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Kriege im Iran und der Ukraine lassen die Preise für Heizung und Strom immer weiter steigen. Kleinstädte wie Strasburg und Dörfer wie Bütow wollen sich mit Nahwärmenetzen unabhängig von internationalen Entwicklungen machen. Wie können sie die nötigen Investitionen stemmen, wie gelingt die Planung und welcher Energiemix ist für jeden Ort der richtige. Reporter Frank Schwarz hat im Land nach der Heizung der Zukunft gesucht.Host: Mirja FreyeAutor: Frank Schwarz, Haff-Müritz-Studio Neubrandenburg Redaktion: Sebastian Welzel, Haff-Müritz-Studio Neubrandenburg Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gern eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Nordmagazin-Beitrag zu dem ThemaPodcast-Tipp:„Kein Bock auf ausländisches Öl und Gas. So versorgen wir uns selbst“ von SWR Aktuell:https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c44a30d5ed361eab/Die Spritpreise auf Rekordniveau, die Gaspreise gehen durch die Decke - alles Konsequenzen von Kriegen und Konflikten. Was aber, wenn wir gar nicht mehr auf Energie und Rohstoffe aus dem Ausland angewiesen wären? Könnten wir unseren täglichen Bedarf an Energie in Deutschland überhaupt decken? Ja, sagt Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Die Wirtschaftswissenschaftlerin erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler, wie das funktionieren könnte und in welchen Bereichen wir dennoch auf Importe angewiesen wären. Außerdem: Ein Erklärungsversuch, warum Fracking in Deutschland Zeitverschwendung sei.
Im nächsten Jahr steigen die Krankenkassenprämien erneut – um fünf Prozent. Das hat Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider verkündet. Seit Jahren ringt die Politik um Lösungen gegen die steigenden Gesundheitskosten. «Politische Rezepte haben es schwer und das Gesundheitswesen ist kompliziert», sagt SRF-Inlandredaktorin Noëmi Ackermann. Trotzdem gibt es Lösungsansätze. Welche das sind, hört ihr bei News Plus. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Noëmi Ackermann, SRF-Inlandredaktorin ___________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Beim 4. Schulstreik gegen die Wehrpflicht, zerstörten in Köln Jugendliche öffentlich ihre Musterungsbescheide. Schülervertreter bewerteten die Rolle, die sie bei zukünftigen Kriegen spielen sollen: Es gehe um "das Sichern von geopolitischer Macht, für die wir jungen Menschen jetzt draufgehen sollen." Von Felicitas Rabe
Beim Zerfall der Sowjetunion erklärte sich auch Tschetschenien für unabhängig. In zwei Kriegen (1994 bis 1996 und 1999 bis 2009) holte Russland sich die Kaukasusrepublik zurück – das Vorgehen der Armee war besonders grausam und brutal.Mit der in Tschetschenien geborenen Maynat Kurbanova, die das Grauen als Reporterin miterlebte, sprechen wir über die Geschichte Tschetscheniens, die Traumata aus den jüngeren Kriegen und den Massendeportationen zu Stalins Zeiten und über Tschetscheniens heutige Rolle im Gefüge Russlands.Literaturtipp: Anna Politkovskaja, "Tschetschenien – Die Wahrheit über den Krieg". 2002 (antiquarisch zu bekommen – das Angebot sollte ausreichen)Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnseren Westküstenausschuss CITY ON THE HILL finden Sie überall, wo es Podcasts gibt.Die Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Daniele Ganser ist Historiker und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Krieg, verdeckter Kriegsführung und internationaler Politik. In seinem neuen Buch „Kampf der Giganten“ richtet er den Blick auf die USA, Russland und China. Im Gespräch erklärt er, warum er die aktuelle deutsche Außenpolitik kritisch sieht und weshalb für ihn bei der Bewertung von Kriegen nicht nur der unmittelbare Beginn eines Konflikts, sondern auch dessen Vorgeschichte entscheidend ist. Im Interview sprechen wir über den Ukrainekrieg, die Rolle der USA und der NATO, Waffenlieferungen an die Ukraine und die Frage, welche Verantwortung Russland, die Ukraine und westliche Staaten für die Eskalation tragen. Ganser erklärt, warum er Friedrich Merz vorwirft, Deutschland außenpolitisch zu schaden, und diskutiert Deutschlands Umgang mit Russland, Israel und dem Völkerrecht. Dabei geht es auch um Kriegspropaganda, atomare Drohungen und die Frage, was Medien weglassen. Zum Ende wird das Gespräch persönlich: Ganser erzählt, was 20 Jahre Beschäftigung mit Krieg und Gewalt mit ihm gemacht haben, warum er trotzdem an das Gute im Menschen glaubt und welche Rolle Dankbarkeit für seinen eigenen Umgang mit diesen Themen spielt.
Resident Evil ist eines der besten und bekanntesten Horror-Franchises im Gaming. Es gibt neun Hauptspiele, Spin Offs, mindestens drei Stilwechsel über die Jahre verteilt und leider auch eine Menge schlechter Verfilmungen. 2002 hat sich der Regisseur Paul W.S. Anderson zum ersten mal an die Kult-Reihe gewagt und statt beklemmendem Horror übertriebene Action geboten. Einigen Fans mag das gefallen, aber viele sehnen sich nach einer Version, die sich näher an die Spiele rantraut und die Essenz eines Resident Evil Teils zu würdigen weiß.Mit Zach Cregger, der für Hit-Filme wie Barbarian und Weapons verantwortlich ist, keimt durchaus neue Hoffnung auf. Seine Werke werden gefeiert, er bekommt völlig freie Hand und einen Haufen Budget. Anne und Micha, unsere hauseigenen Horror-Nasen, haben sich für euch ins Kino getraut und können jetzt ganz genau berichten was euch erwartet. Und das gefällt bestimmt nicht jedem!Ob der neue Resi ein Hit oder der größte Flop des Jahres ist, erfahrt ihr in unserem Cast! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kalifornien setzt seit Jahren auf große Batteriespeicher. Am Abend und in der Nacht geben sie Solarstrom zurück an das Netz. Gaskraftwerke bleiben oft abgeschaltet. Warum funktioniert das nicht in Deutschland? Warum sind wir immer noch so abhängig von fossilen Kraftwerken? Darüber spricht Host Marcus Schödel mit NDR-Journalist Nils Naber. Er berichtet von einem Kampf um Netzanschlüsse, der Batteriespeicher-Projekte massiv ausbremst. Die Bundesregierung scheint das Problem erkannt zu haben und versucht das Problem mit dem sogenannten Netzanschlusspaket zu lösen. Wie gut sind die Pläne und führen sie zum gewünschten Batteriespeicher-Boom? Diese Frage beantwortet Energie-Ökonom Andreas Löschel von der Ruhr-Universität in Bochum. Er sagt aber auch, dass noch viele andere Probleme gelöst werden müssen. Dazu gehört eine fehlende Digitalisierung der Stromnetze. Außerdem erklärt er, warum Kalifornien trotz der Batteriespeicher vergleichsweise hohe Strompreise hat. ARD Klima Update: Würgt Katherina Reiche die Energiewende ab? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:590335502a958817/ ARD Klima Update Newsletter https://www.mdr.de/klima Entwurf Netzanschlusspaket https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/07/20260729-eeg-novelle-und-netzanschlusspaket.html Die Lösung – der Psychologie-Podcast https://1.ard.de/die-loesung?q
Obermann, Kati www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ihre Geschichte reicht von den Schützengräben Europas bis zur Front in der Ukraine: Afrikanische Soldaten kämpfen seit Jahrzehnten für fremde Mächte. Versprechen von Geld und Aufstieg treffen dabei oft auf eine deutlich härtere Realität. Wüllenkemper, Cornelius www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Ihr habt uns wieder Fragen geschickt, Mandy antwortet. Eine Hörerin hat uns geschrieben, dass Sie wegen ME/CFS nicht mehr mobil genug ist, um ihre gynäkologische Praxis zu erreichen. So geht es auch vielen anderen. Was können Sie andere Betroffene tun
Vergewaltigung, Folter, sexuelle Ausbeutung – in allen Kriegen wird sexuelle Kriegsgewalt ausgeübt. Medica mondiale kämpft weltweit dagegen, die Gründerin Monika Hauser erzählt bei einbiszwei, was sie im Krieg erleben musste und wie medica mondiale hilft.
Mitteleuropa war einst nicht nur ein geografischer, sondern ein politischer Begriff: die Länder zwischen Frankreich und Russland, oft Schauplatz von Kriegen ihrer Nachbarn. Der Ukraine-Krieg droht nun westwärts überzuschwappen. Doch gerade Mitteleuropa könnte gemeinsam mit Russland eine solche Entwicklung verhindern. Von Andrei Besrukow
Den heutigen Antikriegstag erlebt die Autorin Ute Klewitz ambivalent - zwischen dem christlichen Gebot seine Feinde zu lieben und der Komplexität von Kriegen.
Freude macht unser Herz warm, unseren Kopf klar und unsere Beziehungen tiefer. Aber wie finden wir Zugang zu ihr – gerade dann, wenn das Leben schwierig ist?In dieser Folge sprechen Melanie Wolfers und Tim Niedernolte über Melanie's neues Buch „Freude – Das Leben ins Herz schließen“ und darüber, warum ich ganze drei Jahre mit der Frage gerungen habe, ob man angesichts von Krisen, Kriegen und persönlichen Nöten überhaupt ein Buch über Freude schreiben kann. Heute ist Melanie überzeugt: Gerade dann brauchen wir sie. Nicht, um das Schwere schönzureden, sondern weil Freude uns stärken und dabei helfen kann, mit den kleinen und großen Krisen des Lebens umzugehen.Melanie und Tim sprechen darüber, warum Freude keine Belohnung ist, die erst nach getaner Arbeit auf uns wartet, weshalb wir sie nicht produzieren müssen und wie wir lernen können, sie im Alltag wieder bewusster wahrzunehmen. Es geht um Vorfreude und Nachfreude, um Dankbarkeit, Trauer und die kleinen Momente, die unserem Leben Glanz verleihen.Und ich verrate ganz konkrete Übungen, mit denen du der Freude mehr Raum geben kannst. Denn manchmal ist sie längst da – wir müssen nur wieder lernen, sie zu bemerken.Melanie Wolfers neues Buch: "Freude - Das Leben ins Herz schließen"
Heute ist der erste September. Eigentlich ein normales Datum. Eigentlich. Aber ehrlicherweise verbinde ich und viele Menschen hierzulande dieses Datum eher mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939. Das Datum ist eingebrannt in unsere Geschichte und in unser einzelnes und kollektives Gedächtnis. Seit den 50er Jahren ist er Antikriegstag und in den 2000ern hatte man das Gefühl, eine breite Friedenspolitik in Europa wird den Frieden auf lange Zeit sichern. Leider wissen wir seit den russischen Überfällen auf die Krim und die Ukraine, dass der Krieg wieder da ist und die Bedrohung wieder näher rückt. Eine wirkliche Friedenspolitik scheint nicht mehr möglich, wenn ein Aggressor nur durch militärische Gegenmacht aufzuhalten ist. Das ist echt entmutigend. Die Botschaft des Papstes zum kommenden Weltfriedenstag lädt die Menschheit dazu ein, die Logik von Gewalt und Krieg abzulehnen und sich für einen echten Frieden einzusetzen, der auf Liebe und Gerechtigkeit basiert. Jeden Tag werden Menschen in Kriegen und Bürgerkriegen verletzt oder getötet. Jeden Tag sterben Menschen an Hunger und Not oder auf der Flucht, verursacht durch Kriege und bewaffnete Gewalt.Viele mühen sich, wenigstens eine Waffenruhe herbeizuführen, eine Basis zu finden, auf der eine friedlichere Zukunft vor Ort aufgebaut werden kann. Oft, viel zu oft, scheint dies völlig nutzlos zu sein. Unsicherheit macht sich breit, Angst. „Was ist zu tun? Ist auch der Friede bei uns bedroht?“, fragen sich viele Menschen.Mitten hinein in diese Situation ruft Papst Leo uns die Friedensbotschaft 2026 zu: „Friede sei mit euch“. So lautet der erste Teil der Botschaft. Zunächst denkt man dann: Diese Botschaft klingt so weit, so wenig spektakulär. Aber die Botschaft geht weiter: „... auf dem Weg zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“.Mit dem Geschenk des göttlichen Friedens, der auf Gerechtigkeit und Liebe aufbaut, ausgestattet, bin ich aufgefordert, mich auf den Weg zu machen – unbewaffnet, aber nicht hilflos und mit einem klaren Auftrag: für den entwaffnenden Frieden einzutreten und das meinige dafür zu tun, dass er Wirklichkeit werden kann: in Worten und Umgangsformen und in Taten, die friedlich und entgegenkommend sind, ohne Hass und Hetze.
Herzlich willkommen zum Gebet am Montag. Ich habe im Urlaub ein dickes Buch zum größten Teil, und hier zu Hause dann zu Ende gelesen. Es geht in diesem historischen Roman um den Dreikönigsschrein im Kölner Dom und seinen Erschaffer, einen Goldschmied aus Frankreich. Diese Geschichte hat mich entführt in die Zeit des 12. Jahrhunderts und das Leben in Köln und in Mitteleuropa damals, um viele echte handelnde und natürlich viele erdachte Personen dazu. Und die Zeitläufe damals waren verwirrend und zum Teil verstörend, geprägt von Kriegen und Feldzügen, von Machtspielen zwischen Erzbischöfen, Kaisern, Königen und Päpsten, zwischen Getreuen und Willkürlichen, zwischen Leben und Überleben, zwischen äußerer Frömmigkeit und wirklichem Glauben, zwischen Mord und Totschlag, zwischen Krankheiten und Katastrophen und Festen und Feierlichkeiten. Unglaublich vielfältig und atemlos scheinend. Und dazwischen dieser Goldschmied, der seinen Auftrag, diesen Dreikönigsschrein zu erschaffen, immer treu bleibt und mit vielen Stellen aus der Bibel seine Wahl der Personen belegt und immer wieder verteidigt, die auf den verschiedenen Seiten des Schreins erstehen sollen. Und an seinem Auftrag entlang erlebt er seinen Glauben und sein Zweifeln, wenn seine Frauen und Kinder ihn und seinen Glauben immer wieder auf die Probe stellen und er manchmal nicht mehr weiß, was wirklich gut und richtig ist. Und immer zwischendurch ist es mir leichtgefallen, Vergleiche zu ziehen zu heute und unserem Leben hier. In vielem, was wir tun und woran wir engagiert arbeiten, gibt es immer wieder Anfragen und Gegenwind und Unterstützung und Hilfe und immer wieder frage ich mich selbst an, wo und wie da meine Position ist. So ist Leben eben.Paulus schreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth:"Als ich zu euch kam, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen. Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten. Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch." In Schwäche und Furcht, schreibt er, also nicht als Besserwisser und Alleskönner will er sein Zeugnis für Gott verbreiten und Christus verkünden. Das kommt dem Hauptdarsteller in meinem Buch und auch meinem und Deinem Verständnis von Leben aus dem Glauben wahrscheinlich ziemlich nahe.
Gefangenschaft und spektakuläre Flucht…Dieser Podcast wird durch Werbung finanziert.Weitere Podcasts, Infos und Angebote unserer Werbepartner:https://linktr.ee/WikiPodsDiese Episode basiert auf Inhalten von:https://harrypotter.fandom.com/wiki/Sirius_Blackhttps://harrypotter.fandom.com/de/wiki/Sirius_Blackhttps://harry-potter-compendium.fandom.com/wiki/Sirius_Black_IDieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Imperiale Überdehnung führt zum Scheitern des US-Iran-KriegsEin Kommentar von Rainer Rupp.Die vorläufige Bilanz des brutalen, unprovozierten, völkerrechtswidrigen US-israelischen Angriffskrieges gegen Iran zeichnet das Bild eines scheiternden Imperiums und einer Weltordnung im Umbruch. Der bisherige Misserfolg des Krieges lässt sich nicht an erobertem Territorium messen, sondern an den zerstörten geo-strategischen „Gewissheiten“, auf denen die hegemoniale US-Weltordnung aufgebaut war, und die durch Irans resoluten und erfolgreichen Widerstand in ihren Grundfesten erschüttert worden ist.Die Vereinigten Staaten gingen aus einer Position jahrzehntelanger globaler Vorherrschaft in den Krieg und vertrauten dabei sowohl auf ihre militärische Machtprojektion als auch auf ihre wirtschaftlichen und finanziellen Druckmittel. Nach der Auflösung der Sowjetunion hatten die USA ihre Interessen weltweit mithilfe von Sanktionen, politischen Umstürzen und „Farbrevolutionen“, begrenzten Militärinterventionen und langwierigen Kriegen durchgesetzt. Diese Epoche prägte eine politische und strategische Führungsschicht, die sich an eine nahezu unangefochtene amerikanische Vormachtstellung gewöhnt hatte.Der Krieg gegen Iran offenbarte jedoch eine zunehmend große Kluft zwischen den hegemonialen Ansprüchen Washingtons und seinen tatsächlich verfügbaren militärischen, industriellen und gesellschaftlichen Fähigkeiten. Unter anderem fehlen wichtige Ressourcen (z.B. „seltene Erden“) sowie ausreichende industrielle und militärtechnologische Kapazitäten, um in einem Krieg, der länger als ein paar Wochen dauert, durchzuhalten. Gleichzeitig haben neue, vergleichsweise kostengünstige Waffensysteme die Bedingungen moderner Kriegführung verändert. Insbesondere Drohnen sowie präzise und weitreichende Anti-Schiffraketen ermöglichen es wirtschaftlich schwächeren, aber gesellschaftlich resilienten Staaten, der traditionellen militärischen Überlegenheit des Westens wirksamer entgegenzutreten....https://apolut.net/amerikas-weltmacht-brockelt-von-rainer-rupp/
Das südkoreanische und das US-amerikanische Militär haben sich auf Wunsch der USA darauf geeinigt, ihre gemeinsamen Militärübungen zu verkürzen. Präsident Trump hatte dies wenige Tage zuvor angeordnet. │ Vizekanzler Klingbeil fordert Konsequenzen nach Äußerungen des israelischen Ministers Ben-Gvir über gezielte Tötungen von Palästinensern. │ Zum heutigen Welttag der humanitären Hilfe warnen Hilfsorganisation vor den zunehmenden Gefahren für ihre Arbeit in Kriegen und Konflikten. │ Die Vereinigten Arabischen Emirate haben eigenen Angaben zufolge zwei aus dem Iran in Richtung des Landes abgefeuerte ballistische Raketen abgefangen. │ Der ukrainische Ex-Verteidigungsminister Fedorow drängt knapp einen Monat nach seiner Entlassung trotz des laufenden Krieges mit Russland auf Wahlen.
Ist sexuelle Gewalt eine unweigerliche Begleiterscheinung von Kriegen? Gab es sie immer schon? Wurde sie erst in den 1990er-Jahren ausdrücklich verboten? Mitunter, vermutlich ja, nein, schon viel früher. Ich habe mit der Völkerrechts-Historikerin Anastasia Hammerschmeid über ein ernstes, und leider stets aktuelles Thema gesprochen: Sexelle Gewalt vom 19. Jahrhundert bis heute, vom Balkan bis zum Nahen Osten, von Exotisierung bis hin zur Unterscheidung zwischen "Barbaren" und "zivilisierten" Staaten.
Die Predigt zieht eine Parallele zwischen der Einweihung des Gemeindehauses am 24. April 1994 und der Tempelweihe durch Salomo. Der Prediger betont, dass Gott nicht durch Gebäude begrenzt werden kann, Tempel und Gemeinde jedoch wichtige Orte der Gemeinschaft mit Gott, des Gebets, der Umkehr und der Zuflucht sind. Anhand verschiedener Abschnitte aus Salomos Gebet wird dargestellt, dass Menschen mit Schuld, Not, Leid, Konflikten und Fragen zu Gott kommen sollen. Zudem wird hervorgehoben, dass Gottes Einladung auch Fremden und Suchenden gilt. Die Predigt endet mit der Aussage, dass die Gemeinde ein zentraler Ort der Orientierung, Stärkung und Gemeinschaft unter Gottes Gnade ist.Die Gemeinde ist heute das, was der Tempel für Israel war: ein Ort des Gebets, der Umkehr, der Zuflucht und der Gemeinschaft mit Gott. Im Mittelpunkt steht dabei Jesus Christus und die Gewissheit von Gottes Gnade für Menschen, die ihn suchen.Dieser Abschnitt beschreibt das Gebet Salomos bei der Einweihung des Tempels in Jerusalem. Hier sind die zentralen Themen, die in deiner Gliederung bereits angedeutet sind:Zentrale Themen in 1. Könige 8, 22–54Gott kann nicht "eingefangen" werden (V. 23–30)Salomo betont, dass selbst der prächtige Tempel Gott nicht begrenzen kann – der Himmel und die Erde können Ihn nicht fassen. Dennoch bittet er Gott, das Gebet seines Volkes in diesem Ort zu hören.Recht und Eid (V. 31–32)Der Tempel soll ein Ort sein, an dem Gott Recht schafft und Eide bestätigt.Niederlage im Krieg (V. 33–34)Wenn das Volk Israel in Kriegen besiegt wird, sollen sie sich an Gott wenden, und Er wird ihr Gebet hören.Dürre und Trockenheit (V. 35–36)Bei Naturkatastrophen wie Dürre soll das Volk zu Gott beten, und Er wird eingreifen.Alltägliche Katastrophen (V. 37–40)Auch in persönlichen Nöten (z. B. Krankheit) soll der Tempel ein Ort der Buße und des Gebets sein.Für die Fremden (V. 41–43)Salomo bittet, dass auch Nicht-Israeliten, die zu Gott beten, erhört werden – ein Zeichen für Gottes universale Barmherzigkeit.Kriegszüge (V. 44–45)Gott soll das Volk segnen und sie in ihren Kämpfen unterstützen, wenn sie Ihm treu bleiben.Gefangenschaft (V. 46–51)Selbst wenn das Volk in die Gefangenschaft gerät, soll Gott ihr Gebet hören und sie zurückführen, wenn sie zu Ihm umkehren.Zusammenfassung für die Gemeinde (V. 52–53)Salomo schließt mit einem Lobpreis an Gott, der Sein Volk nie verlässt und Seine Verheißungen hält.
Wie wird man eigentlich Verena?
„Monika kann vieles, nur keinen Smalltalk“, sagt ihre gute Freundin, die Bestsellerautorin Husch Josten über Monika Kleine. Selbst einer Karnevalskarawane an Weiberfastnacht durch eine volle Kneipe habe sie Tiefgang verliehen. Kleine selbst kann darüber schmunzeln: „Mich interessieren die Menschen, die mir gegenüberstehen. Über das Wetter kann man eben nicht zehn Minuten reden.“Als langjährige SKF-Geschäftsführerin hat sie viele herausfordernde Zeiten erlebt – besonders die Corona-Pandemie. Sie beschreibt diese Jahre als anstrengend, aber auch als eine Zeit großer Solidarität und Kreativität. „Wir mussten die Fragen lieben, um in die Antworten hineinwachsen zu können“, sagt sie rückblickend. Die Krise habe gezeigt, welche Kräfte in Menschen stecken, wenn sie gemeinsam nach Lösungen suchen.Auch angesichts von Kriegen, Klimakrise und Sorgen um die Demokratie bewahrt Monika Kleine ihre Zuversicht. Sie richtet den Blick weniger auf die großen, unüberschaubaren Entwicklungen, sondern auf das, was unmittelbar getan werden kann: „Im Tun kann Trost liegen. Es vermittelt das Gefühl von Kraft, die dann auch mehr wird.“Im Tagesevangelium vom 6. August, in dem Jesus in einer Wolke erscheint und Gott sich zu seinem Sohn bekennt, berührt sie weniger die Wolke als die Erde darunter. Sie spricht von den „Schultern der Generationen“, auf denen wir stehen. Der Satz „Fürchtet euch nicht“ bedeute für sie nicht, dass Ängste verschwinden, sondern dass Menschen Kraft finden können, ihnen zu begegnen. „Ich bin weder der Anfang noch das Ende. Ich bin ein Teil dieser Kette und muss schauen: Was ist meine Aufgabe hier und heute?“Aus dem Evangelium nach Matthäus:In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürchteten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht! Und als sie aufblickten, sahen sie niemanden außer Jesus allein. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemandem von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist! (Mt 17,1-9)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Unsere Geschichtsbücher erzählen gerne von Generälen, Feldherren, Königen und Präsidenten, die Kriege führen, gewinnen und verlieren. Doch sie sind es nicht, die elend in Schützengräben kauern und denen die Gliedmaßen von einer feindlichen Kugel weggerissen werden. Für das Schicksal der „Johnnys“, die mit Trommeln und Versprechungen geködert und dann im Militär gebrochen und in KriegenWeiterlesen
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Der Kampf um die Ressourcen der Erde wird immer offensichtlicher. Autokraten nehmen sich mit Gewalt und Kriegen, was sie bekommen können. Wenige Superreiche konzentrieren immer mehr Macht, während das normale Volk sich das Leben immer schwerer leisten kann. Droht unsere Welt des Kapitalismus, die uns einst Wohlstand und Demokratien brachte, zu kollabieren? Und wie können wir das Schlimmste verhindern? Darüber sprechen mit der Ökonomin und Bestsellerautorin Ulrike Herrmann.
Es sollte eigentlich kein Big Bang werden. Doch die Koalitionspartner haben sich am Schluss erstaunlich diskret auf ein ansehnliches Reformpaket geeinigt. Die Zumutungen für Arbeitnehmer bei Krankschreibung und Befristungen werden durch Steuererleichterungen flankiert. Die Wirtschaft darf sich darüber hinaus über Bürokratieabbau freuen, aber der 8-Stunden-Tag bleibt. Reicht das für einen Ruck in Deutschland? Oder wird auch dieses Paket von Parteien, Lobbyisten und Länderchefs zerpflückt werden? Claus Heinrich diskutiert mit Mona Jaeger – politische Korrespondentin FAZ; Anna Lehmann – Leiterin der taz-Parlamentsredaktion; Albrecht von Lucke – Blätter für deutsche und internationale Politik
Der US-Dollar nähert sich einer wichtigen Widerstandszone und schon kommen erste Anzeichen, dass auch die Währungspaare, Rohstoffe und Cryptos davon profitieren könnten. Was genau im Chart zu identifizieren ist, das stellt Wieland Arlt, CFTe und Präsident der IFTA geht dieser Frage in dieser Ausgabe von Fast & Forex dar.
Wie viele ökonomisch sinnvolle, aber unbequeme Reformen vertragen die Menschen, ohne zur AfD überzulaufen? Nicht viele, fürchtet die Regierung. Mehr als man denkt, sagt ein Experte.
Die Expertenkommission hat geliefert - und dabei rausgekommen sind 56 Handlungsempfehlungen auf 115 Seiten, die sagen: “Wir als Expert:innen WÜRDEN es so machen, aber you do you.” Und wie die Regierung jetzt handelt, wird die nächste spannende Frage werden. Außerdem schielt Meta auf das Geschäftsfeld “prediction markets” und Musk ist kein Billionär mehr. ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org
Die USA und Russland greifen mit Gewalt und Kriegen nach der Macht.Sie stürzen auch unsere Welt ins Chaos. Doch was China macht sei viel gefährlicher - das sagen uns immer mehr Experten und Expertinnen, die wir in den vergangenen Monaten zu Gast in "Thema des Tages" hatten. Über Chinas Masterplan zur neuen Weltordnung, einen möglichen neuen Krieg in Asien und, ob wir Angst vor China haben müssen, darüber sprechen wir mit Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Sie Sinologin und Japanologin. Ihr neuestes Buch heißt "China und die Neuordnung der Welt".
Bis tief in die Nacht haben die Delegationen aus den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock verhandelt. Obwohl es positive Signale gibt, gibt es kein gemeinsames Foto. Politikwissenschaftler Ali Fatollah-Nejad erklärt, warum nicht. Weitere Themen in dieser Sendung: Gibt es im sozialistischen Kuba bald Filialen von Starbucks oder McDonald's? Bisher unvorstellbar, aber die Regierung plant grosse wirtschaftliche Reformen, um so die schwere Wirtschaftskrise in Kuba zu bewältigen. Aber, lassen sich marktwirtschaftliche Mechanismen einfach so «hineinpflanzen» in ein zutiefst sozialistisches Land? Antworten dazu von Lateinamerika-Korrespondentin Sandra Weiss. Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon mehr als vier Jahre und damit länger als der Erste Weltkrieg. Historikerinnen und Historiker ziehen immer häufiger Parallelen zwischen den beiden Kriegen. Historiker Jörn Leonhard darüber, ob man Kriege vergleichen darf. Die 89. Tour de Suisse ist schon wieder vorbei. Das Radrennen durch die Schweiz dauerte neu nur noch fünf Tage. Zudem sind die Etappen kürzer und die Frauen- und Männerrennen finden am selben Tag am gleichen Ort statt. Tourdirektor Olivier Senn zieht ein erstes Fazit zum neuen Konzept.
Harald Christ ist Unternehmer, Investor, politischer Kopf - und seit Kurzem auch Präsident des Berliner Wirtschaftsverbands VBKI. Trotz Handelskonflikten, Kriegen und wirtschaftlicher Unsicherheit sieht er große Chancen für Berlin. Von Efthymis Angeloudis
“Sicherheitshalber” ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 109 diskutieren Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala, ob es die Thukydides-Falle wirklich gibt. Wer war überhaupt dieser Thukydides und was ist die Falle? Sind Machtverschiebungen der wichtigste Grund für den Ausbruch von Kriegen zwischen Großmächten? Welche anderen Analyseebenen und Faktoren spielen vielleicht auch eine Rolle? Im zweiten Teil findet dann die große FCAS-Obduktion statt! Wie tot ist das Projekt und woran ist welcher Teil gestorben? Vor allem aber diskutieren die vier Podcaster, wie es nun am besten weitergehen sollte. Abschließend dann wie immer der “Sicherheitshinweis”, der kurze Fingerzeig auf aktuelle, sicherheitspolitisch einschlägige Themen und Entwicklungen - diesmal mit einer neuen Leitlinie für die Nutzung von Autonomie in Waffensystemen aus dem Verteidigungsministerium, einem Deal zwischen Iran und den USA (diesmal aber wirklich! echt!), brisanten britischen Budget-Broblemen und einem neuen deutschen Rüstungsexportmodell. Thukydides-Falle: 00:02:05 FCAS: 00:46:07 Fazit: 01:22:03 Sicherheitshinweise: 01:24:40 Anlässlich der 100. regulären Folge Sicherheitspod gibt es im Shop jetzt das irre originell benannte “Sicherheitshalber 100 Folgen Shirt”: Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Mail: mail@sicherheitspod.de Web: https://sicherheitspod.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Bitte beachten! Neues Spendenkonto: Sicherheitshalber Podcast DE81 1001 8000 0995 7654 77 FNOMDEB2 Finom Komplette Shownotes unter: https://sicherheitspod.de/2026/06/16/folge-109-die-thukydides-falle-gibt-es-die-wirklich-fcas-deutschland-sucht-den-super-jet/
Um die Erde ziehen mehr als tausend Satelliten, die das Geschehen am Boden im Blick haben – etwa optisch, per Radar oder per Hitzesensor. Von den Kriegen liefern die Kameras in der Umlaufbahn nahezu in Echtzeit sehr genaue Bilder der Kampfhandlungen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Globale Krisen, steigende Preise, finanzielle Unsicherheit. Und doch: In der Schweiz machen sich so viele Junge selbständig wie nie zuvor. «Existenzangst gehört dazu», sagt Qendrim. Warum geht man dieses Risiko ein? In Kerzers (FR) trifft «Input»-Host Noah Knüsel auf Melanie, die mit 20 eine Bäckerei übernahm. «Man setzt alles auf eine Karte und wenn es nicht klappt, ist es scheisse», sagt die 23-Jährige. Auch sie spürt den Druck, wenn etwa wegen Kriegen die Getreidepreise auf dem Weltmarkt steigen. Für Berater Michele Blasucci ist Gründen in Krisen aber kein Widerspruch: «Viele merken, dass sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen müssen.» Lohnt sich der Einsatz? ________________________ In dieser Episode zu hören: - Melanie (23), selbständige Bäckerin - Qendrim (32), selbständiger Architekt - Michele Blasucci, Unternehmensberater ________________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ________________________ - Autor: Noah Knüsel - Publizistische Leitung: Anita Richner ________________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Schwappt der Krieg in der Ukraine über auf Europa? Sicherheitsanalysten sehen Anzeichen dafür. Hören Sie eine Einschätzung dazu von Harald Kujat, General a. D. der deutschen Bundeswehr. Wie schützt man sich vor Drohnen, die zunehmend zur Gefahr nicht nur in Kriegen, sondern auch gegen zivile Infrastruktur werden? Marcel Thoma, CEO eines Schweizer Herstellers von Abwehrsystemen, erklärt die Welt der leisen Gefahr. Die deutsche Pflegeversicherung ist nach dreißig Jahren selbst ein Pflegefall. Wo es überall fehlt und warum keine echte Reform kommt, beurteilt Christian Eckl, Verleger des Magazins „Pflegemanagement“. Und im Kommentar geht Thomas Hartung auf die Ausladung des US-Milliardärs Peter Thiel von den Wiener Festwochen ein.
Die Nasa hat jetzt ihre Pläne für eine dauerhafte Mondbasis am Südpol des Mondes vorgestellt. Wir haben Fragen...
München: Ein sonniger Nachmittag im Mai, am Isarstrand herrscht gute Stimmung. Doch auf einmal: ein dumpfer Knall. Rote Farbe spritzt. Was wie ein grausamer Scherz beginnt, entpuppt sich als Albtraum mit globaler Sprengkraft. In "Blasted" verlegt Su Turhan den Horror von Antipersonenminen mitten ins Herz einer vermeintlich sicheren Stadt. Kriminalhauptkommissar Ünal Tekin und Privatermittlerin Yanina Adler versuchen, die Ruhe zu bewahren, während soziale Medien, Livestreams und Gerüchte München in einen Ausnahmezustand versetzen. Sie stoßen auf ein Netz aus Angst, Aktivismus, Schuld, und die Frage, ob Aufklärung jedes Mittel rechtfertigt. "Blasted" ist ein Thriller über die Nachwirkungen von Kriegen und die fatale Logik der Eskalation. Ein Krimi, der fragt: Was passiert, wenn der Krieg nicht fernbleibt - sondern vor der eigenen Haustür stattfindet? | Von Su Turhan | Mit Julia Gräfner, Tim Seyfi u.a. | Komposition: Frank Nägele | Regie: Ulrich Lampen | BR 2026 | Podcast-Tipp: Die Chroniken von Narnia: https://1.ard.de/chroniken-von-narnia
1000 Frauen für den Friedensnobelpreis nominieren – das war 2005 die Idee der ehemaligen SP-Nationalrätin und Europarätin Ruth-Gaby Vermot. Seit über 20 Jahren setzt sie sich dafür ein, dass Frauen bei Friedensverhandlungen mit am Tisch sitzen. Auch bei den Kriegen gegen die Ukraine oder im Sudan. Die Uno-Resolution 1325 gibt es vor: Frauen müssen bei Friedensverhandlungen gleichberechtigt beteiligt sein. Sicherheit ist nicht eine rein militärische Frage, sondern eine gesellschaftliche. 2005 nominierte die Initiative «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis» 1000 Frauen, die sich weltweit für Frieden einsetzen. Damit sollte die Friedensarbeit von Frauen aus unterschiedlichsten Ländern und Kontinenten sichtbar gemacht werden. Daraus bildete sich die Organisation Peace Women Across the Globe. Nach über 20 Jahren hat Ruth-Gaby Vermot-Mangold das Präsidium abgegeben. Seit 2010 haben sich die bewaffneten Konflikte verdoppelt. Wie und wo bringen sich Frauen in den Friedensprozess ein? Wo gelingt es? Ruth-Gaby Vermot ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Trump wartet: Wie reagiert der Iran auf den US-Vorschlag? / Putin in Moskau: „Unsere Sache ist gerecht“ - Waffenruhe bis zum 11. Mai US-Präsident Donald Trump präsentiert sich derzeit auf der weltpolitischen Bühne als Krisenmanager. Die Entwicklungen in zwei gefährlichen Konflikten tragen seine Handschrift. Im Nahen Osten wartet Trump auf eine Antwort Teherans auf seinen 14-Punkte-Plan, der 30-tägige Friedensverhandlungen im Iran-Krieg einleiten soll. Zeitgleich vermittelte er eine Waffenruhe bis zum 11. Mai, wodurch Russland den Tag des Sieges ungestört begehen konnte. Zwar trat Wladimir Putin in seiner Rede siegessicher auf und Kiew sowie Moskau werfen sich Verstöße gegen die Feuerpause vor, doch es gibt Hoffnung. Laut Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Russen Verhandlungen, auch ein Gefangenaustausch scheint möglich. Ob Trumps Vorstöße echten Frieden bringen oder nur kurze Pausen in erbitterten Kriegen sind, wird sich in Kürze zeigen.
Die Welt gibt weiter Rekordsummen fürs Militär aus – getrieben von Kriegen, Unsicherheit und geopolitischen Spannungen. Deutschland führt das Ranking in Europa an. Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Zum ersten Mal seit 54 Jahren waren im April Menschen unterwegs zum Mond. Die Euphorie war riesig. Aber braucht die Menschheit im 21. Jahrhundert wirklich noch Astronauten – oder sind sie teure Symbolfiguren in einem politischen Wettlauf? Olivia Röllin spricht mit dem Astronauten Alexander Gerst. Alexander Gerst, Astronaut und Geophysiker, war zweimal auf der Internationalen Raumstation ISS und verbrachte so knapp ein Jahr im All. Nun ist der 50-jährige Deutsche auf der Shortlist für die Mission «Artemis IV», die ab 2028 Menschen zum Mond schicken möchte. Und diesmal sollen sie länger bleiben. Was genau will sein Arbeitgeber, die Europäische Raumfahrtagentur ESA, zu der auch die Schweiz gehört, auf dem Mond? Und warum will sie gar mit einer eigenen Mission, genannt «Argonaut», zusätzlich dorthin? Und was bedeutet es, wenn das All zunehmend militarisiert und von privaten Akteuren wie Elon Musks Space-X mitkontrolliert wird? Ein Gespräch unter der Leitung von Olivia Röllin über die Faszination für das Unfassbare, die Grenzen des Machbaren – und die Frage, ob wir uns bemannte Raumfahrt in Zeiten von Klimakrise, Kriegen und knappen Budgets noch leisten wollen.
Zum ersten Mal seit 54 Jahren waren im April Menschen unterwegs zum Mond. Die Euphorie war riesig. Aber braucht die Menschheit im 21. Jahrhundert wirklich noch Astronauten – oder sind sie teure Symbolfiguren in einem politischen Wettlauf? Olivia Röllin spricht mit dem Astronauten Alexander Gerst. Alexander Gerst, Astronaut und Geophysiker, war zweimal auf der Internationalen Raumstation ISS und verbrachte so knapp ein Jahr im All. Nun ist der 50-jährige Deutsche auf der Shortlist für die Mission «Artemis IV», die ab 2028 Menschen zum Mond schicken möchte. Und diesmal sollen sie länger bleiben. Was genau will sein Arbeitgeber, die Europäische Raumfahrtagentur ESA, zu der auch die Schweiz gehört, auf dem Mond? Und warum will sie gar mit einer eigenen Mission, genannt «Argonaut», zusätzlich dorthin? Und was bedeutet es, wenn das All zunehmend militarisiert und von privaten Akteuren wie Elon Musks Space-X mitkontrolliert wird? Ein Gespräch unter der Leitung von Olivia Röllin über die Faszination für das Unfassbare, die Grenzen des Machbaren – und die Frage, ob wir uns bemannte Raumfahrt in Zeiten von Klimakrise, Kriegen und knappen Budgets noch leisten wollen.
Each year Australians gather on Anzac Day to remember those who served in wars, conflicts and peacekeeping missions. But whose stories are we remembering? Are there stories we don't always hear? In this episode we explore an important part of Australia's history that has often been overlooked—the service of Aboriginal and Torres Strait Islander peoples. - Jedes Jahr versammeln sich Australierinnen und Australier am Anzac Day, um jener zu gedenken, die in Kriegen, Konflikten und Friedensmissionen gedient haben. Aber wessen Geschichten erinnern wir eigentlich? Gibt es Geschichten, die wir nicht immer hören? In dieser Folge beleuchten wir einen wichtigen Teil der australischen Geschichte, der oft übersehen wurde – den Dienst der Aboriginal- und Torres-Strait-Islander-Völker.
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Als Erstes sprechen wir über die eindringliche Botschaft, die Papst Leo zur Karwoche verkündet hat. Er rief zum Frieden auf und verurteilte aufs Schärfste, dass der Name Jesu zur Rechtfertigung von Kriegen missbraucht wird. Der Papst erteilte Akteuren mit „Blut an den Händen" eine Absage und zitierte Bibelstellen, in denen Jesus Gewalt zurückweist. Unser zweites Thema ist die Warnung von Amnesty International, dass die Fußball-WM im Sommer zu einer „Bühne für staatliche Repression" werden könnte, sofern nicht dringend Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte ergriffen werden. Anschließend diskutieren wir darüber, dass sich Europa und die USA bei der Bekämpfung der Energiekrise in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Welche Strategie ist in Anbetracht der aktuellen Lage im Nahen Osten am sinnvollsten? Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit der Diskussion über eine neue Studie, die zeigt, dass die französische Rebsorte Pinot Noir seit mindestens 600 Jahren praktisch unverändert geblieben ist. Wie die Studie treffend feststellt, könnte Jeanne d'Arc genau die gleichen Trauben konsumiert haben wie wir heute. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf "To behave/act" Verbs. In der ehemaligen DDR gab es gerade im letzten Jahrzehnt ihres Bestehens eine lebendige Gegenkultur zum Konformismus. Diese äußerte sich auch in der Musikszene. Dabei entwickelte sich die Kassette zum wichtigsten Medium, um eigentlich verbotene Musik zu verbreiten. Die Redewendung diese Woche ist „das Schlusslicht sein". Dazu passt die Tatsache, dass das deutsche Wirtschaftswachstum das niedrigste aller OECD-Staaten ist. Aus diesem Grund wurden neue Schulden gemacht, um die deutsche Wirtschaft anzukurbeln. Leider wird ein Großteil dieses Geldes wohl zweckentfremdet, wie zwei deutsche Wirtschaftsinstitute nun festgestellt haben. Friedensappell von Papst Leo zum Auftakt der Karwoche Amnesty International warnt vor Menschenrechtsproblemen bei der Fußball-Weltmeisterschaft Europa und die USA gehen getrennte Wege bei der Bewältigung der Energiekrise Jeanne d'Arc könnte dieselben Weintrauben gegessen haben wie wir heute Kassetten-Kultur in der DDR Ifo Institut: 95 % des deutschen Sondervermögens bisher zweckentfremdet
Die berühmteste Clownin der Schweiz tourt derzeit mit ihrem neusten Programm «Gardizero» durchs Land. Ihr macht die gegenwärtige Weltlage mit den vielen Kriegen und den herrschenden Autokraten Angst. Humor könne viel dazu beitragen, diese Angst zu vertreiben, sagt Gardi Hutter im Tagesgespräch.
Für viele ist Elon Musk ein schillernder Unternehmer – und der reichste Mensch der Welt. Der Historiker Quinn Slobodian sieht in ihm jedoch weit mehr: Musk stehe für ein neues Weltbild, das ein zutiefst beunruhigendes Verständnis von Demokratie und technologischer Freiheit mit sich bringe. Beim Namen Elon Musk denken viele an Tesla, die Plattform X, die Raketen von SpaceX oder an Neuralink, das Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Für Quinn Slobodian greift diese Perspektive zu kurz. Er argumentiert: Bei Musk gehe es nicht nur um eine Einzelperson oder um erfolgreiche Unternehmen, sondern um ein ideologisches Projekt – ein Weltverständnis, das darauf abzielt, Gesellschaft gewissermassen neu zu programmieren, mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Olivia Röllin spricht mit Quinn Slobodian, Autor von «Muskismus», darüber, wie Musk durch antizyklische Entscheidungen und erhebliche staatliche Unterstützung zum reichsten Mann der Welt werden konnte, der heute sogar über den Verlauf von Kriegen mitentscheiden kann – und welche Welt der selbsternannte «Technoking» entwirft, wenn er von einer Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz spricht.