Lebensfragen - Glaubensfragen: Hintergründe zu Religion und Kirche

Ein paar Tage Sonne und wir spüren: die Lebensgeister sind wieder da. Auch in der Natur regt sich neues Leben: die Frühblüher stecken bei ein wenig Sonne und Wärme gleich die Köpfchen aus der Erde. Alles scheint von neuer Lebensenergie erfasst. Wir gehen auf die Spuren dieser Lebensgesetze: Wie lassen sich Lebensgeister wecken, wenn uns die Natur nicht so kraftvoll zu Hilfe kommt? Wo sind die Quellen unserer Kraft, wenn es draußen und drinnen eher dunkel ist? Wir sprechen über die Wirkung der Natur auf unsere Psyche, die Energie, die uns Krafttraining bis ins Alter schenkt. Und wir erkunden spirituelle Übungen, damit die Energien fließen.

“Mehr Gefühl! 7 Wochen ohne Härte”. So lautet das diesjährige Motto der evangelischen Fastenaktion “Sieben Wochen ohne”. Manchmal hat man das Gefühl, als seien „härtere Zeiten“ angebrochen. Rücksichtslosigkeit und Egoismus breiten sich aus. Auch in der Politik. Warum ist Mitgefühl ein wichtiges Kulturgut und nicht ein „Systemfehler“ der westlichen Welt, wie es Elon Musk behauptet? Und warum ist Gefühlskälte am Ende für alle ein Minusgeschäft? Wir sprechen in Himmel und Erde über “Gefühlsbereitschaft” und warum es uns gut tut, “ganz zu fühlen”.

“Eines Tages fällt dir auf: Es ist wenig, was du wirklich brauchst”. Vielen von uns hat Silbermond mit dieser Zeile aus ihrem Lied “Leichtes Gepäck” schon aus dem Herzen gesungen. Es lebt sich leichter mit weniger Gepäck. Und das gilt nicht nur materiell. Auch seelisch gibt es manchen Ballast, den wir loslassen könnten, um leichter zu leben: Ärger und Groll zum Beispiel, den wir anderen buchstäblich “nachtragen”, oft mühsam und ein Leben lang. Für den Münchner Theologen und Bestsellerautor Tiki Küstenmacher ist “Simplify your life” ein Erfolgsprogramm. Wir sprechen mit ihm und fragen, wie wir uns in komplizierten, schweren Zeiten das Leben leichter machen können.

“Liebe ist stärker als Hass”. Die Botschaft prangte zur Halbzeit beim “Superbowl” im Stadion. Viele haben das Gefühl, dass die Welt gerade mehr Liebe braucht. Daniel Schreiber landete mit seinem Buch “Liebe! Ein Aufruf” einen Bestseller. Er will mehr Liebe auch in der Politik. Aber auch die christliche “Nächstenliebe” ist nicht romantisch gemeint, sondern als konkrete, tätige Liebe. Wir gehen dem aktuellen Liebesbedarf nach, den schon die Beatles empfanden: “All you need is love!”

Gedimmtes Licht, keine Dudelmusik, kein Werberadio mit Sonderangeboten: mittwochs ist “Stille Stunde” beim Rewe in Heusenstamm. Immer mehr Geschäfte in Hessen bieten inzwischen “stille Stunden” an. Nicht nur für Menschen mit Autismus kann die ständige Reizüberflutung überfordernd sein. Auch Gesunde empfinden Stille als wohltuend für Auge und Ohr. Unser Hirn ist nicht gebaut für den Dauerangriff auf unsere Sinne durch Musik, News, social media-Geklingel. Obwohl wir das ahnen, fällt uns der Verzicht darauf schwer. Zeit für ein paar Tipps gegen die Reizüberflutung. Wir erkunden Wege zu einem reizärmeren, zufriedenen Leben.

Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Diese Frage konnte sich Robinson Crusoe nicht stellen. Er war froh, sein Leben gerettet zu haben, als er schiffbrüchig am Strand einer einsamen Insel angeschwemmt wurde und irgendwie überleben musste. Warum fasziniert uns dieser Jahrhundertroman von Daniel Defoe bis heute? Ist es der unbändige Überlebenswille, den er zeigt? Dass man auch ohne zivilisatorische Errungenschaften wie Kühlschrank und Handy überleben kann, ganz auf sich gestellt? Und warum boomen gerade die Survival-Kurse, wo man das Überleben in der Wildnis trainiert? Das fragen wir uns am heutigen “Robinson-Crusoe-Tag".

Angesichts all der Krisen denkt man manchmal: Jetzt hilft nur noch ein Wunder! Aber gibt es sie? In der katholischen Kirche werden wissenschaftlich unerklärbare Heilungen als Wunder bezeichnet. Aber es gibt auch ohne Gott manchmal spontane Heilungen. Persönlich kann eine unerwartete Wendung in einer Krise ein Wunder sein. Oder ein geliebter Mensch und ein Neugeborenes. Wir sollten - dreißig Jahre nach dem Mauerfall - auch mit politischen Wundern rechnen, sagt der Ökonom Fred Luks.

Globale Krisen und Bedrohungen aller Art machen uns Angst. Das Vertrauen in Politik, Medien und Institutionen schwindet. Doch ist Vertrauen die Basis eines Lebens von Beginn an. Auch die sozialen Medien und das Internet tragen dazu bei, dass uns das “Urvertrauen” abhanden kommt. Überall wird zusätzlich zugespitzt, skandalisiert. Wie können wir das Vertrauen zurückgewinnen, dieses so wichtige “Lebens-Mittel” jedes einzelnen Lebens und der Gesellschaft als ganzer?

Sie folgten dem Stern und fanden den Heiland: die Geschichte der Hl. Drei Könige steht im Hintergrund der weltgrößten Hilfsaktion von Kindern für Kinder: die Sternsinger. Sie ziehen verkleidet als Könige durch die Straßen, segnen die Häuser und sammeln für Bedürftige. Mit dabei haben sie den Stern. Sterne sind seit Urzeiten Orientierungspunkte - und zugleich Sinnbilder für die Ausrichtung von Menschen. Welchem Stern folgen wir? Wir sprechen über den großen Orientierungsbedarf in der heutigen Welt und fragen, wer ihn stillen kann.

Das kleine Glöckchen ruft zur Bescherung, verheißungsvoll. Die Kirchenglocken läuten Weihnachten ein, majestätisch und festlich. Seit Jahrhunderten bringen Glocken Botschaften unter die Menschen, sei es die Zeiteinteilung des Tages, der Ruf zum Gottesdienst, die Warnung vor Gefahr. Von jungen Glöcknern in Groß-Britannien über eine der ältesten Glockengießereien der Welt in Mittelhessen bis hin zu einer Friedensglocke mit Gewicht - wir sind am Weihnachtsmorgen nicht nur dem Klang und der Bedeutung von Glocken auf der Spur, sondern lauschen den unterschiedlichsten Klängen - mit der Frage, was uns fasziniert am Klang - bei Instrumenten, beim gemeinsamen Musizieren und überhaupt bei „Klangkörpern“.

Heute am 21.12.25 ist Wintersonnwende. Endlich, mehr Licht. Endlich geht es wieder “bergauf”. Die Sonnwende wird seit Menschengedenken gefeiert, mit Licht- und Feuerritualen. Weihnachten ist ein Teil davon. Wer mit den Zyklen der Natur gehen will, dem empfiehlt die Autorin Maren Schneider ebenfalls Licht- und Räucherrituale. Außerdem: Tiny Church - die kleinste Kirche Frankfurts. Und: Die hippen Missionare - Evangelikale Gruppen in der katholischen Kirche.

Wir haben sie nicht ausgesucht und müssen doch ein Leben lang mit ihr klarkommen: unsere Familie. Manchmal tragen Familien alte Verletzungen und Streit durch die Jahre, ohne dass Lösungen gelingen. Weihnachten ist dann der alljährliche spannungsgeladene Knotenpunkt des Familienlebens. Wie kann man Familienkonflikte gut klären? In der neuen ARD-Dokuserie “Familientherapie” lädt die Psychotherapeutin und Podcasterin Franca Cerutti vier Familien zum Intensiv-Coaching aufs Land ein. Wir sprechen mit Ihr und ihren Klienten über das, was Familien befrieden und stärken kann. Außerdem: die rebellischen Nonnen von Goldenstein Und: Bilanz der Papstreise in die Türkei und den Libanon

Wir haben sie nicht ausgesucht und müssen doch ein Leben lang mit ihr klarkommen: unsere Familie. Manchmal tragen Familien alte Verletzungen und Streit durch die Jahre, ohne dass Lösungen gelingen. Weihnachten ist dann der alljährliche spannungsgeladene Knotenpunkt des Familienlebens. Wie kann man Familienkonflikte gut klären? In der neuen ARD-Dokuserie “Familientherapie” lädt die Psychotherapeutin und Podcasterin Franca Cerutti vier Familien zum Intensiv-Coaching aufs Land ein. Wir sprechen mit Ihr und ihren Klienten über das, was Familien befrieden und stärken kann. Außerdem: die rebellischen Nonnen von Goldenstein Und: Bilanz der Papstreise in die Türkei und den Libanon

Der Advent ist eine der "sinnlichsten" Zeiten des Jahres: wir tauchen ein in die Welt der Gerüche, lassen uns bezaubern vom Duft der Tannennadeln, Orangen und Räuchermännchen. Wir staunen über goldglitzernde Kugeln, lassen uns vom milden Licht der Kerzen das Herz wärmen, der Klang der Glöckchen und Lieder weckt uralte Erinnerungen, mit den Weihnachts-Plätzchen zergeht uns die Süßigkeit dieser Wochen auf der Zunge. Wir Menschen sind Sinneswesen. Die lustvolle Erfahrung von Lebendigkeit machen wir, wenn alle Sinne hellwach sind. Allzu oft leben wir verkopft, dabei findet sich der wahre Genuss des Lebens in einem bewusst sinnlichen Leben im Augenblick.

Der Advent ist eine der "sinnlichsten" Zeiten des Jahres: wir tauchen ein in die Welt der Gerüche, lassen uns bezaubern vom Duft der Tannennadeln, Orangen und Räuchermännchen. Wir staunen über goldglitzernde Kugeln, lassen uns vom milden Licht der Kerzen das Herz wärmen, der Klang der Glöckchen und Lieder weckt uralte Erinnerungen, mit den Weihnachts-Plätzchen zergeht uns die Süßigkeit dieser Wochen auf der Zunge. Wir Menschen sind Sinneswesen. Die lustvolle Erfahrung von Lebendigkeit machen wir, wenn alle Sinne hellwach sind. Allzu oft leben wir verkopft, dabei findet sich der wahre Genuss des Lebens in einem bewusst sinnlichen Leben im Augenblick.

Zur Weihnachtszeit greifen wir wieder zu Papier und Füller, jetzt werden Weihnachtskarten und Briefe geschrieben. Sonst im Alltag begnügen wir uns meist mehr und mehr mit dem Diktieren, dem Klicken, Wischen und Tippen von Nachrichten. Dabei ist das Schreiben mit der Hand besonders lustvoll und schön, ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung und es sorgt für ein Feuerwerk im Gehirn. Außerdem: Die Synodalkonferenz - Ein neues nationales Gremium aus katholischen Bischöfen und Laien

Zur Weihnachtszeit greifen wir wieder zu Papier und Füller, jetzt werden Weihnachtskarten und Briefe geschrieben. Sonst im Alltag begnügen wir uns meist mehr und mehr mit dem Diktieren, dem Klicken, Wischen und Tippen von Nachrichten. Dabei ist das Schreiben mit der Hand besonders lustvoll und schön, ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung und es sorgt für ein Feuerwerk im Gehirn. Außerdem: Die Synodalkonferenz - Ein neues nationales Gremium aus katholischen Bischöfen und Laien

Der November ist der ruhigste Monat des Jahres. Wir ziehen uns zurück ins Innere und kommen leichter zur Ruhe als sonst. Ruhe ist ein kostbares Gut. Menschen, die “in sich ruhen”, sind meist angenehme Zeitgenossen. Wie finden wir innere Ruhe, wenn uns Unruhe quält, wenn Sorgen an uns nagen? Außerdem: Das neue Friedenspapier der EKD Und: Neue Gedenkformen für auf der Flucht Verstorbene

Der November ist der ruhigste Monat des Jahres. Wir ziehen uns zurück ins Innere und kommen leichter zur Ruhe als sonst. Ruhe ist ein kostbares Gut. Menschen, die “in sich ruhen”, sind meist angenehme Zeitgenossen. Wie finden wir innere Ruhe, wenn uns Unruhe quält, wenn Sorgen an uns nagen? Außerdem: Das neue Friedenspapier der EKD Und: Neue Gedenkformen für auf der Flucht Verstorbene

Am 2.November ist Allerseelen, das Totengedenken der katholischen Kirche. Nicht zufällig platziert unsere Kultur das Totengedenken in den Herbst. Denn hier lehrt schon die Natur, wenn die Blätter fallen, das Gesetz der Vergänglichkeit und des Loslassens. Im Loslassen liegt eine tiefe Lebensweisheit. Denn nur wer sich dem Fluss des Lebens mit dem Gesetz des Loslassens überlässt, kann auch frei werden für Neues. Wir sprechen darüber unter anderem mit einer Trauerexpertin.

Am 2.November ist Allerseelen, das Totengedenken der katholischen Kirche. Nicht zufällig platziert unsere Kultur das Totengedenken in den Herbst. Denn hier lehrt schon die Natur, wenn die Blätter fallen, das Gesetz der Vergänglichkeit und des Loslassens. Im Loslassen liegt eine tiefe Lebensweisheit. Denn nur wer sich dem Fluss des Lebens mit dem Gesetz des Loslassens überlässt, kann auch frei werden für Neues. Wir sprechen darüber unter anderem mit einer Trauerexpertin.

Wir leben in unsicheren Zeiten. Zahlreiche Krisennachrichten bestimmen unseren Alltag und drücken aufs Gemüt. Da hat es die Freude am Leben nicht leicht. Wo können wir Hoffnung, Mut und Zuversicht stärken? Vielleicht können wir etwas von Martin Luther lernen, dem Reformator, an den die evangelischen Kirchen in Hessen am 31. Oktober, dem Reformationstag erinnern. Als junger Mensch war Luther der Verzweiflung nahe. Voller Selbstzweifel und Ängste hoffte er auf Besserung im Kloster. Aber auch dort fand er keine Lebensfreude. Erst beim intensiven Bibelstudium und durch seine Neuentdeckung, dass er von Gott nicht verurteilt, sondern geliebt und gerechtfertigt wird „allein aus Gnade“, kehrte bei ihm die Lebensfreude zurück. Und das ganz praktisch. Er heiratete, gründete eine Familie, empfing gerne Gäste, aß und trank und liebte es dabei gerne auch mal deftig. Ein Leben voller Zuversicht und Hoffnung - und das auch in schwierigen, in kriegerischen Zeiten mit vielen Anfeindungen. Wo finden Menschen heute ihre Lebensfreude? In Beziehungen? In der Natur? Beim kreativen Hobby oder beim Tanzen und Laufen? Was können wir tun, damit die Krisenstimmung der Zeit uns nicht die Freude am Leben raubt?

Wir leben in unsicheren Zeiten. Zahlreiche Krisennachrichten bestimmen unseren Alltag und drücken aufs Gemüt. Da hat es die Freude am Leben nicht leicht. Wo können wir Hoffnung, Mut und Zuversicht stärken? Vielleicht können wir etwas von Martin Luther lernen, dem Reformator, an den die evangelischen Kirchen in Hessen am 31. Oktober, dem Reformationstag erinnern. Als junger Mensch war Luther der Verzweiflung nahe. Voller Selbstzweifel und Ängste hoffte er auf Besserung im Kloster. Aber auch dort fand er keine Lebensfreude. Erst beim intensiven Bibelstudium und durch seine Neuentdeckung, dass er von Gott nicht verurteilt, sondern geliebt und gerechtfertigt wird „allein aus Gnade“, kehrte bei ihm die Lebensfreude zurück. Und das ganz praktisch. Er heiratete, gründete eine Familie, empfing gerne Gäste, aß und trank und liebte es dabei gerne auch mal deftig. Ein Leben voller Zuversicht und Hoffnung - und das auch in schwierigen, in kriegerischen Zeiten mit vielen Anfeindungen. Wo finden Menschen heute ihre Lebensfreude? In Beziehungen? In der Natur? Beim kreativen Hobby oder beim Tanzen und Laufen? Was können wir tun, damit die Krisenstimmung der Zeit uns nicht die Freude am Leben raubt?

Wenn es dunkel wird, dann kommt das Leben zur Ruhe. So scheint es uns. Tatsächlich ist auch die Nacht voller Leben. Zahlreiche Tiere schwirren, schleichen oder schweben ganz selbstverständlich durch die Dunkelheit. Sie brauchen die Nacht zum leben. Wir Menschen dagegen machen oft die Nacht zum Tage, erleuchten sie mit hellem Licht - und bringen dadurch manches im Nachtleben der Natur durcheinander. Uns Menschen macht die Dunkelheit oft Angst. Andererseits ist sie ein Ort besonderer Geborgenheit. Geburten finden überwiegend in der Nacht statt. Religiöse Offenbarungen sind in allen Kulturen den Menschen oft nachts zuteil geworden. Und nicht zuletzt sind wir selbst innerlich nachts aktiv, auch wenn wir schlafen. Dann regeneriert sich der Körper, nutzt unsere Seele die Ruhe der Nacht, um in Träumen das Erlebte des Tages zu bearbeiten.

Wenn es dunkel wird, dann kommt das Leben zur Ruhe. So scheint es uns. Tatsächlich ist auch die Nacht voller Leben. Zahlreiche Tiere schwirren, schleichen oder schweben ganz selbstverständlich durch die Dunkelheit. Sie brauchen die Nacht zum leben. Wir Menschen dagegen machen oft die Nacht zum Tage, erleuchten sie mit hellem Licht - und bringen dadurch manches im Nachtleben der Natur durcheinander. Uns Menschen macht die Dunkelheit oft Angst. Andererseits ist sie ein Ort besonderer Geborgenheit. Geburten finden überwiegend in der Nacht statt. Religiöse Offenbarungen sind in allen Kulturen den Menschen oft nachts zuteil geworden. Und nicht zuletzt sind wir selbst innerlich nachts aktiv, auch wenn wir schlafen. Dann regeneriert sich der Körper, nutzt unsere Seele die Ruhe der Nacht, um in Träumen das Erlebte des Tages zu bearbeiten.

Der Herbst ist eine gefühlsintensive Zeit, die Tage werden kürzer und vor uns liegt der kalte Winter. Das Gefühl der Melancholie stellt sich ein. Wir spüren das bittere Gesetz der Vergänglichkeit und ergehen uns in süßen Erinnerungen an das Gestern. Ist das nicht auch unser allgemeines Gesellschaftsgefühl gerade? Leben wir in herbstlich-müden Zeiten? Außerdem: An der Seite der Armen Papst Leo XIV ermahnt seine Kirche Und: Eine neue Thora für Gießen Festliche Vorfreude in der jüdischen Gemeinde

Der Herbst ist eine gefühlsintensive Zeit, die Tage werden kürzer und vor uns liegt der kalte Winter. Das Gefühl der Melancholie stellt sich ein. Wir spüren das bittere Gesetz der Vergänglichkeit und ergehen uns in süßen Erinnerungen an das Gestern. Ist das nicht auch unser allgemeines Gesellschaftsgefühl gerade? Leben wir in herbstlich-müden Zeiten? Außerdem: An der Seite der Armen Papst Leo XIV ermahnt seine Kirche Und: Eine neue Thora für Gießen Festliche Vorfreude in der jüdischen Gemeinde

Einen Tag im Jahr haben wir ganz der Dankbarkeit gewidmet: das Erntedankfest. Erntefeste sind uralte Rituale. Neuerdings wird die Dankbarkeit aber vor allem psychologisch erforscht und als Kraftquelle für ein gesundes Leben empfohlen. Man kann die Dankbarkeit als Lebenshaltung üben. Je mehr man sie sich bewusst macht, desto mehr Gründe für Dankbarkeit entdeckt man. Eine wohltuende Aufwärtsspirale kommt in Gang.

Einen Tag im Jahr haben wir ganz der Dankbarkeit gewidmet: das Erntedankfest. Erntefeste sind uralte Rituale. Neuerdings wird die Dankbarkeit aber vor allem psychologisch erforscht und als Kraftquelle für ein gesundes Leben empfohlen. Man kann die Dankbarkeit als Lebenshaltung üben. Je mehr man sie sich bewusst macht, desto mehr Gründe für Dankbarkeit entdeckt man. Eine wohltuende Aufwärtsspirale kommt in Gang.

Fehlschläge gehören zum Leben. Boris Becker bekennt sich offen zu seinem Scheitern. Die sieben Monate im Gefängnis beschreibt er als eine Zeit der Reinigung. Scheitern kann stärken für das Kommende. „Wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern“, nennt das der Schriftsteller Samuel Beckett. Wie das geht, erkunden wir in Himmel und Erde. Außerdem: Kirche in der Minderheit Bilanz der Bischofskonferenz von Fulda Und: Heilung für eine verwundete Welt 100 Jahre Missionsärztliche Schwestern

Fehlschläge gehören zum Leben. Boris Becker bekennt sich offen zu seinem Scheitern. Die sieben Monate im Gefängnis beschreibt er als eine Zeit der Reinigung. Scheitern kann stärken für das Kommende. „Wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern“, nennt das der Schriftsteller Samuel Beckett. Wie das geht, erkunden wir in Himmel und Erde. Außerdem: Kirche in der Minderheit Bilanz der Bischofskonferenz von Fulda Und: Heilung für eine verwundete Welt 100 Jahre Missionsärztliche Schwestern

Richtig nörgeln. Klagen als Kraft der Veränderung Gerade uns Deutschen sagt man nach, eine Nation der Nörgler und Bedenkenträger zu sein. Und ja, zurzeit pflegen viele die Opferrolle, gerade in der politischen Auseinandersetzung. Aber ist Nörgeln wirklich nur destruktiv? In der Bibel zum Beispiel kann man Texte finden, die eine einzige große Klage-Litanei sind. Missstände zu beklagen, auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen, das ist eine wichtige Kraft der Veränderung. Davon ist zum Beispiel der Frankfurter Publizist Michel Friedmann überzeugt. Kann also im Nörgeln eine heilsame Kraft liegen, wenn wir dabei nicht in bloßes Selbstmitleid verfallen? Wir gehen dieser Frage nach. Am Sonntagmorgen in Himmel und Erde in hr INFO.

Richtig nörgeln. Klagen als Kraft der Veränderung Gerade uns Deutschen sagt man nach, eine Nation der Nörgler und Bedenkenträger zu sein. Und ja, zurzeit pflegen viele die Opferrolle, gerade in der politischen Auseinandersetzung. Aber ist Nörgeln wirklich nur destruktiv? In der Bibel zum Beispiel kann man Texte finden, die eine einzige große Klage-Litanei sind. Missstände zu beklagen, auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen, das ist eine wichtige Kraft der Veränderung. Davon ist zum Beispiel der Frankfurter Publizist Michel Friedmann überzeugt. Kann also im Nörgeln eine heilsame Kraft liegen, wenn wir dabei nicht in bloßes Selbstmitleid verfallen? Wir gehen dieser Frage nach. Am Sonntagmorgen in Himmel und Erde in hr INFO.

Der “Tag des offenen Denkmals” heute soll kulturelle, industrielle Schätze zugänglich machen und die Liebe zu diesen Zeit-Zeugnissen wecken. Denn sie sind kostbar und meist auch kostspielig zu erhalten. Eine Gesellschaft lebt auch von immateriellen Werten wie der Menschenwürde. Wie kann man solche Werte erhalten? “Wertschätzung” braucht man gegenüber Menschen und auch zu sich selbst. Eine Sendung rund um das, was uns wertvoll ist. Außerdem: Zur Debatte um ein neues Bestattungsrecht in Hessen Und: Zum 70. Geburtstag von Papst Leo XIV.

Der “Tag des offenen Denkmals” heute soll kulturelle, industrielle Schätze zugänglich machen und die Liebe zu diesen Zeit-Zeugnissen wecken. Denn sie sind kostbar und meist auch kostspielig zu erhalten. Eine Gesellschaft lebt auch von immateriellen Werten wie der Menschenwürde. Wie kann man solche Werte erhalten? “Wertschätzung” braucht man gegenüber Menschen und auch zu sich selbst. Eine Sendung rund um das, was uns wertvoll ist. Außerdem: Zur Debatte um ein neues Bestattungsrecht in Hessen Und: Zum 70. Geburtstag von Papst Leo XIV.

Staunen lernen. Die Kraft der Wunder, das ist unser Sonntagsthema in Himmel und Erde. Außerdem feiern wir 50 Jahre Habakuk, die christliche Rockband und wir stellen Sarah Vecera vor, die einen Preis der Evangelischen Frauen für ihr Anti-Rassismus Engagement bekommen hat.

Staunen lernen. Die Kraft der Wunder, das ist unser Sonntagsthema in Himmel und Erde. Außerdem feiern wir 50 Jahre Habakuk, die christliche Rockband und wir stellen Sarah Vecera vor, die einen Preis der Evangelischen Frauen für ihr Anti-Rassismus Engagement bekommen hat.

Das “Nein” geht uns oft schwer über die Lippen. Als Wesen, die auf Gemeinschaft angewiesen sind, neigen wir zum “Ja”, um am Ende nicht allein dazustehen. Aber zu viel “Ja-Sagen” kann ungesund sein. Oft ist es ein Gebot der Selbstbehauptung und des Widerstandes, auch einmal “Nö” zu sagen. Davon ist die Berliner Pfarrerin und Aktivistin Maike Schöfer überzeugt. Ihr Buch “Nö - Eine Anstiftung zum Neinsagen” findet viel Aufmerksamkeit. Wir sprechen mit ihr. Außerdem: Friedensfahrt zum Papst. Die Jesus-Biker aus Hessen sind unterwegs. Ein Mann kauft eine Kirche - Als Engagement für seine Heimat

Das “Nein” geht uns oft schwer über die Lippen. Als Wesen, die auf Gemeinschaft angewiesen sind, neigen wir zum “Ja”, um am Ende nicht allein dazustehen. Aber zu viel “Ja-Sagen” kann ungesund sein. Oft ist es ein Gebot der Selbstbehauptung und des Widerstandes, auch einmal “Nö” zu sagen. Davon ist die Berliner Pfarrerin und Aktivistin Maike Schöfer überzeugt. Ihr Buch “Nö - Eine Anstiftung zum Neinsagen” findet viel Aufmerksamkeit. Wir sprechen mit ihr. Außerdem: Friedensfahrt zum Papst. Die Jesus-Biker aus Hessen sind unterwegs. Ein Mann kauft eine Kirche - Als Engagement für seine Heimat

Wer hat langfristig gesehen den größeren Erfolg im Leben: der Stärkste oder der Netteste? Dirk Brockmann hat dafür die Gesetze der Evolution genauer angeschaut und kommt zu einem klaren Ergebnis: Kooperation ist effektiver als Konkurrenz. Das Erfolgsprinzip heißt „Survival of the Nettest“! Außerdem: Israel-Sonntag im Zeichen des Gaza-Krieges Ende einer Äre: Die Franziskaner verlassen das Kreuzburg-Gymnasium Großkrotzenburg

Fahrradfahren ist Lebenslust pur. Und für manche auch ein spirituelles Erlebnis. Wenn man in diesen Tagen durch sommerliche Wiesen und Felder radelt, den frischen Wind um die Nase wehen lässt und die Wärme auf der Haut spürt, dann stellt sich sofort sommerliche Leichtigkeit ein. Natürlich kennt jeder auch Gegenwind und fordernde Anstiege. Aber das will - wie auch sonst im Leben - bewältigt werden. Wir lernen in der Sendung begeisterte Radler kennen, hören von der Psychologie des Fahrradfahrens, wie man in den Flow kommt, und warum man beim Radeln inspirierende Gedanken bekommt. Außerdem erkunden wir, was Fahrradfahren mit Spiritualität zu tun hat und was die hessischen Radwege-Kirchen im Angebot haben. Wir treffen eine Fahrrad-begeisterte Stadtdplanerin in Ugandas Hauptstadt Kampala und hören von einem Kulturgeschichtler etwas über die “Freiheit auf zwei Rädern”, die mit der Erfindung des Fahrrads verbunden war.

Fahrradfahren ist Lebenslust pur. Und für manche auch ein spirituelles Erlebnis. Wenn man in diesen Tagen durch sommerliche Wiesen und Felder radelt, den frischen Wind um die Nase wehen lässt und die Wärme auf der Haut spürt, dann stellt sich sofort sommerliche Leichtigkeit ein. Natürlich kennt jeder auch Gegenwind und fordernde Anstiege. Aber das will - wie auch sonst im Leben - bewältigt werden. Wir lernen in der Sendung begeisterte Radler kennen, hören von der Psychologie des Fahrradfahrens, wie man in den Flow kommt, und warum man beim Radeln inspirierende Gedanken bekommt. Außerdem erkunden wir, was Fahrradfahren mit Spiritualität zu tun hat und was die hessischen Radwege-Kirchen im Angebot haben. Wir treffen eine Fahrrad-begeisterte Stadtdplanerin in Ugandas Hauptstadt Kampala und hören von einem Kulturgeschichtler etwas über die “Freiheit auf zwei Rädern”, die mit der Erfindung des Fahrrads verbunden war.

Der Sommer ist zurück. Wir suchen wieder Schatten. Der ist wohltuend und geheimnisvoll. Psychologen meinen, man sollte seinen „Schatten“ kennen. Außerdem: "Nö. Eine Anstiftung zum Neinsagen“ Das Buch der queeren Pfarrerin Maike Schöfer aus Berlin Und: „Wir wohnen mit der Seele hier“ Die deutsche Kirchengemeinde in Kiew ist ohne Hirten

Sommer und Wasser - das gehört doch irgendwie zusammen. In dieser Woche kam viel Wasser vom Himmel. Aber eigentlich hoffen wir auf glückliche und entspannende Stunden am Strand oder auf den Wellen. Warum eigentlich tut Wasser uns so gut? Ans Meer! Für viele ist das die größte Urlaubs-Sehnsucht. Die Füße ins kalte Naß tauchen, auf das Rauschen der Wellen hören, den Blick in die Ferne schweifen lassen. Allein die Vorstellung sorgt schon für Entspannung und Wohlgefühl. Woher kommt das eigentlich? Liegt es daran, dass alles Leben aus dem Wasser kommt - und wir selbst ja auch? Daran, dass wir selbst zum größten Teil aus Wasser bestehen? Der Psychologe Florian Schmidt-Höhne hat über „Die Meere in uns geforscht“ und bietet Coachings am Meer an - eine Form, um seelischem Stress und Burn-out zu begegnen. Dass Wasser Leben bedeutet, davon weiß die Bibel eine ganze Menge Lieder zu singen. Nicht umsonst ist das Eintauchen ins Wasser, die Taufe, eines der wichtigsten Rituale des Christentums. Auch andere Religionen heiligen das Wasser. Beim großen Kumbh Mela Fest in Indien erhoffen sich die Gläubigen beim reinigenden Bad im Fluß nichts weniger, als dass ihnen der Himmel offen steht. Und passt das nicht gut zu den himmlischen Gefühlen, wenn wir leicht und sanft schaukelnd von den Wellen getragen werden?

Sommer und Wasser - das gehört doch irgendwie zusammen. In dieser Woche kam viel Wasser vom Himmel. Aber eigentlich hoffen wir auf glückliche und entspannende Stunden am Strand oder auf den Wellen. Warum eigentlich tut Wasser uns so gut? Ans Meer! Für viele ist das die größte Urlaubs-Sehnsucht. Die Füße ins kalte Naß tauchen, auf das Rauschen der Wellen hören, den Blick in die Ferne schweifen lassen. Allein die Vorstellung sorgt schon für Entspannung und Wohlgefühl. Woher kommt das eigentlich? Liegt es daran, dass alles Leben aus dem Wasser kommt - und wir selbst ja auch? Daran, dass wir selbst zum größten Teil aus Wasser bestehen? Der Psychologe Florian Schmidt-Höhne hat über „Die Meere in uns geforscht“ und bietet Coachings am Meer an - eine Form, um seelischem Stress und Burn-out zu begegnen. Dass Wasser Leben bedeutet, davon weiß die Bibel eine ganze Menge Lieder zu singen. Nicht umsonst ist das Eintauchen ins Wasser, die Taufe, eines der wichtigsten Rituale des Christentums. Auch andere Religionen heiligen das Wasser. Beim großen Kumbh Mela Fest in Indien erhoffen sich die Gläubigen beim reinigenden Bad im Fluß nichts weniger, als dass ihnen der Himmel offen steht. Und passt das nicht gut zu den himmlischen Gefühlen, wenn wir leicht und sanft schaukelnd von den Wellen getragen werden?

Man kann fast ein bisschen darüber erschrecken: Schon die Mitte des Jahres? Wehmut kommt auf. Geht‘s jetzt nur noch bergab? Im Himmel und Erde-Sonntagsthema werfen wir einen anderen Blick auf die Mitte. Vielleicht ist die Mitte der Ort, wo wir eigentlich hingehören! In den spirituellen Traditionen jedenfalls geht es immer darum: die eigene innere Mitte finden. Das haben wir heute oft verlernt. Weil wir immer Spitze sein wollen. Weil wir neuerdings gerne extremen Positionen folgen. Aber schon bei den Griechen war der Mittelweg der Pfad der Tugend. Maß halten zwischen den Extremen war die goldene Lebensregel. Wie können wir das wieder einüben? Auch und gerade in der Politik: Früher hieß es: „In der Mitte werden Wahlen gewonnen“. Jetzt fragen wir uns: Gibt es die politische und Gesellschaftliche Mitte eigentlich noch? Braucht es heute nicht viel mehr Menschen, die die Kunst des ver-mittelns beherrschen?

Man kann fast ein bisschen darüber erschrecken: Schon die Mitte des Jahres? Wehmut kommt auf. Geht‘s jetzt nur noch bergab? Im Himmel und Erde-Sonntagsthema werfen wir einen anderen Blick auf die Mitte. Vielleicht ist die Mitte der Ort, wo wir eigentlich hingehören! In den spirituellen Traditionen jedenfalls geht es immer darum: die eigene innere Mitte finden. Das haben wir heute oft verlernt. Weil wir immer Spitze sein wollen. Weil wir neuerdings gerne extremen Positionen folgen. Aber schon bei den Griechen war der Mittelweg der Pfad der Tugend. Maß halten zwischen den Extremen war die goldene Lebensregel. Wie können wir das wieder einüben? Auch und gerade in der Politik: Früher hieß es: „In der Mitte werden Wahlen gewonnen“. Jetzt fragen wir uns: Gibt es die politische und Gesellschaftliche Mitte eigentlich noch? Braucht es heute nicht viel mehr Menschen, die die Kunst des ver-mittelns beherrschen?

Viele träumen davon. Besonders, wenn Termine und Verabredungen drängeln, wenn die Familie oder der Job einen fordern: einfach mal nichts tun! Sich irgendwo hinsetzen, die Füße hochlegen, die Augen schließen. Die Ferien- und Urlaubszeit bietet ja eigentlich mal Raum dafür. Aber wenn wir es versuchen, merken wir schnell, dass das gar nicht so leicht ist. Es gäbe ja auch im Alltag Momente fürs Nichts-Tun. Zum Beispiel wenn wir auf den Bus oder die U-Bahn warten. Wenn wir im Wartezimmer sitzen. Wenn wir im Supermarkt in der Schlange stehen. Aber wie schnell greifen wir dann zum Smartphone, um uns abzulenken. Oder werden nervös und ärgerlich. Nichts tun kann unangenehm sein. Hat auch keinen guten Ruf. Klingt nach Faulheit. Dabei könnte es so gesund sein. In dieser Ausgabe von „Himmel und Erde“ gibt es eine Anleitung zum Nichtstun. Unsere holländischen Nachbarn haben da mehr Übung. Die haben sogar ein eigenes Verb dafür: niksen! In der Bibel heißt es, dass selbst Gott ruhte und dass der Mensch ruhen soll - warum fällt es uns dann so schwer? In der Meditation kann man es üben und erleben, wie gut es tut. Und vielleicht findet ja jeder genau den Ort, wo er genau nichts tun kann. So wie der Förster auf seinem Hochsitz. Himmel und Erde: Eine Einladung, mal nichts zu tun. Außer Radio oder Podcast hören, natürlich.

Viele träumen davon. Besonders, wenn Termine und Verabredungen drängeln, wenn die Familie oder der Job einen fordern: einfach mal nichts tun! Sich irgendwo hinsetzen, die Füße hochlegen, die Augen schließen. Die Ferien- und Urlaubszeit bietet ja eigentlich mal Raum dafür. Aber wenn wir es versuchen, merken wir schnell, dass das gar nicht so leicht ist. Es gäbe ja auch im Alltag Momente fürs Nichts-Tun. Zum Beispiel wenn wir auf den Bus oder die U-Bahn warten. Wenn wir im Wartezimmer sitzen. Wenn wir im Supermarkt in der Schlange stehen. Aber wie schnell greifen wir dann zum Smartphone, um uns abzulenken. Oder werden nervös und ärgerlich. Nichts tun kann unangenehm sein. Hat auch keinen guten Ruf. Klingt nach Faulheit. Dabei könnte es so gesund sein. In dieser Ausgabe von „Himmel und Erde“ gibt es eine Anleitung zum Nichtstun. Unsere holländischen Nachbarn haben da mehr Übung. Die haben sogar ein eigenes Verb dafür: niksen! In der Bibel heißt es, dass selbst Gott ruhte und dass der Mensch ruhen soll - warum fällt es uns dann so schwer? In der Meditation kann man es üben und erleben, wie gut es tut. Und vielleicht findet ja jeder genau den Ort, wo er genau nichts tun kann. So wie der Förster auf seinem Hochsitz. Himmel und Erde: Eine Einladung, mal nichts zu tun. Außer Radio oder Podcast hören, natürlich.

Teaser Klöster faszinieren bis heute: eine abgeschlossene Welt der Stille, der Mystik, des Heiligen hinter dicken Mauern. Aber längst sind die Klostermauern durchlässig geworden. Einfach mal aussteigen, alles hinter sich lassen und eintauchen in eine fremde Welt, das suchen und finden viele im Klosterurlaub. Klöster öffnen ihre Türen, nehmen Gäste auf und geben Anteil an einem Leben aus Arbeit und Gebet. Woran liegt es, dass Mönche und Nonnen eine höhere Lebenserwartung haben als Weltleute? Warum wirken die geordnete Tagesstruktur, der Rhythmus, die starke Sinnorientierung lebensverlängernd? Da ist der Jetset-Manager eines Modelabels, der radikal die Seiten wechselt und in eine Einsiedelei einzieht. Da sind Touristen und Pilger, die in Nordfrankreich förmlich über sich hinauswachsen auf der Wanderung zum Klosterberg Mont St. Michel. Wir sprechen mit einer Frau, die sich Jahr für Jahr eine Klosterauszeit gönnt. Wir fragen einen Benediktiner, den Autor des Buches “Der Mönch in dir”, was wir von Klostermenschen lernen können.

Teaser Klöster faszinieren bis heute: eine abgeschlossene Welt der Stille, der Mystik, des Heiligen hinter dicken Mauern. Aber längst sind die Klostermauern durchlässig geworden. Einfach mal aussteigen, alles hinter sich lassen und eintauchen in eine fremde Welt, das suchen und finden viele im Klosterurlaub. Klöster öffnen ihre Türen, nehmen Gäste auf und geben Anteil an einem Leben aus Arbeit und Gebet. Woran liegt es, dass Mönche und Nonnen eine höhere Lebenserwartung haben als Weltleute? Warum wirken die geordnete Tagesstruktur, der Rhythmus, die starke Sinnorientierung lebensverlängernd? Da ist der Jetset-Manager eines Modelabels, der radikal die Seiten wechselt und in eine Einsiedelei einzieht. Da sind Touristen und Pilger, die in Nordfrankreich förmlich über sich hinauswachsen auf der Wanderung zum Klosterberg Mont St. Michel. Wir sprechen mit einer Frau, die sich Jahr für Jahr eine Klosterauszeit gönnt. Wir fragen einen Benediktiner, den Autor des Buches “Der Mönch in dir”, was wir von Klostermenschen lernen können.