientinnen und Patienten müssen sich deshalb auf höhere Zuzahlungen und einige Abstriche einstellen. Bundeskanzler Merz nannte die Reform historisch; sie mache das Gesundheitssystem für alle bezahlbar.

Beratungen im Zeichen der geplanten Reformen: Bundestagsabgeordnete von Union und SPD haben ihre Klausurtagungen fortgesetzt.

Der Fraktionsvorstand der Union kommt heute zu einer zweitägigen Klausur zusammen.Doch in Teilen der Unionsfraktion wächst der Unmut darüber, dass die Kanzlerpartei dem Koalitionspartner SPD zu sehr entgegenkomme.

Beim traditionellen Korrespondenten-Dinner in Washington hat es einen Schusswaffenangriff gegeben. US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania wurden unversehrt in Sicherheit gebracht. Trump sprach anschließend von einem Mordversuch. Der Schütze habe mehrere Waffen gehabt. Bei den Schüssen in einem Kontrollbereich außerhalb des Festsaals wurde demnach ein Sicherheitsbeamter getroffen, der aber dank einer kugelsicheren Weste überlebte. Der mutmaßliche Angreifer wurde gefasst.Es war das erste Mal, dass Trump als Präsident an dem traditionellen Dinner der White House Correspondents Association teilnahm. Bei der Veranstaltung im Washingtoner Hilton-Hotel waren hunderte geladene Gäste versammelt.

Der Bundestag hat den Tankrabatt und die steuerfreie Entlastungsprämie beschlossen. Die Energiesteuer auf Diesel und Benzin soll zum 1. Mai um 17 Cent pro Liter sinken.

Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten zwei Tage lang auf Zypern über den Umgang mit dem Irankrieg.

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft deutlich gesenkt. Sie erwartet für dieses Jahr nur ein Plus von 0,5 Prozent. Da sist nur noch halb so viel wie bei der letzten Schätzung im Januar. Grund dafür sind laut Bundeswirtschaftsministerin Reiche die Folgen des Iran-Kriegs - steigende Energiepreise und gestörte Lieferketten belasteten die exportorientierte deutsche Wirtschaft stärker als andere.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Angriffe auf den Iran wieder aufgenommen würden, sollte es bei Gesprächen in Pakistan keine Fortschritte geben. Wann die vereinbarte Feuerpause ausläuft, ist unklar.Auch, ob es überhaupt weitere Verhandlungen geben wird, ist nicht sicher. Weder von den USA noch vom Iran gibt es bisher eine offizielle Bestätigung, dass eine Verhandlungsdelegation unterwegs ins Vermittlerland Pakistan ist.

Die Zahl der von der Polizei erfassten Gewalttaten ist um 2,3 Prozent gesunken. Nichtdeutsche werden unter den Tatverdächtigen weiterhin überdurchschnittlich häufig erfasst. Die Zahl der tatverdächtigen Kinder hat außerdem zugenommen.

Die USA und der Iran wollen ihre Verhandlungen offenbar wieder aufnehmen. US-Präsident Trump teilte mit, eine Delegation sei auf dem Weg nach Islamabad. Trotz Annäherungen seien grundlegende Punkte nach wie vor offen.

Die Straße von Hormus ist für den Schiffsverkehr wieder frei. Das teilten US-Präsident Trump und der iranische Außenminister mit. Die US-Blockade iranischer Häfen bleibt vorerst bestehen.

Der Bundestag hat über den geplanten Tankrabatt debattiert. Union und SPD verteidigten das Vorhaben, die Opposition kritisierte es dagegen scharf - und plädierte für andere Maßnahmen.

Die notleidende Bevölkerung im Sudan soll mehr Hilfe bekommen. Auf der internationalen Geberkonferenz in Berlin wurden laut Bundesaußenminister Johann Wadephul 1,3 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe zugesagt. Er verwies auf die Brutalität des Bürgerkriegs, der seit drei Jahren läuft. Teilnehmer der Konferenz forderten eine Feuerpause und ein Waffenembargo - als Voraussetzung dafür, dass Hilfsorganisationen die Menschen im Sudan versorgen können.

Deutschland und die Ukraine setzen verstärkt darauf, gemeinsam Drohen-Systeme zu entwickeln. Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz bei den ersten Regierungskonsultationen beider Länder seit mehr als 20 Jahren bekannt gegeben. Die Entwicklung der Waffensysteme sei nicht nur für die Ukraine wichtig, sondern schaffe auch ein höheres Maß an Unabhängigkeit für Europa, so Merz. Auch in anderen Bereichen, wie der Luftabwehr und dem Wiederaufbau, wollen beide Seiten enger zusammenarbeiten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rief die EU-Staaten bei seinem Besuch in Berlin auf, den bisher von Ungarn blockierten 90-Milliarden-Euro-Kredit freizugeben.

Um 17 Cent pro Liter Benzin und Diesel soll die Mineraölsteuer gesenkt werden - zunächst für zwei Monate. Das kündigten die Spitzen der Koalition nach ihren Beratungen vom Wochenende an.

Manche sprechen von der wichtigsten Wahl in Ungarn seit der demokratischen Wende. Was würde das Ende der Ära Orban für Ungarn und die EU bedeuten? Außerdem: US-Präsident Trump will die Straße von Hormus blockieren.

In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad werden hochrangige Vertreter der USA und des Iran zu Gesprächen über ein Ende des Krieges erwartet. Die US-Delegation wird von Vizepräsident Vance angeführt. Auf iranischer Seite sollen Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi die Verhandlungen unter Vermittlung Pakistans übernehmen. Mit ihren Forderungen liegen beide Seiten weit auseinander. Die Aussichten für eine Einigung sind ungewiss. US-Präsident Trump wirft dem Iran vor, die Straße von Hormus weiter zu blockieren. Der Iran besteht darauf, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelten müsse. Dort greift Israel weiterhin Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz an. US-Vizepräsident Vance sagte vor seinem Abflug nach Pakistan, er erwarte, dass die Gespräche positiv verlaufen würden. Gleichzeitig warnte er den Iran davor, die USA zu hintergehen.

Der Iran blockiert trotz der Waffenruhe-Vereinbarung offenbar weiter den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus.

US-Verteidigungsminister Hegeseth spricht schon von einem historischen Sieg. Aber Iran greift weiter seine Nachbarn an, Israel verschärft die Angriffe auf Libanon. Und zentrale Punkte sind auch nach Einigung auf eine Waffenruhe unklar.

Erhöhung nur einmal täglich, Senkung jederzeit: So hoffte die Bundesregierung, den Spritpreis zu senken. Geklappt hat das bisher nicht. Es mehren sich die Forderungen nach schnellen Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher.

Während der Beschuss iranischer Industrieanlagen und die Jagd auf Teherans Offiziere weitergeht, schlägt das Regime eine Waffenruhe aus.

Das erste Osterfest unter Papst Leo XIV und die anhaltenden kriegerischen Handlungen zwischen den USA und Iran sind 2 unserer Themen des Tages an diesem Ostersonntag.

Nach der Attacke auf Fahrgäste in einem ICE in Nordrhein-Westfalen ist Haftbefehl gegen den 20-jährigen Verdächtigen erlassen worden. Der Vorwurf lautet versuchter Mord. Ein politisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden.

Die vier Astronauten sind planmäßig vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All gestartet. Die US-Weltraumbehörde NASA will erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen in die Nähe des Mondes bringen.

Vor zwei Jahren wurde Cannabisbesitz teilweise legalisiert. Unions-Minister der jetzigen Regierung ziehen eine kritische Bilanz. Eine Studie kommt jedoch zu einem differenzierten Ergebnis.

Butscha steht als Symbol für Mord und Folter an ukrainischen Zivilisten durch Russlands Soldaten. Heute vor vier Jahren wurde der Vorort Kiews wieder befreit.

Eine Kommission für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen hat Empfehlungen vorgelegt, um neue Beitragserhöhungen zu vermeiden. Das Gremium benennt 66 Vorschläge, die bis zu 42 Milliarden Euro jährlich einsparen könnten.

Seit nun 4 Wochen führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran. Pläne der USA für eine Bodenoffensive im Iran werden offenbar konkreter.

Als Konsequenz aus den jüngsten SPD-Wahlschlappen will die Partei Stärke bei aktuell wichtigen Themen zeigen. Das kündigten die Vorsitzenden Bas und Klingbeil nach einer Sondersitzung mit sozialdemokratischen Ministerpräsidenten und Kommunalvertretern an. Dazu zählt eine weitere Entlastung der Bürger bei den Energiepreisen. Nach den Vorstellungen der Partei-Spitze sollte eine Übergewinnsteuer für Energiekonzerne eingeführt werden, um mit dem Geld dann zum Beispiel die Pendlerpauschale zu erhöhen. Außerdem will sich die SPD stärker für die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Untersützung der Kommunen einsetzen.

Als Reaktion auf die hohen Spritpreise in Folge des Iran-Krieges hat der Bundestag ein erstes Maßnahmenpaket beschlossen.

Die Bundesregierung will ihre gesetzlichen Klimaziele mit einem milliardenschweren Maßnahmenpaket doch noch erreichen. Bundesumweltminister Schneider hat ein neues Programm vorgestellt, das bis 2030 zusätzliche Einsparungen von 27 Millionen Tonnen CO2 bringen soll. Kern ist eine Investition in erneuerbare Energie: Durch eine zusätzliche Ausschreibung von 12 Gigawatt Windkraft an Land sollen bis 2030 rund 2.000 Windräder mehr am Netz sein. Langfristig könne so der Strompreis sinken. Er wolle dem Klimaschutz neuen Schub geben, betonte der Minister.

Die Europäische Union und Australien haben sich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Die Verhandlungen dauerten acht Jahren, jetzt konnten EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der australische Premierminister Albanese den fertigen Text unterzeichnen. Albanese nannte das Abkommen wegweisend und sprach von einem entscheidenden Moment in der Beziehung zwischen Australien und der EU. Mit der Vereinbarung fallen künftig zahlreiche Zölle weg. Außerdem soll das Abkommen die Versorgung der EU mit kritischen Rohstoffen sichern.

Die CDU hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor der bislang regierenden SPD gewonnen. Politikerinnen und Politiker warnen vor dem Erstarken der AfD.

Laut israelischen Rettungskräften trafen die Geschosse Wohnhäuser in Dimona und Arad. Beide Orte liegen in der Nähe des Atomforschungszentrums Negev und mehrerer Militäranlagen.