Lebensfragen - Glaubensfragen: Hintergründe zu Religion und Kirche

Wir sind “Feuer und Flamme für etwas”, wenn uns etwas richtig begeistert. In einer weiteren Redewendung heißt es: “wir brennen dafür”. Auch beim ersten Pfingstfest taucht die Symbolik des Feuers auf: Es ist von “Zungen wie von Feuer” die Rede, die sich auf die Anhänger Jesu setzten, die sich an Pfingsten versammelt hatten. Der Heilige Geist erfüllte sie, und so wurden auch sie “Feuer und Flamme” für den Glauben. Inwiefern Feuer als spirituelle Kraft gilt, was eigentlich die Faszination Feuer ausmacht, und wie wir “Feuer” auch im übertragenen Sinn in unsere Beziehungen und unser Leben bringen und damit unseren Alltag “befeuern” können, darüber sprechen wir in dieser Feiertagsausgabe von „Himmel und Erde“ am Pfingstmontag.

„Hab Mut, steh auf!“ - so vollmundig klingt das Motto des Katholikentags in Würzburg. Doch vielen Christinnen und Christen ist derzeit eher unsicher zumute. Die Welt wirkt aus den Fugen geraten: Kriege und Krisen, wachsende Unsicherheit über die Zukunft. Und auch die Kirchen selbst stehen unter Druck - die Mitgliederzahlen sinken, die Rolle des Glaubens in der Gesellschaft scheint fragiler denn je. Der Katholikentag in Würzburg wollte in den vergangenen fünf Tagen dagegen ein Zeichen setzen: Christlicher Glaube soll Mut machen, Christen wollen in der Gesellschaft Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft übernehmen. Welche Impulse vom Katholikentag ausgehen, darüber berichten die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister direkt aus Würzburg.

“Arbeit war sein ganzes Leben.“ Wenn früher bei Beerdigungen dieser Satz fiel, fanden das alle vorbildlich. Heute würde man damit Kopfschütteln ernten. Arbeit und Leben sollen in Balance sein, und Arbeit soll nicht alles sein, was ein Leben ausmacht. Davon sind die heutigen Mittdreißiger überzeugt. Ihre Devise heißt “Balance statt Boni”. Aber muss man Arbeit so gegen “Leben” ausspielen? Steckt in der Arbeit nicht auch so viel an Selbstwirksamkeit, Befriedigung und Sinnerfüllung, dass damit ganz viel “Leben” ins Leben kommt? Wir fragen anlässlich des Tags der Arbeit, wie sich unser Blick auf die Arbeit gewandelt hat. Luther verstand Arbeit noch als Gottesdienst. Aber auch heute sagen manche noch: mein Job ist meine Berufung.

Der Mai steht vor der Tür. Ein Monat mit vielen Brauchtumsfesten. Den Auftakt macht der Tanz in den Mai, mancherorts auch als Walpurgisnacht gefeiert. In manchen Gemeinden wird ein Maibaum erreichtet. Zu seinen Füßen feiert die Dorfgemeinschaft sich selbst und die Tradition. Ein Brauchtumsfest stiftet Identität. Es drückt in Symbolen aus, was im Leben wichtig ist: Die Liebe zum Beispiel, wenn junge Männer ihre Liebste mit Birkenzweigen beschenken. Manche Tradition ist schon viele hundert Jahre alt. Manchmal wissen die Heutigen gar nicht mehr, wo der Ursprung einer Tradition liegt. Etliches Brauchtum hat sogar vorchristliche oder naturreligiöse Wurzeln. Und trotzdem erweisen sich einige Traditionen als erstaunlich modern. Da verbindet eine Sängerin das Jodeln mit modernen Pop-Sounds. Junge Leute suchen sich Dirndl und Lederhose und posten das auf Instagram. Kann es sein, dass diese alten Rituale und Brauchtümer uns auch seelisch guttun, weil sie dem Leben Kontinuität geben, weil sie Gemeinschaft feiern, weil sie wichtige Werte zelebrieren? Kann es sein, dass gelebtes Brauchtum die Resilienz stärkt, so dass wir in unsicheren und unruhigen Zeiten besser durchkommen?

Er drückt seine Aggressivität gerne in GROSSBUCHSTABEN aus und fällt mit brutaler Machtgebärde über andere her. Jetzt hat der Zorn von US-Präsident Trump auch den Papst getroffen. Weil der es gewagt hatte, in einer Predigt in eher leisen Tönen zum Frieden zu mahnen und die „Allmachtsphantasien“ von Politikern zu kritisieren. Und wie zum Beweis hämmerte der sichtbar getroffene Präsident in sein Smartphone, Leo XIV. sei nur Papst im Vatikan geworden, weil er Präsident in Washington sei. An vielen Orten begegnen uns derzeit die eher lauten Töne der angeblich Stärkeren. Auch im Alltag, selbst in persönlichen Beziehungen. Kommen dabei die Schwachen unter die Räder? In der Bibel heißt es, Gott stehe auf der Seite der Schwachen. Gottes Kraft sei in den Schwachen mächtig, formulierte einst der Apostel Paulus. Beweist unsere Zeit gerade das Gegenteil? Kommt nur noch weiter, wer die Ellenbogen ausfährt? Oder gibt es doch eine besondere Macht der Schwachheit? Welche Stärke trainieren zum Beispiel Frauen, die Selbstverteidigung üben? Wie gelang es dem angeblich schwachen Geschlecht, den Frauen, auch in der Männerdomäne Fußball ihren Platz zu erkämpfen und zu behaupten? Und ist es womöglich dringend nötig, dass wir wieder sanfte, gewaltfreie Formen der Kommunikation erinnern und einüben? Eine Ausgabe von „Himmel und Erde“ rund um die besondere Kraft der Schwachheit.

Noch nie haben sich Menschen so weit von ihrem Heimatplaneten entfernt wie die Besatzung der Artemis 2-Mondmission in dieser Woche. Die Menschheitsgeschichte ist voll großer Herausforderungen. Es treibt uns Menschen einfach immer wieder zu neuen Ufern. Auch privat suchen wir “Challenges”: einmal einen Marathon laufen, einmal auf einen Viertausender oder beim “Lauf der Verrückten” der hessischen evangelischen Pfadfinder mitmachen. Nicht alle aber sind so “verrückt” unterwegs wie Joyce Hübner. Sie will bis Oktober jeden Tag einen Marathon laufen und in dieser Zeit alle deutschen Städte mit Stadtrecht betreten. Wir fragen den Psychologen, warum wir Herausforderungen brauchen und schauen, welche Blüten der “Challenge-Wahn” treibt in Zeiten von Social Media.

Ostern ist ein Fest des neuen Lebens. Die christlichen Kirchen erinnern daran, dass Christus nach dem Bericht der Bibel auferstanden ist von den Toten. Ostern ist nicht zufällig ein Frühlingsfest. Denn auch in der Natur erleben wir nach den kahlen Wintermonaten, dass das Leben wieder durchbricht. Wie können wir jetzt neue Lebendigkeit ins Leben bringen. Der Psychologe Lukas Klaschinski empfiehlt, mehr Sinnlichkeit ins Leben zu bringen, die Sinne zu schärfen. Die Psychotherapeutin Daniela Tausch erzählt, was es für sie bedeutet, auch angesichts von Krisen und Krankheit sich mit der Lebendigkeit zu verbinden. Der evangelische Pfarrer Martin Vorländer beschreibt die besondere Kraft der Osterbotschaft.

Wie oft tragen wir diese Sehnsucht in uns nach einem Ort, an dem alles gut ist, wo wir uns zu Hause fühlen, wo wir sein können, so wie wir sind. Wo liegt dieser Ort? Finden wir ihn tatsächlich in der Gartenparzelle? Oder am fernen Meeresstrand? Vielleicht reicht ja auch eine einfache stille Bank im Park? Oder das kleine Plätzchen auf dem Balkon? Wie wichtig ist diese Sehnsucht nach dem guten Ort für unser Wohlbefinden? Aber wenn man der Bibel glaubt, dann ist auch das Paradies nicht ohne Gefahren und nicht ohne Regeln. Vor allem aber, sagt die Bibel, sind wir aus dem Paradies vertrieben worden. Warum eigentlich? Gibt es einen Weg zurück? Welche Antworten geben die Religionen? An diesem Sonntagmorgen begeben wir uns auf Spurensuche nach dem Paradies. Oder zumindest nach paradiesischen Orten und Momenten. Und vielleicht finden wir das Paradies ja in uns selbst?

Ein paar Tage Sonne und wir spüren: die Lebensgeister sind wieder da. Auch in der Natur regt sich neues Leben: die Frühblüher stecken bei ein wenig Sonne und Wärme gleich die Köpfchen aus der Erde. Alles scheint von neuer Lebensenergie erfasst. Wir gehen auf die Spuren dieser Lebensgesetze: Wie lassen sich Lebensgeister wecken, wenn uns die Natur nicht so kraftvoll zu Hilfe kommt? Wo sind die Quellen unserer Kraft, wenn es draußen und drinnen eher dunkel ist? Wir sprechen über die Wirkung der Natur auf unsere Psyche, die Energie, die uns Krafttraining bis ins Alter schenkt. Und wir erkunden spirituelle Übungen, damit die Energien fließen.

“Mehr Gefühl! 7 Wochen ohne Härte”. So lautet das diesjährige Motto der evangelischen Fastenaktion “Sieben Wochen ohne”. Manchmal hat man das Gefühl, als seien „härtere Zeiten“ angebrochen. Rücksichtslosigkeit und Egoismus breiten sich aus. Auch in der Politik. Warum ist Mitgefühl ein wichtiges Kulturgut und nicht ein „Systemfehler“ der westlichen Welt, wie es Elon Musk behauptet? Und warum ist Gefühlskälte am Ende für alle ein Minusgeschäft? Wir sprechen in Himmel und Erde über “Gefühlsbereitschaft” und warum es uns gut tut, “ganz zu fühlen”.

“Eines Tages fällt dir auf: Es ist wenig, was du wirklich brauchst”. Vielen von uns hat Silbermond mit dieser Zeile aus ihrem Lied “Leichtes Gepäck” schon aus dem Herzen gesungen. Es lebt sich leichter mit weniger Gepäck. Und das gilt nicht nur materiell. Auch seelisch gibt es manchen Ballast, den wir loslassen könnten, um leichter zu leben: Ärger und Groll zum Beispiel, den wir anderen buchstäblich “nachtragen”, oft mühsam und ein Leben lang. Für den Münchner Theologen und Bestsellerautor Tiki Küstenmacher ist “Simplify your life” ein Erfolgsprogramm. Wir sprechen mit ihm und fragen, wie wir uns in komplizierten, schweren Zeiten das Leben leichter machen können.

“Liebe ist stärker als Hass”. Die Botschaft prangte zur Halbzeit beim “Superbowl” im Stadion. Viele haben das Gefühl, dass die Welt gerade mehr Liebe braucht. Daniel Schreiber landete mit seinem Buch “Liebe! Ein Aufruf” einen Bestseller. Er will mehr Liebe auch in der Politik. Aber auch die christliche “Nächstenliebe” ist nicht romantisch gemeint, sondern als konkrete, tätige Liebe. Wir gehen dem aktuellen Liebesbedarf nach, den schon die Beatles empfanden: “All you need is love!”

Gedimmtes Licht, keine Dudelmusik, kein Werberadio mit Sonderangeboten: mittwochs ist “Stille Stunde” beim Rewe in Heusenstamm. Immer mehr Geschäfte in Hessen bieten inzwischen “stille Stunden” an. Nicht nur für Menschen mit Autismus kann die ständige Reizüberflutung überfordernd sein. Auch Gesunde empfinden Stille als wohltuend für Auge und Ohr. Unser Hirn ist nicht gebaut für den Dauerangriff auf unsere Sinne durch Musik, News, social media-Geklingel. Obwohl wir das ahnen, fällt uns der Verzicht darauf schwer. Zeit für ein paar Tipps gegen die Reizüberflutung. Wir erkunden Wege zu einem reizärmeren, zufriedenen Leben.

Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Diese Frage konnte sich Robinson Crusoe nicht stellen. Er war froh, sein Leben gerettet zu haben, als er schiffbrüchig am Strand einer einsamen Insel angeschwemmt wurde und irgendwie überleben musste. Warum fasziniert uns dieser Jahrhundertroman von Daniel Defoe bis heute? Ist es der unbändige Überlebenswille, den er zeigt? Dass man auch ohne zivilisatorische Errungenschaften wie Kühlschrank und Handy überleben kann, ganz auf sich gestellt? Und warum boomen gerade die Survival-Kurse, wo man das Überleben in der Wildnis trainiert? Das fragen wir uns am heutigen “Robinson-Crusoe-Tag".

Angesichts all der Krisen denkt man manchmal: Jetzt hilft nur noch ein Wunder! Aber gibt es sie? In der katholischen Kirche werden wissenschaftlich unerklärbare Heilungen als Wunder bezeichnet. Aber es gibt auch ohne Gott manchmal spontane Heilungen. Persönlich kann eine unerwartete Wendung in einer Krise ein Wunder sein. Oder ein geliebter Mensch und ein Neugeborenes. Wir sollten - dreißig Jahre nach dem Mauerfall - auch mit politischen Wundern rechnen, sagt der Ökonom Fred Luks.

Globale Krisen und Bedrohungen aller Art machen uns Angst. Das Vertrauen in Politik, Medien und Institutionen schwindet. Doch ist Vertrauen die Basis eines Lebens von Beginn an. Auch die sozialen Medien und das Internet tragen dazu bei, dass uns das “Urvertrauen” abhanden kommt. Überall wird zusätzlich zugespitzt, skandalisiert. Wie können wir das Vertrauen zurückgewinnen, dieses so wichtige “Lebens-Mittel” jedes einzelnen Lebens und der Gesellschaft als ganzer?

Sie folgten dem Stern und fanden den Heiland: die Geschichte der Hl. Drei Könige steht im Hintergrund der weltgrößten Hilfsaktion von Kindern für Kinder: die Sternsinger. Sie ziehen verkleidet als Könige durch die Straßen, segnen die Häuser und sammeln für Bedürftige. Mit dabei haben sie den Stern. Sterne sind seit Urzeiten Orientierungspunkte - und zugleich Sinnbilder für die Ausrichtung von Menschen. Welchem Stern folgen wir? Wir sprechen über den großen Orientierungsbedarf in der heutigen Welt und fragen, wer ihn stillen kann.

Das kleine Glöckchen ruft zur Bescherung, verheißungsvoll. Die Kirchenglocken läuten Weihnachten ein, majestätisch und festlich. Seit Jahrhunderten bringen Glocken Botschaften unter die Menschen, sei es die Zeiteinteilung des Tages, der Ruf zum Gottesdienst, die Warnung vor Gefahr. Von jungen Glöcknern in Groß-Britannien über eine der ältesten Glockengießereien der Welt in Mittelhessen bis hin zu einer Friedensglocke mit Gewicht - wir sind am Weihnachtsmorgen nicht nur dem Klang und der Bedeutung von Glocken auf der Spur, sondern lauschen den unterschiedlichsten Klängen - mit der Frage, was uns fasziniert am Klang - bei Instrumenten, beim gemeinsamen Musizieren und überhaupt bei „Klangkörpern“.

Heute am 21.12.25 ist Wintersonnwende. Endlich, mehr Licht. Endlich geht es wieder “bergauf”. Die Sonnwende wird seit Menschengedenken gefeiert, mit Licht- und Feuerritualen. Weihnachten ist ein Teil davon. Wer mit den Zyklen der Natur gehen will, dem empfiehlt die Autorin Maren Schneider ebenfalls Licht- und Räucherrituale. Außerdem: Tiny Church - die kleinste Kirche Frankfurts. Und: Die hippen Missionare - Evangelikale Gruppen in der katholischen Kirche.

Wir haben sie nicht ausgesucht und müssen doch ein Leben lang mit ihr klarkommen: unsere Familie. Manchmal tragen Familien alte Verletzungen und Streit durch die Jahre, ohne dass Lösungen gelingen. Weihnachten ist dann der alljährliche spannungsgeladene Knotenpunkt des Familienlebens. Wie kann man Familienkonflikte gut klären? In der neuen ARD-Dokuserie “Familientherapie” lädt die Psychotherapeutin und Podcasterin Franca Cerutti vier Familien zum Intensiv-Coaching aufs Land ein. Wir sprechen mit Ihr und ihren Klienten über das, was Familien befrieden und stärken kann. Außerdem: die rebellischen Nonnen von Goldenstein Und: Bilanz der Papstreise in die Türkei und den Libanon

Wir haben sie nicht ausgesucht und müssen doch ein Leben lang mit ihr klarkommen: unsere Familie. Manchmal tragen Familien alte Verletzungen und Streit durch die Jahre, ohne dass Lösungen gelingen. Weihnachten ist dann der alljährliche spannungsgeladene Knotenpunkt des Familienlebens. Wie kann man Familienkonflikte gut klären? In der neuen ARD-Dokuserie “Familientherapie” lädt die Psychotherapeutin und Podcasterin Franca Cerutti vier Familien zum Intensiv-Coaching aufs Land ein. Wir sprechen mit Ihr und ihren Klienten über das, was Familien befrieden und stärken kann. Außerdem: die rebellischen Nonnen von Goldenstein Und: Bilanz der Papstreise in die Türkei und den Libanon

Der Advent ist eine der "sinnlichsten" Zeiten des Jahres: wir tauchen ein in die Welt der Gerüche, lassen uns bezaubern vom Duft der Tannennadeln, Orangen und Räuchermännchen. Wir staunen über goldglitzernde Kugeln, lassen uns vom milden Licht der Kerzen das Herz wärmen, der Klang der Glöckchen und Lieder weckt uralte Erinnerungen, mit den Weihnachts-Plätzchen zergeht uns die Süßigkeit dieser Wochen auf der Zunge. Wir Menschen sind Sinneswesen. Die lustvolle Erfahrung von Lebendigkeit machen wir, wenn alle Sinne hellwach sind. Allzu oft leben wir verkopft, dabei findet sich der wahre Genuss des Lebens in einem bewusst sinnlichen Leben im Augenblick.

Der Advent ist eine der "sinnlichsten" Zeiten des Jahres: wir tauchen ein in die Welt der Gerüche, lassen uns bezaubern vom Duft der Tannennadeln, Orangen und Räuchermännchen. Wir staunen über goldglitzernde Kugeln, lassen uns vom milden Licht der Kerzen das Herz wärmen, der Klang der Glöckchen und Lieder weckt uralte Erinnerungen, mit den Weihnachts-Plätzchen zergeht uns die Süßigkeit dieser Wochen auf der Zunge. Wir Menschen sind Sinneswesen. Die lustvolle Erfahrung von Lebendigkeit machen wir, wenn alle Sinne hellwach sind. Allzu oft leben wir verkopft, dabei findet sich der wahre Genuss des Lebens in einem bewusst sinnlichen Leben im Augenblick.

Zur Weihnachtszeit greifen wir wieder zu Papier und Füller, jetzt werden Weihnachtskarten und Briefe geschrieben. Sonst im Alltag begnügen wir uns meist mehr und mehr mit dem Diktieren, dem Klicken, Wischen und Tippen von Nachrichten. Dabei ist das Schreiben mit der Hand besonders lustvoll und schön, ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung und es sorgt für ein Feuerwerk im Gehirn. Außerdem: Die Synodalkonferenz - Ein neues nationales Gremium aus katholischen Bischöfen und Laien

Zur Weihnachtszeit greifen wir wieder zu Papier und Füller, jetzt werden Weihnachtskarten und Briefe geschrieben. Sonst im Alltag begnügen wir uns meist mehr und mehr mit dem Diktieren, dem Klicken, Wischen und Tippen von Nachrichten. Dabei ist das Schreiben mit der Hand besonders lustvoll und schön, ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung und es sorgt für ein Feuerwerk im Gehirn. Außerdem: Die Synodalkonferenz - Ein neues nationales Gremium aus katholischen Bischöfen und Laien

Der November ist der ruhigste Monat des Jahres. Wir ziehen uns zurück ins Innere und kommen leichter zur Ruhe als sonst. Ruhe ist ein kostbares Gut. Menschen, die “in sich ruhen”, sind meist angenehme Zeitgenossen. Wie finden wir innere Ruhe, wenn uns Unruhe quält, wenn Sorgen an uns nagen? Außerdem: Das neue Friedenspapier der EKD Und: Neue Gedenkformen für auf der Flucht Verstorbene

Der November ist der ruhigste Monat des Jahres. Wir ziehen uns zurück ins Innere und kommen leichter zur Ruhe als sonst. Ruhe ist ein kostbares Gut. Menschen, die “in sich ruhen”, sind meist angenehme Zeitgenossen. Wie finden wir innere Ruhe, wenn uns Unruhe quält, wenn Sorgen an uns nagen? Außerdem: Das neue Friedenspapier der EKD Und: Neue Gedenkformen für auf der Flucht Verstorbene

Am 2.November ist Allerseelen, das Totengedenken der katholischen Kirche. Nicht zufällig platziert unsere Kultur das Totengedenken in den Herbst. Denn hier lehrt schon die Natur, wenn die Blätter fallen, das Gesetz der Vergänglichkeit und des Loslassens. Im Loslassen liegt eine tiefe Lebensweisheit. Denn nur wer sich dem Fluss des Lebens mit dem Gesetz des Loslassens überlässt, kann auch frei werden für Neues. Wir sprechen darüber unter anderem mit einer Trauerexpertin.

Am 2.November ist Allerseelen, das Totengedenken der katholischen Kirche. Nicht zufällig platziert unsere Kultur das Totengedenken in den Herbst. Denn hier lehrt schon die Natur, wenn die Blätter fallen, das Gesetz der Vergänglichkeit und des Loslassens. Im Loslassen liegt eine tiefe Lebensweisheit. Denn nur wer sich dem Fluss des Lebens mit dem Gesetz des Loslassens überlässt, kann auch frei werden für Neues. Wir sprechen darüber unter anderem mit einer Trauerexpertin.

Wir leben in unsicheren Zeiten. Zahlreiche Krisennachrichten bestimmen unseren Alltag und drücken aufs Gemüt. Da hat es die Freude am Leben nicht leicht. Wo können wir Hoffnung, Mut und Zuversicht stärken? Vielleicht können wir etwas von Martin Luther lernen, dem Reformator, an den die evangelischen Kirchen in Hessen am 31. Oktober, dem Reformationstag erinnern. Als junger Mensch war Luther der Verzweiflung nahe. Voller Selbstzweifel und Ängste hoffte er auf Besserung im Kloster. Aber auch dort fand er keine Lebensfreude. Erst beim intensiven Bibelstudium und durch seine Neuentdeckung, dass er von Gott nicht verurteilt, sondern geliebt und gerechtfertigt wird „allein aus Gnade“, kehrte bei ihm die Lebensfreude zurück. Und das ganz praktisch. Er heiratete, gründete eine Familie, empfing gerne Gäste, aß und trank und liebte es dabei gerne auch mal deftig. Ein Leben voller Zuversicht und Hoffnung - und das auch in schwierigen, in kriegerischen Zeiten mit vielen Anfeindungen. Wo finden Menschen heute ihre Lebensfreude? In Beziehungen? In der Natur? Beim kreativen Hobby oder beim Tanzen und Laufen? Was können wir tun, damit die Krisenstimmung der Zeit uns nicht die Freude am Leben raubt?

Wir leben in unsicheren Zeiten. Zahlreiche Krisennachrichten bestimmen unseren Alltag und drücken aufs Gemüt. Da hat es die Freude am Leben nicht leicht. Wo können wir Hoffnung, Mut und Zuversicht stärken? Vielleicht können wir etwas von Martin Luther lernen, dem Reformator, an den die evangelischen Kirchen in Hessen am 31. Oktober, dem Reformationstag erinnern. Als junger Mensch war Luther der Verzweiflung nahe. Voller Selbstzweifel und Ängste hoffte er auf Besserung im Kloster. Aber auch dort fand er keine Lebensfreude. Erst beim intensiven Bibelstudium und durch seine Neuentdeckung, dass er von Gott nicht verurteilt, sondern geliebt und gerechtfertigt wird „allein aus Gnade“, kehrte bei ihm die Lebensfreude zurück. Und das ganz praktisch. Er heiratete, gründete eine Familie, empfing gerne Gäste, aß und trank und liebte es dabei gerne auch mal deftig. Ein Leben voller Zuversicht und Hoffnung - und das auch in schwierigen, in kriegerischen Zeiten mit vielen Anfeindungen. Wo finden Menschen heute ihre Lebensfreude? In Beziehungen? In der Natur? Beim kreativen Hobby oder beim Tanzen und Laufen? Was können wir tun, damit die Krisenstimmung der Zeit uns nicht die Freude am Leben raubt?

Wenn es dunkel wird, dann kommt das Leben zur Ruhe. So scheint es uns. Tatsächlich ist auch die Nacht voller Leben. Zahlreiche Tiere schwirren, schleichen oder schweben ganz selbstverständlich durch die Dunkelheit. Sie brauchen die Nacht zum leben. Wir Menschen dagegen machen oft die Nacht zum Tage, erleuchten sie mit hellem Licht - und bringen dadurch manches im Nachtleben der Natur durcheinander. Uns Menschen macht die Dunkelheit oft Angst. Andererseits ist sie ein Ort besonderer Geborgenheit. Geburten finden überwiegend in der Nacht statt. Religiöse Offenbarungen sind in allen Kulturen den Menschen oft nachts zuteil geworden. Und nicht zuletzt sind wir selbst innerlich nachts aktiv, auch wenn wir schlafen. Dann regeneriert sich der Körper, nutzt unsere Seele die Ruhe der Nacht, um in Träumen das Erlebte des Tages zu bearbeiten.

Wenn es dunkel wird, dann kommt das Leben zur Ruhe. So scheint es uns. Tatsächlich ist auch die Nacht voller Leben. Zahlreiche Tiere schwirren, schleichen oder schweben ganz selbstverständlich durch die Dunkelheit. Sie brauchen die Nacht zum leben. Wir Menschen dagegen machen oft die Nacht zum Tage, erleuchten sie mit hellem Licht - und bringen dadurch manches im Nachtleben der Natur durcheinander. Uns Menschen macht die Dunkelheit oft Angst. Andererseits ist sie ein Ort besonderer Geborgenheit. Geburten finden überwiegend in der Nacht statt. Religiöse Offenbarungen sind in allen Kulturen den Menschen oft nachts zuteil geworden. Und nicht zuletzt sind wir selbst innerlich nachts aktiv, auch wenn wir schlafen. Dann regeneriert sich der Körper, nutzt unsere Seele die Ruhe der Nacht, um in Träumen das Erlebte des Tages zu bearbeiten.

Der Herbst ist eine gefühlsintensive Zeit, die Tage werden kürzer und vor uns liegt der kalte Winter. Das Gefühl der Melancholie stellt sich ein. Wir spüren das bittere Gesetz der Vergänglichkeit und ergehen uns in süßen Erinnerungen an das Gestern. Ist das nicht auch unser allgemeines Gesellschaftsgefühl gerade? Leben wir in herbstlich-müden Zeiten? Außerdem: An der Seite der Armen Papst Leo XIV ermahnt seine Kirche Und: Eine neue Thora für Gießen Festliche Vorfreude in der jüdischen Gemeinde

Der Herbst ist eine gefühlsintensive Zeit, die Tage werden kürzer und vor uns liegt der kalte Winter. Das Gefühl der Melancholie stellt sich ein. Wir spüren das bittere Gesetz der Vergänglichkeit und ergehen uns in süßen Erinnerungen an das Gestern. Ist das nicht auch unser allgemeines Gesellschaftsgefühl gerade? Leben wir in herbstlich-müden Zeiten? Außerdem: An der Seite der Armen Papst Leo XIV ermahnt seine Kirche Und: Eine neue Thora für Gießen Festliche Vorfreude in der jüdischen Gemeinde

Einen Tag im Jahr haben wir ganz der Dankbarkeit gewidmet: das Erntedankfest. Erntefeste sind uralte Rituale. Neuerdings wird die Dankbarkeit aber vor allem psychologisch erforscht und als Kraftquelle für ein gesundes Leben empfohlen. Man kann die Dankbarkeit als Lebenshaltung üben. Je mehr man sie sich bewusst macht, desto mehr Gründe für Dankbarkeit entdeckt man. Eine wohltuende Aufwärtsspirale kommt in Gang.

Einen Tag im Jahr haben wir ganz der Dankbarkeit gewidmet: das Erntedankfest. Erntefeste sind uralte Rituale. Neuerdings wird die Dankbarkeit aber vor allem psychologisch erforscht und als Kraftquelle für ein gesundes Leben empfohlen. Man kann die Dankbarkeit als Lebenshaltung üben. Je mehr man sie sich bewusst macht, desto mehr Gründe für Dankbarkeit entdeckt man. Eine wohltuende Aufwärtsspirale kommt in Gang.

Fehlschläge gehören zum Leben. Boris Becker bekennt sich offen zu seinem Scheitern. Die sieben Monate im Gefängnis beschreibt er als eine Zeit der Reinigung. Scheitern kann stärken für das Kommende. „Wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern“, nennt das der Schriftsteller Samuel Beckett. Wie das geht, erkunden wir in Himmel und Erde. Außerdem: Kirche in der Minderheit Bilanz der Bischofskonferenz von Fulda Und: Heilung für eine verwundete Welt 100 Jahre Missionsärztliche Schwestern

Fehlschläge gehören zum Leben. Boris Becker bekennt sich offen zu seinem Scheitern. Die sieben Monate im Gefängnis beschreibt er als eine Zeit der Reinigung. Scheitern kann stärken für das Kommende. „Wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern“, nennt das der Schriftsteller Samuel Beckett. Wie das geht, erkunden wir in Himmel und Erde. Außerdem: Kirche in der Minderheit Bilanz der Bischofskonferenz von Fulda Und: Heilung für eine verwundete Welt 100 Jahre Missionsärztliche Schwestern

Richtig nörgeln. Klagen als Kraft der Veränderung Gerade uns Deutschen sagt man nach, eine Nation der Nörgler und Bedenkenträger zu sein. Und ja, zurzeit pflegen viele die Opferrolle, gerade in der politischen Auseinandersetzung. Aber ist Nörgeln wirklich nur destruktiv? In der Bibel zum Beispiel kann man Texte finden, die eine einzige große Klage-Litanei sind. Missstände zu beklagen, auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen, das ist eine wichtige Kraft der Veränderung. Davon ist zum Beispiel der Frankfurter Publizist Michel Friedmann überzeugt. Kann also im Nörgeln eine heilsame Kraft liegen, wenn wir dabei nicht in bloßes Selbstmitleid verfallen? Wir gehen dieser Frage nach. Am Sonntagmorgen in Himmel und Erde in hr INFO.

Richtig nörgeln. Klagen als Kraft der Veränderung Gerade uns Deutschen sagt man nach, eine Nation der Nörgler und Bedenkenträger zu sein. Und ja, zurzeit pflegen viele die Opferrolle, gerade in der politischen Auseinandersetzung. Aber ist Nörgeln wirklich nur destruktiv? In der Bibel zum Beispiel kann man Texte finden, die eine einzige große Klage-Litanei sind. Missstände zu beklagen, auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen, das ist eine wichtige Kraft der Veränderung. Davon ist zum Beispiel der Frankfurter Publizist Michel Friedmann überzeugt. Kann also im Nörgeln eine heilsame Kraft liegen, wenn wir dabei nicht in bloßes Selbstmitleid verfallen? Wir gehen dieser Frage nach. Am Sonntagmorgen in Himmel und Erde in hr INFO.

Der “Tag des offenen Denkmals” heute soll kulturelle, industrielle Schätze zugänglich machen und die Liebe zu diesen Zeit-Zeugnissen wecken. Denn sie sind kostbar und meist auch kostspielig zu erhalten. Eine Gesellschaft lebt auch von immateriellen Werten wie der Menschenwürde. Wie kann man solche Werte erhalten? “Wertschätzung” braucht man gegenüber Menschen und auch zu sich selbst. Eine Sendung rund um das, was uns wertvoll ist. Außerdem: Zur Debatte um ein neues Bestattungsrecht in Hessen Und: Zum 70. Geburtstag von Papst Leo XIV.

Der “Tag des offenen Denkmals” heute soll kulturelle, industrielle Schätze zugänglich machen und die Liebe zu diesen Zeit-Zeugnissen wecken. Denn sie sind kostbar und meist auch kostspielig zu erhalten. Eine Gesellschaft lebt auch von immateriellen Werten wie der Menschenwürde. Wie kann man solche Werte erhalten? “Wertschätzung” braucht man gegenüber Menschen und auch zu sich selbst. Eine Sendung rund um das, was uns wertvoll ist. Außerdem: Zur Debatte um ein neues Bestattungsrecht in Hessen Und: Zum 70. Geburtstag von Papst Leo XIV.

Staunen lernen. Die Kraft der Wunder, das ist unser Sonntagsthema in Himmel und Erde. Außerdem feiern wir 50 Jahre Habakuk, die christliche Rockband und wir stellen Sarah Vecera vor, die einen Preis der Evangelischen Frauen für ihr Anti-Rassismus Engagement bekommen hat.

Staunen lernen. Die Kraft der Wunder, das ist unser Sonntagsthema in Himmel und Erde. Außerdem feiern wir 50 Jahre Habakuk, die christliche Rockband und wir stellen Sarah Vecera vor, die einen Preis der Evangelischen Frauen für ihr Anti-Rassismus Engagement bekommen hat.

Das “Nein” geht uns oft schwer über die Lippen. Als Wesen, die auf Gemeinschaft angewiesen sind, neigen wir zum “Ja”, um am Ende nicht allein dazustehen. Aber zu viel “Ja-Sagen” kann ungesund sein. Oft ist es ein Gebot der Selbstbehauptung und des Widerstandes, auch einmal “Nö” zu sagen. Davon ist die Berliner Pfarrerin und Aktivistin Maike Schöfer überzeugt. Ihr Buch “Nö - Eine Anstiftung zum Neinsagen” findet viel Aufmerksamkeit. Wir sprechen mit ihr. Außerdem: Friedensfahrt zum Papst. Die Jesus-Biker aus Hessen sind unterwegs. Ein Mann kauft eine Kirche - Als Engagement für seine Heimat

Das “Nein” geht uns oft schwer über die Lippen. Als Wesen, die auf Gemeinschaft angewiesen sind, neigen wir zum “Ja”, um am Ende nicht allein dazustehen. Aber zu viel “Ja-Sagen” kann ungesund sein. Oft ist es ein Gebot der Selbstbehauptung und des Widerstandes, auch einmal “Nö” zu sagen. Davon ist die Berliner Pfarrerin und Aktivistin Maike Schöfer überzeugt. Ihr Buch “Nö - Eine Anstiftung zum Neinsagen” findet viel Aufmerksamkeit. Wir sprechen mit ihr. Außerdem: Friedensfahrt zum Papst. Die Jesus-Biker aus Hessen sind unterwegs. Ein Mann kauft eine Kirche - Als Engagement für seine Heimat

Wer hat langfristig gesehen den größeren Erfolg im Leben: der Stärkste oder der Netteste? Dirk Brockmann hat dafür die Gesetze der Evolution genauer angeschaut und kommt zu einem klaren Ergebnis: Kooperation ist effektiver als Konkurrenz. Das Erfolgsprinzip heißt „Survival of the Nettest“! Außerdem: Israel-Sonntag im Zeichen des Gaza-Krieges Ende einer Äre: Die Franziskaner verlassen das Kreuzburg-Gymnasium Großkrotzenburg

Fahrradfahren ist Lebenslust pur. Und für manche auch ein spirituelles Erlebnis. Wenn man in diesen Tagen durch sommerliche Wiesen und Felder radelt, den frischen Wind um die Nase wehen lässt und die Wärme auf der Haut spürt, dann stellt sich sofort sommerliche Leichtigkeit ein. Natürlich kennt jeder auch Gegenwind und fordernde Anstiege. Aber das will - wie auch sonst im Leben - bewältigt werden. Wir lernen in der Sendung begeisterte Radler kennen, hören von der Psychologie des Fahrradfahrens, wie man in den Flow kommt, und warum man beim Radeln inspirierende Gedanken bekommt. Außerdem erkunden wir, was Fahrradfahren mit Spiritualität zu tun hat und was die hessischen Radwege-Kirchen im Angebot haben. Wir treffen eine Fahrrad-begeisterte Stadtdplanerin in Ugandas Hauptstadt Kampala und hören von einem Kulturgeschichtler etwas über die “Freiheit auf zwei Rädern”, die mit der Erfindung des Fahrrads verbunden war.

Fahrradfahren ist Lebenslust pur. Und für manche auch ein spirituelles Erlebnis. Wenn man in diesen Tagen durch sommerliche Wiesen und Felder radelt, den frischen Wind um die Nase wehen lässt und die Wärme auf der Haut spürt, dann stellt sich sofort sommerliche Leichtigkeit ein. Natürlich kennt jeder auch Gegenwind und fordernde Anstiege. Aber das will - wie auch sonst im Leben - bewältigt werden. Wir lernen in der Sendung begeisterte Radler kennen, hören von der Psychologie des Fahrradfahrens, wie man in den Flow kommt, und warum man beim Radeln inspirierende Gedanken bekommt. Außerdem erkunden wir, was Fahrradfahren mit Spiritualität zu tun hat und was die hessischen Radwege-Kirchen im Angebot haben. Wir treffen eine Fahrrad-begeisterte Stadtdplanerin in Ugandas Hauptstadt Kampala und hören von einem Kulturgeschichtler etwas über die “Freiheit auf zwei Rädern”, die mit der Erfindung des Fahrrads verbunden war.

Der Sommer ist zurück. Wir suchen wieder Schatten. Der ist wohltuend und geheimnisvoll. Psychologen meinen, man sollte seinen „Schatten“ kennen. Außerdem: "Nö. Eine Anstiftung zum Neinsagen“ Das Buch der queeren Pfarrerin Maike Schöfer aus Berlin Und: „Wir wohnen mit der Seele hier“ Die deutsche Kirchengemeinde in Kiew ist ohne Hirten