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In dieser Radioreise nimmt Sie Alexander Tauscher mit auf eine Reise entlang von Schwedens Südküste durch die Provinz Skåne, die bei uns auch als Schonen bekannt ist. Freuen Sie sich einerseits auf die verträumte, liebliche Landschaft zwischen der Meerenge am Öresund und der weiten Ostsee sowie auf besondere Geschichten und lebendige Zeitgeschichte. Wir starten unseren Urlaub in einem der beliebtesten Ferienorte der Region, in Skanör med Falsterbo. Zwei Locals, Catharina und Göran Nyberg, zeigen uns die interessantesten Seiten dieser zusammengewachsenen Gemeinden. Natürlich bewundern wir auch die kleinen, bunten Fischerhütten und die ebneso bunten, romantischen Strandhäuschen. Abba, Roxette und viele Topmodels begegnen und im Falsterbo Photo Art Museum, durch das uns Britt Marie führt. Schwedens südlichste Stadt Trelleborg stellt uns Veronica Larsson von der Touristinfo vor. Vor den Toren dieser Stadt besuchen wir eine Pizzeria in einem Gewächsaus. Dieses Öko-Vorzeigeprojekt erklärt uns Claes Stenmarks. Die kulinarische Seite beleuchten wir außerdem auf dem Hof Ängavallen im Gespräch mit dem Gründer dieses Biohofes Rolf Axel Nordström und mit Kristina Drewema in Schwedens ältester Apfelpflantage Kiviks Musteri. Eine romantische Liebesgeschichte am Rande des schrecklichen Zweiten Weltkrieges erzählt uns Niclas Östergren in seinem Museum Uniform Collection. Im Ystad Studios Visitor Center laufen wir auf den Spuren von und seiner wohl bekanntesten Figur, Kommissar Kurt Wallander. In Dag Hammarskjöld's Backåkra erinnern wir an den bedeutendsten schwedischen Diplomaten, der zweite Generalsekretär der Vereinten Nationen nach dem Zweiten Weltkrieg. Unvergesslich bleibt die Etappe am südlichsten Punkt Schwedens, eine Nacht am Leuchtturm. Mick Daly, der Betreiber von Smygehuk Hostel & Lighthouse erzählt uns, warum er seine Heimat Australien verließ und hier in Schweden mehr als glücklich ist. Viel Spaß im Skandinavien-Urlaub!
Die Kantone Aargau und Solothurn erhalten nächstes Jahr voraussichtlich deutlich mehr Geld aus dem kantonalen Finanzausgleich. Der Aargau soll 110 Millionen Franken mehr erhalten, der Kanton Solothurn 55 Millionen mehr. Weitere Themen in der Sendung: · Der Autobahnanschluss in Grenchen soll für 24 Millionen Franken umgebaut werden, damit es künftig weniger Stau gibt. Was geplant ist, warum das Projekt so viel kostet und warum die «neue» Autobahn angepasst werden muss. · Ein Aargauer muss eine Busse bezahlen, weil er Sport- und Fitnessernährung verkauft hat, die in der Schweiz nicht erlaubt ist. Eine Expertin schätzt das Thema ein. · Aarau trauert um seine Friedenslinde. Der Baum wurde beim Gewitter vor zehn Tagen entwurzelt. Gepflanzt wurde die Linde 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch nach seinem Ende soll die Linde weiterleben.
1 Film – 2 Generationen Laura (*1994) und Jürgen (*1971) sprechen in dieser Folge über einen Film aus dem Jahre 1998. Es handelt sich diesmal um einen US-amerikanischen Kriegsfilm von Steven Spielberg. Es geht somit um DER SOLDAT JAMES RYAN. In der Hauptrolle Tom Hanks, der in den Wirren des Zweiten Weltkrieges nach James Ryan, gespielt von Matt Damon, sucht... In Folge 142 jagen wir einen großen weißen Wal... Feedback wie immer an filmgeschichten@hysterika.de Folge direkt herunterladen
Politiker und Wissenschaftler haben in Berlin vor der steigenden Gefahr eines Atomkrieges gewarntEin Kommentar von Tilo Gräser.Die Politik der Europäischen Union (EU) und insbesondere die der deutschen Bundesregierung riskiert einen Krieg mit der Atommacht Russland. Davor und vor den möglichen Folgen warnte eine Veranstaltung am Dienstag in Berlin. Michael von der Schulenburg, ehemalige hochrangiger UN-Diplomat und heute für das BSW im EU-Parlament, hatte dazu sachkundige Menschen eingeladen: Die BSW-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen, die Chemikerin und Abrüstungsexpertin Ivana Nikolic Hughes sowie den Physiker und ehemaligen Berater des US-Militärs Theodore Postol. „Schlafwandelt die EU in den Atomkrieg?“, war das Thema, auf das Antworten gesucht wurden.Von der Schulenburg und Postol warnten vor einem Atomkrieg „aus Versehen“, durch einen Fehler oder Unfall. Ersterer sieht dabei die Gefahr eines Krieges mit Atomwaffen als derzeit am größten seit Ende des Zweiten Weltkrieges vor 81 Jahren. Seit dem Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima und Nagasaki habe es zwar keinen Krieg mit diesen zerstörerischen Waffen gegeben. Aber durch die Kriege in der Ukraine und gegen den Iran werde wieder verstärkt darüber geredet. Und die europäischen Politiker würden an der Schwelle dazu „ständig dran rumkratzen und immer wieder provozieren, immer weiter gehen und immer mehr uns in diesen Krieg hineindrängen“.Der Parlamentarier sitzt als Parteiloser für das BSW im EU-Parlament. Er machte auf etwas aufmerksam, was kaum im öffentlichen Bewusstsein ist: Deutschland hatte zuletzt 1939 eine Militärstrategie, bevor unlängst Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wieder eine solche vorstellte. Die Ankündigung, die Bundeswehr bis 2039 zu stärksten konventionellen Armee in Europa zu machen, sei ein gefährliches Spiel. Für die andere Seite – Russland ist der ausgemachte Feind – sei das eine Provokation, warnte von der Schulenburg. Damit werde die Gefahr provoziert, gegen die der angebliche Schutz versprochen werde.Der ehemalige hochrangige UN-Diplomat sieht die heutige Atomkriegsgefahr als größer an als zur Zeit der „Kuba-Krise“ 1962. Der Grund aus seiner Sicht: Damals habe es „noch Staatsmänner oder Politiker, die in der Lage waren, gegen den Rat ihrer Hardliner, gegen den Rat ihres Militärs Frieden zu schließen“ gegeben. Das seien hauptsächlich drei Menschen gewesen: US-Präsident John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow – „meiner Ansicht, der Klügere von allen“ – und Papst Johannes XXIII.Fehlende VernunftHeute werde die Gefahr eines Atomkrieges heruntergespielt, beklagte von der Schulenburg. Den meisten Menschen sei diese nicht bewusst, während sie gleichzeitig der Aufrüstung zustimmen. Selbst die Grünen als einstige Anti-Atom-Partei mache da mit wie auch die Evangelische Kirche. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe in den letzten drei Monaten allein 20mal von Atomwaffen gesprochen, die er sich für Deutschland wünscht.Er sehe „keinen Ansatz der Vernunft“ mehr bei den derzeit in Berlin und Brüssel Regierenden, beklagte der erfahrene Vermittler in Konflikten und Kriegen. Ebenso Unverständnis hat er für die Weigerung, mit Russland oder mit dem Iran zu reden, um Frieden zu erreichen. Stattdessen habe beispielsweise das EU-Parlament unlängst in einer Resolution den Iran wegen seiner Angriffe auf Nachbarstaaten verurteilt, ohne die Ursache zu nennen. Nur 13 Parlamentarier hätten mit ihm dagegen gestimmt, mehr als 600 dafür. Die Entwicklung in der EU und in Deutschland gehe in die „falsche Richtung“, stellte von der Schulenburg fest....https://apolut.net/bundesregierung-riskiert-atomkrieg-mit-russland-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Als am 9. Mai in Moskau der 81. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion gegen das faschistische Hitler-Regime und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa (in Südostasien ging er bis August 1945 weiter) gefeiert wurde, wurde nicht nur auf die Rede des russischen Präsidenten geachtet, sondern auch auf die abgespeckte Militärparade. In hiesigen MedienWeiterlesen
Von der Kriegswirtschaft über den Kriegssozialismus zur Errichtung des totalitären Staates: Unter dem Eindruck des Ersten und im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges erkannte der liberale österreichische Ökonom Ludwig von Mises die Entwicklung von der kriegsbegründeten Planwirtschaft hin zur politischen Diktatur. Dieser Übergang von der Kriegswirtschaft als temporärer Ausnahmeform zur dauerhaften Lenkungswirtschaft und zum totalitären Staat ist kein Betriebsunfall, sondern die logische Folge einer politischen Denkweise, die Sicherheit über Freiheit, Kontrolle über Marktprozesse und Planung über Spontaneität stellt, wie Antony Mueller in seiner Kritik von Kriegswirtschaft und Totalitarismus ausführt.
81. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. (Autor: Christine Bangel)
81. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. (Autor: Christine Bangel)
Am 22. April stellte der sozialdemokratische Verteidigungsminister die „erste Militärstrategie“ der Bundeswehr der Öffentlichkeit vor. Dieses Konzeptionspapier betritt natürlich nicht zufällig die öffentliche Bühne. Mitten in der größten internationalen Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges – mindestens jedoch auf Augenhöhe mit der Kubakrise – veröffentlicht die Bundesregierung eine „Gesamtkonzeption militärische Verteidigung“, die die ForderungWeiterlesen
Mitte der 1930er Jahre, quasi am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, schreibt Franz Schmidt ein apokalyptisches Oratorium mit dem Titel "Das Buch mit sieben Siegeln". Es ist ein Werk von enormer Wucht, lässt sich vielleicht sogar als düstere Vorahnung deuten - und wartet gleichzeitig in fast opernhafter Dramatik mit apokalyptischen Reitern, einem Lämmlein, sieben Engeln mit Posaunen und kosmischer Erschütterung auf. Yaltah Worlitzsch führt in dieser Folge Klassik to Go gekonnt durch die Endzeitstimmung. Schon gewusst? Zahlreiche Konzerte der NDR Ensembles finden Sie auf YouTube im Channel "ARD Klassik" oder in der ARD Mediathek. https://www.youtube.com/@ARDKlassik https://www.ardmediathek.de/kultur_klassik Abonnieren Sie "Klassik to Go" und finden Sie weitere spannende Angebote des NDR in der ARD Audiothek! https://www.ardaudiothek.de/sendung/klassik-to-go/10778959/
Die Zahl der Geburten in Deutschland ist auf dem niedrigsten Stand seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Rund 654.300 Kinder kamen 2025 in Deutschland zur Welt, 3,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor - so die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Familienverbände reagierten mit Kritik an der Politik: Der Geburtenrückgang sei unter anderem Folge unzureichender Rahmenbedingungen - Familien mangele es oft an Geld, Unterstützung und Planungssicherheit. Von Marlis Schaum.
Deutschland registriert die geringsten Geburtenzahlen seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Besonders auffällig sind die rückläufigen Zahlen im Osten der Republik. Was sind Ursachen und Lösungsansätze?
Aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges entstand etwas, wovon man bis dahin kaum zu träumen gewagt hätte: Die Europäische Einigung. Und der Euro ist ein wesentlicher Teil davon.
In dieser Folge geht es um das spurlose Verschwinden eines Ehepaars – Albine und Franz Hauptmann – im Jahr 1961. Die beiden waren kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges als Flüchtlinge von Slowenien nach Spittal an der Drau gekommen. Dort führten sie ein ruhiges, unauffälliges Leben. Bis zu einem Sonntag im August 1961, als die beiden – vermutlich auf dem Weg zur Kirche – verschwanden und nie wieder gesehen wurden. Diese Folge wurde live beim Podcastfestival in Klagenfurt aufgenommen. Am 18. April gibt es "delikt" erneut auf der Bühne, diesmal im Grazer Schauspielhaus. Hier findets du alle Infos.
Im Juli 1943 neigt sich der Zweite Weltkrieg langsam dem Ende zu, während der Status der Unbesiegbarkeit der Nationalsozialisten nach der Niederlage in Stalingrad massiv schwindet. Mit dem „Unternehmen Zitadelle“ wollen die deutschen Machthaber im Kursker Bogen noch einmal einen großen Sieg gegen die Rote Armee erzwingen und die strategische Initiative im Osten zurückgewinnen. Es entwickelt sich zur größten Landschlacht des Zweiten Weltkrieges, in der rund drei Millionen Soldaten und etwa 7.500 Panzer aufeinanderprallen. Trotz einer technischen Überlegenheit der neuen deutschen Modelle wie dem Panther und dem Tiger, die den sowjetischen Standardpanzern in Bewaffnung und Panzerung deutlich überlegen sind, kämpft die Wehrmacht mit massiven Problemen. Während der Panther oft durch technische Defekte und Getriebeschäden schon vor dem ersten Schuss ausfällt, kann der schwere Tiger seine psychologische Wirkung nur entfalten, solange er nicht von der eigenen Truppe isoliert wird. Die Rote Armee hält mit einer gewaltigen Überzahl an T-34 Panzern und spezialisierten „Bestiendreschern“ wie dem SU-152 dagegen, unterstützt durch tief gestaffelte Verteidigungssysteme und eine überlegene Luftstreitmacht. Den Höhepunkt erreicht das Ringen am 12. Juli 1943 bei Prochorowka, wo hunderte Panzer aus nächster Nähe aufeinanderfeuern und sich teils gegenseitig rammen. Obwohl die Kämpfe verlustreich für beide Seiten sind, bricht Hitler die Offensive schließlich ab, woraufhin das Gesetz des Handelns endgültig auf die Sowjetunion übergeht. Die Schlacht wird so zum „Schwanengesang der deutschen Panzerwaffe“: Die Offensivkraft des Heeres ist endgültig gebrochen, und es beginnt eine Ära der deutschen Rückzüge, die das Ende des Krieges einläutet.
Die Schuhfabrik von Conrad Tack in Burg war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der größten in ganz Europa. Ende des Zweiten Weltkrieges schien dann das Aus besiegelt. Guido Hensch nimmt uns mit zum Neuanfang 1946.
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Helga Barnieck aus der Börde 14 Jahre alt. Heute, mit 94, kann sie die internationalen Spannungen und Kriege nur schwer aushalten. Sie hofft, dass der Frieden in Deutschland bleibt.
Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges reist der Psychologe David P. Boder nach Europa, um Interviews mit Überlebenden der deutschen Vernichtungslager zu führen. Die Historikerin Franka Maubach hat sich die 80 Jahre alten Aufnahmen angehört. Franka Maubach hat ihren Vortrag am 25. Mai 2025 an der Universität Hamburg gehalten, unter dem Titel "Displaced. Über Lebenswege nach dem Holocaust". Sie vertritt die Professur für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Interviews mit Überlebenden, die David P. Boder 1946 geführt hat, findet ihr hier digitalisiert und transkribiert. +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ David P. Boder +++ Nationalsozialismus +++ Shoah +++ Displaced persons +++ DPs +++ Universität Hamburg +++ Uni +++ Zweiter Weltkrieg**********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragende: Franka Maubach, Historikerin**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Entrechtung: Verfolgung von "Berufsverbrechern" und "Asozialen" im NationalsozialismusDiktatur: Als US-Journalist im "Dritten Reich"Nationalsozialismus: Wie die Demokratie abgeschafft wurde**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges verfasste die französische Philosophin Simone Weil den Essay "Die Illias, oder das Gedicht von der Gewalt", in dem sie das Epos rund um den Trojanischen Krieg einer ideologiekritischen Lesart unterzieht. Darin schreibt sie: "Wer erträumt hatte, die Gewalt sei, dank des Fortschritts, nunmehr Teil der Vergangenheit, erblickte in diesem Gedicht vielleicht ein bloßes Dokument; wer aber zu erkennen vermag, dass die Gewalt, heute wie einst, die Mitte ist von jeder menschlichen Geschichte, der findet in ihr den schönsten, den reinsten Spiegel.". Wie sehr Weils Interpretation der Gewalt und Machtausübung, die in ihr eine Treibfeder der Geschichte sieht, die nicht restlos durch ökonomische und politische Faktoren erklärt werden kann, noch immer als Folie dient um über das Heute nachzudenken, in dem Gewalt und Krieg kein bisschen historisch geworden sind, zeigen die Philosophin Lisz Hirn und der Philosoph Fahim Amir. Science Arena vom 29.12.2025
In dieser Radioreise gibt Alexander Tauscher besondere Moskauer Einblicke. Freuen Sie sich auf Erlebnisse und Gespräche in der Hauptstadt Russlands zum Jahreswechsel 2025-2026. Wie immer hat er dank der familiären Wurzeln und der Tätigkeit seiner Cousine Natalia Borisowna Metlina als Journalistin und Moskauer Duma-Abgeordnete Zugang zu interessanten Menschen, deren Stimme bei uns im Äther sonst nie erklingen würden. Mit der Biathlon-Olympia-Siegerin und Biathlon-Weltmeisterin Olga Alexejewna Saizewa-Augusti spricht er unter anderem über dne Ausschluss russischer Athleten von internationalen Wettkämpfen, über Doping und die Erinnerungen an Sotschi 2014. Die Direktorin des Theaters der Russischen Armee Milena Awimskaja trifft Alex bei der Premiere des Musicals "Heilige Anna", in der es um die tragische Nordmeer-Überquerung im Jahr 1914 geht. Der 103jährige Viktor Iwanowitsch Silizki erinnert sich als Veteran des Zweiten Weltkrieges an die blutigen Schlachten von Kursk und Berlin und wird natürlich auch gefragt, wie er den Angriff Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 bewertet. Das biblische Alter von 102 Jahren hat Valentina Iwanowna erreicht. Sie erlebte das Ende des Zweiten Weltkrieges an der Front in Fernost. Wir sprechen mit ihrer Tochter Irina Christ, die seit dem Jahr 1990 in Frankfurt am Main wohnt und ihre Mutter in Moskau regelmäßig besucht. Es geht um zwei Herzen, die in einer Brust schlagen, wenn man in solch einer Konstellation auf das heutige Russland schaut. Um das Leben Hochbetagter kümmert sich Andrey Metzler als Leiter eines Vorzeige-Altersheimes im Moskauer Stadtbezirk Teplij Stan-Konkovo. Und um das Projekt "Langes in Moskau" geht es im Gespräch mit Ludmila aus dem Stadtparlament. Bewegend sind die Worte von Sergej Sharikov, der eine Klinik leitet, in der schwer-kranke Kinder während des langen Aufenthaltes schulisch unterrichtet werden. Er spricht von einer engen Kooperation mit Deutschland und der Erkenntnis, dass Medizin keine Grenzen kennt. Wenn die Kinder ihre Wünsche in Bilder malen, könne das die Erwachsenen zum Frieden versöhnen. Auch die Kulinarik baut Brücken über den eisernen Vorhang. Wir testen eine Münchner Weißwurst im Paulaner Bierhaus in Moskau gemeinsam mit dem Abgeordneten der Moskauer Duma Valera Golovchenko. Der kleine Lew Metzler verrät uns seinen Berufswunsch. Das sind ganz sicher Erlebnisse, die Ihnen nur diese Sendung bieten kann. Wir wünschen ein interessiertes Weiterhören!
5,4 Millionen deutsche Soldaten sind auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges gefallen, sagt die Statistik. Wahr ist, dass das Schicksal von hunderttausenden, die an den Fronten des Massensterbens von 1939 bis 1945 bis heute nicht geklärt ist. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bewahrt mit 830 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern auch 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Erinnerung daran. Die internationale Arbeit ist aufwändig, wäre ohne tausende Ehrenamtliche nicht zu schaffen und verschlingt immense Summen Geldes. Der Volksbund hat 200.000 Mitglieder, aber mit Spenden allein ist Deutschlands größtes Gedächtnis an die Toten der Kriege nicht zu finanzieren – es kommt auf Unterstützung des Bundes an. Der hilft, so betont Oberstleutnant a.D. Hubert Reiter, nicht ausreichend. Deshalb hat die 22. Hauptversammlung des BundeswehrVerbandes eine Resolution beraten, die auch ein Appell für mehr Unterstützung ist. Im Gespräch mit unserem Podcast „Die Lage“, erklärt der pensionierte Stabsoffizier Hubert Reiter, der auch die Kameradschaft ERH München als Vorsitzender führt, was der Volksbund leistet, wofür er das Geld verwendet wird und warum auch der aktuelle Waffengang in der Ukraine Auswirkungen auf das Friedensprojekt Volksbund hat.
Es gibt Fragen, die selbst jahrzehntelange Forschung nicht zu beantworten vermag. Und genau die faszinieren ihn am meisten. Alexander Borbély ist ehemaliger Prorektor der Universität Zürich und einer der einflussreichsten Schlafforscher der Welt. Geboren ein halbes Jahr vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. In die Schweiz geflüchtet nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Ungarn. Beginn des Medizinstudiums im Jahr nach dem Ungarnaufstand 1956. Alexander Borbélys Lebenslauf liest sich wie ein Querschnitt durch das 20. Jahrhundert. Heute ist er 86 Jahre alt. Aus dem kleinen Jungen, der nach der Ankunft in der Schweiz erst Deutsch lernen, sich in einer anderen Kultur zurechtfinden musste, sollte einer der einflussreichsten Schlafforscher der Welt werden. Das sogenannte «Zwei-Prozess-Modell der Schlafregulation», das Alexander Borbély 1982 in einem Fachartikel vorstellte, wird noch heute an Universitäten in der Schweiz und im Ausland gelehrt. Und doch: Das Geheimnis des Schlafs sei bis heute nicht gelüftet, sagt er. Wer nach dieser Stunde noch mehr über Alexander Borbély erfahren möchte: 2019 hat er bei «Tredition» seine Autobiografie «Mehr als Schlaf» publiziert. Die Musiktitel: 1. Dave Brubeck - Take Five 2. Felix Mendelssohn-Bartholdy - Albumblatt für Klavier, e-Moll, Op. 117: «Allegro» (Daniel Barenboim, Klavier) 3. Barbara - Göttingen 4. Leonard Cohen - If I Didn't Have Your Love 5. Richard Strauss - Vier letzte Lieder: «Beim Schlafengehen» (Renée Fleming, Sopran / Münchner Philharmoniker / Christian Thielemann, Leitung)
Während des Zweiten Weltkrieges wurden auf dem Gebiet der heutigen Westukraine zwischen 60.000 und 120.000 Polen von der ukrainischen Untergrundorganisation OUN ermordet. Als Vergeltung brachten polnische Kämpfer bis zu 15.000 Ukrainer um.
Cathrin und Kim besprechen die deutsche Geschichte der Frauenrechte. In diesem ersten Teil sprechen wir über die Ursprünge im 18. Jahrhundert und führen euch bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Der erste Teil ist eine Geschichte voller Kämpfe, Erfolge und Herausforderungen und wir müssen erst einmal in Europa im 18. Jahrhundert beginnen, um die Einflüsse auf Deutschland zu verstehen. Zum einen haben auch wir uns selbst mit dieser Folge eine Gefallen getan, denn wir wollten besser verstehen. Zum anderen möchten wir euch zeigen, warum es so wichtig ist, dass wir für unsere Rechte einstehen. Und wertschätzen, was bereits vor uns viele Frauen für uns erkämpft haben.Gleichzeitig ist diese Folge auch ein Aufruf. Ein Aufruf, sich ganz genau anzusehen insbesondere vor der nächsten Wahl, welche Parteien Frauenrechte ernst nehmen und weiter in die Gleichberechtigung investieren. Zusammengefasst zeigen wir euch in dieser Episode: Die Entwicklung der Frauenrechte in Deutschland ist eng verknüpft mit der europäischen Geschichte und wurde stark von sozialen, politischen und kulturellen Umbrüchen beeinflusst. Bereits im 18. Jahrhundert gab es in Europa Ansätze feministischen Denkens, die die Grundlage für spätere Frauenrechtsbewegungen bildeten. Die Industrialisierung und soziale Umbrüche des 19. Jahrhunderts boten Frauen neue Möglichkeiten, sich in Bildung und Beruf zu engagieren, und förderten die Entstehung von Frauenbewegungen. Dann das 20. Jahrhundert: Es war entscheidend für die Etablierung des Frauenwahlrechts in Deutschland, ein Kampf, der durch die mutigen Anstrengungen von Frauenrechtlerinnen wie Clara Zetkin, Anita Augspurg und Minna Cauer vorangetrieben wurde. Der Erste Weltkrieg und die Weimarer Republik brachten signifikante Veränderungen für die Rolle der Frauen in der Gesellschaft und trugen zur weiteren Politisierung und gesellschaftlichen Anerkennung von Frauen bei. Dann aber der große Rückschritt oder wie unsere sehr geschätzte Lore Maria Peschel Gutzeit immer gesagt hat: Die Rolle rückwärts: Quellen https://www.uni-due.de/genderportal/geschlechtergeschichte http://www.welt-geschichte.de/html/das_18__jahrhundert.html https://www.fes.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=60183&token=80c96c58915ad09320f9178ade6224a104098bdf#:~:text=Die%20erste%20Phase%20der%20Frauenbewegung,Zeit%20beteiligten%20sich%20viele%20Frauen., S. 3 https://www.diplomatie.gouv.fr/de/das-ministerium-und-sein-netzwerk/gleichstellungspolitik-im-quai-d-orsay/die-frauen-in-der-diplomatie/article/ein-eintauchen-in-das-herz-der-weiblichen-macht-im-18-jahrhundert-in-begleitung#:~:text=In%20diesem%20Kontext%20pr%C3%A4gte%20Maria,und%20privaten%20Leben%20zu%20schaffen. https://www.uni-siegen.de/phil/philosophie/mitarbeiter/heinz/schriften/2012b_zur_konstitution_vergeschlechtlichter_subjekte_bei_rousseau.pdf?m=e, S.165 https://www.deutschlandfunk.de/vor-225-jahren-olympe-de-gouges-tritt-fuer-die-rechte-der-100.html https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/frontdoor/deliver/index/docId/4561/file/Verbesserung.pdf https://www.geschichte-lernen.net/frauenjournalismus-18-und-19-jahrhundert/ https://www.geschichte-lernen.net/frauenjournalismus-18-und-19-jahrhundert/ https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/frauenbewegung/35252/wie-alles-begann-frauen-um-1800/ https://www.boell.de/de/2018/07/03/von-welle-zu-welle https://www.boell.de/de/2018/07/03/von-welle-zu-welle#:~:text=1968%20%E2%80%93%20%C2%ABDer%20Tomatenwurf%C2%BB,Welle%20der%20Frauenbewegung%20im%20Westen https://de.wikipedia.org/wiki/Margarethe_Lenore_Selenka https://awo.org/ueber-uns/awo-historie/personen/marie-juchacz Schreibt uns gern über Instagram oder über www.podcaststarkefrauen.de. Team: Schnitt: Kim Seidler Redaktion: Kim Seidler und Cathrin Jacob ************ Unsere Werbepartner: FEMTASY: https://links.femtasy.com/StarkeFrauen-16102025 Code: STARKEFRAUEN HelloFresh: https://www.hellofresh.de/STARK mit Code: STARK ***********
Wie lebt man weiter, wenn die Welt um einen herum aus den Fugen gerät? Historische Romane ermöglichen uns, vergangene Zeiten nachzuempfinden. In der heutigen Folge von 3x5 geht es um Romane, die vom Leben in Zeiten des Umbruchs erzählen. Alexandra Henning von Lange, Elisabeth Sandmann und Volker Kutscher zeigen, wie Menschen in den Wirren des 20. Jahrhunderts nach Halt, Freiheit und einem Stück Glück suchen. Ob während des Zweiten Weltkrieges oder in der Nachkriegszeit – alle Figuren kämpfen um ein Leben in Sicherheit, während Geschichte über sie hinwegrollt. Die Rezensionen lest ihr auf meinem Blog https://fraugoetheliest.wordpress.com
Antikommunistische Organisationen wie die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ standen für Widerstand gegen die SED-Diktatur – und zugleich für hybride Kriegführung im frühen Kalten Krieg. Der Vortrag beleuchtet die Verflechtung von humanitärem Engagement, politischer Strategie und nachrichtendienstlicher Instrumentalisierung und behandelt die Frage, wie Infiltration, Sabotage und psychologische Operationen als Mittel systematischen Widerstands eingesetzt wurden. Referent Dr. Enrico Heitzer ist Historiker, der sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der Scharnierzeit zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem frühen Kalten Krieg sowie Memorialkultur beschäftigt. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Vor 70 Jahren wurde Österreich frei und eigenständig. Vorher hatten es die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges unter sich aufgeteilt. Österreich hat viele Parallelen zur Schweiz. Und dennoch wissen wir wenig über unser Nachbarland. Was läuft in Österreich? Österreich ist wie die Schweiz ein Alpenland, hat eine ähnlich grosse Bevölkerung und ist neutral. Auch in Österreich gibt die Neutralität zu reden und ist gleichzeitig ein starker Teil der Identität. Dass Österreich 1955 unabhängig wurde, verdankt das Land seinem Bekenntnis zur Neutralität. Österreich hat unruhige Zeiten hinter sich, fast ein halbes Jahr lang gelang es nicht, eine Regierung zu bilden. Ausserdem schwächelt die Wirtschaft, seit vier Jahren kann sie nicht mehr wachsen. Wo steht Österreich heute? Wie schlägt sich die neue Regierung? Erlebt das Land eine Ruhe vor dem Sturm – einer Kanzlerschaft von FPÖ-Chef Herbert Kickl? Peter Voegeli ist bei Radio SRF für Österreich zuständig. Im Tagesgespräch ist er zu Gast bei Simone Hulliger.
Kriegstüchtig wird Deutschland nicht werden. Im Atomzeitalter muss man anders denken als zur Zeit des Ersten oder des Zweiten Weltkrieges, als ein gewisser Joseph Goebbels die Deutschen ebenfalls aufrief, kriegstüchtig zu werden. Das haben Friedrich Merz, Boris Pistorius und all die anderen deutschen Kriegstreiber immer noch nicht begriffen. Von Oskar Lafontaine. Dieser Beitrag ist auchWeiterlesen
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges fährt ein Lastwagen mit sieben Soldaten in Österreich los. Sechs von ihnen kommen an. Auf der Suche nach dem siebten stößt sein Bruder viele Jahre später auf ein Spinnennetz aus Lügen und Schweigen. Es entbrennt eine trickreiche Jagd nach Wahrheit und Moral. Wie mag ein Mörder wohl sein? Der Autor Gerd Oelschlegel nimmt uns mit in den ethischen Konflikt zwischen Mitläuferschaft und Täterschaft, zwischen Akzeptanz und Verdrängung. Regie: Friedhelm Ortmann Mit: Friedrich W. Baumschulte, Heinz Schimmelpfennig, Kaspar Brüninghaus, Elfriede Rückert, Lilly Towska, Irmgard Först, Peter René Körner, Alfons Hoeckmann, Claus Clausen, Peter Kollek hr/wdr 1959 | ca. 52 Min. (Audio verfügbar bis 18.07.2026)
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges fährt ein Lastwagen mit sieben Soldaten in Österreich los. Sechs von ihnen kommen an. Auf der Suche nach dem siebten stößt sein Bruder viele Jahre später auf ein Spinnennetz aus Lügen und Schweigen. Es entbrennt eine trickreiche Jagd nach Wahrheit und Moral. Wie mag ein Mörder wohl sein? Der Autor Gerd Oelschlegel nimmt uns mit in den ethischen Konflikt zwischen Mitläuferschaft und Täterschaft, zwischen Akzeptanz und Verdrängung. Regie: Friedhelm Ortmann Mit: Friedrich W. Baumschulte, Heinz Schimmelpfennig, Kaspar Brüninghaus, Elfriede Rückert, Lilly Towska, Irmgard Först, Peter René Körner, Alfons Hoeckmann, Claus Clausen, Peter Kollek hr/wdr 1959 | ca. 52 Min. (Audio verfügbar bis 18.07.2026)
Vor 76 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Die Deutschen erhielten damit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach Holocaust und Massenmord, eine neu verfasste politische Ordnung. Die Historikerin Ute Frevert beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit politischen Konstellationen in der Geschichte, auch mit der Verfassung, dem Grundgesetz und den damit verbundenen Gefühlen. Viele Bücher hat sie dazu geschrieben: "Die Politik der Demütigungen", "Mächtige Gefühle", "Gefühle in der Geschichte" oder jüngst: "Verfassungsgefühle". Wie tatsächlich Politik mit Gefühlen verkoppelt ist, welche Rolle sie spielen, welchen Einfluss sie haben, wie sich Gefühle in der Geschichte erforschen lassen, darüber spricht die ehemalige Direktorin des Forschungsbereichs Geschichte der Gefühle am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Ute Frevert, mit Claudia Christophersen in NDR Kultur à la carte.
Lynchjustiz, Todesmärsche, Menschenjagden: Wie die Nazis bis zuletzt mordeten. Rund 30.000 Menschen wurden in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges getötet. Einige der grausamsten Endphaseverbrechen fanden in der Steiermark und im Burgenland statt. Deserteure wurden ermordet, Alliierte gelyncht, Juden auf Todesmärsche geschickt und gejagt. In der fünften Episode des History-Podcasts „Erklär mir 1945“ sprechen Barbara Haas und Julian Melichar über die Gewalteskalation in den letzten Tagen des Krieges. Mit dabei wieder unser Experte und Historiker: Prof. Dr. Helmut Konrad.
Frankreich und Polen – Die ersten Auslandsreisen von Friedrich Merz haben ihn in wichtige deutsche Nachbarstaaten geführt. In Paris und Warschau ist die Erwartung groß, dass mit dem neuen Bundeskanzler ein frischer Wind weht, sagt der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke im Gespräch mit Host Stefan Niemann. Mit Merz verbindet sich die Hoffnung auf eine Erneuerung des Weimarer Dreiecks. Im Verhältnis zu den USA habe Merz jetzt die Chance, mit einem selbstbewussten Auftreten im Namen der Europäer kenntlich zu machen, dass die europäische Freundschaft eine wichtige Rolle spielt. Von Lucke spricht im Interview auch über die Rolle des neuen Außenministers Johann Wadephul, welche Vorteile es hat, wenn Kanzler und Außenminister aus derselben Partei stammen. Und es geht um die Notwendigkeit eines nationalen Sicherheitsrates. Worüber Kanzler Merz in seinem ersten Telefonat mit US-Präsident Trump und mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj gesprochen hat, berichtet Astrid Corall. Sie fasst die Gedenken rund um das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren sowie die Lage an der Front zusammen. Denn trotz einer von Russland ausgerufenen Feuerpause schweigen die Waffen im Krieg nicht. Führung trotz Fehlstart? Merz Aufgaben in Brüssel https://www.tagesschau.de/ausland/europa/merz-besuch-bruessel-100.html Putin rechtfertigt bei Weltkriegsgedenken den Ukraine-Krieg https://www.tagesschau.de/ausland/europa/putin-parade-weltkriegsgedenken-100.html Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de das Interview mit Albrecht von Lucke https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio1869836.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Berlin Code https://1.ard.de/berlincode
Konklave wählt in Rom Leo XIV. zum neuen Papst, Robert Prevost als erster US-amerikanischer Papst im Porträt, Verfassungsschutz bezeichnet nach AfD-Klage die Partei vorerst nicht mehr als „gesichert rechtsextremistisch“, Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren, Ein Rückblick auf 80 Jahre Kriegsende, In vielen europäischen Städten Kranzniederlegungen in Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges, Das Wetter
Der 8. Mai 1945 - das Ende des Zweiten Weltkrieges - ist ein Tag im kollektiven Gedächtnis. Die schrecklichen Kriegsjahre hatten ein Ende. Keine Familie, die nicht betroffen war, auf der Gewinner oder Verlierer-Seite und meistens auch irgendwie beides. Ein wichtiger Tag auch für die vielen ausländischen Kriegsgefangenen in Deutschland. Einer von ihnen ist der Franzose Robert Maechling. Er hat jahrelang als Zwangsarbeiter bei Bauern in Norddeutschland gearbeitet und war im Lager Sandbostel interniert.
Eine neue Art historischer Bücher beleuchtet seit einer Weile Weltgeschichte gleichzeitig von oben und unten. Der Zeithistoriker Oliver Hilmes befasst sich auf diese Art mit dem Sommer 1945: der Zeit zwischen der Kapitulation Deutschlands im Mai und dem Ende des Zweiten Weltkrieges im August. Hilmes schreibt über das Leben der Deutschen in ihrem zerstörten Land ebenso wie über die Sieger, die auf der Potsdamer Konferenz Weichen für die Welt stellten. Eine kurzweilige Lektüre, die zugleich zum Weiterlesen einlädt. Rezension von Michael Kuhlmann
Eine neue Art historischer Bücher beleuchtet seit einer Weile Weltgeschichte gleichzeitig von oben und unten. Der Zeithistoriker Oliver Hilmes befasst sich auf diese Art mit dem Sommer 1945: der Zeit zwischen der Kapitulation Deutschlands im Mai und dem Ende des Zweiten Weltkrieges im August. Hilmes schreibt über das Leben der Deutschen in ihrem zerstörten Land ebenso wie über die Sieger, die auf der Potsdamer Konferenz Weichen für die Welt stellten. Eine kurzweilige Lektüre, die zugleich zum Weiterlesen einlädt. Rezension von Michael Kuhlmann
Kommentiert wird der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa. Aber zunächst zu den ersten Auslandsreisen von Bundeskanzler Merz. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Friedrich Merz brauchte zwei Wahlgänge, um neuer Bundeskanzler zu werden. Doch nicht nur die Kanzlerwahl bestimmt diese Woche, sondern auch das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren. In Russland soll es am 9. Mai eine große Militärparade geben. Moskau hat rund um die Feierlichkeiten eine dreitägige Feuerpause vorgeschlagen, die Ukraine spricht von einem Täuschungsmanöver und verlangt, dass die Waffen mindestens 30 Tage schweigen. Astrid Corall berichtet darüber. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, dass man von einer Feuerpause weit entfernt ist. Denn auf beiden Seiten gibt es Angriffe mit Drohnen. Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine häufen sich auch in Deutschland die Sichtungen von Drohnen über Bundeswehrstandorten und kritischer Infrastruktur. Wie gut sind die deutschen Sicherheitsbehörden eigentlich für die Drohnenabwehr aufgestellt? Diese Frage klärt Host Stefan Niemann im Gespräch mit Julia Weigelt. Die Reporterin hat zur Bedrohungslage recherchiert und berichtet von bedenklichen “Fähigkeitslücken” und hinderlichem Zuständigkeitswirrwarr unterschiedlicher Bundesländer und Behörden. Die Kräfte müssten dringend gebündelt werden, um Deutschlands Abwehrmöglichkeiten zu stärken. Ballung von neuen Drohnensichtungen im Norden https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/drohnen-ueberfluege-102.html Fast 450 Drohnen über Bundeswehrstandorten gesichtet https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zunahme-drohnensichtungen-100.html Zwei Deutschrussen festgenommen ‒ Ermittlungen zu Sabotageplänen in Deutschland https://www.tagesschau.de/investigativ/russland-sabotage-100.html Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Dr. Ketamin https://www.ardaudiothek.de/episode/14524121/
In dieser Folge knüpfen wir an eine alte Folge an und lassen Elias inzwischen verstorbene Großmutter zu Wort kommen, die uns kurz vor ihrem Tod noch weitere Erinnerungen an die Zeit des Zweiten Weltkrieges hinterlassen hat. Dabei kommt es zwar zu Wiederholungen der ersten Folge, aber allein die Tatsache, dass Flo diesmal dabei ist, macht die Folge für uns wertvoll. HISTORIA UNIVERSALIS wird von uns komplett allein produziert. Moderiert und geplant wird der Podcast von Elias, Florian, Oliver, Victoria und Karol. Da das sehr zeit- und arbeitsaufwändig ist, bedarf es dabei deiner Unterstützung. So einen Geschichtspodcast gibt es nicht nochmal in der deutschsprachigen Medienlandschaft, deshalb: Bitte unterstütze HISTORIA UNIVERSALIS finanziell, damit wir noch lange weitermachen können! Das kannst du mittels einer Kaffeespende unter https://www.ko-fi.com/historiauniversalis tun oder durch eine Überweisung oder einen Dauerauftrag auf das Konto Historia Universalis, IBAN: DE40 5001 0517 5582 4359 02. Deine Kaffeespende hilft uns dabei, weiterhin all die Geschichtsfolgen aufzunehmen, die du hoffentlich gerne hörst. Außerdem unterstützt du uns bei unseren podcasterischen Träumen, die wir gerne verwirklichen möchten. Allerherzlichsten Dank fürs Zuhören und deinen Support! Wir danken den Produzent*innen unseres Podcasts, Roman, Fressbrett, Charlotte, Mathias, Anne, Geschichtslehrling, Sebastian und Colja, für ihre finanzielle Unterstützung!
Der 8. Mai ist dieses Jahr in Berlin ein Feiertag. Anlass ist das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Wie haben Zeitzeugen die nachfolgenden Tage erlebt? Von Harald Asel
Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwangen die Nationalsozialisten Tausende von KZ-Gefangenen aus dem ganzen Reich auf Todesmärsche Richtung Süden, oft nach Dachau. Viele Häftlinge starben auf dem Weg, der im April 1945 durch den Landkreis Freising führte. Von Ulrike Beck
Um dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu gedenken, hat der russische Präsident Wladimir Putin eine einseitige Waffenruhe vom 8. bis 10. Mai verkündet.
80 Jahre Zweite Republik, 80 Jahre Befreiung des KZs Mauthausen, 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges: dieser Tage begeht Österreich bedeutende Jubiläen. Ereignisse, die unsere Geschichte prägten. Dr.Erika Freeman ist Holocaust-Überlebende und erzählt im Gespräch mit Claudia Stöckl über ihre Erfahrungen unter dem Hitler-Regime, als jüdisches Mädchen in Wien. Die 97-jährige spricht über ihre Flucht im Jahr 1940, als ihre Mutter sie in den Zug nach Holland gesetzt hat- von dort ging es nach Amerika, sie redet über Hass, den sie nicht haben will und Vergebung. Und die Psychoanalytikerin verrät viele Weisheiten, die sie gelernt hat, wie zum Beispiel: "Mach dich nützlich, nicht wichtig." (Dieser Beitrag begleitet die Sendung "Frühstück bei mir" vom 27.4.2025)
Am 8./9. Mai endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. Anlässlich des 80. Jahrestages sprechen Dr. Peter Lieb und Major der Reserve Timon Radicke in der aktuellen Folge von „Zugehört“ über das Kriegsende. Dabei nehmen sie vier Ereignisse in den Blick, die die letzten Kriegswochen unterschiedlich prägten. DIE BRÜCKE VON REMAGEN Die Einnahme der Ludendorff-Brücke bei Remagen am 7. März 1945 durch die Amerikaner markiert einen wichtigen strategischen Punkt beim Einmarsch der Westalliierten ins Reichsgebiet. Dr. Lieb und Major Radicke thematisieren dabei vor allem die zeitlichen Faktoren und welche Auswirkungen Remagen für die auf dem Rückzug befindliche Wehrmacht hatte. DIE BEFREIUNG DES KONZENTRATIONSLAGERS DACHAUWenige Wochen später befreit im Süden Deutschlands die 7. Armee der US-Streitkräfte das Konzentrationslager Dachau. Schon Tage zuvor wurden die ersten Außenlager durch die Alliierten befreit. In Dachau selbst werden die US-Soldaten mit den grauenvollen Bildern des Holocausts konfrontiert. Dr. Lieb erklärt, warum die Befreiung von Dachau zu einem Paradigmenwechsel geführt hat, wie die Alliierten auf den Kriegsgegner Deutschland und die Wehrmacht blickten und welche Auswirkungen das auch auf die Nachkriegszeit hatte. Zwar hat die Rote Armee bereits Auschwitz befreit, die Briten Bergen-Belsen, aber die Befreiung von Dachau kann durchaus als moralischer Wendepunkt betrachtet werden, an dem die Welt erstmals das ganze Ausmaß der Nazi-Verbrechen sah. DIE KAPITULATION DER WEHRMACHT IN ITALIENWährend die US-Streitkräfte Dachau befreien, unterzeichnet die Wehrmacht in Italien die Kapitulation der verbliebenen Truppenteile. Ab 1943 kämpfen deutsche Truppen in Italien gegen die Alliierten. Ab Februar 1945 führt SS-Obergruppenführer Karl Wolff mit dem Direktor des Auslandsgeheimdienstes OSS, Allen Dulles, geheime Gespräche, um einen Separatfrieden auszuhandeln. Unter dem Titel „Operation Sunrise“ kommt die Teilkapitulation einige Tage vor dem allgemeinen Ende des Krieges zustande. Doch die Entscheidungen bleiben nicht ohne Folgen – und sie haben sogar später Auswirkungen auf die junge Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland. EINE BEFÖRDERUNG – WÄHREND DER SCHLACHT UM BERLINIn diesen Tagen landet General Ritter von Greim im inzwischen eingekesselten Berlin, um von Adolf Hitler zum Oberbefehlshaber einer Luftwaffe befördert zu werden, die de facto nicht mehr existiert. Es sind diese Geschichten, die die Absurdität der letzten Kriegstage veranschaulichen. Dr. Lieb und Major Radicke sprechen über die Schlacht um Berlin, die militärischen Entscheidungen der Roten Armee und die letzte deutsche Abwehrschlacht um die Seelower Höhen. Dabei geht es auch um die Bedeutung gestellter Bilder im Krieg – wie das Hissen der roten Fahne auf dem Reichstagsgebäude – dem zumindest symbolischen Schlusspunkt des Zweiten Weltkrieges.
von Anna Wallner. Monika Sommer ist Direktorin vom Haus der Geschichte in Wien. Wir reden mit ihr über das Gedenkjahr 2025 und die Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges, die Gründung der Zweiten Republik 1945 und den Heldenplatz als heimlichen Hauptplatz der Republik. Sie sagt: "Österreich könnte jetzt auch einmal stolz sein, so eine lange Zeit eine Demokratie zu sein“.
Steffen Kopetzky ist einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller und er sieht Raum für eine europäische Großmacht. Unsere Werte seien attraktiver als Unterdrückung, Rassismus und Vorurteile. Der Autor Steffen Kopetzky ist dafür bekannt, packende Geschichten in einem historisch präzise recherchierten Rahmen spielen zu lassen. In »Monschau« ging es vordergründig um einen Pockenausbruch in den 1960er Jahren, dennoch wurde der Roman als Auseinandersetzung mit der Corona-Pandemie wahrgenommen. Gerade ist sein neues Buch erschienen: »Atom«, einem Spionagethriller zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, in dem es um die Entwicklung der Atombombe geht. In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Steffen Kopetzky über »Atom«, die Angst vor einem aufkeimenden »Technofaschismus« und Kopetzkys Hoffnung auf eine europäische Armee. »Ich glaube, dass nationale Alleingänge uns nicht weit bringen werden. Ob das die Migrationskrise, ob es die Verteidigungskrise ist oder eben auch eine atomare Aufrüstung. Wir sollten so etwas immer im europäischen Kontext denken.« Kopetzky sieht die Notwendigkeit einer kulturellen und moralischen Führung Europas: »Unsere Werte sind attraktiver als Unterdrückung, Rassismus und Vorurteile.« Europa habe die besten Karten, eine führende Weltmacht zu werden, wenn es den Willen dazu habe.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
•Historisches Drama• Mendel Horowitz ist Jude und versteckt sich während des Zweiten Weltkrieges im Haus einer alten polnischen Bäuerin. Jahre später offenbart sich eine düstere Lüge. Von Rolf Schneider BR/WDR/HR 1966 www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Rolf Schneider.
Fünf Monate nach der Gründung der BRD wird am 7.Oktober 1949 auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Dass sich mit der DDR ein eigener Arbeiter- und Bauernstaat entwickeln würde, ist nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch nicht absehbar. Von Ulrike Beck (BR 2019)
«Hitler-Deutschland hatte bedingungslos kapituliert!» Das Ende des Zweiten Weltkrieges, ein Meilenstein der Menschheitsgeschichte. Eine weitere Folge in unserer Sommerserie «100 Jahre Weltgeschichte im Radio – was Sie und uns bewegt». Im Laufe des 8.Mai 1945 kam die frohe Kunde aus Washington, London und Moskau: Hitler-Deutschland hatte bedingungslos kapituliert! Europa feierte ausgelassen, die Staatsmänner meldeten sich zu Wort, aus Frankreich De Gaulle, aus Grossbritannien Churchill, aus den USA Truman, aus Russland Stalin, in der Schweiz Bundespräsident Eduard von Steiger und zwei weitere Bundesräte. Aus den Reaktionen und der Tonalität der Reden lässt sich heute viel herauslesen, zb wie De Gaulle den Sieg als Sieg Frankreichs anpries und darauf die Marseillaise spielen liess, Grossbritannien, das die Würdigung dem König überliess – oder die Schweiz, die der Bevölkerung und der Schweizer Armee dankte, aber kein Wort an die Alliierten richtete. Der Bundesrat suchte nach dem Krieg eine Haltung, die niemanden vor den Kopf stossen sollte, sagt der Schweizer Historiker Jakob Tanner. Tanner war in den 1990er Jahren auch Teil der Bergier-Kommission, die den nachrichtenlosen Vermögen nachging. In der ersten Folge zum Ende des Zweiten Weltkriegs lassen wir die ersten Stunden Revue passieren, als der Sieg schon verkündet wurde, aber der Friede noch nicht in ganz Europa und in Asien Einzug gehalten hatte.