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Let's Talk Landscape - Der grüne Podcast von hochC Landschaftsarchitekten
Was bedeutet es eigentlich, wenn wir Materialien nicht länger als makellos oder mangelhaft bewerten, sondern ihre Spuren und Eigenheiten akzeptieren? Gerade beim Bauen im Bestand lohnt sich ein neuer Blick: Materialien dürfen altern, ihre Geschichte zeigen und weiterverwendet werden. Mit Elise Pischetsrieder sprechen Claus Herrmann und Luisa Balz darüber, welche Rolle zirkuläres Bauen für die Bauwende spielt und warum Ökobilanzierung, Lebenszykluskosten und ein geringer CO₂-Ausstoß zunehmend auch zu Wettbewerbsvorteilen werden. Damit neue Lösungen entstehen können, müssen die beteiligten Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten. Denn eins und eins ist manchmal mehr als zwei. Dafür braucht es eine gemeinsame Sprache, aktives Zuhören und ein grundlegendes Verständnis für die Begriffe und Perspektiven der anderen. Außerdem geht es um berufspolitisches Engagement: Was motiviert Elise dazu, sich über die eigene Arbeit hinaus einzubringen und welche Möglichkeiten entstehen daraus?Elise Pischetsrieder hat an der Bauhaus-Universität Weimar Architektur studiert. Seit 2016 ist sie Geschäftsführerin des Büros weberbrunner pischetsrieder architektur in Berlin. In diesem Büro, das bis vor kurzem weberbrunner architekten hieß und von Roger Weber und Boris Brunner 1999 gegründet wurde, arbeitet sie seit 2006. Gemeinsam mit dem Zürcher Standort setzt sie sich für zukunftsgerechtes Planen und Bauen sowie den sorgfältigen Umgang mit Bestandsgebäuden ein. Sie engagiert sich in verschiedenen Netzwerken wie dem Bund Deutscher Architekten für die Bauwende, war 2025 Vorstandsmitglied der Architektenkammer Berlin und im Ausschuss Nachhaltiges Planen und Bauen aktiv. Sie hält Vorträge und gibt Seminare zum Thema planungsbegleitende Lebenszyklusanalyse, ist Fachautorin des BKI für Ökobilanzierung und setzt sich als BNB-Koordinatorin im Bundesregister Nachhaltigkeit für Baukultur mit Klima- und Ressourcenschutz ein.Let's Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser LeitbildGemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden erstenDonnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
«Dream Big» heisst das Motto des 22. Zurich Film Festivals. Internationale Stars wie Julianne Moore, Naomi Watts und Luna Wedler verraten ihre Träume. Ausserdem macht sich der «Kulturplatz» auf die Suche nach Schweizerinnen und Schweizern, die ihre Träume leben – im Spielfilm und in Dokumentationen. Schweizer Filmschaffende träumen gross: Luna Wedler erhält als jüngste Schauspielerin überhaupt und als erste Schweizerin den Golden Eye Award. Die international erfolgreiche Ursina Lardi berührt im fiktionalen Drama «111 – Echoes from Halifax», ein philippinisch-schweizerisches Curlingteam kämpft um eine Olympiateilnahme und die Schweizer Meeresbiologin Angela Ziltener lebt ihren Jugendtraum als Delfinforscherin. Zudem geht Host Nina Mavis Brunner den Träumen der Stars auf dem grünen Teppich nach.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
In dieser Folge des Performance Manager Podcast spricht Peter Bluhm mit Prof. Dr. Christopher Rentrop, Professor für Wirtschaftsinformatik an der HTWG Konstanz, über IT-Governance als Erfolgsfaktor der digitalen Transformation. Sie sprechen darüber, warum IT-Governance zu Unrecht als Bremsklotz gilt, welche zentralen Entscheidungsfelder Unternehmen dabei im Blick behalten sollten – von den IT-Prinzipien über Steuerung, Architektur und Sourcing bis zu Risk, Security & Compliance, Organisation und IT-Services – und wie sich das Thema in der Praxis konkret angehen lässt. Buch zur Folge: IT-Governance – Zentraler Erfolgsfaktor für die digitale Transformation, Prof. Dr. Christopher Rentrop, Erich Schmidt Verlag, 2024. Link zum Buch: https://ESV.info/978-3-503-14486-0 Der Performance Manager Podcast ist der führende deutschsprachige Podcast für Controlling, Data & AI und Performance Management. Er richtet sich an alle, die mit Daten besser entscheiden und ihr Unternehmen erfolgreicher steuern wollen. Regelmäßig begrüßt Peter Bluhm Führungskräfte, Experten und Persönlichkeiten, die in ihrem Fachgebiet zu den Besten zählen. Mit ihnen spricht er über Strategien, Inspirationen und Impulse für glasklare Entscheidungen und Erfolg im Business. Peter Bluhm ist Experte für Controlling und Data & AI sowie Buchautor. 2004 gründete er die ATVISIO Consult, eine Data- & AI-Beratung, die 2014, 2019 und 2025 mit dem Gütesiegel "Top Consultant – Die besten Berater des deutschen Mittelstandes" ausgezeichnet wurde. Neben dem "Performance Manager Podcast" ist auch Peter Bluhms Buch "Business Intelligence ganz einfach" als kostenloser Podcast verfügbar.
In dieser Folge erklärt Joachim Müller, warum vorbeugender Brandschutz im Architektur- und Genehmigungsprozess kein Bremsklotz ist, sondern ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Baugenehmigung. Du hörst, wie Baurecht und Landesbauordnung die Architekturplanung prägen und warum frühzeitig und prüffähig integrierter Brandschutz Planungsbrüche und Verzögerungen verhindern kann. Außerdem geht es darum, wie sich ein qualitativ hochwertiges Brandschutzkonzept konkret in der Planung widerspiegeln muss, statt nur als Papierdokument zu existieren. Joachim Müller zeigt, weshalb die Wahl eines geeigneten Brandschutzfachplaners und eines passenden Prüfsachverständigen für einen zügigen, reibungsloseren Genehmigungsprozess so wichtig ist. Hör rein, bleib dran und vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren! Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz? Oder brauchst Du einen hervorragenden Brandschutzplaner für die Planung des Brandschutzes für Dein Gebäude? Dann sichere Dir JETZT Dein kostenloses Erstgespräch unter: vt.tub-brandschutz.com/pcast Vernetze Dich mit mir auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/joachim-müller-a28a7b86 Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude.
In dieser Folge erklärt Joachim Müller, warum vorbeugender Brandschutz im Architektur- und Genehmigungsprozess kein Bremsklotz ist, sondern ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Baugenehmigung. Du hörst, wie Baurecht und Landesbauordnung die Architekturplanung prägen und warum frühzeitig und prüffähig integrierter Brandschutz Planungsbrüche und Verzögerungen verhindern kann. Außerdem geht es darum, wie sich ein qualitativ hochwertiges Brandschutzkonzept konkret in der Planung widerspiegeln muss, statt nur als Papierdokument zu existieren. Joachim Müller zeigt, weshalb die Wahl eines geeigneten Brandschutzfachplaners und eines passenden Prüfsachverständigen für einen zügigen, reibungsloseren Genehmigungsprozess so wichtig ist. Hör rein, bleib dran und vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren! Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz? Oder brauchst Du einen hervorragenden Brandschutzplaner für die Planung des Brandschutzes für Dein Gebäude? Dann sichere Dir JETZT Dein kostenloses Erstgespräch unter: vt.tub-brandschutz.com/pcast Vernetze Dich mit mir auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/joachim-müller-a28a7b86 Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude.
Gampert, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Gampert, Christian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Ausstellung "Metaxy – Zwischen Zerstörung und Neuaufbau", die in diesem Herbst in der Akademie der Künste in Berlin zu sehen ist, hat Anh-Linh Ngo mitkuratiert. Der Kurator ist als Herausgeber und Chefredakteur der Architekturzeitschrift Arch+ einer der wichtigsten Architekturtheoretiker der Gegenwart und Vizepräsident der Akademie der Künste. Als Kind war Ngo mit seiner Schwester als Bootsflüchtlinge aus Vietnam nach Deutschland gekommen, getrennt von der Familie. Darüber hat Matthias Bertsch mit Anh-Linh Ngo gesprochen, über seine Arbeit als Kurator und auch über die Bedeutung von Gemeingütern.
Volle Besetzung - Volle Power! Diese Folge hat alles was deine Seele braucht. Geschichten aus fernen Ländern (vllt. England), Wissenswertes über Architektur (evtl. Hundertwasser-Bahnhof), Extreme Erlebnisse in unglaublichen Höhen (zB. Freefall für Kiddies), Erzählungen die das Zeit-Raum-Kontinuum biegen (uu. ein unerlaubter Witz) und ein „Herr der Ringe“-Cosplay, dass die nächste Party unvergesslich machen wird (ggf. Ben approved). Also ehrlich: Wenn du dir dieses Meisterwerk nicht reinhämmerst, dann weint Gunnars Mutter sich abendlich in den Schlaf. Und das willst du doch nicht. Oder? Oder? Na also!
Knapper Boden, wachsende Städte: Hochhäuser versprechen mehr Platz auf weniger Fläche. Basel wächst vertikal, Luzern setzt auf grosse Volumen und Zürich hält sich beim Bauen in die Höhe zurück. Alle stehen vor derselben Frage: Wie viel Verdichtung verträgt eine Stadt und wie wollen wir darin leben? Zürich debattiert neue Hochhausrichtlinien, Basel wächst immer stärker in die Höhe und Luzern setzt auf grosse Bauvolumen. Das Hochhaus erlebt in der Schweiz eine neue Blüte – als Antwort auf knappen Boden, steigende Bevölkerungszahlen und die Wohnungskrise. Denn wer höher baut, verbraucht weniger Fläche am Boden. Das kann Städte kompakter machen und Freiräume erhalten. Doch Hochhäuser haben ihren Preis: Sie sind aufwändig und teuer im Bau, verändern das Stadtbild und werfen Fragen nach Lebensqualität, Dichte und sozialer Durchmischung auf. Wie viele Hochhäuser verträgt eine Stadt? Ein Blick auf die Zukunft des urbanen Bauens.
Nach dem großen Aufschlag rund um Entwicklung und Architektur von Windows 95 in Folge 1 dieser SFT-Doppelfolge widmen sich Christian und Henner in diesem zweiten Teil dem Spektakel, das die Veröffentlichung im August 1995 begleitete – und dem Wettrennen um die Zukunft des PCs, das damit erst richtig losging. Von der Mitternachtsschlange vor amerikanischen Elektronikmärkten über ein Riesenrad auf dem Microsoft-Campus bis zur Rolling-Stones-Hymne, die drei Millionen Dollar Lizenzgebühren kostete: Der Launch von Windows 95 war eine Marketingmaschine, wie sie die Softwarebranche zuvor nicht gesehen hatte. Doch hinter der Bühnenshow verbarg sich eine viel grundsätzlichere Frage, mit der sich Microsoft zu dieser Zeit herumschlug – nämlich ob und wie der PC gegen Spielkonsolen aus Japan bestehen könnte. Hier setzt der eigentliche Schwerpunkt der Folge an: die abenteuerliche Entstehungsgeschichte von DirectX. Chris und Henner erzählen, mit welch halsbrecherischer Eigeninitiative eine kleine Gruppe von Microsoft-Mitarbeitern gegen interne Widerstände eine völlig neue Schnittstelle für Spiele aus dem Boden stampfte – inklusive spektakulär gescheiterter Weihnachtssoftware, einer Bill-Gates-Videobotschaft mit Schrotflinte und Interviewausschnitten mit den Leuten, die tatsächlich dabei waren. Am Ende steht die Frage, was von alledem eigentlich geblieben ist – und ein Ausblick auf das, was aus Windows 95 in den folgenden Jahren wurde.
de Graaf, Reinier www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Am Wahlsonntag war in Deutschland die Rede von der grossen Zäsur. Und tatsächlich: Wenn die CDU erstmals aus einem Parlament fliegt wie eine Kleinpartei, und am rechten und linken Rand Erfolge gefeiert werden, dann sind das schon aussergewöhnliche Zeiten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:51) Deutschland nach der Wahl: Die Ränder triumphieren (07:36) Nachrichtenübersicht (12:19) Dumawahl ohne Überraschung: Putins Partei gewinnt (17:11) Mehr Geld für die Armee: Wer soll bezahlen? (21:35) NDB-Affäre: Bundesrat will Schlussstrich ziehen (25:14) Hochsicherheitslabor erforscht Tigermücken (34:59) Architektur für den Kehricht
Seb Alex hatte ein bequemes Leben: Master in Architektur in Paris, ein Jahr beim UN-Flüchtlingshilfswerk, dann Leiter der internationalen Projekte eines großen Büros in Barcelona. Er kündigte mit rund tausend Euro auf dem Konto, kaufte eine Kamera und filmte, was in Schlachthöfen passiert. Heute leitet er die Middle East Vegan Society, hält Vorträge an über 55 Universitäten, darunter Harvard, und fuhr im Oktober 2024 in das meistbombardierte Viertel Beiruts, um die Katzen und Hunde zu füttern, die zurückgelassen wurden. Im PLANTBASED Podcast spricht er über den Satz eines Freundes, der ihn mit 16 alles hinterfragen ließ. Über den Chef, der fragte, ob er wirklich glaube, dass die Firma sich für Ethik interessiert. Darüber, warum 98,9 Prozent der Tierprodukte die Halal-Regeln nicht erfüllen, warum veganer Mac and Cheese im Libanon niemandem hilft und was er in den Augen der Tiere sieht, die er filmt. Das Gespräch ist auf Englisch, Intro Outro auf deutsch. Viel Spaß mit diesem besonderen Gast. -- Das Interview zum Nachlesen: https://this-is-vegan.com/seb-alex-interview/ -- 00:00 Trailer 02:30 Wer ist Seb Alex? 07:03 Acht Jahre vegetarisch, dann kam der Satz über seine Katze 12:20 Earthlings, Speziesismus und die Milch einer anderen Spezies 14:09 Warum fällt so vielen der Umstieg so schwer? 17:46 Architektur, UN und der Ausstieg 20:00 Der Chef, der fragte, ob er wirklich an Ethik glaubt 25:05 Warum veganer Mac and Cheese im Libanon nichts bringt 28:34 Halal: Was das wirklich bedeutet 35:33 Wie er Hotels und ein Krankenhaus auf pflanzlich umstellt 39:54 Nenn es nicht vegan: Tricks auf der Speisekarte 41:05 Warum er an keinem Tisch mit Fleisch sitzt 47:09 Was er in Schlachthöfen gesehen hat 49:01 Warum „human" eine Gaskammer bedeutet 53:43 Depression, Meditation, Jiu-Jitsu: wie er das aushält 55:46 Die effektivste Form von Aktivismus 1:02:08 Die Professorin und die Abholzung im Amazonas 1:05:58 Middle East Vegan Society und die Kinder in Syrien 1:08:56 Beirut, Oktober 2024: 56 Luftangriffe in einer Woche 1:15:54 Warum Influencer wieder aufhören 1:21:43 Kritik in der veganen Community 1:26:05 Haben wir das Recht, Kinder zu bekommen? 1:30:26 Drei Gäste zum Abendessen 1:34:02 Sein Rat zum Schluss --
Die Fondsbranche misst fast alles, nur Führung kaum. Christian Haas will das ändern. Der Managing Partner der Personalberatung Eleway sucht seit rund zehn Jahren Chefs, und zwar ausschließlich für Asset Manager. Jetzt hat er mit dem Leadership Alpha Award einen Preis gestartet, der nicht das Ergebnis auszeichnet, sondern das Wie: „die Architektur hinter der Performance". Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt Haas, warum gute Zahlen kein Beweis für gute Führung sind, woran man erkennt, ob eine Unternehmenskultur echt ist und was passiert, wenn der Star-Portfoliomanager großartiges Alpha liefert und gleichzeitig das Team zerlegt. Außerdem: Welchen Hintergrund ein CEO im Asset Management wirklich braucht, warum die besten Chefs oft gar keine werden wollten, und was von einer Führungsleistung übrig bleibt, wenn der Chef weg ist. Zum Schluss verrät Haas in der Entweder-oder-Runde, warum man ihn beim Betriebsausflug besser nicht ans Mikrofon lässt. „For Professional Investors Only" ist der gemeinsame Podcast von DAS INVESTMENT und private banking magazin.
Direkt an den Hamburger Elbbrücken ist ein neuer Ort für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit entstanden: das PREVIER. Das gemeinsame Präventionszentrum von BGW und VBG soll zeigen, dass Arbeitsschutz weit mehr sein kann als Vorschriften, Regeln und Checklisten. Hier wird Prävention praktisch, offen und erlebbar. Zur offiziellen Eröffnung nimmt uns Moderator Ralf Podszus mit auf einen Rundgang durch das neue Gebäude. Doch hinter dem PREVIER steckt mehr als außergewöhnliche Architektur. BGW und VBG bündeln hier erstmals in dieser Form ihre Angebote für Seminare, Veranstaltungen und praxisnahe Präventionsarbeit. Im Gespräch mit Verantwortlichen beider Berufsgenossenschaften geht es darum, wie die Zusammenarbeit funktioniert, welche Synergien daraus entstehen und warum moderne Prävention Menschen stärker einbeziehen und begeistern muss. Außerdem erzählen die Beteiligten von der Entstehungsgeschichte des Hauses, von Herausforderungen während der Bauphase und von ihrer Vision für die kommenden Jahre.
Fridtjof Florian Dossin hat sich in dem Dorf Oßmannstedt in der Gemeinde Ilmtal-Weinstraße, nahe Apolda gelegen, einen 1939 erbauten und 25 Meter hohen Getreidespeicher zu Eigen gemacht. Zusammen mit Freunden und Kommilitonen aus Architektur und Denkmalpflege gründete er das Institut für Graue Energie e.V., übernahm den Vorsitz und ist Projektleiter der Reallabore. 13 Mitglieder gehören zum Verein, der inzwischen mit seinen Reallaboren auch in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg agiert, sich um den Erhalt und die nachhaltige Weiterentwicklung bestehender Gebäude, insbesondere von Industrie- und Bestandsbauten im ländlichen Raum einsetzt. „Graue Energie“, betont Fridtjof Florian Dossin, ist kein Kunstwort. „Graue Energie“ kommt aus dem Baumanagement und beschreibt die Energie, die in unserer Umwelt durch Gestaltungs- und Bauprozesse gebunden ist. Man habe den Begriff entlehnt, um auf ihn zu verweisen, um ihn bekannter zu machen und ihn mit dem Thema Bestandsgebäude zu verbinden, führt der Industriedenkmalpfleger aus. In Gebäuden steckt am meisten Energie, weil der Bauprozeß so energieaufwendig ist. Die Baustoffe müssen abgebaut, bearbeitet und auf die Baustelle transportiert werden. Energie, die man nicht sieht, daher „Graue Energie“ und diese kann man nachhaltig nutzen, wenn das Gebäude erhalten- oder einer neuen Nutzung zuführt, das Kulturdenkmal, den Erinnerungsort als Ressource nutzt. Das Erdgeschoss des Getreidespeichers in Oßmannstedt wird als Vereinsraum genutzt in dem bald eine kleine Fachbibliothek einziehen soll. Im Keller wird eine Werkstatt entstehen. Schon jetzt wird zu Erzähl-Cafés geladen, Anfang September geschah dies in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratiegeschichte. Am 13. 09. öffnete das Reallabor Getreidespeicher Oßmannstedt zum vierten Mal seine Türen zum Tag des offenen Denkmals, am 21.09 lädt das Institut für Graue Energie e.V. zur Sommerakademie in Hohenmölsen ein und präsentiert sich am 08.10 beim Forum Industriekultur Berlin. In Jena wurde Fridtjof Florian Dossin 1995 geboren. Nach dem Abitur studierte er von 2014 bis 2018 Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar und von 2018 bis 2021 Denkmalpflege an der Universität Bamberg. 2016 absolvierte Fridtjof Florian Dossin ein Praktikum im Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und 2017 im Bundesdenkmalamt Österreich, wurde studentischer Mitarbeiter u.a. an der Bauhaus-Universität Weimar, im Keramik Museum Bürgel und in der Bauhaus-Keramikwerkstatt Dornburg, war 2019 Werkstudent bei einem Kirchenmaler- und Restauratorenfachbetrieb in der Fränkischen Schweiz. Seit 2020 ist Fridtjof Florian Dossin wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar, forscht zu Fragen des industriellen Erbes, der Baukultur, der Transformation von Bestandsgebäuden und schreibt an seiner Promotion mit dem Arbeitstitel „Erinnerung an Arbeit. Die Betriebsmuseen der VEB in der DDR“.Moderation Thomas BilleRedaktion: Angelika Zapf
„More is Now!“ – Ausstellung über neue tschechische Architektur im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt, Gedenkbuch der sudetendeutschen Sozialdemokratie
„More is Now!“ – Ausstellung über neue tschechische Architektur im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt, Gedenkbuch der sudetendeutschen Sozialdemokratie
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Bunte Holzhäuser, dicht an dicht am Wasser, dahinter ein Berg, darüber klarer Winterhimmel. Sieht aus wie die Postkarte von Norwegen. Ist aber echt. Und fast keiner ist da.Bergen, Norwegens zweitgrößte Stadt, fühlt sich an wie eine Kleinstadt. Der Trick, sie fast für sich allein zu haben, ist simpel: in der Nebensaison hinfahren. Wer macht das schon?Sich treiben lassen, statt Pläne zu machen. Die Einheimischen fragen, wo es langgeht, und ihnen einfach vertrauen, so freundlich sind sie. Sich mit Zimtschnecken aufwärmen, falls draußen mal der Regen an die Scheibe peitscht. Und sich abends mit einer Küche belohnen, mit der man nicht gerechnet hat.Das Schönste aber kommt schon vorher, auf dem Weg. Eine der spektakulärsten Zugfahrten der Welt, durch Schnee, vorbei an gefrorenen Wasserfällen und einem Norwegen wie aus dem Bilderbuch.Kommt mit nach Bergen und erlebt die Start so, wie ihr sie euch erträumt. Viel Spaß!—*Werbung: Sichere dir mit Mastercard die Chance auf bis zu 1 Million Miles & More Meilen!100 Jahre Lufthansa, 60 Jahre Mastercard - feiere mit: Zum gemeinsamen Jubiläum werden vom 1. Juli bis zum 31. Oktober 2026 jeden Monat 1 Million und 160 x 160.000 Meilen verlost! Einfach registrieren und mit etwas Glück gewinnen. Jede Mastercard Nutzung ab 1 € ist für den jeweiligen Monat der Zahlung eine neue Gewinnchance. Jetzt informierenUnsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter—STADT & AUSSICHTBryggen — UNESCO-Welterbe: bunte Hanse-Kaufmannshäuser am Ostufer der Bucht Vågen, altes Kontor der Hanse; heute Boutiquen, Galerien und Cafés.Fløibanen → Fløyen (320m) — Standseilbahn vom Zentrum auf den Hausberg mit tollem Rundblick; Ulriksbanen → Ulriken (643m) — höchster der sieben Stadtberge, noch dramatischerer Panoramablick bis aufs offene Meer.Nordnes — Halbinsel hinter dem kleinen Fischmarkt (Fisketorget): Holzhäuser, enge Gassen, Cafés, Aquarium und ein schöner Blick zurück auf Bryggen.ANREISE & FJORDEBergensbanen (Oslo–Bergen) — ~7 Std. durch Schneewelten über die Hardangervidda (höchster Punkt Finse, 1.222m), große Panoramafenster. Jochens klare Empfehlung: mit dem Zug anreisen.Flåmsbana (Flåm–Myrdal) — eine der schönsten Zugfahrten der Welt: ~20 km in ~1 Std. von Flåm auf Meereshöhe hoch nach Myrdal (867m), 20 Tunnel, Wasserfälle (im Winter gefroren). Anschluss an die Bergensbahn.Mostraumen-Fjordtour — ~3 Std. Bootstour ab Bergen durch eine enge Passage zwischen hunderte Meter hohen Felswänden.Sognefjord — „König der Fjorde": über 200 km lang und mit 1.308m der tiefste Fjord Europas; der Aurlandsfjord bei Flåm ist ein Arm davon.Hardangerfjord — einer der längsten Fjorde Norwegens (~180 km), als Tagesausflug ab Bergen machbar.ESSEN & CAFÉSZimtschnecken & Kaffee — in den vielen gemütlichen Cafés aufwärmen; die Norweger nennen dieses Wohlfühl-Gefühl „koselig"Allmuen Bistro — hochwertige, filigrane Küche mit lokalem Fisch, unaufgeregt und entspannt. Einer von Jochens zwei Restaurant-Tipps.Lola Bistro — kleines Bistro in einem Holzbau von 1881, saisonale Gerichte mit lokalem Fisch und Meeresfrüchten (Ceviche, Jakobsmuscheln, grünes Risotto).KULTUR & MUSIKUSF Verftet — alte Sardinenfabrik (United Sardine Factory) auf Nordnes, heute großes Kulturzentrum direkt am Wasser: Konzerte, Ausstellungen, Ateliers, Café.Grieghallen — Bergens renommierte Konzerthalle mit toller Akustik, Heimat der Bergener Philharmoniker.KODE Kunstmuseen & Kunsthalle Bergen — rund um den Binnensee Lille Lungegårdsvannet, in markanter, teils brutalistischer Architektur.ÜBERNACHTENZander K Hotel — Design-Hotel direkt am Bahnhof, smarte Zimmer, gutes Frühstück; perfekt für Zugreisende.PRAKTISCHNebensaison nutzen — Herbst, Frühjahr und Winter sind viel ruhiger und dank Meeresklima milder als etwa Oslo.Locals fragen — die besten Café- und Restaurant-Tipps kommen von den sehr freundlichen, durchweg englischsprachigen Einheimischen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Begriff „Starseed“ bzw. Sternenseele bleibt ein sinnentleerter, spirituell-populistischer Begriff, solange er nicht multidimensional verkörpert und dadurch zellulär wirklich verstanden wird. In diesem Podcast erkläre ich die unterschiedlichen energetischen Architekturen von Starseeds versus Earthseeds sowie die Unterschiedlichkeit ihrer Lebensaufgaben. Gleichzeitig unterstütze ich dein System dabei, mehr dieser multidimensionalen Starseed-Frequenzen auch in deinem Sakral-, Wurzel- und Beinbereich einzulassen. Genau in diesen Wurzelarealen unserer Körperenergetik downgraden wir uns viel zu oft auf die dichten 1D-, 2D- und 3D-Frequenzen des Massenbewusstseins – und verlieren uns dadurch enorm –, anstatt unsere multidimensionale Frequenzsignatur zu halten und so in höher schwingenden Timelines und erweiterten Möglichkeiten zu resonieren. Happy Self-Healing! Ludwig Worte der Achtsamkeit: Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker , stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen. Die Informationen in dieser Session werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultiere bitte deinen Arzt oder Heilpraktiker. Meine Arbeit hat das Ziel, spirituelle Transformation & energetisches Wohlbefinden durch körperzentrierte & multidimensionale Frequenzveränderung zu initiieren und kann keine konventionellen Therapiemethoden ersetzen. Sie richtet sich an spirituell Interessierte und “energiefühlige” Menschen.
Martin Hopland er en relativt fersk arkitekt med flere spennende prosjekter på gang. Han bidrar med prosjektet "Varig Larvikitt" under Oslo Arkitekturtriennale, og har ellers mange tanker om stein, natur, arkitektur og troll. Hans diplomoppgave har utviklet seg til å bli et pågående prosjekt om troll og deres arkitektur, og med den approachen stiller han natur og arkitektur i et nytt lys. Sjekk ut mer av Martin på hans instagram! Hele triennaleprogrammet finner du på nettsidene. Følg også Byggekunst på instagram, og send oss gjerne en epost til atr@lpo.no Alles ist Architektur!
Was ist heute eigentlich die Aufgabe von Architektinnen und Architekten? Reicht es aus, gute Gebäude zu entwerfen – oder beginnt Architektur längst dort, wo unterschiedliche Interessen, Ressourcen und gesellschaftliche Entwicklungen zusammenkommen? Für Patrick Stremler von DTFLR hat sich das Berufsbild in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Architektur versteht er nicht als Produkt, sondern als Verantwortung – gegenüber dem Ort, den Menschen und der Zeit. Im Gespräch mit Dijane Slavic und Dr. Uwe Bresan im JUNG Talk Podcast geht es deshalb nicht nur um Holzbau, Kreislaufwirtschaft oder Digitalisierung. Es geht um die Frage, welche Aufgaben die Architektur künftig übernehmen muss und ob sich die Branche heute mit den richtigen Themen beschäftigt. Warum sprechen wir über einzelne Materialien, wenn ganze Stoffkreisläufe neu gedacht werden müssen? Wie viel Standardisierung braucht gutes Bauen? Und welche Rolle spielen digitale Werkzeuge, wenn Gebäude so geplant werden sollen, dass sie auch in Jahrzehnten noch angepasst, zerlegt und weiterverwendet werden können? Zeit für einen Blick auf die Zukunftsaufgaben der Architektur.
Frank Müller erklärt, wo bei Agentic Payments die Grenze zwischen technischer Unterstützung und erlaubnispflichtigem Zahlungsdienst verläuft – und warum die Architektur des Geschäftsmodells entscheidend ist.
Im Deutsch- und Swissrap hält sich das Klischee hypermaskuliner Männlichkeit hartnäckig. Doch spätestens seit das Rapgenre fest im Mainstream angekommen ist, werden gerade durch die Rapszene alternative Männlichkeitsbilder auch in der Gesamtgesellschaft immer sichtbarer. Luci Bling ist selbst Teil der Schweizer Hip-Hop-Szene, rappt aber gegen die immer noch dominierende «Brokultur» vom ausgestellten Mackertum. Wie sich diese Männlichkeitsbilder und Popkultur wechselseitig beeinflussen, weiss Rap- und Männlichkeitsforscherin Heidi Süss. Ausserdem trifft Kulturplatzhost Nino Gadient Dragartist Third Kylie und fragt, wie Genderstereotype auch auf spielerische und humorvolle Weise herausgefordert werden können.
Norbert Ehreke, Geschäftsführer der impetus Unternehmensberatung und Senior Advisor im Umfeld von Anthira, spricht mit Norman Müller darüber, warum KI-Projekte nicht beim nächsten Tool beginnen sollten. Im Mittelpunkt stehen Datenqualität, klare Verantwortlichkeiten und eine Architektur, die Unternehmenswissen präzise, nachvollziehbar und sicher nutzbar macht. An konkreten Beispielen erklärt Norbert, weshalb ein messbarer Use Case wichtiger ist als Tool-Shopping und was es braucht, damit KI in sensiblen Bereichen produktiv eingesetzt werden kann. Die Folge richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, die aus ersten KI-Experimenten belastbare Anwendungen entwickeln wollen.* 00:00 Warum Unternehmenswissen erst strukturiert werden muss* 00:45 Norbert Ehreke: IT, Security und Datenkompetenz* 04:17 Der erste KI-Use-Case: E-Mails und PDFs in Vertriebsdaten überführen* 07:30 Warum Tool-Shopping der falsche Startpunkt ist* 13:16 IREC: Unstrukturierte Daten mit Unternehmenslogik anreichern* 15:12 Praxisfälle: DSGVO, Verträge und präzise Recherche* 17:44 Berechtigungen, Auditierbarkeit und das Halluzinationsrisiko* 22:16 Das häufigste Datenproblem: zu viel, zu alt, zu unaufgeräumt* 26:35 Wie Geschäftsleitungen KI-Projekte richtig aufsetzen* 31:15 Vom messbaren Use Case zur passenden KI-Architektur* 34:06 Private AI: Betrieb im eigenen sicheren Perimeter* 40:31 Wann Unternehmen vom Experiment zur KI-Strategie wechseln sollten* 43:38 Veraltete Daten, Expertise und die Grenzen von KI-Ausgaben* 50:01 KI als Chance für maßgeschneiderte Software und neue Verantwortung* 53:33 Die ersten Schritte zu belastbaren KI-Anwendungen* 57:48 Warum KI immer einem konkreten Unternehmensziel folgen muss* 01:00:16 Schlussfrage: Common Sense und die Bereitschaft zur EinigungShownotes* Norbert Ehreke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-ehreke* Website von impetus: https://www.impetus.bizWarum der Fokus auf KI-Reifegrad Unternehmen ausbremst.Es gibt gerade zwei Sorten von KI-Euphorie. Die eine klickt sich durch neue Tools, verteilt Lizenzen und hofft auf Produktivität. Die andere ist mühsamer. Sie fragt, welches Wissen im Unternehmen überhaupt vorhanden ist, wer dafür Verantwortung trägt und wer es sehen darf. Nur die zweite wird auf Dauer Wert schaffen.Das klingt zunächst unerquicklich. Niemand will in einer Zeit, in der jede Woche ein neues Modell seine Fähigkeiten demonstriert, über Dokumentenablagen, Berechtigungen und Datenqualität sprechen. Es fühlt sich nach Keller an, während oben auf der Bühne die Zukunft versprochen wird. Aber genau dort entscheidet sich, ob KI im Unternehmen ein nettes Experiment bleibt oder zu belastbarer Infrastruktur wird.In einer neuen Folge des Venture AI Podcast beschreibt Norbert Ehreke, Geschäftsführer der impetus Unternehmensberatung und Senior Advisor im Umfeld von Anthira, diese Unterscheidung mit einer bemerkenswert einfachen Beobachtung: Der Nutzen seiner ersten KI-Anwendung lag nicht allein darin, Informationen aus E-Mails und PDFs auszulesen. Der eigentliche Fortschritt entstand, weil die Daten anschließend zentral, einheitlich und kontrolliert vorlagen. Erst diese Ordnung machte den Vertriebsprozess automatisierbar.Das ist die entscheidende Umkehrung. KI ist nicht der Anfang des Projekts. Sie ist der Beschleuniger eines Prozesses, den ein Unternehmen vorher verstanden haben muss.Der falsche Reflex: Erst kaufen, dann denkenDie typische Frage lautet heute: Brauchen wir Copilot, Claude, Gemini oder eine spezialisierte Lösung? Sie ist nicht falsch. Sie kommt nur zu früh.Wer Unternehmenswissen faktenbasiert abfragen will, muss zuvor klären, was dieses Wissen eigentlich ist. Wo liegen die Daten? Welche Begriffe, Produktnummern, Vertragsbeziehungen oder Zuständigkeiten stecken in ihnen? Welche Informationen sind aktuell, welche veraltet? Und wer darf auf was zugreifen?Eine KI, die auf einen ungeordneten Dokumentenbestand trifft, wird nicht automatisch zur Unternehmensintelligenz. Sie wird zunächst zum sehr eloquenten Spiegel der bestehenden Unordnung. Die Antwort kann überzeugend formuliert sein und trotzdem auf einer veralteten Arbeitsanweisung, einer überholten Produktlogik oder einem Dokument beruhen, das längst hätte archiviert werden müssen.Norbert nennt deshalb einen Punkt, der in vielen KI-Debatten zu kurz kommt: Data Ownership. Es braucht Menschen und Rollen, die nicht nur Daten erzeugen, sondern für ihre Qualität, Aktualität und Verwendung verantwortlich sind. Das ist kein rein technisches Thema. Es ist eine Managementaufgabe.Der Bibliothekar als ArchitekturmodellIm Gespräch entsteht ein hilfreiches Bild. Ein gutes System für Unternehmenswissen funktioniert wie ein Bibliothekar. Es weiß, welche Informationen wo liegen, versteht ihre fachliche Einordnung und liefert für eine Anfrage nur das Relevante. Gleichzeitig ist dieser Bibliothekar Türsteher: Er prüft, wer fragt, und lässt niemanden in Regale, für die keine Berechtigung besteht.Dieser zweite Teil wird unterschätzt. Besonders Rechtsanwaltskanzleien, Steuerberater, Executive-Search-Unternehmen oder Organisationen mit vertraulichen Vertrags- und Personaldaten können sich den ungeprüften Umgang mit externen KI-Diensten nicht leisten. Wer sensible Unterlagen wahllos hochlädt, erzeugt ein Risiko, das sich später nicht mit einer guten Präsentation wegmoderieren lässt.Das heißt nicht, dass jedes Unternehmen künftig alles selbst betreiben muss. Aber es muss wissen, an welcher Stelle seine Daten den eigenen sicheren Bereich verlassen, welche Daten überhaupt weitergegeben werden und welche Kontrolle danach noch existiert. Private AI ist kein Marketingbegriff, sondern eine Architekturfrage.Auch Präzision entsteht nicht durch Magie. Eine Lösung kann unstrukturierte Dokumente mit fachlichen Metadaten anreichern: etwa mit der Logik von Artikelnummern, Kundenbeziehungen, Vertragsarten oder Berechtigungen. Dann wird aus einer Volltextsuche ein System, das Informationen nicht nur findet, sondern im richtigen Zusammenhang bereitstellt. Das reduziert das Risiko falscher oder irrelevanter Antworten deutlich. Es ersetzt allerdings nicht die fachliche Prüfung.KI braucht weiterhin UrteilskraftDie bequemste Fantasie lautet: Wir geben der KI genug Daten, und sie übernimmt den Rest. Die Realität ist strenger. Wer eine Antwort nicht bewerten kann, sollte sie nicht ungeprüft zur Grundlage einer Entscheidung machen.Das gilt beim Programmieren ebenso wie beim Vertragsentwurf, in der Medizin, in der Produktion und im Management. KI kann Arbeit beschleunigen, Alternativen generieren und Muster sichtbar machen. Sie kann aber nicht von sich aus entscheiden, ob eine historische Information noch gilt, ob ein Vertrag zur aktuellen Rechtsprechung passt oder ob ein Softwareentwurf im eigenen Betrieb langfristig wartbar bleibt.Je stärker Unternehmen KI einsetzen, desto wichtiger wird deshalb Domänenwissen. Nicht als nostalgische Restgröße der alten Arbeitswelt, sondern als Voraussetzung dafür, die neue richtig zu nutzen. Ein Unternehmen, das seine erfahrensten Leute in Rente gehen lässt, ohne ihr Wissen strukturiert zu sichern, verliert mehr als Personal. Es verliert Teile seines Gedächtnisses.Nicht mit dem Modell beginnen, sondern mit dem ZielWas folgt daraus für Geschäftsleitungen, die in zwölf Monaten belastbare KI-Anwendungen betreiben wollen? Nicht ein großes Transformationsprogramm um seiner selbst willen. Sondern ein konkreter, messbarer Use Case.Zum Beispiel: Wie verkürzen wir die Recherche nach früheren Projektreferenzen? Wie finden wir zu einem Kunden alle relevanten Verträge? Wie beantworten wir eine datenschutzrechtliche Auskunft präzise und vollständig? Wie sorgen wir dafür, dass eingehende Informationen zuverlässig in einen Prozess gelangen?Erst wenn die Frage klar ist, lässt sich bestimmen, welche Daten erforderlich sind, welche Qualität sie haben müssen, wer sie verantwortet und welche technische Architektur passt. Dann wird KI vom Buzzword zum Werkzeug für ein Unternehmensziel.Das ist weniger spektakulär als die nächste Modellankündigung. Es ist aber die Arbeit, aus der ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Denn das künftige KI-System eines Unternehmens wird nicht nur daran gemessen werden, wie gut es spricht. Sondern daran, ob es das Richtige weiß, ob es dieses Wissen sicher verwendet und ob die Organisation ihm zu Recht vertraut.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
ChatGPT, Claude, Gemini oder spezialisierte KI-Tools: Welches System ist eigentlich das richtige für dein Unternehmen? Genau diese Frage wird aktuell häufig gestellt. Doch vielleicht ist sie falsch gestellt. Denn KI-Systeme verändern sich permanent. Heute liefert ein Modell für eine bestimmte Aufgabe die besten Ergebnisse, morgen ist es ein anderes. Wer sein gesamtes Unternehmenswissen, seine Prozesse und seine individuellen Skills direkt in einem einzelnen KI-System aufbaut, macht sich damit abhängig – und riskiert, Wissen immer wieder neu aufbauen oder übertragen zu müssen. In dieser Podcast-Episode geht es deshalb um einen anderen Ansatz: Unternehmenswissen zentral aufbauen und KI-Systeme flexibel daran anbinden. Ich zeige, wie ich dafür Notion als zentrale Wissens- und Datenbasis nutze und warum es mir dabei weniger um Notion selbst geht, sondern vielmehr um die zugrunde liegende Architektur. Du erfährst unter anderem: warum eine zentrale Knowledge Base für Unternehmen immer wichtiger wird, weshalb Prozesse, Skills und Unternehmenswissen unabhängig vom eingesetzten KI-Modell organisiert werden sollten, wie sich wiederverwendbare KI-Skills für unterschiedliche Anwendungsfälle aufbauen lassen, warum Prozesse so dokumentiert werden sollten, dass Menschen, KI und Automatisierungen sinnvoll zusammenspielen, wie sich verschiedene KI-Systeme und Tools in eine gemeinsame Infrastruktur integrieren lassen, warum eine zentrale Wissensstruktur gerade für Teams entscheidend ist, wie sich verhindern lässt, dass wertvolles KI-Wissen mit einzelnen Mitarbeitenden das Unternehmen verlässt, und warum der nächste Schritt nicht darin besteht, noch mehr mit KI zu experimentieren, sondern KI reproduzierbar in die Produktivität zu überführen. An einem konkreten Podcast-Workflow zeige ich außerdem, wie Content-Datenbank, Skill-Datenbank, KI-Systeme und Aufgabenmanagement zusammenspielen können: von der Themenidee über Titel und Content-Struktur bis zur Weiterverarbeitung und Veröffentlichung. Der zentrale Gedanke dabei: Deine Prozesse gehören dir. Deine Skills gehören dir. Dein Wissen gehört dir. Die KI-Systeme sind ausführende Komponenten innerhalb deiner Struktur. Gerade für Unternehmer, Solo-Selbstständige und Teams, die KI nicht nur punktuell nutzen, sondern dauerhaft in ihre Arbeitsweise integrieren möchten, stellt sich deshalb eine entscheidende Frage: Wie baust du heute eine Infrastruktur auf, die auch dann noch funktioniert, wenn morgen ein anderes KI-System das bessere ist?
mit Noura Maan, Sara Hassan, Josefa Niedermaier, Ali Dönmez, Tamara Ehs, Flavia Matei und Mara Verlič„Wer gegen wen?“: Ungleichheit ist kein Zufall, sondern politisch gemacht und gewollt. Menschen in Bereichen wie Arbeit, Bildung, Wohnen oder Pflege werden oft in einem dauerhaften Wettbewerbs-Diskurs gegeneinander ausgespielt. Doch wer profitiert von dieser Erzählung eines „Gegeneinanders“: Gemeinsam mit verschiedenen ExpertInnen analysiert Sara Hassan, wer von sozialer Ungleichheit profitiert, wie Machtstrukturen funktionieren und welche Möglichkeiten es gibt, mehr Solidarität und Gerechtigkeit zu schaffen.Um die Frage „Wer gegen wen?“ gemeinsam zu beantworten – oder ihr zumindest ein Stück näherzukommen –, bietet der Abend Raum für vertiefende Perspektiven und offenen Austausch .Die Herausgeber:innen Sara Hassan und Josefa Niedermaier kommen mit Stadtsoziologin Mara Verlič, Demokratieforscherin Tamara Ehs, Aktivistin der IG24 Flavia Matei und Logopäde Ali Dönmez ins Gespräch und werden ihre Gedanken über das Buch hinaus weiterführen und zur Diskussion stellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Noura Maan. In einem anschließenden interaktiven Gespräch besteht die Möglichkeit, Fragen, Erfahrungen und eigene Perspektiven einzubringen und gemeinsam über Wege zu mehr Solidarität und Gerechtigkeit nachzudenken.Sara Hassan, Autorin, ehemalige Referntin im EU-Parlament, beschäftigt sich in Ihrer Arbeit damit, wie Macht institutionell gebraucht, aber auch missbraucht wird.Josefa Niedermaier, freie Lektorin, begleitet (Sach-)Buch- und Textprojekte rund um die Themen Gesellschaft, Inklusion und Nachhaltigkeit. Mehr unter stimmt-das-so.at. Ali Dönmez, Logopäde und Lehrer für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ) leitet Workshops zum Thema der Mehrsprachigkeit und rassismuskritischen Bildung.Tamara Ehs, Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin, ist Associate Fellow der Academy of International Affairs in Bonn und berät u.a. das Competence Centre on Participatory and Deliberative Democracy der Europäischen Kommission und die European Association for Local Democracy in Brüssel.Flavia Matei, Lehrende und Forscherin an der Kunstuniversität Linz, arbeitet derzeit im #ConnectingMinds-Projekt zu sozial-ökologisch nachhaltiger Architektur. In ihrer Freizeit engagiert sie sich als Aktivistin für die Rechte migrantischer Care-Arbeiter:innen in Österreich.Mara Verlič, Referentin in der Abteilung Kommunalpolitik der Arbeiterkammer Wien mit besonderem Fokus auf städtische Migrations- und Wohnungspolitik.Moderation:Noura Maan Noura Maan arbeitet als Chefin vom Dienst und Außenpolitikredakteurin beim STANDARD. In ihrer journalistischen Arbeit beschäftigt sie sich unter anderem mit dem Nahen Osten, US-Politik sowie gleichstellungspolitischen Themen und kommentiert regelmäßig aktuelle internationale Entwicklungen. 2023 gab sie gemeinsam mit Beate Hausbichler den Sammelband „Geradegerückt – Vorverurteilt, skandalisiert, verleumdet: Wie die Biografien prominenter Frauen verzerrt werden“ im Verlag Kremayr & Scheriau heraus
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Der Architekt Nikolaus Hirsch hat viele Erinnerungsorte geschaffen: die Synagoge in Dresden, das Jüdische Zentrum in München, das Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald in Berlin. Für ihn ist der Umgang mit dem historischen Erbe ein großes Thema. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Thema: Next-Gen Videoproduktion „Ich muss nicht schneller produzieren, sondern ich muss die Architektur, wie ich Entscheidungen treffe, anders bauen.“ In der neuen Episode von „WhatsNextAgencies“ spricht Kim Notz mit Philipp Haeberlin-Collet, Executive Producer und Co-Founder von fount.space und Scretch, darüber, wie sich Produktion neu denken lässt, und warum es dabei längst nicht mehr nur darum geht, Projekte schneller oder günstiger umzusetzen. Mit fount.space wollten Philipp und sein Co-Founder ursprünglich eine Plattform schaffen, die neues Produktionstalent mit Agenturen und Unternehmen zusammenbringt. Aus dem Talent-Matching entwickelte sich jedoch ein anderes Modell: Heute verbindet fount.space Produktionskompetenz mit Organisationsentwicklung und hilft Teams dabei, Strukturen zu schaffen, in denen Entscheidungen schneller getroffen und neue Talente sinnvoll integriert werden können. Denn für Philipp liegt einer der größten Hebel moderner Produktion nicht in der Ausführung selbst, sondern in der Art, wie Agenturen, Kunden, Produktion und Talente miteinander arbeiten. Im Gespräch geht es deshalb auch darum, was Agenturen von diesem Ansatz lernen können. Philipp plädiert dafür, Producing deutlich früher in kreative und strategische Prozesse einzubinden und die Rolle aus der reinen Umsetzung zu lösen. Gerade in einer Produktionswelt, in der Plattformen, Formate und KI die Anforderungen permanent verändern, werden Menschen wichtiger, die neue Talente erkennen, unterschiedliche Skills zusammenbringen und Verantwortung für die Machbarkeit übernehmen. Produktion wird damit vom letzten Glied im Prozess zunehmend zum strategischen Interface nach außen. Zum Schluss richtet sich der Blick auf Scretch, das Philipp gemeinsam mit Channel 2 gegründet hat. Hier trifft Produktionskompetenz auf tiefes YouTube-Know-how mit dem Ziel, Kanalwachstum nicht über einzelne Kampagnen oder möglichst viel Content zu erzeugen, sondern langfristig und planbar aufzubauen. Auch dahinter steckt die gleiche Idee: Produktion nicht vom Output aus zu denken, sondern vom Ziel und Prozesse, Talente und Inhalte konsequent danach auszurichten.
In dieser Folge schildert Joachim Müller einen konkreten Praxisfall aus dem Bauen im Bestand an einem denkmalgeschützten Gebäude. Die zentrale Herausforderung: Für die spätere Bescheinigung Brandschutz 2 musste nachgewiesen werden, dass die vorhandenen Geschossdecken eine erforderliche Feuerwiderstandsdauer erreichen – bei zunächst fehlenden Bestandsunterlagen und nur der Optik der Decken als Anhaltspunkt. Du hörst, wie ein hartnäckiger Architekt durch konsequente Archivrecherche im kommunalen Archiv bauzeitliche Unterlagen, Fotodokumentationen und Abrechnungsdaten fand und damit eine belastbare Nachweisführung ermöglichte, statt kostenintensive Ersatzaufbauten oder unsichere Sonderbewertungen zu starten. Aus diesem Fall leitet Joachim Müller übertragbare Lehren für Architektur- und Sanierungsprojekte ab: die strategische Bedeutung sauber strukturierter Bestandsdokumentation für Umbauten, Sanierungen und Transaktionsprüfungen im Bestand. So bekommst Du ein klareres Bild, wie Du Archiv- und Aktenrecherchen frühzeitig im Projekt verankerst und damit Risiken, Kosten und Diskussionen im Brandschutz reduzierst. Hör rein, bleib dran und vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren! Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz? Oder brauchst Du einen hervorragenden Brandschutzplaner für die Planung des Brandschutzes für Dein Gebäude? Dann sichere Dir JETZT Dein kostenloses Erstgespräch unter: vt.tub-brandschutz.com/pcast Vernetze Dich mit mir auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/joachim-müller-a28a7b86 Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude.
In dieser Folge schildert Joachim Müller einen konkreten Praxisfall aus dem Bauen im Bestand an einem denkmalgeschützten Gebäude. Die zentrale Herausforderung: Für die spätere Bescheinigung Brandschutz 2 musste nachgewiesen werden, dass die vorhandenen Geschossdecken eine erforderliche Feuerwiderstandsdauer erreichen – bei zunächst fehlenden Bestandsunterlagen und nur der Optik der Decken als Anhaltspunkt. Du hörst, wie ein hartnäckiger Architekt durch konsequente Archivrecherche im kommunalen Archiv bauzeitliche Unterlagen, Fotodokumentationen und Abrechnungsdaten fand und damit eine belastbare Nachweisführung ermöglichte, statt kostenintensive Ersatzaufbauten oder unsichere Sonderbewertungen zu starten. Aus diesem Fall leitet Joachim Müller übertragbare Lehren für Architektur- und Sanierungsprojekte ab: die strategische Bedeutung sauber strukturierter Bestandsdokumentation für Umbauten, Sanierungen und Transaktionsprüfungen im Bestand. So bekommst Du ein klareres Bild, wie Du Archiv- und Aktenrecherchen frühzeitig im Projekt verankerst und damit Risiken, Kosten und Diskussionen im Brandschutz reduzierst. Hör rein, bleib dran und vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren! Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz? Oder brauchst Du einen hervorragenden Brandschutzplaner für die Planung des Brandschutzes für Dein Gebäude? Dann sichere Dir JETZT Dein kostenloses Erstgespräch unter: vt.tub-brandschutz.com/pcast Vernetze Dich mit mir auf LinkedIn: www.linkedin.com/in/joachim-müller-a28a7b86 Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Stylische Hotels, das beste Café der Welt, riesige Gaming-Hallen, 1000jährige Bonsai-Bäume und mitten im modernsten Stadtteil aller Zeiten eine Bar, in der hunderte Leute einfach sitzen, schweigen und klassische Musik hören. Tokyo ist verrückt, Tokyo ist vorne, Tokyo ist unfassbar lecker, uralt und brandneu gleichzeitig. Wir zeigen euch die tollsten Ecken im Trendviertel Shibuya, das weltweit einzige Parasiten-Museum, machen einen Fluss-Spaziergang, entdecken das grandiose Sumo-Viertel, manche der besten Museen der Welt, uralte öffentliche Bäder und schenken euch wertvolle Tipps - unter anderem für preisgünstiges und begeisterndes Essen. Gleitet mit uns durch die Mega-City, trefft die lieben Menschen, die sie prägen, und genießt ein Best Of der Situationen, welche die Stadt der Städte auszeichnen.–Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von Tokyo Tourism - Representative For Germany: https://tokyotokyo.jpDer offizielle Reiseführer für Tokio.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter–VIERTEL & AUSFLÜGEGotanda — Michis Geheimtipp im Kommen: an der Yamanote Line, nah an Shibuya/Shinjuku, noch günstig, neue Bars und Cafés (leicht entschärftes Rotlichteck).Meguro & Meguro River — vom Gotanda in ~30 Min. am Fluss entlang erlaufbar; im Frühling Kirschblüten.Shibuya — das berühmteste Viertel: Shibuya Crossing, Cat Street, schöne Wohngassen; südwestlich der Yoyogi Park.Ryogoku — das Sumo-Viertel im Osten, gut ein ganzer Tag (siehe unten).Akihabara — Viertel für Games, Retro-Konsolen und Elektronik.KULTUR & MUSEENHotel Gajoen Tokyo (Meguro) — Luxushotel von 1931 mit dem historischen „Hyakudan Kaidan"-Flügel (bemalte Räume, Ikebana-Ausstellungen) und japanischem Garten; auch nur zum Anschauen.Meguro Parasitological Museum — das einzige Parasitenmuseum der Welt, gratis, ~300 Exponate, 8,8m-Bandwurm, kleiner Merch-Shop.Shunkaen Bonsai Museum (Edogawa) — Bonsai-Meister Kunio Kobayashi, hunderte Bäume, darunter eine ~1000-jährige Kiefer; ruhiges Vorort-Ausflugsziel.Meikyoku Kissa Lion (Shibuya) — klassisches „Listening Café" seit 1926, riesige Boxen, gedämpftes Licht, kein Reden, keine Fotos.Edo-Tokyo-Museum (Ryogoku) — Stadtgeschichte von Edo zu Tokio im spektakulären Stelzen-Bau; nach Sanierung seit 31.3.2026 wieder offen.Sumida Hokusai Museum (Ryogoku) — dem Maler Hokusai gewidmet („Die große Welle vor Kanagawa"), auffällige Architektur.SUMO (Ryogoku)Ryogoku Kokugikan — die große Sumo-Halle; 3 der 6 Jahresturniere (Januar, Mai, September), das Sumo-Museum drin ist gratis. Karten früh sichern.Chanko-nabe — der nahrhafte Sumo-Eintopf; in Ryogoku dutzende Restaurants, auch in normaler Portion.ESSEN & CAFÉSSeason Bakery and Coffee (Gotanda) — herausragendes Frühstückscafé mit Bäckerei und japanischem Twist (z.B. Croissant mit Kumquats, Seeigel-Sandwich).Coffee Supreme (nahe Yoyogi Park) — kleine Kaffeebude mit Mini-Dachterrasse und Blick übers Viertel.GAMING & ENTERTAINMENTGame Center (Spielhallen) — überall, familienfreundlich: VR, Tanz- und Trommelspiele, Greifautomaten.Tokyo Joypolis (Odaiba) — Segas Indoor-Freizeitpark, 3 Etagen, VR und Achterbahn, ~10–22 Uhr, top für Familien.PRAKTISCHE TIPPSSuica / Pasmo — die IC-Karte (physisch oder aufs Handy) fürs bargeld- und ticketlose Fahren; funktioniert auch in Konbinis.Flughäfen — Haneda oder Narita, beide bequem per ÖPNV erreichbar; egal, welcher.Fortbewegung — ÖPNV ist der Weg, für Taxis die Uber-App (hilft bei der Sprachbarriere). Sich zu verlaufen ist normal; Gebäude haben viele Stockwerke, das verwirrt Karten-Apps.BONUS – Antwort auf Michis offene FrageSilvester/Neujahr in Japan ist ein ruhiges Familienfest: Man isst Toshikoshi Soba (Jahreswechsel-Nudeln für ein langes Leben) und schaut die NHK-Musikshow Kōhaku Uta Gassen. Deshalb sind selbst Shibuya & Co. an Silvester fast leer. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie wuchs eine Sammlung von null auf gigantische 30 Millionen Naturobjekte an? Warum spiegelte die Architektur des Hauses schon im 19. Jahrhundert darwinistische Ideen wider? Wie geht das Museum mit problematischen Altbeständen wie menschlichen Gebeinen aus kolonialen Kontexten oder NS-Raubgut um? Und vor allem: Dürfen Museen alles sammeln? Wo verläuft die Grenze zwischen wissenschaftlichem Entdeckergeist und ethischen Schattenseiten? Was unterscheidet unethisches Rauben von modernem, verantwortungsbewusstem Sammeln – Stichwort Nagoya-Protokoll und Citizen Science? Anlässlich des 150-jährigen Gründungsjubiläums des Naturhistorischen Museums Wien blickt das Haus in der Sonderausstellung „Gutes Sammeln, böses Sammeln“ kritisch auf seine eigene 270-jährige Sammlungsgeschichte zurück. In dieser Episode spricht Host Andreas Fischer mit der Mikropaläontologin und Co-Kuratorin Dr. Anna Weinmann über diese und weitere Fragen. Shownotes: 1. Offizielle Ausstellungsseite des NHM Wien: [https://www.nhm.at/gutes_sammeln_boeses_sammeln](https://www.nhm.at/gutes_sammeln_boeses_sammeln) 2. Forschungsprojekt KolText zu kolonialen Erwerbskontexten: [https://www.nhm.at/forschung/projekt_koltext](https://www.nhm.at/forschung/projekt_koltext) 3. Naturhistorisches Museum Wien im Lexikon der österreichischen Provenienzforschung: [https://www.lexikon-provenienzforschung.org/naturhistorisches-museum-wien](https://www.lexikon-provenienzforschung.org/naturhistorisches-museum-wien) 4. Pressemitteilung zur Rückführung menschlicher Gebeine nach Hawaii: [https://www.nhm-wien.ac.at/en/press/press_releases2022/repatriation_hawaii](https://www.nhm-wien.ac.at/en/press/press_releases2022/repatriation_hawaii)
Konstantin Grcic (*1965) absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Möbelschreiner an der John Makepeace School for Craftsmen in Wood und studierte anschließend Design am Royal College of Art in London. Seit der Gründung seines eigenen Studios 1991 entwickelt er Möbel, Produkte und Leuchten für international führende Unternehmen. Heute ist Konstantin Grcic Design in Berlin ansässig und arbeitet in den Bereichen Industrie- und Ausstellungsdesign sowie an Projekten an den Schnittstellen zu Architektur und Mode. Zu seinen Partnern im Industriedesign zählen Cassina, Flos, Kettal, Laufen, Magis, Mattiazzi, Muji, Mutina, Nespresso, Plank und Vitra. Im Mode- und Lifestylebereich arbeitet er unter anderem für Audi, Hugo Boss, Issey Miyake, Louis Vuitton, Prada, Rado und smart/Daimler. Viele seiner Produkte wurden mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter der Compasso d'Oro und der German Design Award. Seine Arbeiten sind in den ständigen Sammlungen bedeutender Museen vertreten, darunter MoMA New York, Centre Pompidou Paris, Triennale di Milano und Die Neue Sammlung München. Neben dem Produktdesign bilden Ausstellungen und Installationen einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit. Grcic war dabei wiederholt zugleich Kurator und Ausstellungsdesigner, zuletzt für White Out in der Triennale di Milano (2026). Weitere Projekte umfassen unter anderem den Deutschen Pavillon der Architekturbiennale Venedig sowie Ausstellungen für das Vitra Design Museum. 2009 wurde Grcic zum Royal Designer for Industry ernannt, 2010 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Von 2020 bis 2024 lehrte er als Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der er seither als Honorarprofessor verbunden ist. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Grcics Arbeit verbindet formale Strenge mit geistiger Präzision und Humor. Sie basiert auf intensiver Auseinandersetzung mit Kunst-, Design- und Architekturgeschichte sowie einer ausgeprägten Leidenschaft für Technologie und Materialien.
Die sogenannte «Krise der Männlichkeit» wird ein immer präsenteres Narrativ. Männer fühlen sich zunehmend bedroht und orientierungslos, weil der «richtige Mann» immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird. Welche Männlichkeitsbilder prägen diesen Diskurs in der Schweiz? Laut einer aktuellen Studie der Universität Zürich sieht die Hälfte der jungen Männer in der Schweiz den «richtigen Mann» an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Woher kommt diese Verunsicherung? Host Nino Gadient fragt bei Autorin Natalia Widla, Sozialarbeiter Kambez Nuri und dem Soziologen Denis Ribeaud nach.
Leweke, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Zukunfts-Spektakel, Ort der Stille, ein 1000jähriger Tempel neben der neuesten Idee der Welt und an jeder Ecke: phantastisches Essen. Tokyo ist eine der tollsten Städte überhaupt und unendlich faszinierend. Wir waren lange dort und schenken euch eine Folge voll mit Sehenswürdigkeiten, echten Geheimtipps und konkreten Reise-Erfahrungen, die euren Trip einfach besser machen. Sei es das Lichtspektakel teamLab, das hoch traditionelle Kabuki-Theater, das angesagte Viertel Shimokitazawa, das alte Yanaka, das Shopping-Mekka Ginza oder der legendäre Tokyo Tower beim Nachtspaziergang - diese Stadt läuft praktisch über an neuen Eindrücken. Kommt mit auf einen Trip Of A Liftetime!—Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung von Tokyo Tourism - Representative For Germany.Der offizielle Reiseführer für Tokio.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf unserem Blog.Abboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletter—KLASSIKER & AUSSICHTTokyo Tower — 333m hoher, orange-weißer Stahlturm im Eiffelturm-Stil, abends schön beleuchtet.Zōjō-ji — alter Tempel am Fuß des Tokyo Tower, mit den rührenden Jizō-Figuren in gehäkelten Mützen.Tokyo Skytree — mit 634m der höchste Turm; bei klarem Wetter Blick bis zum Mount Fuji.VIERTELShimokitazawa — junges Szeneviertel wenige Stationen von Shibuya: Vintage-Läden, kleine Cafés, Curry-Bars.Shibuya & Shinjuku — die berühmten Viertel mit Shibuya Crossing, Riesenbahnhöfen und Leuchtreklamen.Ginza — edles Shopping-Viertel mit Flagship-Stores und 3D-Leinwänden; mittendrin das Kabukiza.Yanaka (ab Nippori) — das alte, leise Tokio: Holzhäuser, Katzen, parkartiger Friedhof mit Skytree-Blick.Asakusa — rund um Sensō-ji, Tokios ältesten Tempel (645), mit dem Tor Kaminarimon und der roten Riesenlaterne. Am besten zu Randzeiten.KULTUR & KUNSTKabukiza (Ginza) — berühmtestes Kabuki-Theater. Karten vorab online, Audioguide, seitliche Oberränge für mehr Platz.teamLab Borderless — immersive Lichtkunst, seit 2024 in Azabudai Hills; Timed-Tickets vorab buchen.teamLab Planets (Toyosu) — die zweite teamLab-Welt, barfuß durchs Wasser, top für Familien.Mori Art Museum (Roppongi Hills) — starke Wechselausstellungen und Architektur.Yayoi Kusama Museum (Shinjuku) — der am 14.8.2026 verstorbenen Künstlerin gewidmet; Tickets nur vorab mit Zeitfenster.ESSEN & TRINKENMonothematische Läden — je Restaurant ein Gericht in vielen Varianten: Ramen, Udon, Soba, Sushi, Yakitori, Tonkatsu.Izakaya — japanische Kneipe mit filigraner Küche und viel Ess- und Trinkkultur.Street Food — Takoyaki (Oktopusbällchen), Karaage (frittiertes Hähnchen), Taiyaki (süße Fischwaffel).Depachika — Feinkost-Untergeschosse der Kaufhäuser; abends top Essen fürs Hotel.Konbini (Lawson, 7-Eleven, FamilyMart) — 24h, überall; Onigiri, guter Kaffee, kleine Supermarkt-Safari.TRAVEL HACKS / JETLAGNachts spazieren — Tokio gilt als sehr sicher (keine Garantie; als Frau Viertel vorab erfragen).Getränkeautomaten — kalter Oolong- oder Grüntee: gesund, koffeinhaltig, wach durch die Stadt.Früh raus — zum Tsukiji-Außenmarkt (Essensstände); Großmarkt und Thunfischauktionen sind seit 2018 in Toyosu. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Dieter Steiner und Martin Ulbricht sprechen mit Norman Müller darüber, warum viele KI-Projekte im Mittelstand nicht an der Technologie scheitern, sondern an fehlender Datenbasis, schlechten Prozessen und mangelnder Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen aus Pilotprojekten echte Wertschöpfung machen und warum digitale Souveränität dabei mehr ist als ein technisches Schlagwort. Die Folge zeigt, weshalb KI-Transformation Führung, Vertrauen, Partnerschaften und eine klare Architektur braucht.* 00:00 Warum KI im Mittelstand an der Realität scheitert* 01:35 Dieter Steiner und Martin Ulbricht stellen sich vor* 04:54 KI als kollaborative Intelligenz* 06:10 Datenchaos, Papierprozesse und überforderte Unternehmen* 12:40 Warum Agentic AI ohne Fundament nicht trägt* 16:57 Machtfragen, Entscheidungsebene und blockierte Transformation* 22:35 Welche KI-Kompetenz Unternehmen wirklich brauchen* 29:03 Autonome Agenten und die Frage der Nachvollziehbarkeit* 34:00 Warum spätes Handeln immer teurer wird* 36:07 Use Cases, Datenschutz und ganzheitliche Einführung* 40:40 Wenn IT-Abteilungen Innovation ausbremsen* 50:43 Partnernetzwerke, Softwarezukunft und Venture X* 01:18:23 Lernen, Vertrauen und der Blick auf die nächste GenerationMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!ShownotesDr. Dieter Steiner* LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/dr-dieter-steiner/* u-know GmbH / U-KNOW.AI https://www.u-know.aiMartin Peter Ulbricht* LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-ulbricht/* QLERO https://www.qlero.de* mAikit https://www.mAikit.aiWarum KI im Mittelstand an der Realität scheitertDaten, Prozesse, Vertrauen: Die eigentlichen BaustellenDer Mittelstand hat kein Problem mit künstlicher Intelligenz. Er hat ein Problem mit sich selbst.Das klingt hart, ist aber vermutlich die ehrlichste Zusammenfassung dieser Folge des Venture AI Podcast. Denn wer heute über KI im Mittelstand spricht, redet meistens über Tools, Modelle, Automatisierung und Effizienz. Über Chatbots, Agenten, Copilot, Prompts und die nächste Software, die angeblich alles einfacher macht. Nur bleibt die entscheidende Frage oft liegen: Warum kommen so viele KI-Projekte trotzdem nicht aus der Pilotphase heraus?Mit Dr. Dieter Steiner von U-KNOW.AI und Martin Peter Ulbricht von QLERO geht es deshalb nicht um die nächste glänzende Oberfläche. Es geht um das, was darunterliegt. Um Daten, Prozesse, Verantwortung, Machtfragen, Souveränität und Vertrauen. Um die unbequeme Wahrheit, dass künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen nicht an zu wenig Technologie scheitert, sondern an zu wenig Fundament.Das Fundament fehltDieter Steiner bringt in dieser Folge die Perspektive eines Unternehmers ein, der über Jahrzehnte IT, Security, Enterprise File Sharing und Plattformarchitektur gesehen hat. Sein Blick auf den Mittelstand ist deshalb unromantisch. In vielen Unternehmen fliegt noch Papier herum. Daten wandern von analog zu digital und wieder zurück. Dokumente liegen im Fileserver, in Teams, im E-Mail-Postfach, in Fachsystemen, in Wikis, in Excel-Tapeten und in persönlichen Ablagen. Irgendwo ist alles da. Aber nichts ist wirklich anschlussfähig.Dann kommt KI. Und plötzlich soll ein System Wertschöpfung erzeugen, obwohl niemand sauber sagen kann, wo das Wissen liegt, welche Daten zuverlässig sind, welche Prozesse tatsächlich gelebt werden und wer am Ende Verantwortung trägt. Das ist der eigentliche Bruch. KI verstärkt nicht nur Kompetenz. Sie verstärkt auch Unordnung.Genau hier liegt der Denkfehler vieler KI-Debatten. Der Mittelstand fragt zu oft: Welches Tool brauchen wir? Die bessere Frage wäre: Welche Wahrheit über unsere Organisation zeigt uns dieses Tool?Wenn ein schlechter Prozess digitalisiert wird, bleibt er ein schlechter Prozess. Wenn ein Unternehmen seine Daten nicht versteht, wird ein Sprachmodell daraus keine belastbare Entscheidungsgrundlage bauen. Wenn Abteilungen ihre Abläufe nie sauber beschrieben haben, entsteht durch Automatisierung nicht automatisch Klarheit. Es entsteht Geschwindigkeit. Und Geschwindigkeit ist gefährlich, wenn sie auf falscher Richtung beruht.Martin Ulbricht setzt in der Folge einen wichtigen Kontrapunkt zur üblichen KI-Euphorie. Er beschreibt Effizienz nicht als Magie, sondern als bessere Informationsverarbeitung. Unternehmen müssen Informationen aufnehmen, analysieren, bewerten und daraus Entscheidungen ableiten. KI kann diesen Weg massiv verkürzen. Aber die Entscheidung bleibt eine Führungsaufgabe. Und genau deshalb reicht es nicht, Systeme einzuführen. Man muss nachvollziehen können, auf welcher Datenbasis sie zu Ergebnissen kommen.Souveränität ist FührungsarbeitDas ist der Punkt, an dem digitale Souveränität konkret wird. Sie ist kein politisches Schlagwort für Sonntagsreden. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen versteht, wo seine Daten liegen, wie sie verarbeitet werden, wer Zugriff hat, welche Modelle eingebunden sind und ob Ergebnisse überprüfbar bleiben. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, hat kein KI-System. Er hat eine Blackbox mit Budget.Besonders stark wird das Gespräch dort, wo es um Macht geht. Denn KI-Transformation ist nicht nur ein technisches Projekt. Sie greift in Zuständigkeiten ein. Sie verändert Status. Sie bedroht Gewohnheiten. In manchen Unternehmen gibt es Menschen, die von unübersichtlichen Prozessen profitieren, weil sie als Einzige wissen, wie das alte System funktioniert. In anderen Unternehmen blockieren Fachabteilungen aus Vorsicht, Überlastung oder Kontrollverlust. Und manchmal beruhigt sich die Geschäftsleitung schon damit, dass irgendwo Copilot ausgerollt wurde.Das ist gefährlich. Denn eine KI-Lizenz ersetzt keine Strategie. Ein Pilotprojekt ersetzt keine Architektur. Und ein Tool ersetzt keine Führung.Vom Use Case zur OrganisationDieter Steiner beschreibt deshalb einen anderen Zugang. Bevor über Lösungen gesprochen wird, müssen Unternehmen drei Schritte zurückgehen. Wie steht die Geschäftsleitung dazu? Welche Fachbereiche sind beteiligt? Was ist mit Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsrat und Regulierung? Welche Use Cases kosten wirklich Zeit oder Geld? Wo entstehen Monat für Monat manuelle Aufwände, die niemand mehr rechtfertigen kann?Erst dann wird KI praktisch. Nicht als Theaterstück für Innovationsfolien, sondern als operative Entlastung. In der Folge fällt das Beispiel von Zertifizierungen und Audits. ISO 27001, ISO 9001, Dokumentationspflichten, interne Nachweise, Rezertifizierungen. Viele Unternehmen kämpfen dort mit gewachsenen Ablagen, manuellen Prüfungen und Systemen, die nicht miteinander sprechen. Wenn diese Wissensbasis sauber strukturiert wird, können Berichte, Vorbereitungen und Dokumentationen plötzlich drastisch effizienter werden. Nicht weil KI alles weiß. Sondern weil das Unternehmen endlich weiß, was es selbst weiß.Das ist der eigentliche Charme dieser Folge: Sie entzaubert KI nicht, sie erdet sie. Sie macht klar, dass die Zukunft nicht darin liegt, Mitarbeitende mit Prompt-Schulungen zu überfordern. Ulbricht nennt Prompting eine Übergangstechnologie. Langfristig werde nicht der Mensch lernen müssen, wie er mit Maschinen spricht. Maschinen werden besser verstehen müssen, was Menschen wollen. Entscheidend wird dann nicht mehr die perfekte Eingabe, sondern die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.Auch die Softwareentwicklung wird dadurch neu sortiert. Norman Müller formuliert in der Folge eine radikale Nutzerperspektive: Er will nicht mehr zwischen Oberflächen wechseln, Schnittstellen verstehen oder Software bedienen müssen. Er will ein Ergebnis. Eine aktualisierte Website. Eine erledigte Buchhaltung. Einen abgeschlossenen Prozess. Wie das System dorthin kommt, interessiert den Nutzer immer weniger.Steiner und Ulbricht widersprechen dem nicht. Aber sie verschieben den Fokus. Ja, Oberflächen werden verschwinden oder zusammenwachsen. Ja, Agenten werden Aufgaben übernehmen. Ja, Sprache und Ergebnisorientierung werden wichtiger. Aber im Unternehmenskontext braucht diese neue Freiheit harte Architektur. Authentisierung, Berechtigungen, Dokumentation, Sicherheit, Datenqualität, Testbarkeit. Je autonomer Systeme handeln, desto wichtiger wird die Struktur dahinter.Venture X als GegenmodellDamit wird auch klar, warum Partnerschaften in dieser neuen Arbeitswelt nicht Beiwerk sind, sondern Infrastruktur. QLERO, mAikit, U-KNOW.AI und Venture X stehen in dieser Folge als Beispiel für einen Ansatz, der nicht alles neu erfinden will. Wissen strukturieren, Nutzung vereinfachen, Berechtigungen durchtragen, Schnittstellen sinnvoll zusammenführen, den Einstieg für Unternehmen bezahlbar und skalierbar machen. Das ist weniger spektakulär als die nächste KI-Demo. Aber es ist genau das, was entscheidet, ob aus KI ein produktives Betriebssystem für den Mittelstand werden kann.Der vielleicht wichtigste Satz der Folge steht unausgesprochen über allem: Wer später anfängt, spart kein Geld. Er vergrößert den Rückstand.Denn die Entwicklung wird nicht langsamer. Die Anforderungen steigen. Die Kosten verschieben sich. Die Systeme werden komplexer. Die Konkurrenz lernt schneller. Wer heute noch wartet, bis KI einfacher, billiger oder risikofreier wird, wartet möglicherweise auf eine Welt, die es nicht geben wird.Die gute Nachricht ist: Niemand muss sein Unternehmen in zwei Wochen revolutionieren. Aber jedes Unternehmen muss anfangen, ehrlich hinzusehen. Wo liegen unsere Daten? Welche Prozesse sind wirklich wertschöpfend? Welche Abteilungen müssen beteiligt werden? Wo brauchen wir externe Perspektive? Wo schützt uns unsere eigene IT, und wo blockiert sie Veränderung? Welche Entscheidungen wollen wir künftig schneller und besser treffen?Am Ende führt diese Podcast-Folge weg vom Hype und zurück zum Kern von Unternehmertum. KI ist kein Ersatz für Führung. Sie ist ein Prüfstein für Führung. Sie zeigt, ob ein Unternehmen bereit ist, seine Hausaufgaben zu machen. Nicht irgendwann. Jetzt.Denn künstliche Intelligenz scheitert im Mittelstand selten an der Technik. Sie scheitert an der Realität, die die Technik sichtbar macht.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Die A13 verbindet die Schweiz von Norden bis Süden. Sie schlängelt sich durch die schönsten Täler, schraubt sich in Serpentinen die Berge hinauf und ist Lebensader für viele Menschen. Die Hosts Nino Gadient und Nina Brunner begeben sich auf einen Roadtrip, um das Wesen der Autobahn zu erkunden. Die Autobahn polarisiert: Für die einen steht sie für Freiheit und Mobilität. Für die anderen bedeutet sie Stau, Lärm und Abgase. Der Liedermacher Linard Bardill wohnt an der A13, der vielbefahrenen Nord-Süd-Achse von St. Margrethen nach Bellinzona. Jetzt hat er, gemeinsam mit Illustrator Lorenz Custer, ein Buch über sie geschrieben, um Geschichten über und um die Autbahn herum zu erzählen – und sie so mögen zu lernen. Nino Gadient und Nina Brunner begeben sich auf seine Spuren: Sie schwelgen in Kindheitserinnerungen, hören Geschichten über sture Bergbauern und entdecken eine geheime Liebe zum Autofahren wieder.
Hanns Zischler ist in Bewegung: Seit den 1970er Jahren steht er vor der Kamera, arbeitete in Filmproduktionen von Wim Wenders, Peter Handke, Peter Lilienthal. Der Film "Im Lauf der Zeit" von Wim Wenders machte ihn 1976 bekannt, auch international. Es folgten Filme mit Claude Chabrol, Andrew Birkin. Neben seiner äußerst produktiven Filmarbeit schreibt Hanns Zischler Bücher. Er schreibt Romane, Sachbücher, beschäftigt sich mit Literatur, Architektur oder Philosophie. "Berlin ist zu groß für Berlin", "Kafka geht ins Kino" oder seine Übersetzung der Graphic Novel "Die drei Leben der Hannah Arendt" von Ken Krimstein wurden viel beachtet.Jetzt ist Hanns Zischler mit Sandra Hüller in Pawel Pawlikowskis Film "Vaterland" zu sehen. Ein Film, der in Cannes bereits mit der Silbernen Palme ausgezeichnet und über den in den Feuilletons schon viel gesprochen wurde, der von Thomas Manns Reise durch das tief gezeichnete, erschütterte Nachkriegseuropa handelt. Bevor "Vaterland" in die deutschen Kinos kommt, ist Hanns Zischler zu Gast bei NDR Kultur à la carte.
São Paulo ist die größte Stadt Brasiliens, sie ist Brasiliens Wirtschafts- und Finanzzentrum. Die Stadt war hundert Jahre lang ein Mekka für millionenfache Migration. Heute besteht sie aus einem Meer an Hochhäusern. Aber im Zentrum findet sich auch modernistische Architektur. Zum Beispiel das Edifício Itália mit dem schönsten Aussichtspunkt von São Paulo im 42. Stock. Die „Paulistas“ lieben kleine exklusive Bars und schicke Restaurants. An der repräsentativen Ader der Stadt, der mehrspurigen Avenida Paulista mit ihren monströsen Hochhäusern, feiert die queere Community jedes Jahr mit vier Millionen Menschen die größte Gay-Parade der Welt. Und nicht weit vom Zentrum liegt verborgen eine grüne Oase: die einzige Kaffeeplantage in einerWelt- Metropole. Kann das wirklich sein?Die Antwort gibt's in der neuen Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören!Podcast-Tipp: Desire – Brasilien-Specialhttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4c7d99b0403f7b64/------ Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/----- Moderation: Philipp AbreschAutor:in: Gudrun FischerRedaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Sebastian von Henning Produktion: Jürgen Kopp, Georg CzoskeRedaktionsschluss: 17.08.2026
Der Generalintendant der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle Hamburg, Christoph Lieben-Seutter, hat das Programm der Jubiläums-Saison 2026/27 bereits vorgestellt. Mit internationalen Top-Stars und Orchestern wird das Programm glänzen, thematisch steht dabei der 250. Geburtstag der USA im Zentrum. Die prominentesten Orchester aus den USA werden dabei zu Gast sein, darunter das New York Philharmonic Orchestra.Bei NDR Kultur à la carte spricht Christoph Lieben-Seutter über die vielfältige Jubiläums-Saison, die am 1. September mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Leitung von Manfred Honeck eröffnet und mit einem langen Wochenende im Juli 2027 zu Ende gehen wird. Und natürlich blickt er zurück auf die Erfolgsgeschichte der Elbphilharmonie, ein Haus, das mit hohem Qualitätsversprechen, einer beeindruckenden Architektur auch dazu beigetragen hat, dass Hamburg noch stärker als zuvor als Kulturstadt wahrgenommen wird.
Blatten existiert nicht mehr. Der Berg hat das Dorf unter sich begraben. Geblieben sind Erinnerungen – und die Menschen. Doch was hält sie zusammen, wenn der Ort, der ihre Identität geprägt hat, verschwunden ist? Ein «Kulturplatz» über Verlust, Zusammenhalt und wie Heimat neu entstehen kann. Die Familie Ritler kehrt zum ersten Mal an den Ort zurück, an dem ihr neu gebautes Haus zerstört wurde. Der Holzschnitzer Bruno schnitzt wieder Masken, nachdem er seine Werkstatt verloren hat und der Fähnrich von Blatten Matias Ebener erhält die Gemeindefahne zurück, die unter den Trümmern des Burgerhauses gefunden wurde. Über ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten fragt der Kulturplatz, was es braucht um ohne Dorf eine Gemeinschaft zu bleiben?
Wer heute in einer schönen bezahlbaren Wohnung lebt, sollte besser nie mehr umziehen. Der Wohnungsmangel ist dramatisch, die Mieten steigen unaufhörlich. Aber das soll sich ändern. Das Bauen soll schneller, einfacher und günstiger werden nach dem Willen der Bundesregierung. Das würde auch die Mieten wieder bezahlbar machen. Das klingt nach einem guten Plan. Die Konzepte liegen vor, die ersten Bauten entstehen. Geht schneller, einfacher, günstiger bauen und dann auch noch nachhaltig, lebenswert und vielleicht sogar schön? Müssen es immer Neubauten sein? Wie werden sich die Architektur und unsere Städte verändern? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit dem Architekten Werner Sobek, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, dem Architekturpsychologen Kai Schuster, dem Kulturwissenschaftler Alexander Gutzmer und der Architektin Andrea Bitter von Architects for Future. Podcast-Tipp: Punkt EU - der Europa-Podcast von WDR 5 Hohe Preise, wenig Auswahl: wie die EU gegen Wohnungsnot vorgeht Barcelona, Wien, Paris: Bezahlbarer Wohnraum wird in Europa knapper. Ein Problem sind Kurzzeitvermietungen. Das EU-Parlament fordert strengere Regeln für Airbnb & Co. Was bringt's? Mit Kathrin Schmid, Sebastian Kisters und Sabrina Fritz. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a3a57c52c6c2a92b/
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Was für eine unterschätzte Stadt! Alte Villen treffen auf sozialistischen Plattenbau und eines der größten Gebäude der Welt. Eine maximal bewegte Geschichte trifft auf eine junge Bevölkerung und ein irres Nachtleben inklusive toller Restaurant-Szene. Versteckte Cafés, der schönste Buchladen des Planeten, eine berühmte Altstadt, Museen, Markthallen, Ost-Charme und egal, was wir hier noch alles nennen: Es gibt noch soooo viel zu entdecken in Bukarest. Wir verraten euch unsere Lieblings-Viertel, super Essens-Tipps (von Fine Dining über Street Food bis zu offenen Feuerstellen), einen tollen Park und: was diese Stadt mit Michael Jackson zu tun hat. Kommt mit auf die besten Wege durch eine Stadt, die Geschichte atmet und gleichzeitig mit mindestens in einem Bein in der Zukunft steht.Unsere Werbepartner findet ihr hier.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram oder auf reisenreisen.infoAbboniere unseren Newsletter unter https://www.reisenreisen.info/p/newsletterMichis Bukarest TippsPalatul Parlamentului Der Palast von Diktator Nicolae Ceaușescu, zweitgrößtes Regierungsgebäude der Welt nach dem Pentagon, mit rund siebentausend Zimmern. Der Weg dorthin führt über eine kilometerlange Allee mit Springbrunnen, die Kosten werden auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt.Icoanei Michis Lieblingsviertel, benannt nach einem kleinen Park mittendrin. Ruhig, mit alten Vorkriegs-Villen, Botschaften und versteckten Cafés.Mingle Café-Vintage-Laden-Hybrid im Herzen von Icoanei. Altes Haus voller Antiquitäten, Porzellan und alter Kameras, dazu Specialty Coffee, geröstet direkt vor Ort.Cărturești Verona Einer der schönsten Buchläden, die Michi je gesehen hat – ein altes Herrenhaus mit knarrenden Holzböden, Tea Room und Sommergarten. 2021 zur "Bookstore of the Year" bei der London Book Fair gekürt.Piața Romană Trendviertel an der Grenze zur Innenstadt mit alten Villen und angesagten Cafés und Bars. Ausgangspunkt für Bukarests Nachtleben.The Vault Bar im Keller des Marmorosch-Hotels in Lipscani, die früher tatsächlich der Tresorraum einer Bank war (gebaut 1912). Schicke Cocktailbar mit DJ, kein Ort für kurze Hosen.Triumphbogen Kleinerer Cousin des Pariser Originals, umgeben von einem Villen- und Botschaftsviertel. Erinnert an Bukarests früheren Ruf als "Paris des Ostens".Herăstrău-Park Riesiger Park mit einem Michael-Jackson-Denkmal samt eigener Straße ("Aleea Michael Jackson"). Der Sänger gilt vielen Rumän:innen bis heute als wichtiges Symbol der Nach-Revolutions-Zeit.Noema Feine Küche mit kreativen Desserts, dazu ein exzellenter Weinkeller.Soro Lume Restaurant mit komplett offener Feuerküche in nachgebauten historischen Ofentypen, versteckt in einer unscheinbaren Seitenstraße. Bekannt auch durch einen Auftritt bei Kitchen Impossible, internationale Foodies reservieren extra von zu Hause.Obor-Markt Markt für rumänisches Streetfood, allen voran Mici (gegrillte Hackfleischröllchen). Kein Touristenmarkt, sondern echtes Bukarester Alltagsleben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lisa und Erik sind zu Gast und bringen gleich mehrere Dinge mit, die sie nerven: Erik erzählt von einem Fahrradunfall mit Fahrerflucht und einem gestohlenen Paket, Lisa von unangenehmen digitalen Trinkgeldabfragen. Danach wird es positiver: Wir sprechen darüber, warum Älterwerden überraschend schön sein kann, wie wir mit der Zeit gelassener werden und warum schöne Architektur einen großen Unterschied macht. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsor: italki italki: Bekomme 5 € Rabatt auf deine erste Stunde (ab 10 €), wenn du dich auf https://go.italki.com/easygerman7 registrierst und den Code GERMAN7 benutzt. Unsere Hausmitteilung: Podcast Live am 9. September in Berlin Am 9. September findet unser letztes Podcast-Live-Event in diesem Jahr in Berlin statt! Alle Infos und Tickets findet ihr auf: easygerman.org/meetups Empfehlung der Woche Testkanal: Warum wurde Deutschland so hässlich? (YouTube) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Jena wirkt erstmal unscheinbar. Eine oft funktionlae Architektur, ein riesiger Turm aus DDR-Zeiten, der schon von der Autobahn grüßt, und eine Stadt, in der viele vielleicht nur einen Kaffee trinken… Jochen ist geblieben. Und war begeistert.Er fährt auf den JenTower und sieht plötzlich, dass diese Stadt mitten im Grünen liegt. Umringt von Hügeln, durchflossen von der Saale. Er landet in einem verwilderten Garten direkt neben Schillers Gartenhaus, wo Schiller einst den Wallenstein schrieb und Goethe regelmäßig vorbeikam. Er sitzt in einem der ältesten Großraum-Planetarien der Welt, das 2026 hundert Jahre alt wird und gerade komplett neu eröffnet hat. Und er hört morgens eine junge Band durch die Fußgängerzone singen und spürt, wie sich ein warmer Schleier über die ganze Stadt legt.Rundherum ist die Natur sofort da. Die Leuchtenburg mit ihrem Steg der Wünsche hoch über dem Tal. Und in Bad Sulza ein Thermalbad, in dem du unter Wasser Musik hörst, erdacht nach dem Gesang von Walen in Kanada.Kommt mit nach Jena. Die Stadt der kurzen Wege, die euch mit dem zweiten Blick kriegt. Und wer Teil eins verpasst hat: Saale-Unstrut und die Himmelsscheibe warten schon im Feed.—
Deutsche in Georgien? Diese überraschende Verbindung reicht mehr als 200 Jahre zurück. Damals verlassen deutsche Familien ihre Heimat und gründen im heutigen Georgien und in Aserbaidschan 23 Siedlungen. Sie machen karges Land fruchtbar, bauen Wein an, stellen Käse und Wurst her und bringen sogar ihre Musikvereine, Sportclubs und Traditionen mit in den Kaukasus.Doch mit dem 2.Weltkrieg nimmt die Geschichte eine brutale Wendung.Reporterin Tatjana Montik reist nach Bolnissi und Assureti, früher Katharinenfeld und Elisabethtal. Dort trifft sie Menschen, die alte Gebäude retten und sich neu mit der deutschen Vergangenheit ihrer Orte beschäftigen. Was hat die Schwaben damals ausgerechnet in den Kaukasus gezogen – und warum wird ihre Geschichte heute in Georgien wiederentdeckt? Jetzt reinhören------Podcast-Tipp: Heilige Orte. Unterwegs in Deutschland https://www.ardsounds.de/sendung/heilige-orte-unterwegs-in-deutschland/urn:ard:show:a33b4133e31163e8/------Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/-----Moderation: Philipp AbreschAutor:in: Tatjana MontikRedaktion: Philipp AbreschMitarbeit: Angelika Penz, Patricia Batlle, Sebastian von HenningProduktion: Wolfgang Seesko, Jacqueline BrzeczekRedaktionsschluss: 31.07.2026