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Antonia Klumbies, Karlsruhe, Evangelische Kirche: Was tun bei Kreativlosigkeit
Politiker und Wissenschaftler haben in Berlin vor der steigenden Gefahr eines Atomkrieges gewarntEin Kommentar von Tilo Gräser.Die Politik der Europäischen Union (EU) und insbesondere die der deutschen Bundesregierung riskiert einen Krieg mit der Atommacht Russland. Davor und vor den möglichen Folgen warnte eine Veranstaltung am Dienstag in Berlin. Michael von der Schulenburg, ehemalige hochrangiger UN-Diplomat und heute für das BSW im EU-Parlament, hatte dazu sachkundige Menschen eingeladen: Die BSW-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen, die Chemikerin und Abrüstungsexpertin Ivana Nikolic Hughes sowie den Physiker und ehemaligen Berater des US-Militärs Theodore Postol. „Schlafwandelt die EU in den Atomkrieg?“, war das Thema, auf das Antworten gesucht wurden.Von der Schulenburg und Postol warnten vor einem Atomkrieg „aus Versehen“, durch einen Fehler oder Unfall. Ersterer sieht dabei die Gefahr eines Krieges mit Atomwaffen als derzeit am größten seit Ende des Zweiten Weltkrieges vor 81 Jahren. Seit dem Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima und Nagasaki habe es zwar keinen Krieg mit diesen zerstörerischen Waffen gegeben. Aber durch die Kriege in der Ukraine und gegen den Iran werde wieder verstärkt darüber geredet. Und die europäischen Politiker würden an der Schwelle dazu „ständig dran rumkratzen und immer wieder provozieren, immer weiter gehen und immer mehr uns in diesen Krieg hineindrängen“.Der Parlamentarier sitzt als Parteiloser für das BSW im EU-Parlament. Er machte auf etwas aufmerksam, was kaum im öffentlichen Bewusstsein ist: Deutschland hatte zuletzt 1939 eine Militärstrategie, bevor unlängst Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wieder eine solche vorstellte. Die Ankündigung, die Bundeswehr bis 2039 zu stärksten konventionellen Armee in Europa zu machen, sei ein gefährliches Spiel. Für die andere Seite – Russland ist der ausgemachte Feind – sei das eine Provokation, warnte von der Schulenburg. Damit werde die Gefahr provoziert, gegen die der angebliche Schutz versprochen werde.Der ehemalige hochrangige UN-Diplomat sieht die heutige Atomkriegsgefahr als größer an als zur Zeit der „Kuba-Krise“ 1962. Der Grund aus seiner Sicht: Damals habe es „noch Staatsmänner oder Politiker, die in der Lage waren, gegen den Rat ihrer Hardliner, gegen den Rat ihres Militärs Frieden zu schließen“ gegeben. Das seien hauptsächlich drei Menschen gewesen: US-Präsident John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow – „meiner Ansicht, der Klügere von allen“ – und Papst Johannes XXIII.Fehlende VernunftHeute werde die Gefahr eines Atomkrieges heruntergespielt, beklagte von der Schulenburg. Den meisten Menschen sei diese nicht bewusst, während sie gleichzeitig der Aufrüstung zustimmen. Selbst die Grünen als einstige Anti-Atom-Partei mache da mit wie auch die Evangelische Kirche. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe in den letzten drei Monaten allein 20mal von Atomwaffen gesprochen, die er sich für Deutschland wünscht.Er sehe „keinen Ansatz der Vernunft“ mehr bei den derzeit in Berlin und Brüssel Regierenden, beklagte der erfahrene Vermittler in Konflikten und Kriegen. Ebenso Unverständnis hat er für die Weigerung, mit Russland oder mit dem Iran zu reden, um Frieden zu erreichen. Stattdessen habe beispielsweise das EU-Parlament unlängst in einer Resolution den Iran wegen seiner Angriffe auf Nachbarstaaten verurteilt, ohne die Ursache zu nennen. Nur 13 Parlamentarier hätten mit ihm dagegen gestimmt, mehr als 600 dafür. Die Entwicklung in der EU und in Deutschland gehe in die „falsche Richtung“, stellte von der Schulenburg fest....https://apolut.net/bundesregierung-riskiert-atomkrieg-mit-russland-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit über einem Jahr ist Christiane Tietz Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN). Davor war sie Professorin für Systematische Theologie in Zürich. Sie kam von außen und übernahm die Leitung der hessischen evangelischen Landeskirche in einer Zeit tiefer Umbrüche. (Wdh. vom 19.02.2026)
Neuer Container für Tauben in Darmstadt, Woogsweg wird saniert und Festivals stehen unter Druck. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/stadttauben-in-darmstadt-erhalten-einen-neuen-container-5651439 https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/sanierung-im-arheilger-woogsweg-vollsperrung-und-umleitung-5643449 https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/darmstadt-bekommt-nach-fusion-eine-neue-gemeinde-5646915 https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/drei-neue-gastrobetriebe-ziehen-in-darmstaedter-hauptbahnhof-5626546 https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/landkreis-odenwaldkreis/not-der-festivals-wird-auch-im-odenwald-immer-groesser-5636879 Ein Angebot der VRM.
Martina Steinbrecher, Karlsruhe, Evangelische Kirche: … denn Singen hat Charme
Frei, unabhängig und auf dem Boden des Evangeliums, allein Christus verpflichtet. So sollte es sein, als vor 100 Jahren mehrere freikirchliche Gemeinden in Deutschland die Vereinigung Evangelischer Freikirchen gründeten. Als ökumenischer Zusammenschluss wollte man gemeinsame Interessen gegenüber den Landeskirchen und den staatlichen Behörden vertreten. Doch auch die Freikirchen haben mit Problemen zu kämpfen.
Harry Waßmann, Rottenburg-Kiebingen, Evangelische Kirche: bei den Toten?
Wie die religiöse Vielfalt in Deutschland wächst – Viele katholische und evangelische Kirchen in Deutschland schließen; dafür entstehen überall Gotteshäuser anderer Religionen. Tempel, buddhistische Klöster und Moscheen sind längst keine Seltenheit mehr.
Wenn wir durch die Altmark fahren, sehen wir immer irgendwo einen Kirchturm. Das kann daran liegen, weil die Altmark so flach ist. Aber jetzt mal im erst: Vor allem liegt das daran, dass es hier in der Region unglaublich viele Kirchen gibt. Von bis zu 500 ist die Rede. Stellt euch das mal vor, in einer 200.00 Einwohner-Stadt – denn so viele Menschen leben in etwa in der Altmark –würden 500 Kirchen stehen. Also in Magdeburg, Erfurt oder Chemnitz. Aber was soll aus all diesen Kirchen einmal werden? Wer erhält die Gebäude, wie werden sie in Zukunft genutzt? Das schauen wir uns in dieser Folge an und erfahren, was es für spannende Ideen für die Zukunft der Kirchen gibt. Viel Spaß beim Hören! Und meldet euch bei uns, wenn Ihr Ideen habt, was wir uns in der Altmark unbedingt einmal anschauen sollten.
Die Pfarrerin Maike Schöfer steht für eine neue Seite der evangelischen Kirche. Sie sagt: Feminismus und Bibelverse passen zueinander – und Gott ist queer. Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Wie die Evangelische Kirche im Rheinland Glauben kindgerecht erlebbar macht.
Wie die Evangelische Kirche im Rheinland Glauben kindgerecht erlebbar macht.
Klaus Nagorni, Karlsruhe, Evangelische Kirche: Was (mir) aufgegeben ist
Gabriele Hartlieb, Freiburg, Evangelische Kirche: … und ins Lot kommen
Dr. Verena Schlarb, Heidelberg-Wieblingen, Evangelische Kirche: … schafft Freiheit
Heiraten muss gar nicht so eine große Aktion mit viel Anlauf und noch mehr Aufwand sein. Es geht auch einfach: Einfach heiraten! So heißt eine Aktion der Evangelischen Kirche zur Segnung und Trauung von Beziehungen. Was es damit auf sich hat, wie man mitmachen kann (als Paar oder als Gemeinde), wie das ganze bekannt gemacht wird - und was ihr berührendstes Segnungserlebnis war, verrät Anne Brisgen vom Zentrum für evangelische Gottesdienst- und Predigtkultur (ZfGP) in Wittenberg. Alle Infos zur Aktion gibt es unter https://einfachheiraten.info/ Gemeinden, die noch mitmachen wollen, können sich gerne melden unter: info@ekd.de Im Folgehype empfiehlt Robin Feldhaus von "Faith & Pixels" den Podcast "Gamer By Heart". Social Media für Glaube und Kirche - das ist der yeet-Podcast: yeet-Redakteur* innen befragen Expert* innen und Influencer* innen und begeben sich auf die Suche nach den großen und kleinen Perspektiven auf die digitalen Kirchen-Räume und Welten in den Sozialen Medien.
Live-Podcast vom 19. Januar 2026 mit Prof. Dr. Christiane Tietz (Kirchenpräsidentin Evangelische Kirche in Hessen und Nassau), moderiert von Prof. Dr. Thorsten Dietz und Dr. Andreas Loos (Fokus Theologie und Podcast „Geist.Zeit“) sowie Dr. Helge Bezold (Evangelische Akademie Frankfurt). Was bedeutet Glaube heute? Und warum lohnt es sich, trotz Zweifel und Kritik zu glauben? In ihrem neuen Buch über Friedrich Nietzsche (1844–1900) geht die Theologin und EKHN-Kirchenpräsidentin Christiane Tietz diesen Fragen nach. Ihre These: Obwohl der Philosoph das Christentum radikal infrage stellte, lebte und dachte er fortwährend in dessen Bann. Darüber – und über ihre Sicht auf das Glauben und Zweifeln – spricht Tietz im Rahmen eines Live-Podcasts von „Geist.Zeit“ mit Thorsten Dietz und Andreas Loos von der Fachstelle Fokus Theologie aus Zürich.
Seit einem Jahr ist Christiane Tietz Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN). Davor war sie Professorin für Systematische Theologie in Zürich. Sie kam von außen und übernahm die Leitung der hessischen evangelischen Landeskirche in einer Zeit tiefer Umbrüche.
Kerstin Söderblom, Mainz, Evangelische Kirche: Was das närrische Treiben für den Alltag lehrt
Harry Waßmann, Rottenburg-Kiebingen, Evangelische Kirche: immer wieder
Harry Waßmann, Rottenburg-Kiebingen, Evangelische Kirche: eine religiöse Urszene
Antonia Klumbies, Rheinfelden, Evangelische Kirche: und Pyramiden
Vor zwei Jahren wurde die sogenannte ForuM Studie veröffentlicht. Ein unabhängiger Forschungsverband hatte sich intensiv mit dem Thema Sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche beschäftigt. Darin wurden auch Empfehlungen ausgesprochen, die unter anderem einheitliche Standards bei den Anerkennungsleistungen für das erlittene Leid und bei der Aufarbeitung vorsahen. Wir blicken in unserem Podcast nach Niedersachsen. Denn dort gilt wie auch bundesweit seit dem 1. Januar eine neue Ordnung für die Anerkennungsverfahren in den evangelischen Kirchen. Und wir schauen auf das Projekt der URAK, der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission, eine Kommission, deren Arbeit eigentlich schon im vergangen März starten sollte, aber dazu kam bislang nicht. Warum eigentlich?
1. Iran: In Gottes Namen gegen die Bevölkerung? 2. Was bringt interreligiöser Dialog? 3. Der Tempel von Esna (Ägypten) - das unbekannte Juwel. 4. Wie ist es für Muslime, fünfmal am Tag zu beten? 5. Sparen tut weh - Evangelische Kirche im Rheinland. 6. Unsinn und Sinn. Moderation: Lilia Becker Von WDR 5.
Wenn Kirchen schließen – In Deutschland gibt es immer weniger Christinnen und Christen. Deswegen werden viele Kirchengebäude nicht mehr benötigt. Doch was macht man damit? In einigen Gemeinden nutzt man den freien Raum für andere Zwecke.
Martina Steinbrecher, Karlsruhe, Evangelische Kirche: … statt immer nur to do
Harry Waßmann, Rottenburg-Kiebingen, Evangelische Kirche: und vom Umtausch ausgeschlossen
Markus Jäckle, Speyer, Evangelische Kirche: Was es bedeuten kann, wenn der Himmel sich öffnet
Barbara Wurz, Stuttgart, Evangelische Kirche: … damit ich was sehen kann.
Zwischen 1933 und 1945 sahen sich die Kirchen in Deutschland der schwierigen Aufgabe gegenüber, ihre religiöse Identität und institutionelle Selbstständigkeit innerhalb eines totalitären Regimes zu behaupten. Während die evangelische Kirche aufgrund ihrer Aufteilung in 28 weitgehend autonomen Landeskirchen nur locker organisiert war, verfügte die katholische Kirche mit dem Papst über eine klar definierte, zentralisierte Führung. Diese strukturellen Unterschiede prägten maßgeblich die jeweiligen Reaktionen auf die Ideologie und Machtpolitik des Nationalsozialismus. Die katholische Kirche bemühte sich vor allem auf diplomatischem Wege – etwa durch den Abschluss des Reichskonkordats – ihre Rechte und Handlungsspielräume zu wahren. Zugleich erhoben einzelne Bischöfe und Geistliche durch Predigten, Hirtenbriefe und konkrete Hilfeleistungen ihre Stimme gegen staatliche Übergriffe. Die evangelische Kirche hingegen wurde innerlich zerrissen: Während die Deutschen Christen die nationalsozialistische Weltanschauung weitgehend übernahmen und die Gleichschaltung vorantrieben, formierte sich in der Bekennenden Kirche ein entschiedener theologischer und institutioneller Widerstand.
Flemming, Axel www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Unter dem Titel Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick. Evangelische Friedensethik angesichts neuer Herausforderungen hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ein Positionspapier veröffentlicht. Der Medienmainstream applaudiert – verständlich. Die Schrift wirkt, als käme sie direkt aus dem Bundestag. Grundsätzlich ist die evangelische Kirche, so wie die Politik, selbstverständlich für Frieden, aberWeiterlesen
Meyer, Luisa www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Dr. Traugott Schächtele, Freiburg, Evangelische Kirche: … müssen wir nicht sparen
Harry Waßmann, Rottenburg-Kiebingen, Evangelische Kirche: ... in der ersten Person
Harry Waßmann, Rottenburg-Kiebingen, Evangelische Kirche: . ..und Gegner aushalten
Tina Blomenkamp, Karlsruhe, Evangelische Kirche: … trotz „keine Ahnung“ und „weiß ich doch nicht“
van Laak, Claudia www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Hasselmann, Silke www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Klaus Nagorni, Karlsruhe, Evangelische Kirche: Über die Entgrenzung der Sprache
Klaus Nagorni, Karlsruhe, Evangelische Kirche: Über die befreiende Wirkung des Vergessens
Martina Steinbrecher, Karlsruhe, Evangelische Kirche: letzte Wünsche, Tod, Krankheit, Krebs, Friedwald,
Antonia Klumbies, Rheinfelden, Evangelische Kirche: Was mein Leben hell macht
Zusammen mit der Post fielen mir gerade zwei Prospekte in die Hand. Die Überschrift bei dem einen hieß „hejKITCHEN … Das Upgrade, …“, beim anderen auf dem Titelblatt: „MAZDA NEWS … CROSSOVER WOCHEN“. Und die Evangelische Kirche im Nachbardorf wirbt für „Moments of joy“ und eine ihrer Einrichtungen in Bad Bergzabern mit „Smile with us“.Weiterlesen
Dr. Martin Wendte, Ludwigsburg, Evangelische Kirche: Was kann man vom Glauben her zum Tag der Arbeit sagen?
Dr. Traugott Schächtele, Freiburg, Evangelische Kirche: Was von der Kirche bleibt
Die evangelische Kirche steckt in der Krise. Die Journalistin Hannah Bethke fühlt sich ihrer Kirche weiterhin verbunden. Gerade deshalb leidet sie an deren Defiziten. Bethkes Buch „Vom Glauben abgefallen“ ist ein Plädoyer für mehr Mut der Institution. Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die evangelische Kirche steckt in der Krise. Die Journalistin Hannah Bethke fühlt sich ihrer Kirche weiterhin verbunden. Gerade deshalb leidet sie an deren Defiziten. Bethkes Buch „Vom Glauben abgefallen“ ist ein Plädoyer für mehr Mut der Institution. Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Kirche einmal anders – Für die Kirche haben sich die Zeiten geändert, immer mehr Mitglieder wenden sich von ihr ab. Viele Gottesdienste werden heutzutage deshalb so gestaltet, dass sie auch die Lebenswelt von jungen Menschen abbilden.
Im Januar 2024 veröffentlichte der Forschungsverbund ForuM seinen Abschlussbericht zur "Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland". Welche Konsequenzen hat die evangelische Landeskirche in Berlin und Brandenburg daraus gezogen? Ein Jahr nach der ForuM-Studie tut sich die EKBO schwer mit der Kommunikation nach außen.