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Was ist der Preis der Freiheit? Und wie können wir sie retten? Mehr als fünf Jahre lang hat die belarussische Oppositionsführerin und Musikerin Maria Kalesnikava aus politischen Gründen in Haft gesessen, die meiste Zeit in einer Einzelzelle. Kurz nach ihrer Freilassung durch das belarussische Regime ist sie in München mit dem großen Osteuropa-Historiker Karl Schlögel zusammengetroffen und hat mit ihm über den Wert der Freiheit, die Bedrohung durch Putin und ihre Erfahrungen in der Isolation gesprochen. Sie sagt: "Ich war physisch begrenzt, aber im Geist frei". Aufgezeichnet kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion in der Ukraine, wurde die persönliche Begegnung von Kalesnikava und Schlögel zu einem bewegenden Gespräch über persönlichen Mut, die Unbeugsamkeit eines Menschen – und die existenziellen Gefahren für die westliche Demokratie. "Demokratie ist keine Tablette, die man nehmen kann," sagt Kalesnikava. "Für Demokratie muss man kämpfen." Fast verzweifelt rufen Maria Kalesnikava und Karl Schlögel, zwei europäische Intellektuelle, deren Biografien sich von unterschiedlichen Enden aus annähern, ergänzen und in München zum ersten Mal aufeinandertreffen, gemeinsam zur Unterstützung der Ukraine auf. "Das Schicksal der Ukraine wird jetzt entschieden", sagt Schlögel, "aber auch unser Schicksal entscheidet sich mit." Moderiert von Alice Bota und Heinrich Wefing, aufgezeichnet im Literaturhaus München, als Kooperation der Münchner Sicherheitskonferenz mit der ZEIT, bringen wir die berührende Unterhaltung als gemeinsame Extra-Ausgabe der beiden ZEIT-Podcasts Der Ostcast und Das Politikteil. Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Im Podcast Der Ostcast sprechen Alice Bota und Michael Thumann alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder, erzählen von ihren Erfahrungen und Begegnungen in Osteuropa, Russland und den Nachbarländern. Alice Bota hat viele Jahre lang als ZEIT-Reporterin und Korrespondentin aus der Ukraine und aus Russland berichtet. 2021 erschien ihr Buch "Die Frauen von Belarus". Heinrich Wefing leitet gemeinsam mit Tina Hildebrandt das Politikressort der ZEIT. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In den USA wurde es zuerst beobachtet: Seit einigen Jahren wenden sich junge Menschen (besonders junge, intellektuelle Männer) einer besonderen Spielart des Katholischen zu, nämlich einem entschieden konservativen Katholizismus. Wie ist das zu verstehen? Was zieht junge Menschen, die häufig nicht religiös aufgewachsen oder evangelikal geprägt sind, zur alten lateinischen Messe, zu autoritären Vorstellungen von Ordnung, zu einem christlichen Nationalismus und rechts-religiösen Aktivismus? Pater Klaus Mertes beobachtet diese Tendenz – nicht nur in den USA, sondern auch in Spanien und Frankreich sowie im deutschsprachigen Raum. Pater Mertes hat deutsche Kirchengeschichte mitgeschrieben: Von 2000 bis 2011 war er Rektor des Jesuitengymnasiums Canisius-Kolleg Berlin, dort wirkte er Anfang 2010 maßgeblich an der Aufdeckung sexualisierter Gewalt gegen Schüler mit und brachte damit die Aufarbeitung von Missbrauch in der katholischen Kirche in Gang – mit erheblichen Folgen auch für die evangelische Kirche. Als Theologe und Autor analysiert und kommentiert er theologische und politische Entwicklungen im weltweiten Katholizismus. Genau beobachtet er, was der US-amerikanische Vizepräsident J. D. Vance, der Investor Peter Thiel und rechtskatholische Intellektuelle propagieren. Dem versucht er das entgegenzustellen, was für ihn gute katholische Ressourcen sind: theologisches Nachdenken, politische Wachsamkeit und nicht zuletzt eine lebendige Frömmigkeit.
Friedrich Nietzsche liegt ihr zu Füßen, ohne Chancen: Lou Andreas-Salomé ist eine Femme fatale. Die Schriftstellerin und Psychoanalytikerin wird am 12.2.1861 geboren. Von Irene Dänzer-Vanotti.
Kröger, Jasmin www.deutschlandfunk.de, Corso
Der maturalose Intellektuelle und sein Beisitzer lassen es locker und flockig angehen und versuchen sich sogar einmalig als Immobilienvermittler. Für den zweiten Teil der Folge wird eine Triggerwarnung ausgesprochen, da es um Femizide geht.
Nach 100 Jahren bleibt die Wirkung von Franz Kafkas Werken ungebrochenDie Anthologie „Kafka gelesen“ versammelt Beiträge von 27 renommierten Autor*innen(Hördauer 8 Minuten)In seiner Satiresammlung Lieblose Legenden (1952) hatte Wolfgang Hildesheimer eine Kurzgeschichte mit dem Titel Ich schreibe kein Buch über Kafka aufgenommen. Dabei hatte er sich – „wie schließlich jeder sensible Intellektuelle“ – mit dem Gedanken getragen, doch über Kafka zu schreiben. Allein der Umstand, dass seine „sämtlichen Bekannten bereits an einem Buch über Kafka schrieben“, hatte ihn schließlich von seinem Vorhaben abgehalten. …“Eine Rezension von Manfred OrlickDen Text der Rezension finden Sie hierHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese SendungKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Sprecher, Realisation: Uwe Kullnick
In dieser etwas anderen Folge des Olga Podcast lesen wir euch Texte von Kutsiye Bozoklar vor. Sie war eine kommuniustische Frau und sozialistische Intellektuelle, die viele tolle und bedeutende Texte geschrieben hat. Sie hat von 1953 bis 2009 in der Türkei gelebt und ihr Leben bedingungslos dem politischen Kampf gewidmet. Seitdem sie 1971 durch den türkischen Staat bei einer Razzia schwer verletzt wurde, lebte sie querschnittsgelähmt, verbrachte Jahre in Haft und veränderte ihr Leben immer nach den gegebenen Bedingungen. Ihr Wille blieb dabei ungebrochen! Wir lesen euch die Texte "Der Tag liegt in unserer Hand" und "Liebe und Genoss:innenschaft" vor. Viel Spaß!
In unserer Sendung: „Tondokument“ bringen einen Vortrag und eine Lesung. Zunächst spricht der Musiker und Autor Tom Sora über „linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus“. Im Anschluss liest der Schriftsteller Uwe Tellkamp das Kapitel „Die helle Nacht“ aus seinem aktuellen Roman „Der Schlaf in den Uhren“. Beide Beiträge wurden am 8. November 2025 bei der alternativen Buchmesse „Seitenwechsel“ in Halle an der Saale dargeboten. Initiiert wurde die Messe von Susanne Dagen, Inhaberin des Buchhauses Loschwitz in Dresden.
von Anna Wallner. 180 Politiker, Intellektuelle und Wissenschaftler trafen sich Anfang Dezember beim Summit „Le Grand Continent“ zwischen Matterhorn und Montblanc, um abseits der Öffentlichkeit über Europas Wehrhaftigkeit, das neue Verhältnis Europas zu den USA zu reden. Presse“-Außenpolitikredakteurin Susanna Bastaroli war dabei und erzählt im Podcast davon.
SW-VIP 226 - Halbwaisen 159 - Wegwerf-Intellektuelle - Vollkommen Irrelevantes Programm - MfG Heike & Inge - Vollkommen irrelevantes Programm
Wie konnte ein politischer Erdrutsch historischen Ausmaßes zunächst wie ein beiläufiges Ereignis wirken? Unsere neue Folge blickt auf die Wochen nach dem 30. Januar 1933 – den Moment, in dem Adolf Hitler an die Macht kam und große Teile der deutschen Gesellschaft, besonders Künstler*innen und Intellektuelle, noch erstaunlich ruhig blieben. Während Einzelne entsetzt reagierten, setzten viele ihr Leben fort, als sei kaum etwas geschehen. Doch im Hintergrund wurde bereits das Fundament der Demokratie zerschlagen, die Pressefreiheit angegriffen und die kulturelle Landschaft systematisch »gleichgeschaltet«. In dieser Episode erzählen wir, wie Schriftstellerinnen und Schriftsteller die frühen Maßnahmen des Regimes erlebten, warum Warnsignale übersehen wurden – und wie die schleichende Diktatur schon vor dem Ermächtigungsgesetz Fakten schuf. Ein Blick auf Illusionen, Irrtümer, frühe Verfolgung und den Beginn des kulturellen Kahlschlags, der Deutschland nachhaltig veränderte
Die Cancel Culture trifft längst nicht mehr nur Oppositionelle. Betroffen sind heute auch Künstler, Wissenschaftler oder Intellektuelle, die nur minimal von den Vorgaben aggressiver Lobbygruppen abweichen.
Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Literaturredakteurin Katrin Schumacher empfiehlt: "Die Liebe geht weiter" von Albert Ostermaier, "Am Rande Berlins lebt die Intelligenz" von Andreas Möller und "Lieber Sohn oder So rettest du die Welt" von Emilia Roig.
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Eine Geschichte voller Konflikte zu Beginn des Spätmittelalters rund um das Mittelmeer: Wir sprechen über Roger de Flor, der erst Tempelritter und später Pirat wird und als Freibeuter für den sizilianischen König in See sticht. Bis er als Söldnerführer die Katalanische Kompanie ins Byzantinische Reich führt, um dort Kleinasien zu erobern. // Erwähnte Folgen - GAG514: Anna Komnene – Prinzessin, Intellektuelle und Historikerin – https://gadg.fm/514 - GAG519: Die Warägergarde – https://gadg.fm/519 - GAG133: Alexios Komnenos und der Erste Kreuzzug – https://gadg.fm/133 - GAG289: Ein Kreuzzug, der einen ungeahnten Verlauf nahm – https://gadg.fm/289 - GAG377: Aufstieg und Fall des Templerordens – https://gadg.fm/377 - GAG148: Das Ende der Welt – Friedenskaiser und falsche Friedriche – https://gadg.fm/148 - GAG476: Boabdil und das Ende Granadas – https://gadg.fm/476 // Literatur - Christian Vogel: Roger de Flor – Lebensgeschichte eines Templerpiraten. Durchblicke zur Mittelmeerwelt, 2012. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Schmidt, Helga www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
In dieser Folge reisen Jenny und Malte nach Madrid – ins legendäre The Palace, a Luxury Collection Hotel. Ein Grandhotel mit royaler Vergangenheit, prachtvoller Glaskuppel und einer Atmosphäre, die seit über 100 Jahren Künstler, Intellektuelle und Genießer aus aller Welt begeistert.
Intellektuelle wie Ahmad Mansour, die aus migrantischen Muslimen Staatsräson-Verfechter machen wollen, treffen zurecht auf Unverständnis. Gemeinsame Palästina-Solidemos von Muslimen, Juden, Christen und Atheisten sind die besseren Brückenbauer. Artikel vom 14. Oktober 2025: https://jacobin.de/artikel/ahmad-mansour-islam-integration-staatsraeson Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Der in Villach geborene Wissenschaftler, emeritierte Universitätsprofessor und Publizist studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien und ist laut der Tageszeitung "Der Standard" der "produktivste, öffentlichkeitsaffinste und auch publikumswirksamste Intellektuelle Österreichs". Für seine philosophischen Ausführungen und kritischen Beiträge wurde Konrad Paul Liessmann vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln" oder mit dem Paul-Wazlawik Ehrenring. Seit 1996 ist Konrad Paul Liessmann wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 18.10.2025.
Folge 444: Der 7. Oktober ... und warum mir das so wichtig ist diesem widerlichen Narrativ vom "Genozid in Gaza" entgegenzutreten. Was stimmt mit unserer Gesellschaft nicht, in der sich so viele Akteure, von rechten Boomern, über linke Intellektuelle bis hinzu GenZ-Umweltaktivisten verhalten wie die Deutschen vor 100 Jahren. Mit 80 Leuten stand ich letzte Woche auf dem Marienplatz um den Toten des 7. Oktobers zu gedenken. Nicht ohne massiv Polizeischutz. Nicht ohne Störerin, die "Lügner, Lügner" brüllte. In der Folge möchte ich mir Luft machen. Schickt sie an eure "Man muss beide Seiten sehen"-Sagenden Freunde. Alle Inhalte und Empfehlungen auf http://www.bensprichtpodcast.de Spotify: https://spoti.fi/2QgN7R9 Exklusive Inhalte: https://www.patreon.com/bensprichtpodcast Schick mir ein Danke via Paypal an: https://www.paypal.me/bensprichtpodcast Geschenkliste: https://amzn.to/36Z7JpM
Ein Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Markus Rieger-LadichModeration: Sibylle Salewski********** Mit Büchern, Blogs und Social Media: So verschieben rechtsextreme Intellektuelle den politischen Diskurs und untergraben die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ein Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Markus Rieger-Ladich.Markus Rieger-Ladich ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. Sein Vortrag hat den Titel "Das autoritäre Weltbild der Neuen Rechten: Bildungstheoretische Beobachtungen". Er hat ihn am 8. Januar 2025 in Tübingen gehalten im Rahmen der Ringvorlesung "Studium Generale: Rechtsextremismus. Erforschen und Entgegentreten". Organisiert hat diese Vorlesungsreihe das Institut für Rechtsextremismusforschung IRex an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Falls ihr den Hörsaal live erleben wollt, dann kommt am 31. Oktober 2025 zum Silbersalz Science and Media Festival in Halle. Der Informatiker und Verhaltensforscher Tim Landgraf erklärt in seinem Hörsaal-Vortrag, was die Intelligenz eines Bienenschwarms mit künstlicher Intelligenz zu tun hat – und was wir daraus lernen können. Der Eintritt ist frei. **********Schlagworte: +++ Neue Rechte +++ Rechtsextremismus +++Rechtsextremismusforschung+++Intellektuelle+++Alain de Benoist+++Ernst Jünger+++Carl Schmitt+++Götz Kubitschek+++Demokratie+++Parlamentarismus+++Liberalismus+++freiheitlich-demokratische Grundordnung+++Hörsaal+++Deutschlandfunk Nova+++Podcast**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:01:51 - Beginn des Vortrags**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Privilegienkritik neu gedacht: Was heißt hier eigentlich Privileg?US-Unabhängigkeitserklärung: Für wen gilt das Gleichheitsversprechen?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Mit seiner kritischen Rede beim Bundespräsidenten sorgte Marko Martin für einen Eklat. Diese Aufmerksamkeit gebührt eher der Ukraine, sagt der Schriftsteller. Zu lange hätten Intellektuelle osteuropäische Verdienste für den Freiheitskampf ignoriert. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Schniederjann, Nils www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs mussten sich rechte Intellektuelle und Netzwerke neu organisieren. Sie konnten sich nicht mehr offen auf den besiegten Nationalsozialismus berufen, suchten aber Wege, ihre Ideologie in die junge Bundesrepublik zu retten. Schniederjann, Nils; Friedrich, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
1968 bedeutete auch für rechte Denker eine Zäsur: Einer welthistorischen Liberalisierung hatten sie nichts entgegenzusetzen. Also versuchten sie, den Geist der 68er für ihre Zwecke zu nutzen. Schniederjann, Nils; Friedrich, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Im Zuge der Debatten um die Wehrmachtsausstellung in den 1990er-Jahren beginnt eine Neue Rechte, eigene historische Deutungsmuster zu etablieren. Die Bewegung um Vordenker wie Götz Kubitschek setzt bewusst auf langfristige Einflussnahme. Schniederjann, Nils; Friedrich, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Mit der Gründung der AfD wittert die Neue Rechte ihre Chance, aus der Nische herauszukommen. Es gelingt zwar, die Partei nach rechts zu verschieben, aber die parteiinternen Richtungskämpfe führen auch zu Verwerfungen innerhalb der Bewegung. Schniederjann, Nils; Friedrich, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Richard Coudenhove-Kalergi wurde 1894 in Tokio geboren als Sohn eines österreichischen k.u.k. Diplomaten und seiner japanischen Gattin. Als Schriftsteller, Philosoph und Politiker begründete er 1924 die Pan-Europa-Union, wohl die älteste Einigungsbewegung Europas, der sich nach und nach zahlreiche Prominente anschlossen, wie Albert Einstein, Thomas Mann, Otto von Habsburg und Konrad Adenauer. Ein Jahr nach der Gründung befragte er zahlreiche europäische Intellektuelle und Politiker nach ihren Ansichten zu der Möglichkeit, die Vereinigten Staaten von Europa zu begründen. Interessant ist, dass der eigentlich in diesem Podcast durch sehr konservative bis nationalistische Positionen auffällig gewordene Hamburgische Correspondent in seiner Ausgabe vom 8. September diese Umfrage ausführlich abdruckt und auch den französischen Politikern Raum gibt. Eine Distanzierung von den pazifistischen Ideen lässt sich die Zeitung gleich zu Beginn dann noch nicht nehmen. Für uns lesen die Vereinigten Sprecher*innen von Auf den Tag genau, Rosa Leu und Frank Riede.
Wir springen in dieser Folge wieder mal an den Bosporus, und beschäftigen uns mit einer legendären Leibgarde am byzantinischen Hof. Ursprünglich gespeist aus skandinavischen Kriegern, war die Warägergarde aber vor allem auch Auffangbecken für jene, die aus ihrer alten Heimat flüchten mussten. Wir sprechen darüber, welche Aufgaben diese Einheit hatte, wie sich ihre Zusammensetzung über die Jahrhunderte veränderte und wie sie schließlich verschwand. // Erwähnte Folgen - GAG514: Anna Komnene – Prinzessin, Intellektuelle und Historikerin – https://gadg.fm/514 - GAG198: Olga von Kiew oder Mit den Spatzen kam der Tod – https://gadg.fm/198 - GAG414: Ibn Fadlān und die Reise zur Wolga – https://gadg.fm/414 - GAG211: Griechisches Feuer – https://gadg.fm/211 - GAG63: Konstantin und die Janitscharen – https://gadg.fm/63 - GAG191: Aethelfled - Warrior Queen of Mercia – https://gadg.fm/191 // Literatur - Sigfüs Blöndal; Benedikt S. Benedikz. THE VARANGIANS OF BYZANTIUM. 1978. - Georgios Theotokis. The Norman Campaigns in the Balkans, 1081-1108 AD. 2014 - Judith Jesch. The Viking Diaspora. Routledge, 2015 - Pappas, Nicholas. English Refugees in the Byzantine Armed Forces: The Varangian Guard and Anglo-Saxon Ethnic Consciousness » De Re Militari. 2014 - Raffaele D'Amato. The Varangian Guard 988-1453 (Men-at-Arms). 2010 - Nikolas Berghoff: Treue Barbaren – Fremde Kämpfer am byzantinischen Kaiserhof, Hausarbeit, 2013 Das Episodenbild zeigt Basileos II., Begründer der Warägergarde //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Schniederjann, Nils www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Mithilfe des Deutschschweizer PEN-Zentrums gelang es der Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Sabine Haupt, mehr als 90 bedrohte afghanische Intellektuelle in die Schweiz und weitere europäische Länder zu retten. Ein Gespräch über eine aussergewöhnliche humanitäre Aktion. Als die US-Truppen im Sommer 2021 aus Afghanistan abzogen, rissen die Taliban die Macht an sich. Eine lebensgefährliche Situation für zahlreiche Autorinnen und Intellektuelle, die das Land so schnell wie möglich verlassen mussten. Ein verzweifelter Publizist aus Kabul wandte sich mit einem Hilferuf an das PEN-Zentrum der Deutschschweiz. Sabine Haupt setzte sich als Vorstandsmitglied für ein humanitäres Visum ein – mit Erfolg. Damit begann eine Rettungsaktion, von der Beteiligte in einem neuen Buch erzählen: «Wege durch finstere Zeiten. Afghanische und Schweizer Texte über Flucht und Asyl».
Böttiger, Helmut www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Wir springen in dieser Folge ins Byzanz des 12. Jahrhunderts. Dort wächst Anna Komnene heran, Tochter des Kaisers Alexios I. Komnenos. Ihr Wissensdurst ist selbst für eine Kaiserstochter außergewöhnlich, und neben ihrer Rolle als Intellektuelle ihrer Zeit, wird sie im Alter schließlich jenes Werk schreiben, das ihren Ruhm begründet: die Alexias. Wir sprechen über ihr Leben, weshalb die Alexias eines der wichtigsten Bindeglieder zwischen östlicher und westlicher Geschichtsschreibung ist und warum es trotzdem lange Zeit unterschätzt wurde. //Erwähnte Folgen - GAG133: Alexios Komnenos und der Erste Kreuzzug – https://gadg.fm/133 - GAG400: GAG X Anno Mundi – Anicia Juliana – https://gadg.fm/400 - GAG371: Galla Placidia – https://gadg.fm/371 - GAG412: Samuel Pepys und das außergewöhnlichste Tagebuch des 17. Jahrhunderts – https://gadg.fm/412 // Literatur - Anna Comnena und Diether Roderich Reinsch. Alexias: Übersetzt, Eingeleitet Und Mit Anmerkungen Versehen Von Diether Roderich Reinsch. Walter de Gruyter, 2001. - Judith Herrin. Byzantium: The Surprising Life of a Medieval Empire. Penguin Books Ltd, 2014. - ———. Unrivalled Influence: Women and Empire in Byzantium. Princeton University Press, 2013. - Leonora Neville. Anna Komnene: The Life and Work of a Medieval Historian. Oxford University Press, 2016. - MEDIEVALFEST 2024: Anna Komnene, Byzantium and the Wider World, 2024. https://www.youtube.com/watch?v=drZyLLujz4U. - Thalia Gouma-Peterson. Anna Komnene and Her Times. Taylor & Francis, 2000. Das Folgenbild zeigt eine Darstellung der Anna Komnene aus dem Jahr 1852. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Juli Zeh ist Bestsellerautorin und nimmt als öffentliche Intellektuelle kein Blatt vor den Mund, etwa wenn sie gegen weitere Waffenlieferungen in die Ukraine oder die pauschale Verunglimpfung von AfD-Wählenden plädiert. Barbara Bleisch trifft die Schriftstellerin zum Gespräch. Juli Zeh gilt als eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Romane werden in über 35 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage beträgt mehrere Millionen, die Liste der Literaturpreise ist lang. Kein Wunder, denn praktisch immer thematisiert die promovierte Juristin und ehrenamtliche Verfassungsrichterin in ihren Geschichten drängende politische Fragen wie die Spaltung der Gesellschaft, den Umgang mit Rechtsradikalen oder die Frage der Überwachung. Nicht selten nimmt sie Problemlagen vorweg, die den politischen Diskurs der Zukunft bestimmen. Dabei zeigt sie sich gern auch streitlustig und kritisiert die Überheblichkeit der urbanen Bildungselite, die AfD-Wählende als unbelehrbare Dumpfbacken abstempeln und über die Hinterwäldler auf dem Land frotzeln. Die gebürtige Bonnerin lebt selbst seit vielen Jahren in einem 300-Seelendorf in Brandenburg im ehemaligen Ostdeutschland. Barbara Bleisch spricht mit der Schriftstellerin über die politische Grosswetterlage und fragt, vor welchen Herausforderungen die westlichen Demokratien angesichts des Erstarkens autokratischer Kräfte stehen und wie sie resilient zu machen sind. Wiederholung vom 9. März 2025
Juli Zeh ist Bestsellerautorin und nimmt als öffentliche Intellektuelle kein Blatt vor den Mund, etwa wenn sie gegen weitere Waffenlieferungen in die Ukraine oder die pauschale Verunglimpfung von AfD-Wählenden plädiert. Barbara Bleisch trifft die Schriftstellerin zum Gespräch. Juli Zeh gilt als eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Romane werden in über 35 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage beträgt mehrere Millionen, die Liste der Literaturpreise ist lang. Kein Wunder, denn praktisch immer thematisiert die promovierte Juristin und ehrenamtliche Verfassungsrichterin in ihren Geschichten drängende politische Fragen wie die Spaltung der Gesellschaft, den Umgang mit Rechtsradikalen oder die Frage der Überwachung. Nicht selten nimmt sie Problemlagen vorweg, die den politischen Diskurs der Zukunft bestimmen. Dabei zeigt sie sich gern auch streitlustig und kritisiert die Überheblichkeit der urbanen Bildungselite, die AfD-Wählende als unbelehrbare Dumpfbacken abstempeln und über die Hinterwäldler auf dem Land frotzeln. Die gebürtige Bonnerin lebt selbst seit vielen Jahren in einem 300-Seelendorf in Brandenburg im ehemaligen Ostdeutschland. Barbara Bleisch spricht mit der Schriftstellerin über die politische Grosswetterlage und fragt, vor welchen Herausforderungen die westlichen Demokratien angesichts des Erstarkens autokratischer Kräfte stehen und wie sie resilient zu machen sind. Wiederholung vom 9. März 2025
Thomas Biebricher ist Professor für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Sein Thema sind die Konservativen. In seinen Veröffentlichungen hat er sich vor allem mit der deutschen und der internationalen Krise des Konservatismus auseinandergesetzt. (Wdh. vom 18.03.2025)
Thomas Biebricher ist Professor für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Sein Thema sind die Konservativen. In seinen Veröffentlichungen hat er sich vor allem mit der deutschen und der internationalen Krise des Konservatismus auseinandergesetzt. (Wdh. vom 18.03.2025)
Mathias Modica arbeitete schon früh für sein damaliges Musik-Label Gomma mit Mirko Borsche und Thomas Kartsolis zusammen, ebenso wie mit dem legendären New Yorker Künstler Rammellzee, der sich wiederum, wenn ich mich nicht irre, eine Wohnung mit dem jungen Jean-Michel Basquiat teilte. Das ist also die Liga, in der Mathias sich gerne rumtreibt. Heute betreibt er die Label Toy Tonics und Kryptox. Außerdem gestaltet er, beitreibt gerne noch die ein oder andere Bar und jettet wirklich ständig durch die Welt für Auftritte in Rom, New York, Copenhagen und andere kleine verschlafene Städtchen.
Am heutigen 13. Juni beginnt in Wien ein Ereignis, das lange als undenkbar galt: Jüdinnen und Juden aus aller Welt versammeln sich – Rabbiner, Shoah-Überlebende, Intellektuelle, Mizrachi-Aktivisten, linke Diaspora-Stimmen –, um öffentlich, selbstbewusst und organisiert den Zionismus zu kritisieren. Nicht aus Hass, sondern aus Verantwortung. Nicht als Tabubruch, sondern als Rückbindung an das Ethos jüdischerWeiterlesen
Staatsbesuch in West-Berlin am 2. Juni 1967. Es kommt Schah Mohammed Reza Pahlavi mit seiner Frau Farah. Nicht nur für die Boulevardpresse ein gefundenes Fressen. Studenten, Intellektuelle organisieren Protestaktionen und Kundgebungen. Demonstranten werden von Polizisten eingekesselt, der Student Benno Ohnesorg wird erschossen. Der Beginn der Studentenbewegung. Jahre später sitzt Maryam Aras im Kino, sieht einen Film über genau diese Proteste und entdeckt ihren Vater auf den Bildern. Der Beginn einer Spurensuche nach ihrer Kindheit in der iranischen Diaspora in Köln. Sie fängt an zu verstehen, warum ihr Vater nicht in den Iran reisen kann. Die Publizistin und Literaturkritikerin Maryam Aras hat darüber in ihrem Buch "Dinosaurierkind" geschrieben. In NDR Kultur à la carte spricht sie mit Andrea Schwyzer über Familie, Herkunftsgeschichte und die Generation ihres Vaters.
Am 6. Juni jährt sich der Geburtstag von Thomas Mann zum 150. Mal. Der Literaturwissenschaftler Kai Sina rückt in seinem neuen Buch „Was Gut ist und was böse?“ den politisch aktiven Thomas Mann ins Zentrum – jenseits der Schullektüre. „Er hat das Nazitum persönlich genommen“, sagt Sina – als Beleidigung seiner Vorstellung von Deutschtum. Vom Verteidiger zum Demokraten Anfangs ein Apologet des Kaiserreichs, wandelte sich Thomas Mann nach dem Mord an Walther Rathenau 1922 zum überzeugten Republikaner. Diese Verantwortung zog sich fortan durch Manns Reden – mit einem moralischen Kompass, den er auch gegen rechtsradikale Hetze der 1930er-Jahre einsetzte. Kunst ist ambivalent – Politik muss klar sein In seiner Literatur bleibt Thomas Mann vieldeutig – in seiner politischen Sprache dagegen war er drastisch. „Fanatismus wird Heilsprinzip – und die Vernunft verhüllt ihr Antlitz“, sagte er über den Faschismus. Sina sieht darin ein Vorbild: Einen Intellektuellen, der mit Sprache Orientierung schafft.
Prædiken af Pelle Kviesgaard (1. kor 14,15-20)
Der Boxsport erfreute sich in den Jahren der Weimarer Republik einer rasant wachsenden Beliebtheit. Wo berühmte Faustkämpfer wie Hans Breitensträter, Franz Diener oder zumal Max Schmeling antraten, platzten die Hallen aus allen Nähten, und selbst prominente Intellektuelle wie Bertolt Brecht zeigten sich gerne am Ring. War es der Sport, der sie anzog, oder ging es beim Boxen eher um die Show oder das Geschäft? Dieser Verdacht ist wahrscheinlich so alt wie das Boxen selbst, und auch der Hamburger Anzeiger schlägt am 12. März 1925 mit einem Artikel kräftig in diese Kerbe. Von der unersättlichen Geldgier der Promoter und deshalb anberaumten Kämpfen zwischen Boxern und Fallobst erzählt uns Rosa Leu.
Juli Zeh ist Bestsellerautorin und nimmt als öffentliche Intellektuelle kein Blatt vor den Mund, etwa wenn sie gegen weitere Waffenlieferungen in die Ukraine oder die pauschale Verunglimpfung von AfD-Wählenden plädiert. Barbara Bleisch trifft die Schriftstellerin zum Gespräch. Juli Zeh gilt als eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Romane werden in über 35 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage beträgt mehrere Millionen, die Liste der Literaturpreise ist lang. Kein Wunder, denn praktisch immer thematisiert die promovierte Juristin und ehrenamtliche Verfassungsrichterin in ihren Geschichten drängende politische Fragen wie die Spaltung der Gesellschaft, den Umgang mit Rechtsradikalen oder die Frage der Überwachung. Nicht selten nimmt sie Problemlagen vorweg, die den politischen Diskurs der Zukunft bestimmen. Dabei zeigt sie sich gern auch streitlustig und kritisiert die Überheblichkeit der urbanen Bildungselite, die AfD-Wählende als unbelehrbare Dumpfbacken abstempeln und über die Hinterwäldler auf dem Land frotzeln. Die gebürtige Bonnerin lebt selbst seit vielen Jahren in einem 300-Seelendorf in Brandenburg im ehemaligen Ostdeutschland. Barbara Bleisch spricht mit der Schriftstellerin über die politische Grosswetterlage und fragt, vor welchen Herausforderungen die westlichen Demokratien angesichts des Erstarkens autokratischer Kräfte stehen und wie sie resilient zu machen sind.
Juli Zeh ist Bestsellerautorin und nimmt als öffentliche Intellektuelle kein Blatt vor den Mund, etwa wenn sie gegen weitere Waffenlieferungen in die Ukraine oder die pauschale Verunglimpfung von AfD-Wählenden plädiert. Barbara Bleisch trifft die Schriftstellerin zum Gespräch. Juli Zeh gilt als eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Romane werden in über 35 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage beträgt mehrere Millionen, die Liste der Literaturpreise ist lang. Kein Wunder, denn praktisch immer thematisiert die promovierte Juristin und ehrenamtliche Verfassungsrichterin in ihren Geschichten drängende politische Fragen wie die Spaltung der Gesellschaft, den Umgang mit Rechtsradikalen oder die Frage der Überwachung. Nicht selten nimmt sie Problemlagen vorweg, die den politischen Diskurs der Zukunft bestimmen. Dabei zeigt sie sich gern auch streitlustig und kritisiert die Überheblichkeit der urbanen Bildungselite, die AfD-Wählende als unbelehrbare Dumpfbacken abstempeln und über die Hinterwäldler auf dem Land frotzeln. Die gebürtige Bonnerin lebt selbst seit vielen Jahren in einem 300-Seelendorf in Brandenburg im ehemaligen Ostdeutschland. Barbara Bleisch spricht mit der Schriftstellerin über die politische Grosswetterlage und fragt, vor welchen Herausforderungen die westlichen Demokratien angesichts des Erstarkens autokratischer Kräfte stehen und wie sie resilient zu machen sind.
Seit mehr als zehn Jahren versucht Russland die ukrainische Kultur zu bekämpfen. In dieser Zeit sind nicht nur unzählige Menschenleben bedroht und ausgelöscht worden, sondern auch kulturelle Denkmäler, Museen und Theater der Ukraine zerstört oder ausgeraubt worden. Noch bestehende Kultureinrichtungen in der Ukraine können wegen des Krieges nur eingeschränkt oder gar nicht öffnen. Kurz: Kunst, Kultur und Sprache sind in Zeiten des Krieges besonders bedroht. Zugleich ist Kultur gerade dann aber auch so wichtig wie selten. In dieser Podcast-Folge geht es deshalb darum, wie Kulturtätige, Intellektuelle und Künstler:innen, die im Exil oder an der Front in der Ukraine leben, ihre Kultur und Identität erhalten. Kateryna Rietz-Rakul, die Leiterin des Ukrainischen Instituts in Deutschland, spricht dazu mit Host Amira El Ahl. Mehr Informationen zur Arbeit des ifa gibt es auf dem Instagram und LinkedIn oder auf der Webseite des ifa. Hier geht es zur Webseite des Ukrainischen Instituts. In dieser Podcast-Folge zu den Menschenrechtsorganisationen „Ukraine 5 AM Coalition“ gibt es mehr Informationen zum Thema.
Schumann, Peter B. www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Italien ist Gastland auf der Frankfurter Buchmesse – und hat eine Regierung, die kritische Intellektuelle einschüchtert. Wie wird auf der Messe damit umgegangen?