Soviet sector of Berlin between 1949 and 1990
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„The End is Near, Here”. Heißt das große Fotobuch von Michael Dressel, entstanden am Vorabend der Wahl von Donald Trump zum 47. US-Präsidenten. In seiner Street-Fotographie wird ein Land sichtbar, das viel soziales Elend und waffenstarrenden Schrecken produziert – insgesamt eine Gesellschaft am Abgrund. Geboren 1958 in Ost-Berlin, verbrachte Michael Dressel nach missglückter Flucht zwei Jahre in DDR-Gefängnissen. Dann Ausreise nach West-Berlin und weiter nach Los Angeles, wo er seither vornehmlich lebt. Als Fotograf wurde er vor allem durch seinen scharfen Blick auf Menschen im Alltag bekannt.
Was als Schnapsidee in einer Berliner Bar begonnen hat, das bezahlt Alec Völkel heute die Miete: The BossHoss. 2004 notieren Völkel und sein Freund und Arbeitskollege Sascha Vollmer auf einem Bierdeckel, dass sie Pop- und Rock-Hits zu Country-Songs umbauen könnten. Der anfängliche Spaß ist längst zu einer gut geölten Live-Maschine mit zehn Studioalben (und selbstverständlich eigenen Songs) geworden. Dabei hat der 1972 in Ost-Berlin geborene und im Prenzlauer Berg aufgewachsene Völkel zum Zeitpunkt der Schnapsidee längst einige Bands hinter sich. Mit Sludgehat und Boon tobt er sich zwischen Grunge, Noise und Alternative-Metal aus, Teheran Taxi ist Emo/Indie auf Deutsch. Nur zum Erfolg reicht es nicht, aber immerhin zum Ausleben der Leidenschaft. Völkel ist seit klein auf begeisterter Musikfan. Im Urlaub in Budapest sieht er zufällig vom Balkon aus Iron Maiden. Er liebt Hard Rock, Metal, Punk, Hardcore, aber hat auch ein Herz für Pop. Pünktlich zum Eintritt in die 90er wird er volljährig. Der Mauerfall beschert ihm ganz neue Möglichkeiten, sich in Berlin musikalisch auszuprobieren, Konzerte zu besuchen, Trends mitzumachen. Völkel erzählt von all dem leidenschaftlich und mit Selbstironie. Die Cowboy-Jokes in Sachen BossHoss sind alle gemacht. Nur: Die Band ist für ihn kein Witz, dafür steckt da zu viel Arbeit drin. Und prominente Fans wie Arnold Schwarzenegger, auf dessen Gartenparty sie gespielt haben, sprechen eh für sich. Im ausführlichen Gespräch erfahren wir, woher The BossHoss ihren Namen haben und wie das mit dem Gastbeitrag von Soul-Sängerin Dionne Warwick gelaufen ist. Es geht um das DDR-Label Amiga, um ältere Kumpels, die einem die Musikwelt erweitern und was er sich von seinem Begrüßungsgeld gekauft hat. Und um das Teamwork mit seinem besten Freund und Kreativpartner Vollmer als Jury-Kollegen in "The Voice Of Germany". Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute vor 50 Jahren begann in Ost-Berlin der IX. Parteitag der SED, der unter anderem ein neues Parteiprogramm verabschiedete.
Vom Findelkind aus Ost-Berlin zur 14-fachen Wrestling-Weltmeisterin: Jazzy Gabert alias "Alpha Female" kämpfte sich bis zur WWE, bricht Rollenbilder, macht Wrestling in Thüringen salonfähig und schafft Safe Spaces für Frauen.
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Davon träumen wahrscheinlich alle Menschen, die mit Musik zu tun haben: neben den ganzen Super-Erfolgen und ausverkauften Konzerten diesen einen Song zu haben, der später zu so etwas wie einem geflügelten Wort wird, zu einer Redewendung, die dann nicht mehr von der Person an sich zu trennen ist. Wer fällt Euch ein bei „Nur mal kurz die Welt retten“? Genau. Tim Bendzko, 1985 in Ost-Berlin geboren, Sportgymnasium, Gitarrenunterricht, mit 16 eigene Songs, ein paar Semester Evangelische Theologie, noch ein paar Volten, bevor er seinen Platz als Sänger fand, der sogenannte Durchbruch kam 2011. Das letzte - und auch erste - Mal traf ich ihn bei Proben für ein Konzert auf der legendären Waldbühne, jetzt sitzt er mir in meinem Studio gegenüber und ich war gleichermaßen gespannt wie erfreut, denn Tim erzählt sehr unterhaltsam vom Kochen-Lernen und Selbstmachen, von veganen Phasen und Energie-Explosionen, Fertiggerichten und einem Fokus auf Weizen, vom Campen und Grillen, dem immergleichen Lieblingsgericht beim Italiener und - klaglos lässt er sich zu einem Küchengeräte-Ranking überreden, das er voller Bravour absolviert. ** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Marlene Buchholz ist ein "tough cookie", eine erfolgreiche Business-Frau, die zwar effizient ist, aber auch als empathielos gilt. Damit sie die Nachfolge des CEO bei Aviola antreten kann, wird sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitskurs bei dem erfolgreichen Coach Alex Grow in Brandenburg verdonnert. Sie hat keine Lust, erlebt aber eine Läuterung und trifft wichtige Lebensentscheidungen. Sie begegnet den Menschen um das Schloss herum, aber vor allem sich selbst und den Familientraumata. Ein Buch über vererbte Traumata, Weichenstellungen im Leben, Empathie, Achtsamkeit und die falschen Glücksversprechen einer Wellness- und Coaching-Industrie, die ausgebrannte Leistungsträger wieder fit für das Hamsterrad macht. Das Buch Maxim Leo: "Einatmen – Ausatmen", Kiepenheuer & Witsch, 256 Seiten, 23,00 Euro. Maxim empfiehlt Haruki Murakami: "Die Ermordung des Comendatore", Zwei Bände, zusammen 998 Seiten, Du Mont Verlag, je 23,00 Euro. Der Autor Maxim Leo, 1970 in Ost-Berlin, stammt aus einer Ost-Berliner jüdischen Familie. Seine Mutter ist Journalistin, sein Vater Grafik-Designer. Sein Großvater müttlicherseits hat für die Resistance in Frankreich gekämpft, sein Großvater väterlicherseits war Wehrmachtssoldat und geriet in französische Kriegsgefangenschaft. Über seine Familie hat er mehrere Bücher geschrieben (Wer wir waren. Haltet Euer Herz bereit). Weil er zunächst nicht das Abitur machen durfte, machte Maxim Leo zunächst eine Ausbildung zum Chemie-Laboranten. Zwanzig Jahre arbeitete er für die “Berliner Zeitung”, schrieb mit Jochen Gutsch zusammen Kolumnen. Mit ihm hat er auch einige Bücher verfasst (Frankie u.a.). Maxim Leo ist Bestsellerautor und hat auch das Drehbuch für einen Tatort verfasst. Der Ort Im Studio 14 – DIE rbb-DACHLOUNGE https://www.radiodrei.de/kultursalon Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch in ARD Sounds https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
In dieser Folge spricht Thilo mit dem Journalisten Patrick Bauer über eine Stadt, die seit Jahrzehnten polarisiert. Warum wird Berlin so leidenschaftlich kritisiert – und gleichzeitig so sehr geliebt? Was steckt hinter dem immer wiederkehrenden „Berlin-Bashing“? Gemeinsam gehen sie auf eine Reise durch die 90er, erinnern sich an West- und Ost-Berlin nach dem Mauerfall, an legendäre Clubs, leere Baulücken und ein Gefühl von Freiheit, das es so heute kaum noch gibt. Es geht um Zugezogene und Gebürtige, um Identität, Arroganz und die Frage, wer sich eigentlich „Berliner“ nennen darf. Dabei wird schnell klar: Die Kritik an Berlin sagt oft mehr über die Menschen aus, die sie äußern, als über die Stadt selbst. Denn Berlin verändert sich – und bleibt sich gleichzeitig treu. Zwischen Verwahrlosung und Widerstandskraft, zwischen politischem Versagen und gelebter Solidarität. Eine Folge über das Chaos als Prinzip, über das Leben am Rand der Extreme – und darüber, warum genau das vielleicht die größte Stärke dieser Stadt ist. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Heute vor 70 Jahren deckten sowjetische Militärs einen US-Spionagetunnel zwischen West- und Ost-Berlin auf.
Das gibt es selten: Eine Buchpremiere im Stadion des FC Union Berlin. Torsten Schulz stellte dort „Kindheit mit Jimmy oder Die Kunst zu dribbeln“ vor, ein Buch über seine Kindheit und den legendären Union-Spieler Günther „Jimmy“ Hoge. Immer wieder kehrt der Schriftsteller in seinen Büchern ins Ost-Berlin der 1960er und -70er Jahren zurück, wie in „Boxhagener Platz“ oder „Mein Skandinavisches Viertel“. In den 1980er Jahren studierte Schulz an der Filmuniversität Babelsberg, später wurde er dort Professor für Praktische Dramaturgie. Heute sieht er dort einiges kritisch. Frank Meyer hat mit ihm gesprochen.
Die Lyrikerin Nadja Küchemeister erhält den Peter-Huchel-Preis für ihren Gedichtband „Der große Wagen“. In ihm blättert die 44-Jährige Erinnerungen an ihre Kindheit in Ost-Berlin auf und spürt in Lissabon einer verlorenen Liebe nach. Für die großen Themen Vergänglichkeit, Verlust und Abschied findet Nadja Küchenmeister einen ganz eigenen Tonfall zwischen Großstadt-Blues und filigranen Sprachminiaturen.
Was ist heutzutage schon so geheimnisumwittert und spannend, dass man es als Legende bezeichnen würde? Überhaupt: welche Zutaten braucht es, damit Menschen oder Orte zu Legenden werden? Für viele Menschen fällt ein Club wie das Berghain in diese Kategorie. Und untrennbar mit diesem Mythos verknüpft ist das Leben unseres heutigen Gastes, der vom ersten Tag an dort als Einlasser arbeitete und dadurch mitverantwortlich ist für die Legendenbildung, denn die harte Tür schützt einen weltbekannten Club vor einer gewissen Beliebigkeit, die man gerade in einer Stadt wie Berlin nicht verzeihen würde. Aber natürlich gab es in Sven Marquardts Leben ein Davor, es wird ein Danach geben und es existiert ein aufregendes, inspirierendes und kreatives Schaffen parallel zur Nacht. Längst hat sich der 1962 in Ost-Berlin geborene Fotograf international einen Namen gemacht. Mit Motiven, die seine Handschrift tragen und der Fähigkeit, seine Fähigkeiten vermitteln zu wollen, als Dozent an der Ostkreuzschule für Fotografie. Wir freuen uns sehr, ihn nach fast 13 Jahren wieder als Gast begrüßen zu können. Playlist: Radiohead - Creep Pink Floyd - Wish you were here Patti Smith - Because the night Tricky - Hell is round the Corner Westbam feat. Richard Butler - You need the Drugs Twin Peaks - Fire walk with me Lebanon Hanover - Alien Placebo - Twenty Years Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Eine Kiste voll mit Fotos, Briefen, Notizen und Kassetten war der Ausgangspunkt für Helene Bukowski, ihren neuen Roman zu schreiben. "Wer möchte nicht im Leben bleiben" erzählt die Geschichte der jungen Pianistin Christina, die als Wunderkind erst an der Spezialschule für Musik in Ost-Berlin und dann am Konservatorium in Moskau ausgebildet wird. Aber mit nur 24 Jahren nimmt sie sich das Leben. Wer war die junge Frau? Und wie nähert man sich der Biografie einer Fremden? Wie kann und darf man sie erzählen? Dafür hat Helene Bukowski eine ganz eigene Form gefunden und ist damit für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Nadine Kreuzahler hat das Buch gelesen.
B-Tight im großen Interview bei Deutschrap Plus!
Eine Kiste voll mit Fotos, Briefen, Notizen und Kassetten war der Ausgangspunkt für Helene Bukowski ihren neuen Roman zu schreiben. „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ erzählt die Geschichte der jungen Pianistin Christina, die als Wunderkind erst an der Spezialschule für Musik in Ost-Berlin und dann am Konservatorium in Moskau ausgebildet wird. Aber mit nur 24 Jahren nimmt sie sich das Leben. Wer war die junge Frau? Und wie nähert man sich der Biografie einer Fremden? Wie kann und darf man sie erzählen? Dafür hat Helene Bukowski eine ganz eigene Form gefunden und ist damit für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Nadine trifft sich mit ihr in den Räumen der ehemaligen Spezialschule für Musik in Berlin Mitte, wo heute am "Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach" immer noch Talente gefördert werden. Das Buch Helene Bukowski: "Wer möchte nicht im Leben bleiben", Claassen, 384 Seiten, 24,00 Euro Die Autorin Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin und dort auch aufgewachsen, hat in Hildesheim Kreatives Schreiben studiert und bisher drei Romane veröffentlicht: "Milchzähne" (2019) war für viele Preise nominiert und wurde verfilmt. 2022 folgte "Die Kriegerin". Und nun "Wer möchte nicht im Leben bleiben". Die Bücher über die Nadine und Helene sonst noch sprechen. Helene empfiehlt: Ines Geipel: "Das Heft", Transit Verlag, 1999, nur noch antiquarisch/ gebraucht/ in Bibliotheken. Nadine empfiehlt: Ulli Lust: "Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen", Reprodukt, 304 Seiten, 29,00 Euro Der Ort Das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach, ehemalige Spezialschule für Musik der DDR
Aller vier Wochen werden wir – Elske und Thomas – Leute aus dem Umfeld der Spielerei einladen, um uns mit ihnen ihre liebsten Platten anzuhören und uns darüber zu unterhalten. Zu Gast im Studio an der Schleuse war der Verlagslektor, Herausgeber, Hörfunkjournalist und Autor Jörg Hildebrandt. Außerdem ist er der Vater von Elske (1/2 Plattenladen am Rande…). Wir haben uns mit Jörg über seine musikalischen Einflüsse unterhalten und sind einigen Stationen seines Lebens gefolgt – von Königsberg, nach Rügen, von Ostberlin nach Brandenburg – gefühlt immer nahe an den Brennpunkten deutscher Geschichte. Uns hat aber vor allem interessiert, welche Musik ihn begleitet / geprägt hat und wir wollten von ihm wissen, wie er nach 1989 zum Radio kam… # Der Plattenladen am Rande der Stadt Alle vier Wochen laden wir Leute aus dem Umfeld der SPIELEREI in unseren Plattenladen in Woltersdorf ein, um uns mit ihnen ihre liebsten Platten anzuhören und uns darüber zu unterhalten. "Somebody was trying to tell me that CDs are better than Vinyl because they don't have any surface noise. I said, "Listen, mate, life has surface noise". – John Peel ## Community Radio Woltersdorf Nichtkommerzielles, freies Radio aus Berlin Brandenburg, direkt an der Woltersdorfer Schleuse, aus dem Umfeld der Spielerei auf Pi Radio in Berlin. * https://radio-woltersdorf.org/
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Es ist kalt in Ostberlin, als Marlene Dietrich im Januar 1964 für einen Zwischenstopp in ihrer früheren Heimatstadt landet. Mit Deutschland hat sie gebrochen und möchte so schnell wie möglich nach Warschau weiterreisen. Doch in Westberlin warten zwei Männer auf sie: Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt und sein Sprecher Egon Bahr wollen sie bei der Wahl des Bundespräsidenten gegen den Alt-Nazi Heinrich Lübke antreten lassen. Was, wenn es so passiert wäre? Auf der Bühne des Kalten Krieges entwickeln die Autoren Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland in „Transit 64“ (Hanser 2025) aus Fiktionen, Fakten und Bildern eine irrwitzige Geschichte. Sie handelt von Freiheit, Diktatur, Widerstand, Exil und Anpassung und verlängert das 20. Jahrhundert in die Gegenwart. Die Buchvorstellung am 19. Februar 2026 im Willy-Brandt-Haus Lübeck wurde moderiert vom Literaturkritiker Rainer Moritz. Begrüßung: Bettina Greiner, Leiterin Willy-Brandt-Haus Lübeck Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung Bildnachweis: ©Olaf Malzahn
Was ist denn hier los? Der Versuch unsere Radiomacher in Zeiten der Krise ins Radio zu kommen. Hier gibt es nicht zu sehen… ## Wutpilger-Streifzüge: Caligo Caligo war der Titel einer surrealistischen Zeitschrift, die von 1985 bis 1987 in drei Ausgaben in Ostberlin erschienen ist. Sie enthielt „automatische und zwanghafte Äußerungen zur Rehabilitierung der anderen Wirklichkeit“ – also Collagen, Cadavre Exquis, stahlstichartige Zeichnungen, Tuschezeichnungen und Fotografien, kombiniert mit poetischen und dokumentarischen Texten zwischen Alltag und Tagtraum. Herausgegeben wurde Caligo von Henryk Gericke (The Leistungsleichen) und Ronald Lippok (Rosa Extra, Ornament und Verbrechen). Die Zeitschrift entstand in einem Grenzbereich von Punk, Postpunk und inoffizieller Kunst und steht damit für eine seltene Erscheinung des Surrealismus in der DDR. Diese Ausgabe der Sendereihe Wutpilger-Streifzüge enthält ein Interview mit Henryk Gericke über Caligo und Surrealismus in der DDR und eine Vertonung des Textes „Traktat über die Lust am Fleisch“. An der Vertonung des „Traktats über die Lust am Fleisch“ (Charon, 1985) waren beteiligt: Birgit Holfeld (Sprechtext), Claudia Herold (Cello), Patrick Liebach (Schlagzeug), Franz Fränzen (Gesang). Die Zitate in dieser Sendung sprach Ralf Wendt. Musik: Das Kinn – Jamais Vu | Teurer Denn Je – Jamais Vu | Ornament & Verbrechen – Pablo Picasso. ### Literaturhinweise: * Uwe Warnke / Ingeborg Quaas (Hg.): Die Addition der Differenzen. Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins 1979 bis 1989 * Alexander Pehlemann / Ronald Galenza / Robert Miessner (Hg.): Magnetizdat DDR. Magnetbanduntergrund Ost 1979–1990 * Henryk Gericke: Tanz den Kommunismus. Punkrock DDR 1980 bis 1989 * Karlheinz Barck (Hg.): Surrealismus in Paris 1919-1939, Leipzig 1986 * Gerrit-Jan Berendse: Surrealismus in der DDR. Kampfansage an den sozialistischen Realismus in der ostdeutschen Literatur 1945-1990 * Eine Sendung vom 29. Dezember 2025. # Abendmagazin Die Sendung besteht aus aktuellen Themen kultureller bis politischer Natur, vermischt mit Veranstaltungstips, Literaturvorstellungen, Wetterbericht und in der Regel Live-Musik im Studio. Irgendjemand hat alles vorbereitet. Andere macht schon länger nichts mehr, sind manchmal selbst nicht da und verlieren hin und wieder den Faden. Der ständige Studiogast behält in jeder Situation die Fassung.
Lena Brasch stammt aus Ost-Berlin, hat dort mit furiosen Theaterabenden bereits für viel Freude und Aufsehen gesorgt. "It's Britney, Bitch" am Berliner Ensemble ist inzwischen ein Kult-Long-Seller. "Brasch - Das Alte geht nicht und das Neue auch nicht" am Maxim Gorki Theater ist auch immer noch ein Erfolg. An vielen Theatern in Berlin ist Lena Brasch zuhause. Jetzt inszeniert die Regisseurin zum zweiten Mal auch in Hannover. Nach dem Sibylle Berg-Monolog "Ein wenig Licht und diese Ruhe" mit Katja Riemann, steht jetzt "Gewässer im Ziplock" nach dem Roman von Dana Vowinckel auf dem Spielplan. Der Roman wurde vom Feuilleton hochgelobt, mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis 2023, und war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024. "Gewässer im Ziplock" ist eine Familiengeschichte zwischen jüdischer Tradition und deutschem "Gedächtnistheater", spielt in den USA, Israel und Hannover. Bevor das Stück am 20. Februar in Hannover Premiere feiert, ist Lena Brasch zu Gast in NDR Kultur à la carte und spricht mit Katja Weise über deutsch-jüdische Identitäten, Nachkriegsgeschichte und ihre Regiearbeiten.
1989 standen Autoren noch einmal auf der großen Bühne: Die Demonstranten in Ost- Berlin erwarteten Orientierung. In den Skandalen danach, z.B. um Wolf, Walser oder Grass, veränderte sich die Öffentlichkeit von Grund auf.
Ihre Bücher sind schmal, vielfach preisgekrönt und haben es in sich. Die Rezensenten bescheinigen ihr „aufgekratzte Melancholie“, Mitmenschlichkeit und dosierte Sentimentalität. Katja Lange-Müller, die rebellische Funktionärstochter aus Ost-Berlin, verließ die DDR 1984. Ihre Bücher dokumentieren diese Zerrissenheit zwischen West und Ost und sind dabei manchmal außerordentlich komisch. Magdalena Kemper hat im Jahr 2009 mit ihr über „Enten, Frauen und die Wahrheit“ (so der Titel eines ihrer Bücher) und das, was dazwischen liegt, gesprochen. Eine Wiederholung anlässlich des 75. Geburtstags von Katja Lange-Müller am 13. Februar 2026.
Louis Brody, geboren 1892 in «Deutsch-Kamerun», war in den Goldenen Zwanzigern der bekannteste Schwarze Filmschauspieler Deutschlands. Seine Nachfahren haben erst vor kurzem erfahren, dass er und seine Familie mit anderen Kolonialmigranten auch gegen Rassismus kämpften. Brody kam um 1900 ins Deutsche Kaiserreich – so wie hunderte weitere Afrikaner aus den Deutschen Kolonien auch. Als Schauspieler arbeitete er mit Filmgrößen wie Fritz Lang, Alfred Hitchcock und Hans Albers, überlebte mit seiner Familie die Nazizeit und trat bis zu seinem Tod 1951 in Ost-Berlin in über 60 Kinofilmen auf. Oft musste er rassistische Figuren verkörpern: Diener, Bösewichte oder den «primitiven Wilden». Brody war aber auch ein Aktivist. Bereits 1918 forderte er z.B. mit einer Petition «gleiche Rechte» für Schwarze Menschen in Deutschland und in den Kolonien.
"Mischkas Erzählungen, Yvettes Erzählungen. Was war schlimmer?", fragt Barbara Honigmann in ihrem neuen Buch einmal und meint damit Erzählungen einerseits über den Holocaust, andererseits über den Gulag, den ihre Figuren überlebt haben. In ihrem neuen Buch "Mischka" widmet sich die 1949 in Ost-Berlin und seit 1984 in Straßburg lebende Schriftstellerin einmal mehr der mörderischen Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts und wie diese auf die Menschen einwirkte. Gerrit Bartels hat das Buch für uns gelesen.
Der Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht 2026 an Nadja Küchenmeister. Ihr Gedichtband „Der Große Wagen“ ist laut Jury die herausragende Neuerscheinung des Jahres 2025. Der nun ausgezeichnete Gedichtband „Der große Wagen“ ist bereits der vierte der Autorin Nadja Küchenmeister. In ihm blättert die Lyrikerin Erinnerungen an ihre Kindheit in Ost-Berlin auf und spürt in Lissabon einer verlorenen Liebe nach. Für die großen Themen Vergänglichkeit, Verlust und Abschied findet Nadja Küchenmeister einen ganz eigenen Tonfall zwischen Großstadtblues und filigranen Sprachminiaturen. Verliehen wird der Preis am 10. April 2026 in Staufen im Breisgau.
Der Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht 2026 an Nadja Küchenmeister. Ihr Gedichtband „Der Große Wagen“ ist laut Jury die herausragende Neuerscheinung des Jahres 2025. Der nun ausgezeichnete Gedichtband „Der große Wagen“ ist bereits der vierte der Autorin Nadja Küchenmeister. In ihm blättert die Lyrikerin Erinnerungen an ihre Kindheit in Ost-Berlin auf und spürt in Lissabon einer verlorenen Liebe nach. Für die großen Themen Vergänglichkeit, Verlust und Abschied findet Nadja Küchenmeister einen ganz eigenen Tonfall zwischen Großstadtblues und filigranen Sprachminiaturen. Verliehen wird der Preis am 10. April 2026 in Staufen im Breisgau.
Das Prinzip Telefonseelsorge ist einfach: Wer ein Gespräch braucht, warum auch immer, ruft an. Am anderen Ende nimmt auf jeden Fall jemand ab und hat Zeit: Manchmal für konkrete Ratschläge, vor allem aber zum Zuhören, auch wenn der Kontakt anonym und flüchtig ist. Uwe Müller gründete 1988 im damaligen Ost-Berlin die kirchliche Telefonseelsorge Berlin-Brandenburg und leitete sie fast 40 Jahre lang. Kirsten Dietrich hat mit ihm gesprochen.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Ingo Petz und Ina Rumiantseva „Wir brauchen harte Definitionen, was ist Recht, was ist Unrecht.“ (Ina Rumiantseva) Der Wandel der Weltordnung hat zum Jahreswechsel keine Pause eingelegt, im Gegenteil. Besonders zwei Ereignisse sorgten im Dezember und Januar für internationale Aufmerksamkeit, in zwei Ländern, die selten im Fokus der weltweiten Nachrichten stehen: Belarus und Venezuela. In beiden Fällen spielt der US-Präsident eine entscheidende Rolle. Mit dem belarussischen Präsidenten Lukaschenka vereinbarte Donald Trump einen Deal, der zur Freilassung vieler, auch prominenter politischer Gefangener führte. In Venezuela ließ er den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro verhaften und entführen. Wie hängen die beiden Ereignisse zusammen? Was bedeuten diese US-Interventionen für Europa, und welche Rolle kann und sollte die EU in der neuen Welt(un)ordnung spielen? Ingo Petz ist Leiter des Belarus-Projektes und Gesellschafter bei der gemeinnützigen Medien-Plattform dekoder.org. 2025 erschien sein Buch „Rasender Stillstand: Belarus – eine Revolution und ihre Folgen“ (edition fotoTapeta). Ina Rumiantseva ist eine in Ostberlin geborene Menschenrechtsaktivistin, Sie war stellv. Vorsitzende von RAZAM e.V. und gründete Ende 2024 gründete den Verein Taskforce Belarus. Sie ist die erste Preisträgerin des Werner-Schulz-Preises. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:43 Geopolitische Bedeutung von Belarus 00:08:40 Verhältnis Putin und Lukaschenko 00:13:39 Politische Gefangene in Belarus 00:20:20 "Deal" zwischen USA und Belarus 00:31:00 Worum geht es Trump in Belarus 00:36:22 Lukaschenkos Einladung an Maduro 00:39:22 Wir wirkt die Entführung Maduros auf Lukaschenko und Putin 00:43:07 Aufgaben für Europa 00:48:20 Hoffnung für 2026 00:51:23 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Um antikommunistischer Repression zu entfliehen, desertierte Victor Grossman aus der US-Armee, schwamm über die Donau und ging in die DDR. Dort setzte er sich für ein besseres Verständnis der amerikanischen Kultur ein. Am 17. Dezember ist er verstorben. Artikel vom 22. Dezember 2025: https://jacobin.de/artikel/victor-grossman-nachruf-cpusa-kommunismus-ddr-ostberlin Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Am 3. Dezember war die Autorin Laura Laabs zu Gast in der Mark Twain Bibliothek. Im Gespräch mit Renate Zimmermann stellte sie ihren Roman Adlergestell vor – ein Nachwenderoman über drei Mädchen, die Anfang der 1990er Jahre in Ostberlin aufwachsen und deren Lebenswege von Freiheit, Verlust und den Nachwirkungen der Geschichte geprägt sind.Im Podcast könnt ihr das Gespräch nachhören: über die Entstehung des Romans, die Bedeutung des titelgebenden Berliner Straßenzugs und die Fragen nach Freundschaft, Erinnerung und Orientierung in einer Zeit des Umbruchs.Die Lesestellen des Abends wurden für die Podcastfassung gekürzt – dafür bleibt mehr Raum für die Gedanken und Hintergründe der Autorin.Adlergestell ist der Debütroman von Laura Laabs, erschienen 2025 im Tropen Verlag.Kritiker beschreiben den Roman als furiosen Nachwenderoman, emotional, ungebändigt und berührend – ein Werk, das die „Baseballschlägerjahre“ literarisch greifbar macht.Laura Laabs ist Autorin und Regisseurin, studierte Politik und Filmwissenschaft sowie Filmregie an der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg.Arbeiten:Hörspielregisseurin, u. a. für die große Produktion von Mädchen, Frau etc. nach Bernardine Evaristo.Spielfilmdebüt Rote Sterne überm Feld, ausgezeichnet beim Max Ophüls Festival und beim achtung berlin FilmfestivalBesuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!https://www.spreaker.com/show/4263765http://www.berlin.de/bibliotheken-mh
Die Mosaik-Hefte sind die auflagenstärkste und zugleich die älteste Comicserie Deutschlands. Der Grundstein für den Erfolg wurde 1955 in Ostberlin gelegt, als die sogenannten Digedags in die Welt kamen. Seit 50 Jahren sind die Abrafaxe die Hauptfiguren der Mosaik-Hefte. Das feiert der Verlag heute Abend in der Vertretung des Freistaates Sachsen. Klaus Schleiter, der Herausgeber der Mosaik-Hefte, erklärt auf radio3, warum diese Comicserie so erfolgreich ist.
2007 wars, also vor fast schon 20 Jahren, da sah ich Jördis Triebel zum 1. Mal bewusst als Schauspielerin, in einer Hammer-Serie mit dem wirklich hölzernen Titel „KDD - Kriminaldauerdienst“. Mal abgesehen davon, dass an diesem Fernsehhighlight wirklich alles stimmte, ging mir aber Jördis nicht mehr aus dem Kopf. Auch alle weiteren Rollen, die sie verkörperte und bis heute verkörpert, wirken, als zöge sie sich die Charaktere über den Körper wie einen engen Rolli, der dann auch keine Luft mehr zwischen Haut und Stoff lässt und sie zu der Person macht, die sie spielt. Zahllose Auszeichnungen stehen in irgendeinem Regal der 1977 in Ost-Berlin geborenen Schauspielerin, die sich ungern an Rezepte hält, Gemüsesaft trinkt und auch mal eine schmökt, Avocados und Bananen liebt und sehr, sehr schnell Eis isst. Achso, stimmt, möglicherweise haben wir gleich schon zu Beginn des Gespräches eine revolutionäre Erfindung gemacht, ich würde sie mir bestimmt zulegen, ein Gerät, mit dem man Volumen in die Frisur bekommt und quasi nebenbei noch knusprige Pommes. Wo gibt's denn sowas? Spätestens jetzt müsstet Ihr an Bord sein, oder? *** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
1986 kündigten Flugblätter in Ostberlin den Start eines „unabhängigen Senders“ an. Daraufhin fuhren Peilwagen durch die Straßen, hunderte zivile Stasimitarbeiter waren im Einsatz und ein Hubschrauber mit einem Ortungsgerät kreiste über der Stadt. Vergeblich. Pünktlich meldete sich der illegale Radiosender auf der UKW-Frequenz. Radiopiraten zwischen Sachsen, Berlin und Mecklenburg nahmen ein hohes Risiko auf sich. Neben politischen Motiven war es oftmals eine fast kindliche Begeisterung für westliche Popkultur, die auf fiebrige Bastelleidenschaft, jugendliches Aufbegehren und ungestillte Abenteuerlust trafen. Von Thomas Gaevert SWR 2023
Anna Herzfeld, eine junge jüdische Frau aus Ost-Berlin, arbeitet Mitte der 70er Jahre kurzzeitig an einem Prenzlauer Provinztheater. Per Brief tauscht sie sich mit ihren Künstlerfreunden aus, die, wie sie, "jung, nicht etabliert" sind. Dabei bilden die Geschichte einer Liebe und die Reibung an den Literatur- und Kunstdirektiven der SED das Kerngerüst der Handlung. Unter hierarchisch observierten Lebensverhältnissen entspinnt sich mit viel Lust am Anarchischen ein horizontales Netz von Briefeschreibern, das von der Hauptstadt in die tiefste Provinz und bis Moskau und Jerusalem reicht. Hörspiel in Briefen von Barbara Honigmann Mit: Claudia Vogt, Anna Thalbach, Angelica Domröse, Peter Wilczynski, Daniel Minetti u. v. a. Regie: Ulrich Gerhardt Südwestrundfunk 2000
Thilo spricht in dieser Folge mit Coco Meurer – vielen bekannt als literaturensohn auf Social Media. Coco ist Autorin, Literaturvermittlerin und hat es geschafft, mit ihrer Liebe zu Büchern eine riesige Community auf TikTok und Instagram zu begeistern. Mit ihren Videos, Texten und Leseempfehlungen erreicht sie ein großes Publikum. Thilo und Coco sprechen über die Bücher des Sommers, ihre ganz persönlichen Lesegewohnheiten und darüber, wie sie als Buchhändlerin und Kind von Buchhändlern zum Lesen gekommen sind. Außerdem diskutieren sie, welche Bücher sie abgebrochen haben, was für sie keine „Sommerlektüre“ ist, und welche Titel sie besonders empfehlen. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich ihre Lesegeschmäcker sind. Es geht um gesellschaftliche und emotionale Wirkung von Literatur, Übersetzungen, die Rolle von Frauen im Buchhandel und den Reiz von Krimis und Romance als Urlaubslektüre. Ein Gespräch um die Kraft von Geschichten, um Literatur als Gegengewicht zu Schnelllebigkeit und Algorithmen – und darum, wie Bücher uns helfen können, die Welt (und uns selbst) besser zu verstehen. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-
Die Künstlerin Anna Thalbach kam in Ost-Berlin zur Welt und wurde in eine Theaterfamilie hineingeboren – ihre Mutter Katharina Thalbach hat ihr das Spielen in die Wiege gelegt. Klar, dass auch Anna auf die Bühne und vor die Kamera wollte. Heute gehört sie zu den gefragtesten Schauspielerinnen Deutschlands, eine Charakterdarstellerin, bekannt aus vielen großen Produktionen: Tatort, Friedrich – Ein deutscher König, der Baader Meinhof Komplex, oder ganz aktuell Liebesdings. Ihre Chihuahua-Dame Chanti, die „fellgewordene Niedlichkeit“, wie sie selbst sagt, hat sie aus Paris gerettet und mit so viel Liebe vollgepumpt, dass sie "keine Lust hatte zu sterben"! Damit hat Anna ihre beste Rolle gefunden, die der Hundemama. Seitdem beweisen die beiden allen, dass der Chihuahua weder ein Tussi- noch ein Taschen-Hund ist, sondern ein intelligenter und charakterstarker Begleiter. Wie Chanti jedem das Gefühl gibt, der beste Krauler zu sein, wie es war mit dem bekannten Namen Thalbach aufzuwachsen, ob Anna ein Problem mit der 50 hat und wie sehr sie alte, weiße Männer nerven - das alles das erzählt Anna Thalbach in dieser Folge von „Auf die Schnauze“. Autoren: Jule Gölsdorf Christine Langner Instagram: @julegoelsdorf @christine_langner @annathalbach
"Tränenpalast" nannte der Berliner Volksmund die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße in Ost-Berlin. Denn hier mussten die Bürger der DDR ihre Besucher aus dem Westen unter Tränen verabschieden. Nach der Wiedervereinigung würde das Gebäude schließlich Museum.
Florian Lukas ist einer der charismatischsten Schauspieler in Deutschland. Seinen Durchbruch hatte er 2003 als Elektriker und Nachrichtensprecher Denis in Good Bye, Lenin! Er spielte in Serien und Filmen wie Der Eisbär, Absolute Giganten, Nordwand, Weissensee, Die Wespe und Rosenthal und regelmäßig im Tatort. Er wuchs in Ost Berlin auf. Wir klären, warum er ohne die Wende vermutlich kein Schauspieler geworden wäre und warum er in der DDR als renitent galt.
1966 wird dem einstigen KZ-Arzt Horst Fischer in Ostberlin der Prozess gemacht. In dem Verfahren geht es jedoch um mehr als dessen Schuld: Die DDR will auch beweisen, dass sie den Faschismus härter bekämpft als die BRD.Host und Redaktion: Insa Bethke/GEO EPOCHE Gast: Katrin Maike SedlmairSprecher: Peter KaempfeProduktion: Lia Wittfeld/Audio Alliance+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/geoepoche +++Hinweis zu unserem Podcast-Tipp "Luchterhandt“: Die zwölfteilige True-Crime-Serie erscheint ab dem 23. Mai überall, wo es Podcasts gibt. Jede Woche erscheint eine neue Folge. Die letzten vier gibt es aber nur bei stern+ und RTL+. Dort ist ab dem 23. Mai schon die komplette Serie verfügbar. Hier die Links:Stern+: www.stern.de/luchterhandt (Das Probeabo kostet aktuell nur einen Euro)RTL+: https://plus.rtl.de/podcast/luchterhandt-51hypuwzaau7o Hinweis zu unserem Podcast-Tipp "Deutschland 1945": Unter www.geo.de/1945 finden Sie alle acht Folgen sowie ein vergünstigtes Abo für das Verbrechen der Vergangenheit-Special über das Kriegsende vor 80 Jahren.Sie möchten uns schreiben? Wir freuen uns über Feedback per Mail anverbrechendervergangenheit@geo.de BITTE BEACHTEN: Auf RTL+ und GEO EPOCHE+ erscheinen die neuen Folgen von "Verbrechen der Vergangenheit" jeweils 14 Tage früher als auf den anderen Plattformen. +++Folgen Sie GEO Epoche gern auf Social Media, bei Instagram (@geo_epoche) und Facebook (@geoepoche) +++AKTION: Hörerinnen und Hörer dieses Podcasts können unterwww.geo-epoche.de/podcast kostenlos ein eBook aus unserem Heft "Verbrechen der Vergangenheit" herunterladen.Außerdem können Sie unter www.geo-epoche.de einen Monat lang GEO EPOCHE + kostenlos testen - mit fast 3000 Artikeln zu allen Aspekten der Weltgeschichte sowie weiteren Audio-Inhalten.+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Bei "Woanders", seinerzeit ein radioeins-Album der Woche, drehte sich 2021 alles um von Masha Qrella vertonte Gedichte des 2001 verstorbenen Autors Thomas Brasch. Eines der so entstandenen Stücke, die Single "Geister", wurde von unseren Hörer*innen sogar auf Platz 27 der 100 beliebtesten Songs des Jahres gewählt. Vier Jahre später nun erschien Ende März mit "Songbook" der Nachfolger, und wie der Titel schon andeutet, finden sich darauf ebenfalls Texte (und diesmal auch Musik) aus "fremder Feder", kombiniert mit ausgewählten Eigenkompositionen. In gewisser Weise ist Qrellas neues Album eine Art "Best-of", versammelt sie doch hier die gelungensten und interessantesten Lieder, die sie aus ganz unterschiedlichen Anlässen aufgenommen hat, zu einem dennoch erstaunlich schlüssigen Gesamtwerk – zu einem guten Teil bislang unveröffentlicht, aber alles andere als "Ausschuss". So steht beispielsweise eine melancholisch-reduzierte Gitarrenversion des Whitney Houston-Evergreens "I Wanna Dance With Somebody", die im Kontext einer letztlich nicht zustande gekommenen Auftragsarbeit für einen Fernsehfilm-Soundtrack ihren Anfang nahm, in trauter Eintracht neben der Adaption eines Textes von Novalis. Diesen zu singen "ertrug" die 1975 in Ost-Berlin geborene Künstlerin, wie sie sagt, jedoch nur in der englischen Übersetzung, deren Titel "Sometimes The Rain Just Keeps Falling For A Long Time" sie auf positive Weise an den Namen des von ihr geschätzten Prince-Songs "Sometimes It Snows In April" erinnerte. Hinter jedem der Lieder auf "Songbook" steckt eine ähnlich interessante Geschichte, in die einzutauchen es heute Abend Gelegenheit gibt. Denn Masha Qrella besucht uns im studioeins und wird im Anschluss an das Interview selbstverständlich auch den ein oder anderen Song aus dem "Book" live auf der kleinen Bühne spielen; auch, um so auf ihr Konzert am 27. Mai im Hebbel am Ufer einzustimmen.
Svenja Jung wurde durch den ZDF-Mehrteiler „Der Palast“ einem breiten Publikum bekannt – dort spielte sie gleich beide Zwillingsschwestern, von denen eine als Profitänzerin in Ost-Berlin lebt. Es war nicht ihre einzige Tanzrolle: Schon in ihrer Jugend nahm Svenja erfolgreich an Tanzwettbewerben teil. Im Podcast sprechen wir mit ihr über den Tod, ihren neuen Film „Sterben für Anfänger“ – und über die kleinen Flunkereien, mit denen sie sich im Schauspielbusiness durchgeschlagen hat oder bis ans Great Barrier Reef gelangte. Podcasttipp „Lisas Paarschitt: Der Beziehungs-Podcast mit Lisa Ortgies“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/lisas-paarschitt-der-beziehungs-podcast-mit-lisa-ortgies/94669398/
Im Herbst ‘89 ist in Ostberlin nichts mehr so, wie es mal war. Während Jana und Frank Hochzeit im Palast der Republik feiern, fällt die Mauer. Jana, Frank und ihre Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten, erleben den Aufbruch in eine neue Zeit. Es sind die Wendejahre und die ersten Jahre im wiedervereinigten Deutschland. Mit all ihren Krisen und Hoffnungen. Staffel 1 und 2 jetzt in der Audiothek: https://1.ard.de/Zwischenzeiten
Anne Gersdorff ist Aktivistin, Sozialarbeiterin und Autorin – und eine Kollegin, die ich regelmäßig im Büro sehe.In dieser Folge erzählt sie mir, wie ein kaputter Aufzug sie dreieinhalb Jahre lang aus ihrer eigenen Wohnung ausgesperrt hat – und wie viel Macht Bürokratie über Barrierefreiheit haben kann. Wir reden über absurd enge Gaudí-Aufzüge in Barcelona, Schattenvorschriften für Neubauten und über ein Bildungssystem, das immer noch viel zu viele ausschließt.Anne nimmt mich mit in ihre Schulzeit in Ostberlin, spricht über Assistenz als politisches Werkzeug und erklärt, warum es kein Widerspruch ist, gleichzeitig für Inklusion zu kämpfen und Menschen mit Behinderung auch mal das Scheitern zuzugestehen.Ein Gespräch über strukturelle Hürden, wachsende Bewegungen und das gute Gefühl, nicht alleine zu sein. Aufzugtür auf für Anne Gersdorff!Annes Empfehlungen: Karina Sturm, Max Czollek, Emilia Roig, Feuer und BrotDiese Folge wurde dir präsentiert von Schindler Aufzüge. Willst du noch mehr über Aufzüge erfahren und vielleicht mit uns ganz nach oben fahren, dann steig gern ein. Unter schindler.de/karriere findest du viele Möglichkeiten für Einsteiger und Senkrechtstarter.Steady: So kannst du meine Arbeit unterstützenHier findest du mehr über mich: WebsiteInstagramTwitterLinkedInDieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein MediaProduktion und Schnitt: Tim RodenkirchenCoverart: Amadeus Fronk Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Katja Lange-Müller ist 1951 in Ost-Berlin als Tochter einer hohen SED-Funktionärin geboren. Sie reiste 1984 offiziell aus der DDR aus und ging nach West-Berlin. Ihr Leben ist vom Bruch mit ihrer Mutter, Inge Lange, gekennzeichnet. Inge Lange war Kandidatin des Politbüros der SED.
Geboren in Ost-Berlin, wollte Julia Peukert erst S-Bahnfahrerin werden. Dank der Wende konnte sie auf den Berufswunsch "Pilotin" umsatteln, den sie bis heute ausübt. Weil die Kinder mittlerweile groß genug sind, konnte sie von der Kurz- auf die Langstrecke wechseln und fliegt regelmäßig von Frankfurt aus die weite Welt an.
Geboren in Ost-Berlin, wollte Julia Peukert erst S-Bahnfahrerin werden. Dank der Wende konnte sie auf den Berufswunsch "Pilotin" umsatteln, den sie bis heute ausübt. Weil die Kinder mittlerweile groß genug sind, konnte sie von der Kurz- auf die Langstrecke wechseln und fliegt regelmäßig von Frankfurt aus die weite Welt an.
SBS-Hörer und Zeitzeuge David Kiefel war 10 Jahre alt, als die Berliner Mauer fiel und lebte damals mit seinen Eltern im Bezirk Pankow in Ostberlin. Trotz seines jungen Alters war sich David der Folgen der Wende für einige systemtreue Mitbürger bewusst. Ein Gespräch über den Mauerfall und die folgende Zeit der Transformation.
Wie gefällt Ihnen Eins zu Eins. Der Talk? Wen wollten Sie schon immer bei uns hören, an wen erinnern Sie sich gerne? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich 5 Minuten Zeit für unsere Umfrage nehmen würden. Link in der Beschreibung. https://1.ard.de/umfrage-eins-zu-eins-der-talk- Die Schwarz-Weiß-Fotografien von Michael Dressel zeigen seine Sicht auf die amerikanische Gesellschaft. Mit großem Unbehagen beobachtet er die Entwicklungen in seiner Wahlheimat.
Im September 1964 predigte Martin Luther King in Ost-Berlin. Erst iin der Marienkirche am Alexanderplatz, dann in der nahegelegenen Sophienkirche. Damals schöpften die Menschen Trost aus seinen Worten über die Befreiung der Unterdrückten. 25 Jahre später fiel die Mauer. Hat die Rede vom gewaltlosen Widerstand einen ersten Anstoß für die friedliche Revolution gegeben?
Erinnern Sie bitte mal kurz an Ihre Schulzeit, auch wenn diese schon etwas zurückliegt. Denken Sie an den Deutschunterricht. Goethes Werther, Max Frisch und Homo Faber, Hermann Hesses "Narziß und Goldmund". Große Literatur, bestimmt, aber naja: Männer, die über Männer schrieben. Da half es sehr, wenn man die Freude am Lesen schon vorher für sich entdeckt hatte, denn diese kleinen, eng bedruckten Reclam-Hefte machten nicht unbedingt Lust auf mehr, um es mal so zu formulieren. Wie mag es sich wohl für eine zeitgenössische Autorin anfühlen, wenn ein eigenes Buch plötzlich zur Pflichtlektüre für’s Abitur wird! "Heimsuchung" ist so ein Werk, geschrieben von Jenny Erpenbeck, die weltweit als Deutschlands erfolgreichste Schriftstellerin gilt. Zur Welt kam sie 1967 in Ost-Berlin als Spross einer Familie, die zur geistigen Elite der DDR gezählt wurde und wird. Jenny Erpenbeck machte eine Lehre als Buchbinderin und studierte anschließend Theaterwissenschaft und Musiktheaterregie. Seit sie Bücher schreibt, finden diese regelmäßig Beachtung und: werden mit den wichtigsten nationalen und internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt das Buch "Kairos", für das sie 2024 als erste Deutsche den International Booker Prize erhielt. Playlist: Remy Shand - Take a Message Lucio Dalla - Ulisse coperto die Sale Swingle Singers - Partita No Janis Joplin - Mercedes Benz Hermann Prey singt Franz Schubert - Du bist die Ruh Nina Hagen - Naturträne Rufus Wainwright - Early Morning Madness Elisabeth Schwarzkopf singt aus "Der Rosenkavalier": Arie der Marschallin - Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.