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„Prompt rein, Hirn aus, Feierabend?“ Schön wär's. Aber genau hier lauert die größte Falle im aktuellen KI-Hype: Wir verwechseln Eloquenz mit Intelligenz, glauben Chatbots blind und outsourcen unser kritisches Denken.In dieser Folge von UNF#CK YOUR DATA räumt Dr. Christian Krug gemeinsam mit Digital-Transformation-Expertin und Coach Katharina Breme im Datendschungel auf.Wir zerlegen schonungslos:AI-Stupid & Automation Bias: Warum wir Texten aus LLMs mehr vertrauen als echten Experten – und wie du deine intellektuelle Verantwortung behältst.Augmentation statt blinder Automation: Warum KI ein genialer Sparringspartner ist, dir aber niemals den Ownership abnehmen darf.Upskilling ohne Bullshit: Warum ein 500-Euro-Onlinekurs dein Team nicht KI-fit macht und wieso 1–2 Stunden kontinuierliche Arbeit pro Woche jedes Hype-Training schlagen.Bedenkenträger als Superpower: Wie du Skeptiker zu deinen stärksten Verbündeten machst.Hypothesen statt Rumspielerei: Wann sich KI-Initiativen wirklich im Business rechnen – und wann du gescheiterte Projekte eiskalt beerdigen musst.Kein Buzzword-Bingo, keine theoretischen Elfenbeintürme – sondern handfeste Leadership-Tipps für die Praxis.
KI-Wasserzeichen, Smart Glasses, Pegasus und die Rückkehr der Videothek – eine Folge voller Technik, die gleichzeitig genial und ein bisschen problematisch ist. Rüdiger Trost und Tobias Schrödel sprechen zunächst über einen ganz praktischen Digitalisierungsversuch: den Umzug einer eigenen Mail-Domain zu einem deutschen Anbieter. Eigentlich funktioniert alles – wäre da nicht Gmail, das die neuen Mails konsequent in den Spam-Ordner steckt. Dabei zeigt sich auch: KI kann beim Analysieren von Mail-Headern und Logfiles mittlerweile erstaunlich gute Unterstützung leisten. Danach geht es um das große KI-Thema der Folge: Wasserzeichen in KI-generierten Texten. Die beiden erklären, wie Anthropic über veränderte Wortwahrscheinlichkeiten ein statistisches Muster erzeugen kann und warum damit nicht unbedingt bewiesen wird, dass ein Text komplett von einer KI stammt. Auch die Grenzen solcher Verfahren kommen zur Sprache. Und was passiert, wenn künftig praktisch überall „AI generated“ draufsteht? Die beiden diskutieren Kennzeichnungspflichten, Werbeplakate, KI-generierte Werbung und die Frage, ob ein Label irgendwann so inflationär verwendet wird, dass es niemand mehr ernst nimmt. Weiter geht es mit Smart Glasses. Die Ray-Ban Meta und ähnliche Geräte können Fotos und Videos aufnehmen, ohne dass die Person neben einem unbedingt mitbekommt, dass gerade eine Kamera läuft. Ist das ein Fall für den Gesetzgeber oder kann der Markt das selbst regeln? Und warum sind Google Glasses schon vor Jahren zum gesellschaftlichen Problem geworden? Danach wird es praktisch: Apple-Kurzbefehle und Bedienungshilfen können deutlich mehr, als viele Nutzer wissen. Die beiden sprechen über Sprachbefehle, automatisierte Gesten und sogar zeitgesteuerte E-Mails – inklusive der Frage, ob eine automatisch versendete Mail irgendwann ein ziemlich gutes Tatort-Alibi abgeben könnte. Ein weiteres Highlight: Offline-KI auf dem Raspberry Pi. Ein Open-Source-Projekt kombiniert Spracherkennung, ein Sprachmodell und Sprachausgabe zu einem Live-Übersetzer, der ohne Cloud funktionieren soll. Natürlich inklusive der Frage, wie warm so ein Raspberry Pi dabei wird. Anschließend wird es wieder ernst: Apple warnt iPhone-Nutzer vor möglicher Pegasus-Spyware. Die beiden sprechen über staatlich eingesetzte Überwachungssoftware, Apples Sicherheitsstrategie und den Blockierungsmodus für besonders gefährdete Nutzer. Dann folgt ein besonders kurioser Security-Fall aus der Gaming-Welt: Cheat-Anbieter werden selbst zum Ziel eines möglichen Cyberangriffs. Im Raum steht der Verdacht, dass Activision einen Cheat-Anbieter angegriffen, Daten abgegriffen und Hardware-IDs von Cheatern blockiert haben könnte. Die spannende Frage: Darf man einen Regelbrecher mit einem Cyberangriff bekämpfen? Danach geht es um Paywalls, Abos und Mikrozahlungen. Warum kann man nicht einfach einen einzelnen hochwertigen Artikel für einen oder zwei Euro kaufen, anstatt gleich ein komplettes Zeitungsabo abschließen zu müssen? Und warum fühlt sich Streaming heute manchmal komplizierter an als eine Videothek vor 30 Jahren? Die Streaming-Diskussion führt direkt zur Rückkehr der Videotheken-Logik: mehrere Anbieter, unterschiedliche Lizenzen, immer mehr Abos und Inhalte, die plötzlich wieder verschwinden. Digital ist eigentlich besser – nur das Geschäftsmodell scheint zunehmend komplizierter zu werden. Zum Schluss geht es um Neuralink und die Idee, Sehen über eine direkte Verbindung zum Gehirn wiederherzustellen. Die Technologie könnte für blinde Menschen enorme Möglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig diskutieren die beiden kritisch über Elon Musk, Neuralink und die Frage, ob solche Innovationen nicht besser in anderen Händen aufgehoben wären. Und natürlich darf die Vorstellung nicht fehlen, künftig einfach Nachtsicht als menschliche Superkraft zu besitzen. -- Links zur Folge immer auf https://podcast.ichglaubeeshackt.de/
Für den Chefredakteur von Publik-Forum, Matthias Drobinski, steht am Hochfest Mariä Himmelfahrt viel mehr Maria als Person im Mittelpunkt - weniger das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Mit den Jahren habe er sich der biblischen Frau angenähert: einer jungen, mutigen Mutter, die Ja zu Gottes Plan sagt, Leid aushält und bis unter das Kreuz ihres Sohnes geht. Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel sei biblisch nicht belegt, könne aber als Hoffnungsbild verstanden werden – als Zeichen dafür, dass Gottes Erlösung den ganzen Menschen umfasst.Das Tagesevangelium von der Begegnung Marias mit Elisabeth gehört für ihn zu den schönsten Texten der Bibel. Im Magnificat klinge die Hoffnung auf eine gerechtere Welt an: Mächtige werden gestürzt, Niedrige erhöht, Hungrige beschenkt. Diese Verheißung sei keine Beschreibung der Gegenwart, sondern eine Vision Gottes für die Zukunft. Gerade die poetische Kraft des Lobgesangs und die innige Begegnung der beiden Frauen machten den Text bis heute lebendig und tröstlich.Aus dem Evangelium nach LukasIn jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharías und begrüßte Elisabet. Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Lk 1,39-56)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Audio-File der Darshan-Meditation zum 15. August 2026 (Sri Aurobindos Geburtstag) mit Texten, Musik und einer stillen Meditation (die mit einem Gong endet).
Sie wurde mit streitbaren Texten über Mutterschaft und selbstbestimmtes Leben bekannt. Ihr neues Buch handelt von einer anderen Erlebniswelt. In "Ins tiefe Blau" erzählt Sarah Diehl, wie das Tauchen ihren Blick auf Körper, Natur und Welt verändert hat. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Wässriges Wasserzeichen? Wie Anthropic KI-Erzeugnisse kennzeichnen will – KI-Texte und Dateien von Claude sollen künftig maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Damit will Anthropic Transparenz schaffen und Vorgaben des EU AI Act erfüllen – doch wie zuverlässig lassen sich KI-Inhalte so erkennen, gerade nach Überarbeitungen oder Übersetzungen? Hilft das gegen Täuschung und Schummelei? Oder sorgt die Kennzeichnung vor allem für neue Probleme bei Datenschutz, Urheberschaft und der Bewertung von KI-gestützten Texten? - Diagnose Elternversagen: Kinderärzte gehen mit Social Media hart ins Gericht – Kinder- und Jugendärzte fordern besseren Schutz vor sozialen Netzwerken und sehen auch Eltern in der Verantwortung. Zugleich stehen Plattformen und die Politik unter Druck, wirksame Alterskontrollen und Schutzmechanismen zu schaffen. Wie weit darf oder muss der Staat Eltern und Plattformen in die Pflicht nehmen? Und welche Regeln helfen Kindern tatsächlich, statt nur schwer kontrollierbar zu sein? - E-Autos verkaufen sich wegen Spritpreisen immer besser: Genug gefördert? Verkehrsminister Steffen Bilger sieht nach dem laufenden Förderprogramm keinen Bedarf für immer neue Kaufanreize für Elektroautos. Hohe Kraftstoffpreise und ein breiteres Angebot könnten die Nachfrage auch ohne zusätzliche Prämien stützen. Ist der Markt für E-Autos schon reif genug ohne weitere Förderung? Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur, Strompreise und günstige Modelle? Und sollte der Staat stattdessen stärker elektrische Nutzfahrzeuge fördern? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Wässriges Wasserzeichen? Wie Anthropic KI-Erzeugnisse kennzeichnen will – KI-Texte und Dateien von Claude sollen künftig maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Damit will Anthropic Transparenz schaffen und Vorgaben des EU AI Act erfüllen – doch wie zuverlässig lassen sich KI-Inhalte so erkennen, gerade nach Überarbeitungen oder Übersetzungen? Hilft das gegen Täuschung und Schummelei? Oder sorgt die Kennzeichnung vor allem für neue Probleme bei Datenschutz, Urheberschaft und der Bewertung von KI-gestützten Texten? - Diagnose Elternversagen: Kinderärzte gehen mit Social Media hart ins Gericht – Kinder- und Jugendärzte fordern besseren Schutz vor sozialen Netzwerken und sehen auch Eltern in der Verantwortung. Zugleich stehen Plattformen und die Politik unter Druck, wirksame Alterskontrollen und Schutzmechanismen zu schaffen. Wie weit darf oder muss der Staat Eltern und Plattformen in die Pflicht nehmen? Und welche Regeln helfen Kindern tatsächlich, statt nur schwer kontrollierbar zu sein? - E-Autos verkaufen sich wegen Spritpreisen immer besser: Genug gefördert? Verkehrsminister Steffen Bilger sieht nach dem laufenden Förderprogramm keinen Bedarf für immer neue Kaufanreize für Elektroautos. Hohe Kraftstoffpreise und ein breiteres Angebot könnten die Nachfrage auch ohne zusätzliche Prämien stützen. Ist der Markt für E-Autos schon reif genug ohne weitere Förderung? Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur, Strompreise und günstige Modelle? Und sollte der Staat stattdessen stärker elektrische Nutzfahrzeuge fördern? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Nach Julian Radlmaier im letzten Herbst begrüßen wir bei FRAMING zum zweiten Mal einen Gast, der selbst Filme macht: Hannah Pilarczyk und Till Kadritzke haben Sandra Wollner getroffen, deren neuer Film Everytime in Cannes für Furore gesorgt hat und seit dem 6. August 2026 in den deutschen Kinos läuft. Mit der Regisseurin und Drehbuchautorin sprechen wir über die Beziehungen zwischen ihren Filmen, die Zusammenarbeit im Team und den Austausch mit weiteren Regisseur*innen ebenso wie über den Wollnerschen Erzählkosmos, in dem das Erinnern und das Festhalten am Vergänglichen eine zentrale Rolle spielen. Außerdem verrät uns die Filmemacherin einige Details zu zwei sehr besonderen Szenen aus Everytime.Der FRAMING-Newsletter: Alle zwei Wochen verschicken wir einen Newsletter, mit dem wir das Film- und Kulturgeschehen begleiten und euch mit FRAMING-News, Empfehlungen und Texten versorgen. Abonniert den Newsletter hier.FRAMING unterstützen: Wir verzichten auf Werbung und Paywalls, freuen uns dafür umso mehr über jede freiwillige Unterstützung. Wenn euch unsere Arbeit einen kleinen Betrag im Monat wert ist, dann könnt ihr uns hier supporten.Feedback und Vorschläge? Schreibt uns einfach eine Mail.Und so geht es durch die Folge:(00:00:00) Vorrede und Begrüßung(00:01:20) Die Barricades-Clique(00:04:11) Ein Film für Cannes?(00:07:30) Everytime und der Sprung in die Gegenwart(00:15:17) Perspektiven und Zeitlichkeit im Wollner-Kosmos(00:20:23) Spoiler-Warnung und Framing-Hinweise(00:21:45) Close Reading einer Szene(00:25:22) Ein neuer Kameramann und filmische Einflüsse(00:28:52) Erinnerung im Wandel der Technologien(00:31:08) Die Sonne in Wort und Bild(00:35:39) Kindliche Blicke(00:39:10) Letzte HinweiseWo die Filme sehen?Everytime läuft seit dem 6. August 2026 in den deutschen Kinos. Eine Übersicht über die Kinos findet ihr hier.Das unmögliche Bild und The Trouble with Being Born sind jeweils auf DVD erhältlich.Letzte HinweiseDorothee Elmiger: Die HolländerinnenWidow's Bay bei Apple TVFolgt unsFolgt FRAMING bei Instagram, BlueSky und auf FacebookFolgt Till Kadritzke auf Facebook, Bluesky und InstagramLest Hannah Pilarczyk beim Spiegel
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Wässriges Wasserzeichen? Wie Anthropic KI-Erzeugnisse kennzeichnen will – KI-Texte und Dateien von Claude sollen künftig maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Damit will Anthropic Transparenz schaffen und Vorgaben des EU AI Act erfüllen – doch wie zuverlässig lassen sich KI-Inhalte so erkennen, gerade nach Überarbeitungen oder Übersetzungen? Hilft das gegen Täuschung und Schummelei? Oder sorgt die Kennzeichnung vor allem für neue Probleme bei Datenschutz, Urheberschaft und der Bewertung von KI-gestützten Texten? - Diagnose Elternversagen: Kinderärzte gehen mit Social Media hart ins Gericht – Kinder- und Jugendärzte fordern besseren Schutz vor sozialen Netzwerken und sehen auch Eltern in der Verantwortung. Zugleich stehen Plattformen und die Politik unter Druck, wirksame Alterskontrollen und Schutzmechanismen zu schaffen. Wie weit darf oder muss der Staat Eltern und Plattformen in die Pflicht nehmen? Und welche Regeln helfen Kindern tatsächlich, statt nur schwer kontrollierbar zu sein? - E-Autos verkaufen sich wegen Spritpreisen immer besser: Genug gefördert? Verkehrsminister Steffen Bilger sieht nach dem laufenden Förderprogramm keinen Bedarf für immer neue Kaufanreize für Elektroautos. Hohe Kraftstoffpreise und ein breiteres Angebot könnten die Nachfrage auch ohne zusätzliche Prämien stützen. Ist der Markt für E-Autos schon reif genug ohne weitere Förderung? Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur, Strompreise und günstige Modelle? Und sollte der Staat stattdessen stärker elektrische Nutzfahrzeuge fördern? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Beyond Breakup - Der Podcast für Liebeskummer, Trennung & Eifersucht
Du schickst ihr eine Nachricht. Zwei blaue Haken. Und dann — nichts. Fünf Minuten. Zehn Minuten. Eine Stunde. In dem Moment denkt dein Gehirn tausend Dinge, und deine emotionale Stabilität hängt von einem kleinen blauen Haken ab. Wenn du das kennst, ist diese Folge für dich. Ralf und Felix sprechen über digitale Kommunikation in Beziehungen und warum wir das intimste Medium unseres Alltags nie richtig gelernt haben. Du erfährst, warum 93 Prozent der Emotionen bei Textnachrichten verloren gehen und wie dein Bindungsstil deine digitale Kommunikation sabotiert.
För att förstå gamla texter måste vi först låta dem vara döda och sedan väcka dem till liv. Ola Wikander ger sin syn på hur vi kan närma oss berättelser från forna tider. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. ESSÄ: Detta är en text där skribenten reflekterar över ett ämne eller ett verk. Åsikter som uttrycks är skribentens egna. Först sänd 2019-09-26.”Varför skall man studera gamla texter?” frågar man ibland, med ett slags outsagd förförståelse att världen väl egentligen började 1945 (eller kanske till och med 1991 eller 2001). När jag inleder min undervisning i bibelhebreiska brukar jag inte sällan tala om möjligheten sådana texter ger att komma nära forna tiders tankar och människor, att överbrygga avståndet mellan dem och oss – och för en stund rycka oss ur den idéhistoriska dvala som identifierar modernt med gott. Det kan handla om texter som präglat stora delar av mänsklighetens idéhistoria. Så är det med de bekanta och ständigt lästa religiösa urkunder som man helt inte kan tänka bort ur vår tankevärld. I synnerhet då kan systematiska, gärna vetenskapligt exegetiska, studier av dem illustrera inte bara hur människor tänkt för länge sedan utan också hur deras tankar tagits över, hur de förändrats och än i dag påverkar världen omkring oss, och kanske oss själva. Och så är det helt enkelt väldigt fascinerande och spännande att läsa, låt säga, en antik text som något ur den Hebreiska Bibeln, Bhagavad-Gītā eller Homeros epos på deras egna språk, analysera varenda verbform, förstå referenser, återskapa ljuden och tankarna och den värld texten bär inom sig. Och så långt allt väl.Men det räcker inte. Det räcker nämligen inte att läsa – och heller inte att ”känna in” texten och vad man kanske tycker att den säger en personligen – i den situation i vilken man lever eller i ljuset av de ideologiska föreställningar man råkar hålla sig med. Risken för kritiklöst dåtidsförhärligande är lika förförisk som den för nutidsdyrkan. Och ännu viktigare: ett allmänt konservativt vurmande för och ”uppdaterande” av de tider och tankar som flytt hotar att dölja vad som faktiskt en gång tänktes och fanns. Det finns ingen text som inte tillkommit i ett historiskt sammanhang, och även de senare tidpunkter då de lästs och omtolkats har burits av ett sådant. Så är det naturligtvis också med oss som läser dem idag.För att komma svunna tiders tankar och människor närmare tycker jag – paradoxalt kanske en del skulle säga – att det är avståndet som ofta måste framhävas. Just genom att understryka hur annorlunda deras tänkande ofta var kan vi notera de saker som i någon mening kan anses vara ”allmänmänskliga”. Man måste med andra ord låta texten vara död.Men inte heller det räcker ensamt. Gamla testamentet berättar en egenartad och lite tragisk historia om hur den israelitiske konungen Saul i ett mörkt ögonblick konsulterade en häxa eller spåkvinna i orten En-Dor för att få tala med profeten Samuels ande, och det är i överförd bemärkelse något sådant textforskaren själv får ägna sig åt – man måste besvärja texten, frammana den – låta den döde tala. Med andra ord: göra sig själv till en textens nekromantiker. Konsekvensen av allt detta blir att man försätter sig i den paradoxala situation där man ser texten som på en gång död och bunden till dess ursprungliga historiska situation och bärande på en skattkammare av innebörd.En sådan metod leder delvis till vad några skulle uppfatta som en viss kyla. Man måste öva sig i att inte bli provocerad av vad man läser – just därför att våra moderna idéer ibland kan krocka med materialet och sätta sig som en bromskloss mellan den nutida läsaren och det han eller hon studerar. Ett exempel på detta råkade jag själv ut för under studentåren, när jag studerade Bhagavad-Gītā, hinduismens kanske mest älskade text, först i översättning och sedan på sanskrit. Den texten har som ramberättelse det stora, mytiska slaget vid Kurukṣetra, där två grenar av samma jättelika aristokratiska familj står beredda att bekriga varandra med stridsvagnar, hästar, och bågar. I det läget bryter den hjältemodige prins Arjuna ihop. Han vill inte slåss med sina släktingar. Men hans körsven, som råkar vara identisk med gudainkarnationen Kṛṣṇa, råder honom att göra sin plikt, varefter han börjar ett långt undervisande tal om meditation, försakelse och förtröstan på Herren som vägen till andlig befrielse. Detta tal är själva centrum i berättelsen, men första gången jag läste den studsade jag istället på Arjunas invändningar: man kan inte slåss mot sin släkt, argumenterar han, för då kan släktens kvinnor gå förlorade – och kastblandning kan uppstå! När jag läste detta satte jag i halsen – den aristokratiska ideologin framstod för mig som djupt frånstötande.Problemet var bara att detta för många modern västerländska läsare motbjudande tankegods inte var textens centrala budskap. Tvärtom var det vad den aristokratiske åhöraren för sisådär 2000 år sedan i Indien kunde förväntas ta för givet. Poängen är att man skall identifiera sig med Arjuna, och sedan lyssna på Kṛṣṇas teologiska utläggning, som utgör de kvarvarande 16 kapitlen av texten. Jag hade bara hunnit till kapitel 2.Den historien lärde mig att man för att förstå en texts budskap just måste försöka mentalt återskapa det som en gång var ”självklara” bakgrundsvärderingar – inte för att man håller med om dem, inte alls – utan för att kunna få en insikt i vad budskapet egentligen var menat att vara. Faktum är att det är just så man kan visa just detta att världen inte startade i mitten på 1900-talet – nämligen genom att visa hur genuint annorlunda värderingarna varit i andra miljöer.Men detta menar jag naturligtvis inte att det skulle vara omöjligt att hitta mer allmänmänskliga saker eller komma de forntida tänkarna genuint nära. Nej, sådant sker, och när det faktiskt gör det känns det verkligen som att man på ett nästan magiskt sätt slagit en brygga mellan nu och då. Men ”textdödandet” och ”textnekromantin” är båda lika nödvändiga steg i det arbetet. För att läsa en antik text – kanske i synnerhet sådana som i någon mening ”lever” i samhället än idag – måste man både ha en stark öppenhet för och inlevelse i miljöer och tankar som kan kännas både främmande, fantastiska, upplyftande och motbjudande – och en kyla och ett mentalt avstånd, som håller tillbaka den förföriska önskan att läsa ”för oss själva” – att göra läsarens eget perspektiv till det avgörande och texten bara till en spegel för läsarens egna idéer. Det måste gå åt båda håll, i ett slags hegeliansk spiral, där tolkandet av texten påverkar läsaren, som då kan förstå texten ännu bättre, ständigt uppåt i en avslöjande resa, som visar hur varje tanke fötts, meddelats och tolkats i ett sammanhang.Om vi gör så kan vi plötsligt faktiskt bli som häxan i En-Dor: verkliga besvärjare som kan återskapa tankevärldar som varit döda i tusentals år. Typiskt nog har texten om häxan betraktats som besvärande av en del senare tänkare, som stått långt från den miljö då den kom till – man såg det som ett problem att själva Bibeln framställer det som möjligt att frammana andar, vilket illustrerar problematiken med att på en gång vara ”för nära” och för ”långt bort”. Men som textnekromantiker som jag ingen anledning att beklaga mig över denna bibeltolkning. För dessa tankar och den historiska kontext de tillkommer i, är ju en del av texternas världsarv. Texten lever, just genom att man låter den vara död.Ola Wikander, teolog, författare och översättare
Als es dunkel wurde auf der Steibi, wurde es musikalisch ruhiger und verträumter. Riana hat an der Winti-Night ihre Mundart-Musik gespielt und vorher mit Omar Fra über ihre Musik und das Texten in der Muttersprache gesprochen.
An der Winti-Night haben sie den Abend auf der grossen Bühne eröffnet. Slaymobil & Bassluder kamen nach der Show, komplett mit Kasperli-Theater und Blumengeschenken, bei uns im Bakstage-Container vorbei und haben mit Luana Jil Kälin über ihre Musik, das grosse Konzert und was ihnen bei ihren Texten wichtig ist, gesprochen. Während dem Konzert und dem Interview immerwieder gesagt: Gisi bleibt!
• Literatur • Kafkas Erzählung handelt von einem Tier, das seinen Bau zum Schutz vor Feinden zunehmend erweitert und befestigt. Doch allmählich entsteht ein Labyrinth, in dem das Tier zum Gefangenen seines eigenen Verfolgungswahns wird. Von Rebekka David www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Framing and it's completely different but also still Framing! In dieser FRAMING-Folge gehen wir mal nicht von einem aktuellen Filmstart aus, sondern von einem Album. Auf dem Cover von Music, Fashion, Film von Charli XCX sind John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese zu sehen, und auf dem letzten Track hat David Cronenberg einen denkwürdigen Auftritt. Das nehmen wir zum Anlass, um über die zunehmende Verzahnung von Musik, Mode und Film zu vermarktbaren Packages zu sprechen. Ist alles nur noch im Gesamtpaket zu haben? Dabei geht es um die Konzertfilm-Mockumentary The Moment ebenso wie um die Krisenkomödie The Devil Wears Prada 2, um Creator Economy, Taylor Swifts Regiedebüt und das Dystopische an dem jüngst von A24 gegründeten Musiklabel. Zu Gast bei Hannah Pilarczyk sind die Musikjournalistin Aida Baghernejad (Musikexpress, Deutschlandfunk Kultur), die Kulturwissenschaftlerin und Popkultur-Podcasterin Vera Klocke (Fashion the Gaze) und Kritikerin, Kulturwissenschaftlerin und FRAMING-Redakteurin Anne Küper.Der Framing-Newsletter: Seit August 2026 gibt es Framing als eigene Plattform bei Steady. Alle zwei Wochen verschicken wir einen Newsletter, der euch mit Empfehlungen, Hinweisen und Texten versorgt. Abonniert den Newsletter hier!Framing unterstützen: Wir verzichten auf Werbung und Paywalls, freuen uns dafür umso mehr über jede finanzielle Unterstützung. Wenn euch unsere Arbeit einen kleinen Betrag im Monat wert ist, dann könnt ihr uns hier supporten.Feedback und Vorschläge? Schreibt uns einfach eine Mail!Und so geht es durch die Folge:(00:00:00) Einleitung und Begrüßung(00:04:43) Charli XCX als Pop- und Filmstar(00:15:06) Music, Fashion, Film in der Krise(00:23:30) Die Suche nach Echtheit in der Creator Economy(00:29:57) Wo bleibt die Kritik?(00:37:20) Prestige-Pakete mit Popstar-Arthouse, A24-Musik und Actor-Fashion(00:45:06) Anderer Blick statt Ausblick(00:46:44) Letzte Hinweise(00:50:30) Framing-HousekeepingMaterial zur FolgeLindsay Soladz: “Charli XCX Makes a Quick and Dirty Exit From Her ‘Brat' Era” (NY Times)“Charli xcx presents Music, Fashion, Film” bei YouTubeCharlis Letterboxd-AccountLetzte HinweiseDie neue Staffel von Doppelhaushälfte ab Mitte August in der ZDF-MediathekMatthew Schnipper: Rise Above bei DussmannMatthew Schnipper: “The Sound of Grief” (New Yorker)Vicki Baum: Menschen im Hotel als Buch und HörbuchOzan Zakariya Keskinkılıç über islamistische Queerfeindlichkeit (Deutschlandfunk Kultur)Ozan Zakariya Keskinkılıç: HundesohnFollow Us- Folgt FRAMING bei Instagram, Bluesky und auf Facebook- Lest Hannah Pilarczyk beim Spiegel- Folgt Aida Baghernejad bei Instagram und Bluesky und tragt euch in ihren Newsletter ein- Folgt Vera Klocke bei Instagram und hört ihren Podcast Fashion the Gaze- Folgt Anne Küper bei Instagram und Bluesky
In der neuesten Folge meines Podcasts habe ich Alina von Bruck zu Gast, die Vorstandsvorsitzende der Gothaer Lebensversicherung AG. Gemeinsam sprechen wir über das oft angestaubte Image der Lebensversicherung und die Frage, ob die Branche ihre Existenzberechtigung gerade an hippe Neo-Broker verliert. Alina teilt dabei eine klare Vision, wie sich die Tradition der Altersvorsorge mit radikaler digitaler Erneuerung verbinden lässt. Hier sind die 5 Highlights aus unserem Gespräch: Die wahre Aufgabe der Lebensversicherung: Es geht um weit mehr als nur klassische Altersvorsorge – im Kern steht die Absicherung des Einkommens in jeder Lebensphase, sei es bei Krankheit oder im Alter. Der Wettbewerb mit Neo-Brokern: Die bequemen Investment-Apps sind eine echte Konkurrenz um das Geld junger Sparer, doch die Lebensversicherung bietet durch Steuervorteile und die Absicherung gegen Langlebigkeit entscheidende Vorteile im Mantel. Das Problem mit dem verstaubten Image: Während Neo-Broker auf Lifestyle und schnellen Reichtum setzen, wirbt die traditionelle Branche oft noch mit glücklichen Rentnern – hier müssen wir dringend die Sprache der Jugend sprechen. Komplexität abbauen: Die echten Hebel für die Zukunft liegen in einer transparenten, einfachen Darstellung und verständlicheren Texten für die Kunden, statt den rechtlichen Einheitsbrei vorzusetzen. Fokus auf das Wesentliche: Für die Zukunft braucht es schlanke, extrem simple Versicherungsprodukte ohne unnötigen Schnickschnack, die auch online leicht verständlich und zugänglich sind. Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Alina von Bruck Stich aus der Masse hervor. Werde die Marke, die jeder Entscheider kennt. Echte Relevanz entsteht nicht durch Reichweite, sondern durch Vertrauen. Wir bringen deine Botschaft dorthin, wo die Zukunft gebaut wird. Vom Sponsored Podcast für maximale Awarenes über das Fachmagazin für echtes Print-Prestige bis hin zum direkten Lead bei unseren Boutique-Events. Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/werbung.
"Ich bin nicht vergleichbar. Ich bin nicht kopierbar – weil mich gibt es nur einmal.” In dieser Folge ist Anni Beier zu Gast und spricht über ihre Arbeit als Expertin für Positionierung, Business-Fotografie und Webdesign. Im Gespräch mit Theresa erfährst du:
Die Bergbahnen Zermatt haben das Gletscher-Skigebiet geschlossen: zu gefährlich. Damit ist Saas-Fee das einzige Skigebiet, in dem man im Sommer Skifahren kann. Doch auch hier kann jeden Tag Schluss sein. Weiter in der Sendung: · Simone Rapp wird neuer Sportchef beim FC Thun. Dominik Albrecht nimmt eine Auszeit und soll im Herbst die neu geschaffene Stelle als Geschäftsleiter Sport übernehmen. · In Bützberg ist ein Kind von einem umstürzenden Baum verletzt worden. Es war mit dem Velo unterwegs, als die Linde umstürzte und es unter einem Ast einklemmte. · Der Brand im Wohnteil eines Bauernhauses in Köniz von Ende Juni geht auf eine technische Ursache bei einem Stromversorgungsgerät zurück. · Mani Matter wäre heute 90 Jahre alt geworden. Intensiv mit seinen Texten auseinandergesetzt hat sich der Berner Musiker Bruno Bieri. Ein Gespräch. · Sommerserie Time-out: Abstecher ins Bavonatal TI. Die Region lebt fast fünf Monate in einem Time-out.
Wenn Gott verstört – und Vertrauen trotzdem wächstManche Geschichten im Alten Testament erschüttern. Gewalt, Krieg und Gericht werfen Fragen auf – auch an Gott selbst. Ruth Heller nimmt diese Irritation ernst und sucht keine einfachen Antworten. Statt Gott erklären zu wollen, lädt sie dazu ein, ihm trotz offenen Fragen zu vertrauen. Gleichzeitig erinnert sie daran, dass sich durch die Bibel auch Gottes Geduld, Treue und Gnade wie ein roter Faden ziehen. Ein Beitrag über Zweifel, Ehrlichkeit und das Wagnis des Glaubens.Nicht jede biblische Geschichte lässt sich erklären – aber wer die ganze Bibel liest, entdeckt neben den verstörenden Texten auch Gottes erstaunliche Geduld, Treue und Gnade.#WortZumTag #Bibel #AltesTestament #Glaube #Vertrauen #Zweifel #Gott #Gnade #Treue #Hoffnung #Theologie #DenkanstossAltes Testament, schwierige Bibeltexte, Gewalt in der Bibel, Gott verstehen, Vertrauen, Zweifel, Gnade Gottes, Treue Gottes, 5. Mose, Bibelauslegung
Die Nutzung Künstlicher Intelligenz etwa bei Bildern, Videos und Texten muss klarer gekennzeichnet werden. Unternehmen finden das laut einer IHK-Umfrage positiv. Eine Marketingprofessorin sieht noch einen anderen Effekt.
Ein Haus führt ein Eigenleben, ein Zug bleibt kurz vor dem Ziel stehen, ein Langschläfer wird zum Tiger. Aus einer Sammlung von Prosatexten, Dialogen und Gedichten haben HKB-Studierende des 3. Jahrgangs Theater zehn Kurzhörspiele realisiert, die Wirklichkeit und Imagination miteinander verschränken. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 01.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie wird aus einem literarischen Text ein Hörspiel? Dieser Frage gingen Studierende des 3. Jahrgangs Theater nach. Auf der Grundlage von Texten von Studierenden des Literaturinstituts Biel entwickelten sie kurze Hörstücke. In der Auseinandersetzung mit Sprache, Stimme und Klang entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Vielfalt akustischer Erzählformen hörbar machen: mal komisch, mal unheimlich, mal poetisch. ____________________ Mit: Jakob Dumke, Nellie Hächler, Valentin Händel, Franka Kohlmey, Onur Kurtulmus, Jon Mattmüller, Anouk Sarbacher, Judith Steinbrecher, Fabiola Strugalla, Janis Urosevic und Anna Sarah Waterstradt (3. Jahrgang Theater der Hochschule der Künste Bern) Texte: Selina Bertschi, Sophie Feuz, Sara Morf, Julia Ohm, Julia Stapf, Konstantin Stawenow und Lena Thomma (Studierende am Schweizer Literaturinstitut Biel) – Musik: Casey Calle – Tontechnik: Basil Kneubühler, Björn Müller, Tom Willen und Michael Studer – Regie: Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF/HKB 2026 ____________________ Dauer: 36′
Sieh an, sieh an, für diese Ausgabe ist ihr liebstes Radioliteraturmagzins auf Radio Z mal wieder Ausgeflogen: In Urlaubsvertretung duften Eisi und Meisi im Juni das altehrwürdige Live-Literaturformat “Gostner Suppkultur" im Gostner Hoftheater kapern. Und Kapern sind ein exzellentes Stichwort zu unserem diesmaligen Thema: Suppe. Unsere beiden Radiopotagers Eisi und Meisi werfen also alles in den Topf, was nicht niet- und nagelfest ist: Einlagen, unendliche Affen, Weizenkleie und Dipeptide und kochen uns einen unendlichen Eintopf. Im Zentrum steht die Frage: Was ist überhaupt eine Suppe? Die auf den ersten Blick einfach klingende Frage entpuppt sich auf zwei Stunden Sendezeit ausgeweitet als hoch philosophisches, bisweilen sogar semiotisches Paradox. Damit das Publikum nicht vom Fleisch fällt, hat sich Herr Eisenbart eine Palette Instant-Ramen mitgebracht, die wir gemeinschaftlich knuspern. Das verbindet. Wir haben außerdem erstmals ein Publikumsbeteiligungsmikrofon aufgestellt, um unsere kleine Kultursendung aus dem Elfenbein herauszuzerren und zu demokratisieren. Außerdem mit dabei: Herr Marco und Herr Simon, die die ungezählte Menge an supper Texten aus dem originalen EBMD-Autor:innenpool mit viel Liebe und einer Prise Salz in Ihre Mikrofone sprechen und diesen denkwürdigen Abend geschmackvoll abrunden. Wohl bekommts Euer Pappy, der Redaktionspapgey === Die Autor:innen - Margret Bernreuther - Katrin Rauch - Andreas Dietz - Benjamin Weissinger - Matt S. Bakausky - David Telgin - Christian Knieps - Simon Metz - Andreas Prucker - Theo Fuchs - Felix Benjamin Die Sprecher:innen - Simon Metz - Marco Schrage - die Autor:innen
Sie gilt als neuer Star des Literaturbetriebs: Emma Rodenstock, eine junge Lyrikerin, die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist. So scheint es zumindest, bis eine junge Journalistin zu recherchieren beginnt: Hat Emma Rodenstock wirklich selbst geschrieben oder beruht ihr Erfolg auf fremden Texten? Die Autorin Özge İnan inszeniert in ihrem zweiten Roman "Die Dichterin" ein Spiel um Authentizität, Selbstvermarktung und gesellschaftskritische Posen im Social-Media-Zeitalter, dem auch der Literaturbetrieb nicht entkommt. Geht das auf? Eine Rezension von Susanne Lang.
Haufen, Sammlung, Geschichte?Einige kritische Notizen zu Helmuth Kiesels „Geschichte der deutschsprachigen Literatur” der Jahre 1933 bis 1945(Hördauer 15 Minuten)Es ist kaum verwunderlich, dass die Literatur der Jahre 1933 bis 1945 in der Germanistik nicht zu den zentralen Feldern gehört. Zwar gibt es eine Reihe von Texten, die seit den 1950er Jahren immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, und selbst die im engeren Sinne nationalsozialistisch belastete Literatur war immer wieder Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten, ohne dass der Gegenstand auf die Forschenden selbst zurückschlug. Aber politisch wie literarisch stand und steht die Zeit trotz einer Reihe von breit anerkannten Texten wie – hier die dem eigenen Geschmack geschuldete Auswahl – Anna Seghers‘ Transit und Das siebte Kreuz, Bertolt Brechts Lyrik oder Heinrich Manns Henri IV.-Romane – in der Wertschätzung und Aufmerksamkeit weit insbesondere hinter der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne zurück. Ganz davon abgesehen, dass es in dieser Zeit eine Vielzahl politisch desaströser Texte gibt – ja, es geht hier um Literaturgeschichte, und auch die gehören dazu. Aber wer tut sich sowas gern an, wenn man dem entgehen kann? …“Eine Rezension von Walter DelabarDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Yvonne Powell - Lektorin - ist heute zu Gast in der BuchWerkstatt. Mit Yvonne spreche ich über das Handwerk des Schreibens, die Arbeit an Texten, das Eintauchen in die Gedankenwelt der Kunden, das Weglassen von Passagen. Sie erklärt den Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat und das Schönste an einem unsichtbaren Beruf. Kennst Du deinen Erfolgscode? Lerne die Autoren kennen. Du möchtest Yvonne Powell kennenlernen:https://www.linkedin.com/in/yvonne-powell-24257a211/https://www.satzkrobatik.de/Mehr zur BuchWerkstatt findest Du hier: https://www.instagram.com/reginalehrkind/ https://www.linkedin.com/in/reginalehrkind/https://reginalehrkind.de https://www.youtube.com/@BuchWerkstattMail: info@reginalehrkind.de
Sie ist das Gesicht dieses Schweizer Festivalsommers: Noemi Beza, 20, aus dem Thurgau, frisch gekürtes «SRF 3 Best Talent», bei Universal Music unter Vertrag und mit ihrer EP «You'll Find Me There» gerade auf den grossen Bühnen unterwegs. Im Gespräch mit Christoph Soltmannowski erzählt sie, wie sich das anfühlt, wenn plötzlich alles zusammenkommt. Ihre Antwort ist erstaunlich gelassen: «Es hat sich alles mega schön organisch ergeben.» Was von aussen wie ein Blitzstart wirkt, sind für sie drei Jahre kleine Schritte, von denen das Publikum nur einen Teil gesehen hat.Angefangen hat es mit einem Abschlussprojekt in der dritten Sek: ein eigener Song, zum ersten Mal im Studio. Ihr Produzent war der Erste, der ihr sagte, dass man ihre Musik hören will. Davor tanzte sie acht Jahre Ballett und drei Jahre Hip-Hop und erzählt offen, warum sie das Tanzbusiness rückblickend als hart und nicht immer gesund erlebt hat, gerade für junge Mädchen.Im Zentrum des Gesprächs steht «Hear Me», ihr Song über Panikattacken und eine Zeit, in der sie sich kaum mehr aus dem Haus traute. Er entstand in ihrer allerersten Session mit der Musikerin Dana und dem Produzenten BNJI, an einem Tag, an dem es ihr schlecht ging. Statt so zu tun, als wäre alles gut, flossen erst Tränen, dann der Song: «Ich habe erzählt und erzählt, und wir haben geschrieben und geschrieben. Am Abend ist ‹Hear Me› da gewesen.» Heute schreiben ihr Fans, der Song habe sie durch schwere Zeiten getragen. Noemi spricht auch darüber, was ihr damals half: ihre Eltern und eine gute Therapeutin. Und sie erklärt ihre Regel, persönliche Themen erst dann zu veröffentlichen, wenn sie bereit ist, darüber zu reden.Ausserdem im Gespräch: warum sie ihren Stil «Freigeist-Pop» nennt («Ich mache, was ich will»), wie ein Countryfilm mit 14 ihre Liebe zu Banjos und ehrlichen Texten weckte, und wie das Musikvideo zu «You'll Find Me There» in einer 42-Stunden-Aktion am Strand von Finale Ligure entstand, weil Kalifornien dann doch nicht im Budget lag.Sehr persönlich wird es beim Thema Adoption: Noemi wurde in Äthiopien geboren und kam mit vier Monaten in die Schweiz. Diesen Herbst reist sie zum ersten Mal zurück, weil das Kinderhilfswerk, aus dessen Kinderheim sie stammt, sein 40-Jahr-Jubiläum feiert. Eine Konzertanfrage für das Fest hat sie abgelehnt. Sie will dort nicht die Musikerin Noemi Beza sein, sondern einfach ankommen, aufsaugen, geniessen.Und sonst? Arbeitet sie weiterhin 30 Prozent als Pharmaassistentin in der Apotheke, schwärmt von Olivia Dean, Justin Bieber und Nina Chuba, analysiert die Halftime-Show der WM und verrät, warum sie Bierflaschen mit den Zähnen öffnen kann und wie ihr das eine Einladung einer Biermarke einbrachte.Im August steht Noemi Beza am Heitere Open Air in Zofingen (Sonntag, 9. August 2026) und am Open Air Gampel (Freitag, 21. August 2026) auf der Bühne.Kapitel(00:00) Intro(00:08) Festivalsommer: Montreux, Moon and Stars(02:12) Musikalische Familie und das erste Schulprojekt im Studio(03:53) Acht Jahre Ballett: Rückblick auf das Tanzbusiness(05:47) Plattenvertrag mit 20: Universal und SRF 3 Best Talent(08:12) Rastlosigkeit: Musik als Zufluchtsort(10:29) «Hear Me»: über Panikattacken singen(12:21) Wie der Song in einer Session mit Dana und BNJI entstand(14:09) Die Schweizer Musikszene: Support statt Ellenbögen(15:16) Musikvideo-Dreh in Finale Ligure(15:53) Country-Liebe und «Freigeist-Pop»(17:46) Wie ihre Songs entstehen(19:14) Adoption, «Would You Know» und die Reise nach Äthiopien(23:17) Ihr zweites Leben als Pharmaassistentin(26:46) Bühne oder Studio?(28:06) Verstecktes Talent: Bierflaschen mit den Zähnen öffnen(29:06) Pläne: Festivalsommer geniessen, dann neue Musik(31:52) Vorbilder: Justin Bieber, Olivia Dean, Nina Chuba
Dein Ansprechpartner für Digitale Kompetenz und mehr Selbstbestimmtheit als Blinder Mensch!Hier sind wir: https://schulze-graben.deIn dieser Smütech-Episode zeigt dir Jockl (Joachim Schulze), welche die richtige KI für jeden Anlass ist – speziell für Blinde und Sehbehinderte. Kein pauschales „die beste KI“, sondern klare, praxisnahe Empfehlungen: Wann Suno für Musik mit Text glänzt, wann ElevenLabs bei Stimmen unschlagbar ist, warum Grok Videos besser beschreibt als alles andere und wann ChatGPT, Claude oder Gemini die Nase vorn haben.Du erfährst genau:• Welche KI du für Musikerstellung (Suno vs. Udio vs. ElevenLabs) wirklich brauchst• Text-to-Speech-Lösungen von kostenlos (JAWS, iPhone) bis professionell (ElevenLabs)• Warum Be My AI und Seeing AI für Bild- und Dokumentenbeschreibung im Alltag oft völlig ausreichen• Grok als Geheimtipp für detaillierte Videobeschreibungen (auch lange Familienvideos und Magic Movies)• Stärken und Schwächen von ChatGPT, Grok, Gemini und Claude bei Texterstellung, literarischen Texten, Recherche und Bildgenerierung• Praktische Tipps zu Kosten, Limits, Datenschutz und AGBs• Wann sich eine professionelle Beratung lohnt – und wie du die passende KI für deinen Alltag findestPerfekt für alle, die als blinde oder sehbehinderte Person KI gezielt und sparsam einsetzen wollen, statt Geld und Zeit mit den falschen Tools zu verbrennen.Be My Eyes (mit Be My AI): App Store: https://apps.apple.com/de/app/be-my-eyes-helping-blind-see/id905177575 Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.bemyeyes.bemyeyesSeeing AI: App Store: https://apps.apple.com/app/seeing-ai/id999062298 Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.seeingaiDu willst die für dich ideale KI-Kombination finden? Schreib an info@schulze-graben.de oder ruf an unter 08232 5031303 – Beratung und Schulung ab 36 € pro angefangene 30 Minuten, komplett online.Unterstütze Smütech und den Schulze-Funk: https://danke.schulze-graben.de Mehr Infos & alle Folgen: https://podcast.schulze-graben.de#Smütech #KIRichtigNutzen #ChatGPT #Grok #SunoSchön, dass du dabei bist.Wenn du Heute was mitgenommen hast, dann gib doch etwas zurück.Das ist ganz einfach. Besuche https://danke.schulze-graben.de und zeig mir, ob dir die Show gefallen hat.Kleine Gesten machen den Unterschied.
Du schreibst richtig gute Texte. Dein Angebot ist durchdacht. Und trotzdem: das Rauschen im Walde. Mehr nicht. In dieser Folge sprechen Johanna und Theresa aus dem Team von SMASH IT! über einen Denkfehler, der sich durch fast jeden Verkaufstext zieht – egal ob Newsletter, Kaltakquise-Mail oder LinkedIn-Post. Es geht nicht darum, ob dein Text gut geschrieben ist. Es geht darum, worüber er eigentlich spricht. Das erwartet dich in dieser Folge: - Warum "gut geschrieben" nicht gleich "verkauft gut" bedeutet - Die 3 Ebenen einer Nachricht, die wirklich wirken – und wo die meisten Selbstständigen stehen bleiben - Ein Perspektivwechsel, der aus austauschbaren Texten plötzlich unwiderstehliche macht Und als Bonus: Die eine Frage, die du dir nach jedem Text stellen solltest Du kennst das Gefühl von ausbleibender Resonanz oder fühlst dich noch nicht sicher genug, um Nachrichten rauszusenden - dann hör dir jetzt diese Folge an!
Gute Produkte allein reichen nicht aus – entscheidend ist, wie du darüber sprichst. In dieser Folge spricht Hannah mit Copywriting-Experte Walter Epp darüber, warum manche Botschaften sofort überzeugen, während andere komplett untergehen, und welche psychologischen Prinzipien wirklich hinter erfolgreichen Werbetexten stecken. Freu dich auf praktische Beispiele, überraschende Aha-Momente und einfache Strategien, die du direkt für dein eigenes Marketing nutzen kannst. Wenn du lernen möchtest, wie deine Worte die richtigen Kund:innen anziehen, solltest du diese Episode nicht verpassen. Link zum Buch: „Süchtige Kunden" auf Amazon So bekommst du das Bonus-Kapitel: Kaufe das Buch im Vorverkauf über Amazon oder Thalia. Schicke einen Screenshot deiner Bestellbestätigung an walterepp@schreibsuchti.de. Du erhältst das Bonus-Kapitel automatisch, sobald das Buch erscheint.
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Samstag, 18.7. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht. Mt 12, 14-21 Die jeweiligen Texte des Tages finden Sie hier.
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Freitag, 17.7. Barmherzigkeit will ich. Mt 12, 1-8
Silvi Carlsson gehört zu den erfolgreichsten und einflussreichsten deutschen YouTuberinnen im Bereich Reality-TV-, Popkultur-Kommentare, gesellschaftliche Einordnung und Mental Health. Mit ihren Texten und Inhalten möchte sie Frauen empowern. Sie kritisiert die permanente Anpassung, die Frauen in der Gesellschaft vornehmen müssen, um akzeptiert zu werden, und fordert ein Ende der weiblichen Verfügbarkeit. Wie gelingt der Ausstieg aus der Good-Girl-Prägung – aus diesem anerzogenen Drang, Männern gefallen zu wollen? Silvi hat vieles ausprobiert. Unter anderem hat sie beschlossen, keine Männer mehr zu daten – und zeitweise sogar überhaupt niemanden. Was sie dadurch über sich selbst herausgefunden hat, erzählt sie in diesem Podcast. Außerdem sprechen wir über das Phänomen Taylor Swift. Als ehemalige Swiftie blickt sie heute zwiegespalten auf den Popstar. Podcasttipp: „Unentdeckt – Der Deep Talk mit Sissy“ https://www.ardsounds.de/sendung/unentdeckt-der-deep-talk-mit-sissy/urn:ard:show:4b054132d8edda2b/
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Donnerstag, 16.7. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Mt 11, 28-30
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Mittwoch, 15.7. Unmündig!? Mt 11, 25-27
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Dienstag, 14.7. Weh Dir! Mt 11, 20-24
15. Woche im Jahreskreis von 13. bis 18. Juli 2026 Katharina Renner ist Theologin und Soziologin. Seit 2017 arbeitet sie bei der Caritas. Sie leitet die Abteilung Pfarrcaritas und Nächstenhilfe. Seit 2021 ist außerdem als ehrenamtliche Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich tätig. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie macht sich in dieser Woche Gedanken zu den durchaus herausfordernden Texten der Evangelien, die in katholischen Gottesdiensten gelesen werden. Montag, 13.7. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen. Mt 10, 34 - 11,1
Lieder mit problematischen Texten sieht Musikethnologe Nepomuk Riva kritisch: "Solche Texte setzen sich fest und werden in anderen Kontexten diskriminierend benutzt." Man sensibilisiere die Chöre dafür, sagt Regina van Dinther vom Chorverband NRW. Allroggen, Antje www.deutschlandfunk.de, Streitkultur
+++ Sitzen kann das Krebsrisiko erhöhen +++ Wir lernen kaum etwas aus kurzen Videoclips +++ Bei überlieferten Texten ging über die Jahrhunderte wohl mehr als die Hälfte vom Inhalt verloren +++ Ernährung von Müll verändert Leben von Störchen +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Studie zu Sitzen und KrebsrisikoWir lernen kaum etwas aus Short-VideosWas in der Überlieferung alles verloren gehtFutter von Mülldeponien verändert das Leben von Weißstörchen**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
König Artus kennt jeder – oder doch nicht? Längst gehört er zu den festen Größen europäischer Kultur – vom Mittelalter bis heute. Dabei überwiegt das Bild des keltischen Artus in unserer heutigen Vorstellung, obwohl es auch eine ganz andere Tradition gegeben hat. Dr. Katharina Gedigk stellt diesen „anderen“ Artus vor und entführt in die höfische Welt deutschsprachiger mittelalterlicher Texte.Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalLiteratur zum Weiterlesen:WOLF, Jürgen: Auf der Suche nach König Artus. Mythos und Wahrheit. Darmstadt 2009.ACHNITZ, Wolfgang: Deutschsprachige Artusdichtung des Mittelalters: Eine Einführung. Berlin 2012.Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#mittelalter #europa #deutschlandBild: Wikipedia Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute ist Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag. In ihren Texten spricht sie von einer Liebe, die alle Grenzen sprengt und gleichzeitig Krieg und Schmerz bedeutet. Literaturkritiker Cornelius Hell macht sich diese Woche „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 25.06.2026
Ein Auftritt mit Gedichten aus dem Band "Die gestundete Zeit" bei der Gruppe 47 katapultiert Ingeborg Bachmann 1953 in die Höhen der deutschsprachigen Literatur. Neben ihrer Lyrik schreibt sie Erzählungen, Essays, Hörspiele, Libretti und schließlich ihren einzigen Roman "Malina". Ihr Anspruch ist absolut, das Schreiben für sie existenziell. Doch Bachmanns Leben ist auch geprägt von psychischen Zusammenbrüchen, Alkohol- und Tablettensucht, bis sie schließlich mit 47 Jahren stirbt. Wie hat sich die Wahrnehmung von Bachmann selbst und von ihren Texten im Laufe der Zeit verändert? Und welche Bedeutung haben sie heute - mehr als 50 Jahre nach ihrem Tod? Eva Röder diskutiert mit Prof. Dr. Dieter Burdorf – Literaturwissenschaftler Universität Leipzig; Prof. Dr. Uta Degner – Mitherausgeberin Salzburger Gesamtedition; Lydia Mischkulnig – Schriftstellerin
Zweifellos zählt Ingeborg Bachmann zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen. In ihrem literarischen Werk, ob Prosa, Lyrik, Essay, Hörspiel, Libretti sezierte sie den Gegenstand. Wahrhaftigkeit forderte sie ein, mit jedem Satz, den sie schrieb: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, so Bachmann. Mit ihren Texten fiel sie auf, auch bei der Gruppe 47, lebte zwischen Klagenfurt, Wien, Zürich, München, Rom, hatte in ihrem Schreiben eine davon geprägte Internationalität und wurde für ihr Werk mit vielen, renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden oder dem Georg-Büchner-Preis. Doch: Wer war Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren wurde und tragisch 1973 im Alter von 47 Jahren in Rom verstarb? Wie lebte sie? Was verbirgt sich hinter ihrem schriftstellerischen Werk? Jemand, der sich mit Ingeborg Bachmann und ihren Texten gründlich auseinandergesetzt hat, ist die Literaturkritikerin Insa Wilke. Viele Jahre gehörte sie zum Jurorenteam des Ingeborg-Bachmann-Preises, zuletzt, bis 2023, war sie Juryvorsitzende. Bei NDR Kultur à la carte spricht Insa Wilke mit Katja Weise zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.
Er war der erste Präsident der noch blutjungen Vereinigten Staaten von Amerika: George Washington hat dieses Amt geprägt - durch Verfassungstreue und Verzicht nach zwei Amtszeiten. Seine Abschiedsbotschaft gehört zu den großen Texten der USA. Biesler, Jörg
Zum Erscheinen der 16. Ausgabe von Queer*Welten stellen wir das Heft vor und haben dazu wieder mehrere Autor_innen zu Gast, die aus ihren Texten lesen und Fragen dazu beantworten.
Ihre Gedichte strahlen weit aus ihrer Zeit hinaus. Martha Müller-Grählert, die Dichterin des Ostseewellenlieds, hat ihrer Heimat Hymnen geschrieben, mal stolz und aufbrausend, mal zart und liebevoll. Zum 150. Geburtstag der Dichterin hat das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik an der Universität Greifswald neues Material für die Schulen entwickelt, so dass die Kinder und Jugendlichen Martha Müller-Grählert für sich neu entdecken können. Die Band Seeside vom Pommerschen Diakonieverein hat dazu Texte der Dichterin neu vertont. In dieser Sendung lernen wir die Band in ihrem Proberaum kennen und die Leute von der Universität, wir erfahren, warum das Projekt so wichtig ist und hören jede Menge Musik - als Vorgeschmack auf die CD, die am 17. Juni 2026 erscheint und das alles exklusiv bei NDR1 Radio MV.
Bilderbuch haben eine neue Single auf den Markt gebracht. "Push Reality" heißt der Song der österreichischen Band und kommt am Freitag raus. Aus diesem Anlass haben wir mit Sänger Maurice Ernst gesprochen, der, wie vor jeder Veröffentlichung, angenehm nervös und voll Vorfreude ist, was dazu gehört, erzählte er. Ein Release darf - auch nach 20 Jahren Bandgeschichte - nie egal werden, so der Musiker. Wie sich der neue Song anhört, wie er entstanden ist, über ihr Erfolgsrezept, über Songs mit deutschen Texten, über all das haben wir uns mit Maurice Ernst ganz ausführlich unterhalten.
Die Band aus Innsbruck hat ein Händchen für melodieselige, gefühlvolle Pop-Songs mit deutschen Texten, arbeitet derzeit an ihrem Debütalbum und veröffentlicht demnächst die dritte Vorab-Single daraus.
Joseph Goebbels stack ut bland de ledande nazisterna genom att vara disputerad och framstå som intellektuell. Han var en övertygad antisemit som avhumaniserade judar och initierade den första stora pogromen i Tredje riket 1938.Som propagandaminister tog Goebbels ett hårt grepp om kulturen i Tredje riket. Samtidigt var majoriteten av de filmer som producerades under hans ledning breda underhållningsfilmer – ett medvetet sätt att normalisera regimen och styra publikens uppmärksamhet. Han var också tidigt skicklig på att utnyttja ett nytt massmedium: radion.I detta andra av två avsnitt av podden Historia Nu samtalar programledaren Urban Lindstedt med Ulf Zander, professor i historia vid Lunds universitet, om Tredje rikets propagandaminister Joseph Goebbels.I oktober 1926 utnämnde Hitler Goebbels till partichef i Berlin. Som gauleiter fick han ett uppdrag som passade hans temperament: storstadens politiska gatukamp. Här finslipade han en metod som känns igen i modern demagogi:Provokation som strategi: skapa konflikter som genererar rubriker.Personfixerad agitation: peka ut syndabockar och “förrädare”.Möten som teater: ljus, symboler, marscher – en känsla av att historien rör sig nu. Nazismens budskap blev inte bara något man hörde; det blev något man upplevde.En central del i Goebbels framgång i Berlin var hans förmåga att förvandla nederlag till heroiska berättelser. När nazisten Horst Wessel, en ung SA-ledare, sköts i januari 1930 och senare avled i februari, insåg Goebbels omedelbart propagandavärdet och gjorde Wessel till martyr. Texten som Wessel skrivit till en äldre melodi blev “Horst-Wessel-Lied”, som därefter blev NSDAP:s partihymn och – efter 1933 – en av Tysklands nationalsånger i praktiken, sida vid sida med “Deutschlandlied”.Genom massmöten i Sportpalast och andra stora arenor utvecklade Goebbels en ny politisk estetik. Han använde dramatiska ljuseffekter, uniformerade vakter, standar och en noggrant planerad koreografi för att skapa en känsla av oövervinnerlig kraft. Under presidentvalskampanjen 1932 organiserade han kampanjen “Hitler över Tyskland”, där Hitler flögs mellan städer för att tala inför enorma publiker på kort tid. Vid maktövertagandet 1933 hade Goebbels gjort Berlin till en scen för nazistiska triumfer.Efter maktövertagandet inrättades 1933 Rikets ministerium för folkupplysning och propaganda, lett av Goebbels. Ministeriet fick ett ovanligt brett grepp om press, radio, film, teater, litteratur, musik och bildkonst – och blev centralt i regimens kulturella likriktning. Goebbels verkliga makt låg inte i att övertyga varje individ, utan i att göra avvikelse dyr och samstämmighet lätt. När alla kanaler låter likadant blir tystnaden det enda motståndet.Goebbels förstod radion som en politisk genväg in i hemmen. Satsningen på billiga massproducerade mottagare – Volksempfänger – gjorde det enklare att samla nationen kring ledarens röst och regimens nyheter. Här finns en mediehistorisk lärdom som återkommer: teknikens räckvidd är politiskt neutral – men användningen är det inte.När diplomaten Ernst vom Rath sköts i Paris den 7 november 1938 och avled den 9 november utnyttjade regimen händelsen propagandistiskt; den upphetsade rapporteringen bidrog till att bana väg för pogromen Kristallnatten (9–10 november).Under kriget fortsatte Goebbels att driva en retorik som band samman “folkets överlevnad” med fiendens eliminering. Propagandan bidrog därmed till den mentala terräng där massmord kunde framstå som “nödvändigt”.Bild: Propagandaminister Joseph Goebbels talar vid ett offentligt framträdande i Nazityskland, Foto: Georg Pahl, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Bundesarchiv, Bild 102-17049).Musik:‘Horst-Wessel-Lied' (‘Die Fahne hoch'), en nazistisk kampsång använd i NSDAP:s propaganda under 1930–40-talen. dirigenten Carl Woitschach. Källa: Internet Archive. Public Domain.Klippare: Emanuel Lehtonen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bonus-Episode: In diesem Podcast von IGN Deutschland sind 2/3 der Besatzung von Insert Moin: Micha und Manu haben Benjamin von Eurogamer zu Gast, um eine Art "Nachschlag" zu Saros zu machen. Doch statt eines einfachen Audio-Reviews steht der Vergleich der Perspektiven im Mittelpunkt: Wie kommen Redaktionen zu ihren Urteilen, warum fallen Wertungen unterschiedlich aus und was steckt hinter den jeweiligen Texten und Wertungen der beiden Magazine? Und natürlich gibt es einen Deep Dive in das jeweilige Spiel und welche Punkte besonders herausragend oder welche vielleicht weniger gut waren und für eine Abwertung gesorgt haben.Wir freuen uns über Feedback und wenn euch das Format gefällt, dann abonniert doch den Podcast-Kanal von IGN Deutschland, natürlich überall, wo es Podcasts gibt (oder als Videoversion auf Spotify und YouTube) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
James Krüss - einer der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren - wäre am 31. Mai 100 Jahre alt geworden. Er ist der Erfinder von Klassikern wie "Timm Thaler", dem "Leuchtturm auf den Hummerklippen" und unzähligen Gedichten.In unserer Geburtstagssendung backen wir für ihn und hören dabei, wie er von Helgoland, seinem Aufwachsen, und den Anfängen des Dichtens erzählt. Außerdem gibt es ein Wiederhören mit einigen seiner unvergessenen Gedichte, wie zum Beispiel dem "Zauberer Korinthe". Dazu tolle Lieder nach James Krüss-Texten, Ausschnitten aus "Mein Urgroßvater und ich" und der "Konferenz der Tiere" - eine rundum krüssige Jubiläumssendung von Maya Rollberg.