Swiss playwright and novelist (1911-1991)
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Seine Werke gelten als melancholisch und zugleich humorvoll, mit philosophischer Tiefe und einem ausgeprägten sprachlichen Feinsinn. Nur sieben Bücher schrieb Markus Werner, bis er 2016 im Alter von 71 Jahren verstarb. Werner zählt zu den erfolgreichsten Schweizer Autoren und ist fest in der heimischen Literaturszene verankert. Dennoch wird ihm oft nicht dieselbe literarische Bedeutung zugeschrieben wie etwa Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch. Zu Unrecht findet Literaturredaktorin Nora Zukker (selbst ernannte «Werner-Ultra»): Er gehöre unbestritten in genau jene Runde. In der ersten Folge einer kleinen Spezialreihe von «Apropos» stellt Nora Zukker «Die kalte Schulter» vor, ihr Lieblingsbuch von Markus Werner. Sie erklärt, was den Autor ausmacht und warum das Buch für sie eine der schönsten und traurigsten Liebesgeschichten überhaupt ist. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Sprecherin: Jacky Wechsler Mehr zu Markus Werner Markus Werner und der direkte Weg ins Herz der Dinge Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
durée : 00:58:58 - Théâtre et compagnie - "Quand avez-vous cessé de croire que vous deveniez plus intelligent, ou bien le croyez-vous encore ? Indiquez l'âge." Les comédiens du Jeune Théâtre National adressent à Tiago Rodrigues les grandes questions du Journal de l'écrivain Max Frisch. En direct du festival d'Avignon. - équipe : Sophie-Aude Picon, Oriane Delacroix, Caroline Ouazana Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
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durée : 00:58:58 - Le grand podcast de voyage - "Quand avez-vous cessé de croire que vous deveniez plus intelligent, ou bien le croyez-vous encore ? Indiquez l'âge." Les comédiens du Jeune Théâtre National adressent à Tiago Rodrigues les grandes questions du Journal de l'écrivain Max Frisch. En direct du festival d'Avignon. - équipe : Sophie-Aude Picon, Oriane Delacroix, Caroline Ouazana Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt. Von Helmut Böttiger.
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt. Von Helmut Böttiger.
Ingeborg Bachmann gehört zu den grossen Stimmen der europäischen Nachkriegsmoderne – und zu den widersprüchlichsten. Aufgewachsen im Schatten von Krieg und Nationalsozialismus, findet die 1926 geborene Kärntnerin früh zur Literatur – und macht das Schreiben zu ihrem existenziellen Projekt. Eine atemberaubende Karriere führt die Autorin von Wien über Paris nach Rom. Beziehungen zu Paul Celan und Max Frisch prägen Bachmanns Leben ebenso wie Brüche, Krisen und Rückzüge. In den 1960er-Jahren gerät das Leben der Schriftstellerin zunehmend aus dem Gleichgewicht. Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin wird das Werk Ingeborg Bachmanns aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb – existenziell und künstlerisch. ____________________ Redaktion: Günter Kaindlstorfer ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Dauer: 54'
Die Debatte mit Natascha Freundel, Teresa Präauer und Regina Schilling "Therapie schadet nie." (Teresa Präauer) Ingeborg Bachmann lacht, als sie zum Fernsehreporter sagt: „Die Männer sind unheilbar krank. Wissen Sie das nicht? Alle!“ Die Interviewszene von 1971 ist zentral in Regina Schillings Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“. Zum 100. Geburtstag der solitären Schriftstellerin Bachmann springt hier ihre Aktualität ins Auge: Ihr Erforschen (und Erleiden) dessen, was heute strukturelle männliche Gewalt gegen Frauen genannt wird. Ihre Behauptung eines „Ichs“, das nach einer anderen Freiheit sucht, nach einem anderen „Du“, jenseits männlicher und weiblicher Zuschreibungen. Seit Bachmanns tragischem Tod im September 1973 hat sich viel verändert. Künstlerinnen sind keine Ausnahmen mehr. Geschlechter sind fluide und kommunizieren „auf Augenhöhe“. Wirklich? Die Filmemacherin Regina Schilling und die Schriftstellerin Teresa Präauer denken über das enigmatische Erbe der Ingeborg Bachmann und Frauen im Kunstbetrieb heute nach. Teresa Präauer ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« erhielt 2012 den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt. Seither entstanden zahlreiche Bücher, u. a. ausgezeichnet mit dem Erich-Fried-Preis 2017, dem Ben-Witter-Preis 2022 sowie dem Bremer Literaturpreis 2024 für »Kochen im falschen Jahrhundert«. Demnächst erscheinen: »Nie mehr weinen – Tränenkunde für Fortgeschrittene« (Essay, Residenz Herbst 2026) sowie »Guten Abend, Herr Morgan«, 3.12.2026 Theater in der Josefstadt, Kammerspiele. Regina Schilling ist Dokumentarfilmerin und war 2001 bis 2024 mitverantwortlich für das Programm der lit.COLOGNE. Zu ihren vielfach ausgezeichneten Filmen zählen „Bierbichler“ (2007), „Geschlossene Gesellschaft – Der Missbrauch an der Odenwaldschule“ (2011, Co-Regie Luzia Schmid,) und „Titos Brille“ (2014). „Kulenkampffs Schuhe" (2018) wurde u.a. mit dem Grimme-Preis, dem 3sat-Dokumentarfilmpreis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2022 folgte ihr Künstlerportrait „Igor Levit. No Fear“ und 2023 der ZDF-Dokumentartilm „Diese Sendung ist kein Spiel - die unheimliche Welt des Eduard Zimmermann, Moderator und Erfinder von Aktenzeichen XY“. "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" mit Sandra Hüller, Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch startet am 25.6.2026 in den deutschen Kinos. Kapitel: 00:00:00 Intro und Lieblingssätze 00:03:25 "Die Krankheit der Männer." 00:05:57 Erste Begegnungen mit Bachmann 00:09:23 Bachmann wiederlesen 00:14:23 Erste Gewalterfahrung (Sandra Hüller liest aus "Malina") 00:25:33 "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." 00:28:03 Kunstschaffende Frauen gestern und heute 00:33:53 Mit Männern leben 00:38:26 "Ich habe kein Geschlecht mehr." (Gebärmutter-OP) 00:41:04 Todesarten-Projekt 00:47:31 Aus der männlichen Position erzählen 00:50:57 Lese-Empfehlungen 00:53:27 Zweiter Gedanke: Die Männer sind unheilbar krank? 00:54:58 Outro und Podcast-Tipp: DER VERBOTENE VATER - Schicksal eines französischen Besatzungskinds https://1.ard.de/alles-geschichte-der-verbotene-vater Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Ingeborg Bachmann, deren Geburtstag sich morgen zum 100. Mal jährt, war auch eine leidenschaftlich Liebende. Margarethe von Trottas Film „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ beleuchtet ihre verzweifelte Liebe zu Max Frisch, „Die Geträumten“ von Ruth Beckermann zeigt sie in ihrer tragischen Lebensliebe zu Paul Celan. Literaturkritiker Cornelius Hell widmet Ingeborg Bachmann diese Woche seine „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24.06.2026
Zweifellos zählt Ingeborg Bachmann zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen. In ihrem literarischen Werk, ob Prosa, Lyrik, Essay, Hörspiel, Libretti sezierte sie den Gegenstand. Wahrhaftigkeit forderte sie ein, mit jedem Satz, den sie schrieb: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, so Bachmann. Mit ihren Texten fiel sie auf, auch bei der Gruppe 47, lebte zwischen Klagenfurt, Wien, Zürich, München, Rom, hatte in ihrem Schreiben eine davon geprägte Internationalität und wurde für ihr Werk mit vielen, renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden oder dem Georg-Büchner-Preis. Doch: Wer war Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren wurde und tragisch 1973 im Alter von 47 Jahren in Rom verstarb? Wie lebte sie? Was verbirgt sich hinter ihrem schriftstellerischen Werk? Jemand, der sich mit Ingeborg Bachmann und ihren Texten gründlich auseinandergesetzt hat, ist die Literaturkritikerin Insa Wilke. Viele Jahre gehörte sie zum Jurorenteam des Ingeborg-Bachmann-Preises, zuletzt, bis 2023, war sie Juryvorsitzende. Bei NDR Kultur à la carte spricht Insa Wilke mit Katja Weise zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.
Die Schauspielerin Nina Kunzendorf ist einem breiten Publikum vor allem durch ihre zahlreichen Rollen in Film und Fernsehen ein Begriff. Parallel dazu spricht sie aber auch immer wieder Hörbücher ein und macht Lesungen. In Fellbach bei Stuttgart liest sie zusammen mit ihrem Kollegen Wolfram Koch aus dem Briefwechsel "Wir haben es nicht gut gemacht". Darin gibt die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die in diesem Jahr 100 Jahre alte geworden wäre, Einblicke in ihre Beziehung mit Max Frisch.
Ingeborg Bachmann gehört zu den großen Stimmen der europäischen Nachkriegsmoderne – und zu den widersprüchlichsten. Aufgewachsen im Schatten von Krieg und Nationalsozialismus, findet die 1926 geborene Kärntnerin früh zur Literatur – und macht das Schreiben zu ihrem existenziellen Projekt. Eine atemberaubende Karriere führt die Autorin von Wien über Paris nach Rom. Beziehungen zu Paul Celan und Max Frisch prägen Bachmanns Leben ebenso wie Brüche, Krisen und Rückzüge. In den 1960er-Jahren gerät das Leben der Schriftstellerin zunehmend aus dem Gleichgewicht. Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin wird das Werk Ingeborg Bachmanns aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb – existenziell und künstlerisch.
Friedrich Schiller, Tim Krohn, Martina Clavadetscher. Zum Tag der Schweizer Literatur stellen Markus Gasser und Simon Leuthold Schweizer Bücher vor, die sich auf Schweizer Sagen und Mythen beziehen. Sagen sind literarisch, schon aufgrund ihrer Zutaten: die einfache Erzählung, der geografisch definierte Schauplatz, die Handlung, die für etwas Allgemeineres steht. Dazu greift häufig das Übersinnliche oder Unerklärliche ein. Kein Wunder, bedienen sich Autorinnen und Autoren immer wieder bei Sagenstoffen und schreiben sie weiter. Ohne Schiller wäre Tell vielleicht nie zu grossem Ruhm gekommen. Ohne Frisch wäre Tell der unberührbare Sockelheld geblieben. Literaturclub Buchtipps mit Markus Gasser und Simon Leuthold stellt eine Reihe von Schweizer Romanen vor, deren Wurzeln in der hiesigen Sagenwelt liegen. Buchhinweise: · Martina Clavadetscher. Die Schrecken der anderen. 333 Seiten. C.H. Beck, 2025. · Max Frisch. Wilhelm Tell für die Schule. 112 Seiten. Suhrkamp, 2026. · Sophie Hunger. Walzer für Niemand. 192 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2025. · Tim Krohn. Quartemberkinder. 320. Diogenes, 2018. · Tim Krohn. Vrenelis Gärtli. 432 Seiten. Diogenes, 2010. · Joachim B. Schmidt. Tell. 288 Seiten. Diogenes, 2022. · Hansjörg Schneider. Sennetuntschi. Mit einem Bericht von Thomas Hürlimann und einem Nachwort von Ulrich Weber. 224 Seiten. Diogenes, 2024. · Friedrich Schiller. Wilhelm Tell. 168 Seiten. Reclam, 2025. · C. F. Ramuz. Die grosse Angst in den Bergen. Antiquarisch erhältlich
Nach dem Zweiten Weltkrieg muss sich das Schauspielhaus Zürich neu orientieren. Während viele Künstler in ihre Heimat zurückkehren, rücken die Schweizer Autoren in den Vordergrund. Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt prägen die Nachkriegszeit des Theaters und führen es zu neuen Erfolgen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 endet für das Schauspielhaus Zürich die Ära als «Hochburg des freien Wortes» und Zufluchtsort für verfolgte Künstler. Die Exilbühne braucht es so nicht mehr. Viele Mitglieder des Emigranten-Ensembles zieht es wieder nach Deutschland. Andere wählen den umgekehrten Weg nach Zürich. Nun stehen Emigrantinnen neben Künstlern auf der Bühne, die von den Nazis jahrelang bejubelt worden sind. Das führt zu Spannungen und Kritik. In dieser Phase spielt Dramaturg Kurt Hirschfeld einmal mehr eine entscheidende Rolle. Er fördert gezielt Schweizer Autoren, allen voran Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Frisch, der vor dem Krieg noch ein Kritiker des Schauspielhauses war, feiert kurz vor Kriegsende seine erste Premiere als Theaterautor. Zusammen mit Dürrenmatt prägt er die Nachkriegszeit des Theaters massgeblich. Stücke wie Frischs «Andorra» oder Dürrenmatts «Die Physiker» werden zu grossen Erfolgen und sorgen dafür, dass das Schauspielhaus nochmals eine glanzvolle Zeit hat. Der Ruf des Theaters beruht auf dem Emigranten-Ensemble. Und später auf den Erfolgen von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Ihr Entdecker Kurt Hirschfeld bleibt dem Schauspielhaus ein Leben lang treu bleibt – auch für kurze Zeit noch als Direktor. Nach seinem Tod geht für das Schauspielhaus eine weitere Ära zu Ende. Und danach kann es lange nicht mehr an diese grossen Zeiten anknüpfen. Der Mythos als Exilbühne aber ist bis heute geblieben. ____________________ In dieser Episode zu hören: Dagmar Walser, Theaterredaktorin Pinar Karabulut, Co Intendantin Schauspielhaus Zürich Hannah Schünemann, Chefdramaturgin Schauspielhaus Zürich ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Vera Deragisch ____________________ Literatur: Bachmann, Dieter/Schneider, Rolf (Hsg.) (1987): Das verschonte Haus – Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Ammann Verlag. Neue Schauspiel AG (1978): Vom Variété zum neuen Schauspielhaus – Die Geschichte des Schauspiels in Zürich. Peter Felix. Schoop, Günther (1957): Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Oprecht. Buns, Brigitte/deutsches Theatermuseum (Hsg.) (2007): Werft Eure Hoffnung über die Grenzen. Theater im Schweizer Exil und seine Rückkehr. Henschel. Kröger, Ute /Exinger, Peter (1998): In welchen Zeiten leben wir! Das Schauspielhaus Zürich 1938 -1998. Limmat Verlag. Amrein, Ursula (2004): Los von Berlin. Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das «Dritte Reich», Chronos Verlag. ____________________ Links: SRF2 Kontext über die Bühnen-Diskussion 2021: Kann das weg? – Das Theater um den Pfauen - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Passage 2015: Kurt Hirschfeld – der Zauberer im Zürcher Schauspielhaus - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Schauplatz 1988: https://www.srf.ch/play/tv/schauplatz/video/50-theaterjahre-neue-schauspiel-ag--50-jahre-schauspielhaus?urn=urn:srf:video:51b69199-2663-4193-b99e-456454a4bd25 SRF-Kritik Hirschfeld-Film: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/neu-im-kino-kurt-hirschfeld-spaeter-applaus-fuer-einen-vergessenen ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Es ist die wohl wichtigste Abstimmung des Jahres – und sie polarisiert. Soll die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 auf 10 Millionen gedeckelt werden – oder gefährdet ein solcher Eingriff die Stabilität des Landes? Ein Blick zurück zeigt: Die Schweiz hat eine lange Tradition, wenn es um Migrationsabstimmungen geht. Angefangen in den 60er-Jahren. Die Nachkriegs-Schweiz erlebte einen beispiellosen Boom. Strassen, Tunnel und Häuser entstanden im Akkord. Zwischen 1960 und 1969 verdoppelte sich auch die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte von 500'000 auf eine Million. Max Frisch schrieb damals den berühmten Satz: «Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.» In der ersten von zwei Spezialfolgen zur 10-Millionen-Initiative blicken die beiden «Apropos»-Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser auf die Geschichte der Migrationsinitiativen. Von der Debatte um die «Überfremdung» seit dem Ersten Weltkrieg über die Schwarzenbach-Initiative von 1970 – die knapp scheiterte und dennoch Politik machte – bis zur Einführung der Zuwanderungskontingente und später der Personenfreizügigkeit. Hosts: Alexandra Aregger und Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema «Die SVP spürt, dass etwas in der Luft liegt»: Warum der Abstimmungskampf jetzt aggressiver wird Kein anderes Land stimmt so oft über Ausländerfragen ab wie wir. Wieso? Was der einstige Hass auf «Tschinggen» mit der SVP-Initiative zu tun hat Wie viele Fachkräfte wandern tatsächlich in die Schweiz ein? Die Argumente der SVP im Faktencheck «Das ist ein Schock» – knappe Mehrheit will Ja zur 10-Millionen-Initiative sagen EU-Bürgerinnen, Asylbewerber und Ukraine-Flüchtlinge: Warum die Schweiz wirklich wächst Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In meinem persönlichen Umfeld ist eine Person an Demenz erkrankt. Noch bewältigt sie ihren Alltag erstaunlich gut, aber es kommt immer mal wieder zu rätselhaften Ereignissen. Ein Problem dabei ist, dass die Person kaum mehr zuverlässig Auskunft geben kann. Sie beantwortet Fragen immer prompt und sicher. Manchmal stimmt, was sie sagt, manchmal ist es offensichtlich falsch. Sie selbst ist immer überzeugt davon, die Wahrheit zu sagen. Wir benötigen zuweilen fast schon detektivische Anstrengungen, um herauszufinden, was wahr ist und was falsch. Mich erinnert das an Halluzinationen der Künstlichen Intelligenz: Auch die KI kann uns mit derselben Sicherheit die ganze Wahrheit und völligen Quatsch verkünden. Sie erfindet Gerichtsurteile, Zeitungsartikel, ja ganze Bücher und bleibt manchmal bei ihren Behauptungen, auch wenn man sie darauf hinweist. Was haben Demenz und KI gemeinsam? Wie verlässlich sind unsere Erinnerungen, ja: unsere Wahrnehmungen? Sind wir der KI ähnlicher als uns lieb ist? Einen wichtigen Unterschied kennen wir alle: Anders als Menschen, die sich ganz wörtlich einen blutigen Schädel holen, wenn sie die Welt falsch einschätzen, haben die Halluzinationen keine Konsequenzen für die KI. Eine wichtige Anregung habe ich in «Homo Faber» von Max Frisch gefunden. Damit Sie ganz konkret davon profitieren können, habe ich Ihnen auch diese Woche ein Denkwerkzeug gebaut: den Faber-Test, der Ihnen hilft, sich Ihrer Körperlichkeit bewusst zu werden.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
durée : 00:40:55 - Les Nuits de France Culture - par : Albane Penaranda - réalisation : Mathias Le Gargasson, Antoine Dhulster, Rafik Zénine, Vincent Abouchar, Emily Vallat, Hassane M'Béchour, INA Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
I carteggi dei grandi scrittori e delle grandi scrittrici ci raccontano di storie e relazioni umane, delle loro profondità e complessità. Ci strappano sorrisi, ci aprono mondi, ci regalano dettagli inediti dei loro lavori letterari ma anche testi che sono di per sé letteratura, talvolta magnifica letteratura. Vale sicuramente per il carteggio tra Ingeborg Bachmann e Max Frisch così come per quello tra la poetessa austriaca e il premio Nobel tedesco per la letteratura Heinrich Böll.Entrambi usciti in tedesco, il primo nel 2022, il secondo lo scorso anno, sono di fondamentale importanza. Wir haben es nicht gut gemacht fa chiarezza e scagiona l'autore di Homo Faber dalla responsabilità di aver avuto un ruolo nella morte della sua amata Ingeborg. Was machen wir aus unserem Leben invece è il racconto di una tenera amicizia e di un rapporto solidale tra due scrittori nel mondo editoriale tedesco della seconda metà del Novecento. Non solo, nei due carteggi scopriamo una Ingeborg Bachmann diversa, innamorata, fragile e combattuta nel primo; leggera, accogliente, ironica e determinata nel secondo.A guidarci nella scoperta dei due carteggi sarà Renate Langer, germanista, curatrice di entrambi i volumi e grande esperta dell'autrice di Malina. Preparatevi ad un viaggio letterario e non solo che non si conclude qui ma proseguirà con altri importanti carteggi pubblicati di recente come quello tra Gottfried Benn e la figlia Nele o quello tra Joseph Roth e Stefan Zweig appena tradotto e uscito per Adelphi.
I carteggi dei grandi scrittori e delle grandi scrittrici ci raccontano di storie e relazioni umane, delle loro profondità e complessità. Ci strappano sorrisi, ci aprono mondi, ci regalano dettagli inediti dei loro lavori letterari ma anche testi che sono di per sé letteratura, talvolta magnifica letteratura. Vale sicuramente per il carteggio tra Ingeborg Bachmann e Max Frisch così come per quello tra la poetessa austriaca e il premio Nobel tedesco per la letteratura Heinrich Böll.Entrambi usciti in tedesco, il primo nel 2022, il secondo lo scorso anno, sono di fondamentale importanza. Wir haben es nicht gut gemacht fa chiarezza e scagiona l'autore di Homo Faber dalla responsabilità di aver avuto un ruolo nella morte della sua amata Ingeborg. Was machen wir aus unserem Leben invece è il racconto di una tenera amicizia e di un rapporto solidale tra due scrittori nel mondo editoriale tedesco della seconda metà del Novecento. Non solo, nei due carteggi scopriamo una Ingeborg Bachmann diversa, innamorata, fragile e combattuta nel primo; leggera, accogliente, ironica e determinata nel secondo.A guidarci nella scoperta dei due carteggi sarà Renate Langer, germanista, curatrice di entrambi i volumi e grande esperta dell'autrice di Malina. Preparatevi ad un viaggio letterario e non solo che non si conclude qui ma proseguirà con altri importanti carteggi pubblicati di recente come quello tra Gottfried Benn e la figlia Nele o quello tra Joseph Roth e Stefan Zweig appena tradotto e uscito per Adelphi.
I carteggi dei grandi scrittori e delle grandi scrittrici ci raccontano di storie e relazioni umane, delle loro profondità e complessità. Ci strappano sorrisi, ci aprono mondi, ci regalano dettagli inediti dei loro lavori letterari ma anche testi che sono di per sé letteratura, talvolta magnifica letteratura. Vale sicuramente per il carteggio tra Ingeborg Bachmann e Max Frisch così come per quello tra la poetessa austriaca e il premio Nobel tedesco per la letteratura Heinrich Böll. Entrambi usciti in tedesco, il primo nel 2022, il secondo lo scorso anno, sono di fondamentale importanza. Wir haben es nicht gut gemacht fa chiarezza e scagiona l'autore di Homo Faber dalla responsabilità di aver avuto un ruolo nella morte della sua amata Ingeborg. Was machen wir aus unserem Leben invece è il racconto di una tenera amicizia e di un rapporto solidale tra due scrittori nel mondo editoriale tedesco della seconda metà del Novecento. A guidarci nella scoperta dei due carteggi sarà Renate Langer, germanista, curatrice di entrambi i volumi e grande esperta dell'autrice di Malina. Preparatevi ad un viaggio letterario e non solo che non si conclude qui ma proseguirà con altri importanti carteggi pubblicati di recente come quello tra Gottfried Benn e la figlia Nele o quello tra Joseph Roth e Stefan Zweig appena tradotto e uscito per Adelphi.
I carteggi dei grandi scrittori e delle grandi scrittrici ci raccontano di storie e relazioni umane, delle loro profondità e complessità. Ci strappano sorrisi, ci aprono mondi, ci regalano dettagli inediti dei loro lavori letterari ma anche testi che sono di per sé letteratura, talvolta magnifica letteratura. Vale sicuramente per il carteggio tra Ingeborg Bachmann e Max Frisch così come per quello tra la poetessa austriaca e il premio Nobel tedesco per la letteratura Heinrich Böll. Entrambi usciti in tedesco, il primo nel 2022, il secondo lo scorso anno, sono di fondamentale importanza. Wir haben es nicht gut gemacht fa chiarezza e scagiona l'autore di Homo Faber dalla responsabilità di aver avuto un ruolo nella morte della sua amata Ingeborg. Was machen wir aus unserem Leben invece è il racconto di una tenera amicizia e di un rapporto solidale tra due scrittori nel mondo editoriale tedesco della seconda metà del Novecento. A guidarci nella scoperta dei due carteggi sarà Renate Langer, germanista, curatrice di entrambi i volumi e grande esperta dell'autrice di Malina. Preparatevi ad un viaggio letterario e non solo che non si conclude qui ma proseguirà con altri importanti carteggi pubblicati di recente come quello tra Gottfried Benn e la figlia Nele o quello tra Joseph Roth e Stefan Zweig appena tradotto e uscito per Adelphi.
Ein Dauerbrenner seit Erscheinen, nicht nur in deutschen Gymnasien im Unterricht und im Abitur: Im Grunde auf den Weltbuehnen aller Theater around the Globe.Why?Wie kann ein Drama so viel Wirkung entfalten?Wie sieht es aus im Kopf des Architekten Max Frisch, dass er ein Theaterstueck mit dieser Kraft gleich Power in Sprache fassen konnte?Warum gehen Menschen denn ins Theater?Vorhang auf, sprach Faust: Die Welt als Buehne von Trump und Co und anderen Gestalten, die keine Bildung kennen, oder besser und schlichter Gier und Macht und Sex und Golf als Sinn des Lebens defienieren!Wie sieht es denn aus mit unseren Schulen, den Milliardengraebern? Die Unsummen von Geld verschwenden, statt ihre Kernaufgaben zu erkennen.Bildung gleich Bildung der Persona.Wissen als NeugierZeichen und SignalOrientierung und Life Skills.Der Autor Peter H Bloecker hat in deutschen Gymnasien und Schulen im Ausland in Namibia und Australien viel Material gesammelt, das ihm jetzt erlaubt, in vielen Sprachen das bereitzustellen, was er als Schulmeister und eifriger Leser selbst verstanden hat: Der Weg zur Hoelle ist gepflastert mit gut gemeinten Intentionen.Music is not the only Language, however Noam Chomsky has designed his theory of universal grammar only to pave the way towards a peaceful world, like John Lennon (RIP) and many other talented musicians have summed it all up: Love, love, love ....All you need is LOVE.And do not trust the Greek Gods like ZEUS: What shall I do, he said, if all the Gods are completely drunk?Weib, Wein und Gesang?If you can hear the silent sounds of silence and wish to find the bidge over troubled waters, follow me here on my Wordpress Blogs on Higher Education plus Life Skills.KIndly from the Gold Coast in Queensland Australia, where the light is gold in the mornings, Your Coach of Learning German OnlinePeter H BloeckerFools Day 01 Apr 2026, local time 9:00amMorgenstund hat Gold im Mund.
Ich bin nicht Stiller (Max Frisch).Max Frisch begründet das biblische Bildnisverbot („Du sollst dir kein Bildnis machen“) nicht theologisch, sondern als eine existenzielle Ethik, die den Kern der menschlichen Identität und Freiheit schützt. Seine philosophische Begründung lässt sich in mehreren zentralen Punkten zusammenfassen:Frisch übernimmt das zweite Gebot aus dem Alten Testament, transformiert es jedoch in eine zwischenmenschliche Forderung. Für ihn ist das Erstellen eines Bildnisses von einem Mitmenschen ein Akt der moralischen Anmaßung. Er fordert, dass wir andere Menschen stets als lebendige, sich ständig verändernde und unreduzierbare Wesen wahrnehmen müssen.Die philosophische Gefahr des Bildnisses liegt in der Fixierung. Sobald man sich ein fertiges Bild von jemandem macht, presst man das Gegenüber in eine „bequeme Version“ und beraubt es seiner Entwicklungsmöglichkeiten.Identität als Erzählung: In Werken wie Mein Name sei Gantenbein zeigt Frisch, dass das Ich keine feste Entität ist, sondern ein beständiger Akt des Erzählens, der ständiger Revision bedarf.Der Begriff des „Phoney“: Salinger im Roman Der Faenger im Roggen (USA). Pflichtlektuere, Kritik der erwachsenen Heuchler weltweit am Beispiel New York.Frischs Bildnisverbot ist auch eine Antwort auf die Katastrophen der Moderne. Er begriff die Grausamkeiten des 20. Jahrhunderts (wie den Holocaust) als Produkt einer rationalen, technologischen Tendenz zur Kategorisierung und Bildfixierung.Das Bildnis ersetzt im Modell Andorra den lebendigen Menschen durch ein soziales Konstrukt (das Vorurteil), was letztlich zu dessen Vernichtung führt.Philosophisch verortet Frisch die Wahrheit und das eigentliche Leben in der Lücke zwischen dem festen Bild und dem lebendigen Menschen. Er ist der Überzeugung, dass eine echte Begegnung mit dem Wirklichen nur dort stattfinden kann, wo man bereit ist, das Bildnis immer wieder zu demontieren. Literatur hat für ihn die Aufgabe, in dieser Lücke zu existieren und die Festschreibung von Identität zu verhindern.Zusammenfassend ist das Bildnisverbot bei Frisch der Schutzraum der menschlichen Unverfügbarkeit. Wer sich ein Bild macht, begeht einen „Verrat“ am Lebendigen.1. Vom theologischen Gebot zur existenziellen Ethik2. Kritik der Fixierung und Reduktion3. Zivilisationskritik und Kritik der Massenmedien 4. Die „Lücke“ als Ort der Wahrheit 5. The cultural Gap and Society.Das Drama Andris (der Andere) steht fuer sich selbst und braucht keine langen Erklaerungen: In deutschen Gymnasien ist es seit es auf die Buehne kam quasi Pflichtlektuere. Die AfD in Deutschland oder Pauline Hanson in Australien Trump in den USA nutzen die Mechanisierung fuer ihre Propaganda, um an die Macht zu gelangen.Power corrupts, wie die Gruenen gerade gelernt haben. Oder auch nicht.
Morgen beginnt die Karwoche, eine Zeit, die uns an das erinnert, was Menschen als Dunkelstes tun können. Der Schriftsteller Max Frisch hat einmal ganz hart formuliert: "Gesetzt den Fall, Sie haben noch keinen umgebracht. Womit erklären Sie sich das?" Ein unbequemer Gedanke, der uns aus der Komfortzone holt. Denn er erlaubt uns nicht, Gewalt immer nur bei den anderen zu verorten, bei den Fanatikern, bei den Tätern, die in den Nachrichten kommen, bei denen, die die großen Konflikte dieser Welt lenken. Max Frisch hat nach dir gefragt, nach dem, was in dir steckt, und auch natürlich in mir.Wir Menschen reden gern davon, das Gute zu wollen, und doch kennen wir alle dunkle Regungen, verletzten Stolz, Machtfantasie, Rivalität und ab und an auch Rache. Die kleinen Kriege im Alltag, in Worten und im Schweigen, in der Kälte, sie zeigen uns, Gewalt beginnt selten mit der Faust, sie beginnt in deinem Herzen.Die Bibel ist da erstaunlich ehrlich, sie verschweigt nicht, wozu wir Menschen fähig sind, auch im Namen Gottes, Menschen, die überzeugt sind, im Recht zu sein, die nicht ertragen, dass jemand anders glaubt, denkt oder hofft. Hass, Verleumdung und Gewalt, sie gehören zur Geschichte der Menschheit und auch zur Geschichte des Glaubens. Und sie sind, weiß Gott, nicht eine ferne Vergangenheit. Deshalb brauchen wir christliche Hoffnung, die nicht naiv sein will.Die Mystikerin Madeleine Delbrêl sagt: "Der Christ liebt niemals christlich, wenn er das Böse außer Acht lässt." Liebe heißt nicht, das Dunkle zu verdrängen, sondern ihm etwas entgegenzusetzen. Vielleicht beginnt der Friede genau hier, indem ich mir eingestehe, wozu auch ich manchmal fähig wäre und mich trotzdem immer neu für einen anderen, einen neuen Weg entscheide: für das Wort statt der Härte, für Vergebung statt Vergeltung, für die leise, aber starke Hoffnung, für die auch diese Karwoche stehen wird.Die Liebe hat am Ende mehr Recht als der Hass.
Hueck, Carsten www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
In dieser Folge gibt es 20 % auf alles, außer Tiernahrung und natürlich auch großartige Themen: WOW Varieté in Mainz, Trumpf Quartett, Apple Watch, Google Maps vs Apple Karten, Jim Carrey spricht französisch, das Abitur von Max Frisch, das Reisefiasko, die Schuhe sind weg, Illusionen im Baummarkt, im Supermarkt und Klugscheisser. Diese Episode ist leichter zu finden, als ein Baumarktmitarbeiter. Also bitte anhören! HIER KANNST DU UNS ÜBERALL HÖREN: https://linktr.ee/komischegespraeche HIER KANNST DU UNS AUF KAFFEE EINLADEN: https://ko-fi.com/komischegespraechepodcast HIER GEHT ES ZUR KOMISCHE MUSIKE PLAYLIST AUF SPOTIFY: https://tinyurl.com/komischeMusike
(00:31) Da hat die Literaturwelt nicht schlecht gestaunt: Fast hundert Jahre nachdem Max Frisch ihn verfasst hat, wurde letzten Dezember sein Maturaufsatz entdeckt. Nun ist er erschienen unter dem Titel: «Bitte nicht ins Buch kritzeln!» Weitere Themen: (05:13) Netflix steigt aus: Warner Brothers Discovery vor Übernahme. (06:01) «Hair» in St. Gallen: Das legendäre Musical kehrt zurück. (10:33) «Collapse in 5 acts»: Simone Aughterlonys neues Stück in der Gessnerallee in Zürich. (15:03) Inszenierte Kriege: Ausstellung «Murten, ausgeschlachtet» am Bernischen Historischen Museum. (19:27) Emmentaler Regionalmuseum «Chüechlihus»: Mit «Entsammeln» auf neuen Wegen.
Weitere spannende Geschichten findet ihr in der aktuellen Ausgabe 03.2026 von DAMALS - Das Magazin für Geschichte.Folgt uns auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform und in den Sozialen Medien:Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/podcast/id1526985154Spotify: https://spoti.fi/2Ek5jIhFacebook: https://www.facebook.com/damalspodcast/Twitter: https://twitter.com/damalspodcastInstagram: https://www.instagram.com/damalsundheute_podcast/ Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
durée : 00:10:02 - Les Nuits de France Culture - par : Albane Penaranda - Dans le troisième et dernier entretien que donnait Max Frisch à Marie-Hélène Baconnet en janvier 1976, l'écrivain suisse de langue allemande évoquait sa relation avec les femmes, dans la vie, mais aussi dans ses pièces et romans. - réalisation : Virginie Mourthé - invités : Max Frisch
durée : 00:09:46 - Les Nuits de France Culture - par : Albane Penaranda - Dans cet entretien de Max Frisch au micro de Marie-Hélène Baconnet en janvier 1976, l'écrivain évoque sa relation avec Bertolt Brecht à qui il porte une immense admiration, mais à qui il s'oppose sur la question du communisme. - réalisation : Virginie Mourthé - invités : Max Frisch
durée : 00:11:55 - Les Nuits de France Culture - par : Albane Penaranda, Mathias Le Gargasson, Antoine Dhulster - Dans cet entretien de Max Frisch, au micro de Marie-Hélène Baconnet en janvier 1976, l'écrivain suisse de langue allemande évoque la présence de la révolte et le désir de révolution qui transparaissent dans ses pièces et romans. - réalisation : Virginie Mourthé - invités : Max Frisch
Pflüger, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Rinke, Moritz www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
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Hruschka, Lynn www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Mit „Stiller“ gelang Max Frisch 1954 der Durchbruch. Der Roman erzählt von einem Künstler, der mit sich selbst hadert und sich schließlich als ein Anderer ausgibt. Die Kinoversion macht aus dem sperrigen Stoff eine zugängliche Geschichte über die Sehnsucht, sich selbst zu entkommen.
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Sie waren das berühmteste Paar der deutschsprachigen Literatur: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Ihre Briefe sprechen allerdings von einer unglücklichen Liebesbeziehung. Um das Ende dieser Liebe geht es heute in den Gedanken für den Tag der Philosophin und Autorin Mirjam Metze: Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22.10 .2025
Nach der Verfilmung von «Zwingli» wagt sich der Zürcher Regisseur an Weltliteratur, an Max Frischs «Stiller». Wie er es geschafft hat, das Werk voller Rückblenden und eingeschobener Geschichten, voller innerer Vorgänge auf die Leinwand zu bringen, erzählt er im Tagesgespräch. Max Frisch erzählt die Geschichte eines Mannes, der an der Schweizer Grenze festgenommen wird. Er behauptet, Amerikaner zu sein, steht aber im Verdacht, der verschwundene Bildhauer Anatol Stiller zu sein, dem man Beteiligung an einem Mord zuschreibt. Der Film wirft viele Fragen zur Identität auf: Darf ein Mensch sich verändern? Kann er das überhaupt? Wie sehr sind wir selbst für unser Bild in den Augen anderer verantwortlich? Wie sehr zwingen uns andere ein Bild von uns auf? In Zeiten von Social Media, Selfies und Datingplattformen sehr aktuelle Themen, die Regisseur Stefan Haupt aufnimmt, obwohl der Film in den 50er Jahren spielt.
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Warum sollte man Frischs berühmten Roman heute noch lesen? Anlässlich seiner Verfilmung diskutiert Laura de Weck mit Elke Heidenreich, Thomas Strässle und dem deutschen Schauspielstar Albrecht Schuch. Ebenfalls im Gespräch: der gefeierte Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger. «Stiller» war 1954 der literarische Durchbruch für Max Frisch. Ein dichter Roman, der wenig äussere Handlung beschreibt, dafür umso mehr innere Konflikte um die Identität. Lange galt der Stoff als unverfilmbar. In einer SRF-Koproduktion hat es Regisseur Stefan Haupt nun erstmals gewagt. Anlässlich der Verfilmung hat der «Literaturclub» das Buch neu gelesen. «Botanik des Wahnsinns» ist ein zärtlicher Roman um ein hartes Thema. Er.kreist um einen jungen Mann, dessen Eltern und Großeltern psychisch krank waren. Nun befürchtet er, selber depressiv zu werden. Es ist das Debüt des Theaterautors und Psychotherapeuten Leon Engler. Dieser verbindet sein literarisches Talent mit grossem Wissen über psychische Erkrankungen. Mit ihrem Roman «Die Holländerin» ist die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger für den deutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert. Das Buch kreist um einen realen Fall, bei dem zwei junge Touristinnen im Urwald von Panama verschwunden sind. Eine erfolgreiche Schriftstellerin berichtet, wie sie als Chronistin eine Rekonstruktion dieses Falls durch einen manischen Theatermacher begleitete. «Das Schwarz an den Händen meines Vaters» beschreibt das Aufwachsen in einer Familie, die geprägt ist von Alkohol. Es ist, als hätte Motte zwei Väter: einen, der liebevoll ist und mit ihr spielt. Und einen Vater, der sich volltrunken die Hand absägt. Die Autorin des bewegenden Romans, Lena Schätte, arbeitet als Krankenschwester und hat literarisches Schreiben studiert.
100 Jahre Schweizer Hörspiel! Mit einem Klassiker der Weltliteratur, der zuerst als Hörspiel produziert wurde – vor Adaptionen für Bühne und Leinwand. Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Brandstifter gehen um in der Stadt, doch Herrn Biedermann kümmert das nicht, solange es ihn nicht trifft. Und als es ihn trifft, will er es nicht wahrhaben – selbst dann nicht, als zwei Männer Benzinfässer in sein Haus schaffen. Höhepunkt ist ein opulentes Essen, das Biedermann seinen neuen Duzfreunden Schmitz und Eisenring gibt. Als sie ihn um Streichhölzer bitten, um auftragsgemäss sein Haus in Brand zu setzen, drückt er ihnen selbst die Streichhölzer in die Hand – als «Vertrauensbeweis». Das Stück entlarvt präzise eine Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Der Biedermann-Stoff taucht zuerst im «Tagebuch 1946–49» unter dem Titel «Burleske» auf. Aus dieser Skizze entwickelte Frisch 1953 das Hörspiel «Herr Biedermann und die Brandstifter». ____________________ Mit: Max Hauffer (Herr Biedermann), Walburga Gmür (Frau Biedermann), Erwin Parker (Schmitz), Friedrich Braun (Eisenring), Anneliese Betschart (Dienstmädchen) und Fritz Nussbaum ____________________ Regie: Hans Bänninger ____________________ Produktion: SRF 1953 ____________________ Dauer: 58'
Als eine der ersten Fotoreporterinnen bereiste Pia Zanetti die Welt. Eine Pionierin nennen mag sie sich trotzdem nicht. Lieber erzählt sie von den Menschen, die sie in den letzten 60 Jahren kennengelernt und fotografiert hat – von Musikern über Minenarbeiter bis zu Vivienne Westwood und Max Frisch. Wenn Pia Zanetti mit ihrer Kamera unterwegs ist, hat sie ein Ziel vor Augen: «Den Stolz, die Intelligenz, die Schönheit der Menschen zu zeigen.» Das galt für die afroamerikanischen Jazzmusiker, zu denen sie sich als 18-Jährige an einem Konzert in Basel mit einem Trick Zugang verschaffte. Die Frauen in Mexiko, die bei der Arbeit auf dem Feld ihre Kinder auf dem Rücken trugen und Zanetti darüber nachdenken liessen, was es für sie selbst bedeuten würde, Mutter zu sein. Die Bewohnerinnen und Bewohner eines indischen Dorfes, die die Traurigkeit eines Schweizer Volksliedes kaum ertragen konnten. Die Fotografie habe ihr Türen geöffnet: «Ich finde es einmalig, dass man dank dieses Berufs an Orte kommt, wo man sonst nie hingehen würde.» Angetrieben von ihrer Neugierde und einem starken Gerechtigkeitssinn produzierte Pia Zanetti – oft gemeinsam mit ihrem Mann Gerardo, einem Journalisten – Fotoreportagen für renommierte Magazine. «Ich habe mich immer gefragt: Wie kann ich vermitteln, wie die Menschen leben, was das Leben ist?» So dokumentierte Zanetti auch politische und soziale Zustände, die sie selbst fassungslos zurückliessen. Etwa die Apartheid in Südafrika; die «whites only»-Schilder an den Badestränden, das Billigfleisch in den Metzgereien, das für die Angestellten bestimmt war – «und das man hier nicht einmal einem Tier vorsetzen würde». Doch auch Porträts von berühmten Persönlichkeiten wie Max Frisch, der Designerin Vivienne Westwood oder des Regisseurs Federico Fellini gehören zu ihren Arbeiten. Festgehalten sind sie in ihrem neuen Buch, das im Verlag «Edizioni Periferia» erschienen ist und als eines der schönsten Schweizer Bücher des Jahres 2023 ausgezeichnet wurde. Wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag blickt Pia Zanetti in «Musik für einen Gast» auf ihr reiches, erfülltes Leben zurück – und nach vorne, auf alles, was es noch bringen mag. Die Musiktitel: - Art Blakey's Jazz Messengers – No hay problema - Fatima Dunn – Anneli, wo bisch geschter gsi - Lucio Dalla – Piazza Grande - Pink Martini – Amado mio - Mercedes Sosa – Gracias a la vida Erstsendung: 23.06.2024
Los títulos de la entrega de hoy de La ContraPortada, el especial de libros de La ContraCrónica son: 0:00 Introducción 2:43 "Putinistán" de Xavier Colás - https://amzn.to/45hkpHG 38:37 "Zorba el griego" de Nikos Kazantzakis - https://amzn.to/3U9lyfi 45:08 "The arsonists" de Max Frisch - https://amzn.to/45xkDLW Consulta los mejores libros de la semana en La ContraBiblioteca - https://diazvillanueva.com/la-contrabiblioteca/ · Canal de Telegram: https://t.me/lacontracronica · “Contra la Revolución Francesa”… https://amzn.to/4aF0LpZ · “Hispanos. Breve historia de los pueblos de habla hispana”… https://amzn.to/428js1G · “La ContraHistoria de España. Auge, caída y vuelta a empezar de un país en 28 episodios”… https://amzn.to/3kXcZ6i · “Lutero, Calvino y Trento, la Reforma que no fue”… https://amzn.to/3shKOlK · “La ContraHistoria del comunismo”… https://amzn.to/39QP2KE Apoya La Contra en: · Patreon... https://www.patreon.com/diazvillanueva · iVoox... https://www.ivoox.com/podcast-contracronica_sq_f1267769_1.html · Paypal... https://www.paypal.me/diazvillanueva Sígueme en: · Web... https://diazvillanueva.com · Twitter... @diazvillanueva · Facebook... https://www.facebook.com/fernandodiazvillanueva1/ · Instagram... https://www.instagram.com/diazvillanueva · Linkedin… https://www.linkedin.com/in/fernando-d%C3%ADaz-villanueva-7303865/ · Flickr... https://www.flickr.com/photos/147276463@N05/?/ · Pinterest... https://www.pinterest.com/fernandodiazvillanueva Encuentra mis libros en: · Amazon... https://www.amazon.es/Fernando-Diaz-Villanueva/e/B00J2ASBXM #FernandoDiazVillanueva #putin #zorba Escucha el episodio completo en la app de iVoox, o descubre todo el catálogo de iVoox Originals
Im heutigen Doppelpunkt mit Roger Schawinski ist Julian Schütt zu Gast. Soeben ist sein zweiter Band der Biografie über Max Frisch erschienen. Ein spannendes Gespräch für alle, die erfahren möchten, wer der wohl wichtigste Schweizer Schriftsteller seit dem zweiten Weltkrieg - neben Dürrenmatt - als Mensch wirklich war. Songs: Tricks - Sophie Hunger, La Chanson Bleue - Stephan Eicher, Kiss - Prince, Walk On The Wild Side - Lou Reed
Gutzeit, Angela www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Das grosse Finale des Eurovision Song Contest 2025 in Basel, neue israelische Grossoffensive in Gaza, Trump ist auch als Präsident Geschäftsmann, Max Frisch – wie Frauen sein Leben und Werk prägten
In Max Frischs Leben vermischte sich Privates mit Öffentlichem, Künstlerisches mit Politischem. Und dies weit mehr als bisher angenommen. Dies weist der Literaturwissenschafter Julian Schütt in der ersten umfassenden Max Frisch-Biografie nach. Er ist zu Gast bei Felix Münger. Nach dem ersten Band der Biografie über die Jahre von 1911 bis 1954 widmet sich der aktuell erscheinende zweite Teil der Zeit bis zu Frischs Tod 1991. Auf der Grundlage von bislang unveröffentlichten Briefwechseln und Notizbüchern zeigt Julian Schütt etwa die enorme Bedeutung auf, die Frischs zahlreiche Frauenbeziehungen für die Entwicklung des Autors hatten. Auch schildert der Biograf, wie sehr Hauptwerke wie «Homo Faber» oder «Andorra» eng verbunden sind mit Frischs persönlicher Entwicklung. Buchhinweis: Julian Schütt: Max Frisch. Biographie einer Instanz, Suhrkamp 2025.