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Rosbach, Jens www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Dr. Christian M. Rutishauser SJ ist Professor für Judaistik und Theologie an der Universität Luzern, wo er auch das Institut für jüdisch-christliche Forschung leitet. Zudem fungiert er als Delegat für Schulen und Hochschulen der neuen Zentraleuropäischen Jesuiten-Provinz. Seit 2014 ist Christian Rutishauser ständiger Berater des Heiligen Stuhls in Fragen der religiösen Beziehungen zum Judentum.Buch: Freiheit kommt von innen. - in der Lebensschule der Jesuiten - im Herder-VerlagSendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 21.02.2026.
Auch im Judentum wird gefastet. 25 Stunden lang, zum Beispiel an Jom Kippur. Oder kürzer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Fasten dient im Judentum der Reinigung und soll mit Gott versöhnen.
Avidan, Igal www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Es geht um Team Spirit. Darum, ein Team zu sein, eine starke Gemeinschaft nicht nur trotz, sondern auch wegen aller Unterschiede. Wie sieht es bei Rebecca, Maike und Kübra aus? Wieviel TeamSpirit herrscht zwischen ihnen? Wir sprechen über Team Rituale und wo es so etwas in Judentum, Christentum und Islam gibt. TeamSpirit entsteht nicht von alleine. Eine Gruppe wächst zusammen, wenn sie sich einem Ziel verbunden fühlt. Was kann man dafür tun, so eine starke Gemeinschaft zu werden? Welche Geschichten finden wir dazu in Tora, Bibel und Koran? "TeamSpirit – verschieden glauben, gemeinsam handeln" ist auch das Thema, dass sich das House of One 2026 auf die Fahne geschrieben hat. !!Achtung!! Tolle Spendenaktion für die interreligiöse Arbeit der Stiftung House of One: Vom 31. Januar bis zum 30. April wird jede Spende verdoppelt. 1x spenden, 2x wirken! Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr das hier auf der Website des House of One: https://house-of-one.org/donate Vielen Dank ❤️❤️❤️ Vielen Dank natürlich auch an die Bethe Stiftung aus Essen und die HeLe Avus Stiftung aus Berlin, die diese Spendenaktion möglich gemacht haben und sie finanzieren. Hosts: Maike Schöfer, Kübra Dalkilic Dauer: ca. 31 Minuten
Umfassend ist zur Shoa geforscht worden. Doch jetzt ist ein Buch erschienen, das viele überraschen wird. In «Der vergessene Widerstand» erzählt der Berliner Historiker Stephan Lehnstaedt, wie viele jüdische Männer und Frauen sich gegen den NS-Terror gewehrt haben. Auf sehr unterschiedliche Weise: mit Waffen, im KZ, auf der Flucht, in Verstecken, mit geistigen Mitteln, durch Dokumentation des Unrechts. Das widerspricht dem Klischee, wonach die meisten Juden ihr gewaltsames Ende wehrlos erduldet hätten. Lehnstaedt erzählt von großem Mut und überwältigender Menschlichkeit, aber auch von moralischen Dilemmata und tragischer Vergeblichkeit. Er verändert den Blick auf die Geschichte des europäischen Judentums und provoziert viele neue Fragen. Zum Beispiel: Wie hat diese bislang verdrängte Widerstandsgeschichte nach 1948 die Menschen und die Politik in Israel geprägt? Und was sagt sie uns heute?
Elf Jahre lang reiste Claude Lanzmann für seinen Film "Shoah" durch Europa und sprach mit Holocaust-Überlebenden. Das Jüdische Museum in Berlin zeigt nun sein Recherchematerial. Wie verändert dieses Archiv der Vernichtung das Gedenken? Von Carsten Dippel.
Die Normalisierung von Antisemitismus hat ein Ausmaß erreicht, das für jüdische Menschen in Deutschland eine ständige Bedrohung zur Folge hat, erklärt unsere Gästin. Unser Host findet, die Union sollte ihren Umgang mit der Linkspartei überdenken. Und: Populismus in Teilzeit. Von WDR 5.
Röther, Christian www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Am 14. Januar 2026 stellte der Berliner Autor Artur Abramovych sein Buch „Ahasvers Heimkehr – Lehren aus der Diaspora“ vor. Abramovych arbeitet heraus, inwieweit in den letzten gut hundert Jahren ein Mentalitätswandel im Judentum stattgefunden hat, der zu einer breiten Akzeptanz des Staates Israel geführt habe. * Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Bibliothek des Konservatismus mit einer Spende! * PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=QEPQL6C6EZW24 Banküberweisung: Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung IBAN: DE15 1009 0000 2125 2750 04 BIC: BEVODEBB * Einen Überblick über die Arbeit der Bibliothek und die nächsten Veranstaltungen finden Sie unter https://www.bdk-berlin.org/ * Facebook: https://www.facebook.com/bdk.bln Instagram: https://www.instagram.com/bdk_berlin/ Twitter: https://twitter.com/BdK_Berlin Gettr: https://gettr.com/user/bdk_berlin
Detjen, Stephan www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Einsamkeit ist spätestens seit der Corona-Pandemie ein großes gesellschaftliches Problem ++ Morgen ist der "Tag des Judentums" ++ Der Vatikan prüft Medienberichten zufolge derzeit ein mögliches Wunder, das Papst Benedikt XVI. zugeschrieben werden könnteModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 16.01.2026
Seit dem 7. Oktober 2023 und dem Terrorangriff der Hamas auf Israel steigt auch in Österreich der Antisemitismus an. Wie kann das sein? Was sind seine Quellen - und was können Staat, Kirchen, aber auch die Theologie dagegen tun? Ein Gespräch mit der Theologin Martina Bär (Graz) und dem Rabbiner Jehoshua Ahrens aus Anlass des "Tages des Judentums" am 17. Jänner. "Diesseits von Eden. Gespräche über Gott & die Welt" ist der Podcast der Theologischen Fakultäten in Österreich und Südtirol. Ziel des Podcasts ist es, Theologie als Rede von Gott in dieser Zeit und in dieser Welt sichtbar zu machen. Um zeitgemäß und zugleich kritisch zu sein, muss sich Theologie lernbereit auf gesellschaftliche Debatten und Themen einlassen. Dieser Herausforderung wollen wir uns in diesem Podcast stellen und dabei aufzeigen, dass die Rede von Gott nichts Verstaubtes, "Jenseitiges" darstellt, sondern ein ernsthaftes und ernst zu nehmendes Denk- und Handlungsangebot "Diesseits von Eden". "Wir", das sind die folgenden theologischen Fakultäten und Institute: Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Graz Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien Institut für Islamisch-Theologische Studien der Universität Wien Katholische Privat-Universität Linz Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen/Südtirol
Ein Schwangerschaftsabbruch ist eine schwere Entscheidung. Viele Frauen empfinden Schuldgefühle und aus der Gesellschaft schlagen ihnen Missbilligung und Hass entgegen. Wo können sie offen über ihre Erfahrungen sprechen? Wo finden sie Halt? Von Teresa Schomburg.
Croitoru, Joseph; Eglau, Victoria www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
Der Berlinerin Regina Jonas gelang es im Dezember 1935 gegen große Widerstände, zur weltweit ersten Rabbinerin ordiniert zu werden. Sie predigte in mehreren Berliner Synagogen. 1944 wurde sie im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet. Röther, Christian www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
In dieser abschließenden Episode der Staffel „Jesus, der Jude“ blickt Detlef Kühlein zusammen mit Assaf Zeevi dankbar auf drei intensive Wochen theologischer Auseinandersetzung zurück und reflektiert, wie sehr sich sein eigenes Verständnis von Jesus im jüdischen Kontext vertieft hat. Er erklärt, warum die Staffel notwendig war: um Missverständnisse über das Judentum zu korrigieren, Jesus als […]
Ein Buch von dem Theologen und Publizisten Norbert Reck, das wunderbar in die Weihnachtszeit passt. Ein Gespräch mit Norbert Reck über Jesus von Nazéreth und sein Judentum. Von Michael Strassmann
Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_schaefer
Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_schaefer
Prof. Dr. Renate Brandscheidt https://theologie-trier.de/personen/emeritierte-professor/innen/prof-brandscheidt https://www.media-maria.de/restseller-buecher-und-dvds/restseller-buecher/5989/gott-ist-barmherzig-statt-14-95
Wann wird eine vermeintliche Schwäche zur Stärke und was ist die Verantwortung der Stärkeren? Der Vortrag zeigt die rabbinische Reflektion biblischer Geschichten von Mose bis David und Goliath auf und was wir daraus für unseren Alltag lernen können. Mit: Rabbiner Dr. Jehoshua Ahrens, Bern
Immer wieder erlebt der Beauftragte Versuche, Judentum und Islam gegeneinander auszuspielen und muslimische Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Im Dialog mit der islamischen Religionslehrerin Gökcen Sarah Tamer-Uzun aus seinem Expertenkreis gegen Antisemitismus und mit Dr. Hussein Hamdan von der Islamberatung der Eugen-Biser-Stiftung hält auch Dr. Michael Blume daran fest: Gegen Hass und Terror kommen die Menschen guten Willens nur gemeinsam an. Und eine Zukunft in unserer Demokratie haben die Menschen verschiedener und auch keiner Religion nur gemeinsam.
Dieser Dezember ist ein besonderer Monat im religiösen Kalender. Nicht nur christliche Menschen, auch wenn die Adventszeit und Weihnachten mit ihrem Schmuck, Kalendern und Ritualen besonders präsent ist. Jüdinnen und Juden begehen das Lichterfest Chanukka, für das an acht Tagen in Folge jeden Abend eine neue Kerze angezündet wird. Rebecca nimmt euch mit, welche Spiele in dieser Zeit gespielt werden und dem besonderen Chanukka-Essen. Muslimische Gläubige freuen sich über den Beginn der Heiligen drei Monate. für Judentum, Christentum und Islam. Der erste heißt Rajab, es folgt Sha'ban – in denen man sich auf den dritten, den Monat Ramadan vorbereitet. Kübra hat dazu einen besonderen Kalender mitgebracht. Leider konnte Maike an der Aufnahme dieser Folge krankheitsbedingt nicht mitwirken. So werden diese Adventstage aus der Perspektive von Rebecca und Kübra erzählt. Ihr könnt euch auf eine besondere Folge freuen.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt. Im Gespräch mit dem F.A.Z. Podcast für Deutschland erhebt die israelische VIZE-Außenministerin schwere Vorwürfe gegen die australische Regierung.
In dieser Episode kritisiert Guido Baltes weitverbreitete christliche Zerrbilder über das Judentum der Zeit Jesu, besonders die Behauptung, Jesus habe Frauen revolutionär behandelt, weil jüdische Rabbis angeblich nicht mit Frauen redeten oder ihnen Bildung verweigerten. Er zeigt anhand jüdischer Quellen, dass solche Vorstellungen oft auf aus dem Zusammenhang gerissenen Einzelzitaten beruhen und tatsächlich viele Rabbis […]
Auch in diesem zweiten Teil geht es um die Genese des Verhältnisses rechter und neu-rechter Kreise und Denkschulen in Bezug auf den Staat Israel und das Judentum an sich. Eindeutigkeiten liefern im Gegensatz dazu: Modern Nature, Panic Shack, Jason Lee Wilson, Debby Friday, CocoRosie, My Baby, King Gizzard & The Lizard Wizard
Guido Baltes beschreibt in dieser Episode, wie viele Christen unbewusst ein verzerrtes Bild vom Judentum zur Zeit Jesu übernehmen – besonders die Vorstellung, kranke oder „unreine“ Menschen seien gesellschaftlich ausgeschlossen worden. Dieses Bild wird oft genutzt, um Jesus als menschenfreundlichen Regelbrecher darzustellen, während das Judentum als hart, gesetzlich oder grausam erscheint. Beim genauen Lesen des […]
In dieser Episode zeigt Guido Baltes, wie häufig Christen unbewusst antijüdische Bilder übernehmen, besonders wenn es um Jesu Heilungen am Sabbat geht. Oft wird Jesus als menschenfreundlicher Gesetzesüberwinder dargestellt – im Gegensatz zu einem angeblich strengen, unmenschlichen Judentum. Guido zeigt jedoch, dass die Tora das Heilen am Sabbat nicht verbietet und dass jüdische Rabbinen bereits […]
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
Unsere Stadttour durch Toledo, führt uns mitten hinein in die Vielfalt dieser historischen Stadt. Wir beginnen in einer charmanten Straße, die für ihre süßen Köstlichkeiten berühmt ist – der Duft von gebrannten Mandeln liegt in der Luft und verführt uns sofort. Neben den Leckereien entdecken wir die jahrhundertealte Tradition des Messerschmiedens, die Toledo bis heute prägt, und bestaunen die kunstvoll gefertigten Messer in den kleinen Geschäften. Unser Weg führt uns weiter zur beeindruckenden Kathedrale von Toledo, einem architektonischen Meisterwerk, das nicht nur religiöse Bedeutung hat, sondern auch als Symbol der Stadt gilt. Danach zieht es uns zum monumentalen Alcázar, dessen majestätische Präsenz uns auch von außen beeindruckt, selbst wenn wir das Waffenmuseum im Inneren nicht mehr besuchen können. Nach einem Tag voller Eindrücke gönnen wir uns eine Pause im Hotel mit Blick auf die Altstadt. Der Sonnenuntergang taucht Toledo in goldenes Licht, bevor wir im Restaurant traditionelle Gerichte wie gebratene Artischocken und zartes Milchlamm genießen. Toledo ist ein Schmelztiegel der Kulturen, in dem Christentum, Judentum und Islam über Jahrhunderte hinweg koexistierten. Jede Straße erzählt ihre eigene Geschichte, und ein einziger Tag reicht kaum aus, um die Essenz dieser Stadt zu erfassen. Wir empfehlen, mindestens zwei bis drei Tage einzuplanen, um Toledo wirklich zu erleben. Bleib unbedingt dabei, denn in den kommenden Episoden geht unsere Reise weiter nach Andalusien, wo neue Städte und kulinarische Highlights auf uns warten. Hotel Abaceria Restaurante Lo Nuestro ************************************************ Abonniere jetzt den Podcast bei Spotifyund verpasse keine Folge mehr! Mehr findest du auch auf den Social-Media-Kanälen Facebook Youtube Instagram Feinschmeckertouren ************************************************
Vom sogenannten Münchener Dolchstoßprozess haben wir in diesem Podcast bereits am 31. Oktober berichtet: Martin Gruber, Chefredakteur der sozialdemokratischen Münchener Post, hatte die Süddeutschen Monatshefte wegen der Verbreitung der Dolchstoßlegende der Geschichtsverfälschung bezichtigt, woraufhin deren Herausgeber Paul Nikolaus Cossmann Gruber verklagte. Politisch eingefärbte Urteile in solchen Verfahren waren in Weimarer Tagen keine Seltenheit, der Münchener Richterspruch ging jedoch als besonders bizarr in die deutsche Rechtsprechung ein. Zwar konstatierte er in Cossmanns Argumentation zahlreiche historische Irrtümer und sachliche Fehler. Da dies jedoch keine aktive Verfälschung der Geschichte darstelle, verurteilte er Gruber dennoch zu einer Geldstrafe von 3000 Reichsmark. Auch schon der Hamburger Anzeiger vom 10. Dezember 1925 kommentierte das Urteil einigermaßen verständnislos, wie wir gleich von Frank Riede erfahren werden. Ein Nachtrag noch zur Personalie Cossmann: Diesem sollte sein energischer Kampf gegen die Republik später unter den Nazis ebenso wenig helfen wie seine frühe Konversion vom Judentum zum Christentum 1905. Er wurde 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, wo er im selben Jahr im Krankenhaus verstarb.
Luft – sie ist unsichtbar und doch überall. Sie trägt uns, verbindet uns, und ohne sie gäbe es kein Leben. Erst wenn sie fehlt, merken wir, wie wesentlich sie ist. Doch Luft ist nicht nur ein physisches Element – sie hat auch eine tiefe spirituelle Dimension. In allen drei großen Religionen spielt der Atem eine zentrale Rolle: als Lebenshauch, als Zeichen göttlicher Gegenwart, als Brücke zwischen Himmel und Erde. Was bedeutet dieser göttliche Atem im Judentum, im Christentum und im Islam?
Der Streit um den Messias hat viel Judenfeindschaft und Antisemitismus hervorgebracht. Dabei ist dieser Streit unnötig. Beide Religionen, Judentum und Christentum, können die alten Texte auf ihre je eigene Art lesen. Und nicht nur die Texte der Bibel, meint Autor Thomas Hieke, sondern auch das Libretto von Georg Friedrich Händels „Messiah“.
Der Streit um den Messias hat viel Judenfeindschaft und Antisemitismus hervorgebracht. Dabei ist dieser Streit unnötig. Beide Religionen, Judentum und Christentum, können die alten Texte auf ihre je eigene Art lesen. Und nicht nur die Texte der Bibel, meint Autor Thomas Hieke, sondern auch das Libretto von Georg Friedrich Händels „Messiah“.
Moses Hess war ein Vordenker des Zionismus und Sozialismus. Er begeisterte Marx und Engels für diese politischen Konzepte und galt der SPD, die er zu gründen half, als »Vater der Deutschen Sozialdemokratie«. Doch Hess inspirierte auch radikale Zionisten wie Herzl und Jabotinsky, der Palästina als »koloniales Abenteuer« sah. Die geistigen Nachfahren dieser Fanatiker haben mittlerweile aber nicht nur Palästina, sondern auch Politik, Medien und den digitalen Raum kolonisiert, um ihr »arabisches Problem« zu lösen.Ein Standpunkt von Tom-Oliver Regenauer.Während das Vorgehen der israelischen Regierung in Gaza die Gemüter weltweit erhitzt, scheinen viele Zeitgenossen noch immer nicht imstande, zwischen Judentum, Israelis, israelischer Regierung und Zionismus unterscheiden zu können. Obwohl sich schon auf der Internetpräsenz des Anne Frank Hauses eine simple Definition findet, der unter anderem zu entnehmen ist, dass »Zionisten an das Existenzrecht eines jüdischen Staates glauben. Das können sowohl gläubige als auch nicht-gläubige Juden sein, ebenso wie Nichtjuden«. Und Letzteres ist entscheidend. Denn der Zionismus ist eine segregative »Nationalbewegung« und »ethnonationalistische Ideologie«, deren erklärtes Ziel seit jeher die Errichtung eines Nationalstaats in Palästina ist – eines Nationalstaats, der Menschen jüdischer Abstammung vorbehalten ist. Ob diese gläubig sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Zionismus ist demnach als Rassenlehre zu verstehen.Genau deshalb hat diese Ideologie in den Augen orthodoxer Juden nichts mit dem jüdischen Glaubensbekenntnis zu tun – und Kritik am Zionismus oder Israels Regime infolgedessen nichts mit Antisemitismus. Spaltung und Diffamierung über diesen argumentativen Strohmann können also nur auf Unwissen, Ignoranz, Dummheit oder Vorsatz zurückzuführen sein. ...https://apolut.net/das-arabische-problem-von-tom-oliver-regenauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit Jahren geschieht das früher Unvorstellbare: Zunehmend gewinnen klassische katholische Formen der Spiritualität wie die Exerzitien der Jesuiten Zulauf auch bei Reformierten. Längst ist es auch für Protestanten selbstverständlich, Meditationsübungen zu machen, Kontemplation für sich zu entdecken und nach geistlicher Begleitung zu fragen. Andi und Thorsten reden mit Noa Zenger, reformierte Pfarrerin, geistliche Begleiterin und Anleiterin von Kontemplation. Sie lassen sich von ihr erzählen, wie sie selbst die Faszination klassischer Formen der Spiritualität entdeckt hat. Tatsächlich sind die Ursprünge solcher Übungswege oft sehr viel älter als die reformierte und die römisch-katholische Kirche. Stille und Selbsterfahrung, Begleitung auf geistlichen Wegen der Reifung und die Erfahrung der Gottesliebe sind in der Christentumsgeschichte immer wieder entdeckt worden. Wenn reformierte Gläubige heute danach fragen und zunehmend Angebote in anderen und auch in ihrer eigenen Kirche finden, dann entdecken sie ein reiches Erbe christlicher Frömmigkeit. Passt kontemplative Spiritualität denn zur reformierten Konzentration auf die Bibel? Ja, so Noa Zenger, im Schweigen frei und offen für neues Hören zu werden, das passt ausgezeichnet zur reformierten Betonung der Bibel und der Freiheit des Einzelnen. Das gilt auch für die neue Faszination, die das Fasten für viele hat. Es war eine urreformierte Handlung in Zwinglis Zürich, sich im Froschauer Wurstessen 1522 gegen den religiösen Zwang zum Fasten aufzulehnen. Zugleich ist das freiwillige Fasten schon immer Teil vieler religiöser Wege gewesen, auch im Judentum und Christentum. Fasten ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen eine Option. Auch die geistliche Entdeckung innerer Freiheit kann für viele Menschen eine grosse Bereicherung sein, auch in den reformierten Landeskirchen.
Wenn wir das Abendmahl noch mehr verstehen und seine geistliche Dimension noch mehr ergreifen wollen, hilft uns eines ganz besonders: Der zeitgeschichtliche und jüdische Kontext Jesu. Denn eigentlich feierte er mit seinen Jüngern das Passahmahl - woraus das Abendmahl wurde für Christen. Schauen wir genauer hin, dann merken wir: Beim Abendmahl geschieht weit, weit mehr, als wir denken!
Während in Israel selbst hunderte kritische Stimmen gegen die Regierung Netanjahu protestieren und während internationale Gerichte über mutmaßliche Kriegsverbrechen verhandeln, wächst in Deutschland ein innenpolitischer Konsens, der jede grundsätzliche Kritik an der israelischen Politik unter Antisemitismusverdacht stellt. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die seit 2017 in Bund,Weiterlesen
In dieser Episode taucht Simone Evers mit uns ein in die Bedeutung des Purim-Festes, einem Feiertag, der bis heute im Judentum lebendig zelebriert wird. Sie erzählt nicht nur davon, wie dieser Festtag seinen Ursprung in der wunderbaren Befreiung der Juden fand, sondern teilt auch ganz persönliche Gedanken zum Thema Erinnern – gerade in einer Zeit, […]
Der finanzielle Spielraum wird kleiner, meint unser Gast, und das ist ein Problem für die Demokratie. Wir brauchen ein Recht auf religiösen Urlaub, findet unser Kommentator. Vorher muss Host Sebastian Moritz etwas zu Luftraumverletzungen sagen. Von WDR 5.
Die Jesus-Serie «The Chosen» polarisiert. Weltweit hat sie in den letzten Jahren viele Fans gewonnen. Auch in der Schweiz oder in Deutschland. Nicht wenigen öffnet sie einen neuen Zugang zum christlichen Glauben. Denn sie zeigt einen Jesus, den viele nicht nur als charmant empfinden, sondern als faszinierend. Zugleich zieht die Serie immer wieder auch Kritik auf sich. Einige finden das hier von Jesus gezeichnete Bild zu nett, zu harmlos und zu menschlich. Und andere stören sich daran, dass die Darstellung offensichtlich von einem evangelikalen Bibelverständnis geprägt ist. Andi und Thorsten tauschen sich in dieser Folge aus über ihre eigenen Erfahrungen mit der Serie. Wo gelingt der Versuch, biblische Erzählungen mit fiktiven Hintergrundgeschichten zu verknüpfen? Was macht den hier gezeigten Jesus für viele so ansprechend, ja anrührend? Und wo stösst das Konzept einer bibeltreuen Umsetzung der Evangelienstoffe in einem Serienformat an Grenzen? Wo ignoriert «The Chosen» den heutigen Stand der wissenschaftlichen Jesusforschung? Wo zeigt sie ein irreführendes Bild der Geschichte? Wie geht die Serie um mit dem problematischen Erbe des traditionellen Christentums, der feindseigen Abgrenzung vom Judentum und der Marginalisierung von starken Frauenfiguren? Wie sollen schliesslich Kirche und Theologie damit umgehen, dass eine Jesus-Serie bald von einer Milliarde Menschen gesehen sein wird? Soll sie das Phänomen möglichst weiterhin ignorieren? Müsste die kritische Auseinandersetzung deutlicher werden? Oder lassen sich Chancen und Grenzen eines solchen Projektes gleichermassen betonen?
Worthaus 12 – Tübingen: 21. Mai 2024 von Prof. Dr. Peter Arzt-Grabner.
Worthaus 12 – Tübingen: 20. Mai 2024 von Prof. Dr. Thorsten Dietz.
Worthaus 12 – Tübingen: 20. Mai 2024 von Prof. Dr. Kathy Ehrensperger.
Bei seiner Geburt am 2.7.1900 ist Leopold Weiss vieles: Lemberger, Pole, Österreicher, Jude. Sein zweites Leben beginnt 1926, als er zum Islam konvertiert. Von Melahat Simsek.
Martin Buber spricht unbequeme Dinge aus, eckt politisch und in Religionsfragen an. Und er streckt im Dialog eine Hand der Versöhnung aus. Am 13.6.1965 stirbt Buber. Von Marfa Heimbach.
Detlef Kühlein nimmt uns mit auf eine persönliche Reise nach Israel und lässt uns die faszinierende Bedeutung des Sabbats im Judentum hautnah miterleben. Eindrucksvoll schildert er, wie das gesamte Land am Freitagabend zur Ruhe kommt und Familien diesen Tag feiern – unabhängig von religiöser Überzeugung. Im Mittelpunkt steht dabei das Buch „Der Sabbat“ von Abraham […]