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Anthropics Investoren erwarten für Oktober einen Börsengang bei zwei Billionen Dollar, was der größte IPO aller Zeiten wäre. Pip erklärt, warum der Termin geschickt gewählt ist. Für OpenAI sieht er die Lage umgekehrt. Dort kommt der zweite Vertriebschef in einem Jahr. Zusammen mit Cerebras hat OpenAI dafür eine Variante gebaut, die vierzehnmal schneller antwortet. Danach vier Modellstarts in einer Woche, bei denen ausgerechnet DeepSeek die Preise um bis zu das Zwölffache erhöht, und Elon Musk sein neues Grok für objektiv das beste Modell hält. Bei den Finanzierungsrunden geht es um Databricks, Lovable, Legora und Cognition, dazu um die Frage, ob man das Geld gerade nehmen und liegen lassen sollte. Silver Lake holt Workday von der Börse. In der Schmuddelecke erlaubt die Trump-Regierung privaten Firmen offensive Cyberangriffe und beruft sich dabei auf Kaperbriefe aus der Verfassung. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Aus der Community (00:02:05) OpenAI wechselt den Vertriebschef (00:12:20) Ultrafast mit Cerebras (00:17:16) Anthropic-IPO (00:29:10) Anthropic kauft Decart (00:30:34) Braucht man ein KI-Device? (00:32:36) Gemini 3.7 Flash (00:34:10) DeepSeek V4-Pro (00:34:47) Grok 4.6 (00:37:11) SpaceX (00:38:49) Databricks und Snowflake (00:42:40) Workday geht von der Börse (00:44:11) Lovable (00:49:26) Legora (00:52:28) Cognition (00:55:18) Mistral (00:57:22) Kaperbriefe (01:02:05) Truth API (01:03:28) Chronext (01:06:55) Apple zahlt Verlage Shownotes OpenAI holt den zweiten Vertriebschef in einem Jahr - bloomberg.com GPT-5.6 Sol läuft mit Cerebras bis zu 14-mal schneller - 9to5mac.com Anthropic peilt einen Börsengang bei 2 Billionen Dollar an - ft.com Anthropic verhandelt über Decart für 6 Mrd. - bloomberg.com Google stellt Gemini 3.7 Flash vor - blog.google DeepSeek bringt V4-Pro und erhöht die Preise um bis zu das Zwölffache - theinformation.com Grok 4.6 startet zuerst in Cursor - gizmodo.com SpaceX-Leerverkäufern gehen die Kugeln aus - cnbc.com Databricks sammelt 5 Mrd. bei 190 Mrd. Bewertung ein - cnbc.com Silver Lake verhandelt über eine Übernahme von Workday - reuters.com Lovable verdoppelt die Bewertung auf 13,3 Mrd. - trendingtopics.eu Legora verhandelt bei mindestens 10 Mrd. - ft.com Cognition verhandelt bei 40 Mrd. - bloomberg.com Mistral will bis 2030 ein Gigawatt in Europa bauen - aibusiness.com Trump lässt private Firmen offensive Cyberangriffe fahren - bloomberg.com Kaperbriefe stehen in der Verfassung - xcancel.com KI-Agenten greifen Taiwans Regierungssysteme an - ft.com Presseverbände klagen gegen Trumps Truth API - ft.com Chronext-Kunden warten auf Zahlungen und Lieferungen - wiwo.de Apple verhandelt mit Verlagen über Nachrichten für Siri - techcrunch.com
260813PC Auch im Urlaub holt mich die Realität ein. Urlaubstagebuch Tag 4Mensch Mahler am 12.08.2026Einer meiner Freunde ist Polizist. Manchmal irritieren mich seine Posts auf WhatApp. Ich ignoriere sie meist, weil ich nicht in der rechten Ecke verortet werden will. Aber diese Meldung hat mich aufgeschreckt:Das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen vereinbarte mit Abdulhadi B. eine freiwillige Ausreise. Die Behörde sah darin einen „erheblichen Sicherheitsgewinn für Deutschland“, wie „Bild“ berichtet. Zudem sei dieser Schritt günstiger als ein weiterer Aufenthalt des Gefährders. B. reiste über Istanbul nach Aleppo aus.Zuvor war seine Abschiebung gescheitert, da der Mann erfolgreich dagegen geklagt hatte. Er forderte zudem eine Haftentschädigung von 144.000 Euro. Seine Überwachung kostete monatlich über 50.000 Euro. Er trug eine Fußfessel und durfte seinen Wohnort Tirschenreuth nicht verlassen. Die Polizei musste nach seiner Haftentlassung 19-mal gegen ihn einschreiten. Zu den Vorwürfen zählten Bedrohung, falsche Verdächtigung und Nachstellung.Am frühen Mittwochmorgen brachten Polizisten den Mann dann zum Münchner Flughafen. Vier Beamte holten den 38-Jährigen aus seiner Unterkunft ab. Nach Angaben von „Bild“ schwieg er dabei, reckte jedoch triumphierend den rechten Zeigefinger hoch. Die Geste gilt unter anderem als Erkennungszeichen der Terrororganisation Islamischer Staat.Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin und solchen Geschichten können wir es nicht mehr ignorieren: Unsere Politik versagt. Die Mitte-Parteien treiben die Wähler scharenweise zur AfD. Wenn jetzt nicht endlich ein Ruck durch die Regierungsparteien geht, gewinnen die Rechtsradikalen nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch die nächste Bundestagswahl. Wacht endlich auf! Es ist 5 nach Zwölf. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Auch in der Ferienzeit sind wir für euch da, wenn auch mit eher dünner Newslage. Max meldet sich aus dem italienischen Hinterland mit entsprechend italienischer Internetqualität, ich glühe bei 35 Grad in Deutschland. Zu Beginn gibt es ein kurzern Rant über die Marketing-Eskalation der Frontier Labs, bei der gerade jeder das gefährlichste Modell haben muss.Erstes und durchaus ernstes Thema: Seit Ende Juli gab es wohl koordinierte Angriffe auf über 30 kommunale Wassersysteme in Minnesota, mittlerweile sind daneben mindestens zwölf andere Bundesstaaten betroffen. Einfallstor waren dabei wohl unter anderem internet-exponierte PLCs, teils mit Werkspasswörtern. Die Trinkwasserversorgung war nach Aussagen der offiziellen Stellen nicht gefährdet, mehrere Kommunen sind schlicht auf manuellen Betrieb umgestellt. US-Ermittler halten Iran-nahe Akteure für wahrscheinlich verantwortlich, eine formale Attribution gibt es nicht. Trump hat stattdessen medial Governor Tim Walz verantwortlich gemacht, der wiederum auf die ausgedünnte CISA verweist. Beides greift zu kurz: Wenn PLCs offen im Internet stehen, kann man auch mal die Betreiber an der Nase fassen. Der eigentliche Lichtblick war, dass die manuellen Notfallprozesse scheinbar funktioniert haben.Zweites Thema, dabei deutlich unterhaltsamer: Ein Mann aus Melbourne bat seinen OpenClaw-Agenten mit Claude, ihn in einen beliebten Fitnesskurs einzubuchen. Der Agent fand eine Schwachstelle im Buchungssystem, buchte Kurse Monate im Voraus, und als er nach einer besseren Warteliste-Position gefragt wurde, stornierte er die Reservierung der Person auf Platz eins. Die API hatte keinerlei Autorisierungsprüfung für fremde Buchungen. Niemand hatte dem Agenten gesagt, dass er das nicht tun soll, und Subtext versteht so ein System nicht.Zwölf Bundesstaaten melden Angriffe auf Wassersysteme (CBS News) https://www.cbsnews.com/news/more-states-water-systems-cyberattacks-iran-backed-hackers/CISA Advisory: Iranische Akteure und PLCs https://www.tenable.com/blog/coordinated-cyberattack-on-minnesota-water-utilities-what-you-need-to-knowKI-Agent hackt Fitnessstudio-Buchungssystem (ABC News) https://www.abc.net.au/news/2026-08-10/ai-agent-hacks-gym-booking-system/106051234
Korinth war eine wohlhabende multikulturelle Hafenstadt. Unterschiedlichste Strömungen trafen dort aufeinander: griechisches Denken, das den Geist über den Leib stellte, Mysterienkult mit geheimen Ritualen der Kaiserkult mit seinem Streben nach Macht und Anerkennung und die jüdische Tradition in der Diaspora. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der christlichen Gemeinde wider. Sie war lebendig, aber konfliktreich. Es gab Gruppenbildungen, Zweifel, geistlichen Hochmut, aber auch Beliebigkeit im Leben und im Glauben. Paulus schreibt genau in diese Situation hinein; nicht belehren von oben, sondern seelsorglich und klar. Er ruft die Gemeinde zurück zur Mitte, nicht zu einer Idee, nicht zu einer bestimmten Person, sondern zu Jesus Christus, gekreuzigt und auferstanden. Das ist sein Fundament. Das soll das Fundament der Gemeinde von Korinth, das kann auch unser Fundament sein."Ich erinnere euch an das Evangelium", schreibt Paulus. Nicht als Rückblick auf etwas Vergangenes, sondern als Erinnerung an das, worauf sie stehen. Glaube ist keine Nostalgie. Er ist Kraft für das heute. Im Herzen steht für den christlichen Glauben: Christus ist gestorben und er ist auferweckt worden; nicht als Mythos, nicht als schönes Symbol, sondern als bezeugte Wirklichkeit, die Leben verändert und neu ausrichtet. Paulus nennt die Zeugen: Kephas, die Zwölf, viele andere und zuletzt sich selbst. Auch der Unvollkommene, der Späte, der Zweifelnde, er wird berufen. Die Begegnung mit dem Auferstandenen verändert, damals wie heute."Das ist unsere Botschaft und euer Glaube", so schreibt Paulus im Korintherbrief. Glaube ist keine Theorie. Er ist Beziehung, Festhalten auch in Fragen, im Ringen und im Zweifeln. Die Gemeinde in Korinth war alles andere als perfekt und gerade darin kann sie uns nahe sein. Auch wir sind eine bunte, eine suchende Gemeinschaft als die Kirche; mit Spannungen und unterschiedlichen Prägungen und offenen Fragen. Was uns eint, was uns einen soll, ist dieses eine Fundament: der Glaube an Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen. Dieser Glaube ist kein Zusatz für besonders schöne Tage. Er ist der Grund, auf dem wir stehen und die Kraft, aus der wir leben. "Ich erinnere euch an das Evangelium, an das Evangelium von der Auferstehung, denn Christus ist gestorben und er ist auferweckt worden."
Nächste Brückenkatastrophe: Zwölf Jahre gewarnt, jetzt ist Adenauerbrücke in Esslingen dicht +++ Deutschlands marode Brücken - jetzt ist Esslingen dran +++ Plauen: 10.000 rufen „Wir sind das Volk“ +++ 45 Jahre gearbeitet – jetzt sollen die Rentner bluten +++ Beamtenpensionen: Wenn Rentner verzichten sollen, müssen Beamte folgen, sagt ein Wirtschaftsweiser +++ Milliarden für die Windräder – jetzt kämpft Windparkbauer Abo-Energy dennoch ums Überleben +++ Rentenstreit: 45 Jahre gearbeitet – und trotzdem zur Kasse gebeten +++ Leipzig: Führt die Spur der Drohnenbombe nach Moskau? +++ Taiwan probt, wie China die digitale Lebensader der Insel bedroht +++ Abo Energy: Milliarden für Windkraft – trotzdem droht der Absturz +++ TE Energiewendewetter: Windräder stehen still – Kohlekraftwerke müssen übernehmen +++ Dieser Wecker wird unterstützt von flexgold. flexgold verbindet physisches Gold mit maximaler Flexibilität: Anleger investieren einfach, transparent und sicher in echtes, physisch hinterlegtes Gold – jederzeit handelbar und digital verwaltbar. Gerade in Zeiten wachsender Unsicherheit setzen immer mehr Menschen auf Gold als stabilen Wertspeicher und langfristige Absicherung ihres Vermögens. flexgold macht den Zugang dazu unkompliziert, modern und effizient. Für alle, die finanzielle Sicherheit neu denken. Mehr dazu hier: www.flexgold.com
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Spätburgunder, Flaschenwolken und Mozart – das große Finale am Kaiserstuhl Ein Novembertag im Wald. Dunkle Beeren, Balsamisches, Trüffel, Leder. So klingt ein Spätburgunder vom Kaiserstuhl – und so schmeckt er auch. In dieser letzten Folge unserer kleinen Kaiserstuhl-Trilogie bringt Martin Schmidt die roten Weine ins Glas und erklärt, warum sein Spätburgunder kein Allerweltswein ist – und warum er das auch gar nicht sein will. Drei Spätburgunder, drei völlig unterschiedliche Charaktere: der tiefe, würzige Zwölf-Ender, die reife, samtweiche Spätlese und der elegante Drei-Sterne aus der Höchstlage direkt am Waldrand auf Vulkanverwitterungsboden. Dazu die Antwort auf die Frage der letzten Folge – was passt bloß zu diesem Rosé? – und eine Kombination, die uns sofort zum Grill zieht. Außerdem: eine Vinothek mit 65 offenen Weinen, eine Flaschenwolke aus 8000 Flaschen an der Decke, ein Innenhof mit Regenhimmel aus Weinreben – und ein Winzer, der nebenbei Big Band spielt und seinen Lieblingswein mit Mozart vergleicht. Kaiserstuhl, wie er sein soll. Weingut Schmidt | Bio-Weingut für Rotwein und Weißwein ************************************************ Abonniere jetzt den Podcast bei Spotifyund verpasse keine Folge mehr! Mehr findest du auch auf den Social-Media-Kanälen Facebook Youtube Instagram Feinschmeckertouren ************************************************
Stuttgart 21: Zwölf Jahre nach Baubeginn offenbart sich das ganze Drama. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
»Meine Welt ist ein Gedicht« – Jan-Eike Hornauer spricht mit der Autorin Heike Nieder – Lyrik on Stage(Hördauer ca. 75 Min.)Die Freude an der Sprache, fantasievolle Verse, Abenteuer und Gewitztheit in einer lebensfrohen Tier- und Menschenwelt –darum geht's vor allem in den Versen vonHeike Nieder, die für Kinder und ihre Erwachsenen gedachtsind. Und vornehmlich die schreibt die Dichterin, die 1978in Wuppertal geboren wurde und schon anderthalb Jahrzehntein München wohnt. In ihnen paart sie Sprach- und Fabulierlust mit Ernstnehmen des Publikums, Un- mit Tiefsinn und Poetisches mit guten Gags. Ihr Ansatz, die Welt in Verse zu fassen, hat dabei gewiss auch damit zutun, dass sie im Alter von zwölf Jahren einen Heinz-Erhardt-Sammelband und mit ihm das Gedichte-Schreiben für sich entdeckt sowie ihr Germanistik-Studium an der Universität Marburg mit einer Magisterarbeit über Erich Kästner abgeschlossen hat. Komplettiert wird dieses Bild dadurch, dass Nieder auch im Metabereich der Kinderkultur tätig ist, so war sie Chefredakteurin vom »Eselsohr« (einer Zeitschrift, die über Medien für Kinder berichtet) und ist als freie Rezensentin für die Süddeutsche Zeitung seit 2011 in diesem Bereich tätig, dazu hat sie als freie Journalistin und Redakteurin. für verschiedene weitere Medien neben ihren Heimat- und weitere Themenfelder ausführlich erkundet. Ihre Kinderlyriklässt sich in zahlreichen Anthologien und Zeitschriftensowie Schulbüchern finden. Dazu ist sie Mutter von drei Kindern.All diese Aspekte - die Schreiblust, die Kinderzugewandtheit, der theoretisch-journalistische Ansatz – fließen in ihrem ersten Solotitel zusammen, und über den wird sie mit dem Gastgeber und Dichterkollegen Jan-Eike Hornauer bei »Lyrik on Stage« vorrangig sprechen, und aus ihm wird sie natürlich auch lesen: »Meine Welt ist ein Gedicht«, erschienen soeben bei Kunstanstifter, illustriert von Martina Walther. Für das Buch hat Heike Nieder Kindern aus verschiedenen Ländern Fragen gestellt und von ihren Antworten inspiriert Gedichte geschrieben. Es geht unter anderem um Abenteuer, Ängste, Träume, Wünsche oder einfach den ganz persönlichen Lieblingsduft.Heike Nieder schreibt Gedichte, seit sie als Zwölfjährige in einem Sammelband die Verse von Heinz Erhardt entdeckt hat. Heute veröffentlicht sie ihre Kinderlyrik unter anderem in Anthologien, Zeitschriften und Schulbüchern. Wenn sie gerade nicht dichtet, arbeitet sie als Chefredakteurin der Kinder- und Jugendliteratur-Fachzeitschrift »Eselsohr«. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in München.Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Zwischen Käsekessi, Kuhglocken und Harmonie sprechen wir mit Gabi Elmer-Freuler über ihre Sommer auf der Alp. Der Tag auf der Alp Empächli beginnt früh. Wenn Gabi Elmer-Freuler morgens um fünf Uhr den Stall betritt, warten 43 Kühe darauf, gemolken zu werden. Zwölf Schweine möchten gefüttert – und natürlich gekrault werden. Später wird Käse gemacht, gemistet, geputzt und wieder gemolken. Bis am Abend um 22 Uhr reiht sich eine Arbeit an die nächste. Seit zehn Sommern verbringt Gabi Elmer-Freuler gemeinsam mit ihrem Mann Christian die Alpsaison auf der Alp Empächli oberhalb von Elm. Aus der frischen Milch entstehen hier rund 900 Laibe Alpkäse sowie Mutschli und Glarner Alpkäse AOP. Damit aus Milch ein hochwertiger Käse wird, braucht es viel Erfahrung, sauberes Arbeiten und höchste Sorgfalt – jeden einzelnen Tag. Doch der Musikwelle Brunch zeigt noch eine andere Seite der Älplerin. Gabi kennt jede ihrer Kühe. Sie merkt sofort, wenn es einer nicht gut geht. Beim Melken wird nicht einfach gearbeitet – sie beobachtet, fühlt und hört hin. Beim Käsen wird jeder Handgriff zum Ritual. Harmonie, sagt sie, sei wichtig. Sie zeichnet mit dem Käselab eine liegende Acht in die Milch, lebt bewusst im Hier und Jetzt und vertraut oft auch auf die Kraft der Homöopathie. Dabei spricht sie offen über das Leben auf der Alp. Darüber, was ihr sprichwörtlich manchmal «stinkt», warum sie den Duft des Stalls trotzdem liebt, weshalb sie am Abend müde, aber glücklich ins Bett fällt – und warum sie sich nach einem intensiven Alpsommer ebenso auf den Herbst im Tal freut. Denn unten wartet ein ganz anderer Beruf auf sie: Als ComeS-Therapeutin begleitet sie Menschen mit derselben Ruhe, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, die sie auch auf der Alp lebt. Der Musikwelle Brunch begleitet Gabi Elmer-Freuler auf der Alp – vom Melken über das Käsen bis zu den zwölf neugierigen Hausschweinen, ihren ganz persönlichen «Followern». Es ist eine Begegnung voller Humor, Ehrlichkeit und eindrücklicher Einblicke in einen Alltag, der oft romantisiert wird, in Wirklichkeit aber viel Einsatz, Verantwortung und Herzblut verlangt. Am Montag, 3. August, meldet sich die Musikwelle direkt von Bergrestaurant Ämpächli mit dem traditionellen Älpler-Wunschkonzert.
Dank einer Kanonenkugel zum Ordensgründer. Ein Stoff für Hollywoodm, aber tatsächlich geschehen. Ignatius war das zwölfte Kind einer Adelsfamilie in Loyola.In seiner Jugend war er bis 1517 Bediensteter am Hof von Ferdinand V. von Kastilien Er war ein Lebemann, kam mit dem Gesetz in Konflikt, wurde Offizier im Dienst des Vizekönigs von Navarra und Pamplona, und sein Lebensplan war eine Karriere beim Militär. Dann zwang ihn eine steinerne Kanonenkugel, die ihn am 20. Mai 1521 bei der Verteidigung der Feste Pamplona gegen die Franzosen traf und sein Bein zertrümmerte, für lange Zeit aufs Krankenbett zuhause im Schloss von Loyola. Während seiner Genesung hat er gelesen - weil es im Schloss nichts anderes zu lesen gab - religiöse Schriften wie das „Leben Christi“ des Kartäusers Ludolf von Sachsen und die Heiligenlegenden der “Legenda Aurea“, was zu seinem Entschluss führte, sich einem geistlichen Leben zu verschreiben. In einem unglaublich energischen Kampf und Weg wird er Gründer des Jesuitenordens und betreibt sehr erfolgreich die katholische Reform in Europa. In den geistlichen Übungen entdeckt er einen Weg, den jeder Mensch gehen kann, der sich in den Dienst Gottes und der Menschen stellen will und schreibt diese Übungen in seinem Exerzitienbüchlein nieder. Ich habe ein paar Zitate gefunden, die uns Heutigen, fünfhundert Jahre später, immer noch sehr aktuelle Weisung sein können. Er sagt zum Beispiel: "Wer Seelenfrieden sucht, kann ihn nicht finden, solange er den Grund des Unfriedens in sich selbst hat." Ich glaube, das kennen viele von uns. Es gibt einen inneren Unfrieden und bis der nicht geklärt, nicht gelöst und nicht befriedet ist, kann es auch keine äußere Ruhe geben. Und vielleicht noch einen ganz konkreten Tipp für heute und jeden Tag der Woche. "Reserviere eine bestimmte Zeit für dich selbst und halte dich ruhigen Gemüts in Erfolg und Misserfolg, frei von Unruhe und Verwirrung, sowohl bei frohen als bei traurigen Anlässen."Mir scheinen das auch zwei gute Weisungen in meinen Urlaub in den nächsten drei Wochen zu sein. Es geht ja zum einen immer um Tapetenwechsel, um andere Leute, andere Städte, andere Gegenden kennen zu lernen, aber auch, um ein wenig innere Sortierung, Befreiung von Sorgen, Ängsten, Zwängen und anderen inneren Unruheherden. Ich bin gespannt und freue mich darauf und die Worte des Ignatius können mich und vielleicht auch Dich dabei gut begleiten.Sr. Katharina geht für drei Wochen in den Urlaub. Den täglichen Morgenimpuls gibt es aber dennoch, Pfarrer Stefan Wißkirchen und Vanessa Grbavac übernehmen für diese Zeit die Impulse am Morgen.
W historii najważniejsza jest narracja. Zwłaszcza w historii bardzo odległej, którą trzeba sobie wyobrazić na podstawie wygrzebanych z ziemi kości, monet, ewentualnie kawałków metalu czy glinianych skorup. Odkąd w magazynie „Pismo" przeczytałam artykuł o odkryciach archeologicznych w andaluzyjskiej Valencina de la Concepción oraz w Birce, czyli najstarszej osadzie w Szwecji, wiedziałam, że muszę porozmawiać z Wiedźmą od wiedzy i Babką od histy o tym, jak historia i archeologia traktują kobiety. O potrzebie historii sprawiedliwej, oraz o tym, jak stereotypy płciowe wpływają na teorie naukowe, rozmawiam z archeolożką, dr Anną Jankowiak oraz historyczką, dr Agnieszką Jankowiak-Maik, które współtworzą Fundację Muzeum Historii Kobiet. Bibliografia odcinka: Paulina Maślona, reportaż „Czego można dowiedzieć się, badając szczątki sprzed wieków?" https://magazynpismo.pl/rzeczywistosc/reportaz/archeologia-historia-badanie-szczatkow-ludzkich/#038; Marylène Patou-Mathis „Kobieta. Opowieść o niewidzialności od prehistorii do dziś" https://lubimyczytac.pl/ksiazka/5163250/kobieta-opowiesc-o-niewidzialnosci-od-prehistorii-do-dzis Muzeum Historii Kobiet: https://historiakobiet.org/ Projekt „Różne drogi do równości" https://historiakobiet.org/projekty/drogi-do-rownosci/ Cykl animacji w ramach kampanii „Jej też mówili, że nie" - animacja o Marii Czaplickiej https://www.youtube.com/watch?v=85wQcC6AoJg Thomas Cirotteau, Jennifer Kerner, Eric Pincas „Lady Sapiens" https://www.wydawnictwoznak.pl/ksiazka/Lady-Sapiens-Prawdziwa-prehistoria-kobiet/10387 Agnieszka Krzeminńska „Homo (nie tylko) sapiens" https://www.wydawnictwoliterackie.pl/produkt/5618/homo-nie-tylko-sapiens-inna-opowiesc-o-naszych-przodkach Leszek Gardeła - badacz epoki Wikingów https://lubimyczytac.pl/ksiazka/4882896/magia-kobiety-i-smierc-w-swiecie-wikingow https://www.goodreads.com/book/show/57272214-women-and-weapons-in-the-viking-world Agnieszka Jankowiak-Maik „Historia, której nie było" https://www.otwarte.eu/book/historia-ktorej-nie-bylo Anna Jankowiak „Bestie Antyku" https://wydawnictwopoznanskie.pl/produkt/bestie-antyku-potwory-i-demony-w-starozytnym-swiecie-grekow-i-rzymian/
Fällt es dir leicht, Grenzen zu setzen? Kennst du das Gefühl, dass dein Rucksack voller Steine ist, die gar nicht deine sind? Und dass jedes Mal, wenn du "Nein" sagst, ein leises Schuldgefühl mitspielt? Grenzen setzen ist keine Verhaltensübung. Es ist eine innere Sortierung. Heute schauen wir uns systemisch an, warum das Nein-Sagen manchmal so schwer fällt und was du im Inneren klären darfst, bevor die Grenze im Außen von selbst hält. Was du aus dieser Folge mitnimmst Warum Grenzen setzen keine Verhaltensänderung ist, sondern eine Würdigung dessen, wer du bist Die Frage, die alles öffnet: "Wofür bin ich zu haben — und wofür bin ich nicht zu haben?" Was systemisch passiert, wenn du Themen abgibst, die gar nicht deine sind Warum die Angst, dass die Oma "darunter zerbricht", meistens unbegründet ist — und was ein ehrlicher Blick auf deine eigenen Kinder zeigt Das Konzept der Fühlgrenze (nach Johannes Schmidt) Warum Erik in Evil eine der klarsten Grenzen zeigt: er kämpft nicht, er steigt aus Der eine Satz, der diese Folge zusammenhält Deine Grenzen sind deine Grenzen. Und sie sind nur verhandelbar, wenn du sie verhandeln möchtest. Zwei Sätze, die du mitnehmen kannst "Ich bin ich, du bist du. Ich trage das nicht länger für dich." "Deine Gefühle sind deine Verantwortung. Meine Gefühle sind meine Verantwortung." Die Orakel-Frage zum Schluss "Was tust du, wenn du dich verloren fühlst?" Ich beantworte sie ehrlich mit dem, was mir in den schweren Jahren geholfen hat: Dinge finden, die guttun. Meinen Gedanken nicht trauen. Hilfe suchen. Und Tagebuch schreiben, seit 1998. Erwähnt in dieser Folge F110 "Berlin — ich mach Schluss" Systemisch gelesen: "Evil" von Jan Guillou — Erik setzt seine Grenze durch Nicht-mehr-Mitmachen Johannes Schmidt und das Konzept der Fühlgrenze — es gibt eine Folge mit ihm im Podcast, unbedingt reinhören Mulla Code — die nächste Ausbildung in systemischer Aufstellungsarbeit startet im März. Zwölf Plätze. Jetzt bewerben: www.mullacode.de Kontakt & Arbeit mit mir: anfrage@sophiemulla.com · sophiemulla.com · Instagram @die_aufstellerin.sophie.mulla Unser Retreat auf Cunda: hayatretreats.com/another-self Folge mir hier: mein neuer YouTube-Kanal — https://www.youtube.com/@SophieMulla Systemisch fundiert. Präsenz statt Methode. Sonne im Herzen, deine Sophie.
Vor der Sommerpause (mit tollen Überraschungen!) kommt hier noch eine kleine SONDERFOLGE liebe Dramovics! Im Juni war Drama Carbonara nämlich im Rahmen der "Brunnenviertler Lesungen" im gemütlichen Innenhof der Apotheke zum Pabst im 16. Bezirk zu einer Live-Lesung eingeladen - wundervoll war's & heiß! Danke an die Organisator*in Ulli und ihr Team, die uns nun schon zum 4. Mal nach Ottakring eingeladen und großzügig beschenkt haben! ♥️ * Jenny W. (27) ist mit ihrer Jugendliebe Leander verheiratet und die beiden haben zwei Kinder. Jenny ist in einem eher strengen Elternhaus groß geworden und hat früh gelernt, sich an Regeln zu halten. Leanders Eltern Leon und Cora sind das komplette Gegenteil. Sie lebten jahrelang in Kommunen und erzogen ihren Sohn frei von Zwängen und Pflichten. Jetzt leben sie in einer kunterbunten Villa, bauen Gemüse und Gras an und engagieren sich politisch. Leander ist unfähig einem geregelten Job nachzugehen und geht auch unangenehmen Aufgaben im Haushalt aus dem Weg. Jenny muss also allein für die Familie sorgen. Als sich Leon und Cora auch noch in die Erziehung und Ernährung der Kinder einmischen, ist das Maß voll. Jenny lässt ihre aufgestaute Wut endlich raus und zieht danach Konsequenzen…-- Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt? Das interessiert uns brennend! Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @dramacarbonara. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonnieren per RSS-Feed, Apple Podcasts, Spotify, Deezer oder Google Podcasts ist der Schlüssel zur regelmäßigen Versorgung. Über Rezensionen freuen wir uns natürlich extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed. Jede zweite Folge kommt übrigens ein/e GastleserIn zu uns ins kuschelige Wiener Hauptquartier und unterstützt uns mit Theorien zu Charakteren und Handlungssträngen. Wenn ihr einen Wunschgast habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid. Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge. Wenn ihr Lust auf Extra-Content und Community-Aktivitäten habt, unterstützt uns mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums: https://steadyhq.com/de/drama-carbonara/about Falls ihr daran interessiert sind, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! SOMMERPAUSE im August - die nächste reguläre Folge erscheint wieder am 4. September 2026! **Euch hat diese Geschichte gefallen, aufgeregt oder ihr habt euch darin sogar wiedererkannt?** Das interessiert uns brennend! Schreibt uns in Kommentaren über Facebook und Instagram unter @drama_carbonara_podcast. Dort werdet ihr auch die in den Geschichten besprochenen Fotos finden und endlich sehen können, was wir sehen ... Falls ihr noch mehr fantastische Geschichten mit uns lesen wollt, können wir euch schon jetzt versprechen: das Repertoire ist unerschöpflich, wir staunen jedes Mal aufs Neue, was möglich ist. Abonniert Drama Carbonara auf allen gängigen Podcast Plattformen Über Sternchen, Bewertungen und Kommentare freuen wir uns natürlich auch extrem und feiern diese gern auch prominent in unserem Social Media Feed! Jede zweite Folge kommen ja großartige Gastlerser*innen zu uns ins Wiener Drama-Hauptquartier und unterstützt uns mit Interpretationen und Improvisationen. Wenn ihr einen Wunschgast für uns habt oder gern selbst mal vorbeischauen wollt, sagt Bescheid! Wir können nichts versprechen, aber wir freuen uns immer über Vorschläge. Wenn ihr Lust auf Extra-Content habt und euren Lieblingspodcasts auch finanziell unterstützen wollt , dann tut das herzlich gern mit einem Abonnement auf Steady und kommt in den Genuss des kompletten "Drama Carbonara"-Universums! Falls ihr daran interessiert seid, Werbung in unserem Podcast zu schalten, setzt euch bitte mit Stefan Lassnig von Missing Link in Verbindung. Verbindlichsten Dank! **Link zur Podcast Hörer:innen UMFRAGE!Danke für die Mitarbeit und euer wertvolles Feedback :) & hier zur legendären Spotify Drama Carbonara Soundtrack Playlist - folgen folgen folgen!! liebe Freund:innen des unberechenbaren Musik-Algorithmus!
Rozbieganie, w jakim tempie biegać i do czego właściwie służy?20-40 minut spokojnego biegu potrafi zmienić cały trening biegowy, jednocześnie potrafi budować i rujnować formę.Rozbieganie to bieg w tempie, w którym możesz mówić pełnymi zdaniami bez łapania powietrza co trzy słowa. Jeśli dopiero zaczynasz, możesz wejść w to przez marszobieg 1 minuta biegu na 1 minutę marszu przez 10-20 minut.Spokojne tempo pomaga zwiększać liczbę mitochondriów w mięśniach i poprawia pracę układu krążenia. Ciało uczy się też znosić powtarzalne uderzenia, a stawy i mięśnie adaptują się do regularnego ruchu, jednocześnie budując bazę pod przyszłe treningi.Czy biegnę dobrze? Jeśli podczas biegu nie możesz powiedzieć pełnego zdania, biegniesz za szybko. Jeśli kończysz 20-40 minut z myślą „mógłbym pobiec jeszcze trochę”, tempo było dobrze dobrane.Najczęstsze błędy też są proste do wychwycenia: za szybkie tempo, brak cierpliwości i pomijanie rozbiegań na rzecz samych mocnych jednostek. Taka droga często kończy się przemęczeniem albo kontuzją. Zwłaszcza na początku.Czy potrzebujesz zegarka z tętnem? Kiedy wybrać marszobieg i dlaczego sprinty bez fundamentów potrafią bardziej zaszkodzić niż pomóc?Napisz w komentarzu, jaki błąd najczęściej popełniasz podczas rozbiegania?Partnerem Podcastu jest PKO Bank Polski.
Florence Brokowski-Shekete ist Bestsellerautorin, Deutschlands erste Schwarze Schulamtsdirektorin und eine der wichtigsten Stimmen im Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung. Mit großer Offenheit spricht sie über Alltagsdiskriminierung – ein Thema, dem sie nicht anklagend, sondern mit bemerkenswerter Gelassenheit, Empathie und dem ehrlichen Bemühen begegnet, auch die Perspektive ihres Gegenübers zu verstehen. Doch sie verrät auch, wo für sie die Grenze der Gelassenheit erreicht ist. In diesem Podcast erzählt sie außerdem von ihrer bewegenden Biografie: Als Tochter nigerianischer Eltern wuchs sie zunächst bei einer deutschen Pflegemutter in Buxtehude auf. Dazwischen lebte sie dreieinhalb Jahre mit ihren leiblichen Eltern in Nigeria, bevor sie als Zwölfjährige allein nach Deutschland zurückkehrte und wieder bei ihrer Pflegemutter lebte. Sie berichtet von einem Lehrer, der ihr erlaubte, ein Referat über eine ganze Woche hinweg zu halten, und erklärt, warum sie sich selbst als „Rampensau“ bezeichnet. Kristian stellt ihr schließlich eine gedankliche Herausforderung: Wenn sie das deutsche Bildungssystem von heute auf morgen neu gestalten könnte – welche Schulfächer würde sie neu erfinden? Podcasttipp: „Der zweite Gedanke“ https://www.ardsounds.de/sendung/der-zweite-gedanke/urn:ard:show:f8af100d57ef816f/
Nach dem Abpfiff des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kochen die Emotionen noch einmal hoch - auf dem Rasen und im Podcast-Studio. Während sich die unterlegenen Argentinier mit dem wirklich schlechtesten Eindruck von dieser Weltmeisterschaft verabschieden, wird im Studio diskutiert, ob in diesem Finale überhaupt jemand einen guten Eindruck gemacht hat. Wobei, diskutiert ist vielleicht etwas zu freundlich ausgedrückt. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Folge streiten sich Fadi Keblawi, Uli Digmayer, Flo Zenger und Sebastian Gloser darüber, ob Spanien ein Weltmeister ist, den man lieben muss oder kann. Grundsätzlich wird noch einmal auf ein Turnier zurückgeblickt, in dem prügelnde Argentinier dann aber doch nicht die größten Bösewichte waren. Die saßen nämlich auf den teuren Plätzen und sind dummerweise die Präsidenten der Fifa und der USA. Und selbst da gibt es noch Diskussionsbedarf in der diesmal nicht in allen Punkten ganz einigen Podcast-Therapiegruppe. Das Spiel um Platz drei sehen die einen als wunderbares Spektakel, befreit von allen taktischen Zwängen. Und die anderen wollen es ersatzlos streichen, auch wenn die Welt dieses 6:4 von England gegen Frankreich dann nie zu sehen bekommen hätte. Es geht also wieder einmal an Grenzen in Ka Depp und um alles - nur nicht um den 1. FC Nürnberg, der spielt dann in der kommenden Woche wieder die Hauptrolle.
Rocky Beach liegt ja bekanntlich neben Los Angeles. Und dort ist man von Kopf bis Fuß auf Mode eingestellt. Ok, manche werden auch sehr real angeschossen. Ein bisschen Schwund ist ja bekanntlich immer. Ob Roman so viel Glamour auf einmal vertragen kann? Also schnappt euch eure Schnittmuster und auf geht's mit Roman, Goetz und Zwän. Was verbindet ihr mit dieser Folge? Schreibt uns gerne. https://linktr.ee/AbfahrtA2
Im zweiten Teil des Gesprächs mit Tim Rakowitz wird es deutlich technischer – und gleichzeitig noch tiefer musikalisch. Der deutsche Songwriter und Produzent, der heute in Nashville arbeitet, spricht mit Marc Bohn über typische Produktionsweisen moderner Country-Musik, besondere Gitarren-Tunings und den Sound hinter aktuellen Nashville-Produktionen.Es geht unter anderem um das sogenannte Nashville Tuning, bei dem die tiefen Saiten einer Gitarre durch die höheren Oktavsaiten einer Zwölfsaitigen ersetzt werden, um diesen schimmernden, breiten Gitarrensound zu erzeugen. Außerdem sprechen die beiden über Pedal Steel, Dobro, Mandoline und Banjo – Instrumente, die bis heute prägend für das Genre sind.Tim erklärt außerdem, warum Studiomusiker in Nashville eine so wichtige Rolle spielen, wie Recording-Sessions mit ganzen Bands ablaufen und weshalb viele Produktionen trotz moderner In-the-Box-Workflows erstaunlich organisch klingen. Auch aktuelle Einflüsse aus Pop, Rock und Hip-Hop sowie die Entwicklung des Genres Richtung Mainstream werden thematisiert.Gear Corner: Music Store Shopping: https://tidd.ly/4vH53rORupert Neve Designs OptoFET: https://tidd.ly/3QH9OSRUniversal Audio OX Amp Top Box Gitarrenbox: https://tidd.ly/4vxPToNMicrotech Gefell M 930: https://tidd.ly/4eNyjpFAudio-Technica AT4033a: https://tidd.ly/4fZYKuuAudio-Technica AT4040: https://tidd.ly/4oMwDBfUniversal Audio Apollo x8 Gen2: https://tidd.ly/4esfFomKemper Profiler PowerHead: https://tidd.ly/4uWOSW2Fender Hot Rod Deluxe 112 Cabinet LTW Laquered Tweed: https://tidd.ly/4agLEp1Fame URM-1000 Modeling Multi Effect: https://tidd.ly/4oIy3MYSound&Recording-Magazin | Studiosofa PodcastWebsite: soundandrecording-magazin.deWebinare: soundandrecording-magazin.de/webinareCoachings: soundandrecording-magazin.de/coachingsWhatsApp-Gruppe: soundandrecording-magazin.de/whatsappInstagram: @soundandrecording.magazinYouTube: @StudiosofaPodcastTikTok: @soundandrecording.mag
Cześć. Tutaj Leszek. Niedoszły alkoholik. Żyjemy w kraju ogromnym problemem. W Polsce każdego dnia do południa schodzi 500 000 małpek. Pół miliona małych butelek mocnego alko na śniadanie. To jest do południa. Bo do północy schodzi ich 3 miliony. Codziennie każdego dnia. 3 miliony tylko tych małych butelek. W Polsce Żabka nie otworzy się jeśli w danej lokalizacji nie ma szans na koncesję. No dobra są takie trzy. To mnie przeraża. Tak samo jak otyłość wynikająca nie tylko że złej diety, tylko z ilości wypijanego alkoholu każdego tygodnia, miesiąca, roku. Ile to jest kcal? Tak samo przykro mi jest obserwować jak wiele osób uprawia sport po to by pić i pije coraz więcej, bo uprawia sport. Zrobiłem o tym nawet cały film. O tej pułapce: Mogę dzisiaj wypić butelkę wina, bo dużo jeździłem. A jutro będę dużo jeździć, bo jutro też chcę się napić. Mówisz sobie, że Ci smakuje. A tak naprawdę chodzi o coś zupełnie innego. O to, że alkohol jako jedyny daje Ci to uczucie zdjęcia łańcucha z klatki piersiowej. Rozluźnia Cię, poprawia nastrój. Resetuje stres i problemy skryte cholernie głęboko. Być może nawet te z trudnego dzieciństwa. Dlatego uważam siebie za niedoszłego alkoholika. Niedoszłego tylko dlatego, bo kiedyś udało mi się wychwycić ten schemat, ale co najśmieszniejsze nie u siebie. Wychwyciłem patrząc z boku. Wychwyciłem będąc w grupie kolarzy, gdzie każdy był na kacu. Każdy narzekał na upał, zmęczenie, ból, zły nastrój, ale nie dlatego, bo trasa była wyjątkowo skomplikowana, a temperatura wyjątkowo wysoka. Kiedyś zapytałem siebie po co tutaj jestem. Dla roweru czy dla wieczorów przy browarach po każdym powrocie do bazy. Rano ruszając juz myślami byłem przy wieczornym stoliku Jestem niedoszłym alkoholikiem też dlatego, bo spełniam wszystkie warunki osoby o wysokim ryzyku uzależnienia od alkoholu: Mam zdiagnozowane zaburzenia lękowe, jestem osobą o niskim poczuciu własnej wartości. Do tego alkohol w moim przypadku łagodzi przewlekły stres i napięcie. Niweluje stres. Po alkoholu jestem zabawny i pocieszny. Rozwiązuje praktycznie wszystkie moje codzienne troski. Nawet jedno piwo sprawia, że unoszę się te kilka milimetrów nad ziemią. Lubię to uczucie. Jest praktycznie takie samo jak po wjechaniu Bieńkówki na czas. Jak każdy Polak żyję w otoczeniu gdzie jest powszechna kultura picia alkoholu podczas każdego spotkania. Każda uroczystość to alkohol. Chrzciny, urodziny, komunia, stypa. Kiedyś wjeżdzała wóda, teraz bardziej prestiżowe barwione alko, wina i piwo. Osoba niepijąca na imprezie to dzikus. To nie jest nasza wina. To pewna tradycja i kultura. Zauważcie nawet, że nawet w serialu Rodzina Zastępcza na którym się wychowywaliśmy w każdym odcinku był alkohol. Po czasie to dla mnie też masakra. Chociaż może przesadzam? W kolarskiej kulturze też kiedyś było tak, że każda wspólna trasa to meta z piwkiem. Bo piwo jest mokre i zimne i dobrze wchodzi po wysiłku. Na szczęście zauważam, że wiele dobrego pod tym względem zrobiły napoje funkcjonalne i piwa zero. Tylko nie wiem ile osób aktywnych sportowo potem samemu pije w domu. Ile osób narzeka na nadwagę wiedząc, że to nie wina złego jedzenia, tylko tego, że nie potrafią rzucić alkoholu. Sporo z nas nawet nie wie ile kcal ma butelka wina i deska serów. Co weekend. Każdy weekend. Dobra, dzisiaj poszaleję, od poniedziałku znowu dieta. W poniedziałek stajesz na wadze i znów wyrzuty sumienia. Masz wyrzuty, to więcej musisz jeździć, żeby zbudować deficyt na weekend. Nie chciałbym zostać źle zrozumianym. Nie mam nic do alkoholu. Nie mam nic do sprzedawania go na każdym rogu. Tak samo nie mam nic jak ktoś obok mnie zamawia piwo do kolacji. Bo ma taką ochotę. Tak samo jak lampka wina do obiadu czy prosecco na śniadanie jak u południowców. Mi chodzi tylko o regularność oraz schematy. O warunkowanie. O to, że zawsze grill to alkohol, zawsze dzień wolny od pracy to alkohol. Albo każdy wieczór to też alkohol. Nie dlatego, bo piwo super uzupełnia kcal, bo wino super smakuje. Picie dla smaku to inne picie, niż picie pod pretekstem dobrego smaku czy dobrej okazji. Gdzie głęboko w sercu wiesz, że po wypiciu przyjdzie ten moment rozluźnienia. Przez całą trasę na rowerze myślisz o tym, że rozluźnisz się przy piwie. Albo przez cały wujowy tydzień w pracy myślisz, że w weekend przyjdzie okazja do napicia się. Tak. Ja kiedyś też czekałem. Szedłem ze skrzynką do sklepu specjalistycznego na wymianę butelek. Dlaczego dzisiaj piję raz do roku a nie co drugi wieczór? Ja nie przestałem pić z dnia na dzień, chociaż miałem takie momenty, kiedy przez rok nawet nie powąchałem alko. Byłem wtedy na redukcji po zakupie drugiej szosy. Chciałem jak najszybciej zjechać że 103 na 79. Wiedziałem że alkohol jest największym niszczycielem wszelkich postępów. Ponieważ uruchamia u mnie jeszcze dodatkową gastro fazę. Nie tylko dlatego, bo do piwa idealnie pasuje pizza. U mnie wyłączały się wówczas wyrzuty sumienia, które wracały z podwójną siłą następnego poranka. Stąd ta zerojedynkowa decyzja z dnia na dzień. Tak samo przestałem czytać o nowych piwach kraftowych i oddałem kaucyjną plastikową skrzynkę do sklepu bez wymiany na nową. Nawet nie zdajesz sobie sprawy jak ta decyzja mi pomogła. OK, przez pierwsze 2 tygodnie było ciężko, psychicznie. Bo wiesz, że w domu nie czeka zimne piwo. Tak samo jak nie czeka czekolada i paczka chrupek. Jednak po 3 tygodniach ból zamienił się w lekkie pieczenie, a po 6 tylko szczypanie. Co prawda musiałem omijać alejki z piwami, ale jakoś dawałem radę. Po dwóch miesiącach widziałem zdecydowaną różnicę w wyglądzie i samopoczuciu. Miałem mniej dni z epizodami nerwicy lękowej czy depresji. Dziwnie lekko na sercu i na wadze. Okazało się też, że leki, które przyjmuję mogą lepiej działać gdy nie łączę ich z alko. Pamiętam też jak smakowało pierwsze po roku piwo. Jedno. Wypiłem jedno, a nie trzy. Bo była super okazja. Naprawdę wyjątkowa. Gdy ustabilizowałem wagę to włączył mi się tryb oszczędzania kalorii. Zaczęło mi być szkoda pracy, którą włożyłem w to wszystko. Mówiąc o kaloriach mam na myśli nie tylko te z alkoholu, ale przede wszystkim te wynikające z późniejszej gastrofazy. Nauczyłem się też odmawiać, mówiąc wprost, że mojego bilansu energetycznego nie stać dziś na więcej. Dlatego przez ostatnie 10 lat upiłem się tylko raz. Raz miałem kaca i to tylko po to, aby upewnić się w przekonaniu, że nie chcę więcej do tego wracać. Zacząłem używać alkohol tak jak rzodkiewkę. Kiedy jadłem ostatnio rzodkiewkę? Nie pamiętam. Kiedy zjem kolejną? Nie mam pojęcia. Czy przeszkadza mi ktoś kto obok mnie je rzodkiewkę? Nie. Tak samo w sklepie może być cały dział z rzodkiewkami. Przejdę obojętnie. Dzisiaj mamy lipiec w kalendarzu. Ostatnie dwa piwa wypiłem w grudniu. Taka statystyka powiela się u mnie już chyba drugi rok. Jakie odczuwam korzyści z niemal całkowitej abstynencji? Zawsze jestem kierowcą. Ale też mniej wydaję na taksówki A tak na serio, największe korzyści czuję na wyjazdach. Mam zarąbistą regenerację. O wiele lepszą. A w trakcie samej jazdy mniej narzekam. Lepiej śpię. Fizycznie czuję się naprawdę super. Na codzień i na rowerze. Doszedłem do wniosku, że na obozach piwo przyjmuje ujemny współczynnik regeneracji. Dokłada ciału dodatkowy wysiłek, psuje jakość snu, metabolizm, resyntezę glikogenu, obciąża wątrobę i przede wszystkim łeb. Nastepnego dnia już nie czuję się jak nadmuchana beczka. Umiem odmawiać do perfekcji. Wszystko zrzucam na sport, zawody, cele. Przygotowuję się do czegoś tam, w związku z czym nie piję alkoholu. Jutro mam test FTP, za dwa tygodnie wyścig. Wszyscy to łykają i już bez pytania otwierają mi zerówkę albo colę. Nie boję się już braku akceptacji w grupie jak powiem, że nie piję. Mam też oczywiście mniejsze wahania wagi. 76/77 kg niezmiennie. Oszczędzam mnóstwo kcal, które mogę zagospodarować sobie inaczej. Zamiast alko mogę sobie kupić draże korsarze, chrupki orzechowe albo żelki. Raz w tygodniu walnąć kebsa. Policz też ile kasy zostawiałeś w knajpach na alkohol. A ile w skali roku wychodzi na ten kupowany w sklepie. Można się śmiać, ale jeśli to jest tysiak rocznie, to można go przewalić na inne głupoty. Na ceramiczne łożyska suportu. Jak można spróbować to ogarnąć samodzielnie? Pierwsze pytanie jest w pełni szczere. Do samego siebie. Pijesz bo Ci smakuje, czy pijesz dla uczucia gilgotania. Jak dla smaku to luz. Jesli dla odreagowania i często o tym myślisz, to znaczy, że gdzieś, kiedyś może być problem. Tym bardziej jeśli tak jak ja słowo PROBLEM masz wypisane na twarzy. To stwarza ryzyko w przyszłości. Wtedy możesz spróbować po prostu stopniowo zmniejszać ilość alko w Twoim życiu. Bo z dnia na dzień może być ciężko. Gorzej jeśli zdarza Ci się pić do ocinki, do zerwania filmu. To jest ogromna czerwona flaga. Tak samo jak ukrywanie się z piciem czy robienie zapasów, by nigdy w domu nie zabrakło. Druga kwestia to motywacja. Jeśli masz do zrzucenia kilka kilogramów to wiedz, że tyje się nie tylko od jedzenia. W cholerę ludzi jest otyłych przez alkohol. Raz, że każde piwo to pół paczki chipsów, numer dwa to gastro. Trzy to wpływ na formę. Zwłaszcza na wyjazdach. Po 4 dniu jazdy z imprezami co wieczór wysiadasz. Zamiast cieszyć się sportem walczysz tak naprawdę z kacem, który siada na nogi i głowę. Tak samo cofają alkoweekendy, albo alcoweekendowe wyprawy rowerowe. Stówka w kołach, ale czteropak piwka skasował aktywność. Pamiętaj też, że Twoi sportowi idole też mocno ograniczają procenty, bo to nie licuje z progresem formy. Cztery to jest naturalne pragnienie. Po rowerze lecisz do żabki po piwo, bo jesteś odwodniony. Wychlej litr wody przed wejściem do sklepu. bmwChce Ci się ogólnie pić, a nie pić piwo. Kup sobie coś gazowanego, kostki lodu, albo najlepiej saturator i koncentraty napojów. Masz fanty, mirindy, lemoniady po kokardy i to bez kaucji. Numer pięć to zmiana kulturowa w Polsce jak i społeczności kolarskiej. Coraz więcej osób po prostu nie pije. Dlaczego? Bo ktoś inny też nie pije. Jest to bardziej akceptowane, mniej antyspołeczne niż jeszcze 10 lat temu. Dziś na impreze czuję dumę, że jestem trzeźwy i wracam autem do domu. Tak samo dumnym można być w nowy rok, który zaczynam zarąbistym treningiem na trenażerze a nie z głową w misce.
Der DB7 wird oft als Jaguar XJS in neuen Kleidern verspottet. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Die Geschichte beginnt mit dem Projekt XJ40 bei Jaguar und wird mehrfach eingestellt. In der Zeit kauft Ford Aston Martin, die auch einen neuen Sportwagen dringend brauchen, denn die Verkaufszahlen sind, gelinde gesagt, im Keller. Als Ford dann auch noch Jaguar kauft wird das Projekt, dass inzwischen XX heißt zu Aston Martin transferiert. Weil kein Geld da ist, verzichtet man auf eine echte Neuentwicklung und nimmt als Plattform die veraltete Jaguar XJS-Konstruktion als Basis. Dank der Federführung von TWR, was für Tom Wilkenshaw Racing steht, wird aber das Fahrwerk überarbeitet. Also ja, Ausgangspunkt ist der Jaguar XJS, allerdings in der renntauglichen Variante. Da das Geld aber immer noch knapp ist, greift man aber gerne an anderer Stelle ins Großserienregal: Schalter und Kleinteilte steuert zum Beispiel Ford bei, auch der Zwölfzylinder wird aus zwei Sechszylinder-Motoren aus dem Ford Mondeo gebaut. Am Ende wird der DB7, vor allem wegen seines gelungenen Designs, ein absoluter Verkaufsschlager und trägt erheblich zur Rettung der angeschlagenen Marke bei. Heute ist der DB7 ein Klassiker, der im Ankauf gar nicht so teuer ist. Allerdings dürfen die Wartungs- und Ersatzteilkosten nicht unterschätzt werden. Sie treiben einem schnell die Tränen in die Augen. Dafür wird man mit einem knackigen Sportwagen belohnt, der jedem Besitzer das Grinsen ins Gesicht treibt. Auch Ron und Fredo sind Fans. Während Ron sehr gerne das extravagante Zagato-Coupé hätte, reicht Fredo ein Zwölfzylinder von der Stange. Nur nicht einer von den vielen DB7 in silber oder grau. Was das alles mit dem Mazda 323F, Connolly-Leder und James Bond zu tun hat – das erfahrt ihr in diesem Podcast.
Christopher Nolan bringt mit „Die Odyssee“ eine antike Sage ins Kino. Für Adorno und Horkheimer war Homers Held die Schlüsselfigur einer Vernunft, die Freiheit verspricht und doch neue Zwänge hervorbringt. Damit ist der Stoff ausgesprochen zeitgemäß. Ein Kommentar von Bernard Hoffmeister www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Die USA wollen ihren Einfluss auf die arktische Insel vergrössern. Dagegen haben sich die Menschen in Grönland gewehrt. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann erklärt, wieso sich die Menschen vor allem gegen ein Ölförderprojekt des Unternehmens «Greenland Energy" auflehnen. Ausserdem in der Sendung: · Nun will auch Japan einen eigenen zentralen Geheimdienst aufbauen. Das Land verfügte zwar bereits über mehrere Nachrichtendienste, will diese aber unter Premierministerin Sanae Takaichi deutlich stärker bündeln. Martin Fritz, freier Journalist in Tokio, erklärt, was sich dadurch ändern soll. · China kämpft bereits mit dem neunten Taifun der Saison. Mit «Bavi» ist am Wochenende der stärkste Juli-Taifun seit rund 70 Jahren auf Land getroffen. Mehr als 2,5 Millionen Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Ostasien-Korrespondent Samuel Emch erklärt, wie die chinesische Regierung den Taifun für politische Zwecke nutzt. · Die Mega-Fusion in Hollywoods Filmbranche könnte doch noch scheitern. Zwölf US-Bundesstaaten wehren sich dagegen, dass Paramount den Film-Konzern Warner Bros übernehmen soll. Die Staaten klagen gegen das Justizministerium, das dafür grünes Licht gegeben hat. Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff sagt, was die Bundesstaaten gegen diese Fusion haben.
Das Flötenkonzert von Jacques Ibert gilt als das bekannteste Flötenkonzert des 20. Jahrhundert, entstanden ist es 1934 für den französischen Flötenvirtuosen Marcel Moyse, der viel dazu beigetragen hat, dass die Querflöte in Frankreich und den USA wieder populär wurde. Ibert folgt in seinem Konzert nicht der Mode der Zeit - von der damaligen Avantgarde mit ihrer Zwölftonmusik und dem Bemühen, möglichst «atonal» zu schreiben hielt er nichts. Vielmehr verwendete er Elemente des Jazz und interessierte sich für die Musik der Renaissance und des Barock. Auch die drei Sätze des Flötenkonzerts erinnern in ihrer Anmutung an die barocken Tänze Allemande, Sarabande und Gigue. Wo liegen die Herausforderungen bei diesem Konzert? Wie setzt sich die Flöte gegen das Orchester durch? Die beiden Flötisten Felix Renggli und Kaspar Zehnder sind Gäste von Eva Oertle und vergleichen fünf Aufnahmen dieses virtuosen Bläserkonzerts. Erstausstrahlung: 01.03.2021
Jede Woche stellt radio3-Literaturagent Thomas Böhm eine besondere Erzählung vor, die er gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern an ausgewählten Orten in Berlin liest. Nach Katherine Mansfields Kurzgeschichte "Flitterwochen" steht diesmal Kate Chopins "Der Traum einer Stunde" im Mittelpunkt. Die Erzählung gilt als Klassiker der frühen feministischen Literatur und thematisiert die gesellschaftlichen Zwänge der Ehe im 19. Jahrhundert.
«Mistaken Identity» - Auf Augenhöhe mit dem Weltmeister und dann stolpert die Nati über diese blöde neue Regel. Die Wut wird verfliegen. Breels Tränen werden trocknen. Joël Mall apelliert an die kindliche Freude am Spiel, die tief in uns schlummert. Immerhin keine schlaflosen Nächte mehr. SRF 3-Moderator Tom Gisler und "Zwölf"-Chefredaktor Mämä Sykora werfen in den Spezial-Ausgaben ihres preisgekrönten Fussball-Podcasts ihren eigenen Blick auf die Fussball-WM. Mit Haltung, Herz, Humor – und einem prominenten Gast, der das Duo mit scharfer Zunge und viel Fussballliebe unterstützt.
Gopfridstutz, wir sind nudelfertig. Die Fussball-Nati schreibt Geschichte und schafft in einem Penaltykrimi den Einzug in den WM-Viertelfinal. Wir bauen zusammen Stresshormone ab und analysieren mit Ex-Ironman und Sportjurist Jan van Berkel den Fall Balogun. Willkommen in der Büchse der Pandora. SRF 3-Moderator Tom Gisler und "Zwölf"-Chefredaktor Mämä Sykora werfen in den Spezial-Ausgaben ihres preisgekrönten Fussball-Podcasts ihren eigenen Blick auf die Fussball-WM. Mit Haltung, Herz, Humor – und einem prominenten Gast, der das Duo mit scharfer Zunge und viel Fussballliebe unterstützt.
Wie sieht deine Freiheit aus? Was bedeutet für dich Freiheit? Wo fängt deine Freiheit an? Wo hört deine Freiheit auf? Mach dir darüber bitte Gedanken. Schreib auf, zieh Bilanz. Das ist die ganz, ganz hohe Kunst: Bilanz zu ziehen. Es ist das, was viele Leute leider nicht machen. Sie ziehen keine Bilanz. Sie sind immer am Jammern, wie scheiße alles ist, und, und, und. Dabei gibt es hier nur eine Hilfe: Bilanz ziehen. Was bedeutet für dich Freiheit? Schreib das mal bitte auf. Wo fängt für dich Freiheit an und wo hört für dich Freiheit auf? Die meisten Menschen sind leider nicht frei. Die meisten Menschen sind immer in irgendwelchen Zwängen. Ich muss das, ich muss dies, ich muss jenes. Ich würde ja gerne, aber. Kennst du das? Ich würde ja gerne, aber. Weißt du, wie fatal das ist? Du verplemperst deine kostbare Lebenszeit. Deine Lebenszeit ist weg. Jeder Tag, an dem du nicht deine Freiheit lebst, ist sie weg. Jeder Tag. Schreib mal bitte auf, was du alles musst. Schreib es bitte mal auf. Dann frag dich einfach: Musst du das denn wirklich? Viele Dinge, von denen wir überzeugt sind, dass wir sie müssen, müssen wir gar nicht. Irgendjemand hat gesagt: Du musst. Wie oft habe ich das auch gehört? Du musst. Nicht nur als Kind, sondern auch danach. Du musst. Auf das Wort „du musst" habe ich eine sehr, sehr, sehr hohe Allergieentwicklung. Weil ich muss gar nichts mehr. Ich muss gar nichts mehr. Und sag dir das bitte auch. Ja, du hast doch Kinder. Ja, du musst für die Kinder da sein. Wenn sie klein sind, musst du für die Kinder da sein. Aber doch bitte nicht bis zur Selbstaufgabe. Und wenn die Kinder größer sind, schon mal gar nichts. Wenn ich da manche Eltern sehe, aber auch Mütter. Da sind die Kinder in einem Alter, wo sie bereits schon mithelfen können. Aber die haben keinen Bock. Und warum haben sie keinen Bock? Weil die Mutter rummatzt. Weil die Mutter immer alles selber macht. Warum sollen die dann was machen? Aus was für einem Grund? Das ergibt ja gar keinen Sinn. Da kann man dann fragen: Was hast du dir da für Leute erzogen? Du musst arbeiten gehen. Weißt du, arbeiten. Es geht nicht um arbeiten. Mach etwas, was dir Spaß macht. Die meisten Leute wissen ja leider nicht, was ihnen Spaß macht. Das habe ich so oft erlebt auf meinen Seminaren, in meinen Coachings. Wenn du eine sinnvolle Beschäftigung hast, die für dich einen Sinn ergibt, dann hast du Spaß, dann hast du Freude, dann laufen die Dinge. Dann hast du keinen Stress damit. Und das ist doch der entscheidende Faktor. Dass du keinen Stress damit hast. Weil dann ist Arbeiten einfach nur noch Spaß. Dann ist Arbeiten pure Lebensfreude. Darum geht es doch letzten Endes. Dann musst du auch nicht in Rente gehen. Ich weiß, da sind viele allergisch drauf. Ich höre immer wieder: Du hast keine Ahnung. Kann schon sein. Aus deiner Sicht mag ich keine Ahnung haben. Aber ich arbeite jeden Tag daran, meine Werte zu leben, meine Freiheit zu leben. Was natürlich, und das ist wichtig, auch niemals auf Kosten von anderen Menschen gehen darf. Das ist natürlich ein entscheidender Faktor. Aber du musst einfach klar sagen, wo deine Grenzen sind. Auch in der Partnerschaft. Wenn dir dein Job keinen Spaß mehr macht oder deine Mitarbeiter, wenn du merkst, das geht hier nicht weiter, dann führ ein Gespräch als Chef. Dann schau: Wo gibt es wundervolle Mitarbeiter, die du einladen kannst, bei dir zu arbeiten? Es ist wirklich eine wunderschöne Reise zu dir selbst. Ganz viel Spaß. Tschüss. #Freiheit #Selbstbestimmung #Lebensfreude #Persönlichkeitsentwicklung #WerteLeben #GrenzenSetzen #Verantwortung #Bewusstsein #Erfolg #Mindset #Podcast #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 8. One Million-Mastermind in Antwerpen Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Der Malteserorden hat in Kooperation mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem eine Klinik in Gaza-Stadt eröffnet ++ Im schiitischen Islam, in der Zwölfer-Schia, gibt es eine Tradition der abwesenden Anwesenheit oder anwesenden Abwesenheit ++ 1.600 Gespräche hat das Festivalseelsorge-Team am Donauinselfest geführt ++Moderation: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 07.07.2026
"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was macht einen Menschen zum Täter? Und kann das Recht Gerechtigkeit schaffen – oder nur den Versuch, sie wiederherzustellen? In dieser Folge von „Edle Federn” spricht Juli Zeh mit der Schriftstellerin, Strafrechtsprofessorin und Verfassungsrichterin Elisa Hoven über ihren neuen Roman „Feine Risse“.Das Buch können Sie hier im Pioneer Book Store bestellen. Wie schon in ihrem Erfolgsroman Dunkle Momente erzählt Hoven von realitätsnahen Kriminalfällen, doch sie interessiert sich nicht für einfache Urteile. Stattdessen richtet sie den Blick auf das, was Verbrechen vorausgeht: auf Lebensgeschichten, Zwänge und moralische Grauzonen. Gemeinsam sprechen Juli Zeh und Elisa Hoven darüber, warum Täter selten Monster sind, weshalb unser Bild von Recht oft von amerikanischen Gerichtsserien geprägt ist und wie Literatur helfen kann, das deutsche Strafrecht verständlicher zu machen.Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen große Fragen: Gibt es das Böse überhaupt? Und warum sehnen wir uns nach einer klaren Trennung zwischen Gut und Böse? Wie viel Wahrheit lässt sich in einem Gerichtsverfahren tatsächlich finden? Dabei wird deutlich, warum Hovens Bücher keine klassischen Krimis sind, sondern literarische Erkundungen von Schuld, Verantwortung und Menschlichkeit.Juli Zeh sagt über das Buch:„Die wichtigste Frage dieses Romans lautet vielleicht nicht, warum und wie werden Menschen straffällig und wie geht die Gesellschaft damit um. Sondern: Wie schreiben wir eigentlich die Geschichten unseres Lebens? Wenn wir von uns selbst erzählen, bauen wir oft eine Kette aus Großereignissen. Aber wenn man genau hinschaut, beginnen entscheidende Veränderungen eigentlich selten mit einem Knall. Sie beginnen mit kaum sichtbaren Rissen, mit Gedanken, die sich festsetzen, mit kleinen Verschiebungen, die lange unbemerkt bleiben, mit Zufällen, die eine ganze Kette von Ereignissen in Gang setzen, mit Erfahrungen, die erst Jahre später ihre Wirkung entfalten. Präzise spürt Elisa in feine Risse genau solchen Entwicklungen nach.“Ein Gespräch über Recht und Gerechtigkeit, über Täter und Opfer – und darüber, warum Verstehen niemals dasselbe ist wie Verzeihen. ID:{pebsJMCLZ8tKYonj6vcmo} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gedanken von Jürgen Drensek Manchmal passiert es auch mir abends, dass ich mich in den endlosen Weiten von Instagram verliere. Ich scrolle vorbei an makellosen Infinity-Pools, perfekt ausgeleuchteten Boutique-Hotels und Sonnenuntergängen, die so kitschig weichgezeichnet sind, dass sie jede Kante verloren haben. Alles ist nur einen Klick entfernt, bereitgestellt von Algorithmen, die uns soufflieren, wie sich „authentisches Reisen“ anzufühlen hat. Und genau in solchen Momenten sollte ich sie spüren: eine leise, fast schmerzhafte Sehnsucht nach dem Ungefilterten. Nach dem echten, staubigen, unvorhersehbaren Aufbruch. Tue ich auch. Aber ehrlicherweise denke ich dann gleich: muss ich ja nicht selbst unbedingt machen. Reicht ja, wenn ich das Ergebnis von anderen lesen darf… Und dann liegt da plötzlich dieses Buch auf meinem Tisch: „Lasterleben“ von Anja Kocherscheidt. Und auf einmal wird es sehr kantig. Als Reisejournalist, der seit Jahren die professionelle Brille trägt, ertappe ich mich anfangs bei einer inneren Abwehr. Da ist dieser antrainierte Reflex: Wo ist der Nutzwert für den Leser? Wo sind die Buchungslinks, die Geheimtipps, die man am nächsten Wochenende nachreisen kann? Doch dieses Buch verweigert sich dem schnellen Konsum. Man kann ein Jahr im selbst ausgebauten, tonnenschweren THW-Lkw ohne festen Plan durch Nord- und Mittelamerika eben nicht im Reisebüro buchen. Und genau deshalb berührt mich diese Geschichte. Sie erinnert an das, was wir auf dem Altar der perfekten Urlaubsplanung geopfert haben: das Abenteuer des Unbekannten. Der Sprung ins kalte, blaue Wasser Meine Kollegin Anja Kocherscheidt war keine naive Träumerin, die nichts zu verlieren hatte. Anja stand mitten im Leben, war zwei Jahrzehnte lang eine erfolgreiche PR-Beraterin im Tourismus. Sie wusste ganz genau, wie man uns Journalisten Träume verkauft und Fassaden poliert. Doch hinter den Kulissen wartete das, was so viele von uns kennen: das unerbittliche Hamsterrad. Der Zustand, in dem man funktioniert, aber nicht mehr fühlt. Der Moment, in dem die Erschöpfung die Lebensfreude frisst und man das Gefühl hat, den eigenen Kindern nur noch die Reste seiner Energie zu schenken. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver und den Kindern Vincent und Marlene traf sie eine radikale Entscheidung: Sie zog die Reißleine. Anja Kocherscheidt während ihrer Expedition ins Ich (Foto © Anja Kocherscheidt) Ihr neues Zuhause wurde „Herr Turtur“ – ein königsblauer Mercedes-Kurzhauber, neun Tonnen schwer, Baujahr 1980, früher im Dienst des THW. Zwölf Quadratmeter Lebensraum für vier Menschen. Kein Luxus, keine Komfortzone, kein doppelter Boden. Wenn man darüber nachdenkt, hört sich das ganz und gar nicht Vergnügungssteuer-pflichtig an. Das ist kein Urlaub, das ist ein radikaler Entzug von all den kleinen Bequemlichkeiten, die wir als Schutzschild um uns herum aufbauen. Der Nutzwert dieses Buches liegt nicht in Hotel-Empfehlungen und Routen-Tipps. Er liegt in den intimen Einblicken, die uns die Autorin schenkt: Wir sind dabei, wenn das „Roadschooling“ der Kinder zwischen tränenreichem Frust und plötzlichem Lern-Flow schwankt, wir spüren die Kälte bei den ersten Reparaturen in Kanada und erleben die berührende Stille bei den Begegnungen mit den Hutterern, die völlig technikfern nach uralten Grundsätzen leben. Es ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält und uns leise fragt: Wie viel Ballast schleppst du eigentlich mit dir herum? Wenn die Romantik Risse bekommt Was mich an dieser Erzählung bewegt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit. Anja schreibt nicht für die Likes. Sie verbirgt die Risse nicht. Wir spüren die nackte Frustration, als die romantische Vorstellung vom freien Leben schon an einer simplen Highway-Auffahrt in Halifax zu zerspringen droht. Und wir fühlen das leise Zittern im Hintergrund, das mitreist, wenn die Familie die Grenze nach Mexiko überquert. Die Angst ist ein ständiger Passagier. (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt Besonders intensiv wird es, als die Familie im Dschungel von Petén nachts plötzlich zwischen die Fronten von Drogenschmuggler-Kartellen zu geraten droht. In diesen Passagen zeigt sich auch die literarische Kraft des Buches: Anja verwebt das persönliche Herzklopfen, die Angst um ihre Kinder, mit den harten, traurigen Fakten über die politische Realität vor Ort. Das ist nicht so ein oberflächlicher Reisebericht, das ist gelebte Reportage, die wehtut und genau deshalb so wertvoll ist. Sie hebt sich einfach ab von all den weichgespülten Texten, die sonst in nicht unerheblicher Anzahl aus Blogs und Reiseteilen quellen. Das unersetzbare Herz des Menschen In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle perfekte Reiseführer über die Ruinen von Tikal oder die Magie des Atitlán-Sees ausspucken kann, stellt sich in unserer Branche oft eine existenzielle Frage: Warum braucht es uns überhaupt noch? Die Antwort liegt genau in Büchern wie diesem. Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen. Sie weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn einem bei einer indigenen Zeremonie im guatemaltekischen Hochland jede Kontrolle entgleitet. Sie spürt nicht das überwältigende, bittersüße Ziehen im Herzen, wenn man winzige Baby-Schildkröten in den mächtigen Pazifik entlässt – in dem Wissen, dass nur die wenigsten von ihnen überleben werden. „Lasterleben“ ist der flammende Beweis dafür, dass die Zukunft des Erzählens im tief Persönlichen liegt. Nur die physische Präsenz, der Schweiß, der Staub auf der Haut und die Bereitschaft, sich der Welt völlig verwundbar auszuliefern, schaffen eine Wahrheit, die kein Algorithmus jemals simulieren kann. Dieser Text atmet. Er riecht nach dem Regen des Dschungels und dem heißen Asphalt der endlosen Highways. Das ist die einzige Währung, die in Zukunft noch zählt, wenn wir uns berühren lassen wollen. Zwei Stimmen, eine Wahrheit Wer noch tiefer eintauchen möchte, dem sei der begleitende Podcast neben diesem Text wärmstens empfohlen. Es ist faszinierend: Dort geht es natürlich zunächst um diese zutiefst menschliche Reise, aber auch genauso um die Zerrissenheit der Aktion. Wir nähern uns Anjas Weg mit unheimlich viel Empathie und Wärme – und verstehen den Schrei nach Freiheit. Aber natürlich muss es auch die Rolle geben des rationalen Mahners, der die unbequemen Fragen stellt, die uns vielleicht auch durch den Kopf gehen: Darf man das den eigenen Kindern antun? Ist das nicht egoistisch? Diese Diskussion im Podcast ist ein echter Gewinn, weil sie das Buch von jedem Verdacht der reinen Aussteiger-Romantik befreit. Am Ende finden beide Stimmen einen gemeinsamen Nenner, dem ich mich nur voller Respekt anschließen kann: „Lasterleben“ will uns nicht belehren. Es will uns nicht sagen, wie wir zu leben haben. Es stupst uns nur sanft an und erinnert uns daran, dass wir immer eine Wahl haben. Ein Buch für die Mutigen Brauchen wir also Berichte über Reisen, die wir niemals nachmachen können? Ja, mehr denn je. Weil sie uns zeigen, dass die wichtigste Reise nicht auf der Landkarte stattfindet. Anja Kocherscheidt schaffte es durch den plötzlichen Corona-Lockdown nicht bis nach Patagonien, sie strandete am Atitlán-See. Und genau dort, im Stillstand, fand sie die eigentliche Destination: die Reise nach innen, die Konfrontation mit sich selbst. Ich sag mal so: Lass die Finger von diesem Buch, wenn du eine strukturierte Packliste oder einen durchgetakteten Routenplaner suchst. Aber wenn du spüren willst, wie es aussieht, wenn die Welt um dich herum verstummt und du plötzlich nur noch dich selbst, die Menschen, die du liebst, und den weiten, unendlichen Horizont hast – dann nimm dieses Buch in die Hand. Es ist eine ehrliche Hymne auf den Mut, das Zulassen von Fehlern und die wilde Schönheit des Ungeplanten. Wenn du den Podcast hören magst, dann bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken! Hintergrund-Infos Der Beitrag Freiheit auf zwölf Quadratmetern Anja Kocherscheidts „Lasterleben“ ist kein Aussteiger-Kitsch erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Es geht um alles! Ohne zu zögern und ohne Rücksicht auf Verluste kam unsere AUF1-Moderatorin Isabelle Janotka in den Zwängen der Corona-Maßnahmenzeit zu AUF1. Seitdem steht sie vor der Kamera und zeigt Gesicht für die Aufklärung. Nach der erneuten und für unseren Sender lebensbedrohlichen Kontokündigung wendet sich die Moderatorin eindringlich an die treuen AUF1-Zuseher: „Bitte helfen Sie mit, dass AUF1 weiter unabhängig senden kann. Jede Unterstützung stärkt freie Information – und zeigt, dass sich kritische Stimmen nicht einfach zum Schweigen bringen lassen.“ ❤️Jetzt helfen: https://auf1.tv/unterstuetzen „Verein zur Förderung der Informationsfreiheit und Selbstbestimmung“: IBAN: AT60 2011 1503 7181 0800 BIC: GIBAATWWXXX
Die Schweiz leidet gegen Algerien, spielt sich aber ruhig und besonnen in den WM-Achtelfinal. Turniermannschaft halt. Wir lobpreisen die aktuelle Generation und arbeiten mit Historiker Cabanas das Ukraine-Trauma der vorherigen Generation auf. Für uns taucht Ricci aus der Versenkung auf. Respekt! SRF 3-Moderator Tom Gisler und "Zwölf"-Chefredaktor Mämä Sykora werfen in den Spezial-Ausgaben ihres preisgekrönten Fussball-Podcasts ihren eigenen Blick auf die Fussball-WM. Mit Haltung, Herz, Humor – und einem prominenten Gast, der das Duo mit scharfer Zunge und viel Fussballliebe unterstützt.
Zwölf Priester und Diakone haben am 2. Juli 2026 ihr 25- bis 60-jähriges Priester- bzw. Diakonenjubiläum gemeinsam mit Bischof Stefan Oster SDB in der Seminarkirche des ehemaligen Priesterseminars St. Stephan gefeiert. Der Gottesdienst fand am Fest Mariä Heimsuchung im Rahmen der 11. Maria-Hilf-Woche statt. In seiner Predigt sprach der Bischof über Priester als Ärzte der Seelen. Hier als Podcast zum Nachhören.
Durch das Leben von Božena Němcová, George Sand und Rockefeller der Gegenwart auf der Spur: Die tschechische Autorin Radka Denemarková spricht über innere Freiheit, äußere Zwänge und ihren Roman „Schokoladenblut“.
So. Gruppensieger. Aber wie bringt die Nati jetzt acht spielfreie Tage rum? Vielleicht mit einem Freundschaftsspiel gegen Schottland? Oder unsere Nati-Spieler lernen, die Namen aller 1248 Spieler dieser WM korrekt auszusprechen. Christian Fassnacht scheitert nämlich schon am eigenen. SRF 3-Moderator Tom Gisler und "Zwölf"-Chefredaktor Mämä Sykora werfen in den Spezial-Ausgaben ihres preisgekrönten Fussball-Podcasts ihren eigenen Blick auf die Fussball-WM. Mit Haltung, Herz, Humor – und einem prominenten Gast, der das Duo mit scharfer Zunge und viel Fussballliebe unterstützt.
Granit «Feuerteufel» Xhaka macht den Ententanz. Johan «Pferdelunge» Manzambi erfindet die YB-Viertelstunde neu. Dan «Fallrückzieher» Ndoye setzt zur Shaqiri-Gedächtnis-Bicicletta an. Und Murat «Taktikfuchs» Yakin macht die Trinkpause zur Undercover-Aktion. There's No Business Like Show Business. SRF 3-Moderator Tom Gisler und "Zwölf"-Chefredaktor Mämä Sykora werfen in den Spezial-Ausgaben ihres preisgekrönten Fussball-Podcasts ihren eigenen Blick auf die Fussball-WM. Mit Haltung, Herz, Humor – und einem prominenten Gast, der das Duo mit scharfer Zunge und viel Fussballliebe unterstützt.
Die Nati spielt gegen die vielleicht schlechteste Mannschaft der WM absichtlich nur unentschieden, um nicht Gruppenerste zu werden. So müssen wir für den 1/16-Final nicht morgens um 5 Uhr aufstehen. Also kein Grund zur Sorge. Es läuft alles nach Plan. SRF 3-Moderator Tom Gisler und "Zwölf"-Chefredaktor Mämä Sykora werfen in den Spezial-Ausgaben ihres preisgekrönten Fussball-Podcasts ihren eigenen Blick auf die Fussball-WM. Mit Haltung, Herz, Humor – und einem prominenten Gast, der das Duo mit scharfer Zunge und viel Fussballliebe unterstützt.
Eine Vergewaltigung, ein Selbstmord und ein Volksaufstand: Der Tod der Römerin Lucretia markiert der Überlieferung nach das Ende der etruskischen Königsherrschaft. Wie daraus 509 v. Chr. die römische Republik entstand – und warum sie bis heute nachwirkt.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":5:31 - Deutschlandfunk-Nova-Reporter Martin Krinner beschreibt nach der Vorlage von William Shakespeare den Selbstmord von Lucretia11:03 - Die Althistorikerin Petra Amann beschreibt die Dominanz der Etrusker in Italien vor der Gründung der römischen Republik24:28 - Die Regensburger Althistorikerin Angela Ganter erläutert den Beginn der römischen Republik41:32 - Der Jurist Thomas Rüfner beschäftigt sich mit dem ältesten bekannten römischen Recht, dem Zwölftafelgesetz von 451/450 v. Chr.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Das Ende der Antike: Langobarden erobern NorditalienFaschismus in Italien: Mussolini instrumentalisierte die römische Antike für seine DiktaturSexualgeschichte: Homosexualität und Männlichkeit im antiken Rom**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderator: Markus Dichmann Beitragsautor: Martin Krinner Gesprächspartnerin: Petra Amann, Althistorikerin Gesprächspartnerin: Angela Ganter, Regensburger Althistorikerin Gesprächspartner: Thomas Rüfner, Jurist Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Vor 100 Jahren, am 3. Juni 1926, wurde der US-amerikanische Dichter Allen Ginsberg geboren, der mit Werken wie „Howl“ zu einer der prägenden Stimmen der Beat Generation wurde. Sein Übersetzer Michael Kellner beschreibt die besondere Wirkung des berühmten Gedichts so: „Bei Howl ist das Interessante, es besteht im Hauptteil aus langen Atemzügen.“ Diese Verbindung von Sprache und Rhythmus lasse sich auch aus dem Englischen übertragen, denn „das kann man auch auf Deutsch machen“, sagte Kellner im Gespräch mit SWR Kultur. Ginsberg habe sich zeitlebens nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als politischer Aktivist verstanden und mit seinen Gedichten gegen Krieg und gesellschaftliche Zwänge protestiert. Für Kellner ist die Faszination des Autors bis heute ungebrochen, weil „es immer wieder Menschen gibt, die sich dafür interessieren, dass jemand eine andere Haltung hat, eine kritische gesellschaftliche Haltung“.
Am Freitag spricht Generalpräses Christoph Huber von Kolping International im Podcast "Blick in die Bibel" darüber, warum ihn die Krise der Kirche nicht hoffnungslos macht. Durch seine Reisen mit Kolping International erlebt er Christen weltweit ganz unterschiedlich: in Armut, Krieg oder Verfolgung – und trotzdem voller Glauben und Lebensfreude. Für ihn kommt es nicht auf große Zahlen an, sondern auf die Kraft der christlichen Botschaft.Beim Evangelium erklärt Huber die ungewohnte Seite Jesu: Jesus reagiert wütend, treibt Händler aus dem Tempel und verflucht einen Feigenbaum, über dessen Nutzlosigkeit er sich ärgert. Gerade das macht ihn für Huber menschlich und nahbar. Außerdem spricht er sehr persönlich darüber, wie sich Bitten im Gebet verändern können, wenn das Leben anders läuft als erhofft. Eine Folge mit ehrlichen Gedanken über Glauben, Zweifel und Hoffnung, die lange nachklingen.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit zog Jesus nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betánien hinaus. Als sie am nächsten Tag Betánien verließen, hatte er Hunger. Da sah er von Weitem einen Feigenbaum mit Blättern und ging hin, um nach Früchten zu suchen. Aber er fand nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte. Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine Jünger hörten es. Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug. Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht. Die Hohepriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil das Volk außer sich war vor Staunen über seine Lehre. Als es Abend wurde, verließ Jesus mit seinen Jüngern die Stadt. Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war. Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Amen, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer! und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil. Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. (Mk 11,11-25)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Am Dienstag spricht bei "Blick in die Bibel" Msgr. Christoph Huber, Generalpräses von Kolping International, darüber, wie ihn seine Heimat in Oberbayern und eine offene, lebensfrohe Kirchengemeinde geprägt haben. Als Jugendlicher erlebte er Kirche als Ort voller Vertrauen, Gemeinschaft und Freude. Schon früh merkte er, dass Priester sein zu ihm passt, denn er suchte ein Leben mit Glauben, aber auch mit Nähe zu den Menschen. Im Evangelium geht es um die Frage, wer groß und wichtig sein will. Huber deutet die Worte Jesu überraschend aktuell: Wahre Autorität entsteht nicht durch Titel, sondern durchs Zuhören, Verstehen und Dienen. Auch die ehrliche Art Jesu beeindruckt ihn, weil er seinen Jüngern nichts beschönigt. Die Folge verbindet persönliche Einblicke mit starken Gedanken über Macht, Menschlichkeit und Glauben im Alltag. Wer eine klare und lebensnahe Auslegung hören möchte, sollte diesen Podcast nicht verpassen.Aus dem Markusevangelium:In jener Zeit, als Jesus und die Jünger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich über ihn, die ihm nachfolgten aber hatten Angst. Da versammelte er die Zwölf wieder um sich und kündigte ihnen an, was ihm bevorstand. Er sagte: Siehe, wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der Menschensohn wird den Hohepriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden ausliefern; sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Und nach drei Tagen wird er auferstehen. Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst. Er antwortete: Was soll ich für euch tun? Sie sagten zu ihm: Lass in deiner Herrlichkeit einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen! Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde? Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde. Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die es bestimmt ist. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und ihre Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. (Mk 10,32-45)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet. Weitere Themen: Günstige Stromspeicher und lebensgefährliche Autokindersitze «Made in China». Strom aus dem Quartier: Solarenergie vom Nachbarn Seit Anfang Jahr können Besitzer von Solaranlagen ihren Strom an Bewohner im Quartier verkaufen, die keine Solarpanels auf dem Dach haben. Möglich machen dies lokale Elektrizitätsgemeinschaften, sogenannte LEG. «Kassensturz» zeigt, für wen sich das Modell rechnet und warum gewisse Elektrizitätswerke LEG weniger unterstützen. Günstige Akkus zum Speichern von überschüssigem Solarstrom In der Schweiz wird zeitweise zu viel Solarstrom produziert: Gerade im Sommer zahlen die Elektrizitätswerke oft nur noch minimale Tarife für den Solarstrom. «Kassensturz» zeigt Alternativen zum unrentablen Einspeisen: Stromspeicher im eigenen Keller. Deren Preise sind in den letzten 15 Jahren um bis zu 90 Prozent gefallen. Autokindersitze im Test: Warnung vor Schrott «Made in China» Letztes Jahr verletzten sich in der Schweiz 268 Kinder in Unfallautos. Umso wichtiger ist ein Autokindersitz, der etwas taugt. Zwölf Produkte zwischen 140 und 500 Franken wurden in einem Härtetest überprüft. Fazit: Vier Kindersitze fallen durch. Achtung: Besonders Produkte aus Asien sind lebensgefährlich.
London im viktorianischen England: Während junge Frauen ihrer Zeit auf Ehe und Gesellschaft vorbereitet werden, interessiert sich Beatrix Potter für Kaninchen, Frösche, Pflanzen und Pilze. Aus ihren Zeichnungen und Geschichten entsteht später eine der erfolgreichsten Kinderbuchwelten aller Zeiten. In dieser Folge BRITPOD – England at its best sprechen Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling über das außergewöhnliche Leben von Beatrix Potter: Schriftstellerin, Illustratorin, Unternehmerin und Schöpferin von Peter Rabbit. Mit ihren liebevoll illustrierten Geschichten verkauft sie weltweit mehr als 250 Millionen Bücher und prägt das Bild des idyllischen Englands bis heute. Der Ursprung ihres berühmtesten Charakters entsteht 1892 während eines Urlaubs in Schottland: In einem Brief an den kleinen Noel Moore erzählt Potter erstmals die Geschichte eines frechen Kaninchens namens Peter Rabbit. Mehrere Verlage lehnen das Manuskript zunächst ab, bis sie das Buch kurzerhand selbst drucken lässt. Der Beginn eines weltweiten Erfolgs. Doch Beatrix Potter war weit mehr als Kinderbuchautorin. Sie kämpfte gegen die Zwänge der viktorianischen Gesellschaft, verdiente ihr eigenes Geld, entwickelte frühe Merchandising-Ideen und engagierte sich leidenschaftlich für Natur- und Landschaftsschutz. Im Lake District kaufte sie Farmen und rettete große Teile der Region vor der Bebauung. Nach ihrem Tod vermachte sie über 1.600 Hektar Land dem National Trust. Wie wurde aus einer zurückhaltenden jungen Frau eine weltberühmte Erzählerin? Warum faszinieren Peter Rabbit und seine Welt bis heute Millionen Menschen? Und weshalb verdankt nicht nur die Kinderliteratur, sondern auch der Lake District Beatrix Potter so viel? WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. Quellen: Youtube: "The modern Age"
Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
Evelyn trifft Lisa – Zweifachmama, Psychologin und ziemlich gefühlsstark. Lisa denkt sehr viel und kompliziert, grübelt schnell – und sagt über sich selbst: „Ich bin schon ein kleiner Hitzkopf.“ Offen erzählt sie von Angstgedanken, Zwängen und einer Essstörung – und davon, wie sehr Worte und Bewertungen treffen können. Was machen gewisse Kommentare mit Kindern? Sätze, die hängen bleiben – oft länger, als uns lieb ist. Lisa nimmt sich schon immer vieles zu Herzen und erzählt, wie sie gelernt hat, damit umzugehen – zur Not mit radikalem Gedankenstopp. Die beiden sprechen über emotionale Achterbahnfahrten und den dringenden Wunsch, sich nicht von negativen Gedanken steuern zu lassen. Natürlich geht es auch ums Muttersein: Welches Vorbild will Lisa – die früher eher Team Hund war – ihren Kindern sein? Und welche Rolle spielen eigentlich Lastenräder im Gefühlsleben von Lisa und Evelyn?! Viel Freude mit der Folge! Hier ist Lisa bei Instagram zu finden: https://www.instagram.com/consciouslyoverthinking/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Nach sechs Jahren als Fraktionspräsidentin der Grünen Partei verlässt Aline Trede das Bundeshaus und wechselt in die Berner Kantonsregierung. Die «Samstagsrundschau» will von ihr wissen, warum sich die Grünen im Tief befinden. Diese Woche hatte sie ihren letzten Auftritt als Nationalrätin im Rahmen der Sondersession. Am 1. Juni übernimmt Aline Trede die Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern. Für sie persönlich ist die Wahl in die Berner Regierung ein grosser Erfolg. Ihre Partei hingegen erleidet seit Monaten eine Schlappe nach der anderen. In den 14 Kantonen, in denen in den letzten zwei Jahren gewählt worden ist, haben die Grünen von allen Parteien am meisten Wähleranteile und Sitze verloren. In der eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März ist die «Klimafonds-Initiative» der Grünen mit 71% Nein-Stimmen regelrecht abgeschmettert worden. Was macht die Partei falsch? Warum schafft sie es nicht, von ihrem Image als Verhinderin und Bremserin wegzukommen? Aline Trede stellt sich in der «Samstagsrundschau» den Fragen von Philipp Burkhardt. Und äussert sich zum Vorwurf, die von den Grünen diese Woche mitlancierte «Mobilitätsbon-Initiative», die erneut die vom Volk bereits abgelehnte Flugticketabgabe fordert, sei eine Zwängerei. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Kanzler Merz mahnt im SPIEGEL-Gespräch zu mehr Tempo bei Reformen. Kevin Warsh ist als neuer US-Notenbankchef umstritten. Und ein CDU-Politiker fordert einen Preisdeckel beim Tanken.Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier geht´s zu den Artikeln: SPIEGEL-Gespräch mit Friedrich Merz: »Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen« Designierter Fed-Chef Kevin Warsh: Genau der Falsche für eine große Krise CDU-Minister zum Zwölf-Uhr-Flop: Was sagen Sie jetzt den Autofahrern, Herr Hauk? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ungarn erlebt mit der Wahl von Péter Magyar einen politischen Machtwechsel mit europäischer Signalwirkung. Trotz Zweidrittelmehrheit bleibt unklar, wie tiefgreifend der Systemwechsel tatsächlich ausfällt. Wirtschaftliche und institutionelle Zwänge begrenzen den Handlungsspielraum der neuen Regierung.
Zwölf Jahre nach "Zum Glück in die Zukunft II" präsentiert Marten Laciny alias Marteria auf dem nächste Woche erscheinenden dritten Teil der Reihe "eine Mischung aus indirekt politischen und offen persönlichen Liedern." Damit demonstriert der gebürtige Rostocker einmal mehr nachdrücklich, dass er einer der originellsten, wichtigsten und somit zu Recht erfolgreichsten deutschen Rapper ist. icht "zwei Finger an den Kopf", sondern Hand aufs Herz: So erfolgreich die beiden ersten Teile von "Zum Glück in die Zukunft" auch waren, irgendetwas fehlte – schließlich waren die titelinspirierenden Abenteuer von Marty McFly und "Doc" Brown ja auch als Trilogie in die Filmgeschichte eingegangen. Nun wird Abhilfe geschaffen: Nachdem Laciny mit dem Album "Keine Intelligenz" und der dazugehörigen Tour 2024 sein "Alter Alter Ego" Marsimoto quasi zu Grabe getragen hatte, war es offenbar an der Zeit, innezuhalten und sich neu zu orientieren. Folgerichtig entstand aus dieser Phase der Reflexion der dritte "Zum Glück"-Teil, war doch die Idee der so betitelten Platten "stets: verarbeiten, was in den Jahren zuvor passiert ist, bei Marten Laciny und in der Welt." Und so schließt sich ein Kreis, "auch wenn nicht immer alles rund lief." Die neuen Tracks zeigen einen Wortschmied in Hochform, der eine breite Palette an Themen aufgreift: Von Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Geborgenheit inmitten konstanter Überforderung ("Babylonia") über die eigene Rolle als "Troublemaker und Schlagzeilenlieferant" ("Problemarten") bis hin zu einer Liebeserklärung an die Musik beziehungsweise das Dasein als Musiker ("Schenk mir ein Intro"), der mit einer gehörigen Portion Selbstironie auch den Blick auf die gelegentliche eigene Divenhaftigkeit ("Mariah Carey") nicht scheut.
Teheran zeigt sich nach Tötung mehrerer hochrangiger Funktionäre unbeeindruckt, Zwölf Tote laut libanesischen Angaben durch israelische Angriffe, Bundeskanzler Merz thematisiert Iran-Krieg in seiner Regierungserklärung, Bundeskabinett bringt geplantes Gesetz zu Kraftstoff-Preisen auf den Weg, Eröffnung der Leipziger Buchmesse unter dem Motto "Wo Geschichten uns verbinden", Verstörende Bilder aus Schweinemastbetrieb in Spanien: Fleisch könnte auch in deutschen Supermärkten gelandet sein, Verleihung der Leibniz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Belastung bei Kindern durch Inhalte in Klassenchats, Das Wetter
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