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Der Fall Richard Schuh beschließt eine Epoche und steht am Anfang einer neuen Republik. Während der Parlamentarische Rat in Bonn 1948/49 über das künftige Grundgesetz berät und darüber, wie die Todesstrafe verfassungsrechtlich in Deutschland zu behandeln sei, sitzt der Raubmörder Schuh in Tübingen ein und wartet auf die Vollstreckung seines Urteils: Tod durch das Fallbeil. Auf der einen Seite die Debatten über Menschenwürde und staatliche Macht, auf der anderen die letzte Hinrichtung unter geltendem Recht. Zwischen Nachkriegschaos, Justiztradition und politischem Neubeginn entsteht ein Fall, der bis heute Fragen offenlässt. Vielen Dank an Historikerin und Stadtarchivarin Vera Pelters, die für uns die Quellenlage im Stadtarchiv Tübingen aufbereitet.
260520PC Auch Polen geht queerMensch Mahler am 20.5.2026Das Rathaus der polnischen Hauptstadt Warschau hat zum ersten Mal eine gleichgeschlechtliche Ehe anerkannt. »Heute Morgen haben wir die erste Eintragung« vorgenommen, erklärte Bürgermeister Rafał Trzaskowski am letzten Donnerstag vor Journalisten. Die beiden Ehepartner, Jakub Cupriak-Trojan und Mateusz Trojan, bestätigten ihrerseits, eine Kopie der polnischen Heiratsurkunde erhalten zu haben.Das Oberste Verwaltungsgericht Polens hatte im März entschieden, dass in anderen EU-Mitgliedstaaten geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen vom polnischen Staat anerkannt werden müssen. Damit setzte das Gericht das entsprechende Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom November 2025 in polnisches Recht um.»Wir freuen uns und hoffen, dass die nächsten Urkundenumschreibungen, auf die viele Paare warten, ohne unnötige Verzögerungen ausgestellt werden«, sagten die Ehepartner der Webseite OKO.press. Das Paar hatte 2018 in Berlin geheiratet und will sich nun in Polen niederlassen. Ihr Antrag war zuvor abgelehnt worden, da laut polnischer Verfassung die Heirat eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau ist.Polens Regierungschef Donald Tusk, dessen Mitte-Koalition in Bezug auf die Rechte von LGBTQ-Menschen gespalten ist, hatte am Dienstag angedeutet, dass der Schritt des Verwaltungsgerichts unmittelbar bevorstehe. Die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare sei »vor allem eine Frage der Menschenwürde und der Menschenrechte«, erklärte Tusk. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie soll die Politik mit den angeblich zu hohen Bedarfsätzen für die Armen umgehen? Um 50 Prozent kürzen? Oder um 70, 80 Prozent? Ganz streichen? Sollen die Kinder den Kitt aus dem Fensterrahmen fressen? Sollen sie barfuß zur Schule gehen? Wie ist das mit der Menschenwürde? Nein, eine Redakteurin der Welt hat das nichtWeiterlesen
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll, sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen. «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» – was lässt sich darunter heute noch verstehen? Manuel und Stephan knüpfen an ihre Gespräche über christliche Apokalyptik im Umfeld von Peter Thiel und den evangelikal-fundamentalistischen, nationalistischen Bewegungen in den USA an und gehen der Frage nach, warum die Verbindung von Religion, Untergangserzählung und Machtpolitik eine solche Anziehungskraft entfaltet. Im Zentrum steht eine andere Lesart der Apokalyptik: nicht als Mittel, um Angst zu bewirtschaften, Feindbilder zu verschärfen oder politische Erlöserfiguren zu legitimieren, sondern als Sprache der Ent-Täuschung. Christliche Apokalyptik deckt falsche Heilsversprechen auf, entzaubert Imperien und hält die Hoffnung wach, dass die Welt nicht den Mächten gehört, die sich absolut setzen. Dafür schauen die beiden auf Stimmen, die dem christlichen Nationalismus etwas entgegensetzen, etwa auf James Talarico und Amanda Tyler. Was verbindet solche Figuren? Wie gelingt es ihnen, religiöse Sprache nicht als Waffe einzusetzen, sondern als Ressource für Menschenwürde, Barmherzigkeit und gesellschaftliche Verantwortung? Und was lässt sich daraus für Westeuropa lernen? Die Folge fragt auch nach der Lage diesseits des Atlantiks: Wo werden christliche Ideen politisch instrumentalisiert? Wo ziehen sich Kirchen aus Angst vor Vereinnahmung zu stark aus der Öffentlichkeit zurück? Und was könnte das Christliche heute überhaupt noch eintragen – zwischen Moralismus, Kulturkampf und Sprachlosigkeit? Im «Halleluja der Woche» erzählt Manu von einem 4D-Cinema-Erlebnis mit seinem Sohn, während Stephan auf einen Montag zurückblickt, dessen Arbeitsfülle locker für eine ganze Woche gereicht hätte…
Marc Hinzmann wurde im August 2021 mit einem zusammengewürfelten Team von Feldjägern nach Afghanistan beordert. In Kabul herrschte nach der Machtübernahme durch die Taliban Chaos.
Dieses Video ist ein Aufruf an alle Demokraten, sich offen und laut gegen die Sanktionen gegen den deutschen Journalisten Hüseyin Doğru zu stellen. Doğru wird bestraft, weil er eine nicht genehme Meinung vertreten und diese journalistisch aufbereitet hat. Die Familie von Hüseyin Doğru befindet sich mittlerweile in einer humanitären Krise, da neben Doğrus Konto auch das seiner Frau „sichergestellt“, also gesperrt wurde. Faktisch ist Doğru damit aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen worden. Hüseyin Doğru hat nichts Verbotenes getan, seine Frau hat nichts Verbotenes getan, seine Kinder sowieso nicht. Die Strafe trifft den Journalisten hart, denn es gab zuvor keine Anklage, kein Gerichtsurteil, es wurde einfach vollstreckt. Die Mitwirkenden dieses Videos fordern die verantwortlichen Personen und Stellen auf, die Sanktionen gegen Hüseyin Doğru zu beenden, seine Familie zu entschädigen und bei ihr für dieses undemokratische und menschenverachtende Sanktionsregime um Entschuldigung zu bitten. Weitere Informationen in der Beschreibung. Interview mit HüseyinDoğru: https://www.youtube.com/watch?v=RzzRc3NOLao Das offizielle Ende der Meinungsfreiheit | Von Hermann Ploppa: https://apolut.net/das-offizielle-ende-der-meinungsfreiheit-von-hermann-ploppa/ EU-Barbarei: Plädoyer für eine Verteidigung von Menschlichkeit und Meinungsfreiheit: https://www.nachdenkseiten.de/?p=148614 #FreeDogru und #FreeBaud? – Rufe nach einer Kampagne nach dem Vorbild der #FreeAssange-Bewegung werden lauter: https://www.nachdenkseiten.de/?p=148568 #FreeDogru und #FreeBaud? – Rufe nach einer Kampagne nach dem Vorbild der #FreeAssange-Bewegung werden lauter – Teil 2: https://www.nachdenkseiten.de/?p=148606 #HüseyinDoğru #Sanktionen #Sanktionsregime #EuropäischeUnion #EU #Deutschland #Bundesregierung #Deutschland #Brüssel #Politik #Menschenrechte #wohlstandsneurotiker #neulandrebellen #TomJWellbrock #UlrikeGuerot #DirkPohlmann #MathiasBroeckers #Solidarität Hüseyin Doğru, Sanktionen, Sanktionsregime, Europäische Union, EU, Deutschland, Bundesregierung, Deutschland, Brüssel, Politik, Menschenrechte, wohlstandsneurotiker, neulandrebellen, Tom J. Wellbrock, Ulrike Guerot, Dirk Pohlmann, Mathias Broeckers, Solidarität KI-Handlungsempfehlungen ohne juristische Gewähr: Ich verstehe Ihren Punkt: Sie beschreiben einen Zustand, in dem die klassische Gewaltenteilung (Exekutive setzt die Strafe, ohne dass die Judikative vorher prüft) faktisch ausgehebelt wirkt. Wenn man dieses Szenario als Systemkrise betrachtet, bei der der Rechtsweg selbst als Teil des Problems wahrgenommen wird, rücken andere, eher strukturelle und kollektive Handlungsoptionen in den Fokus. Hier sind kreative und strategische Ansätze, wie Bürger in einer solchen Situation für ihre Rechte eintreten: 1. Kollektiver Rechtsschutz und „Musterverfahren“ Einzelne Bürger sind oft überfordert. Der Aufbau von Rechtsschutzfonds oder Bürgerinitiativen, die gezielt Musterprozesse finanzieren, ist ein Weg. Ziel ist es, das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) über eine Verfassungsbeschwerde dazu zu zwingen, die „Identitätskontrolle“ (Art. 79 Abs. 3 GG) auszuüben. Man argumentiert hier, dass die EU-Sanktionspraxis den „unantastbaren Kern“ der Menschenwürde und des Rechtsstaatsprinzips in Deutschland verletzt. 2. Parlamentarische Kontrolle reaktivieren Da die Sanktionen im EU-Rat von nationalen Ministern beschlossen werden, liegt die politische Verantwortung in Berlin. Untersuchungsausschüsse: Bürger können über ihre Abgeordneten Druck ausüben, um die Entscheidungsgrundlagen der Regierung offenzulegen (z. B. auf welcher Geheimdienstbasis deutsche Bürger auf Listen landeten). Gesetzesinitiativen: Einfordern von nationalen Begleitgesetzen, die eine automatische gerichtliche Vorab-Prüfung in Deutschland vorsehen, bevor eine EU-Sanktion gegen einen deutschen Staatsbürger exekutiert wird. 3. Transparenz-Offensive (Whistleblowing & Monitoring) Willkür ged Folge direkt herunterladen
Das EU-Parlament stimmt zur Asylpolitik ab. Der Antrag erntet Kritik von NGOs: "Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde sind die Fundamente der EU", sagt Karl Kopp, Pro Asyl. Ein Erodieren dieser Fundamente bedeute den Abschied vom Projekt Europa. Von WDR 5.
"Sound der Demokratie" - Radio Liberton(Hördauer ca. 29 Minuten)Demokratie als Dembosong – kann das funktionieren? In dieser Ausgabe von Literatur Radio Hörbahn stellen wir Radio Liberton vor, das Demokratie‑Radio im Programm von Hörbahn. Doc U, alias Uwe Kullnick, schreibt und produziert Songs, die nicht mit erhobenem Zeigefinger kommen, sondern mit Groove: Texte über Grundgesetz, Menschenwürde und Freiheit, verpackt in Musik, die Jugendliche und Schüler:innen wirklich hören wollen.Wir sprechen darüber, warum Demokratie keine trockene Sonntagspredigt sein darf, welche Rolle Haltung in der Kunst spielt und wie Musik helfen kann, Widerstandskraft gegen rechten Populismus aufzubauen. Radio Liberton versteht sich dabei als kleiner, aber entschlossener Sender im großen Chor der Demokratiesongs – mitten in Literatur Radio Hörbahn.Eine Sendung für alle, die wissen wollen, wie man jungen Menschen Demokratie nicht nur erklärt, sondern zum Klingen bringt.„Radio LiberTon – Demokratie im Soundcheck“begleitet Radio Liberton als eigene Sendereihe innerhalb von Literatur Radio Hörbahn. Hier geht es um mehr als nur Musik: Doc U, Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Macher von Radio Liberton, erzählt, wie seine Songs – von ihm selbst komponiert – mit Hilfe musikalischer Unterstützung zu Stimmen für Demokratie, Menschenwürde und Menschenrechte werden.Wir fragen: Was kann Musik gegen Rechts? Wie lässt sich KI‑produzierte Musik so einsetzen, dass sie junge Menschen erreicht, ohne ihnen etwas vorzumachen? Jede Folge bringt Beispiele aus den Liberton‑Songs, Einblicke in ihre Entstehung, Gespräche über Grundgesetz, Toleranz und Haltung – und zeigt, dass man dem Rechtspopulismus nicht nur mit Argumenten, sondern auch mit Beats und Texten entgegentreten kann.Wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, hören Sie auch einmal hier hinein
Hand in Hand auf dem Marktplatz in Rüsselsheim stehen und an die Würde des Menschen erinnern. Dazu ruft die Stadt für heute Nachmittag auf - zusammen mit jungen Rüsselsheimern aus der Kultur. Anlass ist der Internationale Tag gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Außerdem: Eigentlich sollte die Heppenheimer Siegfriedstraße in den Sommerferien voll gesperrt werden. Jetzt teilt die Behörde mit: Die Reparatur der so genannten Verdolung, also der unterirdischen Führung des Stadtbachs, verzögert sich. Ursprünglich errechnete Abmessungen stimmen nicht mehr. Und: Tarifverhandlungen des Landes Hessen werden in Seeheim-Jugenheim fortgesetzt.
Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?(Hördauer 10 Minuten)Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht den Lautesten überlassen wird, sondern in den Dienst der Demokratie gestellt wird? In seinem neuen Beitrag für Literatur Radio Hörbahn erzählt Doc U., Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Radio Liberton, warum er genau das versucht: KI‑Musik und Texte zu nutzen, um Menschen für Grundgesetz, Menschenwürde und eine wehrhafte Demokratie zu gewinnen.Ausgehend vom Toleranzparadox Karl Poppers und dem weltweiten „Democratic Backsliding“ fragt er, warum die Vernünftigen so oft schweigen, während die Feinde der Freiheit längst laut und organisiert sind – und was ein kleines, aber entschlossenes Demokratie‑Radio wie Radio Liberton dem entgegensetzen kann.Ein persönlicher, klarer und streitbarer Essay über Mut, Sprache, politische Lieder – und die Frage, warum wir KI nicht den Falschen überlassen dürfen. Wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, hören Sie auch einmal hier hinein
Die verlorene Landtagswahl in Rheinland‑Pfalz zeigt ein klassisches Dilemma der Partei. Sie habe sich landesweit fast verdoppelt und damit eine „hervorragende Leistung“ erbracht, sagt Jan van Aken im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch. Sie konnte aber dennoch nicht in den Landtag einziehen. Der Co-Vorsitzende des Partei spricht von einem „harten Pflaster“ für Linke in den süddeutschen Flächenländern Bayern, Baden‑Württemberg und Rheinland‑Pfalz. Van Aken befürchtet, dass viele Menschen die Hoffnung verloren hätten. "Die Menschen wählen lieber die Angst und die Partei der Angst ist die AfD", so van Aken. Wie er die Zukunft der Partei sieht, hören Sie im Interview.
Josef Rother berät 250 Kommunen und Landkreise deutschlandweit zum Thema Risikobegrenzung, sichere Arbeitsplätze und Effiziente Zusammenarbeit zwischen Unternehmen.Er ist strikter Verfechter der Gemeinwohl-Ökonomie, einem Wirtschaftsmodell, in dem der Erfolg von Unternehmen nicht nur am Gewinn, sondern auch am Arbeitsklima, am Naturschutz, an der Menschenwürde und weiteren Punkten bemessen wird."Ist es eigentlich ok, dass wir nicht von einander Wissen, was jeder verdient?" Diese Frage wirft er in den Raum und spricht von einem Bild, in dem Unternehmen, Arbeitgeber und die Umwelt gleichermaßen gewinnen.► Zu Josef Rother: https://www.linkedin.com/in/josef-rother-3216592a5/► Zur GFAK GmbH: https://www.gefak.de/home► TOP-Dog Podcast auf Youtube: https://www.youtube.com/@basti.pfaffi► TOP-Dog Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/4EYT0zHpmx4Udew3qNhRzr► TOP-Dog Podcast auf Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/top-dog-podcast/id1529007507► LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-pfaffenzeller/ ► Instagram: https://www.instagram.com/basti.pfaffi/► TikTok: https://www.tiktok.com/@basti.pfaffi► Zur Promo Event GmbH: https://promo-event.de► Falls du ein offenes Ohr brauchst: https://calendly.com/sebastian-pfaffenzeller/meeting► Falls du uns unterstützen möchtest: https://www.paypal.com/ncp/payment/JSJB9PEWA6YC6
Butterwegge, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Zur Kommunalwahl geht Autorin Lisa Maria Tumma ins Wahllokal: Zum Wählen und als Wahlhelferin. Sie denkt an zwei Menschen, die für Demokratie brennen: Conni aus der DDR und Aaron, der heute erstmals kandidiert. Beide zeigen, wie wichtig jede einzelne Stimme vor Ort ist für Freiheit, Menschenwürde und ein gutes Miteinander.
Über die NS-Zeit wurde schon viel geforscht. Die Nazis haben viele ihrer Gräueltaten genau dokumentiert und sie so für die Nachwelt festgehalten. Trotzdem wurde in der Nachkriegszeit dem Thema lange aus dem Weg gegangen. Über das Schicksal Schwarzer Menschen während der NS-Regierung ist allerdings weniger bekannt. In dieser Folge von M94.5 To Go schauen wir uns genauer an, wie das Leben Schwarzer Menschen zu dieser Zeit in Deutschland aussah und welche Auswirkungen der Zweite Weltkrieg für sie hatte. Wir thematisieren auch, warum es bei diesem Thema an vielen Stellen schwer ist, genauere Informationen herauszufinden. In dieser Folge sprechen wir mit Susann Lewerenz, Leiterin der Abteilung Bildung und Studienzentrum bei der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die unter anderem auch zu den Verstrickungen zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus geforscht. Außerdem kommt Maximlian Lütgens zu Wort. Er ist Mitarbeiter in der Bildungsabteilung der KZ Gedenkstätte Dachau und hat ebenfalls zu dem Thema geforscht. Recherche, Skript und Produktion: Benjamí Puchtinger Regàs Moderation: Johanna Kopp Sendeleitung: Franziska Sprinzl Erwähnte Bücher: Deutsch sein und Schwarz dazu: Erinnerungen eines Afro-Deutschen von Theodor Wonja Michael
"Alle haben es gewusst.“ „Man hat nur nicht hinschauen wollen.“ „Sehr häufig bestimmte die Sorge um den Ruf [...] das Handeln [...]“ "Der Ruf [...] – er ist offenbar häufig das schützenswertere Gut." Ja, es geht um einen Skandal - nicht aber um die MaRisk oder sonstige Regulatorik. Es geht um sexuelle Übergriffe von Lehrern auf Schülerinnen an einem Erfurter Gymnasium. In diesem Podcast schildere ich einen Fall einer jungen Frau von der Deutschen Bank, der ähnliches widerfahren war. Die Betroffene selbst hatte in einem Vortrag über ihren Fall der sexualisierten Gewalt ihr gegenüber berichtet. Sie ging gegen die Deutsche Bank vor Gericht. Ich bezweifle, dass viele Frauen so mutig sind. Diese junge Frau hatte Glück, weil sich aufgrund der Presseberichterstattung die Ehefrau eines Top-Managers aktiv eingeschaltet hat. Dieses aktive "wegschauen", weil man um den Ruf besorgt ist, kann es nicht sein. Zwar ist auf den ersten Blick die Organisation nicht direkt von sexuellen Übergriffen betroffen, aber indirekt ist die Organisation betroffen. Denn die aus diesem Verhalten entstehende Unternehmenskultur wird dies zeigen. Auch wenn eine Kultur nicht wirklich greifbar ist, entfaltet sie eine große Wirkung in das Unternehmen hinein und darüber hinaus. So gesehen halte ich es für sehr naiv, eine Kultur, die sexuelle Übergriffe zulässt, zu akzeptieren. Denn diese schadet einer Organisation – und ganz besonders ihrem Ruf. Im Vergleich zu Geld sollte die Menschenwürde immer das schützenswertere Gut sein. Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Die Republik im Krisenmodus: Krieg in Europa, Antisemitismus auf den Straßen, eine erstarkende AfD - und eine Demokratie, die sich ihrer selbst nicht mehr sicher scheint.Zum 70. Geburtstag spricht Michel Friedman so klar wie selten über seine größte Sorge: dass Freiheit, Menschenwürde und jüdisches Leben in diesem Land wieder brüchig werden. Er warnt vor Rechtsextremismus, radikalisierten Milieus – und vor einer Müdigkeit der Demokraten, die gefährlicher sein könnte als jeder politische Gegner. Wie ernst ist die Lage wirklich? Und was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, ihre eigenen Werte zu verteidigen?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es gibt Worte, die ein Universum in sich tragen. So z.B. …Würde Sie richtet auf, wenn wir stolpern. Sie verbindet, wenn wir uns fremd fühlen. Und sie fehlt, wenn die Welt uns kalt erscheint. Würde Ein Wort, das im Grundgesetz steht. Ein Wort, das in Reden vorkommt. Ein Wort, das wir selten hinterfragen, so zumindest meine Wahrnehmung! Ist Würde etwas, das wir besitzen? Ist Würde ein Gedanke, ein Gefühl, eine Hartung? Oder etwas, das wir einander zusprechen? Und was bedeutet es für unser Zusammenleben, wenn wir Würde global denken? Darüber spreche ich im Podcast mit Evelin Gerda Lindner. Sie ist promovierte Medizinerin und promovierte Psychologin Und sie ist die Gründungspräsidentin von Human Dignity and Humiliation Studies, einem weltweiten transdisziplinären Netzwerk von Wissenschaftlern und Praktikern, aus der die World Dignity University Initiative hervorgegangen ist. Für ihre Arbeit ist sie für den Friedensnobelpreis 2015, 2016 und 2017 nominiert worden. Und sie ist unter anderem mit der Uni Oslo, der Columbia University in New York und dem Maison des Sciences de l‘Homme in Paris assoziiert. Evelin Lindner forscht u.a. zu den Themen: • Beziehungen in der Weltgesellschaft, • transkulturelle Konfliktlösungen, • Menschenwürde, • Erniedrigung und Demütigung Sie ist der Überzeugung, dass die Verletzung von Ehre und Würde die wichtigsten Hindernisse auf dem Weg zu einer menschenwürdigen und der Natur gemäßen Weltgemeinschaft sind. Seit 1975 lebt sie global, ist auf allen Kontinenten zu Hause, und bezeichnet sich als Weltbürgerin. Neben Aufbau ihrer Organisation, arbeitet Evelin Lindner an Büchern und Artikeln, hält Vorträge und unterrichtet an verschiedenen Universitäten. Seit 2003 organisiert sie zusammen mit ihren Freunden zwei Konferenzen pro Jahr, eine an der Columbia University in New York und die andere in einem anderen Teil der Welt. In diesem Podcast-Gespräch sprechen Evelin Lindner und ich über ihre Arbeit zur Würde des Menschen und ihre persönliche Lebensgeschichte, beide inspirierend und vielschichtig. Sie ist eine außergewöhnliche Denkerin, mit einer starken biografischen Tiefe … Freuen Sie sich also auf den Austausch ... Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Ref.: P. Prof. Dr. Hubert Lenz SAC, Vallendar Das Theaterstück "Abgerungen" ist ein Einpersonenstück. . Es handelt von einem Schriftsteller, gespielt von Bruno Lehan; der sich darauf eingelassen hat, ein Theaterstück über den Pallottinerpater Richard Henkes zu schreiben. In der Zeit des Nationalsozialismus hat Pater Henkes klar Flagge gezeigt und sich immer wieder für Wahrheit und Menschenwürde, für Versöhnung und Mitmenschlichkeit eingesetzt. Dass er ins KZ Dachau kam, war die fast logische Konsequenz. Auch hier engagierte er sich für die Anderen. Als bei einer Typhusepidemie vier Baracken unter Quarantäne gestellt werden, lässt er sich mit den Kranken einschließen, pflegt ca. 9 Wochen lang seine hilfsbedürftigen Mithäftlinge bis er sich selbst infiziert und am 22. Febr. 1945 stirbt Die Beschäftigung mit dem Lebenseinsatz von Pater Richard Henkes fordert den Schriftsteller nicht nur heraus, über das eigene Leben neu nachzudenken, sondern berührt und begeistert ihn immer mehr. Der Autor kommt ins Fragen, bezieht die Zuschauer in sein Ringen mit ein und identifiziert sich zunehmend mit diesem Zeugen radikaler Menschlichkeit und Liebe. Informationen über das Theaterstück finden Sie hier: Theater Haltung Heute info(at)haltung-heute.de Telefon: 0261-6402-990
Wenn das Leben bedroht ist: Wann wird das Recht zu verteidigen zur Pflicht — und wann bleibt es ein falscher Trost? ♥️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter.
Was muss passieren, damit 12-, 15- oder 20-jährige bereit sind, ihr Leben zu opfern – nicht für sich selbst, sondern für die Zukunft anderer?In dieser eindrücklichen Folge des Stoischen Piraten spricht Gastgeber Mathias Müller mit Sebastian Di Benedetto – Content Creator, halber Perser und Iran-Aktivist – über die dramatische Lage im Iran.Sebastian nutzt seine Reichweite auf Social Media, um auf das brutale Vorgehen des islamistischen Regimes aufmerksam zu machen. Seine Videos wurden international geteilt – weil sie zeigen, was viele Medien verschweigen.Wir sprechen über:▪️ die Realität des Lebens im Iran▪️ warum besonders junge Menschen auf die Strasse gehen▪️ die systematische Unterdrückung von Frauen▪️ frühere Proteste und die brutale Reaktion des Regimes▪️ die Hilflosigkeit einer entwaffneten Bevölkerung▪️ westliche Doppelmoral und politisches Schweigen▪️ warum diese Revolution anders ist als alle zuvorSebastian erklärt, warum der Iran kein fernes geopolitisches Problem ist – sondern ein humanitäres Drama unserer Zeit.
Podiumsdiskussion vom 18.12.2025DIE ZUKUNFT INTERNATIONALER MENSCHENRECHTSINSTITUTIONEN IN ZEITEN GLOBALER UMBRÜCHE Die globale Menschenrechtsordnung befindet sich im Wandel. Kriege, Massenflucht, Desinformation und demokratische Rückschritte haben das Vertrauen in die internationale Ordnung erschüttert. Institutionen, die zum Schutz der Menschenrechte und Menschenwürde geschaffen wurden, stehen unter nie dagewesenem politischem und strukturellem Druck. Eine fragmentierte Welt mit verschobenen Machtverhältnissen stellt internationale Menschenrechtsorganisationen und deren Handlungsfähigkeit vor große Herausforderungen. Die Schwächung des humanitären und internationalen Rechts kann bedeutende Auswirkungen auf globale Verantwortung und Gerechtigkeit haben.Mit jahrzehntelanger diplomatischer und politischer Erfahrung wird Volker Türk mit Ulrike Lunacek über die Herausforderungen und Chancen sprechen, das Vertrauen in das internationale Menschenrechtssystem wieder zu stärken, von der lokalen bis zur globalen Ebene.Volker Türk, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Der österreichische Jurist und langjährige UN-Beamte widmet sein berufliches Leben dem Schutz der Menschenrechte, von Flüchtlingen und der Rechtsstaatlichkeit weltweit.Moderation:Ulrike Lunacek, Sonderemissärin für die Kampagne Österreichs für einen nicht-permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat, stv. Obfrau der Frauen*solidarität, Vizepräsidentin des Europaparlaments a.D.
Unsere Demokratie basiert auf vier Säulen: der Gesetzgebung, der Regierung, der Justiz und den Medien. Die Justiz hat nicht nur dafür zu sorgen, dass jede Person zu ihrem Recht kommt. Sie wacht auch darüber, dass die Regierung sich auch an die vom Parlament beschlossenen Gesetze hält. In Folge 66 des Podcasts "Verschwörungsfragen" kommt Dr. Michael Blume ins Gespräch mit jemandem, der diese wichtige Säule unserer Demokratie mit Herzblut repräsentiert: Der Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe Jörg Müller. Er beschäftigt sich u.a. mit Medienrecht und ist auch aktiv im Fediversum, also dem Zusammenschluss freier, nicht-kommerzieller sozialer Netzwerke. Jörg Müller ist auch als einer der beiden Hosts beim juristischen Podcast "Samt vs. Seide" aktiv (https://samt-vs-seide.letscast.fm/) und hat den Kanal "Recht SymBadisch" ins Leben gerufen. Dort erhält man leicht verständliche Einblicke in die vielen Aufgaben der badischen Justiz (https://xn--baw-joa.social/@olgkarlsruhe). Gemeinsam sprechen Michael Blume und Jörg Müller darüber, welchen problematischen Einfluss die kommerziellen, algorithmischen Medien auf unsere Gesellschaft haben und wie wir uns davon souveräner machen können. Ein Schlüssel dazu könnten freie soziale Netzwerke sein, die nicht Werbe- und Konzerninteressen dienen, sondern auf denen respektvoller Austausch möglich ist. Beide Gesprächspartner sind sich einig: wo es ungestraft möglich wird, dass eine Gruppe von Menschen angefeindet, bedroht und verfolgt wird, da wird am Schluss kein Mensch mehr sicher sein.
Das Grundgesetz ist ein teils sehr widersprüchliches Provisorium, das zudem nie vom eigentlichen Souverän, den Bürgern, bestätigt wurde. Beispielsweise widerspricht eine Kriegsdienstpflicht (Artikel 12a) nur für Männer eklatant dem Gleichheitsgrundsatz (Artikel 3), ist also eine klare Diskriminierung von Männern. Zudem ist dieses Übergriffsrecht des Staates gegenüber den Bürgern absolut unvereinbar mit dem Grundrecht auf Menschenwürde (Artikel 1). Dass Artikel 12a nie aus dem Grundgesetz gestrichen wurde, nicht einmal im Zuge der Integration der ehemaligen DDR, belegt zudem die Ignoranz und antidemokratische Haltung der herrschenden Klasse. Von Mitte 2011 bis Ende 2025 war die Kriegsdienstpflicht in Deutschland zumindest ausgesetzt. Nun möchte eine Kriegswilligkeits-Koalition aus CDU/CSU und SPD die Kriegsdienstpflicht wieder einführen – entgegen dem großen Mehrheitswillen der Bürger. Nach dem „Gesetz zum Neuen Wehrdienst“ sollen ab 2026 junge Männer wieder auf ihre Kanonenfutter-Eignung geprüft werden. Wie sich Betroffene dagegen wehren können, damit befasst sich Markus Bönig von der Freiheitskanzlei. Bekannt und berüchtigt wurde er während der Corona-Hysterie mit seinem „Test-Express“ sowie 2025 mit einer Aktion gegen die GEZ-Zwangsgebühren. Filmisch porträtiert wurde Markus Bönig in der Reihe „Friedfertige Krieger“ von Kai Stuht. Radio-München-Autor Jonny Rieder hat mit Markus Bönig über sein Projekt „Kriegsdienstblocker“ (kriegsdienstblocker.de) gesprochen. Zunächst wollte er wissen, welche Motivation dahinter steckt und wie der Blocker funktioniert ... Bild: Markus Bönig Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Maria Luisa De Pasquale lässt niemanden über die Klinge springen. Sie ist die Knast-Coiffeurin der JVA Remscheid. Einmal die Woche kommt die Friseurmeisterin in die Anstalt, um die Haare der Inhaftierten in Form zu bringen. Termine: nur auf Antrag. Beautyprogramm auf Staatskosten oder einfach nur ein Hauch Normalität und Menschenwürde? Worüber spricht man so im improvisierten Knast-Salon? Und wie geht es der Haarabschneiderin selbst dabei? Knastreporter Thorsten war einen Abend lang dabei.
Die Rede von der Würde des Menschen ist allgegenwärtig und zugleich auch immer wieder strittig, wie zuletzt die Auseinandersetzungen um die Nominierung von Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin gezeigt haben. In welchem Verhältnis stehen Menschenwürde und Menschrechte? Wie wurden bzw. werden sie begründet? Und wer oder was garantiert ihre Geltung?Tobias Faix und Thorsten Dietz begeben sich auf eine spannende Erkundungsreise zu den Ursprüngen der Menschenrechte und der zunehmenden Betonung der Menschenwürde. Und sie stellen sich der irritierenden Frage: Warum finden fast alle Menschenwürde gut – ohne dass darunter jeweils dasselbe verstanden und ihr Anspruch konsequent ernstgenommen wird?
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Doch die Würde des Menschen bleibt im digitalen Raum allzu oft auf der Strecke. Auf Instagram und TikTok wird das schöne, problemfreie Leben in Dauerschleife propagiert. Das Geschäftsmodell von X sind Krawalldebatten und gezielte Verletzungen der Menschenwürde. Algorithmen fördern Inhalte, die emotionalisieren und polarisieren. Wer von Hass und Hetze im Netz betroffen ist, hat oft nur geringe Aussichten, sich gegen Hate Speech zu wehren. Wo bleibt die Würde des Menschen auf Social Media? Kristine Harthauer diskutiert mit Prof. Dr. Jeanette Hofmann – Politikwissenschaftlerin an der FU Berlin; Prof. Dr. Daniel Hornuff – Kulturwissenschaftler an der Kunsthochschule der Universität Kassel; Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer – Direktor des Instituts für Medienrecht und Kommunikationsrecht an der Universität zu Köln
Die Ehre ist zurück. Dabei galt sie lange als gestrig oder gefährlich. Heute nennen Jugendliche einander "Ehrenmann", Ehrenamtliche glänzen durch Engagement, Gläubige ehren ihren Gott. Comeback eines alten Konzepts oder nur ein neues Modewort? (Erstsendung am 26.12.21) Von Kirsten Dietrich www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
251223PC Konstantin Wecker – Held mit SchlagseiteMensch Mahler am 23.12.2025Wie habe ich diesen Mann bewundert – für seinen Mut, seinen Antifaschismus, sein wildes, ungezähmtes Piano, seine Kraft, seine Liebe zur Gerechtigkeit. Es gab nur einen – den Münchner Konstatin Wecker. „Willy“ war eine der Hymnen von uns 68igern – wer nicht genießt, wird ungenießbar mein Lied gegen alle Spießer – auch die linksliberalen unter ihnen. „Ich weiß, ihr hättet mich sehr gerne redlich, reif und situiert, lasst euren Käse reifen ich bleib lieber weiter unkastriert.“ Ja, das war was für den Günter der Friedensbewegung, der Studentenrevolte, gegen alle Angepasstheit.Das Bild des Heiligen hat Risse bekommen. Wecker stürzte ab, konsumierte sage und schreibe 1 Kilo Kokain in einem Jahr, häufte im selben Zeitraum 3 Millionen Schulden auf, gab in dieser Zeit 60 Konzerte und drehte zwei Filme. Einige Theaterauftritte kamen auch dazu. Unglaublich und unvorstellbar.„Sage nein“ wurde 2024 die Hymne der deutschen MeToo Bewegung. Urheber des Songs: Konstantin Wecker. In seiner Absturzzeit war der 63jährige Wecker, rechtskräftig verurteilt zu 2 Jahren und 8 Monaten Knast, mit einer 15jährigen zusammen. Eindeutig: das ist Kindesmissbrauch. Ausgerechnet vom Gewissen der Nation.Die Kulturszene ist ratlos. Soll man Wecker jetzt die verliehenen Preise für seinen Kampf gegen Missbrauch, für Gerechtigkeit und Menschenwürde aberkennen? Ja, Wecker ist tief gefallen. Er weiß das und er bereut über 265 Seiten in seinem Buch „Der Liebe zuliebe“. Er ist geläutert – und er wird bezahlen. Das Sakrament wirkt unabhängig vom Amtsträger. Die Sünden der Heiligen trösten uns mehr als ihre Tugenden. Und: Die Texte von Wecker bleiben wahr – auch wenn er seine hohen Ideale nicht leben konnte. Ich bewundere Dich nach wie vor Konstantin. Nicht zuletzt für deine Aufrichtigkeit. Das hilft mir mehr als die angebliche Unfehlbarkeit der Heuchler mit ihren Leichen im Keller. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Mensch steht bei beiden im Mittelpunkt: Die ehemalige IKRK-Delegierte Karin Hofmann als Kämpferin für Menschenwürde. Der Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni mit Geschichten aus dem Leben. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihre Biografie und ihren Alltag. Karin Hofmann (56), ehem. IKRK-Delegierte und Leiterin von «Wohnenbern»: Dreizehn Jahre lang war Karin Hofmann für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz tätig. Ihre Arbeit führte sie mitten in Kriege, Konflikte und humanitäre Ausnahmezustände rund um den Globus. Nach der Ausbildung zur Pflegefachfrau und dem Studium der Sozialarbeit suchte sie bewusst die Herausforderung. Was als ein oder zwei Einsätze geplant war, entwickelte sich zu einer dreizehnjährigen Laufbahn im Dienst der Menschlichkeit. Die Erfahrungen aus dieser Zeit prägen ihren Blick auf die Welt bis heute. Nach der Rückkehr in die Schweiz begann für die alleinerziehende Mutter ein neues Kapitel. Heute ist Karin Hofmann Geschäftsführerin von «Wohnenbern», das Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind, Wohnraum und professionelle Wohnbegleitung ermöglicht. Ihre Erlebnisse aus den Krisengebieten verarbeitete sie auch literarisch. In ihrem viel beachteten Buch «In jeder Hölle ein Stück Himmel» gewährt sie eindrückliche Einblicke in den Alltag humanitärer Arbeit. Dieses Jahr erschien zudem ihr erster Roman. Hanspeter Bäni (69), Dokumentarfilmer, Journalist: Selten hat ein Dokumentarfilmer in der Schweiz mit seinen Geschichten so viel Aufmerksamkeit erregt wie Hanspeter Bäni. Er löste Debatten aus – etwa um den jugendlichen Straftäter «Carlos» – und erzählte bewegende Lebensgeschichten, unter anderem in Langzeitbeobachtungen wie der «Bauernfamilie Epp». Nach einer Ausbildung zum Tiefbauzeichner und Maurer reiste er in jungen Jahren drei Jahre lang durch Nord- und Südamerika. Er lebte bei indigenen Völkern, geriet in Kriegsgebiete und machte prägende Grenzerfahrungen. Später holte er die Matura nach und stieg in die Medienbranche ein – zunächst als Moderator bei Privatradios, dann beim Schweizer Fernsehen, wo er über zwanzig Jahre als Reporter und Dokumentarfilmer Fernsehgeschichte schrieb. Seine Pensionierung verarbeitete er wandernd: Fast drei Monate war er zu Fuss durch Deutschland unterwegs. Daraus entstand ein Kinofilm. Sein neuestes Werk ist ein Buch, in dem er auch Einblicke hinter die Kulissen seiner Arbeit gibt. _______________________________________ Moderation: Dani Fohrler
Wenn heute wahrscheinlich die Mehrheit der Menschen in Deutschland nichts mehr über den biblischen Hintergrund des Weihnachtsfestes weiß, ist das in geistiger – und keineswegs nur theologischer – Hinsicht eine Tragödie. Denn bei der Menschwerdung Gottes geht es nicht um irgendeine Nebensache, sondern um Fundament, Herz und Zentrum des Christentums und letztlich auch unserer abendländischen Kultur. Ohne die Menschwerdung Gottes wird alles andere in der christlichen Religion hinfällig. Ebenso ergibt dann die Idee der Gottebenbildlichkeit des Menschen keinen Sinn mehr – womit letztlich auch die gedankliche Grundlage für die allgemeine Menschenwürde und all das entfällt, was wir an Europa so schätzen und immer noch erhalten wollen.
Demokratie, Menschenwürde und Freiheit stehen weltweit unter Druck – von Kriegen, autoritären Regimen und rechtsextremen Bewegungen. Umso dringlicher stellt sich die Frage, wie politisch Religionsunterricht an Schulenund Kirche sein müssen, wenn es darum geht, Haltung zu zeigen und junge Menschen zu sensibilisieren. In dieser Folge sprechen wir mit Monika Bertram und Jan-Niklas Rabe darüber, wie Schule und Kirche gemeinsam für Demokratie und Menschenrechte eintreten können. Linksrpi Impulse Heft 2-26 hierEJHN Stellungnahme gegen Rassismus hierund Weitere Positionspapiere hierSchlau e.V., queere Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit,Infos hier
Mit Helena Steinhaus, der Gründerin von Sanktionsfrei (EV), hat MuK über starke Kampagnen, Armut in all seinen Facetten, ihre Kritik am Bürgergeld und der neuen Grundsicherung, gute Löhne und vieles mehr gesprochen. Reinhören!
Ein korruptes Netzwerk im Staatsschutz soll jahrelang für Russland gearbeitet haben, vermutet die Staatsanwaltschaft Wien. Die Betroffenen bestreiten das. Worauf stützen die Ermittler ihren Verdacht, welche Rolle soll Egisto Ott gespielt haben und wie genau führen die Vorwürfe nach Moskau?Recherche und Moderation: Stefan Melichar und Max MillerProduktion: Matthias HoferIntro: Franziska SchwarzSprecher: Louis NostitzDie Recherchen zum Podcast:Ott-Anklage: Was hinter dem Verdacht der Russland-Spionage stecktVerletzt „Jup.“ die Menschenwürde von Egisto Ott?Putins Maulwurf in Wien: Der Fall Egisto Ott
Treuer Staatsschützer oder Landesverräter? Egisto Ott ist wegen mutmaßlicher Russland-Spionage angeklagt – er bestreitet die Vorwürfe. Wie tickt der ehemalige BVT-Beamte?Es wird wohl der größte Spionage-Prozess, den Österreich je erlebt hat. Die Staatsanwaltschaft Wien wirft dem früheren Verfassungsschutz-Beamten Egisto Ott vor, für den russischen Geheimdienst Daten gesammelt zu haben. Ott bestreitet das vehement – demnächst muss ein Geschworenengericht darüber entscheiden. Wer ist der Mann im Zentrum einer Staatsaffäre? Wo ist er im Laufe der Zeit überall angeeckt? Und was weiß man eigentlich über Egisto Ott, der sich in Handy-Chats mitunter „Aigistos Aigistos“ nannte, auf der Kino-Leinwand in James-Bond-Manier zu erleben war und rechtlich massiv gegen Kritiker vorgeht? Ziemlich viel. Hören Sie selbst.Recherche und Moderation: Stefan Melichar und Max MillerProduktion: Matthias HoferIntro: Franziska SchwarzSprecher: Louis NostitzDie Recherchen zum Podcast:Ott-Anklage: Was hinter dem Verdacht der Russland-Spionage stecktVerletzt „Jup.“ die Menschenwürde von Egisto Ott?Putins Maulwurf in Wien: Der Fall Egisto Ott
Here in the United States, our debate around hate speech is often trapped in a binary. On one side, free speech absolutism, citing the First Amendment as an inviolable shield for even the most vile language. On the other, a desperate call for change, met with the daunting question: "But how? And at what cost?" We treat this tension as a uniquely American problem. But what if one of our closest allies, a nation that has stared into the deepest abyss of its own history, has already built a framework that we can learn from? That's the central question of the latest episode of Trey's Table. In Episode 357: "Learning from Germany: A Blueprint for Banning Hate Speech in America?" I explore Germany's rigorous laws against Volksverhetzung—incitement to hatred. These laws make it a crime to deny the Holocaust, threaten violence against groups, or assault human dignity through hate speech. This isn't a theoretical exercise. It's a system born from necessity. Post-World War II Germany made a conscious, societal decision: the preservation of human dignity (Menschenwürde) is so fundamental that it must be actively protected by the state, even if that means placing limits on speech. In this episode, we break down: · The Historical Foundation: How the trauma of the Nazi regime and the Holocaust directly shaped Germany's Grundgesetz (Basic Law) and its legal approach to speech. · How the Laws Work in Practice: What specific speech is illegal, and how platforms are legally required to remove hateful content within strict timeframes. · The Criticisms: Is there a "slippery slope"? Does this inevitably lead to the censorship of legitimate political dissent? We tackle these tough questions head-on. · The American Question: Could a version of this ever work in the US? We discuss the monumental legal and cultural hurdles, from our First Amendment jurisprudence to our deeply ingrained value of individual liberty over collective protection. This conversation is not about advocating for a simple copy-paste of German law onto American soil. Our histories, legal foundations, and cultures are profoundly different. But it is about expanding our imagination. Germany's model forces us to ask: Can a society actively defend its most vulnerable members without crumbling into authoritarianism? Is there a way to draw a line between dangerous incitement and robust debate? By examining their framework—its strengths, its flaws, and its philosophical underpinnings—we can better inform our own struggle for a more just and civil public square. This is one of our most nuanced and important discussions to date. I don't provide easy answers, but I aim to provide a crucial perspective that is too often missing from our national conversation. Listen to the full episode now: · [Listen on Apple Podcasts] · [Listen on Spotify] · [Listen on Website/Other Platform] I encourage you to listen, reflect, and join the conversation. What are your thoughts? Do you believe the German model holds any lessons for the United States? Share your perspectives with me using the hashtag #TreysTable.
In der heutigen Folge spricht Aaron über das Ebenbild Gottes – Imago Dei. Dieses Thema wird in zwei Teilen behandelt. Im ersten Teil legt Aaron das biblische Fundament für die Lehre vom Ebenbild Gottes im Menschen. Er zeigt auf, wie diese herrliche Wahrheit bereits im Gesetz des Mose Ausdruck fand und welche Konsequenzen das für unser Verhalten miteinander hat. Denn in Gottes Augen ist jeder Mensch kostbar und wertvoll – und genau diese Würde sollten wir im Umgang miteinander widerspiegeln.
Was christlich Gottebenbildlichkeit heißt, nennt die Philosophie und das Naturrecht Menschenwürde: unbezweifelbar und unbedingt. Und diese Menschenwürde, verstanden als Ausnahme und Herausnahme in einer Welt der Dinge und der Gebrauchsgegenstände, ist eben nicht vom Lebensrecht zu trennen.
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Freut ihr euch schon auf das gemütliche Einkuscheln mit einem guten Buch? Karla und Günter empfehlen euch vier lesenswerte Titel für den Herbstanfang: Kirsty Capes' Roman „Girls“ begleitet zwei Töchter auf einem Roadtrip durch den Westen der USA. Sie wollen den letzten Wunsch ihrer weltberühmten Mutter erfüllen und ihre Asche in einem Canyon verstreuen. Es ist ein schmerzvoller Weg. Gelingt es den beiden, die schlimmen Erinnerungen loszulassen und eine eigene Zukunft zu finden? Die 16-jährige Nele recherchiert für die Schule über die Nazi-Vergangenheit der Bewohner ihres Mietshauses. Dabei werden die Erinnerungen der 90-jährigen Irma wieder lebendig – sie hat damals ihre jüdische Freundin verraten. „Treppe aus Papier“ von Henrik Szántó ist eine literarische Aufarbeitung und ein Buch gegen das Vergessen. Hunter White ist ein steinreicher, amerikanischer Börsenspekulant und jagt Projekte, Firmen und Tiere. Sein Vorhaben, ein Nashorn zu erlegen, schlägt fehl. Er bekommt jedoch eine Alternative angeboten: die Trophäenjagd auf einen Menschen. „Trophäe“ von Gaea Schoeters ist ein verstörender Roman über die Frage, ob Menschenwürde verhandelbar ist. In dem wunderschönen Bilderbuch von Soledad Romero Mariño und Sonia Pulido „Pflanzen und ihre Superkräfte“ gibt es viel zu staunen und zu sehen. Es enthält eine herrliche Sammlung an exotischen und heimischen Pflanzen und stellt ihre ganz besonderen Talente vor. Eine fantastisch illustrierte Hommage an die Vielfalt der Natur. Für Kinder ab acht Jahren und wissbegierige Erwachsene. Die Titel dieser Folge: Kirsty Capes: “Girls” (btb) Henrik Szántó: “Treppe aus Papier” (Blessing) Gaea Schoeters: “Trophäe” (btb) Soledad Romero Mariño und Sonia Pulido: „Pflanzen und ihre Superkräfte“ (Prestel) +++ Viel Spaß mit dieser Folge. Wir freuen uns auf euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de!” +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Kerstin Söderblom, Mainz, Evangelische Kirche: Königsfiguren verkörpern Menschenwürde
03.08.2025 – Die Publizisten Markus Krall (www.goldrevolution.com), Roland Tichy (www.tichyseinblick.de) und Gudula Walterskirchen (www.libratus.online) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über das Ergebnis des Strafprozesses gegen Michael Ballweg, der dafür neun Monate in Untersuchungshaft saß: Steuerhinterziehung in Höhe von 19,53 Euro; über den Frankfurter „Reichsbürgerprozess“, der offenkundig dazu dient, den Angeklagten jede Menschenwürde zu nehmen; über die vollkommen einseitige Berichterstattung der Mainstreammedien in diesen beiden Fällen sowie über die zarte Andeutung der Chefin der deutschen Grünen Jugend, man könne gegen die AfD auch bewaffnet vorgehen.
Der Federal Court hat jetzt in einer weltweit beachteten Entscheidung die Tür für 5 australische Frauen geöffnet, die angesehene Qatar Airlines wegen der Verletzung ihrer Menschenwürde zu verklagen.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Die EU hat neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Diese betreffen erstmals auch China und sogar einige EU-Länder. Ob das die neuen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine vorbringt verraten wir in unserem ersten Artikel. Danach fragen wir, wie die designierte Verfassungsrichterin Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf zur Menschenwürde ungeborenen Lebens steht. Im dritten Artikel geht es um das Somerinterview mit Alice Weidel. Waren die Störungen einen konzertierte Aktion vom „Zentrum für politische Schönheit, ARD und Polizei?
Breitband - Medien und digitale Kultur (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Künstliche Intelligenz ist die größte Herausforderung für Menschenwürde und Gerechtigkeit, sagt der neue Papst. Aber was haben Religion und KI überhaupt miteinander zu tun? Beide seien undurchschaubar und erklärten die Welt, sagen Kritiker. Böttcher, Martin; Zinkann, Marie; Dietrich, Kirsten; Hoheisel, Clara; Terschüren www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Obwohl die AfD laut Verfassungsschutz die Menschenwürde missachtet, ist sie für viele Deutsche wählbar. Das ist die Lage am Sonntag. Artikel zum Nachlesen: So begründet der Verfassungsschutz die AfD-Einstufung+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Demokratie leben - Der 39. Evangelische Kirchentag in Hannover „mutig - stark - beherzt“: Unter diesem Motto stand der 39. Evangelische Kirchentag in Hannover. Im Mittelpunkt standen vor allem Achtung und Verteidigung von Demokratie und Menschenwürde. Wie kann man einen gesellschaftlichen Dialog mit Menschen führen, wenn sie Positionen nahestehen, die demokratische Strukturen infrage stellen? Wie politisch darf oder soll Kirche sein? In der Sendung zu Wort kommen dazu Besucherinnen und Besucher des Kirchentages sowie die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Christiane Tietz, und der sächsische Landesbischof Tobias Bilz.
Die Öffentlichkeit bekommt kaum mit, was hinter hohen Gefängnismauern vor sich geht. Wenn Insassen Misshandlungen oder Rassismus erleben, hoffen sie selten auf Hilfe. Dabei gilt auch im Gefängnis das Grundgesetz – und das Recht auf die Wahrung der Menschenwürde. Mehr als ein Jahr lang hat Mohamed Amjahid zu den Zuständen in deutschen Gefängnissen recherchiert, mehrere Fälle verfolgt, Betroffene, Bedienstete und Expert:innen interviewt. Im Gespräch mit Palina Milling erzählt er über die Ohnmacht der Insassen und die Ignoranz der Politik. // Von Palina Milling Von Palina Milling.
Die Öffentlichkeit bekommt kaum mit, was hinter hohen Gefängnismauern vor sich geht. Wenn Insassen Misshandlungen oder Rassismus erleben, hoffen sie selten auf Hilfe. Dabei gilt auch im Gefängnis das Grundgesetz – und das Recht auf die Wahrung der Menschenwürde. Mehr als ein Jahr lang hat Mohamed Amjahid zu den Zuständen in deutschen Gefängnissen recherchiert, mehrere Fälle verfolgt, Betroffene, Bedienstete und Expert:innen interviewt. Im Gespräch mit Palina Milling erzählt er über die Ohnmacht der Insassen und die Ignoranz der Politik. // Von Palina Milling Von Palina Milling.