hr2-kultur | Der Tag - Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.

Schon seit Jahrhunderten beherrschen Menschen die Kunst des Teppichknüpfens. Dabei diente ein Teppich nicht nur dazu die Zelte der Nomaden gegen die Kälte abzudichten. Teppiche können mehr. Sie erzählen Geschichten, sind Designobjekt, Kunsthandwerk und Geldanlage. Insbesondere traditionell hergestellte Perserteppiche sind teuer und die Herstellung eines größeren Teppichs kann bis zu 2 Jahre dauern. Feine Seidenteppiche tritt man nicht mit Füßen, man hängt sie an die Wand. Im Märchen kann man damit sogar fliegen. Wir schauen auf den roten Teppich, auf Knüpf- und Webtechniken, auf den Teppich als Vermittler von religiösen oder politischen Inhalten und humanistischer Bildung. Und natürlich auch auf den Teppich als prägendes Element, das einen Raum gemütlich macht. Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Tina Reitz vom Teppichmuseum Schloß Voigtsberg, mit dem Sachverständigen für orientalische Teppiche Stefan Drechsle, mit Rolf Sachsse, Prof. für Designgeschichte, mit der Kunsthistorikerin Dr. Katharina Weiler und der Architektin Dr. Luise Nerlich Podcast-Tipp: SWR Kultur - Matinee Abolfazl Gharany: schöner knoten Im Iran werden seit hunderten von Jahren Teppiche in einer besonderen Art und Weise geknüpft. Abolfazl Gharany träumte schon als Kind davon Teppiche zu knüpfen, inzwischen gehört er zu den Meistern seines Fachs. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:f0ddd8d229afa525/

Jahrzehntelang war er in Deutschland verschwunden, verfolgt und verdrängt. Doch er ist zurück: der Wolf. Seit rund 25 Jahren treibt er sich wieder in unseren heimischen Wäldern herum. Für die einen ist das ein Erfolg des Artenschutzes, für andere ein wachsendes Problem. Gerissene Schafe, besorgte Tierhalter, verunsicherte Bürger. Politische Forderungen nach härteren Regeln werden lauter. Mit der Folge: Die Bundesregierung plant den Wolf jetzt ins Jagdrecht aufzunehmen und damit nicht nur sogenannte „Problemwölfe“ zum Abschuss freizugeben, sondern den Wolf generell. Ist das ein notwendiger Schritt oder eine vorschnelle Antwort auf alte Ängste? Wie gefährlich ist der Wolf wirklich? Stellt er ein reales Risiko dar oder handelt es sich um eine politisch aufgeladene Symboldebatte? Die Moderatorin Jessy Trommer schaut zusammen mit Moritz Frey vom Wolfszentrum Hessen, NABU-Referentin Marie Neuwald und Reinhard Heintz vom hessischen Schafzuchtverband auf Fakten, Ängste und Argumente. Außerdem erzählt der Biologe und Tierfotograf Axel Gomille von seinen Begegnungen mit wilden Wölfen und wie er die Tiere bislang erlebt hat. Podcast-Tipp: Bayern2 Doku&Reportage - Radioreportage Wölfe gelten für viele Menschen als Problem - doch was, wenn sie tatsächlich Helfer des Waldes sind? Neue Studien zeigen: Sie halten Wildbestände im Gleichgewicht und verändern ganze Ökosysteme. Aber gilt das auch für unsere Wälder? Dieser Frage geht die Radioreportage vom BR „Wölfe im Nationalpark: Gut für den Wald?“ nach und schaut dorthin, wo Mensch und Wolf sich wieder begegnen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:08aa0cb43abbe010/

Die USA und Israel haben sich entschieden den Iran anzugreifen und mit gezielten Bombardierungen das Regime zu schwächen. Ein erster Coup ist gelungen. Der Revolutionsführer Ali Chamenei ist tot. Das hat in Teilen der iranischen Bevölkerung und bei Exiliranern große Freude ausgelöst. Aber wie geschwächt die Mullahs nun dastehen, das ist völlig offen. Der Iran ist zu Gegenangriffen übergegangen und er blockiert die für den weltweiten Ölhandel so wichtige Straße von Hormus. Wie weit die Amerikaner gehen werden, ob das Atomprogramm des Iran damit endgültig gestoppt werden kann, ob es einen Regimewechsel geben wird und welche Auswirkungen dieser Krieg auf die Weltwirtschaft haben wird, kann noch niemand wissen. Wir wollen drüber reden. Mit Sebastian Sons von der Nahost Denkfabrik Carpo Mit unserem Israel Korrespondenten Jan Christoph Kitzler, mit dem Militär- und Sicherheitsexperten Nico Lange und einer Iran-Expertin Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast Der Weltspiegel-Podcast befasst sich in einer Extra-Ausgabe ebenfalls mit den Geschehnissen im Iran. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger aus dem Studio Istanbul (zuständig für Iran) war selbst noch bis vor kurzem in Teheran. Was bedeutet der Tod des obersten Anführers des Irans jetzt genau? Der Iran, so Katharina Willinger, habe immer schon mit einem Flächenbrand für die ganze Region gedroht, sollte das Land angegriffen werden. Außerdem geht es darum, wie US-Präsident Donald Trump jetzt weiter reagieren wird. Innenpolitisch steht er unter starkem Druck, schließlich war er es, der immer wieder versprochen hatte, dass es mit ihm keine weiteren Kriege geben wird. Was ist das Ziel von US-Präsident Trump im Iran? Das schätzt der Weltspiegel-Podcast mit ARD-Washington-Korrespondentin Gudrun Engel ein. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2e4d739ed67cfe98/

Manchmal wünscht man sich die Zeiten ohne Uhr zurück, wo man anhand des Sonnenstandes ungefähr berechnen konnte, wieviel Zeit des Tages schon hinter einem lag. Und wenn die Sonne untergegangen war, dann war halt Abend. Heute gibt es sogar Atomuhren, die gar keine Spielräume mehr zulassen. Pünktlichkeit ist zu einer Tugend geworden und jemanden warten zu lassen, ist ja auch unverschämt. Man raubt dem anderen Zeit. So wird es empfunden. Manchmal hat dieser kleine Zeitraub aber auch Vorteile. So manche Entdeckung wäre nicht gemacht worden, wenn man nicht zu lange gewartet oder die Zeit vergessen hätte. Sollten wir vielleicht manchmal weniger akkurat sein, für mehr Lebensfreude? Wir wollen das vertiefen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Knigge Gesellschaft, Clemens Graf von Hoyos, mit dem Zeitforscher Jonas Geissler, dem Sozialarbeiter Manfred Bolte, der Sterbebegleiterin Christiane zu Salm und mit Verena Kleinmann, Host des Podcasts “(K)ein Kinderwunsch”. Podcast-Tipp: hr2 - Dokumentation und Reportage Wie schön wäre es, wenn wir anstandslos das tun würden, was eigentlich gut für uns wäre, was wir immer schon in Angriff nehmen wollten oder sollten. Doch lieber schieben wir unsere Pläne auf die lange Bank. Disziplin genießt bei uns seit langem kein großes Ansehen. Zu stark haftet ihr das Stigma von Abrichtung und Drill an. Doch wie es schon bei Marc Aurel heißt: Der Mensch muss von innen mit Säulen und Bögen gestützt sein, sonst zerfällt der "Tempel" zu Staub. Das Feature wirft einen Blick auf die alte, aber nicht veraltete Tugend. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b2790024bd05617a/

Lesen, Schreiben, Rechnen. Und vor allem: Denken. Begreifen. Zusammenhänge erkennen. Die Natur verstehen und Technologien durchdringen. All das gilt es zu lernen - in der Schule, für das Leben. Warum gelingt das in deutschen Schulen oft nicht gut genug? Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gut zu lernen, was brauchen ihre Lehrkräfte, um gut lehren und was brauchen Schulen, um genau dafür Räume schaffen zu können? Diese Fragen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder! Schon seit Jahren und Jahrzehnten werden sie gestellt und beantwortet: Und doch ändert, verbessert sich viel zu wenig. Aber vielleicht hilft jetzt endlich das, was eigentlich immer hilft und aufrüttelt: Der Hinweis auf drohende Armut. Die Erkenntnis, dass es unser Land teuer zu stehen kommt, wenn es in Sachen Bildung seine Hausaufgaben nicht macht. Neue Berechnungen zeigen, wie stark der Wohlstand eines Landes von der Qualität seiner Bildung abhängt. Und Beispiele, wie es gehen könnte, gibt es auch. Also: Was hindert uns, unseren Kindern eine bessere Bildung und unserem Land mehr Wohlstand zu verschaffen? Und wie überwinden wir das, was uns hindert? Darüber spricht Oliver Glaap mit hr-Bildungsredakteurin Petra Boberg, mit Luca Dobrita, stellvertretender hessischer Landesschulsprecher, mit Katia Werkmeister vom ifo-Zentrum für Bildungsökonomik und Dr. Dirk Zorn, Direktor des Bereichs Bildung bei der Bertelsmann-Stiftung. Podcast-Tipp: ARD - Die Schule brennt - Der Bildungspodcast mit Bob Blume Der erneute Pisa-Schock ist ein klarer Hinweis: Im Bildungssystem herrscht Reformstau. Es fehlen in absehbarer Zeit tausende Lehrkräfte bei gleichzeitig wachsender Bildungsungerechtigkeit. Auch Klima, Krieg, KI und Antisemitismus fordern die Bildung massiv heraus. Um es kurz zu machen: Die Schule brennt. Bob Blume ist Lehrer und Bildungsinfluencer. Um zu verstehen, welche Brände gelöscht werden müssen, spricht er im SWR Podcast "Die Schule brennt" mit Fachleuten. Gemeinsam versuchen sie, die Bildungsmisere aus verschiedenen Perspektiven und Fachrichtungen zu beleuchten. Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Welche Hindernisse gibt es? Aber auch: welche Lösungen? https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/urn:ard:show:0798e0e66b576457/

Seit vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Dieser Angriff hat für ganz Europa vieles verändert. Vor allem, weil die USA sich als wenig verlässlicher Partner erweisen. Wir sprechen von Kriegstüchtigkeit, geben viel Geld für Rüstung aus und sind einer der größten Finanzierer der Ukrainehilfen. Aber reicht das? Üben wir genügend Druck auf Russland aus und tun alles, damit deren Kriegskasse austrocknet? Der Kanzler wird nicht müde zu betonen, dass wir uns in Europa zusammenraufen müssen, um den Bedrohungen standzuhalten. Das funktioniert aber nur mäßig und der Streit um den Kampfjet FCAS spricht Bände. Wie weit kommt man allein mit Waffenlieferungen? Was braucht es noch, um die Ukraine und Europa Zeitenwende-fest zu machen? Darüber wollen wir sprechen mit unserem Korrespondenten in Kiew, Florian Kellermann, mit Dr. Linn Selle, Leiterin Europa-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Jana Puglierin und mit Sebastian Hagen, Kommandeur Panzerbrigade 45 „Litauen“ in Rukla. Podcast-Tipp: NDR Info - Streitkräfte und Strategien Das Update zum Krieg in der Ukraine - auch mit dem Blick in den Nahen Osten. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen. Was passiert zwischen den Fronten, wann kommt die Zeitenwende der Bundeswehr? Wen bedroht Russland als nächstes? https://www.ardaudiothek.de/sendung/streitkraefte-und-strategien/urn:ard:show:794d51bd58e1747c/

Vom Medikament, das Menschen helfen soll, zur Droge, die Menschen tötet. Dieser Weg verläuft oft gefährlich schnell über fließende Grenzen. Gerade bei Fentanyl. Ein starkes Schmerzmittel, das immer wieder als Droge missbraucht wird. In den USA sterben daran im Schnitt jede Woche mehr als 20 Teenager. Auch deshalb, weil Drogen gezielt mit Fentanyl versetzt werden, was ihre Gefährlichkeit um ein Vielfaches erhöht. Wie lässt sich verhindern, dass Fentanyl in tödlicher Zusammensetzung und Dosierung auch bei uns weiter um sich greift? Welche Rolle spielt es schon jetzt in der Drogenszene? Wo kommt es her? Wer ist davon bedroht? Und steht zu befürchten, dass Fentanyl auch in Partydrogen landet? Darüber spricht Oliver Glaap mit Christiane Holze, deren Sohn an einer Überdosis Fentanyl gestorben ist und die sich in der Tilman-Holze-Stiftung für Aufklärung und Prävention gegen Drogenmissbrauch einsetzt. Außerdem mit Bernd Werse, Leiter des Instituts für Suchtforschung an der UAS Frankfurt, mit Oliver Hasenpflug vom Konsumraum Niddastraße in Frankfurt und Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamts. Podcast-Tipp: hr1 Talk Prof. Dr. Bernd Werse leitet seit 2024 das Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Davor war er lange Jahre Leiter des Centre for Drug Research an der Goethe Universität, wo er zahlreiche Projekte im Feld der Suchtforschung betreute. Im hr1 Talk mit Klaus Reichert berichtet er über den aktuellen Stand der Sucht- und Drogenforschung in Deutschland, der speziellen Situation in Frankfurt und begründet, warum er eine kontrollierte Legalisierung von Drogen befürwortet. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:407db9fb60922f60/

Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/

Neun Namen. Neun Leben. Neun Geschichten. Alle wurden am 19. Februar 2020 in Hanau von einem Attentäter aus rassistischen Motiven erschossen. Sechs Jahre nach dem Anschlag sind die Namen der Ermordeten für viele mehr als eine Erinnerung - sie stehen für offene Fragen, für Trauer, für Wut und für den Kampf um Aufklärung und Gerechtigkeit. „Say their names“ ist mehr als ein Satz. Es ist der Versuch, die neun Ermordeten sichtbar zu halten - Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. Wie verändert ein solcher Anschlag den Alltag, das Zusammenleben, das Vertrauen in Staat und Behörden? Wie geht es den Familien heute und was entsteht aus der Erinnerung zwischen Trauer, politischem Streit und dem Wunsch, nach vorn zu schauen? Darüber sprechen wir mit Newroz Duman, der Sprecherin der „Initiative 19. Februar Hanau“. Wir hören Stimmen aus Hanau, blicken auf geplante Erinnerungsorte und fragen die Terrorismusforscherin und Expertin für Rechtsextremismus, Dr. Carolin Görzig, wie die Aufarbeitung von rassistischen Anschlägen in Deutschland vorankommt. Außerdem erzählt Andreas Goerke vom Verein ‚Fulda stellt sich quer‘ über die Ausstellung „Rechter Terror in Hessen“. Podcast-Tipp: Deutschland3000 mit Eva Schulz Said Etris Hashemi war 23, als er das Attentat von Hanau schwer verletzt überlebte. Sein Bruder Nesar wurde ermordet, sowie 8 weitere Menschen. Seitdem ist viel über die Tatnacht recherchiert und berichtet worden, es gab einen Untersuchungsausschuss im hessischen Landtag - und doch sind noch so viele Fragen offen. Etris hat erzählt, was in der Nacht damals alles schiefgelaufen ist: verschlossene Notausgänge, überlastete Notrufstellen, überforderte Einsatzkräfte. Und am nächsten Morgen war es mit den Verfehlungen noch längst nicht vorbei. Heute kämpfen er und weitere Angehörige für Aufklärung und vor allem dafür, dass so etwas nicht wieder passiert. Dass Nesars Tod kein sinnloser Tod war. Zu erinnern, sagt Etris, heißt, zu verändern. Und was sich verändern muss, darum geht es in dieser Podcastfolge. Deutschland3000 mit Eva Schulz · Er überlebte Hanau 2020: Was haben wir gelernt, Said Etris Hashemi? · Podcast in der ARD Audiothek

Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/

Medaillen, Jubel, Freudentränen: Es sind solche Szenen, die uns emotional berühren und begeistern. Momente, in denen der Druck abfällt von Athletinnen und Athleten, die alles für den Erfolg geben und oft über ihre Belastungsgrenzen gehen. So werden auch bei den olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo aktuell Sportlerinnen und Sportler wieder für ihre Leistungen gefeiert und geehrt. Doch oft entscheiden nur Sekunden über Triumph oder Enttäuschung, über Sichtbarkeit oder Vergessen. Dabei besteht der Weg an die Spitze aus Jahren der Vorbereitung, einem Alltag aus Disziplin, Kontrolle und Verzicht und einem permanenten Leistungsdruck. Die Athletinnen und Athleten riskieren ihre Gesundheit und ordnen ihr Leben einem Ziel unter, das oft nur für einen kurzen Augenblick sichtbar wird. Leistungssport verlangt Hingabe. Aber wie viel darf er wirklich fordern? Und wer trägt die Verantwortung für den wachsenden Druck? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Sportökonomen Prof. Dr. Christoph Breuer, der früheren Profi-Fußballerin Johanna Kaiser und dem Sportmediziner und ehemaligen Olympia-Arzt Prof. Heinz Lohrer. Außerdem gibt Alicja Feltens vom Damen Volleyballverein VC Wiesbaden Einblicke in achtsamere Trainingsansätze. Podcast-Tipp: Sportschau F - Inspirierende Frauen aus dem Sport Der Podcast Sportschau F rückt inspirierende Frauen aus dem Sport ins Rampenlicht - ihre Geschichten, ihre Leistungen, ihre Perspektiven. Freddie Schürheck und Kerstin von Kalckreuth machen sich dafür auf den Weg zu den Frauen und stellen Fragen, die tiefer gehen als gewöhnlich, für ehrliche und persönliche Gespräche. Dabei geht es um Erfolge und Misserfolge, Qual und Glücksgefühle, Konkurrenz und Freundschaft. All das, was der Sport den Frauen abverlangt, was er ihnen gibt und was er sie lehrt. Ein Podcast, der motiviert und inspiriert. https://www.ardaudiothek.de/sendung/sportschau-f-inspirierende-frauen-aus-dem-sport/urn:ard:show:d694e266bb3efcc0/

„Hessen wird vor Ort gemacht“, hat kürzlich ein Abgeordneter des hessischen Landtags gesagt. Vor Ort, das heißt: In den hessischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Dort werden am 15. März neue Parlamente gewählt, in einigen Kommunen auch neue Bürgermeister. Entgegen aller Politikverdrossenheit müssen sich die Menschen aufraffen, wählen zu gehen. Und es braucht Menschen, die bereit sind, sich allen Anfeindungen und einer enormen Arbeitsbelastung zum Trotz, zur Wahl zu stellen. Mit einem Plan für die Gestaltung ihrer Kommune, und zugleich mit einem offenen Ohr für die Bedürfnisse der Menschen dort. Was also sollten wir als Wähler wissen über die hessischen Kommunalwahlen 2026? Wie steht es um kommunalpolitisches Engagement in Hessen und wie handlungsfähig sind die finanziell schwer gebeutelten Kommunen überhaupt noch? Darüber spricht Oliver Glaap u.a. mit Prof. Björn Egner, Politikwissenschaftler an der TU Darmstadt, mit Nora Zado vom Demokratiezentrum Hessen an der Uni Marburg und mit Dr. Julia Reiter, Psychologin an der Uni Wien. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Kommunalpolitiker - Demokratie gestalten, Frust und Hass aushalten Die Kommunalpolitik steckt in der Krise: leere Kassen, Gewalt gegen Amtsträger, zeitintensive Tätigkeit. Immer weniger wollen diese Aufgaben übernehmen. Gesetzesänderungen und spezielle Trainings sollen wieder mehr Menschen für die Politik gewinnen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:43ec4a2de5a8d5b3/

Wenn sich in Berlin Stars, Kinofans und Filmschaffende auf und am roten Teppich tummeln, dann ist wieder Berlinale. Auf dem größten Publikums-Festival der Branche werden in diesem Jahr mehr als 270 Filme präsentiert, 22 Filme konkurrieren im Wettbewerb um den Goldenen und Silbernen Bären. Unter den internationalen Autorenfilmen sind dieses Mal auffallend viele mit deutscher Beteiligung. Klingt nach einem guten Zeichen. Was macht deutsche Filme aus? Wie hat sich der deutsche Film über die Jahrzehnte entwickelt? Und wie hält er sich zwischen Hochschule, Förderung und Eigeninitiative? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Jenny Zylka, im Auswahlkomitee der Berlinale, mit Rudolf Worschech, ehem. Chefredakteur epd Film, dem Filmemacher Andres Veiel und mit Vinzenz Hediger, Filmwissenschaftler an der Uni Frankfurt. Podcast-Tipp: Score Snacks: Die Musik Deiner Lieblingsfilme Ein "Score", das ist die extra für einen Film komponierte Filmmusik, die oft so eingängig ist, dass sie noch lange nach dem Kinobesuch im Ohr bleibt. SWR Kultur Musikredakteur Malte Hemmerich lässt in "Score Snacks" die Szenen großer Kinofilme durch genau diese Musik wieder aufleben! Malte erklärt unter anderem, was die Musik von "Harry Potter" mit Eulen zu tun hat, warum Joker im Badezimmer Cello hört oder warum der Soundtrack aus "Rocky" bis heute zum Training taugt. Auf Spotify gibt es die "Score-Snacks" als exklusive Playlist mit den kompletten Songs im Anschluss an jede Folge. https://www.ardaudiothek.de/sendung/score-snacks-die-musik-deiner-lieblingsfilme/urn:ard:show:baf52d88e7b49585/

Wir leben in einem Land, dem es gut geht. Gesundheit und Wohlstand sind fraglos Teil unseres Alltags. Dabei schwächelt die Wirtschaft schon seit längerem, es steigt die Angst vor einer deutlichen Krise. Aus der Union kommen derzeit viele Vorschläge, wie die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung kommen soll. Keine Teilzeit mehr, ein gestrichener Feiertag, längere Arbeitszeiten, späterer Renteneintritt oder die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. Aber liegt darin wirklich der Schlüssel zu anhaltendem Wohlstand? Reichen mehr Fleiß und Flexibilität, um die großen Herausforderungen zu bewältigen? Dass demografischer Wandel, Fachkräftemangel, steigende Energie- und Arbeitskosten und sinkende Produktivität allen Beschäftigten mehr abverlangen werden, liegt nahe. Aber wie sehr müssen Politik und Wirtschaft an eigenen Lösungen arbeiten, um dem Land eine große Krise zu ersparen? Darüber sprechen wir mit dem Frankfurter Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Werner Plumpe, der Hamburger Politologin Dr. Julia Reuschenbach, der Schriftstellerin Lea Streisand und Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor der Forschungsgruppe Konjunktur und Wachstum am Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk / Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte Teilzeit, 4-Tage-Woche und Homeoffice stehen hoch im Kurs. Aber können wir uns so viel Work-Life-Balance leisten? Der Blick in die Geschichte zeigt: Sogar in den Wirtschaftswunderjahren war eine Arbeitszeitverkürzung möglich - warum nicht heute? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:4a7a0301012bbe14/

Beton ist dominant und klotzig, finden die einen. Die anderen feiern Akzente aus Beton sogar in Innenräumen jetzt wieder als stylisch. Auch die Architektur des Brutalismus erlebt ein Comeback, lange wurde sie als Bausünde geschmäht. Und noch ein betonlastiges Stück Architekturgeschichte rückt wieder ins Zentrum des Interesses. In den Plattenbauten der DDR sehen manche einen Lösungsansatz für den aktuellen Wohnraummangel - könnte man so nicht schnell und günstig Wohnraum schaffen? Allerdings ist Beton ein echter Klimakiller und Recycling bislang schwierig. Warum gibt es diesen Hype der Betonmonster? Welche Alternativen gibt es zum klassischen Beton? Bauen wir eines Tages vielleicht mit Bananen oder Bambus statt mit Beton? Über diese Fragen spricht Karen Fuhrmann u. a. mit Oliver Elser vom Deutschen Architekturmuseum Frankfurt, dem Künstler und Verleger Christoph Liepach und mit Professor Eike Roswag-Klinge, Präsident der Architektenkammer Berlin. Podcast-Tipp: SWR Das Wissen Beton neu denken - Wie wird der Baustoff nachhaltig? Beton ist unverzichtbar, aber klimaschädlich. Deshalb gibt es viele Ansätze, Beton klimaverträglicher herzustellen. Dazu gehören Carbon- oder Biobeton mit Karottenzusatz. Gearbeitet wird auch an Betonvarianten, die recycelbar sind oder sogar CO2 speichern. Was muss passieren, damit wir "besser" bauen? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6a73e6b191408d12/

Für Donald Trump ist die kubanische Regierung eine außerordentliche Bedrohung der USA. Nach dem Wegfall von Öllieferungen aus Venezuela setzt die US-Regierung Kuba nun unter heftigen Druck. Sie droht allen Ländern, die weiterhin Öl nach Kuba liefern, mit hohen Zöllen, und das zu einer Zeit, da in Kuba Tiefsttemperaturen zu verzeichnen sind. Auch hier also wird mit Kälte Politik gemacht. Trumps Ziel: Kubas Regierung zu stürzen und so das Land zu “befreien”. Was immer das bedeutet. Darüber wollen wir sprechen mit Prof. Bert Hoffmann vom GIGA-Institut Hamburg, Dr. Johannes Thimm, Leiter der Forschungsgruppe Amerika in der Stiftung Wissenschaft und Politik, der Politikanalystin Dr. Alexandra Sitenko und Prof. Ulrich Mücke, Professor für die Geschichte Lateinamerikas an der Universität Hamburg. Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe Fast täglich müssen wir uns mit neuen, oft negativen Weltnachrichten beschäftigen. Wie geht man damit um, wenn das zum Joballtag gehört? Darüber spricht Jagoda Marinić im Podcast „Freiheit Deluxe“ mit Marietta Slomka. Seit 25 Jahren moderiert sie das ZDF heute journal. Als Nachrichtenfrau, die schon lange die Entwicklungen verfolgt, weiß sie, dass früher nicht alles besser war. Marietta Slomka ist mit Erfahrungen von Krieg und Vertreibung groß geworden und macht sich seit der russischen Invasion der Ukraine massive Sorgen. Was ihr trotzdem Hoffnung gibt, ist der große Wunsch nach Freiheit, den sie bei den Menschen spürt. https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_MariettaSlomka?dt

Zündschlüssel drehen, Alltag aus. Camping verspricht das große Draußen: Freiheit auf vier Rädern, Nächte im Van, Zelten am See. Für die einen ist es Abenteuer, Improvisation, Aufbruch. Für die anderen beginnt Freiheit erst mit Warmwasser, Markise und Bordtoilette. Und wieder andere fühlen sich am wohlsten zwischen Parzelle, akkurat gestutzter Hecke und dem obligatorischen Gartenzwerg vor dem Vorzelt. Auch 2026 scheint der Camping-Boom nicht vorbei. Warum zieht es so viele Menschen in den Camper? Ist es die Sehnsucht nach Einfachheit in komplizierten Zeiten? Oder nach einem Ort, der beweglich bleibt, wenn alles andere festgefahren scheint? Über die Faszination und den Spaß am Campen sprechen wir in dieser Folge unter anderem mit Reisejournalist Christian Leetz und Juli Rutsch. Sie hat das Leben in einer Wohnung gegen das Heim auf vier Rädern eingetauscht und lebt seit drei Jahren dauerhaft in ihrem Van. Podcast-Tipp: Tee mit Warum - die Philosophie und wir Warum reisen wir? Ob Rucksack-Trip, Familienurlaub oder Wellness Retreat. Wir reisen gern und viel. Wonach suchen wir, wenn wir unterwegs sind? Erweitern wir beim Reisen unseren Horizont oder fliehen wir bei diesem oft nur ausschnitthaften Blick in andere Welten vor der Realität? Über diese Fragen diskutieren Denise M'Baye und Sebastian Friedrich mit dem Reiseenthusiasten und Philosophen Christian Schüle und entwickeln dabei eine Ethik des Reisens, die auch immer das Bleiben mitdenkt. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:aa8f3501ebdfe5f0/

Zelltherapie, Immuntherapie oder Impfung - die Krebsmedizin entwickelt sich stetig weiter. Es gibt keine Erkrankung, in die mehr Forschungsmittel gesteckt wird, als der Krebs. Und doch steigen die Zahlen der Betroffenen. Im vergangenen Jahr waren es über eine halbe Million Menschen, bei einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber 2024. Auch für das Jahr 2026 zeichnet sich diese Entwicklung weiter ab. In vielen Fällen kann der Krebs gestoppt oder gar überwunden werden, doch es bleiben die Menschen, die trotz intensiver Behandlung nach kurzer Zeit sterben. In Deutschland ist Krebs die zweithäufigste Todesursache nach dem Herzinfarkt. Wie weit hat sich die Behandlung entwickelt und wie weit die Prävention? Was kann man selbst tun, um eine Erkrankung zu vermeiden? Darüber sprechen wir mit Prof. Dr. Dirk Jäger, Onkologe am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg, mit Dr. Susanne Weg-Remers vom Deutschen Krebsforschungszentrum, mit Peter Clausing vom Pestizid Aktions Netzwerk und mit der Sportwissenschaftlerin und Yogatrainerin Miriam Wessels. Podcast-Tipp: NDR1 / Visite - Das Gesundheitsmagazin + Visite: Darmkrebs Diese Diagnose wird bei knapp 60.000 Menschen pro Jahr in Deutschland gestellt. Damit zählt Darmkrebs mit zu den häufigsten Krebsarten. Ein Facharzt erklärt die Vorsorgeuntersuchungen und neue Behandlungsmöglichkeiten. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6eac21ecc6a7e7aa/

Putin nutzt den vierten Kriegswinter gezielt als Waffe und greift weiter Kraftwerke, Städte und kritische Infrastruktur an. Für die Menschen in der Ukraine bedeutet das: Dunkelheit, kein Strom und klirrende Kälte. Gleichzeitig treffen sich aktuell Unterhändler in Abu Dhabi, um erneut Friedensgespräche zu führen. Doch wie ernsthaft sind diese Verhandlungen und wie lange kann sich die Ukraine noch gegen Russland wehren? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Nico Lange, Sicherheitsexperte und Senior Fellow der Münchner Sicherheitskonferenz. Außerdem erzählt Jumas Medoff von der Hilfsorganisation „Frankfurt For Ukraine“, wie es den Menschen in der Ukraine in der aktuellen Situation geht und was sie dringend brauchen. Prof. Gerhard Mangott, Politikwissenschaftler an der Universität Innsbruck, ordnet uns zudem die politischen Optionen für Europa und die USA ein. Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien Das Update zum Krieg in der Ukraine - auch mit dem Blick in den Nahen Osten. Der Podcast erscheint wöchentlich, dienstags und freitags, ab 16.30 Uhr. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen. Was passiert zwischen den Fronten, wann kommt die Zeitenwende der Bundeswehr? Wen bedroht Russland als nächstes? https://www.ardaudiothek.de/sendung/streitkraefte-und-strategien/urn:ard:show:794d51bd58e1747c/

Keine faire Bezahlung der Streamingdienste, schlechte Verträge mit den Plattenlabels und zusätzlich Druck von der KI, die Songs am Fließband komponiert: Für viele Kreative wird es zunehmend schwer, von ihrer Kunst zu leben. Die Musikindustrie steckt im Umbruch - und diejenigen, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten, geraten immer stärker unter Druck. Warum kommt von den Milliarden der Streamingplattformen so wenig bei den Künstlern an? Wie verschieben KI-Tools die Machtverhältnisse - und was bedeutet es, wenn Algorithmen Songs komponieren, Stimmen klonen oder Fans sich an der Erzeugung von „neuer Musik“ beteiligen? Und: Was müsste sich ändern, damit Musikschaffende auch künftig von ihrer Arbeit existieren können? Darüber sprechen wir u. a. mit Christoph Hessler von der Band The Intersphere, Musikjournalistin Rike van Kleef und Wirtschaftswissenschaftlerin Jana Costas von der Viadrina in Frankfurt an der Oder. Eine Sendung über Wert, Wirtschaft und Würde in der Musik - und darüber, warum so viele Kreative heute sagen: In dieser Industrie ist einfach keine Musik mehr drin. Podcast-Tipp: KI als Muse - wie Künstliche Intelligenz neue Chancen für Kreative schafft KI erstellt Bilder, Musik und ganze Filme. Klar, dass vor allem viele Kreativ-Schaffende Respekt, ja teilweise Sorge haben, dass ihre Arbeit in Zukunft nur noch von einer Künstlichen Intelligenz erledigt wird. Florian Dohmann sieht das anders. Er hat lange vor ChatGPT und Co. die erste KI-Muse geschaffen. Also eine KI, die Künstlerinnen und Künstler inspiriert. In der aktuellen Folge spricht der Gründer, Unternehmer und KI-Kreative mit ARD-Journalistin Simin Sadeghi und KI-Experte Aljoscha Burchardt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz darüber, wie Menschen zusammen mit KI noch kreativer denken können. Und warum dieses Thema eben nicht nur die Kunstwelt betrifft. Den Podcast „KI - und jetzt? Wie wir Künstliche Intelligenz leben wollen“ gibt es in der ARD Audiothek https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ebfcda1611c4b02d/

Zwei rechts, zwei links. Hach, wie erholsam, wenn man dabei keine politischen Assoziationen haben muss! Einfach weiterstricken, bis das gute Stück fertig ist. Schals, Mützen, Socken oder Pullis, Jacken, Kleider. Kleine oder große Strickarbeiten, egal was: Hauptsache, keine Masche fallen lassen! Stricken ist im Trend, Handarbeit wird wieder geschätzt als angenehme und produktive Ablenkung, und dabei kommt das Gegenteil von Fast Fashion raus. Woher kommt der Trend? Wird heute anders mit den Nadeln geklappert als bei früheren Generationen? Vielleicht finden wir ja ein kleines bisschen heile Welt im Strickzeug. Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Strickinfluencerin Miriam Seibert alias Mia, der Autorin Ebba D. Drolshagen, Verena Schmitt vom Umweltinstitut München und der Psychiaterin und Psychotherapeutin Barbara Jost. Podcast-Tipp: SWR Kultur aktuell Mit Wolle und Nadel - Häkelkunst von Katharina Krenkel Katharina Krenkel versteht sich als Bildhauerin. Ihre Häkelwerke bezeichnet sie als Skulpturen in weich. Während in den letzten Jahren viele Kunstschaffende angefangen haben mit Wolle und Stoff zu arbeiten und textile Werke eine große Rolle in der zeitgenössischen Kunst spielen, hat Katharina Krenkel bereits vor über 30 Jahren damit begonnen. Sie merkte schnell, sie kann mit dem Häkeln künstlerisch alles erzählen, was sie möchte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:1be556d2369a2b5e/

In Kobane leiden die Menschen. Erste Hilfslieferungen kommen an, die kurdische Stadt in Syrien wird aber weiterhin belagert. Die Waffenruhe zwischen den syrischen Regierungstruppen und den kurdischen Milizen soll Zeit geben, eine Lösung für die Zukunft der Kurden in Syrien zu finden. Die Kurden wollen ihre politische Identität und auch ihre Autonomie behalten. In Syrien ist eine föderale Struktur aber stark umstritten, gerade die arabischstämmige Bevölkerung in den kurdischen Gebieten ist dagegen. Und auch von außen erhöht sich der Druck: die Türkei und Israel bevorzugen einen zentralen Staat. Die USA unterstützen die kurdischen Milizen nicht mehr. In der Türkei hat sich die kurdische Arbeiterpartei PKK vor etwa einem Jahr aufgelöst. Die Kämpfer und Kämpferinnen haben sich in den Nordirak zurückgezogen, hoffen aber auf einen erfolgreichen Friedensprozess. In der Autonomieregion Kurdistan im Irak verwalten sich die Kurden selbst, sind aber auch von politischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit betroffen. Und auch bei uns in Deutschland fühlt sich die Mehrheit der Kurden und Kurdinnen diskriminiert. Gibt es keine Hoffnung für sie auf Anerkennung, politische Teilhabe und kulturelle Freiheit? Darüber sprechen wir unter anderen mit Anita Starosta von Medico International, der Ethnologin Lale Yalçin-Heckmann und mit Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur - Weltzeit Kurden in der Türkei - Arbeiterpartei PKK fordert Frieden und Freiheit Seit 2024 läuft der neue Friedensprozess zwischen der Türkei und der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistan. PKK-Gründer Öcalan hat zu Gewaltverzicht aufgerufen. Nun ist Ankara am Zug. Es geht um Demokratie, kulturelle Identität und mehr Freiheiten. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7056bb17d5c30508/

Alljährlich wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, so auch dieses Jahr. Während wir darüber diskutieren, wie wichtig Gedenken ist, was wir aus der Geschichte lernen können und wo Antisemitismus anfängt, steigen Hass und Gewalt unvermindert an. Die Zahl der antisemitischen Straftaten hat laut Bundeskriminalamt im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um über 20% zugenommen. Welche Kraft hat das Erinnern noch? Was bedeutet das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus den jüngeren Generationen? Wie zeigt sich Antisemitismus heute in Verschwörungserzählungen, im Alltag, auf den Schulhöfen? Und wie können wir Antisemitismus noch besser erkennen, benennen und bekämpfen? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit dem Publizisten Ruben Gerczikow dem Frankfurter Rabbiner Andrew Steiman, dem Kasseler Geschichtslehrer Boris Krüger und dem Antisemitismusforscher Johannes Sosada. Podcast-Tipp: Eine Stunde History - 1945 - Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz Bis auf die Knochen abgemagerte Menschen mit leeren Augen - was die Soldaten vor achtzig Jahren in Auschwitz vorfanden, schockierte die Welt und lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Am 27. Januar 1945 wird das Vernichtungslager befreit. Es wird zum Symbol für den Holocaust. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:adaacc771a05a7de/

Schaut man auf die Nordsee, sieht man: Wellen, Weite und - Windräder. Es könnten sich vor der Küste bald noch mehr Rotoren drehen. Darüber sprechen die Staaten rund um die Nordsee bei ihrem Nordseegipfel. Die Vision: Noch mehr erneuerbare Energie aus den Küstenwinden. Die grüne Stromquelle bekommt aber auch Gegenwind: Bürgerproteste formieren sich schnell. Wer mischt da im Hintergrund mit? Wie angreifbar sind Offshore-Windparks für Sabotage und wer ist für ihren Schutz verantwortlich? Und wie geht es der Umwelt und den Tieren mit dem Eingriff in ihre Lebenswelt? Darüber sprechen wir mit unserem Korrespondenten Georg Schwarte live vom Gipfel, mit dem Militärökonomen Wolfgang Müller, der NABU-Referentin Anne Böhnke-Henrichs und Florian Teller von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz. Podcast-Tipp: SWR Kultur Das Wissen Offshore-Windkraft - Was den Ausbau so schwierig macht Für Deutschlands Klimaziel soll sich die Zahl der Offshore-Windparks vervielfachen. Dafür müssen viele Hürden genommen werden - politische, wirtschaftliche, technische. Besonders gefährlich sind häufig wechselnde Rahmenbedingungen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a35caa4688d12b33/

Kleine Kinder teilen nicht gerne. Ihre Schaufel gehört ihnen und niemand sonst darf sie nehmen. Im Sandkasten kann das Teilen schnell zum Drama werden. Teilen ist eine soziale Fähigkeit, die wir erst lernen müssen. Aber auch jenseits des Sandkastens lohnt es sich zu teilen. Angesichts immer knapper werdender Ressourcen, dem steigenden Bevölkerungswachstum und immer größeren Umweltproblemen stellt sich die Frage: Sollten wir nicht mehr teilen statt immer mehr zu produzieren und zu besitzen? Die Wissenschaft spricht vom „intelligenten Verzicht“ und gerade junge Generationen empfinden Besitz längst mehr als Ballast denn als Beweis ihres Erfolgs. Tausende Apps helfen beim Teilen, von Uber bis Airbnb über Kleiderkreisel und nebenan.de. Autos und Fahrten werden geteilt, Wohnungen, Spielzeug und Werkzeug. Aber nicht immer schont Teilen die Umwelt und hilft im menschlichen Miteinander. Wo liegen die Chancen und Grenzen des Teilens und welche Regeln braucht die Sharing-Economy? Erkenntnisse und Gedanken zum Teilen teilt mit uns Jan-Uwe Rogge, Autor vieler Bücher über Erziehungsfragen, der Volkswirt Thorsten Wiesel, die Sharing Economy Expertin Dominika Wruk und die Neurowissenschaftlerin und Science Slammerin Franca Parianen. Podcast-Tipp: Elterngame Das Schüsselchen mit Erdbeeren leert sich nach und nach und am Schluss ist nur noch eine Erdbeere übrig: Was, wenn beide Kids ausgerechnet beide genau DIESE letzte Erdbeere essen möchten? Teilen bei Kindern ist übrigens evolutionär bedingt nicht angeboren, sie haben einen frühkindlichen Egoismus. Wie also damit umgehen? Mehr dazu gibt's in dieser Folge von „Elterngame“, dem Erziehungspodcast von SR1. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d2b313e2be2d8dc4/

Winterzeit ist Kinozeit. Was gibt es besseres, als sich mit netter Begleitung in den warmen Kinosessel zu kuscheln, wenn es draußen kalt und dunkel ist? Hauptsache, man findet den passenden Film und das passende Kino! Letzteres wird in manchen hessischen Regionen immer schwerer: Die Kinowelt hat sich durch die Streaming-Dienste verändert und auch die Corona-Pandemie hat Spuren hinterlassen. Mit kreativen Konzepten locken viele Kinos aber mittlerweile erfolgreich zum Gemeinschaftserlebnis Film. Wie geht es dem Kino? Was motiviert junge Menschen, Schauspieler oder Regisseurin zu werden? Und wie wird sich das Kino in Zukunft verändern? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit dem Schauspieler Nikolai Will, der Regisseurin Justine Bauer, dem Kinobetreiber Christopher Bausch und dem Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger. Podcast-Tipp: radioeins / 12 Uhr mittags - das Filmmagazin auf radioeins Zwölf Uhr Mittags ist die einzige Kino-Sendung, die direkt aus der Traumfabrik Potsdam-Babelsberg kommt. Kino King Knut Elstermann sitzt seit Jahrzehnten in Kinosesseln und war quasi schon immer Filmjournalist. Für ihn ist kein Kino zu stickig oder zu klein, kein Filmfest zu weit weg und kein Thema zu spröde... https://www.ardaudiothek.de/sendung/12-uhr-mittags-das-filmmagazin-auf-radioeins/urn:ard:show:aaa134c6c3306bc2/

Donald Trump ist ein Jahr im Amt. Es ist bereits seine zweite Amtszeit und in der setzt er fort, was in seiner ersten US-Präsidentschaft begonnen hatte: Amerika zu neuer Größe führen. Diesmal aber entschiedener als 2017. Dafür zertrümmert der US-Präsident die Nachkriegsordnung, er schafft permanente Unsicherheit, macht Freunde zu Feinden und zeigt imperialistischen Machthunger. Was macht diese Politik mit den USA selbst? Bei den einen vergrößert sich die Sorge vor einer Abwicklung der Demokratie, von Wissenschaft und Werten, während Trumps Anhänger ihn weiter feiern. Darüber sprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Josef Braml, mit Jakob Wiedekind, DAAD Visiting Professor an der UNC Chapel Hill in North Carolina, dem Religionswissenschaftler und Mitglied der „American Academy of Religion“ Andreas G. Weiß und mit Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der „Zeit“. Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu. https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/urn:ard:show:4bc59488d0e4c9bb/

Wut auf das Mullah-Regime. Verzweiflung über die eigene Lage. Der sehnliche Wunsch, die Zustände im Land zu verbessern. All das treibt die Menschen im Iran seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder auf die Straßen. Aber bislang haben immer die Herrschenden triumphiert. Sie haben Massenproteste um Massenproteste niedergeschlagen und die eigene Bevölkerung danach weiter und umso grausamer unterdrückt. Jedes Mal ist die Verzweiflung der Menschen größer geworden. Aber zugleich ist der Mut der Verzweiflung gewachsen. Diesmal auch wegen einer desolaten wirtschaftlichen Lage im Iran, bis hin zu einem bedrohlichen Wassermangel. Wieder haben Massenproteste begonnen, wieder setzen Menschen ihr Leben aufs Spiel, und das Regime fährt dagegen auch jetzt seine schwersten Geschütze auf: Sicherheitskräfte und Justiz gehen brutaler denn je mit Festnahmen und Hinrichtungen gegen Demonstrierende vor und verbreiten in der Bevölkerung Angst und Schrecken. Was wird aus dem Iran? Welche Seite kann auf welche Unterstützung zählen? Und wer wird am Ende den längeren Atem haben? Darüber spricht Oliver Glaap mit der deutsch-iranischen Journalistin und Aktivistin Daniela Sepehri, mit Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, mit Prof. Andreas Dittmann, Humangeograph an der Uni Gießen und mit dem ARD-Iran-Korrespondenten Benjamin Weber. Podcast-Tipp: Breitengrad Die iranisch-amerikanische Feindschaft Washington und Teheran - die USA und die Islamische Republik Iran verbindet eine bald 45jährige Geschichte voller Konflikte. Ulrich Pick, ehemaliger ARD-Korrespondent für den Iran, begleitet uns auf dem Weg in die "amerikanisch-iranische Feindschaft." https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d1a5aeda00fb34ed/

Eltern sein ist immer schwer. Mal mehr, mal weniger. Aber auch Eltern werden ist nicht immer einfach. Für alle, die sich ihren Kinderwunsch nicht auf klassische Weise erfüllen können, gibt es zwar Auswege. Biologisch über künstliche Befruchtung und rechtlich über die Adoption. Aber der Weg der Adoption kann steinig sein. Zunächst für diejenigen, die adoptieren möchten und die dafür (anders als leibliche Eltern) auf Herz und Nieren geprüft werden. Bei gleichgeschlechtlichen Paaren kommt noch hinzu, dass nach deutschem Recht eine/r von beiden nur durch Adoption ein vollberechtigter Elternteil werden kann. Bei Adoptionen tun sich also nicht nur Möglichkeiten auf, sondern auch Grenzen. Und wenn adoptierte Kinder später von ihrer Adoption erfahren, schafft das erst einmal eine völlig neue Situation für sie und ihre Adoptiveltern - und die Herausforderung, damit umzugehen. Das Thema Adoption wirft viele Fragen auf. Darunter auch eine, die man ebenso bei leiblichen Eltern stellen könnte, die wichtigste von allen: Was macht Eltern zu Eltern? „Warum ist es so schwer? Adoption in Deutschland“: Darüber spricht Oliver Glaap unter anderem mit Michele, die als Baby adoptiert wurde und sich in einer Selbsthilfeorganisation engagiert, mit der Familientherapeutin Irmela Wiemann und mit der Dipl.-Psychologin Dr. Ina Bovenschen vom Deutschen Jugendinstitut. Podcast-Tipp: Familiengeheimnisse In diesem Podcast geht es um unerzählte biografische Geschichten, Leerstellen und Brüche - und darum, was passiert, wenn man ihnen auf die Spur kommt. In jeder Folge gibt es ein ausführliches Gespräch zwischen der Host, der Journalistin Thembi Wolf und der Person, die ihr Familiengeheimnis teilt. Und auch dieser Podcast hat sich in einer Folge mit dem Thema Adoption beschäftigt. Anneli ist adoptiert. Als Baby wurde sie auf den Stufen eines koreanischen Waisenhauses ausgesetzt. Ihre Eltern glauben, sie sei nach der Geburt gestorben. Bis sie Anneli im koreanischen Fernsehen wiedersehen ... https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:321 3ad29d4d9a6ae/

Atemnot, Erschöpfung, kognitive Ausfälle. Für viele Menschen folgt auf eine Corona-Infektion die schwere neuroimmunologische Erkrankung ME/CFS, bei der schon duschen, einkaufen oder telefonieren zu massiver Erschöpfung führen kann. ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis und Chronisches Fatigue-Syndrom. Inzwischen leben hunderttausende Menschen in Deutschland mit Long Covid - und werden dennoch oft nicht ernst genommen. Sie kämpfen nicht nur mit einer schweren, oft unsichtbaren Erkrankung, sondern auch mit einem System, das ihnen kaum Halt bietet: medizinisch, politisch und gesellschaftlich. Es gibt zu wenig spezialisierte Ärztinnen, kaum Versorgungsnetzwerke und oft nicht einmal eine frühe, verlässliche Diagnose. Das Bundesgesundheitsministerium hat Ende vergangenen Jahres nun die Allianz postinfektiöser Erkrankungen ins Leben gerufen. Endlich soll Long Covid erforscht werden. Bringt diese Allianz jetzt die Wende? Was erleben Betroffene in ihrem Alltag - jenseits von Statistiken und Schlagzeilen und welche Hürden müssen sie überwinden im Kampf um Würde und Teilhabe. Darüber sprechen wir mit dem ehemaligen NDR-Moderator und ME/CFS Erkrankten Pascal Hillgruber, mit der Sprecherin der Regionalgruppe Fulda/Osthessen des Bundesverband ME/CFS „Fatigatio“ Birgit Gustke, mit Sebastian Musch, dem Vorsitzenden der Deutsche Gesellschaft für ME/CFS und der Professorin für Immunologie und Leiterin der Immundefekt-Ambulanz an der Charité, Carmen Scheibenbogen. Podcast-Tipp: dlf doku serien - Deutschlandfunk 1: Long Covid - und jetzt?! - Dauerschmerzen, Brain Fog und Papierkrieg Sebastian lebt mit ME/CFS - einer Krankheit, die viele als Long Covid kennen und gegen die bislang kaum etwas hilft. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2aafccc6725c9907/

Reingehen und rausholen. So springt die US-Regierung gerade mit Venezuela um. Reingehen ohne Rücksicht auf Verluste. Rausholen, was Gewinn verspricht, politisch und finanziell: Den bisherigen Machthaber Maduro von seinem Palast in Caracas direkt auf die Anklagebank in New York. US-amerikanische Gefangene aus venezolanischen Gefängnissen. Das Land Venezuela raus aus seinen Bündnissen mit Russland und China. Und das venezolanische Öl rein in den Besitz von US-Konzernen. So hat Donald Trump seinen Beutezug von langer Hand geplant. Und welche Reserven hat Venezuela? Mit einer heruntergekommenen Öl-Industrie, die zu fördern nur mit großem Aufwand möglich ist. Mit einer unterdrückten Zivilgesellschaft, die zu fördern nicht im Interesse der Mächtigen liegt. Mit einer Übergangsregierung von Gnaden der USA. Und mit einer oppositionellen Friedensnobelpreisträgerin, die den US-Präsident umwirbt. Welche Entwicklung des Landes wird der Ober-Machthaber Trump forcieren. Zulassen oder verhindern? Und wie weit kommt er bei den nächsten Malen mit seiner “Venezuela-Methode“ - wenn er sich, so wie jetzt im selbsterklärten „Hinterhof“ der USA, auch in anderen Räumen der Welt breitmachen will? Darüber spricht Oliver Glaap mit Jesús Renzullo Narváez, Politologe am Giga-Institut für Lateinamerika-Studien, mit Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion beim „Tagesspiegel“ und USA-Kenner, mit Prof. Kai Ambos, Lehrstuhlinhaber für Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Uni Göttingen und mit der ARD-Südamerika-Korrespondentin Jenny Barke. Podcast-Tipp: ARD Presseclub Im ARD Presseclub diskutieren Journalist*innen über Trumps „neue Weltordnung“. Gäste: Andrew Denison, US-amerikanischer Publizist und Politologe Gesine Dornblüth, freie Journalistin, ehem. Moskau-Korrespondentin Deutschlandradio Shi Ming, freier Journalist und China-Experte Hubert Wetzel, Brüssel-Korrespondent, Süddeutsche Zeitung

„Demokratie beginnt mit Dir“ - so bewirbt das Land Hessen seinen 80. Geburtstag. Im Dezember 1946 wurde die Hessische Verfassung angenommen und damit wurde Hessen zum ersten westdeutschen Bundesland mit einer eigenen demokratischen Grundlage. 80 Jahre, das muss gefeiert werden! Das Jubiläum ist unser Anlass, auf die Geschichte Hessens zu blicken. Es geht um ein Erinnern, aber auch darum zu fragen, wie es der hessischen Demokratie in der Gegenwart geht und wie sie für die Zukunft erhalten werden kann. Wir sprechen darüber mit Franziska Kiermeier, Direktorin der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, mit Claudia Härterich vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, mit der Soziologin Prof. Dr. Helma Lutz, mit dem Politikwissenschaftler Prof. Christian Stecker und mit dem Publizisten und Autor Prof. Dr. Michel Friedman.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - das ist eine der Weisheiten, rund ums Schenken. Ob kleine oder große Gaben, es scheint dem Menschen jedenfalls Freude zu bereiten, andere zu beglücken. Und selbst beschenkt zu werden ist natürlich auch ein Vergnügen. Dabei ist das Schenken keine Handlung, die dem Menschen allein vorbehalten wäre, sogar im Tierreich wird geschenkt. Warum wir Dinge verschenken, ob das in allen Kulturen üblich ist, welche Gaben besonders beliebt sind und wann einen ein Geschenk misstrauisch machen sollte - über all das wollen wir reden. Mit der Kulturwissenschaftlerin Dr. Bettina Keß, mit Klaus Hofmeister aus der hr-Kirchenredaktion, mit Prof. Dr. Werner Scheltjens vom Forschungsprojekt Konsumkultur im Mittelalter und mit dem Rechtsanwalt Leon Feyler. Podcast-Tipp: swr Kultur - Matinee Wilhelm Schmid: die Philosophie des Schenkens "Schenken ist mehr als Geben", sagt Philosoph Wilhelm Schmid. Im Gespräch verrät er, warum Aufmerksamkeiten Beziehungen prägen und welche Fehler wir vermeiden sollten. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:dfb05b73bfbcb1b5/

Vor 15 Jahren verbrannte der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi sich selbst und löste damit eine Revolution aus. Es war der Auftakt zum „Arabischen Frühling“ und damit der Protest gegen die staatliche Willkür und Korruption nicht nur in Tunesien. Auch Ägypten stimmte mit ein, stürzte die Diktatur im Land - getragen von der Hoffnung auf Veränderung. In dieser Zeit brachen alte Tabus, ein neues Bewusstsein entwickelte sich und die Zivilgesellschaft wurde gestärkt. Doch was aus westlicher Perspektive als demokratischer Hoffnungsschimmer begann, endete ernüchternd. Statt Stabilität gewannen in der Region alte und neue autoritäre Mächte die Kontrolle, während wirtschaftliche und soziale Probleme geblieben sind - genau wie die Frustration. Die Bilanz des Arabischen Frühlings bleibt somit ambivalent. Und diese zieht der Tag, moderiert von Hadija Haruna-Oelker zusammen mit der freien Korrespondentin Sarah Mersch aus Tunis, der Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Tunis Julia Bartmann, der Deutsch-Ägypterin Gina Seidel-Girgis und Jannis Grimm vom Zentrum für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk - Hintergrund Tunesien - Was vom "Arabischen Frühling" übrig blieb Vor 15 Jahren löste der Tunesier Mohamed Bouazizi mit seiner Selbstverbrennung eine Revolution aus. Es war der Auftakt zum "Arabischen Frühling". Doch was als demokratischer Hoffnungsschimmer begann, endete in bitterer Ernüchterung. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ab6cef7ac570d206/

Unser Gesundheitssystem verschlingt Milliarden, die Krankenkassenbeiträge sind kaum stabil zu halten und die Kosten für die Pflege gehen durch die Decke. Auf dem Land fehlen Ärzte, aber selbst in den Ballungszentren müssen viele sehr lange auf einen Facharzttermin warten. Was läuft schief im Deutschen System? Wo bleibt das ganze Geld und wie könnte man es besser machen? Darüber wollen wir reden. Mit Dr. Thomas Gerlinger, Prof. für Gesundheitswissenschaften, mit Dr. Susanne Jordan vom Robert-Koch-Institut, mit dem Präventionsforscher Prof. Hajo Zeeb und dem Arzt Prof. Dr. Dominikus Bönsch, der sich gegen die Macht der Pharmaindustrie engagiert. Podcast-Tipp: Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft Geld sparen beim Arzt: Wie clever ist "Hausarzt zuerst"? Unser Gesundheitssystem ist so nicht mehr lange finanzierbar. Diskutiert wird, die freie Arztwahl abzuschaffen, zugunsten des "Hausarzt-zuerst-Systems". So ließe sich viel Geld sparen und am Ende könnten womöglich sogar die Krankenkassenbeiträge sinken. Erst zum Hausarzt - dann zum Facharzt. Das kann also unseren Geldbeutel und das Gesundheitssystem entlasten. Anna Planken und David Ahlf sprechen über Fehlanreize im Gesundheitssystem, die diesem eigentlich sinnvollen Prinzip im Weg stehen und uns alle viel Geld kosten. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:55c26bb201284fbf/

So viele Krisen überall. Kein Wunder, dass es einigen zu viel wird: Sie machen Nachrichten-Detox, ziehen sich ins Private zurück und sorgen dafür, dass wenigstens das direkte Umfeld funktioniert. Dabei sind Experten überzeugt: Wenn viel Krise ist, sollten wir anpacken! Allein schon, um den Glauben zu bewahren, dass wir selbst etwas tun können und nicht tatenlos dem vermeintlichen Niedergang zusehen müssen. Viele tun das auch: Sie engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen oder Organisationen. Sie sammeln Spenden, geben Nachhilfe oder schützen die Natur. Aber bringt das auch wirklich was? Was macht es mit uns, wenn wir anpacken, und was mit der Gesellschaft? Und was passiert, wenn wir es nicht tun? Darüber spricht Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit dem Psychologen Stephan Grünewald, mit Peter Fries von „Eltville HelpingHands“ und mit Jouanna Hassoun, die versucht, im Nahost-Konflikt den Dialog aufrechtzuerhalten. Und sie fragt die Politikwissenschaftlerin Elvira Rosert, wie Staaten resilient gegen Krisen werden können. Podcast-Tipp: Quarks Daily - Dein täglicher Wissenspodcast JEDE KRISE EINE CHANCE? - NÖ! Nicht jede Krise birgt eine Chance und wir müssen nicht zwangsläufig gestärkt daraus hervorgehen. Trotzdem ist es gut, wenn wir nicht aus dem Augen verlieren, dass wir an Krisen daran wachsen können, wenn die Bedingungen stimmen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8bec5f2bc495128b/

Liebe, Geborgenheit, Konflikt und Streit, Glück und Unglück - das alles kann Familie bedeuten. Manchmal trifft auch alles auf einmal zu, aus Friede und Freude wird plötzlich Familienzoff. Das Risiko steigt, wenn die Erwartungen sehr hoch sind, an Geburtstagen, Jubiläen oder Weihnachten. Dabei sind doch gerade dann die Chancen auf ein außergewöhnliches Gemeinschaftserlebnis besonders hoch! Wie kann es gelingen, diese Chancen auf ein familienfriedliches Ereignis bestmöglich zu nutzen? Und wann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem man sich vom Traum der Familienharmonie verabschieden sollte, vielleicht sogar von einem althergebrachten Fest-Ritual? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Familientherapeutin Franca Cerutti, Host der ARD-Serie „Familientherapie“, dem Ahnenforscher Clemens Herzog und der Autorin Dunja Schnabel, die in einer Großfamilie aufgewachsen ist. Video-Tipp: Die Familientherapie mit Franca Cerutti Streit, Schweigen, alte Verletzungen - viele Familien belastet ein Konflikt, der nie richtig geklärt wurde. In der neuen ARD-Dokuserie „Familientherapie“ lädt Psychotherapeutin und Podcasterin Franca Cerutti vier Familien aufs Land zu einem Familien-Intensiv- Coaching ein. Warum zicken wir uns nur noch an? Wie sprechen wir über Gefühle? Wie gelingt es, unsere Bedürfnisse in der Familie besser zu kommunizieren? Wie können wir Verletzungen aus der Vergangenheit hinter uns lassen? Mit Gesprächen und psychologischen Übungen hilft Franca den Familien, ihre Konflikte zu lösen und die Familienbeziehung wieder zu stärken. Eine Serie über Nähe, Verletzungen - und den Mut, neu miteinander zu sprechen. Die Dokuserie findet ihr in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/Familientherapie-S1?c=dertag

Ist „Weiße Weihnacht“ Schnee von gestern? Gut möglich. Denn nicht nur „die Sonne duldet kein Weißes“ (wie wir aus Goethes Osterspaziergang wissen), sondern wohl auch der hitzige Klimawandel nicht. Der wird deshalb immer öfter dafür sorgen, dass außer dem Tannenbaum auch noch vieles andere grünt, im Winter, wenn es NICHT schneit. Welche Folgen hat das für die Natur? Und für uns, wenn viele weihnachtliche Sehnsüchte dann gleich mit dahinschmelzen? Vielen von uns wird es doch gerade dann besonders warm ums Herz, wenn - alle Jahre wieder - leise der Schnee rieselt. Warum ist das eigentlich so? Was verleiht dem Schnee seine magische Aura? Wenn er sich doch andererseits immer wieder in schwer passierbaren Matsch verwandeln kann. Oder schlimmstenfalls in eine weiße Hölle! Was sollten wir wissen über Schnee, den echten und den künstlichen? Und: Wie ist ein Leben ohne Schnee? Möglich, aber sinnlos? Praktisch, aber schädlich? Traurig, aber unvermeidlich? Über all das spricht Oliver Glaap in unserem Schnee-Gestöber mit dem Schneeforscher Philipp Rosendahl von der TU Darmstadt, dem Meteorologen Lothar Bock vom Deutschen Wetterdienst, dem Volkswirt, Klima- und Tourismusforscher Robert Steiger von der Universität Innsbruck und dem Kulturgeographen Werner Bätzing von der Universität Erlangen-Nürnberg. Podcast-Tipp: BR - Bergfreundinnen Bergfreundinnen ist der Podcast für dein Leben mit den Bergen. Toni, Kaddi und Lisa lieben Berge. Ständig zieht es die drei hinaus und hinauf - und wenn sie nicht am Berg sind, reden sie darüber. Sätze wie "Die Berge gehören uns" oder "Mindestens 2.000 Höhenmeter am Tag" sparen sie sich. Die Bergfreundinnen sprechen sich Mut zu, halten einander und schöpfen am Gipfel neue Kraft - für die nächste Tour und fürs ganze Leben. Es gibt Stories vom Berg, tolle Leute zu Gast, gute Gespräche und handfeste Tipps. https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/urn:ard:show:95449e1fc5c91446/

Urpferdchen, Schildkröte, Krokodil - Fast 50 Millionen Jahre alt sind die Fundstücke, die in der Grube Messel bei Darmstadt seit 50 Jahren ans Licht gebracht werden, Zeugnisse des Lebens einer längst vergangenen Zeit. Vor 150 Jahren wurde diese einzigartige Fundstätte entdeckt, und seit nunmehr 30 Jahren gehört die Grube Messel zum Weltnaturerbe der UNESCO. Dieses mehrfache Jubiläum wird nun gefeiert, und das Frankfurter Senckenberg-Museum hat zu diesem Anlass eine neue Ausstellung konzipiert. Was verraten uns die Fossilien aus dem ehemaligen Vulkansee über Evolution, Landschaft und Klima? Was können wir aus dem Eozän für heute und morgen lernen? Und was überhaupt bringt der Status Welterbe? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Philipe Havlik, Geschäftsführer der „Welterbe Grube Messel gGmbH“, Bernd Herkner, Paläontologe und Direktor des Naturhistorischen Museums Mainz, Manuel Schweiger, Leiter des Nationalparks Kellerwald-Edersee und Maria Böhmer, Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission. Podcast-Tipp: hr INFO Kultur Ganz schön warm hier! - Leben und Sterben in Messel Die Grube Messel zwischen Darmstadt und Frankfurt ist eine einzigartige Fundstätte für Fossilien. Seit 30 Jahren gehört sie zum Weltnaturerbe der UNESCO, seit 50 Jahren macht das Senckenberg Forschungsinstitut Grabungen in Messel, vor 150 Jahren wurden hier zum ersten Mal Fossilien gefunden. Das dreifache Jubiläum ist jetzt Anlass für eine neue Ausstellung im Frankfurter Senckenberg-Museum, die die Lebenswelt von vor 47 Millionen Jahren lebendig werden lässt. „Ganz schön warm hier! - Leben und Sterben in Messel“ - zu sehen bis 30. August 2026. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:04ccae9217085059/

Ein Jahr nach dem Sturz der Assad-Diktatur suchen die Menschen nach Hoffnung in den Trümmern. Syrien ist zerstört, Häusergerippe brechen zusammen, es gibt kein Wasser und das Land ist übersät mit Minen und gefährlichen Munitionsresten. Immer wieder werden Massengräber entdeckt, immer wieder gibt es Wellen der Gewalt. Wie kann es da Hoffnung geben? Die neuen Machthaber treten selbstbewusst auf der Weltbühne auf und geben sich gemäßigt, aber in Syrien selbst gibt es nach fast 14 Jahren Bürgerkrieg bislang nur wenig Fortschritt. Gibt es einen Weg in eine gute Zukunft? Wie empfindet die syrische Diaspora in Deutschland die Debatte um Rückkehr? Darüber sprechen wir mit unserem Korrespondenten Moritz Behrendt, mit Dr. Regine Schwab vom Peace Research Institute in Frankfurt, mit Nahla Osman, vom Verband deutsch-syrischer Hilfsvereine und mit dem ARD-Investigativ-Journalisten Sebastian Pittelkow vom NDR. Podcast-Tipp: 11KM - der tagesschau-Podcast Verschwunden, gefoltert, getötet: Einblicke in Assads Tötungsmaschinerie Ein Jahr nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad gelten mehr als 160.000 Menschen als vermisst. Bisher geheime Fotos und Dokumente werfen ein neues Licht darauf, wie Mitglieder des Assad-Regimes systematisch gefoltert und getötet haben sollen, unter anderem im syrischen Militärkrankenhaus Harasta. Die Daten stammen unter anderem von einer bisher geheimen Festplatte, die aus Syrien geschmuggelt und dem NDR zugespielt worden ist. In dieser 11KM-Folge nimmt uns NDR Investigativ-Journalist Amir Musawy vom internationalen Rechercheprojekt „Damascus Dossier“ mit auf die Spur dieser Festplatte. Es geht um eine geheime siebte Etage und um das Ausmaß von Assads Tötungsmaschinerie. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:0785a0a33433342b/

Froschschenkel in Weißweinsoße gelten in Frankreich und Asien als Delikatesse. Haifischflossen in der Suppe sollen stark machen. Und aus dem Horn von Nashörnern wird vermeintliche Medizin hergestellt, die Macht und Erfolg verspricht. Die Nachfrage ist groß, das Horn von Nashörnern mehr wert als Gold. Dabei ist der Handel international verboten. Einige afrikanische Staaten wollen jetzt wieder Handel ermöglichen. Die Organisation Pro Wildlife warnt vor Rückschritten beim Washingtoner Artenschutzabkommen. Seit über dreißig Jahren schützt es besonders gefährdete Arten. Nun wird wieder darum gerungen, auch auf der Artenschutzkonferenz in Samarkand in Usbekistan. Unsere Moderatorin Isabel Reifenrath spricht mit Katja Kaupisch vom Naturschutzbund Deutschland. Sie nimmt an der Konferenz in Usbekistan teil, wie auch Manuela Ripa. Die EU-Abgeordnete setzt sich als Vertreterin der Ökologisch-Demokratischen Partei für den Tierschutz ein. Außerdem im Gespräch: Johannes Köhler vom Zoo Frankfurt. Er berichtet, wie bedrohte Tierarten illegal nach Deutschland kommen und Steven Seet erzählt, wie die Reproduktionsmedizin ausgestorbene Tiere zurückbringen kann. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/

Froschschenkel in Weißweinsoße gelten in Frankreich und Asien als Delikatesse. Haifischflossen in der Suppe sollen stark machen. Und aus dem Horn von Nashörnern wird vermeintliche Medizin hergestellt, die Macht und Erfolg verspricht. Die Nachfrage ist groß, das Horn von Nashörnern mehr wert als Gold. Dabei ist der Handel international verboten. Einige afrikanische Staaten wollen jetzt wieder Handel ermöglichen. Die Organisation Pro Wildlife warnt vor Rückschritten beim Washingtoner Artenschutzabkommen. Seit über dreißig Jahren schützt es besonders gefährdete Arten. Nun wird wieder darum gerungen, auch auf der Artenschutzkonferenz in Samarkand in Usbekistan. Unsere Moderatorin Isabel Reifenrath spricht mit Katja Kaupisch vom Naturschutzbund Deutschland. Sie nimmt an der Konferenz in Usbekistan teil, wie auch Manuela Ripa. Die EU-Abgeordnete setzt sich als Vertreterin der Ökologisch-Demokratischen Partei für den Tierschutz ein. Außerdem im Gespräch: Johannes Köhler vom Zoo Frankfurt. Er berichtet, wie bedrohte Tierarten illegal nach Deutschland kommen und Steven Seet erzählt, wie die Reproduktionsmedizin ausgestorbene Tiere zurückbringen kann. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/

“Die Rente ist sicher” - das hatte Norbert Blüm vor rund 40 Jahren versprochen. Und irgendwie wollen wir das auch heute noch glauben. Schließlich hat es doch immer noch geklappt. Gut, wir reden nicht von denen, die weiterarbeiten müssen und schon gar nicht von denen, die unter die Armutsgrenze fallen. Und dass die Gruppe von 18 jungen Unionsabgeordneten Angst davor hat, die vielen Renten finanzieren zu müssen, ist verständlich, wendet sich aber deutlich gegen den gültigen Sozialvertrag zwischen den Generationen. Was also gilt es zu tun? Die Renten zu sichern, die Jungen weiter zu belasten, eine Umverteilung zu garantieren oder ganz neue Modelle zu finden? Über die Zukunft der Rente, unmittelbar und für die nächsten Jahrzehnte wollen wir heute reden. Mit Philipp Stielow, Pressesprecher des Sozialverbandes VdK Deutschland, Clemens Fuest, dem Leiter des ifo Instituts, mit Peter Haan, Professor für empirische Wirtschaftsforschung an der FU Berlin und unserem Hauptstadt-Korrespondenten Uwe Jahn. Podcast-Tipp: NDR - Caren Miosga Steht die Mehrheit für das Rentenpaket, Herr Spahn? Kurz vor der geplanten Abstimmung im Bundestag haben die Spitzen von CDU, CSU und SPD im nächtlichen Koalitionsausschuss beschlossen, das Rentenpaket unverändert einzubringen - trotz Widerstand aus der Unionsfraktion. Den jungen Abgeordneten soll nun ein Begleittext entgegenkommen, der für die geplante Rentenkommission bereits mögliche Reformen skizziert. Ob das die Rebellion beendet, ist unklar. Der Streit zeigt die tiefe Unruhe in der Union und stellt die Stabilität der Regierung infrage. Während Bundeskanzler Friedrich Merz und Unions-Fraktionschef Jens Spahn den Beschluss verteidigen, warnen auch Ökonomen wie Clemens Fuest vor steigenden Kosten und fehlender Ehrlichkeit in der Generationenpolitik. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:fee773b2bc6d410b/

“Die Rente ist sicher” - das hatte Norbert Blüm vor rund 40 Jahren versprochen. Und irgendwie wollen wir das auch heute noch glauben. Schließlich hat es doch immer noch geklappt. Gut, wir reden nicht von denen, die weiterarbeiten müssen und schon gar nicht von denen, die unter die Armutsgrenze fallen. Und dass die Gruppe von 18 jungen Unionsabgeordneten Angst davor hat, die vielen Renten finanzieren zu müssen, ist verständlich, wendet sich aber deutlich gegen den gültigen Sozialvertrag zwischen den Generationen. Was also gilt es zu tun? Die Renten zu sichern, die Jungen weiter zu belasten, eine Umverteilung zu garantieren oder ganz neue Modelle zu finden? Über die Zukunft der Rente, unmittelbar und für die nächsten Jahrzehnte wollen wir heute reden. Mit Philipp Stielow, Pressesprecher des Sozialverbandes VdK Deutschland, Clemens Fuest, dem Leiter des ifo Instituts, mit Peter Haan, Professor für empirische Wirtschaftsforschung an der FU Berlin und unserem Hauptstadt-Korrespondenten Uwe Jahn. Podcast-Tipp: NDR - Caren Miosga Steht die Mehrheit für das Rentenpaket, Herr Spahn? Kurz vor der geplanten Abstimmung im Bundestag haben die Spitzen von CDU, CSU und SPD im nächtlichen Koalitionsausschuss beschlossen, das Rentenpaket unverändert einzubringen - trotz Widerstand aus der Unionsfraktion. Den jungen Abgeordneten soll nun ein Begleittext entgegenkommen, der für die geplante Rentenkommission bereits mögliche Reformen skizziert. Ob das die Rebellion beendet, ist unklar. Der Streit zeigt die tiefe Unruhe in der Union und stellt die Stabilität der Regierung infrage. Während Bundeskanzler Friedrich Merz und Unions-Fraktionschef Jens Spahn den Beschluss verteidigen, warnen auch Ökonomen wie Clemens Fuest vor steigenden Kosten und fehlender Ehrlichkeit in der Generationenpolitik. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:fee773b2bc6d410b/

Die Polizei, Dein Freund und Helfer. Die Imagekampagne aus der Weimarer Republik ist 100 Jahre alt. Die Polizei wollte als bürgernah und hilfsbereit wahrgenommen werden. Und das will sie auch heute noch, aber das Bild hat Risse. Insbesondere in Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Missstände bei der Polizei aufgedeckt: eine gewaltverherrlichende, sexistische und rassistische Chatgruppe zum Beispiel. Erst im Oktober war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen 17 Polizistinnen und Polizisten ermittelt. Andererseits: Für extremistische Kreise ist die Polizei zum Feindbild geworden. Regelmäßig werden Polizisten bei Einsätzen rund um Demonstrationen gezielt angegriffen und verletzt, wie jüngst in Gießen. Dann eskaliert die Gewalt auf beiden Seiten. Raues Umfeld, rauer Umgang? Wie werden die angehenden Polizisten auf den Job und seine speziellen Herausforderungen vorbereitet? Was tut die Polizei, um Gewalt zu vermeiden? Wieviel Gewalt gehört zur Polizeiarbeit? Darüber wollen wir reden. Mit unserem Reporter Danijel Majic, mit Jens Mohrherr, dem hessischen Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft, mit dem Journalisten und Autor Mohamed Amjahid, und mit dem Kriminologen Tobias Singelnstein. Podcast-Tipp: rbb24 Inforadio - Forum Zwischen Gewaltmonopol und Bürgerrechten: Wo steht die Polizei? Berlin macht immer wieder mit Gewalt gegen Polizisten Schlagzeilen. Doch es sterben auch Menschen durch Dienstwaffen. Wie gut ist die Polizei auf Extremsituationen eingestellt? Darüber diskutiert Mirjam Meinhardt mit ihren Gästen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a45583a4e1ba02a1/

Die Polizei, Dein Freund und Helfer. Die Imagekampagne aus der Weimarer Republik ist 100 Jahre alt. Die Polizei wollte als bürgernah und hilfsbereit wahrgenommen werden. Und das will sie auch heute noch, aber das Bild hat Risse. Insbesondere in Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Missstände bei der Polizei aufgedeckt: eine gewaltverherrlichende, sexistische und rassistische Chatgruppe zum Beispiel. Erst im Oktober war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen 17 Polizistinnen und Polizisten ermittelt. Andererseits: Für extremistische Kreise ist die Polizei zum Feindbild geworden. Regelmäßig werden Polizisten bei Einsätzen rund um Demonstrationen gezielt angegriffen und verletzt, wie jüngst in Gießen. Dann eskaliert die Gewalt auf beiden Seiten. Raues Umfeld, rauer Umgang? Wie werden die angehenden Polizisten auf den Job und seine speziellen Herausforderungen vorbereitet? Was tut die Polizei, um Gewalt zu vermeiden? Wieviel Gewalt gehört zur Polizeiarbeit? Darüber wollen wir reden. Mit unserem Reporter Danijel Majic, mit Jens Mohrherr, dem hessischen Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft, mit dem Journalisten und Autor Mohamed Amjahid, und mit dem Kriminologen Tobias Singelnstein. Podcast-Tipp: rbb24 Inforadio - Forum Zwischen Gewaltmonopol und Bürgerrechten: Wo steht die Polizei? Berlin macht immer wieder mit Gewalt gegen Polizisten Schlagzeilen. Doch es sterben auch Menschen durch Dienstwaffen. Wie gut ist die Polizei auf Extremsituationen eingestellt? Darüber diskutiert Mirjam Meinhardt mit ihren Gästen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a45583a4e1ba02a1/

„Künstliche Intelligenz - sie beantwortet Fragen, schreibt Texte und sortiert Informationen. Aber was bedeutet das für unser Wissen? Wird KI zum Türöffner für neue Erkenntnisse oder zum Filter, der bestimmt, was wir überhaupt noch sehen?“ Und jetzt raten Sie mal - habe den Text ich geschrieben oder die Künstliche Intelligenz? Das war tatsächlich ChatGPT Mittlerweile ist es kaum mehr zu unterscheiden, wo KI zum Einsatz kommt und welche Informationen von ihr zusammengestellt sind. Über die Hälfte der Deutschen verwendet mittlerweile ChatGPT & Co. Was heißt das für unser Wissen - wie sehr ist es durch KI beeinflusst? Und wie können wir wahre von falschen Informationen überhaupt noch unterscheiden? Welche Chancen entstehen dadurch? Das fragen wir unseren Kollegen in San Francisco Nils Dampz, den Datenjournalisten Jan Eggers, den Autor und Neuropsychologen an der Uni Magdeburg Bernhard Sabel und Andre Wolf, Autor, Blogger und Pressesprecher beim Recherchenetzwerk Mimikama. Moderator ist Ulrich Sonnenschein. Podcast-Tipp: ARD - Stadt Land Mensch - Die Deutschlandreportage KI im Kittel - Peter Wild geht neue Wege in der Krebsdiagnostik Nach Tübingen und Göttingen wird am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums in Frankfurt am Main die dritte Pathologie der Zukunft aufgebaut. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine Schlüsselrolle. Früher wurden die hauchdünnen Schnitte von Gewebeproben mit großem Zeitaufwand unter dem Mikroskop befundet. Mit Hilfe der KI gelingt das jetzt am Bildschirm deutlich schneller. Zehntausende Proben von Krebspatienten analysiert das Institut jährlich für sechs Krankenhäuser in der Region. Dass Prof. Peter Wild und sein Team künftig komplett digital arbeiten können, ermöglichen Gelder aus dem Krankenhauszukunftsfonds. Reporterin Petra Boberg mit einem Schulterblick. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7830998c968e99c0/

„Künstliche Intelligenz - sie beantwortet Fragen, schreibt Texte und sortiert Informationen. Aber was bedeutet das für unser Wissen? Wird KI zum Türöffner für neue Erkenntnisse oder zum Filter, der bestimmt, was wir überhaupt noch sehen?“ Und jetzt raten Sie mal - habe den Text ich geschrieben oder die Künstliche Intelligenz? Das war tatsächlich ChatGPT Mittlerweile ist es kaum mehr zu unterscheiden, wo KI zum Einsatz kommt und welche Informationen von ihr zusammengestellt sind. Über die Hälfte der Deutschen verwendet mittlerweile ChatGPT & Co. Was heißt das für unser Wissen - wie sehr ist es durch KI beeinflusst? Und wie können wir wahre von falschen Informationen überhaupt noch unterscheiden? Welche Chancen entstehen dadurch? Das fragen wir unseren Kollegen in San Francisco Nils Dampz, den Datenjournalisten Jan Eggers, den Autor und Neuropsychologen an der Uni Magdeburg Bernhard Sabel und Andre Wolf, Autor, Blogger und Pressesprecher beim Recherchenetzwerk Mimikama. Moderator ist Ulrich Sonnenschein. Podcast-Tipp: ARD - Stadt Land Mensch - Die Deutschlandreportage KI im Kittel - Peter Wild geht neue Wege in der Krebsdiagnostik Nach Tübingen und Göttingen wird am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums in Frankfurt am Main die dritte Pathologie der Zukunft aufgebaut. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine Schlüsselrolle. Früher wurden die hauchdünnen Schnitte von Gewebeproben mit großem Zeitaufwand unter dem Mikroskop befundet. Mit Hilfe der KI gelingt das jetzt am Bildschirm deutlich schneller. Zehntausende Proben von Krebspatienten analysiert das Institut jährlich für sechs Krankenhäuser in der Region. Dass Prof. Peter Wild und sein Team künftig komplett digital arbeiten können, ermöglichen Gelder aus dem Krankenhauszukunftsfonds. Reporterin Petra Boberg mit einem Schulterblick. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7830998c968e99c0/

Essen Sie noch oder schlucken Sie lieber Pillen und Pülverchen? Vitamin B, Vitamin D, Omega 3, Protein, Kreatin, Kalzium, Magnesium und und und. Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln ist endlos. Schlank, schön, gesund und lange leben - das versprechen sich viele von der Einnahme. Und dann stehen schnell unzählige Tablettenpackungen neben dem morgendlichen Kaffee. Über die möglichen Nebenwirkungen wird nicht lange nachgedacht, nur das Loch im Portemonnaie ist schnell spürbar. Der Markt ist riesig, das Geschäft boomt, Kontrolle fehlt. Was ist nur Geschäft, was ist gesund, was gefährlich? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Franziska Gottschalk von der Uni Kiel, die die Wirkung von Proteinen untersucht, mit Sarah Häuser von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, dem Ernährungssoziologen Daniel Kofahl und dem Ernährungsmediziner Matthias Riedl von den NDR Ernährungs-Docs. Podcast-Tipp: Die Ernährungs-Docs Mit Ernährung Krankheiten in den Griff bekommen oder sogar heilen. Das geht! Und die NDR Ernährungs-Docs wissen, wie es geht. Wissenschaftsjournalistin Julia Demann spricht mit Dr. Silja Schäfer, Dr. Viola Andresen und Dr. Matthias Riedl über ihre spannendsten Fälle und erstaunlichsten Erfolge. "Essen als Medizin" lautet ihre Strategie, die Themen reichen von antientzündlicher Ernährung bis Zuckerersatz. Gemeinsame Mission: eine Ernährung, die schmeckt, die beim Gesundwerden und -bleiben hilft und die man leicht zubereiten kann. Deshalb gibt es am Ende jeder Folge ein Rezept für zu Hause. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-ernaehrungs-docs-essen-als-medizin/urn:ard:show:c9684369f9824d59/

Essen Sie noch oder schlucken Sie lieber Pillen und Pülverchen? Vitamin B, Vitamin D, Omega 3, Protein, Kreatin, Kalzium, Magnesium und und und. Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln ist endlos. Schlank, schön, gesund und lange leben - das versprechen sich viele von der Einnahme. Und dann stehen schnell unzählige Tablettenpackungen neben dem morgendlichen Kaffee. Über die möglichen Nebenwirkungen wird nicht lange nachgedacht, nur das Loch im Portemonnaie ist schnell spürbar. Der Markt ist riesig, das Geschäft boomt, Kontrolle fehlt. Was ist nur Geschäft, was ist gesund, was gefährlich? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit Franziska Gottschalk von der Uni Kiel, die die Wirkung von Proteinen untersucht, mit Sarah Häuser von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, dem Ernährungssoziologen Daniel Kofahl und dem Ernährungsmediziner Matthias Riedl von den NDR Ernährungs-Docs. Podcast-Tipp: Die Ernährungs-Docs Mit Ernährung Krankheiten in den Griff bekommen oder sogar heilen. Das geht! Und die NDR Ernährungs-Docs wissen, wie es geht. Wissenschaftsjournalistin Julia Demann spricht mit Dr. Silja Schäfer, Dr. Viola Andresen und Dr. Matthias Riedl über ihre spannendsten Fälle und erstaunlichsten Erfolge. "Essen als Medizin" lautet ihre Strategie, die Themen reichen von antientzündlicher Ernährung bis Zuckerersatz. Gemeinsame Mission: eine Ernährung, die schmeckt, die beim Gesundwerden und -bleiben hilft und die man leicht zubereiten kann. Deshalb gibt es am Ende jeder Folge ein Rezept für zu Hause. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-ernaehrungs-docs-essen-als-medizin/urn:ard:show:c9684369f9824d59/

Sie bekämpft den Faschismus und wurde als Reaktion auf den Nationalsozialismus gegründet. Heute gilt die Antifa in den USA und in Ungarn als “ausländische Terrororganisation”. In den Niederlanden hat das Parlament mehrheitlich für ein Verbot gestimmt, aber erst die neue Regierung wird letztendlich darüber entscheiden. Und auch in Deutschland hat die AfD mehrmals versucht, ein Antifa-Verbot in den Bundestag einzubringen. Warum? Laut den rechten Parteien schüchtert die Antifa Studierende und Journalisten ein, wendet Gewalt an und bedroht den inneren Frieden. Bei uns in Hessen ruft die die Antifa gerade zu Protesten auf gegen die Gründung der neuen AfD-Jugend in Gießen. Die Polizei rechnet mit Gewalt nach einem Aufruf auf einer linksextremen Webseite. Wer der Verfasser war, ist unklar. Antifa und Antifaschismus. Für die einen ein demokratisches Grundprinzip, für die anderen ein linksextremistischer Kampfbegriff. DER TAG fragt: Wichtiger Protest oder militante Aktion - was ist die Antifa? Antworten geben uns der Journalist Andreas Speit, der Extremismus-Experte Hendrik Hansen, der Soziologe Nils Schuhmacher und der Historiker Richard Rohrmoser. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast Neue AfD-Jugendorganisation: Wie radikal wird sie? Die AfD gründet eine neue Jugendorganisation, “Generation Deutschland” soll sie heißen. Ihre alte Jugendorganisation, die “Junge Alternative”, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, hat die AfD Anfang 2025 aufgelöst. Wird jetzt alles anders? WDR-Journalistin Katja Riedel beschäftigt sich seit Jahren mit der AfD, sie konnte gemeinsam mit ihrem Kollegen Sebastian Pittelkow vom NDR Dokumente einsehen, die schon vor der Gründung zeigen: Auch die neue AfD-Jugendorganisation sucht die Nähe zum Rechtsextremismus. Katja erzählt uns in dieser Folge von neuen, alten Akteuren in einer neuen Organisation und welche Auswirkungen die Neugründung auf die Partei haben könnte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f40de1d282e2cbb7/