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„Ich habe mir mein Umfeld so gebaut, dass es zu meinen Ängsten passt" — Ildikó von Kürthy ist wieder zu Gast im Schöneberger Hinterhofstudio. Mit Suse und Hajo Schumacher spricht sie über ihren Nummer-1-Bestseller „Alt genug" und ihr Mitgefühl für einen Literaturkritiker. Unsere Themen: Wie überwindest du Ängste — und was kommt danach? Wie trennst du dich von toxischen Menschen? Wie war es auf dem Festival in Wacken? Was steht noch auf deiner bucket list? Warum magst du das Wort Selbstliebe nicht — und was ist mit Selbstbeheimatung gemeint? Was lernen wir aus menschlichen Tragödien? Plus: Warum unser Mitgefühl den Männern gehört. Staffel 2, Folge 30.Shownotes:Das neue Buch von Ildiko von Kürthy: Alt genug, Ullstein Verlag, 22,99€Hier den kostenlosen Newsletter abonnierenDie MutMacher auf steady unterstützenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das TeamBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1 und Band 2 erschienen bei Droemer Knaur. Band 3 kommt im Frühsommer 2026.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kath-Akademie Archiv:„Die Unsterblichen. Götter Griechenlands“ von Albert von SchirndingHördauer: 28 MinutenAntike Götter werden geboren, sind aber unsterblich. Sie erreichen ein ihrem Wesen gemäßes Alter und altern dann nicht weiter; sie zeugen selbst andere Götter, Halbgötter und Helden. Fundamental anders die biblische Rede von Gott, der der ganz Andere ist. Und dennoch gibt es Berührungspunkte. Antike Götter sind fast immer personale Wesen, weit mehr als nur Manifestationen von Naturerscheinungen, und sie besitzen eine Gewalt, die alles menschliche Maß übersteigt. So waren Fremdheit und Vertrautheit, schroffe Ablehnung und versuchte Integration die Pole beim Aufeinandertreffen des frühen Christentums mit den polytheistischen Religionen des griechisch-römischen Kulturkreises. Albert von Schirnding, Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist aus München, gab seinem Vortrag den Titel: Postume Unsterblichkeit. Anmerkungen zum Fortleben der griechischen Götter in der deutschen Literatur von Schiller bis Thomas Mann.Albert von Schirnding, geb. 1935, wuchs in Regensburg auf. 1951 veröffentlichte er seine ersten Gedichte. Nach dem Abitur studierte er – da er zugleich Schriftsteller und Lehrer werden wollte – Klassische Philologie bei Rudolf Pfeiffer in München und Walter Jens in Tübingen; einen Teil der vorlesungsfreien Zeit verbrachte er als „Feriensekretär“ bei Ernst Jünger in Wilflingen. Nach Stationen in Weiden und Ingolstadt unterrichtete er von 1965 bis 1998 am Münchner Ludwigsgymnasium. Als freier Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung ab 1970 engagierte er sich für eine an Humanität und Aufklärung orientierte Pädagogik und gegen eine „konservative Tendenzwende“ in der Bildungspolitik. Bekannt wurde er auch als Literaturkritiker, als Interpret griechischer Philosophie und als Autor autobiographischer Prosaskizzen, die er ab Ende der 1980er Jahre in seine Erzählbände integrierte. Von 1991 bis 2004 leitete Albert von Schirnding die Abteilung Literatur in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seit 2004 ist er Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Als Herausgeber und Kommentator hat er Werke von Lessing und Thomas Mann bis Rainer Malkowski betreut; 2005 öffnete er die Lyrik-Anthologie Der Ewige Brunnen für zeitgenössische Texte. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
Er bündelte den Strom vergangenen Lebens in viel gelesenen Erzählungen. Beim Publikum war er sehr beliebt. „Schilderer Deutschlands“ nannte Kanzler Helmut Schmidt seinen Freund Siegfried Lenz. Mit Günter Grass begleitete Lenz 1970 Willy Brandt auf seiner Polen-Reise. Sie unterstützten dessen Versöhnungskurs und die neue Ost-Politik. Geist und Macht standen sich nie so nahe wie damals. Von überragender Bedeutung ist sein Buch „Deutschstunde“ von 1968 über Schuld und Verantwortung im NS-Staat. Am 17. März wäre Siegfried Lenz 100 Jahre alt geworden. Warum soll man ihn heute noch lesen? Michael Köhler diskutiert mit Günter Berg – Vorstand der Siegfried Lenz Stiftung; Helmut Böttiger – Literaturkritiker, Berlin; Dr. Maren Ermisch – Universität Münster, Mitherausgeberin der Hamburger Gesamtausgabe der Werke von Siegfried Lenz
Die Schriftstellerin Judith Hermann ist bekannt geworden durch ihre Erzählbände "Sommerhaus später" und "Nichts als Gespenster". In ihrem neuen Buch "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" erkundet die Autorin die Geschichte ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert war. Damit ist Hermann nicht die erste Autori:in, die sich mit der NS-Vergangenheit ihrer Familie auseinandersetzt. Ob diese Spurensuche guter Lesestoff ist, das besprechen die radio3 Literaturkritiker:innen Anne-Dore Krohn und Jörg Magenau in der Rubrik "Ein Buch, zwei Stimmen".
Amira rechnet mit altem Gerümpel, als sie die Tür zur Lagerhalle ihres verstorbenen Großvaters öffnet. Sie entdeckt die Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie, die seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen war. Was soll sie damit machen? Verkaufen? Behalten? In ein Museum geben? Amira ist auf einmal Multimillionärin, beneidet von ihrer Familie, gejadt von der Presse und den eigenen Zweifeln. "Balagan" heißt der neue, bereits viel beachtete Roman von Mirna Funk. Wie haben ihn unsere beiden radio3 Literaturkritiker:innen Anne-Dore Krohn und Jörg Magenau gelesen? Ein Buch, zwei Stimmen.
Fernsehbekannt als Leiter des "Literarischen Quartetts". Kulturkorrespondent der Zeit. Er sieht Literatur als erhellende, bereichernde, ordnende, stärkende, gesellschaftlich enorm relevante Kraft und will sie wieder ins Bewusstsein der Menschen bringen.
Eine Feier der Übersetzungen, aber Kritik am Lektorat – Shirin Sojitrawalla, Helmut Böttiger und Klaus Nüchtern diskutieren auf den Stuttgarter Buchwochen vier auf der SWR Bestenliste im Dezember verzeichnete Werke: Peter Schneiders Roman „Die Frau an der Bushaltestelle“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch), Sabrina Orah Marks eigenwilliges Memoir „Happily“ in der kongenialen Übersetzung von Esther Kinsky (Residenz Verlag), Hanif Kureishis sehr persönliches Krankentagebuch „Als meine Welt zerbrach“ in der deutschen Fassung von Cornelius Reiber (Luchterhand Literaturverlag) und die Wiederentdeckung eines skandalösen Klassikers: Sidonie-Gabrielle Colettes „Chéri“, angemessen modern übersetzt von Renate Haen und Patricia Klobusiczky und mit einem Nachwort von Dana Grigorcea (Manesse). Schon beim ersten Roman des Abends ist sich die Jury uneins: Während Helmut Böttiger (Literaturkritiker u.a. für den „Deutschlandfunk“) und Shirin Sojitrawalla (Literaturkritikerin u.a. für die „taz“) die insbesondere die deutsch-deutschen Szenen in „Die Frau an der Bushaltestelle“ (Platz 5 der Dezember-Bestenliste) lobten, hält Klaus Nüchtern den Text sowohl in sprachlicher als auch in inhaltlicher Hinsicht für misslungen. Insbesondere die vielen historischen Fehler stoßen ihm übel auf. „Wo war denn hier das Lektorat?“, beschwert er sich. Durchweg positiv besprochen wird Sabrina Orah Marks Familienaufstellung mit Märchen, was zum einen an ihrem kunstfertigen Umgang mit Märchen in „Happily“ (Platz 3) und laut der Jury nicht zuletzt an Übersetzerin Esther Kinsky liegt. Bei Hanif Kureishis Versuch, in „Als meine Welt zerbrach“ (Platz 2) die fatalen Folgen eines schweren Unfalls sprachlich zu fixieren, wird die humoristische Tonlage des nunmehr gelähmten Schriftstellers und Drehbuchautors gelobt. Eine Wiederentdeckung zum Schluss: Colettes 1920 erstmals veröffentlichter Roman „Chéri“ (Platz 1), der die damals skandalöse Geschichte einer alternden Kurtisane mit ihrem deutlich jüngeren Liebhaber erzählt, begeistert die Jury durchweg. Die höflich-galligen Dialoge der Figuren, eine turbulente Anti-Ehe-Liebesgeschichte, aber auch der Einblick in die nahezu aristokratische Halbwelt machen die Lektüre lohnend. Aus den vier Büchern lesen Antje Keil und Dominik Eisele. Durch den Abend führte Carsten Otte.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Anne Eusterschulte und Willi Winkler Aufgezeichnet am 22. November 2025 im Deutschen Theater Berlin in Kooperation mit DT Kontext „Denken ist gefährlich.“ „Niemand hat das Recht zu gehorchen.“ Fünfzig Jahre nach ihrem Tod ist Hannah Arendt allgegenwärtig – als vielzitierte, intellektuelle Größe zu Fragen von Nation, Totalitarismus und Gewalt. Gefährliches Denken bedeutet bei Hannah Arendt, dass es „standardisierte Leitbilder des Denkens aufsplittert, zertrümmert“, so die Philosophin Anne Eusterschulte. Dagegen betont Arendt-Biograph Willi Winkler die Widersprüche in Arendts Leben und Werk: „Man wird nie fertig mit ihr.“ Von einigen Widersprüchen – Arendts Liebe zu Martin Heidegger, ihrem Verhältnis zu Israel, der Rolle des BND im Eichmann-Prozess – zur Weltliebe, zur amor mundi bei Hannah Arendt: Im Kontext unserer Zeit bleibt es eine philosophische und politische Aufgabe, „im Angesicht des Schreckens für die Welt einzustehen; den Mut zu haben, eine Stimme zu erheben“ (Anne Eusterschulte). Willi Winkler ist Autor, SZ-Journalist, Übersetzer und Literaturkritiker. Seine Biografie „Hannah Arendt. Ein Leben“ ist bei Rowohlt Berlin erschienen. Anne Eusterschulte ist Professorin für Geschichte der Philosophie am Institut für Philosophie der FU Berlin. Sie ist eine der HauptherausgeberInnen der Kritischen Gesamtausgabe der Werke von Hannah Arendt: Critical Edition. Complete Works. 00:00:00 Intro 00:07:00 War Arendt eine gefährliche Denkerin? 00:16:05 War "Origins of Totalitarianism" revolutionär? 00:18:55 Mit Arendt Totalitarismus und Trump verstehen 00:24:36 NYC-Bürgermeister Mamdani und Antisemitismus 00:32:10 Israelkritik und -solidarität 00:40:33 Eichmann in Jerusalem und der BND 00:44:19 Was ist Weltliebe? 00:48:30 Treue zu Heidegger? 00:56:18 Publikumsfrage: Mit Arendt über Gaza sprechen 01:00:40 Publikumsfrage: Nochmal zu Heidegger 01:01:41 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Bildergalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Weshalb sind Werke von Goethe, Kafka und Thomas Mann, aber auch die Autobiografie von Hildegard Knef stilistisch hervorragend, was bedeutet "Stil" überhaupt, was sind gute und schlechte Metaphern und wieso das Adjektiv "der Spazierstock unter den Wörtern"? Der Publizist und Essayist Michael Maar gilt als der "genaueste Leser des Literaturbetriebs".
Weshalb sind Werke von Goethe, Kafka und Thomas Mann, aber auch die Autobiografie von Hildegard Knef stilistisch hervorragend, was bedeutet "Stil" überhaupt, was sind gute und schlechte Metaphern und wieso das Adjektiv "der Spazierstock unter den Wörtern"? Der Publizist und Essayist Michael Maar gilt als der "genaueste Leser des Literaturbetriebs".
Seit Ayatollah Khomeini 1988 eine Fatwa gegen ihn aussprach, schwebt Salman Rushdie in Lebensgefahr. Das Messerattentat vor drei Jahren hat er knapp überlebt und auch darüber geschrieben. „Knife“ hieß dieser Bericht über den Mordanschlag und seinen Weg zurück ins Leben. Und jetzt legt Rushdie wieder ein literarisches Werk vor, das erste nach dem Attentat: „Die elfte Stunde“ heißt dieser Band mit fünf Erzählungen, der heute erscheint. Für uns ein Fall für die Rubrik „Ein Buch, zwei Stimmen“ mit Anne-Dore Krohn und Jörg Magenau, zwei Literaturkritiker, die sich nicht abgesprochen haben.
Nach der Kabinettsklausur: Bringen die Ergebnisse endlich den wirtschaftlichen Aufschwung? Und: Neue Linie gegenüber Russland oder nur vorübergehender Kurswechsel: Wohin steuern die USA? Zu Gast bei „maischberger“: Chef des Bundeskanzleramts Thorsten Frei von der CDU, Grünen-Bundesvorsitzender Felix Banaszak & CNN-Journalist Frederik Pleitgen. Es diskutieren: Literaturkritiker und Moderator Denis Scheck, Journalist Markus Feldenkirchen & Journalistin Dagmar Rosenfeld. Von Sanda Maischberger.
Caroline Wahls neuer Roman „Die Assistentin“ hat eine Debatte ausgelöst: Literaturkritiker, Fans und die Autorin streiten über den Umgang mit Unterhaltungsliteratur. Ihre Zunft sei darin noch nicht geübt, sagt Literaturkritikerin Miriam Zeh. Zeh, Miriam www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Caroline Wahls neuer Roman „Die Assistentin“ hat eine Debatte ausgelöst: Literaturkritiker, Fans und die Autorin streiten über den Umgang mit Unterhaltungsliteratur. Ihre Zunft sei darin noch nicht geübt, sagt Literaturkritikerin Miriam Zeh. Zeh, Miriam www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Caroline Wahls neuer Roman „Die Assistentin“ hat eine Debatte ausgelöst: Literaturkritiker, Fans und die Autorin streiten über den Umgang mit Unterhaltungsliteratur. Ihre Zunft sei darin noch nicht geübt, sagt Literaturkritikerin Miriam Zeh. Zeh, Miriam www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Verfilmung von Caroline Wahls Roman "22 Bahnen" läuft in den Kinos an, ihr jüngstes Buch ist gerade erschienen. Literaturkritiker Denis Scheck spricht darüber, was junge Stimmen wie Caroline Wahl so erfolgreich macht. Von WDR 5.
Das eigentliche Leben eines Menschen findet in seinem Inneren stattGerhard Köpfs Roman „Kramer oder Das Ziel aller Wünsche“ hat überraschende Wendungen(Hördauer ca. 11 Minuten)Köpfs neuer Roman, der im österreichischen Braumüller Verlag erschienen ist, variiert und führt Themen weiter, die er in seinem erzählerischen Werk der vergangenen Jahre mehrfach angesprochen hat. Freilich gibt es wohl nicht viele Literaturkritiker oder Leser, die mit dem reichen und diversen Schaffen Gerhard Köpfs so vertraut sind oder es überblicken, um solche Bezüge auszumachen. Das hat seine Gründe. Köpfs literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, und zahlreiche Essays zu Literatur und Autoren....Den Text der Rezension finden Sie hierEine Rezension von Friedrich VoitSprecher ist Matthias PöhlmannRegie und Realisation Uwe KullnickDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hinein
Ernst Jandl hatte eine glasklare Sicht auf das Ende des Lebens, sagt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02.08.2025
Vor 27 Jahren war ich in Ernst Jandls Wohnung, um mit ihm über einige seiner Gedichte zu sprechen, die von Gebeten inspiriert waren, erzählt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01.08. 2025
Krieg verändert das ganze Leben. Augenblicklich verändert er die Wahrnehmung, er schärft das Bewusstsein, denn das Leben wird plötzlich durch die existenzielle Ausgesetztheit zu einem Balanceakt. Alle Veränderungen betreffen natürlich auch die Sprache. Die Rhetorik verschärft sich in Zeiten des Krieges. Sprache wird zum Mittel politischer Aufstachelung und Diffamierung, aber in Sprache formiert sich auch Widerstandsgeist. In der Ukraine steht die Sprache zudem unter direkter Attacke. Christine Hamel hat mit dem Dichter, Literaturkritiker und Übersetzer Ostap Slyvynsky über Wörter im Krieg gesprochen.
Aus zwei Organisationen ist Ernst Jandl zeit seines Lebens nie ausgetreten: aus der SPÖ und aus der katholischen Kirche, erzählt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 31.07. 2025
Ernst Jandl erzählte, dass er sich als alter Mann wieder jenen Gebeten näherte, die er in seiner Kindheit auswendig gekonnt hatte, sagt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30.07. 2025
Als mich später ein Kollege fragte, was wir denn in diesem Workshop gemacht hätten, sagte ich spontan: Wir haben die Welt verjandelt, erzählt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29.07. 2025
Ein Halbsatz von Ernst Jandl kann viele Phrasen abschießen oder ins Wanken bringen, sagt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28.07. 2025
Rainer Moritz hat 20 Jahre das Hamburger Literaturhaus geleitet. In diesen Jahren hat er der Hansestadt neuen literarischen Atem verliehen, hat die großen und kleinen Stars der Szene in sein Haus gelockt, hat diskutiert über Neuerscheinungen und preisverdächtige Bücher, die er alle kannte und gelesen hat. Und immer hat er auch in anderen Rollen getanzt: als Übersetzer, Moderator, Literaturkritiker, Kolumnist, Fußballkenner, Schiedsrichter und – last but not least - Schlagerliebhaber. Rainer Moritz wird es nie langweilig und sicher auch jetzt nicht, wenn er die Türen am Hamburger Schwanenwik 38 für sich geschlossen hat. Was also hat er vor? Darüber spricht er mit Andrea Schwyzer in NDR Kultur à la carte.
Uwe Wittstock gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Literaturvermittlern im Land. Und er agierte dabei auf den unterschiedlichsten Ebenen. Sei es als Journalist bei der FAZ, als Lektor im S. Fischer Verlag oder als Literaturchef der Zeitschrift FOCUS. (Wdh. vom 14.01.2025)
Uwe Wittstock gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Literaturvermittlern im Land. Und er agierte dabei auf den unterschiedlichsten Ebenen. Sei es als Journalist bei der FAZ, als Lektor im S. Fischer Verlag oder als Literaturchef der Zeitschrift FOCUS. (Wdh. vom 14.01.2025)
11.05.2025 – Der Philosph und Essayist Michael Andrick (u. a. „Berliner Zeitung“), der Finanzanalyst und Podcaster Philip Hopf („Hoss & Hopf“) sowie der Literaturkritiker und Essayist Walter van Rossum diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die Grundlagen unserer publizistischen Arbeit, über abgebrochene Brücken und zerschnittene Tischtücher, über die Machtmittel eines kaum noch partiellen Rechtsstaates, über den kommerziellen Wert des Widerstands, über Verdummung und Verwirrung als Herrschaftsinstrumente sowie über das komplette Ausblenden der spirituellen Dimension in der Medienberichterstattung, wenn es um die katholische Kirche geht.
Er war ein Philosoph, Literaturkritiker, ein jüdischer Berliner aus gutem Haus, ein Exilant. Walter Benjamin war ein Coverboy der 68er, sein Bild mit Nickelbrille und Zigarette verwandelte sich ein ikonografisches Foto. So wollte die Linke sich selbst sehen: Schlau, cool, hedonistisch. Seine Freunde hießen Theodor Adorno, Hannah Arendt, Bertold Brecht. Alles berühmte Namen, aber auch gleichzeitig Vertreter verschiedener Versionen des Linksseins. Aber wie wurde der wohlbehütete Bürgersohn ein Linker? Und wie färbte die Biografie auf sein Linkssein ab? Von Frank Herweck SWR 2025
Ja, eine Lizenz für Fußballschiedsrichter besaß er auch. Bekannt ist Rainer Moritz allerdings als Literaturkritiker, als Schriftsteller, Übersetzer, Lektor großer Verlage wie Reclam und Hoffmann und Campe und langjähriger Leiter des Literaturhauses Hamburg. Den Akzent seiner schwäbischen Herkunft, mit Abitur in Heilbronn und Studium in Tübingen, hat er nie ganz abgelegt – was nicht zuletzt dazu führte, dass er ein Buch über „Heldinnen und Helden des Südwestens“ geschrieben hat: Ikonen wie Fischer-Dübel und Capri-Sonne. „Vielleicht die letzte Liebe“ heißt sein jüngster Roman. Vielleicht. Ja.
Hamburger hat sehr früh Bilder gefunden für die Zerstörung der Natur, die Bedrohung des Klimas und die Welt der Tiere, sagt der Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22.03. 2025
Poesie ist prägnant und kann sich zu unvergesslichen Formeln verdichten, Poesie ist durch Rhythmus und Reim leicht auswendig zu lernen und zu singen, sagt der Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21.03. 2025
Wolfgang Bächler weiß, wie notwendig es für die Poesie ist, aus den sprachlichen Ordnungen und Selbstverständlichkeiten auszubrechen, sagt der Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 20.03. 2025
Albert Ehrenstein kommt aus dem Wiener Expressionismus, das zeigt sich in den oft grellen Bildern seiner Gedichte, in unerwarteten Wortbildungen, sagt der Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19.03. 2025
Inmitten der schönen Bilder ist die Zeitangabe des Gedichts von schneidender Klarheit: „Seitdem die Welt verrohte“, sagt der Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18.03. 2025
Manchmal, wenn die Nacht kurz war oder ich wieder einmal nicht aufstehen will, hilft mir dieses Gedicht aus dem Bett, sagt der Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.03. 2025
Was sind die fünf wichtigsten Romane der vergangenen 25 Jahre? Um das herauszufinden, hat das Kulturmagazin "Perlentaucher" Literaturkritiker befragt. Dabei hat sich gezeigt, dass sich sowohl die Literatur als auch die Kritik gewandelt haben. Chevrel, Thierry www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Was sind die fünf wichtigsten Romane der vergangenen 25 Jahre? Um das herauszufinden, hat das Kulturmagazin "Perlentaucher" Literaturkritiker befragt. Dabei hat sich gezeigt, dass sich sowohl die Literatur als auch die Kritik gewandelt haben. Chevrel, Thierry www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Uwe Wittstock gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Literaturvermittlern im Land. Und er agierte dabei auf den unterschiedlichsten Ebenen. Sei es als Journalist bei der FAZ, als Lektor im S. Fischer Verlag oder als Literaturchef der Zeitschrift FOCUS.
Uwe Wittstock gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Literaturvermittlern im Land. Und er agierte dabei auf den unterschiedlichsten Ebenen. Sei es als Journalist bei der FAZ, als Lektor im S. Fischer Verlag oder als Literaturchef der Zeitschrift FOCUS.
Kitsch oder nicht? Cornelia Geißler, Gregor Dotzauer und Klaus Nüchtern diskutierten vier auf der SWR Bestenliste im Dezember verzeichneten Werke im barocken Schießhaus in Heilbronn. Vor allem das erstplatzierte Prosawerk von Tezer Özlü gab Anlass für grundlegende Diskussionen. Die Anfang der 1980er Jahre geschriebene und jetzt wiederentdeckte „Suche auf den Spuren eines Selbstmordes“ führte zur Frage, ob der Text unter Kitsch zu subsumieren sei. Vor allem der aus Wien angereiste Literaturkritiker des Wiener Magazins Falter Klaus Nüchtern mokierte sich über Sachfehler und missglückte Formulierungen der „pathetischen und egozentrischen Prosa“. Gregor Dotzauer, Literaturredakteur des Tagesspiegel, verteidigte den hohen Ton und die existentielle Dringlichkeit der Prosa. Cornelia Geißler, Literaturredakteurin der Berliner Zeitung, erinnert an den biografischen Hintergrund des Buchs, an die Gewalterfahrungen und Todessehnsucht der Autorin, denen beglückende Lektüren und nahezu therapeutische Sex-Szenen gegenübergestellt werden. Die 1943 in Anatolien geborene Übersetzerin und Schriftstellerin Tezer Özlü gehörte in den 1980er Jahren zu den wichtigsten Vertreterinnen junger Literatur in der Türkei. Obwohl sie auch in Deutschland gelebt hat, ist sie hierzulande weitgehend unbekannt geblieben. Özlüs „Suche nach den Spuren eines Selbstmordes“ erscheint hierzulande zum ersten Mal, obwohl das Buch auf Deutsch verfasst und mit einem Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Die Autorin reist nicht nur zu den Schauplätzen ihrer literarischen Heroen wie Kafka, Svevo und Pavese, sie erkundet in einer „apodiktischen Sprache“ (Nüchtern) auch eigene Sehnsüchte, Träume und Wünsche. Das Buch entwickelt sich damit zu einer literarischen Feier der „unbedingten Rebellion“ (Dotzauer). Auf dem Programm in Heilbronn standen außerdem: mit „Unser Ole“ der neue Roman von Katja Lange-Müller (Platz 2), die Prosaminiaturen “Unsere Fremden“ von Lydia Davis (Platz 3) sowie der aus dem Russischen von Olga Radetzkaja übertragene Roman „Der Ansprung“ von Maria Stepanova (Platz 4). Aus den vier Büchern lasen Isabelle Demey und Dominik Eisele. Durch den Abend führte Carsten Otte.
Ist die Freiheit in Deutschland bedroht? Laut Hamed Abdel-Samad sind die offenen Gesellschaften des Westens nicht nur durch autoritäre äußere Gegner, sondern auch durch rechte, linke und religiöse Fundamentalisten im Inneren gefährdet. In seinem neuesten Buch Der Preis der Freiheit (2024) mahnt der Politikwissenschaftler: Jahrzehntelang habe man radikale Minderheiten unterschätzt und durch Migration ins Land gelassen. Aber sie tolerieren nicht, wodurch sie groß geworden sind: Meinungsfreiheit und Gleichheit aller. Identitäre von rechts und von links vergiften das öffentliche Klima, AntisemitInnen und Staatsfeinde finden immer mehr Anklang in der Gesellschaft. Welche Gefahren sich dadurch für unsere Gesellschaft ergeben und wie wir unsere Freiheit und Offenheit erhalten können, diskutiert Abdel-Samad gemeinsam mit dem Journalisten Ijoma Mangold. Der Politikwissenschaftler und Publizist Hamed Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Wegen seiner Tabubrüche wurde 2013 eine Fatwa gegen ihn verhängt, seither lebt er unter permanentem Polizeischutz. Ijoma Mangold ist Journalist, Literaturkritiker und Autor. Nach fünf Jahren als Literaturchef der Zeit ist er dort heute kulturpolitischer Korrespondent.
„Der Suhrkamp Verlag verlegt keine Bücher, sondern Autoren“, das war das Credo von Siegfried Unseld, der am 28.September 1924 (vor 100 Jahren) in Ulm geboren wurde. Unseld holte Autoren wie Max Frisch, Ingeborg Bachmann, Samuel Beckett, Peter Handke und Thomas Bernhard zum Suhrkamp Verlag. Er schrieb damit nicht nur Literaturgeschichte, sondern verfasste selber zahllose Briefe an seine Autorinnen und Autoren. Als Hausverlag der „Kritischen Theorie“ wurde er wesentlicher Teil der intellektuellen Kulturgeschichte der BRD. Wie schaffte er das? Was birgt die digitale „Siegfried Unseld Chronik“, die ab 28.09. online zugänglich ist? Wie wurde er zur Verlegerlegende? Michael Köhler diskutiert mit Ulrike Anders - Lektorin, Essen, Dr. Helmut Böttiger - Literaturkritiker, Berlin, Dr. Jan Bürger - Siegfried Unseld Archiv, Marbach
31.03.2024 – Der Philosoph Prof. Dr. Norbert Bolz, der Literaturkritiker und Essayist Dr. Walter van Rossum sowie der Rechtsanwalt und Rechtswissenschaftler Dr. habil. Ulrich Vosgerau diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über die schwarze Magie des RKI und die Brisanz des Verborgenen, über die von den Regierungsmedien immer subtiler betriebene Kunst der Skandalisierung, über den Strukturwandel der Öffentlichkeit, die in Wahrheitsverwalter und Häretiker zerfällt, sowie über die längst vollzogene Aufhebung der Gewaltenteilung im Kartellparteienstaat.
Wenn ich die neue Biografie zum 150. Geburtstag lese, weiß ich wieder, dass Hugo von Hofmannsthal für mich immer auch ein problematischer Autor bleibt, stelllt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell in seinen "Gedanken für den Tag" fest. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 02. 2024
Wenn ich die neue Biografie zum 150. Geburtstag lese, weiß ich wieder, dass Hugo von Hofmannsthal für mich immer auch ein problematischer Autor bleibt, stelllt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell in seinen "Gedanken für den Tag" fest. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 02. 2024
Anfänge können die Zeiterfahrung außer Kraft setzen. Ich spüre das schon, wenn ich den ersten Tag in einer anderen Stadt bin, meint Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell in seinen "Gedanken für den Tag" zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 02. 2024
Anfänge können die Zeiterfahrung außer Kraft setzen. Ich spüre das schon, wenn ich den ersten Tag in einer anderen Stadt bin, meint Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell in seinen "Gedanken für den Tag" zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 02. 2024
Die Biografie zeigt einen Mann, der es nicht leicht hatte mit sich: Hofmannsthal war extrem störungsanfällig, immer wieder geriet seine Arbeit ins Stocken. Trotzdem wurde Hugo von Hofmannsthal – nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Max Reinhardt – zum gefeierten Berliner Theaterautor, erzählt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 02. 2024
Die Biografie zeigt einen Mann, der es nicht leicht hatte mit sich: Hofmannsthal war extrem störungsanfällig, immer wieder geriet seine Arbeit ins Stocken. Trotzdem wurde Hugo von Hofmannsthal – nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Max Reinhardt – zum gefeierten Berliner Theaterautor, erzählt Literaturkritiker und Übersetzer Cornelius Hell. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 02. 2024