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Nach dem großen Jubiläum geht es direkt weiter mit Folge #301 und Jana ist zurück vom internationalen Chorwettbewerb in Schweden! Wochenlang haben wir über Proben, Outfits und Vorbereitungen gesprochen, jetzt gibt es endlich die Auflösung: Welchen Platz hat Janas Chor eigentlich erreicht? Für Jana ging es bei der Reise aber um viel mehr als eine Platzierung. Zum ersten Mal war sie in Schweden und berichtet von intensiven Proben, ganz viel Musik und der besonderen Atmosphäre eines internationalen Chorwettbewerbs. Was war ihr persönliches Highlight? Wie fühlt es sich an, gemeinsam mit so vielen Menschen auf ein Ziel hinzuarbeiten? Und wie gut funktioniert es eigentlich, sich auf einer Reise plötzlich ein Zimmer mit einer fast fremden Person zu teilen? Zwischen all der Musik blieb sogar noch etwas Zeit für Shopping und Sightseeing in Schweden. Und natürlich wurde auch kulinarisch beziehungsweise flüssig getestet: Jana probiert einen Sanddorn-Spritz – kann der was? Das eigentliche Highlight gibt es aber direkt im Podcast: Nach all den Erzählungen über ihren Chor wollen wir natürlich Beweise hören. Deshalb gibt Jana eine kleine Live-Gesangsprobe zum Besten. Endlich hören wir, wofür so viel geprobt wurde. Außerdem sprechen wir über die Sonnenfinsternis. Haben wir überhaupt etwas davon gesehen? Ramon und Lars eher so halb: ein paar Schatten und Reflexionen, aber ohne passende Brillen war ohnehin nicht viel zu machen. Jana? Hat gleich mal gar nichts davon mitbekommen. Und weil nach Schweden, Chorwettbewerb und Sonnenfinsternis noch etwas Erfrischung nötig ist, hat Jana die Getränke für diese Folge organisiert. Dabei durfte natürlich auch die KI helfen. Das Ergebnis ihrer hochkreativen Beratung: Wild Berry Lillet. Revolutionär! Darauf wären wir wirklich niemals selbst gekommen. Eine Folge über Schweden, Musik, Reisen, neue Erfahrungen, Freundschaften und die Frage, warum manchmal nicht der erste Platz, sondern das Erlebnis selbst die beste Erinnerung ist.
Hand aufs Herz: Die meisten von uns haben keinen Gewölbekeller und keinen teuren Klimaschrank. Und trotzdem wollen wir, dass unser Wein nicht leidet. Lou erklärt heute, was Wein wirklich braucht – und verrät fünf ganz praktische Hacks, wie ihr eure Flaschen auch in einer normalen Wohnung richtig unterbringt. Ganz ohne Spezial-Equipment. Spoiler: Unterm Bett ist keine schlechte Idee. Wein der Woche Finca de la Vega Reserva – La Mancha DO, Spanien | Rheinberg Kellerei Ein spanischer Reserva aus dem sonnenverwöhnten La Mancha – Merlot und Tempranillo, 16 Monate in amerikanischen Eichenfässern gereift und danach weitere zwei Jahre auf der Flasche. Das Ergebnis: tiefrote Farbe, komplexes Aroma, volles Mundgefühl. Vanille und ein Hauch Holz in der Nase, dazu dunkle Früchte, reife Kirsche und eine runde, weiche Tanninstruktur. Kräftig, aber ausbalanciert – ideal zu dunklem Fleisch, Wildgerichten und kräftigem Käse. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Weinlexikon: L wie Lichtschaden / Light Strike Lichtschaden – auf Englisch „light strike"" – entsteht, wenn Wein zu lange Licht ausgesetzt ist, vor allem UV-Strahlung aus direktem Sonnenlicht. Das Licht zerstört bestimmte Verbindungen im Wein und lässt Fehlaromen entstehen, die oft nach nasser Pappe, Kohl oder feuchter Wolle riechen. Besonders empfindlich sind helle Weißweine, Rosés und Schaumweine in hellen Glasflaschen. Genau deshalb werden Weine traditionell in dunkelgrüne oder braune Flaschen abgefüllt – das getönte Glas wirkt wie eine Sonnenbrille. Die gute Nachricht: normales Zimmerlicht macht dem Wein kaum etwas aus, bleicht höchstens das Etikett aus. Gefährlich ist vor allem direktes Sonnenlicht – also Flaschen niemals auf die sonnige Fensterbank stellen.
Kann Coaching die klassische Psychotherapie bereichern? In dieser Folge teilt Verena ganz offen, wie die Integration von Coaching-Methoden ihre Arbeit als Psychotherapeutin nachhaltig verändert hat – für bessere Therapieerfolge und deutlich mehr eigene Gelassenheit. Früher stand oft der Leidensdruck im Fokus, heute fragt sie konsequent nach dem Ziel. Das macht ihre Sitzungen struktureller, zielgerichteter und extrem umsetzungsfokussiert. "Wer nichts verändern möchte, muss das nicht – dann endet die Begleitung schlicht früher. Wer aber bereit für Veränderung ist, findet in mir eine verlässliche Partnerin an seiner Seite", sagt Verena. In dieser Folge erfährst du: • Warum Mitgefühl heilt, aber Mitleid schadet: Wie Verena gelernt hat, empathisch zu begleiten, ohne sich emotional im Leid zu verlieren. • Das Prinzip der 100/100-Verantwortung: Warum die Verantwortung für den Therapieerfolg zu 100 % beim Patienten liegt – und ihre zu 100 % bei einer exzellenten therapeutischen Führung. Das befreit vom eigenen Leistungsdruck. • Veränderung ist immer möglich: Warum selbst schwere oder multiple Traumata kein Hindernis sind, um festgefahrene Denkmuster und belastende Schlussfolgerungen aufzulösen. • Die Macht der Denkmuster: Wie die Arbeit an den Gedanken unsere gefühlte Realität erschafft und der Schlüssel für echte Verhaltens- und Gefühlsveränderungen ist. Das Ergebnis? Eine Therapie, die fokussierter, fordernder und gleichzeitig zutiefst wertschätzend ist – und ein Praxisalltag, in dem Verena selbst entspannter, gestärkter und rundum zufriedener arbeitet. Hör rein und erfahre, wie der Blick über den therapeutischen Tellerrand neue Wege für die Praxis eröffnet! Bist du Therapeut und möchtest das auch lernen? Dann buche jetzt ein Vorgespräch für unsere Coaching-Ausbildung: https://www.mind4health.de/angebot/back-to-life-coach/ Uns erreichst du hier: mail@mind4health.de Mehr von unserer Arbeit findest du hier: www.mind4health.de Du findest unseren Podcast auch mit Video bei YouTube! Mind4Health Academy auf YouTube: https://www.youtube.com/@mind4health Oder vernetze dich gerne mit uns auf den Sozialen Medien: Mind4Health Academy auf Facebook: http://www.facebook.com/mind4healthacademy Mind4Health Academy auf Instagram: https://www.instagram.com/mind4health_academy/ Mind4Health Academy auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/mind4health-academy/?viewAsMember=true
Schnell schlägt Perfektion. Gerade bei Videokommunikation im Unternehmen ist der richtige Workflow oft wichtiger als teure Kameras und ein perfektes Studio. In dieser Episode spreche ich darüber, warum Unternehmen bei der Planung eines eigenen Videostudios häufig einen entscheidenden Fehler machen. Sie übertragen den klassischen Produktionsprozess einfach in das neue Studio. Skript schreiben, Kameras aufbauen, mehrere Takes aufnehmen, Material sichten, schneiden, abstimmen und korrigieren. So können schnell mehrere Tage oder sogar Wochen vergehen, bis ein Video fertig ist. Das Problem dabei: Für aktuelle Kommunikation ist dieser Prozess viel zu langsam. Ein Statement, eine Videobotschaft oder eine aktuelle Ankündigung kann nicht zehn Tage warten. Ist das Video endlich perfekt, kann es kommunikativ längst an Wert verloren haben. Ich nehme Dich deshalb mit hinter die Kulissen eines deutlich schnelleren Workflows. Ein wichtiger Baustein ist der Live-Schnitt. Dabei funktioniert die Produktion ähnlich wie bei einer Fernsehsendung. Mehrere Kameras, Präsentationen, Videos und weitere Quellen werden während der Aufnahme direkt zusammengeschaltet. Das Ergebnis liegt unmittelbar nach der Aufnahme bereits zu über 90 Prozent fertig vor. Du erfährst außerdem, welche Rolle PTZ-Kameras dabei spielen. Sie lassen sich fernsteuern und ermöglichen es, verschiedene Kamerapositionen vorab zu speichern. Das spart Zeit beim Einrichten und macht es möglich, mit wenig Personal unterschiedliche Perspektiven zu nutzen. Diese Folge zeigt Dir vor allem, warum ein modernes Corporate Studio nicht bei der Technik beginnt. Entscheidend sind die Fragen: Was möchtest Du erreichen? Wer soll das Studio nutzen? Wie häufig möchtest Du kommunizieren? Und wie muss der Workflow aussehen, damit Video wirklich Teil des Arbeitsalltags wird? Denn Videokommunikation funktioniert langfristig nur dann, wenn sie einfach genug ist, um regelmäßig genutzt zu werden. Nicht jedes Video muss Hochglanz sein. Für viele Formate sind Aktualität, Authentizität und Geschwindigkeit wichtiger als Perfektion. In dieser Folge erfährst Du: ✅ Warum klassische Videoproduktion für aktuelle Kommunikation häufig zu langsam ist. ✅ Wie Live-Schnitt die Produktionszeit deutlich reduzieren kann. ✅ Welche Vorteile PTZ-Kameras für ein Corporate Studio bieten. ✅ Warum der Workflow wichtiger sein kann als teure Technik. ✅ Wie regelmäßige Videokommunikation statt einzelner Videoprojekte entstehen kann. ✅ Warum Arbeitszeit ein entscheidender Kostenfaktor bei Videokommunikation ist. Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.corporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de
"True Blue" erschien 1986 als drittes Studioalbum von Madonna. Damit wurde sie endgültig vom Pop-Sternchen zum internationalen Superstar und zur Queen of Pop. Das Besondere an "True Blue" ist, dass Madonna erstmals als Co-Autorin und Co-Produzentin an einem ihrer Alben beteiligt war und damit mehr Einfluss auf ihre Musik nahm als zuvor. Das Ergebnis ist eine Platte, die sich nicht nur mit Liebe, Romantik und Ehe beschäftigt, sondern auch mit ernsteren Themen wie den Traumata ihrer Kindheit und der Kritik an patriarchalen und konservativen Strukturen. Mit "True Blue" entwickelte sich Madonna so zu einer ernstzunehmenden Künstlerin und erreichte gleichzeitig ein breiteres und reiferes Publikum. Der Album-Opener "Papa Don't Preach" handelt vom Widerstand gegen männliche Autoritäten, die sich sowohl in ihrem eigenen Vater als auch in der katholischen Kirche zeigen. Im Song erzählt Madonna aus der Perspektive einer schwangeren Jugendlichen, die sich mit der Frage auseinandersetzt, ob sie ihr Kind bekommen soll. Auch "Live To Tell" schlägt ernstere Töne an. Der Song handelt von Betrug, Misstrauen und Trauma sowie von einem Geheimnis, das die Erzählerin nicht länger für sich behalten kann. Immer wieder wurde "Live To Tell" autobiografisch gelesen und mit Madonnas eigenen Kindheitserfahrungen in Verbindung gebracht. Auch musikalisch hebt sich die Ballade durch ihre komplexe Komposition und die zurückhaltende, düstere Atmosphäre hervor. Von Kritikern wurde sie als eine von Madonnas stärksten Balladen gelobt. Romantik und Liebe kommen auf "True Blue" aber auch nicht zu kurz. Der gleichnamige Titelsong ist Madonnas damaligem Ehemann, dem Schauspieler Sean Penn, gewidmet. Der unbeschwerte, fröhliche Popsong greift Elemente der Girlgroup-Musik der 1950er- und 1960er-Jahre auf und erinnert an Gruppen wie die Ronettes oder an den Sound von "Grease". __________ Über diese Songs vom Album "True Blue" sprechen wir im Podcast • (14:12) – "Papa Don't Preach" • (27:08) – "Open Your Heart" • (37:50) – "Live To Tell" • (56:25) – "True Blue" • (01:02:20) – "La Isla Bonita" __________ Shownotes • Website von Herb Ritts, dem Fotografen des Cover Artworks: https://www.herbritts.com/ • Website der Grafikerin Jeri Heiden, die für die Gestaltung des Artworks zuständig war https://www.smogdesign.com/about • Interview mit Margot Käßmann in der WELT zur Confessions Tour 2006 https://www.welt.de/print-welt/article147086/Anmassende-Selbstinszenierung.html • "Live To Tell" bei der Confessions Tour. Der Skandal im Video https://www.youtube.com/watch?v=2JvK3U2gpsQ • "Open Your Heart" im Video https://www.youtube.com/watch?v=snsTmi9N9Gs • "Papa Don't Preach" im Video https://www.youtube.com/watch?v=G333Is7VPOg • ARD-Podcast-Tipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast: https://www.ardsounds.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/urn:ard:show:be34348e7e107ac6/
Warum werden Entscheidungen im Führungsteam immer wieder neu diskutiert, obwohl eigentlich längst alles entschieden wurde? In dieser Podcast-Folge spricht Michael Stiller über einen der häufigsten Denkfehler in Geschäftsführungen und Führungsteams: Viele Entscheidungen wirken gemeinschaftlich erarbeitet, sind aber schon durch die erste Meinung im Raum vorgeprägt. Das Ergebnis: schnelle Einigkeit im Meeting, später jedoch neue Diskussionen, bekannte Einwände und mangelnde Verbindlichkeit. Du erfährst, warum offene Fragen oft gar nicht wirklich offen sind, wie sogenanntes Framing die Entscheidungsfindung beeinflusst und weshalb Führungskräfte häufig unbeabsichtigt die Qualität von Entscheidungen verschlechtern. Michael zeigt außerdem, wie unabhängiges Denken vor der Diskussion zu besseren Ergebnissen führt und warum starke Führung nicht bedeutet, früh die eigene Meinung vorzugeben. Außerdem erhältst du einen einfachen Entscheidungs-Check, mit dem du die Entscheidungsqualität in deinem Unternehmen überprüfen kannst.
Manchmal musst du nicht deinen Hund verändern… sondern deine Gewohnheiten. Stillstand fühlt sich oft sicher an – doch genau dort bleiben viele Probleme bestehen. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum echte Veränderung immer bei uns selbst beginnt, welche großen Veränderungen bei uns im Hintergrund stattfinden und weshalb Reflexion der wichtigste Schritt zu einem entspannten Alltag mit deinem Hund ist. Denn wer bereit ist, sich selbst weiterzuentwickeln, verändert automatisch auch die Beziehung zu seinem Hund. Du möchtest auch zu uns ins Coaching? Dann bewirb dich jetzt für ein kostenloses Erstgespräch: https://steve-kaye.de/ SEI TEIL DES PODCASTS Du arbeitest mit Hunden? Egal in welcher Form! Du möchtest uns und vor allem der Öffentlichkeit deine Geschichte erzählen? Dann melde dich via Email oder WhatsApp unter folgenden Kontaktdaten bei uns. Wir freuen uns auf DICH und deine Story! Email: kontakt@hundeparadies-harz.de WhatsApp: +49 1590 6594885
Unternehmer-Fehler Shownotes In dieser Episode geht es um Unternehmer-Fehler – und zwar nicht um erfundene, sondern um die echten. Seit 2012 stelle ich in jedem Interview dieselbe Frage: „Was war bisher Dein größter Fehler als Unternehmer?" Über 900 Mal habe ich diese Frage gestellt. Millionären, Gründern, Ärzten, Verkäufern, Konzernberatern. Zum ersten Mal habe ich alle Antworten nebeneinandergelegt und geschaut, welche Unternehmer-Fehler sich wiederholen. Das Ergebnis war für mich selbst eine Überraschung. Denn die teuersten Unternehmer-Fehler sind fast nie das, was man erwartet. Es geht nicht um falsche Preise, nicht um schlechtes Marketing, nicht um die Steuer. Es geht fast immer um Menschen. Und am Ende der Folge packe ich meinen eigenen teuersten Fehler aus – der hat mich rund 70.000 Euro gekostet. Zusammenfassung und Stichpunkte Das ist die Zusammenfassung dieser Episode in Kurzform: Fehler 1 – Der falschen Person vertraut. Der mit Abstand meistgenannte aller Unternehmer-Fehler. Judith Geiß (#801) nennt genau das als ihren größten Fehler. Dr. Michael Spitzbart (#813) sagt über sich selbst, er sei zu leichtgläubig gewesen und habe Menschen zu schnell vertraut. Manuel Kretschmer (#592) formuliert es so: Er habe nicht auf sein Bauchgefühl gehört. Drei Branchen, eine Antwort. Fehler 2 – Die falschen Leute eingestellt. Manuel Kretschmer hat dazu eine Regel, die im Alltag sofort funktioniert: Je mehr jemand am Anfang Tolles über sich erzählt und je mehr Forderungen er stellt, desto schlechter läuft es später. Seine Zahl: 99 Prozent der Fälle. Steven Hensel (#811) bestätigt das – ein einziger Mitarbeiter hat bei ihm für massiven Trubel gesorgt. Fehler 3 – Zu spät abgegeben. Frank Otto (#723), Medienunternehmer und Otto-Versand-Erbe, sagt: Sein größter Fehler war, nicht rechtzeitig abzugeben, als mehrere Probleme gleichzeitig auf ihn einprasselten. Der Fehler ist also nicht die Krise selbst, sondern das Alleinbleiben in ihr. Fehler 4 – Aus Begeisterung entschieden. Alex Holtermann (#888) über impulsgesteuerte Entscheidungen: „Das habe ich auch teuer bezahlt." Jochen Dreissigacker (#816) beschreibt dasselbe Muster – Begeisterung, einmal drüber nachgedacht, viel Geld verloren. Begeisterung ist ein starker Motor, aber ein schlechter Berater. Fehler 5 – Sich selbst ganz nach hinten gestellt. Joel Burghardt (#803) nennt als größten Fehler, das Business über sich selbst zu stellen und dabei Gesundheit, Sport und Ernährung zu vernachlässigen. Passend dazu das Lebensmotto von Dr. Spitzbart: Ursachen behandeln statt Symptome. Mein eigener Fehler – Aufschieberitis. Im April 2012 hatte ich alles beisammen, um zu starten. Gestartet bin ich erst am 1. November 2012. Nach sechs Wochen hatte ich über 13.000 Euro verdient. Sieben Monate Aufschieben, gerechnet mit 10.000 Euro pro Monat: rund 70.000 Euro. Und sieben Monate, die nie zurückkommen. Der rote Faden hinter allen fünf Punkten: Die teuersten Unternehmer-Fehler sind Menschen-Fehler und Zeit-Fehler. Zahlenfehler lassen sich korrigieren. Ein falscher Partner, ein falscher Mitarbeiter oder ein verlorenes halbes Jahr lassen sich nicht zurückholen. Shownotes und Episodendetails Warum diese Folge anders ist als die üblichen Listen über Unternehmer-Fehler: Hier hat sich niemand etwas ausgedacht. Die Grundlage sind über 950 Episoden TomsTalkTime und mehr als 900 Interviews. In jedem einzelnen davon kommt dieselbe Frage vor. Das ergibt ein Archiv an ehrlichen Antworten, wie es im deutschsprachigen Raum kaum ein zweites gibt. Der häufigste aller Unternehmer-Fehler: das falsche Vertrauen. Judith Geiß begleitet US-Firmenübernahmen. Ihr größter Fehler: einer falschen Person vertraut zu haben. Dr. Michael Spitzbart ist einer der bekanntesten Gesundheitsexperten Europas und berät Konzerne. Auch bei ihm dieselbe Antwort – zu leichtgläubig, Menschen zu schnell vertraut. Manuel Kretschmer hat mit Amazon zweistellige Millionenumsätze gemacht. Sein Satz dazu: Er hat nicht auf sein Bauchgefühl gehört. Drei völlig verschiedene Menschen, drei völlig verschiedene Branchen, ein Muster. Das ist kein Zufall mehr. Woran Du die falsche Person erkennst. Manuel Kretschmer hat im Interview eine Regel verraten, die im Recruiting sofort anwendbar ist: Wer im Gespräch am lautesten über sich selbst spricht und am meisten fordert, ist meistens die schlechteste Wahl. Steven Hensel hat genau diese Erfahrung gemacht. Trotz Coaching, trotz Vorbereitung. Ein einziger Mitarbeiter hat gereicht, um für erheblichen Ärger zu sorgen. Die praktische Frage für Dich: Wen hast Du zuletzt eingestellt, weil er gut geredet hat – und wen, weil er gut gearbeitet hat? Der Fehler, der in Krisen passiert. Frank Otto hat nicht rechtzeitig abgegeben, als es eng wurde. Genau das machen die meisten Unternehmer. Wenn es brennt, ziehen wir alles zu uns heran, kontrollieren mehr, arbeiten mehr und reden mit niemandem. Abgeben fühlt sich in diesem Moment nach Schwäche an. Ist es aber nicht. Es ist die Rettung. Wenn Begeisterung teuer wird. Alex Holtermann und Jochen Dreissigacker beschreiben unabhängig voneinander dasselbe: impulsive Entscheidungen aus reiner Begeisterung heraus, einmal drüber nachgedacht, unterschrieben – und später teuer bezahlt. Eine einfache Gegenmaßnahme: Je aufgeregter Du bei einer Entscheidung bist, desto länger schläfst Du darüber. Der Fehler, den man erst spät spürt. Joel Burghardt hat als größten Fehler genannt, sich selbst zu vernachlässigen. Gesundheit, Sport, Ernährung – alles hinter dem Business eingeordnet. Dein Unternehmen kannst Du verkaufen. Deinen Körper nicht. Und mein eigener teuerster Fehler. Nach dem Podcast-Coaching bei einer amerikanischen Podcast-Größe hatte ich im April 2012 alles, was ich zum Starten brauchte: Wissen, Fähigkeiten, Technik. Losgelegt habe ich trotzdem erst am 1. November 2012, weil ich jede Menge gute Gründe gefunden habe, warum der Zeitpunkt gerade nicht perfekt ist. Nach sechs Wochen Podcast hatte ich über 13.000 Euro verdient. Rechnet man die sieben Monate Aufschieben mit konservativen 10.000 Euro pro Monat, sind das rund 70.000 Euro, die ich mir selbst weggeschoben habe. Geld lässt sich nachverdienen. Die sieben Monate nicht. Was Du konkret aus dieser Folge mitnehmen kannst. Die gute Nachricht bei allen fünf Unternehmer-Fehlern: Du musst sie nicht selbst machen. Andere haben das Lehrgeld längst bezahlt, und zwar in Millionenhöhe. Prüfe einmal ehrlich, bei welchem Menschen in Deinem Umfeld Dein Bauchgefühl schon länger Alarm schlägt – geschäftlich wie privat. Schau Dir an, welche Aufgabe Du seit Monaten mit Dir herumträgst, obwohl jemand anderes sie besser könnte. Und dann nimm die eine Sache, die Du seit Wochen aufschiebst, und setze ihr ein Datum. Nicht „bald". Ein Datum. Denn wenn Du aus dieser Folge über Unternehmer-Fehler nur eine einzige Sache mitnimmst, dann diese: Der teuerste Fehler ist fast immer der, den Du erst morgen angehen willst. Welche Unternehmer-Fehler haben Dich am meisten gekostet? Schreib es mir gerne – ich freue mich auf Dein Feedback. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: ADAC untersucht Ladeverluste von E-Autos / Haushaltssteckdose ist und bleibt eine Notlösung Foto: ADAC Wenn ein E-Auto geladen wird, kann nicht die gesamte elektrische Energie in der Batterie gespeichert werden. Das ist technisch nicht möglich, denn während des Ladevorgangs sind einige Bordsysteme im Fahrzeug aktiv, die Strom benötigen. Außerdem entstehen Verluste bei der Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. Wie hoch dieser zusätzliche Energiebedarf genau ausfällt, hat der ADAC in einer Studie mit fünf aktuellen E-Autos untersucht. Die Fahrzeuge wurden dafür an einer Haushaltssteckdose und einer Wallbox aufgeladen. An der Wallbox erfolgten die Ladevorgänge jeweils mit maximaler Leistung und mit reduzierter Ladeleistung, wodurch das Laden mit überschüssigem Strom aus einer PV-Anlage simuliert wurde. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Laden an der Haushaltssteckdose mit 2,3 kW ist bei allen Autos mit den höchsten Verlusten verbunden. Am ineffizientesten zeigte sich der Mercedes-Benz CLA EQ, bei dem fast ein Viertel des verbrauchten Stroms nicht im Akku landete. Bei allen anderen Fahrzeugen lagen die Verluste bei rund 15 Prozent. Effizienter ist das Laden mit überschüssigem Strom aus einer PV-Anlage, selbst wenn die Ladeleistung aufgrund geringen Ertrags auf 4,2 kW reduziert wird. Die Verluste bei allen Autos in der Studie lagen dabei unter 13 Prozent. Am effizientesten ist es jedoch, das Fahrzeug an einer Wallbox mit der höchstmöglichen Ladeleistung aufzuladen. Je nach Fahrzeug sind das 11 kW oder auch 22 kW: Alle Ladeverluste lagen in diesem Szenario unter sieben Prozent. Am effizientesten war der Renault R5, der sowohl beim PV-Überschussladen als auch an der Wallbox die geringsten Verluste aufwies. Aus Sicht des ADAC bekräftigen diese Ergebnisse die bestehende Empfehlung: Die Haushaltssteckdose ist nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch im Sinne der Effizienz zum regelmäßigen Laden eines E-Autos ungeeignet und sollte als Notlösung betrachtet werden. Wer sich detailliert mit den Ladeverlusten eines Fahrzeugs auseinandersetzen will, dem empfiehlt der ADAC einen Blick in die Datenbank von Green NCAP. Das Verbraucherschutzprogramm bewertet die Umweltauswirkungen aktueller Fahrzeuge. Bei E-Autos spielt das Thema Energieeffizienz eine große Rolle, wobei auch die Ladeverluste an der heimischen Wallbox ermittelt werden. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Die Bahn ist unpünktlich, das Netz marode – und die Vorstände kassieren trotzdem Millionen. Stimmt das so? Astrid Kühn und Arne Schulz schauen genau hin: Was verdienen Bahn-Manager wirklich, wann fließen Boni – und was steckt hinter der Ankündigung von Verkehrsminister Steffen Bilger, Boni künftig an Erfolg zu knüpfen? Das Ergebnis ist komplizierter als es klingt - denn Boni sind bei der Bahn längst an Pünktlichkeit, Kundenzufriedenheit und Geschäftszahlen geknüpft. Kurz gehört, schnell kapiert - in dieser Folge 10 Minuten Wirtschaft. Lob und Kritik wie immer gern an wirtschaft@ndr.de
Mit seinem 4. Klavierkonzert betritt Sergei Rachmaninow Neuland. Als er das Werk 1926 vollendete, lebte er bereits seit fast einem Jahrzehnt im amerikanischen Exil. Die Musikwelt hatte sich verändert: Jazz war allgegenwärtig, die Moderne auf dem Vormarsch. Auch Rachmaninow suchte nach neuen Ausdrucksformen. Das Ergebnis war ein Klavierkonzert, das sich deutlich von seinen berühmten Vorgängern unterscheidet – schlanker, rhythmisch markanter und überraschend modern. Die Uraufführung 1927 in Philadelphia verlief jedoch enttäuschend: Publikum und Kritiker vermissten die grossen, eingängigen Melodien der früheren Konzerte. Rachmaninow nahm sich die Kritik zu Herzen und überarbeitete das Werk gleich mehrfach. Die heute gespielte Fassung von 1941 ist deutlich kürzer und konzentrierter als das Original. Lange Zeit blieb das vierte Klavierkonzert ein Aussenseiter im Repertoire. Im Schatten des zweiten und dritten Konzerts wurde es nur selten aufgeführt. Erst in den letzten Jahrzehnten begann eine eigentliche Wiederentdeckung. Heute schätzen viele Pianistinnen und Pianisten gerade jene Qualitäten, die das Publikum einst irritierten: die raffinierte Harmonik, die rhythmische Energie und die ungewöhnliche Verbindung von russischer Spätromantik und amerikanischem Zeitgeist. In der Diskothek stehen fünf Aufnahmen von Rachmaminows g-Moll-Konzert zur Diskussion. Gäste von Eva Oertle sind die Pianistin Aglaia Graf und der Pianist Manuel Bärtsch.
Heute wird es anders. Heute wird es dunkel. Und es gibt einen Gast, den die meisten von euch nicht nur kennen, sondern lieben dürften: Philipp Fleiter von „Verbrechen von nebenan"" – Nr. 1 in den deutschen Podcast-Charts, SPIEGEL-Bestsellerautor, ausverkaufte Live-Tour, eigene TV-Show bei SKY. Gemeinsam erzählen Lou, Jonas und Philipp den Fall Dahl: Ein Hochstapler aus Minnesota, der sich im Napa Valley als Winzer inszenierte, über eine Million Dollar einsammelte – und am Ende einen Mord beging. Auf einem Weingut, durch Rebzeilen, vor den Augen der Polizei. Ein Fall, der so absurd klingt, dass man denkt, er wäre erfunden. Ist er aber nicht. Wein der Woche Le Sentier des Pierres Châteauneuf-du-Pape AC – Rhônetal, Frankreich | EDEKA Châteauneuf-du-Pape ist eine der prestigeträchtigsten Appellationen Frankreichs – und dieser Wein zeigt warum. Ein klassischer Blend aus Grenache, Syrah und Mourvèdre, gewachsen auf den berühmten „Galets roulés"", den großen Kieselsteinen, die die Hitze des Tages speichern und nachts an die Reben abgeben. Das Ergebnis: intensiv, kraftvoll, 15 % vol., mit würzigem Bouquet, schwarzen Beeren, südlichen Kräutern, Pfeffer und weichen, reifen Tanninen. Der Name „Le Sentier des Pierres"" – der Pfad der Steine – ist dabei mehr als nur Poesie. Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
Neue Podcast-Episode: Sunny Dancer, 72 Stunden, Paris Murder Mystery und Oh la la – Wer ahnt denn sowas? In der aktuellen Ausgabe unseres Filmpodcasts werfen wir einen ausführlichen Blick auf vier sehr unterschiedliche Produktionen, die für Gesprächsstoff sorgen. Von bewegenden Coming-of-Age-Momenten über turbulente Comedy bis hin zu spannenden Kriminalgeschichten ist für jeden Filmfan etwas dabei. Den Anfang macht Sunny Dancer, eine britische Tragikomödie von Regisseur George Jaques. Im Mittelpunkt steht die Jugendliche Ivy, die ihre Krebserkrankung überwunden hat und von ihren Eltern in ein Feriencamp für junge Menschen mit ähnlichen Erfahrungen geschickt wird. Was zunächst wie ein weiterer schwieriger Sommer erscheint, entwickelt sich zu einer Reise voller Freundschaften, neuer Erfahrungen und persönlicher Entwicklung. Der Film verbindet Humor und Emotionen auf eine besondere Weise. Anschließend widmen wir uns dem Netflix-Film 72 Stunden mit Kevin Hart. Die Komödie erzählt die Geschichte eines erfolgreichen 40-jährigen Werbeexperten, der versehentlich in den Gruppenchat einer deutlich jüngeren Männerclique aufgenommen wird. Als sich die Gelegenheit ergibt, an einem wilden Junggesellenabschied in Miami teilzunehmen, hofft er, seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen. Dabei entstehen zahlreiche turbulente und komische Situationen. Regie führte Tim Story. Mit Paris Murder Mystery folgt ein völlig anderer Ton. Die französische Produktion von Rebecca Zlotowski verbindet Krimi, Drama und Thriller. Oscar-Preisträgerin Jodie Foster spielt die renommierte Psychiaterin Lilian Steiner, die nach dem Tod einer Patientin nicht an die offizielle Version der Ermittler glaubt. Ihre Nachforschungen führen sie in ein komplexes Geflecht aus Geheimnissen, Erinnerungen und möglichen Täuschungen. Das Ergebnis ist ein atmosphärischer Kriminalfilm mit starken Darstellerleistungen. Abgerundet wird die Episode durch die französische Erfolgskomödie Oh la la – Wer ahnt denn sowas?. Die Geschichte dreht sich um zwei Familien, die anlässlich einer bevorstehenden Hochzeit aufeinandertreffen. Als DNA-Tests überraschende Ergebnisse ans Licht bringen, geraten Vorurteile, Traditionen und familiäre Selbstbilder gehörig ins Wanken. Regisseur Julien Hervé setzt auf pointierten Humor und gesellschaftliche Satire. In der neuen Podcast-Folge analysieren wir die Stärken und Schwächen dieser Filme, sprechen über die wichtigsten Darstellerinnen und Darsteller und geben unsere persönliche Einschätzung ab. Wer auf der Suche nach neuen Kino- und Streaming-Tipps ist, findet hier spannende Empfehlungen und interessante Hintergrundinformationen. Jetzt die neue Episode hören und mitdiskutieren! Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:03:58 Sunny Dancer 00:21:52 Sneaktipps 00:28:03 Kinocharts und Neu im Kino 00:35:21 Oh la la - Wer ahnt denn sowas? 00:41:14 72 Stunden 00:48:28 Paris Murder Mystery 00:54:13 Ted Lasso S04E01 01:01:15 Softwaretipp 01:04:32 Was passiert in den nächsten Wochen
Der Rechtsstaat erodiert vor unseren Augen. Das Bundesverfassungsgericht gibt seine Rolle als Hüter der Freiheit auf und beugt sich dem politischen Elitenkonsens sowie dem Druck aus Brüssel. Anstatt die Bürger vor den Übergriffen der Exekutive zu schützen, legitimiert Karlsruhe die Entmachtung der eigenen Grundpfeiler. Die Folgen dieser Entwicklung sind massiv und betreffen uns alle. Mit der geplanten Chatkontrolle droht ein beispielloser Vorstoß zur Totalüberwachung unseres Privatlebens, gegen den das Gericht bisher keine klare Kante zeigt. Gleichzeitig verkommt die Wahlprüfung zum Debakel, wenn Fehler einer Bundestagswahl erst dann korrigiert werden, wenn die Legislaturperiode bereits fast vorüber ist. Besonders alarmierend ist das System der EU-Sanktionen, das Bürger ohne jede gerichtliche Handhabe faktisch vogelfrei stellt und den Rechtsschutz aushebelt. Dazu spricht Maximilian Tichy mit dem Staatsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau: „Dass man Leute faktisch rechtlos stellt, ohne dass sie sich überhaupt dagegen wehren können vor einem deutschen Gericht – das ist eben das, was ich als Kapitulation des Bundesverfassungsgerichts bezeichne.“ Karlsruhe vernachlässigt seine Pflicht zur Wahrung der eigenen Kompetenzen. Das Ergebnis ist ein Bürger, der schutzlos gegenüber einem Staat steht, der immer tiefer in die Privatsphäre eingreift und die Gewaltenteilung schleichend aushebelt. Es ist Zeit, über die Kapitulation des höchsten deutschen Gerichts zu sprechen. Wenn Ihnen unser Interview gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ #Grundrechte #Rechtsstaat #Bundesverfassungsgericht #TichysEinblick #Chatkontrolle #Freiheit #Demokratie #Vosgerau
Tag drei im Urlaub. Du hattest das Handy heute schon dreimal in der Hand. Nicht weil jemand angerufen hat, sondern weil keiner angerufen hat. Der Urlaub gilt als der ehrlichste Führungstest. Stimmt auch. Nur läuft der Test gar nicht, während du weg bist: Das Ergebnis stand fest, als du in den Flieger gestiegen bist. In dieser Folge geht es um die Frage, wie lange dein Gerüst schon steht. Um einen Teamleiter, der vier Wochen ausfiel, und um die Kollegin, die es besser machte, als allen lieb war. Und um die zweite Hälfte des Tests, die kaum jemand auf dem Zettel hat: deine Rückkehr. Am Ende gebe ich zu, warum mein Rechner auch im Urlaub neben mir liegt. Jede Woche ein Werkzeug, per Newsletter: mitarbeiterfuehren.com
Kernbotschaft formulieren Shownotes Wie kannst Du eine Kernbotschaft formulieren, die Dein Markt sofort versteht? Genau darum geht es in Episode 958 von TomsTalkTime. Viele Unternehmer, Selbstständige und Experten wissen genau, was sie können. Sie haben Erfahrung, liefern gute Ergebnisse und helfen ihren Kunden wirklich weiter. Trotzdem fällt es ihnen schwer, ihr Angebot in wenigen klaren Worten zu erklären. Das Problem ist häufig nicht fehlende Kompetenz. Es ist eine Botschaft, die zu kompliziert, zu breit oder zu stark aus der eigenen Fachperspektive formuliert ist. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, die Kunden erreicht, musst Du deshalb nicht möglichst viel erklären. Du musst das Richtige verständlich machen. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Episode erfährst Du, wie Du Deine Leistung so beschreibst, dass Dein Markt schnell erkennt, warum sie relevant ist. Gute Arbeit braucht eine klare Botschaft: Dein Markt kann nur verstehen, was Du deutlich benennst. Kompetenz allein sorgt noch nicht dafür, dass potenzielle Kunden Dein Angebot richtig einordnen. Beginne mit dem Problem: Menschen hören aufmerksam zu, wenn sie ihre eigene Situation wiedererkennen. Deshalb sollte Deine Botschaft nicht zuerst Deine Methode erklären, sondern das Problem ansprechen, das Dein Kunde bereits spürt. Sprich über das Ergebnis: Kunden möchten wissen, was sich für sie verbessert. Methoden, Prozesse und Werkzeuge sind wichtig, aber das gewünschte Ergebnis ist emotional näher und leichter verständlich. Formuliere einfach: Eine verständliche Botschaft ist nicht oberflächlich. Sie hilft Deinem Gegenüber, schneller zu erfassen, ob Dein Angebot zur eigenen Situation passt. Teste Deine Aussage: Eine Kernbotschaft sollte im Gespräch, auf Deiner Website und in Deinen Inhalten funktionieren. Echte Reaktionen zeigen Dir, ob Deine Formulierung klar genug ist. Nutze eine einfache Struktur: Zielgruppe, Problem und Ergebnis bilden das Grundgerüst einer starken Kernbotschaft. Vielleicht hast Du bisher versucht, jede Facette Deiner Arbeit in einem einzigen Satz unterzubringen. Genau dadurch wird Deine Aussage aber schnell kompliziert. Eine starke Kernbotschaft muss nicht alles erklären. Sie soll Interesse wecken, Relevanz zeigen und die richtige Person dazu bringen, genauer hinzuhören. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, beginne deshalb mit drei Fragen: Wem hilfst Du? Welches konkrete Problem löst Du? Was wird für Deinen Kunden danach besser? Diese Fragen helfen Dir, Deine Leistung aus der Sicht Deines Marktes zu betrachten. Denn Dein Kunde interessiert sich nicht zuerst für Deine Methode. Er interessiert sich für seine eigene Situation. Das heißt, Du musst Deine Expertise nicht kleiner machen. Du musst sie nur in eine Sprache übersetzen, die Deine Zielgruppe versteht. Je klarer Deine Botschaft ist, desto leichter kann Dein Markt Dich einordnen, sich an Dich erinnern und erkennen, warum Dein Angebot relevant ist. Diese Episode zeigt Dir, wie Du eine Kernbotschaft formulieren kannst, ohne in leere Werbesprache zu rutschen. Du darfst klar, direkt und verständlich sprechen. Genau dadurch wird Deine Kommunikation stärker. Shownotes und Episodendetails Viele Unternehmer, Selbstständige und Experten kennen ihr Thema sehr genau. Sie haben Erfahrung, lösen echte Probleme und liefern gute Ergebnisse. Trotzdem verstehen potenzielle Kunden häufig nicht sofort, was ihr Angebot besonders macht. Genau hier wird eine klare Kernbotschaft entscheidend. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, musst Du Deine gesamte Arbeit nicht in einen einzigen Satz pressen. Deine Botschaft soll nicht alles erklären. Sie soll dafür sorgen, dass die richtige Person erkennt: „Das betrifft mich." Warum Fachwissen allein nicht ausreicht Gute Arbeit ist natürlich wichtig. Aber Dein Markt kann nur das wahrnehmen, was Du verständlich kommunizierst. Wenn Du Dein Angebot mit Fachbegriffen, komplexen Abläufen und langen Erklärungen beschreibst, hören potenzielle Kunden vielleicht höflich zu. Sie erkennen aber nicht immer, warum Deine Leistung für sie relevant ist. Das heißt, Sichtbarkeit beginnt nicht erst bei Social Media, Werbung oder Reichweite. Sichtbarkeit beginnt mit einer klaren Aussage. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren willst, solltest Du deshalb zuerst aus der Perspektive Deines Kunden denken. Beginne mit dem Problem des Kunden Viele Experten beginnen ihre Beschreibung mit der eigenen Methode: „Ich biete strategische Beratung." „Ich entwickle ganzheitliche Prozesse." „Ich arbeite mit einem individuellen Coaching-Ansatz." Diese Aussagen können fachlich korrekt sein. Sie zeigen dem Kunden aber noch nicht, welches konkrete Problem gelöst wird. Eine verständlichere Botschaft könnte lauten: „Ich helfe Unternehmern, ihre internen Abläufe zu vereinfachen, damit weniger Zeit verloren geht." Der Unterschied liegt in der Perspektive. Der Kunde erkennt sein Problem und versteht, was sich für ihn verändern kann. Das Ergebnis ist emotional näher Kunden kaufen selten eine Methode, weil sie die Methode besonders spannend finden. Sie kaufen eine Verbesserung ihrer Situation. Ein Coach verkauft nicht nur Gespräche. Er hilft vielleicht dabei, klarere Entscheidungen zu treffen. Ein Marketingberater verkauft nicht nur Kampagnen. Er hilft dabei, mehr passende Anfragen zu gewinnen. Ein Podcast-Berater verkauft nicht nur Technik und Episodenplanung. Er hilft dabei, Vertrauen, Sichtbarkeit und Reichweite aufzubauen. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, sollte deshalb das gewünschte Ergebnis klar erkennbar sein. Einfach bedeutet nicht beliebig Viele Unternehmer fürchten, dass eine einfache Formulierung ihre Leistung kleiner oder oberflächlicher wirken lässt. Das Gegenteil ist häufig der Fall. Wer ein komplexes Thema einfach erklären kann, zeigt damit echtes Verständnis. Klarheit ist kein Zeichen fehlender Tiefe. Klarheit zeigt, dass Du Dein Wissen so übersetzen kannst, dass andere Menschen es verstehen. Vermeide deshalb unnötige Fachbegriffe und allgemeine Aussagen wie „ganzheitliche Transformation" oder „innovative Lösungen". Sage konkreter, wem Du hilfst, welches Problem Du löst und welches Ergebnis möglich wird. Teste Deine Kernbotschaft im Alltag Eine gute Formulierung entsteht selten nur am Schreibtisch. Nutze Deine Botschaft in Gesprächen, auf Deiner Website, in Social Media und in Deinem Podcast. Beobachte anschließend die Reaktionen. Verstehen Menschen sofort, worum es geht? Fragen sie interessiert nach? Oder musst Du Deine Aussage jedes Mal ausführlich erklären? Besonders wertvoll ist die Sprache Deiner Kunden. Welche Worte benutzen sie, wenn sie über ihr Problem sprechen? Welche Veränderung wünschen sie sich? Diese Formulierungen helfen Dir oft mehr als künstliche Werbesprache. Eine einfache Formel für Deine Botschaft Du kannst mit dieser Struktur beginnen: „Ich helfe [Zielgruppe], [Problem] zu lösen, damit [Ergebnis]." Zum Beispiel: „Ich helfe Selbstständigen, ihre Kernbotschaft klar zu formulieren, damit potenzielle Kunden sofort verstehen, warum ihr Angebot relevant ist." Diese Formel ist kein starres Gesetz. Sie gibt Dir aber eine klare Grundlage. Du kannst Deine persönliche Haltung ergänzen, zum Beispiel: „Ohne komplizierte Sprache, künstliche Selbstdarstellung oder aggressive Verkaufsmethoden." So wird Deine Botschaft nicht nur verständlich, sondern auch unterscheidbar. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, konzentriere Dich auf das Wesentliche. Deine Botschaft soll die Tür öffnen. Die ausführlichen Erklärungen folgen danach. Weitere Episoden und die Möglichkeit, Tom eine persönliche Sprachnachricht zu senden, findest Du unter https://tomstalktime.com/. Klicke dort am Bildschirmrand auf „Frag Tom". Das Hörbuch über die wichtigsten persönlichen Eigenschaften erfolgreicher Multi-Millionäre findest Du unter https://tomstalktime.com/eigenschaften. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
4 Wörter, die deinen Umsatz ab Sekunde eins sabotieren und was du von der Gastronomie über authentischen Verkauf lernen kannst. Kennst du diese Tage, an denen im Business einfach der Wurm drin ist? Du bist nicht in deiner Energie, alles fühlt sich schwer an und ausgerechnet dann sollst du auch noch verkaufen. Viele Unternehmerinnen und Führungskräfte flüchten sich in solchen Momenten in starre Verkaufsleitfäden und Skripte. Das Ergebnis? Du wirkst wie ein Roboter, verlierst deine Authentizität und deine Kunden springen ab. In dieser Folge der Jessica Lackner Show räumt Jessi radikal mit angeblichen Verkaufsgeheimnissen auf. Mit 20 Jahren Erfahrung in der Gastronomie und der Führung von drei Betrieben weiß sie genau: Ein Kellner zieht an der Bar auch kein Skript heraus. Erfolgreicher Verkauf braucht keine Roboter-Rolle, sondern echte Führung, Orientierung und Selbstbewusstsein. Dein Spickzettel aus dieser Folge...Streiche diese 4 Umsatz-Killer sofort: „Vielleicht" ...killt deine Kompetenz und lässt dich zweifeln. „Eigentlich" ...nimmt dir die Glaubwürdigkeit und signalisiert einen Haken. „Nur" ...macht dein Angebot und deine Zeit künstlich billig und unbedeutend. „Normalerweise" ...erzeugt sofortiges Misstrauen und lässt den Kunden nach der Ausnahme suchen. Erfahre außerdem, warum Hochpreis-Coachings auch in Zukunft boomen wie die Spitzen-Gastronomie, während Billig-Produkte aussterben und warum Menschen heute keine KI-Antworten suchen, sondern deine echte Führung. EXKLUSIVE EINLADUNG: Die YES-Challenge: Willst du lernen, wie du deinen Wert selbstbewusst kommunizierst und Kunden magisch anziehst? Am 12.08. um 12:00 Uhr startet das Live-Webinar: „Mund auf, Kunden rein". Melde dich jetzt an... die Plätze sind heiß begehrt und die Aufzeichnung steht dir nachher für 48 Stunden zur Verfügung! HIER DIREKT ZUR YES-CHALLENGE ANMELDEN: https://alfima.com/jessicalackner/p/webinar Dir hat diese Folge geholfen? Dann abonniere jetzt die Glocke, um keine Folge mehr zu verpassen, und hinterlasse Jessi eine 5-Sterne-Bewertung auf deiner Podcast-Plattform!
«Du, lass mal...» Wir wissen natürlich nicht, wie genau Kultlabel Sub Pop der kalifornischen Songwriterin nach drei Alben beibrachte, dass aus der vierten Zusammenarbeit nichts wird. Aber wir stellen es uns ungefähr so vor. Genau darum ist «Past the Veil» ein unfreiwilliger Neuanfang geworden. Auch wenn Sub Pop «nur» ein Indie-Label ist, bringt ein Plattenvertrag gewisse Vorteile mit sich. Das Studio, in dem Lay ihr neues Album aufgenommen hat, konnte sie dank eines Deals mit Produzent Rob Shelton – dem das Studio gehört – nur dann nutzen, wenn andere Acts absagten oder gerade kein Slot belegt war. Das Ergebnis kann sich trotz des fehlenden Sicherheitsnetzes mehr als hören lassen: dreamy Folk-Pop, der zwischendurch sogar Richtung Jazz abdriftet. Perfekt zum Durchschnaufen, wenn man irgendwo gerade ein Stückchen Schatten gefunden hat.
Auf vielfachen Wunsch und auch aus großem Eigeninteresse sprechen Holger, Michael und Rüdiger in dieser Woche über die neue Disney-Serie "Furious" (5:42) von Elizabeth Meriwether ("The Dropout" / "Dying for Sex"). Schaut man sich internationale Kritiken an, gibt es für den Rachethriller vor allem zwei Vergleiche: einen fiktiven mit "Killing Eve" und einen realen mit dem Fall Jeffrey Epstein. Was, wenn eine missbrauchte Frau nicht auf das Rechtssystem vertrauen, sondern persönlich die übergriffigen Männer zur Rechenschaft ziehen würde? Das Ergebnis können wir nach drei der 8 Folgen noch nicht komplett beurteilen, aber bereits der Auftakt liefert eine treffliche Diskussionsgrundlage. Auch bei der Netflix-Miniserie "The Bombing of Pan Am 103" (28:54) drängt sich ein Vergleich auf, schließlich verfilmte "Lockerbie" vor einigen Monaten bereits den Terroranschlag auf das Passagierflugzeug von 1988. Macht es diese Version besser oder schlechter? Und schließlich will Amazon mit einer Umsonstfolge von "The Westies" (49:18) das Publikum zu seinem Zusatzangebot MGM+ locken. Ist das ein Angebot, das man nicht ablehnen kann? Oder gehört die Serie um eine Gang im New York der 1980er Jahre dorthin, wo Luca Brasi schläft? Bei den Fischen! Cold-Open-Frage: "Wer sollte Amazons Serien-„Robocop“ werden?"
Wer hat am Ende den „Schwarzen Peter“? So wird ein Kinderspiel zum Fall für den Staatsanwalt. Währenddessen herrscht bei dem CSD-Terroristen, Abdul Ballout, der die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, mildes Strafrecht. Karten sammeln, Paare finden – und wer die falsche Karte zieht, verliert. Die Regeln sind simpel. Was Kinder als harmloses Spiel kannten, ist heute ein echtes Berufsrisiko. Absurd ist es in der Schweiz: An einer Schule in Küsnacht sollte ein Assistent mit den Kindern „Schwarzer Peter“ spielen. Das Ergebnis? Eine Strafanzeige. Die Lehrerin sagt, es waren harmlose Kaminfeger-Bilder; der Assistent sah darin eine schwere Beleidigung. Der Fall ging durch die Medien, beschäftigte die Politik. Artur Terekhov, der Anwalt der betroffenen Lehrerin, blickt gemeinsam mit Rechtsanwalt Michael Moser hinter die Fassade dieses Verfahrens. Terekhov erklärt, warum ums ein mehr als nur ein Spiel geht. Von Streit um WC-Bürsten bis hin zu heimlichem Geflüster – hier zeigt sich, wie mit absurden Vorwürfen versucht wurde, eine berufliche Existenz zu vernichten. Im zweiten Teil der Sendung spricht Tobias Gall über die Sicherheit in Deutschland: Warum versagt unser Jugendstrafrecht so völlig, wenn es um religiöse Fanatiker und Terroristen geht? Ein dringender Weckruf gegen falsch verstandene Gutmütigkeit bei Tätern, die man mit Pädagogik nicht mehr erreicht. Kapitel: 0:00 Der Rechtsstaat zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit 5:30 Teil 1: Der Fall „Schwarzer Peter“ 14:45 Artur Terekhov: Von bizarren Anzeigen und Mobbing 28:30 Teil 2: Wenn das Jugendstrafrecht bei Terror versagt 42:10 Fazit: Warum wir wieder gesunden Menschenverstand brauchen Mehr auf: https://www.tichyseinblick.de/ #Rechtsstaat #TichysEinblick #SchwarzerPeter #ArturTerekhov #MichaelMoser #TobiasGall #Justizskandal #Schweiz #Jugendstrafrecht #Sicherheit
Eigentlich war es längst überfällig: Mit der Horror-Kurzgeschichte Das Handbuch des Hüters von John Ajvide Lindqvist beschäftigen wir uns in dieser Folge endlich mit Jaschas allerliebstem Lieblingsautor (my love, always). Wer Lindqvist noch nicht kennt, bekommt hier einen Einblick in dessen einzigartigen Stil: In seinem modernen Schweden treffen Banalitäten auf außerweltlichen Horror, der durch seine Alltäglichkeit zumindest noch einmal potenziert wird. Das Ergebnis kann unheimlich lustig, aber auch extrem grausam sein. Eine schwedische Wundertüte mit nerdigem Vibe, mit der wir uns umso lieber beschäftigen! --- In der nächsten Folge lesen wir Pidgeon und Theresa von Clive Barker aus dem Sammelband Shining in the Dark. Wer mitlesen will, kann das Buch direkt beim Buchheim-Verlag bestellen: https://www.buchheim-verlag.de/hans-ake-lilja-shining-in-the-dark-geschichten-von-clive-barker-stephen-king-john-ajvide-lindqvist-brian-keene-jack-ketchumg-ua.html Transparenzhinweis: Auch wir haben ein Buch als Rezensionsexemplar bekommen, werden aber auf keine andere Weise vom Verlag vergütet. Vielen Dank an den Buchheim-Verlag ❤️ --- Unterstütz uns auf Steady für noch mehr Content abseits der Literatur
Teure Marketing-Agentur gebucht? Warum du dein Geld gerade aus dem Fenster wirfst. Das erfährst du in dieser Folge der Jessica Lackner Show. Wir gehen ans Eingemachte: Viele Unternehmerinnen wollen ihr Business skalieren und machen dabei einen fatalen Fehler: Sie buchen eine teure Marketingagentur und geben die Kontrolle komplett ab. Das Ergebnis? Verbranntes Budget und Unsichtbarkeit auf dem Markt. Marketing, Sales und deine eigene Stimme sind absolute Chefsache. In dieser Episode erfährst du, warum eine externe Agentur niemals die Seele deines Unternehmens kopieren kann und welche drei Dinge du als Chefin niemals abgeben darfst. Lerne, wie du deine Vertriebs-Energie nutzt, um dein Team zu begeistern und wie du endlich unübersehbar für Wunschkunden und neue Mitarbeiter wirst. Denn denk dran: Wir sind keine Pizza und müssen nicht jedem schmecken! Highlights dieser Folge: Warum teure Agenturen oft dein Budget verbrennen. Die 3 unumstößlichen Dinge, die auf dem Chefsessel bleiben müssen. Wie du als Gesicht deiner Marke echte Anziehungskraft aufbaust. Die Jessica Lackner Show – Der Business-Podcast für Unternehmerinnen im DACH-Raum. Als erfahrene Unternehmerin und Expertin teilt Jessica Lackner praxisnahe Strategien für modernes Leadership, Mitarbeitergewinnung und Business-Skalierung. Egal ob du ein mittelständisches Unternehmen im Raum München, ein Gastronomie-Business in Österreich oder ein starkes Handwerksunternehmen in der Schweiz führst: Dieser Podcast liefert dir den nötigen Real Talk für deinen Erfolg. Jessica Lackner zeigt Unternehmerinnen und Selbstständigen in den Wirtschaftsregionen von Berlin über Wien bis Zürich, wie sie die digitale Sichtbarkeit erhöhen, als attraktive Arbeitgebermarke in ihrer Region überzeugen und Sales sowie Marketing erfolgreich steuern. Und genau darum geht es am 12. August in meinem exklusiven Webinar!Ich zeige dir dort die glasklare Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deine Stimme zurückholst, dein Marketing strategisch selbst steuerst und zur absoluten Lead-Maschine wirst – ohne dein Geld an Agenturen zu verbrennen.Es kostet dich keinen Cent, aber es wird dein Business verändern. Und genau darum geht es am 12. August in meinem exklusiven Webinar – „Mund auf, Kunden rein." Ich zeige dir dort die glasklare Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deine Stimme zurückholst, dein Marketing strategisch selbst steuerst und zur absoluten Lead-Maschine wirst – ohne dein Geld an Agenturen zu verbrennen. Es kostet dich keinen Cent, aber es wird dein Business verändern. https://alfima.com/jessicalackner/p/webinar
KI-Einführung ohne Masterplan: KISB-Launch SHE Serie - Folge 1 Wer auf den perfekten Moment wartet, bevor er KI im Unternehmen einführt, wartet zu lang. Birgit und TJ zeigen am Beispiel des KISB-Launches in einer HE- & SHE-Serie, warum iteratives Vorgehen schneller zu Ergebnissen führt als jeder ausgefeilte Rollout-Plan. Ein ehrlicher Blick auf die „alles muss klar sein"-Falle – und wie du da rauskommst. Die „alles muss klar sein"-Falle Viele Unternehmer kennen das Muster: Die KI-Einführung soll starten, aber erst wenn die Prozesse dokumentiert sind, das Team geschult ist und die Strategie steht. Das Ergebnis? Nichts passiert. Birgit benennt diese Haltung direkt und ohne Umschweife als das eigentliche Hindernis. Perfektionismus tarnt sich als Sorgfalt – tatsächlich ist er oft schlicht Aufschub. Die SHE-Serie des KISB-Launch steht in dieser Folge als konkretes Gegenbeispiel: Hier wurde angefangen, bevor alles geklärt war. Und genau das hat funktioniert. Iterativ statt ideal: Was der KISB-Launch beweist Der Launch der SHE-Serie im Koerting Institute Business School-Format zeigt, wie ein iterativer Ansatz in der Praxis aussieht. Statt eines monatelangen Planungszyklus wurde eine Version rausgebracht, getestet und dann angepasst. Das klingt einfach – ist es in traditionell denkenden Unternehmen aber selten. Birgit macht deutlich, dass der erste Schritt zwangsläufig unfertig wirkt, und dass das der Punkt ist. Wer auf Vollständigkeit wartet, verschenkt genau die Lernkurve, die nur echtes Tun erzeugt. Lernen im Tun ist keine Notlösung, sondern die schnellste Route. Was zögernde Unternehmer gerade verpassen Während Unternehmer noch Konzepte schreiben, sammeln andere bereits Daten, Erfahrungen und Vorsprung. TJ ergänzt Birgits Analyse mit dem Blick auf das Marktgeschehen: Die Lücke zwischen Early Adoptern und dem Rest wächst. Nicht weil die einen bessere Technologie haben, sondern weil sie früher angefangen haben, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Wer jetzt zögert, holt nicht nur technischen Rückstand auf – er holt auch fehlende Praxiserfahrung auf, und die lässt sich nicht abkürzen. Der Moment, der sich wie ein schlechter Zeitpunkt anfühlt, ist meistens der richtige. Energiegeladene Handlungsaufforderung: Was jetzt konkret zu tun ist Birgit schließt mit einem Monolog, der keine Hintertüren lässt. Die Botschaft ist klar: Wähle eine Sache, fang heute an, miss was passiert. Kein neues Meeting, kein weiteres Briefing. Der erste Schritt muss klein genug sein, um ihn noch heute zu gehen – und groß genug, um echte Rückmeldung zu erzeugen. Das ist das Prinzip hinter dem KISB-Ansatz und hinter dieser Folge. Wer wartet, bis der Plan perfekt ist, hat am Ende einen perfekten Plan für eine Welt, die sich weitergedreht hat. Fazit: Anfangen ist die Strategie Diese Folge ist kein Aufruf zu Nachlässigkeit – sie ist ein Aufruf zu mutigem, bewusstem Handeln unter Unsicherheit. Birgit liefert die Analyse, TJ die Energie. Zusammen ergibt sich eine klare Botschaft für jeden Unternehmer, der mit KI-Einführung zögert: Der Masterplan kommt nicht vor dem Start. Er entsteht durch ihn. Wer das verinnerlicht, hat den entscheidenden Mindset-Shift bereits vollzogen. Das nimmst du mit: • Perfektionismus bei der KI-Einführung ist selten Sorgfalt – meistens ist es Aufschub, der sich nur vernünftig anfühlt. • Iteratives Vorgehen erzeugt Lernkurven, die kein Planungsdokument ersetzen kann: Praxiserfahrung entsteht nur im Tun. • Der KISB-Launch der SHE-Serie zeigt konkret, dass ein unfertiger Start schneller zu Ergebnissen führt als ein perfekter Plan. • Wer jetzt zögert, holt nicht nur technischen Rückstand auf, sondern auch fehlende Erfahrung – und die lässt sich nicht abkürzen. • Ein erster Schritt muss klein genug sein, um ihn heute zu gehen, und groß genug, um echte Rückmeldung zu liefern. • Der Masterplan kommt nicht vor dem Start – er entsteht durch ihn. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Ein Tag zu früh und alle Kündigungen sind verloren!Seit Januar 2025 haben Unternehmen in Deutschland den Abbau von über 167.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Das ifo-Beschäftigungsbarometer lag im Juni 2026 bei 92,3 Punkten, jeder dritte Betrieb plant Personalabbau. Massenentlassungen sind längst kein Ausnahmefall mehr, sondern betriebliche Realität.Und genau jetzt haben der Europäische Gerichtshof und das Bundesarbeitsgericht die letzte offene Frage beantwortet.In dieser Folge geht es um die Entscheidungen des EuGH vom 30. Oktober 2025 in den Rechtssachen Tomann und Sewel sowie um das darauf aufbauende Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 1. April 2026 (Az. 6 AZR 152/22 und 6 AZR 157/22). Das Ergebnis ist für Arbeitgeber unbequem eindeutig: Bei einer Massenentlassung gilt eine strikte Verfahrensreihenfolge. Erst das vollständig abgeschlossene Konsultationsverfahren mit dem Betriebsrat, dann die Anzeige bei der Agentur für Arbeit, dann die Sperrfrist, dann erst die Kündigung.Wer die Anzeige erstattet, bevor die Konsultation abgeschlossen ist, kann die bereits ausgesprochenen Kündigungen nicht mehr retten. Eine nachträgliche Heilung schließt der EuGH ausdrücklich aus. Das Verfahren muss vollständig neu aufgesetzt werden.Im Mittelpunkt stehen insbesondere folgende Fragen:Warum verlangt das Unionsrecht ein zeitliches Nacheinander und keine parallele Bearbeitung?Weshalb stützt das BAG die Unwirksamkeit jetzt auf § 18 Abs. 1 KSchG und nicht mehr auf § 134 BGB?Was bedeutet es konkret, dass die Sperrfrist ohne wirksame Anzeige gar nicht erst zu laufen beginnt?Welche Dokumentation brauchen Sie, um den Abschluss der Konsultation belegen zu können?Und was kostet ein solcher Fehler tatsächlich?Der zugrundeliegende Fall macht die wirtschaftliche Dimension sichtbar. Betroffen war eine Luftfahrtgesellschaft mit rund 348 Beschäftigten. Die Massenentlassungsanzeige ging am 1. Juli 2020 bei der Agentur für Arbeit ein, das Konsultationsverfahren wurde erst zwei Wochen später abgeschlossen. Gekündigt wurde am 29. Juli 2020. Danach folgten Arbeitsgericht Düsseldorf, Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Vorlage an den EuGH und schließlich das Urteil des Bundesarbeitsgerichts am 1. April 2026. Zwischen Kündigung und abschließender Entscheidung liegen fünf Jahre und acht Monate.Für diesen gesamten Zeitraum kann Annahmeverzugslohn anfallen. Bei einer dreistelligen Zahl betroffener Arbeitsverhältnisse erreicht diese Summe schnell eine Größenordnung, die ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten bringt. Und das wegen eines Verfahrensfehlers, der sich mit wenigen Wochen zusätzlicher Planung hätte vermeiden lassen.Eine Folge für alle, die in Personalverantwortung stehen, ob als Geschäftsführung, HR oder Führungskraft.Rechtsanwälte Wulf & CollegenIhre Kanzlei für Arbeitsrecht in Magdeburg und Stendal
Juli ist vorbei. Bücher zu.Der Plan war: abarbeiten, was der Juni reingespült hat. Das Ergebnis: schon wieder Rekordmonat.Dazwischen: ein paar Workflows umgebaut, vier Kunden das System gezeigt (danach war die Stimmung im Raum anders), eine Kamera in Madrid angeschaut und direkt bestellt, zwei Kunden in Spanien gewonnen, ein Beratungsmandat verlängert.Was in dieser Folge nicht passiert: Buzzword-Bingo. Was passiert: Ich sage dir, was tatsächlich funktioniert hat — und was ich bewusst noch nicht erzähle, weil hier Mitbewerber mithören.Drei Sätze, die in dieser Folge fallen:"Wenn du KI-Sachen noch ins Chat-Fenster tippst, ist das für dich Rocket Science. Für mich nicht mehr.""200 Euro im Monat. Für jeden Business Owner eine absolute Lachnummer.""6.000 Euro Rechnung für einen Monat — und nichts gemacht. Dafür würde ich mich in Grund und Boden schämen."Themen:Warum der Juli nicht Abarbeiten war, sondern UmbauenDas System: KI, Tools und Workflows, die zusammen laufen — statt nebeneinanderWarum ein NAS der unspektakulärste Game Changer ist, den du dieses Jahr kaufen kannstDatenspeicherung, DSGVO und das "digitale Brain"Madrid, Sony, neue Kamera — und drei Stunden Zug, die schneller sind als ein FlugFünf Zusagen für Q3/Q4: Podcast- und KI-Content-WorkshopsWas Agenturen abrechnen und was sie liefernBeratungsmandate: Sparringspartner für Teams, die keinen Ansprechpartner habenWelche Themen ich mache — und welche garantiert nichtAkquise für Q3 und Q400:00 Juli ist rum. Bücher zu.00:16 Der Plan war abarbeiten. Wurde: umbauen.00:49 Vier Kunden, ein System, große Augen01:12 Warum dein Chat-Fenster noch kein System ist01:41 200 € im Monat — und warum das die Rechnung nicht wert ist zu diskutieren01:59 Schon wieder Rekordmonat02:27 Das digitale Brain: NAS, DSGVO, nichts geht mehr verloren03:08 Madrid, Sony und eine neue Kamera03:33 Drei Stunden Zug schlagen eine Stunde Flug04:02 Fünf Zusagen für September und Oktober04:47 6.000 € Rechnung, null Ergebnis05:15 Da ist was am Horizont. Mehr sage ich nicht.05:53 Zwei Kunden in Spanien — und was daraus wird06:10 Beratungsmandat verlängert: Was wir da eigentlich machen06:37 Krypto, Spiritualität, Politik: danke, nein07:46 Wenn im Team jemand wirklich Bock hat08:22 Q3 und Q4 werden heiß09:17 15 Minuten. Kein klassisches Erstgespräch.
Ist das „De-Risking“, also die wirtschaftliche Abkopplung der EU von China, überhaupt realistisch?Nicht beachtet von den Medien wurde veröffentlicht, was die vom Westen geplante Abkopplung von China wegen der angeblichen Abhängigkeit von Peking tatsächlich kosten würde. Da stellt sich die generelle Frage, wie realistisch diese Ideen sind.Ein Standpunkt von Thomas Röper.In der TASS hat eine Expertin sich aktuelle Berechnungen darüber angeschaut, was die vom Westen geplante Abkopplung von China wegen der angeblichen Abhängigkeit von Peking tatsächlich kosten würde. Das Ergebnis sind astronomische 23,6 Billionen US-Dollar bis 2050, also fast eine Billion US-Dollar pro Jahr, wobei der Löwenanteil auf die EU entfällt.Mit anderen Worten: Wenn die EU diese Pläne umsetzen will, und danach sieht es aus, wird sie sich auf die Suche nach sehr viel zusätzlichem Geld machen müssen. Und das tut sie bereits, denn in Brüssel wird über die Erhebung eigener Steuern durch die EU gesprochen und es werden bereits Pläne ausgearbeitet, wie die EU an die Ersparnisse der Europäer kommen kann, um sie in die gewollten Bahnen zu lenken.Da das Thema hochbrisant ist, habe ich den Artikel aus der TASS übersetzt, denn auch wenn er auf den ersten Blick sehr trocken wirkt, enthält er Sprengstoff, über den die Medien nicht berichten.Beginn der Übersetzung:Scheidung von China: Woher soll Europa das Geld nehmen, das es nicht hat?Xenia Bondarenko, Professorin am Lehrstuhl für Weltwirtschaft der Fakultät für Weltwirtschaft und Politik der Nationalen Forschungsuniversität für Wirtschaft und promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, darüber, ob eine echte Entkopplung von China möglich ist.Als ich die Zahl von 23,6 Billionen US-Dollar zum ersten Mal sah, glaubte ich es nicht, denn sie klang zu sehr nach der abstrakten „Verschuldung der größten Länder der Welt“, die vor zehn Jahren in den Schlagzeilen stand. Aber nein: Genau so viel wird die „Beendigung der Abhängigkeit von China“ in kritischen Sektoren die USA und die europäischen Länder laut Berechnungen der Beratungssparte von EY-Parthenon bis 2050 kosten. Hochgerechnet auf ein Jahr entspricht das zusätzlichen Investitionen von rund 940 Milliarden US-Dollar.Dieser Prozess, die wirtschaftliche Trennung und Unabhängigkeit der Märkte voneinander, wird als Entkopplung (decoupling) bezeichnet....https://apolut.net/china-abkehr-kostet-billionen-von-thomas-roper/
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat angekündigt, Vermögen- und Erbschaftsteuer noch im Jahr 2026 zum „Schlüsselthema“ seiner Partei zu machen. Die Erhöhung der „Reichensteuer“ genügt den Genossen nicht. Noch mehr Umverteilung soll es sein. Nur auf diese Weise – so die Behauptung – ließe sich in Deutschland „Gerechtigkeit“ herstellen.In der Sozialpolitik wird „gerecht“ gerne mit „gleich“ verwechselt. Die Politiker berufen sich dabei auf Forschungen, die einen Zusammenhang zwischen Gleichheit und Zufriedenheit der Bevölkerung herstellen wollen. Doch das Fundament trägt nicht. Im Dezember 2025 hat ein internationales Forscherteam die bisher größte Meta-Analyse zum Zusammenhang zwischen Ungleichheit und Wohlbefinden veröffentlicht. Dafür wurden 168 Studien ausgewertet, die 11,4 Millionen Menschen aus über 38.000 geografischen Einheiten umfassten. Das Ergebnis ist eindeutig: „Menschen, die an Orten mit größerer Ungleichheit leben, berichten im Durchschnitt kein geringeres Wohlbefinden als jene an 'gleicheren' Orten“. Die politische Konsequenz: Nicht Umverteilung, sondern Wachstum, das Menschen aus der Armut herausholt, ist der wirksame Hebel für öffentliche Gesundheit und Wohlbefinden. Über die Studie spricht Daniel Stelter mit dem Sozialpsychologen Dr. Nicolas Sommet. Er ist Forschungsleiter am LIVES Centre der Universität Lausanne und war der federführende Autor der Studie.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag No meta-analytical effect of economic inequality on well-being or mental health, Autorengruppe der Studie, veröffentlicht im Wissenschaftsmagazin nature (Dezember 2025)(Bezahlschranke): https://tinyurl.com/34y7hhet Nature Research Briefing Economic inequality does not equate to poor well-being or mental health (Dezember 2025) von Nicolas Sommet und Annahita Ehsan (Bezahlschranke): https://tinyurl.com/3ffh5rzv Zusammenfassung zum Buch The Spirit Level — Why More Equal Societies Almost Always Do Better von Richard Wilkinson und Kate Pickett auf Equality Trust: https://tinyurl.com/bddnzt4y Bulletin The influence of economic policies on social environments and mental health der Weltgesundheitsorganisation WHO (Mai 2024), Autorengruppe: https://tinyurl.com/4hvsvbmm beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schlafen kann doch jeder? Leider nicht. In dieser Folge sprechen Steffi und Matz über eines der wichtigsten Themen überhaupt: guten Schlaf. Denn wer dauerhaft schlecht schläft, fühlt sich nicht nur müde, sondern riskiert auf Dauer auch gesundheitliche Folgen. Ausgangspunkt der Folge ist ein ziemlich eigenes Experiment: Zwei Nächte im Podcast-Van während der heißesten Woche des Jahres – bei Temperaturen weit über 30 Grad. Das Ergebnis: viel zu wenig Schlaf und jede Menge neue Erkenntnisse. Das, der Espresso-Boss-Baby-Powernap-Trick und wann kommt eigentlich das Sandmännchen...gibts nur hier!
Ein Patient, mehrere Kliniken, in jedem Haus ein anderes klinisches Informationssystem: Wie führt ein Klinikkonzern seine Patientendaten überhaupt zusammen? Und warum ist genau das die Voraussetzung dafür, dass KI im Krankenhaus mehr wird als ein eingekauftes Tool? Die Sana Kliniken sind über Zukäufe gewachsen. Jedes übernommene Krankenhaus hat seine eigene IT mitgebracht, abgekapselt wie eine kleine Insel. Funktional sieht es überall gleich aus: ein klinisches Informationssystem (KIS) als Primärsystem, dazu Laborsystem, Radiologiesystem und Spezialsysteme für einzelne Funktionsbereiche, vom Herzkatheter bis zur Gastroenterologie. Nur sind die Systeme in jedem Haus andere. Dazu kommen sehr unterschiedliche Häuser: Maximalversorger mit 800 bis 900 Betten neben spezialisierten Herzzentren und kleinen Grund- und Regelversorgern. Das Ergebnis nennt Gunnar H. eine extreme Heterogenität, und zwar nicht nur bei den Daten, sondern zuerst bei Systemen und Prozessen. Gunnar H. ist Chief Data Officer der Sana Kliniken AG. Er kommt aus der Volkswirtschaftslehre, hat Wirtschaftsinformatik draufgesattelt, Data Warehouses in Versicherung und Telekommunikation gebaut, danach bei ProSiebenSat.1 Media, und ist seit fast 17 Jahren im Gesundheitswesen. Sein Data Office sitzt heute direkt beim Vorstand, im selben Ressort wie die Konzern-IT. Im Gespräch mit Jonas Rashedi geht es um die Bausteine, mit denen ein solcher Konzern das Datenproblem angeht: das Clinical Data Repository als zentrale, standardisierte klinische Datengrundlage. Den Master Patient Index, mit dem sichtbar wird, dass derselbe Patient in zwei Kliniken war, davor in einer ambulanten Praxis und danach in der Nachsorge. Die Schnittstellenstandards HL7 und FHIR, die es praktisch nur im Gesundheitswesen gibt und an denen deshalb niemand vorbeikommt. Und vorkonfigurierte klinische Datenmodelle statt selbstgebauter Data Warehouses, unter anderem aus der 2015 gegründeten Medizininformatik-Initiative und ihrem Kerndatensatz. Zwei Punkte machen die Folge sperriger als die übliche KI-Erzählung. Erstens Datenqualität: Ärztinnen und Ärzte sind nicht da, um zu dokumentieren, damit Data Scientists später schöne Auswertungen bauen. Wenn strukturierte Eingabe nicht ergonomisch ist, entsteht sie auch nicht. Zweitens die Reihenfolge. Sana hat eine KI-Community gegründet und eine KI-Strategie etabliert, aber der Satz, der hängen bleibt, ist nüchtern: Ohne Daten keine KI. Erst die Datengrundlage, dann die Tools. Außerdem: warum Data Governance nur funktioniert, wenn man sie über den Nutzen kuratierter Daten verkauft statt über Regeln. Wann es überhaupt sinnvoll ist, Data aus der IT herauszulösen. Wo KI in der Codier-Optimierung und bei der DRG ansetzen könnte, weil dort heute noch händisch gearbeitet wird. Und welchen Rat Gunnar einem Data Engineer gibt, der morgen anfängt: einen Technologie-Stack wirklich beherrschen statt drei halb, und danach die Daten verstehen. Zum Schluss die beiden Standardfragen. Privat wartet Gunnar darauf, dass auch die privaten Krankenversicherer eine elektronische Patientenakte anbieten. Und als Filmtitel für sein Data-Game wählt er Der Marsianer: ein Riesenproblem, das man in kleinen, datenbasierten Schritten löst, mit dem großen Ganzen im Blick. Teil 2 von 2. In Teil 1 spricht Jonas Rashedi mit der Chief Transformation Officerin der Sana Kliniken über die Transformationsperspektive. Anzeige: Quest Software, Trusted Data Platform, quest.com/mydata
Autorität aufbauen Shownotes Wie kannst Du Autorität aufbauen, ohne laut, künstlich oder aufdringlich zu wirken? Genau darum geht es in Episode 956 von TomsTalkTime. Viele Unternehmer, Selbstständige und Coaches kennen das Gefühl: Sie verfügen über Erfahrung, liefern gute Arbeit und wissen genau, wovon sie sprechen. Trotzdem bekommen andere Menschen mehr Aufmerksamkeit. Das kann frustrierend sein. Besonders dann, wenn lautere Wettbewerber sichtbarer sind, obwohl ihre fachliche Kompetenz nicht unbedingt größer ist. Schnell entsteht die Frage, ob man selbst aggressiver auftreten, mehr versprechen oder sich stärker in Szene setzen müsste. Die klare Antwort lautet: Nein. Du kannst Autorität aufbauen, ohne Dich zu verbiegen. Entscheidend ist nicht, wie laut Du bist, sondern wie klar, hilfreich und verlässlich Du kommunizierst. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Episode erfährst Du, warum Kompetenz allein nicht ausreicht. Dein Markt muss Deine Erfahrung auch erkennen und einordnen können. Das bedeutet nicht, dass Du Dich selbst ständig als Experten bezeichnen solltest. Viel stärker wirken konkrete Beispiele, klare Einschätzungen und nachvollziehbare Empfehlungen. Klarheit wirkt stärker als Lautstärke: Menschen vertrauen nicht automatisch demjenigen, der am meisten redet. Sie vertrauen der Person, die Zusammenhänge verständlich erklärt und Orientierung gibt. Eine klare Position schafft Vertrauen: Wenn niemand genau weiß, wofür Du stehst, bleibst Du austauschbar. Eine erkennbare Haltung sorgt dafür, dass Menschen Dich einordnen und weiterempfehlen können. Erfahrung statt Eigenlob: Du kannst Deine Expertise sichtbar machen, indem Du von echten Situationen, Ergebnissen und Fehlern berichtest. So kannst Du Autorität aufbauen, ohne anzugeben. Du musst nicht jedem gefallen: Eine klare Meinung wird nicht von allen geteilt. Das ist völlig normal. Autorität entsteht nicht durch allgemeine Zustimmung, sondern durch nachvollziehbare Überzeugungen. Beständigkeit schlägt Lautstärke: Lautere Wettbewerber können kurzfristig mehr Aufmerksamkeit bekommen. Wer jedoch regelmäßig hilfreiche Inhalte veröffentlicht, baut langfristig Vertrauen auf. Eine Kernaussage bleibt im Gedächtnis: Definiere ein Thema, mit dem Dein Name verbunden werden soll. Wiederhole diese Botschaft konsequent auf Deiner Website, in sozialen Medien, in Gesprächen und in Deinem Podcast. Wenn Du Autorität aufbauen möchtest, brauchst Du deshalb keine künstliche Inszenierung. Du brauchst Klarheit, eine erkennbare Haltung und die Bereitschaft, Deine Botschaft regelmäßig zu zeigen. Vielleicht hast Du bisher geglaubt, dass Deine gute Arbeit irgendwann automatisch für sich sprechen wird. Aber Menschen können nur das wahrnehmen, was Du sichtbar machst. Das heißt, Deine Zurückhaltung ist nicht grundsätzlich das Problem. Problematisch wird sie erst dann, wenn Deine Zielgruppe nicht versteht, welchen Wert Du liefern kannst. Diese Episode hilft Dir dabei, einen Weg zu finden, der zu Deiner Persönlichkeit passt. Du musst nicht lauter werden als andere. Du darfst ruhiger, klarer und konsequenter kommunizieren. Genau so kannst Du Autorität aufbauen und endlich als die starke Stimme wahrgenommen werden, die Du fachlich längst bist. Shownotes und Episodendetails Viele fachlich starke Unternehmer und Experten werden unterschätzt. Nicht weil ihnen Wissen oder Erfahrung fehlen, sondern weil ihre Kompetenz nach außen nicht klar genug sichtbar wird. Vielleicht kennst Du diese Situation. Du siehst Menschen in Deinem Markt, die häufiger posten, größere Versprechen machen und deutlich selbstbewusster auftreten. Gleichzeitig weißt Du, dass Deine eigene Arbeit mindestens genauso wertvoll ist. Dann entsteht schnell ein innerer Konflikt: Du möchtest Autorität aufbauen und ernst genommen werden, aber Du willst nicht zum Selbstdarsteller werden. Genau an diesem Punkt setzt diese Episode an. Autorität beginnt mit einer klaren Aussage Menschen brauchen Orientierung. Sie möchten verstehen, welches Problem Du löst, welchen Weg Du empfiehlst und warum Deine Einschätzung vertrauenswürdig ist. Wenn Du jede Aussage sofort abschwächst, wirkst Du möglicherweise unsicher, obwohl Du fachlich genau weißt, was Du tust. Natürlich musst Du nicht so tun, als hättest Du auf jede Frage eine perfekte Antwort. Du darfst aber klar sagen, was Du beobachtest und welche Handlung Du daraus ableitest. So kannst Du Autorität aufbauen, ohne dominant oder künstlich aufzutreten. Deine Position macht Dich unterscheidbar Viele Selbstständige möchten niemanden ausschließen. Deshalb formulieren sie ihre Botschaft möglichst breit. Das Ergebnis ist häufig eine Kommunikation, die zwar niemanden stört, aber auch kaum jemanden berührt. Eine klare Position bedeutet nicht, dass Du provozieren musst. Sie bedeutet, dass Menschen erkennen können, wofür Du stehst. Welche Methoden empfiehlst Du? Welche Fehler beobachtest Du immer wieder? Welche Überzeugung prägt Deine Arbeit? Wenn Du diese Fragen beantwortest, kannst Du Autorität aufbauen und gleichzeitig authentisch bleiben. Zeige, statt Dich selbst zu bewerten Du musst nicht behaupten, dass Du der beste Experte bist. Erzähle lieber, welches Problem ein Kunde hatte, welche Entscheidung getroffen wurde und welches Ergebnis daraus entstanden ist. Auch Fehler und schwierige Erfahrungen sind wertvoll. Sie zeigen, dass Du nicht nur theoretisches Wissen wiedergibst, sondern echte Situationen erlebt und daraus gelernt hast. Konkrete Geschichten wirken glaubwürdiger als große Behauptungen. Warum Wiederholung so wichtig ist Viele Unternehmer vermeiden Wiederholungen, weil sie glauben, ihre Zielgruppe kenne die Botschaft bereits. In Wahrheit sehen die meisten Menschen nur einen Bruchteil Deiner Inhalte. Wenn Du Autorität aufbauen möchtest, musst Du deshalb nicht jeden Tag eine völlig neue Idee erfinden. Du solltest Deine wichtigste Botschaft immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erklären. Genau dadurch entstehen Wiedererkennung und Vertrauen. Dein konkreter nächster Schritt Vervollständige diesen Satz: „Menschen kommen zu mir, wenn sie Hilfe bei … brauchen." Wähle zunächst ein klares Thema. Nutze diese Kernaussage auf Deiner Website, in Social Media, in Gesprächen, in Präsentationen und in Deinem Podcast. Bleib dabei ruhig und konsequent. Du musst Dich nicht verbiegen. Du musst nicht der Lauteste sein. Aber Du solltest Deinem Markt regelmäßig zeigen, welche Erfahrung Du hast und welche Orientierung Du geben kannst. So kannst Du Schritt für Schritt Autorität aufbauen, Vertrauen gewinnen und endlich ernst genommen werden. Mehr Informationen, weitere Episoden und die Möglichkeit, Tom eine Sprachnachricht zu senden, findest Du unter https://tomstalktime.com/. Klicke dort am Bildschirmrand auf „Frag Tom". Das Hörbuch über die wichtigsten persönlichen Eigenschaften von Multi-Millionären findest Du unter https://tomstalktime.com/eigenschaften. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. 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Dein Karriereweg - Mit Katrin Moser I Traumjob I Karriere I Erfolg I Jobglück
Kennst du das?Du findest eine interessante Stellenanzeige und schon fängst du an, deinen Lebenslauf umzuschreiben. Du lässt Erfahrungen weg, spielst Verantwortung herunter und versuchst, irgendwie in das Anforderungsprofil zu passen.Doch genau das ist oft der größte Fehler.In dieser Folge spreche ich darüber, warum viele Menschen sich im Bewerbungsprozess kleiner machen, als sie sind – und weshalb sie dadurch genau die Chancen verlieren, die eigentlich zu ihnen passen würden.Denn die entscheidende Frage lautet nicht:„Wie passe ich zu dieser Stelle?“Sondern:„Welche Stelle passt eigentlich zu mir?“Ich nehme dich mit in das japanische Konzept des Ikigai und zeige dir, warum beruflicher Erfolg nicht damit beginnt, dich an Stellenanzeigen anzupassen, sondern damit, deine eigenen Stärken, Werte und Ziele wirklich zu kennen.In dieser Folge erfährst du unter anderem:warum Überqualifikation oft nur ein Zeichen dafür ist, dass du am falschen Ort suchstweshalb dein USP wichtiger ist als ein perfekter Lebenslaufwie dir das Ikigai-Modell dabei hilft, deinen beruflichen Weg zu findenwarum viele Traumjobs nie öffentlich ausgeschrieben werdenwelche Rolle Netzwerke und der verdeckte Stellenmarkt für deine Karriere spielenweshalb Klarheit über dich selbst die Grundlage jeder erfolgreichen Bewerbung ist.Außerdem erzähle ich die Geschichte eines Kunden, der monatelang Absagen erhielt, weil er sich immer weiter an Stellenprofile angepasst hat – bis wir den Spieß umgedreht haben. Statt sich kleiner zu machen, hat er sich klar positioniert. Das Ergebnis? Er fand eine Position, die praktisch für ihn geschaffen wurde.Ein weiterer wichtiger Gedanke dieser Folge:Viele Menschen verbringen mehr Zeit damit, den perfekten Lebenslauf zu schreiben, als sich die Frage zu stellen, wer sie eigentlich wirklich sind.Doch genau dort beginnt echte Karriereentwicklung.Die Botschaft dieser Folge:Hör auf, dich für Stellenanzeigen zu verbiegen.Wenn du weißt, wofür du stehst und welchen Mehrwert du mitbringst, musst du nicht mehr in fremde Schubladen passen – sondern findest den Platz, an dem du wirklich wirken kannst.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: ADAC Test 2026: Unbewirtschaftete Rastplätze an Autobahnen / Sanitäranlagen bleiben größte Schwachstelle / Fast jeder zweite Rastplatz fällt durch Der ADAC hat im Rahmen eines aktuellen Tests 50 unbewirtschaftete Rastplätze an deutschen Autobahnen aus seinem Tests 2022 wiederholt untersucht. Das Ergebnis fällt dabei nochmals deutlich schlechter aus als beim letzten Mal: Mit 46 Prozent erhält fast die Hälfte der Rastplätze die Bewertung "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft". Gleichzeitig halbierte sich der Anteil guter Rastplätze nahezu: Er sank von 40 Prozent im Jahr 2022 auf nur noch 18 Prozent. Ein "sehr gut" erreicht kein einziger Rastplatz. Knapp zwei Drittel der Anlagen haben sich im Vergleich zu 2022 verschlechtert, nur acht Prozent konnten ihr Ergebnis verbessern. Die größten Defizite zeigen sich bei den Toilettenanlagen: 62 Prozent der Rastplätze erhalten in der Kategorie "Sanitäre Anlagen" die Bewertung "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft". Auf sechs Anlagen musste ein K.O. oder Teil-K.O. aufgrund gesperrter Toiletten ausgesprochen werden. Oft sind aber auch schon grundlegende Funktionen nicht zuverlässig gewährleistet. So fehlen Seifenspender oder sind defekt, Handtrockner funktionieren nicht, Toilettenpapier ist (teilweise) nicht vorhanden und die Sauberkeit lässt vielfach zu wünschen übrig. Auch der bauliche Zustand und die Ausstattung der barrierefreien Toiletten entsprechen oft nicht den Erwartungen. Damit erweisen sich die Sanitäranlagen als zentrale Schwachstelle unbewirtschafteter Rastplätze. Die Kategorie "Verkehr und Parken" schneidet dagegen erneut vergleichsweise positiv ab. Mit "gut" erzielt sie das beste Kategorieergebnis im Test. Die meisten Rastplätze sind verkehrssicher angelegt. Verbesserungsbedarf besteht jedoch bei den Stellplätzen für Pkw mit Anhängern, Gespanne und Wohnmobile: Auf 38 Prozent der Anlagen fehlen entsprechende Parkmöglichkeiten. Nicht in der Wertung, aber eine auffällige Entwicklung: Auf acht der 50 Rastplätze waren Schrottautos abgestellt. Auch beim Sicherheitsgefühl besteht Optimierungsbedarf. Insgesamt erreicht die Kategorie "Persönliche Sicherheit" lediglich ein ausreichendes Ergebnis. Defizite zeigen sich vor allem bei der Beleuchtung der Parkflächen, der Einsehbarkeit der Toilettengebäude und der Notrufeinrichtungen. Auf jedem fünften Rastplatz fehlt ein Notruf vollständig. Positiv bewertet der ADAC hingegen, dass auf allen Anlagen Handyempfang vorhanden ist und alle Toilettengebäude alle Toilettengebäude beleuchtet sind. Alle Fotos: ADAC e.V. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
TAS wird 50. Tendi will gratulieren. Scotty fühlt sich beleidigt. Riker bringt eine Posaune mit.
Es gibt Reisejournalisten, die Länder sammeln. Und es gibt Reisejournalisten, die Menschen sammeln. Uwe Krist gehörte für mich immer schon immer zur zweiten Sorte. Wer, wie wir, viele Jahre über touristische Ziele schreibt, sie filmt oder in Hör-Reportagen verwandelt, lernt irgendwann eine einfache Wahrheit: Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten bestehen nicht aus Stein. Sie haben Gesichter. Sie erzählen Geschichten. Sie lachen, streiten, lieben und schweigen. Genau dort beginnt der Reisejournalismus, der mich von Anfang an fasziniert hat – weit entfernt von Hotelrankings, Restauranttipps und den berühmten „Zehn Dingen, die man unbedingt gesehen haben muss“. Wenn ich heute, selber schon fast im Abklingbecken für arbeitsmäßig etwas weniger aktive journalistisch geladene Teilchen, auf das schaue, was als „Reisebericht“ veröffentlicht wird, vermisse ich manchmal diese Art des Reisens. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie auf einer Haltung beruhte: Erst verstehen, dann erzählen. Vielleicht freue ich mich deshalb so darüber, dass mein langjähriger Kollege und kollegialer Freund Uwe Krist heute Romane schreibt. Nicht, weil er dem Journalismus den Rücken gekehrt hätte. Sondern weil ich darin die logische Fortsetzung eines Berufslebens erkenne, das immer von Neugier, Respekt und genauer Beobachtung geprägt war. Reisen beginnt mit Zuhören Wer Uwe Krist kennt oder ihm zuhört, merkt schnell, dass ihn Italien nie nur als Reiseziel interessiert hat. Natürlich kennt er die Küsten Kalabriens, die kleinen Bergdörfer, die versteckten Trattorien und die großen Plätze Neapels. Aber das war nie sein eigentliches Thema. Uwe Krist in Sorrent – alle Fotos © Brigitte Jedlin Sein Thema waren immer die Menschen. Man spürt auf jeder Seite, dass hier keiner über Italien schreibt, weil er dort Urlaub gemacht hat. Sondern weil er dort jahrzehntelang zugehört hat. Wer so reist, sammelt keine Sehenswürdigkeiten. Er sammelt Begegnungen. Und irgendwann entsteht daraus etwas, das weit über eine Reportage hinausgeht. Ich glaube, genau deshalb überrascht mich sein Schritt zum Romanautor überhaupt nicht. Ein Beruf ohne verdiente Anerkennung Es gehört zu den Merkwürdigkeiten unseres Berufs, dass Reisejournalismus in vielen Redaktionen nie den Stellenwert besaß, den ihm die Leser längst verliehen hatten. Politik galt als wichtig. Wirtschaft als seriös. Kultur als intellektuell. Und Reisen? Das wurde und wird oft als angenehme, aber lässliche Randerscheinung betrachtet. Dabei war guter Reisejournalismus immer viel mehr als eine hübsche Beschreibung von Landschaften. Er war Geschichtsunterricht, Kulturvermittlung, Gesellschaftsreportage und manchmal sogar politische Analyse. Wer ein Land wirklich verstehen will, muss sich mit seiner Geschichte beschäftigen, mit seiner Mentalität, seinen Widersprüchen und seinen Menschen. Vielleicht greifen Leser gerade deshalb seit Jahrzehnten so gern zu Reisegeschichten. Nicht, weil sie nur vom nächsten Urlaub träumten. Sondern weil sie neugierig auf andere Lebenswelten waren. Zwischen Reportage und Roman Heute wird Reisen millionenfach in sozialen Netzwerken gezeigt. Vieles davon ist beeindruckend produziert, unterhaltsam und inspirierend. Daran ist nichts auszusetzen. Aber Begeisterung ersetzt keine Recherche. Ein Sonnenuntergang braucht keine Einordnung. Eine Gesellschaft schon. Der Unterschied zwischen Influencer und Reisejournalist liegt deshalb nicht in der Qualität der Bilder. Sondern in der Haltung. Der eine teilt persönliche Eindrücke. Der andere versucht, Zusammenhänge zu verstehen und verständlich zu machen. Beides hat seinen Platz. Aber es ist nicht dasselbe. Vielleicht ist genau deshalb der Roman manchmal die konsequenteste Fortsetzung eines guten Reisejournalisten. Denn dort darf endlich all das erzählt werden, wofür in einer Reportage oft kein Platz bleibt. Italien nicht erklären – sondern erleben Das beginnt schon mit den beiden Romanen selbst. „Elisabetta oder Das Sterben der Grille“ ist weit mehr als eine Geschichte vor italienischer Kulisse. Es ist ein Roman über Erinnerung, Abschied und die leisen Veränderungen eines Landes, das zwischen Tradition und Gegenwart seinen eigenen Rhythmus sucht. Italien bildet hier keine dekorative Bühne. Es ist selbst eine Figur – mit all seiner Schönheit, seinen Brüchen und seiner Melancholie. Ganz anders kommt „Margherita und die Liebe zum Damenbart“ daher. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Mit feinem Humor und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt Uwe Krist von den Eigenheiten Sorrents, von skurrilen Begegnungen und von Menschen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Hinter den kleinen Geschichten verbirgt sich ein tiefes Verständnis für die Mentalität des Südens – für seine Herzlichkeit ebenso wie für seine Widersprüche. Beide Romane verbindet etwas, das heute selten geworden ist: Sie wollen Italien nicht erklären. Sie lassen den Leser Italien erleben. Wenn Literatur zum besseren Reiseführer wird Nachdem ich die beiden Bücher durchgeschmökert hatte, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Kann Reiseliteratur vielleicht der bessere Reiseführer sein? Ich erinnere mich, wie gerne ich früher die Merian Hefte verschlungen habe. Diese tollen Geschichten rund um ein Ziel. Alle geschrieben von sehr kundigen und professionellen Kollegen und Kolleginnen. Nach so einem Heft war ich dann viel bereiter für meine eigene Reiserecherche. Deshalb würde ich auch oder gerade heute die Frage beantworten mit: Ja. Nicht, weil sie die besseren Adressen kennt oder den schnellsten Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit weist. Sondern weil sie den Blick verändert. Nach einem guten Roman gehe ich anders durch eine italienische Gasse. Ich sehe nicht nur Fassaden. Ich frage mich, wer hinter den Fensterläden lebt. Ich höre Dialekte bewusster. Ich verstehe Gesten besser. Ein Reiseführer zeigt den Weg. Ein Roman zeigt den Menschen, der mir unterwegs begegnen könnte. Und genau darin liegt seine Stärke. Der schönste Luxus eines Reisejournalisten Manchmal stelle ich mir vor, wie Uwe Krist heute irgendwo auf einer Piazza in Kalabrien sitzt. Kein Aufnahmegerät mehr auf dem Tisch. Keine Redaktion, die auf den Abgabetermin wartet. Kein fester Umfang, keine Zeichenvorgaben. Nur Zeit. Vielleicht ist genau das der größte Luxus, den sich ein Reisejournalist nach einem langen Berufsleben wünschen kann: Geschichten endlich so erzählen zu dürfen, wie sie erzählt werden möchten. Nicht in 8.000 Zeichen. Sondern mit all den Farben, Stimmen und Zwischentönen, die ein Roman zulässt. Der Journalist muss sich an die Fakten halten. Der Romanautor darf den Wahrheiten folgen. Und manchmal liegen diese Wahrheiten näher beieinander, als man denkt. Warum ich optimistisch bleibe Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die ich aus Uwe Krists literarischem Weg mitnehme: Guter Reisejournalismus verschwindet nicht. Er sucht sich neue Formen. Mal heißt sie Reportage. Mal Podcast. Und manchmal eben Roman. Wenn wir wissen möchten, wo der schönste Strand liegt oder welches Restaurant montags geöffnet hat, kaufen wir einen Reiseführer. Wenn wir verstehen möchten, warum ein Land seine Menschen prägt – und seine Menschen wiederum das Land –, dann greifen wir vielleicht besser zur Literatur. Denn Reiseführer erklären Orte. Gute Geschichten erklären Menschen. Und erst aus beidem entsteht eine Reise. Ich habe lange überlegt, wie ich mich den Büchern von Uwe annähern soll hier auf meinem WASMITREISEN Blog und in meinem Reiseradio. Natürlich könnte ich den klassischen Weg gehen, mir Fragen ausdenken und Uwe einladen zu einem Interview vor dem Mikro. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Wahrscheinlich wäre es ein sehr munteres Gespräch geworden. Und sehr authentisch. Weil, was kann näher an die Gedanken eines Autoren kommen, als seine eigenen Worte? Aber dann dachte ich mir: warum nicht mal was anderes, jetzt, wo im neuen Podcast Hype nun wirklich kein Mangel mehr besteht an Interviews oder Plauder-Talks zwischen zwei Menschen. Kann da nicht der gute alte gebaute Hörfunk-Beitrag, so, wie ich es Anfang der 80er Jahre gelernt habe beim WDR, eine Renaissance erleben? Erst eine Tiefenanalyse von Text und Quellen, dann ein grobes Script und dann ein Zweier-Studiogespräch mit verteilten Rollen. Eine gesprochene Quintessenz ohne Schnörkel, aber mit Erkenntnis und Unterhaltungswert…. Das Ergebnis möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Den Podcast können Sie hören, wenn Sie auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken. Bücher von Uwe Krist bei Amazon Der Beitrag Die Seele eines Landes passt in keinen Reiseführer Warum ich mich freue, dass Uwe Krist heute Romane schreibt erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Russland und China sollen ihre militärische Zusammenarbeit deutlich ausbauen. Gemeinsam mit unserem China-Experten bei Kontrafunk, Jonas Greindberg, analysieren wir die vom Spiegel veröffentlichten Dokumente, ihre Glaubwürdigkeit und die geopolitischen Folgen. Anschließend sprechen wir mit Heidi Joos, ehemaliges Mitglied in der Legislative des Stadt- und Kantonsparlaments Luzern für die Progressiven Organisationen der Schweiz, Luzern, über ein aufsehenerregendes Urteil des Schweizer Bundesgerichts zum Umgang mit einer friedlichen Corona-Demonstrantin. Danach ordnet Kasimir Gürtler, Geschäftsführer von Glashaus Technologies, eine KI-Auswertung von ARD-Kommentaren ein. Das Ergebnis: die Färbung der Kommentare in den Tagesthemen ist sehr linkslastig. Und in unserem Kommentar des Tages beschäftigt sich Florian Machl mit den NEOS, ihren Hintergründen und dem Parteiausschluss von Veit Dengler.
Die meisten kaufen zuerst das Tool. Und suchen danach, wofür sie es brauchen. Das Pferd von hinten aufgezäumt. Alain Amhof macht es umgekehrt. Er ist Sales Director bei der Weita AG, Teil des Bunzl-Konzerns – dem weltweit grössten Distributor für Verbrauchsmaterial. Er führt rund 45 Leute im Aussendienst plus die Innendienst-Teams. Und er redet nicht über KI-Träume, sondern über das, was im Vertrieb wirklich funktioniert. In dieser Folge wird es konkret: Ein Recherche-Tool senkt die Vorbereitung pro Zielkunde von 30 Minuten auf 5. Klingt gut. Bis der Verkaufsleiter fragt: "Und was macht ihr jetzt mit der gewonnenen Zeit?" Genau da entscheidet sich, ob KI Geld bringt – oder nur eine teure Spielerei bleibt. Das Ergebnis, wenn man es richtig führt: 45 % mehr Terminrate. Bei gleicher Anzahl Anrufe.
Stell dir vor, du übernimmst also eine Business Unit. Die Pipeline ist ein Friedhof. Deals stehen seit Monaten still. Die Vertriebler verkaufen nämlich lieber das, was sie kennen – Hardware, Stahl, etwas zum Anfassen. Aber dein Wachstum soll aus Software kommen. Und du hast kein Team, das direkt an dich berichtet. Sondern Vertriebssatelliten in 170 Ländern, dotted lines, regionale Strukturen. Willkommen im echten B2B Lösungsverkauf. Genau das hat Dietmar Schneider vor zweieinhalb Jahren erlebt. Er kam als Sales Director zu ADB Safegate, einem Weltmarktführer für Flughafen-Sicherheitssysteme. Sein Auftrag nämlich: eine Business Line aus der Krise holen. Das Produkt war nämlich noch in der Entwicklung. Die Pipeline? Voller Luftnummern. Das Team? Über fünf Kontinente verstreut – und natürlich ohne direkte Berichtslinie. Was Dietmar daraus gemacht hat, ist ein Lehrstück in Vertriebssteuerung. Seine Unit wurde übrigens zur am schnellsten wachsenden Business Line des gesamten Konzerns. Und das zudem in einem Markt, der nur 3–5 % pro Jahr wächst. Wie er das geschafft hat? Hier sind seine Methoden. Warum Vertriebssteuerung der entscheidende Hebel ist „Vertrieb ist der Umsatzmotor", sagt Dietmar. „Und ein Motor, der nicht regelmäßig effizient abliefert, bringt das ganze Unternehmen ins Stocken." Genau darum geht es bei Sales Leadership. Nämlich: Nicht nur verkaufen können. Sondern ein System bauen, das zuverlässig Resultate produziert. In komplexen Branchen – Flughafentechnik, Anlagenbau, IT-Lösungen – dauert ein Sales Cycle ein bis zwei Jahre. Ausschreibungen haben 800 Anforderungen. Und natürlich hast du ein Buying Center mit fünf, sechs Entscheidern. Ohne klare Steuerung verlierst du dich im Nebel. Dietmars erster Move: radikale Transparenz. Nach zwei Wochen hat er die komplette Pipeline „watt gemacht". Sprich: Jede Opportunity, die länger als sechs Monate stillstand, wurde hinterfragt. Sein Grundsatz: Die Pipeline ist die Bibel des Vertriebsleiters. Die Pipeline als Steuerungszentrale Was viele Vertriebsleiter unterschätzen: Eine Pipeline lebt nicht von schierer Masse. „Mehr ist nicht immer mehr", warnt Dietmar. Schließlich kennt er den Reflex: „Schlagzahl, Schlagzahl, Schlagzahl!" Aber im komplexen B2B-Geschäft entscheidet Schlagkraft – die Qualität jedes einzelnen Deals. Seine Methode der Vertriebssteuerung setzt an drei Punkten an: Kenntnis der Top-10-Deals. Du musst wissen, wo die größten Opportunities hängen und wo es klemmt. Slippage erkennen. In welcher Phase bleiben Deals stecken? Wer braucht Unterstützung? Lebenszyklus-Denken. Pipeline nicht nur auf den ersten Abschluss ausrichten, sondern auf drei Stufen: Projektumsatz → Service Level Agreement → Change Requests. Dieser Dreiklang hat Dietmars Pipeline von heute bis ins Jahr 2032 ausgedehnt. Plötzlich sieht nämlich jeder Vertriebler nicht nur den einen Deal. Sondern das gesamte Potenzial eines Kunden. Vertriebsmitarbeiter führen heißt: ihnen beibringen, in Lebenszyklen zu denken, nicht in Abschlüssen. Führung ohne Weisungsbefugnis – so geht's Das ist die härteste Disziplin im Sales Leadership. Du bist verantwortlich für Umsatz. Aber die Vertriebler in den Regionen berichten nicht an dich. Sie haben eigene Chefs, eigene Ziele, eigene Gewohnheiten. Wie steuerst du trotzdem? Dietmars Ansatz ist Führung ohne Weisungsbefugnis durch drei Hebel: Wert liefern. Wenn du dem Regionalvertriebler das Leben leichter machst, öffnet er dir die Tür. Von allein. Sei es durch besseres Pre-Sales, bessere Tools oder eine überzeugende Vertriebsgeschichte. Präsenz zeigen. Dietmar besuchte jede regionale Sales-Konferenz persönlich. Er arbeitete mit den Teams vor Ort, verstand ihre Märkte. Und baute dadurch Vertrauen auf. Diplomatie statt Befehl. „Ich kann niemandem sagen: Du machst das jetzt." Stattdessen: gemeinsame Sales-Konferenzen, gemeinsame Pipeline-Reviews. Und natürlich gemeinsame Erfolge feiern. Gerade im Dotted Line Management ist die Kunst: Du musst so viel Mehrwert schaffen. So viel, dass die Leute wollen, dass du dabei bist. Nicht, weil sie müssen. Vom Hardware-Verkäufer zum Lösungsanbieter Eine der größten Hürden im B2B Lösungsverkauf: Du hast eine Install-Base für Hardware. Lampen, Docking-Systeme, Befeuerung. Und jetzt willst du denselben Kunden Software verkaufen. Aber die Vertriebler? Die kommen aus der Welt von „Stahl und Eisen". Etwas zum Anfassen. Dietmars Lösung: keine Zwangsbeglückung, sondern Win-Win-Storytelling. Wenn ein Hardware-Vertriebler versteht: „Mit der Software-Geschichte sichere ich mein Lampengeschäft ab", dann verkauft er sie freiwillig mit. Ganz einfach. Denn er bindet seinen Kunden enger an sich. Sein Team entwickelte dazu ein One-Stop-Shop-Narrativ: „Wir vernetzen euch den kompletten Flughafen." Licht, Docking, Tower-Software, digitale Wartung. Alles aus einer Hand. Das eliminiert Einzelwettbewerber. Und macht den Kundenkleber stärker. Wann du Nein sagen musst Ein oft übersehener Teil der Vertriebssteuerung: die Fähigkeit, Nein zu sagen. Übrigens: Zu Kunden, die nur „mal ein Angebot" wollen. Zu Ausschreibungen, bei denen der Wettbewerber schon gesetzt ist. Zu Opportunities ohne echten Pain. Dietmar ist da glasklar: „Ein Angebot für ein großes Verfahren kostet uns 50.000 bis 100.000 Euro." Wer jeden Request bedient, verbrennt Ressourcen. Deshalb nutzt er MEDPIC – ein Qualifizierungs-Framework, das jeden Deal auf Herz und Nieren prüft. Erst dann fließen Ressourcen. Sein Tipp für die Pipeline-Qualifizierung: „Wenn der Kunde nur zurückschreibt ‚schick mir mal das Angebot', ohne Rückfragen, ohne Interesse – dann will er in 90 % der Fälle einfach seine drei Vergleichsangebote." Lauf. So einfach ist das. Vertriebsmitarbeiter führen heißt in diesem Fall: ihnen den Rücken stärken. Auch mal einen Deal sterben zu lassen. Denn jede Stunde im falschen Deal fehlt im richtigen. Der Turnaround-Bauplan Was Dietmar Schneider in zweieinhalb Jahren geschafft hat, lässt sich auf fast jeden B2B Lösungsverkauf übertragen. Sein Bauplan – konkret in fünf Schritten: Pipeline radikal bereinigen. Alles raus, was älter als sechs Monate ist und sich nicht bewegt. Ehrlichkeit vor Hoffnung. Lebenszyklus-Pipeline aufbauen. Jeder Kunde bekommt drei Blöcke: Projekt → SLA → Change Request. Das macht die Planung auf Jahre belastbar. Seller Education. Trainiere deine Vertriebler im Cross-Selling. Nicht per Memo, sondern in Workshops, Sales-Konferenzen, direkt beim Kunden. Executive Summary auf jedes Angebot. Keine „Zahlenwurst", sondern eine emotionale Zusammenfassung: Warum das Ganze, was der Kunde davon hat. Playbook bauen. Was passiert beim Kundenbesuch? Wie qualifizieren wir? Wie läuft ein Bid-No-Bid? Runtergeschrieben, nachlesbar, trainierbar. Das Ergebnis? Schnellstes Wachstum im gesamten Konzern. Ein Award auf der globalen Sales-Konferenz. Und vor allem: eine Pipeline, die bis 2032 reicht.
In dieser Episode zeige ich dir den dritten Teil meiner KI-Serie aus meinem Ingenieurbüro. Nachdem ich in Teil 1 mit dem „Dieter Dokumentenfresser" Anforderungen aus Dokumenten extrahiert und in Teil 2 mit „Richard Anford" ein Lastenheft erstellt habe, geht es heute um die Qualitätssicherung – übernommen von meiner KI-Agentin „Conny Sistent". Ich zeige dir, wie ich das fertige Lastenheft als PDF an Conny Sistent übergebe und sie es systematisch analysiert. Dabei nutze ich die KI-Plattform Langdock, in der ich der Agentin eine klare Rolle, Kernaufgaben, Verhaltensregeln und ein definiertes Ausgabeformat mitgegeben habe. Das Ergebnis ist beeindruckend: Conny Sistent liefert eine strukturierte Analyse mit Stärken des Dokuments, konkreten Hauptbefunden, Verbesserungsvorschlägen, offenen Klärungsfragen und einem Vorschlag für das weitere Vorgehen. Sie findet unvollständige Anforderungen, unscharfe Begriffe, inhaltliche Widersprüche (z. B. beim Eichrecht), Überlappungen zwischen Kapiteln und Lücken gegenüber dem System Footprint – darunter das komplett fehlende Thema Datenschutz/DSGVO. Besonders wertvoll: Sie schlägt ein kapitelweises Detail-Review vor und macht konkrete Umformulierungsvorschläge für einzelne Anforderungen – inklusive korrekter ID-Vergabe. Das spart nicht nur Zeit bei der Erstellung, sondern auch in der späteren Verifikation, weil doppelte Testfälle vermieden werden.
Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten Es gibt Vertriebsfehler, die Aufträge kosten — und einer davon ist so alltäglich, dass ihn fast jeder täglich begeht. Hunderte Male. Ohne es zu merken. Genauer gesagt: Es ist eine einzige Nachricht. Sie killt mehr Deals als jeder Preiseinwand. Mehr als jeder Wettbewerber. Mehr als jede verpatzte Kaltakquise. Und zwar alle zusammen. Ich spreche konkret vom Autoresponder. Der klassischen „Bin dann mal weg"-Mail. Vielleicht denkst du jetzt: „Christopher, das ist doch Standard. Jeder hat eine Abwesenheitsnotiz." Genau das ist aber das Problem. Weil sie Standard ist, denkt niemand darüber nach. Was sie eigentlich kommuniziert. Und vor allem: was sie kostet. Eine Geschichte, die sich so zugetragen hat Um Ostern herum hat mich ein Kunde um Hilfe gebeten. Es ging um die Auswahl eines CRM-Systems. Wer sowas schon mal gemacht hat, weiß: Das ist nervenaufreibend. Und verdammt wichtig. Schließlich ist das CRM das digitale Rückgrat deines gesamten Vertriebs. Wir hatten zwei Anbieter in der engeren Auswahl. Zwei starke Lösungen. Zwei motivierte Sales-Teams. Vor Ostern liefen die Drähte heiß. Denn es ging auf eine Entscheidung zu. Die Nerven waren blank. Kurz vor dem Finale schickte der Projektleiter noch eine letzte Frage. Gleiche Mail. Gleiche Uhrzeit. An beide Anbieter. Bei Anbieter A kam zurück: ein Autoresponder. „Ich bin bis zum 30. im Urlaub. In dringenden Fällen wenden Sie sich an meinen Kollegen XY." Der Projektleiter war fassungslos. Der Vertriebler war einfach weg. Ohne Vorankündigung. Ohne Übergabe. Er schrieb den Vertriebsleiter an. Auch von dem: Autoresponder. „Bin ebenfalls nicht erreichbar. Meine Assistentin hilft weiter." In diesem Moment klingelte sein Handy. Mitten in die Wut hinein. Anbieter B. Jemand sagte: „Herr Mayer hier. Mein Kollege ist heute leider nicht da — aber ich habe Ihre Nachricht gesehen und bin direkt ins System. Ihre Antwort habe ich vorbereitet. Wollen wir kurz sprechen?" Die Entscheidung war damit gefallen. Nicht wegen des Preises. Nicht wegen der Features. Sondern weil einer einfach da war. Der andere nicht. Ein Autoresponder hat diesen Deal gekillt. Und das in weniger als fünf Sekunden. Daran siehst du also: Es geht nicht um große Strategie — sondern um solche kleinen, alltäglichen Vertriebsfehler die Aufträge kosten. Was dein Kunde wirklich will — und was ihn zum Abbruch bringt McKinsey hat Ende 2025 über 3.600 B2B-Einkäufer befragt. Das Ergebnis ist brutal ehrlich. Die wichtigsten Gründe, warum Einkäufer einen Lieferanten verlassen: 52 %: Verschiedene Teams geben widersprüchliche Informationen zu Preis, Verfügbarkeit oder Lieferzeit. 52 %: Ich kann die Person mit dem richtigen Wissen nicht erreichen. 51 %: Der Lieferant kann nicht kanalübergreifend kommunizieren. 50 %: Keine auf mein Geschäft zugeschnittene Vertriebserfahrung. Merkst du was? Keiner dieser Gründe hat mit Preis oder Produkt zu tun. Es geht ausschließlich um Erreichbarkeit und Reibungslosigkeit. Das nennt man Customer Effort. Der Kunde will nämlich gar nicht „begeistert" werden. Er will einfach keine Steine im Weg. Die Harvard Business Review hat das schon 2010 gezeigt. Nicht Begeisterung treibt Loyalität. Sondern wie einfach der Kunde sein Problem lösen kann. Deshalb bestätigt Gartner das auch: Kunden mit nur einer schwierigen Interaktion haben eine viermal niedrigere Loyalität. Schlimmer noch: 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein Autoresponder ist die Definition einer schwierigen Interaktion. Vertriebsfehler die Aufträge kosten: Die drei Szenarien, in denen dein Autoresponder zuschlägt 1. Der Neukunde Stell dir vor: Jemand wurde dir empfohlen. „Sprich mal mit dem Account Manager da. Der ist super." Der Interessent schreibt dir eine Mail. Vielleicht der wichtigste Neukunde des Jahres. Und was kommt zurück? „Bin im Urlaub. Melden Sie sich bei..." Glaubst du wirklich, der ruft jetzt einen fremden Kollegen an? Und erklärt dem alles nochmal von vorne? Vergiss es. Der hat nämlich nicht nur dich angeschrieben. Sondern zwei, drei andere auch. Außerdem zeigt die Studie von Drift: Wer zuerst antwortet, hat eine über 50 Prozent höhere Chance auf den Auftrag. Völlig unabhängig von Preis und Leistung. Dein Autoresponder hat dir diesen Vorsprung genommen. Und zwar endgültig. 2. Der Kunde im Angebotsprozess Noch schmerzhafter. Du hast Wochen investiert. Präsentationen gehalten. Referenzen geschickt. Der Kunde ist heiß. Er will abschließen. Und hat noch eine letzte Frage. Du bist im Urlaub. Dein Autoresponder sagt: „Kümmer dich selbst." Zwei Wochen später fragst du dich: „Was ist eigentlich aus dem Angebot geworden? Der Kunde meldet sich einfach nicht mehr." Doch. Hat er. Du hast nur nicht geantwortet. 3. Der treue Bestandskunde Der, der seit Jahren bei dir kauft. Der ein Problem hat und schnell Hilfe braucht. Dein Autoresponder signalisiert ihm: „Meine Freizeit ist wichtiger als dein Problem." Dazu fällt mir Anthony Iannarino ein. Einer der klügsten Sales-Köpfe der USA. Er bringt es auf den Punkt: „Abwesenheit lässt die Zuneigung nicht wachsen. Sie lässt sie abwandern. Mehr Kunden gehen durch Vernachlässigung verloren als durch jede andere Ursache." Vernachlässigung. Genau das tut dein Autoresponder. „Aber ich habe doch ein Recht auf Urlaub!" Ja, hast du. Absolut. Darum geht es aber gar nicht. Es geht nämlich um den Unterschied zwischen Person und Firma. Dein Kunde will etwas von deinem Unternehmen. Und dein Unternehmen muss dafür sorgen, dass seine Customer Experience einfach und schnell ist. Völlig egal, ob du gerade am Strand liegst. Sam Walton, der Gründer von Walmart, hat es einmal so gesagt: „Es gibt nur einen Chef — den Kunden. Und der kann jeden im Unternehmen feuern. Vom Vorstand abwärts. Einfach indem er sein Geld woanders ausgibt." Der Kunde muss sich nicht um deine interne Organisation kümmern. Er muss nicht warten. Und vor allem: Er muss nicht dreimal nachfragen. Im Gegenteil: Seine Aufgabe endet, sobald er auf „Senden" klickt. Ab da ist es deine Bringschuld. Punkt. So machst du es besser: Drei Stufen der Vertriebs-Erreichbarkeit Stufe 1: Proaktiv kommunizieren (kostet nichts) Wenn du länger als zwei, drei Tage weg bist: Informiere deine wichtigsten Kunden. Und zwar vor deiner Abreise. Nicht durch einen Autoresponder — sondern proaktiv. „Hallo Herr Kunde, ich bin von Donnerstag bis Dienstag auf einer Familienfeier. Kein Problem — mein Kollege Peter Mayer übernimmt. Er ist komplett eingearbeitet und kann jede Frage sofort beantworten. Sie erreichen ihn unter [Durchwahl/Mail]." Am besten stellst du den Kollegen vorher schon vor. In einem gemeinsamen Call oder per Mail. Dann kennt der Kunde ihn nämlich. Und fühlt sich nicht abgeschoben. Stufe 2: Echte Übergabe mit Substanz (braucht Struktur) Telefon umstellen. E-Mail-Zugriff für die Vertretung. Und vor allem: Das CRM so pflegen, dass jeder Kollege innerhalb von 30 Sekunden versteht, was Phase ist. Wenn ein Kunde anruft und du nicht da bist, sollte nicht der Praktikant rangehen. Der dann sagt: „Äh, der Herr Müller ist nicht da. Keine Ahnung, worum es geht. Soll er zurückrufen?" Besser so: „Herr Mayer hier, Kollege von Herrn Müller. Ich sehe gerade im System: Es geht um den Projektabschluss Phase 2. Angebot vom 12. Juni. Hier ist Ihre Antwort. Wollen wir's kurz besprechen?" Das ist 2026 übrigens kein Hexenwerk mehr. CRM-Systeme. Cloud-Telefonanlagen. Shared Inboxes. Das kostet nämlich nur ein paar Euro im Monat. Und spart dir hunderttausende an verlorenen Deals. Stufe 3: Hyperpersonalisierung (der echte Wettbewerbsvorteil) Die Top-Performer im B2B-Vertrieb gehen noch weiter. McKinsey zeigt nämlich: Diese Unternehmen wachsen 15 Prozent schneller als der Durchschnitt. Die anderen schaffen nur 7 Prozent. Was heißt das konkret? Ein Dealroom für jeden Kunden. Eine gemeinsame Projektseite. Alle Ansprechpartner sichtbar — inklusive Verfügbarkeitsstatus. Alle Dokumente und der aktuelle Stand an einem Ort. Der Kunde sieht sofort: Wer ist da? Wen spreche ich an? Und für Routinefragen findet er die Antwort vielleicht sogar direkt auf der Seite. Ohne überhaupt jemanden zu kontaktieren. Das ist längst keine Science-Fiction mehr. Es gibt Standardsoftware, die das abbildet. Und Kunden lieben es. Denn sie bekommen damit endlich, was sie wirklich wollen: Kontrolle und Geschwindigkeit. Quick Takeaways Dein Autoresponder tötet Deals. Jeden Tag. Auch wenn du es nicht mitbekommst. Der Kunde will keine Begeisterung — er will keine Hindernisse. Customer Effort ist der Loyalitätstreiber Nr. 1. Jeder Kundenkontakt ist ein „Moment der Wahrheit" (Jan Carlzon). Ein Autoresponder ist immer ein negativer Moment. 50 % der Einkäufer verlassen einen Lieferanten, weil sie die richtige Person nicht erreichen (McKinsey 2025). Proaktive Abwesenheits-Kommunikation kostet dich 2 Minuten. Einen verlorenen Kunden reinzuholen kostet dich dagegen Wochen. Eine echte Urlaubsvertretung braucht CRM-Zugriff und Telefonumstellung. Nicht „ruf doch mal den Soundso an". Dealrooms und Hyperpersonalisierung sind keine Spielerei — sie bringen 15 % mehr Wachstum als der Durchschnitt. FAQ: Häufige Fragen zum Autoresponder Warum ist ein Autoresponder schädlich für den Vertrieb? Er signalisiert: „Meine Abwesenheit ist wichtiger als dein Anliegen." Der Kunde soll einen fremden Kollegen anrufen und alles nochmal erklären. Die meisten tun das nicht. Sie gehen zum Wettbewerber. Schnelle Reaktion ist der wichtigste Conversion-Faktor — ein Autoresponder macht das unmöglich. Was ist die beste Alternative zur klassischen Abwesenheitsnotiz? Die proaktive Kommunikation vor der Abwesenheit. Informiere aktive Kunden und Interessenten, bevor du gehst. Stelle außerdem eine echte Vertretung vor — jemanden, der das CRM kennt und sofort antworten kann. Ideal ist ein Dealroom. Oder eine Projektseite. Dort sehen Kunden, wer verfügbar ist. Und finden direkt Antworten. Wie richte ich eine professionelle Urlaubsvertretung im Vertrieb ein? Erstens: CRM und E-Mail-Zugriff für die Vertretung sicherstellen. Zweitens: Telefon auf den Kollegen umstellen. Drittens: Die Vertretung proaktiv beim Kunden vorstellen — am besten noch vor der Abreise. Außerdem alle offenen Vorgänge dokumentieren. Mit Status und nächsten Schritten. So kann der Vertreter selbstständig antworten. Was kostet ein verlorener Kunde durch schlechte Erreichbarkeit? McKinsey beziffert die Wahrscheinlichkeit eines Lieferantenwechsels bei schlechter Erreichbarkeit auf über 50 Prozent. Dazu kommt nämlich: Negative Kundenerfahrungen führen zu viermal niedrigerer Loyalität. Und 81 Prozent verbreiten danach negative Mundpropaganda. Ein verpasster Anruf kostet also nicht nur den aktuellen Deal. Sondern auch zukünftige — durch Reputationsverlust. Kann ich im Urlaub komplett abschalten, ohne Kunden zu verlieren? Ja — mit dem richtigen System. Der Schlüssel: Das Unternehmen bleibt erreichbar, nicht die Person. Dafür brauchst du drei Dinge. Erstens: einen gut eingearbeiteten Vertreter. Zweitens: ein CRM mit vollständiger Dokumentation. Drittens: eine gemeinsame Projektseite als Dealroom. So bekommen Kunden jederzeit Antworten — während du völlig offline bist. Entscheidend ist die Vorbereitung. Wer im CRM nur Stichworte hinterlässt, kann keine saubere Übergabe erwarten. Anleitung: Bessere Erreichbarkeit in 6 Schritten So verhinderst du ab sofort, dass deine Abwesenheit Kunden kostet. CRM-Check: Sind alle offenen Vorgänge aktuell dokumentiert? Kann ein Kollege innerhalb von 30 Sekunden verstehen, was Phase ist? Wenn nicht: nacharbeiten. Telefonanlage prüfen: Rufumleitung auf Vertretung einrichten. Keine Weiterleitung ins Leere. Idealerweise mit Rufnummernerkennung, die sofort den Kundendatensatz öffnet. Proaktiv informieren: Drei Tage vor Abwesenheit alle aktiven Kontakte per Mail anschreiben. Vertretung namentlich vorstellen. Erreichbarkeit nennen. Übergabestatus bestätigen. Außerdem: ruhig auch anrufen, nicht nur mailen. Vertretung briefen: 30-Minuten-Call mit dem Kollegen. Durchgehen: Welche Deals sind heiß? Welche Kunden brauchen besondere Aufmerksamkeit? Wo liegen die Antworten? Eigene Abwesenheitsnotiz optimieren: Falls du doch eine brauchst: Kein „ich bin nicht da". Sondern konkrete Vertretung mit Namen und Durchwahl. Mit dem Hinweis, dass die Vertretung bereits informiert ist. Rückkehr-Check: Nach dem Urlaub prüfen: Welche Kunden haben sich gemeldet? Wurden alle Anfragen beantwortet? Was kannst du beim nächsten Mal noch besser machen? Schließlich geht es um kontinuierliche Verbesserung.
In dieser Folge des Podcast habe ich mit Angela Stief über die aktuelle Ausstellung in der Albertina Modern gesprochen. Sie ist die Direktorin des Hauses und hat "KAWS. Art & Comix" gemeinsam mit Florian Waldvogel kuratiert. KAWS, bürgerlich Brian Donnelly, fungiert als Künstler und Leihgeber. Im Laufe der Jahre hat er eine beeindruckende Sammlung aufgebaut. Für die Kuratorin eine tolle, aber auch herausfordernde Gelegenheit. Sind doch einige der gezeigten Arbeiten nicht nur raumgreifend groß, sondern auch einigermaßen schwer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einige Ikonen der Pop Art sind zu sehen und ganz grundsätzlich scheint es zu gelingen, neue Publikumsschichten anzusprechen. Bei beiden meiner Besuche war das Erdgeschoß der Albertina Modern jugendlich bevölkert. Das macht Freude und macht optimistisch. Die Ausstellung läuft über des Sommer hinaus! Also: NO EXCUSES!!! © ALBERTINA, Wien. Foto: Rainer Iglar Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at Redaktion: Alexander Giese Musik & Produktion: Matthias Jakisic Sprecherin: Sarah Scherer Cover: Markus Lettner
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Warum haben so viele Menschen keinen Überblick über ihre eigenen Finanzen? Und kann KI das ändern? Die Antwort darauf hat weniger mit Desinteresse zu tun als mit einem Gefühl, das KI-Experte Tim Miner selbst kennt: der Angst, einem Berater gegenüberzusitzen und auf seine Fragen keine Antwort zu haben. In der neuen Folge von „How I met my money" spricht er mit Ingo und Lena über den Weg aus der Blocke und zeigt, wie ein KI-geführtes Finanzgespräch aufgebaut ist. Das Ergebnis: eine strukturierte Bestandsaufnahme, die als Grundlage für jede weitere finanzielle Entscheidung dient. Und das ohne Vorkenntnisse. Ohne Urteile. Schritt für Schritt und in einem Tempo, das man selbst vorgibt. Lena und Ingo haken nach: Wann ersetzt KI den Berater und wann nicht? Und wie sieht es mit Datenschutz aus? Darum geht es in dieser Folge: – Was sich bei KI zwischen 2023 und heute verändert hat und warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sie für die eigenen Finanzen zu nutzen. – Wie sicher es ist, Finanzdaten in KI-Tools einzugeben und was Nutzer:innen tun können, um ihre Daten zu schützen. – wo KI an ihre Grenzen stößt und eine persönliche Finanzberatung empfehlenswert ist. Am Ende teilt Tim einen Prompt: der erste Schritt für die eigene finanzielle Bestandsaufnahme.
In der neuen Podcast-Episode dreht sich alles um aktuelle Filme, frische Kinostarts und einen spannenden Streaming-Titel auf Disney+. Wer nach einem Podcast über Kino, Filmkritiken, neue Filme 2026 und Streaming-Tipps sucht, findet in dieser Folge gleich mehrere Highlights. Wir sprechen über den deutschen Kinofilm Sommer auf Asphalt, die Horror-Parodie Scary Movie 6, die deutsche Komödie Extrawurst sowie über Hoppers, der jetzt auf Disney+ verfügbar ist. Die Auswahl reicht also von Tragikomödie über bissige Gesellschaftssatire bis hin zu Animationsabenteuer und Slapstick-Horror. Mit Sommer auf Asphalt steht ein deutscher Film im Fokus, der eine junge Fahrradkurierin begleitet, deren Leben durch eine ungeplante Schwangerschaft und die plötzliche Rückkehr ihres entfremdeten Vaters aus dem Gleichgewicht gerät. In den Hauptrollen spielen Mala Emde und Christoph Maria Herbst, Regie führte Simon Ostermann. Der Film verbindet persönliche Umbrüche, Familienkonflikte und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben mit sommerlicher Leichtigkeit. [filmweltverleih.de], [filmstarts.de] Ganz anders funktioniert Scary Movie 6: Hier kehrt die Kultreihe mit Anna Faris, Regina Hall, Marlon Wayans und Shawn Wayans zurück. Regie führte Michael Tiddes. Laut offizieller Synopsis geraten die bekannten Figuren erneut ins Visier eines maskierten Killers, während der Film aktuelle Horrortrends, Reboots, Sequels und Franchise-Mechaniken durch den Kakao zieht. Wer Horror-Komödien, Slapstick und Meta-Witze mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. [scarymovie.film], [imdb.com], [de.wikipedia.org] Mit Extrawurst wird es deutsch, pointiert und gesellschaftlich relevant. Die Komödie von Marcus H. Rosenmüller basiert auf dem erfolgreichen Theaterstück und versammelt mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer, Friedrich Mücke, Gaby Dohm und Milan Peschel ein starkes Ensemble. Ausgangspunkt ist eine scheinbar harmlose Abstimmung in einem Tennisverein über einen zweiten Grill für das einzige muslimische Vereinsmitglied. Daraus entwickelt sich eine turbulente Debatte über Vorurteile, Religion, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Spannungen. Außerdem greifen wir Hoppers noch einmal auf, den wir bereits in Episode 904 besprochen haben und der inzwischen auf Disney+ verfügbar ist. Der Pixar-Film von Daniel Chong erzählt von Mabel, die mithilfe einer neuen Technologie ihr Bewusstsein in einen Roboterbiber überträgt, um mit Tieren zu kommunizieren und ihren Lebensraum zu schützen. Das Ergebnis ist ein familienfreundliches Animationsabenteuer mit Science-Fiction-Idee, Humor und Umwelt-Thematik. Wenn du dich für aktuelle Kinofilme, neue Streaming-Highlights, Filmkritiken, deutsche Komödien, Horror-Parodien und Pixar-Filme interessierst, solltest du in diese Podcast-Episode unbedingt reinhören. Diese Folge bietet Gesprächsstoff für alle, die wissen wollen, welche Filme aktuell wichtig sind, welche Stars dahinterstehen und was sich im Kino oder im Stream wirklich lohnt. Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:02:00 Sommer auf Asphalt 00:13:19 Sneaktipps 00:15:23 Scary Movie 6 00:23:40 Kinocharts und Neustarts 00:28:32 Hoppers 00:32:48 Extrawurst
Drei Tropfen Blut im Schnee und ein Fensterrahmen aus Ebenholz. – Die Geschichte vom Schneewittchen aus Lohr am Main und den Spessarträubern So beginnt eines der bekanntesten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm: Schneewittchen. Nur wo mag das gewesen sein? Bei uns, sagen selbstredend gleich zwei Schneewittchen-Orte in deutschen Landen. Beide sind schön und einen Besuch wert. Einer liegt in Bad Wildungen-Bergfreiheit im nordhessischen Kreis Waldeck-Frankenberg. Den Anderen, der hier Thema ist, findet man im fränkischen Lohr am Main am Rande des Spessarts. Schneewittchen in Lohr unterwegs – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohrer Geschichte(n) Wir reden über die spannenden Geschichten eines Orts, der aufgrund von schlagkräftigen, wie phantasievollen Argumenten sagt, hier habe Schneewittchen gelebt. Was dran ist? Wer im Podcast gut zuhört weiß ganz schnell mehr. Die Lohrer Schneewittchen-Variante Hier klingen einige Teile etwas anders als bei Jakob und Wilhelm Grimm und wer genauer nachschaut, wird auch feststellen, dass die Entdeckung dieser ganz anderen Geschichte noch gar nicht so lange zurückliegt. Verantwortlich für Ansprüche und Entwicklung der Theorien ist gewissermaßen ein Stammtisch aus Apotheker, Museumsleiter und Schuster. Weinhaus Mehling – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Fabulologie Der Ausgangspunkt war wohl ein fröhlicher Abend im Lohrer Weinhaus Mehling. Der Apotheker Dr. Karl-Heinz Bartels hatte sich Gedanken gemacht, die Geschichte studiert und den Schluss entwickelt, dass nach diesen Recherche, Schneewittchen in Lohr am Main zuhause gewesen sein muss. Begründet wurde das aus dem Ansatz der „Fabulologie“ heraus. Nie gehört? Auf der Website der Stadt Lohr steht dazu: Das Wort „Fabulologie“ hat nichts mit „fabulieren“ zu tun, wie manche meinen. „Fabulologie“ ist ein Mixtur aus „Fabula“ (lateinisch; das Märchen) und „logos“ (griechisch: Wissenschaft, Lehre). Vielleicht sogar noch mit einem „lo“ aus dem Namen Lohr in der Wortmitte! Heraus kam jedenfalls ein Wort, das es bis heute in keiner Sprache der Welt gibt. Fabulologenwein – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sie beweist die These der Stammtischrunde, die augenzwinkernd und spaßbeseelt eine der wirkungsvollsten Ideen für das Stadtmarketing entwickelten: Schneewittchen ist von hier! Das hat sich im Lauf der Jahre als großer Erfolg erwiesen. Das “Horrorwittchen” Als dann die Stadt noch eine „zeitgemäße“ Schneewittchen-Statue in Auftrag gab. Das Ergebnis des Wettbewerbs, die Statue von Peter Wittstadt, gefiel nicht Allen, aber Lohr am Main kam endgültig in die Schlagzeilen. Wittstadt-Schneewittchen… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleichzeitig freundeten sich immer mehr Lohrer mit der Geschichte der Fabulologen an und gewannen das „Lohrer Schneewittchen“ lieb. Der Heimatstolz hat das Schneewittchen längst in die Gemeinschaft eingemeindet. …auch bekannt geworden als “Horrorwittchen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer in die Lohrer Geschichte eintaucht, findet – wenn er sucht – jede Menge Argumente für die Wahrheit der Lohrer Herkunft. Damit könnte man das Kapitel beenden und den Lohrern zum märchenhaften Anziehungspunkt gratulieren. Schneewittchen – Tourismus Schneewittchen auf dem Schlossplatz von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Touristen kommen vornehmlich im Sommer. Und das sind gar nicht mal wenige. Besonders beliebt ist das Städtchen gerade bei Besuchern aus den USA. Die machen gerne mal eine Flusskreuzfahrt auf dem Main, stoppen natürlich bei „Snow White and The Seven Dwarfs“ und werden vom Original Schneewittchen durch die Stadt geführt. Schneewittchen – Faktencheck Das wollten wir genau wissen und haben den fabulologischen Faktencheck gemacht. Das machen wir natürlich mit den überall auftauchenden Zeitzeugen gemacht. Es gibt sie reichlich. Die Mutter Wo beginnt man? Am besten bei der leiblichen Mutter, denn Mama muss es ja schließlich wissen. Die Mama: Maria Baroness von Erthal (alias Nicole Schmidt) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Maria Baroness von Ehrtal kam einst, im Auftrag des Kurfürsten Franz von Schönborn, mit ihrem Gatten Philipp Christoph von Ehrtal nach Lohr. Und dort ist sie immer noch. Das Gespräch war nicht ganz einfach, hat die Adlige aus dem Taunus, doch noch immer einige „höfische Marotten“ – Immerhin war sie auskunftsfreudig und hatte auch keine Angst vor modernen Mikrofonen. So konnten wir die Existenz ihrer Tochter Maria Sophia von Ehrtal nachweisen war sie doch so rot wie Blut, so weiß wie Schnee und ihr Haar so schwarz wie Ebenholz. Auch erzählte sie von einem sprechenden Spiegel, der aus der einst angesiedelten Glasmanufaktur stammt. Wir haben geprüft und festgestellt, dass der Spiegel noch immer im Schloss hängt. Die Tochter Das Schneewittchen (alias Luisa Damm) und der Spiegel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich machte sie uns auch noch persönlich mit ihrer Tochter bekannt. Schneewittchen begrüßte uns und schenkte jedem Anwesenden einen wundervollen Apfel aus dem Korb, den sie mit sich führte. Sie erzählte zusätzlich von ihrem harten Schicksal mit der Stiefmutter, die nach dem Tod der Mutter an der Seite des Herrn Papas stand. Von den Vorkommnissen rund um den sprechenden Spiegel und von der Flucht zu den sieben Zwergen. Sie wird uns doch nicht angelogen haben? Die echten! Wissenschaftler Echte Wissenschaftler: Gerit Himmelreich & Anika Magath vom Fränkischen Institut für Kulturlandschaftsforschung UNI Würzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Glücklicherweise trafen wir noch zwei Wissenschaftler der Universität Würzburg, die uns von den sieben Bergen berichteten und von den Bergwerken in der Nähe, hinter den sieben Bergen. Warum also sollte man der nochmaligen Bestätigung von Historikern, Archäologen und einer Ethnologin in Sachen Berge, Bergwerken und Zwergen widersprechen. Schneewittchen-Weg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sicher gibt es auch ein paar Ungereimtheiten, aber gibt es die nicht auch an anderen Orten? Es ist ja alles auch schon so lange her. Märchen kommt ja auch von Mär, einem alten deutschen Wort für Erzählung, Sage oder Nachricht. Die Schlussfolgerung heißt frei nach einem alten Philosophen: Ich weiß, dass ich nicht alles weiß, aber es hätte so gewesen sein können. Lohr, die Stadt Die Altstadt von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ist das Schneewittchen seit Jahren sicher ein wichtiges Argument nach Lohr am Main zufahren, so gibt es viele weitere Argumente. „Das Tor zum Spessart“ ist ein weiteres Attribut. Das Städtchen liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Aschaffenburg und Würzburg. Der Turm Der Lohrer Bayersturm – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohr ist sehenswert: Die Altstadt zum Bummeln, das besonders alte Fischerviertel zum Ansehen und wer den Überblick haben möchte, der Bayersturm zum Besteigen. Da kann Jeder rauf immer samstags und sonntags zwischen 10 und 12 Uhr. Der Türmerblick in Fischerviertel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wir waren natürlich auch oben und haben die ehemalige Türmer-Wohnung in Augenschein genommen. Der Turm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert, hat sechs Etagen, 40 Meter Höhe und ist der letzte vorhandene der Stadtbefestigung. Das Schloss & Spessartmuseum Lohr: Schloss und Spessatmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss lohnt ebenfalls, zumal ein großer Teil davon Museum ist. Das „Spessart Museum“, da wo auch der sprechende Spiegel hängt beschäftigt sich mit der regionalen Geschichte und damit natürlich auch mit den Spessarträubern. Zu diesen wilden Gesellen gibt es auch im Podcast ein extra Kapitel und klärt auch, die Überschrift dieser Erlebnisse in Lohr. Der Erfolgsfilm „Das Wirtshaus im Spessart“ hat im Museum einen Ehrenplatz, genauso wie eine Flasche des Fabulologen-Silvaner. Frische und gefüllte Flaschen gibt es im Weinhaus Mehling, dort wo einst der Grundstein gelegt wurde für die Fabulologie, das Schneewittchen und den touristischen Erfolg von Lohr am Main. Information Lohr am Main Fabulologie Die Region Am Schneewittchen-Weg: Spessart im Herbst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 320 – Lohr: Schneewittchen & die sechs Räuber first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Es ist wieder soweit: Wir gehen rein in die große VfB Stuttgart Kader-Analyse! High Performer, Überraschungen, kleine Enttäuschungen – alles ist mit dabei. Wobei ein Blick in die Statistiken vor allem eines zeigt: Der VfB Stuttgart has a grandios saison gespielt! Und natürlich gibt es die große Auflösung: Wer ist euer und unser Spieler der Saison? Das Ergebnis dürfte euch überraschen! ···················································································· 00:00:00 Begrüßung 00:08:31 VfB Frauen U17 - Pokalsieger 2026 00:13:24 VfB Frauen - Länderspiele 00:13:56 Neuzugang Luzie Zähringer 00:14:36 Vertragsverlängerung Sascha Glass 00:16:42 Auslosung DFB Pokal 00:18:29 Wichtige Termine im Sommer 00:22:33 VfB gewinnt Marketing-Award 00:24:17 Die große Kader-Analyse 00:25:43 Alexander Nübel 00:33:57 Fabian Bredlow 00:37:21 Stefan Drljaca 00:39:18 Finn Jeltsch 00:45:55 Ramon Hendriks 00:51:31 Jeff Chabot 00:57:00 Josha Vagnoman 01:02:59 Luca Jaquez 01:06:41 Ameen Al-Dakhil 01:11:28 Dan Axel Zagadou 01:15:47 Maxi Mittelstädt 01:20:37 Lorenz Assignon 01:25:23 Pascal Stenzel 01:28:22 Angelo Stiller 01:36:42 Chema 01:42:41 Atakan Karazor 01:50:20 Nikolas Nartey 01:55:38 Bilal El Khannouss 02:01:58 Chris Führich 02:07:48 Jamie Leweling 02:14:22 Badredine Bouanani 02:17:33 Lazar Jovanovic 02:20:42 Tiago Tomás 02:25:30 Ermedin Demirovic 02:29:44 Deniz Undav 02:46:40 Jeremy Arévalo 02:51:03 Dennis Seimen 02:53:25 Yannik Keitel 02:54:59 Jovan Milosevic 02:59:43 Leonidas Stergiou 03:01:17 Jarzinho Malanga 03:03:03 Laurin Ulrich 03:07:53 Eliot Bujupi 03:08:25 Veit Stange 03:09:15 Florian Hellstern 03:10:27 Mirza Catovic 03:12:55 Justin Diehl 03:14:02 Noah Darvich 03:16:19 Spieler der Saison ···················································································· Schon abonniert? VfB-Newsletter: http://www.vfb.de/newsletter YouTube: http://go.vfb.de/youtubeabo Facebook: https://www.vfb.de/facebook Twitter: https://www.vfb.de/twitter Instagram: https://www.vfb.de/instagram TikTok: https://www.tiktok.com/@vfb VfB STR auf X: https://twitter.com/VfBSTR VfB STR auf Instagram: https://www.instagram.com/vfbxstr Photo by Pressefoto Baumann
anredo testet Workation auf Fuerteventura und landet Dank eines unangenehmen Ryanair-Flugs zwischen Sonnenbrand und WLAN-Panik. Währenddessen eskaliert BastiMasti als Flohmarkt-Marktschreier und potenzieller Rechtsbeistand verärgerter Mark-Medlock-Fans. In seiner allerersten sogenannten Workation meldet sich Ex-Kanaren-Influencer anredo mit windigen Grüßen aus Fuerteventura. Während in Deutschland der Regen auf die Stimmung drückt, sitzt er mit Sonnenbrand auf den Füßen, mittelmäßigem WLAN und Feierabendbier auf einer Terrasse irgendwo neben Marokko. Dort testet er, ob Workation wirklich so entspannt ist, wie immer alle behaupten. Zwischen improvisierter Router-Reparatur, spanischen Essenszeiten, teuren Supermarkt-Schocks und leicht dubiosen Airbnb-Vibes wird langsam klar: anredo könnte tatsächlich zum Workation-Menschen werden. Sehr zum Neid von BastiMasti, der im grauen Mainz sitzt und zunehmend verbittert auf die Domstadt schimpft. Dort erlebt BastiMasti sein eigenes Abenteuer. Als selbsternannter Verkaufsprofi unterstützt er einen Freund auf einem Flohmarkt und verwandelt sich innerhalb weniger Minuten in einen völlig übermotivierten Marktschreier mit Regenschirmhut. Mit maximal fragwürdigen Sales-Strategien versucht er ahnungslose Passanten von hochexklusiven Produkten wie einer Hela-Gewürzketchup-Trinkflasche zu überzeugen. Das Ergebnis: viele Verkäufe, sehr wenig Gewinn und mehrere Menschen, die sich vermutlich bis heute fragen, was da eigentlich passiert ist. Außerdem sprechen die beiden über das überraschend virale „Mark Medlock Comeback“, das auf Facebook plötzlich für Verwirrung sorgt. Euphorische Fans feiern bereits den neuen Sound, dürften aber weniger begeistert sein, wenn sie die Wahrheit hinter dem Mamamasti-Song erfahren. Und dann wäre da noch der Ryanair-Flug nach Fuerteventura. Schon kurz nach dem Start verwandelt sich die Kabine in eine olfaktorische Extremsituation. Während sich Gerüchte über die Ursache verbreiten, tritt anredo versehentlich in ein soziales Fettnäpfchen, aus dem es kein würdiges Entkommen mehr gibt… Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Würde Künstliche Intelligenz eine Partei gründen, was wären ihre Forderungen? Diese Frage stellt WDR 2 Kabarettist Wilfried Schmickler einer KI. Das Ergebnis: hochinteressante Halluzinationen. Von Wilfried Schmickler.
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