Ein 30-minütiger Überblick über die Nachrichten des Tages.

Die Europäische Union und Australien haben sich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Die Verhandlungen dauerten acht Jahren, jetzt konnten EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und der australische Premierminister Albanese den fertigen Text unterzeichnen. Albanese nannte das Abkommen wegweisend und sprach von einem entscheidenden Moment in der Beziehung zwischen Australien und der EU. Mit der Vereinbarung fallen künftig zahlreiche Zölle weg. Außerdem soll das Abkommen die Versorgung der EU mit kritischen Rohstoffen sichern.

Die CDU hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor der bislang regierenden SPD gewonnen. Politikerinnen und Politiker warnen vor dem Erstarken der AfD.

Laut israelischen Rettungskräften trafen die Geschosse Wohnhäuser in Dimona und Arad. Beide Orte liegen in der Nähe des Atomforschungszentrums Negev und mehrerer Militäranlagen.

Acht Jahre und sechs Monate Haft: so lautet das Urteil gegen den Ex-Staatsanwalt Yashar G. aus Hannover.

Beim EU Gipfel geht es um die aktuelle Lage in Nahost und die Bedeutung für die EU. Denn die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die europäische Energieversorgung und Energiepreise sind enorm.

In einer angespannten Weltlage hat Kanzler Merz heute eine Regierungserklärung vor dem EU-Gipfel abgegeben.

Das israelische Militär hat nach Regierungsangaben den iranischen Sicherheitschef Laridschani getötet. Iran setzte die Angriffe auf die Golfstaaten und Israel fort.

Die Bundespolitik hat Vertreter der Mineralölkonzerne geladen, um Erklärungen für die im Vergleich hohen Spritpreise zu bekommen. Außerdem liegen Vorschläge auf dem Tisch, um die Preise für Benzin und Diesel zu dämpfen.

Seit gut zwei Wochen blockiert Iran die Meerenge von Hormus - mit Folgen für Golfstaaten und den Welthandel. Nun schlägt US-Präsident Trump vor, die Schifffahrt mit einer Art internationalen Mission zu sichern.

Eigentlich war Aufschwung angesagt für 2026 - aber nun kommt wie Anfang 2022 wieder ein Krieg in die Quere - steuern wir also eher wieder zurück in eine Rezession?

Iran setzt seine Angriffe unter anderem auf die Energie-Infrastruktur in der Golfregion fort. In mehreren Nachbarländern herrschte Drohnen- und Raketenalarm.

Deutschland wird sich an einer international koordinierten Freigabe von Erdöl und Öl-Produkten aus nationalen Reserven beteiligen. Ziel: die Preisanstiege an den internationalen Märkten seit Beginn des Iran-Krieges zu dämpfen.

Der Volkswagen-Konzern will nun weiter sparen: Bis 2030 sollen rund 50.000 Jobs in Deutschland wegfallen. Europas größter Autobauer hatte bereits ein Sparprogramm geplant.

Die Grünen von Spitzenkandidat Özdemir haben gewonnen, die CDU ist ernüchtert und die SPD schockiert. Nach der Wahl in Baden-Württemberg werden die Ergebnisse analysiert.

Israel hat die Angriffe auf den Iran und die Hisbollah-Miliz im Libanon noch einmal verstärkt. Aus Teheran wird eine schwere Explosion gemeldet, offenbar wurde ein Öl-Lager getroffen. Doch auch der Iran greift weiter an.

Israel und Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Während Israel eine neue Offensive ankündigt, schlägt Teheran in Tel Aviv und am Golf zurück.

Der Bundestag hat mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition die neue Grundsicherung beschlossen. Sie ersetzt das bisherige Bürgergeld. Die Reform soll die Sozialkassen entlassen und mehr Druck auf die Empfänger machen. Zum Beispiel können Zahlungen schneller gekürzt oder ganz gestrichen werden. Union und SPD sprachen vom Prinzip "Fördern und Fordern", die neuen Sanktionen seien zumutbar. Aus der Opposition kam Kritik: Grüne und Linke finden die neuen Regeln zu hart, die AfD noch zu lasch.

Tag 5 der Angriffe Israels und der USA auf den Iran. In Teheran wurde eine Trauerfeier für den getöteten Geistlichen Führer Ali Chamenei abgesagt, die Suche nach seinem Nachfolger wird zu einem Machtkampf.

Die USA und Israel haben ihre Angriffe auf den Iran am vierten Tag in Folge fortgesetzt. Was bedeutet der Konflikt für den Rest der muslimischen Welt? Einstweilen kehrten erste deutsche Urlauber aus der Golfregion zurück.

Der US-israelische Krieg gegen Iran geht weiter. Inzwischen gibt es auch Kämpfe mit der Hisbollah im Libanon. Welche Ziele verfolgen die USA und wie ist die Lage für Menschen im Iran?

Israel, die USA und der Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe weiter fort. US-Stützpunkte und andere Staaten in der Golfregion werden ebenfalls Ziel iranischer Angriffe.

Update über die aktuellen Entwicklungen des Iran-Konflikts aus der NDR Info Redaktion

Update über die aktuellen Entwicklungen des Iran-Konflikts aus der NDR Info Redaktion.

Frauen verdienen bei gleicher Arbeit oft immer noch weniger als Männer. Daran erinnert heute der "Equal-Pay-Day". Der DGB appelliert an die Politik, die weiterhin bestehenden Lohnunterschiede gesetzlich anzugehen.

Die AfD hat vorm Verwaltungsgericht Köln einen Erfolg erzielt: Der Verfassungsschutz darf sie vorerst nicht als "gesichert rechtsextremistisch" einstufen. Der Ausgang des Hauptsacheverfahrens muss abgewartet werden.

Die Koalition hat für ein neues "Heizungsgesetz" viele Vorgaben gestrichen. Die Wärmepumpe bleibt nach Exoperten trotzdem die Zukunftstechnik.

Die Europäische Union hat der Ukraine anlässlich des vierten Jahrestags des russischen Angriffs ihre volle Unterstützung zugesichert.

Das Oberste Gericht der USA hatte die meisten Zölle, die Trump verhängt hat, für ungültig erklärt. Daraufhin kündigte Trump neue Sonderzölle auf einer anderen Grundlage an.

Der CDU-Bundesparteitag hat sich mit großer Mehrheit für ein Social-Media-Verbot für Kinder ausgesprochen, die Schwesterpartei CSU ist allerdings dagegen.

Weniger interner Streit und ein selbstbewusstes Europa: Kanzler Friedrich Merz ruft auf dem CDU-Parteitag zu mehr Geschlossenheit auf. Innenpolitisch verspricht er weitere Reformen - und übt Selbstkritik.

Im Zusammenhang mit dem Fall Epstein hat die britische Polizei den ehemaligen Prinz Andrew verhaftet. Es geht um Amtsmissbrauch. Andrew soll vertrauliche Regierungs-Dokumente an Epstein weitergegeben haben.

Für die AfD läuft es derzeit nicht rund; Erst die Vetternwirtschaft und nun die Einstufung Niedersachsens als rechtsextremistische Partei.

US-Präsident Trump erhöht vorher den Druck auf Teheran und droht mit Konsequenzen, falls das Regime im Hinblick auf das Atomprogramm keinem Abkommen zustimme.

Bundeskanzler Merz hatte bei der Münchner Sicherheitskonferenz deutsch-französische Gespräche zu dem Thema öffentlich gemacht.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat zum Abschluss der Münchner Sicherheitskonferenz eine stärkere Einbindung Europas in Friedensbemühungen für die Ukraine gefordert.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat zu einer Erneuerung des transatlantischen Verhältnisses aufgerufen. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte er, zwischen Europa und den Vereinigten Staaten habe sich eine Kluft aufgetan, ein tiefer Graben. Das gegenseitige Vertrauen müsse deshalb erst repariert werden. In diesem Zusammenhang warb Merz für eine größere europäische Eigenständigkeit. Der Ausstieg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit sei die Voraussetzung für eine gesündere Partnerschaft. Zwischen den USA und der EU hatte es zuletzt mehrere Konflikte gegeben, unter anderem mit Blick auf Handel, Sicherheit und Klimapolitik.

Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron haben zu Beginn eines EU-Sondergipfels Eintracht signalisiert. Merz sagte bei der Ankunft am Tagungsort, einem Schloss in der Nähe von Lüttich, beide Länder wollten dafür sorgen, dass die europäische Industrie wettbewerbsfähiger werde. Macron erklärte, beide Politiker seien sich einig, dass Europa schnell und klar handeln müsse. Auf dem informellen Treffen gibt es keine feste Tagesordnung, es sollen Ideen entwickelt werden, wie die EU wirtschaftlich vorangebracht werden kann. Im Vorfeld hatte Deutschland den Bürokratieabbau in den Mittelpunkt gestellt, Frankreich wollte, dass europäische Produkte bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt werden.

Zehntausende Menschen, die freiwillig einen Integrationskurs in Deutschland besuchen möchten, bekommen dank des Zulassungsstops derzeit keinen Platz. Die Kommunen schlagen heute Alarm: Die Folgekosten könnten deutlich höher ausfallen.

Online-Betrug, Manipulation, emotionale Abhängigkeit von KI: Die Risiken im Internet sind vielfältig - und viele Nutzer handeln unvorsichtig.

Die SPD will die Finanzierung von Kranken- und Pflegeversicherung auf eine breitere Basis stellen, die Union dagegen will die Kosten senken. Die nächste Belastungsprobe für Schwarz-Rot?

Nach Abschluss der zweitägigen SPD-Vorstandsklausur setzt die Partei demnach auf eine grundlegende und langfristig wirkende Reform des Sozialstaates.

Der Iran und die USA haben in Oman noch keine Einigung erzielt, zeigen sich jedoch optimistisch. Der Golfstaat hatte indirekte Gespräche vermittelt.