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VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1034 - Florett statt Säbel: Moderner Solution Sales auf drei Kontinenten. Mit Olaf Detlef

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 55:58


Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.

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Schlüsselmoment - Dein Gehaltspodcast
#105 3 smarte Hacks für Meetings, die wirklich was bringen - statt nur bla bla

Schlüsselmoment - Dein Gehaltspodcast

Play Episode Listen Later Feb 19, 2025 13:26


Kennst du das? Ein Meeting jagt das nächste, viel Gerede, wenig Ergebnis – und am Ende fragst du dich: Hätte das nicht eine E-Mail sein können? 

Mr. T's Fitcast
#606 - Schlaf & Erholung - Dein Erfolgsbooster zu mehr Energie und Leistungsfähigkeit - Andreas Trienbacher Performance Experte - Fitness

Mr. T's Fitcast

Play Episode Listen Later Jan 29, 2025 13:11


Erholung und Regeneration sind heute wichtiger denn je – das ist den meisten bewusst. Trotzdem wird der eigene Körper oft bis an die Grenzen belastet: Ein Meeting nach dem anderen, privater und beruflicher Stress, kaum Pausen, und abends dann noch endloses Scrollen auf Social Media. Das Ergebnis? Schlechter Schlaf, chronische Erschöpfung und sinkende Leistungsfähigkeit. In dieser Folge geht es um genau dieses Problem. Ich zeige dir, warum Schlaf dein stärkster Performance-Hebel ist und wie du mit einfachen, sofort umsetzbaren Strategien deine Schlafqualität verbessern kannst. Diese Folge ist eine Mindset-Folge mit praktischen Tipps, damit du wieder erholter aufwachst, mehr Energie hast und deine Leistungsfähigkeit nachhaltig steigerst. Nutze deine Erholung als Erfolgsbooster! Wenn du langfristig gesund und leistungsfähig bleiben willst, dann ist Erholung keine Option – sie ist Pflicht. In meinem Performance Coaching zeige ich dir, wie du Schlaf, Ernährung, Bewegung und mentale Stärke optimal kombinierst, um das Maximum aus deinem Alltag herauszuholen. Sichere dir jetzt dein Kennenlerngespräch und erfahre, wie du endlich nachhaltig mehr Energie gewinnst! https://www.andreas-trienbacher.com ____________________________________

Lunchtime Stories for Leaders
Online-Meetings effizient und nachhaltig gestalten | mit Robert Morgner

Lunchtime Stories for Leaders

Play Episode Listen Later Jan 14, 2024 52:15


Warum ist die Anerkennung des Expertentums im Meeting so wichtig? Wofür ist Rollenklarheit im Meeting hilfreich? Und warum brichst Du Dir keinen ab, wenn Du das Ziel am Anfang des Meetings noch mal klar hervorhebst?Darüber sprechen Brigitte Dyck und Hanna Rentschler in der neuen Folge von „Leadership Masterclass – von den Besten lernen“. Diesmal zu Gast ist Robert Morgner, der nicht nur bei PWC war, sondern auch bei dem Engineering Dienstleister ESG Leiter des zentralen Controllings und VP Automotive war. Er hat einen tollen Blick auf die Führung und ist routiniert darin, Meetings zu moderieren – und damit auch Online-Meetings!Als CFO hat man ständig Meetings, als Führungskraft kommt man auch oft aus dem Meeting-Marathon nicht mehr raus. Deswegen ist es wichtig, diese effizient zu halten. Unterstützen tut dabei eine Agenda, an die sich gehalten wird bzw. die als Fallback fungiert, alternativ sollten Meetings keine Agenda haben, um mehr offene Themen zuzulassen. Robert findet es auch wichtig, dass die Kameras in Online-Meetings angeschaltet sind, damit Reaktionen von den Teilnehmenden erkannt werden können. Schließlich macht es auch viel mehr Spaß, mit jemandem zu sprechen, wenn man ihn anschauen kann. Ein weiteres Thema, das Robert erläutert ist, wie die Zusammenstellung in Meetings sein sollte. Denn es ist immer effizienter, kleinere Meetings zu machen und nicht mehrere Mitarbeitende dazu zu holen, wenn diese eigentlich nur informiert sein sollen – dafür sollten Meetings nachgehalten werden! Robert macht auch gerne Besprechungen vor den eigentlichen Meetings, um einzelne Personen schon vorzubereiten und die Agenda vorzubesprechen. Dabei betont er, wie wichtig es ist, Juniors die Bühne zu bieten. Hierfür müssen diese aber auch vorbereitet werden, um sich der Hierarchie und politischen Fallstricken auszuweichen. Wichtig ist ihm: Ein Meeting ist nur dann erfolgreich, wenn alle, die im Meeting saßen, nachher sagen: Das war erfolgreich! Sense or Nonsense: Braucht es Nachhaltigkeit im Meetings? Deep Dive: Praxistipps zur Vorbereitung, Moderation und Nachhaltigkeit im Meeting Highlight: Aus moralischen Ansätzen Handlungsweisen ableiten FührungsQuickie: Offline kann man an das Whiteboard gehen und Dinge simplifizieren, um Lösungsansätze zu finden. Online ist das schwierig, weil die Sharing-Funktion klappen muss und dies eine weitere Sache ist, die ablenkt. Hier hilft es, spezifischer zu sein und eine Co-Moderation dabeizuhaben. Meetings in der Offline-Welt können produktiver sein. Leitender Gedanke: Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem anderen zu. Und: Man führt auch, wenn man gar nicht das Gefühl hat, es zu tun. Es schwingt immer ein bisschen Hierarchie mit: Man kann immer noch etwas wertschätzender sein. Zum LinkedIn-Profil von Brigitte Dyck Zum LinkedIn-Profil von Hannah Rentschler Zum LinkedIn-Profil von Robert Morgner Zum YouTube-Kanal Stormy Timesbe the leader in your challenging businessDAS Leadership Training für Führungskräfte mit 2-8 Jahren Erfahrung, die in stürmischen Zeiten bestehen wollen.https://brigitte-dyck.com/stormytimes/stormytimesDu willst online Wirkung zeigen? Hier gibt es 12 Videonuggets um Online eine Präsenz aufzubauen und damit jeden Kunden zu gewinnen: https://brigitte-dyck.com/videokursonlinewirkungzeigen Brigitte Dyck - Leadership Masterclass http://www.brigitte-dyck.comEinen virtuellen Espresso gefällig? Sehr gern hier: https://brigitte-dyck.com/onlinetermin Eigene Berge versetzen? brigitte@brigitte-dyck.com Kapitelmarken:00:00:00 Intro in die Folge00:01:16 Sense or Nonsense00:03:23 Deep Dive: Online-Meeting-Moderation00:07:09 Agendas00:08:51 Wer nimmt am Meeting teil?00:10:01 Kamera an oder aus?00:13:53 Optionale Einladungen00:15:10 Aktive Beteiligung00:17:59 Priorisierung00:22:37 Tipps für Führungskräfte00:24:55 Hierarchien in Meetings00:29:00 Rollenklärung in Meetings00:39:02 FührungsQuickie00:41:54 Nachhaltigkeit in Meetings00:45:03 Erfolgreiche Meetings00:49:26 Leitender Gedanke

BJA PODCAST
BJA050 | FOKUS TEAM - Meetingflut (Tobias Ranft & Lukas Steurer)

BJA PODCAST

Play Episode Listen Later May 5, 2023 22:11


Ein Meeting jagt das Nächste! So erleben Tobias Ranft und Lukas Steurer den Alltag nicht nur bei Teams in der Begleitung, sondern auch manchmal im eigenen Kalender. In der aktuellen Folge besprechen Tobias und Lukas unterschiedliche Aspekte zum Thema und welche Ansätze es geben kann, etwas mehr Freiraum im eigenen Kalender zu schaffen. Kennst Du aus Deinem Alltag das Phänomen "Meetingflut"? Wenn ja, wie gehst Du damit um?

iTrust-Podcast
Exzellente Meetings | Interview mit Tobias Häckermann (#86)

iTrust-Podcast

Play Episode Listen Later Feb 28, 2022 37:25


Wie gestalten Sie exzellente Meetings? Warum sollten Sie die Meeting-Agenda in Fragen formulieren? Und wieso kann es sinnvoll sein, Meetings mit Musik zu eröffnen?

Betreutes Grübeln
Ein Meeting ohne Pizza is Käse

Betreutes Grübeln

Play Episode Listen Later Jun 26, 2021 56:53


Die Trüffelschweine suhlen sich für euch in dieser Folge hoffentlich wieder im Mehrwert der kognitiven Bauernhöfe der beiden selbst ernannten Grübel Gurus Gatzinho und Bolloschkusch. Warum Transparenz so wichtig im Berufsalltag ist, ein gutes Meeting nicht länger als eine Pizza dauern sollte und warum ein Standard keine Gefahr für Flexibilität ist, all das hört ihr in der neuesten Folge Betreutes Grübeln.

Der Jobcoach
3 Gründe ein Meeting abzubrechen

Der Jobcoach

Play Episode Listen Later Nov 6, 2020 6:59


Gerade in Corona Zeiten, in denen Viele von uns im Homeoffice arbeiten und wir die Kollegen nur noch selten sehen, finde es wichtig sich regelmäßig in Online Meetings upzudaten. Hin und wieder sind diese Meetings aber total sinnlos .. so sinnlos, das su sie sofort beenden solltest. ______________ Hier erfährst du mehr über mich Website: https://www.mathias-fischedick.de /  Instagram: https://www.instagram.com/mathias_fischedick / Facebook: https://www.facebook.com/MathiasFischedick / Youtube: https://www.youtube.com/user/MathiasFischedick/videos / LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/mathiasfischedick / XING: https://www.xing.com/profile/Mathias_Fischedick

Bürgerfunk Duisburg
Anonyme Alkoholiker (April 2020)

Bürgerfunk Duisburg

Play Episode Listen Later Apr 26, 2020 24:02


Ein Meeting der Anonymen Alkoholiker! Um die Meetings der Anonymen Alkoholiker gibt es die wildesten Gerüchte! Wie es wirklich funktioniert wissen aber fast nur die Beteiligten. In dieser Sendung gibt es einen kleinen Einblick in ein Meeting der Anonymen Alkoholiker

Frischetheke
Corona Special 12: Isabel Hartmann und Reiner Knieling

Frischetheke

Play Episode Listen Later Mar 29, 2020 14:40


In der Fortbildung "Geist und Prozess" wollen Isabel Hartmann und Reiner Knieling und die Teilnehmer*innen dem Geist Gottes Raum geben. Zu Zeiten, in denen man sich physisch nicht begegnen kann, bleibt die Frage "Wie ist der Geist Gottes jetzt gegenwärtig?" gleich, nur die Umstände haben sich verändert. Deshalb möchten sie mit ihren Erfahrungen aus "Geist und Prozess" nun mit anderen digital weiter experimentieren und laden dazu ein, mitzumachen in einem Online Meeting am Mittwoch, 8. April 2020 von 16:00 bis 18:00 Uhr. Wie ist Gott jetzt gegenwärtig? Ein Meeting zum Innehalten und Hören im Miteinander Da sein lassen, was ist, und ausrichten auf unsere spirituellen Quellen Mit Isabel Hartmann und Reiner Knieling Wer teilnehmen möchte, schicke eine E-Mail an info@gemeindekolleg.de, Stichwort: Online Meeting 8. April.

Mitarbeiter führen
Homeoffice: wie ein Meeting gelingt

Mitarbeiter führen

Play Episode Listen Later Mar 20, 2020 6:50


Nun hast du die Arbeit aufgeteilt. Doch wie gelingt in der Quarantäne die Abstimmung? Das Daily hilft schon einmal. Aber ein wöchentliches Meeting, ein Joure Fix brauchst du doch auch. Wie kann man das machen, wenn alle nur noch am Telefon hängen oder auf einen Videobild starren. Hier zeige ich dir wie du auch diese Herausforderung bewältigst. Solltest Du Fragen oder Anregungen haben, so komm doch gerne in unsere geschlossene Linkedin-Gruppe. Diese findest Du hier: https://www.linkedin.com/groups/8873049/ Wenn Dir „Dein Team, Deine Pflicht“ als Podcast gefällt, dann schau doch mal auf meiner Webseite vorbei https://www.mitarbeiterfuehren.com vorbei. Tipps und Hacks auf Video und als Blog werden Dir helfen Dein Führungsverhalten kontinuierlich zu verbessern. Meine Webseite: https://www.mitarbeiterfuehren.com Kai auf Facebook: https://www.facebook.com/mitarbeiterfuehrencom/ ➡ Hier geht's zu meinem kostenlosen Low-Performance Video-Training: https://mitarbeiterfuehren.com/low-performance/ ➡ Hier geht's zu meinem Blog: https://mitarbeiterfuehren.com/blog/ ➡ Hier geht's zur Community auf Linkedin: https://www.linkedin.com/groups/8873049/ ➡ Hier geht's zu meinem kostenpflichtigen Einsteiger-Kurs mit Schritt-für-Schritt-Anleitung ("Schwierige Gespräche erfolgreich führen"): https://mitarbeiterfuehren.com/kurse/

HRM-Podcast
Young Talent To Go: Produktivität in multikulturellen Teams steigern? Ein Meeting mit Katarina Lerch

HRM-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 16, 2020 18:05


Mit dem anhaltenden Fachkräftemangel und der Globalisierung steigen kulturelle Diversität und Kooperationen mit Menschen aus anderen, teils fremden Kulturen stetig. Welche Tücken bringt das mit sich? Katarina Lerch ist Expertin für interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Recruiting. Sie spricht mit uns über Herausforderungen, die im interkulturellen Recruiting und bei der Arbeit in multikulturellen Teams üblich sind. Außerdem zeigt sie uns beispielhaft, wie schnell uns Kultur zu Fehlurteilen führen kann.

Young Talent To Go
Produktivität in multikulturellen Teams steigern? Ein Meeting mit Katarina Lerch

Young Talent To Go

Play Episode Listen Later Jan 16, 2020 18:05


Mit dem anhaltenden Fachkräftemangel und der Globalisierung steigen kulturelle Diversität und Kooperationen mit Menschen aus anderen, teils fremden Kulturen stetig. Welche Tücken bringt das mit sich? Katarina Lerch ist Expertin für interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Recruiting. Sie spricht mit uns über Herausforderungen, die im interkulturellen Recruiting und bei der Arbeit in multikulturellen Teams üblich sind. Außerdem zeigt sie uns beispielhaft, wie schnell uns Kultur zu Fehlurteilen führen kann.

HRM-Podcast
Young Talent To Go: Obst oder Fitness – welche Benefits überzeugen Young Talents wirklich? Ein Meeting mit Sven Gasper

HRM-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 3, 2019 20:09


Manche Arbeitgeber legen sich ins Zeug, um mit überdurchschnittlichen Gehältern und kreativen Benefits Talente für sich zu begeistern. Andere bieten die klassischen Freigetränke und Leckereien, um Talente zu locken. Was erhoffen sich aber inzwischen mehr als 1 Million Studierende und Absolventen von ihren künftigen Arbeitgebern? Studydrive Co-Founder und CEO Sven Gasper spricht über die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer von Europas größter Studierendenplattform - die Future und Young Talents - die hier mit gezielten Maßnahmen gewonnen werden können.

Young Talent To Go
Obst oder Fitness – welche Benefits überzeugen Young Talents wirklich? Ein Meeting mit Sven Gasper

Young Talent To Go

Play Episode Listen Later Dec 3, 2019 20:09


Manche Arbeitgeber legen sich ins Zeug, um mit überdurchschnittlichen Gehältern und kreativen Benefits Talente für sich zu begeistern. Andere bieten die klassischen Freigetränke und Leckereien, um Talente zu locken. Was erhoffen sich aber inzwischen mehr als 1 Million Studierende und Absolventen von ihren künftigen Arbeitgebern? Studydrive Co-Founder und CEO Sven Gasper spricht über die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer von Europas größter Studierendenplattform - die Future und Young Talents - die hier mit gezielten Maßnahmen gewonnen werden können.

HRM-Podcast
Young Talent To Go: Recruiting mit Tinder und Amazon? Ein Meeting mit Robindro Ullah

HRM-Podcast

Play Episode Listen Later Jul 1, 2019 21:43


Post & Pray - ein oft kritisiertes Phänomen, das dennoch viele anwenden. Theoretisch ein guter Weg um viele potentielle Bewerber gleichzeitig zu erreichen. Aber man braucht eben auch ein wenig Glück. Und der Lerneffekt bleibt meistens auch aus. Gibt es da vielleicht sinnvolle Alternativen? Wir unterhalten uns mit Robindo Ullah, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Trendence, Blogger und begehrter Speaker auf HR Events. In den letzten Jahren hat er verschiedene Dienste für sich zweckentfremdet und dabei einige wertvolle Learnings für sein Berufsfeld generiert. Hört im ersten Teil, wie Tinder und Amazon helfen können, den Job eines Recruiters besser zu verstehen.

Young Talent To Go
Recruiting mit Tinder und Amazon? Ein Meeting mit Robindro Ullah

Young Talent To Go

Play Episode Listen Later Jul 1, 2019 21:43


Post & Pray - ein oft kritisiertes Phänomen, das dennoch viele anwenden. Theoretisch ein guter Weg um viele potentielle Bewerber gleichzeitig zu erreichen. Aber man braucht eben auch ein wenig Glück. Und der Lerneffekt bleibt meistens auch aus. Gibt es da vielleicht sinnvolle Alternativen? Wir unterhalten uns mit Robindo Ullah, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Trendence, Blogger und begehrter Speaker auf HR Events. In den letzten Jahren hat er verschiedene Dienste für sich zweckentfremdet und dabei einige wertvolle Learnings für sein Berufsfeld generiert. Hört im ersten Teil, wie Tinder und Amazon helfen können, den Job eines Recruiters besser zu verstehen.

GEDANKENtanken - Inspiration & Motivation von Top-Rednern - Jede Woche neue Auftritte unserer Rednernächte.

Im Business wird oft Theater gespielt. Hier stehen spektakuläre Powerpoint Präsentationen, Mitarbeitergespräche führen, Arbeitsplatzbeschreibung, das Gehalt und die Arbeitsplatzgestaltung vor der eigentlichen Arbeit – die in dem Fall zur Beschäftigung wird. Schau dich auf dem Arbeitsmarkt um – und endlich: Arbeit suchen, die in Arbeit und Leben deinen Lebenssinn erfüllt. Die vielleicht deinem persönlichen Businessplan entspricht. Manager und die ein oder andere Führungskraft, in deren Organisation der Gehaltsvergleich im Vorder- und die Produktivität im Hintergrund steht, könnten ein Coaching für Führungskräfte nutzen. Es gibt den Zeitraum, in dem steht das interne Probleme lösen zeitweise vielleicht an erster Stelle – das ist gut, denn: arbeitet das Team motiviert, funktioniert auch das Kunden begeistern! In unserem Video der Woche spricht Prof. Dr. Lars Vollmer über die Schauspielerei – über Business Theater. Du kennst das vielleicht auch: Ein Meeting gleicht dem nächsten, eine Powerpoint Präsentation ist aufregender als die andere, aber irgendwie fehlt der eigentliche Sinn deiner Tätigkeit. Du würdest gerne arbeiten, statt einer Beschäftigung zu folgen? Dann verpass in keinem Fall Lars spannenden Vortrag.

Kommunikationstango
34: Wie dir die Moderation eines Meetings gut gelingt - Interview mit Katharina Bertulat

Kommunikationstango

Play Episode Listen Later Mar 29, 2018 39:39


In dieser Folge 34 vom Kommunikationstango spreche ich mit meinem Gast, Business Coach und Mediatorin Katharina Bertulat aus der Nähe von Köln, darüber, wie dir eine Moderation gut und damit leicht und locker gelingt. Du erfährst, warum eine gute Vorbereitung deiner Moderation das A und O ist. Dadurch erreichst du, dass du zum Einen den Faden in der Hand behältst, zum anderen dass jeder das Meeting als kurz und knackig empfindet. Außerdem gibst du so bereits vor Beginn der Besprechung eine Zielrichtung, wenn du weißt, zu welcher Frage du ein Ergebnis erreichen willst. Ein Meeting ist umso erfolgreicher, je genauer ich weiß, wo ich hin will. Oder um es mit den Worten von Seneca zu sagen: Wer den Hafen nicht kennt, für den ist kein Wind ein günstiger. Ich spreche mit Katharina über die Herausforderung Moderatorin und gleichzeitig Teammitglied zu sein und darüber, wie du als Frau mit diesem gegebenenfalls ständigen Rollenwechsel umgehst. Katharina teilt mit dir jede Menge Tipps, so beispielsweise dazu, welche Gesprächsregeln eine Moderatorin vor Beginn der Besprechung aufstellen sollte, oder wie dir deine erste Moderation gelingt. Shownotes: www.anja-schaefer.eu/folge34 Hole dir meine Unterstützung für nächstes Feedbackgespräch - buche dir dein kostenloses Coaching-Strategiegespräch. Weitere Links: Webinarreihe Frauen in Führung: http://anja-schaefer.eu/webinarreihe Wenn du die Folge gefallen hat, teile sie sehr gern mit den Menschen in deinem Umfeld. Wenn dir der Podcast gefällt, dann abonniere ihn bei bei ITunes, via Android, bei Stitcher oder bei Youtube. Ich freue mich auch über eine Bewertung von dir auf meiner Webseite oder bei ITunes. Schön, dass es dich gibt. Willkommen in meiner Welt und dir viel Spaß beim Hören. Der Beitrag "34: Wie dir die Moderation eines Meetings gut gelingt" erschien zuerst auf Anja Schäfer.

PFLEGE ambulant: leichter beraten – verkaufen - führen
Deine Teambesprechung: Bundestagsdebatte oder Quasselbude?

PFLEGE ambulant: leichter beraten – verkaufen - führen

Play Episode Listen Later Mar 19, 2018 24:39


PA54: Du bist Experte/Expertin für den Inhalt UND den Prozess www.chc-team.com/pa54 Ein Meeting ist vergleichbar mit einem Tatort-Krimi. Im Drehbuch des Krimis steht der Text, den die Schauspieler sprechen sollen. Die Regieanweisung gibt vor, mit welcher Emotion der Text gesprochen werden soll, wann der Mörder seinen Einsatz hat und welche Musik vor der entscheidenden Szene die Spannung steigen lässt. In dieser Folge geht es darum, ob Du für das Drehbuch oder die Regie Deiner Besprechungen verantwortlich bist oder für Beides. Darum geht es Was hat eine Bundestagsdebatte mit Deinen Besprechungen zu tun? Unsere Rollen und Drehbücher – Ein kleiner Ausflug in die Rollentheorie Der Unterschied zwischen Leiten und Moderieren in Besprechungen Bist Du für den Inhalt und den Prozess in Deinen Meetings verantwortlich? Musst Du allen Erwartungen gerecht werden?   Viel Freude dabei und bis zur nächsten Folge "Mach Dir Deine Praxis leichter!" Das wünsche ich Dir, Claudia   Möchtest Du den Artikel bequem auf Deinem Rechner lesen und hören, dann klick hier: https://chc-team.com/pa54 Treffen wir uns auf Mallorca „Fortbilden unter Palmen“ zum Thema : Wie Sie Dienstbesprechungen aktiv gestalten und die erfolgreiche Umsetzung ab sofort sichern“ , dann melde Dich hier an und spare mit dem Code „Claudia2018“ 30,- Euro: https://t1p.de/ppm-mallorca Wenn Du beim kostenfreien Webinar: „DSGVO – Umsetzung im ambulanten Pflegedienst“ dabei sein willst, dann bist Du hier richtig: http://t1p.de/Webinar-DSGVO   Möchtest Du regelmäßig meine IMPULSE-Mails bekommen, dann kannst Du Dich schnell hier eintragen: http://chc-team_impulse-ebook.gr8.com/  

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#136 Das perfekte Vertriebsmeeting - so gehts!

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Mar 15, 2018 28:16


Langweilig und ermüdend – Meetings sind von vielen Mitarbeitern verhasst. Manch einer schläft auch schon mal ein oder checkt eben noch seine Mails. Das ist vor allem für dich als Führungskraft frustrierend. Damit dein nächstes Vertriebsmeeting effektiver abläuft, hat Christopher wertvolle Tipps für dich. Du kennst es vielleicht aus deinem eigenen letzten Meeting: Ein Mitarbeiter rechtfertigt sich und der Rest hört zu – vielleicht. Vertriebsmitarbeiter hassen Meetings. Das liegt vor allem am unproduktiven Ablauf. Dabei sind Meetings teuer. Wenn du im Vertrieb zehn Personen beschäftigst, kommst du bei zwei Stunden Meeting pro Woche schnell auf Arbeitsstunden im Wert von mindestens 30.000 Euro. Du siehst: Ein Meeting sollte organisiert und kontrolliert eingesetzt werden und muss deshalb durchgeplant sein. Damit du die Zeit konstruktiv nutzt, zeigt dir Christopher die acht wichtigsten Punkte für dein perfektes Vertriebsmeeting. Erfolge, Strategie, Mehrwert Das “Warum?”: Frage dich, weshalb du ein Meeting abhalten willst. Welchen Mehrwert bringt es? Außerdem solltest du die Teilnehmer mit Bedacht wählen. Wen betrifft die Besprechung? Am Ende des Meetings sollen deine Mitarbeitern gut gelaunt sein. Zeige neue Lösungen auf und schwöre alle auf das Ziel ein. Die Disziplin: Als Vertriebsleiter fungierst du als Moderator des Meetings. Du bist somit verantwortlich für dessen Verlauf. Mache dir Gedanken über die Agenda und stelle Regeln auf. Ein fairer Ablauf ist wichtig. Alle müssen pünktlich erscheinen. Das Meeting sollte maximal 60 bis 90 Minuten dauern. Die Erfolge: Verkäufer lassen sich gerne feiern. Während des Vertriebsmeetings darfst du dich für die gute Arbeit bedanken und besonders tolle Leistungen anerkennen. Die Ziele: Im Meeting geht es um die Zielsetzung des Unternehmens und um die Strategie. Welche Maßnahmen braucht es, um das Ziel zu erreichen? Statt riesiger Power-Point-Präsentationen und unendlicher Tabellen solltest du wenige, aussagekräftige Zahlen für alle notieren. Die News: Damit alle Up-to-date sind, berichtest du im Vertriebsmeeting kurz über neue Produkte, Preise und Aktionen. Auch Gebietsaufteilungen, neue Mitarbeiter und Positionen können hier bekanntgegeben werden. Wichtig: Mit direkt betroffenen Mitarbeitern solltest du schon vor dem Meeting sprechen, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Die Ideen: Deine Mitarbeiter können bei der Lösung von Problemen mitwirken. Veranstalte ein Brainstorming von 10 bis 15 Minuten. So können deine Mitarbeiter ihre Ideen einbringen. Das Lernen: Deine Verkäufer sollten schlauer aus einem Meeting herausgehen, als sie hineingegangen sind. Baue deshalb immer eine Trainings-Session ein. Übe zum Beispiel Preisverhandlungen, Abschlusstechniken, die Einwandbehandlung oder das Telefonieren. Das Protokoll: Notiere alles, was besprochen wurde ebenso akribisch wie Themen, die nur angerissen wurden. So vergisst du später nichts. Über unklare Entscheidungen solltest du mit deinem Team zu einem Ergebnis kommen. So gehen alle mit konkreten Lösungen aus dem Meeting und sind direkt besser gelaunt. Die Entscheidungen werden ebenfalls protokolliert. Die Agenda In einem Meeting gibt es immer neue Themen zu besprechen. Eine Agenda ist deshalb ein wichtiges Instrument für dein Vertriebsmeeting. Was du dabei beachten solltest und welche Empfehlungen Christopher für dich im Umgang mit komplexen Themen hat, erfährst du in dieser Episode. Shownotes: Teure Meetings [3:27]Das perfekte Vertriebsmeeting [6:14]   Ausgewählte Links zu dieser Episode gruppe.christopher-funk.de https://www.facebook.com/XenagosGmbH Christopher Funk bei YouTube https://www.instagram.com/christopher_funk/ Höre weitere Episoden bei iTunes Personen in der Episode Christopher Funk bei LinkedIn Christopher Funk bei Xing   Mit dem VertriebsFunk Podcast unterstütze ich dich bei deiner Karriere und deinem Erfolg. Egal, ob als Führungskraft, Verkäufer, Bewerber oder Teil von HR – Ich gebe dir praktische Tipps für deine Fragen und Herausforderungen: die richtigen Mitarbeiter gewinnen, mehr Umsatz generieren, deinen Verkauf pushen oder dein Mindset nachhaltig verändern.

Englisch fuer Buero und Schule
Business Meetings

Englisch fuer Buero und Schule

Play Episode Listen Later Mar 5, 2017 11:30


Ein Meeting vorbereiten und leiten - preparing and chairing a Business Meeting - Vokabular und nützliche Sätze - Vocabulary and useful sentences

Volxbibel Podcast
Apostelgeschichte 25: - Gerichtsverhandlung mit Festus - Paulus legt Berufung beim Kaiser ein - Festus hat ein Meeting mit dem König Agrippa über den Fall Paulus

Volxbibel Podcast

Play Episode Listen Later Sep 26, 2009


Apostelgeschichte 25: - Gerichtsverhandlung mit Festus - Paulus legt Berufung beim Kaiser ein - Festus hat ein Meeting mit dem König Agrippa über den Fall Paulus