In unserem Leben stehen wir Menschen in Beziehung zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und zu Gott. Jeder von uns hat seinen ganz individuellen Lebensweg mit Hoehen und Tiefen. Wir bieten Ihnen praktische Hilfen an zu ihrer Lebensgestaltung in Ehe, Familie und Beruf. Wir suchen mit Ihnen nach Antwo…

Ref.: Andreas Braun, Logotherapeut, Buchholz in der Nordheide Die Evangelien sind voll von Berichten über die Wunder Jesu - und auch heute gibt es Menschen, die erfahren, dass Gott in übernatürlicher Weise in ihr Leben eingreift. Der Logotherapeut Andreas Braun plädiert jedoch dafür, nicht beim Hoffen auf Wunder stehen zu bleiben: Wer einen Glaubensweg gehe, werde in der Regel immer tiefer in die Annahme der eigenen Lebenssituation hineingeführt. Das jedoch erfordert die Bereitschaft, zu wachsen und die eigene Würde gerade in der persönlichen Freiheit und Verantwortung zu erkennen. Wie wir uns immer weniger an vorläufigen Wundern festhalten und dafür dem bleibenden Wunder der Gotteskindschaft Schritt für Schritt näherkommen können - darum geht es in der Lebenshilfe.

Ref.: Eva-Maria Admiral, Schauspielerin und Autorin, Österreich Nur wer mit der eigenen Vergangenheit versöhnt ist, kann kraftvoll vorwärts gehen. Leider ist das nicht immer leicht. Die Schauspielerin und Autorin Eva Maria Admiral hat diesen Weg der Versöhnung selbst gehen müssen und teilt mit uns in der Lebenshilfe ihre Erfahrungen.

Ref.: Pfr. Urs-Beat Fringeli, Wallfahrtsseelsorger und Autor, Wolfwil, Schweiz

Ref.: Friedemann Alsdorf, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Supervisor, Kitzingen Angehörige von Suchtkranken bekamen bisher vor allem den Rat: "Lass den Kranken los, kümmere dich gut um dich selbst!". Der Psychotherapeut Friedemann Alsdorf betont, dass das zwar grundsätzlich richtig bleibt - aber er weist auch auf neue Forschungen hin, laut denen es für Angehörige noch viel mehr Möglichkeiten gibt, den Heilungsprozess von suchtkranken Familienmitgliedern positiv zu beeinflussen. Dieses so genannte "CRAFT"-Konzept stellt er in der Lebenshilfe vor.

Ref.: Sr. Vera Perzi OSF, Gefängnisseelsorgerin in der JVA Stuttgart Stammheim Oft können wir die Probleme unserer Mitmenschen nicht lösen. Dann gilt es, einfach da zu sein - und den Schmerz darüber mit auszuhalten. In dieser Lage befindet Sr. Vera Perzi sich als Gefängnisseelsorgerin jeden Tag. Als Franziskanerin fühlt sie sich dann ermutigt durch die Stigmata ihres Ordensgründers: Indem Franziskus auf dem Berg Laverna die Wundmale Jesu empfing, ließ er sich vom Schmerz und den Sünden der Welt verletzen. Und auch wir können oft nicht viel mehr tun, als auf dieser verletzten Seite Jesu auszuharren. Wie aber gerade in dieser Ohnmacht ein neuer Heilsweg eröffnet wird - darum geht es in der Lebenshilfe am

Ref.: Yvonne Onusseit, Beraterin Schwangerschaftskonfliktberatung 1000plus/ProFemina Eine ungeplante Schwangerschaft kann das Leben von einem Moment auf den anderen auf den Kopf stellen. Doch bedeutet sie das Ende bisheriger Pläne oder vielleicht den Beginn eines neuen Weges? In der Sendung spricht die erfahrene Beraterin Yvonne Onusseit von 1000plus/ProFemina über die Ängste, Fragen und Herausforderungen, die Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt bewegen. Sie berichtet aus ihrer langjährigen Beratungspraxis und zeigt auf, welche konkreten Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten Betroffenen offenstehen. Nach der Sendung steht von 11:10 bis 12:15 Uhr ein Team von Profemina-Beraterinnen bereit, um unter der Telefonnummer 089 517 008008 persönliche Fragen zu Schwangerschaftskonflikt und Hilfen für Schwangere, sowie zum Thema Abtreibung zu beantworten. Das Telefon steht allen offen, die sich im Schwangerschaftskonflikt befinden, einen solchen selbst erlebt haben oder betroffenen Frauen helfen möchten.

Ref.: P. Christoph Kreitmeir OFM, Klinikseelsorger und Autor Das Kreuz ist das christliche Symbol schlechthin. Es steht für schweres Leid, welches Jesus Christus für die Menschheit erlitten hat - aber auch als großes Pluszeichen, das auf die Erlösung hinter dem Leid hinweist. Jesu Kreuz zeigt uns Gottes radikale Liebe: Gott weicht der Dunkelheit, dem Leid dieser Welt nicht aus, sondern erlöst sie. Mit Hilfe des alten Liedes „O du hochheilig Kreuze (GL 294) erschließt der Klinikseelsorger Pater Christoph Kreitmeir OFM in der Lebenshilfe den tieferen Sinn des Kreuzes, damit der Trost und die Kraft des Kreuzes hinter dem Schweren aufscheinen können. Persönliches Leid kann dann in die Gemeinschaft mit Christus eingebunden werden. Dadurch bekommt es eine hoffnungsvolle und zuversichtliche Dimension.

Ref.: Maria Elisabeth Schmidt, Gründerin der Initiative „Gipfel der Herzensbildung, Kaarst bei Düsseldorf Junge Menschen sind heute so vielen Reizen und Einflüssen ausgesetzt wie nie zuvor. Gerade durch die Digitalisierung ist es für Eltern sehr schwer geworden, den Anschluss an die Welt ihrer Kinder und Jugendlichen nicht zu verlieren. Die Gründerin der Initiative "Gipfel der Herzensbildung Maria Elisabeth Schmidt setzt sich dafür ein, dass Eltern inmitten der zahllosen Herausforderungen des Alltags eine tiefe, emotionale Beziehung zu ihren Kindern finden und verteidigen: Nur wenn Eltern den Schlüssel zum Herz ihrer Kinder nicht aus der Hand gäben, sagt sie, könnten sie ihnen auch die Werte und Orientierungshilfen mitgeben, die ihnen ein Leben lang Sicherheit und Geborgenheit vermitteln können. In der Lebenshilfe sprechen wir mit Maria Elisabeth Schmidt darüber, wie das gelingen kann.

Ref.: Bernd Hock, Kabarettist und Heilpraktiker für Psychotherapie Bernd Hock ist mit verkürzten Armen auf die Welt gekommen - doch sein Kopf und seine Schlagfertigkeit funktionieren dafür umso besser. In der Lebenshilfe denken wir mit dem Kabarettisten und Therapeuten darüber nach, was das Leben so richtig lebenswert macht. Denn auch wenn der Alltag für Bernd Hock so manche Herausforderung mit sich bringt - die Diskussionen darüber, ob man Menschen mit Behinderung das Leben überhaupt zumuten soll, sind für ihn nur schwer verdaulich.

Ref.: Vivian König, Ausbilderin für Dunstan Babysprache und Leiterin „Zwergensprache GmbH, Markranstädt (Landkreis Leipzig) Die menschliche Sprache ist hochkomplex, deshalb fangen die meisten Kinder erst im zweiten Lebensjahr zu sprechen an. Doch das heißt nicht, dass Babys und Kleinkinder nicht kommunizieren können: Mit der "Zwergensprache" funktioniert das auch schon bei den unter Einjährigen, und zwar über einfache Handzeichen. In der Lebenshilfe beschreibt die Ausbilderin für Zwergensprache, Vivian Wiwiänn König, wie man diese Babyzeichen lernen kann und sich dadurch viel Rätselraten, Frust und Missverständnisse erspart. Die Kinder wiederum wachsen zufriedener und selbstbewusster auf, wenn sie wissen, dass ihre Bedürfnisse und Wünsche verstanden werden.

Ref.: Sr. Teresa Zukic, Autorin, Weisendorf Dass die Bibel mehr als nur eine Ansammlung alter Geschichten ist, das erfahren Christen aller Zeiten: Das Wort Gottes ist lebendig und spricht zu jedem Menschen ganz persönlich. In der Lebenshilfe mit der bekannten Ordensfrau Teresa Zukic geht es um Bibelgeschichten, die auch heute noch bewegen und berühren.

Ref.: Emma und Lucian Muresan, Kufstein, Österreich Emma und Lucian Muresan haben sich ganz bewusst dafür entschieden, ihre Ehe im Dreierbund mit Jesus zu leben. In der Lebenshilfe beschreiben sie, wie sie gelernt haben, ganz Frau bzw ganz Mann zu sein. Und wie sie versuchen, als Ehepaar und Familie immer wieder den Weg der Versöhnung und der größeren Liebe zu suchen.

Ref.: Alexander Egger, internationaler Motivationstrainer und High Performance Coach, Autor Jeder wäre gerne erfolgreich - aber nur wenige sind es. Und meistens scheitert der Erfolg an uns selbst: Zum Beispiel nehmen wir uns viel vor, aber setzen dann nur einen Bruchteil davon um. Oder wir verplempern unsere Zeit mit Dauerseufzen und Schuldzuweisungen. Alexander Egger ist als Motivationstrainer darauf spezialisiert, Blockaden auf dem Weg zum Erfolg auszumachen und Strategien für ihre Überwindung zu entwickeln. In der Lebenshilfe beschreibt der Österreicher, wie man Motivationstiefs überwinden, Rückschläge verkraften und die Herausforderungen in Beruf und Alltag mit neuer Energie anpacken kann.

Ref.: Katharina Achammer, Autorin Als Mama möchte man alles richtig machen - aber das wird nicht klappen. Fehler gehören dazu. In der Lebenshilfe macht die Autorin Katharina Achammer Mut, das Streben nach mütterlicher Perfektion mal zu vergessen und auch bei der Erziehung auf den Heiligen Geist zu vertrauen.

Ref.: Janine und Ricardo Febres Landauro, Jüngergemeinschaft "Feuerstrom", Ehe-Begleiter Dr. Ricardo Febres Landauro und seine Frau Janine haben mehr als 30 Jahre Erfahrung mit dem Thema Beziehungen und Ehe - aus professioneller psychotherapeutischer und psychologischer Perspektive, aber auch durch ihre geistliche Beratung im katholischen Glauben und nicht zuletzt als Ehepaar mit acht Kindern. Aus diesen Erfahrungen heraus haben sie einen Kurs entwickelt, um zwischenmenschliche Beziehungen und ganz besonders Ehen stark und widerstandsfähig zu machen. In der Lebenshilfe bringen wir die wesentlichen Inhalte dieses Kurses in der Reihe "Intensivkurs Beziehung", die am 3. August startet. In der ersten Folge geht stellt das Ehepaar Febres Landauro die "7 Stufen der Intimität" vor.

Ref.: Pastor Denis Grams, Autor Ob Ablenkung, Leistungsdruck oder Flucht vor schwierigen Herausforderungen... Die Welt ist voll von Kräften, die uns von Gott aber auch von uns selbst wegtreiben. Selbst wer sich intensiv für Kirche und Gemeinde einsetzt, spürt oft nach gewisser Zeit ein Gefühl der Leere und Entfremdung. Der evangelikale Pastor und Autor Denis Grams lädt dazu ein, vor diesem Gefühl nicht durch neuen Aktivismus wegzulaufen, sondern sich ihm zu stellen und gerade darin die verwandelnde Gegenwart Gottes zu entdecken. In der Lebenshilfe sprechen wir mit ihm darüber, wie wir wieder neu lernen können, die Stimme Gottes in unserem Leben vertraut zu hören wie die eines guten Freundes.

Ref.: Andreas Braun, Logotherapeut Gott hat die Welt bei der Erschaffung gut geordnet. Doch wir bringen immer wieder Unordnung in unser Leben - manche tun sich schwer mit Zeitplanung und Pünktlichkeit, andere mit Aufräumen oder innerer Sammlung. In der Lebenshilfe gibt der Logotherapeut Andreas Braun Anregungen, um der eigenen Tendenz zur Unordnung auf die Spur zu kommen und dagegen anzugehen.

Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Jungs gelten als wild, unruhig und leider oft auch als Störenfriede. Ihre Freude am Raufen und am Wettkampf werden ihnen oft als Aggressivität ausgelegt. Der Vater jedoch kann dem Jungen einen gesunden Raum für adrenalingeladene Spiele und körperbetontes Kräftemessen geben. Außerdem ist er über lange Phasen der Kindheit für den Jungen wesentliches Vorbild und Ideengeber – vor allem im Umgang mit den eigenen Emotionen. In der Lebenshilfe betrachten wir in der letzten Folge unserer Reihe über die Entwicklung der Geschlechtsidentität die dynamische Beziehung zwischen Vater und Sohn. Der Entwicklungspsychologe Dr. Markus Hoffmann schlüsselt auf, wie der Vater gut auf die Bedürfnisse seines Jungen nach männlicher Zuwendung und Erklärung einer verwirrenden Welt eingehen kann.

Ref.: P. Jörg Müller SAC, Psychotherapeut und Autor, Freising Missbrauch jeglicher Art hinterlässt tief sitzende seelische Verwundungen. Wenn diese Seelenwunden durch geistlichen oder religiösen Missbrauch entstehen, spricht man von geistlichen Kränkungen oder auch spirituellen Verletzungen ("religious trauma"). Sie treffen den Kern der eigenen Identität und gehen oft mit Schuldgefühlen, Scham, Angst und sozialer Entfremdung einher. Weil in der Regel auch das Gottesbild verzerrt wird, bleibt bei Betroffenen zumeist auch der Zugang zu einer gesunden Gottesbeziehung blockiert. In der Lebenshilfe beschreibt der erfahrene Pallotinerpater und Psychotherapeut Dr. Jörg Müller die tückische Dynamik und schlägt Heilungswege vor.

Ref.: Josef Epp, Religionspädagoge, Seelsorger und Autor, Bad Grönenbach Generationenkonflikte sind nichts Neues. Schon Sokrates schimpfte: "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." Dabei haben Junge und Alte einander viel zu geben - wenn man einen neugierigen Blick und ein offenes Ohr für einander hat. In der Lebenshilfe zeigt der Religionspädagoge und Seelsorger Josef Epp typische Streitpunkte zwischen den Generationen auf und macht Vorschläge, wie sie sich vermeiden oder lösen lassen.

Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Der Vater spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung eines Mädchens zur Frau: Während Mutter und Tochter von ihrer weiblichen Natur her ähnlich "schwingen", löst der Vater als geschlechtsverschiedene Bezugsperson diese enge Bindung auf und hilft dem kleinen Mädchen dabei, eine eigene Identität zu finden. In der Lebenshilfe mit Markus Hoffmann vom Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung geht es diesmal darum, wie Väter ihren Töchtern helfen können, zu selbstbewussten jungen Frauen heranzuwachsen.

Ref.: Michael Schröter, Gründer der Messie-Hilfe und Messie-Akademie, Gauting bei München Die Scham ist der größte Feind von Menschen, die unter dem Messie-Syndrom leiden. Weil sie zwanghaft Gegenstände horten, sind ihre Wohnungen so vollgestellt, dass man sich kaum darin bewegen kann. Die meisten isolieren sich zunehmend von ihrer Umwelt und bleiben in ihrer Hilflosigkeit und Überforderung allein. Michael Schröter hat durch seine Arbeit den Leidensweg zahlloser Betroffener kennengelernt. Mit seinen Messie-Hilfe-Teams unterstützt er nicht nur beim Aufräumen, Entsorgen und Putzen, sondern sucht auch nach individuellen Wegen, dem Sammelzwang langfristig eine Strategie entgegen zu setzen. In der Lebenshilfe beschreibt er, was für die Betroffenen neben der konkreten Hilfe wichtig ist: Verständnis, Einfühlungsvermögen und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe.

Ref.: Gianna Wemmer, Autorin Gianna Wemmer wuchs behütet in einer christlichen Familie auf. Doch als sie sechzehn Jahre alt war, erhängte sich ihre Mutter im Nachbarhaus nach einer stillen Depression - ohne Vorwarnung. Sie hinterließ Erschütterung, Verzweiflung und Trauer. Wenige Jahre später erkrankte Giannas Vater an Krebs und verlor kurze Zeit darauf den Kampf gegen die Krankheit. Giannas gerade erst langsam zurückgewonnenes Vertrauen in einen guten Gott wurde erneut auf eine harte Probe gestellt. Doch das Wunder, das ausblieb, bewirkte letztlich ein Wunder in ihr. In der Lebenshilfe spricht Gianna Wemmer darüber, wie sie inmitten von Leid und Zweifeln den Weg zu einer tiefen Geborgenheit gefunden hat.

Ref.: Andi Weiss, Liedermacher, Logotherapeut, Autor, München Das Leben fordert uns heraus - und es hinterlässt Spuren in unserer Seele. In der Lebenshilfe ist unser Gast der Liedermacher und Logotherapeut Andi Weiss. Durch seine therapeutische Arbeit als Therapeut erlebt er die Folgen dieser Seelenwunden, wie Verunsicherung, innere Heimatlosigkeit und Schuldgefühle. Aber er beobachtet auch immer wieder, wie in der Beziehung mit Jesus Menschen sich angenommen und geliebt erfahren und dadurch viel tiefer geheilt werden, als das allein durch Psychologie und Medizin möglich wäre.

Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Warum empfindet sich ein Junge als männliches Wesen - oder auch nicht? Das hängt nicht nur mit Genen und Hormonen zusammen, sondern auch mit den prägenden Beziehungen der Kindheit. Markus Hoffmann beschäftigt sich als Berater bei Identitätskrisen seit vielen Jahren mit der Entwicklung der Geschlechtsidentität des Menschen. In der Lebenshilfe gehen wir in vier Sendungen mit ihm dem Thema auf den Grund. Heute geht es in der Lebenshilfe um die Einfluss, welche das Verhalten der Mutter auf die Entwicklung eines kleinen Jungen zum Mann hat. Denn ob ein Junge eine gesunde Einstellung zu seinem Körper entwickelt und sich selbstbewusst aus dem mütterlichen Schutzraum herauswagt, das hängt wesentlich auch von der Fähigkeit der Mutter ab, auf seine besonderen Bedürfnisse einzugehen.

Ref.: Ado Greve, Bibellehrer und Autor, Fürstenfeldbruck bei München Die Moabiterin Rut gehört zu den großen Frauen des Alten Testaments: Sie ist mit einem Israeliten verheiratet - und als er stirbt, hält sie mit aller Entschlossenheit zu ihrer verwitweten Schwiegermutter: "Wohin du gehst, dahin will auch ich gehen, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott" (Rut 1,16). Weil sie sich zu Gottes Volk bekennt, segnet der Herr sie über Generationen hinweg. Der Bibellehrer Ado Greve zeichnet in der Lebenshilfe die Geschichte dieser mutigen Frau nach und zieht Lehren für unser Leben.

Ref.: Josef Müller, Bestsellerautor ("Ziemlich bester Schurke"), Redner, Rollstuhlfahrer, Fürstenfeldbruck bei München Routine kann im Glaubensleben helfen, aber sie kann uns auch zu geistlichen Langeweilern machen. Vor allem, wenn man irgendwann den Geschmack an Gott verliert. Der Bestsellerautor Josef Müller beschreibt in der Lebenshilfe, wie er mit Gott durch Dick und Dünn geht - und warum es dabei niemals langweilig wird.

Ref.: P. Elmar Busse ISch, Ehe- und Familienseelsorger, Dernbach (Westerwald) Selbst in den besten Beziehungen kann es zu Konflikten kommen. In manchen Fällen führen Konflikte zum kompletten Bruch - andere Freundschaften oder Ehen wachsen jedoch daran. Wie eine Beziehung gestärkt aus einem Konflikt hervorgehen kann, darüber sprechen wir in der Lebenshilfe mit dem erfahrenen Ehe- und Familienseelsorger Pater Elmar Busse.

Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Institut für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung (IdiSB) Warum empfindet sich ein Mädchen als weibliches Wesen - oder auch nicht? Das hängt nicht nur mit Genen und Hormonen zusammen, sondern auch mit den prägenden Beziehungen der Kindheit. Markus Hoffmann beschäftigt sich als Berater bei Identitätskrisen seit vielen Jahren mit der Entwicklung der Geschlechtsidentität des Menschen. In der Lebenshilfe gehen wir in vier Sendungen mit ihm dem Thema auf den Grund. Am Weltfrauentag starten wir mit den prägenden Einflüssen der Mutter auf ihre Tochter. Denn ob ein Mädchen zum Beispiel seine im weiblichen Gehirn angelegte besondere Fähigkeit zur Kommunikation optimal entfaltet, oder welche Einstellung es zu seinem Körper entwickelt, das hängt wesentlich auch von der mütterlichen Fähigkeit ab, auf seine Bedürfnisse einzugehen.

Ref.: Pfr. Urs-Beat Fringeli, Autor, Wolfwil, Schweiz Geld, Liebe, Erfolg.... Was macht den Menschen glücklich? Das versucht die moderne Glücksforschung herauszufinden - und kommt zu manch überraschenden Ergebnissen: Gute Beziehungen gelten als wichtigster Glücksfaktor, so wie ein Leben im Hier und Jetzt. Für Christen geht die Frage nach dem Glück aber noch tiefer, denn für sie kann es ja nicht darum gehen, aus diesem irdischen Leben das letzte Quäntchen Glück herauszupressen. Was ohnehin nur selten gelingt. Was persönliches Glücksempfinden und christlicher Glaube miteinander zu tun haben, dieser Frage ist der Schweizer Priester Urs-Beat Fringeli nachgegangen. Mit seinen Büchern und Sendungen zu christlicher Lebenshilfe erreicht der Pfarrer der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Wolfwil ein weites Publikum. In der Lebenshilfe fragen wir ihn, ob Christen die glücklicheren Menschen sind.

Ref.: Josef Epp, Klinikseelsorger, Witwer Wenn der langjährige Ehepartner stirbt, dann bricht das ganze vertraute Lebensgebäude ein. Josef Epp hat seine Frau verloren, als ihre drei Kinder noch klein waren. Über Nacht musste er für alles allein sorgen - und nebenbei seine Trauer bewältigen. In der Lebenshilfe spricht der Religionspädagoge und Autor über den Schmerz, das Loslassen und das Abschiednehmen bei einem solchen Verlust - und über die Herausforderung, trotz allem weiter zu leben. Der Witwer hatte einige Jahre später einen weiteren Schicksalsschlag zu verkraften, als eines seiner Kinder starb. In all diesen schweren Zeiten war sein Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Christus für Josef Epp eine wichtige Stütze. Heute schenkt er anderen Trauernden als Seelsorger sein Ohr und teilt mit ihnen seine Erfahrungen. In seinem Buch "Wenn alles anders kommt: Zwischen Erschütterung und Neuorientierung. Was mich durch Krisenzeiten trägt" geht Josef Epp neben der Schilderung seiner eigenen Erfahrungen auch allgemein darauf ein, wie man Krisen bewältigen kann.

Ref.: Yvonne Onusseit, Beraterin Schwangerschaftskonfliktberatung 1000plus/ProFemina Ein positiver Schwangerschaftstest kann höchste Glücksgefühle auslösen - aber auch Entsetzen und Verzweiflung. Frauen, die von widerstreitenden Gefühlen zerrissen sind, finden bei der Schwangerenberatung ProFemina aufmerksame Zuhörerinnen: Warum fühle ich mich überfordert? Wie stehe ich in meinem Herzen zu dem Kind? Was sagt mein Verstand?... Die Beraterinnen von ProFemina versuchen, mit den betroffenen Frauen, den Knoten an Pros und Contras zu lösen, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können. In der Lebenshilfe sprechen wir mit der erfahrenen ProFemina-Beraterin Yvonne Onusseit über die wichtigsten Fragen, die Frauen im Schwangerschaftskonflikt beschäftigen. Dabei erklärt sie auch, wie Freunde und Familie eine Frau bei einer ungeplanten Schwangerschaft gut begleiten können. Außerdem sprechen betroffene Frauen über ihre persönlichen Erfahrungen und beschreiben, wo sie Hilfe erfahren haben. Die Sendung "Ungeplant schwanger - Ende oder neuer Anfang" wird von 10.00 bis 11.40 Uhr ausgestrahlt. Parallel zur Sendung und darüber hinaus steht von 10.30 bis 13 Uhr ein Team von ProFemina-Beraterinnen bereit, um unter der Telefonnummer 089 517 008008 persönliche Fragen zu Schwangerschaftskonflikt und Hilfen für Schwangere, sowie zum Thema Abtreibung zu beantworten. Das Telefon steht allen offen, die sich im Schwangerschaftskonflikt befinden, einen solchen selbst erlebt haben oder betroffenen Frauen helfen möchten.

Ref.: Ursula Fehlner, seit 24 Jahren getrennt lebend Vergebung ist ein Schlüssel, um nach Konflikten und zerbrochenen Beziehungen wieder mit dem Leben klarzukommen. Auch dann, wenn es nicht zu einer Versöhnung kommen kann. Ursula Fehlner lebt seit 24 Jahren von ihrem Mann getrennt. In der Lebenshilfe beschreibt sie, wie sie vergeben konnte und was Vergebung von Versöhnung unterscheidet.

Ref.: Eva-Maria Admiral, Schauspielerin und Autorin, Österreich Die meisten von uns machen gerne äußere Umstände oder andere Personen für eigene Probleme verantwortlich. Oft passiert das ganz reflexartig. Doch damit gibt man auch die Verantwortung für das eigene Leben ab. Wie es gelingen kann, die Opferrolle abzulegen und das Leben beherzt in die Hand zu nehmen - darum geht es in der Lebenshilfe mit der Schauspielerin, Autorin und Seminarleiterin Eva-Maria Admiral.

Ref.: Dr. Katharina Anna Fuchs, Psychologie-Dozentin an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, Rom, Italien Schon kleine Kinder senken die Augen oder verstecken sich hinter der Mama, wenn sie sich schämen. Doch ab wann kann ein Kind überhaupt schuldig werden und echte Reue empfinden? In der Lebenshilfe schlüsselt die erfahrene Psychologin Prof. Katharina Anna Fuchs für uns die Entwicklung des menschlichen Gewissens auf: Wieviel davon entspringt aus psychologischer Sicht einer echten persönlichen Intuition? Und wie sehr hängt die Gewissensbildung von Eltern und Umgebung ab? Außerdem sprechen wir über das zuletzt viel diskutierte Thema Kinderbeichte. Die promovierte Diplompsychologin Prof. Dr. Katharina Fuchs lehrt an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und befasst sich seit vielen Jahren mit der Prävention unterschiedslicher Arten von Missbrauch (insbesondere geistlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Gewissensmissbrauch und psychische Gewalt). Darüber hinaus gilt Ihr Interesse der psychischen Gesundheit - insbesondere nach traumatischen Erfahrungen - dem Bereich der Emotionen sowie der menschlichen Ausbildung in der Priester- und Ordensausbildung. Sie gehört mehreren internationalen und kirchlichen Beratungsgremien an, die sich mit Missbrauch und seiner Prävention befassen.

Ref.: Andrea Heck, Regnum Christi, Düsseldorf Unser Herz ist umkämpft - zahllose Alltagssorgen, Ablenkungen und Verführungen ziehen uns von der Liebe Gottes ab. Am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu denken wir mit Andrea Heck von der internationalen katholischen Bewegung "Regnum Christi" darüber nach, wie wir heute ganz konkret die alttestamentliche Weisheit aus dem Buch der Sprichwörter befolgen können: "Mehr als alles hüte dein Herz!" (Spr. 4,23). Andreas Heck ist Ehefrau, Mutter und Juristin. Seit Gründung des ApostelHauses in Ratingen 2019 gehört sie zum Leitungsteam des geistlichen Zentrums. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen bei den Themen Frauenpastoral, Gebet und Charismen. Über die Internetseite toto-store.com verkauft sie zudem handgemachten Schmuck mit christlicher Symbolik.

Ref.: Dr. Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler und Autor, Neuss Sie haben hunderte von so genannten Freunden in den sozialen Netzwerken - aber einfach mal bei einem Freund klingeln, das würden sie nie: Die modernen Medien und der atemlose Rhythmus unserer Zeit haben das Zusammenleben von Kindern und Jugendlichen fundamental verändert. Warum viele darunter leiden, darum geht es in der Lebenshilfe mit dem Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch.

Ref.: Bernd Hock, Kabarettist, Heilpraktiker für Psychotherapie und hilfebedürftiger Vollblut-Mutmacher Viele Menschen haben Angst, eines Tages hilfsbedürftig zu sein. In der Lebenshilfe sprechen wir mit dem Kabarettisten Bernd Hock, der mit verkürzten Armen auf die Welt kam und daher früh lernen musste, um Hilfe zu bitten. Das ist nicht immer leicht, aber er hat dabei auch viele gute Erfahrungen gemacht. Heute engagiert sich Hock als Therapeut auch dafür, dass wir die Chancen von Hilfsbedürftigkeit wieder neu entdecken - und zwar sowohl aus der Perspektive des Helfers, als auch aus der von Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Ref.: Sr. Teresa Zukic, Autorin und Leiterin Kleine Kommunität der Geschwister Jesu, Weisendorf Wer kann von sich behaupten, jeden Tag seines Lebens mit tiefer Lust zu genießen? Vielleicht die einst als Skateboard fahrenden Nonne bekannt gewordene Schwester Teresa Zukic. Sie tourt wieder durch Deutschland mit ihrem neuesten Vortrag oder besser Lebenszeugnis : „Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Am kommenden Samstag ist sie damit bei radio horeb zu Gast und erzählt, jetzt erst recht, über ihre Leidenschaft für heilsamen Genuss und mehr echte Lebensfreude. Nachdem die auch als „Insta-sister bezeichnete Ordensschwester vor 4 Jahren eine lebensbedrohliche Krebserkrankung überlebt hat, weiß sie noch mehr, worauf es ankommt: die Menschen in ihren Nöten noch besser zu verstehen. Und fängt während der Chemotherapie an, 2 Kochbücher für Leib und Seele zu schreiben zusammen mit ihrem Arzt und Lebensretter, Prof. Dr. Jalid Sehouli von der Berliner Charité. Wie der „Himmel im Mund mit allen Sinnen schmecken kann, erfahren wir von der Hobbyköchin und Mutmacherin in der Lebenshilfe. Übrigens: die ersten beiden Anrufer in der Sendung gewinnen je eines ihrer beiden Kochbücher.

Ref.: Ute Horn, Seelsorgerin und Autorin, Krefeld Zum Pfingstmontag sprechen wir in der Lebenshilfe mit der beliebten Seelsorgerin und Vortragsrednerin Ute Horn. Sie wirbt dafür, uns vom Heiligen Geist führen und umgestalten zu lassen - und uns die Gaben zeigen zu lassen, die der Geist Gottes für jeden ganz persönlich bereithält.

Ref.: Friedemann Alsdorf, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Supervisor, Kitzingen Die Welt erscheint vielen Menschen heute chaotisch. Das Leben verändert sich rasend schnell, wir sind beständig einer Flut von Nachrichten ausgesetzt. In der Lebenshilfe beschreibt der Psychotherapeut Friedemann Alsdorf die Verunsicherung, die das gefühlte Chaos in uns hervorruft, und stellt ihr die biblisch begründete Einfachheit Gottes gegenüber.

Ref.: Pfr. Markus Polders, Kaplan der Werke des Malteserordens in Deutschland, Neuss Viele Christen weltweit finden den Weg zu Gott am leichtesten über Maria. Gerade im Marienmonat Mai drücken sie ihre Liebe zu der stillen und hörenden Mutter Jesu aus, die auch in der schwersten Stunde ihres Lebens aufrecht unter dem Kreuz stand. Pfarrer Markus Polders ist im Marienwallfahrtsort Kevelaer aufgewachsen, hat in Lourdes seine Priesterberufung empfangen und ungezählte Pilgerzüge zu dem Marienerscheinungsort am Fuß der Pyrenäen begleitet. In der Lebenshilfe sprechen wir mit dem Kaplan der Werke des Malteserordens in Deutschland darüber, warum Maria gerade in Leid und Bedrängnis so vielen Menschen Halt schenkt.