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1. Bilanz der Papstreise ins zunehmend säkulare Spanien 2. Kreativ gegen Antisemitismus - Bonner Ehepaar fertigt Krätzchen an 3. Wie Werte verbinden - Museen Köln zu Gast im Moschee-Forum Köln 4. Nyingma - älteste Linie des Tibetischen Buddhismus 5. Nyingma - Buddhistisches Zentrum 6. Unsinn und Sinn Moderation: Christina-Maria Purkert Von WDR 5.
Viele Fragen zu jüdischem Leben und dem Krieg in Nahost bleiben oft unausgesprochen. Die Kampagne "Fragemauer" setzt dort an und liefert Antworten. Auch Sachsen unterstützt das Projekt. Dazu Projektleiter Carsten Ovens.
1. Armenien wählt - Verhältnis Staat-Kirche 2. Ganesha Tempel Berlin - indische Einwanderer feiern ihr neues Zentrum 3. "Holy Hell" bei Kwasizabantu- Podcast Seeelenfänger 4. Vor der WM - Fankultur, Fußballer und jüdisch sein 5. Unsinn und Sinn Moderation: Christina-Maria Purkert Von WDR 5.
1. Was feiern Katholiken an Fronleichnam? 2. Was sind Prozessionen? Gespräch Prof. Barbara Stollberg-Rilinger 3. Der Unterschied zwischen Demo und Prozession 4. Was zeigen wir, wenn wir was zeigen? Gespräch Prof. Barbara Stollberg-Rilinger 5. Beten zum Himmel, Reportage von der Wallfahrt 5. Prozessionen im Judentum. Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
1. Intelligenz? Kirchlich oder künstlich. Gespräch über die KI-Enzyklika 2. Fühlt ihr euch gesehen? WDR-Fragen an jüdische Besucher 3. Frieden, bitte! Eine Wallfahrt für Kinder? 4. Nach der Hadsch in die Pleite. 5. Unsinn und Sinn. Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
Neubig, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Christen glauben an den einen Gott. Das haben sie gemeinsam mit den beiden anderen monotheistischen Religionen, dem Judentum und dem Islam. Alle glauben an einen Gott. In meinem Alltag im 2. und 20. Bezirk begegne ich vielen Muslimen und auch nicht wenigen Juden. Ich bin persönlich überzeugt, dass wir mehr gemeinsam haben als uns trennt.
Im Judentum werden Erfahrungen, Traditionen und Wissen von Generation zu Generation weitergereicht. Denn: Erinnerung wird als religiöses Gebot verstanden. Das prägt Feste und den Alltag jüdischer Menschen - der religiösen wie der säkularen. Dippel, Carsten www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft
Kath-Akademie Archiv: Paul Celan zum 100. Geburtstag – Jan-Heiner Tück, Markus May und Dominik Fröhlich versuchen den religiösen Dichter Paul Celan kennenzulernen(Hördauer: 110 Minuten)Viele Kenner der deutschen Lyrik halten Paul Celan für den bedeutendsten Poeten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl steht Celans Dichtung – nach wie vor – in dem Ruf, schwierig und unzugänglich, ja beinahe geheimnisvoll zu sein. Ist Celans Werk also nur ein esoterischer Gegenstand akademischer Diskussionen? Celan selbst wehrte sich gegen solche Verkürzung und forderte von seinen Lesern: Wiederholung, Vertiefung, vor allem: Aufmerksamkeit. „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ – so zitiert Celan den Philosophen und Oratorianer Nicolas Malebranche und deutet damit an, dass seine Gedichte nur vor dem Hintergrund des Religiösen wirklich zu erhellen sind. Diesem Fingerzeig wollen wir anlässlich von Paul Celans 100. Geburtstag nachgehen und gemeinsam mit unseren Gästen – dem Theologen Jan-Heiner Tück aus Wien und dem Literaturwissenschaftler Markus May aus München – den religiösen Dichter Paul Celan kennenlernen. Das einleitende Referat hält Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern.Der abwesende Gott, die Opfer der Shoah, Spuren jüdischer Mystik und Anspielungen auf die Passion des Gekreuzigten werden dabei ebenso im Zentrum stehen wie Celans Auseinandersetzung mit dem Judentum und seiner jüdischen Identität.Unter Anleitung des Sprecherziehers Marcus Boshkow rezitieren die beiden Schauspielerinnen Nora Buzalka und Elna Lindgens einschlägige Gedichte – u.a. Benedicta, Tenebrae, Denk dir, Die Pole – und lassen so den Dichter selbst zu Wort kommen. Besondere Aufmerksamkeit ist also geboten, denn: „wir wissen ja nicht, weißt du, wir wissen ja nicht, was gilt.“ Prof. Dr. phil. Markus May, Institut für deutsche Philologie, LMU München; Prof. Dr. phil. Peter Goßens, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum; Jürgen Lehmann, em. Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte, Universität Erlangen-NürnbergDominik Fröhlich: Schwerpunkte Philosophie, Literatur, Psychologie, und Romano Guardini. Mitarbeiter der Katholischen Akademie in Bayern.Jan-Heiner Tück studierte nach dem Abitur am Collegium Augustinianum Gaesdonck von 1987 bis 1994 Katholische Theologie und Germanistik an den Universitäten in Tübingen und München. Anschließend wurde er bei Peter Hünermann in Tübingen zum Dr. theol. promoviert. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
1. Pfingsten... was war das noch? Interview Pfarrerin Inga Waschke 2. Was Familien von der Kirche brauchen 3. Atmen: 100 Jahre Buber-Rosenzweig-Übersetzung Bibel. Interview Rabbinerin Ulrike Offenberg 4. Vor Düsseldorfer Prozess um mutmaßliche IS-Unterstützerin 5. Bücherverbrennung: Lesen gegen das Vergessen 6. Unsinn und Sinn Moderation: Beyrodt, Gerald Von WDR 5.
Wie entstand das Königreich Israel? Welche Rolle spielten Tempel, Exil und König David? Eine Spurensuche zwischen Altem Testament und Archäologie. Zwei Theologen, ein Historiker und eine Archäologin blicken auf dieses historische Kapitel.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":00:05:19 - Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Veronika von Borries fasst zusammen, was über den Tempelbau durch Davids Sohn Salomo in der Bibel steht.00:10:43 - Die deutsch-israelische Archäologin Katharina Galor beschäftigt sich mit Mythos und Wahrheit beim ersten Tempelbau.00:20:45 - Der Tübinger Theologe und Leiter des Instituts für antikes Judentum, Michael Tilly, erläutert den Beginn des Judentums.00:31:37 - Der Berliner Theologe Bernd Schipper erklärt wesentliche Aspekte der vorchristlichen Geschichte Israels.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:4.000 vor Christus: Die Hochkultur der Sumerer und die Erfindung der Keilschrift40.000 v. Chr.: Moderne Menschen hinterlassen Bilder in der Chauvet-HöhleKonflikt um Tibet: Die britisch-chinesische Tibetkonvention von 1906**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Im Dezember 1665 schreibt Henry Oldenburg, Sekretär der Royal Society, an Baruch Spinoza: Halb London spricht von der Rückkehr der Juden in ihr Land. Selbst Europas radikalster Philosoph zögert mit seiner Antwort. Denn in Smyrna hat ein Mann namens Sabbatai Zwi sich zum Messias erklärt, und die Nachricht erfasst die jüdische Welt wie ein Lauffeuer. Unser Teil 3 zur Geschichte der Kabballa.#kabbala #geschichte #allezeitderwelt #mystik #geschichtspodcast❤️ Patreon: patreon.com/allezeitderweltOder Youtube-Kanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten: https://www.youtube.com/channel/UC8d09rKkWS5MkIdAuzUpkmA/joinDiese Episode erzählt die absurdeste, traurigste und folgenreichste Messias-Geschichte der jüdischen Neuzeit: von einem bipolaren Mystiker aus Smyrna, der den verbotenen Gottesnamen ausspricht und eine Tora-Rolle heiratet. Von Nathan von Gaza, dem jungen Kabbalisten, der zum Propheten wird, bevor er den Messias überhaupt trifft. Von Sara, der Frau aus dem Kloster, die sich selbst zur Braut des Erlösers erklärt. Von Glückel von Hameln, deren Schwiegervater in Hamburg Fässer mit eingesalzenem Fleisch für die Reise ins Heilige Land packt. Und von jenem Tag im September 1666, an dem Sabbatai Zwi vor dem Sultan steht, den jüdischen Hut absetzt und den weißen Turban aufsetzt.Aber die eigentliche Geschichte beginnt erst danach. Denn für Nathan von Gaza und Tausende Gläubige bestätigt die Konversion zum Islam alles: Der Messias muss in die tiefste Unreinheit hinabsteigen, um die letzten heiligen Funken zu bergen. Eine Theologie des Scheiterns entsteht, die das Judentum für Jahrhunderte spalten wird.QUELLENVERZEICHNISScholem, Gershom: Sabbatai Sevi: The Mystical Messiah, 1626–1676. Princeton University Press, 1973. Dt.: Sabbatai Zwi. Der mystische Messias. Jüdischer Verlag/Suhrkamp, 1992.Garb, Jonathan: A History of Kabbalah: From the Early Modern Period to the Present Day. Cambridge University Press, 2020.Goldish, Matt: The Sabbatean Prophets. Harvard University Press, 2004.Rapoport-Albert, Ada: Women and the Messianic Heresy of Sabbatai Zevi, 1666–1816. Littman Library, Oxford 2011.Nadler, Steven: Spinoza: A Life. Cambridge University Press, 1999.Ruderman, David: Early Modern Jewry: A New Cultural History. Princeton University Press, 2010.Coenen, Thomas: Ydele verwachtinge der Joden getoont in den persoon van Sabbathai Zevi. Amsterdam 1669.Glückel von Hameln: Die Memoiren der Glückel von Hameln. Übers. Bertha Pappenheim, Wien 1910. Neuausgabe: DTV, 1994.
1. Demokratiekirche auf dem Katholikentag 2. ZDK Gesprächskeis Juden und Christen 3. Weinprobe in Würzburg - Wein in Judentum und Christentum 4. Für Demokratie eintreten - ein großes Thema beim Katholikentag 5. Mit mehr Mut nach Hause. Reformgruppen auf dem Katholikentag. Moderation: Christina- Maria Purkert Von WDR 5.
Demokratiekirche auf dem Katholikentag; ZDK Gesprächskeis Juden und Christen; Weinprobe in Würzburg - Wein in Judentum und Christentum; Für Demokratie eintreten - ein großes Thema beim Katholikentag; Mit mehr Mut nach Hause. Reformgruppen auf dem Katholikentag Moderation: Christina- Maria Purkert Von WDR 5.
Die ersten Menschen lebten im Garten Eden, heißt es übereinstimmend in Judentum, Christentum und Islam. In allen drei Religionen gibt es die Sehnsucht, nach dem Tod in das Paradies zurückzukehren, das Adam und Eva nach dem Sündenfall verlassen mussten. Doch wer kommt nach muslimischer, christlicher und jüdischer Vorstellung überhaupt in den Himmel und was verstehen Gläubige von heute darunter?
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Beim Songcontest “Jewrovision” kommen jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um gegeneinander anzutreten. Dabei lernen sie auch, laut und selbstbewusst zu sein. Von Nele Dehnenkamp www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Beim Songcontest “Jewrovision” kommen jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um gegeneinander anzutreten. Dabei lernen sie auch, laut und selbstbewusst zu sein. Von Nele Dehnenkamp www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Beim Songcontest “Jewrovision” kommen jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um gegeneinander anzutreten. Dabei lernen sie auch, laut und selbstbewusst zu sein. Von Nele Dehnenkamp www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Mit Sprechchören und Trillerpfeifen machen sich Beschäftige von Stanley Feinwerktechnik vor den Werktoren in Gießen-Rödgen Luft. Knapp 60 Mitarbeitende des Automobilzulieferers vom Standort Lahnau-Dorlar streiken seit einer Woche und sind am Montag nach Gießen gekommen, um für die Anerkennung des Tarifvertrags zu kämpfen. Also denselben Vertrag, den rund 1.000 Beschäftigte an den Standorten in Gießen und Linden auch haben. Die Stadt Wetzlar will das Friedhofsgebäude im Ortsteil Niedergirmes im nächsten Jahr neu bauen - und dann umsetzen, was sich viele Menschen schon seit Jahren wünschen: Einen interreligiösen Waschraum. Sowohl im Islam als auch im Judentum ist es üblich, dass vor der Beerdigung der menschliche Körper rituell gereinigt wird. Genau das soll in dem neuen Waschraum möglich sein. Im August 2025 brennt ein Haus in Gießen-Wieseck, die Feuerwehr muss vier Menschen retten, eine Frau erleidet eine Rauchgasvergiftung: Und der mutmaßliche Verantwortliche für diesen Vorfall, ein 44-jähriger Mann, ist am Montag am Landgericht Gießen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Wegen schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung.
Elishewa Patterson ist aktives Mitglied einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in Frankfurt, Vorsitzende des Jüdischen Kulturvereins Ostend. Sie organisiert Demos gegen Antisemitismus, setzt sich ein für den interreligiösen Dialog mit Muslimen. Elishewa Patterson ist auch Teil der Initiative "Meet a Jew" und setzt sich ein für ein offenes, inklusives Judentum, in dem alle Menschen einen Platz haben ein.
Diese Quellen bieten einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken von Heinrich Heine, einem der bedeutendsten deutschen Dichter und Wegbereiter der Moderne. Die Texte dokumentieren seinen Werdegang von der Jugend in Düsseldorf über das Pariser Exil bis hin zu seinem qualvollen Ende in der „Matratzengruft“. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf seinem satirischen Versepos Deutschland. Ein Wintermärchen, das als scharfzüngige Kritik an der politischen Erstarrung und Zensur des Vormärz analysiert wird. Zudem thematisieren die Auszüge Heines komplexe Identität zwischen Judentum und Christentum sowie seine visionäre Rolle als politischer Journalist. Abschließend beleuchten die Quellen die kontroverse Rezeptionsgeschichte und den langjährigen Streit um die Errichtung von Heine-Denkmälern in Deutschland.
Lange Zeit wurde die Bibel gelesen als ein Buch, das für uns, die christlichen Kirchen, geschrieben wurde. Gemeinsam mit der Pfarrerin und Neutestamentlerin Tania Oldenhage stellen Andi und Thorsten diese Selbstverständlichkeit in Frage. Denn das Alte Testament ist als Hebräische Bibel zugleich die Heilige Schrift des Judentums. Auch die Verfasser des Neuen Testaments waren zum grössten Teil Juden. Diese Verwurzelung im Judentum wurde nicht nur verdrängt. Allzu lange wurde das Judentum in der Bibelauslegung als eine Art Dunkelfolie des Christentums benutzt. Und schlimmer. Im Anschluss an einzelne Passagen im Neuen Testament wie die Passionsgeschichte wurden «die Juden» pauschal als «Gottesmörder» verurteilt, die von Gott verstossen wurden. Tania Oldenhage macht deutlich, wie tief die Wirkungsgeschichte solcher antijüdischer Stereotype in der Christentumsgeschichte war und ist. Und sie macht Mut, diese Sichtweisen konsequent zu hinterfragen und die biblischen Texte neu zu entdecken, auch wenn das bedeutet, sich auf eine intensive Auseinandersetzung mit den überlieferten Worten einzulassen. Im Gespräch kommen sie auf ihr neues Buch «Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag» (2025), in dem Oldenhage zeigt, wie anregend der Bibelumgang einer jüdischen Schriftstellerin wie Lasker-Schüler (1869-1945) auch für uns sein kann. Oldenhage erzählt von der 1933 erfolgten Flucht der deutsch-jüdischen Autorin nach Zürich und ihren dortigen Erfahrungen. Bibeltexte waren für sie Halt und Inspirationsquelle, um ihr Geschick in Zeiten eines mörderischen Antisemitismus zu deuten. Wer sich für diese Erfahrungen öffnet, kann nicht übersehen, dass die Schweiz auch heute Ziel von Geflüchteten ist, die vielfach auf Vorurteile und Abwehr treffen. «Gott ist ein Flüchtling», so habe ihr ein Mann aus Eritrea einmal im Zusammenhang eines Gottesdienstes mit Geflüchteten gesagt. Bibeltexte voller Migrationserfahrungen erweisen sich bis heute als lichtvoll, wenn wir sie nicht als sicheren Besitz ansehen, sondern sie mit Erfahrungen unserer Zeit ins Gespräch bringen. Quellen: Tania Oldenhage (2025): Else Lasker-Schüler und der Flüchtlingssonntag. Impulse für eine biblische Migrationstheologie, Zürich: TVZ Videovortrag von Tania Oldenhage: «Selig sind die Unfruchtbaren». Tania Oldenhage zur Gerichtsandrohung an Jerusalem. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/selig-sind-die-unfruchtbaren/ In den nächsten Tagen erscheint von ihr ein Vortrag zum Kindermord des Herodes in der Reihe «Antisemitismuskritische Bibelauslegungen» der Evangelischen Akademie in Berlin. https://www.eaberlin.de/themen/projekte/bildstoerungen/antisemitismuskritische-bibelauslegungen/ Im März 2026 wurde die Handreichung «Kirche ohne Antisemitismus» von der Synode der Zürcher Landeskirche angenommen. Hier geht es zum Text und weiteren Materialien. https://fokustheologie.ch/stoffwelten-dossiers/kirche-ohne-antisemitismus/
Iran und Israel verbindet eine Todfeindschaft, spätestens seit der iranischen Revolution 1979. Ab dann unterstützt das theokratische Regime Terrororganisationen und islamistische Milizen wie die Hisbollah, die Hamas und den Islamischen Dschihad. Ideologie, Religion, Politik: All das ist in einem Staat vereint mit regionalem Machtanspruch und - ideologisch-religiös - mit islamischem Weltmachtanspruch über Judentum und Christentum. Die Folge ist eine Langversion der am 4. Dezember 2024 in der Ö1 Sendung "Im Fokus" gesendeten Fassung.
Dr. Barbara Schäfer-Siems und Prof. Dr. Peter Schäfer haben ihr wissenschaftliches Leben der Judaistik gewidmet. In der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ blickt das Wissenschaftlerpaar auf die gemeinsamen Stationen: die Studienjahre im Israel der 1960er Jahre, die Professuren Peter Schäfers in Berlin und Princeton und schließlich seine Zeit als Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. Ein Gespräch über das aschkenasische Judentum, den Zionismus, glückliche Fügungen und Niederlagen. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_barbara_und_peter_schaefer
Die international renommierte Publizistin und Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum sichtbar zu machen. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Die Beastie Boys - das war eine Band, die ab den 1980er Jahren Punk und Hip-Hop, Jazz und Funk miteinander verband und deren Sound viele noch im Ohr haben. Jetzt ist der Mitbegründer der Beastie Boys - Michael Diamond, genannt Mike D - nach Frankfurt gekommen, um eine Ausstellung im Jüdischen Museum zu kuratieren, in der es um das Thema Familie geht: „MISHPOCHA - The Art of Collaboration“.
Als Johannes Paul II. im April 1986 die Große Synagoge in Rom besucht, ist das ein Meilenstein für die jüdisch-katholischen Beziehungen. Denn vor ihm hatte noch kein anderer Papst der Neuzeit einen Fuß in eine Synagoge gesetzt. Röther, Christian www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Das Element Erde spielt seit Menschengedenken eine zentrale Rolle – in den Religionen, im Leben, in Erzählungen und in der Mystik. Die Erde trägt und nährt. Doch sie ist weit mehr als Boden unter den Füßen. In vielen Religionen steht sie für Schöpfung, Demut und göttliche Nähe. In der Bibel heißt es: „Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst du zurück.“ Im Koran fast identisch: „Aus Erde haben Wir euch erschaffen, in sie kehren wir zurück.“ Und auch im Judentum gilt sie als Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen – als Geschenk und Verantwortung zugleich. Welche spirituelle, symbolische und vielleicht auch existentielle Bedeutung hat dieses Element in den unterschiedlichen Religionen?
Wie die religiöse Vielfalt in Deutschland wächst – Viele katholische und evangelische Kirchen in Deutschland schließen; dafür entstehen überall Gotteshäuser anderer Religionen. Tempel, buddhistische Klöster und Moscheen sind längst keine Seltenheit mehr.
Am 5. April feiern Christen heuer ihr höchstes Fest: Ostern. Zeitgleich feiern Jüdinnen und Juden vom 1. bis 9. April das Pessachfest. Wie beide Feste zusammenhängen und wie es um den christlich-jüdischen Dialog bestellt ist, erklären der Wiener Oberrabbiner Jaron Engelmayer, die Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Regina Polak, und der Linzer katholische Bischof Manfred Scheuer. "Diesseits von Eden. Gespräche über Gott & die Welt" ist der Podcast der Theologischen Fakultäten in Österreich und Südtirol. Ziel des Podcasts ist es, Theologie als Rede von Gott in dieser Zeit und in dieser Welt sichtbar zu machen. Um zeitgemäß und zugleich kritisch zu sein, muss sich Theologie lernbereit auf gesellschaftliche Debatten und Themen einlassen. Dieser Herausforderung wollen wir uns in diesem Podcast stellen und dabei aufzeigen, dass die Rede von Gott nichts Verstaubtes, "Jenseitiges" darstellt, sondern ein ernsthaftes und ernst zu nehmendes Denk- und Handlungsangebot "Diesseits von Eden". "Wir", das sind die folgenden theologischen Fakultäten und Institute: Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Innsbruck Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Graz Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien Institut für Islamisch-Theologische Studien der Universität Wien Katholische Privat-Universität Linz Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen/Südtirol
Wie treten wir in echte Beziehung zueinander? Was bedeutet es, einem Menschen wahrhaftig zu begegnen? Und was hat eine solche Begegnung mit dem Zugang zum Göttlichen zu tun? Mit solchen Fragen setzte sich der österreichisch-jüdische Religionsphilosoph Martin Buber vor über 100 Jahren in seiner berühmten Schrift «Ich und Du» auseinander. Darin geht es um die Grundthese, dass der Mensch nur durch die Beziehung zu einem Gegenüber, also zu einem «Du», wirklich zu einem «Ich» werden kann. Martin Buber war dem Judentum sehr zugewandt, was ihn 1925 dazu veranlasste, zusammen mit dem deutsch-jüdischen Philosophen Franz Rosenzweig die Hebräische Bibel neu ins Deutsche zu übersetzen. Heute, rund 100 Jahre später, nimmt der österreichisch-katholische Theologe Thomas Sojer in seinem Buch «Lichtdurchlässig» Texte aus der Buber/Rosenzweig-Bibel als Grundlage, um im Zusammenspiel mit eigenen literarischen Texten und Martin Bubers Ideen neu über Begegnungen und das göttliche, «ewige Du» nachzudenken. Was kann uns Bubers Dialog-Philosophie des «Ich und Du» heute mit auf den Weg geben? Und wie kann uns dieser besondere Blick auf unser Gegenüber und auf die Welt um uns herum gelingen? Diesen und anderen Fragen geht diese Perspektiven Sendung nach. Autor: Igor Basic
Dippel, Carsten www.deutschlandfunkkultur.de, Aus der jüdischen Welt
"So sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat." (Apg 4,10)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Wer über die Liebe schreiben will, verstellt sie, macht sie zu einer Ware, die sich erst bewerben muss, um verkauft zu werden. Entnommen aus: Ahmad Milad Karimi "Die Schönheit des Judentum", Patmos Verlag, Ostfildern 2026
Rosbach, Jens www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Auch im Judentum wird gefastet. 25 Stunden lang, zum Beispiel an Jom Kippur. Oder kürzer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Fasten dient im Judentum der Reinigung und soll mit Gott versöhnen.
Avidan, Igal www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die Normalisierung von Antisemitismus hat ein Ausmaß erreicht, das für jüdische Menschen in Deutschland eine ständige Bedrohung zur Folge hat, erklärt unsere Gästin. Unser Host findet, die Union sollte ihren Umgang mit der Linkspartei überdenken. Und: Populismus in Teilzeit. Von WDR 5.
Am 14. Januar 2026 stellte der Berliner Autor Artur Abramovych sein Buch „Ahasvers Heimkehr – Lehren aus der Diaspora“ vor. Abramovych arbeitet heraus, inwieweit in den letzten gut hundert Jahren ein Mentalitätswandel im Judentum stattgefunden hat, der zu einer breiten Akzeptanz des Staates Israel geführt habe. * Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Bibliothek des Konservatismus mit einer Spende! * PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=QEPQL6C6EZW24 Banküberweisung: Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung IBAN: DE15 1009 0000 2125 2750 04 BIC: BEVODEBB * Einen Überblick über die Arbeit der Bibliothek und die nächsten Veranstaltungen finden Sie unter https://www.bdk-berlin.org/ * Facebook: https://www.facebook.com/bdk.bln Instagram: https://www.instagram.com/bdk_berlin/ Twitter: https://twitter.com/BdK_Berlin Gettr: https://gettr.com/user/bdk_berlin
Röther, Christian www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Detjen, Stephan www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
In dieser abschließenden Episode der Staffel „Jesus, der Jude“ blickt Detlef Kühlein zusammen mit Assaf Zeevi dankbar auf drei intensive Wochen theologischer Auseinandersetzung zurück und reflektiert, wie sehr sich sein eigenes Verständnis von Jesus im jüdischen Kontext vertieft hat. Er erklärt, warum die Staffel notwendig war: um Missverständnisse über das Judentum zu korrigieren, Jesus als […]
Immer wieder erlebt der Beauftragte Versuche, Judentum und Islam gegeneinander auszuspielen und muslimische Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Im Dialog mit der islamischen Religionslehrerin Gökcen Sarah Tamer-Uzun aus seinem Expertenkreis gegen Antisemitismus und mit Dr. Hussein Hamdan von der Islamberatung der Eugen-Biser-Stiftung hält auch Dr. Michael Blume daran fest: Gegen Hass und Terror kommen die Menschen guten Willens nur gemeinsam an. Und eine Zukunft in unserer Demokratie haben die Menschen verschiedener und auch keiner Religion nur gemeinsam.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt. Im Gespräch mit dem F.A.Z. Podcast für Deutschland erhebt die israelische VIZE-Außenministerin schwere Vorwürfe gegen die australische Regierung.
In dieser Episode kritisiert Guido Baltes weitverbreitete christliche Zerrbilder über das Judentum der Zeit Jesu, besonders die Behauptung, Jesus habe Frauen revolutionär behandelt, weil jüdische Rabbis angeblich nicht mit Frauen redeten oder ihnen Bildung verweigerten. Er zeigt anhand jüdischer Quellen, dass solche Vorstellungen oft auf aus dem Zusammenhang gerissenen Einzelzitaten beruhen und tatsächlich viele Rabbis […]
Guido Baltes beschreibt in dieser Episode, wie viele Christen unbewusst ein verzerrtes Bild vom Judentum zur Zeit Jesu übernehmen – besonders die Vorstellung, kranke oder „unreine“ Menschen seien gesellschaftlich ausgeschlossen worden. Dieses Bild wird oft genutzt, um Jesus als menschenfreundlichen Regelbrecher darzustellen, während das Judentum als hart, gesetzlich oder grausam erscheint. Beim genauen Lesen des […]
In dieser Episode zeigt Guido Baltes, wie häufig Christen unbewusst antijüdische Bilder übernehmen, besonders wenn es um Jesu Heilungen am Sabbat geht. Oft wird Jesus als menschenfreundlicher Gesetzesüberwinder dargestellt – im Gegensatz zu einem angeblich strengen, unmenschlichen Judentum. Guido zeigt jedoch, dass die Tora das Heilen am Sabbat nicht verbietet und dass jüdische Rabbinen bereits […]
Während in Israel selbst hunderte kritische Stimmen gegen die Regierung Netanjahu protestieren und während internationale Gerichte über mutmaßliche Kriegsverbrechen verhandeln, wächst in Deutschland ein innenpolitischer Konsens, der jede grundsätzliche Kritik an der israelischen Politik unter Antisemitismusverdacht stellt. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die seit 2017 in Bund,Weiterlesen