In unserem Leben stehen wir Menschen in Beziehung zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und zu Gott. Jeder von uns hat seinen ganz individuellen Lebensweg mit Hoehen und Tiefen. Wir bieten Ihnen praktische Hilfen an zu ihrer Lebensgestaltung in Ehe, Familie und Beruf. Wir suchen mit Ihnen nach Antwo…

Ref.: Dr. Katharina Anna Fuchs, Psychologie-Dozentin an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, Rom, Italien Schon kleine Kinder senken die Augen oder verstecken sich hinter der Mama, wenn sie sich schämen. Doch ab wann kann ein Kind überhaupt schuldig werden und echte Reue empfinden? In der Lebenshilfe schlüsselt die erfahrene Psychologin Prof. Katharina Anna Fuchs für uns die Entwicklung des menschlichen Gewissens auf: Wieviel davon entspringt aus psychologischer Sicht einer echten persönlichen Intuition? Und wie sehr hängt die Gewissensbildung von Eltern und Umgebung ab? Außerdem sprechen wir über das zuletzt viel diskutierte Thema Kinderbeichte. Die promovierte Diplompsychologin Prof. Dr. Katharina Fuchs lehrt an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und befasst sich seit vielen Jahren mit der Prävention unterschiedslicher Arten von Missbrauch (insbesondere geistlicher Missbrauch, sexueller Missbrauch, Gewissensmissbrauch und psychische Gewalt). Darüber hinaus gilt Ihr Interesse der psychischen Gesundheit - insbesondere nach traumatischen Erfahrungen - dem Bereich der Emotionen sowie der menschlichen Ausbildung in der Priester- und Ordensausbildung. Sie gehört mehreren internationalen und kirchlichen Beratungsgremien an, die sich mit Missbrauch und seiner Prävention befassen.

Ref.: Andrea Heck, Regnum Christi, Düsseldorf Unser Herz ist umkämpft - zahllose Alltagssorgen, Ablenkungen und Verführungen ziehen uns von der Liebe Gottes ab. Am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu denken wir mit Andrea Heck von der internationalen katholischen Bewegung "Regnum Christi" darüber nach, wie wir heute ganz konkret die alttestamentliche Weisheit aus dem Buch der Sprichwörter befolgen können: "Mehr als alles hüte dein Herz!" (Spr. 4,23). Andreas Heck ist Ehefrau, Mutter und Juristin. Seit Gründung des ApostelHauses in Ratingen 2019 gehört sie zum Leitungsteam des geistlichen Zentrums. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen bei den Themen Frauenpastoral, Gebet und Charismen. Über die Internetseite toto-store.com verkauft sie zudem handgemachten Schmuck mit christlicher Symbolik.

Ref.: Dr. Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler und Autor, Neuss Sie haben hunderte von so genannten Freunden in den sozialen Netzwerken - aber einfach mal bei einem Freund klingeln, das würden sie nie: Die modernen Medien und der atemlose Rhythmus unserer Zeit haben das Zusammenleben von Kindern und Jugendlichen fundamental verändert. Warum viele darunter leiden, darum geht es in der Lebenshilfe mit dem Erziehungswissenschaftler Dr. Albert Wunsch.

Ref.: Bernd Hock, Kabarettist, Heilpraktiker für Psychotherapie und hilfebedürftiger Vollblut-Mutmacher Viele Menschen haben Angst, eines Tages hilfsbedürftig zu sein. In der Lebenshilfe sprechen wir mit dem Kabarettisten Bernd Hock, der mit verkürzten Armen auf die Welt kam und daher früh lernen musste, um Hilfe zu bitten. Das ist nicht immer leicht, aber er hat dabei auch viele gute Erfahrungen gemacht. Heute engagiert sich Hock als Therapeut auch dafür, dass wir die Chancen von Hilfsbedürftigkeit wieder neu entdecken - und zwar sowohl aus der Perspektive des Helfers, als auch aus der von Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Ref.: Sr. Teresa Zukic, Autorin und Leiterin Kleine Kommunität der Geschwister Jesu, Weisendorf Wer kann von sich behaupten, jeden Tag seines Lebens mit tiefer Lust zu genießen? Vielleicht die einst als Skateboard fahrenden Nonne bekannt gewordene Schwester Teresa Zukic. Sie tourt wieder durch Deutschland mit ihrem neuesten Vortrag oder besser Lebenszeugnis : „Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Am kommenden Samstag ist sie damit bei radio horeb zu Gast und erzählt, jetzt erst recht, über ihre Leidenschaft für heilsamen Genuss und mehr echte Lebensfreude. Nachdem die auch als „Insta-sister bezeichnete Ordensschwester vor 4 Jahren eine lebensbedrohliche Krebserkrankung überlebt hat, weiß sie noch mehr, worauf es ankommt: die Menschen in ihren Nöten noch besser zu verstehen. Und fängt während der Chemotherapie an, 2 Kochbücher für Leib und Seele zu schreiben zusammen mit ihrem Arzt und Lebensretter, Prof. Dr. Jalid Sehouli von der Berliner Charité. Wie der „Himmel im Mund mit allen Sinnen schmecken kann, erfahren wir von der Hobbyköchin und Mutmacherin in der Lebenshilfe. Übrigens: die ersten beiden Anrufer in der Sendung gewinnen je eines ihrer beiden Kochbücher.

Ref.: Ute Horn, Seelsorgerin und Autorin, Krefeld Zum Pfingstmontag sprechen wir in der Lebenshilfe mit der beliebten Seelsorgerin und Vortragsrednerin Ute Horn. Sie wirbt dafür, uns vom Heiligen Geist führen und umgestalten zu lassen - und uns die Gaben zeigen zu lassen, die der Geist Gottes für jeden ganz persönlich bereithält.

Ref.: Friedemann Alsdorf, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Supervisor, Kitzingen Die Welt erscheint vielen Menschen heute chaotisch. Das Leben verändert sich rasend schnell, wir sind beständig einer Flut von Nachrichten ausgesetzt. In der Lebenshilfe beschreibt der Psychotherapeut Friedemann Alsdorf die Verunsicherung, die das gefühlte Chaos in uns hervorruft, und stellt ihr die biblisch begründete Einfachheit Gottes gegenüber.

Ref.: Pfr. Markus Polders, Kaplan der Werke des Malteserordens in Deutschland, Neuss Viele Christen weltweit finden den Weg zu Gott am leichtesten über Maria. Gerade im Marienmonat Mai drücken sie ihre Liebe zu der stillen und hörenden Mutter Jesu aus, die auch in der schwersten Stunde ihres Lebens aufrecht unter dem Kreuz stand. Pfarrer Markus Polders ist im Marienwallfahrtsort Kevelaer aufgewachsen, hat in Lourdes seine Priesterberufung empfangen und ungezählte Pilgerzüge zu dem Marienerscheinungsort am Fuß der Pyrenäen begleitet. In der Lebenshilfe sprechen wir mit dem Kaplan der Werke des Malteserordens in Deutschland darüber, warum Maria gerade in Leid und Bedrängnis so vielen Menschen Halt schenkt.

Ref.: Pfr. Urs-Beat Fringeli, Wallfahrtsseelsorger und Autor, Wolfwil, Schweiz Viele Menschen tun sich schwer, zu vertrauen - zu oft sind sie enttäuscht worden. Wie wir mit Gottes Hilfe die Kraft des Vertrauens neu entdecken und dadurch Heilung erfahren können - darum geht es in der Lebenshilfe mit dem Seelsorger und vielfachen Schweizer Buchautor Urs-Beat Fringeli.

Ref.: Michael Stahl, Bopfingen (Ostalbkreis bei Nördlingen)

Ref.: Christina Zumdieck, Missbrauchsopfer, Autorin, Therapeutin Sexueller Missbrauch hinterlässt Wunden fürs Leben. Wer als Kind oder Jugendlicher im kirchlichen Kontext missbraucht wurde, geht in aller Regel auf Abstand zur Kirche. Enttäuschung und Vertrauensverlust sind groß - oft weckt allein das kirchliche Ambiente die Erinnerungen an das alte Trauma. Christina Zumdieck ist als Kind über Jahre von einem Priester sowohl sexuell als auch geistlich missbraucht worden, und dennoch hat sie einen Weg der Heilung mit und in der Kirche gesucht. Außer dem Gebet und den Sakramenten hat sie aber auch therapeutische Hilfe in Anspruch genommen. Inzwischen gibt Christina Zumdieck ihre Erfahrungen auch als Therapeutin an andere Betroffene weiter. Was ihr geholfen hat, um heute im Frieden mit ihrer Geschichte zu sein, das erzählt die Autorin uns in der Lebenshilfe.

Ref.: Dr. Béatrice Zahn, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und integrativer Coach Auch tiefgläubige Menschen können psychisch erkranken. Das ist kein Zeichen für mangelndes Gottvertrauen, sagt die Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Béatrice Zahn. Auch wenn einem das in manchen christlichen Kreisen vielleicht unterstellt wird. In der Lebenshilfe gibt Dr. Zahn eine Orientierungshilfe: Wo bekomme ich professionelle Hilfe? Wie finde ich heraus, ob ein Therapeut zu mir passt? Und wie kann ich sichergehen, dass mein Glaube in der Therapie auch ernst genommen wird?

Ref.: Andrea Varga, Autorin und langjährige Bereitschaftspflegemutter, Weil am Rhein Familie Varga hatte noch Platz in ihrem Haus und ihrem Herzen - so hat sie fünfzehn Jahre lang Pflegekindern ein vorübergehendes Zuhause gegeben. Insgesamt 13 kleine Kinder waren für einige Wochen oder auch einige Jahre Teil ihrer Familie. In der Lebenshilfe erzählt Andrea Varga von ihren Erfahrungen als Bereitschaftspflegemutter: von den Herausforderungen und der schönen Aufgabe, Kindern mit einem schweren Start ins Leben etwas von Gottes Liebe mit auf den Weg zu geben.

Ref.: Andi Weiss, Liedermacher, Logotherapeut, Autor, München Das Leben ist kein Spaziergang - jeder von uns hat irgendwelche Schrammen oder Beulen an der Seele abgekommen. Und gerade in unserer Zeit ist die seelische Not groß: Viele Menschen fühlen sich einsam und ohnmächtig gegenüber einem Leben, das über sie hinwegzurollen scheint. In der Lebenshilfe ist unser Gast der Liedermacher und Logotherapeut Andi Weiss. Durch seine Arbeit als Therapeut erlebt er das Leiden des modernen Menschen ganz aus der Nähe. Aber er beobachtet auch immer wieder, wie in der Beziehung mit Jesus Menschen sich angenommen und geliebt erfahren und dadurch viel tiefer geheilt werden, als das allein durch Psychologie und Medizin möglich wäre.

Ref.: Pastor Norbert Rose, Autor, Seminarleiter für Demenz- und Sterbebegleitung Ein an Demenz erkrankter Mensch hat noch viel Wissen, nur kann sein Gehirn dieses Wissen aufgrund der Krankheit nicht mehr erreichen. Klänge, Düfte und Berührungen können ihm helfen, das Gehirn zu aktivieren und Erinnerungen zu wecken. Norbert Rose ist evangelischer Pastor und Seminarleiter für Demenz- und Sterbe-Begleitung. In der Lebenshilfe gibt er Tipps, wie bei Demenzkranken durch das Ansprechen aller Sinne die Lebensqualität gesteigert werden kann.

Ref.: Peggy Paquet, Therapeutin für Logotherapie und Liebevolle Zwiesprache, Germering Weiblicher Narzissmus ist oft gut getarnt: Hinter Charme, Hilfsbereitschaft und scheinbarer Empathie verbergen sich nicht selten Kalkül, Manipulation und ein starkes Bedürfnis nach Bewunderung und Kontrolle. In der Lebenshilfe beschreibt die Logotherapeutin Peggy Paquet die Muster, anhand derer die narzisstischen Strukturen dennoch klar zu erkennen sind. Dabei erklärt sie auch, wie man die Dynamiken verstehen und sich vor destruktivem Verhalten schützen kann.

Ref.: Vivian König, Ausbilderin für Dunstan Babysprache und Leiterin „Zwergensprache GmbH, Markranstädt (Landkreis Leipzig) Die "Baby-Flüsterin" Wie Eltern die Sprache ihrer Babys lernen können, erklärt die Ausbilderin für die Dunstan Babysprache, Vivian König Junge Eltern fühlen sich mit einem Neugeborenen oft völlig überfordert: Das Baby schreit, und man weiß nicht: Hat es Schmerzen? Ist es hungrig? Oder müde? Die australische Musikerin Priscilla Dunstan hat entdeckt, dass Babys in aller Welt ihre Bedürfnisse mit bestimmten Lauten ausdrücken. Und dass man nur gut zuhören muss, um zu verstehen, was sie uns sagen wollen. Wie das geht, das erklärt uns die Dunstan-Ausbilderin Vivian König in der Lebenshilfe. Denn wenn Eltern und Geschwister lernen, Babys Sprache zu entschlüsseln, dann kommt schnell mehr Ruhe in die Familie - weil es viel leichter fällt, dem Baby das zu geben, was es wirklich braucht. Mehr Infos: www.dunstanbabysprache.com & www.zwergensprache.com

Ref.: Tobias Ain, Zeugen Jehovas-Aussteiger und Gründer der online-Plattform „betesda-hilft.de", Wisch (im Kreis Plön in Schleswig-Holstein) Die Zeugen Jehovas bezeichnen sich selbst als Christen - für die Kirche sind sie eine religiöse Sondergemeinschaft mit problematischen Zügen. Tobias Ain war 27 Jahre bei den Zeugen Jehovas, auch in leitender Funktion. Als Ältester und hauptamtlicher Prediger bemühte er sich um ein vorbildliches Leben und sprach Urteile über andere Mitglieder. Heute bietet Tobias Ain Hilfen für den Ausstieg an. In der Lebenshilfe beschreibt er Lehre, Lebensweise und Struktur einer Gemeinschaft, die ihre Mitglieder mit exklusiven Heilsversprechen und einem engen sozialen Gefüge an sich bindet. Gleichzeitig beschreibt er die grundlegenden Unterschiede zum Christentum und zeigt Wege für den Ausstieg auf. Ausstiegshilfe: Betesda hilft - Betesda hilft https://betesda-hilft.de/

Ref.: Dr. Georg Bollig, Leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Helios Klinikum Schleswig, Initiator der Letzte Hilfe-Kurse Der Tod ist für Normalsterbliche ein fremder Geselle geworden. Und je mehr er uns fremd wird, desto mehr macht er Angst. Dr. Georg Bollig hat deshalb als Palliativmediziner - analog zu den verbreiteten Erste-Hilfe-Kursen - einen Kurzkurs zur "Letzten Hilfe" entwickelt. Er sagt: "Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen." In der Lebenshilfe vermittelt Dr. Bollig in drei Teilen die wichtigsten Grundzüge dieses Wissens für eine liebevolle Begleitung von Sterbenden. In der dritten und letzten Folge sprechen wir mit dem Arzt darüber, wie der Abschied von einem geliebten Menschen auf würdige und ganz persönliche Weise gestaltet werden kann.

Ref.: Theresa Miniarti Fehlner, Adoptivkind aus Indonesien Adoptivkinder sind überdurchschnittlich oft von psychischen Belastungen betroffen, etwa von Depressionen oder Lernschwierigkeiten. Denn selbst wenn sie liebevolle Adoptiveltern haben, so bleibt doch das frühkindliche Trauma der Trennung von der leiblichen Mutter. Manchmal sehen die Kinder auch einfach sehr anders aus als ihre neue Familie oder haben völlig andere Begabungen und Interessen, weshalb sie sich nie ganz dazugehörig fühlen. Theresa Miniarti Fehlner wurde aus Indonesien von einem deutschen Paar adoptiert, auch ihre beiden Geschwister sind Adoptivkinder. In der Lebenshilfe beschreibt sie ihre persönliche Identitätssuche und die besonderen Herausforderungen, denen Adoptivkinder und ihre Eltern sich stellen müssen. Ohne den Glauben an Gott, sagt sie, hätte sie niemals so versöhnt ihren Platz im Leben gefunden.

Ref.: Nelli Georg-Walter, Mutter geworden nach VergewaltigungRef.: Tochter Delia Nelli Georg-Walter war erst 17, als sie vergewaltigt wurde. Sie stand unter Schock und wusste gleichzeitig sofort: Ich bin schwanger. Abzutreiben war für die junge Christin keine Option. Also flehte sie Gott um Hilfe an - und wurde von einer tiefen Liebe zu ihrem Kind erfüllt. Inzwischen liegt diese dramatische Zeit 20 Jahre zurück, doch Nelli Georg-Walter hat jetzt den Auftrag gespürt, ihre Geschichte öffentlich zu machen. In der Lebenshilfe erzählt sie uns gemeinsam mit ihrer Tochter Delia von ihrer ganz besonderen Mutter-Tochter-Beziehung und von der wunderbaren Heilung ihrer beider Wunden.

Ref.: Eva-Maria Admiral, Schauspielerin und Autorin, Österreich Wer nicht vergeben kann, der trägt ein Giftfass mit sich herum, welches das ganze Leben mit Bitterkeit überschwemmen kann. Die Schauspielerin Eva-Maria Admiral hat immer wieder erfahren, welche heilende Kraft Vergebung hat. In der Lebenshilfe sprechen wir mit ihr über konkrete Schritte hin zu einer Vergebung, die wirklich von Herzen kommt.

Ref.: Dr. Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler und Autor, Neuss Man lebt nur einmal, und zwar nach vorne. In der Lebenshilfe beschreibt der Pädagoge Dr. Albert Wunsch die Versuchung, im Hadern mit verpassten Gelegenheiten stecken zu bleiben. Dabei schlägt er eine Haltung vor, bei der man aus dem Vergangenen lernt, aber dennoch beherzt vorwärts gehen kann.

Ref.: P. Christoph Kreitmeir OFM, Klinikseelsorger und Autor

Ref.: Dr. Ricardo Febres Landauro, Missionar und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Ostern ist das Fest des Lebens. Dieses neue Leben will Gott jedem von uns schenken. Wie das geschehen kann - dass wir selbst zu einer neuen Schöpfung werden - darum geht es in der Lebenshilfe mit dem Psychiater und Missionar Dr. Ricardo Febres Landauro. Ricardo Febres Landauro ist Christ, Ehemann, achtfacher Vater und Arzt. Gemeinsam mit seiner Frau Janine hat er das Missionsportal Feuerstrom initiiert. Mit Schulungen in Jüngerschaft und Nachfolge möchten sie vor allem katholischen Gläubigen helfen, Ihren Glauben zu verstehen und authentisch Jesus zu verkünden.

Ref.: Claus Stegfellner, Heilpraktiker für Psychotherapie und Gestalttherapeut, München Am Karsamstag liegt Jesus im Grab. Aber wie beim Weizenkorn ist sein Tod der Beginn eines neuen Lebens. In der Lebenshilfe denken wir mit dem Theologen und Heilpraktiker Claus Stegfellner darüber nach, warum Loslassen ein wenig wie Sterben ist - und wie unser Klammern und Festhalten allzu oft neues Leben verhindert.

Ref.: Julia Netzmacher, Autorin und unabhängige Aromaberaterin Gesalbt mit Myrrhe ein Duft, der durch die Jahrtausende trägt. Schon in der Heiligen Schrift begegnet uns Myrrhe als kostbares Geschenk neben Gold und Weihrauch ein Symbol von tiefer Bedeutung: für Hingabe, für Heilung, aber auch für Leid und Vergänglichkeit. Gerade in der Karwoche gewinnt diese Bedeutung eine besondere Tiefe. Myrrhe ist ein kostbares Harz eines unscheinbaren Strauches, das durch Einschnitte gewonnen wird - ein faszinierendes Zusammenspiel von Verletzung und Heilung. Ein Bild, das sich in der Passion widerspiegelt und über den Schmerz hinausweist. In der Lebenshilfe sprechen wir mit der Autorin und Aromaberaterin Julia Netzmacher über die biblische Symbolik der Myrrhe und die Verwendung von ätherischen Ölen im Alltag.

Ref.: DDr. Boris Wandruszka, Philosoph, Arzt und Psychotherapeut, Freiburg im Breisgau Er ist seit seiner Kindheit chronischer Schmerzpatient. Das intensive persönliche Leiden hat bei Boris Wandruszka dazu geführt, dass er sich als Mediziner, Philosoph und Christ intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Zum Beginn der Karwoche nimmt uns der Verfasser der "Philosophie des Leidens" mit in seine tiefen Erkenntnisse zu der uralten Frage: Wie kann Gott gut sein, wenn wir leiden müssen? "Wer das Leiden versteht, wirklich tief bis in seine letzten Gründe versteht, der hat die Chance, damit richtig, d. h. lebensförderlich, umzugehen." (Dr. Boris Wandruszka, Philosophie des Leidens)

Ref.: Sonja Theresia Hoffmann OFS, Logo- und Traumatherapeutin, Sonja Theresia Sanftmütigkeit und Friedfertigkeit sind hohe christliche Ideale. Deshalb fällt es Christen besonders schwer, sich einzugestehen, dass sie in eine Gewaltspirale geraten sind - entweder als Opfer oder als Täter. Die Logo- und Traumatherapeutin Sonja Theresia Hoffmann hat in ihrem Berufsleben festgestellt, dass zum Beispiel auch in praktizierenden christlichen Familien Gewalt durchaus immer wieder Thema ist. Oft ist es allerdings die Scham, die verhindert, dass ernsthaft Hilfe gesucht wird. Frau Hoffmann zeigt in der Lebenshilfe auf, wie Gewalt entsteht und was im Fall der Fälle unternommen werden kann.

Ref.: Josef Müller, Bestsellerautor ("Ziemlich bester Schurke") und Redner, Fürstenfeldbruck bei München Warum werde ich nicht geheilt?! Josef Müller sitzt seit seinem 17. Lebensjahr im Rollstuhl. In der Lebenshilfe sagt er uns, wie er als Christ mit Schmerzen und Krankheit umgeht. Von Jesus haben wir gelernt, dass Gott unser liebender Vater ist. Aber schaut ein guter Vater tatenlos zu, wenn wir leiden müssen? Schließlich hat Gott unzählige Male gezeigt, dass er auch schwere Krankheiten heilen kann. Der Missionar und Autor Josef Müller sitzt seit seinem 17. Lebensjahr im Rollstuhl und hat immer wieder mit Operationen, Entzündungen und Schmerzen zu tun. In der Lebenshilfe beschreibt er uns, wie er mit diesen dauernden Herausforderungen als gläubiger Christ umgeht.

Ref.: Dr. Christel Manske, Hirnforscherin, Psychologin, Pädagogin und Autorin, Hamburg Die Hirnforscherin und Pädagogin Dr. Christel Manske ist davon überzeugt, dass kein Kind von Natur aus behindert ist: Würden die Erwachsenen sie korrekt in ihren Entwicklungsschritten begleiten, dann könnten auch Kinder mit Downsyndrom oder Autismus sich viel besser im ganz normalen Leben zurechtfinden. In der Lebenshilfe beschreibt uns die renommierte Wissenschaftlerin, wie sie seit vielen Jahrzehnten durch eine fundierte Frühförderung Kinder mit einer geistigen Beeinträchtigung fit für die Schule macht.

Ref.: Marco Blumenreich, Therapeut und Überlebenskünstler, Wien, Österreich Entscheide dich, zu vergeben! Marco Blumenreich beschreibt, wie er trotz schwerer Misshandlungen vergeben konnte - und warum Vergebung notwendig ist, um innerlich frei zu werden. Marco Blumenreich wurde als Kind von seinen Adoptiveltern geschlagen, eingesperrt und mit dem 16. Geburtstag für die Tür gesetzt. Obwohl er praktisch blind war. Fortan führte sein Weg durch Obdachlosigkeit, Heime und Psychiatrie. Es war nicht zuletzt sein vertrauensvoller Glaube, der ihm schließlich geholfen hat, mehrere Ausbildungen abzuschließen und heute als Therapeut anderen Menschen in Not zu helfen. In der Lebenshilfe sagt Marco Blumenreich uns, warum dabei die Vergebung so wichtig war - und wie man wirklich vergeben kann.

Ref.: Dr. Georg Bollig, Leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Helios Klinikum Schleswig, Initiator der "Letzte Hilfe-Kurse" Der Tod ist in unserer modernen Gesellschaft an den Rand gedrängt worden. Und je mehr er uns fremd wird, desto mehr macht er Angst. Dr. Georg Bollig hat deshalb als Palliativmediziner - analog zu den verbreiteten Erste-Hilfe-Kursen - einen Kurs zur "Letzten Hilfe" entwickelt. Er sagt: "Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen." In der Lebenshilfe vermittelt Dr. Bollig in drei Teilen die wichtigsten Grundzüge dieses Wissens für eine liebevolle Begleitung von Sterbenden. Im zweiten Teil geht es darum, wie am Lebensende Schmerzen, Atemnot und weitere körperliche Leiden gelindert werden können.

Ref.: Maria Hausner, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Diplom-Pädagogin Erzieher und Lehrer beklagen, dass die Atmosphäre unter Kindern insgesamt härter und gefühlloser geworden ist. Die Kinder- und Jugendlichentherapeutin Maria Hausner sieht eine wichtige Ursache dafür in dem stetig wachsenden Medienkonsum bei abnehmender gesunder Bindung an die Eltern. Aber wie können Eltern inmitten von einem übermächtig scheinenden Sog von Medien und Peergroups eine vertrauensvolle Verbindung zu ihren Kindern halten? Darum geht es in der Lebenshilfe heute. Maria Hausner betont, dass diese gesunde Eltern-Kind-Bindung von den ersten Lebensjahren an aufgebaut wird und vor allem Zweierlei braucht: Zeit und Energie. Sie beschreibt, wie eine stabile Bindung zwischen Eltern und Kindern entsteht und wie man sie auch in den Stürmen des Alltags halten kann. Außerdem ermutigt sie Eltern, sich von den Erwartungen, die von allen Seiten auf sie einprasseln, nicht entmutigen zu lassen, und wieder beherzter auf die eigentlichen Grundbedürfnisse von Kindern einzugehen.

Ref.: Ado Greve, Bibellehrer und Autor, Fürstenfeldbruck Der biblische Kaleb war kein angepasster Typ. Er war einer der Kundschafter, die Mose in das Land Kanaa sandte - und er beurteilte die Lage aus der Perspektive Gottes: Weder ließ er sich von der Meinung der Mehrheit leiten, noch von den Umständen. Vielmehr bemühte er sich stets darum, den Willen Gottes zu erkennen und zu tun - und das war in seiner Situation gewiss nicht einfach. In der Lebenshilfe denken wir mit dem Bibellehrer und Autor Ado Greve darüber nach, was wir heute von Kaleb lernen können.

Ref.: Walter Nitsche, Arbeitsgemeinschaft seelsorgerlicher Beratung e.V. Vergebung ist keine Kleinigkeit - manchmal scheint sie gar unmöglich. Wem echtes Unrecht angetan wurde und wer unter jemandem wirklich gelitten hat, der wird nicht einfach "Schwamm drüber" sagen können. Aber das ist es auch nicht, was Jesus mit Vergebung meint, betont Walter Nitsche. Warum Vergebung ein ganzheitlicher Prozess ist und welche Schritte dafür getan werden können, das erläutert der erfahrene Seelsorger in der Lebenshilfe.

Ref.: Alexander Egger, Motivationstrainer und High Performance Coach, St. Gilgen, Österreich Disziplin galt lange als ein Relikt aus finsteren, obrigkeitshörigen Zeiten. Doch inzwischen zieht man die gute alte deutsche Tugend wieder aus der verstaubten Schublade - vor allem wenn es um Selbstregulierung und Fokus geht. Vielleicht weil die Folgen von mangelnder Disziplin in Familie, Schule und Arbeitswelt so deutlich zu spüren sind? Alexander Egger weiß als Motivationstrainer, dass ohne ein gewisses Maß an Disziplin keine echten Ziele zu erreichen sind. Das merken wir ja auch jetzt in der Fastenzeit. Wofür in unserer Zeit Disziplin wichtig ist - und wie man sie erlangen kann, das sagt er uns in der Lebenshilfe.

Ref.: Dr. Georg Bollig, Leitender Oberarzt für Palliativmedizin am Helios Klinikum Schleswig, Initiator der "Letzte Hilfe-Kurse" Der Tod ist für uns Normalsterbliche ein fremder Geselle geworden. Und je mehr er uns fremd wird, desto mehr macht er Angst. Dr. Georg Bollig hat deshalb als Palliativmediziner - analog zu den verbreiteten Erste-Hilfe-Kursen - einen Kurzkurs zur "Letzten Hilfe" entwickelt. Er sagt: "Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden, der dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen." In der Lebenshilfe vermittelt Dr. Bollig in drei Teilen die wichtigsten Grundzüge dieses Wissens für eine liebevolle Begleitung von Sterbenden. Im ersten Teil erfahren wir erst einmal, was beim Sterben genau im Körper passiert.

Ref.: Peggy Paquet, Therapeutin für Logotherapie und Liebevolle Zwiesprache, Germering Angststörungen gelten inzwischen als regelrechte Volkskrankheit. Millionen Deutsche sind jedes Jahr davon betroffen, vor allem Frauen. In der Lebenshilfe sprechen wir mit der Logotherapeutin Peggy Paquet Pakee über ein beklemmendes Lebensgefühl, das zu völliger Antriebslosigkeit, körperlicher Erschöpfung und dem Verlust der Lebensfreude führen kann. Peggy Paquet macht Mut: Die Angst muss nicht das letzte Wort haben!

Ref.: Eva-Maria Admiral, Schauspielerin und Autorin Angst und Sorgen sind regelrechte Krafträuber. Doch die meisten Gefahren, die ein Mensch jahrelang befürchtet, treten nie ein! Dennoch gehören Ängste zum Leben dazu. Die Schauspielerin Eva-Maria Admiral hat selbst lange unter Selbstzweifeln gelitten, verbunden mit der Angst, zu versagen. Doch an der Hand Gottes hat sie gelernt, kreativ mit Angst und Sorgen umzugehen. Wie, das verrät sie uns in der Lebenshilfe. Eva Maria Admiral wirkt als freie Schauspielerin in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit Soloprogrammen wie etwa mit dem Bestseller von Éric-Emmanuel Schmitt Oskar und die Dame in Rosa. Außerdem bietet sie international Seminare und Workshops zu zahlreichen Themen an, wie Stimmtraining, Medien oder Selbstannahme.

Ref.: Sandra Geissler, Autorin und fünffache Mutter, Nierstein

Ref.: Sr. Teresa Zukic, Autorin, Weisendorf Freude, die trägt! Schwester Theresa Zukic war schwer krank. Heute ermutigt sie Menschen, sich den Herausforderungen des Lebens mit Zuversicht zu stellen. - und mit einer guten Prise Humor. Schwester Teresa Zukic versprüht pure Lebensfreude - ganz besonders, seit sie dem Tod von der Schippe gesprungen ist. 2020 machte sie ihre schwere Krebserkrankung öffentlich, es sah nicht gut für sie aus. Aber die 60-Jährige überlebte. In der Lebenshilfe ermutigt die dynamische Ordensfrau, sich auch und gerade im Alter den Herausforderungen des Lebens zu stellen und positiv nach vorne zu schauen. Denn Sr. Teresa stellt fest, dass ihre innere Freiheit mit den Jahren sogar zugenommen hat, und verrät auch eines ihrer Geheimnisse: Mit Humor lassen sich Herausforderungen wie Alter und Krankheit, aber auch unsere immer komplexere Welt viel besser meistern.