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Die Ehe prägt die intimsten Lebensbereiche - und ist gleichzeitig eine sehr politische Angelegenheit. Ehevorstellungen beeinflussen den Umgang mit Sexualität und Kindern. In Deutschland regelte das Eherecht lange auch den Zugang zum Arbeitsmarkt und legte gesellschaftliche Rollen fest. Wie eine "gute Ehe" aussieht, verändert sich mit der Gesellschaft. Darüber spricht Moderatorin Sarah Zerback mit der Ethnologin Julia Pauli, der Juristin Anne Bittner und der Historikerin Hedwig Richter. Lesetipps auf bpb.deAnne Bittner, Ehen in Ost und West. Eine deutsche Rechtsgeschichte, in: APuZ 12/2026Sabine Böttcher, Nachholende Modernisierung im Westen, Der Wandel der Geschlechterrolle und des Familienbildes, Online-Dossier: Lange Wege der Deutschen Einheit (Okt. 2020)Hedwig Richter, Das "Herz der Familie". Zur Entstehung der Hausfrau, in: APuZ 12/2026Anna Katharina Mangold, Stationen der Ehe für alle in Deutschland, Online Dossier: Homosexualität (Aug. 2018)Julia Pauli, Eine gute Ehe. Heiraten in Mexiko und Namibia, in: APuZ 12/2026Naema N. Tahir, Die arrangierte Ehe. Einladung zu einem (neuen) Verständnis, in: APuZ 12/2026Hintergrund aktuell, 1976: Bundestag reformiert das Ehe- und Familienrecht (Apr. 2026) Zum WeiterhörenTaking the Red Pill - Einstiegsdroge Antifeminismus, Folge 4: Zurück an den Herd – Antifeministische Influencerinnen Transkript zur Folge InterviewgästeJulia Pauli, Professorin für Ethnologie, Universität HamburgHedwig Richter, Professorin für Neuere und Neuste Geschichte, Universität der Bundeswehr MünchenAnne Bittner, Juristin Redaktion Katrin Rönicke (hauseins), Sascha Kneip, Isabel Röder, Luise Römer (alle bpb) -------------- Wenn euch "Aus Politik und Zeitgeschichte" gefällt, abonniert uns und empfiehlt uns weiter. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zum Podcast per Mail an apuz@bpb.de -------------- Podcast-Tipp Autokratische Kräfte arbeiten nach wiederkehrenden Mustern: Sie greifen gezielt Gerichte an, manipulieren Wahlen und verbreiten gezielt Desinformation. Doch es gibt Werkzeuge zur Verteidigung der Demokratie. The Playbook - Demokratische Strategien gegen das Drehbuch der Autokraten
Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler bauen, und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder müssen Parlamentsgebäude wirklich so trist und nichtssagend aussehen wie das EU-Parlament in Brüssel, oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag und Kanzleramt? In dieser Folge von “Was Jetzt? Der Wahlkreis” befassen sich die Hosts Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der MAGA-Bewegung, mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold und Prunk im Oval Office, und der smarten Strategie der Rechten, mit einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt, und liberale Politik nicht doch auch schön sein kann. Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Das Völkerrecht sei weltfremd, sich dafür einzusetzen naiv. Es bewirke wenig und schütze letztlich nur Autokraten. Immer mehr Stimmen bezweifeln ganz grundsätzlich die Bedeutung des internationalen Rechts für die Bundesrepublik Deutschland. Anders aber lauten die Vorgaben des Grundgesetzes, das eine Hinwendung zu internationaler Kooperation und der Herrschaft des Rechts postuliert. Warum es auch aus der Perspektive der deutschen Verfassung erforderlich bleibt, sich für die Geltung des Völkerrechts einzusetzen, beleuchtet Heike Krieger in ihrem Vortrag. Heike Krieger ist Professorin für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Freien Universität Berlin. Sie ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Internationales Recht und war von 2007 bis 2014 Richterin des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Allgemeinen Völkerrecht, im humanitären Völkerrecht und im Menschenrechtsschutz. Am 23. Mai 2026 hielt Heike Krieger die Lübecker Verfassungsrede. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung Bildnachweis: Margret Witzke
Seit zehn Jahren ist Gianni Infantino Präsident des Weltfußballverbands. Unter ihm sollte nach den Korruptionsskandalen unter Blatter alles besser werden. Transparenter. Stand heute ist die FIFA unter Infantino vor allem reicher geworden und mächtiger. Denn der Präsident mischt inzwischen Seite an Seite von Autokraten in der Weltpolitik mit. Von Nora Hespers.
Auer, Dirk www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Manche erben nichts und andere ganze Unternehmen. Erbschaften sind in Deutschland ungleich verteilt - genauso wie Vermögen. Ob eine höhere Erbschaftsteuer zu mehr gesellschaftlicher Gleichheit führt, darüber sprechen Silke van Dyk und Reiner Eichenberger. Anatol Dutta erklärt, auf welchen grundlegenden Überzeugungen das Erbrecht fußt. Moderiert von Sarah Zerback. Lesetipps auf bpb.deAus Politik und Zeitgeschichte "Erben" 10/2026, www.bpb.de/575755Anatol Dutta, Erben und Vererben. Die Wirkmächte des Rechts, Aus Politik und Zeitgeschichte 10/2026, www.bpb.de/575744Martyna Linartas, Unverdiente Ungleichheit. Von der Erbengesellschaft zum Erbe für alle, Aus Politik und Zeitgeschichte 10/2026, www.bpb.de/575743Markus M. Grabka, Wieso ist das Vermögen in Deutschland so ungleich verteilt?, Online-Dossier Wirtschaftspolitik (Sept. 2025), www.bpb.de/556709 Transkript zu Folge Zum Weiterhören:Aus Politik und Zeitgeschichte "Ungleichheit", www.bpb.de/519874Looking for Freedom – Eine Reise in die radikalisierte Freiheit, www.bpb.de/557033 Interviewgäste:Anatol Dutta, Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, LMU MünchenSilke van Dyk, Professorin für politische Soziologie, Friedrich-Schiller-Universität JenaReiner Eichenberger, Professor für Theorie der Finanz- und Wirtschaftspolitik, Université de Fribourg/Schweiz Redaktion: Gina Enslin (hauseins), Johannes Piepenbrink, Leontien Potthoff, Isabel Röder (bpb) -------------- Wenn euch "Aus Politik und Zeitgeschichte" gefällt, abonniert uns und empfiehlt uns weiter. Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zum Podcast per Mail an apuz@bpb.de -------------- Podcast-Tipp Autokratische Kräfte arbeiten nach wiederkehrenden Mustern: Sie greifen gezielt Gerichte an, manipulieren Wahlen und verbreiten gezielt Desinformation. Doch es gibt Werkzeuge zur Verteidigung der Demokratie. The Playbook - Demokratische Strategien gegen das Drehbuch der Autokraten
Orbáns Sturz -Zeitenwende in Ungarn und Europa? -Wie rechts ist der Neue? -Autokraten out? Trumps Erpressung -Trump sperrt die gesperrte Straße -Hat Trump einen Plan? -Wie lange können wir uns das leisten? -Wie lange müssen wir sparen? Bablers Rache? -Nächste Kampfabstimmung in der SPÖ? -Doskozil mit Kampfansage -Wohin will die SPÖ?
Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament und damit möglicherweise auch einen neuen politischen Kurs. Es entscheidet sich, ob Viktor Orbán nach 16 Jahren als Regierungschef noch einmal wiedergewählt wird, oder ob Péter Magyar neuer Ministerpräsident wird. Die Umfragen sprechen für einen Machtwechsel. Doch wie verlässlich sie sind, ist unklar – auch wegen des ungarischen Wahlrechts, das Orbáns Partei Fidesz über Jahre hinweg zu ihren Gunsten verändert hat. Wie hat Orbán es geschafft, die ungarische Demokratie so umzubauen, dass sie zum Vorbild für rechte Autokraten aus aller Welt geworden ist? Wofür stehen sein Herausforderer Péter Magyar und seine Partei Tisza? Welche Rolle spielen Russland, die Europäische Union und der Krieg in der Ukraine? Wie fair sind diese Wahlen überhaupt noch? Und welche Befürchtungen oder Hoffnungen treiben die Menschen in Ungarn vor dieser Wahl um? Diese und weitere Fragen bespricht Moses Fendel mit der Journalistin und Ungarn-Kennerin Petra Thorbrietz in diesem Spezial von Was jetzt?. Zu Wort kommen außerdem zwei Menschen aus Ungarn, die jeweils eins der beiden politischen Lager unterstützen. Moderation und Skript: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek, Marco Fründt Produktion: Joscha Grunewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Zsaklin Diana Macumba Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Parlamentswahl in Ungarn: Orbán galt als unbesiegbar. Wählen sie ihn jetzt ab? Péter Magyar: Kann dieser Mann Viktor Orbán schlagen? Parlamentswahl in Ungarn: Umfrage sieht Zweidrittelmehrheit für ungarische Opposition Wahl in Ungarn: Das System Orbán kommt an sein Ende Ungarn unter Viktor Orbán: Das Disneyland der Rechten [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Der Waffenstillstand zwischen dem Iran, Israel und den USA bleibt brüchig. Die prekäre Lage des US-Präsidenten ähnelt zusehends der eines anderen, düsteren Autokraten. +++ Mit dem Code „LAGE“ bekommt ihr bei eurem ersten Wechsel 20€ Cashback unter https://www.wechselpilot.com/dielageinternational +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Af banen, Orban - her kommer Peter! Autokraten Orban er truet. Han har brugt 16 år på at afvikle Ungarns liberale demokrati! Nu står han til nederlag ved søndagens valg - det vigtigste valg i Europa i år, med konsekvenser, der rækker langt ud over Europa og ind i Putins politiske spil og Trumps Maga-bevægelse. Hvis Orban accepterer nederlag! Peter Magyar hedder hans modstander. En 45-årig afhopper fra Orbans Fidesz parti. Han har bygget sit Tisza-parti op på bare to år. Har angrebet Orbans ødelæggende korruption og fået frustrerede og fattige ungarske vælgere i tale på en helt ny måde! Men får han lov til at vinde? Trump har sendt sin vicepræsident Vance til undsætning for Orban - og 100 valgobservatører fra Maga-bevægelsen. Putin fører en dis-informations-kampagne og har sendt efterretningsofficerer til Budapest. Så - hvor er EU i denne politiske og ideologiske kamp? Dagens gæster: Vibe Termansen, historiker og forfatter, Ole Ryborg, DR's EU-korrespondent og Matilde Kimer, DR's Rusland- og Ukraine-korrespondent. Vært: Steffen Gram.
Victor Orban hatte noch nie so einen starken Herausforderer, wie bei der kommenden Parlamentswahl. Peter Magyar, mit seiner Tisza-Partei. Wenn er wirklich gewinnt - wird Ungarn dann ein einfacherer Partner innerhalb der EU sein?
Reker, Annika www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Donald Trump hat seit seinem zweiten Amtsantritt im Jänner 2025 das Land in einem atemberaubenden Tempo umgebaut. Nicht viele sehen die USA unaufhaltsam auf dem Weg hin zu einer autokratischen Herrschaft. Jetzt nach mehr als einem Jahr im Amt machen sich aber einige Risse bemerkbar. Donald Trumps Politik hat nämlich einen entscheidenden Fehler. Während andere autoritäre Persönlichkeiten zuerst mit wirtschaftlichen Erfolgen glänzen konnten und sich dann an den Umbau des Staates gemacht haben, wählt Trump genau den umgekehrten Weg. Wie sich das auf Trump auswirkt und ob sie Trump zum Verhängnis werden könnten, darüber sprechen wir heute mit Michael Sauga. Er ist Buchautor von Werken wie "Frühling der Autokraten" und Kolumnist für den Spiegel. Foto: IMAGO/BONNIE CASH
Am Freitag hatte das oberste Gericht der USA entschieden, dass die von Präsident Trump verhängten US-Zölle nicht rechtens seien. Einige Schweizer Firmen wie die Uhrenhersteller Swatch und Breitling oder die Skimarke Stöckli verlangen deshalb ihr Geld zurück. Doch die Erfolgsaussichten sind gering. Weitere Themen: Der Ende Jahr abtretende Uno-Generalsekretär Antonio Guterres wählte drastische Worte vor dem Menschenrechtsrat in Genf. Die freie Welt sei im Niedergang, gekapert von Autokraten aus Politik und Wirtschaft. Seine Antwort auf diesen Niedergang: mehr Widerstand von unten. Wer einen Elektroroller fahren will, braucht dafür weder eine Prüfung noch ein Nummernschild und auch eine Helmpflicht gibt es nicht. Verkehrspolitikerinnen und -politiker kritisieren, dass es für die E-Roller kaum Vorschriften gibt und fordern Massnahmen.
Kein Frieden? Deutschland unter fremden EinflussDeutschland ist Ziel ausländischer Einflussnahme – etwa durch Russland, China oder islamistische Regime wie Iran oder Katar. Ziel ist es, Wahlen zu beeinflussen, Islamismus zu forcieren und Narrative in Debatten zu prägen.Laut der Sicherheitsexpertin Rebecca Schönenbach ist diese Einflussnahme meist legal. So knüpfen Lobbyisten persönliche Beziehungen zu Politikern und Journalisten, während Medien und Vereine fragwürdige Spenden erhalten.Schönenbach sieht diesen Einfluss der Autokraten als Teil einer hybriden Kriegsführung gegen den Westen. Deutschland befinde sich nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden – es fänden permanent Angriffe statt.Heute am Mikro: Dominik Steffens-----------------Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Verdeckte Operationen gegen Deutschland nehmen zu, mutmaßlich gesteuert von Russland, China, Iran oder Nordkorea. Dieses Buch zeigt das ganze Ausmaß des „stillen Kriegs“.
Verdeckte Operationen gegen Deutschland nehmen zu, mutmaßlich gesteuert von Russland, China, Iran oder Nordkorea. Dieses Buch zeigt das ganze Ausmaß des „stillen Kriegs“.
Viele in Israel feierten US-Präsident Donald Trump im Herbst für den Deal, dass alle verbliebenen israelischen Geiseln, lebend oder tot aus der Gefangenschaft der Hamas-Terroristen in Gaza zurückkehren sollten. Auch in Gaza war man froh, dass die täglichen Raketenangriffe aufhörten. Welchen Plan verfolgt Donald Trump im Nahen Osten? Gaza, Israel und Iran stehen im Fokus der aktuellen Nahostpolitik von US-Präsident Donald Trump, die auf Waffenruhen, Deals und direkte Verhandlungen setzt. In der vierten Folge unsere Podcast Sonderreihe „Trumps neue Welt“ schauen wir nach Nahost. Mit ARD-Korrespondentin Bettina Meier aus dem Studio Tel-Aviv sprechen wir über die aktuelle Grenzöffnung in Rafah und Trumps großen Plan für Gaza. ARD-Korrespondent Carsten Kühntopp aus dem Studio Washington erklärt, warum Deals mit Autokraten bei Trump so gut ankommen – und welche seiner Vertrauten hinter den Kulissen wirklich das Sagen haben. Nahostexperte Daniel Gerlach analysiert, auf welche Machtzentren die USA im Nahen Osten setzen. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 03.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Freiheit Deluxe“: https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_Herfried_Muenkler?ws ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Viele in Israel feierten US-Präsident Donald Trump im Herbst für den Deal, dass alle verbliebenen israelischen Geiseln, lebend oder tot aus der Gefangenschaft der Hamas-Terroristen in Gaza zurückkehren sollten. Auch in Gaza war man froh, dass die täglichen Raketenangriffe aufhörten. Welchen Plan verfolgt Donald Trump im Nahen Osten? Gaza, Israel und Iran stehen im Fokus der aktuellen Nahostpolitik von US-Präsident Donald Trump, die auf Waffenruhen, Deals und direkte Verhandlungen setzt. In der vierten Folge unsere Podcast Sonderreihe „Trumps neue Welt“ schauen wir nach Nahost. Mit ARD-Korrespondentin Bettina Meier aus dem Studio Tel-Aviv sprechen wir über die aktuelle Grenzöffnung in Rafah und Trumps großen Plan für Gaza. ARD-Korrespondent Carsten Kühntopp aus dem Studio Washington erklärt, warum Deals mit Autokraten bei Trump so gut ankommen – und welche seiner Vertrauten hinter den Kulissen wirklich das Sagen haben. Nahostexperte Daniel Gerlach analysiert, auf welche Machtzentren die USA im Nahen Osten setzen. Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Nils Kopp, Roman Maruhn Mitarbeit: Caroline Mennerich, Anna Stosch Redaktionsschluss: 03.02.26 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp “Freiheit Deluxe“: https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_Herfried_Muenkler?ws ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
260122PC Fernweh Mensch Mahler am 22.01.2026Ich gehe jedes Jahr hin. Auf die CMT, das ist die größte Messe für Camping und Touristik der Welt. Und sie ist vor unserer Haustüre, auf der Messe Stuttgart. Ich genieße das: Messestände von Reiseveranstaltern, ferne Länder, nahe Ziele in der Umgebung. Was habe ich mitgenommen? Endlich mal Hurtigruten, von Hamburg bis zum Nordkap. Eine Tour durchs Baltikum, mit Kanu, Rad und zu Fuß. Eine Radwanderreise an der Loire, Königsschlösser, Fluss und wunderschöne Radwege. Eine Genuss- und Weinreise in Katalonien. Nächstes Jahr – zur goldenen Hochzeit – soll es die letzte große Flugreise sein – trotz Flugscham. Namibia und Südafrika. Auch, um dem Trubel zu entfliehen, den solch ein großes Ereignis mit sich bringt. Nur uns Beide zu feiern. Also: Wir reisen gerne und viel. Wir gönnen uns das und wissen doch, dass wir Privilegierte sind. Rentner, die nicht jeden Pfennig umdrehen müssen und zu der Generation gehören, die es sich noch leisten kann, weil sie noch gut aufgestellt sind. Natürlich fragen wir uns, wie es unseren Kindern und Enkeln einmal gehen wird, wenn sie so alt sind wie wir. Apropos alte Leute: die sind reichlich vertreten. Scharen sich um die riesigen Wohnmobile, die Pick-up-Trucks, die immer gigantischer werden. Was fällt sonst noch auf? Der Trend geht weg von Klassikern wie Spanien und Italien, Griechenland und den Kanaren. Gefragt sind zum Beispiel das Baltikum und der Balkan. Neues entdecken nach zig Jahren Gardasee und Adria. Ein weiterer Trend: Studienreisen Treckingtouren und Kultur. Erschreckend. Die Stände der USA – gähnend leer. Da will keiner hin, weil einer eine ausgrenzende Politik macht. Und ja: Länder, in denen Autokraten herrschen und es Diktatur gibt, mag ich nicht bereisen. Die Türkei gehört dazu, natürlich die USA oder auch Israel. Schade um wunderbare Menschen und wunderschöne Reiseziele. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geschichte wiederholt sich nicht, ihre Fehler allerdings schon - zumindest in Europa. Putin überfiel die Ukraine und alle waren überrascht. Nun erhebt Trump Anspruch auf Grönland - Überraschung allerorten. WDR 2 Satiriker Florian Schroeder über Autokraten, Bundeswehrausflüge ins Eis und die Zukunft der NATO. Von Florian Schroeder.
Stress macht uns oft unfreundlich und aggressiv, doch er kann zugleich auch dazu führen, dass wir großzügig und hilfsbereit werden. Diese beiden Reaktionen widersprechen sich nur scheinbar. Tobias Kalenscher ist Professor für "Vergleichende Psychologie" an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sein Vortrag hat den Titel "Paradox gestresst - Wie unser Gehirn entscheidet, wem wir helfen". Er hat ihn am 4. Dezember 2025 in Düsseldorf gehalten im Rahmen der Vortragsreihe "Forschung im Fokus" des Bügeruniversitäts-Programms der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. ********** +++ Stress +++ Angst +++ Polarisierung +++ Flucht oder Kampf +++ Botenstoffe +++ Gehirn +++ Psychologie +++ großzügig +++ aggressiv +++ Autokraten +++ populistisch +++ Nova+++ Hörsaal +++ Gegner+++ egoistisch *************************************************************************************In dieser Folge mit: Moderation: Sibylle Salewski Vortragender: Tobias Kalenscher**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:02:08 - Beginn des Vortrags**********Quellen aus der Folge:Tobias Kalenscher (2025): Us Versus Them - Stress unites groups but fuels aggression toward outsiders. Artikel auf psychologytoday.comD. Dashti,L.M. Lüpken,M. Seidisarouei,P.A.G. Forbes,A. Schnitzler, & T. Kalenscher (2025): Dissociable glucocorticoid and noradrenergic effects on parochial cooperation and competition in intergroup conflict. Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A. 122 (29) e2502257122,Zsofia Margittai, Marijn van Wingerden, Alfons Schnitzler, Marian Joëls, Tobias Kalenscher (2018): Dissociable roles of glucocorticoid and noradrenergic activation on social discounting. Psychoneuroendocrinology, Volume 90, 2018, Pages 22-28.Z. Margittai, T. Strombach, M. van Wingerden, M. Joëls, L. Schwabe, T. Kalenscher (2015): A friend in need: Time-dependent effects of stress on social discounting in men. Hormones and Behavior, Volume 73,**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Mentale Belastung: Wie Stress weniger stressig sein kannInneres Gleichgewicht: Mit Stressmanagement Depressionen besser in Griff bekommenStress und Überlastung: Wie wir ein Burn-out achtsam überwinden**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Was können die Europäer den globalen Schwergewichten entgegensetzen? Darüber diskutieren der Politikberater Nico Lange, Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz, Deutschlandfunk-Redakteur Steffen Wurzel und der Journalist Jürgen Zurheide. May, Philipp www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
In der heutigen Folge spricht Thilo mit Annett Meiritz. Annett ist Journalistin und Sachbuchautorin, war viele Jahre als Korrespondentin in den USA tätig und hat gemeinsam mit Juliane Schäuble das Buch „Die Allianz der Neuen Rechten: Wie die Trump‑Bewegung Europa erobert“ veröffentlicht. Anlass des Gesprächs ist der neue ProSieben‑Film „THILO MISCHKE. Dikta‑Tour – Das Comeback der Autokraten“, in dem Annett als Expertin auftritt. Thilo und Annett sprechen darüber, warum Autokratien weltweit wieder Aufwind haben, wie moderne Autokraten Schritt für Schritt demokratische Institutionen aushöhlen und welche Rolle Feindbilder, Angst und Propaganda in diesem Prozess spielen. Dabei ziehen sie Parallelen zwischen den USA, Ungarn, El Salvador und Deutschland, sprechen über die internationale Vernetzung rechter Bewegungen sowie die Frage, wie Medien, Politik und Zivilgesellschaft auf diese Entwicklungen reagieren sollten, um Demokratien widerstandsfähig zu halten. Link zum Pro7 Film "Dikta-Tour: Das Comeback der Autokraten": https://www.joyn.de/serien/thilo-mischke/3-1-thilo-mischke-dikta-tour-das-comeback-der-autokraten Link zu Annett Meiritz Buch: https://www.penguin.de/buecher/annett-meiritz-die-allianz-der-neuen-rechten/buch/9783453219151?utm_campaign=OM_PRHVG_Thema_PerformanceMax_affklick&utm_source=google&utm_medium=cpc&gad_source=1&gad_campaignid=20412371505&gbraid=0AAAAADzbCNOQ-yQqN6ML7dr5DShp5ZHpL&gclid=EAIaIQobChMI4fuZgNmhkQMVNvF5BB2dxgZVEAAYASAAEgLfQ_D_BwE Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
In diesem Recap reden Thilo und Sicherheitsexperte Martin Lautwein über eine Welt, die sich immer weiter radikalisiert. Ausgangspunkt ist Gießen: die Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“, der Umgang der Partei mit ihrem radikalen Nachwuchs und die Proteste vor Ort. Thilo und Martin sprechen darüber, was es bedeutet, wenn Journalist:innen wie Paul Ronzheimer auf einer Gegendemonstration bedrängt werden, warum Gewalt gegen Medien längst kein rechtes Phänomen mehr ist und wieso Generalisierungen – gegenüber Polizei, Demonstrierenden und Medien – uns keinen Schritt weiterbringen. Von dort aus geht es nach Venezuela und in den Sudan: Welche Interessen verfolgt Donald Trump mit seinen Drohungen und Deals, welche Rolle spielen Öl, Gas, Gold und seltene Erden – und warum fühlt sich internationale Politik inzwischen an wie eine zynische Runde „Risiko“? Martin erklärt, was hinter dem Anschlag eines ehemaligen afghanischen Ortshelfers in den USA steckt, weshalb Trumps Rhetorik gegenüber Geheimdiensten so gefährlich ist und wie Projekte wie „Project 2025“ die Institutionen im Hintergrund umbauen. Zum Schluss schauen die beiden auf die vermeintlichen Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland, reden über Korruption, westliche Doppelmoral und die Frage, warum Autokraten dieses weltweite Chaos so gut für sich nutzen können. Die Folge wurde am Montag, 1. Dezember, um 11:13 Uhr aufgezeichnet – und ist eigentlich eine Patreon-Exklusivfolge. Diesmal haben Thilo und Martin sich entschieden, sie für alle zugänglich zu machen. Wenn ihr ihre Arbeit und unabhängigen Journalismus unterstützen wollt, könnt ihr das bei Patreon tun (3, 5 oder 9 Euro) – dort gibt es die Recap-Gespräche sonst regelmäßig und oft noch ausführlicher. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Unser Gast Annika Joeres meint: Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für Europas Unabhängigkeit. Sie fordert ein Ende des "Teufelskreises fossiler Aufrüstung für fossile Konflikte” - nur so wappne man sich gegen aggressive Autokraten.
Wessen Handschrift trägt der neue Friedensplan - die von Donald Trump oder eher die Moskaus? Wenigstens laufen überhaupt wieder Friedensgespräche. Richard David Precht sieht darin vor allem die Chance, dass „dieses Hochrüsten genauso wie das Sterben in den Schützengräben endet“ wird. Markus Lanz sieht die Friedensbedingungen kritischer: „Krieg lohnt sich. Das ist die Botschaft. Und das werden auch alle anderen Autokraten auf diesem Planeten sehr genau mitkriegen.“ Zusätzliche Expertise bekommen beide von dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady, der vor zwei Wochen an der ukrainischen Front war. Er sagt: „Das ist keine Armee, die vor dem Zusammenbruch steht.“ Welche Auswirkungen haben außerdem die aktuellen Korruptionsvorwürfe? Wie sehr schwächen die Vorwürfe auch Selenskyj? Und die entscheidende Frage: Was will Putin?
Ungarn, China, Russland und vielleicht bald auch die USA: die liberale Demokratie hat viele Gegner und laufend kommen neue hinzu. Warum Autokraten derzeit so im Aufwärtstrend sind, ob uns diese Entwicklung auch hierzulande bald trifft und wie das verhindert werden kann, erklärt Michael Sauga. Er ist langjähriger Spiegelkorrespondent in Brüssel und Berlin und beschreibt in seinem neuen Buch "Frühling der Autokraten" diese bedenkliche Entwicklung. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Beim Deutschen Karikaturenpreis hat Piero Masztalerz Gold gewonnen: für seine Karikatur „Abwarten“, mit der er Naivität und Untätigkeit beim Verteidigen der Demokratie anprangert. Von der Auszeichnung wurde er völlig überrascht, erzählt er. Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Corso
Alle reden über die Proteste in Serbien. Seit gut einem Jahr versucht eine ursprünglich hauptsächlich studentische Protestbewegung, der zunehmend autokratischen Herrschaft von Aleksandar Vučić ein Ende zu setzen. Inzwischen hat sich daraus ein breites Bündnis entwickelt, das über ideologische Grenzen hinweg ein Ziel verfolgt: Regime Change. Kommt einem irgendwie bekannt vor. Das gab es doch schon mal. Vor einem Vierteljahrhundert nämlich wurde das Regime von Slobodan Milošević gestürzt. Auch hier stand die zunächst studentisch geprägte Otpor-Bewegung an vorderster Front mit nur einer Forderung: Er muss weg. Dahinter versammelte sich ein breites Oppositionsbündnis. Mit Erfolg, wie wir heute wissen. Doch wenn das alles schon mal so erfolgreich war, warum zum Teufel muss dann 25 Jahre später in Serbien wieder gegen einen Autokraten demonstriert werden? Und was unterscheidet die heutigen Proteste von denen vor 25 Jahren? Darüber sprechen Krsto und Danijel in dieser Ausgabe mit Aleksandra Tomanić, die seinerzeit selbst bei Otpor aktiv war. Nebenbei erfahrt ihr, warum Milorad Dodik jetzt doch noch eine Kehrtwende vollzogen hat, warum es in Kosovo jetzt vielleicht doch mit einiger Verzögerung zur Regierungsbildung kommt und warum in Städten überall rund um den Globus Menschen Lieder von Halid Bešlić anstimmen...
Autokraten die Stirn bieten und Tech-Giganten nicht alles durchgehen lassen: Auf der Frankfurter Buchmesse geht es - neben dem Buch-Business - auch immer um Redefreiheit und Politik. Was die 77. Messe bringt, erklärt im Gespräch Judith Heitkamp. Moderation: Claudia Aichberger
Mit der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse beginnt eine Diskussion über Meinungsfreiheit und die "Aushöhlung" von Demokratien auf der ganzen Welt. Und es geht um die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Buchmarkt. Wir stellen Ihnen die Buchpreisgewinnerin Dorothee Elmiger vor und blicken auf das Buch "Rückkehr nach Syrien" von Rony Othmann.
Wir sprechen mit unserer F.A.Z.-Korrespondentin Sofia Dreisbach in Washington und dem Historiker Manfred Berg über Shutdowns, Nationalgarden und geplante Ausnahmezustände.
Autokraten im Aufschwung. Impfskeptiker am Vormarsch. Kriege und atomares Säbelrasseln. KI droht, uns arbeitslos zu machen. Und die anrollende Klimakatastrophe wird ignoriert. Vielleicht fühlt es sich für Sie auch so an, aber man könnte meinen, die Menschheit ist gerade dabei, sich selbst abzuschaffen. Wie schlimm ist es wirklich? Ist die Menschheit noch zu retten? Darüber sprechen wir mit Autor und Psychologe Christian Stöcker. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Curtis Yarvin träumt vom Ende der Demokratie und einem amerikanischen Autokraten. Seine autoritären Ideen treffen den Nerv einer erschöpften Zeit und begeistern rechte Eliten wie Tech-Milliardär Peter Thiel oder US-Vizepräsident J.D. Vance. Von Ava Kofman www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Wie Xi, Putin, Trump und Co. in den letzten 15 Jahren ihre Macht ausgebaut haben – und warum sie im kommenden Jahrzehnt scheitern könnten. Es gehört zu den größten Errungenschaften der aktuellen autoritären Regime, als effizient, modern und zukunftsorientiert zu erscheinen – gerade für Menschen, die in liberalen Demokratien leben. China ist ein Beispiel dafür, Ungarn, die Türkei und einige sagen, auch die Vereinigten Staaten unter Trump. Viele undemokratische Systeme sichern ihre Macht nach innen oftmals ohne offene Gewalt: durch subtile Kontrolle, technokratische Effizienz und neue Formen der Legitimation. In der aktuellen Folge von Acht Milliarden spricht Host Juan Moreno mit Michael Sauga, der für den SPIEGEL aus Brüssel berichtet. In seinem aktuellen Sachbuch »Wie Autokratien im 21. Jahrhundert neu funktionieren – der Niedergang liberaler Demokratien und das globale Zeitalter der Populisten« liefert Sauga eine tiefgreifende Analyse des Aufstiegs moderner Autokraten wie Putin, Trump, Erdoğan oder Orbán. Diese Politiker setzen, davon ist Sauga überzeugt, im Kern sehr ähnliche Mechanismen ein, um an die Macht zu langen – vor allem aber, um diese zu sichern. Mehr zum Thema: (S+) Der Westen ging lange davon aus, dass nur Demokratien dauerhaft Wohlstand schaffen können. Autokraten wie Xi, Putin oder Erdoğan scheinen jedoch das Gegenteil zu beweisen. Vertragen sich Tyrannei und Wirtschaft doch? – ein Essay von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/wladimir-putin-xi-jinping-und-co-das-macht-geheimnis-der-modernen-diktatoren-a-23fdd624-5978-4ab1-9acb-6ce7d32ae73d (S+) Viele Ökonomen erwarteten, dass der Präsident die Vereinigten Staaten in eine Rezession stürzen würde. Dazu kommt es wohl nicht, aus gleich mehreren Gründen – eine Kolumne von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-die-wirtschaft-in-den-usa-warum-kommt-es-nicht-zur-rezession-a-824209fa-bb47-4444-aa18-9d66ed731cfb (S+) Europa und die USA wollen Pekings Staatseingriffe in die Wirtschaft kopieren. Warum das nicht gut gehen wird – eine Kolumne von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/industriepolitik-warum-der-westen-falsch-auf-china-blickt-kolumne-a-1e5b630d-a5f3-43a9-851e-c961e83881ad Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wegen der Klimaerwärmung aber auch wegen der verbreiteten Überfischung gehen die Fischbestände weltweit zurück. Am Montag tritt ein WTO-Fischereiabkommen in Kraft. Doch was bringt es tatsächlich? Weitere Themen: In der Schweiz leidet jede fünfte bis sechste Mutter unter einer postpartalen Depression. Obwohl gut behandelbar, holen sich nur wenige Betroffene Hilfe. In Zürich gibt es ein neues Tageszentrum für betroffene Mütter. Ein Novum in der Schweiz. Der freiheitliche US-Auslandsender «Radio Free Europe» ist für die Autokraten in Russland, im Kaukasus oder etwa im Iran ein Ärgernis, ja eine Gefahr. Nun dreht US-Präsident Donald Trump dem Radiosender den Geldhahn zu. «Radio Free Europe» sendet allerdings unverdrossen weiter.
Putin führt längst Krieg gegen den Westen: Das sagt der Journalist Reinhard Bingener. Die hybriden Angriffe reichten von Drohnen über Sabotage bis zu gesteuerten Migrationsbewegungen. Außer Russland seien auch China, Iran und Nordkorea aktiv. Klein, Bettina www.deutschlandfunk.de, Interviews
Komm, wir spielen Weltherrschaft | Trump will Nobelpreis! | Herbst der Reformen? | Bildung ohne Plan und Lehrer | Handyverbot an Schulen – sinnvoll? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Unabhängigkeit der US-Notenbank FED in Gefahr, Autokraten und ihre Angst vor DNA-Klau, «Ich will alles. Hildegard Knef»
Komm, wir spielen Weltherrschaft | Trump will Nobelpreis! | Herbst der Reformen? | Bildung ohne Plan und Lehrer | Handyverbot an Schulen – sinnvoll? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Am Mittwoch zeigt das kommunistische China der Welt eine milliardenteure Militärparade – trotz finanzieller Schwierigkeiten. Während die mächtigsten Autokraten der Welt in Peking verweilen, werden die wichtigsten Vertreter der westlichen Welt nicht anwesend sein.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland geht es heute um das Gipfeltreffen der Autokraten in China und den wachsenden Einfluss der chinesischen Macht auf Europa und den Westen.
Die Themen von Caro und Jan am 03.09.2025: (00:00:00) Kriegsdienstverweigerung: Wie Beratungsstellen für Kriegsdienstverweigerung merken, dass die Debatte um eine Wehrpflicht wieder da ist. (00:01:15) Autokraten: Wer sich die Militärparade in China angeschaut hat und wie Fachleute unterscheiden, was eine Diktatur ist und was nicht. (00:07:10) Naturkatastrophe: Wie viele Menschen bei einem Erdrutsch im Kriegsland Sudan ums Leben gekommen sind. (00:09:38) Selbstverteidigung: Welches neue Gadget gerade in den Niederlanden boomt und warum das Frauen aber nicht unbedingt hilft. (00:15:02) Beziehungen am Arbeitsplatz: Warum der Nestlé-Chef gefeuert wurde und welche Regeln in Deutschland für Liebesbeziehungen unter Kolleg:innen gelten. (00:18:46) Sozialstaat: Was Bundeskanzler Merz und Bundesarbeitsministerin Bas dazu sagen. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Eyssel, Benjamin www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die Bundeswehr wird zunehmend durch russische Spionage und Sabotage bedroht. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) warnt vor einer erheblichen Verschärfung der Sicherheitslage. MAD-Präsidentin Martina Rosenberg vergleicht diese mit dem Kalten Krieg und warnt vor „robustem Vorgehen“, das Mittel wie Erpressung oder finanzielle Anreize einschließt. Besonders betroffen seien Soldatinnen und Soldaten mit russischer oder sowjetischer Herkunft, wie die Russland-Expertin Margarete Klein betont: „Die Bundeswehr ist ein exzellentes Aufklärungsziel für russische Nachrichtendienste, weil sie zentral die Unterstützung der Ukraine koordiniert.“ Julia Weigelt berichtet im Podcast über ihre Recherchen: Soldaten mit russischen Wurzeln machten demnach rund 8 Prozent der Gesamtstärke der Bundeswehr aus. Trotz des Verdachts auf Spionage stehe die große Mehrzahl der Betroffenen loyal zu Deutschland. Der ehemalige Zeitsoldat Paul schildert, wie „immer wieder Fragen zur Loyalität“ gestellt wurden, ohne das Vertrauen zu schützen. Eine Kameradin, die nicht genannt werden will, betont: „Ich will keine Soldatin zweiter Klasse sein, nur weil meine Wurzeln auch in Russland liegen.“ Unterdessen warnt der Generalinspekteur der Bundeswehr zum Auftakt des Quadriga-Manövers im Ostseeraum vor Russlands Plänen, die über die Ukraine hinausgehen würden. Carsten Breuer sagt: „Als Streitkräfte müssen wir uns darauf einstellen. Abschreckung bleibt unser Best-Case-Szenario.“ Stefan Niemann und Kai Küstner sprechen auch über den mutmaßlich russischen Angriff auf das GPS-Signal der Chartermaschine von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im bulgarischen Luftraum. Außerdem geht es um die militärische Lage in der Ukraine und Putins Teilnahme an einer Sicherheitskonferenz in China, wo ein Zweckbündnis von Autokraten mächtig für eine neue Weltordnung wirbt. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de MAD: Russland verstärkt Spionage in Deutschland: https://www.zdfheute.de/politik/spionage-russland-deutschland-abschirmdienst-100.html Podcast „Steppenkinder“ über Menschen mit russischen Wurzeln: https://www.russlanddeutsche.de/kulturreferat/projekte/steppenkinder.html Podcast Killing Emotions - Folge über Nachrichtendienste: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Killing-Emotions-4-6-James-Bond-hat-Gefuehle,audio1778318.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html ARD-Story über Generalinspekteur Carsten Breuer: https://1.ard.de/Soldat_Nummer_1
Wenn es um Frieden für die Ukraine geht, dominieren einstweilen nur Symbole, sagt der Osteuropa-Experte Alexander Dubowy. Die Positionen der Kriegsparteien liegen weit auseinander. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Ginge es nach US-Präsident Donald Trump, so würde der russische Angriffskrieg durch einen Deal beendet werden. Ein gemeinsames Wollen, ein Kompromiss im Austausch von Gebieten und ein paar Sicherheitsgarantieren, fertig. Dann könnte das Kriegsende als Aufbruch in bessere Zeiten und Donald Trump mit seiner Friedensinitiative als Friedensstifter gefeiert werden.Doch der US-Präsident hat wenig Übung im Umgang mit Autokraten vom Kaliber eines Wladimir Putin. Für den russischen Präsidenten geht es um reine Macht – nicht nur in der Ukraine, sondern letztlich am gesamten europäischen Kontinent.Unser Gast in dieser Folge: Alexander Dubowy ist Jurist, hat an der Forschungsstelle für Eurasische Studien (EURAS) gearbeitet und ist heute als Politikanalyst und Osteuropa-Experte tätig. Er ist in Kasachstan geboren, in Estland aufgewachsen und in Österreich sozialisiert.Für Der Pragmaticus schreibt er regelmäßig Artikel zum aktuellen Weltgeschehen.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Ein genuiner Machtpolitiker! Er treibt ganz Europa vor sich her. Heute denkt man an Donald Trump. Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte hatte Napoleon vor Augen. In seinen Analysen lässt sich die politische Physiognomie heutiger Autokraten entdecken. Von Harro Zimmermann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
⚔️ Niemand stolpert in den Krieg. Krieg ist kein Naturphänomen, sondern eine bewusste Entscheidung. Er wird immer von Menschen begonnen. Wie man die Wahrscheinlichkeit für Krieg stark verringert, hat mir Franz-Stefan Gady erklärt. Teil 4/5 von »Erklär mir den Krieg«.
Ihr YB ist eben gegen den FC Luzern untergegangen, aber Rahel Freiburghaus reicht auch die Vize-Meisterschaft. Wir besprechen ausserdem Infantinos Bromance mit den Autokraten, das bescheidene Lobbying der Fankurven und wie Rahel vom Grosi die Liebe zum Fussball erbte. Ein Talk mit starken Meinungen, viel Herz und einer guten Prise Humor: Das ist der Fussball-Podcast «Sykora Gisler» mit Tom Gisler und Mämä Sykora. Zu den beiden Enthusiasten stösst jeweils ein prominenter Gast, der dem Duo mit scharfer Zunge Paroli bietet.