Territory claimed by the State of Palestine
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Die Gewalt gegen Palästinenser durch Siedler und israelische Armee im Westjordanland nimmt immer weiter zu. "Das Ziel ist es, mehr Palästinenser zu vertreiben und mehr Land zu annektieren", sagt Bauke Baumann von der Heinrich-Böll-Stiftung. Von WDR 5.
Die neue britische Regierung will Importe von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verbieten. Mehrere westliche Staaten haben sich angeschlossen. Was bringen solche Sanktionen? Auslandredaktorin Susanne Brunner ordnet ein. Weitere Themen: · Soll der AfD der Zugang zu heiklen Daten des Verfassungsschutzes verweigert werden? Diese Frage beschäftigt die obersten deutschen Verfassungsschützer in diesen Tagen. Jörg Müller, ehemaliger Verfassungsschutz-Chef von Brandenburg, spricht über die möglichen Gefahren. · In ausgedienten Haushaltsgeräten und alter Unterhaltungselektronik schlummern ungenutzte Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Elektrorecycling-Fachmann Nando Erne erklärt, was die Herausforderungen sind. · Eine 14-Jährige erfindet Missbrauchsvorwürfe und bringt Mutter und Stiefvater damit ins Gefängnis. Der Fall aus dem Kanton Zürich wurde kürzlich bekannt. Die forensische Psychologin Monika Egli-Alge ordnet die fatale Fehleinschätzung ein.
Angeführt von Großbritannien verhängen elf weitere Staaten ein Handelsverbot für Waren aus völkerrechtswidrigen Siedlungen im Westjordanland. │ Der israelische Ministerpräsident Netanjahu reist Ende September zur UN-Generalversammlung nach New-York, trotz des Widerstands des New Yorker Bürgermeisters.│ US-Präsident Trump und Kremlchef Putin führen ein einstündiges Telefonat, wie es heisst in großer Harmonie. │Die Bundesregierung kündigt eine Erhöhung des Wehretats auf 110 Milliarden Euro im kommenden Jahr an.
Heute ist der sogenannte Streubombenmonitor veröffentlicht worden, der einmal im Jahr die Verwendung dieser Clustermunition abbildet. Er wird von einem internationalen Zusammenschluss aus Menschenrechtsgruppen und Hilfsorganisationen erstellt. Und die Zahlen sind erschreckend │ In Israel gibt es neue Vorwürfe gegen Ministerpräsident Netanjahu - er soll anderthalb Wochen vor dem brutalen Hamasüberfall vom 07.10.2023 gewarnt worden sein.│ Auißerdem hat ein israelisches Gericht einen Eilantrag gegen ein sehr umstrittenes Siedlungsprojekt im Westjordanland abgelehnt. │ Jetzt wollen mehr Länder als bisher ein Handelsverbot für Waren aus israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland umsetzen. Großbritannien hat sich in Absprache mit Frankreich und Kanada dazu entschlossen - die USA sind erzürnt.
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner waren nach einem Treffen mit Kremlchef Putin in Moskau gestern zu Gesprächen über eine Beendigung des russischen Angriffskriegs in Kiew. Was haben sie erreicht?│ EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will heute in Grönland eine engere Zusammenarbeit mit der Insel vereinbaren.│Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat offenbar die Räumung nicht genehmigter Siedler-Außenposten im Westjordanland angeordnet. Damit reagiert er auf den Druck der USA.│Nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran auf Tanker ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auf den niedrigsten Stand seit Mai eingebrochen.│Der Internationale Gerichtshof in Den Haag befasst sich erneut mit Nicaraguas Klage gegen Deutschland. Dabei geht es um Rüstungsexporte nach Israel.
„Wir wollen euer Business, nicht eure Almosen.“– Frank Müller, CEO Axsos AGStell dir vor, du gründest ein IT-Unternehmen – nicht in Berlin, sondern mitten im Westjordanland. Genau das hat Frank Müller gewagt. Sein Weg führte ihn von der schwäbischen Provinz nach Ramallah, wo er mit der Axsos AG ein Startup aufbaute, das heute über 100 Mitarbeitende beschäftigt – davon mehr als die Hälfte in Ramallah im Westjordanland. Was als Experiment begann, ist längst Hoffnungsträger für eine ganze Region.Frank wuchs in bodenständigen Verhältnissen auf, wollte eigentlich nie Unternehmer werden – zu viel Unsicherheit. Doch als seine Werte in Gefahr gerieten, wurde aus dem „No-Go“ ein Herzensprojekt. Heute verbindet er wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung: Mit einem IT-Bootcamp bildet Axos junge Palästinenser aus, gibt ihnen Jobs und Perspektive – und begegnet dabei täglich den Herausforderungen einer Region, in der Besatzung oft im Kopf beginnt.Franks Ansatz ist klar: Business auf Augenhöhe, Würde statt Almosen. Seine tiefe Überzeugung? Glaube entfaltet Kraft im Alltag – durch echte Veränderung und praktische Nächstenliebe. Die Wunder, die er dabei erlebt, reichen von spontaner Finanzhilfe an der Ampel bis zu Hoffnungsschimmern im Gaza-Krieg.Aktuell treibt Frank die Vision voran, noch mehr IT-Talente auszubilden und Unternehmen in Deutschland und Europa für eine Zusammenarbeit zu begeistern. Seine Geschichte zeigt: Unternehmertum kann Brücken bauen – und Gottes Reich konkret machen.Zentrale Themen der Episode:Business statt Almosen: Würde durch ArbeitIT-Bootcamp bringt Hoffnung für junge PalästinenserStartup-Aufbau im WestjordanlandDie Besatzung im Kopf überwindenWunder im Alltag und an der AmpelGlaube als gelebte VerantwortungPraktische Integration von christlichen PrinzipienWie Business zum Werkzeug für das Königreich wirdMehr zur AXSOS Academy und wie man mit ihr zusammenarbeiten kann, findest du hier: https://axsos.academy/de/Hat dich Franks Lebensreise inspiriert? Dann unterstütze uns: Gib uns eine 5-Sterne-Bewertung⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️, teile deine Gedanken in den Kommentaren und leite diese Episode an Freunde weiter, die mehr Himmel auf Erden in ihrem Business erleben wollen.Gute Unterhaltung wünscht dir deine CKS-CREW
EU-Außenminister unterstützen Deutschland und bereiten weitere Sanktionen gegen Russland vor / Heeresinspekteur Freuding fordert wegen russischer Bedrohung schnelleren Ausbau der Bundeswehr / Marles betont bei Treffen mit Hegseth Bedeutung des US-Bündnisses / Coalition fordert 80 Prozent niedrigere Tabaksteuer zur Bekämpfung des Schwarzmarkts / Regierung warnt vor mehr Rauchertoten bei einer Senkung der Tabaksteuer / Mann nach mutmaßlichem Brandanschlag auf Tabakladen in Melbourne lebensgefährlich verletzt / Online-Register „Call it Out“ erhält zwei Millionen Dollar zusätzliche Förderung / Coalition warnt vor staatlicher Zensur durch geplante Änderungen bei personalisierten Algorithmen / Zwei palästinensische Jugendliche bei israelischem Militäreinsatz im Westjordanland getötet / USA weisen Vorwurf zurück, sich durch Öl-Abkommen venezolanische Ressourcen anzueignen
Die Regierung will demnächst auf den Fund der Sprengstoff-Drohne in Leipzig reagieren. Eine mögliche Reaktion ist, Artikel 4 des Nato-Vertrags zu aktivieren. Es gibt keine Beweise, dass Russland hinter der Attacke steckt, doch die meisten Fachleute gehen davon aus. Wird die Regierung Beweise vorlegen? │ Die Gewalt jüdischer Siedler im Westjordanland wird immer heftiger, Ministerpräsident Netanjahu laviert angesichts der bevorstehenden Wahlen. │ Die USA haben nach rund einem Monat wieder den Iran angegriffen, doch es sieht nicht danach aus, dass dies der Beginn größerer Kampfhandlungen ist.
Ungewohnt deutlich hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die Gewalt rechtsextremer Siedler im Westjordanland kritisiert. │ Ein neues Buch des Völkerrechtlers Kai Ambos stellt Fragen zu deutschen Waffenlieferungen an Israel und nach der "Staatsräson nach Gaza" │ Die Führung in Kiew zeigt sich erschüttert darüber, dass ein weiteres Mal ein Munitionslager nahe einem Pflegeheim explodiert ist, diesmal mit besonders vielen Todesopfern.
Die Zeitungen kommentieren das morgen in Island stattfindende Referendum über neue EU-Beitrittsgespräche, den Vergleich zwischen dem Meta-Konzern und US-Bundesstaaten sowie die Gewalt radikaler israelischer Siedler im Westjordanland. Zunächst geht es aber um den Besuch von CIA-Direktor Ratcliffe in Moskau, der Russland vor einem Angriff auf NATO-Staaten gewarnt haben soll. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Die Zeitungen kommentieren das morgen in Island stattfindende Referendum über neue EU-Beitrittsgespräche, den Vergleich zwischen dem Meta-Konzern und US-Bundesstaaten sowie die Gewalt radikaler israelischer Siedler im Westjordanland. Zunächst geht es aber um den Besuch von CIA-Direktor Ratcliffe in Moskau, der Russland vor einem Angriff auf NATO-Staaten gewarnt haben soll. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Sieben Staats- und Regierungschefs warnen Israel vor dem Bau einer neuen Siedlung im besetzten Westjordanland. In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren unter anderem Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Kanada, das Projekt stehe einer Friedenslösung in der Region im Weg. Israel plant mehr als 3.000 neue Wohnungen nahe Ost-Jerusalem. Durch den Bau würde das Westjordanland in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufgespalten.
Israel: Kritik an Häusern im Westjordanland, Wirtschaft: Brief an Bundesregierung, Panama-Kanal: Weniger Schiffe, Cannabis: Seit zwei Jahren erlaubt, Das Wetter
Israel: Kritik an Häusern im Westjordanland, Wirtschaft: Brief an Bundesregierung, Panama-Kanal: Weniger Schiffe, Cannabis: Seit zwei Jahren erlaubt, Das Wetter
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Norwegen und die Niederlande fordern Israel in einer ungewöhnlich scharfen gemeinsamen Erklärung auf, ein geplantes Siedlungsprojekt im Westjordanland zurückzunehmen. Die Staaten warnen, dass der Ausbau die Zwei-Staaten-Lösung gefährde und Israels internationales Ansehen weiter beschädigen könne. │ Russland hat nahe der südlichen Kurilen mehrere Antischiffsraketen im Rahmen eines Militärmanövers abgefeuert. Die Übung folgt kurz auf einen umstrittenen Besuch von Machthaber Putin auf einer von Japan beanspruchten Insel und verschärft die Spannungen im langjährigen Territorialstreit. │ Deutsche Pioniere unterstützen seit Ende Juni die polnische Armee beim Ausbau des Sicherheitsprojekts „Eastern Shield“ an der Grenze zu Kaliningrad. Das Vorhaben soll die NATO-Ostflanke stärken und ist Teil einer umfassenderen regionalen Verteidigungsarchitektur mit den baltischen Staaten sowie nordischen Partnern.
Deutsche Sicherheitsbehörden haben im vergangenen Jahr ein Versteck mit zwei Pistolen in der Nähe von Berlin entdeckt. Nach Informationen von NDR, WDR und SZ vermuten die Behörden, dass es sich um ein Depot russischer Agenten handelt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen Tatverdächtigen wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. │ In einem Statement hat Deutschland zusammen mit sechs weiteren Staaten den geplanten Bau von Siedlungen im von Israel besetzten Westjordanland scharf kritisiert. Unser Korrespondent in Tel Aviv erklärt die Absicht hinter dem Siedlungsprojekt. │ Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Siedlern im Westjordanland ist ein 17 Jahre alter Palästinenser getötet worden.
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen angegriffen. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko wurden mindestens drei Menschen getötet und 20 weitere verletzt. Mehrere Wohn- und Geschäftsgebäude gerieten in Brand, Teile der Stadt waren zeitweise ohne Strom. │Parallel verschärfen sich die politischen Spannungen in der Ukraine. Nach neuen Korruptionsvorwürfen entlässt Präsident Selenskyj die bisherige Vize-Chefin des Präsidialbüros Iryna Mudra.│Im Gazastreifen dauern die heftigen israelischen Angriffe trotz internationaler Bemühungen um eine Waffenruhe an. Palästinensische Behörden melden nun weitere Tote bei einem israelischen Luftangriff auf eine Polizeistation. │Für zusätzliche Spannungen sorgt Israels Ausbau von Siedlungen im Westjordanland. Das Bauministerium veröffentlichte eine Ausschreibung für mehr als 1.200 neue Wohneinheiten.│ US-Präsident Donald Trump kündigte angesichts festgefahrener Verhandlungen jetzt einen Wirtschaftskrieg mit Iran an und wirtschaftliche Konsequenzen für Unterstützerländer.│
Extremistische Siedler belagern im Westjordanland die Häuser palästinensischer Familien – und die israelische Regierung lässt sie gewähren. Steffen Seibert, bis vor Kurzem deutscher Botschafter in Israel, versucht im „Zeit"-Interview die Gratwanderung zwischen der „deutschen Staatsräson" und der Achtung der Menschenrechte. [01:31]Grünen-Chef Felix Banaszak will auch aus dem US-amerikanischen Wahlkampf Lehren ziehen. Politik werde an konkreten materiellen Fragen gemessen. „Ich glaube, dass dieser Kulturkampf, der alle westlichen Demokratien erfasst hat, eigentlich nur eine Ersatzhandlung für ungelöste materielle Konflikte ist." [08:55]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Durch die Eidgenössische Finanzkontrolle wurde ein massiver Skandal aufgedeckt: Pharmafirmen gewähren Apotheken, Ärzt:innen, Spitälern etc. Rabatte auf Medikamente – Rabatte, die eigentlich mindestens zur Hälfte an Patient:innen weitergegeben werden müssten. Das passiert jedoch nicht. Über 300 Millionen Franken pro Jahr sollen so zurückgehalten werden, was einem Prämienprozent entsprechen könnte. Wir sprechen darüber, warum solche Rabattsysteme fatale Anreize schaffen, weshalb das BAG – das genau solche Praktiken kontrollieren sollte – nach jahrelangen Kürzungen auf Druck der rechten Seite dazu kaum mehr in der Lage ist, und warum die plötzliche Empörung von Bürgerlichen und Rechten wenig glaubwürdig wirkt, wenn sie sich sonst nie für tiefere Medikamentenpreise einsetzen.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über die Entscheide der ständerätlichen Wirtschaftskommission (WAK-S) zum Lohnschutz im Rahmen der EU-Verhandlungen. Die Kommission will die geplante Ausweitung der Subunternehmerhaftung streichen, an der bisherigen Kautionspflicht festhalten und den vorgesehenen zusätzlichen Kündigungsschutz für gewählte Arbeitnehmervertreter aus dem Paket kippen.Zum Schluss blicken wir auf die eskalierende Lage im Westjordanland: Immer mehr Dörfer werden von radikalen israelischen Siedlern bedrängt, laut UNO gibt es bereits über 3000 gewalttätige Vorfälle seit 2025, während rund 20% des Westjordanlands faktisch von Siedlern kontrolliert werden – oft mit militanter Unterstützung der israelischen Armee. Wir sprechen darüber, warum die israelische Regierung längst nicht mehr nur rechtsextreme Kräfte schützt, sondern selbst rechtsextrem regiert, und warum die Schweiz bislang nicht einmal Sanktionen gegen die radikalen Siedler in Erwägung zieht.((04:20)) Medikamentenpreise: Skandal aufgedeckt: über 300 Millionen werden pro Jahr zurückgehalten ((11:47)) WAK-S: gefährdet Verhandlungen mit EU ((19:47)) Israel: Radikale Siedlergewalt im Westjordanland((25:20)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Afghanistan, Trump 2028, Neutralitätsinitiative, MWST)
Diesmal: Quallen lähmen AKW, Akzeptanz von Windrädern, Klimaanpassung und Wasserstraßen, Covid-Studie, Politik mit Kränkung, Volksbad ohne EOTO, Abschiebung aus Schweden, Geheimdienst-Gesetz, Siedlergewalt im Westjordanland, Sham Jaff zur Cockroach-Partei. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Unfallprävention: Einigung auf strengere Regeln für Güterzüge, Siedlergewalt: Spannungen im Westjordanland nehmen zu, Fussballvereine müssen Spiele wegen Trockenheit verschieben, vor 100 Jahren wurde Asterix-Autor René Goscinny geboren
Die Kompass-Initiative sei unklar formuliert und nicht zielführend, heisst es seitens Bundesrat. Die Initianten fordern, dass für ein Ja zum Vertragspaket mit der EU ein Mehr von Volk und Ständen nötig ist. Die Forderung wird aber unabhängig von der Initiative bald im Parlament diskutiert. Weitere Themen: Im von Israel besetzten Westjordanland nehmen die Spannungen zwischen israelischen Siedlern und Palästinensern weiter zu. Seit Sonntag belagern Dutzende radikale Siedler die Häuser einer palästinensischen Grossfamilie. Diese ist seither von der Aussenwelt abgeschnitten. Trotz Hilferufen an die israelische Armee, griff diese bisher nicht durch. In Kuba sind im vergangenen Jahr so wenige Kinder geboren worden, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Grund dafür ist unter anderem, dass viele junge Frauen das Land verlassen und anderswo Kinder bekommen. Zurück bleibt eine alternde Bevölkerung, die besonders stark unter den Folgen der Krise leidet.
Kitzler, Jan-Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Sicherheit an der Streetparade, Konflikt im Westjordanland nimmt weiter zu, in Kenia baut eine Hilfsorganisation Kinderrollstühle aus Bambus
REPLAY: Unsere Hosts sind in der Sommerpause und so wiederholen wir an dieser Stelle besonders interessante Folgen (Erstveröffentlichung dieser Episode war am 02.03.2026): Journalist und Nahost-Experte Karim El-Gawhary beschreibt die Situation im Gazastreifen als humanitäre Katastrophe mit zerstörter Infrastruktur, massiver Vertreibung und einer „Waffenruhe“, die diesen Namen kaum verdient. Er betont, dass die israelische Besatzung von Gaza und Westjordanland der zentrale Kernkonflikt ist und skizziert vier Optionen: Status quo, Vertreibung der Palästinenser, eine inzwischen fast unmögliche Zwei-Staaten-Lösung und eine schwer vorstellbare Einstaaten-Lösung mit gleichen Rechten für alle. El-Gawhary kritisiert die Rolle der USA und die „Glitzerpläne“ für Gaza, die die Lebensrealität der Palästinenser ausblenden, und warnt vor der politischen Dynamik unter Präsident Trump. Im Blick auf den Iran spricht er über ein reformunfähiges Regime, eine polarisierte Gesellschaft, mögliche Szenarien von Militärdiktatur bis Staatszerfall und die Gefahr eines regionalen Flächenbrands inklusive Angriffen auf Öl-Infrastruktur und der Straße von Hormus. Er erklärt, wie begrenzt der Zugang von Journalist:innen nach Gaza ist, schildert seine Arbeitsweise mit lokalen Partnern vor Ort und warum er konsequent menschennahe Geschichten erzählt. El-Gawhary setzt sich mit Vorwürfen der Einseitigkeit und des Antisemitismus auseinander und verweist darauf, dass Begriffe wie „Besatzung“ und „besetzte Gebiete“ völkerrechtlich definiert und vom Internationalen Gerichtshof bestätigt sind. Persönlich spricht er über Shitstorms, die Nicht-Verlängerung seines ORF-Vertrags, die große öffentliche Wertschätzung und seine Motivation, als unabhängiger Journalist weiterzuarbeiten – unter anderem mit einem wöchentlichen Podcast „Nahost. Nah dran.“ und Live-Formaten. Zum Schluss erzählt er, wie ihn Geschichten extremer Gewalt und Ohnmacht belasten und warum „Ausladen“ – also Erzählen, Schreiben und Diskutieren – für ihn ein zentraler Weg ist, seelisch in Balance zu bleiben. Titelbild Folge: Sascha Osaka Links zur Folge: Podcast "Nahost. Nah dran" von Karim El-Gawhary Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
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Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
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Ben Carroll neuer Ministerpräsident Victorias / Neue Ölraffinerie in Westaustralien geplant / Lage im Westjordanland spitzt sich zu / Wien soll von der Liste gefährdeter Weltkulturbe gestrichen werden / Schießerei in Seattle: 15-jähriger Verdächtiger festgenommen / Familie von Kumanjayi White leitet rechtliche Schritte ein / Commonwealth Games: Australien führt Medaillenspiegel an
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Die UNESCO hat fünf libanesische Burgen und die Stadt Sebastia im Westjordanland im Eilverfahren zum Weltkulturerbe erklärt. Israel kritisiert die Entscheidung. Architekturkritiker Nikolaus Bernau analysiert, warum es dabei um hohe Politik geht. Bernau, Nikolaus www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Von Vertreibung, leeren Versprechen und kolonialen Fantasien im Land eines unterdrückten Volkes. Der folgende dreiteilige Beitrag zeichnet auf Grundlage arabischer Quellen die aktuelle Lage in Gaza und im Westjordanland nach und beleuchtet die politische Rolle der EU im Kontext des US-israelischen „Gaza-Friedensplans“. Im Mittelpunkt steht zudem die Unterstützung europäischer Staaten für die israelische Politik sowieWeiterlesen
Die Stadt Dschenin im Westjordanland ist ein Brennpunkt des Nahostkonflikts. Im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und Israeli entstand ein Theater, das den Waffen mit Worten entgegnete. Dafür wurde es zerstört. Aber tot ist das Theater noch nicht. International im Sommer – die Kurzreportage. Am 13. Dezember 2023 drangen israelische Soldaten ins Freedom Theatre Dschenin ein. Kurz danach verhafteten sie den Theaterdirektor Mustafa Sheta in einer grossen Militäroperation. «Die Soldaten kamen von allen Seiten, um mich zu verhaften: durch den Garten, sogar vom Dach, überall standen Jeeps: ich kam mir vor wie ein gesuchter Top-Terrorist, wie Osama Bin Laden.» Trotz internationaler Proteste von Kulturschaffenden: der Theaterdirektor verbrachte – ohne Anklage - fünfzehn Monate in israelischen Gefängnissen. Erst, als er am 13. März 2025 freigelassen wurde, erfuhr er: sein Theater gab es nicht mehr. Das Quartier, in dem es entstanden war: nur noch Schutt und Asche. Das palästinensische Freedom Theatre im Flüchtlingslager Dschenin, das ursprünglich von der jüdischen Menschenrechtsaktivistin Arna Mer-Chamis und ihrem Sohn Juliano gegründet worden war, schien endgültig tot. Mundtot ist das Theater aber, aller Gewalt zum Trotz, noch immer nicht. Es spielt wieder. Und bietet Kindern und Jugendlichen, die inmitten dieser Gewalt Eltern, Freunde, Geschwister und ihr Zuhause verloren haben, weiterhin einen Ort, wo sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die Reportage über eine Reise zu einem Theater, das sich nicht mundtot machen lässt.
Der deutsche Politiker Jens Spahn und sein Mann sind Eltern geworden, mit Hilfe einer Leihmutter. Das ist in Deutschland verboten und auch Spahn hatte sich in der Vergangenheit gegen Leihmutterschaft ausgesprochen. Nun musste er deswegen den Vorsitz der Unionsfraktion im deutschen Parlament abgeben. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) Unionsfraktionschef Jens Spahn tritt zurück (06:15) Nachrichtenübersicht (12:11) Ein Juwelier beschäftigt Italien (15:22) Das japanische Parlament regelt die Kaisernachfolge (21:38) Die andere Seite der Gewalt in Dschenin im Westjordanland
In Dschenin im Westjordanland wachsen Kinder im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und Israeli auf. Das Freedom Theatre lehrt sie, ihre Gefühle mit Worten, statt Waffen auszudrücken. Damit gerät das Theater selbst ins Visier und wurde 2023 sogar zerstört. Trotzdem lässt es sich nicht mundtot machen.
Die Stadt Dschenin im Westjordanland ist ein Brennpunkt des Nahostkonflikts. Im Kreuzfeuer zwischen Palästinensern und Israeli entstand ein Theater, das den Waffen mit Worten entgegnete. Dafür wurde es zerstört. Aber tot ist das Theater noch nicht. International im Sommer – die Kurzreportage. Am 13. Dezember 2023 drangen israelische Soldaten ins Freedom Theatre Dschenin ein. Kurz danach verhafteten sie den Theaterdirektor Mustafa Sheta in einer grossen Militäroperation. «Die Soldaten kamen von allen Seiten, um mich zu verhaften: durch den Garten, sogar vom Dach, überall standen Jeeps: ich kam mir vor wie ein gesuchter Top-Terrorist, wie Osama Bin Laden.» Trotz internationaler Proteste von Kulturschaffenden: der Theaterdirektor verbrachte – ohne Anklage - fünfzehn Monate in israelischen Gefängnissen. Erst, als er am 13. März 2025 freigelassen wurde, erfuhr er: sein Theater gab es nicht mehr. Das Quartier, in dem es entstanden war: nur noch Schutt und Asche. Das palästinensische Freedom Theatre im Flüchtlingslager Dschenin, das ursprünglich von der jüdischen Menschenrechtsaktivistin Arna Mer-Chamis und ihrem Sohn Juliano gegründet worden war, schien endgültig tot. Mundtot ist das Theater aber, aller Gewalt zum Trotz, noch immer nicht. Es spielt wieder. Und bietet Kindern und Jugendlichen, die inmitten dieser Gewalt Eltern, Freunde, Geschwister und ihr Zuhause verloren haben, weiterhin einen Ort, wo sie ihre Gefühle ausdrücken können. Die Reportage über eine Reise zu einem Theater, das sich nicht mundtot machen lässt.
Seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 hat sich die Lage auch im Westjordanland massiv verschärft. Immer wieder sterben Kinder und Jugendliche bei israelischen Militäreinsätzen. Menschenrechtler sagen: Die Verantwortlichen werden zu selten bestraft.**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartner: Jan-Christoph Kitzler, ARD-Korrespondent im Studio Tel Aviv**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Die Route 60 ist eine israelische Strasse, die aber auch quer durch das palästinensische Westjordanland führt. Sie gilt als eine der letzten Strassen, die sich Israelis und Palästinenser noch teilen. Ein Roadtrip zeigt jedoch, dass die geografische Nähe keineswegs zu mehr Verständnis führt. Stattdessen prallen im Alltag zwei völlig unversöhnliche Welten aufeinander. Während israelische Militäreinsätze und abgeriegelte Städte den palästinensischen Handel regelmässig lahmlegen, beanspruchen radikale jüdische Siedler das Land auf Basis der Bibel für sich. Seit den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 hat sich die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland massiv verschärft. Eine grassierende Arbeitslosigkeit unter den Palästinensern treibt die wirtschaftliche Not voran und schürt die Angst vor weiterer Radikalisierung. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt durch bewaffnete Siedler. Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Host: Antonia Moser Rewerts Artikel zur Route 60 findet Ihr [hier.](https://www.nzz.ch/international/israel-und-palaestina-auf-der-route-60-entscheidet-sich-der-nahostkonflikt-ld.10003827) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Abseits der Medien: Was wir in Israel und dem Westjordanland erlebenEine Predigt mit Lukas Gutmann aus der Serie ''Israel Sunday''. Israel ist eines der meistdiskutierten Länder der Welt. Doch wie erleben die Menschen vor Ort diese Zeit wirklich? Wir reden mit verschiedenen Menschen aus Israel und dem Westjordanland unterwegs und hören ihre Geschichten, wie sie mit Angst, Hoffnung und ihrem Glauben umgehen. In diesem Video teilen wir persönliche Erlebnisse – abseits von Schlagzeilen und politischen Debatten. Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier. FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIA Facebook | Instagram | Telegram | YouTube Um ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke hier.Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du hier.
Mindestens sechs Tote bei Schießerei in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade, Wirtschaft stuft Hitzewelle als neues Risiko ein, Ukrainische Drohnenangriffe auf Ölindustrie: Russischer Präsident Putin räumt Versorgungsprobleme an Tankstellen ein, Mindestens 1.450 Todesopfer fünf Tage nach verheerenden Erdbeben in Venezuela, Mehrere Menschenrechtsorganisationen berichten über viele minderjährige Opfer im Westjordanland durch israelische Armee, IFO-Wirtschaftsinstitut: Tankrabatt wurde nicht komplett an Verbraucher weitergegeben, Künstlich geschaffene Seenlandschaft in Brandenburg und Sachsen eröffnet, Starker Druck auf deutsche DFB-Elf vor Spiel gegen Paraguay, Das WetterKorrektur:Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.In der 20-Uhr-Ausgabe der tagesschau vom 29.6. 2026 hieß es im Beitrag zu der Gewalttat in Stade, der mutmaßliche Täter gelte als Clanmitglied. Neue Hinweise stützen diesen Verdacht nicht mehr ausreichend. Der Beitrag wurde entsprechend korrigiert.
Jan-Christoph Kitzler ist seit vier Jahren der ARD-Hörfunkorrespondent in Israel. Er hat über den Hamas-Terror des 7. Oktober genauso berichtet wie über den Gazakrieg und zuletzt den israelisch-amerikanischen Krieg gegen den Iran. Kitzler sagt über Israel: „Wenn man über Sicherheit redet, denkt man hier fast ausschließlich in militärischen Kategorien.“ Gibt es noch politische Perspektiven für Frieden in der Region? Wohin entwickelt sich das Land, das sich international gerade immer weiter isoliert? Wie eng ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel noch? Und wie gefährdet die Partnerschaft mit den USA? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Noch etwa 100‘000 Beduinen leben in Dörfern, die der Staat Israel nicht anerkennt, ohne Strom, Wasser und ohne Rechte. Und das, obwohl die Beduinen seit Generationen vor allem in der Negev-Wüste und im Jordantal leben. Doch ihre traditionelle Lebensweise und ihre Dörfer sind in Gefahr. Erst kürzlich drohte Israels Finanzminister Bezalel Smotrich damit, die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar im besetzten Westjordanland räumen zu lassen. Nicht nur die Beduinen aus Khan al-Ahmar leben seit Jahren mit der Angst, vertrieben zu werden. Für die Familie Zayed ist das bereits Realität geworden. Jüdische Siedler überfielen ihr Heimatdorf im Jordantal, drangen in Häuser ein, bedrohten die Bewohner. Die Familie musste fliehen. Doch auch dort, wohin Israel die Beduinen zwangsumsiedeln will, gibt es keine Zukunft. Seit den 70er Jahren versucht der Staat, die Beduinen nach Rahat umzusiedeln. Die Stadt in der Negev-Wüste platzt aus allen Nähten. Der Staat hat die Bewohner vergessen. Besonders für die vielen jungen Beduinen, die in Rahat aufwachsen, ist die Situation kaum erträglich. Viele Junge fühlen sich abgehängt vom modernen Leben. Gleichzeitig identifizieren sie sich nicht mehr mit traditionellen Lebensweisen der Beduinen, sagt Sozialarbeiter Jamal Al-Kirnawi. Sein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Kinder verfeindeter Beduinenclans in Rahat gemeinsam Fussball spielen, kann das Brücken bauen, sagt er und zeigt, wie ein Fussballfeld zum Rückzugsort für junge Beduinen wird.
Noch etwa 100‘000 Beduinen leben in Dörfern, die der Staat Israel nicht anerkennt, ohne Strom, Wasser und ohne Rechte. Und das, obwohl die Beduinen seit Generationen vor allem in der Negev-Wüste und im Jordantal leben. Doch ihre traditionelle Lebensweise und ihre Dörfer sind in Gefahr. Erst kürzlich drohte Israels Finanzminister Bezalel Smotrich damit, die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar im besetzten Westjordanland räumen zu lassen. Nicht nur die Beduinen aus Khan al-Ahmar leben seit Jahren mit der Angst, vertrieben zu werden. Für die Familie Zayed ist das bereits Realität geworden. Jüdische Siedler überfielen ihr Heimatdorf im Jordantal, drangen in Häuser ein, bedrohten die Bewohner. Die Familie musste fliehen. Doch auch dort, wohin Israel die Beduinen zwangsumsiedeln will, gibt es keine Zukunft. Seit den 70er Jahren versucht der Staat, die Beduinen nach Rahat umzusiedeln. Die Stadt in der Negev-Wüste platzt aus allen Nähten. Der Staat hat die Bewohner vergessen. Besonders für die vielen jungen Beduinen, die in Rahat aufwachsen, ist die Situation kaum erträglich. Viele Junge fühlen sich abgehängt vom modernen Leben. Gleichzeitig identifizieren sie sich nicht mehr mit traditionellen Lebensweisen der Beduinen, sagt Sozialarbeiter Jamal Al-Kirnawi. Sein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Kinder verfeindeter Beduinenclans in Rahat gemeinsam Fussball spielen, kann das Brücken bauen, sagt er und zeigt, wie ein Fussballfeld zum Rückzugsort für junge Beduinen wird.
Milliardenschweres deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS nach jahrelangem Streit gescheitert, Offenbar auf Druck von US-Präsident Trump: Iran und Israel stoppen vorerst gegenseitige Raketenangriffe, Chinas Staatschef Xi Jinping zu Besuch in Nordkorea, Ein Jahr Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung: Stand der Digitalisierung in Deutschland, Großflächiger Stromausfall wegen Brands in Umspannwerk in Reutlingen, Deutscher Einzelhandel hofft auf Fußball-WM als Konsummotor, Das Wetter Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In der 20-Uhr-Ausgabe der tagesschau vom 8.6.2026 haben wir in der Anmoderation zur Eskalation in Nahost die Ortsangabe zum Hintergrundbild geändert. Die iranische Rakete war nicht in Israel, sondern im von Israel besetzten Westjordanland eingeschlagen.
Milliardenschweres deutsch-französisches Kampfjet-Projekt FCAS nach jahrelangem Streit gescheitert, Offenbar auf Druck von US-Präsident Trump: Iran und Israel stoppen vorerst gegenseitige Raketenangriffe, Chinas Staatschef Xi Jinping zu Besuch in Nordkorea, Ein Jahr Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung: Stand der Digitalisierung in Deutschland, Großflächiger Stromausfall wegen Brands in Umspannwerk in Reutlingen, Deutscher Einzelhandel hofft auf Fußball-WM als Konsummotor, Das Wetter Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In der 20-Uhr-Ausgabe der tagesschau vom 8.6.2026 haben wir in der Anmoderation zur Eskalation in Nahost die Ortsangabe zum Hintergrundbild geändert. Die iranische Rakete war nicht in Israel, sondern im von Israel besetzten Westjordanland eingeschlagen.
Im Gespräch über sein neues Buch zeigt Pappe auf eindrucksvolle Weise die ideologische Kontinuität zwischen den Anfängen des Zionismus und der aktuellen Politik der Regierung Netanjahu im Gazastreifen, im Westjordanland und im gesamten Nahen Osten auf. Von Gwenaëlle Lenoir.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Während Israel mit Unterstützung westlicher Regierungen seine mörderischen AktionenWeiterlesen
Bundestag beschließt Apothekenreform, Treffen der NATO-Außenminister in Schweden, Türkisches Gericht setzt CHP-Chef Özel ab, Deutschland kritisiert Israel wegen Ausweitung seiner Siedlungspolitik im Westjordanland, Sudetendeutschen-Treffen erstmals in Tschechien, Deutscher Wohnungsbau verzeichnet anhaltenden Rückgang, Sparzwang bedroht Freibadsaison in den Kommunen, SC Mageburg ist Deutscher Handball-Meister, Eishockey-WM, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Magdeburg neuer Handballmeister" und Eishockey-WM dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Beim Eurovision Song Contest in Wien ist Israel dabei, trotz der Kritik am Gazakrieg und der Repression gegen die Palästinenser im besetzten Westjordanland. Doch wie sinnvoll sind Boykottmaßnahmen im Kulturbetrieb, wo droht Antisemitismus? Bei Raimund Löw diskutieren der ehemalige Europaabgeordneter Hannes Swoboda (SPÖ), die Palästina-Aktivistin und Politikwissenschaftlerin Viktoria Eibensteiner und aus der FALTER-Redaktion die Leiterin des Stadtleben Ressorts Anna Goldenberg und Feuilleton-Chef Matthias Dusini Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gemeinsame Entwicklung von Waffensystemen bei Ukraine-Besuch von Bundesverteidigungsminister Pistorius, Bundeswirtschaftsministerin Reiche besucht PCK-Raffinerie in Schwedt, EU-Außenminister beschließen Sanktionen für gegen israelische Siedler im Westjordanland, Yasmin Fahimi bei Bundeskongress als Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes wiedergewählt, Fast jeder Neunte wohnt laut Zahlen des statistischen Bundesamtes in einer zu kleinen Wohnung, Fast alle Passagiere des Kreuzfahrtschiffes nach Hantavirus-Ausbruch wieder in ihren Heimatländern, Erstmals Grünen-Politiker Oberbürgermeister der Stadt München, Stimmung vor der Fußball-WM, Das Wetter