Ein 30-minütiger Überblick über die Nachrichten des Tages.

Nach katarischen Angaben sitzen Vertreter beider Länder in einem Luxushotel bei Luzern zusammen. Auch Katar ist als Vermittler dabei. Grundlage für die Gespräche ist ein vereinbartes Rahmenabkommen.

Beim EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel zeichnet sich ein Streit über den mehrjährigen Haushalt ab.

Die USA und der Iran haben ein Rahmenabkommen über ein Ende des Krieges unterschrieben. Die iranische Fühung zeigt sich zufrieden, in den USA gibt es Unmut.

Mit einem Freundschaftsvertrag haben sich Deutsche und Polen vor genau 35 Jahren für Partnerschaft statt für Feindschaft entschieden. Sie wurden zu engen Verbündeten in EU und NATO, aber das Verhältnis ist bis heute belastet.

Die Verhandlungen über ein umfassendes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sollen nach Angaben aus Teheran voraussichtlich am Freitag beginnen.

Die Aussicht auf einen Iran-Deal sorgt zum Start des G7-Gipfels für Hoffnung. Jetzt beginnt die Arbeit - auch für die EU.

Rund 10 Jahre hat die EU um neue Asylregeln gerungen - heute sind sie in Kraft getreten.

Erstmals nehmen an der Fußball-WM 48 statt 32 Nationen teil, es gibt eine Rekordzahl von 104 Spielen in 16 verschiedenen Stadien.

Drei Stunden lang wollen heute Arbeitgeber, Gewerkschaften und Koalitionsspitzen über mögliche Reformen sprechen. Die Erwartungen an das Treffen sind groß, es gibt aber auch Kritik.

Die meisten politisch motivierten Straftaten wurden von Rechten oder Rechtsextremisten verübt. Bei linksmotivierten Straftaten gab es aber einen besonders großen Anstieg.

Israel und der Iran haben sich erstmals seit April wieder gegenseitig beschossen. Auch wenn die Angriffe vorerst für beendet erklärt wurden, wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten.

Der ukrainische Präsident Selenskyj will mit dem britischen Premierminister Starmer, Bundeskanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron über mögliche Verhandlungen mit Russland über ein Kriegsende sprechen. Eine Lösung ist bisher nicht in Sicht.

Den Pflegekassen droht in den kommenden Jahren eine immer größer werdende Finanzlücke. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will mit einer Reform gegensteuern. Doch die dafür vorgelegten Vorschläge stoßen auf deutliche Kritik.

Im Rennen um einen nicht-ständigen Sitz im mächtigsten UN-Gremium geht Deutschland erstmals leer aus. Bei der Wahl in New York unterlag die Bundesrepublik Portugal und Österreich deutlich.

Deutschland will in den UN-Sicherheitsrat - aber der Ausgang der Wahl ist offen. Österreich und Portugal bewerben sich ebenfalls auf die beiden Plätze für Europa.

Die EU steht vor einer Verschärfung ihrer Asylpolitik. Neben härteren Regeln sollen abgelehnte Bewerber auch in Drittstaaten gebracht werden können.

Hamburg hat sich bei einem Referendum wie schon 2015 gegen Olympische Spiele in der Hansestadt entschieden. Für den Senat eine große Enttäuschung - die Olympia-Gegner jubeln.

Soll sich Hamburg um Olympische und Paralympische Spiele bewerben? Die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt haben abgestimmt.

Gut 10 Milliarden Euro hat die EU während der Amtszeit von Ungarns Ex-Regierungschef Orban eingefroren. Dessen Nachfolger Magyar setzt sich nun in Brüssel für die Freigabe der Gelder ein.

Laut dem jüngsten Wettbewerbsreport Ostdeutschland holen die neuen Bundesländer zwar weiter au, aber inzwischen etwas langsamer. Experten forderen daher, auf Investitionen, Innovation und Bildung zu setzen.

Die sogenannten Wirtschaftsweisen haben ihre Prognose für die deutsche Wirtschaft deutlich gesenkt.

In einer Umfrage des Kinderhilfswerks fordern die Befragten einheitliche Standards - und kostenlose Kitas und Unterrichtsmaterialien.

In der Demokratischen Republik Kongo wurden laut Weltgesundheitsorgansiation inzwischen über 900 Verdachtsfälle von Ebola registriert. Mehr als 200 Menschen sind bereits an der Infektion gestorben. Diese Variante gilt als besonders fatal.

Russland hat die Ukraine erneut mit Drohnen und Raketen massiv angegriffen - besonders die Hauptstadt Kiew. Die Ukrainische Luftwaffe sprach von rund 600 Langstreckendrohnen und 90 Raketen. Es ist damit einer der schwersten Angriffe.

Die Außenminister der Nato-Staaten demonstrieren Einigkeit. Sowohl Nato-Generalsekretär Rutte als auch US-Außenminister Rubio betonen, dass die USA und ihre europäischen Verbündeten weiter eng zusammenarbeiten wollten. Vor allem der Truppen-Abzug der USA aus Europa hatte zuletzt zu Spannungen geführt. Außerdem zeigt sich die US-Regierung enttäuscht darüber, dass sie von Nato-Verbündeten im Iran-Krieg kaum Unterstützung erfährt. Einig sind sich dagegen alle Nato-Partner schon jetzt, dass die Europäer mehr Verantwortung im Verteidigungsbündnis übernehmen müssen. Laut Generalsekretär Rutte sind auch alle Partnerländer bereit, hier künftig mehr Geld zu investieren.Podcast-Tipp: "NDR Info Thema" Außenministertreffen in Schweden - Wohin steuert die NATO?https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcasts/audio-3263658.htmlPodcast-Tipp: "Streitkräfte und Strategien"Deutschlands vernachlässigter Bevölkerungsschutz (mit Albrecht Broemme)https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3264028.html

Fußball-Bundestrainer Nagelsmann hat bekannt gegeben, wen er mit zur WM nimmt. Auch Rekordtorwart Manuel Neuer kehrt zwei Jahre nach seinem Rücktritt in die Nationalmannschaft zurück.

Kaum dass US-Präsident Trump China verlassen hat, empfängt Chinas Machthaber XI Kremlchef Putin. Gastgeber Xi demonstriert: China spricht mit Washington, hält aber demonstrativ auch zu Moskau.

Die Bundesregierung hat das neue Förderprogramm für Elektroautos offiziell gestartet. Ein Portal für die entsprechenden Anträge wurde laut Umweltminister Schneider freigeschaltet. Die Förderung ist gestaffelt nach Einkommen, Familiengröße und Fahrzeug. Unter bestimmten Bedingungen ist eine staatliche Zuwendung von bis zu 6.000 Euro möglich. Schneider sagte, die Elektromobilität biete die Chance, von Diesel und Benzin unabhängig zu werden. Die Reichweiten der E-Autos verbesserten sich, es gebe mehr Lademöglichkeiten und die Hersteller böten auch mehr Kleinwagen an.

Deutschland wird seine Ziele bei der Senkung der Treibhausgasemissionen für 2030 und das folgende Jahrzehnt voraussichtlich deutlich verfehlen. Zu diesem Ergebnis kommt der unabhängige Expertenrat für Klimafragen in seinem vorgelegten Prüfbericht. Das im März vom Bundeskabinett beschlossene neue Klimaschutzprogramm bewerten die Fachleute darin als ungenügend. Selbst bei einer vollständigen Umsetzung des Programms könne keines der gesetzlichen Ziele bis 2040 erreicht werden. Die Experten fordern eine Überarbeitung. Das Bundesumweltministerium sieht hingegen anders als das Gremium nur eine überschaubare Lücke beim Erreichen der Klimaziele. Der Expertenrat wurde 2020 eingesetzt und besteht aus fünf unabhängigen Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen. Jährlich untersucht das Gremium die zuvor vom Umweltbundesamt erstellten Emissionsdaten und die Vorhersage bis 2030.

Mit einem Gottesdienst auf dem Residenzplatz ist in Würzburg der Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Mehr als 70.000 Menschen haben ihn in diesem Jahr besucht.

US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping haben ihre Gespräche in Peking abgeschlossen. Viel Handfestes ist bislang nicht bekannt.

US-Präsident Donald Trump ist zu Besuch bei seinem Amtskollegen Xi Jinping in China. Beide beraten über Krieg und Frieden in gleich mehreren Regionen der Welt und dem künftigen Handel zwischen den beiden Wirtschaftsriesen.

Chinas Staatschef Xi und US-Präsident Trump wollen Gespräche in Peking führen. Dabei dürfte es unter anderem um den Iran-Konflikt, den Handelskonflikt zwischen beiden Ländern sowie um Taiwan gehen.

Union und SPD wollen im Kanzleramt darüber sprechen, wie die Bürgerinnen und Bürgern weiter entlastet werden können. Ende vergangener Woche war die geplante 1.000-Prämie im Bundesrat gescheitert.

Die Koalitionsparteien kommen zusammen, um ihre Pläne für die kommenden Monate zu erarbeiten. Diesmal soll das mit weniger Zank einhergehen.

Der russische Präsident hat Altkanzler Schröder als möglichen Vermittler im Ukraine-Krieg ins Gespräch gebracht. Aus Regierungskreisen heißt es, die Äußerung reihe sich in eine Serie von Scheinangeboten ein.

Die Regierung wollte eine 1000 Euro Entlastungsprämie möglich machen, doch die Länder stellen sich quer: Der Bundesrat hat dieses zentrale Vorhaben der Regierungskoalition heute abgelehnt.

In Sachsen-Anhalt ist im September Landtagswahl. In einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Infratest dimap kommt die AfD auf einen neuen Höchstwert bei der Wählerzustimmung.

Seit genau einem Jahr ist Friedrich Merz (CDU) nun Bundeskanzler. Die Versprechen waren groß, als er sein Amt antrat.

Wann ist die Straße von Hormus weider befahrbar? Die USA und der Iran drohen mit neuer Gewalt. Handelsschiffe unter US-Flagge hätten die Straße von Hormus bereits passiert und gezeigt, dass eine Durchfahrt sicher sei.

Der US-Truppenabzug und der Verzicht auf die Stationierung von "Tomahawk"-Marschflugkörpern stoßen in Deutschland weiter auf Kritik.

Journalistinnen und Journalisten geraten weltweit immer stärker unter Druck und in Gefahr. Zum heutigen Tag der Pressefreiheit rufen deshalb viele Organisationen zum Schutz von Medienschaffenden auf.