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Heute Abend endet mit dem Sommerfest für die Studierenden der Katholischen Hochschulgemeinde in Düsseldorf das Sommersemester. Nach dem Gottesdienst sprechen wir offen über unseren Glauben, wir diskutieren und wir feiern, wir müssen keine Angst haben, wenn wir eine Bibel mit uns tragen oder ein Kreuz um den Hals. Doch diese Freiheit ist nicht überall auf unserer Welt Realität. in Nord-Nigeria berichten Studierende, dass sie an Universitäten bedroht werden. Manche werden im Hörsaal nach hinten gesetzt, nur weil sie Christen sind, andere werden von Prüfungen ausgeschlossen. In Pakistan müssen Studierende ihre Bibeln verstecken. Christliche Hochschulgruppen sind an vielen Orten verboten und im Iran werden junge Menschen vom Studium ausgeschlossen und verhaftet, weil sie Christen sind. Diese Beispiele stehen für viele andere, für Situationen, in denen junge Menschen ihren Glauben nur im Verborgenen leben können, ausgerechnet dort, wo Bildung und Freiheit eigentlich zusammengehören sollten. Die Bibel kennt dieses Zerstreut-sein. Im zweiten Samuelbuch sagen die Stämme Israels zu David: “Wir sind dein Fleisch und dein Bein.” Sie suchen einen König, der sammelt und der verbindet. Auch heute ist die Kirche vielerorts zerstreut. Besonders dort, wo Christinnen und Christen keine Gemeinde bilden können, keinen Gottesdienst feiern dürfen, ihren Glauben verstecken müssen. Und doch gehören gerade diese Christinnen und Christen zu uns. Christus sammelt die Zerstreuten über Länder Sprachen und politische Grenzen hinweg. Wir sind ein Leib, eine Kirche, auch, wenn manche Glieder im Dunkeln leben müssen. Vielleicht erinnert uns das daran, wie kostbar die Freiheit des Glaubens ist, in der wir leben dürfen und wie sehr wir verbunden sind mit denen die sie nicht haben.
Wir sind mitten im Sommer und in vielen Bundesländern sind schon Ferien. Und auch wenn wir uns bereits über mindestens eine Hitzewelle beklagt haben, und ich irgendwie mit der Hitze schlechter klarkomme als noch vor Jahren: Ich mag den Sommer mit so viel Licht und Wärme. Wenn ich abends vergessen habe, die Jalousien runter zu ziehen und mich dann morgens nicht der Wecker, sondern schon die Helligkeit weckt, ist das einfach schön.Und trotz Heuschnupfen und Allergie: der Sommer riecht auch besonders. Wenn man morgens das Fenster weit öffnet und die Kühle des Morgens spürt und vielleicht ein bisschen die Wiese oder die blühenden Pflanzen, bei uns im Vorgarten den Flox, riechen kann: Für mich sind das die tollen Momente des Sommers. Und ich denke mir: So könnte das Paradies sein. Natürlich wissen wir nicht, wie das Ewige Leben sein wird, auf das wir als Christinnen und Christen ja hoffen. Und so ein kühler Sommermorgen, der wie ein Versprechen auf einen schönen Tag erscheint und in dem Moment fast perfekt wirkt: So ähnlich könnte es doch dann bei Gott sein, oder?Jesus Christus wird in vielen Bildern beschrieben, eins davon ist das Licht. Oder vielleicht kennt ihr auch das alte Kirchenlied von Paul Gerhardt:"Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne, die Finsternis weicht. Der Morgen sich zeiget, die Röte aufsteiget, die Finsternis weicht.“ Auch wenn der Text uns heute etwas sperrig daherkommt, beschreibt das Lied sehr treffend die Schönheit der Natur, wie gut die Sonne uns gerade am Morgen tut und wie sehr sie ein Bild für Gott ist. Unser Leben ist oft genug laut, stressig, voller Sorgen – da ist so ein Moment, an dem alles perfekt scheint, sehr wertvoll. Gott ist nicht nur bei uns, wenn es uns schlecht geht. Auf ihn können wir uns auch verlassen, wenn wir zufrieden sind, wenn wir spüren, wie schön das Leben trotz allem ist. Vielleicht schaffen wir es ja, wenn es früh am Tag so herrlich nach Sommer riecht, einmal kurz "Danke" zu sagen. Nicht nur für die Schönheit der Natur, sondern auch, dass ER immer da ist.
Die Bibel ist für Christinnen und Christen wichtig, aber nur etwa 4 - 5% der Bevölkerung lesen täglich in der Bibel und über 50% tun das nie. Haben die Jahrtausende alten Schriften noch Relevanz in der Welt des 21. Jahrhunderts?
Für Theologieprofessor Thomas Söding ist Maria weit mehr als eine Identifikationsfigur katholischer Frömmigkeit. Entscheidend sei das biblische Bild der Frau aus Nazareth: die Mutter Jesu, die Gottes Ruf in Freiheit annimmt und so den Weg für die Menschwerdung ebnet. Maria stehe nicht für Unterordnung, sondern für eine Freiheit, die aus dem "Ja" zu Gott und den Menschen erwachse. Moderne Begriffe wie Emanzipation ließen sich zwar nicht einfach auf das Neue Testament übertragen, dennoch könne Maria Frauen bis heute inspirieren.Zugleich warnt Söding vor überbordender Marienverehrung und kitschigen Verklärungen. Maßstab müsse immer die Heilige Schrift bleiben. Im Evangelium von der Begegnung Marias mit Elisabeth erkennt er eine zentrale Botschaft: Maria macht sich auf den Weg zu den Menschen – ein Vorausbild des Wirkens Jesu. Ihr Lobgesang, das Magnificat, eröffne eine Hoffnungsperspektive, in der Gott die Mächtigen entmachtet und die Niedrigen erhöht. Diese Verheißung sei Auftrag und Ermutigung für Christinnen und Christen bis heute.Aus dem Lukasevangelium:In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharías und begrüßte Elisabet. Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück. (Lk 1,39-56)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Wem gehört die Welt?Pfarrer Bernard Kaufmann, ZofingenEin Streit zwischen zwei Kindern um ein Spielzeugauto wird zur Frage, die weit über den Sandkasten hinausgeht: «Das gehört mir!» Wie oft hören wir diesen Satz – im Kleinen genauso wie in der grossen Politik.Bernhard Kaufmann erinnert daran, dass viele Konflikte dort beginnen, wo Menschen nur noch an Besitz und eigene Ansprüche denken. Die Bibel zeichnet ein anderes Bild: Alles, was wir haben, ist letztlich Geschenk. Und was Geschenk ist, dürfen wir dankbar annehmen – und grosszügig teilen.Die ersten Christinnen und Christen lebten aus dieser Haltung. Nicht Zwang, sondern freiwillige Solidarität prägte ihr Zusammenleben.Vielleicht verändert sich unsere Welt dort, wo aus «Das gehört mir» ein «Was kann ich mit anderen teilen?» wird.Spendenaufruf:„Wort zum Tag“ lebt von Menschen, die zuhören und mittragen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenTeilen, Solidarität, Dankbarkeit, Frieden, Besitz, Gemeinschaft#wortzumtag #teilen #solidarität #frieden #gemeinschaft #dankbarkeit #glaubeimalltag #hoffnung #nächstenliebe #lebensweisheit
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 19.6.2026++Der Einfluss jihadistischer Gruppierungen insbesondere von westafrikanischen Ablegern des "Islamischen Staates" und "Al-Kaida" in der Sahel-Region steigt. Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Auf der Flucht sind Menschen in dieser Region aber auch, weil Länder wie Mali, Niger und Burkina Faso die Beziehungen zur ehemaligen Kolonialmacht Frankreich und anderen westlichen Partnern abgebrochen und sich Russland zugewandt haben. (Maria Harmer)++Den Karfreitag als Feiertag für alle fordert ein Volksbegehren, das noch bis Montag unterschrieben werden kann. Hintergrund ist die Abschaffung des Karfreitags als gesetzlicher Feiertag für evangelische, altkatholische und methodistische Christinnen und Christen durch die damalige ÖVP-FPÖ Regierung. Auffällig ist, dass man von Seiten der altkatholischen und evangelischen Kirche zwar Verständnis für das Volksbegehren zeigt, dieses aber nicht offiziell unterstützt (Mittendorfer)
260610PC Der KatechonMensch Mahler am 10.06.2026Seit dem 1. nachchristlichen Jahrhundert leben die Christinnen und Christen in der Parusie. Die Parusie ist die versprochene Wiederkehr des zum Himmel gefahrenen Gottessohnes Jesus Christus. Der sagte zu Lebzeiten auf diesem Planeten zu seinen Schülerinnen und Schülern: „Einige von Euch werden den Tod nicht schmecken, bis ich wiederkomme.“ Die frühen Christen hatten ein Problem. Er kam nicht. Dieser Zustand stellt die Kirche bis heute vor ein Glaubwürdigkeitsproblem. Gleichzeitig wurde im 1. Jahrhundert das Motiv des Antichristen eingeführt. Von falschen Christussen ist die Rede, von Verführern. Und die Christliche Gemeinde ist von Paulus aufgerufen, den Katechon zu spielen. Den „Aufhalter“ des Antichristen. Seitdem sind viele in diese Rollen geschlüpft, über die Jahrtausende. Antichrist und Katechon. Wir erleben heute dank Donald Trump und den KI-Tech-Milliardären eine neue Auflage dieses Weltuntergangsszenarios. Die rechten Vordenker laden mit ihnen gemeinsam den Politischen Kampf mit religiösen Motiven auf. Für die einen ist Trump der Antichrist, für die anderen der Aufhalter des Antichristen. Der Papst ist seit jeher in beiden Rollen – abhängig davon, von welcher Warte man es betrachtet. Und natürlich die Mullahs, Adolf Hitler – die Liste ließe sich beliebig fortführen. Inzwischen spielt KI, die neue globale Weltherrschaft, die von 5 Tech-Milliardären kontrolliert wird, eine entscheidende Rolle in diesem Antichrist-Katechon Spiel. Und weil das so komplex ist, empfehle ich das Buch von Peter Weiß. Der blickt noch durch, als einer der Wenigen. Katechon heißt es, erschienen bei Klett-Cotta, wie alle Bücher aus diesem Verlag schweineteuer im Vergleich zur Seitenzahl. 128 Seiten kosten 18 Euro. Aber vielleicht gehört das ja auch zum Milliardenspiel, wer weiß. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Pfingstfest gilt als "Geburtsstunde der Kirche" und ist eng mit der Taufe verbunden. Sie gehört zu den ältesten Ritualen im Christentum und steht für Reinigung und Neubeginn. Durch die Taufe wird ein Mensch Teil der christlichen Gemeinschaft und geht, so verstehen es viele Christinnen und Christen, einen Bund mit Gott ein. Doch wie wird heute getauft – und warum entscheiden sich wieder mehr Menschen bewusst für diesen Schritt? Was hat es auf sich mit den Rekord-Taufen in Frankreich, wo sich mehr als 20.000 junge Erwachsene in der Osternacht katholisch taufen ließen?
Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes Pfingsten gilt als der Ursprung der Kirche. An Pfingsten feiern Christinnen und Christen die Ausgiessung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ermöglicht die Verständigung über Länder, Völker und alle Begrenzungen hinweg und schafft Frieden. Es ist derselbe Geist, der in der Schöpfung Leben schafft und es immer wieder erneuert. Wie erkennen wir den Heiligen Geist und wie kann er von anderen Kräften unterschieden werden? Ein Gespräch mit Judith Dummermuth, Heilsarmeeoffizierin im Frutigland, Tim Hänni, reformierter Pfarrer, Adelboden und Matthias Neufeld, Leitender Priester Pastoralraum Bern Oberland.
„Hab Mut, steh auf!“ - so vollmundig klingt das Motto des Katholikentags in Würzburg. Doch vielen Christinnen und Christen ist derzeit eher unsicher zumute. Die Welt wirkt aus den Fugen geraten: Kriege und Krisen, wachsende Unsicherheit über die Zukunft. Und auch die Kirchen selbst stehen unter Druck - die Mitgliederzahlen sinken, die Rolle des Glaubens in der Gesellschaft scheint fragiler denn je. Der Katholikentag in Würzburg wollte in den vergangenen fünf Tagen dagegen ein Zeichen setzen: Christlicher Glaube soll Mut machen, Christen wollen in der Gesellschaft Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft übernehmen. Welche Impulse vom Katholikentag ausgehen, darüber berichten die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister direkt aus Würzburg.
Es ist ein Christentreffen in herausfordernden Zeiten: Kriege, Krisen und Konflikte kennzeichnen die Gegenwart. Christinnen und Christen können davor nicht die Augen verschließen, aber eben auch nicht einfach beim bloßen Beklagen der schwierigen Lage stehenbleiben. Welche Hoffnungssignale können von dem Katholikentag in diesem Jahr ausgehen? Innerkirchliche Reformthemen spielen sicher eine Rolle, die Synodalität, der Glaube als Kraftquelle, der Wunsch nach Zuversicht trotz Zukunftssorgen. Das Leitwort des Katholikentags lautet: „Hab Mut, steh auf“! Gelingt der Aufbruch?
„Hab Mut, steh auf!“ - so vollmundig klingt das Motto des Katholikentags in Würzburg. Doch vielen Christinnen und Christen ist derzeit eher unsicher zumute. Die Welt wirkt aus den Fugen geraten: Kriege und Krisen, wachsende Unsicherheit über die Zukunft. Und auch die Kirchen selbst stehen unter Druck - die Mitgliederzahlen sinken, die Rolle des Glaubens in der Gesellschaft scheint fragiler denn je. Der Katholikentag in Würzburg wollte in den vergangenen fünf Tagen dagegen ein Zeichen setzen: Christlicher Glaube soll Mut machen, Christen wollen in der Gesellschaft Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft übernehmen. Welche Impulse vom Katholikentag ausgehen, darüber berichten die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister direkt aus Würzburg.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 15.5.2026++Christinnen und Christen haben in den letzten Jahren vermehrt Israel verlassen. Und: Physische Gewalt gegen Angehörige dieser Gruppe und die Schändung christlicher Symbole nehmen zu. (Maria Harmer)++In der katholische Kirche in Deutschland rumort es. Auslöser dafür ist die Erlaubnis mancher Bischöfe, dass in ihren Diözesen homosexuelle Paare gesegnet werden dürfen. So hat das etwa Kardinal Reinhard Marx für sein Erzbistum München und Freising erlaubt. Das sorgt nun aber für Widerstand vom Vatikan. Papst Leo der XIV. sagte kürzlich, die förmliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare werde nicht gebilligt. Das sorgt für Unverständnis in Deutschland. (Andreas Jölli)
40 Tage nach Ostern feiern Christen und Christinnen das Fest Christi Himmelfahrt. Dieses Fest beinhaltet zwei Aspekte: Der Abschied Jesu aus dieser irdischen Welt und sein Eingang in das Himmelreich. Im Zentrum des römisch-katholischen Gottesdienstes aus der Pfarrkirche St. Peter stehen die liturgischen Texte zu Christi Himmelfahrt. Bedeutsam ist dabei der Abschnitt aus der Apostelgeschichte. Dort heisst es: «Als er [Jesus] das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.» (Apg 1,9) Der Abschied Jesu lässt die Menschen in seiner Nachfolge fragend zurück. Wohin wurde Jesus entrückt? Ist dieser Abschied endgültig? Letztlich stellen sich an Christi Himmelfahrt die Fragen nach Orten der Gottesbegegnung. Diakon Walter Kroiss nimmt diesen Gedanken in seiner Predigt auf und fragt nach Orten der Gottesbegegnung und nach Lieblingsorten im Leben und im Glauben. Pfarrer Marjan Paloka steht der Eucharistiefeier vor. Martin Welzel, Hauptorganist der Katholischen Kirchgemeinde Wil und Dozent/Fachbereichsleiter Orgel an der Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen, übernimmt die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Es ertönen Klänge verschiedener Epochen, Improvisationen und Gemeindelieder zum Mitsingen.
40 Tage nach Ostern feiern Christinnen und Christen das Fest Christi Himmelfahrt. Dieses Fest beinhaltet zwei Aspekte: den Abschied Jesu aus dieser irdischen Welt und seinen Eingang in das Himmelreich. Im Zentrum des römisch-katholischen Gottesdienstes aus der Pfarrkirche St. Peter stehen die liturgischen Texte zu Christi Himmelfahrt. Bedeutsam ist dabei der Abschnitt aus der Apostelgeschichte. Dort heisst es: «Als er [Jesus] das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.» (Apg 1,9) Der Abschied Jesu lässt die Menschen in seiner Nachfolge fragend zurück. Wohin wurde Jesus entrückt? Ist dieser Abschied endgültig? Letztlich stellen sich an Christi Himmelfahrt die Fragen nach Orten der Gottesbegegnung. Diakon Walter Kroiss nimmt diesen Gedanken in seiner Predigt auf und fragt nach Orten der Gottesbegegnung und nach Lieblingsorten im Leben und im Glauben. Pfarrer Marjan Paloka steht der Eucharistiefeier vor. Martin Welzel, Hauptorganist der Katholischen Kirchgemeinde Wil und Dozent/Fachbereichsleiter Orgel an der Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen, übernimmt die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Es ertönen Klänge verschiedener Epochen, Improvisationen und Gemeindelieder zum Mitsingen.
Kein Rückblick auf das Ende der DDR kommt ohne eine Würdigung aus, die die besondere Rolle der Kirchen bei der friedlichen Revolution hervorhebt. Gilt das Bild von kritischen Christinnen und Christen gegenüber dem SED-Staat uneingeschränkt?
Predigt aus dem Gottesdienst am 1.März in der G26„Alltagsgebete – neu entdeckt“ - Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit Abendmahl!Beten gehört zum Alltag vieler Christinnen und Christen – und doch werden manche Formen mit der Zeit selbstverständlich, leise oder sogar vergessen. In unserer neuen Themenreihe „Alltagsgebete – neu entdeckt“ wollen wir einfache Gebetsformen neu verstehen und bewusst leben.Zum Auftakt der dreiteiligen Reihe geht es um Tages- und Tischgebete: Gebete am Morgen oder Abend. Worte des Dankes vor dem Essen. Kleine Rituale, die den Tag rahmen und das Gewöhnliche mit Gottes Gegenwart verbinden. Wir fragen: Welche Kraft steckt in wiederkehrenden Gebeten? Wie können feste Gebetszeiten unseren Alltag prägen? Und was passiert, wenn Dankbarkeit zur Haltung wird?Predigt: Christian VoigtEvangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gera - G26Gagarinstr. 2607545 Gerawww.g-26.deMehr Infos bekommst du in unserer App:g26gera.communiapp.de
260409PC Reine Blasphemie Mensch Mahler am 9.4.2026Wir haben uns dran gewöhnt, dass Donald Trump seine Meinung täglich, wenn nicht gar stündlich ändert. Dass er dabei die Weltwirtschaft durcheinanderschüttelt, die Börsen weltweit verrückt spielen lässt, krachende Niederlagen rhetorisch in Siege verwandelt – geschenkt. Solange das amerikanische Volk diesen unberechenbaren Schwachkopf als ihren Präsidenten im Amt lässt, werden wir damit leben müssen. Was mich als Vertreter der jüdisch-christlichen Grundwerte aber tatsächlich erzürnt ist, dass Trump von evangelikalen ChristInnen heiliggesprochen wird. Franklin Graham, Sohn des Maschinengewehrs Gottes Billy Graham, der Crusades, Feldzüge für den christlichen Glauben auf der ganzen Welt durchgeführt hat, vergleicht Trump mit der biblischen Figur der Esther, die dem Ersten Testament zufolge die Juden vor der Vernichtung durch den persischen König rettete. Ein von Gott gesalbter Präsident, der den Kampf gegen das Böse führt – so interpretiert es auch Paula White, Trumps Religionsberaterin. Wir Jesus sei Trump verflogt worden. Und: wie der auferstandene Christus wird der irdische Donald „siegreich sein in allem, woran du Hand anlegst, Amen“ so White. Die Rettung eines Luftwaffenangehörigen, der im Iran abgeschossen wurde, geschah an Ostern. Zufall? Mitnichten! Kriegsminister Pete Hegseth stellt den Zusammenhang her: Der Soldat sein an einem Karfreitag abgeschossen worden. Er habe sich den ganzen Samstag über in einer Höhle versteckt. Am Ostersonntag sei er gerettet worden. „Gott ist gut!“ so Hegseth. Nun hat der oberste Katholik, Papst Leo, den wildgewordenen Wutkrieger in die Schranken gewiesen. „Gott hört nicht auf die Gebete derer, die Krieg führen“, so Leo am Palmsonntag. Man darf gespannt sein, wohin der Allmächtige seinen Gesalbten nach dem Iran-Desaster führt. Vermutlich nach Kuba. Aber Vorsicht: Falsche Propheten sind schon immer gesteinigt worden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Glaube an Wunder – Wenn Gott wirklich hilft Die Bibel berichtet oft von Wundern: Heilung von Kranken oder die Vermehrung von Brot. Manche Christen wollen sie auch wissenschaftlich belegen. In der Bibel wird immer wieder von Wundern erzählt: Jesus Christus zieht im Neuen Testament als Wunderheiler durchs Land und erweist sich so als Sohn Gottes. Und die Geschichte von Ostern, von der Auferstehung eines Toten - ist das nicht das Wunder schlechthin? Jedoch sind Wunder unter Christen und Christinnen auch umstritten: Die einen wollen sie mit heutiger Wissenschaft erklären. Die anderen halten sie für Belege eines funktionierenden Glaubens.
In der Bibel wird immer wieder von Wundern erzählt: Jesus Christus zieht im Neuen Testament als Wunderheiler durchs Land und erweist sich so als Sohn Gottes – zumindest haben das die ersten Christen so verstanden und erzählt. Und die Geschichte von Ostern, von der Auferstehung eines Toten – ist das nicht das Wunder schlechthin? Dennoch sind Wunder unter Christen und Christinnen auch umstritten.
Karfreitag und Karsamstag sind herausragende Feiertage für Christinnen und Christen. Herausragend, da hier nicht im üblichen Sinn gefeiert wird, es wird vielmehr dazu eingeladen das Gegenteil zu tun. Die Stille, die Leere, den Schmerz auszuhalten. Inwieweit etwas "auszuhalten", keine schnelle Lösung zu haben, sich auch der Trauer hinzugeben, zu unserem Leben dazugehört, und wie man mit Schmerzen umgehen lernen kann, darum geht es in der Ausgabe von Vertikal Horizontal am Karfreitag.
Am Karfreitag erinnern Christen und Christinnen an den Tod Jesu. Im Zentrum des Gottesdienstes stehen Texte der Leidensgeschichte Christi. Die Lesungen werden im Gottesdienst als Standbilder von Jugendlichen aus dem Pastoralraum Oberaargau szenisch dargestellt. Der Familiengottesdienst aus der römisch-katholischen Kirche St. Christophorus nimmt prägende Teile der Liturgie zum Karfreitag auf: Passionsgeschichte, Verehrung des Kreuzes und Fürbitten. Seelsorgerin Flavia Schürmann und Religionslehrerin Lavinia Mazzolena Vietri gestalten den Gottesdienst zusammen mit Jugendlichen und Kindern aus dem Pastoralraum Oberaargau. Sie lesen Texte aus der Passion Jesu, stellen biblische Szenen nach und formulieren Fürbitten. Die Dramaturgie des Gottesdienstes zeigt, dass Christinnen und Christen nicht unter dem Kreuz stehen bleiben, sondern im gemeinsamen Hören und Beten ihre Hoffnung auf die Auferstehung – auf Ostern – nähren. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu, erklingen traditionell keine Glocken und keine Orgelmusik. Es ist ein Tag der Stille und der Trauer. Ein Streichquartett sowie die Kantorin Janine Bruno gestalten den Gottesdienst musikalisch. Zudem erklingen Gemeindelieder zum Mitsingen.
Am Karfreitag erinnern Christinnen und Christen an den Tod Jesu. Im Zentrum des Gottesdienstes stehen Texte der Leidensgeschichte Christi. Die Lesungen werden im Gottesdienst als Standbilder von Jugendlichen aus dem Pastoralraum Oberaargau szenisch dargestellt. Der Familiengottesdienst aus der römisch-katholischen Kirche St. Christophorus nimmt prägende Teile der Liturgie zum Karfreitag auf: Passionsgeschichte, Verehrung des Kreuzes und Fürbitten. Seelsorgerin Flavia Schürmann und Religionslehrerin Lavinia Mazzolena Vietri gestalten den Gottesdienst zusammen mit Jugendlichen und Kindern aus dem Pastoralraum Oberaargau. Sie lesen Texte aus der Passion Jesu, stellen biblische Szenen nach und formulieren Fürbitten. Die Dramaturgie des Gottesdienstes zeigt, dass Christinnen und Christen nicht unter dem Kreuz stehen bleiben, sondern im gemeinsamen Hören und Beten ihre Hoffnung auf die Auferstehung – auf Ostern – nähren. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu, erklingen traditionell keine Glocken und keine Orgelmusik. Es ist ein Tag der Stille und der Trauer. Ein Streichquartett sowie die Kantorin Janine Bruno gestalten den Gottesdienst musikalisch. Zudem erklingen Gemeindelieder zum Mitsingen.
Die Religion kehrt zurück in die Politik. Nicht nur in den USA inszenieren sich Politikerinnen und Politiker als gläubige Christinnen und Christen und argumentieren mit der Bibel in der Hand. Veronika Jehle und Felix Reich diskutieren, was das Evangelium in der Politik zu suchen hat. Sie sind sich zwar einig, dass die Bibel ein politisches Buch ist, doch sie wissen auch um die Gefahr, wenn Heilige Schriften für die Politik instrumentalisiert werden. Kann es überhaupt eine christliche Politik geben? Und wie politisch darf und soll die Kirche sein? Ein Gespräch über Werte und Vereinnahmung, Machtkritik und Widerstand.
Liebe verlangt Klarheit - unter dieser Überschrift bringen wir heute und an den Osterfeiertagen in Camino Gespräche zur aktuellen Lage in Kirche und Gesellschaft. Hintergrund ist eine Initiative von Persönlichkeiten aus den christlichen Kirchen, die Bewusstsein schaffen möchten für die Veränderungen, die sich durch den Rechtsruck in Gesellschaft, Kirche und Theologie ergeben. Unter dem Stichwort „Kirche gegen den Hass“ beziehen sie Stellung und möchten Gemeinden anregen, menschenfeindlichen Parolen entgegenzutreten. Den Anfang macht Nicole Grochowina. Sie ist Ordensschwester bei der evangelischen Communität Christusbruderschaft Selbitz und Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Erlangen-Nürnberg. Außerdem ist sie Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und damit Teil der Kirchenleitung der EKD. Im Gespräch mit hr-Kirchenredakteur Klaus Hofmeister geht es um die spirituellen Hintergründe für einen politischen Einsatz von Christinnen und Christen - und nicht zuletzt von Ordensschwestern heute.
In der Karwoche vollziehen Christinnen und Christen innerlich die letzten Tage im Leben Jesu vor seiner Hinrichtung mit. Heute geht es um den Verrat des Judas.
Im Frühling spüren die meisten Menschen neue Lebensenergie. Für Christinnen und Christen passt es auch gut, in dieser Zeit über das neue Leben mit Gott und Jesus nachzudenken.
Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über rechtspopulistische Tendenzen innerhalb des Christentums und christlicher Kirchen. Im Zentrum steht die Frage, wo christlicher Glaube politisch missbraucht wird: wenn er zur kulturellen Abgrenzung dient, nationale Identität sakral aufgeladen wird oder Machtansprüche religiös legitimiert werden. Die beiden fragen danach, wo Grenzen liegen, die Christinnen und Christen nicht mehr mitgehen können, wo klarer Widerspruch nötig ist und wo umgekehrt vielleicht auch eine gewisse Hysterie entsteht, die mehr unterstellt als tatsächlich zu beobachten ist. Wie gross ist der reale Einfluss solcher Strömungen? Und wie lässt sich zwischen legitimer politischer Verantwortung von Kirche und problematischer religiöser Vereinnahmung unterscheiden? In der Folge geht es ausserdem um die politische Kraft christlicher Hoffnung: Was kann der Glaube für Gesellschaft und Politik tatsächlich bedeuten, ohne selbst ideologisch zu werden? Und was ist in diesem Spannungsfeld die Aufgabe der Kirche? Nebenbei erfahrt ihr auch, warum Manuel übers Wochenende eine Nacht fast durchgearbeitet hat – und warum Stephan vom anbrechenden Frühling ganz verzaubert ist...
Der Rückgang und die Austritte aus den evangelischen Kirchen in Österreich bleiben hoch. Wenn sie so weitermachen, gibt es sie noch 31 Jahre. Nach 2016 soll 2026 wieder ein Marsch für Jesus in Wien stattfinden. Wir werden sehr genau hinschauen, ob öffentliche Förderungen fließen. Kruzifix-Urteil in Bayern ist laut OIDAC Intoleranz und Diskriminierung gegen ChristInnen. Blasphemie-Urteil in der Schweiz gegen Lokalpolitikerin Sanija Ameti. Auch in Mitteleuropa gibt es noch Blasphemieparagraphen, und sie werden angewendet. Aufbruch: Christliche Veranstaltung im Parlament. Pläne für die Erlangung der christlichen Weltherrschaft, nur mit falschen Daten, falschen Schlüssen daraus und ohne neue Ideen. Vortrag Gibt es eine Rückkehr des Christentums? beim Klub Logischer Denker 30. 3. 2026 Diskussion über die Ausstellung Du sollst dir ein Bild machen Answers without Questions: „Ihr seid das Salz der Erde“: Wenn Menschen zu göttlichen Konservierungsstoffen werden Atheismus TV Shownotes Spenden an den Zentralrat der Konfessionsfreien in Österreich: IBAN: AT68 2011 1853 9114 3700 Für den konfessionsfreien Newsletter anmelden! Chat für diese Folge Signal-Gruppe (QR-Code rechts) Der Athikan – Athikan-Youtube-Kanal Mitwirkende im Web und auf Social Media: Niko Alm - Homepage – Blog/Newsletter Balázs: Beiträge beim Humanistischen Pressedienst Statistiken – Atheisten Österreich – Humanistischer Verband Österreichs – Trust Me: Skeptischer Blog Befreundete Podcasts und Youtube-Kanäle: Man glaubt es nicht! – Ketzer 2.0 – Atheismus TV Musik: Looking for a new universe von Romarecord1973 Podcast abonnieren: RSS - Spotify - Apple Podcasts - Amazon - Podcast Addict - Pocket Casts - Youtube
Die Welt wirkt aus den Fugen: Krieg in Europa, Spannungen mit dem Iran, religiös aufgeladene Ideologien in Russland und den USA, wachsende Polarisierung auch bei uns. Ist unsere Zeit wirklich unsicherer geworden – oder verlieren wir gerade nur alte Gewissheiten? Und was bedeutet Frieden eigentlich aus christlicher Perspektive? Reicht es, wenn die Waffen schweigen – oder braucht Frieden Gerechtigkeit, Verantwortung und klare Grenzen? Dr. Jochen Reidegeld verbindet Friedensethik mit praktischer Erfahrung in Krisenregionen. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter des Instituts für Theologie und Frieden in Hamburg und früheren stellvertretenden Generalvikar im Bistum Münster geht es um „gerechten Frieden“, die Verantwortung reicher Länder, die Würde des Menschen – und um die Frage, wann Christinnen und Christen aufstehen müssen. Folge direkt herunterladen
In früheren Zeiten verzichteten Christinnen und Christen in der vorösterlichen Fastenzeit konsequent auf Fleisch und andere tierische Produkte wie Eier. Die Tradition des Verzichts praktizieren viele heute noch. Auch im Islam wird gefastet. Im Ramadan wird darauf geachtet, erst nach Sonnenuntergang Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Beide Fastenzeiten finden in diesem Jahr praktisch zeitgleich statt. Was ist der Kern dieser Wochen des Verzichts? Wie will man seinem Gott näher sein? Geht es um eine spirituelle Reise?
Dass es in Krankenhäusern und Kliniken, die auch Geburtshilfe leisten, Kurse für werdende Eltern gibt, kennen die meisten. Dort lernt man vieles, was für Schwangerschaft und Geburt wichtig ist, kann die Stationen und den Kreißsaal besichtigen und bekommt Tipps und Informationen für eine angstfreie Zeit vor während und nach der Entbindung. So weit, so gut. Aber wusstest Du, dass es auch Informationstage und Kurse für werdende Großeltern gibt? Das war mir echt neu. Aber das ist gar keine schlechte Idee. Denn Großeltern haben die Erfahrungen mit Geburt und Umgang mit Neugeborenen aus ihrer eigenen jungen Elternzeit und seitdem hat sich sehr viel verändert. Und dort können sie von außenstehenden Fachleuten die Dinge erfahren, die ihre eigenen Töchter sonst erklären und erbitten müssten. Als ich das so gehört habe, dachte ich mit einem gewissen Schmunzeln, dass so ähnlich ja auch die jährliche Fastenzeit sein könnte, die gestern begonnen hat. Es ist ein Kurs für im Glauben älter gewordene Christinnen und Christen, die neu schauen wollen, wie das heute im Jahr 2026 gehen kann, mit dem Leben als Christen.Wenn der eigene Kinderglaube nicht mehr trägt, wenn die ererbten und in der Familie oder im Reliunterrricht gelernten Dinge des Glaubens sich irgendwie nicht mehr relevant anfühlen, wenn ich meine eigene, mir entsprechende Ausdrucksweise des Glaubens finden will. Es gibt in diesen Fastenzeiten in vielen Städten und Gemeinden Angebote für Suchende auf dem Glaubensweg: Exerzitien im Alltag, Glaubenskurse, Gebetsschulen und viele mehr. Vielleicht findest Du etwas, was Dir hilft, wieder neu zu beginnen und Deinen älter gewordenen Glauben zu erfrischen.Im Buch Deuteronomium, aus dem wir in diesen Tagen immer mal wieder lesen, gibt es eine sehr markante Stelle in der es heißt:„Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen. Liebe den Herrn, deinen Gott, hör auf seine Stimme und halte dich an ihm fest; denn er ist dein Leben.“ Wähle also den Segen Gottes und das Leben und fang heute damit an.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussen zwar die Politik im Heiligen Land. Aber zu schaffen machen den einheimischen Christinnen und Christen besonders ihre komplett unterschiedlichen, politisch bedingten Lebenswelten.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
Wir Katholiken sind schon manchmal ziemlich speziell. Wir Katholiken in Olpe im Sauerland auch: heute zum Beispiel fasten ganz viele von uns, geben im Laufe der nächsten Tage Almosen in eine Kiste in der Kirche, die dann dem Bürgermeister gebracht wird, damit er akute Not schnell lindern kann, gehen am Sonntag in den Festgottesdienst, wo der Rat der Stadt ein uraltes Gelübde dem Pastor nachsprechen wird, dann in Anbetungsstunden, hören eine hoffentlich gute Predigt, gehen mit dem Allerheiligsten durch die, mit Kerzen beleuchtete Stadt und singen mit Inbrunst, vom "Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land" und dann nachhause und genießen ein festliches Abendessen mit köstlichen italienischem Speisen und gutem Wein. Und warum das Ganze? Zunächst weil mal wieder die Stadt abgebrannt war und deshalb, der Rat der Stadt, also nicht der Pfarrer oder die katholische Gemeinde, 1665 beschlossen hatte, dieses Gelübde abzulegen und die Heilige Agatha als Schutzpatronin gegen Feuersnot zu bitten, ihre Stadt zu verschonen. Weil auf die Fürsprache der Heiligen in Catania auf Sizilien mehrfach ihre Stadt vor dem Ausbruch des Ätna verschont worden war.Wenn sich über viele hundert Jahre bis heute die Verehrung für eine junge Frau erhalten hat, muss da doch etwas mehr dran sein als nur Brauchtumspflege und Respekt vor alten überlieferten Texten. Und genau das ist es: Agatha, diese junge Frau steht für die vielen Christinnen und Christen in der langen Geschichte des Christentums, die mit Mut, starkem Glauben, innerer Freiheit und Gelassenheit für Jesus Christus eingetreten sind, auch wenn es sie das Leben gekostet hat. Es ist gut, himmlische Fürsprecher zu haben, die auch uns in existenziellen Nöten in Kirche und Gesellschaft zur Seite stehen und Vorbild sein können.
Was ist das Erkennungszeichen der Christen und Christinnen? Darüber reden Kristell Köhler und Till Magnus Steiner in der neuen Folge über die drei Bibeltexte, die am kommenden Sonntag, den 8. Februar, gelesen werden: 1. Lesung (Jes 58,7-10) 2. Lesung (1 Kor 2,1-5) Evangelium (Mt 5,13-16) Ausführliche Einzelkommentierungen dieser Bibeltexte findet Ihr auf der Homepage des Bibelprojektes des Erzbistum Köln „In Principio“, zu dem dieser Podcast gehört: www.in-principio.de Kristell Köhler ist Neutestamentlerin und Referentin für Glaubenskommunikation. Till Magnus Steiner arbeitet als Alttestamentler in einem akademischen Projekt in Jerusalem/Israel.
Dieses Jahr hat die Schweiz bereits erschütternde Ereignisse erlebt – etwa in Crans-Montana. Und doch bricht gleichzeitig viel Schönes auf. Gott ist am Wirken! Im Talk teilt Matthias «Kuno» Kuhn, was ihn aktuell bewegt. Besonders berührt hat ihn kürzlich eine SRF-Reportage über zwei junge Christinnen, die mit viel Natürlichkeit und von Herzen von Jesus erzählt haben.Ausserdem spricht Kuno mit Florian darüber, wie er ganz praktisch Menschen in seiner Nachbarschaft liebt und sich mit dem Vater eins macht in der Sehnsucht, dass sie Jesus kennenlernen und eines Tages gemeinsam mit ihm am Tisch sitzen.Gemeinsam blicken die beiden auch nach vorne: auf das neue Jesus.ch (Launch im März 2026). Sie teilen ihre Freude und ihr tiefes Bedürfnis, gemeinsam einen Ort zu schaffen, an dem Jesus vorgestellt wird und Menschen mitgenommen werden auf einen Weg, um mit Jesus zu leben.SRF-Reportage: https://www.srf.ch/news/gesellschaft/jung-und-jesusliebend-bibelstudium-auf-tiktok-statt-ausgang-so-glaubt-die-gen-z Livenet-Artikel zur SRF-Reportage: https://www.livenet.ch/news/religioeses/81020_jesus_tiktok_und_die_bibel_in_der_hand Mehr zur neuen Website: https://livenet.ch/jesusdigital Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Jedes Jahr im Januar ist Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen. Welches Verständnis von Einheit trägt? Wird Gebet hier zum Vorwand, das strukturell Trennende nicht zu lösen? Was wären überhaupt Zielvorstellungen einer Einheit der Kirchen? Ein ökumenisches Ringen von Veronika Jehle und Felix Reich, wieder einmal um die ganz grundlegenden ökumenischen Fragen.
Angst im Glauben – viele Christinnen und Christen sind damit aufgewachsen: Angst vor der Hölle, Angst, nicht alle Sünden im Gebet bekannt zu haben oder die Sorge, Gott enttäuscht zu haben. Solche Glaubensängste entstehen oft dort, wo religiöser Missbrauch stattfindet – wenn Angst, Schuld und Gottes Autorität genutzt werden, um Menschen zu kontrollieren. Gemeinsam mit Pastor Simon Feucht sprechen wir darüber, wie solche Erfahrungen unser Gottesbild prägen, warum Leistungsdruck in der Heiligung krank macht und wie wir lernen können, Gottes Liebe wirklich zu vertrauen. **Mehr von inBindung:**
«Man merkt, dass KI nicht auf Erfahrungen zurückgreifen kann, das ist mein grösstes Problem damit», sagt Thomas Schlag. Eine echte Seelsorge oder Begegnung lebe zudem davon, dass man dem Gegenüber auch widersprechen oder den Finger auf Unklarheiten legen könne – was in der Interaktion mit Künstlicher Intelligenz nicht geschehe. Daneben betont Thomas Schlag aber die Vorteile, die eine stets verfügbare, immer geduldige «Ansprechsoption» mit sich bringt, gerade im Zusammenhang mit Themen wie Einsamkeit oder Übergangssituationen. In unserem Gespräch kommen wir natürlich auch auf den Körper zu sprechen und warum dieser gerade in der zunehmenden Digitalisierung der Welt immer je wichtiger wird, auch in der Theologie, etwa in der erwähnten «carnal hermeneutics» (https://richardmkearney.com/wp-content/uploads/2014/06/carnal-hermeneutics-211.pdf) also einer Lehre des Verständnisses der Welt über den Körper. Und wenn wir über den Körper sprechen, dann sprechen wir – zumindest hier bei Holy Embodied – immer über den gesamten Körper, was Sexualität miteinschliesst. In diesem Zusammenhang erwähnt Thomas Schlag eine finnische Doktorarbeit (https://erepo.uef.fi/items/e66a2597-bbb3-40cb-8386-a6fc496925b2) – die ich leider bloss in Finnisch gefunden habe, sie euch aber nicht vorenthalten möchte. Die CVJM Hochschule in Kassel hat eine grosse Studie zu Sexualität unter hochreligiösen Christinnen erstellt (https://www.cvjm-hochschule.de/fileadmin/2_Dokumente/5_FORSCHUNG/empirica/empirica_Sexualitaetsstudie_Zusammenfassung.pdf) und meine Kollegen von Ausgeglaubt (https://www.reflab.ch/hinter-der-schlafzimmertuere-fakten-zum-sexleben-frommer-christinnen/) haben dazu eine Folge aufgenommen. Zudem möchte ich auf diese Folge von Geist.Zeit hinweisen, in der meine Kollegen mit Matthias Zeindler über reformierte Spiritualität sprechen (https://www.reflab.ch/matthias-zeindler-was-ist-reformierte-spiritualitaet/). Und, zu guter Letzt: In Luzern sass zwei Monate lang ein KI-Jesus im Beichtstuhl als Experiment zu digitaler Seelsorge (https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/digitale-seelsorge-keine-offenbarung-zu-besuch-beim-luzerner-ki-jesus).
Wenn Kirchen schließen – In Deutschland gibt es immer weniger Christinnen und Christen. Deswegen werden viele Kirchengebäude nicht mehr benötigt. Doch was macht man damit? In einigen Gemeinden nutzt man den freien Raum für andere Zwecke.
Christinnen und Christen glauben, dass Gott an Weihnachten Mensch geworden ist. Aber was ist überhaupt gut am Menschsein, fragt unsere Autorin.
Mod: Andreas Mittendorfer, Gesendet in Ö1, am 1.12.2025 Circa 30 Prozent der Bevölkerung des Libanon sind Christinnen und Christen. Über die Bedeutung des Papstbesuchs für sie, kommt der Libanon-Experte der Initiative Christlicher Orient zu Wort. Gestaltung: Maria Harmer xx xx xx xx xx xx xx xx xx Welche Bedeutung ist der Erklärung von Papst Leo XIV. und Patriarch Bartholomaios I. beizumessen, in der die beiden Kirchenführer, von katholischer und orthodoxer Welt, zur Überwindung der Kirchenspaltung aufrufen? Gestaltung: Martin Gross
Ist die Welt ein gefährlicher Ort – oder ein Raum voller Spuren Gottes? Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über Angst, Vertrauen und eine neugierige Haltung zum Leben. Diese Folge von Ausgeglaubt startet, wie es sich gehört: mit einem kleinen Desaster und einer grossen Ermutigung: Als «Stossgebet der Woche» schildert Stephan, wie er kurz vor Beginn der Kirchensynode beherzt in seine Jackentasche greift – und mit den Fingern mitten in der klebrigen Liquid-Sosse seiner E-Zigarette landet. Das «Hallelujah der Woche» kommt dann von Manuel, der zwei ermutigende Speaking-Engagements in freikirchlichen Kontexten hinter sich hat, wo er auf offene, differenzierte, neugierige Menschen getroffen ist – ein wohltuender Kontrast zu den schrillen evangelikalen Social-Media-Stimmen und amerikanischen Kulturkämpfern. Diese Begegnungen öffnen den Raum für eine grundsätzliche Frage: Wie blicken Christinnen und Christen eigentlich auf die Welt? Für manche prägt eine misstrauische, ängstliche Haltung den Blick: Alles ausserhalb kirchlicher Räume scheint potenziell gefährlich, voll von Versuchungen und Einflüssen, die einen vom Glauben abbringen könnten – ob Fantasyromane, Heavy Metal, Halloween oder moderne Popkultur. Dem gegenüber steht eine ganz andere Perspektive, die Manuel bei Paulus entdeckt: eine gelassene Zuversicht, dass Gottes Wirken sich überall zeigen kann – in Kunst und Gedanken, in Geschichten, Musik und in der Begegnung mit Menschen. Statt vor der Welt zurückzuschrecken, sieht diese Haltung die Schöpfung als durchdrungen von göttlicher Schönheit und Wahrheit und lädt dazu ein, sie neugierig zu erkunden. Doch wie bleibt man offen für das Gute, ohne blind für das Schädliche zu sein? Manuel und Stephan diskutieren, wie man neugierig und weltzugewandt leben kann, ohne seine Urteilsfähigkeit zu verlieren – und warum Christen keine Angst davor haben müssen, die Welt zu entdecken.
Es sind filmreife Szenen, die sich gestern in Paris abgespielt haben. Kunstdiebe dringen in den Louvre ein und stehlen wertvollen Schmuck aus der Sammlung Napoleons. Wie ist das in einem so renommierten Museum überhaupt möglich? Weitere Themen: · Donald Trump und Wladimir Putin wollen sich wieder treffen, zumindest hat das der US-Präsident angekündigt. Stattfinden soll das Treffen womöglich schon innerhalb der nächsten zwei Wochen - und zwar in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Das dürfte auch den Gastgeber freuen: Ungarns Premierminister Viktor Orban. · Die deutsche CDU diskutiert über die Brandmauer zur AfD. Mehrere CDU-Politiker haben gefordert, eine Zusammenarbeit mit der in Teilen rechtsextremen Partei dürfe kein Tabu mehr sein. Ein Politikwissenschaftler erklärt, warum er das für richtig hält. · China geht gegen Christinnen und Christen vor - genauer gesagt gegen die Untergrundkirche "Zion Church". Bei einer Razzia hat die Regierung mindestens 30 Personen festgenommen. Wir klären, was diese Untergrundkirchen sind und warum die chinesische Regierung gegen sie vorgeht.
Lebensmittelverteilung im Gazastreifen läuft nach zwei Tagen Pause wieder an, US-Präsident Trump mobilisiert nach teilweise gewaltsamen Protesten gegen Einwanderungsbehörde die Nationalgarde, Abschluss der "World Pride" in Washington, Polizei in München erschießt mit Messer bewaffnete Frau, Haftbefehl gegen Mann in Passau nach Autofahrt in Menschenmenge, Bundesinnenminister Dobfrindt plant Ausstattung der Bundespolizei mit Tasern, "Karneval der Kulturen" erreicht mit Umzug Höhepunkt in Berlin, Christinnen und Christen feiern Pfingsten, Hörfunk- und Fernsehmoderator Carlo von Tiedemann im Alter von 81 Jahren verstorben, Deutsche Fußballnationalmannschaft unterliegt Frankreich im Spiel um Platz drei in der Nations League, "Füchse Berlin" erstmal Deutscher Meister im Handball, Deutsche Erfolge bei der Europameisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Nations League" und "Rhythmische Sportgymnastik" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Nach dem Verlust des Partners, nach der Transition zur Trans-Pfarrerin, nach vielen Brüchen im Leben - was gibt Christinnen und Christen die Kraft, neu anzufangen. Ostern ist das zentrale Fest der Christenheit - es geht um Tod und Auferstehung Jesu. Zur DNA des Christentums gehört die Zuversicht. Nicht nur auf ein Leben nach dem Tod. Wir fragen nach bei einer Stuntfrau, die nach dem Verlust von Partner und Beruf ihr Leben neu sortieren musste; bei einem Pfarrer, der nach der Transition nun als Frau vor der Gemeinde steht; bei einem Mann, im Libanon geboren, in Australien aufgewachsen, Professor in Taiwan und heute Pfarrer in Pforzheim. Was bedeutet die Osterbotschaft im Alltag dieser Menschen? Kann sie Mut machen, nach Lebensbrüchen neu zu beginnen?
Die Kirchen haben an das Leid und die Not in der Welt erinnert, aber auch zu Zuversicht aufgerufen. Am Karfreitag erinnern Christinnen und Christen an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz.
Bruder Paulus Jesus geht seinen Weg – das feiern die Christen heute mit Prozessionen. Der Palmsonntag führt Jesus in den Abendmahlssaal, zum Karfreitag und zur Osternacht, zur Auferstehung. "Ich gehe gerne mit meinen Brüdern und mit vielen Christinnen und Christen die Palmsonntagprozession", sagt Bruder Paulus, in der Nachfolge Christi. [Evangelium: Lukas, Kapitel 19, Verse 28 bis 40] In jener Zeit ging Jesus nach Jerusalem hinauf. Und es geschah: Er kam in die Nähe von Bétfage und Betánien, an den Berg, der Ölberg heißt, da schickte er zwei seiner Jünger aus und sagte: Geht in das Dorf, das vor uns liegt! Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr dort ein Fohlen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet es los und bringt es her! Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann antwortet: Der Herr braucht es. Die Ausgesandten machten sich auf den Weg und fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte. Als sie das Fohlen losbanden, sagten die Leute, denen es gehörte: Warum bindet ihr das Fohlen los? Sie antworteten: Weil der Herr es braucht. Dann führten sie es zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Fohlen und halfen Jesus hinauf. Während er dahinritt, breiteten die Jünger ihre Kleider auf dem Weg aus. Als er sich schon dem Abhang des Ölbergs näherte, begann die Schar der Jünger freudig und mit lauter Stimme Gott zu loben wegen all der Machttaten, die sie gesehen hatten. Sie riefen: Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Ehre in der Höhe! Da riefen ihm einige Pharisäer aus der Menge zu: Meister, weise deine Jünger zurecht! Er erwiderte: Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast