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Gute Produkte allein reichen nicht aus – entscheidend ist, wie du darüber sprichst. In dieser Folge spricht Hannah mit Copywriting-Experte Walter Epp darüber, warum manche Botschaften sofort überzeugen, während andere komplett untergehen, und welche psychologischen Prinzipien wirklich hinter erfolgreichen Werbetexten stecken. Freu dich auf praktische Beispiele, überraschende Aha-Momente und einfache Strategien, die du direkt für dein eigenes Marketing nutzen kannst. Wenn du lernen möchtest, wie deine Worte die richtigen Kund:innen anziehen, solltest du diese Episode nicht verpassen. Link zum Buch: „Süchtige Kunden" auf Amazon So bekommst du das Bonus-Kapitel: Kaufe das Buch im Vorverkauf über Amazon oder Thalia. Schicke einen Screenshot deiner Bestellbestätigung an walterepp@schreibsuchti.de. Du erhältst das Bonus-Kapitel automatisch, sobald das Buch erscheint.
Du schreibst richtig gute Texte. Dein Angebot ist durchdacht. Und trotzdem: das Rauschen im Walde. Mehr nicht. In dieser Folge sprechen Johanna und Theresa aus dem Team von SMASH IT! über einen Denkfehler, der sich durch fast jeden Verkaufstext zieht – egal ob Newsletter, Kaltakquise-Mail oder LinkedIn-Post. Es geht nicht darum, ob dein Text gut geschrieben ist. Es geht darum, worüber er eigentlich spricht. Das erwartet dich in dieser Folge: - Warum "gut geschrieben" nicht gleich "verkauft gut" bedeutet - Die 3 Ebenen einer Nachricht, die wirklich wirken – und wo die meisten Selbstständigen stehen bleiben - Ein Perspektivwechsel, der aus austauschbaren Texten plötzlich unwiderstehliche macht Und als Bonus: Die eine Frage, die du dir nach jedem Text stellen solltest Du kennst das Gefühl von ausbleibender Resonanz oder fühlst dich noch nicht sicher genug, um Nachrichten rauszusenden - dann hör dir jetzt diese Folge an!
Endlich zurück! Und ein neues Format. Philosophie zum Schlummern ist zurück und ich dachte mir, vielleicht muss ich den Geist des Podcasts mal ein bisschen erneuern. Weg von klassischen Texten, hin zur Erklärung einer Phiolosophie-Richtung, jedes Mal eine Neue. Ich hoffe, dass euch der neue Weg gefällt!
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Samstag, 18.7. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht. Mt 12, 14-21 Die jeweiligen Texte des Tages finden Sie hier.
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Freitag, 17.7. Barmherzigkeit will ich. Mt 12, 1-8
Silvi Carlsson gehört zu den erfolgreichsten und einflussreichsten deutschen YouTuberinnen im Bereich Reality-TV-, Popkultur-Kommentare, gesellschaftliche Einordnung und Mental Health. Mit ihren Texten und Inhalten möchte sie Frauen empowern. Sie kritisiert die permanente Anpassung, die Frauen in der Gesellschaft vornehmen müssen, um akzeptiert zu werden, und fordert ein Ende der weiblichen Verfügbarkeit. Wie gelingt der Ausstieg aus der Good-Girl-Prägung – aus diesem anerzogenen Drang, Männern gefallen zu wollen? Silvi hat vieles ausprobiert. Unter anderem hat sie beschlossen, keine Männer mehr zu daten – und zeitweise sogar überhaupt niemanden. Was sie dadurch über sich selbst herausgefunden hat, erzählt sie in diesem Podcast. Außerdem sprechen wir über das Phänomen Taylor Swift. Als ehemalige Swiftie blickt sie heute zwiegespalten auf den Popstar. Podcasttipp: „Unentdeckt – Der Deep Talk mit Sissy“ https://www.ardsounds.de/sendung/unentdeckt-der-deep-talk-mit-sissy/urn:ard:show:4b054132d8edda2b/
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Donnerstag, 16.7. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Mt 11, 28-30
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Mittwoch, 15.7. Unmündig!? Mt 11, 25-27
Anfang der 1980er Jahre eroberte sie die deutschen Charts: die Neue Deutsche Welle (NDW). Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Pop, Rock, Punk, elektronischen Klängen und oft augenzwinkernden, ungewöhnlichen Texten brachte sie frischen Wind in die Musikszene. Die NDW war anders als der klassische Schlager und auch kein typischer Pop – sie war frech, kreativ, experimentierfreudig und wurde zum Sound einer ganzen Generation. In der Juli-Ausgabe der Schlagershow drehte sich deshalb alles um diese besondere musikalische Zeit. Simon Ladewig verzichtete dieses Mal auf die gewohnte Schlagermischung und präsentierte stattdessen fast ausschließlich die größten Hits und Kultsongs der Neuen Deutschen Welle.
Frontmannen bakom rockbandet sålde trosor med texten kom och ta mig. I dagens P4 Extra Gästen berättar Glenn Borgkvist från Brandsta City Släckers om skillnaden på kändisskap för 20 år sedan och nu. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app.
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Dienstag, 14.7. Weh Dir! Mt 11, 20-24
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Montag, 13.7. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen. Mt 10, 34 - 11,1
Lieder mit problematischen Texten sieht Musikethnologe Nepomuk Riva kritisch: "Solche Texte setzen sich fest und werden in anderen Kontexten diskriminierend benutzt." Man sensibilisiere die Chöre dafür, sagt Regina van Dinther vom Chorverband NRW. Allroggen, Antje www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
+++ Sitzen kann das Krebsrisiko erhöhen +++ Wir lernen kaum etwas aus kurzen Videoclips +++ Bei überlieferten Texten ging über die Jahrhunderte wohl mehr als die Hälfte vom Inhalt verloren +++ Ernährung von Müll verändert Leben von Störchen +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Studie zu Sitzen und KrebsrisikoWir lernen kaum etwas aus Short-VideosWas in der Überlieferung alles verloren gehtFutter von Mülldeponien verändert das Leben von Weißstörchen**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Alle paar Monate erklären Rayk Sprecher und Yves Bossart philosophisch die Welt. Jeder Abend ist eine Premiere, denn die beiden reagieren mit aktuellen eigenen Texten aufs Weltgeschehen. Diesmal haben die Standup-Philosophen zusätzlich den Juristen und Comedian Sven Ivanić eingeladen. Zwischen Paragraf, Pointe und Präzedenzfall verhandeln die drei darüber, was Geist und Gesetz gemeinsam haben und wo Denken und Dekrete divergieren. Der studierte Jurist Sven Ivanić steht seit zehn Jahren auf Comedy-Bühnen und analysiert schlagfertig Alltagsprobleme und überprüft Klischees. Yves Bossart ist freischaffender Philosoph und Autor und war Redaktor und Moderator der Sendung «Sternstunde Philosophie» bei SRF. Rayk Sprecher ist Philosoph, Dozent, Berater und Moderator. Zusammen sind sie «Standup philosophy», eine Veranstaltungsreihe im Kleintheater Luzern, in der sie mit aktuellen eigenen Texten aufs Weltgeschehen reagieren. «Spasspartout» präsentiert die radiophonen Highlights aus dem Mitschnitt im Kleintheater Luzern vom 28. Juni 2026. ____________________ Mit: Rayk Sprecher, Yves Bossart, Sven Ivanić ____________________ Redaktion: Barbara Anderhub ____________________ Technik: Hedi Massaoudi ____________________ Produktion: SRF 2026 Dauer: ca. 51' ____________________
ⓦ weekly52 Blog Podcast Video & Artworkhttps://weekly52.de/weekly/483ⓦ
In dieser besonderen Folge von "Die Gründer" widmen sich Ole und Yannick einer spannenden Schnittstelle: Künstliche Intelligenz trifft Recht und Psychologie. Gemeinsam diskutieren sie, ob KI-generierte Inhalte urheberrechtlich geschützt sind, wem im Fall von KI-generierten Texten die Rechte gehören und wie sich die Gesetzeslage dazu aktuell gestaltet – mit überraschenden Einsichten und Vergleichen, etwa zur Fotografie.Der zweite große Themenblock widmet sich dem Phänomen, dass immer mehr Menschen KI wie ChatGPT als digitalen Therapeuten nutzen. Yannick ordnet die Chancen und Risiken aus psychologischer Sicht ein, während Ole eine aktuelle Studie vorstellt, die untersucht, wie Nutzerinnen die Antworten von KIs im Vergleich zu echten Therapeutinnen bewerten. Zwischen Skepsis der Fachwelt und überraschend hoher Nutzerzufriedenheit ergeben sich spannende Impulse: Kann KI wirklich empathische Beratung leisten? Sollte sie das überhaupt – und wie verändert das unser Verständnis von seelischer Gesundheit?Freut euch auf eine Folge voller Debatten, Denkanstöße und pointierter Einordnungen zu einem der wichtigsten KI-Trendthemen unserer Zeit!Timestamps:00:00 Urheberrechtsfragen bei KI-generierten Inhalten06:11 Urheberrecht bei KI-generierten Inhalten10:44 Urheberrecht bei maschinellen Hilfsmitteln15:48 Code und gesund leben im Jahr 202519:52 Herausforderungen bei Chat-Anwendungen22:55 KI-Unterstützung im psychischen Bereich26:13 Benutzerfeedback zu Chat-GPT-Antworten28:49 Bewertung der Antworten durch Nutzer und Therapeuten33:19 Diskussion über Umfrageergebnisse und Grafik37:47 Therapeut-Patient-Beziehung und digitales Arbeiten38:45 Gedanken zur KI in der Therapie
Die frisch mit der RUTH 2026 ausgezeichnete Dota zu Gast in einer MDR Kultur Studiosession. Den Preis hat die Musikerin vor allem für Ihre Songs mit Texten der Dichterin Masha Kaléko bekommen. Passend dazu kam sie mit Musik aus diesem Programm. Unterstützt von Wencke Wollny und Jan Rohrbach und moderiert von Johannes Paetzold.
Gedanken von Jürgen Drensek Manchmal passiert es auch mir abends, dass ich mich in den endlosen Weiten von Instagram verliere. Ich scrolle vorbei an makellosen Infinity-Pools, perfekt ausgeleuchteten Boutique-Hotels und Sonnenuntergängen, die so kitschig weichgezeichnet sind, dass sie jede Kante verloren haben. Alles ist nur einen Klick entfernt, bereitgestellt von Algorithmen, die uns soufflieren, wie sich „authentisches Reisen“ anzufühlen hat. Und genau in solchen Momenten sollte ich sie spüren: eine leise, fast schmerzhafte Sehnsucht nach dem Ungefilterten. Nach dem echten, staubigen, unvorhersehbaren Aufbruch. Tue ich auch. Aber ehrlicherweise denke ich dann gleich: muss ich ja nicht selbst unbedingt machen. Reicht ja, wenn ich das Ergebnis von anderen lesen darf… Und dann liegt da plötzlich dieses Buch auf meinem Tisch: „Lasterleben“ von Anja Kocherscheidt. Und auf einmal wird es sehr kantig. Als Reisejournalist, der seit Jahren die professionelle Brille trägt, ertappe ich mich anfangs bei einer inneren Abwehr. Da ist dieser antrainierte Reflex: Wo ist der Nutzwert für den Leser? Wo sind die Buchungslinks, die Geheimtipps, die man am nächsten Wochenende nachreisen kann? Doch dieses Buch verweigert sich dem schnellen Konsum. Man kann ein Jahr im selbst ausgebauten, tonnenschweren THW-Lkw ohne festen Plan durch Nord- und Mittelamerika eben nicht im Reisebüro buchen. Und genau deshalb berührt mich diese Geschichte. Sie erinnert an das, was wir auf dem Altar der perfekten Urlaubsplanung geopfert haben: das Abenteuer des Unbekannten. Der Sprung ins kalte, blaue Wasser Meine Kollegin Anja Kocherscheidt war keine naive Träumerin, die nichts zu verlieren hatte. Anja stand mitten im Leben, war zwei Jahrzehnte lang eine erfolgreiche PR-Beraterin im Tourismus. Sie wusste ganz genau, wie man uns Journalisten Träume verkauft und Fassaden poliert. Doch hinter den Kulissen wartete das, was so viele von uns kennen: das unerbittliche Hamsterrad. Der Zustand, in dem man funktioniert, aber nicht mehr fühlt. Der Moment, in dem die Erschöpfung die Lebensfreude frisst und man das Gefühl hat, den eigenen Kindern nur noch die Reste seiner Energie zu schenken. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver und den Kindern Vincent und Marlene traf sie eine radikale Entscheidung: Sie zog die Reißleine. Anja Kocherscheidt während ihrer Expedition ins Ich (Foto © Anja Kocherscheidt) Ihr neues Zuhause wurde „Herr Turtur“ – ein königsblauer Mercedes-Kurzhauber, neun Tonnen schwer, Baujahr 1980, früher im Dienst des THW. Zwölf Quadratmeter Lebensraum für vier Menschen. Kein Luxus, keine Komfortzone, kein doppelter Boden. Wenn man darüber nachdenkt, hört sich das ganz und gar nicht Vergnügungssteuer-pflichtig an. Das ist kein Urlaub, das ist ein radikaler Entzug von all den kleinen Bequemlichkeiten, die wir als Schutzschild um uns herum aufbauen. Der Nutzwert dieses Buches liegt nicht in Hotel-Empfehlungen und Routen-Tipps. Er liegt in den intimen Einblicken, die uns die Autorin schenkt: Wir sind dabei, wenn das „Roadschooling“ der Kinder zwischen tränenreichem Frust und plötzlichem Lern-Flow schwankt, wir spüren die Kälte bei den ersten Reparaturen in Kanada und erleben die berührende Stille bei den Begegnungen mit den Hutterern, die völlig technikfern nach uralten Grundsätzen leben. Es ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält und uns leise fragt: Wie viel Ballast schleppst du eigentlich mit dir herum? Wenn die Romantik Risse bekommt Was mich an dieser Erzählung bewegt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit. Anja schreibt nicht für die Likes. Sie verbirgt die Risse nicht. Wir spüren die nackte Frustration, als die romantische Vorstellung vom freien Leben schon an einer simplen Highway-Auffahrt in Halifax zu zerspringen droht. Und wir fühlen das leise Zittern im Hintergrund, das mitreist, wenn die Familie die Grenze nach Mexiko überquert. Die Angst ist ein ständiger Passagier. (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt Besonders intensiv wird es, als die Familie im Dschungel von Petén nachts plötzlich zwischen die Fronten von Drogenschmuggler-Kartellen zu geraten droht. In diesen Passagen zeigt sich auch die literarische Kraft des Buches: Anja verwebt das persönliche Herzklopfen, die Angst um ihre Kinder, mit den harten, traurigen Fakten über die politische Realität vor Ort. Das ist nicht so ein oberflächlicher Reisebericht, das ist gelebte Reportage, die wehtut und genau deshalb so wertvoll ist. Sie hebt sich einfach ab von all den weichgespülten Texten, die sonst in nicht unerheblicher Anzahl aus Blogs und Reiseteilen quellen. Das unersetzbare Herz des Menschen In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle perfekte Reiseführer über die Ruinen von Tikal oder die Magie des Atitlán-Sees ausspucken kann, stellt sich in unserer Branche oft eine existenzielle Frage: Warum braucht es uns überhaupt noch? Die Antwort liegt genau in Büchern wie diesem. Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen. Sie weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn einem bei einer indigenen Zeremonie im guatemaltekischen Hochland jede Kontrolle entgleitet. Sie spürt nicht das überwältigende, bittersüße Ziehen im Herzen, wenn man winzige Baby-Schildkröten in den mächtigen Pazifik entlässt – in dem Wissen, dass nur die wenigsten von ihnen überleben werden. „Lasterleben“ ist der flammende Beweis dafür, dass die Zukunft des Erzählens im tief Persönlichen liegt. Nur die physische Präsenz, der Schweiß, der Staub auf der Haut und die Bereitschaft, sich der Welt völlig verwundbar auszuliefern, schaffen eine Wahrheit, die kein Algorithmus jemals simulieren kann. Dieser Text atmet. Er riecht nach dem Regen des Dschungels und dem heißen Asphalt der endlosen Highways. Das ist die einzige Währung, die in Zukunft noch zählt, wenn wir uns berühren lassen wollen. Zwei Stimmen, eine Wahrheit Wer noch tiefer eintauchen möchte, dem sei der begleitende Podcast neben diesem Text wärmstens empfohlen. Es ist faszinierend: Dort geht es natürlich zunächst um diese zutiefst menschliche Reise, aber auch genauso um die Zerrissenheit der Aktion. Wir nähern uns Anjas Weg mit unheimlich viel Empathie und Wärme – und verstehen den Schrei nach Freiheit. Aber natürlich muss es auch die Rolle geben des rationalen Mahners, der die unbequemen Fragen stellt, die uns vielleicht auch durch den Kopf gehen: Darf man das den eigenen Kindern antun? Ist das nicht egoistisch? Diese Diskussion im Podcast ist ein echter Gewinn, weil sie das Buch von jedem Verdacht der reinen Aussteiger-Romantik befreit. Am Ende finden beide Stimmen einen gemeinsamen Nenner, dem ich mich nur voller Respekt anschließen kann: „Lasterleben“ will uns nicht belehren. Es will uns nicht sagen, wie wir zu leben haben. Es stupst uns nur sanft an und erinnert uns daran, dass wir immer eine Wahl haben. Ein Buch für die Mutigen Brauchen wir also Berichte über Reisen, die wir niemals nachmachen können? Ja, mehr denn je. Weil sie uns zeigen, dass die wichtigste Reise nicht auf der Landkarte stattfindet. Anja Kocherscheidt schaffte es durch den plötzlichen Corona-Lockdown nicht bis nach Patagonien, sie strandete am Atitlán-See. Und genau dort, im Stillstand, fand sie die eigentliche Destination: die Reise nach innen, die Konfrontation mit sich selbst. Ich sag mal so: Lass die Finger von diesem Buch, wenn du eine strukturierte Packliste oder einen durchgetakteten Routenplaner suchst. Aber wenn du spüren willst, wie es aussieht, wenn die Welt um dich herum verstummt und du plötzlich nur noch dich selbst, die Menschen, die du liebst, und den weiten, unendlichen Horizont hast – dann nimm dieses Buch in die Hand. Es ist eine ehrliche Hymne auf den Mut, das Zulassen von Fehlern und die wilde Schönheit des Ungeplanten. Wenn du den Podcast hören magst, dann bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken! Hintergrund-Infos Der Beitrag Freiheit auf zwölf Quadratmetern Anja Kocherscheidts „Lasterleben“ ist kein Aussteiger-Kitsch erschien zuerst auf Was mit Reisen.
KI-Verbot im Print: Warum nach reihenweisen KI-Skandalen die Printmedien Konsequenzen ziehenIn dieser Folge von „In kleiner Runde – inside Medien!“ analysieren Julia Krüger und Maurice Gajda, warum die deutsche Medienlandschaft gerade eine so drastische Kehrtwende beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz vollzieht.Lange Zeit galt KI als Effizienz-Turbo für Redaktionen, doch nun ziehen die großen Medienhäuser die Reißleine. Wir beleuchten die „Casdorff-Affäre“ beim Tagesspiegel als den entscheidenden Wendepunkt: Der unkenntlich gemachte Einsatz von KI bei einem erfahrenen Journalisten erschütterte das Vertrauen tief und offenbarte, wie schnell journalistische Integrität durch den blinden Einsatz von Technologie gefährdet werden kann.Dieser Skandal markiert die Spitze eines Eisbergs, auf den die Branche nun mit harten Konsequenzen reagiert. Direkt darauf folgte die historische Entscheidung beim Spiegel: Chefredakteur Dirk Kurbjuweit verkündete ein offizielles KI-Verbot für das Schreiben und Umschreiben von Texten. Wir diskutieren, warum das eigenständige Schreiben für den Spiegel als „reines Glück“ und essenzieller Kern journalistischer Persönlichkeit verteidigt wird und inwiefern diese Entscheidung als notwendiges Korrektiv für die gesamte Printbranche zu verstehen ist. Wo verläuft die Grenze zwischen nützlichem Werkzeug und dem Verlust des journalistischen „Gemüts“?Weitere Themen in dieser Folge:Große TV-Fusion in UK: Sky plant die Übernahme von ITV-Bereichen. Was bedeutet dieser Mega-Deal für die Streaming-Zukunft und den Werbemarkt? Wir ordnen die Dimensionen ein.Vassili Golod wird „Monitor“-Chef: Der WDR holt seinen preisgekrönten Kyjiw-Korrespondenten nach Köln. Ein Personalwechsel mit Signalwirkung für den politischen Journalismus.Instagram for TV: Meta will YouTube angreifen. Wir sprechen über die Strategie, Reels und horizontale Long-Form-Inhalte auf den großen Fernsehbildschirm zu bringen.Quoten-Check & Show-News: Warum das Sat.1-Frühstücksfernsehen alle Rekorde bricht, während RTL am Vormittag das Nachsehen hat, und was uns bei der neuen Show „Ich durchschaue jeden!“ mit Mentalist Timon Krause auf ProSieben erwartet.Schaltet ein zu einer neuen Folge „In kleiner Runde – inside Medien!“ – der Podcast für alle, die hinter die Kulissen der Medienbranche blicken wollen.
König Artus kennt jeder – oder doch nicht? Längst gehört er zu den festen Größen europäischer Kultur – vom Mittelalter bis heute. Dabei überwiegt das Bild des keltischen Artus in unserer heutigen Vorstellung, obwohl es auch eine ganz andere Tradition gegeben hat. Dr. Katharina Gedigk stellt diesen „anderen“ Artus vor und entführt in die höfische Welt deutschsprachiger mittelalterlicher Texte.Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalLiteratur zum Weiterlesen:WOLF, Jürgen: Auf der Suche nach König Artus. Mythos und Wahrheit. Darmstadt 2009.ACHNITZ, Wolfgang: Deutschsprachige Artusdichtung des Mittelalters: Eine Einführung. Berlin 2012.Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#mittelalter #europa #deutschlandBild: Wikipedia Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wieder live vor Publikum am Lendhafen: Bozena Badura und Wolfgang Tischer besprechen mit der Literaturwissenschaftlerin und Literaturkritikerin Daniela Strigl, den zweiten Lesetag der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur. Fünf weitere Texte wurden gelesen und von der Jury diskutiert. Am Samstag werden dann die letzten vier folgen. Daniela Strigl lehrt an der Universität Wien und war von 2003 bis 2008 sowie von 2011 bis 2014 selbst Mitglied der Bachmann-Jury. 2014 wurde sie zudem zur ersten Preisträgerin der Abstimmung zur beliebtesten Bachmann-Jurorin gewählt. Vor und zwischen der Besprechung des Lesetages gibt sie Einblicke in die Arbeit der Jury: Wie hat sich die Diskussionen über die Jahre verändert? Wie kommt die Jury-Mitglieder zu den Texten und Lesenden, die sie einladen? Und welche generellen Trends sind in der aktuellen Literatur auszumachen? Besprochen werden die Lesungen vom 26. Juni 2026: Lena Schätte, D Ozan Zakariya Keskinkılıç, D Seraina Kobler, CH Magdalena Schrefel, A Caroline Rosales, D Alle Texte stehen auf der Website des ORF zum Download und Nachlesen bereit. Text von Slata Roschal bleibt im Wettbewerb Zu Beginn des zweiten Lesetages trat aber zunächst der Justitiar Magister Andreas Sourij auf die Bühne. Eine Stimmung, als ob der Schulleiter das Klassenzimmer betritt. Offenbar gab es das Gerücht, dass Teile des Textes von Autorin Slata Roschal, die gestern gelesen hat, bereits auf der Website ihres Verlages zu lesen waren. Ein Text darf, so regeln es die Statuten, vorab nicht veröffentlicht sein. Laut Sourij wurden dafür jedoch keine Belege gefunden, sodass der Text (»in dubio pro reo«) im Wettbewerb verbleibt. Außerdem rumorte es etwas in der Jury und einige Mitglieder griffen sich persönlich an. Teil der Show? Auch darüber wird im Podcast gesprochen. Vielen Dank an das großartige Publikum am Lendhafen und den Verein Lendhauer, der auch in diesem Jahr die Live-Aufnahme auf der Bühne ermöglicht hat.
Heute ist Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag. In ihren Texten spricht sie von einer Liebe, die alle Grenzen sprengt und gleichzeitig Krieg und Schmerz bedeutet. Literaturkritiker Cornelius Hell macht sich diese Woche „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 25.06.2026
Geschüttelt, nicht gerührt. 007 First Light inszeniert sich klar als filmisches Bond-Erlebnis und trifft diesen Ton in vielen Momenten sehr gut. Das Spiel setzt auf elegante Bilder, eine starke Atmosphäre und Szenen, die sich wie aus einem Kinofilm anfühlen. Gerade für ein Geek-Publikum, das Bond, Stil und Spionage-Optik schätzt, wirkt das Gesamtpaket sehr bewusst gestaltet und oft beeindruckend. Besonders stark ist der Eindruck, dass hier nicht einfach nur ein Actionspiel, sondern ein kleiner Bond-Film zum Spielen entstehen soll. Die Präsentation, die Kameraführung und die Inszenierung vermitteln genau dieses Gefühl von Glamour, Gefahr und Geheimagenten-Flair. Dadurch hebt sich 007 First Light deutlich von vielen anderen Spielen im Genre ab, weil es mehr Wert auf Stimmung als auf reine Effekthascherei legt. Spielerisch zeigt sich aber auch, dass nicht alles ganz so rund ist wie die audiovisuelle Seite. Manche Mechaniken wirken noch etwas ungleichmäßig oder nicht ganz ausgereift, sodass das Spiel an einigen Stellen nicht die gleiche Eleganz erreicht wie in seiner Inszenierung. Das nimmt dem Erlebnis nicht seinen Reiz, fällt aber bei genauerem Hinsehen auf. Gerade dieser Kontrast macht den Eindruck so interessant: Auf der einen Seite steht ein sehr schönes, stilvolles Bond-Abenteuer, auf der anderen Seite ein Spiel, das an ein paar Ecken noch Feinschliff vertragen könnte. Wer vor allem die filmische Präsentation und die Bond-Atmosphäre sucht, dürfte hier sehr gut abgeholt werden. Wer hingegen durchgehend perfekt abgestimmtes Gameplay erwartet, könnte an einzelnen Stellen kleine Abstriche spüren. Matzes Fazit ist, dass 007 First Light vor allem als starkes, visuell und atmosphärisch überzeugendes Bond-Erlebnis in Erinnerung bleibt, das spielerisch noch nicht ganz auf demselben Niveau ist. Apple, wir müssen reden Peppi hat einen MacMini, auf dem routine Aufgaben Laufen. SEO Reports für Kunden und sowas. Und da sollten nun mal ein paar Dateien zwischengespeichert werden, nur um festzustellen, dass die kleine Festplatte voll war. Obwohl eigentlich gar nichts drauf ist auf dem Rechner. Ordentliches Aufräumen hat zu Tage gebracht, dass es tatsächlich der System Ordner ist. Und zwar die Hintergründe. Sage und Schreibe 60 GB (!) hat Apple da drin für die animierten Video-Hintergründe belegt. Mal wieder ein Beispiel für hemmungslosen Speicherverbrauch, der auch schon dem iPad mini zum Verhängnis geworden ist. Bei der Macht von Greyskull Masters of the Universe macht genau das, was ein guter Geek-Film schaffen sollte: Er hat sichtbare Lust auf sein eigenes Universum, liefert viele kleine Fan-Momente und nimmt sich selbst nie zu ernst. Der Film fühlt sich an wie eine große, bunte Einladung an alle, die He-Man, Castle Grayskull und die ganze Mythologie schon lange kennen — und an alle, die einfach einen unterhaltsamen Abenteuerfilm sehen wollen. Besonders stark ist die Fan Delivery: Figuren, Motive und ikonische Elemente werden mit erkennbarem Respekt eingebaut, ohne nur plumpes Nostalgie-Kino zu sein. Man merkt, dass der Film die Vorlage verstanden hat und den Kern der Marke ernst nimmt. Das sorgt für viele Stellen, an denen Fans zufrieden nicken können, weil der Film nicht nur Zitate abspult, sondern die Welt wirklich aufleben lässt. Gleichzeitig bleibt der Eindruck, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre. Der Film hat Energie, Tempo und Charme, aber an ein paar Stellen hätte er tiefer gehen können — bei den Figuren, bei der emotionalen Wirkung oder einfach beim Mut, einzelne Ideen noch größer auszuspielen. So bleibt am Ende ein gutes Gefühl, aber eben auch der Gedanke, dass mit etwas mehr Aufwand ein noch stärkerer Film möglich gewesen wäre. Gerade darin liegt sein Reiz: Masters of the Universe ist kein müder Aufguss, sondern ein spaßiger, sauber gemachter Genre-Film mit Herz für die Vorlage. Er liefert genug Freude, um Fans mitzunehmen, und genug Substanz, um nicht beliebig zu wirken. Gleichzeitig lässt er Raum für den Wunsch nach einem echten Ausbruch nach oben — mehr Tiefe, mehr Wucht, mehr von dem, was dieses Universum noch hergeben könnte. Elektrisch auf Weltreise Der ein oder andere Kennt ja vielleicht den Elektrotrucker. So genau kennen wir seinen Hintergrund gar nicht, aber sein aktuelles Projekt „In 80 Ladesäulen um die Welt„. Ist alles noch nicht final aber vermutlich wird es ein tolles Fahrzeug. Los gehen soll es nach der IAA2026 im September. Früher Afrob und Ferris MC „Früher war nicht besser“ ist ein guter, entspannter Hip-Hop-Track, der sich ganz ohne Druck und mit viel Ruhe ins Gehör bringt. Der Song setzt auf einen weichen Beat, der gemütlich läuft und nicht zu viel>Action, sondern eher nach guter Laune klingt. Afrob liefert dabei einen lockeren, natürlichen Flow, der nicht zu viel zeigen will, sondern einfach nur-bold und nahbar wirkt. Die Stimme klingt entspannt, die Worte sitzen gut, und die Atmosphäre ist insgesamt sehr angenehm. Ferris Teil passt sich genau diesem Stil an und sorgt dafür, dass der Track zusammenhängt, ohne dass jemand zu clair oder zu laut wird. Das Thema des Songs ist zwar präsent, aber nicht aufdringlich. Es geht nicht um große Botschaften, sondern um eine einfache, nachdenkliche Stimmung, die sich gut mit dem Beat verbindet. Genau das macht den Track so gut hören: Er ist nicht zu komplex, nicht zu laut, nicht zu schnell – einfach ein entspannter Hip-Hop-Song, der einfach nur gut klingt. „Früher war nicht besser“ funktioniert besonders gut, wenn man etwas Hintergrundmusik hören möchte, die nicht zu viel abverlangt, sondern einfach nur-mitgeht. Der Track ist nett, locker und ohne Druck – genau das, was man von einem guten, entspannten Hip-Hop-Song erwarten kann. Insgesamt bleibt „Früher war nicht besser“ als ein angenehmer, ruhiger Hip-Hop-Track in Erinnerung, der sich ohne Wünsche und mit viel Ruhe hören lässt. 50 Jahre Apple Apple: The First 50 Years ist ein umfassendes Buch, das die Geschichte Apple von den Anfängen in den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart nachzeichnet. Der Fokus liegt auf den wichtigsten Momenten, die das Unternehmen geprägt haben: von den ersten Ideen von Steve Jobs und Steve Wozniak, über den Aufstieg des Apple II, den Macintosh, bis hin zu den großen Turns unter Jobs‘ zweiter Rückkehr und der Entwicklung von iPhone, iPad und den weiteren Produkten, die Apple zu einem der größten Tech-Unternehmen gemacht haben. Das Buch arbeitet nicht nur mit Fakten, sondern zeigt auch die Menschen hinter den Erfolgsgeschichten. Es geht auf die Konflikten, die Visionen, die Entscheidungen und die Wendepunkte ein, die Apple immer wieder neu geformt haben. Besonders stark ist, wie gut die Geschichte von den Anfängen in einer Garage in California bis zum globalen Tech-Giganten erzählt wird. Die Aufmachung ist komfortabel und gut lesbar, mit vielen Bildern, die die Entwicklung visuell unterstützen. Für Leser, die sich für Tech, Unternehmensgeschichte und Innovation interessieren, bietet das Buch eine klare, zusammenhängende Darstellung, die nicht zu sehr ins Detail geht, aber trotzdem tief genug ist, um die wichtigsten Entwicklungen zu verstehen. Apple: The First 50 Years ist damit ein gutes Buch für alle, die die Apple-Geschichte von den Anfängen bis heute verstehen wollen, ohne sich in zu vielen technischen Details zu verlieren. Es ist informativ, gut strukturiert und bringt die Geschichte von Apple auf eine klare, nachvollziehbare Weise. Wenns mal wieder schneller gehen muss Seitdem die Concorde nicht mehr fliegt, gibt es kein Überschall-Flugzeug für den Personenverkehr. Es gibt Projekte, die daran arbeiten, das zu ändern, aber aktuell kann man nicht einfach so in ein Flugzeug steigen und mit Überschall von A nach B reisen. Nun steigt wohl auch Japan ein. Dort wurde nun ein Triebwerk getestet, das bis zu Mach 5 schaffen soll. Die Concorde hatte Mach 2,2 als maximal und 2,02 als Reisegeschwindigkeit. Erste Flugtests kommen aber vermutlich frühestens in den 2040er Jahren, wer mal wieder so schnell unterwegs sein will, braucht also vor allem erst mal viel Zeit. PC neu definiert Nvidia RTX Spark ist ein neues System, das Windows PC für die Zukunft der künstlichen Intelligenz komplett neu denkt. Nvidia hat den Chip auf der Computex 2026 vorgestellt und damit eine Plattform geschaffen, die lokale KI-Agenten, Content Creation und Gaming in einem schlanken Laptop vereint. Das Besondere: RTX Spark bringt die Leistung eines ganzen AI-PCs in ein Gerät, das so dünn und leicht ist, dass man es kaum spürt. Laptops mit dem Chip sind nur etwa 14 Millimeter dick und wiegen rund 1,4 Kilogramm – trotzdem können sie schwere KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät rechnen, ohne dass eine Cloud nötig ist. Mit RTX Spark lassen sich große KI-Modelle lokal laufen, zum Beispiel 120 Milliarden Parameter große Sprachmodelle mit extrem langen Texten. Das bedeutet: Du kannst KI direkt auf deinem Laptop nutzen, ohne dass Daten ins Internet geschickt werden. Das ist schneller, sicherer und funktioniert auch ohne Internet. Für Creator ist der Chip besonders stark: Man kann 12K-Videos bearbeiten, riesige 3D-Szenen rendernen und sogar 4K-Videos mit KI generieren. Gleichzeitig ist RTX Spark auch für Gaming gemacht und bringt AAA-Spiele auf 1440p mit über 100 FPS flüssig. Im Herbst 2026 starten erste Geräte von Marken wie ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft Surface und MSI. Der Chip kombiniert eine starke GPU mit einer ARM-CPU in einem einzigen System und nutzt einen gemeinsamen Speicher, der sowohl für AI als auch für Grafik genutzt wird. RTX Spark ist damit die Fusion von Nvidia AI und RTX Graphics – eine komplette PC-Plattform, die KI, Kreativität und Gaming in einem schlanken, mobilen Gerät vereint. Und plötzlich war sie da Wir haben ja schon das ein oder andere mal über die Steam Machine gesprochen. Und auf ein mal ist sie da. Wenn ihr das hört ist sie vielleicht schon wieder weg, aber die Steam Machine kann bestellt werden. Dabei muss man erst mal Interesse bekunden, dann werden Slots verlost. Der Preis? Astronomisch. Wie viele es geben wird? Keine Ahnung. Wie schaut's aus mit Scalpern? Daran hat Steam anscheinend gedacht.
Geschüttelt, nicht gerührt. 007 First Light inszeniert sich klar als filmisches Bond-Erlebnis und trifft diesen Ton in vielen Momenten sehr gut. Das Spiel setzt auf elegante Bilder, eine starke Atmosphäre und Szenen, die sich wie aus einem Kinofilm anfühlen. Gerade für ein Geek-Publikum, das Bond, Stil und Spionage-Optik schätzt, wirkt das Gesamtpaket sehr bewusst gestaltet und oft beeindruckend. Besonders stark ist der Eindruck, dass hier nicht einfach nur ein Actionspiel, sondern ein kleiner Bond-Film zum Spielen entstehen soll. Die Präsentation, die Kameraführung und die Inszenierung vermitteln genau dieses Gefühl von Glamour, Gefahr und Geheimagenten-Flair. Dadurch hebt sich 007 First Light deutlich von vielen anderen Spielen im Genre ab, weil es mehr Wert auf Stimmung als auf reine Effekthascherei legt. Spielerisch zeigt sich aber auch, dass nicht alles ganz so rund ist wie die audiovisuelle Seite. Manche Mechaniken wirken noch etwas ungleichmäßig oder nicht ganz ausgereift, sodass das Spiel an einigen Stellen nicht die gleiche Eleganz erreicht wie in seiner Inszenierung. Das nimmt dem Erlebnis nicht seinen Reiz, fällt aber bei genauerem Hinsehen auf. Gerade dieser Kontrast macht den Eindruck so interessant: Auf der einen Seite steht ein sehr schönes, stilvolles Bond-Abenteuer, auf der anderen Seite ein Spiel, das an ein paar Ecken noch Feinschliff vertragen könnte. Wer vor allem die filmische Präsentation und die Bond-Atmosphäre sucht, dürfte hier sehr gut abgeholt werden. Wer hingegen durchgehend perfekt abgestimmtes Gameplay erwartet, könnte an einzelnen Stellen kleine Abstriche spüren. Matzes Fazit ist, dass 007 First Light vor allem als starkes, visuell und atmosphärisch überzeugendes Bond-Erlebnis in Erinnerung bleibt, das spielerisch noch nicht ganz auf demselben Niveau ist. Apple, wir müssen reden Peppi hat einen MacMini, auf dem routine Aufgaben Laufen. SEO Reports für Kunden und sowas. Und da sollten nun mal ein paar Dateien zwischengespeichert werden, nur um festzustellen, dass die kleine Festplatte voll war. Obwohl eigentlich gar nichts drauf ist auf dem Rechner. Ordentliches Aufräumen hat zu Tage gebracht, dass es tatsächlich der System Ordner ist. Und zwar die Hintergründe. Sage und Schreibe 60 GB (!) hat Apple da drin für die animierten Video-Hintergründe belegt. Mal wieder ein Beispiel für hemmungslosen Speicherverbrauch, der auch schon dem iPad mini zum Verhängnis geworden ist. Bei der Macht von Greyskull Masters of the Universe macht genau das, was ein guter Geek-Film schaffen sollte: Er hat sichtbare Lust auf sein eigenes Universum, liefert viele kleine Fan-Momente und nimmt sich selbst nie zu ernst. Der Film fühlt sich an wie eine große, bunte Einladung an alle, die He-Man, Castle Grayskull und die ganze Mythologie schon lange kennen — und an alle, die einfach einen unterhaltsamen Abenteuerfilm sehen wollen. Besonders stark ist die Fan Delivery: Figuren, Motive und ikonische Elemente werden mit erkennbarem Respekt eingebaut, ohne nur plumpes Nostalgie-Kino zu sein. Man merkt, dass der Film die Vorlage verstanden hat und den Kern der Marke ernst nimmt. Das sorgt für viele Stellen, an denen Fans zufrieden nicken können, weil der Film nicht nur Zitate abspult, sondern die Welt wirklich aufleben lässt. Gleichzeitig bleibt der Eindruck, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre. Der Film hat Energie, Tempo und Charme, aber an ein paar Stellen hätte er tiefer gehen können — bei den Figuren, bei der emotionalen Wirkung oder einfach beim Mut, einzelne Ideen noch größer auszuspielen. So bleibt am Ende ein gutes Gefühl, aber eben auch der Gedanke, dass mit etwas mehr Aufwand ein noch stärkerer Film möglich gewesen wäre. Gerade darin liegt sein Reiz: Masters of the Universe ist kein müder Aufguss, sondern ein spaßiger, sauber gemachter Genre-Film mit Herz für die Vorlage. Er liefert genug Freude, um Fans mitzunehmen, und genug Substanz, um nicht beliebig zu wirken. Gleichzeitig lässt er Raum für den Wunsch nach einem echten Ausbruch nach oben — mehr Tiefe, mehr Wucht, mehr von dem, was dieses Universum noch hergeben könnte. Elektrisch auf Weltreise Der ein oder andere Kennt ja vielleicht den Elektrotrucker. So genau kennen wir seinen Hintergrund gar nicht, aber sein aktuelles Projekt „In 80 Ladesäulen um die Welt„. Ist alles noch nicht final aber vermutlich wird es ein tolles Fahrzeug. Los gehen soll es nach der IAA2026 im September. Früher Afrob und Ferris MC „Früher war nicht besser“ ist ein guter, entspannter Hip-Hop-Track, der sich ganz ohne Druck und mit viel Ruhe ins Gehör bringt. Der Song setzt auf einen weichen Beat, der gemütlich läuft und nicht zu viel>Action, sondern eher nach guter Laune klingt. Afrob liefert dabei einen lockeren, natürlichen Flow, der nicht zu viel zeigen will, sondern einfach nur-bold und nahbar wirkt. Die Stimme klingt entspannt, die Worte sitzen gut, und die Atmosphäre ist insgesamt sehr angenehm. Ferris Teil passt sich genau diesem Stil an und sorgt dafür, dass der Track zusammenhängt, ohne dass jemand zu clair oder zu laut wird. Das Thema des Songs ist zwar präsent, aber nicht aufdringlich. Es geht nicht um große Botschaften, sondern um eine einfache, nachdenkliche Stimmung, die sich gut mit dem Beat verbindet. Genau das macht den Track so gut hören: Er ist nicht zu komplex, nicht zu laut, nicht zu schnell – einfach ein entspannter Hip-Hop-Song, der einfach nur gut klingt. „Früher war nicht besser“ funktioniert besonders gut, wenn man etwas Hintergrundmusik hören möchte, die nicht zu viel abverlangt, sondern einfach nur-mitgeht. Der Track ist nett, locker und ohne Druck – genau das, was man von einem guten, entspannten Hip-Hop-Song erwarten kann. Insgesamt bleibt „Früher war nicht besser“ als ein angenehmer, ruhiger Hip-Hop-Track in Erinnerung, der sich ohne Wünsche und mit viel Ruhe hören lässt. 50 Jahre Apple Apple: The First 50 Years ist ein umfassendes Buch, das die Geschichte Apple von den Anfängen in den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart nachzeichnet. Der Fokus liegt auf den wichtigsten Momenten, die das Unternehmen geprägt haben: von den ersten Ideen von Steve Jobs und Steve Wozniak, über den Aufstieg des Apple II, den Macintosh, bis hin zu den großen Turns unter Jobs‘ zweiter Rückkehr und der Entwicklung von iPhone, iPad und den weiteren Produkten, die Apple zu einem der größten Tech-Unternehmen gemacht haben. Das Buch arbeitet nicht nur mit Fakten, sondern zeigt auch die Menschen hinter den Erfolgsgeschichten. Es geht auf die Konflikten, die Visionen, die Entscheidungen und die Wendepunkte ein, die Apple immer wieder neu geformt haben. Besonders stark ist, wie gut die Geschichte von den Anfängen in einer Garage in California bis zum globalen Tech-Giganten erzählt wird. Die Aufmachung ist komfortabel und gut lesbar, mit vielen Bildern, die die Entwicklung visuell unterstützen. Für Leser, die sich für Tech, Unternehmensgeschichte und Innovation interessieren, bietet das Buch eine klare, zusammenhängende Darstellung, die nicht zu sehr ins Detail geht, aber trotzdem tief genug ist, um die wichtigsten Entwicklungen zu verstehen. Apple: The First 50 Years ist damit ein gutes Buch für alle, die die Apple-Geschichte von den Anfängen bis heute verstehen wollen, ohne sich in zu vielen technischen Details zu verlieren. Es ist informativ, gut strukturiert und bringt die Geschichte von Apple auf eine klare, nachvollziehbare Weise. Wenns mal wieder schneller gehen muss Seitdem die Concorde nicht mehr fliegt, gibt es kein Überschall-Flugzeug für den Personenverkehr. Es gibt Projekte, die daran arbeiten, das zu ändern, aber aktuell kann man nicht einfach so in ein Flugzeug steigen und mit Überschall von A nach B reisen. Nun steigt wohl auch Japan ein. Dort wurde nun ein Triebwerk getestet, das bis zu Mach 5 schaffen soll. Die Concorde hatte Mach 2,2 als maximal und 2,02 als Reisegeschwindigkeit. Erste Flugtests kommen aber vermutlich frühestens in den 2040er Jahren, wer mal wieder so schnell unterwegs sein will, braucht also vor allem erst mal viel Zeit. PC neu definiert Nvidia RTX Spark ist ein neues System, das Windows PC für die Zukunft der künstlichen Intelligenz komplett neu denkt. Nvidia hat den Chip auf der Computex 2026 vorgestellt und damit eine Plattform geschaffen, die lokale KI-Agenten, Content Creation und Gaming in einem schlanken Laptop vereint. Das Besondere: RTX Spark bringt die Leistung eines ganzen AI-PCs in ein Gerät, das so dünn und leicht ist, dass man es kaum spürt. Laptops mit dem Chip sind nur etwa 14 Millimeter dick und wiegen rund 1,4 Kilogramm – trotzdem können sie schwere KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät rechnen, ohne dass eine Cloud nötig ist. Mit RTX Spark lassen sich große KI-Modelle lokal laufen, zum Beispiel 120 Milliarden Parameter große Sprachmodelle mit extrem langen Texten. Das bedeutet: Du kannst KI direkt auf deinem Laptop nutzen, ohne dass Daten ins Internet geschickt werden. Das ist schneller, sicherer und funktioniert auch ohne Internet. Für Creator ist der Chip besonders stark: Man kann 12K-Videos bearbeiten, riesige 3D-Szenen rendernen und sogar 4K-Videos mit KI generieren. Gleichzeitig ist RTX Spark auch für Gaming gemacht und bringt AAA-Spiele auf 1440p mit über 100 FPS flüssig. Im Herbst 2026 starten erste Geräte von Marken wie ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft Surface und MSI. Der Chip kombiniert eine starke GPU mit einer ARM-CPU in einem einzigen System und nutzt einen gemeinsamen Speicher, der sowohl für AI als auch für Grafik genutzt wird. RTX Spark ist damit die Fusion von Nvidia AI und RTX Graphics – eine komplette PC-Plattform, die KI, Kreativität und Gaming in einem schlanken, mobilen Gerät vereint. Und plötzlich war sie da Wir haben ja schon das ein oder andere mal über die Steam Machine gesprochen. Und auf ein mal ist sie da. Wenn ihr das hört ist sie vielleicht schon wieder weg, aber die Steam Machine kann bestellt werden. Dabei muss man erst mal Interesse bekunden, dann werden Slots verlost. Der Preis? Astronomisch. Wie viele es geben wird? Keine Ahnung. Wie schaut's aus mit Scalpern? Daran hat Steam anscheinend gedacht.
Ein Auftritt mit Gedichten aus dem Band "Die gestundete Zeit" bei der Gruppe 47 katapultiert Ingeborg Bachmann 1953 in die Höhen der deutschsprachigen Literatur. Neben ihrer Lyrik schreibt sie Erzählungen, Essays, Hörspiele, Libretti und schließlich ihren einzigen Roman "Malina". Ihr Anspruch ist absolut, das Schreiben für sie existenziell. Doch Bachmanns Leben ist auch geprägt von psychischen Zusammenbrüchen, Alkohol- und Tablettensucht, bis sie schließlich mit 47 Jahren stirbt. Wie hat sich die Wahrnehmung von Bachmann selbst und von ihren Texten im Laufe der Zeit verändert? Und welche Bedeutung haben sie heute - mehr als 50 Jahre nach ihrem Tod? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Dieter Burdorf – Literaturwissenschaftler Universität Leipzig; Prof. Dr. Uta Degner – Mitherausgeberin Salzburger Gesamtedition; Lydia Mischkulnig – Schriftstellerin
Zweifellos zählt Ingeborg Bachmann zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen. In ihrem literarischen Werk, ob Prosa, Lyrik, Essay, Hörspiel, Libretti sezierte sie den Gegenstand. Wahrhaftigkeit forderte sie ein, mit jedem Satz, den sie schrieb: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, so Bachmann. Mit ihren Texten fiel sie auf, auch bei der Gruppe 47, lebte zwischen Klagenfurt, Wien, Zürich, München, Rom, hatte in ihrem Schreiben eine davon geprägte Internationalität und wurde für ihr Werk mit vielen, renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden oder dem Georg-Büchner-Preis. Doch: Wer war Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren wurde und tragisch 1973 im Alter von 47 Jahren in Rom verstarb? Wie lebte sie? Was verbirgt sich hinter ihrem schriftstellerischen Werk? Jemand, der sich mit Ingeborg Bachmann und ihren Texten gründlich auseinandergesetzt hat, ist die Literaturkritikerin Insa Wilke. Viele Jahre gehörte sie zum Jurorenteam des Ingeborg-Bachmann-Preises, zuletzt, bis 2023, war sie Juryvorsitzende. Bei NDR Kultur à la carte spricht Insa Wilke mit Katja Weise zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.
Themen: Elon Musk gegen das ZDF; Wie die WM technische Innovationen antreibt; Umgang mit KI in journalistischen Texten; Netzdenker: Mehr digitale Souveränität mit W Social?; Dagmar Berghoff als TV-Pionierin; Medienschelte: Noch-Berichterstattung bei der WM; Moderation: Anja Backhaus Von WDR 5.
§LIT - Bewusst Publizieren 16DOKOMI 2026Q&A Buchrecht: Eure Fragen an die Anwältin(Hördauer 54 Minuten)Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.Hier sind einige der Themen, über die wir demnächst sprechen möchten:Ist es ok, ein Buch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz zu schreiben?Kann ich jeden Verlagsvertrag bedenkenlos unterschreiben?Was ist, wenn das Lektorat mein Werk total „zerstört“? Das Cover „nix is“ und der Satz auch zu wünschen übrig lässt?Rechtliche Aspekte von Self-Publishing , Verlags-Publishing und MischformenEin Buch ist ein Spiegelbild der Realität. Darf es das sein? Was gilt es zu beachten?Wie mache ich eigentlich rechtlich gute Werbung für meine Veröffentlichung?Wie sieht es mit Lesungshonoraren aus und welche Rechnungsmerkmale muss man beachten?Schreibwettbewerbe – sind die nur ein Traum oder kann man wirklich erfolgreich sein?Wie gestaltet man seinen eigenen Web-Auftritt, vor allem: was muss ins Impressum und in die Datenschutzerklärung?Was tun bei negativen Rezensionen oder gar Abmahnungen?Coaching und Weiterbildung – worauf sollte ich achten?Manchmal endet jedoch alles im Streit und man möchte den Rückzug aus einem Vertrag antreten. Da ist es wichtig zu wissen, wie man am besten vorgeht.An wen wendet man sich bei einer Abmahnung und wie reagiert man darauf?ACHTUNG: Diese Sendung ersetzt keine persönliche Rechtsberatung!VertragsbeendigungAbmahnungenDOKOMI 2026 Q&ADu würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.Dr. Nadja Kobler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört. Die gelernte Bankkauffrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Sozialforschung publiziert auch selber gerne: seit 2006 Schul- und Fachbücher, dazu Online-Kurse und inzwischen auch belletristische Werke. Die laienzugewandte Wissensvermittlung, am besten mit einer Prise Humor versehen, ist ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie schon Mal "Torten und Schnittchen" oder auch "den gefährlichsten Kaffee des Rechtswesens"Dr. rer. nat. biol. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Zwischen 2014 und 2019 war er Vorsitzender beim Freien Deutschen Autorenverband Bayern (FDA). Außerdem war er von 2015 bis 2017 Präsident des FDA-Bundesverbandes. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München. Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.technische Bearbeitung, Redaktion und Realisation: Uwe Kullnick
Er war der erste Präsident der noch blutjungen Vereinigten Staaten von Amerika: George Washington hat dieses Amt geprägt - durch Verfassungstreue und Verzicht nach zwei Amtszeiten. Seine Abschiedsbotschaft gehört zu den großen Texten der USA. Biesler, Jörg
Zum Erscheinen der 16. Ausgabe von Queer*Welten stellen wir das Heft vor und haben dazu wieder mehrere Autor_innen zu Gast, die aus ihren Texten lesen und Fragen dazu beantworten.
In der Folge des Podcasts "Blick in die Bibel" am Donnerstag spricht DOMRADIO.DE-Redakteur Stephan Baur mit dem BDKJ-Präses im Erzbistum Köln, Kaplan Sebastian Appolt, darüber, wie er persönlich mit den Texten der Bibel lebt. Besonders geprägt haben ihn die biblischen Gestalten Mose und Miriam: Menschen, die unterwegs sind, zweifeln, feiern und trotzdem auf Gott vertrauen. Appolt erzählt auch, wie er Bibeltexte liest. Er will sie nicht schnell abhaken, sondern wirken lassen – manchmal durchdenkt er sie sogar beim Duschen. Im Vaterunser stecken für den jungen Priester viele Lebensfragen: Was brauche ich wirklich? Wo benötige ich Vergebung? Und was ist Gottes Wille für mich heute? Außerdem spricht er darüber, warum junge Menschen wieder neugierig auf das Gebet werden. Wer wissen will, wie Beten im Alltag lebendig werden kann, sollte diese Podcast-Folge unbedingt anhören.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen! Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben! Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen! Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. (Mt 6,7-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Archäologie trifft Literatur – Folge 5: Wohlfühlfaktor oder reine Notwendigkeit? Häuser dienen als persönlicher Rückzugs- und Repräsentationsort. Ihre Ausstattung offenbart Zeitgeschmack, spiegelt aber auch soziale Gegebenheiten wider. Römische Wandmalereien und Bodenmosaike zeigen Wohlstand an und dienen repräsentativen Zwecken. Neben die Funktion trat früh schon ein ästhetischer Anspruch. Schöner Wohnen ohne den praktischen Nutzen zu vernachlässigen. Wie das geht, wussten die Menschen, die es sich leisten konnten, auch schon damals. In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen die Archäologin Dr. Astrid Fendt und die Rezitatorin Barbara Greese antike Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. Im Dialog zwischen archäologischen Erläuterungen zu ausgewählten Objekten aus dem Museum mit der Lesung von poetischen und philosophischen Texten von der Antike bis heute zeigen sich Wohnideen für ein stilvolles Zuhause – Inspiration für unsere moderne Wohnkultur durchaus nicht ausgeschlossen. Credits Konzept Reihe: Barbara Greese (Rezitatorin), Dr. Astrid Fendt (Archäologin) Konzept Episode „Schöner Wohnen im antiken Rom“, Redaktion und Sprecherinnen: Barbara Greese, Dr. Astrid Fendt Ton & Schnitt, Musik: Roland Meifert, Audio-Medienservice Meifert München Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/archaeologie_trifft_literatur_05_schoener_wohnen
Am vergangenen Sonntag im Gottesdienst hat der Priester in der Predigt einen Schlussgedanken formuliert, der mir sehr gefallen hat. Also habe ich ein bisschen recherchiert und nachgeforscht und den Hintergrund gefunden. In einem Buch über das Charakterbild des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer wird davon erzählt, dass der weltberühmte Baptistenprediger und Evangelist Billy Graham bei Adenauer zu Besuch war.Graham war in den fünfziger und sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts weltberühmt. Er füllte große Kirchen, Säle und ganze Stadien, wenn er kam, um zu predigen und den Menschen Gottes Wort zu erklären.Die beiden haben sich ausführlich und gut unterhalten und Adenauer war beeindruckt davon, dass Billy Graham auf alle Fragen des Glaubens eine fundierte Antwort hatte und in allem sicher Auskunft geben konnte. Aber zum Ende des Gesprächs kommt diese kurze Bemerkung Adenauers, der ein gläubiger Katholik ist. Er sagt zu Billy Graham: "Ich freue mich über alle, die Menschen zu Gott führen, aber nehmen sie mir bitte eine Bemerkung nicht übel: Wenn ich sehe, wie sicher Sie im Glauben sind, bin ich froh, dass ich katholisch bin. Wissen Sie, als Katholik muss man nicht so sicher sein: Da genügt es, wenn man den aufrichtigen Wunsch hat glauben zu können. Glauben ist eine Gnade, die man nicht erzwingen kann.""Isset nit härrlich", würde jetzt ein Kölner sagen und damit sein Gefallen ausdrücken. In den Texten der Bibel findet man dazu viele verschiedene Aussagen. "Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin", heißt es da oder auch: "Meine Gnade genügt Dir, denn meine Kraft wird in den Schwachen vollkommen." Es ist eine sehr befreiende Kraft im Alltag und eine Stärkung im täglichen Leben. Das Wissen um die Gnade Gottes befreit uns davon, uns immer wieder vor Gott und den Menschen beweisen zu müssen.Also kommt das Wort in den Tag für Dich heute von Konrad Adenauer: "Wissen sie, als Katholik muss man nicht so sicher sein: Da genügt es, wenn man den aufrichtigen Wunsch hat glauben zu können. Glauben ist eine Gnade, die man nicht erzwingen kann." – Sehr tröstlich.
In dieser Ausgabe der Perle der Woche wird es schmutzig, provokant und stellenweise ziemlich absurd. Kai und Flo widmen sich einem Thema, das seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Rock- und Metal-Welt ist: Obszönität in der Musik.Von zweideutigen Texten über komplett überzogene Songtitel bis hin zu Bands, die bewusst jede Geschmacksgrenze überschreiten – die beiden sprechen darüber, warum solche Songs oft gleichzeitig schockieren, unterhalten und im Gedächtnis bleiben. Dabei geht es nicht nur um Provokation, sondern auch um Humor, Kunstfreiheit und die Frage, warum gerade extreme Musikgenres immer wieder mit Tabus spielen.Neben persönlichen Anekdoten und spontanen Musikempfehlungen diskutieren Kai und Flo darüber, wie Musik dabei helfen kann, dem Alltag für einen Moment zu entkommen. Denn manchmal braucht es eben genau die richtige Portion Wahnsinn, um den Kopf freizubekommen.
Ihre Gedichte strahlen weit aus ihrer Zeit hinaus. Martha Müller-Grählert, die Dichterin des Ostseewellenlieds, hat ihrer Heimat Hymnen geschrieben, mal stolz und aufbrausend, mal zart und liebevoll. Zum 150. Geburtstag der Dichterin hat das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik an der Universität Greifswald neues Material für die Schulen entwickelt, so dass die Kinder und Jugendlichen Martha Müller-Grählert für sich neu entdecken können. Die Band Seeside vom Pommerschen Diakonieverein hat dazu Texte der Dichterin neu vertont. In dieser Sendung lernen wir die Band in ihrem Proberaum kennen und die Leute von der Universität, wir erfahren, warum das Projekt so wichtig ist und hören jede Menge Musik - als Vorgeschmack auf die CD, die am 17. Juni 2026 erscheint und das alles exklusiv bei NDR1 Radio MV.
Bilderbuch haben eine neue Single auf den Markt gebracht. "Push Reality" heißt der Song der österreichischen Band und kommt am Freitag raus. Aus diesem Anlass haben wir mit Sänger Maurice Ernst gesprochen, der, wie vor jeder Veröffentlichung, angenehm nervös und voll Vorfreude ist, was dazu gehört, erzählte er. Ein Release darf - auch nach 20 Jahren Bandgeschichte - nie egal werden, so der Musiker. Wie sich der neue Song anhört, wie er entstanden ist, über ihr Erfolgsrezept, über Songs mit deutschen Texten, über all das haben wir uns mit Maurice Ernst ganz ausführlich unterhalten.
Bilderbuch haben eine neue Single auf den Markt gebracht. "Push Reality" heißt der Song der österreichischen Band und kommt am Freitag raus. Aus diesem Anlass haben wir mit Sänger Maurice Ernst gesprochen, der, wie vor jeder Veröffentlichung, angenehm nervös und voll Vorfreude ist, was dazu gehört, erzählte er. Ein Release darf - auch nach 20 Jahren Bandgeschichte - nie egal werden, so der Musiker. Wie sich der neue Song anhört, wie er entstanden ist, über ihr Erfolgsrezept, über Songs mit deutschen Texten, über all das haben wir uns mit Maurice Ernst ganz ausführlich unterhalten.
Die Band aus Innsbruck hat ein Händchen für melodieselige, gefühlvolle Pop-Songs mit deutschen Texten, arbeitet derzeit an ihrem Debütalbum und veröffentlicht demnächst die dritte Vorab-Single daraus.
Joseph Goebbels stack ut bland de ledande nazisterna genom att vara disputerad och framstå som intellektuell. Han var en övertygad antisemit som avhumaniserade judar och initierade den första stora pogromen i Tredje riket 1938.Som propagandaminister tog Goebbels ett hårt grepp om kulturen i Tredje riket. Samtidigt var majoriteten av de filmer som producerades under hans ledning breda underhållningsfilmer – ett medvetet sätt att normalisera regimen och styra publikens uppmärksamhet. Han var också tidigt skicklig på att utnyttja ett nytt massmedium: radion.I detta andra av två avsnitt av podden Historia Nu samtalar programledaren Urban Lindstedt med Ulf Zander, professor i historia vid Lunds universitet, om Tredje rikets propagandaminister Joseph Goebbels.I oktober 1926 utnämnde Hitler Goebbels till partichef i Berlin. Som gauleiter fick han ett uppdrag som passade hans temperament: storstadens politiska gatukamp. Här finslipade han en metod som känns igen i modern demagogi:Provokation som strategi: skapa konflikter som genererar rubriker.Personfixerad agitation: peka ut syndabockar och “förrädare”.Möten som teater: ljus, symboler, marscher – en känsla av att historien rör sig nu. Nazismens budskap blev inte bara något man hörde; det blev något man upplevde.En central del i Goebbels framgång i Berlin var hans förmåga att förvandla nederlag till heroiska berättelser. När nazisten Horst Wessel, en ung SA-ledare, sköts i januari 1930 och senare avled i februari, insåg Goebbels omedelbart propagandavärdet och gjorde Wessel till martyr. Texten som Wessel skrivit till en äldre melodi blev “Horst-Wessel-Lied”, som därefter blev NSDAP:s partihymn och – efter 1933 – en av Tysklands nationalsånger i praktiken, sida vid sida med “Deutschlandlied”.Genom massmöten i Sportpalast och andra stora arenor utvecklade Goebbels en ny politisk estetik. Han använde dramatiska ljuseffekter, uniformerade vakter, standar och en noggrant planerad koreografi för att skapa en känsla av oövervinnerlig kraft. Under presidentvalskampanjen 1932 organiserade han kampanjen “Hitler över Tyskland”, där Hitler flögs mellan städer för att tala inför enorma publiker på kort tid. Vid maktövertagandet 1933 hade Goebbels gjort Berlin till en scen för nazistiska triumfer.Efter maktövertagandet inrättades 1933 Rikets ministerium för folkupplysning och propaganda, lett av Goebbels. Ministeriet fick ett ovanligt brett grepp om press, radio, film, teater, litteratur, musik och bildkonst – och blev centralt i regimens kulturella likriktning. Goebbels verkliga makt låg inte i att övertyga varje individ, utan i att göra avvikelse dyr och samstämmighet lätt. När alla kanaler låter likadant blir tystnaden det enda motståndet.Goebbels förstod radion som en politisk genväg in i hemmen. Satsningen på billiga massproducerade mottagare – Volksempfänger – gjorde det enklare att samla nationen kring ledarens röst och regimens nyheter. Här finns en mediehistorisk lärdom som återkommer: teknikens räckvidd är politiskt neutral – men användningen är det inte.När diplomaten Ernst vom Rath sköts i Paris den 7 november 1938 och avled den 9 november utnyttjade regimen händelsen propagandistiskt; den upphetsade rapporteringen bidrog till att bana väg för pogromen Kristallnatten (9–10 november).Under kriget fortsatte Goebbels att driva en retorik som band samman “folkets överlevnad” med fiendens eliminering. Propagandan bidrog därmed till den mentala terräng där massmord kunde framstå som “nödvändigt”.Bild: Propagandaminister Joseph Goebbels talar vid ett offentligt framträdande i Nazityskland, Foto: Georg Pahl, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Bundesarchiv, Bild 102-17049).Musik:‘Horst-Wessel-Lied' (‘Die Fahne hoch'), en nazistisk kampsång använd i NSDAP:s propaganda under 1930–40-talen. dirigenten Carl Woitschach. Källa: Internet Archive. Public Domain.Klippare: Emanuel Lehtonen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Band aus Innsbruck hat ein Händchen für melodieselige, gefühlvolle Pop-Songs mit deutschen Texten, arbeitet derzeit an ihrem Debütalbum und veröffentlicht demnächst die dritte Vorab-Single daraus.
Was macht ein gutes Leben aus? Eine existentielle Frage, die die Philosophie seit vielen hundert Jahren zu deklinieren versucht. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss, vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis, ist in seinen Theaterstücken, seinen Romanen und Essays immer auch auf der Suche nach einer vernünftigen, einleuchtenden Antwort auf diese nicht unkomplizierte Frage. Auch deshalb vielleicht gehört dazu die reflektierte Suche nach seinen biografischen Wurzeln. Lukas Bärfuss stellt sich in seinen Texten seiner Herkunft, den Lebensgeschichten seiner Eltern, die natürlich nicht folgenlos für den Sohn sein konnten. "Vaters Kiste" (2022) war das Buch über seinen Vater, 2023 schrieb er den autofiktionalen Roman "Krume Brot". Jetzt ist das Buch über seine Mutter erschienen: "Königin der Nacht". In NDR Kultur à la carte spricht Lukas Bärfuss mit Andrea Schwyzer über das "gute Leben", seine Arbeit, die Provokationen der Literatur und über sich.
Die vorangehenden Folgen haben bei einigen Hörer:innen Fragen aufgeworfen: Wie kann ich nun die Bibel als Glaubensgrundlage lesen und sie zugleich historisch ernst nehmen? Und geht das auch, ohne theologische Vorbildung? Um solche Herausforderungen anzupacken ist Moises Mayordomo ein passender Geist.Zeit-Gast. Gleich zu Anfang berichtet der Professor für Neues Testament, wie ihm die Spannung zwischen Glaube und historischen Fakten persönlich begegnet ist und wie er sie lebt. Wie viel historisches Wissen brauchen wir über Jesus, ohne dass der Glaube an ihn in einer Faktenversessenheit endet? Die neutestamentlichen Geschichten als Jesusmärchen abtun, scheint jedenfalls keine hilfreiche Alternative. In dieser Gesprächssequenz wird klar: An Jesus als den auferstandenen Christus zu glauben ist mehr als historische Tatsachen für wahr zu halten. Und die Bibel bietet mehr als «Fakten oder nicht Fakten». An zwei konkreten Beispielen versuchen Andi und Thorsten mit ihrem Gast aus Basel zu zeigen, wie hilfreich es für heutige Fragen ist, die Bibel historisch ernst zu nehmen. Zunächst geht es um die wachsende Sehnsucht vieler junger Männer nach klaren und traditionellen Rollenbildern von Mann und Frau. War damals wirklich so klar, was Geschlecht bedeutet, wie heute gerne behauptet? Wie verstand man Männlichkeit in der Antike, und wie stand dazu die Männlichkeit eines Jesus oder eines Paulus? Schliesslich dreht sich das Gespräch um die Offenbarung des Johannes. Sie enthält die gewaltvolle Darstellung eines allmächtigen Gottes, der brutal seinen Heilsplan verwirklicht. Wie gehen wir mit diesen Texten heute um? Was ist ihre Botschaft an uns in einer Zeit, in der Herrscher und Nationen ihre Interessen mit kriegerischer Gewalt durchsetzen und dies manchmal religiös und biblisch begründen? Eine Podcast-Folge, in der exemplarisch und konkret klar wird, wie ein Umgang mit der Bibel gelingen kann, der uns hilft zu glauben und zu leben.
Bonus-Episode: In diesem Podcast von IGN Deutschland sind 2/3 der Besatzung von Insert Moin: Micha und Manu haben Benjamin von Eurogamer zu Gast, um eine Art "Nachschlag" zu Saros zu machen. Doch statt eines einfachen Audio-Reviews steht der Vergleich der Perspektiven im Mittelpunkt: Wie kommen Redaktionen zu ihren Urteilen, warum fallen Wertungen unterschiedlich aus und was steckt hinter den jeweiligen Texten und Wertungen der beiden Magazine? Und natürlich gibt es einen Deep Dive in das jeweilige Spiel und welche Punkte besonders herausragend oder welche vielleicht weniger gut waren und für eine Abwertung gesorgt haben.Wir freuen uns über Feedback und wenn euch das Format gefällt, dann abonniert doch den Podcast-Kanal von IGN Deutschland, natürlich überall, wo es Podcasts gibt (oder als Videoversion auf Spotify und YouTube) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Laura de Weck, Lukas Bärfuss, Samira El Ouassil und Wolfgang M. Schmitt sprechen über: Michel Houellebecq, «Sie wollen uns erzählen» von Birgit Birnbacher, «Ich, die ich Männer nicht kannte» von Jacqueline Harpman, «Der Beweis meiner Unschuld» von Jonathan Coe sowie «Schleifen» von Elias Hirschl. Der französische Skandalschriftsteller Michel Houellebecq hat ein Chanson-Album aufgenommen: «Souvenez-vous de l' homme». Während er in den Texten den Untergang der Menschheit thematisiert, klingt das musikalisch gut gelaunt und entspannt. Konsequent für den Provokateur, der den Untergang der westlichen Zivilisation seit Langem herbeischreibt. Alle sprechen über ADHS und die steigende Zahl der Diagnosen. Birgit Birnbacher hat mit «Sie wollen uns erzählen» einen Roman geschrieben, in dem ein Junge und seine Mutter an ADHS leiden. Darin hat sie eine Sprache gefunden, um das spezifische Gefühl der kognitiven Überforderung darzustellen: ein Roadtrip von Figuren mit knisternden Nerven. Der Roman «Ich, die ich Männer nicht kannte» wurde auf der Plattform Tiktok gefeiert. Dadurch wurde die belgische Autorin Jacqueline Harpman wiederentdeckt. Ihr dystopischer Text, nun ins Deutsche übersetzt, wird auch vom Feuilleton gefeiert. Er erzählt von Frauen, die unter Tage gefangen gehalten werden, und stellt existenzielle Fragen, vor allem jene: Was macht uns zu Menschen? Der englische Schriftsteller Jonathan Coe ist berühmt für seine satirischen Gesellschaftsromane wie «Middle England». Sein neuestes Werk «Der Beweis meiner Unschuld» handelt vom Einfluss der neokonservativen Netzwerke seit den 1980er-Jahren. Neben der Krimihandlung spielt Coe auf unterhaltsame Weise mit verschiedenen literarischen Genres. Elias Hirschl ist Musiker, Poetry-Slammer und macht bereits mit seinem dritten literarischen Werk auf sich aufmerksam: Im hochgelobten Roman «Schleifen» erzählt er erfindungsreich vom Einfluss der Sprache auf das Leben. Im Zentrum steht Wissenschaftlerin Franziska Denk, sie an einem bemerkenswerten Symptom leidet: Wenn sie von einer Krankheit hört oder liest, erkrankt sie daran.
James Krüss - einer der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren - wäre am 31. Mai 100 Jahre alt geworden. Er ist der Erfinder von Klassikern wie "Timm Thaler", dem "Leuchtturm auf den Hummerklippen" und unzähligen Gedichten.In unserer Geburtstagssendung backen wir für ihn und hören dabei, wie er von Helgoland, seinem Aufwachsen, und den Anfängen des Dichtens erzählt. Außerdem gibt es ein Wiederhören mit einigen seiner unvergessenen Gedichte, wie zum Beispiel dem "Zauberer Korinthe". Dazu tolle Lieder nach James Krüss-Texten, Ausschnitten aus "Mein Urgroßvater und ich" und der "Konferenz der Tiere" - eine rundum krüssige Jubiläumssendung von Maya Rollberg.
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Herbert Grönemeyer wird 70 – mit seinen Texten und seiner Stimme bewegt der Musiker seit Jahrzehnten. Welche Rolle spielt seine Musik in Ihrem Leben? Diskussion mit Musikjournalist Mike Litt und Moderatorin Julia Schöning Von WDR 5.
Dirigent, Organist, Cembalist, Improvisator: Rudolf Lutz gehört zu den prägendsten Bach-Interpreten der Schweiz. Als musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen widmet er sich seit mehr als zwei Jahrzehnten der Aufführung und Einspielung des gesamten Kantatenwerks von J.S. Bach. Fast 200 Kantaten hat er bereits dirigiert – jede einzelne mit der Leidenschaft eines Musikers, für den Bach weit mehr ist als ein Komponist: «Bach ist mein Lebenselexier», sagt Lutz. In «Musik für einen Gast» blickt Rudolf Lutz auf ein vielseitiges Musikerleben zurück. Über 40 Jahre war er Organist an der St. Laurenzenkirche in St. Gallen, wurde für seine Auseinandersetzung mit Bachs geistlicher Musik mit einem Ehrendoktor der Theologie ausgezeichnet und hat sich als Improvisator und Vermittler einen Namen gemacht. Im Gespräch mit Eva Oertle spricht Rudolf Lutz über seine musikalischen Wurzeln und die prägende Rolle seiner englischen Grossmutter. Er erzählt von seinem Weg zur Musik, der über eine Ausbildung zum Primarlehrer führte – und von der Vielseitigkeit, die sein künstlerisches Leben bis heute bestimmt. Er spricht über Inspiration und Zweifel, über Glauben, Familie und das Älterwerden – und darüber, was Musik für ihn im Innersten bedeutet. Neben einer Arie von Bach bringt Rudolf Lutz auch ein englisches Volkslied in der Bearbeitung von Benjamin Britten mit, eine Jazzaufnahme von Benny Goodman, einen Sinfoniesatz von Brahms und Musik, die er im Dialog mit Texten von Klaus Merz selbst geschrieben hat: «Bilder von Leben und Tod», ein Werk, das noch eine weitere Seite von Rudolf Lutz zeigt – die des Komponisten. Die Musiktitel - Johann Sebastian Bach: Die Seele ruht in Jesu Händen, BWV 127 Nr. 3 (J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Julia Doyle, Sopran; Rudolf Lutz, Leitung) - Benjamin Britten: Come you not from New Castle (Peter Pears, Tenor; Benjamin Britten, Klavier) - Rudolf Lutz: Feuerverlauf, aus «Bilder von Leben und Tod», mit Texten von Klaus Merz (Sonus Quartett) - Louis Prima: Sing, Sing, Sing (Benny Goodman & His Orchestra, Live in Stockholm 1970) - Johannes Brahms: 4. Satz aus Sinfonie Nr. 1 c-Moll (Tapiola Sinfonietta; Mario Venzago, Leitung)
Ende der 70er Jahre begann er, Rockmusik mit kölschen Texten zu singen. Und wurde damit zur Legende. "Verdamp lang her" ist das heute. Zu seinem 75. Geburtstag am 30. März wiederholen wir ein Gespräch aus dem Jahr 2021.