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Wer Tagebuch schreibt, hängt das meist nicht an die große Glocke. Daher verblüfft es sicher, dass fast jeder Zwölfte oft zu Stift und Schreibkladde greift. Autor Christoph Schäfer gehört auch dazu. Und verrät am „Tag des Tagebuchs“, warum…
Wasserrohrbruch in Gelsenkirchen-Heßler, Sperrung an wichtiger Kreuzung in Bottrop-Stadtmitte, Jugendliche überfallen Zwölfjährigen in Buer, Schalke startet gegen den Halleschen FC in den DFB-Pokal
Der Podcast zeigt, wie Zwänge aussehen können und wie sie sich im Alltag äußern können. Es wird erklärt, wie die Erkrankung entsteht und was Betroffenen helfen kann, Zwänge wieder loszuwerden. Von WDR 5.
Der Kanton Graubünden hat in Chur für 50 Millionen Franken eine neue Kinder- und Jugendpsychiatrie eröffnet. Die Klinik ist seit dem ersten Tag voll. Auch in St. Gallen und im Thurgau warten viele Kinder und Jugendliche lange auf fachärztliche Hilfe. Weitere Themen: · Herisauer Gemeindepräsident Max Eugster tritt bei den Wahlen 2027 nicht mehr an · Initiative "Obstmarkt Herisau - keine Zwängerei ein Nein ist ein Nein" für gültig erklärt · Rekordjahr in Sicht: Die Thurgauer Erdbeerernte beginnt
Ein neues Buch stellt die Werdegänge und Werke von Architektinnen in der Ostschweiz vor. Geschrieben wurde es von der Kunsthistorikerin Nina Keel. Sie hat die Geschichte der Architektinnen von früher recherchiert und Architektinnen, die heute leben und arbeiten, interviewt. Weitere Themen: · Das Herisauer Gemeindeparlament, der Einwohnerrat, hat die Initiative «Obstmarkt Herisau – keine Zwängerei, ein Nein ist ein Nein» für gültig erklärt. Welche Auswirkungen hat diese Initiative auf die abgespeckte Variante, an der der Gemeinderat arbeitet? · Wie soll man als Lehrperson reagieren, wenn Aufsätze von Schülerinnen mit künstlicher Intelligenz geschrieben wurden? Und wie kann man den Schülern die neue Technologie beibringen. Fragen, welche heute Thema waren am ersten Ostschweizer AI-Festival. · Der tiefe Wasserstand am Bodensee bereitet den Badi-Betreibern Probleme. Bei vielen können die Flösser noch nicht auf den See.
Vor 100 Jahren, am 3. Juni 1926, wurde der US-amerikanische Dichter Allen Ginsberg geboren, der mit Werken wie „Howl“ zu einer der prägenden Stimmen der Beat Generation wurde. Sein Übersetzer Michael Kellner beschreibt die besondere Wirkung des berühmten Gedichts so: „Bei Howl ist das Interessante, es besteht im Hauptteil aus langen Atemzügen.“ Diese Verbindung von Sprache und Rhythmus lasse sich auch aus dem Englischen übertragen, denn „das kann man auch auf Deutsch machen“, sagte Kellner im Gespräch mit SWR Kultur. Ginsberg habe sich zeitlebens nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als politischer Aktivist verstanden und mit seinen Gedichten gegen Krieg und gesellschaftliche Zwänge protestiert. Für Kellner ist die Faszination des Autors bis heute ungebrochen, weil „es immer wieder Menschen gibt, die sich dafür interessieren, dass jemand eine andere Haltung hat, eine kritische gesellschaftliche Haltung“.
Viele kennen sie aus Fernseh-Shows wie "Freitag Nacht News", "Grill den Henssler" oder "The Masked Singer": Ruth Moschner zählt zu Deutschlands beliebtesten TV-Moderatorinnen, die sich auch als Schriftstellerin einen Namen gemacht hat. Jetzt stellt sie sehr deutlich einige der Regeln in Frage, nach denen wir häufig ganz selbstverständlich leben. Schluss mit gesellschaftlichen Zwängen und her mit mehr Selbstbestimmung, rät Ruth Moschner in ihrem neuen Buch "Die Fuck-It-List-Challenge".
Am Freitag spricht Generalpräses Christoph Huber von Kolping International im Podcast "Blick in die Bibel" darüber, warum ihn die Krise der Kirche nicht hoffnungslos macht. Durch seine Reisen mit Kolping International erlebt er Christen weltweit ganz unterschiedlich: in Armut, Krieg oder Verfolgung – und trotzdem voller Glauben und Lebensfreude. Für ihn kommt es nicht auf große Zahlen an, sondern auf die Kraft der christlichen Botschaft.Beim Evangelium erklärt Huber die ungewohnte Seite Jesu: Jesus reagiert wütend, treibt Händler aus dem Tempel und verflucht einen Feigenbaum, über dessen Nutzlosigkeit er sich ärgert. Gerade das macht ihn für Huber menschlich und nahbar. Außerdem spricht er sehr persönlich darüber, wie sich Bitten im Gebet verändern können, wenn das Leben anders läuft als erhofft. Eine Folge mit ehrlichen Gedanken über Glauben, Zweifel und Hoffnung, die lange nachklingen.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit zog Jesus nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betánien hinaus. Als sie am nächsten Tag Betánien verließen, hatte er Hunger. Da sah er von Weitem einen Feigenbaum mit Blättern und ging hin, um nach Früchten zu suchen. Aber er fand nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte. Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine Jünger hörten es. Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug. Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht. Die Hohepriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil das Volk außer sich war vor Staunen über seine Lehre. Als es Abend wurde, verließ Jesus mit seinen Jüngern die Stadt. Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war. Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Amen, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer! und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil. Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. (Mk 11,11-25)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Zwei Tage nach dem tödlichen Unfall ist in Dinslaken mit einer Schweigeminute der beiden getöteten Zwölfjährigen gedacht worden. Hunderte Menschen kamen zusammen, darunter viele Schüler und Schülerinnen, Einsatzkräfte und Vertreter aus Politik und Verwaltung. Von Ralph Günther.
Am Dienstag spricht bei "Blick in die Bibel" Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, darüber, wie ihn seine Heimat in Oberbayern und eine offene, lebensfrohe Kirchengemeinde geprägt haben. Als Jugendlicher erlebte er Kirche als Ort voller Vertrauen, Gemeinschaft und Freude. Schon früh merkte er, dass Priester sein zu ihm passt, denn er suchte ein Leben mit Glauben, aber auch mit Nähe zu den Menschen. Im Evangelium geht es um die Frage, wer groß und wichtig sein will. Huber deutet die Worte Jesu überraschend aktuell: Wahre Autorität entsteht nicht durch Titel, sondern durchs Zuhören, Verstehen und Dienen. Auch die ehrliche Art Jesu beeindruckt ihn, weil er seinen Jüngern nichts beschönigt. Die Folge verbindet persönliche Einblicke mit starken Gedanken über Macht, Menschlichkeit und Glauben im Alltag. Wer eine klare und lebensnahe Auslegung hören möchte, sollte diesen Podcast nicht verpassen.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit, als Jesus und die Jünger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich über ihn, die ihm nachfolgten aber hatten Angst. Da versammelte er die Zwölf wieder um sich und kündigte ihnen an, was ihm bevorstand. Er sagte: Siehe, wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der Menschensohn wird den Hohepriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden ausliefern; sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Und nach drei Tagen wird er auferstehen. Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun? Sie sagten zu ihm: Lass in deiner Herrlichkeit einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen! Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die es bestimmt ist. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und ihre Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mk 10,32-45)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Chcesz mnie wesprzeć? Kup sobie coś na Prawie.PRO: https://Prawie.PRO Mój Instagram: https://www.instagram.com/prawie_pro/ Facebook: https://www.facebook.com/leszekprawiepro/ Fragment książki Prawie.PRO Wygraj Siebie. Leszek Śledziński, Wydawnictwo ZNAK, 2022. Znam wielu ludzi. Tych, którym się nie udało i po czasie zmarnowali to wszystko, jak również tych, którzy od wielu lat konsekwentnie ważą tyle samo. Jak oni to robią? Po prostu nadal tkwią przy zbilansowanym jedzeniu, spożywając tyle kalorii, ile danego dnia zużył organizm. Tu można postawić kropkę i zamknąć ten temat. To oznacza, że nie tracą ponownie kontroli. Nie upajają się sukcesem. Oczywiście, wszystko jest dla ludzi. Alkohol, słodycze, hamburgery, frytki, pizza, a nawet te najgorszej jakości ciastka z dyskontu. Jednak musisz zyskać nad tym jakiekolwiek panowanie. Do tego nie można wpaść w schematy na linii sport–dieta, których ja doświadczałem. Czasami miałem tak, że po mocniejszym treningu albo zawodach pozwalałem sobie na dwa piwa. Następnie zauważyłem, że coraz więcej daję sobie przyzwoleń na te frytki, czekoladę, ponieważ intensywnie trenuję. W końcu spaliłem dzisiaj dodatkowo tysiąc kalorii. No dobrze, ale nie musisz tego uzupełniać w taki sposób. Bo może to się skończyć tak, że postanowię jeździć każdego dnia po sto kilometrów tylko po to, aby codziennie spożywać coś, czego nie powinienem. To pułapka, przez którą może się okazać, że sport w moim życiu jest tylko po to, aby pić i żreć. Dobrze, że na czas to wychwyciłem – ten nowy harmonogram, który moja głowa próbowała ułożyć, znów dając sobie te liczne nagrody, będące pokłosiem starego nałogu. Przy tym niezbędne jest weryfikowanie wagi. Kiedy piszę, aby robić to regularnie, to odzywają się niekiedy osoby mówiące mi, że jest to wpędzanie siebie w zaburzenia odżywiania i chorobliwe kontrolowanie wagi. Jednak mi nie chodzi o to, aby płakać nad każdym kilogramem, nie. Mam na myśli pewną dyscyplinę. Samokontrolę. Ja, mając siedemdziesiąt siedem kilogramów masy, wiem, że na następny dzień po ciężkim treningu oraz uzupełnieniu deficytu zanotuję siedemdziesiąt dziewięć. Znam swój organizm i mam pewną tolerancję. Jednak gdyby pojawiło się osiemdziesiąt cztery, wówczas biłbym na alarm. Z tego też względu wolę każdego dnia zadać sobie pytanie, czy oby nie przesadzam z kaloriami, niż obudzić się w przeszłości, wychodząc z założenia, że nie można być niewolnikiem tego kawałka elektroniki w mojej łazience. Umówiłem się sam ze sobą, że najlepiej wyglądam i czuję się przy określonej liczbie kilogramów, i tego się trzymam bez względu na święta, wyjazdy, rocznice, zawody, smutek czy wakacje. Korzystam ze wszystkich dobrodziejstw zaopatrzenia sklepowego, jednak bardzo staram się nie przesadzać w żadnym kierunku. Jem i piję wszystko, co jest legalne. Jednak za każdym razem pozostawiam ten lekki niedosyt. To delikatne czasem cierpienie jest szacunkiem dla przeszłego wysiłku. Po prostu cholernie byłoby mi tego szkoda. Nawet jeśli ktoś oceni to jako zaburzenie odżywania albo wpędzanie w nie innych. Zatem czy wypicie trzech piw zamiast pięciu, brak cukru w kawie, napój light albo notowanie swojej wagi co drugi dzień to choroba czy dbanie o swoje ciało i psyche? Czy sprawdzanie stanu swojego rachunku bankowego co dwa dni to mania, a może kontrola poziomu wydatków? Sprawdzanie średniego spalania auta na trasie to działanie kompulsywne czy racjonalne? Tak samo jak odpowiedzialnie starasz się wydawać pieniądze na zakupach, jeździć oszczędnie oraz weryfikować swoje postępy w pracy, powinieneś(-nnaś) zwracać uwagę na jadłospis oraz wagę. Bez przeginania w żadną ze stron. Nie wpadaj w panikę, jeśli w wigilię zjesz o dwa kawałki ciasta za dużo albo wypadnie raz na jakiś czas zbyt szalona impreza. Jednak nie przyjmuj tego za normę. Przy tym wszystkim bardzo mi zależy na poznawaniu doświadczeń innych. Zwłaszcza osób, które osobiście poznałem i które tak samo jak ja zdecydowały się zrzucić kilkadziesiąt kilogramów. Żadna z nich nie powiedziała, że to było proste. Nikt nie odkrył innego sposobu niż wyżej opisany. Nie poznałem też nikogo, kto nie liczyłby choć orientacyjnie spalanych i spożytych kalorii.
Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet. Weitere Themen: Günstige Stromspeicher und lebensgefährliche Autokindersitze «Made in China». Strom aus dem Quartier: Solarenergie vom Nachbarn Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen, die keine Solarpanels auf dem Dach haben. Möglich machen dies lokale Elektrizitätsgemeinschaften, sogenannte LEG. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet und warum gewisse Elektrizitätswerke LEG weniger unterstützen. Günstige Akkus zum Speichern von überschüssigem Solarstrom In der Schweiz wird zeitweise zu viel Solarstrom produziert: Gerade im Sommer zahlen die Elektrizitätswerke oft nur noch minimale Tarife für den Solarstrom. «Kassensturz» zeigt Alternativen zum unrentablen Einspeisen: Stromspeicher im eigenen Keller. Deren Preise sind in den letzten 15 Jahren um bis zu 90 Prozent gefallen. Autokindersitze im Test: Warnung vor Schrott «Made in China» Letztes Jahr verletzten sich in der Schweiz 268 Kinder in Unfallautos. Umso wichtiger ist ein Autokindersitz, der etwas taugt. Zwölf Produkte zwischen 140 und 500 Franken wurden in einem Härtetest überprüft. Fazit: Vier Kindersitze fallen durch. Achtung: Besonders Produkte aus Asien sind lebensgefährlich.
Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet. Weitere Themen: Günstige Stromspeicher und lebensgefährliche Autokindersitze «Made in China». Strom aus dem Quartier: Solarenergie vom Nachbarn Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen, die keine Solarpanels auf dem Dach haben. Möglich machen dies lokale Elektrizitätsgemeinschaften, sogenannte LEG. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet und warum gewisse Elektrizitätswerke LEG weniger unterstützen. Günstige Akkus zum Speichern von überschüssigem Solarstrom In der Schweiz wird zeitweise zu viel Solarstrom produziert: Gerade im Sommer zahlen die Elektrizitätswerke oft nur noch minimale Tarife für den Solarstrom. «Kassensturz» zeigt Alternativen zum unrentablen Einspeisen: Stromspeicher im eigenen Keller. Deren Preise sind in den letzten 15 Jahren um bis zu 90 Prozent gefallen. Autokindersitze im Test: Warnung vor Schrott «Made in China» Letztes Jahr verletzten sich in der Schweiz 268 Kinder in Unfallautos. Umso wichtiger ist ein Autokindersitz, der etwas taugt. Zwölf Produkte zwischen 140 und 500 Franken wurden in einem Härtetest überprüft. Fazit: Vier Kindersitze fallen durch. Achtung: Besonders Produkte aus Asien sind lebensgefährlich.
Jolly and the Flytrap schreiben nach 40 Jahren Bandgeschichte weiter – mit neuer EP und frischem Kapitel. Gleichzeitig sorgt Julia Leon mit «Fences» für modernen Country-Pop und erzählt im Livegespräch von ihrem Weg. Jolly and the Flytrap schlagen mit ihrer neuen EP ein weiteres Kapitel auf, das sich nahtlos in ihre Geschichte einfügt – eine Geschichte, die inzwischen seit vier Jahrzehnten dauert und in der sich die Band mit ihrem eigenständigen Sound und Songs wie «Ambiance Scandale», «Bärgli-Zwärgli» und «Arche Nova» in die Köpfe gespielt und einen festen Platz in der Schweizer Musiklandschaft gesichert hat. Für viele gilt vielleicht: Sänger und Gitarrist Richard «Elritschi» Blatter gleich Jolly and the Flytrap – doch stimmt das auch? Live im Studio spricht er über die Anfänge, die Gegenwart und darüber, wie sich die Dynamik innerhalb der Band über die Jahre verändert hat. Zudem erzählt er, welche Einflüsse die neue EP geprägt haben und wohin die Reise als Nächstes gehen könnte. Wer ist auf einer Pferderanch im Berner Oberland aufgewachsen und hat sich der Country-Musik verschrieben? Es ist die 28-jährige Julia Leon, die mit ihrem neuen Song «Fences» frischen Wind in die Szene bringt und bei uns im Livegespräch mehr über ihren Weg, ihre Musik und ihre Pläne erzählt.
Buchvorstellung mit Olivier Mannoni | Bibliothek für Zeitgeschichte Zehn Jahre lang übersetzte Mannoni Hitlers „Mein Kampf“ für eine kritisch-wissenschaftliche Edition ins Französische. Das Werk, mit dem Hitler seine antisemitischen Thesen und nationalsozialistische Weltanschauung auf über 700 Seiten in eine für den Normalbürger kaum zugängliche Prosa ergoss und sie dennoch „salonfähig“ machte. Zwölf Millionen Exemplare waren bis 1945 im Umlauf. Was macht es mit einem Menschen, sich jahrelang in die Tiefen von Hitlers Sprache zu versenken? Angesichts einer politischen Realität, in der rechtspopulistische Parteien Regierungen stellen, demagogische Reden ein Revival erleben und nationalsozialistisches Vokabular in unseren Alltag zurückkehrt, warnt uns Olivier Mannoni vor der Wirkmacht sprachlich irreführender Überfrachtungen und dem damit einhergehenden suggestiven Kalkül. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_sprache_faschismus_mannoni
Eine Aufgabe für Claude, die deinen Tag aufdeckt. Und genau deshalb wirst du sie nicht machen wollen. Ruben Hassid sagt, wer alles an die KI auslagert, wird dumm. Stimmt. In dieser Folge zeigt Kai Boyd, warum genau das der beste Grund ist, KI richtig einzusetzen. Nicht als Ersatzhirn, sondern als Spiegel. Du gibst Claude einen typischen Arbeitstag. Claude sortiert für dich: Was war Führung auf der Brücke deines Schiffes, was war Kohlenschaufeln? Du bekommst eine Prozentzahl, die du sonst nie sehen würdest. Manche kommen mit zwölf Prozent Brücke aus der Übung raus. Zwölf. Der Rest war Kessel, sauber sortiert, mit Namen drauf. Eine Folge über die Übung "Dein Tag. Dein Spiegel.", über die drei Aufgaben eines Kapitäns und warum Claude dir nicht das Denken abnehmen soll, sondern den Selbstbetrug. Was du in dieser Folge mitnimmst Warum die KI dich nur dann besser macht, wenn du sie als Spiegel benutzt Die drei Aufgaben eines Kapitäns: Menschen, System, Richtung Eine konkrete Übung, die du heute machen kannst Den Test, ob du Chef bist oder Verwalter mit Visitenkarte Die Übung "Dein Tag. Dein Spiegel." Geh zu Claude oder ChatGPT Beschreib einen typischen Arbeitstag der letzten Woche, so konkret wie möglich, einschließlich der kleinen Sachen Sag der KI: Sortier mir das in zwei Stapel. Brücke ist alles, wo ich Richtung gebe, das Team weiterbringe oder das System sauberer mache. Kessel ist alles andere. Lass dir am Ende eine Prozentzahl geben Notiere deinen ersten Reflex zu argumentieren Notiere die Zahl Diese beiden Notizen sind der Anfang. Drei Sätze aus der Folge KI als Ersatzhirn ist tot. KI als Spiegel ist Gold. Du hast Kohlen geschaufelt, und Claude hat die Tonnen gewogen. Vorher warst du Verwalter mit Visitenkarte. Quellen und Erwähnungen Ruben Hassid, Newsletter "How to outsource everything to AI & get dumb", Substack, 17. Mai 2026 Die KI-Aufgabe "Dein Tag. Dein Spiegel." stammt aus dem Modul 2 des Leadership Programms von mitarbeiterfuehren.com Zugang zum Leadership Programm: https://mitarbeiterfuehren.com/leadership-programm-selbstlerner/
Trotz der 0:1-Niederlage vor heimischem Publikum gegen Kaiserslautern war die Erleichterung beim 1. FC Magdeburg nach dem letzten Spieltag groß. Denn weil die Konkurrenz ebenfalls patzte, sicherte sich der FCM in der 2. Bundesliga den Klassenerhalt. Im Podcast zieht Moderator Daniel George mit Daten-Experte Jeremy Buß die große Bilanz der FCM-Saison 2025/2026. Folge 46 von "Neues vom Krügel-Platz" in drei Schlagzeilen: 1.) Das sind die Gewinner der FCM-Saison – ab Minute 01:30 Einige Akteure stachen in den vergangenen Monaten beim 1 . FC Magdeburg ganz besonders heraus. Offensichtlich: Baris Atik als mentaler, aber auch spielerischer Anführer und Mateusz Zukowski als Torjäger. Aber auch andere FCM-Profis konnten im Abstiegskampf überzeugen. Buß und George analysieren deshalb, wer die Gewinner der Spielzeit sind. 2.) Das sind die Verlierer der FCM-Saison – ab Minute 18:00 Von so manchen FCM-Spielern hatten sich Verantwortliche und Fans mehr erhofft. "Verlierer waren für mich unter anderem leider Philipp Hercher, Alexander Ahl-Holmström und besonders Silas Gnaka", schreibt unter anderem FCM-Fan Basti in der Facebook-Gruppe zum Podcast. In der Folge sprechen auch Buß und George darüber, welche Profis des 1. FC Magdeburg in der Saison 2025/26 enttäuscht haben. 3.) Das sind die Baustellen des FCM – ab Minute 30:00 Fest steht bereits jetzt: Der Umbruch im Kader des 1. FC Magdeburg wird groß sein. Zwölf Spieler wurden im Rahmen des letzten Saisonspiels verabschiedet. Mit einigen davon laufen allerdings doch noch Gespräche über einen möglichen Verbleib beim FCM. Zum Abschluss des Podcasts besprechen Buß und George, auf welchen Positionen sich der 1. FC Magdeburg im Sommer verändern sollte und wie groß die Baustellen im Kader aktuell sind. Facebookgruppe zum Podcast Produziert wird der Podcast von Daniel George.
Financial Times, FAZ, FAS, SPIEGEL, FUNKE - Mehr Mainstream geht nicht. Melanie Amann ist mit Leib und Seele Journalistin und findet, sie hat “den besten Job der Welt.” Ich wurde eindrücklich vor ihr gewarnt, denn sie könnte mir eine Falle stellen. Die ehemalige SPIEGEL-Chefredakteurin und ausgewiesene AfD-Expertin wisse, wie man Gespräche lenkt und wirke harmloser, als sie insgeheim sei. Ich habe mich dennoch auf das Gespräch gefreut und mich möglichst unvoreingenommen darauf eingelassen. Drei Stunden lang unterhielten wir uns dann über Journalismus, die AfD und meine Verantwortung als Podcast-Host. Wir haben kontrovers darüber diskutiert, ob ich tatsächlich verantwortungslos handle, wenn ich Björn Höcke einfach reden lasse. Wem in einer Demokratie das Mikrofon eigentlich gehört. Und ob Saskia Eskens Werbeboykott-Aufruf aus dem Bundestag gerechtfertigt war. Am Ende hat sie noch einen Ausblick mitgebracht und erklärt, warum „Frauen noch gar nicht angefangen haben zu übertreiben". Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner Hier geht's zum Teil 2 bei Melanie: https://open.spotify.com/episode/0cM5Eg67AYyRcEFt2DpbLo?si=NBQAdwCTQtCV7ITonBJpxw KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:02:36) - Wer ist Melanie Amann? (00:07:04) - Zwölf Jahre Spiegel: Liebe, Leidenschaft & Lebensumbruch (00:09:10) - Nähe & Distanz: Melanies Zeit in der AfD-Welt (00:28:43) - Verantwortung im Podcast: Wer trägt das Megafon? (00:51:07) - Haltungsjournalismus, Bias & das Vertrauen der Leser (01:09:55) - Esken, Zensur & die Grenzen der Demokratie (01:36:47) - Höcke, Ideologie & das halbe Bild (01:59:26) - Outro Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Melanie: Instagram: https://www.instagram.com/mel.amann/?hl=de https://www.morgenpost.de/autoren/dr-melanie-amann/ https://www.morgenpost.de/podcast/amann-unframed/ https://www.spiegel.de/politik/der-waldgaenger-a-b348d54b-0002-0001-0000-000160314943 Aufnahmedatum: 8. Mai 2026 {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist es, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Beim Diamantenschmuggel noch zu See, geht es dieses Mal hoch in die Schweizer Lüfte. Zumindest kurzzeitig. Dann geht es auf einen Berg und am Ende Tief in einen Bergsee. In einem U-Boot. Und alle, egal ob Pole, US Amerikaner oder Schweizer, sprechen Hochdeutsch. Ob Roman das so durchwinkt? Also schnappt euch eure Katsumishi T1000 und auf geht's mit Roman, Goetz und Zwän. Was verbindet ihr mit dieser Folge? Schreibt uns gerne. https://linktr.ee/AbfahrtA2
Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
Evelyn trifft Lisa – Zweifachmama, Psychologin und ziemlich gefühlsstark. Lisa denkt sehr viel und kompliziert, grübelt schnell – und sagt über sich selbst: „Ich bin schon ein kleiner Hitzkopf.“ Offen erzählt sie von Angstgedanken, Zwängen und einer Essstörung – und davon, wie sehr Worte und Bewertungen treffen können. Was machen gewisse Kommentare mit Kindern? Sätze, die hängen bleiben – oft länger, als uns lieb ist. Lisa nimmt sich schon immer vieles zu Herzen und erzählt, wie sie gelernt hat, damit umzugehen – zur Not mit radikalem Gedankenstopp. Die beiden sprechen über emotionale Achterbahnfahrten und den dringenden Wunsch, sich nicht von negativen Gedanken steuern zu lassen. Natürlich geht es auch ums Muttersein: Welches Vorbild will Lisa – die früher eher Team Hund war – ihren Kindern sein? Und welche Rolle spielen eigentlich Lastenräder im Gefühlsleben von Lisa und Evelyn?! Viel Freude mit der Folge! Hier ist Lisa bei Instagram zu finden: https://www.instagram.com/consciouslyoverthinking/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Gerhard Henschel ist innerhalb der deutschen Gegewartsliteratur der Dokumentarist in eigener Sache. Die Romane um sein literarisches Alter Ego Martin Schlosser zeichnen seinen eigenen Lebensweg nach, vom "Kindheitsroman" über den "Künstlerroman" bis zum "Großstadtroman". Zwölf Martin Schlosser-Romane hat er in den letzten zwanzig Jahren vorgelegt, und wer sie gelesen hat, kennt auch "Oma Jever" als Teil, als Herz der Familie. Ihr ist nun ein eigenes Buch gewidmet, das genau so heißt: "Oma Jever". Jörg Magenau hat es gelesen.
Send us Fan MailFührungskräfte wollen fair sein. Viele sogar um jeden Preis. Und genau da beginnt das Problem. Denn die Vorstellung, immer gerecht handeln zu können, klingt gut, fühlt sich richtig an und ist im Alltag doch kaum haltbar. In dieser Folge geht es um eine unbequeme Wahrheit, die im Berufsalltag oft verdrängt wird. Entscheidungen entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie sind geprägt von Druck, von Personalsituationen, von Erfahrung, von Sympathien und manchmal auch von schlichten Zwängen, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Was passiert eigentlich, wenn Führungskräfte versuchen, es allen recht zu machen? Wenn sie Fairness mit Gleichbehandlung verwechseln und dabei übersehen, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Führung brauchen? Genau hier entstehen Spannungen, die selten offen ausgesprochen werden. Statt Klarheit wächst unterschwellige Unzufriedenheit. Teams beobachten sehr genau, vergleichen, bewerten und ziehen ihre eigenen Schlüsse. Und nicht selten wird aus dem Wunsch nach Gerechtigkeit eine Führung, die unklar, vorsichtig oder sogar widersprüchlich wirkt. Diese Folge nimmt dich mit in typische Situationen, in denen Führungskräfte entscheiden müssen, obwohl es keine perfekte Lösung gibt. Es geht um den inneren Konflikt zwischen Anspruch und Realität, um die Angst vor Vorwürfen und darum, warum manche Entscheidungen sich einfach nicht gerecht anfühlen können. Und trotzdem notwendig sind. Wenn du führen willst, musst du bereit sein, genau das auszuhalten. Nicht jede Entscheidung wird auf Zustimmung stoßen. Nicht jede Maßnahme wird als fair empfunden werden. Die entscheidende Frage ist nicht, ob du immer gerecht bist. Sondern ob du nachvollziehbar, klar und verantwortungsvoll handelst. Genau darüber spreche ich in dieser Folge. Hör doch mal rein. Webseite:https://www.cobaugh.de Email:https://www.cobaugh.de/kontakt/ YouTube: Heike Beck-Cobaugh - YouTube
Nach sechs Jahren als Fraktionspräsidentin der Grünen Partei verlässt Aline Trede das Bundeshaus und wechselt in die Berner Kantonsregierung. Die «Samstagsrundschau» will von ihr wissen, warum sich die Grünen im Tief befinden. Diese Woche hatte sie ihren letzten Auftritt als Nationalrätin im Rahmen der Sondersession. Am 1. Juni übernimmt Aline Trede die Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern. Für sie persönlich ist die Wahl in die Berner Regierung ein grosser Erfolg. Ihre Partei hingegen erleidet seit Monaten eine Schlappe nach der anderen. In den 14 Kantonen, in denen in den letzten zwei Jahren gewählt worden ist, haben die Grünen von allen Parteien am meisten Wähleranteile und Sitze verloren. In der eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März ist die «Klimafonds-Initiative» der Grünen mit 71% Nein-Stimmen regelrecht abgeschmettert worden. Was macht die Partei falsch? Warum schafft sie es nicht, von ihrem Image als Verhinderin und Bremserin wegzukommen? Aline Trede stellt sich in der «Samstagsrundschau» den Fragen von Philipp Burkhardt. Und äussert sich zum Vorwurf, die von den Grünen diese Woche mitlancierte «Mobilitätsbon-Initiative», die erneut die vom Volk bereits abgelehnte Flugticketabgabe fordert, sei eine Zwängerei. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Nach sechs Jahren als Fraktionspräsidentin der Grünen Partei verlässt Aline Trede das Bundeshaus und wechselt in die Berner Kantonsregierung. Die «Samstagsrundschau» will von ihr wissen, warum sich die Grünen im Tief befinden. Diese Woche hatte sie ihren letzten Auftritt als Nationalrätin im Rahmen der Sondersession. Am 1. Juni übernimmt Aline Trede die Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern. Für sie persönlich ist die Wahl in die Berner Regierung ein grosser Erfolg. Ihre Partei hingegen erleidet seit Monaten eine Schlappe nach der anderen. In den 14 Kantonen, in denen in den letzten zwei Jahren gewählt worden ist, haben die Grünen von allen Parteien am meisten Wähleranteile und Sitze verloren. In der eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März ist die «Klimafonds-Initiative» der Grünen mit 71% Nein-Stimmen regelrecht abgeschmettert worden. Was macht die Partei falsch? Warum schafft sie es nicht, von ihrem Image als Verhinderin und Bremserin wegzukommen? Aline Trede stellt sich in der «Samstagsrundschau» den Fragen von Philipp Burkhardt. Und äussert sich zum Vorwurf, die von den Grünen diese Woche mitlancierte «Mobilitätsbon-Initiative», die erneut die vom Volk bereits abgelehnte Flugticketabgabe fordert, sei eine Zwängerei.
Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Elke Spanner am Donnerstag, den 30.04.2026 +++SPATENSTICH: „KIEZKANTE“ SOLL BAULÜCKE AUF ST. PAULI FÜLLEN+++Seit über einem Jahrzehnt klafft eine riesige Baulücke hinter dem Spielbudenplatz auf dem Hamburger Kiez. Dort sollte das Paloma-Viertel entstehen. Am Donnerstag gab es endlich den Spatenstich für das Bauprojekt, das jetzt "Kiezkante" heißt. Erste Bagger rollen jetzt über die brüchigen Betonplatten hinter dem bunten Bauzaun. Zwölf Jahre nach dem Abriss der sogenannten Esso-Häuser werden auf dem 6.100 Quadratmeter großen Areal in unmittelbarer Nähe der Reeperbahn und des Spielbudenplatzes bis 2029 ein Hotel, eine Kindertagesstätte, 169 öffentlich geförderte Wohnungen und Gewerbeflächen gebaut. Mehr dazu: https://www.ndr.de/kiezkante-100.html+++KATHLEEN KRÜGER WIRD BEIM HSV NACHFOLGERIN VON KUNTZ+++Der HSV hat nach Informationen des NDR eine Nachfolgerin für Stefan Kuntz gefunden. Die aktuelle Bayern-Funktionärin Kathleen Krüger soll Sportvorständin beim Fußball-Bundesligisten werden. Krüger soll im Sommer den seit vier Monaten vakanten Posten beim Hamburger SV übernehmen. Der Aufsichtsrat hat sich bei seiner Sitzung am Dienstagabend mehrheitlich für die aktuelle Bayern-Funktionärin entschieden. Die 40 Jahre alte frühere Fußballerin werde zeitnah einen Vertrag in Hamburg unterschreiben, berichteten auch weitere Medien. Sie soll demnach den Vorstand des norddeutschen Clubs gemeinsam mit Eric Huwer führen. Mehr dazu: https://www.ndr.de/Bundesliga-Hamburg-HSV-Krueger-Kuntz,hsv-1608.htmlAußerdem spricht Elke Spanner mit NDR 90,3 Hafenexperte Dietrich Lehmann über die Hafenkonferenz, mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit und Hafenfinanzierung. Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Skojarzeń z zawodem detektywa jest mnóstwo, ale jedno jest pewne – budzi ogromne emocje i pobudza wyobraźnię. To praca, która nie kończy się po ośmiu godzinach, wiąże się z dużym ryzykiem, wymaga determinacji, uważności, ale także empatii, która pomaga jak najlepiej rozumieć klientów. Zwłaszcza że nie zawsze zgłaszają się, by dociec prawdy, ale by rozwiązać swoje emocjonalne problemy i rozterki. Warto zastanowić się dlaczego korzystamy z usług prywatnych detektywów: czy naprawdę wszystkie problemy, zawodowe i osobiste, wymagają interwencji z zewnątrz? O kulisach pracy detektywa, cechach, jakie pomagają ją wykonywać, a także motywacjach osób, które zgłaszają się z prośbą o pomoc, opowiedziała w Drogowskazach Małgorzata Miklaszewska, współzałożycielka Agencji Detektywistycznej „Temida”, licencjonowany prywatny detektyw. Do wysłuchania rozmowy zaprasza Aleksandra Galant.
Nach dem tödlichen E-Scooter-Unfall mit zwei Zwölfjährigen wird jetzt der Unfallhergang ermittelt // Die Inflation in Österreich ist im April auf 3,3 Prozent gestiegen
Kanzler Merz mahnt im SPIEGEL-Gespräch zu mehr Tempo bei Reformen. Kevin Warsh ist als neuer US-Notenbankchef umstritten. Und ein CDU-Politiker fordert einen Preisdeckel beim Tanken.Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier geht´s zu den Artikeln: SPIEGEL-Gespräch mit Friedrich Merz: »Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen« Designierter Fed-Chef Kevin Warsh: Genau der Falsche für eine große Krise CDU-Minister zum Zwölf-Uhr-Flop: Was sagen Sie jetzt den Autofahrern, Herr Hauk? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Heute habe ich Alex zu Gast. Alex hat selbst jahrelang unter einem Waschzwang gelitten – und setzt sich heute engagiert für die Aufklärung über Zwangserkrankungen ein: Sie ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen, hat schon in verschiedenen Medien über ihre Erfahrungen gesprochen – unter anderem beim Stern und beim SWR – und leitet außerdem eine Selbsthilfegruppe. In dieser Folge sprechen wir darüber: Wie ihre Zwänge entstanden sind Wie ihre Zwangsstörung in der Therapie lange übersehen oder nicht richtig behandelt wurde Wie ihr schließlich ein Klinikaufenthalt und vor allem Expositionen aus dem Zwang heraushelfen konnten Warum sie sich heute so sehr für die Aufklärung einsetzt Außerdem geht es um Ekel und Kontamination, ADHS und Depressionen, Alex' Arbeit in der Selbsthilfegruppe und der DGZ, die Frage, wie sich leitliniengerechte Therapien besser in die Praxis bringen lassen – und vieles mehr. Links zur Folge Alex beim Stern, SWR Nachtcafé und ARD Alex' Instagram: @alex_zu_schneberg Alex' Selbsthilfegruppe: backtoliberty@web.de Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen Artikel: Ekel bei Waschzwängen: Ein neuer Ansatz, der Hoffnung macht Podcast-Folge: Dr. Angela Häne: Zwangsstörungen und ADHS (#44) Podcast-Folge: Prof. Dr. Ulrich Voderholzer: Was wirkt am besten gegen Zwangsstörungen? (#11) Podcast-Folge: Dr. Stefan Koch: Zwang, Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung (#54) Mehr von OCD Land: Informationen zu OCD Land Gold | Mitgliedschaft abschließen Mehr von OCD Land (Experten-Blog, Betroffenenberichte, Instagram, Podcast, YouTube) Hinweis: Unser Angebot ist kein Ersatz für eine Therapie. Solltest du an einer psychischen Erkrankung leiden, wende dich bitte an einen Arzt oder Psychotherapeuten.
Kommentiert werden die Zwölf-Uhr-Tankregel und die Debatte über die geplante Gesundheitsreform. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Han Kang: Die VegetarierinLiebe Leserinnen und Leser,in meiner letzten Rezension “Heaven” von Mieko Kawakami hatte ich formuliert: Das heute hier vorgestellte Werk ist zwar zunächst leicht und ruhig, dann aber grausamer als vieles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe.Anstatt das in zunehmendem Alter die Ausschläge immer weiter abnehmen, die Highs nicht mehr so hoch sind, die Tiefen nicht mehr so verschlingend - wenn man sich ab und zu die Zeit zum Innehalten und Nachdenken nähme, würde man doch drauf kommen, dass die generellen Erzählungen, die uns Richtlinie, Beispiel und Vorbild sein sollen einfach nicht stimmen: Ideologien der Kindheit, Anforderungen der Gesellschaft, die zurichtet bis alles passt, der verächtliche Blick aufs Alter, in dem außer Krankheiten nichts mehr passiert: geschenkt.Und so ist die Einführung der letzten Rezension schon wieder angesagt, denn die heute vorgestellte Novelle ist - surprise - grausamer als vieles, was ich in den letzten Jahren gelesen habe. Das ist eigentlich schon mehr Spoiler, als dieses Werk verdient: Lest es, seid überrascht, und lest dann gerne hier weiter.Na gut, das haben vermutlich nicht alle Leser*innen geschafft. Es ist aber wirklich anempfohlen, den schmalen Band, eher eine Novelle denn ein Roman zu lesen, ohne vorher etwas darüber zu wissen. Auch wenn dann wieder jemand sagt, ich würde mir einen schmalen Fuß machen. Also, wir sind hier bei Lob und Verriss, “Die Vegetarierin” von Han Kang fällt eindeutig in die 1. Kategorie, auch wenn die ausgelösten Gefühle, die Wucht der Beschreibungen, die beschriebene psychische und physische Gewalt nicht so positiv sind, starke negativ konnotierte Gefühle hervorrufen.Wir gehen rein: eine Frau, Yeong-hye, entschließt sich eines Tages, kein Fleisch mehr zu essen. Auslöser dafür sind grausame Albträume voller Gewalt, Kadaver und Blut.Nun hat man vielleicht vergessen, dass es vor 20 Jahren hierzulande das Nicht-Fleisch-Essen in gewissen Landstrichen und einigen heute noch ein gesellschaftlicher Affront war und ist. Die Gründe sind vielfältig, aber eigentlich wissen auch alle, unter welch grausamen Bedingungen Fleisch hergestellt wird und lassen einen Fleischkonsum guten Gewissens eigentlich schlicht nicht zu. Eine doch hohe Ignoranz ist dafür also unabdingbar. Inwieweit die Novelle durch die Gesellschaft ihres Herkunftslandes Südkorea geprägt ist, wird in der Studio B-Diskussion besprochen werden.“Die Vegetarierin” ist in einer Sprache erzählt, die knapp, kühl und präzise beschreibt, welche Grausamkeiten Patriarchat, eine rigide Gesellschaft anrichten.Im Verlauf lesen wir über verschiedene Sichtweisen auf die Ausgangslage: Eine Frau hört auf, Fleisch zu essen und alle drehen durch. Ihre Entscheidung stürzt ihr konkretes Umfeld, also ihren Ehemann und ihre Ursprungsfamilie, hier: die Eltern, Bruder und Schwester in große Konflikte und hat so weitreichende Konsequenzen, dass man sich den Kopf (und später das Herz) halten muss. Dabei führt die erste Entscheidung (kein Fleisch mehr zu essen) zu weiteren - sie entledigt sich zunächst ihres BHs, später auch ihrer anderen Kleidungsstücke und stellt radikal das Mensch-Sein in Frage.Empathie, Zugewandtheit, Akzeptanz, Respekt gar: im Roman eine große Leerstelle. Die ersten Beschreibungen der neuen Situation liefert der Ehemann von Yeong-hye, der ihre Durchschnittlichkeit preist, ihren Mangel an hervorstechenden Eigenschaften. Er betrachtet sie als verfügbar und seinen Besitz. Ihre Familie empfindet den unbedingten Fleischverzicht ebenfalls als Kontrollverlust und versucht mit allen Mitteln (ja wirklich), sie zum Fleischessen zu zwingen. “Die Vegetarierin” beschreibt den weitreichenden Verfall dieser Familie als geradezu zwangsläufig, der immer höhere Wellen schlägt und den Einflusskreis nach außen vergrößert. Dabei scheint der größte Konflikt die riesige Diskrepanz zwischen inneren Verwerfungen, Begierden, Sehnsucht und der äußeren Gleichgültigkeit, Stille, Abstand, der geradezu eskalieren muss. Der Abstand zwischen den eigenen Wünschen und den Konventionen belastet Yeong-hye zwar mit den weitreichendsten Folgen, zeigt sich aber auch in anderen Figuren, wie dem Schwager. Für den sind die handelnden Frauen aber auch nur Objekte, Verständnis hat er nur für seine eigene - zunehmend prekäre - Situation.Die Abwesenheit von Empathie ist eines der vorherrschenden Motive und nur ihre Schwester zeigt sie, hier sind aber auch Schuldgefühle stark, denn sie ist diejenige, die Yeong-hye in eine Klinik einweisen lässt. Größerer Zwang durch Familie, Gesellschaft und Institutionen führt aber - so das Kalkül und in der Vergangenheit wohl auch öfter zumindest dem äußeren Schein nach erfolgreich - nicht zur Wiedereingliederung der Protagonistin, sondern zu einer immer größer werdenden Entfernung von gesellschaftlichen Konventionen. Der Tod als ultimativer Bruch mit der Gesellschaft - von Yeong-hye als Umwandlung in einen Baum (und damit des Sterbens als Mensch) angestrebt: Ist er erstrebenswert? Nachvollziehbar? Die Leser*in wird mit vielen Fragen und viel Gewalt konfrontiert.Die Protagonist*innen in “Die Vegetarierin” verweigern dabei jede Identifikation des Lesenden mit einer der Personen.Der Abstand ist so groß, dass immer wieder die Frage neu gestellt wird: ist es besser zu sterben als so zu leben? Muss man Menschen zwingen zu leben? Ist dies eine nachvollziehbare Reaktion auf die Gewalt und Zwänge? Vieles ist schockierend, dann aber auch eigentlich gar nicht, ein Blick in die Welt und die aktuellen Debatten reicht.“Die Vegetarierin” von Han Kang erschien 2007 - also vor knapp 20 Jahren - in Südkorea. 2016 gewann sie gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Deborah Smith den renommierten Man Booker International Prize. Dies half natürlich mit der Verbreitung des Werks, entfachte aber auch eine Debatte, inwieweit die englische Übersetzung korrekt oder treffend sei, war es doch eine der ersten Übersetzungen von Deborah Smith, die erst wenige Jahre zuvor mit dem Studium der koreanischen Sprache begonnen hatte. Dass ihr Han Kang beim gesamten Übersetzungsprozess zur Seite gestanden hatte, geriet während dieser Aufregung schnell in den Hintergrund.Die deutsche Fassung “Die Vegetarierin” wurde aus dem Koreanischen von Ki-Hyang Lee geschaffen, also nicht über den Umweg des Englischen, wie öfter bei asiatischen Werken und stammt aus dem Jahre 2016. Vor 2 Jahren wurde Han Kang dann als erster koreanischer Schriftstellerin der Nobelpreis für Literatur zugesprochen.Ein hartes Werk, trotzdem eine Empfehlung, vielleicht ist jetzt der Frühling mit seinem hellen Licht eine gute Zeit für diese Lektüre. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Politikerin/Unternehmerin Jacqueline Badran und Komiker Peach Weber: zwei Persönlichkeiten, die selten ein Blatt vor den Mund nehmen. Sie geben bei Dani Fohrler Einblick in ihr Leben. Jacqueline Badran (64), Politikerin und Unternehmerin Die Zürcher SP-Nationalrätin ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Direkt, pointiert und oft unerschrocken mischt sie sich in politische Debatten ein und sorgt damit regelmässig für Aufmerksamkeit. Ihr Weg begann alles andere als gradlinig. Geboren in Australien, wächst sie in Zürich auf und studiert zunächst Biologie, später Ökonomie. Früh übernimmt sie Verantwortung, arbeitet in verschiedensten Jobs – zu Uni Zeiten sogar auf dem Bau - und ist Mitbegründerin eines eigenen Unternehmens. Jacqueline Badran war einst eine erfolgreiche Basketballspielerin und gehörte zu den besten Punktesammlerinnen ihres Teams. Auch arbeitete sie über Jahre als Skilehrerin. Sport, Wettbewerb und Teamgeist haben sie geprägt. In ihrem Leben hatte sie überdurchschnittlich viel Glück: Als Kind entgeht sie nur knapp dem Ertrinken, später stürzt sie von einem Balkon. Mit 32 gerät sie in eine Lawine und kann sich selbst befreien. Und im Jahr 2001 überlebt sie den Crossair-Absturz bei Bassersdorf – ein Ereignis, das ihr Leben nachhaltig prägt. Heute sitzt Jacqueline Badran seit vielen Jahren im Nationalrat und gehört zu den profiliertesten Stimmen ihrer Partei. Ihr politischer Fokus liegt unter anderem auf Wirtschafts- und Wohnpolitik – Themen, die sie mit grosser Hartnäckigkeit verfolgt. _____________________________ Peach Weber (73), Komiker Seine Gags sind Kult! Peach Weber ist die Konstante im Schweizer Unterhaltungsbusiness. Seit fünfzig Jahren steht der gebürtige Aargauer auf der Bühne und bringt mit seinen Pointen und Liedern Generationen zum Lachen. Seine Karriere begann eher zufällig: Als junger Lehrer trat er an einem Talentwettbewerb auf – und überzeugte nicht mit Gesang, sondern mit Witz. Von da an war klar, wohin der Weg führen würde. Sein Stil ist unverwechselbar: einfache Reime, absurde Sprachspiele und ein Humor, der oft gerade deshalb funktioniert, weil er sich jeder Perfektion entzieht. Pro Auftritt bringt er Hunderte von Gägs – in der Gewissheit, dass nicht jeder zünden muss. Der nächste folgt sofort. Gleichzeitig ist er nie nur der harmlose Spassmacher geblieben. In Interviews und Kolumnen äussert er sich pointiert zu gesellschaftlichen Entwicklungen und sorgt damit immer wieder für Diskussionen. Zwölf Jahre lang war er auch in der Lokalpolitik tätig. Mit seiner Abschiedsshow im Jahr 2027 plant Peach Weber einen letzten grossen Auftritt – im Hallenstadion Zürich. Der Vorverkauf dafür läuft bereits seit 2008 und gilt als längster der Welt, anerkannt als Guinness-Weltrekord. Längst ist alles ausverkauft, und es gibt eine Zusatzvorstellung.
Florian Pflanzel hat Naked Optics mit 7.500 Euro und einer simplen Beobachtung gestartet: Skibrillen sind zu teuer, der Online-Markt kaum besetzt. Zwölf Jahre später verkauft das Unternehmen täglich 74 Brillen, ist komplett bootstrapped und arbeitet an Österreichs erstem gesichtsscannenden, 3D-gedruckten Sportprodukt.Im Deep Dive sprechen wir darüber, wie ein Auslandsjahr in Singapur den entscheidenden Produzentenkontakt gebracht hat, warum Corona für Naked Optics das beste Geschäftsjahr war, was ein selbst gedruckter FFP2-Maskenclip mit viralem Marketing zu tun hat, und wie ein schwerer Fahrradsturz mit drei gebrochenen Halswirbeln die eigene Perspektive auf Unternehmertum verändert.Production: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Ungarn erlebt mit der Wahl von Péter Magyar einen politischen Machtwechsel mit europäischer Signalwirkung. Trotz Zweidrittelmehrheit bleibt unklar, wie tiefgreifend der Systemwechsel tatsächlich ausfällt. Wirtschaftliche und institutionelle Zwänge begrenzen den Handlungsspielraum der neuen Regierung.
Bruder Paulus "Hast Du schon einmal über eine Einladung gestaunt?", fragt Bruder Paulus. Thomas hat eine ungewöhnliche Einladung von Jesus erhalten, berichtet das Evangelium heute, am "Weißen" Sonntag. Und am Ende tut er dann gar nicht, wozu er eingeladen wurde. Die Einladung allein genügt ihm. [Evangelium: Johannes, Kapitel 20, Verse 19 bis 31] Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der Dídymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Ebenso unterhaltsamer wie investigativer Blick in die nadelgestreifte Männerwelt der Wirtschaftselite. Geschichten aus den Chefetagen, dem Dschungel des mittleren Managements, der Welt der ausgebrannten niederen Chargen. Über Riten und Eitelkeiten, Intrigen und Ängste einer stressgeplagten Zunft. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 11.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie ticken Manager? Was sind ihre Dos and Dont's, ihre Zwänge, Nöte und Ticks? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs, wie stecken sie Niederlagen weg? Als einer der Ersten hat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter einen kühl-unterhaltsamen Blick hinter die Fassade der Wirtschaftsmächtigen geworfen. Suters Kolumne «Business Class» erschien von 1992 bis 2004 in der «Weltwoche» und von 2004 bis 2007 im «Magazin» des «Tages-Anzeigers». Er setzte damit neue Massstäbe in der Darstellung der zumeist männlichen Protagonisten einer Elite, die nur eines kennt: Wettbewerb und Sieg um jeden Preis. Suter ist zugleich Kenner und Kritiker dieser Kriegsschauplätze. Seine Darstellung ist authentisch und stilvoll überhöht und schreckt dabei vor Pointen nicht zurück. Und interessanterweise wirken die Szenen, die vor über 25 Jahren für das Hörspiel ausgewählt wurden, auch für heutige Ohren kaum veraltet. ____________________ Mit: Michael Wittenborn, Renate Müller, Jörg Schröder, Siegfried Meisner, Jodoc Seidel, Michael Maassen, Klaus Henner Russius ____________________ Musik: Tini Hägler, Ruedi Häusermann und Martin Schütz – Tontechnik: Jack Jakob – Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit ____________________ Produktion: SRF 1999 ____________________ Dauer: 54' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten
Zwölf Jahre nach "Zum Glück in die Zukunft II" präsentiert Marten Laciny alias Marteria auf dem nächste Woche erscheinenden dritten Teil der Reihe "eine Mischung aus indirekt politischen und offen persönlichen Liedern." Damit demonstriert der gebürtige Rostocker einmal mehr nachdrücklich, dass er einer der originellsten, wichtigsten und somit zu Recht erfolgreichsten deutschen Rapper ist. icht "zwei Finger an den Kopf", sondern Hand aufs Herz: So erfolgreich die beiden ersten Teile von "Zum Glück in die Zukunft" auch waren, irgendetwas fehlte – schließlich waren die titelinspirierenden Abenteuer von Marty McFly und "Doc" Brown ja auch als Trilogie in die Filmgeschichte eingegangen. Nun wird Abhilfe geschaffen: Nachdem Laciny mit dem Album "Keine Intelligenz" und der dazugehörigen Tour 2024 sein "Alter Alter Ego" Marsimoto quasi zu Grabe getragen hatte, war es offenbar an der Zeit, innezuhalten und sich neu zu orientieren. Folgerichtig entstand aus dieser Phase der Reflexion der dritte "Zum Glück"-Teil, war doch die Idee der so betitelten Platten "stets: verarbeiten, was in den Jahren zuvor passiert ist, bei Marten Laciny und in der Welt." Und so schließt sich ein Kreis, "auch wenn nicht immer alles rund lief." Die neuen Tracks zeigen einen Wortschmied in Hochform, der eine breite Palette an Themen aufgreift: Von Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Geborgenheit inmitten konstanter Überforderung ("Babylonia") über die eigene Rolle als "Troublemaker und Schlagzeilenlieferant" ("Problemarten") bis hin zu einer Liebeserklärung an die Musik beziehungsweise das Dasein als Musiker ("Schenk mir ein Intro"), der mit einer gehörigen Portion Selbstironie auch den Blick auf die gelegentliche eigene Divenhaftigkeit ("Mariah Carey") nicht scheut.
Rzadki przypadek. Można serdecznie nie znosić muzyki, którą uprawia, chociażby za patos i pompę, i jednocześnie zapalczywie kibicować, by biła kolejne rekordy i triumfowała na listach przebojów. Nie da się nie trzymać kciuków za Celine Dion. Zwłaszcza gdy wraca na scenę, wygrywając z chorobą, która na kilka lat uwięziła ją w domu. Autorka: Angelika Kucińska Artykuł przeczytasz pod linkiem: https://www.vogue.pl/a/celine-dion-biografia-choroba-powrot-na-scene
Zwölf Jahre nach "Zum Glück in die Zukunft II" präsentiert Marten Laciny alias Marteria auf dem nächste Woche erscheinenden dritten Teil der Reihe "eine Mischung aus indirekt politischen und offen persönlichen Liedern." Damit demonstriert der gebürtige Rostocker einmal mehr nachdrücklich, dass er einer der originellsten, wichtigsten und somit zu Recht erfolgreichsten deutschen Rapper ist. icht "zwei Finger an den Kopf", sondern Hand aufs Herz: So erfolgreich die beiden ersten Teile von "Zum Glück in die Zukunft" auch waren, irgendetwas fehlte – schließlich waren die titelinspirierenden Abenteuer von Marty McFly und "Doc" Brown ja auch als Trilogie in die Filmgeschichte eingegangen. Nun wird Abhilfe geschaffen: Nachdem Laciny mit dem Album "Keine Intelligenz" und der dazugehörigen Tour 2024 sein "Alter Alter Ego" Marsimoto quasi zu Grabe getragen hatte, war es offenbar an der Zeit, innezuhalten und sich neu zu orientieren. Folgerichtig entstand aus dieser Phase der Reflexion der dritte "Zum Glück"-Teil, war doch die Idee der so betitelten Platten "stets: verarbeiten, was in den Jahren zuvor passiert ist, bei Marten Laciny und in der Welt." Und so schließt sich ein Kreis, "auch wenn nicht immer alles rund lief." Die neuen Tracks zeigen einen Wortschmied in Hochform, der eine breite Palette an Themen aufgreift: Von Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Geborgenheit inmitten konstanter Überforderung ("Babylonia") über die eigene Rolle als "Troublemaker und Schlagzeilenlieferant" ("Problemarten") bis hin zu einer Liebeserklärung an die Musik beziehungsweise das Dasein als Musiker ("Schenk mir ein Intro"), der mit einer gehörigen Portion Selbstironie auch den Blick auf die gelegentliche eigene Divenhaftigkeit ("Mariah Carey") nicht scheut.
In dieser Folge vom „Blick in die Bibel“ erzählt Irmela Preissner, Geschäftsführerin bei „Biblische Reisen“, wie ihre Reiselust schon in der Kindheit begann: Durch die Trennung ihrer Eltern reiste sie in den Sommerferien meist mehr als andere Kinder und entdeckte früh die Welt. Heute fasziniert sie am Reisen vor allem, wie ähnlich sich Menschen überall sind – egal aus welchem Land oder welcher Kultur. Danach geht es um das Evangelium vom Verrat des Judas. Für Geld liefert er Jesus aus, doch seine Motive bleiben unklar. Preissner erklärt, dass Jesus den Verrat kennt und zulässt, weil er Teil eines größeren Plans ist. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, wie frei der Mensch ist, sich auch für das Falsche zu entscheiden. Eine nachdenkliche Folge über Vertrauen, Schuld und Menschlichkeit – die neugierig macht, tiefer einzutauchen.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit ging einer der Zwölf namens Judas Iskáriot zu den Hohepriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie boten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Da wurden sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der die Hand mit mir in die Schüssel eintunkt, wird mich ausliefern. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn auslieferte: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus antwortete: Du sagst es. (Mt 26,14-25)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Zwölf Jahre. 500 Folgen. Mit dieser Folge ist alles gesagt. Vielen Dank an unsere Station Voice Alexandra Begau und unsere Gastsprecher Jörn Schaar, Valentin Nowak, Johannes Wolf und Stefan Proksch. Ein besonderer Dank an Nick!
Bruder Christian Heute, am Palmsonntag, beginnt der Gottesdienst draußen vor der Kirche. Der Einzug Jesu in Jerusalem wird gefeiert, mit grünen Zweigen in den Händen ziehen alle in die Kirche hinein. Das Evangelium der Eucharistiefeier ist die Passion, der Bericht von der Gefangennahme, Verurteilung und Hinrichtung am Kreuz (Matthäus 26, 14 bis 27, 66). In seinem Impuls bezieht sich Bruder Christian auf den Beginn dieses Evangeliums, der hier als Ausschnitt angegeben ist. Einer verrät Jesus – doch jeder fragt sich, ob nicht auch er der Verräter sein könnte. [Evangelium: Matthäus, Kapitel 26, Verse 14 bis 30] Einer der Zwölf namens Judas Iskáriot ging zu den Hohepriestern und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie boten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern. Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern. Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Da wurden sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er antwortete: Der die Hand mit mir in die Schüssel eintunkt, wird mich ausliefern. Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn auslieferte: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus antwortete: Du sagst es. Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von Neuem davon trinke im Reich meines Vaters. Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Teheran zeigt sich nach Tötung mehrerer hochrangiger Funktionäre unbeeindruckt, Zwölf Tote laut libanesischen Angaben durch israelische Angriffe, Bundeskanzler Merz thematisiert Iran-Krieg in seiner Regierungserklärung, Bundeskabinett bringt geplantes Gesetz zu Kraftstoff-Preisen auf den Weg, Eröffnung der Leipziger Buchmesse unter dem Motto "Wo Geschichten uns verbinden", Verstörende Bilder aus Schweinemastbetrieb in Spanien: Fleisch könnte auch in deutschen Supermärkten gelandet sein, Verleihung der Leibniz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Belastung bei Kindern durch Inhalte in Klassenchats, Das Wetter
Teheran zeigt sich Tötung mehrerer hochrangiger Funktionäre unbeeindruckt, Zwölf Tote laut libanesischen Angaben durch israelische Angriffe, Bundeskanzler Merz thematisiert Iran-Krieg in seiner Regierungserklärung, Bundeskabinett bringt geplantes Gesetz zu Kraftstoff-Preisen auf den Weg, Eröffnung der Leipziger Buchmesse unter dem Motto "Wo Geschichten uns verbinden", Verstörende Bilder aus Schweinemastbetrieb in Spanien: Fleisch könnte auch in deutschen Supermärkten gelandet sein, Verleihung der Leibniz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Belastung bei Kindern durch Inhalte in Klassenchats, Das Wetter
Die Koalition will Tankstellen auf eine Preiserhöhung pro Tag begrenzen – nach österreichischem Vorbild, wo diese Regel seit 2011 gilt. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant dafür eine Änderung des Kartellrechts; ob die Maßnahme Preise wirklich senkt, ist unter Experten umstritten. Sepp Müller (CDU), Co-Chef der Koalitions-Taskforce, nennt die Lage „sogar Wucher und nicht nur Abzocke" und pocht darauf, dass das Kartellamt sein „scharfes Schwert" – §32f GWB – endlich einsetzt. [01:27]Parallel beteiligt sich Deutschland an der IEA-Freigabe strategischer Ölreserven, um den Preisdruck am Weltmarkt zu mildern. Zwölf Tage nach Kriegsbeginn verspricht Trump ein baldiges Ende – Christian-Peter Hanelt, Senior Expert der Bertelsmann Stiftung, sieht nicht, wann und wie die Kämpfe enden. Das Regime in Teheran jedenfalls halte noch zusammen; keine Militäreinheiten seien übergelaufen. Für die Golfstaaten sei es eine Zeitenwende. [06:14]Jana Hensel ist Autorin von „Es war einmal ein Land". Im Gespräch mit Helene Bubrowski sagt sie: „Der Abschied von der Demokratie … begann … mit der Einführung von Hartz IV." Ihr zentraler Befund: Nicht rechte, sondern „linke Themen – Teilhabe, Verteilung von Wohlstand, Repräsentation" – trieben viele Ostdeutsche zur AfD. Die eigentliche Aufgabe sei, diese Frustrationen endlich politisch zu adressieren. [16:29]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Sarah lebt in Angst vor Keimen. Der Griff ins Supermarktregal, eine Umarmung – ihre Furcht vor Verunreinigung löst Panik und Zwänge aus. Am Tiefpunkt trifft sie eine Entscheidung.
Wenn keine Chemotherapie mehr anschlägt, hilft manchmal eine individuelle Gentherapie. Wie funktioniert das - und für wen?Zwölf Mal hat der Krebspatient Torben Lorenz Chemotherapie bekommen, doch der Tumor wuchs weiter. Dann brachte eine CAR-T-Zell-Therapie die Wende – ein innovatives Verfahren, bei dem Immunzellen des Patienten gentechnisch zur spezialisierten Eingreiftruppe umprogrammiert werden.Die Personalisierte Medizin gilt als Gamechanger in der Onkologie und in weiteren Bereichen der Medizin. Unsere Autorin Daniela Remus hat Torben Lorenz in Heide besucht und Genforscher, Neurologen und Onkologen zu den Perspektiven von CAR-T-Zellen, Checkpoint-Inhibitoren und therapeutischer mRNA-Impfung befragt. Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt sie, wie man Krebszellen daran hindern kann, das Immunsystem auszutricksen. Sie berichtet über große Chancen, aber auch ökonomische Grenzen der Personalisierten Medizin. Es geht um verblüffende Durchbrüche, strukturelle Ungerechtigkeiten und offene Fragen - und am Ende um den Knackpunkt: Wie kann das für alle ermöglicht werden? HINTERGRUNDINFORMATIONENAktuelle Zahlen des RKI zur Überlebensrate bei Krebs: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2026/05_26.pdf?__blob=publicationFile&v=4 CAR-T-Zell Therapie am UKE in HH https://www.uke.de/landingpage/zukunftsplan-2050/medizin-der-zukunft/02-lebende-medikamente-car-t-zell-immuntherapie.html Nobelpreis 2018 für Entdeckung der Checkpoint Inhibitoren https://www.aerzteblatt.de/archiv/nobelpreis-fuer-medizin-lahme-abwehr-scharf-machen-4650bfd8-f683-48df-aa52-3543bf18ae09 Übersicht über Immuntherapien vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg: https://www.krebsinformationsdienst.de/immuntherapie Übersicht über Biontech-Studien zur mRNA-Impfung gegen Krebs: https://investors.biontech.de/de/news-releases/news-release-details/biontech-praesentiert-auf-der-44-jp-morgan-healthcare-konferenz UKE-Beteiligung an Zulassungsstudie zur Impfung gegen Hautkrebs: https://www.uke.de/landingpage/zukunftsplan-2050/medizin-der-zukunft/32-die-spritze-gegen-den-killer.html Ergebnisse der Phase 2-Studie zur Impfung gegen Hautkrebs: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38246194/ Personalisierte Medizin - Der Fall Mila: https://www.doccheck.com/de/detail/articles/23611-mila-die-auserwaehlte Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) - Berechnung der Kosten einer typischen Medikamentenentwicklung: https://www.dkfz.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/was-kostet-die-entwicklung-eines-arzneimittels-wirklich Hörtipp: Podcast “Die Ernährungsdocs”: https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-ernaehrungs-docs-essen-als-medizin/urn:ard:show:c9684369f9824d59/Habt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.de.Hier geht's zur Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Mit einer neuen Dialogplattform will die Parlamentarische Versammlung des Europarats die politische Arbeit russischer Regimegegner im Exil unterstützen. Zwölf Personen sollen gewählt werden – doch die russische Exil-Opposition ist heillos zerstritten. Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunk.de, Hintergrund