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Was hat eine Suppenküche mit Frieden in Europa zu tun? Bei socioMovens treffen junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern auf Menschen, die sonst oft am Rand der Gesellschaft stehen: Sie besuchen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, helfen in Suppenküchen, sprechen mit Geflüchteten. Was dabei passiert, geht weit über eine gemeinsame Projektwoche hinaus. Die Jugendlichen erleben, dass sie selbst etwas bewegen können – und entdecken, wie aus Begegnung Solidarität und vielleicht sogar ein Stück Friedensarbeit entstehen kann. Für diese Arbeit bekommt socioMovens den Jugendpreis des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens. Claudia Schwarz, Vorstandsvorsitzende der Stiftung socioMovens, erzählt in der neuen Folge von „kannste glauben“, warum diese Begegnungen auch den Blick auf Europa verändern und weshalb sie sagt: „Ich glaube an die Zukunft Europas.“ Folge direkt herunterladen
Wie wird aus einer Idee eigentlich ein echtes Produkt? Und was braucht es, um irgendwann nicht mehr nur zu denken, dass das doch mal jemand erfinden müsste, sondern es einfach sebst zu machen? Genau das hat meine heutige Gesprächspartnerin getan. Sie ist Mutter von vier Kindern, kommt aus Hömberg und hat aus einer Idee, die mitten im Familienalltag entstanden ist, inzwischen einen ersten Prototyp entwickelt. Ihr Produkt soll bei etwas helfen und könnte später nicht nur zu Hause, sondern auch in Kitas, Schulen und therapeutischen Einrichtungen zum Einsatz kommen. Jetzt möchte sie mit einer Crowdfunding-Kampagne 6.000 Euro sammeln, um den nächsten Schritt zu gehen. Mich interessiert heute aber vor allem die Geschichte dahinter: Wie wird aus einem Gedanken eine Erfindung? Wie viel Mut braucht es, an die eigene Idee zu glauben? Was passiert, wenn die Selbstzweifel kommen? Und wie macht man das alles eigentlich, wenn nebenbei vier Kinder durchs Leben wuseln? Zur Startnext-Kampagne: https://www.startnext.com/hier-gehts-zu-meiner-idee?utm_source=native_share&utm_medium=social&utm_campaign=project_share
Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Februar 2020 wird in einer breiteren Öffentlichkeit über die Möglichkeit zum assistierten Suizid diskutiert. Prominente Beispiele wie das der Kessler-Zwillinge machen immer wieder deutlich: Menschen wollen für sich das Recht in Anspruch nehmen, selbstbestimmt aus dem Leben zu gehen. Das steht jedoch im Widerspruch zum Selbstverständnis christlicher Sterbebegleitung. Zwar hat das Bundesverfassungsgericht auch bekräftigt, niemand könne dazu verpflichtet werden, Suizidhilfe zu leisten. Doch dürfe es Menschen nicht unmöglich gemacht werden, freiwillig ihr Leben zu beenden. Wie gehen kirchliche Einrichtungen mit dieser Herausforderung um?
Hubert Neubacher, Inhaber von Barkassen-Meyer sowie Geschäftsführer der Rainer Abicht Elbreederei, spricht über das 100-jährige Jubiläum der Elbreederei und die „Polonaise Blankenese“. Am 30. September fahren über 20 Schiffe gemeinsam über die Elbe, bevor der Abend mit einem Feuerwerk endet. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf gehen an fünf kleinere soziale Projekte in Hamburg: der Hafen e. V., der Familienhafen, die Jugendpflege Steilshoop, die Hamburger Tiertafel und „ZusammenWir!“ von Nursen Armbrust. Hubert Neubacher erklärt, warum gerade Einrichtungen unterstützt werden, die bei der Spendenakquise oft weniger Aufmerksamkeit erhalten. Persönlich wird es bei seiner Vorliebe für direktes Bahnfahren, seinem ausgeprägten Sinn für Pünktlichkeit und seiner Leidenschaft fürs Fahrrad. Außerdem geht es um Hamburger Stadtteile, seinen Podcast „Hubis Hafenschnack“, gutes Brot und den Film „My Girl“. Diese Folge wird präsentiert von Die Sauerteig Profis. In ihrer Hamburger Backstube entsteht echtes Sauerteigbrot mit handwerklichem Können, guten Zutaten und der nötigen Zeit. Wer selbst probieren möchte, findet Die Sauerteig Profis am Lehmweg 53. Die Sauerteig Profis: 100 Prozent echtes Sauerteigbrot aus Hamburg.
In dieser Folge spreche ich mit David, Gründer und Geschäftsführer von Hilfsmittelheld, über einen Bereich, der in Pflegeeinrichtungen oft unterschätzt wird: die Hilfsmittelversorgung. Gemeinsam schauen wir auf die Herausforderungen rund um Rezepte, Sanitätshäuser, Krankenkassen und die vielen Medienbrüche, die im Alltag wertvolle Zeit kosten. Wir sprechen darüber, warum digitale Prozesse hier einen echten Unterschied machen können, wie Hilfsmittelheld den Versorgungsprozess vereinfacht und weshalb Transparenz für Einrichtungen und Sanitätshäuser gleichermaßen wichtig ist. Außerdem werfen wir einen Blick auf Digitalisierung, Telematikinfrastruktur, KI-Anwendungen und die Zukunft der Hilfsmittelversorgung in Deutschland. Eine Folge für alle, die Bürokratie abbauen und Versorgungsprozesse effizienter gestalten möchten. Eure Francesca PflegeFaktisch
A bavarian Stranded in Ireland - Tips und Tricks fuer Deutschsprachige zum Leben in Irland
In dieser Episode schauen wir uns an, warum Orte wie Sligo oder Kilkenny trotz vergleichsweise kleiner Einwohnerzahlen eine erstaunlich große regionale Bedeutung haben. Welche Rolle spielen Bevölkerungsdichte, Einzugsgebiete, Verwaltung, Einzelhandel, Bildung, Kultur und Verkehr – und warum lassen sich irische und deutsche Städte deshalb oft nur schwer anhand ihrer Einwohnerzahl vergleichen?Dabei geht es auch um die Frage, warum sich Sligo mit gut 20.000 Einwohnern in mancher Hinsicht eher mit einer deutlich größeren deutschen Mittelstadt vergleichen lässt – und weshalb sich dieser Effekt besonders in ländlicheren Teilen Irlands zeigt.Themen der EpisodeWarum 20.000 Einwohner in Irland nicht unbedingt dasselbe bedeuten wie 20.000 Einwohner in DeutschlandSligo als regionales Zentrum im Nordwesten IrlandsKilkenny zwischen Verwaltung, Kultur, Tourismus und SportVergleich mit Städten wie Landshut, Rosenheim oder BurghausenBevölkerungsdichte in Irland und DeutschlandWarum größere Einzugsgebiete die Bedeutung kleiner Städte verändernWie sich Aufgaben und Angebote in Deutschland auf mehrere Städte verteilenWarum irische Städte dadurch oft „größer“ wirken, als ihre Einwohnerzahl vermuten lässtQuellen & weiterführende LinksCentral Statistics Office Ireland – Census 2022Bevölkerungszahlen und regionale Daten zu irischen Städten und Countieshttps://www.cso.ie/CSO – Census of Population 2022: Population Distribution and Movementshttps://www.cso.ie/en/releasesandpublications/ep/p-cpp1/censusofpopulation2022profile1-populationdistributionandmovements/Weitere Informationen zu den genannten Städten und ihren regionalen Funktionen finden sich außerdem auf den Webseiten der jeweiligen Local Authorities und regionalen Einrichtungen.Unterstützt den PodcastWenn euch A Bavarian Stranded in Ireland gefällt und ihr das Projekt unterstützen möchtet, könnt ihr mir gerne einen virtuellen Kaffee spendieren:https://buymeacoffee.com/abavarian_irelandMehr vom Podcast & KontaktFolgt A Bavarian Stranded in Ireland auch hier: Instagram:https://www.instagram.com/abavarianstrandedinirelandFacebook:https://www.facebook.com/abavarianstrandedinirelandWhatsApp-Kanal:https://whatsapp.com/channel/0029VaVcgvgFnSzHRcuurV1VFragen, Anregungen oder Themenvorschläge könnt ihr jederzeit schicken an:abavarianstrandedinireland@gmail.com
Klöster waren schon immer besondere Orte. Spirituelle Räume, in denen Menschen nach festgelegten Regeln leben, bewusst die "Welt draußen" lassen, um in die Beziehung mit Gott zu treten. Doch welche Bedeutung haben Klöster heute – gerade in einer Großstadt wie Berlin? Nach Schließungen von Einrichtungen hat es in den vergangenen Jahren vielfältige Neugründungen klösterlicher Gemeinschaften gegeben.
Heute wird eine unserer Mitschwestern beerdigt. Die dritte in diesem Jahr. Sie war im 100. Lebensjahr und wirklich eine sehr starke und besondere Frau. Und bei den Überlegungen, was wir in den Totenbrief schreiben könnten, war die Auswahl zunächst schwierig. Sie hat im Laufe ihres langen Ordenslebens in so vielen sozialen und karitativen Einrichtungen gearbeitet, sich mit Fortbildungen immer gut qualifiziert und mit hohem Engagement eingesetzt. Das ist immer die eine Seite des Ordenslebens. Die nächste Seite ist das geistliche Leben in Gebet und Bibellektüre, Exerzitien und auch hier Fortbildungen, das ganze Leben lang. Und die dritte Seite das Leben in der Gemeinschaft, im Kloster, in der Provinzgemeinschaft mit den jeweiligen Schwestern. Und in unseren Überlegungen sind uns ein paar Dinge besonders ins Auge gefallen. Sie war eine herzliche und immer sehr authentische Schwester. Ihr Augenmerk lag auf den Anliegen und Sorgen der einzelnen Schwestern. Wobei sie besonders die im Blick hatte, die sonst nicht so gesehen wurden. Oft werden ja auch in den Familien erst die beachtet, die hervorragende Dinge leisten oder auch die, die immer Probleme und Sorgen machen. Und da fallen die stilleren, ruhigeren und zurückgezogenen oft durchs Aufmerksamkeitsraster. Bei ihr nicht. Sie hat immer versucht und meist geschafft, Brücken zu bauen zu den Einzelnen. Und sie war eine biblisch fundiert gläubige und zutiefst fromme Frau, die ihr Interesse an Kirche und Ordensgemeinschaft immer gepflegt hat. Vielen Schwestern ist ihre Begeisterung für die Gestaltung von Festen und Feiern in bester Erinnerung sowie die Liebe zum Detail und zu einer schönen ästhetischen Gestaltung von Räumen und festlichen Tafeln. Das hat mir echt gefallen. Jemand die immer in verantwortlichen Positionen gestanden hat und viele lange und anstrengende Zeiten kannte, und den Schwestern fallen da eher hunderte Geschichten ein, wie sie andere beschenkte, mit herzlichen Kleinigkeiten Freude gemacht hat und eine Begeisterung dafür hatte, Feste und Feiern im Kloster schön zu gestalten und heitere Ästhetik zu vermitteln. Und dann waren noch die letzten, etwas mühsamen Monate, in denen sie an den Gebrechen ihres hohen Alters gelitten hat und aber ganz klar gesagt hat: Ich nehme das in Ruhe an, aber ich bin auch bereit zum Sterben und freue mich auf die Begegnung mit meinem Herrn Jesus Christus. Eine solche Frau ist ein starkes Vorbild fürs Leben und für den Umgang mit dem herannahenden Tod. Und da stellt sich für mich und auch für Dich vielleicht die Frage: was möchte ich, das man später mal über mich sagt oder schreibt?
Wir werfen einen Blick auf die Erlebnisferien in Admont. Zu Gast ist Leona Thaqi, die das Ferienprogramm im Sommer 4 Wochen lang betreut hat. Was haben die Kinder während der Erlebnisferien unternommen und welche Betriebe und Einrichtungen wurden besucht? Gemeinsam dem Nationalpark Gesäuse erforschten die Kinder das Leben in einem kleinen Bach, suchten nach Wasserlebewesen und betrachteten ihre Funde unter dem Mikroskop. Einige der jungen Forscher:innen kommen in der Sendung selbst zu Wort und berichten von ihren Entdeckungen. Zu Gast: Leona Thaqi Gestaltung und Moderation: Andi Hollinger
Christian Bubenzer hat sich das Ziel gesetzt, ein Drittel der deutschen Handelsflotte unter die deutsche Flagge zu bringen. Der Einflaggungsmanager des Bundesverkehrsministeriums führt viele Gespräche mit Reedereien, die Aufmerksamkeit ist so groß wie viele Jahre nicht mehr. Auch die neue Schiffsbesetzungversordnung spielt dabei eine Rolle. Viele Reedereien, „die schon lange lange nicht mehr auf die deutsche Flagge gesetzt haben“ könne man mittlerweile überzeugen, berichtet Bubenzer exklusiv im HANSA Podcast. Bubenzer spricht über konkrete Zahlen an Schiffen mit Schwarz-Rot-Gold am Heck. Die Rede ist unter anderem von „langsamer Steigerung“ und „Steigerungsfähigkeit“. In den letzten zweieinhalb Jahren sei man mit dem Team der BG Verkehr und gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium „richtig durchgestartet“. Zentral sei ein intensiver Dialog mit Reedereien gewesen, aus dem eine lange Liste an Verbesserungswünschen in punkto Service, Bürokratie und Rechtslage entstand. „Von der Liste haben wir einiges abgearbeitet. Es kommt noch einiges." Ein Grund für das zunehmende Interesse ist laut Bubenzer auch die Geopolitik und die angespannte Sicherheitslage in einigen Seegebieten wie unter anderem der Straße von Hormus. „Wir leben in unsicheren Zeiten, da wird das Thema Flagge wichtiger“, berichtet er aus Gesprächen hinter verschlossenen Türen und geht auf die Themen „Resilienz eines Wirtschaftsstandortes“ und „Kernflotte für das Land“ sowie den Schutz deutscher Schiffe in Krisen- und Kriegsgebieten ein. Ein anderes wichtiges Thema – für Bubenzer eine der wichtigsten Verbesserungen – ist die Anpassung der Schiffsbesetzungsverordnung. Im Kern geht es darum, dass der Kapitän nicht mehr zwingend aus einem EU-Land kommen muss, wenn man die deutsche Flagge führen will. In der Podcast-Episode geht es um die Anforderungen und verschiedene Voraussetzungen, die dafür seitens der Reederei erfüllt werden müssen. Nicht zuletzt setzen Bubenzer und sein Team auf ein laufendes Markterkundungsverfahren unter der Federführung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie. Reeder werden befragt, ob sie eine Service-Agentur für die deutsche Flagge wollen – analog zu den Einrichtungen anderer internationaler Flaggen. Bubenzer spricht über mögliche Details eines One-Stop-Shops – und nicht zuletzt über die vieldiskutierte und seit Jahren von den Reedern geforderte „einheitliche Flaggenstaatsverwaltung“. Der Experte kündigt weitere Einflaggungen an und berichtet von Gesprächen mit vielen Reedereien: „Besonders freut uns, dass es uns zunehmend gelingt, Reedereien zu überzeugen, die schon lange, lange nicht mehr auf die deutsche Flagge gesetzt haben. Das ist ein gutes Zeichen.“ Nicht zuletzt dreht sich das Gespräch um konkrete Zahlen: Je nach Berechnungsweise ist die Zahl ausgeflaggter Schiffe mehr als drei oder fast sechs Mal so hoch wie die unter Deutschland-Flagge (es gibt eine neue Berechnungsmethode). Das sei „natürlich ein Punkt, der uns definitiv nicht zufriedenstellt“. Eine offizielle Zielmarke gibt es zwar nicht. Bubenzer spricht darüber, wann er zufrieden ist und nennt sein ganz persönliches Ziel: „ein Drittel der deutschen Handelsflotte unter deutscher Flagge“. Das müsse möglich sein. Hören Sie hier die komplette Episode. Der „Einflaggungsmanager“ Christian Bubenzer spricht darin außerdem über weitere Verbesserungen und Hausaufgaben für die Behörden, das große Argument „Kosten“ und der Vergleich zu anderen Flaggen, Schifffahrtsrecht und private Sicherheitsteams an Bord, Hoheitliche Aufgaben und Zusammenarbeit mit Klassifikationsgesellschaften, Imagewandel, Vorurteile und „Umparken im Kopf“, Ausbildung und Förderung, bessere Karrierechancen für deutsche Seeleute, Schiffstypen unter deutscher Flagge, Überzeugungsarbeit bei Tailwind, Tui Cruises & Co. sowie Rückenwind aus dem Verkehrsministerium.
Das Industrieunternehmen Zimmer Biomet will bis zu 580 Stellen streichen, das sind fast 80 Prozent. Erst vor drei Wochen hat Burckhardt Compression auch einen Stellenabbau angekündigt. Reaktionen aus der Politik und von der Standortförderung. Weitere Themen: · Urteil im Ransomware-Prozess: Fast 13 Jahre Freiheitsstrafe im Fall eines Cyberkriminellen, der an verschiedenen Hackerangriffen beteiligt gewesen sein soll. Der Angriff hat Stadler Rail Millionen gekostet. · Die Pädagogische Hochschule Zürich hat so viele Studierende wie noch nie - mehr als 4'000. · Die Zürcher Regierung soll ein Verbot von sogenannten Smart-Glasses in Badeanstalten und anderen öffentlichen Einrichtungen prüfen. Dies verlangt ein Vorstoss von EDU, Mitte und der EVP. · Wie der Hagel-Drive-In der Axa Winterthur funktioniert. Dort können Kundinnen und Kunden die Hagelschäden an den Autos untersuchen lassen. Ein Scanner kann genau zählen, wie viele Hagel-Beulen ein Auto hat.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Das Hüttengefängnis wurde 1858 als Polizeiwache mit angeschlossenen Haftzellen in der Neustadt in der Nähe der Wallanlagen errichtet. Ab 1933 fungierte es als Ort der nationalsozialistischen Verfolgung. Es diente als Haftstätte für als „Asoziale“, „Politische“ oder aus weiteren Gründen verfolgte Männer und Frauen, als Sammelpunkt für die Zwangsabschiebung von Jüdinnen und Juden polnischer Staatsangehörigkeit im Oktober 1938 sowie als Durchgangsstation in das Konzentrationslager Sachsenhausen nach dem Novemberpogrom. Über das Hüttengefängnis kamen mehrere Tausend Frauen und Männer in die KZ Neuengamme, Mauthausen, Buchenwald. In der Nachkriegszeit nutzte die Stadt das ehemalige Gefängnis bis 1981 als Jugendheim, später als Unterkunft für geflüchtete Menschen und von 1991 bis heute als Wohnheim für wohnungslose Männer. 1951 wurde das Haus nach dem von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfer Helmuth Hübener benannt, der mit 17 Jahren vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt wurde. "Der Historiker Herbert Diercks hat zur Geschichte der Hamburger Polizei während des Nationalsozialismus geforscht und Ende 2025 im Schaff-Verlag das Bauheft „Das Hüttengefängnis in der Hamburger Neustadt“ publiziert. Wir nehmen diese Veröffentlichung zum Anlass, die Heftvorstellung mit Schlaglichtern auf die Nutzungsgeschichte der Viktoria-Kaserne zu verbinden." Das Hüttengefängnis weist einige Parallelen zur Nutzungsgeschichte der Viktoria-Kaserne auf. Beide waren Orte der nationalsozialistischen Verfolgung, dienten als Sammelpunkte u.a. für Deportationen in die Konzentrationslager und wurden nach dem Zweiten Weltkrieg jahrelang als Wohnunterkunft für obdachlos gewordene Menschen benutzt. Herbert Diercks skizziert die Geschichte des Hüttengefängnisses und stellt sie in Bezug zum Polizeigefängnis Altona. Die Veranstaltung soll anhand der vergleichenden Nutzungsgeschichte zweier Einrichtungen, die über lange Zeit der Repression dienten, einschneidende Kapitel der Hamburger Geschichte beleuchten. Ergänzender Beitrag von Jonas Jakubowski sowie eine Anmoderation durch Theo Bruns für die Geschichts-AG denkXmal der fux eG und Corry Guttstadt von der IKW. Herbert Diercks, Historiker und ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des NS in Hamburg, 1994 bis 2019 Redaktionsmitglied der „Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland“. Zu den Bauheften: Neben dem Bauheft zum Hüttengefängnis ist im Schaff-Verlag auch ein Bauheft zur ehemaligen Viktoria-Kaserne erschienen. https://www.schaff-verlag.de/produkt/hamburger-bauheft-50-das-huettengefaengnis-in-der-hamburger-neustadt/ https://www.schaff-verlag.de/produkt/hamburger-bauheft-21-die-ehemalige-viktoria-kaserne-1878-2017/ Vortrag von Herbert Diercks vom 14. April 2026. Veranstalterin: Geschichts-AG denkXmal der fux eG in Kooperation mit der interkulturellen werkstatt e.V. (ikw), gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg - https://www.fux-eg.org/veranstaltungen/2026-04/das-huettengefaengnis-in-der-hamburger-neustadt-und-die-viktoria-kaserne-in-altona
Knapp 7.300 Einrichtungen nutzten laut Gematik-Dashboard im März 2026 einen TI-Messenger. Bei rund 60.000 Hausarztpraxen allein in Deutschland ist das noch eine sehr überschaubare Gemeinde. Einer der Vorreiter ist Hausarzt Matthias Hempel. Seine diabetologische Schwerpunktpraxis in Detmold hat den TIM mit einem harten Schnitt eingeführt: WhatsApp-Gruppen raus, TIM-Räume rein, ab Montag wurde nur noch dort kommuniziert. Gemeinsam mit Jan Zeggel und Stefan Spieren taucht Matthias in den Praxisalltag ein. Er erzählt, wie ein Team aus neun Ärzten, 25 MFAs, Bürokräften und Diabetesberaterinnen auf 800 Quadratmetern über den TIM kommuniziert, warum endlich Klarnamen und Patientendaten sicher verschickt werden dürfen und wie aus dem Team heraus immer neue Use Cases entstanden sind: Wundbilder direkt vom Patientenbett ins Sprechzimmer, das Diabetestagebuch als Foto statt über den Flachbettscanner, der kurze Chat mit Apotheke oder Krankenkasse, während der Patient noch vor einem sitzt. Tablets und Praxishandy verstauben seitdem. Stefan hält kritisch dagegen: Was ist das Argument für den TIM, wenn der Apotheker genauso gut eine KIM-Nachricht schreiben kann? Wie verhindert man zwei parallele Eingangskanäle, die das Team belasten? Und warum fehlt die Integration ins Praxisverwaltungssystem noch immer? Matthias arbeitet heute mit einem Workaround und speichert Wundbilder manuell ins Archivsystem. Warten will er darauf nicht, denn die Entlastung braucht sein Team jetzt. Einig sind sich alle drei: Dass Versorgung an profanen Dingen wie Schnittstellen scheitert, darf kein Dauerzustand sein. Dazu gibt es einen Blick auf die Kosten, die bei rund drei Euro pro Nutzer und Monat beginnen, ohne Connector und ohne zusätzliche Hardware. Und ein klares Schlusswort von Matthias: einfach mal machen. Es ist keine Ehe fürs Leben, aber wer einmal gestartet ist, will den TIM meist nicht mehr hergeben.
Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist gelaufen und das Ergebnis nicht überraschend: Die AfD hat mit 43,8 % mit Abstand die meisten Stimmen in Sachsen-Anhalt bekommen. Für die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag reicht es allerdings nicht. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Regierungsbildung kompliziert werden wird. Wenn alle Stimmen ausgezählt sind, stellen sich viele weitere Fragen nach den Konsequenzen aus der Wahl. Welche Perspektive sehen junge Menschen in einem Bundesland, das immer mehr Einwohner verliert? Vor allem junge, gut ausgebildete Frauen ziehen weg. Wirtschaftsunternehmen wie auch soziale Einrichtungen sorgen sich um Fachkräfte, für die es Zuwanderung bräuchte. Wie gehen Kultureinrichtungen mit der Situation nach der Wahl um? Und wie kommt man wieder miteinander ins Gespräch, in einem Bundesland in dem es zwei Seiten zu geben scheint: Für oder Gegen die AfD. Darüber sprechen wir mit MDR-Landeskorrespondentin Doreen Jonas, mit Annegret Laabs, Sprecherin der Initiative „Kultur ist Vielfalt und Heimat“, mit Frank Richter, ehemaliger Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen und mit dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk. Podcast-Tipp: Berlin Code "Berlin Code" ist der Politik-Podcast aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Linda Zervakis schaut mit den ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten jede Woche hinter die Kulissen der Bundespolitik. https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/
Doch mit der jüngsten Ankündigung der Schließung der deutschen Goethe-Institute in Rußland endet im 75. Jahr auch eine Ära der deutsch-russischen Kulturbeziehungen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte am 03.09.2026, mit der Maßnahme reagiere man auf das angekündigte Ende für das „Russische Haus“ in Berlin. Die Bundesregierung hatte am 01.09. Rußland für einen versuchten Anschlag mit einer am Flughafen Leipzig/ Halle gefundenen Drohne verantwortlich gemacht, neue Schutzmaßnahmen gegen mögliche russische Angriffe verkündet und die Schließung vom „Russischen Haus“ in Berlin und des russischen Generalkonsulats in Bonn beschlossen. Das Goethe-Institut betreibt neben seiner Hauptstelle in Moskau weitere Kultureinrichtungen in St. Petersburg und Nowosibirsk. Bereits im Mai 2023 setzte die russische Regierung eine strikte Personalobergrenze für deutsche Auslandsvertretungen und Kulturorganisationen durch. Von den 200 Mitarbeitern in den drei Goethe-Instituten durften nur noch 15 tätig bleiben. Das am 09.08.1951 in München gegründete „Goethe-Institut e.V.“ ist seit den 1960er Jahren die größte und international bekannteste der so genannten Mittlerorganisationen der deutschen auswärtigen Kulturpolitik. Als privater Verein im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes nimmt das Goethe-Institut zusammen mit anderen Einrichtungen wie dem Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst in Bonn die kulturelle Selbstdarstellung Deutschlands im Ausland wahr. Die Zentralverwaltung sitzt in München. Das Goethe-Institut vermittelt in hundert Ländern deutsche Sprache und fördert den Kulturaustausch. In vielen autoritären Regimen werden so auch Schutzräume für einen freien Austausch geschaffen. Aber auch das Goethe-Institut unterliegt seit einigen Jahren einem umfassenden Transformations- und Sparkonzept. So mußten in den vergangenen Jahren mehrere Standorte geschlossen und Stellen abgebaut werden. Dennoch steht demnächst die Eröffnung eines Goethe-Institutes in den USA und in Polen an. Seit 2009 war Gitte Zschoch in verschiedenen Positionen für das Goethe-Institut tätig: In Seoul, Tokio, Johannesburg, zuletzt von 2015 bis 2018 als Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in der Demokratischen Republik Kongo. 1984 in Borna geboren und in Frohburg aufgewachsen, studierte Gitte Zschoch Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihr Master-Studium in Moderner Koreanischer Literatur absolvierte sie an der Seoul National University, Südkorea, wo sie auch als Dozentin für Deutsch tätig war. Anschließend arbeitete sie als freie Kulturmanagerin und Autorin. 2021 war sie in der Kategorie „Kulturmanagerin des Jahres“ beim Europäischen Kulturpreis“ nominiert.Moderation Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
Nach den deutschen Maßnahmen gegen russische Einrichtungen kündigte Außenminister Lawrow an, die Goethe-Institute in Russland würden geschlossen. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz begrüßt das Vorgehen der Bundesregierung.
Deutschland ist im Pflegenotstand. Drei Viertel aller Einrichtungen haben nicht genügend Personal und bis 2049 könnten Hundertausende Beschäftigte fehlen. Der Rhein-Neckar-Kreis setzt mit "Care & Stay" auf Auszubildende aus dem Ausland. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler sagt Leiter Anton Schukow, wie erfolgreich das Projekt ist.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
03.09.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Deutschland altert, und das Geschäft mit Rehakliniken für ältere Menschen boomt. Während Investoren auf hohe Renditen aus sind, kann es für Patienten offenbar gefährlich werden. BR-Investigativ-Reporterin Claudia Gürkov erzählt in dieser 11KM-Folge von zwei Rehakliniken in Bayern und wie Finanzinvestoren mit solchen Einrichtungen viel Geld verdienen wollen. Die Folgen für die hochbetagten Patienten sind zum Teil dramatisch. Hier geht's zum Film von Claudia Gürkov, Kira Lorenz und Ludwig Spitaler, der in Zusammenarbeit von report München und BR-Recherche entstanden ist: https://www.ardmediathek.de/video/report-muenchen/recherchen-zu-missstand-in-rehakliniken/das-erste/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9kMGU5ZmEwMy1mZTgyLTQ0NzYtYjQyOS0xM2YwODM5MThmM2Nfb25saW5lYnJvYWRjYXN0L3NlY3Rpb24vYThlYjBjM2MtMTAyZC00OTRlLWEzNmQtYTU4OTZjMzFlYjQx? Hier geht's zu unserem Tipp, "Politikum - Der Meinungspodcast: https://1.ard.de/politikum-der-Meinungspodcast Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jakob Marlon Müller Mitarbeit: Claudia Schaffer und Nicole Dienemann Host: Elena Kuch Produktion: Regina Staerke, Emilian Grimm und Christine Dreyer Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Leipziger Drohnenfund & Russland-SanktionenDas blitzschnelle Durchgreifen des Kabinetts gegen russische Einrichtungen erweist sich bei genauerer Betrachtung als reine politische Show. Wo bei Anschlägen auf die eigene Energieinfrastruktur weggeblickt und mit weiteren Milliardenpaketen reagiert wird, reicht ein vereitelter Sabotageversuch für die Eskalationsspirale. Die Leidtragenden dieser sprunghaften Diplomatie sind die Bürger durch steigende Preise und hohe Sicherheitsrisiken.Ein Kommentar von Janine Beicht.Der Regierungsapparat Deutschlands hat sich entschieden. Nicht nach einem rechtskräftigen Urteil, nicht nach einer öffentlichen Beweisakte, sondern nach drei Wochen politischer Reifezeit. Am 1. September 2026 erklärt die Bundesregierung Russland zum Verantwortlichen für den Drohnenfund am Flughafen Leipzig-Halle. Innenminister Alexander Dobrindt spricht von polizeilichen Ermittlungen, Tatmustern und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen. Gegenüber der Presse sagte er (1):Außenminister Johann Wadephul kündigt ein umfangreiches Sanktionspaket an. EU und NATO versichern Solidarität (2). Moskau weist jede Verantwortung zurück und kündigt Gegenmaßnahmen an (3). So weit die amtliche Choreografie.Der Flughafen Leipzig-Halle ist ein Drehkreuz für Waffenlieferungen an die Ukraine (4). In der Nacht vom 4. auf den 5. August 2026, gegen 23:42 Uhr, wird im Sicherheitsbereich zwischen ukrainischen Frachtmaschinen eine mit Sprengstoff präparierte Drohne entdeckt. Der Zünder ist defekt. Das Gerät soll nach Ermittlungsangaben eine ukrainische Antonov treffen, die Rüstungsgüter transportiert. Die Drohne trägt keine Positionslichter, verfügt über eine Kamera, einen 5G-Router, zwei SIM-Karten und einen Zusatzakku. Das BKA geht davon aus, dass sie über das Mobilfunknetz steuerbar war, theoretisch von jedem Ort der Erde. Überwachungskameras sollen zeigen, dass sie gegen 19:30 Uhr zunächst auf einer Tragfläche einer geparkten Antonov aufschlug, vom Treibstofftank abprallte und auf dem Rücken liegen blieb. Neben dem Gerät finden Fahnder eine Konservendose mit rund 600 Gramm Semtex. Nur der defekte Zünder verhindert die Detonation (5).„Zusammen betrachtet belegen polizeiliche Ermittlungen, Tatmuster und nachrichtendienstliche Erkenntnisse eine russische Verantwortung für den versuchten Anschlag am Flughafen Leipzig. Die Bundesregierung kommt deswegen zum Schluss, dass Russland den hybriden Angriff in Leipzig am 4. August zu verantworten hat.“...https://apolut.net/berlins-schamlose-nord-stream-heuchelei-von-janine-beicht/
Deutschland will nach dem Leipziger Drohnenvorfall russische Einrichtungen schließen. Moskau reagiert mit der Schließung der Goethe-Institute in Russland. Außenminister Johann Wadephul warnt vor einer Eskalationsspirale.
Vermutet worden war es von Anfang an. Aber jetzt hat die Bundesregierung klar einen Schuldigen benannt für den Anschlags-Versuch in Leipzig, nämlich Russland. Die Bundesregierung hat Konsequenzen angekündigt: Unter anderem sollen russische Einrichtungen in Deutschland geschlossen werden. Reicht das aus? Ist das die angemessene Antwort? Oder sollten andere Konsequenzen gezogen werden? Wie verhalten sich die Europäer? Finden sie zu einer einheitlichen Reaktion? Und mit welchen Reaktionen muss Deutschland, muss Europa seitens Russlands rechnen? "Wir haben sicherlich nicht alles ausgeschöpft", sagt dazu der Ukraine-Berichterstatter des Europa-Parlaments, Michael Gahler von der EVP. So müssten die Ölexporte Russlands weiter eingeschränkt werden, sagte der CDU-Politiker auf NDR Info. ARD-Hauptstadtkorrespondent Markus Sambale schätzt die bereits angekündigten Sanktionen als durchaus schmerzhaft ein. Sowohl das Generalkonsulat in Bonn als auch das Russische Haus in Berlin seien mit hoher Wahrscheinlichkeit wichtige Einrichtungen, in denen auch Agenten der russischen Geheimdienste arbeiteten.weitere Informationen:Bundesregierung: Russland für Drohnen-Anschlagsversuch in Leipzig verantwortlichhttps://www.tagesschau.de/bundesregierung-drohne-flughafen-leipzig-halle-russland-100.htmlAußenminister Wadephul zum Leipziger Drohnenvorfallhttps://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1641192.htmlInnenministerin Finke: Drohnenabwehr stärker dezentral aufstellenhttps://www.ndr.de/drohnenabwehr-154.htmlDaniel Günther: "Russland testet unsere Grenzen"https://www.ndr.de/russland-660.htmlAlle Folgen von “NDR Info Thema” auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Peter Mücke Interviews: Stefan Schlag Planung: Kersten Mügge Produktion und Distribution: Mathias Stössner
Bis zum Jahr 2050 werden in Deutschland 690.000 Pflegekräfte fehlen. Schon jetzt steuert das System auf einen finanziellen Abgrund zu: Das Finanzierungsdefizit der Pflegeversicherung wird sich in den kommenden zwei Jahren von aktuell 5,4 Milliarden Euro auf 15,5 Milliarden Euro nahezu verdreifachen. Die Reform der Pflegeversicherung ist demnach kein Randthema mehr – sie ist das größte Problem der sozialen Sicherung in Deutschland. Roland Tichy spricht über diesen drohenden Kollaps mit Axel Hölzer. Als Geschäftsführer der Stella Vitalis Seniorenzentren und der Casa Mia Pflegedienste ist er verantwortlich für 24 Einrichtungen und erlebt die Krise täglich. Deutschland steckt in einem Paradoxon: Während der Bedarf an Pflegeplätzen demografisch rasant wächst, müssen immer mehr Einrichtungen Insolvenz anmelden und schließen. Der Grund ist der Fachkräftemangel. Aktuell fehlen bereits 150.000 Kräfte. Da starre Personalschlüssel eine Vollbelegung der Häuser ohne dieses Personal untersagen, werden die Einrichtungen wirtschaftlich handlungsunfähig gemacht – sie fahren buchstäblich gegen die Wand. Axel Hölzer findet dazu klare Worte: „Die Zahl der jungen Fachkräfte wird immer weniger, was bedeutet, dass Deutschland immer mehr auf Ausländer angewiesen ist.“ Wenn Ihnen unser Interview gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
In Tokyo Scramble wird die Protagonistin Anne nach einem Erdbeben in die Tiefen unterhalb von Tokio verschlagen. Dort lauern dinosaurierartige Kreaturen, denen sie ohne klassische Waffen möglichst aus dem Weg gehen muss. Stattdessen nutzt sie ihr Smartphone, um Maschinen und technische Einrichtungen in der Umgebung drahtlos zu aktivieren. Dabei wirkt der Switch-2-Exklusivtitel in Ästhetik und Spielgefühl wie ein vergessenes, leicht schräges Playstation-2-Spiel – irgendwo zwischen Survival-Horror, Stealth-Experiment und absurdem Dino-Abenteuer.Hagen Gehritz (GamersGlobal) und Micha waren von Tokyo Scramble entsprechend fasziniert. Nicht zuletzt, weil sich das Spiel per GameShare im Koop erleben lässt und mehrere Personen gemeinsam unterschiedliche Aspekte der Spielfigur steuern können. Wie gut das funktioniert, warum gerade die eigentümliche Präsentation ihren ganz eigenen Charme entfaltet, besprechen die beiden in der heutigen Folge. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine tobt in seinem fünften Jahr. Der Krieg hat sich verändert - in letzter Zeit beschießen beide Seiten insbesondere die gegenseitige Infrastruktur, Warenlager und zivile Einrichtungen. Offenbar mit dem Ziel, den Gegner wirtschaftlich und moralisch in die Knie zu zwingen. Die Ukraine hat keine militärischen Mittel, um die ballistischen Raketen Russlands abzuwehren. Und für die russische Bevölkerung bedeutet die neue Phase, dass der Krieg inzwischen überall spürbar ist. Manche meinen, das sei der lange prognostizierte Abnutzungskrieg im Endstadium. In Russland finden im September Wahlen zur Duma statt. Jabloko, die wichtigste verbliebene Stimme gegen den Krieg, ist allerdings von der Teilnahme ausgeschlossen. Viele rechnen damit, dass unmittelbar nach der Wahl eine neue Mobilisierung für die Front beginnen könnte. In der Ukraine verbietet die Verfassung die Durchführung von Wahlen in Kriegszeiten. Das hält den vor einem Monat geschassten ehemaligen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow allerdings nicht davon ab, genau das zu fordern. Immerhin: Im Unterschied zu Russland ist eine offene Debatte darüber möglich, inklusive Demonstrationen. Aber die Zwangsrekrutierung junger Männer zur Armee führt zu immer heftigeren Konflikten. Wie sind die zerstörerischen Angriffe auf zivile, wirtschaftliche und Infrastrukturziele von Russland und der Ukraine zu bewerten? Welche Auswirkungen hat diese Form der Eskalation auf die europäischen Partner der Ukraine - insbesondere auf Deutschland? Wenn Russland weiterhin erfolgreich die ukrainische Energie-Infrastruktur zerstört, müssen wir dann zum Herbst/Winter hin mit größeren Fluchtbewegungen Richtung Deutschland rechnen? Und wenn ja, was heißt das? Wie vertragen sich die Perspektiven des Ukraine-Kriegs mit der extrem angespannten politischen Lage und den Landtagswahlkämpfen in Deutschland? Über all das diskutiert [Bernd Pickert](https://taz.de/Bernd-Pickert/!a3/) aus der Auslandsredaktion der taz mit dem freien Korrespondenten [Mathias Brüggmann](https://taz.de/Mathias-Brueggmann/!a212995/), Auslands-Ressortleiterin [Barbara Oertel](https://taz.de/Barbara-Oertel/!a1/) und Inlands-Fachredakteur [Frederik Eikmanns](https://taz.de/Frederik-Eikmanns/!a45283/).
In dieser Folge von PflegeFaktisch spreche ich mit Peter über den aktuellen Referentenentwurf zum PNOG und die Auswirkungen auf Tarifverträge, Löhne und Refinanzierung in der Pflege. Wir ordnen ein, was im Entwurf tatsächlich steht, warum aktuell so emotional diskutiert wird und weshalb die Aussage, das PNOG schaffe Tarifverträge ab, zu kurz greift. Außerdem sprechen wir über die geplante Aussetzung der Refinanzierungslogik, die Rolle der Grundlohnveränderungsrate und die Frage, was Einrichtungen, Träger und Beschäftigte jetzt wissen sollten. Dabei werfen wir auch einen Blick auf das weitere Gesetzgebungsverfahren und darauf, welche Änderungen bis zu einem möglichen Inkrafttreten noch denkbar sind.
Wie wird eine Marke in einem komplexen B2B-Umfeld geführt? Und wie wird eine Markenstrategie von innen nach außen erlebbar und messbar? Darum geht es in dieser Spotlightfolge mit Christian Samulewicz. Er verantwortet Marketing und Kommunikation bei Materna, einem der führenden Digitalunternehmen Deutschlands.Materna begleitet Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei der digitalen Transformation und verbindet dabei Technologie, Beratung und Umsetzung. Im Mittelpunkt der Markenarbeit steht eine klare Positionierung: Materna will als umsetzungsstärkster Schlüsselpartner für komplexe Digitalisierungsprojekte in kritischen Umfeldern wahrgenommen werden.Colin stellt Christian „5 schnelle Fragen“:Was bedeutet Marke und Markenführung für dich?Wie wird die Markenstrategie bei Materna erlebbar und wie wird sie in der Organisation verankert?Warum ist die Verdichtung auf einen gemeinsamen Markenkern so wichtig?Welche Wirkung erzielt die Markenarbeit bisher qualitativ und quantitativ?Blick in die Zukunft: Wie verändert KI die Markenführung und warum werden starke Marken dadurch noch wichtiger?
Die rechtsextreme Gruppe "Letzte Verteidigungswelle" plante Brand- und Sprengstoffanschläge auf Unterkünfte für Geflüchtete und linke Einrichtungen. Jetzt wurden die Urteile verkündet. Wie landet man mit 15 in einer rechtsextremen Terrorgruppe?**********Ihr hört: Moderatorin: Ilka Knigge Gesprächspartner: Hannes Stepputat, NRD-Journalist Abteilung Recherche**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
"Ich war einmal so ein Ganztagsmuffel. Ich fand das immer blöd, dass alle anderen nach Hause fahren durften und ich musste irgendwie bis 16, 17 Uhr warten, dass meine Eltern quasi von der Arbeit zurückkommen. Aber jetzt im Nachhinein würde ich sagen, dass das die absolut richtige Entscheidung war, dass ich in diesem Ganztagsprogramm gewesen bin". Das sagt die Abiturientin Lilly Berthold. Sie hat nach dem Unterricht in der ersten bis vierten Klasse früher den Nachmittag in der Schule verbracht, in der Betreuung. So etwas gibt es in ganz Deutschland an ganz vielen Einrichtungen. Bisher ein freiwilliges Angebot. Ab dem 1. August 2026 MÜSSEN alle Grundschulen eine solche Ganztagsbetreuung anbieten. Zunächst für die Mädchen und Jungen in der ersten Klasse. Die Kinder haben einen Rechtsanspruch darauf. Aber wie gut sind die Schulen dafür eigentlich aufgestellt?Weitere Informationen:Ganztagsanspruch an Grundschulen - wo steht der Norden?https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3389880.htmlErziehungsexpertin zur Ganztagsbetreuung: "Noch viel Luft nach oben"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3389964.htmlPolitikerin Hamburg: Niedersachsen gut aufgestellt bei Ganztagsbetreuunghttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3389868.htmlMandala statt Mathe? Wie gelingt Ganztagsbetreuung an Grundschulen?https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/ganztagsbetreuung-126.htmlRecht auf Ganztag ab August: Wie steht Niedersachsen da?https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/ganztagsbetreuung-120.htmlPodcast-Tipp: Die Schule brennt - der Bildungspodcast mit Bob Blumehttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:0798e0e66b576457/Alle Folgen von “NDR Info Thema” auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Jessica ChmuraInterviews: Liane KoßmannPlanung: Felix Tenbaum
Wildberries - das ist so etwas wie das russische Amazon. Die Ukraine hat diesen Online-Händler in den letzten Tagen mehrfach angegriffen. Doch warum gerät ausgerechnet ein Unternehmen ins Visier, das für viele Russinnen und Russen zum Alltag gehört? Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, weshalb die Ukraine Wildberries nicht nur als zivilen Händler, sondern auch als Teil der russischen Kriegslogistik betrachtet. Dabei geht es um Dual-Use-Güter, Elektronikbauteile und Ausrüstung, die nach ukrainischer Darstellung für militärische Zwecke genutzt werden können. Tim Deisinger und Erhard Bühler diskutieren die heikle Frage, wo die Grenze zwischen legitimen militärischen Zielen und geschützten zivilen Einrichtungen verläuft. Außerdem geht es um die Frage, ob die die Ukraine heute stärker ist als je zuvor seit Beginn des russischen Angriffskrieges? Auslöser der Diskussion ist eine Aussage des finnischen Präsidenten Alexander Stubb. Ex-NATO-General Erhard Bühler hält diese Einschätzung für nachvollziehbar und begründet, warum Russland seinen Kriegszielen aus seiner Sicht bislang nicht näher gekommen ist.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2026 geplant.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 29.7.2026++Die Wehrdienst-Debatte in Österreich scheint in die Zielgerade zu biegen. Die Dreier-Koalition hat sich auf das Modell 6 plus 3 geeinigt. Der Zivildienst soll vorerst bei 9 Monaten bleiben plus freiwillig 2 Monate zusätzlich. Sollten sich zu wenige zum Grundwehrdienst melden, soll ein Automatismus greifen und die zwei zusätzlichen Monate für Zivildiener verpflichtend werden. Der katholische Militärbischof begrüßt die geplante Wehrdienstreform, die Katholischen Jugend Österreich sieht eine Ungleichbehandlung des Zivildienstes. (Susanne Krischke)++Auf 240 Milliarden Dollar wird der jährliche weltweite Umsatz im Bereich Menschenhandel geschätzt. Auch kirchliche Einrichtungen sind im Kampf gegen Menschenhandel beziehungsweise "moderne Sklaverei" - also die illegale Ausbeutung von Menschen unter massivem Zwang - aktiv. Der Souveräne Malteserorden zB. hat einen eigenen Sonderbotschafter mit Sitz in Genf ernannt. (Maria Harmer)
Auch in Untersuchungshaft oder psychatrischen Einrichtungen kann bei Insassen der Wunsch nach vegetarischer Ernährung bestehen. Muss die gewährleistet werden? Die Urteile der Woche.
According to the latest statistics, rents for houses and apartments are constantly rising in all Australian cities. Currently at around $50 per quarter. Wages and salaries often can't keep up, but you have to live somewhere. One alternative that is not very well known is co-operative housing. About 8 thousand people live in such cooperative institutions in Australia. Magdalena Tausch is one of them. - Nach der neusten Statistik steigen die Mieten für Häusers und Wohnungen in allen australischen Städten unaufhörlich an. Aktuell um etwa 50 Dollar pro Quartal. Löhne und Gehälter können da oft nicht mithalten, doch irgendwo muss man ja wohnen. Eine nicht sehr bekannte Alternative ist Co-operative Housing. Etwa 8-Tausend Menschen leben in Australien in solchen genossenschaftlichen Einrichtungen. Magdalena Tausch ist eine davon.
Pflege im Heim wird für viele Pflegebedürftige und ihre Familien immer teurer: Die Eigenanteile in stationären Einrichtungen steigen weiter. Wie stark Bayern betroffen ist, welche Kosten Pflegeheime besonders belasten und ob die geplante Pflegereform der Bundesregierung Entlastung bringen kann.
In ukrainischen Medien werden die Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Öl-Infrastruktur als Erfolg dargestellt. Weit kritischer ist die Bevölkerung, sagt NZZ-Reporterin Katharina Bracher. Ausserdem in der Sendung: · Katastrophe in Thailand: In einer Bar in Bangkok ist ein Brand ausgebrochen. 27 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Solche Unglücke gibt es immer wieder. Erhöht wird die Sicherheit von öffentlichen Einrichtungen dadurch nicht zwingend, sagt Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi. · Rekordverdächtiger Hitzesommer 2026: In gewissen Aspekten könnte der Sommer dieses Jahr extremer ausfallen und ein Jahrhundertsommer werden. Stephanie Westerhuis von SRF Meteo erklärt, wieso dies noch nicht definitiv ist. · Waldbrände haben auch positive Seiten: An verschiedenen Orten in Europa brennen Wälder. In Spanien haben diese an nur einem Tag zehn Todesopfer gefordert. Wann Waldbrände auch positiv sein können für die Natur, erklärt Daniel Scherrer, Forscher an der Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). · Faszinierende Bewegungen im Meer: Zum ersten Mal konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler messen, wie sich zwei Erdplatten im Ozean auseinanderbewegen und dabei Lava austritt. Wieso das aussergewöhnlich ist, schätzt SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel ein.
Die tödlichen Schüsse in Stade zeigen: Frauen und Kinder sind selbst in Einrichtungen, die sie schützen sollen, nicht sicher. Behörden müssen Warnungen endlich ernst nehmen – und Partnergewalt als Besitzdenken erkennen.
Nach den starken Erdbeben in Venezuela geht die Suche nach Überlebenden in den Trümmern weiter. Viele Bürger wollen nicht, dass staatliche Einrichtungen dabei sind, sagt Politologe Günther Maihold. Zu groß ist das Misstrauen. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Wer gegen die moralischen Regeln verstößt, wird gebrandmarkt. Besonders hart trifft es Frauen, die nicht in das starre Raster der Tugendhaftigkeit passen. Als „gefallene Frauen“ werden sie von der Gesellschaft verstoßen.Die wohlhabende Adlige Lady Arabella Denny beschließt zu helfen. Sie will das Problem an der Wurzel packen und gründet 1767 eine Institution, die für verzweifelte Frauen ein sicherer Hafen sein soll. Aber unter der späteren Leitung der katholischen Kirche verlieren sich die Einrichtungen in Folter und Demütigung...! TRIGGER-WARNUNG !Institutionelle Gewalt, sexuelle Gewalt, Folter, Gewalt gegen Kinder und Frauen, TodWIR GEHEN LIVE!! CONTRA CREATE präsentiert: Überdosis Crime LIVE 2026
Freigegebene Dokumente zeigen eine US-Finanzierung von mehr als 40 Biolaboren in der Ukraine. In einigen Einrichtungen soll mit potenziell gefährlichen Erregern gearbeitet worden sein. Die Angaben stammen aus Geheimdienstunterlagen und sind politisch umstritten.
+++ Inhaltswarnung: In dieser Episode geht es um sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung. +++ Eine Erzieherin wird wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 19 Fällen zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Urteil fällt am Landgericht Bonn – und wird Anfang 2025 vom Bundesgerichtshof bestätigt. Es ist rechtskräftig. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie es zu dieser Konstellation kommen konnte: über eine Wohngruppe der stationären Jugendhilfe, über Bezugsbetreuung, über Nähe und Distanz – und über die Frage, warum „Einvernehmen“ in einem Schutzverhältnis kein Argument ist. Wir rekonstruieren das Verfahren anhand des Urteils und ordnen ein, welche Strukturen in Einrichtungen nötig sind, damit Schutzkonzepte nicht nur auf dem Papier existieren. Wenn ihr selbst betroffen seid oder Hilfe sucht: Wendet euch an Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt oder an den Weißen Ring. Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch (anonym & kostenfrei): 0800 22 55 530. Erreichbarkeit: Mo/Mi/Fr 9–14 Uhr, Di/Do 15–20 Uhr. Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch (Beratungsstellensuche & Online-Beratung): https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/ WEISSER RING (Opferhilfe, bundesweit, Außenstellen): https://weisser-ring.de/standorte In akuten Notfällen: 110. Beratung & Hilfe (Bonn/Rhein-Sieg) Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Bonn (Träger: Frauen gegen sexualisierte Gewalt e.V.) Website: https://beratung-bonn.de/ Telefon: 0228 635524 WEISSER RING – Außenstelle Bonn Website: https://bonn-nrw-rheinland.weisser-ring.de/ Erreichbarkeit/Telefon: 0151 55 16 47 58 Stadt Bonn – Hilfe bei sexualisierter Gewalt (Übersichtsseite mit lokalen und bundesweiten Kontakten) https://www.bonn.de/themen-entdecken/familie-partnerschaft/bonn-gegen-gewalt/hilfe-bei-sexualisierter-gewalt.php Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Während Russlands Machthaber Putin internationale Gäste zu einem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg empfängt, greift die Ukraine in Putins Heimatstadt ein Öldepot und militärische Einrichtungen an. Solche Angriffe zu diesem Anlass hat Julian Röpcke nicht erwartet. Der Journalist der Bild-Zeitung spricht mit Host Anna Engelke über die russische Flugabwehr und über die militärische Lage an der Front. Julian Röpcke war selbst häufig vor Ort und berichtet eindringlich, was er zum Beispiel in der Stadt Cherson erlebt hat. Die Menschen versuchen, mit dem Pflanzen von Bäumen russische Drohnen abzuhalten, wegen der häufigen Explosionen tragen Kinder Ohrschützer.Im Interview geht es auch um die systematischen Angriffe auf Zivilisten und z.B. die Energieinfrastruktur, mit denen Russland die Menschen mürbe machen will. Die Ukraine habe "eine unfassbare Resilienz gezeigt in den letzten Monaten", sagt Röpcke. Der Journalist rechnet nicht damit, dass Putin auf ein Angebot des ukrainischen Präsidenten eingeht. Der hatte in einem offenen Brief ein direktes Treffen vorgeschlagen, um den Krieg zu beenden. Kai Küstner erklärt, was Selenskyj mit dem Schreiben bezweckt. Unter anderem gehe es darum, Putin unter Zugzwang zu setzen sowie den USA und Donald Trump klarzumachen, dass der ukrainische Präsident den Frieden wirklich will. Außerdem schätzt Kai ein, wie (un)realistisch baldige Verhandlungen sind.Nicht nur in der Ukraine ist kein Ende des Krieges in Sicht, sondern auch im Nahen Osten. Die pro-iranische Terrormiliz Hisbollah ist nicht bereit, einer Waffenruhe mit Israel zuzustimmen. Daher ist es weiterhin fraglich, ob es zu einer Vereinbarung zwischen den USA und Iran kommt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Julian Röpckehttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3282470.htmlOffener Brief von Selenskij an Putinhttps://www.president.gov.ua/en/news/vidkritij-list-prezidentu-rosijskoyi-federaciyi-vid-preziden-104769Podcast-Tipp: Synapsen "Long Covid und ME/CFS bei Kinder"https://1.ard.de/Synapsen_LongCovid-KinderAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Laut Sicherheitskreisen plante der Iran konkrete Sabotage- und Anschlagsvorhaben gegen jüdische Einrichtungen in Deutschland. Auch Mordpläne gegen einzelne Personen sollen im Raum gestanden haben. Die Behörden sehen eine deutlich erhöhte Aktivität iranischer Dienste.
„Jedermann weiß, dass mit der Kultur auch die Macht verbunden ist“, hat der Historiker Leopold von Ranke gesagt. Auf jeden Fall wissen das offenbar diejenigen, die dabei oder darauf aus sind, sich kultureller Einrichtungen zu bemächtigen: In den USA baut Präsident Donald Trump Museen und das Kennedy-Center in seinem Sinne um. In Frankreich kauft der rechtsgerichtete Milliardär Vincent Bolloré den Sender Canal Plus, die wichtigste Finanzquelle des französischen Kinos, und schickt Filmschaffenden, die sich kritisch geäußert haben, die Kündigung. In Polen hat die Regierungszeit der nationalkonservativen PiS-Partei tiefe kulturelle Spuren hinterlassen. Und in Sachsen-Anhalt fürchtet die „Stiftung Bauhaus Dessau“ um ihre Existenz, falls die nächste Landesregierung von der AfD angeführt wird. Die Kultur scheint ein beliebtes Einfallstor zu sein für alle, die Macht und Einfluss ausbauen oder zementieren wollen, im Moment vor allem von ganz rechts. Warum ist das so? Weil Kultur der Förderung bedarf und deshalb besonders anfällig ist? Und weil sich mit Kultur am leichtesten das Denken und Fühlen sehr vieler Menschen erreichen und beeinflussen lässt? Kultur ist für alle. Und Kultur gehört allen. Welche Folgen hat es also, wenn einzelne Menschen oder Parteien Kultur vereinnahmen, wenn sie Kultur als Plattform für sich selbst nutzen, wenn sie Kulturschaffende und ihr Wirken unterdrücken? Und wie schwierig ist es, die bedrohte oder zerstörte Vielfalt einer Kulturlandschaft zu retten oder wiederherzustellen? Darüber spricht Moderator Oliver Glaap mit Hélène Miard-Delacroix, Politikwissenschaftlerin an der Sorbonne Université in Paris, mit Barbara Steiner, Kunsthistorikerin und Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, mit Axel Brüggemann, Journalist, Publizist und Host des Podcasts „Klang der Macht“, und mit dem langjährigen ARD-Korrespondenten in Polen, Martin Adam. Podcast-Tipp: Klang der Macht In dem sechsteiligen Podcast „Klang der Macht - Dresdens Freiheitskampf & Putins Kulturagenda“ zeichnen Axel Brüggemann und Jeanny Wasielewski ein erschreckend aktuelles Bild von Putins Verflechtung von Macht und Kultur - von seiner KGB-Vergangenheit in Dresden über die Panama Papers bis zum Ukraine-Krieg. https://www.ardsounds.de/sendung/klang-der-macht/urn:ard:show:db6549a6df1be026/
Aus dem südlichen Libanon sind seit Anfang März mehr als 1,2 Millionen Menschen vertrieben worden. Trotz eines von den USA verkündeten und kürzlich erneut verlängerten Waffenstillstandes greift die israelische Armee täglich Dörfer, Straßen, Brücken, medizinische Einrichtungen und Agrarland an. Die Zahl der Toten, Verletzten und der zerstörten Dörfer steigt täglich. Eine Reportage von Karin LeukefeldWeiterlesen
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In den internationalen Konflikten zeichnen sich derzeit unterschiedliche Entwicklungen ab. Während der Irankrieg auf eine diplomatische Lösung zusteuert, eskaliert die Lage im Ukraine-Krieg weiter. Die russischen Angriffe auf Kiew mit Drohnen und Raketen trafen gezielt zivile und historische Einrichtungen. Moskau rechtfertigt dies als Vergeltung für ukrainische Attacken. Diese Spirale der Gewalt fordert auf beiden Seiten zahlreiche Opfer, darunter auch Minderjährige. Auf diplomatischer Ebene im Nahen Osten zeigt sich US-Außenminister Marco Rubio indes optimistisch. Eine Vereinbarung mit dem Iran zur Öffnung der Meerengen scheint in greifbarer Nähe zu sein, was bereits zu einer Entspannung am Ölmarkt geführt hat. Präsident Trump betont jedoch, dass ein Abkommen nur zu US-Bedingungen geschlossen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die fragile Waffenruhe im Iran hält, während der Frieden in Osteuropa immer noch in weiter Ferne scheint.
Manuel ist verurteilter Straftäter und sitzt hinter Gittern – aber nicht im Gefängnis, sondern im sogenannten Maßregelvollzug. Dort werden unter anderem psychisch kranke Straftäter untergebracht und therapiert. Doch das System ist überlastet, die Einrichtungen überfüllt und unterbesetzt. Als Manuel im Maßregelvollzug stirbt, wirft sein Tod Fragen auf. Katrin Kampling hat gemeinsam mit Désirée Marie Fehringer für das NDR-Politikmagazin Panorama 3 recherchiert und erzählt uns in dieser 11KM-Folge Manuels Geschichte. Hier geht's zum Film von Désirée Marie Fehringer und Katrin Kampling für Panorama 3: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/meldungen/ein-system-am-limit-zum-zustand-des-massregelvollzug-in-deutschland,massregelvollzug-am-limit-100.html In dieser früheren 11KM-Folge geht es um psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche und die Frage, warum es an langfristigen Hilfen hakt: https://1.ard.de/11KM_psychisch_kranke_Kinder Hier geht's zu “Die Justiz-Reporterinnen", unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/justizreporterinnen Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Johanna Hausmann Mitarbeit: Lisa Hentschel, Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Regina Staerke, Viktor Fölsner-Veress und Hanna Brünjes Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Frauen mit Behinderungen werden in Österreich und Deutschland häufiger sterilisiert als Frauen ohne Behinderungen. Das inklusive Magazin andererseits hat monatelang recherchiert und zeigt, warum es noch immer vorkommt, dass Menschen mit Behinderungen sterilisiert werden, ohne selbst darüber entschieden zu haben. Für die Reportage haben die Journalistinnen mit über 100 Menschen gesprochen und Einblicke in ein System mit einer Vielzahl an Barrieren, fehlender Aufklärung und strukturellem Druck gewonnen. Im Gespräch erzählen die Journalistinnen Luise Jäger und Ramona Arzberger, warum Entscheidungen über den Körper von Betroffenen oft über ihre Köpfe hinweg getroffen werden und welche Rolle Angehörige, Ärzt*innen und Einrichtungen dabei spielen. Sie sprechen auch über fehlendes Wissen in der Medizin, komplizierte Sprache und Fachbegriffe und darüber, wie wenig über Sexualität von Menschen mit Behinderungen gesprochen wird. Außerdem geht es um Gewalt, Verhütung und die Frage, warum Selbstbestimmung in der Praxis oft nicht umgesetzt wird – obwohl sie im Gesetz verankert ist. Weiterführende Links: Hier geht es zu der besprochenen Reportage von andererseits: Hauptsache, du kriegst kein Kind! Weitere Informationen über andererseits und Unterstützungsmöglichkeiten Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms mit einer Diskussion über einige aktuelle Ereignisse. Unser erstes Thema ist die ungewisse Zukunft der NATO. Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran stellt das Nordatlantikbündnis auf eine harte Probe. Anschließend sprechen wir über ein anderes Bündnis. Moskau und Washington haben sich vor den Parlamentswahlen in Ungarn am kommenden Sonntag zusammengeschlossen, um Viktor Orbán zu unterstützen. Unser Wissenschaftsteil ist der Artemis-II-Mission gewidmet. Nach mehr als fünf Jahrzehnten markiert diese Mission die historische Rückkehr zur bemannten Mondforschung. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem etwas weniger ernsten Thema und sprechen über eine neue, selbsternannte Diktatur namens „Republik Slowjamastan". Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Word Order (Part 1): Verbs in the Second Position. Deutschland gilt generell als sicheres Reiseland, selbst wenn man als Frau alleine unterwegs ist. Zusätzlich gibt es einige nützliche Einrichtungen, die einem nachts und auf dem Weg in die Unterkunft nach einem langen Abend Sicherheit bieten. Sind die Deutschen stolz auf ihr Land und wenn ja, worauf genau? Wir diskutieren, ob man auf Deutschland stolz wie ein Pfau sein kann, und genau das ist die Redewendung dieser Woche: Stolz wie ein Pfau. Iran-Krieg bedroht die Existenz der NATO Vor den Parlamentswahlen in Ungarn: Moskau und Washington geeint hinter Orbán Artemis II bringt Menschheit zurück zum Mond Scheinnation unter der Herrschaft eines Scheindiktators in Kalifornien Deutschland – sicheres Reiseland für Frauen Worauf die Deutschen stolz sind
Zweckentfremdung des "Sondervermögens" durch die Bundesregierung laut Wirtschaftsforschungsinstituten, Neuer Schufa-Score soll Bonitätsbewertung leichter nachvollziehbar machen, Israel tötet laut eigenen Angaben iranischen Sicherheitschef, US-Präsident Trump kritisiert mangelnde Bereitschaft zur Absicherung der Straße von Hormus durch NATO-Staaten, US-Präsident Trump spricht von "freundlicher Übernahme" von Kuba, Havarierter russischer Tanker treibt im Mittelmeer, Mindestens 400 Tote bei pakistanischem Angriff auf Afghanistan, Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte von Angestellen der katholischen Kirche und ihrer Einrichtungen, Ausstellung zeigt Werke zu Felsen von Étretat im Frankfurter Städel Museum, Das Wetter