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Heute legt eine Expertenkommission ihre Vorschläge zum Social-Media-Umgang für Kinder und Jugendliche vor. Statt klarer Kanten gibt es ein „Jein“ in zwei Varianten: Entweder gestaffelte Altersgrenzen ab 13 Jahren mit elterlicher Hintertür oder eine rein funktionale Risikobewertung gegen süchtig machendes Endless-Scrolling. Maximilian Stascheit liefert die Details vorab. Mehr dazu auch hier in unserem Technologie & KI-Newsletter. Im 200-Sekunden-Interview verteidigt die grüne Denise Loop den Ansatz ihrer Fraktion. Sie fordert eine sichere Altersverifikation ohne fehlerhafte Scans, nimmt die Plattform-Betreiber in die Pflicht und erklärt, warum es auch um die digitale Teilhabe geht. Friedrich Merz empfängt heute die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen zum E5-Gipfel. Dort geht es auch um einen schwelenden Kompetenzstreit. Wer wird von europäischer Seite mit Wladimir Putin verhandeln, wenn es irgendwann zu Gesprächen kommt? Hans von der Burchard ordnet das ein. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
BLICK-CHAOS IN DEUTSCHLAND! Wie zwei Podcaster die Straßenverkehrsordnung zerstörtenEs beginnt mit einer harmlosen Frage. In ihrem Podcast Eistee Pistazie diskutieren Phil und C-Bas darüber, warum Kindern eigentlich beigebracht wird, vor dem Überqueren der Straße „links, rechts, links“ zu schauen. C-Bas stellt die Frage, die Deutschland für immer verändern sollte: „Ja, aber während du nach links guckst, kann doch von rechts ein Auto kommen?“ Einen Moment lang herrscht Stille. Dann antwortet Phil: „Stimmt eigentlich.“Was folgt, geht als die größte Verkehrskrise der Bundesrepublik in die Geschichte ein.Innerhalb weniger Stunden explodiert die Debatte in den sozialen Netzwerken. Verkehrsexperten werden in Talkshows eingeladen. Eltern sind verunsichert. Schulen geraten unter Druck. Das Land diskutiert plötzlich über nichts anderes mehr. Ist „links, rechts, links“ wirklich sicher? Haben Generationen von Kindern auf einer wackeligen Grundlage gelebt?Drei Wochen später reagiert die Politik. Das bisherige System wird abgeschafft. Die neue Regel lautet: „Links, rechts, links, rechts.“Bundesverkehrsminister und Experten präsentieren die Reform als historischen Fortschritt. „Jetzt wird wirklich jede Richtung berücksichtigt“, heißt es auf einer Pressekonferenz. Die Freude hält allerdings nur wenige Tage.In der nächsten Podcastfolge meldet sich Phil erneut zu Wort. „Moment mal. Jetzt endet das Ganze auf rechts. Während ich nach rechts gucke, könnte doch wieder von links ein Auto kommen.“ Deutschland erstarrt. Nachrichtensender unterbrechen ihr Programm. Die Politik gerät unter Druck.Nach nur sechs Tagen wird das Gesetz erneut geändert. Die neue Regel lautet nun: „Links, rechts, links, rechts, links.“Die Bevölkerung atmet auf. Für exakt vier Tage.Dann fragt C-Bas: „Ja, aber jetzt fehlt doch wieder das letzte Rechts?“Von diesem Moment an beginnt ein Teufelskreis, der nicht mehr aufzuhalten ist. Jedes Mal, wenn eine Seite ergänzt wird, fehlt die andere. Der Deutsche Bundestag beschäftigt sich über Jahre hinweg fast ausschließlich mit Blickrichtungen.2028 gilt bereits „Links, rechts, links, rechts, links, rechts, links“. 2031 wird die Regel erneut erweitert. 2037 gründet die Bundesregierung das Bundesministerium für Blickkoordination. Wissenschaftler, Juristen und Verkehrsplaner streiten inzwischen rund um die Uhr über die optimale Reihenfolge von Kopfbewegungen.Die Auswirkungen auf den Alltag werden immer dramatischer. 2048 müssen Kinder vor dem Überqueren einer Spielstraße bereits 14 Blickwechsel absolvieren. 2055 beträgt die durchschnittliche Wartezeit vor einem Zebrastreifen 38 Minuten. 2061 verpflichtet die Richtlinie LRLR-29 alle Bürger zu 29 Blicken nach links und 28 Blicken nach rechts.2068 sorgt ein Rentner aus Wuppertal für Schlagzeilen, als er morgens um 8:14 Uhr mit dem vorgeschriebenen Blickvorgang beginnt und die andere Straßenseite kurz vor Sonnenuntergang erreicht.Doch der vorläufige Höhepunkt wird erst 2073 erreicht.Nach jahrelangen Debatten verabschiedet die Bundesregierung das sogenannte Maximale-Sicherheit-Gesetz. Ab sofort gilt: 35-mal links, 34-mal rechts. Die vollständige Blicksequenz umfasst 69 einzelne Kopfbewegungen und dauert durchschnittlich elf Minuten und 43 Sekunden.Die Unfallzahlen sinken nicht. Dafür leiden Millionen Deutsche unter chronischen Nackenproblemen. Orthopäden gehören inzwischen zu den reichsten Menschen des Landes. Hersteller von Halskrausen melden Rekordgewinne.Doch selbst jetzt ist die Diskussion nicht beendet.In Folge 891 von Eistee Pistazie stellt Phil die folgenschwere Frage, die alles wieder ins Wanken bringt: „Ja, aber wenn man nach dem 35. Mal links fertig ist, könnte doch theoretisch von rechts wieder ein Auto kommen.“Augenzeugen berichten, dass im Bundestag mehrere Abgeordnete sofort in Tränen ausgebrochen seien. Noch in derselben Nacht wird ein Gesetzentwurf für 36-mal links und 35-mal rechts eingebracht.
In dieser Folge von Fitness im Ohr spricht Janosch Marx mit Raphael Schäfer über die politische Wahrnehmung der Fitness- und Gesundheitsbranche. Im Fokus stehen die Rolle von Prävention im Gesundheitssystem und die Verantwortung von Politik und Wirtschaft. Außerdem beleuchten sie, wie mehr Menschen dauerhaft für Bewegung und gesundheitsorientiertes Training begeistert werden können. Die Hörerinnen und Hörer erhalten Einblicke in politische Entscheidungsprozesse und erfahren, welche Chancen sich für die Fitnessbranche künftig ergeben.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Die deutsche Wirtschaft kommt nicht richtig in Schwung. Gleichzeitig bleibt die Inflation erhöht und die Bundesregierung diskutiert weitreichende Reformen im Sozialstaat. Was bedeutet das für Wachstum, Unternehmen und Arbeitnehmer? „Nullwachstum ist schon schlimm, aber Rezession wäre noch schlimmer, weil damit auch die Volkswirtschaft keine Erträge bietet, um zu investieren. Dann ist der Wohlstand sofort gefährdet", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wir sehen das an Freisetzungen von Facharbeitern, die lange Jahre gesucht wurden. Wir sind ja schon das Land der Malocher und des Leitungsprinzips gewesen. All das, was uns groß gemacht hat. Aber wenn die Politik den Weg nicht freimacht, dann sind Wohlstand und Perspektive weg. Dann zahlt man irgendwann politische Preise." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Die Menschen in Deutschland werden immer älter und die Zahl der Rentner nimmt zu. Gleichzeitig gehen die Geburtenraten zurück und steigt die Zahl der Menschen, denen die Work-Life-Balance wichtiger ist als die berufliche Kariere. Mit dem Ausscheiden der Babyboomer aus dem Arbeitsleben wird die Wirtschaft in den kommenden Jahren zudem viele Arbeitskräfte verlieren, die schwerWeiterlesen
Die Menschen in Deutschland werden immer älter und die Zahl der Rentner nimmt zu. Gleichzeitig gehen die Geburtenraten zurück und steigt die Zahl der Menschen, denen die Work-Life-Balance wichtiger ist als die berufliche Kariere. Mit dem Ausscheiden der Babyboomer aus dem Arbeitsleben wird die Wirtschaft in den kommenden Jahren zudem viele Arbeitskräfte verlieren, die schwerWeiterlesen
Immer mehr Kinder können nicht ausreichend rechnen. Mittlerweile verlässt jeder zwölfte Schüler die Schule ohne Abschluss. Der Nationale Bildungsbericht zeigt schlechte Leistungen bei Kindern aus Familien, die von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind. Schwierigkeiten haben auch Kinder, deren Eltern alleinerziehend sind, selbst einen geringen Bildungsabschluss oder einen Migrationshintergrund haben. In Deutschland gibt es 350 verschiedene Maßnahmen gegen Bildungsungleichheit. Nur erfolgreich scheinen diese vielen Maßnahmen nicht zu sein. Die Bundesregierung will Eltern und Kitas stärker in die Pflicht nehmen. In Hessen wird zwar so viel Geld wie noch nie für die Bildung ausgegeben, aber bei den Gesamtschulen werden 70 Millionen Euro eingespart. Dagegen wird demonstriert. Die Politik argumentiert, dass weniger Geflüchtete gekommen seien und der Förderbedarf sinke und die meisten Kinder ohnehin mittlerweile zusammen in einer Klasse unterrichtet würden. Ist es also kein Problem, an Gesamtschulen und Förderschulen zu sparen? Was wäre nötig, um unser Bildungssystem gerechter zu machen und allen Kindern eine gute Chance zu geben? Darüber diskutiert Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Schülersprecher Luca Albert Dobrita und dem Schulleiter Thorsten Giese, den Bildungsforschern Prof. Dr. Kai Maaz und Dr. Cornelia Gresch. Podcast-Tipp: Die Schule brennt - der Bildungspodcast mit Bob Blume Im Bildungssystem herrscht Reformstau. Die schulischen Leistungen gehen messbar zurück, es fehlen tausende Lehrkräfte bei gleichzeitig wachsender Bildungsungerechtigkeit. Und dann noch KI! Es gibt in Schulen aber auch tolle Entwicklungen, von denen andere lernen könnten. Bob Blume ist Lehrer und Bildungsinfluencer. Im Podcast sucht er mit Fachleuten nach Lösungen für die unterschiedlichen Herausforderungen. Jede Woche Montag gibt es eine neue Folge. https://www.ardsounds.de/sendung/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/urn:ard:show:0798e0e66b576457/
Seit der vergangenen Woche greift sie nun: die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. GEAS gilt seit dem 12. Juni EU-weit und damit auch in Deutschland. Die neuen Rechtsakte verändern die Asylverfahren grundlegend und fordern von den EU-Staaten Härte und Solidarität. Die Reform sollte Migration europäisch ordnen, doch die Praxis zeigt unterschiedliche Wirkungen: Grenzkontrollen, nationale Alleingänge, Abschreckung. Die Einigkeit über die Praxis ist instabil in Europa. So riskieren Staaten den Bruch mit Brüssel, um innenpolitisch Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Dazu kommen neben GEAS neue EU-Beschlüsse wie die Rückkehrverordnung und geplante Return-Hubs, die die öffentliche Debatte über Asyl weiter befeuern. Die Politik verspricht der Bevölkerung durch die Reform und Verordnungen bessere und schnellere Kontrolle, bewegt sich dabei juristisch aber auf dünnem Eis. Diskutiert wird außerdem, was moralisch und humanitär vertretbar ist. Denn was bedeutet all das für die geflüchteten Menschen? Und löst dieser politische Kurs die logistischen Probleme in den Kommunen? Wie kann der europäische Traum vom gemeinsamen Grenzmanagement umgesetzt werden? Und welche gesellschaftlichen und ethischen Werte stehen dabei auf dem Spiel? Darüber sprechen wir mit Svenja Niederfranke vom Zentrum für Migration der DGAP, mit dem Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrates, Hamado Dipama, und dem Asylexperten Daniel Thym. Außerdem zu Gast: Karl Kopp, Geschäftsführer von Pro Asyl, und Kerstin Schlögl-Flierl vom Deutschen Ethikrat. Podcast-Tipp: Kaffee, extra schwarz. Der Podcast mit Mansour und Mayer-Rüth: GEAS - kommt jetzt die Asylwende? Gespräch mit Prof. Ruud Koopmans Professor Ruud Koopmans ist Migrationsforscher an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im neuen BR-Podcast "Kaffee, extra schwarz" sprechen der Autor Ahmad Mansour und der Journalist Oliver Mayer-Rüth mit ihm über GEAS. In knapp 30 Minuten beleuchten die beiden unterhaltsam, fundiert, provokant regelmäßig ein wichtiges Thema. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1a8fec8fe02a6688/
Marc Friedrich gehört zu den bekanntesten Finanzexperten Deutschlands und ist siebenfacher Spiegel-Bestsellerautor. Der studierte Betriebswirt erlebte 2001 den argentinischen Staatsbankrott aus nächster Nähe und beschäftigt sich seitdem mit dem Geldsystem, der Wirtschaftsgeschichte und der Vermögenssicherung. In seinem neuesten Buch „Die größte Revolution aller Zeiten: Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren" verbindet er Geldgeschichte, wiederkehrende Zyklen und Bitcoin zu der These, dass unser ungedecktes Papiergeldsystem am Ende ist. Als Gründer der Friedrich Vermögenssicherung GmbH berät er Privatpersonen, Unternehmen und Family Offices, auf YouTube erreicht er mit seinen Analysen ein Millionenpublikum.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um die Frage, auf welchen Daten und Zyklen Friedrich seine düsteren Prognosen aufbaut und warum er nicht von einem plötzlichen Crash, sondern von einem schleichenden Niedergang des Westens spricht. Er erklärt, weshalb er das Schuldgeldsystem für gescheitert hält, warum Gutverdiener und Unternehmen das Land verlassen und wie ein historischer Generationszyklus aus seiner Sicht über die kommenden Jahre entscheidet. Jasmin hält dagegen, konfrontiert ihn mit den offiziellen Wirtschaftsdaten, mit zwölf Jahren ausgebliebener Crash-Prophezeiung und mit dem Vorwurf, seine eigenen Inhalte trügen zur miesen Stimmung im Land bei. Es ist ein Schlagabtausch über Infrastruktur und Bürokratie, über die AfD als Hoffnung und Härtetest für die Demokratie, über eine mögliche Neuwahl noch in diesem Jahr und über die provokante Frage, ob die parlamentarische Demokratie von 1949 überhaupt einen Ewigkeitsanspruch hat.
Dieses Mal geht es nicht um die schwarz-rote Koalition, sondern um die schönste Nebensache der Welt: den Fußball. Wobei auch der zum Politikum werden kann, wie im Vorfeld der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, die an diesem Donnerstag beginnt. Fußball und Politik: Nicht nur deutsche Kanzler vereinnahmen das Runde auf dem Rasen gerne für sich, besonders dann, wenn es auf dem politischen Parkett nicht rund läuft. Der Platz am Spielfeldrand, manchmal auch der in der Mannschaftskabine, wird zur politischen Popularitätsressource. Über die Bedeutung des Fußballs in der Geschichte der Bundesrepublik, über politische Spielchen und unvergessene Spiele sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Folge von Machtwechsel. –––– Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Bundeskanzler Merz ist unpopulär wie nie und räumt ein, es gelinge ihm nicht, seine Politik zu vermitteln. Bürgerinnen und Bürger scheinen mit der Regierung insgesamt unzufrieden und fühlen sich inmitten von Krisen weder gehört noch mitgenommen. Derweil sammelt die AfD auf Instagram und Tiktok Applaus und Follower. Müssen die demokratischen Parteien das Volk ganz anders ansprechen? Wie gelingt das in einer zersplitterten Öffentlichkeit? Wie funktioniert politische Kommunikation heute? Bernd Lechler diskutiert mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen – Medienwissenschaftler, Uni Tübingen; Dr. Daphne Weber – Kulturwissenschaftlerin und Kommunikationsberaterin; Prof. Dr. Harald Welzer – Sozialpsychologe und Direktor der Stiftung FuturZwei
Die Fußball-WM 2026 verbindet die USA und Mexiko nicht nur sportlich. Hinter dem Turnier stehen Geschichten über Migration, Identität und den Kampf um Talente.
Es wirkt wie ein regelrechter Blutrausch – mitten in Belfast. Ein Sudanese versucht, einem Schotten auf offener Straße den Kopf abzuschneiden. Die Politik? Sie ruft zu Ruhe und Besonnenheit auf. Die Medien? Sie warnen vor Rassisten und Rechtsradikalen. Unterdessen wächst in Großbritannien die Wut. Mehr zum Messerangriff in Nordirland gleich im Schwerpunkt des Tages. + Außerdem in dieser Sendung: Nur noch ein Tag bis zur Fußball-Weltmeisterschaft. Und schon wieder geraten Fans ins Visier der Behörden. + Und: Reformgipfel im Berliner Kanzleramt. AUF1 kannte das Ergebnis offenbar schon vor Beginn des Treffens.
Der Ständerat hat sich gegen eine Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten ausgesprochen. Er beschloss mit 22 Nein- gegen 21 Ja-Stimmen, nicht auf eine Vorlage einzutreten, die bis zu zwölf verkaufsoffene Sonntage möglich gemacht hätte. Eine Allianz von links bis rechts setzte sich durch. Weitere Themen: Frankreich ist erschüttert über das Tötungsdelikt an einem 11-jährigen Mädchen, das mutmasslich vom Vater einer Schulkollegin ermordet wurde. Gegen ihn lagen bereits mehrere Anzeigen wegen sexueller Gewalt gegen Minderjährige vor. Die Politik spricht von Justizversagen. Die KI-Konzerne Anthropic und Open AI wollen an die Börse. Ihr Ziel: Geld beschaffen, um neue Entwicklungen zu finanzieren, denn ihre Rechenzentren verschlingen Unmengen an Kapital. Bislang haben sich OpenAI und Anthropic vor allem über Investoren und Risikokapitalgeber finanziert.
Bei ihren Ermittlungen zum Messerangriff in Winterthur stossen die Strafverfolgungsbehörden an rechtliche Grenzen. Weil sich der Angreifer gegen die Durchsuchung von Handy und Laptop wehrt, können die Behörden nicht darauf zugreifen. Die Politik sieht Handlungsbedarf. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:21) Nachrichtenübersicht (07:32) Terrorfall Winterthur: Ermittler ohne Zugriff auf Handy von Täter (11:45) Schweizer Exportindustrie steht unter Druck (16:19) Misstrauen erschwert den Kampf gegen Ebola (21:12) Spuren von früherem Leben auf dem Mars?
Bei den Ermittlungen zum Messerangriff in Winterthur stossen die Strafverfolgungsbehörden an rechtliche Grenzen. Weil sich der mutmassliche Angreifer gegen die Durchsuchung von Handy und Laptop wehrt, können die Behörden nicht darauf zugreifen. Die Politik sieht Handlungsbedarf. Weitere Themen: Wegen des Krieges im Iran sind die Gaspreise in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Gleichzeitig sind die Füllstände in den Gasspeichern Europas tief. Auf den Herbst hin muss Europa also mit höheren Gaspreisen rechnen. Wer profitiert schlussendlich von dieser Flüssigerdgasknappheit? Am 11. Juni beginnt die Fussball-WM. Für Gianni Infantino, den Präsidenten des Weltfussballverbandes Fifa, ist klar: Es soll die grösste und wirtschaftlich lukrativste Fussball-WM der Geschichte sein. Dabei geht es auch um Politik, wie die Annäherung von US-Präsident Donald Trump an Gianni Infantino zeigt.
Italiens Gefängnisse sind überfüllt, die Zustände katastrophal. Im Schnitt nimmt sich alle drei Tage ein Häftling das Leben, regelmäßig kommt es zu Aufständen. Grund ist die harte Law-and-Order-Politik der Regierung von Giorgia Meloni. Wie sieht die Welt der jugendlichen Straftäter hinter den Gefängnismauern aus? Und kann ein Gefängnispfarrer in Mailand die Zustände verändern?
Danyal Bayaz (Die Grünen) und seine Frau sind beide in der Politik tätig - und haben zwei kleine Kinder. Hat er einen anderen Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien als kinderlose Kollegen?
Politiker und Wissenschaftler haben in Berlin vor der steigenden Gefahr eines Atomkrieges gewarntEin Kommentar von Tilo Gräser.Die Politik der Europäischen Union (EU) und insbesondere die der deutschen Bundesregierung riskiert einen Krieg mit der Atommacht Russland. Davor und vor den möglichen Folgen warnte eine Veranstaltung am Dienstag in Berlin. Michael von der Schulenburg, ehemalige hochrangiger UN-Diplomat und heute für das BSW im EU-Parlament, hatte dazu sachkundige Menschen eingeladen: Die BSW-Außenpolitikerin Sevim Dagdelen, die Chemikerin und Abrüstungsexpertin Ivana Nikolic Hughes sowie den Physiker und ehemaligen Berater des US-Militärs Theodore Postol. „Schlafwandelt die EU in den Atomkrieg?“, war das Thema, auf das Antworten gesucht wurden.Von der Schulenburg und Postol warnten vor einem Atomkrieg „aus Versehen“, durch einen Fehler oder Unfall. Ersterer sieht dabei die Gefahr eines Krieges mit Atomwaffen als derzeit am größten seit Ende des Zweiten Weltkrieges vor 81 Jahren. Seit dem Atombombenabwurf der USA auf Hiroshima und Nagasaki habe es zwar keinen Krieg mit diesen zerstörerischen Waffen gegeben. Aber durch die Kriege in der Ukraine und gegen den Iran werde wieder verstärkt darüber geredet. Und die europäischen Politiker würden an der Schwelle dazu „ständig dran rumkratzen und immer wieder provozieren, immer weiter gehen und immer mehr uns in diesen Krieg hineindrängen“.Der Parlamentarier sitzt als Parteiloser für das BSW im EU-Parlament. Er machte auf etwas aufmerksam, was kaum im öffentlichen Bewusstsein ist: Deutschland hatte zuletzt 1939 eine Militärstrategie, bevor unlängst Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wieder eine solche vorstellte. Die Ankündigung, die Bundeswehr bis 2039 zu stärksten konventionellen Armee in Europa zu machen, sei ein gefährliches Spiel. Für die andere Seite – Russland ist der ausgemachte Feind – sei das eine Provokation, warnte von der Schulenburg. Damit werde die Gefahr provoziert, gegen die der angebliche Schutz versprochen werde.Der ehemalige hochrangige UN-Diplomat sieht die heutige Atomkriegsgefahr als größer an als zur Zeit der „Kuba-Krise“ 1962. Der Grund aus seiner Sicht: Damals habe es „noch Staatsmänner oder Politiker, die in der Lage waren, gegen den Rat ihrer Hardliner, gegen den Rat ihres Militärs Frieden zu schließen“ gegeben. Das seien hauptsächlich drei Menschen gewesen: US-Präsident John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow – „meiner Ansicht, der Klügere von allen“ – und Papst Johannes XXIII.Fehlende VernunftHeute werde die Gefahr eines Atomkrieges heruntergespielt, beklagte von der Schulenburg. Den meisten Menschen sei diese nicht bewusst, während sie gleichzeitig der Aufrüstung zustimmen. Selbst die Grünen als einstige Anti-Atom-Partei mache da mit wie auch die Evangelische Kirche. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe in den letzten drei Monaten allein 20mal von Atomwaffen gesprochen, die er sich für Deutschland wünscht.Er sehe „keinen Ansatz der Vernunft“ mehr bei den derzeit in Berlin und Brüssel Regierenden, beklagte der erfahrene Vermittler in Konflikten und Kriegen. Ebenso Unverständnis hat er für die Weigerung, mit Russland oder mit dem Iran zu reden, um Frieden zu erreichen. Stattdessen habe beispielsweise das EU-Parlament unlängst in einer Resolution den Iran wegen seiner Angriffe auf Nachbarstaaten verurteilt, ohne die Ursache zu nennen. Nur 13 Parlamentarier hätten mit ihm dagegen gestimmt, mehr als 600 dafür. Die Entwicklung in der EU und in Deutschland gehe in die „falsche Richtung“, stellte von der Schulenburg fest....https://apolut.net/bundesregierung-riskiert-atomkrieg-mit-russland-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Abwärtsspirale des Krieges wird gut geschmiert. Als Antwort auf einen Angriff der Ukraine auf das Schülerwohnheim in der Stadt Starobelsk hat Russland die ukrainische Hauptstadt angegriffen. Tod und Zerstörung auf allen Seiten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert „Konsequenzen“, die „EU gibt sich unbeeindruckt“, Bundeskanzler Friedrich Merz spricht von einer „rücksichtslosenWeiterlesen
Die Bildung in Deutschland nimmt ab, obwohl immer mehr Geld investiert wird. Matthias Brodkorb (SPD), Ex-Bildungsminister von Mecklenburg Vorpommern, meint Deutschlands Schulen leiden unter einer Tyrannei der Gleichheit. Alle werden schlechter – gerade die Besten.Brodkorb hält das Versprechen, jeder könne alles erreichen, für eine Illusion. Menschen seien nicht gleich – schon genetisch nicht. Die Politik ignoriere das und produziere Reformen ohne Ende und ohne Wirkung. Für Brodkorb braucht es mehr Ansprüche und weniger Gleichheit.Zum Buch: https://www.amazon.de/Tyrannei-Gleichheit-Gerechtigkeit-Schule-Gesellschaft/dp/3751821155--------------------------------------------------------------------Heute am Mikro: Benjamin Scherp und Dominik SteffensUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Lieferplattformen stehen zunehmend in der Kritik. Das betrifft vor allem die Arbeitsbedingungen der Essenskuriere: Immer mehr sind bei Subunternehmen beschäftigt, die sich oft staatlicher Kontrolle entziehen. Die Politik ist aufgefordert zu handeln. Scholz, Nina www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
„Ich soll bald auf der Straße schlafen, sagt die Regierung“ – das sind die Worte des YouTubers Ben Berndt auf die Reaktion der SPD-Politikerin Saskia Esken. Esken echauffierte sich in einem Videostatement über das vielbeachtete Interview, das Berndt in seinem Format Ben ungeskriptet mit Björn Höcke geführt hat. Esken forderte mehrWeiterlesen
Pfister, Sandra www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft am Mittag
Herzlich willkommen zum Praxis Erfolg Podcast! Was sich gerade in der Kieferorthopädie zusammenbraut, ist nichts Geringeres als ein Erdbeben. Der aktuelle Referentenentwurf droht, die KFO-Landschaft in Deutschland radikal zu verändern. Für viele Zahnärzte und Master der Kieferorthopädie kommt das einem Berufsverbot gleich – und auch die Fachzahnärzte werden durch Budgetierungen und AFL-Begrenzungen massiv unter Druck gesetzt. Ich nehme in dieser Folge kein Blatt vor den Mund: Der Staat hat kein Geld mehr, und die Zeiten, in denen die Krankenkasse „die Party bezahlt“ hat, gehen dem Ende zu. Wir müssen jetzt raus aus der Trägheit und rein in die Eigenverantwortung. Ich zeige Ihnen, welche zwei Sofort-Maßnahmen Sie jetzt ergreifen müssen, um Ihre Praxis wirtschaftlich zu retten, und warum Marketing und Social Media ab sofort keine Spielerei mehr sind, sondern über Ihr Überleben entscheiden. Die Politik nutzt mediale Großereignisse wie die WM oft für unangenehme Entscheidungen. Warten Sie nicht ab, bis die Fakten geschaffen sind. Handeln Sie jetzt. Möchten Sie Ihre Praxis krisenfest aufstellen und lernen, wie Sie sich im neuen Markt positionieren? Buchen Sie jetzt Ihr kostenloses Erstgespräch bei mir: Hier Termin buchen: https://www.svenwalla.de Ihr Sven Walla Walla Consulting GmbH
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Herrberg, Anne www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Herrberg, Anne www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Ein gestrandeter Buckelwal bestimmt wochenlang die Schlagzeilen. Medien berichten in Dauerschleife, Live-Streams werden millionenfach geklickt. Auch, als am Dienstag der nächste Rettungsversuch startet. NDR-Journalist Marek Walde begleitet die Geschichte des Wals als Reporter vor Ort. Er erzählt uns in dieser 11KM-Folge von Wochen der Polarisierung, einem Minister, der sich von der Wissenschaft abwendet und von Medien, die vom Schicksal eines verirrten Tiers profitieren wollen. Redaktionsschluss dieser Folge war Dienstag, der 28. April, um 20 Uhr. Hier geht's zur Live-Berichterstattung des NDR: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/liveticker-von-poel-ostsee-wal-schwimmt-aus-eigener-kraft-in-transport-barge,liveticker-428.html Hier geht's zum ZAPP-Beitrag "Medien im Wal-Wahn: Wann ist genug?": https://www.ardmediathek.de/video/zapp/medien-im-wal-wahn-wann-ist-genug/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9jODQ3ZGYwZS04N2Y1LTRjNzktODU3OC04MmE5Mjc0MjgzZWU?In dieser früheren 11KM-Folge ging es schon einmal um Wale - um Angriffe von Orcas auf Segelboote an der spanischen Mittelmeerküste. “Das Rätsel der Orcas": https://1.ard.de/11KM_Angriff_Orcas Hier geht's zu “MV im Fokus”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/mvimfokus?11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautoren: Caspar von Au und Stephan Beuting Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Jonas Teichmann, Theo Weiss, Jacqueline Brzeczek, Alexander Gerhardt Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Brakemeier, Eva-Lotta www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Themen u.a.: Die Politik hat zu lange nur auf die Automobilindustrie gehört, meint unser Gast, der Wirtschaftsjournalist Wolfgang Münchau. Und: Droht ein Ende der Faktenchecks von Fake News? Von WDR 5.
Bundestag spricht über Tankrabatt. Landesregierung stellt Verfassungsschutzbericht vor. Neuer Rettungsversuch für Wal gestartet. Von Jutta Hammann.
Wenn es eng wird in der Meerenge, wenn das Öl nicht mehr läuft wie geschmiert, wenn uns beim Tanken immer mehr Geld abgezapft wird, dann spüren wir, in welch klebrige Abhängigkeiten wir uns gebracht haben. Wie kommen wir da wieder raus? Das fragen wir uns - und meinen damit zunächst einmal die finanzielle Klemme, in der wir nun stecken. „Die Politik kann Menschen und Unternehmen nicht vor allen Verwerfungen auf den globalen Märkten schützen“, hat der Bundeskanzler gesagt. Aber seine Koalition aus Union und SPD sieht sich genau dazu gedrängt. Und wie schon frühere Regierungen in früheren Energiekrisen studiert und probiert, debattiert und beschließt sie immer wieder Maßnahmen, um uns von drückenden Energiepreisen zu entlasten. Aber stehen wir mit diesem Ansatz nicht allesamt selbst auf dem Schlauch? Müssen wir nicht endlich raus aus fossiler Abhängigkeit, um nicht jedes Mal wieder in eine finanzielle Energie-Klemme zu geraten? Könnte also das Öl, das uns jetzt so teuer zu stehen kommt, gerade dadurch zum Schmierstoff werden - für eine entschlossene Energiewende? Darüber spricht Oliver Glaap mit Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik beim Verbraucherzentrale Bundesverband, mit dem Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe (Uni Frankfurt), mit Stephan-Andreas Casdorff, Editor-at-large beim „Tagesspiegel“ und mit Claudia Kemfert, Energieökonomin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Podcast-Tipp: Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft Neue Energiekrise, neue Inflation - wie hart trifft es uns? Die Spritpreise sind erst der Anfang: Die Hintergründe zu Inflation und Lieferketten, was uns noch bevorsteht und wie wir damit umgehen. Der Krieg im Nahen Osten trifft die Menschen dort schwer. Gleichzeitig wirkt er sich weltweit auf die Wirtschaft aus. In dieser Folge ordnet die Journalistin und Volkswirtin Christine Bergmann aus dem Plusminus Team im Gespräch mit David Ahlf ein, was wirtschaftlich auf uns zukommen könnte. Ist das die schlimmste Energiekrise jemals? Was bedeutet der Krieg für Rohstoffe und Lieferketten und damit am Ende für die Preise? Es geht um Gegenstrategien und das, was ihr für euren Geldbeutel tun könnt. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ea7f73952b39f5e4/
Die Lage auf dem Schweizer Wohnungsmarkt ist stark angespannt. Steigende Mieten belasten in der Schweiz viele Haushalte stark, zahlreiche Menschen finden kaum mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Politik sucht nach Mitteln gegen die Wohnungsknappheit. Wohnungsnot, Leerkündigungen, hohe Mieten: Mit einer landesweiten Leerwohnungsziffer von rund einem Prozent und steigenden Mieten ist der Wohnungsmarkt in der Schweiz massiv unter Druck. Laut dem neusten Monitoring des Bundesamts für Wohnungswesen war das Angebot an Mietwohnungen im vergangenen Jahr so knapp wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das Problem betrifft nicht mehr nur Städte wie Zürich, Basel oder Genf. Auch in ländlicheren Kantonen wie Obwalden oder Schwyz standen 2025 zeitweise nur rund 0,5 Prozent der Wohnungen leer. Die Parteien machen unterschiedliche Ursachen für die Wohnungsnot in der Schweiz verantwortlich. Während die SVP das Problem vor allem in der hohen Zuwanderung sieht, kritisieren linke Parteien unter anderem die aus ihrer Sicht teilweise missbräuchlichen Renditen. Wie steht es um den Wohnungsmarkt? Wer profitiert, wer verliert? Verdichtet bauen, Mietzinsen kontrollieren oder weniger regulieren? Die Parteien beurteilen nicht nur die Probleme auf dem Schweizer Wohnungsmarkt sehr unterschiedlich, auch ihre Lösungsansätze gehen weit auseinander. Eine Volksinitiative des Mieterinnen- und Mieterverbands, unterstützt von der SP und den Grünen, fordert eine regelmässige Überprüfung der Mietzinse, um missbräuchliche Mieten zu verhindern. Bürgerliche Parteien hingegen plädieren unter anderem dafür, Bauverfahren zu verkürzen und Regulierungen abzubauen. Muss die Bautätigkeit angekurbelt werden? Oder führen mehr Kontrollen zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 10. April 2026 in der «Arena»: – Manfred Bühler, Nationalrat SVP/BE und Vorstand HEV Kanton Bern; – Jacqueline Badran, Vizepräsidentin SP und Vorstand Mieterinnen- und Mieterverband; – Tina Deplazes, Präsidentin Die Mitte Zürich; und – Michael Töngi, Vizepräsident Grüne und Vizepräsident Mieterinnen- und Mieterverband.
Unser Sponsor Benu Solutions GmbH klärt im kostenlosen Webinar über die wichtigsten Maßnahmen, Strategien und Tipps, auf, mit denen Sie körperlich, mental und finanziell stark durch die Krise kommen – und verhindern, dass Sie alles verlieren. Mehr hier: https://vermoegensschutz-workshop.de/krisenvorsorge/kvp?pa=ty Die Straße von Hormus ist blockiert. Infolgedessen steigen die Spritpreise seit Wochen rasant an. Die Politik verspricht Milderung, aber Taten folgen nicht. Das Wenige, was die Politik dann doch macht, um gegen höhere Spritpreise vorzugehen, treibt die Preise nur noch weiter nach oben. Zum Beispiel die Regelung, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich mittags um 12 Uhr ihre Preise erhöhen. Die Folge: Die Preise schießen nur noch weiter in die Höhe. Dazu sagt der renommierte Politikwissenschaftler Professor Werner J. Patzelt im Interview mit Tichys Einblick: „Unser Staat glaubt ohnehin, dass er wesentlich mehr Steuern braucht, als er derzeit bekommt, obwohl das Steueraufkommen wieder auf einem Höchststand angekommen ist, weil unser Staat einfach sein Ausgabenproblem nicht in Griff bekommt. Infolgedessen ist zu erwarten, dass der Staat die Steuern auf Mineralöl deswegen senkt, weil die Preise nach oben schnellen, genauso wirklichkeitsnah.“ Dazu sagt der renommierte Politikwissenschaftler Professor Werner J. Patzelt im Interview mit Tichys Einblick: „Unser Staat bekommt einfach sein Ausgabenproblem nicht in den Griff.“ Und deswegen können Senkungen der Steuern auf Mineralöl gar nicht erst in Betracht gezogen werden. Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
Wie gehe ich als Autor oder Autorin, der/die seine/ihre Bücher über Amazon veröffentlicht mit der Rolle um, die Amazon in unserer Gesellschaft spielt? Dieses Thema lässt mir derzeit wenig Ruhe, daher werfe ich erneut ein paar Scheinwerferblitze darauf. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: 1. Amazon und Selfpublishing-Abhängigkeit 2. Ethik und politische Verantwortung der Plattformen 3. Umgang mit moralischen Widersprüchen 4. Alternative Vertriebswege für Autor:innen 5. Kritische Reflexion über Big Tech Konzerne 6. Mut zur offenen Meinungsäußerung 7. Diversifizierung und Selbstbestimmung im Buchmarkt Amazon und die Politik – Ein Dilemma für Selfpublisher:innen Zwischen Erfolg, Abhängigkeit und ethischen Widersprüchen Selfpublishing hat sich in den letzten zehn Jahren rasant entwickelt und vielen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit eröffnet, eigenständig, unabhängig und erfolgreich zu veröffentlichen. Eine zentrale Rolle dabei spielt Amazon – doch diese Erfolgsgeschichte hat auch eine dunkle Seite, die zunehmend schwerer zu ignorieren ist. In diesem Beitrag beleuchte ich die Gratwanderung zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und politisch-moralischen Bedenken, mit denen viele von uns heute konfrontiert sind. Selfpublishing ohne Amazon? Undenkbar! Ohne Amazon KDP wäre die Entwicklung des Selfpublishing, wie wir sie kennen, kaum vorstellbar. Der Markteintritt von Amazon KDP in Deutschland um 2010/2011 war ein Gamechanger, der das bestehende Buchsystem durchbrach und unabhängigen Autor:innen nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch echtes unternehmerisches Potenzial verschaffte. Im Zuge dessen entstanden zahlreiche Geschäftsmodelle rund ums Selfpublishing, darunter auch Anbieter wie BOD, epubli oder Tolino. Dennoch bleibt Amazon bis heute der Platzhirsch – vor allem, weil sie im internationalen Vergleich die besten Konditionen für Selfpublisher:innen bieten: einfache Bedienbarkeit, schnelle Änderungen am Buch, gute Tantiemen und eine faire Platzierung in den Rankings. Wirtschaftliche Abhängigkeit und das Streben nach Alternativen Ein Blick auf das eigene Konto macht vielen Autor:innen klar, wie groß die Abhängigkeit von Amazon inzwischen geworden ist. Bei den meisten unabhängigen Autor:innen kommen 70 bis 95 Prozent der Buch-Umsätze über diese Plattform herein. Das bedeutet einerseits Planungssicherheit, andererseits kann es auch beängstigend wirken: Ein einziger Entscheid von Amazon kann ausreichen, ganze Existenzen in Gefahr zu bringen. Alternativen gibt es – beispielsweise Tolino im deutschsprachigen Raum oder der Direktverkauf über eigene Webseiten mit Zahlungsdienstleistern wie Digistore24. Hier können E-Mail-Adressen der Käufer:innen direkt gesammelt und Margen erheblich gesteigert werden. Dennoch: Für die meisten bleibt Amazon trotz Kritik aus ökonomischen Gründen ein "Muss". Die politischen und ethischen Widersprüche Im Verlauf der letzten Jahre haben sich die globalen politischen Verhältnisse verschärft. Es wird deutlich, dass Unternehmen wie Amazon, Meta oder Google immer stärker mit politischen Strömungen und Regierungen verknüpft sind, die nicht demokratischen Prinzipien entsprechen. Amazon hat sich zuletzt beispielsweise nicht von rechtspopulistischen Bewegungen und Personen distanziert, im Gegenteil: Sie haben ihnen durch Finanzierungen und Medienpräsenz sogar Rückenwind gegeben. Wer als Autor:in weiterhin Amazon nutzt, ist daher auch Teil dieses Systems – willentlich oder nicht. Den Kopf in den Sand stecken, alles ignorieren oder gar schweigen? Für viele ist das keine Option mehr. Es braucht Bewusstsein, Mut und die Bereitschaft, die eigenen Widersprüche auszuhalten und sie offen zu thematisieren. Denn: Die Welt ist widersprüchlich und es wird nicht von heute auf morgen möglich sein, sich ganz von problematischen Strukturen zu lösen. Der kreative Umgang mit Widersprüchen Die Tatsache, dass das Selfpublishing-Ökosystem auf Plattformen angewiesen ist, die in politische Skandale und Machtspiele verwickelt sind, stellt Autor:innen vor Herausforderungen – aber auch Chancen. Einerseits können und sollten wir die Vorteile für den eigenen unternehmerischen Erfolg nutzen. Andererseits ist es wichtig, die eigene Sichtweise offen auszusprechen und nicht schon der inneren Zensur zu erliegen. Der Umgang mit Widersprüchen könnte beispielsweise auch darin bestehen, Amazon gezielt strategisch zu nutzen, um progressive Inhalte in die Welt zu tragen und zur Debatte zu stellen, oder die Kritik an den Plattformen selbst auf diesen zu veröffentlichen. Es geht darum, nicht schwarz-weiß zu denken, sondern konstruktiv und dialektisch mit Spannungen umzugehen. Meine Zusammenfassungt: Haltung zeigen und neue Wege prüfen Selfpublishing und Amazon – das ist für die meisten von uns noch alternativlos. Doch es bleibt unsere Verantwortung, nicht alles kritiklos hinzunehmen, sondern uns immer wieder zu fragen: Was kann ich tun, um sowohl unternehmerisch erfolgreich als auch ethisch integer zu handeln? Gerade indem wir offen das Gespräch suchen, alternative Wege prüfen, Projekte wie Direktvertrieb oder Crowdfunding ausprobieren und uns stets bewusst machen, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind, können wir zu einer Veränderung beitragen – auch wenn diese langsam kommt. Widersprüche werden bleiben. Sie sind ein integraler Bestandteil der Welt und Motor jeder Entwicklung. Wichtig ist, sich ihnen zu stellen und sie nicht zu verschweigen. Gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs braucht es Menschen, die über den Tellerrand hinausdenken und bereit sind, Farbe zu bekennen. Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier findest du meinen ersten Artikel zu der Problematik von Amazon und der Politik: https://mission-bestseller.com/amazon-und-die-politik-ein-dilemma-fuer-unabhaengige-autorinnen-und-autoren/ Und wenn du trotz alledem wie ich weiterhin über Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) veröffentlichst, dann brauchst du diesen Kurs, um deinem Buch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen: https://mission-bestseller.com/keywords Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com
Die Politik verspricht immer wieder, unnötige Bürokratie abzubauen. Vier Gesetze hat es dazu bereits gegeben. Die aktuelle Bundesregierung betont besonders, dass wir weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung brauchen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. So richtig spürbar ist der Abbau bisher aber nicht. Jede Woche ermahnt wieder ein Unternehmen oder ein Wirtschaftsverband, dass es jetzt mal dringend Zeit wird, Anträge zu beschleunigen und Verordnungen zu vereinfachen. Unsere Bürokratie kostet Geld, Zeit und Innovationen. Mittlerweile wird Deutschland als Wirtschaftsstandort abgehängt. Aber woran scheitert der Bürokratieabbau in Deutschland? Und wie erlangen wir das richtige Maß an Anträgen, Kontrollen und Dokumentationen? Darüber spricht unsere Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Politikwissenschaftler Clemens Albrecht und dem Soziologen Berthold Vogel. Und dann schauen wir noch in die Bereiche Bauen und Medizin. Der Architekt Finn Warncke und Matthias Meergans vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen diskutieren mit uns über den stockenden Bürokratieabbau. Podcasttipp: Deutschlandfunk - Der Rest ist Geschichte Das Römische Reich wäre nicht groß und mächtig geworden ohne Bürokratie. Staaten brauchen Verwaltung - und auch Bürger profitieren davon. Zur Wahrheit gehört aber auch: Bürokratie hat das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte erst ermöglicht. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4f34c6b871655a55/
Notfall, Ernstfall, Verteidigungsfall, Kriegsfall: Die deutschen Medien sind noch immer voller Nachrichten, die vom „Fall des Falles“ berichten. Eine einfache Suche auf Google News lässt erahnen, was im Land passiert. Die Politik bestimmt den Ton, alle untergeordneten Stellen folgen. Gerade berichten die Nürnberger Nachrichten von dem „Geheimplan Deutschland“ und „Warum Nürnberg ein gewaltiges Militär-DrehkreuzWeiterlesen
Fast ein Jahr im Amt – und die schwarz-rote Koalition hat noch immer keine klare Handschrift hinterlassen. Dagmar Rosenfeld, Co-Hostin des Podcasts „Machtwechsel", diskutiert mit Helene Bubrowski, was aus der selbsternannten Arbeitskoalition geworden ist – und was noch kommen muss. [02:48]Donald Trump hat sich am frühen Morgen unserer Zeit aus dem Weißen Haus an die Nation gewandt. Viel Neues gab es nicht. Außenminister Marco Rubio hatte kurz zuvor erklärt, die USA müssten nach Kriegsende den Wert der Nato neu bewerten – Worte, die in Europa für erhebliche Alarmstimmung sorgen. Trump hat die Nato in seiner Ansprache nicht erwähnt.[01:15]Es ist Gründonnerstag, und Weihbischof Anton Losinger aus Augsburg bringt eine kirchliche Perspektive auf ganz weltliche Fragen: den Zustand der Debattenkultur und die Zukunft des Sozialstaats. Die Deutsche Bischofskonferenz hat zuletzt zwei Papiere zur Sozialpolitik vorgelegt – darunter eines zur Rente, das für mehr Generationengerechtigkeit und strukturelle Reformen wirbt. [15:48]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Lage ist unübersichtlich: Hilft es, die Welt in Demokratien und Autokratien einzuteilen? Oder ist es sinnvoller, zwischen autokratischen und liberalen Staaten zu unterscheiden? Dass dies ein großer Unterschied ist, wird uns deutlich, wenn wir einen Vergleich zwischen dem italienischen Faschismus, dem Nationalsozialismus und Roosevelts New Deal wagen.Wolfgang Schivebelbusch, einer der bedeutendsten Kulturhistoriker, publizierte vor zwanzig Jahren ein Buch mit dem Titel „Entfernte Verwandtschaft“ und zeigte darin erstaunliche Parallelen auf, ohne eine Gleichsetzung oder Relativierung zu betreiben. Stattdessen steht die Diagnose im Raum, dass in Krisenzeiten Staaten illiberaler werden und der liberale Kapitalismus als Störung empfunden und deshalb eingehegt wird.Das geht so weit, dass progressive Kräfte in den USA durchaus Bewunderung für Mussolini zeigten. Die Politik legt sich mit der Wirtschaft an. Das erleben wir jetzt wieder, wenn beispielsweise die EU-Außenpolitik gar nicht mit den Konzerninteressen übereinstimmt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. Literatur:Stephan Kaufmann: „Unprofitable Heimat“, in: Neues Deutschland: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198609.industrie-unprofitable-heimat.htmlThomas Mann: „Franklin Delano Roosevelt“, in: Ders.: Zur Verteidigung der Demokratie. Politische Schriften, S. Fischer.Wolfgang Schivelbusch: Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933–1939, Hanser.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Der 500-Milliarden-Bluff der Bundesregierung: 86 Prozent der Gelder aus dem Sondervermögen für Infrastruktur seien 2025 zweckentfremdet worden, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln fest. Das Münchner Ifo-Institut kommt sogar auf 95 Prozent. Steht man sich selbst beim Aufschwung im Weg? Wohin steuert Deutschland? „Die Gelüste sind groß, diese Haushaltslöcher mit diesem Sondervermögen zu füllen. Das ist aber völlig daneben. Das darf nicht passieren. Erstens: Es wäre ein Etikettenschwindel. Wenn man schon Schulden macht, dann gute Schulden für Infrastruktur. Und nicht Schulden zum Verjuchsen. Wir versaufen der Oma ihr klein Häuschen. Das Zweite: Die fette Henne des Staatshaushalts muss zu Weight Watchers. Das sollte ich vielleicht nicht so sagen, aber es ist wirklich wahr. Wir können nicht einfach sagen, dass das Fixkosten sind, die unbedingt gehalten werden müssen. Nein, da muss man eben ran! Aber welche Partei wills denn machen? Die haben die Hosen voll", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Wenn wir so weitermachen, wird notgedrungen der Wohlstand fallen. Die jüngere Generation wird das dermaßen treffen. Die Politik hat ihre Hausaufgaben zu machen. Der Fisch stinkt immer vom Kopf." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Wohnraum ist vielerorts knapp und teuer. Die Politik ringt um Lösungen, aber wer jetzt eine neue Wohnung sucht, der kann darauf nicht warten. Was tun also? Eine Möglichkeit ist, den Platz neu zu denken, den jeder Einzelne braucht. Anna Marie Goretzki, Anja Nehls, Volkan Agar, Martin Reischke, Silke Hasselmann, www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
UPDATE: Nach neuen Entwicklungen im Fall Collien Fernandes ermittelt die Staatsanwaltschaft Itzehoe nun gegen Christian Ulmen wegen des Verdachts der Nachstellung. Zuvor war das Verfahren nach einer Anzeige gegen Unbekannt zwischenzeitlich eingestellt worden. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Anfangsverdacht nach Auswertung der aktuellen Berichterstattung bejaht.Ein Fall, der weit über einen Promi-Skandal hinausgeht: Es geht um Strafbarkeitslücken, digitale Gewalt und die Frage, wie die Politik jetzt reagiert.In dieser Folge spricht Paul Ronzheimer mit ZDF-Rechtsexpertin Sarah Tacke über den Fall Collien Fernandes, die Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen und die juristischen Grauzonen rund um Deepfakes, Identitätsmissbrauch und digitale Gewalt. Es geht darum, was bislang gesichert ist, warum die Begriffe in der Debatte oft durcheinandergeraten und weshalb der Fall gerade jetzt auch politisch so große Wellen schlägt. Außerdem erklärt Tacke, was der geplante Gesetzentwurf von Justizministerin Stephanie Hubig tatsächlich ändern würde - und wo aus ihrer Sicht weiter Schutzlücken bestehen.Collien Fernandes erstattet Anzeige gegen Ex-Mann Christian Ulmen – die SPIEGEL-RechercheWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!Unsere Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich jetzt auf die Politik der Notenbanken aus. Wo stehen die Märkte jetzt, wo ein Ende des Krieges vielleicht doch noch weiter entfernt ist, als zuerst gedacht? „Zinsen sind ja die Alternativ-Anlageform zu Aktien. Umso höher der Zins, desto attraktiver ist das Zinssparen. Die Notenbanken haben null Bock, die Zinsen zu erhöhen, weil die Verschuldung viel zu hoch ist und die Konjunktur wackelt. Der schwarze Schwan ist immer möglich. Die Inflation wird steigen. Die Notenbanken werden die Zinserhöhungen verbal bekämpfen. Ist das der Untergang der Welt? Nein!", so Robert Halver. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank über eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit weiter: „Die deutsche Politik redet dagegen, hat aber Teile ihrer Beteiligung an die Unicredit verkauft. Was man so hört, wird die Unicredit weiter daran arbeiten, die Commerzbank zu übernehmen. Sie will die Mittelstandskredite. Die Politik sollte nicht heucheln. Sie hat nichts für die Eigenständigkeit getan." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Mit den Gesetzentwürfen zu digitaler Gewalt geht es jetzt ganz schnell. Der deutsche Botschafter in Israel wird beschimpft. Und Deutschland investiert zu wenig, erstmals seit Jahrzehnten sinkt der Kapitalstock. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Besserer Schutz von Frauen: Grüne legen eigenen Gesetzentwurf zu digitaler Gewalt vor Deutscher Botschafter Steffen Seibert: Ein Israel-Freund, den die Netanyahu-Regierung loswerden möchte Infrastruktur, Maschinen, Bau: Investitionsquote fällt auf niedrigsten Stand seit 1990 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ursula von der Leyen setzt auf moderne Mini-Atomreaktoren. Markus Söder auch. Die USA ohnehin. Die Politik möchte etliche Milliarden Euro und Dollar in SMR investieren. Tatsache bleibt: Auch nach jahrzehntelanger Forschung sind effiziente Minireaktoren nur Wunschtraum, keine Realität. "Das hat technische Gründe", sagt Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) im "Klima-Labor" von ntv. "Kleine Reaktoren brennen Kernbrennstoff schlechter ab. Deswegen sind SMR per se deutlich teurer als große Anlagen." Die Branche weiß ihm zufolge um ihre Ineffizienz, aber "scheitert krachend" mit allen Alternativen. Gast: Leonhard Gandhi, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Diese erfasst zahlreiche Daten zu Stromsystem, Stromproduktion und Stromverbrauch in ganz Europa. Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Die Politik will beim Transitverkehr härter durchgreifen. Wer künftig mit dem Auto von einem Nachbarland durch die Schweiz hindurch fährt, soll dafür extra bezahlen. Diese Transitgebühr soll den Verkehr reduzieren. Wie sinnvoll und machbar das ist, erklärt Verkehrsplaner Luca Urbani. - Dänemark hat sich auf eine mögliche Grönland-Invasion durch die USA ganz konkret vorbereitet. Das Land besorgte Blutsäcke und grosse Mengen an Sprengstoff, um Grönland im Ernstfall zu verteidigen. Was laut Recherchen des dänischen Radios darüber hinaus noch geplant wurde, erzählt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. - Seit 100 Tagen sind in Australien Social Media für unter 16-Jährige verboten. Doch: Noch schaffen es viele Jugendliche, Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram auszutricksen. Andere finden das Verbot aber auch gut und denken mehr über ihre Bildschirmzeit nach. Eine Reportage. - Die Pollenbelastung dürfte in diesem Jahr besonders hoch sein. Das schreibt das Allergiezentrum Schweiz. Forschende konnten zudem nachweisen, dass Pollen allgemein immer aggressiver werden. Warum das so ist, erklärt Andrea Fischli von der SRF-Wissenschaftsredaktion. - In Zürich laufen aktuell die jüdischen Filmtage «Yesh!». Sie wollen die Vielfalt jüdischen Lebens zeigen – und damit das Verständnis und den Dialog fördern. Ein politisches Festival in Zeiten des Krieges in Nahost und des steigenden Antisemitismus. Direktor Michel Rappaport nimmt Stellung.
Die Lage am Persischen Gold; Die Politik und die Spritpreise; Neue Streiks stehen bevor; Die Commerzbank soll übernommen werden. Moderation: Johannes Döbbelt Von WDR 5.
Die Politik, Sprache und Inszenierung von radikalen und extremen Parteien.