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Der Atem ist der Anker der Achtsamkeit, der hilft, uns in der Gegenwart zu zentrieren. Manchmal ist er auch das, was die Seeleute einen "Treibanker" nennen. Entnommen aus: Christophe André "Die schöne Kunst des Innehaltens.", Kailash Verlag, München 2012
Hinweis: Redaktionsschluss für diese Folge war am Dienstagabend, 5. Mai. In der Nacht auf Mittwoch hat Donald Trump angekündigt, dass er "Project Freedom" pausieren will. Die Strasse von Hormuz ist das Nadelöhr der Weltwirtschaft und seit über zwei Monaten herrscht hier Stillstand. Mehr als 2000 Schiffe und 20000 Seeleute sitzen fest. Mit dem Start von "Project Freedom" versucht US-Präsident Donald Trump nun, die Blockade zu durchbrechen und die festsitzenden Schiffe unter militärischem Schutz aus dem persischen Golf zu leiten. Doch er könnte damit den Krieg eher verschärfen. Denn die US-Marine hat trotz ihrer Übermacht Schwierigkeiten, die Sicherheit der Handelsrouten zu garantieren und der Iran reagiert bereits mit Drohnenangriffen Handelsschiffe auf die Emirate. Gast: Jonas Roth, Nahost-Redaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findest du Infos zu den laufenden Entwicklungen rund um den Iran-Krieg: https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-trump-verkuendet-verlaengerung-der-waffenruhe-im-libanon-um-drei-wochen-israels-militaer-meldet-abschuss-von-raketen-aus-libanon-ld.1920292 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus: https://abo.nzz.ch/25077808-2/
Die USA wollen ab heute Handelsschiffen dabei helfen, die Straße von Hormus zu passieren. Seit Kriegsbeginn zwischen den USA, Israel und dem Iran sind zahlreiche Schiffe und Seeleute im Persischen Golf festgesetzt, vor allem auf Öl- und Gastankern │ Das deutsche Minenjagdboot "Fulda" soll am Mittag den Marinestützpunkt Kiel in Richtung Mittelmeer verlassen - für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus│ Großbritannien will sich an 90 Milliarden Euro Kredit der EU für die Ukraine beteiligen. │ In den Ferienorten am Schwarzen Meer geht giftiger Regen nieder. │
Warum der Mai Maria gewidmet ist: Historische Wurzeln des Marienmonats Junge Menschen als Pflegefachkraft: Azubis berichten, was sie zur Pflege motiviert. Zwischen Werther- und Papageno-Effekt: Wie verantwortungsvolle Berichterstattung Leben schützen kann. Ein Jahr Schweigen auf Wanderschaft: Künstler Daniel Beerstecher durchquert Deutschland – ohne Worte. Würzburg wird Treffpunkt der Gläubigen: Der Katholikentag lädt mit über 900 Programmpunkten zum Mitmachen ein. Wenn Gefühle Achterbahn fahren: Verliebt sein bringt Herz und Körper in Aufruhr Früh helfen, Zukunft schenken: Die Heilpädagogische Tagesstätte in Ingolstadt feiert 50 Jahre Unterstützung für Kinder. Gebete gehen um die Welt: Gespendete Rosenkränze begleiten Seeleute auf allen Meeren. Durch die Sendung führt Bernhard Löhlein
Folge 306 | Interview mit Micha Lamaack: Freunde für Seeleute – Hoffnung aus dem Hamburger HafenMicha ist in einem spannenden Missionsfeld tätig. Er geht auf die Schiffe im Hamburger Hafen, um dort den Seeleuten die frohe Botschaft von Jesus Christus zu erzählen.Rundbrief-Anmeldung:https://tally.so/r/GxxBBpProfil bei der Allianz Mission:https://www.allianzmission.de/mitarbeiter/lydia-und-micha-lamaack/E-Mail-Adresse:micha.lamaack@allianzmission.deKurzvideo zur Hafenmission in Hamburg:https://www.youtube.com/watch?v=d_NlpjG_8c8&t=52s&ab_channel=PastorMartinOttoSCFSDiese Folge wurde durch Spenden ermöglicht. Wir danken für Deine Unterstützung: https://www.sw-radio.com/spenden.htmlHinterlasse uns gerne deine Kommentare und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden. Außerdem findest du viele weitere spannende Interviews, Predigten und ähnliches in dem Podcast deep talk. Im Linktree kannst du auswählen, auf welchem Wege du deep talk hören möchtest (Spotify, Telegram, Segenswelle-App...): https://linktr.ee/segenswelle_deeptalk Wenn du uns ein Feedback geben möchtest oder Anregungen hast, dann kontaktiere uns gerne: WhatsApp +49 5231 500 59 88 Telegram https://t.me/SegenswelleInstagram https://www.instagram.com/segenswelle... E-Mail: deeptalk@segenswelle.de Für mehr Informationen zu Radio Segenswelle besuche gerne unsere Website https://www.segenswelle.de
In dieser Folge ist AIDAradio Moderatorin Theresa von Tiedemann in der Deutschen Seemannsmission in Hamburg Altona zu Gast. Dort erfährt sie was es damit auf sich hat, welche lange Geschichte die Seemannsmission hat und was Seeleute dort vorfinden. Ein Ort an dem sie ihre Seele baumeln lassen können.
In diesem Podcast diskutieren Marco Herack und Jens aktuelle geopolitische und finanzielle Themen, darunter die Versorgungslage der Seeleute am Golf, die Schließung der Schweizer Privatbank EMBEA durch die FINMA und die Rolle der Schweiz im internationalen Finanzsystem. Die Diskussion bietet tiefgehende Einblicke in geopolitische Spannungen, Finanzkriminalität und die Hintergründe der Schweizer Bankenwelt. In diesem Podcast-Teil diskutieren Marco Herack und Jens aktuelle Entwicklungen in den Finanzmärkten, die wirtschaftliche Lage in Vietnam, die Auswirkungen des Ölpreisanstiegs und mögliche Maßnahmen der vietnamesischen Regierung. Zudem werden interessante Einblicke in die politische Situation in Ungarn und die Bedeutung von ausländischem Kapital für die vietnamesische Wirtschaft gegeben. (Zusammenfassung Riverside AI)
Monatelang ist Estela Lolon mit ihren drei Kindern auf sich allein gestellt, während ihr Mann als Tellerwäscher auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet. Im Podcast erzählt Andreas Babst wie Estela als philippinische Seemannsfrau Alltag, Kinderbetreuung, Nachtschichten und Fernbeziehung gleichzeitig bewältigt. Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, finanzielle Hoffnungen, Misstrauen, digitale Nähe per Kamera und die emotionale Belastung, wenn Partner über Monate getrennt leben. Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Antonia Moser Den Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/philippinen-die-maenner-fahren-zur-see-die-frauen-organisieren-sich-online-ld.1927801). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
Hallihallo. Die Gretchenfrage des Tages ist ja: Wenn der Ölpreis sinkt, warum gehen dann nicht auch Spritpreise wieder runter? Mehr dazu hört ihr in dieser Folge. Viel Spaß, TanjaWas war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Ole Wackermann und Tanja Richter werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten heute mit Tanja Richter am Mittwoch, 08.April 2026+++WAFFENRUHE IM IRAN: WIE REAGIEREN NORDDEUTSCHE REEDER+++Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat die zweiwöchige Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA als wichtiges Signal für die im Golf festsitzenden Seeleute bezeichnet. Die Ölpreise sind gesunken. Ob nun auch die Spritpreise sinken und mehr berichtet Reporterin Jenny Witt. Mehr dazu: https://www.ndr.de/iranreax-100.html Mehr dazu: https://www.tagesschau.de/spritpreise-oelpreis-adac-tankstellen-100.html +++ENTGLEISTER U2-ZUG IN BILLSTEDT WIRD NACH WOCHEN GEBORGEN+++Vor elf Wochen war in Hamburg am Bahnhof Billstedt ein Zug der Linie U2 entgleist. In der Nacht zu Mittwoch hat die Bergung von zwei Waggons begonnen, die komplett demontiert werden müssen. Wie das abläuft und worauf sich Anwohnerinnen und Anwohner einstellen könnt, berichtet Polizeireporter Ingmar Schmidt. Mehr dazu: https://www.ndr.de/ubahn-146.html +++FALSCHE ATTESTE WÄHREND CORONA? HAMBURGER ARZT STEHT VOR GERICHT+++Die Maskenpflicht während der Corona-Pandemie war und ist noch immer umstritten. In Hamburg steht nun ein Arzt vor Gericht. Er soll damals falsche Atteste erteilt haben. Mehr dazu: https://www.ndr.de/prozess-corona-100.html +++SCHÜSSE IN BARMBEK: POLIZEI SUCHT ZEUGENMitten in einem Wohngebiet sind am Dienstagabend in der Dieselstraße in Barmbek plötzlich Schüsse gefallen. Doch von den Tatpersonen fehlt noch jede Spur. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls und hat erste Ermittlungsergebnisse veröffentlicht. Mehr dazu: https://www.ndr.de/barmbek-128.html Du hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcast findest du unter www.ndr.de/hamburgheute
Die im Persischen Golf festsitzenden deutschen Schiffe müssten durch Sicherheitsvorkehrungen geschützt werden, sagt Irina Haesler, Verband Deutscher Reeder. Die Situation sei für die Seeleute eine hohe Belastung. Es brauche sichere Transits. Von WDR 5.
Die Blockade der Strasse von Hormus hindert zahlreiche Schiffe am Auslaufen aus dem persischen Golf. Damit stecken Güter oder Energierohstoffe in Milliardenhöhe fest - und vor allem auch unzählige Seeleute auf den Schiffen. Deren Situation verschärft sich zusehends.
Mehr als 3.000 Schiffe, rund 20.000 Seeleute – eingeschlossen im Persischen Golf. Der Iran hat die Straße von Hormus gesperrt und beschießt jeden Frachter, der die Durchfahrt wagt. Was bedeutet das für die internationale Handelsschifffahrt? Was heißt das für Lieferketten und Frachtraten weltweit? Und wie trifft das am Ende die Verbraucherpreise in Deutschland? Darum geht es in dieser Ausgabe des Hafenkonzert-Podcasts.Kerstin von Stürmer und Dietrich Lehmann fragen nach bei denen, die an den Schaltstellen sitzen: beim Verband Deutscher Reeder, beim Schifffahrtsanalyst Jan Tiedemann vom Branchendienst Alphaliner, beim Präsidenten des Welthafenverbands und bei Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard. Dazu gibt es Einblicke in die Lage der festsitzenden Kreuzfahrtschiffe – und in die Situation der Besatzungen, die in einem Kriegsgebiet ausharren müssen, ohne Perspektive auf Abfahrt.Ein weiteres Thema: der rasant steigende Ölpreis und was dahinter steckt – von Raffineriekapazitäten bis hin zu gelockerten Russland-Sanktionen. ⚓ Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Rund 20.000 Seeleute sitzen fest, 3.200 Schiffe: Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist um 95 Prozent zurückgegangen. Mehr als 20 Schiffe meldeten seit Kriegsbeginn Angriffe oder Sicherheitsvorfälle.
Die Grippesaison neigt sich dem Ende zu. Die Bilanz in verschiedenen Regionen zeigt, dass der Impfstoff diesen Winter besonders früh aufgebraucht war. Und: · Die Ukraine muss weiter auf ein EU-Hilfspaket über 90 Milliarden Euro warten. Ungarn blockiert den Kredit weiterhin. Dafür gibt es scharfe Kritik, unter anderem aus Deutschland. Die Blockade sei ein grober Verstoss gegen die Loyalität. Hintergrund ist ein Streit zwischen Ungarn und der Ukraine wegen einer Öl-Pipeline. · Wegen des Iran-Kriegs sitzen derzeit rund 20'000 Seeleute in der Strasse von Hormus fest. Die Weltschifffahrtsorganisation der UNO sagt, sie arbeite nun an Evakuierungsplänen. Dafür brauche es aber die Hilfe aller relevanten Länder. Derweil gehen die Angriffe zwischen dem Iran und Israel weiter. · Im Kanton Genf sind sogenannte Burkinis in öffentlichen Badeanstalten künftig faktisch verboten. Ein neues Gesetz erlaubt nur noch Badeanzüge, die maximal knielang sind und die Arme frei lassen. · Die Band Hecht ist grosse Gewinnerin bei den Swiss Music Awards: Sie holt gleich vier Trophäen, unter anderem die Preise für die beste Band und den besten Song.
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Wie sieht der Arbeitsalltag einer Lotsin auf dem Nord-Ostsee-Kanal aus, welche Anforderungen bringt der Beruf mit sich und wie kommt man heute überhaupt in die Lotsenausbildung? Darüber spricht Miriam Schlüter in der aktuellen Folge des HANSA Podcasts. Sie ist Seelotsin auf dem Nord-Ostsee-Kanal und war die erste weibliche Lotsin in ihrem Revier. Miriam Schlüter erläutert darin ausführlich, wie die Lotsenbrüderschaft NOK 1 aufgestellt ist und welche Weichen gestellt wurden. Im Gespräch geht es um den Verkehr auf der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, um Verantwortung und Kommunikation an Bord sowie um den eigenen Berufsweg in eine nach wie vor stark männerdominierte Branche. Schlüter beschreibt den Lotsenberuf als anspruchsvolle nautische Aufgabe mit hoher Verantwortung. Die Seelotsen auf dem Nord-Ostsee-Kanal, mitunter auch scherzhaft als „Grabenfahrer“ bezeichnet, übernehmen dabei weit mehr als reine Streckenbegleitung. Auf dem NOK gehe es nicht nur darum, Schiffe sicher durch den Kanal zu führen, sondern auch darum, Kapitäne in anspruchsvollen Situationen zu beraten und ihnen frühzeitig Sicherheit zu vermitteln. „Man muss ihnen einfach vorher sagen, was passieren wird“, sagt Schlüter, die auch die Reaktionen der Seeleute beschreibt. Zugleich macht die Lotsin deutlich, dass der Berufsalltag stark von äußeren Faktoren abhängt. Wetterlage, Verkehrsaufkommen und Schiffsgrößen beeinflussen, wann und wo ein Einsatz ansteht. Gearbeitet werde auf dem Kanal auch regelmäßig an Wochenenden. Besonders bei rauem Wetter über Dänemark steige der Verkehr auf dem NOK häufig an, weil mehr Schiffe den geschützten Weg durch den Kanal wählten. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist Schlüters persönlicher Weg in die Schifffahrt. Im Gespräch geht es auch um Frauen in der Seelotserei. Schlüter beschreibt ihre Sichtbarkeit als „Rückenwind“. Sie wolle damit auch anderen Frauen zeigen, dass der Beruf für sie offensteht. Noch immer ist der Frauenanteil sehr gering. „Wir sind bei ungefähr 850 Seelotsen und davon sind wir vier Frauen“, sagt sie. Umso wichtiger sei es, Vorbilder sichtbar zu machen und den Beruf stärker bekannt zu machen. Mit Fachkompetenz lasse sich dabei auch Skepsis schnell entkräften. Zudem erläutert sie die heutigen Zugangswege in die Lotsenausbildung und den hohen Nachwuchsbedarf.
Nach Angriffen des Iran auf mehrere Frachtschiffe in der Straße von Hormus geriet eines in Brand. Die Besatzung wurde evakuiert, doch gelten drei Seeleute als vermisst.
Deutschland bekommt mit der "Polarstern II" ein neues Forschungsschiff, das vor allem in arktischen und antarktischen Gewässern eingesetzt werden soll. Die Regionen gewinnen – nicht nur wegen geopolitischen Bestrebungen – immer mehr an Bedeutung. Und sie stellen spezielle Anforderungen an Schiffe und Schiffsdesigns. Nils Reimer, Leiter des Bereichs Arctic Technology bei der Hamburgischen Schiffbauversuchsanstalt (HSVA) ist ein Experte auf diesem Gebiet. Er sieht bei der Entwicklung von Schiffen für Fahrten im Eis besondere Herausforderungen und einen Zwiespalt. Der Schutz der marinen und maritimen Umwelt ist deutlich wichtiger geworden, was sich etwa auf die Antriebstechnologie an Bord auswirkt. Gleichzeitig müssen die Sicherheit von Schiff und vor allem Besatzung gewährleistet werden. Schließlich verändern sich die klimatischen Bedingungen kontinuierlich. Das alles muss unter einen Hut bekommen werden. Reimer spricht im HANSA Podcast unter anderem über "widrige Bedingungen", Propeller, Ruder und Rumpfform, Beladungseinschränkungen und eine größere Einsatzflexibilität von Schiffen. Außerdem geht es um unterschiedliche Eisverhältnisse, Gefahren für Schiffe und Seeleute, Eisberge, "tolle Herausforderungen", das spezielle Produkt "Polarstern" und den Schutz der Umwelt.
Der Hamburger Hafen – das sind nicht nur Schiffe, Container und Kräne, sondern vor allem Menschen. In dieser Ausgabe des Hafenkonzert-Podcasts sind wir im Hafen unterwegs und treffen diejenigen, die hier arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. An Orten, die man oft nicht als Erstes im Blick hat. Eine Sendung über Arbeitsalltag, Verantwortung und besondere Perspektiven im größten Seehafen Deutschlands.Die Themen der Sendung – in der Reihenfolge des Podcasts:⚓ Festmacherinnen und Festmacher Am Köhlbranddeich begleiten wir die Auszubildende Nina Fieritz bei ihrer Schicht. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Armin Meyer sorgt sie dafür, dass Schiffe sicher festmachen – ein Beruf mit hoher körperlicher Belastung, viel Verantwortung und festen Abläufen.
"Wir erwarten ein enorm bewegtes Jahr", sagt Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verband Deutscher Reeder (VDR), gleich zu Beginn des Gesprächs. Geopolitische Spannungen, mögliche neue Hafengebühren und offene Weichenstellungen in der internationalen Klimapolitik sorgten für erhebliche Unsicherheit in der Schifffahrt. Auch die Sicherheitslage auf zentralen Seewegen verschärfe sich weiter. Im ersten HANSA Podcast des Jahres 2026 erläutert der seit 2022 amtierende VDR-Hauptgeschäftsführer, warum das Rote Meer, die Straße von Taiwan und zunehmende Navigationsstörungen in der Ostsee für Reedereien zu ernsthaften Risikofaktoren geworden sind. Für deutsche Reeder stehe dabei vor allem eines im Mittelpunkt: die Sicherheit der Seeleute. "Wir können nicht riskieren, dass wir unsere Seeleute durch ein Seegebiet schicken, wo sie möglicherweise ihr Leben verlieren", so der Jurist. Anders als manche Wettbewerber könnten deutsche Reedereien nicht auf eine flächendeckende militärische Begleitung setzen. Auch strukturelle Themen kommen zur Sprache. Der Experte erläutert, wie die deutsche Handelsflotte heute aufgestellt ist, warum Containerschiffe weiterhin dominieren und weshalb das Bulker-Segment keineswegs eine Schwäche darstellt. Gleichzeitig beschreibt er den Bedeutungsverlust Deutschlands als Schiffsfinanzierungsstandort und die Folgen für den maritimen Wirtschaftsstandort insgesamt. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Ohne die Tonnagesteuer, so Kröger, sei der Standort aus seiner Sicht nicht überlebensfähig. Der Wettbewerb finde längst nicht mehr nur global, sondern auch innerhalb Europas statt, etwa mit Dänemark oder den Niederlanden. Ähnlich kritisch bewertet er die Situation der deutschen Flagge: Sie biete klare Vorteile, leide aber unter Bürokratie, Sonderregelungen und mangelnder Attraktivität im internationalen Vergleich. Mit Blick auf die Nationale Maritime Konferenz (NMK) Ende April fordert der VDR-Chef klarere Erwartungen des Staates an die Handelsschifffahrt, gerade in Krisen- und Verteidigungsfällen. Gleichzeitig spricht er über Tarifabschlüsse, Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und die Grenzen der Dekarbonisierung angesichts fehlender alternativer Treibstoffe.
Es ist längst Tradition im NDR: seit mehr als 70 Jahren schicken wir am Heiligabend Grüße an die Seeleute. Sie sind auf ihren Schiffen unterwegs und können nicht bei ihren Familien zuhause sein. Noch heute ist die Sendung „Gruß an Bord“ für viele unverzichtbar zu Weihnachten – und das trotz inzwischen einfacher Kommunikation. Auch in diesem Jahr sind deshalb viele Angehörige in die Seemannsmission Duckdalben gekommen, um die Weihnachtsgrüße an ihre Liebsten auf den Weg zu bringen. Extra für diese Sendung ist auch die Kurzwelle wieder aktiviert worden. Das Hamburger Hafenkonzert sendet die Grüße im Hafenkonzert-Podcast.
Allein in einem Hafen – fern von zuhause und das zur Weihnachtszeit. Das ist für viele Seeleute der Alltag. Gerade in diesen Zeiten sind die Seemannsmissionen besonders gefordert. Sie bieten den Menschen aus aller Welt ein kleines Stück zuhause in der Fremde. In der Flußschifferkirche kümmert man sich um die Menschen auf den Binnenschiffen. Und auch auf den HADAG-Fähren ist so etwas wie Advent eingekehrt. Wir sind unterwegs im weihnachtlichen Hamburger Hafen, in den Seemannsmissionen, am Nord-Ostseekanal und bei den Seenotrettern.
Seit Mai 2024 leitet Diakon Marco Folchnandt die Deutsche Seemannsmission in Lübeck. Gemeinsam mit 15 Ehrenamtlichen kümmert er sich um die Seeleute, die in Lübeck ankommen. Sein Team geht an Bord oder heißt die Gäste im Seemannsclub an Lehmannkai willkommen. “Wir sind die einzigen Menschen, die in einem Hafen an Bord kommen, die nichts von den Seeleuten wollen”, so beschreibt Folchnandt seine Arbeit. Und da kann das Besorgen einer SIM-Karte für den Kontakt in die Heimat schon Seelsorge sein. Im Podcast berichtet Folchnandt, der früher lange Zeit als Jugenddiakon gearbeitet hat, von seinem Weg zur Seemannsmission - hin zu dem Job, “den ich schon immer machen wollte.” Gemeinsam mit seinem Team unterstützt Folchnandt bei kleinen Besorgungen an Land, organisiert Dinge des täglichen Bedarfs oder hört einfach mal zu. Mit “Hello, my friend!” begrüßt Marco Folchnandt die Seeleute und möchte ihnen damit auf Augenhöhe begegnen. An Bord herrschen häufig starke Hierarchien. Die Monate auf See sind monoton und von Arbeit und Pflichten geprägt. Der Kontakt mit den Menschen von der Seemannsmission sorgt dabei für Abwechslung und viele fröhliche Momente. Warum der Billardtisch im Seemannsclub das Große Highlight für die Gäste ist? Auch davon erzählt Folnandt im Gespräch mit Redakteurin Annkathrin Bornholdt. Wie sieht für ihn die Zukunft der Kirche aus? Gemeinschaft und die Zuwendung zum Menschen sieht Folchnandt als die großen Schätze und zugleich Aufgaben von Kirche. Er wünscht sich weniger Egoismus in den eigenen Reihen . Weiterführende Links: Deutsche Seemannsmission Lübeck: https://www.seemannsmission-luebeck.de/ Zukunftsziele Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg: https://www.kirche-ll.de/aktuelles/nachrichten/details/meilenstein-fuer-den-kirchenkreis-synode-beschliesst-30-ziele-fuer-die-zukunft.html
Weihnachten auf See - viele Seeleute haben diese so ganz besondere Zeit des Jahres beschrieben. In Briefen nach Hause, in Geschichten oder auch Gedichten. Und besonders dramatisch wird so ein Weihnachtsfest, wenn das Wetter entsprechend stürmisch ist am Heiligabend. Der Hamburger Kapitän Ben Lodemann hat solch ein besonderes Weihnachtsfest an Bord erlebt. Und auch Profisegler Boris Hermann: er hat sein Weihnachten bei der Vendée Globe in der Einsamkeit des Ozeans beschrieben. Joachim Ringelnatz, der Dichter, Maler und auch Seemann lässt seinen Kuttel Daddeldu Weihnachten im Hafen feiern– längst ist das einer der Klassiker zum Fest. Seemannsweihnacht - Geschichten und Gedichte zum 3. Advent diese Woche im Hafenkonzert-Podcast.
Das Thema sei immer noch zu sehr unsichtbar: Psychische Probleme von Seeleuten. Charles Watkins, Gründer und Chef von Mental Health Support Solutions (MHSS), wird in der neuen Folge des HANSA Podcast deutlich und übt Kritik an Überlastung dem Umgang mit Formularen und Stigmatisierung. Das Leben an Bord kann für Seeleute sehr hart sein, mentale Probleme sind keine Seltenheit. Die Ursachen sind in vielen Fällen die Überlastung an Bord, Schlafmangel sowie Einsamkeit und soziale Aspekte, sagt Watkins. Aber auch Angststörungen, Traumata und Psychosen spielen eine Rolle, auf die er ausführlich eingeht. Bei der Analyse geht es zudem um kulturspezifische Elemente. Der in Hamburg ansässige Dienstleister hat seinen Ursprung im klinisch-psychologischen Bereich. Watkins hält das Thema trotz vieler neuer Initiativen noch immer für „sehr unsichtbar“. Im Podcast spricht er auch über eine Stigmatisierung von betroffenen Seeleuten und die Angst, über mentale Probleme zu reden. Auch geht er darauf ein, mit welchen Reedereien er und sein Team zusammenarbeiten bzw. welche Bedingungen sie stellen – und wo deutsche Reeder bei dieser Thematik stehen. Einsamkeit und das „Aufeinanderhocken“ zählen nach wie vor zu den größten Probleme für Seeleute in dieser Hinsicht, meint Watkins und erläutert, warum auch die neuen technologischen Mittel und das Internet nur bedingt Abhilfe leisten können – „ein zweischneidiges Schwert“. „Am Ende ist man wieder umgeben von Metall“. Das aber in seinen Augen nach wie vor schwierigste – und heikelste – Thema: „Es sind zu wenig Seeleute pro Schiff, sie können die Arbeit nicht so erledigen wie es nötig wäre.“ Die bestehenden Vorgaben würden nicht eingehalten, kritisiert der Psychologe und spricht über Schichten, Schlafentzug, gezwungenermaßen falsch ausgefüllte Formulare und wissenschaftlich erwiesene Fakten. Watkins spricht u.a. auch über bestimmte Regionen mit besonders hoher Belastung, Mobbing und sexuelle Übergriffe auf Schiffen und spezielle psychologische Aspekte im Beruf des Seefahrers. Es geht außerdem um religiöse und kulturspezifische Aspekte, Gebete, Halluzinationen, Rituale sowie „westliche Arroganz“ und Respekt für andere Kulturen und das Zusammenspiel mit geistlichen und religiösen Hilfseinrichtungen. Nicht zuletzt spricht Watkins über Unterstützung von Reedern – je nach wirtschaftlicher Lage, ein „Vetting“-Prozess bei MHSS, posttraumatische Belastungsstörungen, Psychosen und Angstzustände, Belastung durch Piratenangriffe, Raketen oder Drohnen sowie die Frage nach Be- oder Entlastung durch bewaffnete Guards an Bord.
Röther, Christian www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
In Bremerhaven liegt der letzte deutsche Seitentrawler, die "Gera", im Schaufenster Fischereihafen. Nur hartgesottene Seeleute konnten die harte Arbeit an Bord bewältigen. Taucht ein in das emsige Treiben im Hafen und geht auf Tuchfühlung mit den Ozeanriesen dieser Welt.
Sprachkritik steht am Anfang der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?": Maja Beckers und Alexander Cammann diskutieren in der Rubrik "Der erste Satz" über den Essay "Irgendwie total spannend" von Wolfgang Kemp, der scharfsinnig die Floskeln unserer Gegenwart aufspießt – und jawohl, besonders Podcasts hat er im Visier. Zum ersten Mal hat gerade ein Comic den Deutschen Sachbuchpreis gewonnen: Die längst legendäre feministische Zeichnerin Ulli Lust erzählt in "Die Frau als Mensch" die wahre weibliche Frühgeschichte der Menschheit, gegen alle patriarchalen Legenden – eine aufregende visuelle Entdeckungsreise, wie immer bei dieser Künstlerin mit autobiografischen Anteilen. Der indische Schriftsteller Amitav Ghosh hat ein Buch über die finstere Macht des Opiums geschrieben: "Rauch und Asche" handelt von der globalen Wirtschaftsgeschichte dieser Droge und davon, wie vor allem Großbritannien und die USA im 19. Jahrhundert an ihr verdienten, während sie Asien das große Elend brachte. Leid und Reichtum, bis heute nachwirkend. Der Klassiker reist diesmal mit Magellan um die Welt: Antonio Pigafetta war von 1519 bis 1522 bei dessen erster Weltumseglung dabei. Sein Reisebericht erzählt von den Qualen der Seeleute und von deren Abenteuern und Entdeckungen – sowie vom oft tödlichen Aufeinanderprallen der Kulturen. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Wolfgang Kemp: "Irgendwie so total spannend. Unser schöner neuer Sprachgebrauch". 144 Seiten, zuKlampen! Verlag, 18 Euro - Ulli Lust: "Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte". 256 Seiten, Reprodukt, 29 Euro - Amitav Ghosh: "Rauch und Asche. Die geheime Geschichte des Opiums". 432 Seiten, Matthes & Seitz, 28 Euro - Antonio Pigafetta: "An Bord mit Magellan. Bericht über die erste Reise rund um die Welt 1519–1522". Übersetzt von Christian Jostmann, 221 Seiten, C. H. Beck, 22 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
999, im Efferd, im Südmeer: Die Piraten greifen an und die Seeleute verteidigen sich nicht, die Feiglinge. Also liegt alles an den Diplomaten. Wer hat sich diese Geschichte ausgedacht? Wir in diesem Fall mal nicht.Ein Podcast, so wie du - falls du auch etwas absurd und sinnlos bist.Komm auf unseren Discord Server und hör dir die Aufnahmen mittwochs 19.30h live an,sprich mit uns und anderen Hörerenden und hab eine gute Zeit!https://discord.gg/MVCDqQafdgEs spielen für dich:Marius/Linne: meistert die Hauptgruppe/Bielefeld 1909, spielt Theescha/Linaya, Hexander, Fenhir und YezhabelMichi: meistert die Zwerge/Eif-Hell-Mon , spielt Fillin/Satsi , Szinto , Fengrim und LailaSimon: meistert das Gesindel , spielt Vard/Nedime , Riika , Fengram und LiskiraHompy: meistert die Dirnen , spielt Tiunarynn/Tilli, Quendan , Fentom und Nakila
arbeitsunrecht FM ist ein Radio-Magazin rund um Arbeit, Ausbeutung und Organisierung im Betrieb.Das Fachmagazin für renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und solche, die es werden wollen.Eine Stunde voll mit Nachrichten, Interview, Kommentaren und guter Musik.MODERATION: Elmar WigandUNION BUSTING-NEWS (Beginn: 08:23)Kommentierte Presseschau: Betriebsratsbehinderung, Gewerkschaftsbekämpfung und Arbeitsunrecht in Deutschland. Mit Jessica Reisner► Berliner Theater bedroht► Tesla-Boycott wirkt► Ausbeutung von Saisonarbeitern ► Kündigung per Einwurf-Einschreiben ungültig► Unternehmen umgehen Abfindung mit Trick► Protest gegen Panzerbau in GörlitzDIE KOLUMNE ► Friedrich Merz ist Kanzler. Zur Psychologie der Sonnenbank. (Beginn: 38:10) ► Was haben Donald Trump und Friedrich Merz äußerlich gemein? Nicht viel. Fast nichts. so süß wie Maschinenöl — ARBEIT, ÖKONOMIE & ALLTAG | Eine Kolumne von Elmar Wigand für arbeitsunrecht FM #07/25 und die Graswurzelrevolution Nr. 500, Juni 2025 Wir tun Joachim-Friedrich Martin Josef Merz sicherlich unrecht, ihn in die Reihe von grotesken Figuren wie Donald Trump oder Geert Wilders zu stellen, ganz zu schweigen von Silvio Berlusconi, mit dem die gegenwärtige Ära der dreist lügenden Verbrecher als gewählte Staatsoberhäupter einer Medien-Demokratur wohl begann. Das war 1994. Merz hat im Gegensatz zu ihnen kein Charisma. Er ist beim Wahlvolk unbeliebt. Er ist weitgehend abhängig vom Springer-Verlag und hat kein eigenes Massenmedium, auf dessen Klaviatur er virtuos spielt wie Trump im TV und auf X. Nicht einmal die CDU-Parteigremien folgen ihm rückhaltlos. Was Trump und Merz gemein haben ist eine auffällige künstliche Bräune. Stilberaterinnen und Psychologen rätseln, was bei dem selbstverliebten US-Präsidenten wohl aus dem Ruder gelaufen sei, Selbstbräunungsspray oder Sonnenbank? Oder beides? Hingegen ist der Teint des Sauerländers bislang kein Thema. Die Kartoffel aus Brilon hat ihre Bräune im Griff und hält sie stabil auf einem Niveau, als hätte Merz gerade drei Wochen Yachturlaub im Mittelmeer hinter sich.Früher galten weiße Haut und gepflegte Blässe als Zeichen des Reichtums, des Adels. Müßiggang war erstrebenswert, Arbeit ein Fluch. Sonnenbräune markierte die Feldarbeiter*innen, Bauarbeiter und Seeleute. In den letzten Jahrzehnten drehte sich das um.Es gibt auch handfeste Vorteile dieses permanenten Teints: TV-Kameras und Studio-Beleuchtung machen dick und blass, weshalb Models, TV-Promis, Influencer und andere Kamerasüchtige besonders gefährdet für eine gestörte Körperwahrnehmung sind.Ein weiterer Vorteil der Gesichtsbräune: Du kannst lügen ohne rot zu werden. Was für Juristen wie Politiker von unschätzbarem Wert ist. Merz ist bekanntlich beides. PLAYLISTRosetta Howard – Delta BoundThe Overall Brigade – The Popular WobblyBlind Lemon Jefferson – Police dog bluesCullah – Moonlove funkRECHTE: Wir spielen GEMA-freie Musik unter Creative Commons- oder Public Domain-Lizenz, die ihr für unkommerzielle Zwecke bedenkenlos weiter verbreiten könnt. LIZENZ: Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) WER MACHT DIE SENDUNG?Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!GEBT UNS FEEDBACK!Schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.deWir freuen uns über eure Rückmeldungen!MEHR INFOS: https://arbeitsunrecht.de/fmIHR FINDET UNS GUT? ► Unterstützt uns mit einer Spende! ► https://arbeitsunrecht.de/arbeitsunrecht-fm-spende/
Rainer Moritz - der Germanist, Literaturkritiker und Autor ist bekennender Schlagerfan. Und als solcher inzwischen Experte, auch auf dem Gebiet des maritimen Schlagers. - Die Schlager und das Meer sind untrennbar miteinander verbunden. Sehnsucht, Fernweh und Liebe sind die Inhalte, mit denen Interpreten wie Hans Albers schon in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Erfolg hatten. - In den 50er Jahren war der maritime Schlager auf der Erfolgsschiene: Sängerinnen wie Lolita oder Margot Eskens oder auch Freddy Quinn waren die Protagonisten. Sie besangen die Seeleute, deren Heimat das Meer ist oder Cindy, die von ihrem Matrosen verlassen wird. - In den 70er Jahren verliert der Schlager an Bedeutung – allerdings sind einige der maritimen Schlager längst zum allgemeinen Liedgut geworden. "La Paloma" zum Beispiel hat inzwischen Volkslied-Potenzial. - Seit einigen Jahren gibt es eine neue Lust am Seemannslied. Dabei ist die Zuordnung zum Schlager oder Singer/Songwriter längst fließend und nicht mehr eindeutig. Gruppen wie Hafennacht singen maritime Lieder. Und die norddeutschen Musiker von Santiano rocken maritim sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Rainer Moritz erzählt über den maritimen Schlager, über Inhalte und Protagonisten. Moderation: Kerstin von Stürmer
In einigen Häfen, auch in Europa, wird Seeleuten bisweilen der Landgang deutlich erschwert, wenn nicht gar faktisch unmöglich gemacht. Ursache sind unter anderem organisatorische Mängel und bürokratische Hemmnisse. Matthias Ristau, Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission (DSM) appelliert an Hafenstaaten, Reedereien und Terminalbetreiber, eine Lösung für das Problem zu finden. Im HANSA Podcast spricht Ristau über die generelle Wertschätzung von Seeleuten und ihrer Arbeit – sowohl in der Gesellschaft auch in der maritimen Wirtschaft selbst. In beiden Bereichen gebe es zum Teil noch immer eine gewisse Unwissenheit über die Arbeit der DSM. Helfen Kampagnen wie die des Schiffsmaklerverbands "No Shipping - No Shopping"? Man wolle die Seeleute nicht auf ihre Funktionalität reduzieren, aber es könne helfen, in der Gesellschaft überhaupt erstmal eine Verbindung zu diesem Bereich und seiner großen Bedeutung für unser alltägliches Leben herzustellen. „Seeleute leben in einer sehr besonderen Welt. Da gibt es viele Klischees, Vorurteile“, so Ristau. Das Problem "Landgang" ist ihm und seinen Mitstreitern ein Dorn im Auge: "Wenn man Menschen an ihrem Arbeitsplatz einsperrt, ist das eigentlich ein Verstoß gegen die Menschenrechte, das ist die Definition von Zwangsarbeit und das darf es in der Schifffahrt nicht geben.“ Ristau geht tiefer auf die Thematik ein, auf Verantwortlichkeiten und einen Vorstoß bei der internationalen Arbeitsorganisation ILO. Matthias Ristau steht seit 2022 an der Spitze der deutschen Seemannsmissionen. Mit der bisherigen Arbeit ist er nicht unzufrieden („Wir haben eine ganze Menge geschafft“) und berichtet über Erfolge der evangelischen Einrichtung wie den Aufbau und die intensive Nutzung einer Chat-Plattform für Seeleute und die Professionalisierung der psychosozialen Notfallseelsorge – "ein Riesen-Schritt". Er spricht über den ökumenischen Dialog, "mitfahrende Diakone" und christliche Aspekte in der Schifffahrt. Eine größere Wertschätzung für Seeleute könnte auch dazu beitragen, die Spendenbereitschaft, von der die DSM zu einem nicht unwesentlichen Teil abhängig ist, zu erhöhen. Zuletzt gab es eine signifikante Steigerung, sagt Ristau, "aber da ist durchaus noch Luft nach oben", so der Generalsekretär der DSM, die zuletzt sogar einen eigenen "Fundraiser" eingestellt hat. Etwas mehr Unterstützung aus der Schifffahrt wäre wichtig. „Wir sind ja für die Schifffahrt da, da kann man schon ein bisschen mehr erwarten“. Ristau geht auf das Budget, die gekürzten Mittel der Evangelischen Kirche und Gespräche mit Reedereien ein. Außerdem spricht der Pastor über seinen Weg in die Schifffahrt, seine Bilanz zur "Halbzeit" seiner Amtszeit, Pläne für die Zukunft, die "DSM-Baustelle" Großbritannien als Spätfolge des "Brexit", den geplanten Ausbau des aktuell 33 Standorte umfassenden internationalen Netzwerks, große Hürden beim Ausbau des Netzwerks nach China, die Folgen der Corona-Pandemie und das "S" für "Social" im vielzitierten Unternehmensschlagwort ESG.
Immer freitags frisch aus dem Podcast-Studio von Boyens Medien: der „Wochenblick“. Jörg Lotze und Maurice Dannenberg in „Studio 2“ schauen, unterstützt von den Reportern aus der Redaktion, auf die Themen, die Dithmarschen und die Dithmarscher bewegen. In dieser Ausgabe geht es unter anderem um das geplante neue Kiesabbaugebiet in Schalkholz, die Brunsbütteler Seemannsmission, ein besonderes Denkmal-Projekt Albersdorfer Schüler sowie der Demo gegen Rechts und für Demokratie des Bündnisses „Meldorf ist bunt“.
Venedig fasziniert, sein Mythos ist legendär und lockt jährlich Millionen Touristen an. Ein ähnlich wimmelndes Stadtszenario hat vor 500 Jahren bereits der Renaissance-Maler Vittore Carpaccio in seinen Gemälden lebendig werden lassen – einer Stadt der Bürger, Händler und Seeleute, von verschiedenen Kulturen geprägt. Die Staatsgalerie Stuttgart geht in einer Ausstellung dem venezianischen Mythos in Kunst und Musik der Frührenaissance nach. Welche Geschichten haben Carpaccio und sein Kollege Bellini über die Lagunenstadt erzählt? Was machte den Erfolg Venedigs aus, aber auch ihren Niedergang? Droht die Stadt heute zu einem touristischen Museum ohne Einwohner zu werden? Silke Arning diskutiert mit Prof. David Fallows - Musikwissenschaftler, Basel, Dr. Annette Hojer - Kuratorin Staatsgalerie Stuttgart, Dirk Schümer - Autor, Publizist und ehemaliger Venedig-Korrespondent
Napoleon nannte die Donau die „Königin der Flüsse Europas“. Aber ihre Quelle im Schwarzwald ist unscheinbar. Dort ist die Donau ein gemächlich dahinplätscherndes Flüsschen. Das ändert sich auf ihrem Lauf durch Deutschland, durch die Wachau in Österreich bis nach Wien, durch die Slowakei und weiter bis nach Budapest und Vukovar in Kroatien. Bis dahin liegen drei Hauptstädte auf ihrem Weg: Wien, Bratislava und Budapest. An ihren Ufern erstrecken sich unberührte Auen und Kulturlandschaften, wurde Geschichte geschrieben. Davon zeugen die vielen Ruinen, Burgen, Kirchen und Klöster. Wir folgen dem Fluss auf einem Kreuzfahrtschiff, auf einem Frachter der Donau Dampfschifffahrtsgesellschaft, auf dem ukrainische Seeleute arbeiten und auf einem Boot mit slowakischen Naturschützern. Wir besuchen Menschen, die am Fluss oder vom Fluss leben: österreichische Burgherren und Bootsbauer, ukrainische Seeleute, türkische Kellner, eine slowakische Bildhauerin. Wir treffen Schachspieler, die im warmen Wasser eines weltberühmten Budapester Thermalbads über den nächsten Zug ihrer Dame grübeln und kroatische Freiheitskämpfer. Rita Knobel-Ulrich hat die Reise auf dem königlichen Fluss unternommen, auf dem internationalsten Fluss der Welt, der durch zehn Länder fließt, durch vier Hauptstädte, und sie findet: es war ein Knüller.
Der Mythos des heutigen Hamburger Stadtteils St. Pauli reicht weit ins 19. Jahrhundert zurück, als die seit 1833 so bezeichnete Gegend noch außerhalb der nächtens geschlossenen Stadttore lag – und wohl gerade deshalb dazu prädestiniert war, sich zum bevorzugten Aufenthalts- und Vergnügungsort für die in Hamburg vor Anker liegenden Seeleute zu entwickeln. Unser heutiger Artikel aus den Altonaer Neuesten Nachrichten vom 10. November 1924 zeichnet diese Geschichte nach und belegt, dass St. Pauli damals – entgegen anderslautender Berichte in der internationalen Presse – noch immer oder wieder ein buchstäblich weltoffener Tummel-, Feier- und Begegnungsplatz für Menschen aus allen denkbaren Weltgegenden war. Als historischer Text verwendet eben dieser dabei auch die ein oder andere Vokabel, die heutzutage nicht mehr gebräuchlich ist bzw. als diskriminierend empfunden wird und nähert sich auch der Prostitution auf St. Pauli aus gewohnt patriarchaler Perspektive. Es liest Rosa Leu.
Jahre nach der Katastrophe kommt es in Hamburg zum Prozess. Da geht es mehr um technische Daten als um das Schicksal der Seeleute. Wie das Urteil ausfiel.
Sie war die Wirtin der Hafenstraßen-Besetzer, erlebte die Zeiten der Seeleute und Luden. Der „Schöne Mischa“ und der „Schöne Klaus“ saßen bei ihr am Tresen. Mit ihren Damen, die nicht selten für Aufruhr sorgten. Und einmal auch die Wut der Wirtin zu spüren bekamen. Vor 50 Jahren landete Frauke Brauns auf dem Kiez. Eigentlich nur, um sich als Kellnerin etwas dazuzuverdienen. Doch St. Pauli ließ sie nicht mehr los. Heute ist sie 68 Jahre alt und noch immer Wirtin der „David Quelle“ – mit 118 Jahren eine der ältesten Kneipen St. Paulis. Die Kult-Wirtin berichtet von Stammkunden, deren Haustürschlüssel sie hat und einem tragischen Notfall. Von Junggesellenabschieden, einem Mann in Dirndl mit tiefen Einblicken und ganz besonderem Latex-Outfit. Sie erzählt von den alten Zeiten, in denen Seemänner den Laden fast zerlegten, Huren sich bis „aufs Blut“ zofften und Zuhälter die Damen aus dem Laden zerrten. Vom „Schönen Mischa“ und „Schönen Klaus“. Von Stress mit Domenica und der Zeit, als sie Wirtin der Hafenstraßen-Hausbesetzer war. Und von ihrer großen Liebe – zu dem Viertel und ihrem legendären Laden.
25.Juni - Ehrentag der Seeleute. Darauf schnell ein Shanty. Von Sebastian Poullie.
Neuer Koalitionsstress: Verkehrsminister Wissing und das Klimaschutzgesetz, Die Meinung, Geschlechtseintrag nach Wahl: Bundestag beschließt Selbstbestimmungsgesetz, Korruptionsvorwürfe: Welche Rolle spielt der ukrainische Geheimdienst?, Weitere Nachrichten im Überblick, #mittendrin: Bayer Leverkusen-Fußballer und Fans hoffen auf Titel, Purple Disco Machine: Musik made in Dresden, Drei gestrandete Seeleute gerettet, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Purple Disco Machine" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Expedition in die Arktis: Im Jahr 1845 soll Sir John Franklin einen Seeweg durch das Polarmeer nach Asien finden. Unter seinem Kommando: die Schiffe HMS Erebus und die HMS Terror. An Bord: 129 Seeleute und Proviant für mehrere Jahre. Doch bald fehlt von der Expedition jede Spur - Was war geschehen? Erste Suchtrupps machen sich auf, um das Schicksal der Expedition zu klären. Bald finden sich erste Spuren, Gerüchte machen die Runde. Von Georg Florian Ulrich (BR 2024)
Expedition in die Arktis: Sir John Franklin soll 1845 einen Seeweg durch das Polarmeer nach Asien finden. Unter seinem Kommando: die Schiffe HMS Erebus und die HMS Terror, an Bord 129 Seeleute und Proviant für mehrere Jahre. Doch bald fehlt von der Expedition jede Spur ? Was war geschehen? Autor: Georg Florian Ulrich
Weihnachten im Jahr 1900: Vor 123 Jahren verschwanden drei Leuchtturmwärter von einer einsamen Insel im Atlantik. Anfangs glaubte man noch, ein schwerer Sturm hätte die drei Männer tragischerweise ins Meer gerissen. Doch vieles zeugt davon, dass die Seeleute das Unwetter schadlos überstanden hatten. Was also war ihnen zugestoßen?
Der Advent ist eine Zeit des Wartens – besonders für die Seeleute an Bord der großen Containerschiffe. Viele Seeleute haben in dieser Zeit Heimweh. Deswegen gibt es für sie eine besondere Aktion.
In der Asyldebatte liefern sich Regierung und Opposition einen Überbietungswettbewerb. Bei den Linken wirft Gregor Gyse den Wagenknecht-Leuten Mandats-Diebstahl vor. Und in der Nordsee besteht keine Hoffnung mehr für vier vermisste Seeleute. Das ist die Lage am Mittwochabend. Die Artikel zum Nachlesen: »Mit einem so unehrenhaften Diebstahl zu beginnen, finde ich völlig daneben« Wer sagt: Wir finden die Menschen nicht mehr lebendig? +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/spiegellage +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wir feiern 70 Jahre Betthupferl mit Fan Mia und Moderatorin Ariane Alter, die ihre Lieblingsfolge liest: Es ist unglaublich! Bei ihrer Zeitreise zu viert landen Leyna, Rosa, Jascha und Tom auf einem Wikingerschiff. Und diese Wikinger sind scharf auf Silber! Ob Rosa ihre silberne Zahnspange gegen die wilden Seeleute verteidigen kann? (Ein Betthupferl von Cee Neudert)
Die Nase im Wind, die Sonne auf der Haut, der Blick in die Ferne. Seefahrer gelten oft als freiheitsliebende Helden. Was ist da dran, Luisa Piart? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/ach-mensch-luisa-piart-seefahrer-freiheit
Wo bin ich? Diese Frage war für Seeleute immer schon wichtig, aber schwer zu beantworten. Vor allem die Bestimmung des Längengrades bereitete Probleme, bis sich ein britischer Uhrmacher ihrer annahm. (BR 2016) Autorin: Christiane Neukirch
Wo bin ich? Diese Frage war für Seeleute immer schon wichtig, aber schwer zu beantworten. Vor allem die Bestimmung des Längengrades bereitete Probleme, bis sich ein britischer Uhrmacher ihrer annahm. (BR 2016) Autorin: Christiane Neukirch
Als Richard Wagner noch kein prominenter Komponist, sondern Kapellmeister in Riga war, drückten ihn die Schulden so sehr, dass er bei Nacht und Nebel auf einem kleinen Schiff nach England floh. Diese Reise war ein Desaster: Stürme und Havarien wechselten sich ab, und mehr als einmal mussten Wagner und die Seeleute um ihr Leben fürchten. Der Kapitän des Seglers und der Tondichter behielten dennoch ganz unterschiedliche Erinnerungen an diese Reise: Für den Kapitän wurde sie zum Trauma. Wagner diente sie schließlich als Material für den "Fliegenden Holländer". Mitwirkende: Uwe Detlev Jessen: Kapitän Andreas Hermann: Richard Wagner Wilfried Dziallas: Matrose Pit Susanne Höhne: Minna, Wagners Frau Eva Kammigan: Schiffsjunge Werner Hoffmann-Limburg: Feiner Herr Joachim Bliese: Theaterdirektor Holte Elfi Schrodt: Marie Produktion: Radio Bremen und NDR 2008