Austrian poet and author
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Im Podcast Feuilleton besprechen Marcus S. Kleiner und Marc T. Süß diese Woche die Themen: Erdoğan verschenkt beim NATO-Gipfel Revolver, Ikkimel beim Moma, Ingeborg Bachmann Dokumentation, Kultur auf Rezept. Gaststimme von Autor Frank Berzbach. Mehr auf www.fugengold.de Timecodes: Erdoğan verschenkt beim NATO-Gipfel Revolver: Ikkimel beim Moma: Ingeborg Bachmann Dokumentation: Kultur auf Rezept:
Déi éisträichesch Schrëftstellerin Ingeborg Bachmann gëtt en Abléck an hiert Schreiwen, hir Haltung zur Gesellschaft, zur Politik an och zur Sprooch. Wat et heescht, wouer Sätz an enger beschiedegter Sprooch ervirzebréngen, doriwwer méi vum Léon Rinaldetti.
La actriz y realizadora Natalia Moreno, Nata, debuta como escritora con la novela 'Madonna no nación en Wisconsin" (Galaxia Gutenberg). La real sí, pero la protagonista de esta historia, que de niña quería ser como la cantante , no nació en este estado estadounidense sino en algún lugar de Aragón. No olviden que Huesca y Wisconsin se pronuncian casi igual. Pero la historia es divertida, pero a la vez muy seria. Parte de una mujer recién divorciada que vuelve a su adolescencia, en la que se creía Madonna, para resolver su crisis de madurez. Es una novela generacional de los ochenta, pero sobre todo es una historia protagonizada por mujeres. Esas mujeres que han sido sostén de tantas generaciones. Natalia Moreno, además de dejas su primera novela en la Biblioteca de Hoy por Hoy, ha donado un clásico de la literatura española : 'Nada' de Carmen Laforet (Austral). Antes, nuestro bibliotecario Antonio Martínez Asensio nos contó en tres minutos 'Frankenstein o el moderno prometeo' de Mary Sheley (Penguin Clásicos). Las novedades de la semana las trajo Pepe Rubio con 'París en femenino' de Ángel Esteban (Espasa) y la reedición de ''Malina' de Ingeborg Bachmann (Nórdica Libros). Pascual Donate recuperó ,entre los libros abandonados en la redacción de la SER, una joya, el libro fotográfico 'Gold' de Sebastiao Salgado (Taschen) . Y finalmente , las donaciones de los oyentes: 'Estupor y templores' de Amelie Nothomb (Anagrama), 'El barón rampante' de Italo Calvino (Siruela) y 'Manolito Gafotas' de Elvira Lindo (Seix Barral).
Sie sprechen u. a. mit der zur beliebtesten Jurorin gewählten Brigitte Schwens-Harrant und ziehen ein Fazit der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Es ist die letzte Folge des Bachmannpreis-Podcasts 2026 – danach wird dieser Podcast wieder zum Podcast des literaturcafe.de. Wolfgang Tischer und Bozena Badura sitzen bei sommerheißen 36 Grad im Garten des ORF, dem Ingeborg-Bachmann-Park, und blicken zurück auf den Wettbewerb im Zeichen des Doppeljubiläums: 50 Jahre Bachmannpreis und der 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann am 25. Juni. Die Preisträger 2026 Bachmannpreis (30.000 €): Lena Schätte (DE) – »Was wir tragen« Kelag-Preis (15.000 €): Kinga Tóth (HU) – »OstblockMädl« Deutschlandfunk-Preis (12.500 €): Ozan Zakariya Keskinkılıç (DE) – »Vater ohne Sohn« 3sat-Preis (7.500 €): Magdalena Schrefel (AT) – »Kirschen, Herz mit Verband« BKS-Publikumspreis (7.000 €): Lena Schätte (DE) – »Was wir tragen« Alle Details zu den Gewinnerinnen und Gewinnern finden Sie hier Themen der Folge Unmittelbar nach der Preisverleihung analysieren Wolfgang Tischer und Bozena Badura, warum Lena Schättes Text »Was wir tragen« – die schnörkellose Geschichte zweier übergewichtiger Mädchen, die in der Schule zusammenhalten – Jury und Publikum gleichermaßen überzeugte. Juror Thomas Strässle, der sie eingeladen hatte, sprach in seiner Laudatio von »existenzieller Wucht«. Mit dem Doppelsieg aus Bachmann- und Publikumspreis – samt dem an den Publikumspreis gekoppelten Festivalschreiber-Stipendium des Carinthischen Sommers – kommt Schätte immerhin auf ein Preisgeld von rund 40.000 Euro und wiederholt damit das Kunststück eines Doppelsieges der Vorjahressiegerin Natascha Gangl. Wolfgang Tischer und Bozena Badura ordnen außerdem ein, dass die Dotierungen im Jubiläumsjahr deutlich angehoben wurden, sodass sich die Reihenfolge der Preise leicht geändert hat: Der Bachmannpreis stieg von 25.000 auf 30.000 Euro, der Kelag-Preis von 10.000 auf 15.000 Euro – und überholt damit den Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro) als nunmehr zweithöchste Auszeichnung. Auffällig auch: Drei der vier ausgezeichneten Texte – die von Lena Schätte, Ozan Zakariya Keskinkılıç und Magdalena Schrefel – wurden alle am zweiten Lesetag gelesen. Gespräch mit Brigitte Schwens-Harrant über die Jury-Arbeit Brigitte Schwens-Harrant mit Brigitte Schwens-Harrant-Ultra (unbedingt klicken, um zu vergrößern!) Zu hören ist in dieser Folge auch ein Interview mit Brigitte Schwens-Harrant, Feuilletonchefin der Wochenzeitung »Die Furche« und seit 2020 in der Jury. In der Online-Abstimmung im literaturcafe.de wurde sie zur beliebtesten Bachmannpreis-Jurorin 2026 gewählt – nach 2022 und 2024 bereits zum dritten Mal. Auf den Plätzen folgten Laura de Weck und Vorjahressieger Thomas Strässle. Wie beliebt sie auch beim Publikum ist, zeigte sich sogar auf einem Fan-T-Shirt mit der Aufschrift »Brigitte Schwens-Harrant Ultra«. Die von ihr eingeladene Autorin Kinga Tóth gewann mit »OstblockMädl« den Kelag-Preis; in ihrer Laudatio nannte Schwens-Harrant den Text »frech, sehnsüchtig, poetisch«. Interview mit Ozan Zakariya Keskinkılıç Außerdem zu hören ist ein Gespräch mit Ozan Zakariya Keskinkılıç, der für »Vater ohne Sohn« den Deutschlandfunk-Preis erhielt. Im Interview geht es um den Text – und um seine markante Vortragsstimme, die schon bei der Lesung aufgefallen war. Hinter den Kulissen: Gespräch mit Regisseur Klaus Wachschütz Zum Abschluss spricht Wolfgang Tischer mit Klaus Wachschütz, dem langjährigen Regisseur und technischen Leiter des Wettbewerbs. Wachschütz erzählt von der Erleichterung, wenn die lange Live-Strecke ohne Pannen über die Bühne geht, von den »doppelten Böden«, die man einplanen muss, und von der technischen Spielwiese – etwa den vielen kleinen Kameras, die aus der Corona-Zeit geblieben sind und heute deutlich mehr Perspektiven zeigen.
Die Themen: US-Kongress vergräbt Coca-Cola-Flasche zum 250. Jahrestag; Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann; Joyce Carol Oates über ihr Werk und Leben; Gefährlicher Gebrauch von Massagepistolen; Rekordhitze in Frankreich; Der Wertewandel des JD Vance; Klopp bricht nach Frage zu Schweinsteiger genervt Interview ab; Friedenspreis für Philippe Sands; Olivia Rodrigo richtet ein rein weibliches Musikfestival aus und Speiseöl-Archäologie für das beste Hühnchen Host der heutigen Folge istYasmine M'Barek (Zeit Online) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Diese Woche hat sich der Geburtstag von Ingeborg Bachmann zum 100. Mal gejährt. Ihr Werk ist auch eine Suche nach einer neuen Sprache und durchzogen von der Utopie eines anderen Lebens, sagt Literaturkritiker Cornelius Hell heute in seinen „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27.06.2026
Unter Büchern ist unterwegs in Klagenfurt am Wörthersee, der Geburtsstadt Ingeborg Bachmanns und dem Austragungsort der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur, des Wettlesens um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Nach drei Tagen Lesungen und Diskussionen nimmt sich Katrin Schumacher Zeit für einen Rückblick auf drei Tage Literaturwahnsinn, auf ernsthaftes Aufnehmen neuer Texte und drei Tage voller Begegnungen.Zu Gast hat sie die Gewinnerin des Bachmann-Preises, die Erfurter Stadtschreiberin Lena Schätte, mit der sie über die leicht voyeuristische Lust am autofiktionalen Schreiben und Lesen spricht, über die Faszination Bachmann-Lesung und natürlich über Aufgeregtheit.Mit Holger Heimann hält sie Rückschau auf die Lesungen und Jurydiskussionen. Und zu Wort kommen noch einmal die Dichterin Helga Schubert und Ingeborg Bachmann selbst.Der Lesetipp: Das neue Buch der zweitplatzierten Wettbewerbs-Autorin Kinga Tóth: "MariaMachina".
Ingeborg Bachmann gilt als eine der großen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts, ihre Werke zählen zur Weltliteratur. Doch sie gelten auch als schwer verständlich, kompliziert, nicht leicht zugänglich. Gerade das macht Bachmanns Lyrik besonders aktuell, sagt die Literaturwissenschaftlerin Ingeborg Gleichauf. Da die Lyrik ein Höchstmaß an Irritation möglich mache, habe jeder Leser und jede Leserin die Aufgabe, selbst Assoziationen zu finden und sich auf Bachmanns Gedichte immer wieder neu einzulassen. Exemplarisch zeigt Gleichauf das an Ingeborg Bachmanns Gedicht „Eine Art Verlust“.
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt. Von Helmut Böttiger.
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt. Von Helmut Böttiger.
Ingeborg Bachmann, nach der ein bedeutender Literaturpreis benannt ist, liebte die Musik und die Philosophie, war die Intellektuelle par excellence, glänzte im Kreis der Gruppe 47. Nur glücklich war die überaus Talentierte selten. Ein Podcast von Gabriele Knetsch
Burg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Corso
Hörspiel-Klassiker. Eine leidenschaftliche Liebe in New York wird dem Urteil eines mystischen Gottes unterzogen. Ingeborg Bachmanns preisgekröntes Hörspiel zeigt die Unvereinbarkeit tiefer Gefühle mit einer rationalen Welt – poetisch, kritisch und zeitlos aktuell. Der gute Gott von Manhattan ist angeklagt, das Mädchen Jennifer im Zimmer eines New Yorker Hotels durch eine Bombenexplosion ermordet zu haben. Dem Richter erklärt er, er habe sich mit dieser Tat, und auch allen vorhergegangenen, nur zum Anwalt der auf Konventionen und Masshalten beruhenden Weltordnung gemacht. Diese sei durch die Masslosigkeit der Liebe der Getöteten bedroht worden. Er erzählt die Geschichte der Liebe Jennifers zu Jan, um darzulegen, dass diese Liebe, die an nichts mehr gemessen und mit nichts mehr verglichen werden konnte, verderblicher für die Ordnung sei als jedes Verbrechen, als alle Ketzereien. «Wo Liebe auftaucht, entsteht ein Wirbel wie vor dem ersten Schöpfungstag.» ____________________ Mit: Hanns Ernst Jäger (Der gute Gott), Alfons Hoffmann (Richter), Rainer zur Linde (Jan), Gudrun Herms (Jennifer), Otwin Kühlhorn (Eichhörnchen Billy), Susi Aeberhard (Eichhörnchen Franki), Paul Felix Binz (Gerichtsdiener), Ursula Streuli (Zigeunerin), Hans-Günther Müller (Bettler) u.v.a. ____________________ Musik: Willy Bischof – Tontechnik: Helmut Dimmig – Regie: Klaus W. Leonhard ____________________ Produktion: SRF 1971 ____________________ Dauer: 101'
Klangkunst und Sprachexperiment. Ingeborg Bachmanns Version des antiken «Undine»-Mythos: Die Wasserfrau ist hier eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 27.06.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Undine sieht sich indessen von den Männern – die sie «Ungeheuer», «Monster» oder einfach nur «Hans» nennt – verraten und rechnet mit ihnen ab. Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, Hans rufen, die Männer locken und besitzen. Das «unwahrscheinlich Geglückte» (Peter von Matt) des Textes hat eine nicht geglückte, vielmehr noch verratene Liebe zum Gegenstand, die Unmöglichkeit einer absoluten Liebe in der Welt der Menschen, der Männer und ihrer Frauen, die sich aus ihren erstarrten Ordnungen nicht herauslocken lassen. Undine ist nicht die Frau schlechthin, sondern eher eine Gegenfrau, die Stimme des ganz Anderen. ____________________ Mit: Inka Friedrich und Monika Koch sowie Lauren Newton (Gesang) und Fritz Hauser (Perkussion) ____________________ Komposition: Fritz Hauser – Tontechnik: Jack Jakob und Jacqueline Stocker – Regie: Fritz Hauser und Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 1993 ____________________ Dauer: 49'
Ingeborg Bachmann gehört zu den grossen Stimmen der europäischen Nachkriegsmoderne – und zu den widersprüchlichsten. Aufgewachsen im Schatten von Krieg und Nationalsozialismus, findet die 1926 geborene Kärntnerin früh zur Literatur – und macht das Schreiben zu ihrem existenziellen Projekt. Eine atemberaubende Karriere führt die Autorin von Wien über Paris nach Rom. Beziehungen zu Paul Celan und Max Frisch prägen Bachmanns Leben ebenso wie Brüche, Krisen und Rückzüge. In den 1960er-Jahren gerät das Leben der Schriftstellerin zunehmend aus dem Gleichgewicht. Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin wird das Werk Ingeborg Bachmanns aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb – existenziell und künstlerisch. ____________________ Redaktion: Günter Kaindlstorfer ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Dauer: 54'
Hörspiel-Klassiker und ein Stück Radiogeschichte: Ingeborg Bachmanns erstes Hörspiel, verfasst um 1950. Nach Feierabend gerät der Angestellte Laurenz in ein Geschäft, in dem es Träume zu kaufen gibt. Träume, in denen man die Wünsche und Nöte, die Ängste und Hoffnungen des Alltags kompensieren kann. Laurenz, eine gründliche, penible Natur, dienstbeflissen und angepasst an die Wünsche seiner Kollegen und Vorgesetzten, erlebt in den Träumen sein eigenes Dasein so, wie ein Kinogänger Filme erlebt – als überhöhte Spiegelungen seines eigenen Daseins. Erst im dritten Traum erkennt er sich wieder. Doch was er hier wagt, das verwehrt er sich im Alltagsleben: Er gesteht seiner Bürokollegin Anna seine Liebe. ____________________ Mit: Ralf Schermuly (Laurenz), Herlinde Latzko (Anna), Wolfgang Hiller (Mandl), Walter Oberhuber (Nowak), Hans-Günther Müller (Generaldirektor), Klaus Seidel (Verkäufer), Günter Gube (Drehorgelmann), Rainer zur Linde (Matrose), Michael Schacht (Funker), Siegfried Meisner (Schiffsoffizier) ____________________ Musik: Willy Bischof – Tontechnik: Helmut Dimmig – Regie: Klaus W. Leonhard ____________________ Produktion: SRF 1977 ____________________ Dauer: 58'
Lynn, Ulrike www.deutschlandfunk.de, Morgenandacht
Heute wäre Ingeborg Bachmann 100 Jahre alt geworden. Andrea Stoll und Dieter Burdorf haben einen neuen Blick auf ihr Leben geworfen.
Sie war eine der größten Dichterinnen ihrer Zeit, aber Ingeborg Bachmann zog es immer wieder zur Musik. Zum Komponisten Hans Werner Henze verband sie eine enge Freundschaft.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Teresa Präauer und Regina Schilling "Therapie schadet nie." (Teresa Präauer) Ingeborg Bachmann lacht, als sie zum Fernsehreporter sagt: „Die Männer sind unheilbar krank. Wissen Sie das nicht? Alle!“ Die Interviewszene von 1971 ist zentral in Regina Schillings Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Zum 100. Geburtstag der solitären Schriftstellerin Bachmann springt hier ihre Aktualität ins Auge: Ihr Erforschen (und Erleiden) dessen, was heute strukturelle männliche Gewalt gegen Frauen genannt wird. Ihre Behauptung eines „Ichs“, das nach einer anderen Freiheit sucht, nach einem anderen „Du“, jenseits männlicher und weiblicher Zuschreibungen. Seit Bachmanns tragischem Tod im September 1973 hat sich viel verändert. Künstlerinnen sind keine Ausnahmen mehr. Geschlechter sind fluide und kommunizieren „auf Augenhöhe“. Wirklich? Die Filmemacherin Regina Schilling und die Schriftstellerin Teresa Präauer denken über das enigmatische Erbe der Ingeborg Bachmann und Frauen im Kunstbetrieb heute nach. Teresa Präauer ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« erhielt 2012 den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt. Seither entstanden zahlreiche Bücher, u. a. ausgezeichnet mit dem Erich-Fried-Preis 2017, dem Ben-Witter-Preis 2022 sowie dem Bremer Literaturpreis 2024 für »Kochen im falschen Jahrhundert«. Demnächst erscheinen: »Nie mehr weinen – Tränenkunde für Fortgeschrittene« (Essay, Residenz Herbst 2026) sowie »Guten Abend, Herr Morgan«, 3.12.2026 Theater in der Josefstadt, Kammerspiele. Regina Schilling ist Dokumentarfilmerin und war 2001 bis 2024 mitverantwortlich für das Programm der lit.COLOGNE. Zu ihren vielfach ausgezeichneten Filmen zählen „Bierbichler“ (2007), „Geschlossene Gesellschaft – Der Missbrauch an der Odenwaldschule“ (2011, Co-Regie Luzia Schmid,) und „Titos Brille“ (2014). „Kulenkampffs Schuhe" (2018) wurde u.a. mit dem Grimme-Preis, dem 3sat-Dokumentarfilmpreis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2022 folgte ihr Künstlerportrait „Igor Levit. No Fear“ und 2023 der ZDF-Dokumentartilm „Diese Sendung ist kein Spiel - die unheimliche Welt des Eduard Zimmermann, Moderator und Erfinder von Aktenzeichen XY“. "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" mit Sandra Hüller, Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch startet am 25.6.2026 in den deutschen Kinos. Kapitel: 00:00:00 Intro und Lieblingssätze 00:03:25 "Die Krankheit der Männer." 00:05:57 Erste Begegnungen mit Bachmann 00:09:23 Bachmann wiederlesen 00:14:23 Erste Gewalterfahrung (Sandra Hüller liest aus "Malina") 00:25:33 "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." 00:28:03 Kunstschaffende Frauen gestern und heute 00:33:53 Mit Männern leben 00:38:26 "Ich habe kein Geschlecht mehr." (Gebärmutter-OP) 00:41:04 Todesarten-Projekt 00:47:31 Aus der männlichen Position erzählen 00:50:57 Lese-Empfehlungen 00:53:27 Zweiter Gedanke: Die Männer sind unheilbar krank? 00:54:58 Outro und Podcast-Tipp: DER VERBOTENE VATER - Schicksal eines französischen Besatzungskinds https://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vater Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich morgen zum 100. Mal jährt, war auch eine leidenschaftlich Liebende. Margarethe von Trottas Film „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ beleuchtet ihre verzweifelte Liebe zu Max Frisch, „Die Geträumten“ von Ruth Beckermann zeigt sie in ihrer tragischen Lebensliebe zu Paul Celan. Literaturkritiker Cornelius Hell widmet Ingeborg Bachmann diese Woche seine „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24.06.2026
Schlinsog, Elke www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Klagenfurt, 25. Juni 1926. Ingeborg Bachmann wird geboren. Mit ihrer Lyrik kommt ein neuer Sound in die deutsche Literatur. Komponisten zählen zu ihren engsten Freunden. Allen voran Hans Werner Henze, mit dem sie zeitweise zusammenarbeitet.
Schlinsog, Elke www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Am 25. Juni 1926 wurde Ingeborg Bachmann geboren. Zum 100. Geburtstag legt Andrea Stoll eine klug komponierte Biografie auf aktuellem Forschungsstand vor zum Jubiläum der Autorin.
"Zwei Menschen sind in mir": Biografische Bücher über Ingeborg Bachmann vorgestellt im Gespräch mit Bettina Baltschev"Ingeborg Bachmann: Jemand, der einmal ich war": Die neue Doku mit Sandra Hüller, ein Beitrag von Niels Beintker Warum noch Bachmann lesen? Fragen an die Autorin Linn Penelope RiegerGedichte und ihre Geschichte: Ingeborg Bachmanns "Erklär mir, Liebe" – vorgestellt von Kerstin Bachtler 50 Jahre Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, ein Jubiläumsbeitrag von Norbert Kuntze
Heute vor 100 Jahren wurde die Lyrikerin und Prosa-Schriftstellerin Ingeborg Bachmann geboren.
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Schlinsog, Elke www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich am kommenden Donnerstag zum 100. Mal jährt, war auch eine leidenschaftliche Intellektuelle, die die Nachwirkungen des Nationalsozialismus genau im Blick hatte. Literaturkritiker Cornelius Hell widmet ihr diese Woche seine „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 23.06.2026
Ein Auftritt mit Gedichten aus dem Band "Die gestundete Zeit" bei der Gruppe 47 katapultiert Ingeborg Bachmann 1953 in die Höhen der deutschsprachigen Literatur. Neben ihrer Lyrik schreibt sie Erzählungen, Essays, Hörspiele, Libretti und schließlich ihren einzigen Roman "Malina". Ihr Anspruch ist absolut, das Schreiben für sie existenziell. Doch Bachmanns Leben ist auch geprägt von psychischen Zusammenbrüchen, Alkohol- und Tablettensucht, bis sie schließlich mit 47 Jahren stirbt. Wie hat sich die Wahrnehmung von Bachmann selbst und von ihren Texten im Laufe der Zeit verändert? Und welche Bedeutung haben sie heute - mehr als 50 Jahre nach ihrem Tod? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Dieter Burdorf – Literaturwissenschaftler Universität Leipzig; Prof. Dr. Uta Degner – Mitherausgeberin Salzburger Gesamtedition; Lydia Mischkulnig – Schriftstellerin
Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich am kommenden Donnerstag zum 100. Mal jährt, gilt als eine der bedeutendsten europäischen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Literaturkritiker Cornelius Hell widmet ihr diese Woche seine „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22.06.2026
Zweifellos zählt Ingeborg Bachmann zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen. In ihrem literarischen Werk, ob Prosa, Lyrik, Essay, Hörspiel, Libretti sezierte sie den Gegenstand. Wahrhaftigkeit forderte sie ein, mit jedem Satz, den sie schrieb: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, so Bachmann. Mit ihren Texten fiel sie auf, auch bei der Gruppe 47, lebte zwischen Klagenfurt, Wien, Zürich, München, Rom, hatte in ihrem Schreiben eine davon geprägte Internationalität und wurde für ihr Werk mit vielen, renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden oder dem Georg-Büchner-Preis. Doch: Wer war Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren wurde und tragisch 1973 im Alter von 47 Jahren in Rom verstarb? Wie lebte sie? Was verbirgt sich hinter ihrem schriftstellerischen Werk? Jemand, der sich mit Ingeborg Bachmann und ihren Texten gründlich auseinandergesetzt hat, ist die Literaturkritikerin Insa Wilke. Viele Jahre gehörte sie zum Jurorenteam des Ingeborg-Bachmann-Preises, zuletzt, bis 2023, war sie Juryvorsitzende. Bei NDR Kultur à la carte spricht Insa Wilke mit Katja Weise zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.
Sojer, Tom www.deutschlandfunk.de, Am Sonntagmorgen
Bis heute ist die Faszination für die Schriftstellerin, die schon zu Lebzeiten zur Ikone, ja selbst zur Literatur gemacht wurde, ungebrochen. Aber allzu leicht verfällt man im Schreiben und Sprechen über Ingeborg Bachmann in einen voyeuristischen Blick, ihre Liebschaften mit berühmten Schriftstellern werden ausgebeutet, selbst 53 Jahre nach ihrem Tod wird sie noch zum Spielball der Meinungen über ihre Person. Jörg Schorn Die Bachmann. Eine illustrierte Biographie Jacoby & Stuart, 120 Seiten
Regina Schilling befragt mit ihren Filmen die deutsche Geschichte und zugleich ihre eigene Biografie. In ihrem neuen Dokumentarfilm widmet sie sich der Schriftstellerin, die ihr als junge Leserin die Augen öffnete: "Ingeborg Bachmann. Jemand, der einmal ich war". Für diesen Film hat sie intensiv mit der Schauspielerin Sandra Hüller zusammengearbeitet. In früheren Projekten hatte die Dokumentarfilmerin westdeutsche Fernsehshows ihrer Kindheit untersucht, aber auch Künstler wie Joseph Bierbichler oder Igor Levit portraitiert. Britta Bürger hat mit Regina Schilling gesprochen.
V dalším díle videopodcastu týdeníku Respekt Dělníci kultury spolu Jindřiška Bláhová, Pavel Turek a Jan H. Vitvar debatují o tom, co je v uplynulém týdnu v kultuře zaujalo a o své aktuální práci. Tentokrát došlo na:- koncerty Ewy Farné v Edenu a její nové album ADHD POPvládní novelu zákona o veřejnoprávních médiíchvýstavu fotografky Leny Knappové I´ll do my own lashes (Moravská galerie Brno)výstavu diplomových prací Oko bouře na pražské AVUinscenaci Privatizace (Národní divadlo hostující v divadle La Fabrika)nedožité 90. narozeniny Heleny Růžičkovéseriál Widow´s Bay (Apple TV+)knihu Čas srdce – vzájemná korespondence Ingeborg Bachmann a Paula Celana (Pulchra) a soubor povídek Lucie Berlin Večer v ráji (Argo)knihu fotografií Radka Radúze Dětinského 308 (AVU)Když už člověk jednou je, tak má sledovat kulturu v Respektu.
Selbstzweifel, enttäuschte Liebe und die Suche nach Orientierung. Was Ingeborg Bachmann in den 1950er Jahren schrieb, wirkt bis heute erstaunlich aktuell. Zum 100. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin erscheint ihr siebenteiliger Erzählzyklus „Das dreißigste Jahr“ als Lesung von Marit Beyer. Die Hörbuchsprecherin macht den Schlüsseltext der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur mit ihrer eindringlichen Stimme zu einem lebendigen Hörerlebnis.
Regina Schillings Film über Ingeborg Bachmann ist eine ungewöhnliche Annäherung, keine klassische Biografie. Der Hauptdarstellerin Sandra Hüller bedeutet die österreichische Schriftstellerin sehr viel: Eine Welt ohne sie sei „schwer vorstellbar“. Hüller, Sandra; Schilling, Regina www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Stoll, Andrea www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Ingeborg Bachmanns Gedichte sorgten in den 1950er-Jahren für Aufsehen. Als freie Schriftstellerin wollte sie emanzipiert leben – in einer Zeit, als das noch nicht vorgesehen war. Für viele ist sie eine feministische Ikone, für andere eine haltlose Frau. (Erstsendung: 17.06.2023) Böttiger, Helmut www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Am 25. Juni würde die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann hundert Jahre alt. Frisch erschienen sind neue Bücher über Ingeborg Bachmann, Biografien, im Kino gibt's einen neuen Film. Was sagt uns Ingeborg Bachman heute? Kann sie Vorbild sein?
Am 25. Juni würde die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann hundert Jahre alt. Frisch erschienen sind neue Bücher über Ingeborg Bachmann, Biografien, im Kino gibt's einen neuen Film. Was sagt uns Ingeborg Bachman heute? Kann sie Vorbild sein?
Lesung und Gespräch. "In ihrer Literatur bin ich anders gemeint", sagt die Filmemacherin Regina Schilling über das Werk der österreichischen Schriftstellerin. Zum 100. Geburtstag die bekannteste Erzählung von Ingeborg Bachmann.
Í Víðsjá dagsins höldum við á Listasafn Íslands og heimsækjum þar listfræðing og forverði til að forvitnast um málverkasafn danska 18. aldar greifans Otto Thott. Meðal þeirra gersema sem hann lét eftir sig voru yfir 30 olíumálverk af íslensku landslagi eftir óþekktan höfund sem hafði greinilega aldrei komið til Íslands því fátt minnir á íslenska náttúru í verkunum. Listasafn Íslands fékk þessi verk að gjöf árið 1928 en eru þau nú sýnd saman í fyrsta sinn í Safnasafninu á Svalbarðsströnd. Sýningin kallast Ísland í fjarska, við heyrum meira um hana í þættinum. Gauti Kristmannsson, bókmenntarýnir, fjallar um ljóðabók sem kom kom út á vordögum, Köngurváfa eftir Arndísi Þórarinsdóttur. Einnig hugum við að austuríska ljóðskáldinu Ingeborg Bachmann. En í ár 2026 eru hundrað ár liðin frá fæðingardegi hennar og af því tilefni birtast þýðingar á tíu ljóðum hennar í nýjasta hefti Skírnis. Kristján B. Jónasson, bókmenntafræðingur, þýðir og ritar stuttan kafla um ævi Bachmanns. Hann heimsækir okkur í hljóðstofu og segir frá þessu mikla skáldi.
Sofie hat einen Verdacht, wer Zoe vergewaltigt haben könnte: Ben. Auch in der Klasse wundert man sich, dass er seit der Party nicht mehr aufgetaucht ist. Sofie soll einen Vortrag über Ingeborg Bachmann halten. Und das ausgerechnet zusammen mit Alex – wo doch schon gemunkelt wird, dass zwischen den beiden etwas am Laufen sei. Ben kehrt in den Unterricht zurück und streitet ab, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Klassenlehrerin Kathrin drohen vom Rektor Konsequenzen, falls sie sich weiter distanzlos und unprofessionell verhalte. Sofie spricht mit Zoe, das erste Mal seit der Party. Aber Zoe ist kaum wiederzuerkennen. Altersempfehlung: ab 16 Jahren. Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. ____________________ Mit: Amélie Luise Hug (Sofie, Schülerin), Rabea Lüthi (Zoe, Schülerin), Sean Douglas (Alex, Schüler), Rino Hosennen (Luca, Schüler), Jonas Julian Niemann (Ben, Schüler), Hannes Schraner (Philip, Schüler), Lou Haltinner (Leonie, Schülerin), Anna Schinz (Kathrin Lienert, Lehrerin), Sebastian Krähenbühl (Martin Brändli, Rektor), Joachim Aeschlimann (Per Anliker, Prorektor), Jeanne Devos (Lisa Petkovic, Polizistin), Anna-Katharina Müller (Susann, Mutter von Zoe), Sophie Angehrn (Mia, Mitschülerin), Jasmin Gloor (Emma, Mitschülerin), Yves Camin (Sämi, Mitschüler), Matthias Kull (Chaschper, Mitschüler), Urs Jucker (Jack, Vater von Alex), Karin Berri (Frau Sonderegger, Mutter von Mia), Sirio Flückiger (Herr Bajna, Vater von Emma), Zita Bernet (Christine, Mutter von Sofie), Budimka Bajo-Bollin (Kantinenfrau) u.v.a. ____________________ Übertragung aus dem Dänischen: Andreas Liebmann – Musik: Noah Ferrari (Vocals: Gina Pelosi) – Tontechnik Aufnahmen: Mirjam Emmenegger, Roland Fatzer, Franz Baumann – Tontechnik Postproduktion: Basil Kneubühler – Regieassistenz: Zita Bernet – Dramaturgie und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 45' Folge 1 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0004 Folge 3 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0006
In der berühmten Erzählung »Michael Kohlhaas« von Heinrich von Kleist wird der brave Pferdehändler aus Brandenburg zu einem gefürchteten Terroristen, der verzweifelt um sein Recht kämpft. Aber wer ist Michaela Kohlhaas? Sie ist die Heldin im aktuellen Roman der Leipziger Schriftstellerin Heike Geißler. Michaela Kohlhaas verlässt ihre bürgerliche Existenz, zieht mit einem Planwagen durch Deutschland und kämpft für mehr Gerechtigkeit auf der Welt. Wir diskutieren in unserem ZEIT-Bücherpodcast: Ist das eine gelungene Aktualisierung von Kleist? Oder etwas völlig anderes? Und was hat es mit dieser modernen Systemsprengerin auf sich? Am 25. Juni wäre Ingeborg Bachmann hundert Jahre alt geworden. Wir fragen uns: Warum lieben wir sie noch immer so sehr? Was hat sie uns zu sagen? Und wir sprechen über eine ihrer autobiografischen Erzählungen: »Drei Wege zum See«. Die Erzählung erschien ein Jahr vor ihrem Tod und enthält all ihre großen Lebensthemen. Wie lebt eine Frau in der Männergesellschaft? Wie schwer lastet die Vergangenheit auf uns? Warum fühlte Bachmann sich überall wie eine Fremde? Die italienische Schriftstellerin Fleur Jaeggy, heute 85 Jahre alt, war eine enge Freundin von Ingeborg Bachmann. In einem ergreifenden kleinen Erinnerungsbuch erzählt sie von den letzten Tagen ihrer Freundin. Und sie erhebt schwere Vorwürfe gegen Bachmanns österreichische Familie und die deutschen Freundinnen. Wir diskutieren über Jaeggys These: Hätte Ingeborg Bachmann nach dem schweren Brandunfall 1973 in ihrer Wohnung in Rom noch gerettet werden können? Die Wucht dieses kleinen Buches zeigt – Bachmann lässt noch immer niemanden kalt. Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturhinweise: - Heike Geißler. »Michaela Kohlhaas«. Suhrkamp Verlag. 253 Seiten, 24,– Euro - Fleur Jaeggy. »Die letzten Tage von Ingeborg Bachmann«. Suhrkamp Verlag. 44 Seiten. 16,– Euro - Ingeborg Bachmann. »Drei Wege zum See«. In: »Simultan«. Piper Verlag. 224 Seiten. 11,– Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Silvia Bortoli"Come il cane è arrivato tra noi ed è rimaasto"Quodlibetwww.quodlibet.it«Cedesi cane per il resto educatissimo e che alla parola Fermo! si fa statua di sale.»Ci sono decisioni che alle persone ragionevoli possono sembrare avventate, come accogliere un cucciolo di Jack Russell in una casa in cui la demenza mette già a dura prova l'equilibrio e la resistenza della famiglia. La quotidianità è già costretta e faticosa, le relazioni sociali praticamente svanite, la solitudine grande, e un cane di tre mesi con le sue intemperanze non può che complicare le giornate e aumentare la fatica, ma porta nuova vita e nuove relazioni che sostituiscono in parte quelle perdute, con altri cani, con altri ambienti, con padroni (o «genitori», come a volte chiamano sé stessi) di altri cani; si imparano cose che non si sapevano, non solo sui cani, ma sulle persone e su mondi ai quali la vita precedente la malattia non avrebbe dato accesso e che portano inaspettatamente amicizia e sollievo. E soprattutto, come dice Jon, uno dei passanti che si incontrano in questo libro, prendere un cane in una situazione difficile è forse un azzardo, ma in fin dei conti la cosa migliore da fare: «perché i cani ci parlano e ci consolano e ci guariscono dalle malattie dell'anima».Silvia Bortoli è nata a Venezia nel 1946, ha vissuto a lungo a Milano, a Napoli e a Benevento e da qualche anno è tornata a vivere a Milano. Ha pubblicato poesia (Tutti i fiumi), racconti e romanzi brevi (L'inesperienza, Percezioni variabili, Quattro giorni a marzo, Mentre il poeta si allontana piange, Come sono finita dove sono finita).Ha tradotto letteratura tedesca per le maggiori case editrici italiane; tra i suoi autori Heinrich Böll, Thomas Mann, Theodor Fontane, Friedrich Nietzsche, Walter Benjamin, Ingeborg Bachmann, Wim Wenders.Diventa un supporter di questo podcast: https://www.spreaker.com/podcast/il-posto-delle-parole--1487855/support.IL POSTO DELLE PAROLEascoltare fa pensarehttps://ilpostodelleparole.it/
Die verstorbene österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann war dank ihrer enormen Sprachbegabung ein früher Literaturstar. In der neuen Biografie "Zwei Menschen sind in mir" zum 100. Geburtstag widmet sich Andrea Stoll ihrer Zerrissenheit. Schlinsog, Elke www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Hueck, Carsten www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
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