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Anlässlich des Pride Months haben wir wieder Streaming-Tipps mit LGBTQ+ Motiven, Themen und Figuren für euch. Den Anfang macht der moderne Serienklassiker Engel in Amerika nach dem gleichnamigen Theaterstück von Tony Kushner (Lincoln). Moviepilot-Redakteur Mario Giglio erklärt, warum die Serie mit Al Pacino, Meryl Streep, Emma Thompson und Patrick Wilson so einzigartig ist. In Marios Streaming-Tipp könnt ihr mehr zu Angels in America (so der Originaltitel) nachlesen: https://www.moviepilot.de/news/eine-der-besten-miniserien-mit-6-folgen-1162078 *** Dieser Podcast wird gesponsert von MagentaTV – dem TV- und Streaming-Angebot der Telekom. Abonniere und bewerte Streamgestöber bei der Podcast-App deines Vertrauens! Wenn du mit deiner Meinung im Podcast landen willst, schick uns eine Sprachnachricht oder einen Kommentar per Mail an podcast@moviepilot.de.
Wir reden über die englische Wrong-Com "Alice und Jack" bei Disney+ und die Frage, warum Romantik-Serien derzeit so überaus beliebt sind. Dafür vergleichen wir zwei aktuelle Hit-Serien bei Prime Video: "Every Year After" und "Off Campus". Welche romantischen Erzähl-Tropen funktionieren und warum? Im zweiten Teil von Folge 101 beschäftigen wir uns mit der Fußball-WM und den vielen Erzähl-Formaten um sie herum. Das fiktionale "Dear England“ mit Joseph Fiennes als England-Trainer Gareth Southgate ist eine Mischung aus Fußball-"The Crown" und "Ted Lasso" ohne Witze. Aber ist die Fußball-Serie nach einem preisgekrönten Theaterstück auch sehenswert? Viel Lob erhält die vierteilige ARD-Doku "WM 1994 - Elf Helden, ein Albtraum" über das Scheitern einer hochbegabten, aber toxischen deutschen Nationalmannschaft beim Turnier vor 32 Jahren. Dabei hat Jan Freitag sein Herz für Berti Vogts entdeckt. Zum Abschluss reden wir kurz über weitere neue Fußball-Dokus wie "Mission Sommermärchen" (ZDF) und "Ein Sommer in Italien“ (Sky/WOW). "Och eine noch! Der Streaming-Podcast" geht in eine kurze Sommerpause. Am Freitag, 17. Juli, sind wir unserem Doppel-Countdown der besten Serien des ersten Halbjahres 2026 zurück.
Oliver Wnuk gehört zu den deutschen Schauspielern, die viele Menschen sofort wiedererkennen – auch wenn ihnen sein Name erst im zweiten Moment einfällt. Besonders bekannt wurde er als „Ulf Steinke“ in der Kultserie „Stromberg“ – ein etwas naiver, gutmütiger Büroangestellter mit latentem Chaosfaktor. Man kennt ihn auch als tollpatschigen Kommissar Feldmann in „Nord Nord Mord“. Er ist ein durchaus nachdenklicher Mensch und macht sich nach eigenen Angaben zu viele Gedanken. Das verarbeitet er schreibend: Romane, Theaterstücke, Filme, Kinderbücher, Kolumnen, Hörspiele. Irgendetwas muss bei ihm immer laufen – sonst bekommt er schnell ein schlechtes Gewissen, wie wir in diesem Podcast hören werden. Wir sprechen über Glaubenssätze, die ihm auch heute noch das Leben manchmal schwer machen. Er erzählt von besonderen Begegnungen, zum Beispiel mit einer angetrunkenen Sechzigjährigen, die ihm eine Wahrheit direkt vor den Latz geknallt hat. Außerdem erklärt er, warum er ein schlechter Ministrant war. Dabei wollte er ja mal Papst werden! Podcasttipp: „Science TeaTime - Wissen auf eine Tasse Tee“ https://www.ardsounds.de/sendung/science-teatime-wissen-auf-eine-tasse-tee/urn:ard:show:33dd7f8a214f4aed/
Die Debatte mit Michael Brenner, Ursula Krechel und Sebastian Schirrmeister Moderation: Natascha Freundel Im deutsch-jüdischen Kontext haben die Begriffe „Heimat“ und „Exil“ ein besonderes Gewicht, ging es doch im Nationalsozialismus darum, der Ermordung zu entkommen. Wer nach 1945 nach Deutschland zurückkehrte – als „Minderheit einer Minderheit“ (Ursula Krechel) – erlebte oft ein zweites Exil, eine doppelte Heimatlosigkeit. Wie offen ist Deutschland heute für Menschen, die ihre Heimat aus verschiedensten Gründen verlassen? Über Exil-Erfahrungen gestern und heute, die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs „Remigration“, die neue europäische Abschottungspolitik und die Vielfalt migrationsgeprägter Literatur sprachen am 10. Juni 2026 in der W. M. Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin die Schriftstellerin Ursula Krechel, der Historiker Michael Brenner und der Literaturwissenschaftler Sebastian Schirrmeister. Eine Kooperation mit dem Leo Baeck Institut: https://fuf-leobaeck.de/ Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der American University in Washington, D.C. Seit 2013 ist er Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Sein jüngstes Buch heißt "Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München" (Suhrkamp, 2025). Ursula Krechel schreibt Gedichte, Romane, Essays, Theaterstücke. Ihr Roman „Landgericht“ (Jung und Jung, 2012) wurde mit dem Deutschen Buchpreis prämiert, 2025 erhielt Krechel den Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erschienen der Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“ und der Essay „Vom Herzasthma des Exils“ (beide Klett-Cotta, 2025). Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler und forscht an der Universität Hamburg, Er ist Autor zweier Monografien zum deutsch-jüdischen ‚Exil‘ in Palästina/Israel („Das Gastspiel“, 2012 und „Begegnungen auf fremder Erde“ 2019) sowie vieler Aufsätze über deutsch-hebräische Literaturbeziehungen. Er ist auch aktiv im Jüdischen Salon in Hamburg. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:09 Der erste Gedanke: Heute über Exil sprechen 00:05:07 Deutsch-jüdisches Exil nach 1945 00:13:14 Begriff Remigration 00:15:49 Zweite Heimatlosigkeit? 00:23:33 Neues jüdisches Leben in Deutschland? 00:29:43 Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober 00:34:33 EU-Asylpolitik heute (GEAS) 00:40:59 Migrationserfahrungen in der Literatur 00:43:51 Weltbürgerrecht? 00:50:26 Deutschland heute verlassen? 00:53:13 Publikumsgespräch (u.a. mit Raphael Gross, Bodo Ramelow) 01:14:40 Humanismus - Wie schaffen wir das? Mehr Infos und eine Fotogalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de.
Der Mann, der vor neun Jahren eine Krankenkassen-Filiale in Schaffhausen mit einer Kettensäge stürmte und zwei Angestellte verletzte, bleibt in der «kleinen Verwahrung». Das Schaffhauser Obergericht bestätigt damit das Urteil der Vorinstanz. Weitere Themen: - Bundesgericht gibt grünes Licht für Mindestlöhne in Zürich und Winterthur. - Zum ersten Mal zählen verschiedene Zürcher Gemeinden ihre Abstimmungsunterlagen elektronisch aus. - «Achtung Baustelle» ein Theaterstück auf der Baustelle des Koch-Areals.
heater, Museen und Konzerthäuser stehen vor der Frage, wie sich Kultur klimafreundlicher gestalten lässt. Beim Green Culture Festival im Karlsruher Tollhaus diskutieren Kulturschaffende aus ganz Deutschland darüber. In SWR Kultur am Morgen sagt Anna Haas, Transformationsmanagerin für nachhaltige Kultur am Badischen Staatstheater Karlsruhe: „Nachhaltigkeit muss so selbstverständlich mitgedacht werden wie Budget, Probenplan oder Premierentermin.“ Das Publikum verursacht die meisten Emissionen Anders als viele vermuten, entstehen die größten Umweltbelastungen nicht durch Bühnenbilder. „60 bis 80 Prozent der CO₂-Bilanz kommen durch die Mobilität des Publikums zustande“, erklärt Haas. Energieverbrauch spiele ebenfalls eine große Rolle. Trotzdem könne nachhaltiges Bühnenbild eine wichtige Wirkung entfalten, etwa wenn Materialien wiederverwendet werden und daraus neue Geschichten entstehen. Kultur als Motor für Veränderung Für Haas liegt die besondere Stärke von Kunst und Kultur darin, Menschen emotional zu erreichen. „Kultur hat die Superkraft, Gefühle anzusprechen“, sagt sie. Während reine Fakten oft zu Abwehr oder Resignation führten, könnten Theaterstücke, Konzerte oder Ausstellungen neue Perspektiven eröffnen.
Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als LibrettistinLesung Ursula Haas (Hördauer ca. 26 min), Gespräch (Hördauer ca. 50 min)Moderation Uwe KullnickDas schriftstellerische Schaffen von Ursula Haas ist durch Lyrik geprägt. Davon zeugen die Tagebuchaufzeichnungen »Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten«, die gefühlvolle Einblicke in das Weben und Streben einer Poetessa und Librettistin geben. Leitmotiv sind Reflexionen über das Schreiben und den Mut, der dazu gehört. Die Aufzeichnungen setzen am Pfingstsonntag 2018 ein und enden Pfingsten 2019. Die Tage, die dazwischen liegen, sind zerzaust, sie verbinden Alltagseindrücke ebenso wie existentielle Ereignisse – etwa das Abenteuer Kuba-Reise im Januar 2019 – und Erkenntnisse eines randvollen Daseins mit poetischer Sprache. So auch das große Ereignis ihres Lebens: die Begegnung mit Rolf Liebermann, der ihr nach der Lektüre ihres Romans »Freispruch für Medea« den Auftrag anvertraute, ein Libretto zu verfassen: Beginn einer erfolgreichen Arbeit als Librettistin. Ursula Haas hat deutsch-böhmische Wurzeln und wuchs in Düsseldorf und Bonn auf. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Bonn und Freiburg lebt und arbeitet sie in München. Zu ihren Arbeiten gehören Lyrik, Erzählungen, Romane, Essays, Opern- und Lieder-Libretti sowie musikbegleitende Texte zu konzertanten Opernfassungen und Theaterstücke. Zuletzt erschien 2018 in der edition bodoni ihr Gedichte- und Poesieband »Wortfisch im grünen Aquarium«. Ursula Haas: Ich bin im Krieg in Tschechien geboren, wuchs in NRW auf und lebe seit langem in München. Trotz Germanistikstudium schreibe ich seit gut 20 Jahren literarische Bücher. Mein Medea-Roman war der erste von einer Frau geschriebene! Er brachte mir auch insofern Glück, weil ich durch ihn zum Schreiben von Musiktexten (Libretti) kam. Daraus entstand z.B. die Medea-Oper mit der Musik von Rolf Liebermann, die 2001 in der Pariser Oper aufgeführt wurde. Mein Roman "Drei Frauen" von 2009 beschäftigt sich mit drei Künstlerinnenbiografien. (Camille Claudel, Tina Modotti und Lenka, die meinem Leben nachgeht). Siehe die Kritiken bei Amazon! Mein ebenfalls 2009 erschienener Lyrikband " Ich kröne dich mit Schnee" bekam 2010 den Nikolaus-Lenau-Preis. 2014 erschien im A1 Verlag der Band mit Erzählungen "Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust". 2018 der Gedichte -und Poesie-Band "Wortfisch im Grünen Aquarium" (edition bodoni).2020 das Tagebuch "Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten" (edition bodoni).Poetisches Schreiben bestimmt mein Leben und immer wieder die Arbeit für Musiler zu schreiben wie 2020 für den Komponisten Silvan Loher über den Sommer am Rheinfall für das Rhyality immersive Art project.Schauen Sie doch auf meine Website www.poetessa.de. Dort erfahren Sie nicht nur meine literarischen Aktivitäten wie Lesungen und Veröffentlichungen und auch Essays in Magazinen und Zeitschriften, sondern auch, dass ich Ihnen kreatives bzw. literarisches Schreiben als Dozentin und Coach in München vermittle.Termine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
In der neuen Podcast-Episode dreht sich alles um aktuelle Filme, frische Kinostarts und einen spannenden Streaming-Titel auf Disney+. Wer nach einem Podcast über Kino, Filmkritiken, neue Filme 2026 und Streaming-Tipps sucht, findet in dieser Folge gleich mehrere Highlights. Wir sprechen über den deutschen Kinofilm Sommer auf Asphalt, die Horror-Parodie Scary Movie 6, die deutsche Komödie Extrawurst sowie über Hoppers, der jetzt auf Disney+ verfügbar ist. Die Auswahl reicht also von Tragikomödie über bissige Gesellschaftssatire bis hin zu Animationsabenteuer und Slapstick-Horror. Mit Sommer auf Asphalt steht ein deutscher Film im Fokus, der eine junge Fahrradkurierin begleitet, deren Leben durch eine ungeplante Schwangerschaft und die plötzliche Rückkehr ihres entfremdeten Vaters aus dem Gleichgewicht gerät. In den Hauptrollen spielen Mala Emde und Christoph Maria Herbst, Regie führte Simon Ostermann. Der Film verbindet persönliche Umbrüche, Familienkonflikte und die Suche nach dem eigenen Platz im Leben mit sommerlicher Leichtigkeit. [filmweltverleih.de], [filmstarts.de] Ganz anders funktioniert Scary Movie 6: Hier kehrt die Kultreihe mit Anna Faris, Regina Hall, Marlon Wayans und Shawn Wayans zurück. Regie führte Michael Tiddes. Laut offizieller Synopsis geraten die bekannten Figuren erneut ins Visier eines maskierten Killers, während der Film aktuelle Horrortrends, Reboots, Sequels und Franchise-Mechaniken durch den Kakao zieht. Wer Horror-Komödien, Slapstick und Meta-Witze mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen. [scarymovie.film], [imdb.com], [de.wikipedia.org] Mit Extrawurst wird es deutsch, pointiert und gesellschaftlich relevant. Die Komödie von Marcus H. Rosenmüller basiert auf dem erfolgreichen Theaterstück und versammelt mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer, Friedrich Mücke, Gaby Dohm und Milan Peschel ein starkes Ensemble. Ausgangspunkt ist eine scheinbar harmlose Abstimmung in einem Tennisverein über einen zweiten Grill für das einzige muslimische Vereinsmitglied. Daraus entwickelt sich eine turbulente Debatte über Vorurteile, Religion, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Spannungen. Außerdem greifen wir Hoppers noch einmal auf, den wir bereits in Episode 904 besprochen haben und der inzwischen auf Disney+ verfügbar ist. Der Pixar-Film von Daniel Chong erzählt von Mabel, die mithilfe einer neuen Technologie ihr Bewusstsein in einen Roboterbiber überträgt, um mit Tieren zu kommunizieren und ihren Lebensraum zu schützen. Das Ergebnis ist ein familienfreundliches Animationsabenteuer mit Science-Fiction-Idee, Humor und Umwelt-Thematik. Wenn du dich für aktuelle Kinofilme, neue Streaming-Highlights, Filmkritiken, deutsche Komödien, Horror-Parodien und Pixar-Filme interessierst, solltest du in diese Podcast-Episode unbedingt reinhören. Diese Folge bietet Gesprächsstoff für alle, die wissen wollen, welche Filme aktuell wichtig sind, welche Stars dahinterstehen und was sich im Kino oder im Stream wirklich lohnt. Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:02:00 Sommer auf Asphalt 00:13:19 Sneaktipps 00:15:23 Scary Movie 6 00:23:40 Kinocharts und Neustarts 00:28:32 Hoppers 00:32:48 Extrawurst
In dieser Folge geht es um einen großen Geburtstag! DZR wird 50! Daniel war für uns auf dem großen Kongress. Außerdem zeigen Christian und Daniel ihr großes Talent im Schauspielen, indem sie ein Bewerbungsgespräch simulieren.Neugierig geworden? Dann hört rein in #ersthosedannsockenWenn du diesen Podcast unterstützen möchtest, dann erzähle deinen Freunden, Kolleginnen und Kollegen von ihm und bewerte ihn beim Podcastdienstleister deiner Wahl! Ihr findet unseren Sponsoren unter: DZR Ihr findet uns online unter:Doc.Blattner: Instagram ThreadsDoc.Tandon: Instagram Threads Youtube WebsiteChristian Both: Instagram ThreadsMarius: InstagramFundamental: Instagram Threads YouTube Website
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 soll das größte Turnier der Geschichte werden: 48 Teams, 104 Spiele, drei Gastgeberländer – USA, Kanada und Mexiko. Doch je näher das Turnier rückt, desto deutlicher wird: Diese WM ist längst mehr als ein sportliches Großereignis. Menschenrechtsorganisationen warnen vor Sportswashing und politischer Instrumentalisierung. Das Auswärtige Amt passt seine Reisehinweise für die USA an. Ticketpreise und Reisekosten steigen auf ein Niveau, das viele Fans ausschließt. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit rund um Visa, Sicherheit und politische Spannungen im Gastgeberland. Und aus dem deutschen Fußball heraus wird eine Debatte angestoßen, die der DFB lieber vermeiden würde: Sollten Fans und Verbände überhaupt ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 soll das größte Turnier der Geschichte werden: 48 Teams, 104 Spiele, drei Gastgeberländer – USA, Kanada und Mexiko. Doch je näher das Turnier rückt, desto deutlicher wird: Diese WM ist längst mehr als ein sportliches Großereignis. Menschenrechtsorganisationen warnen vor Sportswashing und politischer Instrumentalisierung. Das Auswärtige Amt passt seine Reisehinweise für die USA an. Ticketpreise und Reisekosten steigen auf ein Niveau, das viele Fans ausschließt. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit rund um Visa, Sicherheit und politische Spannungen im Gastgeberland. Und aus dem deutschen Fußball heraus wird eine Debatte angestoßen, die der DFB lieber vermeiden würde: Sollten Fans und Verbände überhaupt in die USA reisen? Die Reaktionen fallen deutlich aus: Boykott? Völlig verfehlt. Völliger Quatsch. Besonders scharf fiel zuletzt die internationale Kritik an der Inszenierung rund um die FIFA aus. Der Mirror sprach im Zusammenhang mit der Vergabe des sogenannten Friedenspreises von einem „widerwärtigen Theaterstück“ – einem Machtspiel, in dem Fußball nur noch Kulisse sei. Vor diesem Hintergrund sprechen wir in dieser Folge von Brennpunkt Orange mit der Journalistin Alina Schwermer über die WM 2026 – und darüber, wie politisch, exklusiv und widersprüchlich dieses Turnier bereits jetzt ist. Es geht um die Rolle der FIFA und ihres Präsidenten Gianni Infantino, um die Nähe zu Donald Trump, um das Schweigen des DFB, um die Frage nach einem möglichen Boykott – und um die grundsätzliche Frage, ob der Fußball seine eigene politische Realität noch ernst nimmt.
Kunst im Krieg? Ist bestenfalls eine Verteidigung der Menschlichkeit unter unmenschlichen Bedingungen. Die ukrainische Schriftstellerin und Fotografin Yevgenia Belorusets sucht seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine 2014 Worte und Bilder für die Veränderungen ihres Landes. Nach Kurzgeschichten über das Leben im Donbas, nach ihrem Kriegstagebuch von 2022 und fantastischen Erzählungen "Über das moderne Leben der Tiere" ist jetzt bei Matthes & Seitz das erste Theaterstück von Yevgenia Belorusets erschienen: "Zündhölzer". Natascha Freundel hat es gelesen.
Hadeer Hando floh mit 17 Jahren aus dem Irak und verwirklichte sich seinen Traum, Schauspieler zu werden. In seinem interaktiven Theaterstück am Badischen Staatstheater spricht er mit Jugendlichen über Gewalterfahrungen und über die große Liebe.
Was macht ein gutes Leben aus? Eine existentielle Frage, die die Philosophie seit vielen hundert Jahren zu deklinieren versucht. Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss, vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem renommierten Georg-Büchner-Preis, ist in seinen Theaterstücken, seinen Romanen und Essays immer auch auf der Suche nach einer vernünftigen, einleuchtenden Antwort auf diese nicht unkomplizierte Frage. Auch deshalb vielleicht gehört dazu die reflektierte Suche nach seinen biografischen Wurzeln. Lukas Bärfuss stellt sich in seinen Texten seiner Herkunft, den Lebensgeschichten seiner Eltern, die natürlich nicht folgenlos für den Sohn sein konnten. "Vaters Kiste" (2022) war das Buch über seinen Vater, 2023 schrieb er den autofiktionalen Roman "Krume Brot". Jetzt ist das Buch über seine Mutter erschienen: "Königin der Nacht". In NDR Kultur à la carte spricht Lukas Bärfuss mit Andrea Schwyzer über das "gute Leben", seine Arbeit, die Provokationen der Literatur und über sich.
Max Duttenhofer hätte die Apotheke des Vaters übernehmen sollen. Aber es kommt anders. Ihn interessiert mehr das Schießpulver. Im Neckartal bei Rottweil baut er eine Pulverfabrik, es ist die Keimzelle zu einem "schwäbischen Kartell" mit Daimler und der Gewehrfabrik Mauser. Johann Reißer erzählt die Geschichte des widersprüchlichen Frauenhelds und weitgereisten, kiffenden Industriellen und Netzwerks, aber er entwirft in seinem Debütroman auch ein Panorama Deutschlands. Vor allem erzählt er, wie die Schießpulverfabrik eine ganze Stadt bestimmt. "Pulver" ist Wimmelbild, Sozialkritik, Industriegeschichte. Stephan Ozsváth ist mit ihm über die Insel Eiswerder in Berlin-Spandau gestreift, einst wichtiges Zentrum preußischer Rüstungsindustrie. Das Buch: Johann Reißer: Pulver, FVA, 480 Seiten, 26,00Euro. Die Bücher, über die Stephan und Johann sonst noch sprechen: Johann empfiehlt Shoshana Zuboff: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus. Campus Verlag. 727 Seiten, 25 Euro. Olga Tokarczuk: Spiel auf vielen Trommeln. Kampa Verlag, 386 Seiten, 26,00 Euro. Stephan empfiehlt Yaryna Chornohuz: Dasein: Verteidigung der Präsenz. Mauke-Verlag. 104 Seiten. 20,00 Euro. Der Autor Johann Reißer, geboren 1979 in Regensburg. Ausbildung zum Steuerfachangestellten, Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft in Regensburg und Berlin. Er promovierte über Archäologie und Sampling in der deutschen Lyrik nach 1960. Er schreibt Theaterstücke und Performances, seine Auftritte sind oft intermedial. Er lehrt Kreatives Schreiben und Philosophie in Bildungs- und Kultureinrichtungen, moderiert und organisiert Kulturveranstaltungen. 2014 war er Stadtschreiber in Rottweil. "Pulver" ist sein erster Roman. Der Ort Insel Eiswerder, Berlin-Spandau Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch in ARD Sounds https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
Dreizehn Jahre hat der österreichisch-bulgarische Schriftsteller Dimitré Dinev an seinem zweiten Roman geschrieben. Nun ist er mit «Zeit der Mutigen» auf Lesereise. An den Solothurner Literaturtragen tritt er live im Gespräch mit Michael Luisier in «Musik für einen Gast» auf. Dimitré Dinev stammt auf Bulgarien und hat die kommunistische Diktatur hautnah miterlebt. Nichts hat ihn für sein Schreiben so geprägt wie die Erfahrung, wie gefährlich und wie wichtig zugleich es ist, die Wahrheit zu schreiben. Erste Schreibversuche macht er schon als junger Mann in Bulgarien. Aber so richtig los geht es in Wien, wohin er 1990 geflohen ist. So schreibt der Student der Philosophie und russischen Philologie Drehbücher und Theaterstücke, Essays und mit «Engelszungen» einen ersten Roman, der ihn europaweit bekannt macht. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, erscheint mit «Zeit der mutigen» ein zweiter Roman erschienen, eine grossangelegte Geschichte Europas im 20. Jahrhundert, die inhaltlich und formale neue Wege geht.
Wie spielt man auf der Bühne ein Theaterstück zum Thema „Krieg“? Vor allem aber auch: Wie lässt sich so ein Theaterstück mit einem kritischen Blick umsetzen? Zwei Theaterschauspielerinnen haben einen Weg gefunden. Das Stück „Krieg oder Frieden“ richtet die Perspektive auf die aktuell von Politikern angestrebte Kriegstüchtigkeit und geht den Fragen nach: „Was istWeiterlesen
HELLMUT BUTTERWECKS „MÖGLICHKEITEN“Was wäre gewesen, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte?Der heute 98 jährige Journalist und Zeitzeuge Hellmut Butterweck hat sich in seinem publizistischen Werk intensiv mit dem nationalsozialistischen Ungeist und seinem Weiterwirken in der Zweiten Republik beschäftigt. Aus der Schule hinausgeworfen, 1944 zur Arbeit in der deutschen Kriegsindustrie zwangsrekrutiert und der Sabotage verdächtigt, entzog sich Butterweck dem Dienst in der deutschen Wehrmacht. Ab 1948 schreibt er für zahlreiche Medien Kritiken, Glossen, Satiren, Reportagen und Essays zu unterschiedlichen Themen sowie zeitgeschichtliche Beiträge und Stellungnahmen gegen antidemokratische, antisemitische und neonazistische Tendenzen. Viele Jahre war Butterweck in der Wochenzeitung „Die Furche“ für Zeitgeschichte, Literatur und Theaterkritik verantwortlich und verfasste darüber hinaus Theaterstücke, Hörspiele und Romane.Für seine Arbeit erhielt er den Wiener Kunstfonds-Preis, den Theodor-Körner-Preis, den Preis der Stadt Wien für Publizistik und 2025 den Theodor-Kramer-Preis.Um das NS-Erbe geht es auch in Hellmut Butterwecks soeben erschienen Buch “Möglichkeiten”. Das Szenario des Romans: Hitler hat dank der „Wunderwaffe“ den Krieg gewonnen, doch nach den Feiern zu seinem 100. Geburtstag bricht das Nazireich zusammen. Es verabschiedet sich auf ähnliche Weise wie wenige Monate später in der realen Geschichte die DDR: Die Menschen haben die Nase voll, gehen auf die Straße und bringen auf unblutige Weise den Staat zu Fall.Dass Hitler längst tot ist, ist ein Staatsgeheimnis, er wird laufend durch Doppelgänger ersetzt: alte Narren, die sich für ihn halten und die der „große Klein“ im Wiener Narrenturm vorrätig hält. Nun fliegt alles auf und Reichsmarschall Kraut kann nur noch die Demokratie ausrufen.Diese hinreißend erzählte, burleske Handlung findet ihren zarten Gegenpol in der Liebesgeschichte des SS-Mannes Horst mit der Jüdin Esther. Sie lässt sein eingelerntes NS-Geschichtsbild krachend in sich zusammenbrechen.Hellmut Butterwecks Roman ist ein wildes Spiel mit „MÖGLICHKEITEN“, die der Welt erspart geblieben sind.Über den Autor Hellmut Butterweck:Rudolf Scholten, Präsident des Bruno Kreisky ForumsEinführung:Richard Pils, Verlag Bibliothek der ProvinzLesung:Cornelius Obonya, KammerschauspielerMusikalische Umrahmung:Gernot Winischhofer, ViolineEndre Guran, Viola
Borutta, Julia www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Geld thematisieren, obwohl es immer noch ein grosses Tabu ist. Das macht radikal plüsch in ihrem Theaterstück "stilles geld", das aktuell im Kellertheater Winterthur aufgeführt wird. Bei einem Probebesuch und anschliessendem Gespräch mit Sabine Harbeke sammelt Noemi Kilchenmann Eindrücke und findet mehr über die Recherchearbeit, die Inszenierung und die persönlichen Erfahrungen mit dem Stück heraus. Bild: radikal plüsch
Mat senger Verfilmung virun zwee Joer vum Peter Weiss sengem klasseschen Theaterstéck "Die Ermittlung" iwwer den éischten Auschwitz-Prozess huet de Rolf-Peter Kahl eng méiglech Optioun gewisen. Op Invitatioun vum Institut Pierre Werner war den däitsche Realisateur viru Kuerzem hei zu Lëtzebuerg fir eng Diskussioun iwwer Film an Holocaust. De Michel Delage huet am Virfeld mam RP Kahl geschwat.
Vor zwanzig Jahren, im Jahr 2006, erschien PeterLichts „Lied vom Ende des Kapitalismus“. Knapp zwei Jahre später folgte die große Finanzkrise. Mehr kann man von einem Popsong nicht verlangen, kommentiert er trocken. Seit dieser Zeit macht PeterLicht unbeirrt weiter: mit Popsongs, Theaterstücken und Romanen, die den Sound der kapitalistischen Welt verdichten und hörbar machen - meist komisch und melancholisch zugleich, sodass man nie so genau weiß, ob man lachen oder weinen soll. In der neuen Folge des Fantasiemuskel-Podcasts spricht PeterLicht mit Torsten Fremer darüber, warum die Welt für ihn vor allem ein Soundphänomen ist und welches utopische Potenzial in diesen Sounds steckt.
Hochdeutsche Zusammenfassung des Kommentars:„Deutschstunde – Bilder in Flammen" ist eine Inszenierung, die zu Herzen geht – dank einer starken Geschichte und wunderbarer Schauspielerinnen und Schauspieler, die alles aus sich herausholen. Und doch bleibt ein Wermutstropfen: Der größte Teil des Stücks wird nicht auf Platt erzählt, sondern auf Hochdeutsch – so, wie Siegfried Lenz es aufgeschrieben hat. Auf Plattdeutsch sind nur die Dialoge, und auch die nicht komplett. Das wirft eine alte, unbequeme Frage neu auf: Wie viel Hochdeutsch verträgt das plattdeutsche Theater auf der großen Ohnsorg-Bühne? Für mich ist: so viel nicht! Wäre es nicht gerade die Aufgabe des Ohnsorg gewesen, zu zeigen, dass auch die wunderbare Sprache von Siegfried Lenz auf Platt funktioniert? Peter Nissen, der große Meister-Übersetzer und „Plattpapst", der kurz nach der Premiere am Ostermontag gestorben ist und für den „Deutschstunde" sein letztes übersetztes Theaterstück war – er hätte es sicher hinbekommen. Wer, wenn nicht er! Die komplett auf hochdeutsch gehaltenen Rahmenhandlung birgt auch eine Gefahr: Das Plattdeutsche in den Dialogen droht zu einer bloßen Farbe zu verkommen. Nach dem Motto: So haben sie damals eben in den Dörfern an der Nordsee geschnackt.... Lokalkolorit ist das dann - mehr nicht. Schon verschiedentlich wurde es diskutiert: ein hochdeutschter Anteil in den Stücken des Ohnsorgs soll mehr Publikum ins Theater locken. Aber ist das der richtige Weg? Oder braucht das plattdeutsche Theater originellere Ideen? Was meinen Sie? Ärgert Sie der hohe Hochdeutsch-Anteil auf der Ohnsorg-Bühne auch – oder ist das für Sie in Ordnung? Wollen Sie mehr davon, weniger – oder Platt pur? Schreiben Sie uns oder schicken Sie eine Sprachnachricht über die NDR Hamburg App oder per Mail an 903platt@ndr.de.
„Fußnoten aus dem späten 21. Jahrhundert“ heißt das Theaterstück, mit dem die Schriftstellerin Svealena Kutschke beim „Heidelberger Stückemarkt“ den FIDENA-Preis gewann. Angesiedelt in einem „Bienenstock der Verwaltung“, wo Angestellte sich über Kaffeetassen streiten, während draußen die Welt untergeht. Ähnlich wie im Roman „Gespensterfische“, der in einer Psychiatrie spielt, dominieren Neurosen das Geschehen: Wer Bedrängendes in den Griff bekommt und Schwieriges ausblendet, Probleme verdrängen kann und im Alltag funktioniert, gilt als gesund. Aber wie krank ist eigentlich die Gesellschaft?
Leibold, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
260430PC Buschi will FreiheitMensch Mahler am 30.4.2026Menschen mit Down-Syndrom gehören zu meinem Leben. 1973 habe ich ein freiwillig-soziales Jahr in Bayern absolviert. Ich war in einer Einrichtung für körperlich und geistig eingeschränkte Menschen und schwererziehbare Jugendliche. Unter den 60 Bewohnern des Hauses waren eine Reihe von Männern mit Trisomie 21. Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen wegen ihrer Unmittelbarkeit und Ehrlichkeit. Das erste Kind meiner Tochter kam mit Trisomie 21 zur Welt. Ich habe sehr viel Freude und Spaß mit meiner Enkelin. Inklusive Filme und Theaterstücke mit Dartstellerinnen mit Down-Syndrom liebe ich. Heute kommt ein neuer in die Kinos. Die bekanntesten Filme mit Menschen mit Einschränkungen werden von Schauspielprofis wie Dustin Hofmann in „Rain Man“ oder Leonardo die Caprio in „Gilbert Grape“ in Szene gesetzt. Im Film „Wochenendrebellen“ spielt Cecilio Andresen sehr überzeugend einen autistischen Jungen. „Der Frosch und das Wasser“ von Regisseur Thomas Stuber hat diesmal keinen Schauspieler der einen Behinderten spielt in der Hauptrolle. Buschi wird von Aladdin Detlefsen gespielt, der auch im echten Leben Trisomie 21 hat. Und das macht diesen Film ganz besonders wertvoll und sehenswert. Buschi will Freiheit wie alle anderen auch. Ich kenne diese Problematik. Meine Enkelin ist jetzt 14. Und sie will auch eine Familie haben. Vier Kinder will sie. Wie geht man mit dem Freiheitswunsch von behinderten Menschen um? Wie können sie Sexualität und Nähe leben? Im Film der „Frosch und das Wasser“ schenkt Regisseur Thomas Stuber dem nicht behinderten Hideo, dem Freund von Stefan und Stefan alias Buschi selbst eine schöne, gemeinsame Zukunft. So einfach und selbstverständlich wie hier bleibt sie aber ein Märchen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Münchner Residenztheater begibt sich in einem neuen Theaterstück auf die Spuren des legendären Queen-Sängers in der bayerischen Landeshauptstadt.
Im Winter/Frühjahr 2026 freuten wir uns, mehrfach mit dem Schauspieler, Regisseur und Theaterautoren Christoph Schlemmer gesprochen zu haben. Anlass war seine Inszenierung seines eigenen Theaterstückes „Happy Reincarnation“ in Modena/Italien. Wir sprachen während der Proben mit ihm und nach der Premiere.Und da er danach für eine andere Produktion nach Ungarn wechselte, die genau während der Wahl stattfand, berichtete er uns auch von dort – einmal vor und einmal nach der Wahl.Die Gespräche könnt Ihr nun im Podcast Nachhören.
Spaßeshalber droppen wir hier im ersten Satz mal names, denn welcher verhältnismäßig junge Mensch kann von sich schon behaupten, mit den Legenden Conny Froboess und Günter Pfitzmann zusammengearbeitet zu haben? Unser heutiger Gast kann es, Dennenesch Zoudé, die im Dezember des Jahres 1966 in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba zur Welt und mit zwei Jahren nach West-Berlin kam. Die politischen Verhältnisse in der Heimat wurden und blieben wackelig, die Rückkehr verschob sich auf ungewisse Zeit und Dennenesch konnte auf Umwegen das tun, wofür sie wirklich brannte: Theater spielen, Singen lernen. Als Schauspielerin arbeiten. Ihre erste Rolle 1992 bestritt sie – daher auch die legendären Verweise – in der früher sehr gefeierten "Praxis Bülowbogen", ein guter Start also. Ein Blick auf Dennenesch Zoudés Stationen zeigt, dass sie sich inhaltlich nicht festlegen lassen möchte, davon zeugen Engagements als Sängerin, klassische Unterhaltungsfilme aber auch anspruchsvollen Theaterstücke. Und nun? Wird es ein ganz neues Projekt geben, über das wir natürlich auch sprechen. Neben all den Geschichten und Songs ihres Lebens. Playlist: Stephanie Mills - Never knew Love like this before Kool and the Gang - Ladies Night Stevie Wonder - For once in my Life Teddy Swims - Lose Control Barry White - You’re the first, last, everything Marvin Gaye und Tammi Terrell - Ain’t no mountain high enough Felix Jaehn ft. Nea, Bryn Christopher - No Therapy Miley Cyrus - Flowers Suzie Quattro & Chris Norman - Stumblin‘In Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Mit seinem Theaterstück „Asiawochen“ hat er beim „Heidelberger Stückemarkt 2025“ gleich dreimal gewonnen: Autor*innenpreis, SWR-Hörspielpreis und Publikumspreis. Die Hauptfigur, aufgewachsen zwischen Indonesien und Deutschland, recherchiert ihre Familiengeschichte und zeigt damit auch, wie die deutsche Kolonialgeschichte verdrängt wurde. „Das ist ganz nah an der Geschichte meiner Familie“. Yannic Han Biao Federer wurde als Sohn eines chinesischen Indonesiers und einer Deutschen in Breisach geboren. Zuletzt veröffentlichte er ein sehr persönliches Buch über den Tod seines Sohnes.
Schneider, Dirk www.deutschlandfunk.de, Corso
Pesl, Martin Thomas www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
(00:48) Unzähligen Filmen gab er ein unverwechselbares Gesicht: Nachruf auf Mario Adorf Weitere Themen: (05:00) Bekannt durch ihre Rollen in Pedro Almodóvars Filmen: Carmen Maura. Jetzt zu sehen im Film «Calle Málaga», der in Marokko spielt. (09:20) Wenn aus alten Kleidern neue genäht werden: Mit «STOFF – oder die Revolution von Anziehsachen» zeigt die Rote Fabrik in Zürich ein Theaterstück über «Upcycling». (13:55) Literarischer Beststeller über die Wechseljahre auf der Theaterbühne: Luzerner Theater inszeniert Roman «Auf allen Vieren» von Miranda July. (18:25) Ungarn vor der politischen Wende: Wie reagieren Kulturschaffende darauf, dass die Ära Viktor Orbáns bald zu Ende sein könnte? (22:40) Volker Reinhardt widmet sich Rousseau – neue Biografie über die Sehnsucht nach der verlorenen Natur.
Manchmal gleicht die Art und Weise, wie sich Weltgeschichte dem Publikum offenbart, einem absurden Theaterstück. Gestern Morgen drohte Donald Trump in übelster Schurkenmanier noch, die gesamte iranische Zivilisation zu vernichten, und heute Nacht konnten die Verhandler dann doch einen zweiwöchigen Waffenstillstand und die Fortführung von Friedensgesprächen vermelden. Ein Drama mit Happy End? Nein, wir warenWeiterlesen
In dieser Folge von „New York im Gespräch“ treffen wir den Dramatiker und Dozenten Stephen Foglia.Seit über zehn Jahren lebt er in New York – und hat sich dort als Künstler ein Leben aufgebaut, das alles andere als selbstverständlich ist. Über lange Zeit hinweg lebte er ohne feste Wohnung, bewegte sich als eine Art Nomade durch die Stadt – und blieb dennoch seiner Leidenschaft treu: dem Schreiben von Theaterstücken.Wir sprechen über das Leben als Künstler in einer der teuersten Städte der Welt, über Unsicherheiten, kreative Prozesse und die Realität hinter dem vermeintlichen „New York Dream“. Außerdem erzählt Stephen von seinen Theaterproduktionen, von der Off-Off-Broadway-Szene – und von seinem zweiten Leben als Wanderführer in den Bergen Wyomings.Ein Gespräch über Kunst, Ausdauer und die Frage, was Erfolg wirklich bedeutet. https://stephenfoglia.com/ === Über das Format „New York im Gespräch“ ===Ein Blick auf New York, eine Stadt, die fasziniert wie kaum eine andere – und auf Menschen, die sie prägen und von ihr geprägt sind.Seit einigen Jahren lebt unser Host Erik Lorenz in jener Metropole, die niemals schläft und ihn immer wieder ins Staunen versetzt. In „New York im Gespräch“ trifft er auf Menschen und Themen aus seiner Wahlheimat, die ihn begeistern – und hoffentlich auch euch.Der Titel ist bewusst doppeldeutig: Es geht um Gespräche über New York – aber vor allem um Gespräche in New York. Mit Menschen, die hier leben, arbeiten, wirken – und die uns zeigen, wie sie ihre Welt in dieser einzigartigen Stadt gestalten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit dem Artikel „Geheimplan gegen Deutschland“ löste die Medien-NGO Correctiv 2024 Proteststürme aus. Correctiv erzählte in verschwörerischem Ton von einem geheimen Treffen, bei dem Massenausweisungen deutscher Staatsbürger geplant worden wären. Flankiert wurde dieser Bericht von Theaterstücken und Demonstrationen gegen Rechts. Nun stellt sich heraus: Alles, alles war daran falsch. Der Correctiv-Bericht wurde durch Gerichte immer weiter eingeschränkt; nun verbietet das Landgericht Berlin sogar die zentrale These des Textes: Nein, es gab keine Pläne, deutsche Staatsbürger gewaltsam außer Landes zu schaffen. Dr. Carsten Brennecke von der Kanzlei Höcker Rechtsanwälte berichtet im Interview mit Tichys Einblick vom Prozess, denn er hatte eine Teilnehmerin, Gerrit Huy, in ihrem Kampf gegen die Falschdarstellungen von Correctiv vertreten. So erschien der Kronzeuge Correctivs, der Influencer Erik Ahrens, nicht vor Gericht – möglicherweise, um dem Vorwurf des Meineids zu entgehen. Und der Verfassungsschutz, der sich auch auf den Correctiv-Bericht stützte, um die Partei Alternative für Deutschland beobachten zu können, wurde ebenfalls in die Schranken verwiesen.
Sanditz heißt das neue Gesellschaftslabor von Lukas Rietzschel – ein Ort im Osten. Immer noch eine Nachwendegesellschaft, wie schon in seinem Roman „Raumfahrer“ und im Theaterstück „Widerstand“: wo Offiziere, Frührentner, Orgelbauer, ehemalige Bürgerrechtler, selbsternannte Widerständler, Lokaljournalistinnen sowie die Familie Wenzel Alltag, Werte und Zugehörigkeit aushandeln. Warum schließen sich an Orten wie Sanditz so viele den Rechten an: deutschnational, xenophob und zunehmend demokratiefeindlich? Ein reines Ost-Thema ist das für den Autor Lukas Rietzschel nicht.
Literature can bring culture and emotions to life and open up new perspectives — and the same is true for learning German. In this episode, we explore how texts, stories and theatre can enrich the experience of learning the language. We also talk about a theatre project our studio guest, Jonas Teupert, lecturer and director of the German program at the University of Melbourne, staged together with students. Also present is the student who played the lead role in the production: Anindo Minifie. - Literatur kann Kultur und Emotionen erlebbar machen und neue Perspektiven eröffnen – das gilt auch für das Deutschlernen. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Texte, Geschichten und Theater den Zugang zur deutschen Sprache bereichern können. Außerdem geht es um ein Theaterprojekt, das unser Studiogast Jonas Teupert, Lecturer und Leiter des deutschen Programms an der University of Melbourne gemeinsam mit Studierenden auf die Bühne gebracht hat. Auch mit dabei ist die Deutsch-Studentin Anindo Minifie, die in dem Theaterstück die Hauptrolle spielte.
Die natürliche Schwingung der Erde ist Frieden, Harmonie und Lebensfreude. Das merkst du bei jedem Spaziergang im Wald, über Wiesen, am Meer. Abweichungen davon sind künstlich erzeugt. Je lauter das künstlich Erzeugte ist, je mehr es nach deiner Aufmerksamkeit schreit, je mehr es an dir zieht, je mehr dir ein Thema aus allen Ecken entgegen kommt, umso mehr darfst du dich darauf zurückziehen, es einfach nur zur Kenntnis zu nehmen es als künstlich erzeugt zu erkennen und dich mit gleicher Intensität auf dich, deine Gefühle und dein Leben zu fokussieren. Es ist ein stilles Beobachen, erkennen und sich dem eigenen Leben wieder zuwenden. Als Einladung dazu habe ich heute das Thema: "Welche Erwartung hast du an dein Leben? Worauf hast du Lust? Was macht dir Freude?" Lass mich dich einladen, tiefer in deine Lebensfreude zu tauchen und dein System sich erinnern, dass es für dein Leben wichtig ist, was du von deinem Leben erwartest, was du gerne erleben möchtest, welche Persönlichkeit du gerne sein möchtest. Lass uns dorthin deine wertvolle Aufmerksamkeit und damit Energie lenken. Und gewöhne dich mehr und mehr an das Tanzen deiner Körperzellen, dem weiten Öffnen deines Herzens und dieser ganz speziellen Gehirnfrequenz, wenn es um die Vision deines eigenen Lebens geht. Also trau dich, dich wieder auf dein eigenes Theater, Leben und deine Lieblingsrolle zu besinnen sei der Autor, Regisseur und Darsteller in deinem eigenen Lebensfilm. Trau dich, dich von den spektakulären Theaterstücken im Aussen wieder abzuwenden und deine Energie in dein eigenes Leben zu investieren. Weil du voller Freude durch dein Leben navigieren darfst. Sei dir wichtig. Du bist u n e n d l i c h wertvoll. Dein Leben darf schön sein. Dicke Umarmung & herzliche Grüsse Deine Nadja ❤️✨✨ ***** Klarheitsgespräch für 1:1 Coaching vereinbaren: https://www.nadjalang.com/termin Newsletter abonnieren: https://www.nadjalang.com/newsletter
Eine sterbende Patientin, ein Priester vor der Tür und eine Chefärztin, die ihn nicht zu ihr lassen will: Aus einem medizinischen Konflikt wird in Robert Ickes Stück „Die Ärztin“ schnell ein öffentlicher Skandal. Shitstorm, Identitätsdebatten und politische Fronten folgen. Schließlich steht nicht mehr die Medizin im Mittelpunkt, sondern Fragen nach Religion, Hautfarbe und Gender. Regisseur Maik Priebe bringt das aktuelle Drama mit verblüffendem Rollenspiel in Kaiserslautern auf die Bühne.
(00:00:29) Robert Menasses Novelle «Die Lebensentscheidung» rechnet mit Politik ab, geht aber vorallem um Beziehungen. (00:05:57) Delta-Blues-Ikone John Hammond gestorben. (00:07:13) Jess Jochimsen gewinnt Kabarett-Preis «Cornichon» 2026. (00:07:49) Berlinale: Intendantin Tricia Tuttle bleibt, Verhaltenskodex kommt. (00:08:42) Lausbubenverhältnis: Kirchner und Picasso in Ausstellung in Davos. (00:12:45) Städte bis zu 7 Grad wärmer: Wie Bodenversiegelung das Klima heizt und was dagegen getan wird. (00:17:26) Fleischkonsum besteuern? Das verhandelt das politische Theaterstück «Grand Conseil» in Neuenburg. (00:21:49) «Der Jahrestag» von Andreas Barjani: Eine erschütternde Kindheit als preisgekrönter Roman. (00:26:10) Blockbuster im Aargauer Kunsthaus: Die Ausstellung «Blumen für die Kunst».
Eigentlich ist für Derya und Aziz die Welt in Ordnung, bis die Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht verlieren sie ihre Arbeit, ihre Wohnung - das Paar ist ins Visier des Staates geraten. Beide suchen einen Weg aus der Situation, gehen aber auf ihre Weise und sehr unterschiedlich mit dem Druck und der Frage um: Wie soll man leben, wenn Zensur und Repression das Dasein bestimmen? İlker Çataks Politdrama "Gelbe Briefe" ist ein nachdenkliches Gesellschaftsdrama über die Lage in der Türkei seit dem Putschversuch 2016.Mit Filmpreisen bereits für "Das Lehrerzimmer" ausgezeichnet, erhielt İlker Çatak gerade erst bei der Berlinale für "Gelbe Briefe" den Goldenen Bären. Eine große Überraschung, denn damit gewinnt erstmals seit mehr als 20 Jahren der Film eines deutschen Regisseurs die wichtigste Auszeichnung des Filmfestivals. Bevor "Gelbe Briefe" in dieser Woche in die deutschen Kinos kommt, spricht İlker Çatak mit Katja Weise über die Entstehung des Films, über seine fortwährende Suche nach gesellschaftlich relevanten Stoffen.
Eigentlich wollte anredo nur seinen Tesla sauber zurückgeben, stattdessen landet er am Freitagabend in der Notaufnahme. Während BastiMasti an der Tankstelle als Influencer versagt, wird nebenbei noch der ESC-Vorentscheid seziert und der große Jubiläums-Livestream geplant. Endlich endet das Leasing von anredos Raumschiff. Eigentlich wollte der Ex-Elon-Musk-Fan seinen Tesla medienwirksam in den Rhein fahren. Stattdessen landete anredo am Freitagabend in der Notaufnahme. Mit pochendem Finger, durchgeblutetem Verband und der festen Überzeugung, dass das zumindest eine gute Podcast-Story wird. Wie genau der Tesla ihn dahin gebracht hat? Sagen wir so: Es hatte mit Putzen zu tun. Und mit einer sehr, sehr schlechten Idee. Während anredo noch über Blutverdünner, Hausarztlügen und seine Handy-Nummer nachdenkt, sitzt BastiMasti entspannt im Frühling. Sonne auf dem Bauch, Depression offiziell abgemeldet, bereit für neue Kreuzworträtsel und Café-Vibes. Aber auch er hat geliefert: Tankstellen-Fremdscham mit seinem Cabrio, ein 16-Jähriger, dem man unbedingt imponieren wollte, und die spontane Berufsbezeichnung Influencer. Dazu ein Nussriegel, der dramatisch zu Boden geht. Kino. In der Notaufnahme trifft anredo derweil auf ein Ensemble, das wirkt wie ein Theaterstück mit sehr speziellen Nebenrollen. Er selbst fühlt sich zwischen Platzwunde, Tropf und Wartezimmerdrama plötzlich erstaunlich klein. Am Ende gibt's einen überraschenden Eingriff und genug Adrenalin für eine Woche. BastiMasti hat am Wochenende das Deutsche ESC-Finale verpasst. Natürlich hat sich Ex-TV-Kritiker anredo das Spektakel live gegeben und Sarah Engels‘ Feuer-Auftritt bis ins kleinste Detail unter die Lupe genommen. Gemeinsam analysieren die beiden die Bühne, die Dramaturgie und die fehlenden halbnackten Tänzer mit der Ernsthaftigkeit von ARD-Intendanten auf Abwegen. Außerdem: Die Jubiläumswoche rundfunk 17 hat begonnen. Am 5. März 2018 erblickte der Erfolgspodcast das Licht der Welt. Grund zu feiern: Am Donnerstag zelebrieren wir unseren achten Geburtstag mit einem großen Livestream. Seid am 5. März ab 20 Uhr dabei unter live.rundfunk17.de. Zum ersten Mal in der Geschichte könnt ihr euch interaktiv in den Livestream einklinken und gemeinsam mit uns quatschen: Euch erwartet ein Community-Quiz der Extraklasse mit attraktiven Preisen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt (wenn Basti neben Luftballons auch Radler und Benjamin-Blümchen-Torte mitbringt). Bereits ab 19:30 Uhr gibt’s das exklusive Warm-Up mit DJ anredo und den besten Hits der letzten Jahre. Wir tun uns auf rege Teilnahme freuen und verbleiben mit besten Geburtstagsgrüßen
Wörtlich übersetzt heißt das Wort "Drama" im Griechischen eigentlich nur "Handlung". Neben Epik und Lyrik ist Drama eine der drei Hauptgattungen der Literatur, so viel hier und heute zum Thema Bildungsauftrag, das war eh nichts weiter als ein Entrée, um unseren heutigen Gast vorzustellen. Moritz Rinke gilt als einer der wichtigsten Gegenwarts-Dramatiker des Landes, seine Bücher verkaufen sich prima und seine Stücke werden auf den interessantesten Theaterbühnen gespielt. 1967 kam er zur Welt und verbrachte eine – wie er es selbst sagt – glückliche Kindheit und Jugend in der Künstlerkolonie Worpswede. Abitur, USA, Zivildienst, Studium Drama, Medien und Theater an der Uni Gießen. Er arbeitete als Journalist für die renommiertesten Zeitungen und Zeitschriften, wurde vielfach ausgezeichnet, schrieb schließlich sein erstes Theaterstück und blieb dieser Idee bis heute treu. Ein neues Stück gibt es, Liebe und KI, Künstliche Intelligenz, spielen dabei eine große Rolle, aber jetzt mal schön eins nach dem anderen. Playlist: Elvis - Jailhouse Rock AC/DC - Highway to Hell Taylor Swift - Blank Space Leonard Cohen - First We Take Manhattan The Four Lads - Istanbul (Not Constantinople) Cat Stevens - Father And Son David Bowie - Modern Love Manu Pilas - Bella Ciao Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Die „liberale Demokratie“ muss verteidigt werden! Das fordern die Politiker der Altparteien. Ausgeführt wird ihr Befehl von linksradikalen Kräften auf der Straße oder dem Theaterpublikum in Hamburg und Bochum. Die Delinquenten: Jeder, der nicht ihrer Meinung ist. Es herrschen Tumult und Irrsinn… Darum geht es heute:Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, berichten heute „von der Schönheit, Faschisten zu töten“. So lautet der Titel eines Theaterstücks im Ruhrgebiet und immer mehr „aufrechte Demokraten“ machen sich dieses Motto zu eigen. Währenddessen wollen deutsche Politiker auch international eine Führungsrolle übernehmen, etwa bei NATO und WHO. Die neuen Personalien lassen nichts Gutes erahnen.
Im Gespräch mit Maximilian Tichy berichtet der Influencer Feroz Khan (achse:ostwest) über seine Teilnahme am umstrittenen „Prozess gegen Deutschland“ im Hamburger Thalia Theater. Khan, studierter Eisenbahningenieur und heute vor allem durch seine politischen Formate auf YouTube, TikTok und Instagram bekannt, schildert seine Eindrücke von der Veranstaltung, die als szenischer Gerichtsprozess inszeniert wurde – mit der AfD im Zentrum der Anklage. Denn Khan war als Zeuge geladen und einer der wenigen, die ein positives Bild der AfD transportierten. Dabei wurde er von der angeblichen Anklage persönlich angegangen, die ihm sagte: „Was Sie hier sagen, ist, mit Verlaub, kompletter Bullshit“; doch nicht die Anklägerin wurde für ihre Wortwahl zurechtgewiesen, sondern Khan. Er solle „respektvoll gegenüber Frauen“ bleiben, so Herta Däubler-Gmelin (ehem. Bundesjustizministerin, SPD), die in diesem Theaterstück die Rolle der Richterin spielte.
Eine Komödie nach Molière. Anett will eigentlich nur eins: Bus fahren. Denn das ist ihr Beruf. Doch etwas will sie nicht: die Maskenpflicht! So gerät sie erst an einen falschen Arzt, dann an einen YouTube-Koch, der das grosse Geschäft wittert – und wird wider Willen zum Star der Corona-Skeptiker! Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 14.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Molières Theaterstücke sind bevölkert von Ärzten wider Willen, eingebildeten Kranken, gierigen Geldsäcken, listigen Töchtern und Opportunisten, die nur im Moment leben. Und genau 400 Jahre nach Molières Tod sind das die perfekten Figuren, um der Pandemie ins Gesicht zu lachen. Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus «Stromberg») trägt dazu bei als Koch Hilda Attelmann, genauso wie die eigens eingespielte Kammermusik, die humorvoll Barock-Motive aufgreift. ____________________ Mit: Charlotte Müller (Anett), Lucia Kotikova (Lucy), Christoph Maria Herbst (Hilda), Heinrich Schafmeister (Herr Urs), Hans-Georg Panczak (Sganarelle), Mona Petri (Anruferin) und Jürg Kienberger (Bänkelsänger) ____________________ Musik: Claus Filser (Violine), Evi Keglmaier (1. Viola), Andreas Höricht (2. Viola), Georg Karger (Kontrabass, Viola da Gamba), Silvia Berchtold (Blockflöten), Ulrich Bassenge (Portativ, Schlagwerk, Sampler) – Tontechnik: Björn Müller – Regie und Komposition: Ulrich Bassenge ____________________ Produktion: SRF 2022 ____________________ Dauer: 54'
Liebe Lovies, zum diesjährigen Valentinstag haben wir eine besondere Zusatzfolge für euch aufgenommen – bei Spotify könnt ihr sie sogar als Videopodcast sehen! Diese Geschichte beginnt – wie sollte es anders sein – mit Herzklopfen. Rachels Herz pocht schneller, als das Flugzeug mit einem leichten Ruck auf dem Boden aufsetzt und die helle Stimme der Stewardess durch die Maschine schallt: „Welcome to Vienna!“ Rachel lächelt. Alles fühlt sich perfekt an. Sie ist 24, frisch von der Schauspielschule in New York, und hat gerade ihre erste Rolle in einem Theaterstück ergattert. Die nächsten sechs Wochen wird sie in gleich mehreren europäischen Städten auf der Bühne stehen. Doch Rachel will auf dieser Reise nicht nur arbeiten. Sie will ihren Hot Girl Summer: flirten, knutschen, tanzen, sich frei fühlen. Und das tut sie. Bis sie einem Mann begegnet, der alles durcheinanderbringt. In unserer Valentinstagsfolge erzählen wir Rachels Liebesgeschichte und sprechen über das Leben mit Anfang 20: eine Phase, in der alles möglich erscheint und in der man versucht seinen Platz in der Welt zu finden. Eine Produktion von Auf Ex Productions. Hosts: Leonie Bartsch & Linn Schütze Recherche: Antonia Faltermaier Redaktion: Antonia Fischer Produktion: Alexander Chouzanas Kamera: Anton Felixberger Quellen (Auswahl) Buch "Everything Is Going to Be Great: An Underfunded and Overexposed European Grand Tour" von Rachel Shukert Artikel [OMAHA Magazine ](https://www.omahamagazine.com/today/a-woman-s-wit-and-wisdom-how-rachel-shukert-made-it-as-a-hollywood-writer/) Artikel [The New Yorker](https://www.newyorker.com/books/page-turner/the-exchange-rachel-shukert-on-memoir-writing-jewish-identity-and-the-dutch-love-of-phil-collins) Podcast Arts&Seizures: [Rachel Shukert moves to LA ](https://arts-seizures.simplecast.com/episodes/87a4629c-87a4629c) Hintergrundinformationen, Bilder und Videos findet ihr auf unserem Instagram- oder TikTok-Kanal @true.lovepodcast. Oder auf unseren privaten Profilen @leonie_bartsch und @linnschuetze. Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr den Podcast bewertet und teilt. Haben euch lieb & bis nächste Woche! Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/truelove_podcast) Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? [**Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio!**](https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio)
Was passiert, wenn ein KI-Pflegeroboter Gefühle entwickelt? In „Es sagt, es liebt uns“ erzählt Emre Akal am Nationaltheater Mannheim von Mensch, Maschine und Nähe.
10 Jahre lang war Madeleine Betschart Direktorin des Centre Dürrenmatt in Neuenburg. Nun geht sie per Ende Jahr in Pension. Ein Tagesgespräch über Friedrich Dürrenmatt und darüber, wie es ist, sich jahrelang mit einem einzigen Künstler zu befassen. Vor 35 Jahren ist Friedrich Dürrenmatt gestorben, kurz nachdem er die Schweiz noch einmal aufgerüttelt hat, als er sie in einer Rede mit einem Gefängnis verglich. Was hat uns der politisch engagierte Schriftsteller heute noch über die Schweiz zu sagen? Und was zur unübersichtlichen Weltlage? Im Centre Dürrenmatt steht der Schriftsteller zusammen mit dem Maler und Zeichner im Zentrum. Auch wenn er mit seinen Theaterstücken und Büchern berühmt wurde, war das Bildnerische für Dürrenmatt genauso wichtig. «Das zeigt sich darin, dass auf Dürrenmatts Schreibtisch stets zwei Stapel Papier lagen – ein Stapel Schreibpapier, ein Stapel Zeichnungspapier», sagt Madeleine Betschart. Die langjährige Museumsdirektorin wird per Ende Jahr pensioniert. Wir blicken zurück auf eine Laufbahn, welche die Archäologin vom Museum Schwab in Biel über das Alimentarium in Vevey nach Neuenburg zum Centre Dürrenmatt gebracht hat und fragen, welches Ausstellungsstück sie gerne nach Hause mitnehmen würde.