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Der Titel der heutigen Episode ist: »Künstliche Vernunft?«, und ich freue mich besonders, dass sich Jan Juhani Steinmann wieder zu einem Gespräch bereit erklärt hat. Wir spannen in dieser Episode einen weiten Bogen von der Frage, was Intelligenz, Bewusstsein und Selbstbewusstsein sind, welche Rolle Biologie, Leib und Körper sowie Theologie spielen können, um dann auf die Frage der künstlichen Intelligenz und Vernunft zu kommen. Was hat es mit der sogenannten Singularität und dem Transhumanismus auf sich, und warum könnte die Bevölkerungsentwicklung des Menschen eine wesentliche Rolle spielen? Am Ende legt Jan seine Vorstellung eines positiven Bildes des Zusammenspiels von Mensch und Technik dar. Dr. Juhani Steinmann ist in Bern geboren, mütterlicherseits Finne, ist Philosoph, Dichter und Theologe. Er hat Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften sowie Theologie in Zürich, Berlin, St. Andrews, Heidelberg, Rom und Cambridge studiert. Forschungsaufenthalte wurden in Kopenhagen, Helsinki und Oxford durchgeführt. Unter der Betreuung von Prof. Konrad Paul Liessmann hat er 2021 an der Universität Wien in Philosophie promoviert. Zurzeit forscht er am Institut Catholique de Paris, an der Università di Roma LUMSA sowie an der Faculty of Divinity der University of Cambridge zur poetischen Phänomenologie im Kontext des Denkens von Kierkegaard, Nietzsche und Heidegger. Er ist ferner Begründer des Kollektivs Omnibus Omnia. Nebst wissenschaftlichen Publikationen in Philosophie und Theologie publiziert er auch Dichtung. Besonders möchte ich auch seine Bücher erwähnen, vorzugsweise: »Kritik der künstlichen Vernunft. Vorspiel eines Anathemas« und »Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley«. Diese beiden Werke gehören zusammen, sind wie Geschwister zu betrachten. Das erste ist eine Techniktheologie/-philosophie, das zweite eine Technik- und Naturpoesie, da die Gedichte dazu im Silicon Valley und in den Alpen geschrieben wurden. Vorzugsweise deshalb, weil sie zum Thema des heutigen Gesprächs passen. Wir beginnen das Gespräch mit der Frage nach dem Begriff der Intelligenz. Wie kann man sich diesem Begriff nähern, der ja schon beim Menschen mit vielfältiger Bedeutung überladen ist — und dann wird er auch noch für künstliche Intelligenz verwendet? »Intelligenz ist eine Form der Vermittlung innerhalb von Relationen — also, es werden Dinge in ein Verhältnis zueinander gestellt.« Wie leitet sich daraus (beim Menschen) Selbstbewusstsein und Bewusstsein allgemein ab? »Der Mensch ist ja sicherlich das erste Wesen, das überhaupt eine Definition dieser Eigenschaften, die es an sich selbst bemerkt, geleistet hat. […] Intelligenz erkennt sich selbst durch den Menschen als jenem Wesen, das intelligent ist, oder zu sein scheint.« Was folgt daraus in theologisch/philosophischer Reflexion? Was bedeutet der Begriff Logos und wie steht er in Zusammenhang mit Intelligenz und Bewusstsein? Gibt es einen metaphysisch ur-ontologischen Garanten von Bedeutung? Ist Gott der Garant für die Vernünftigkeit der Vernunft? Oder sind diese Eigenschaften des Menschen schlicht emergente Phänomene, die aus der biologischen Komplexität seiner selbst entspringen? Ist die »künstliche Intelligenz« äquivalent zur menschlichen/biologischen Vernunft? Oder ist dies grundsätzlich zu anthropomorph gedacht? Wie ist der Zusammenhang zwischen diesen philosophisch/theologischen und operationalen Ansätzen der Intelligenz — etwa ausgedrückt durch Intelligenztests und dergleichen? Was bedeutet der Begriff des Geistes? Was sind die verschiedenen Modi der Rationalität, in denen Menschen operieren? Was ist dianoetisches und noetisches Denken? Gibt es eine göttliche — hypernoetische Dimension? Welche Rolle spielen Instinkt und Intuition? Wie nehmen wir Stimmungen wahr? Was hat es mit der Leiblichkeit auf sich? Zu welcher Leistung sind nun Algorithmen und Maschinen fähig? »Maschinen imitieren im Grunde Dianoia — zugleich aber simulieren sie noetische Vernunft« Was ist Behaviorismus, und wie hilft er, die aktuellen Entwicklungen zu verstehen? Ist der Mensch frei? Was bedeutet der Begriff der Freiheit überhaupt, besonders wenn man sich auf die sogenannte Willensfreiheit bezieht? Ziehen wir die Grenze zwischen Maschine und Mensch vielleicht nur darum, weil wir gekränkt sind, weil Maschinen nun etwas können, was wir für rein menschlich gehalten haben? Ist das vielleicht nur eine weitere Ergänzung zu den drei Kränkungen des Menschen nach Sigmund Freud? »Warum sollten wir uns selbst abschaffen, hinfällig machen?« Aber haben wir ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt noch die Wahl? Was ist die Rolle des Leibes für Vernunft und Intelligenz und vor allem für die noetische Dimension? Was ist Informationismus? Sind Maschinen gar die nächste evolutionäre Stufe auf unserem Planeten? Kehren wir zur Frage der Freiheit und Willensfreiheit zurück. Ist das vielleicht eine Frage, die viel weniger philosophische Tiefe hat, als häufig dargestellt wird? Um Wittgenstein zu bemühen: »Die meisten Sätze und Fragen, welche über philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig.« Wie zeigt sich das, was wir Autonomie nennen, wie kann es sein, dass wir uns selbst als frei empfinden? »Das ist ja ein schönes Paradox der Freiheit, dass man sich freiwilliger Notwendigkeit hingibt. […] Freiheit ist eine Stimmung — man fühlt sich frei. […] Du willst ja nur, was du willst.« Was folgt daraus? »Wir sind schon immer gefangen in den Bedingungen unseres Hier-Seins. Und von innen — aus diesem System heraus — kann die Freiheit nicht bewiesen werden. So zumindest erscheint es uns.« Schopenhauer sagt: »Ich kann zwar tun, was ich will, aber nicht wollen, was ich will.« Ist dies eine Widerlegung der Freiheit — wie Schopenhauer es annimmt — oder kann man andere Schlüsse ziehen? Gibt es einen Grund anzunehmen, dass es Intelligenz nur beim Menschen, respektive in biologischen Systemen, gibt? Beziehungsweise, dass es überhaupt andere intelligente Wesen außerhalb von mir selbst gibt (die solipsistische Idee)? Was passiert aber mit verkörperter künstlicher Intelligenz, etwa in der Robotik? Sind Roboter nur Körper und kein Leib? Ist es ein Kategorienfehler, die biologische mit der kulturellen und technischen Evolution zu vergleichen? »Die Kultur hat den Menschen schon von der Evolution entfremdet.« Kommt die biologische Evolution zu einem Ende, und wird sie von neuen Gesetzmäßigkeiten abgelöst? Was ist das Zusammenspiel von Technik, Maschinen und Macht? Ist Technik co-evolutionär mit dem Menschen? Gibt es einen Sprung von der Humanität zur Transhumanität? Was versteht man unter (technologischem) Transhumanismus, und was sind die Ursprünge? Allgemeiner gefragt: Ist der Mensch eine Aporie, die man überwinden muss? Wie sieht es mit biologisch/technischen Mischformen, kybernetischen Organismen aus? Steuern wir auf eine Singularität zu, die in etwa so gelesen werden könnte: »Es gibt keinen Gott — programmieren wir doch die Superintelligenz als neuen Gott« So beantwortet Ray Kurzweil die Frage: Is there a god: »Not yet«. »Wir haben keinen Begriff, was auf uns zukommt. Das könnte die Abschaffung des Menschen bedeuten — oder vielleicht eine relativ gemäßigte Koexistenz. Aber wir dürfen es nicht unterschätzen.« Wie groß ist diese Gefahr? Ist es überhaupt eine Gefahr? Können wir diese Technologien kontrollieren und regulieren? »Ich sehe keinen Grund anzunehmen, warum wir obsolet sein möchten.« Wie wahrscheinlich ist das Entstehen einer Superintelligenz, die möglicherweise sogar global wirksam wird? Was wäre die Voraussetzung dafür? Aber selbst, wenn es zu keiner Singularität oder Superintelligenz kommt, ist die Menschlichkeit nicht schon durch die Integration in permanent verfügbare dianoetische Systeme gefährdet? Werden wir unsere Urteilskraft an die Maschine delegieren? Mit welchen Folgen? Außerdem dürfen fundamentale Prinzipien komplexer Systeme nicht vergessen werden: Führen mehr Daten etwa zu mehr Sicherheit oder zu mehr Unsicherheit? Und wie können wir das entscheiden? Woher kommt das Neue in die Welt? »Die Welt ist nicht nur ihre Messbarkeit. Sie ist nicht die Summe ihrer Daten. […] Die Welt ist immer mehr und anders, als sich in einem Ordnungssystem sagen lässt.« Zum Ende des Gesprächs folgt eine vielleicht unerwartete Abzweigung: Bevölkerungen kollabieren weltweit. Im Gegensatz zu den langjährigen Warnungen tritt also das Gegenteil einer Bevölkerungsexplosion mittel- und langfristig ein. Dies gilt praktisch weltweit und besonders in den Industrienationen. Eine dramatisch alternde und gleichzeitig schrumpfende Bevölkerung wird aber erhebliche Probleme haben, ihre ökonomische und militärische und damit geopolitische Position aufrechtzuerhalten. Wird daraus ein enormer Druck entstehen, Robotik und künstliche Intelligenz als Ersatz für fehlende Arbeitskraft zu entwickeln und einzusetzen? Übernehmen — mit Marx gesprochen — die Maschinen also irgendwann die proletarische Arbeit? Gibt es doch noch ein alternatives und hoffnungsfroheres Paradigma? Also zu den Paradigmen der: Humanität Transhumanität Theo-Humanität Was ist darunter zu verstehen? »Lasst uns doch gemeinsam uns vergöttlichen — ob es Gott gibt, oder nicht. Das macht uns zu würdevollen und schönen Wesen.« Wollen wir Technologien, die den Menschen als Idioten betrachten, oder die uns als Menschen erhöhen? Referenzen Andere Episoden Episode 147: Digitale Kolonie oder Souveränität? Ein Gespräch mit Wilfried Jäger und Kevin Mallinger Episode 143: Auf Sand gebaut? Episode 139: Komfortable Disruption Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 134: Das Werdende, das ewig wirkt und lebt? Transzendent oder Transient Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 119: Spy vs Spy: Über künstlicher Intelligenz und anderen Agenten Episode 104: Aus Quantität wird Qualität Episode 98: Ist Gott tot? Ein philosophisches Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 85: Naturalismus — was weiß Wissenschaft? Episode 68: Modelle und Realität, ein Gespräch mit Dr. Andreas Windisch Fachliche Referenzen Webseite und Lebenslauf von Jan Juhani Steinmann YouTube Kanal von Jan Juhani Steinmann Jan Juhani Steinmann, Kritik der künstlichen Vernunft, Lepanto (2025) Jan Juhani Steinmann, Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley, Wieser Verlag (2025) Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft (1781) Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Suhrkamp (1983) Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus (1922) Kränkungen der Menschheit, Sigmund Freud und folgende Andy Clark, Being There, MIT Press (1998) Steve Taylor, How a Flawed Experiment “Proved” That Free Will Doesn't Exist, Scientific American (2019)
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein
Ein Streitgespräch Kann die Hoffnung, dass der Tod nicht das Ende ist, vor dem Hintergrund eines naturwissenschaftlich aufgeklärten Weltbildes noch überzeugen? Drei Theologinnen und ein Theologe streiten sich darüber. Moderation: Dr. Johannes Lorenz, Katholische Akademie Rabanus Maurus · Dr. Aurica Jax, Münster · Dr. habil. Sarah Rosenhauer, Dresden · Dr. Fana Schiefen, Köln · Dr. habil. Gregor Taxacher, Dortmund
Ist Jesus tatsächlich in das Totenreich hinabgestiegen – so wie es das Apostolisches Glaubensbekenntnis bekennt? Wie fand diese Aussage Eingang in das Apostolikum, und welche unterschiedlichen Deutungen haben sich im Lauf der Kirchengeschichte herausgebildet? Und wie lässt sich die schwierige Passage aus dem Erster Petrusbrief (3,18–20) sachgemäß verstehen? Diesen und weiteren Fragen geht Dr. Fabian Graßl im vorliegenden Beitrag nach. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke folgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationale Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung mit Sitz im Bayerischen Wald. C. S. Lewis Sommerakademie Bayerischer Wald: https://www.bg-stiftung.org/angebote/sommerakademie/ Diese Folge ist als Video auf dem YouTube-Kanal von glaubendenken zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=2N3Gn6_LsYQ glaubendenken ist eine Initiative von: + Tobias Becker, Gemeinschaftspastor ESG (Ludwigsburg) + Dr. Dominik Klenk, Publizist und Verleger (Basel) + Konrad Schmid, Filmemacher (Renningen) + Daniel Wilken (Ludwigsburg) + Prof. Dr. Dr. Roland Werner, Theologe und Sprachwissenschaftler (Zinzendorf-Institut, Marburg) **Unsere Websites:**
jetzt wird´s PERSÖNLICH - Klaus-André Eickhoff im Gespräch mit ...
Andreas Loos ist Theologe, vielen bekannt durch den Podcast „Geist.Zeit“, den er mit seinem Kollegen Thorsten Dietz im Auftrag der Deutschschweizer Reformierten Kirchen bestreitet. Doch Theologie - konkreter: Gottesbeziehung und -erlebnis - lassen sich nie nur theoretisch besprechen, sie sind immer auch von der eigenen Biografie geprägt. So erzählt Andi begeistert über die große Liebe zu seiner Frau Simone und wie sehr sie mit seinem Gottesbild verwoben ist. Und dann: Diagnose Krebs. Ein jahrelanger Leidensweg mit Höhen und Tiefen. 2023 stirbt Simone. Andi spricht offen und bewegend über seine Geschichte. Über Glaube und Liebe. Darüber, was es bedeutet, keine Kraft mehr für Hoffnung zu haben. Und darüber, was ihm am Ende trotz allem sagen lässt: „Es geht mir gut.“ Eine intensive Begegnung und ein Gespräch, das mich persönlich zutiefst berührt hat. --- Bonus-Talk 1: Reflexion über unser Gespräch und über Dekonstruktion im Allgemeinen Bonus-Talk 2: Whiskey, Kulinarik und Netflix Eure Mitgliedschaften ermöglichen diesen Podcast! Außerdem gehen 10 % aller Abo-Einnahmen als Spende an die Familienherberge Lebensweg: www.familienherberge-lebensweg.de Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung! www.jetztwirdspersoenlich.net
Der evangelische Pastor Jacob Christian Schäffer hatte viele Talente.
Niemand hätte sich vorstellen können, dass ein solch gigantisches Lebewesen jemals auf der Erde herumgelaufen sein sollte.
Julian Segelmann ist ein vielseitiger Mensch: er ist promovierter Theologe, Pop-Musiker, Schauspieler und TV- Moderator. Seit langem beschäftigen ihn zentrale Fragen des Lebens, die uns immer wieder vor Herausforderungen stellen. Besonders jetzt im Fokus: Was tun in globalen Krisenzeiten? Wie neuen Mut schöpfen? In seinem Buch "Ankerpunkte" zeigt der evangelische Pastor Wege auf, wie wir gerade jetzt Halt und Zuversicht finden können. Wir freuen uns auf ein anregendes und mutmachendes Gespräch mit Julian Sengelmann, der uns auch einen Song seines Albums "Hoffnung" live präsentieren wird.
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Martin Benz ist Umzugshelfer. Nicht im herkömmlichen Sinne, sondern als Theologe und Pastor, der jahrelang selber bestimmten Gottes- und Glaubensvorstellungen nacheiferte, die dem Leben irgendwann jedoch nicht mehr standhielten. Heute bezeichnet sich Martin als progressiv-postevangelikal. Mit seinem Podcast movecast erreicht er eine große Hörerschaft, inspiriert viele tausende Menschen, sich weiterzuentwickeln, damit ihr Glaube und ihr Leben aufblühen können. Der frühe Tod seiner Mutter und charismatische Erfahrungen in der Jugend prägen Martins Lebensgeschichte. Jahrelang ist er Pastor einer Vineyard-Gemeinde. Vieles hat er mittlerweile dekonstruiert, vieles aber auch nicht. Tiefer denn je glaubt er heute an den Heilgen Geist und an die Bibel als Inspirationsquelle – jedoch auf ganz andere Art und Weise als früher. --- Bonus-Talk 1: Königspythons in the house! Bonus-Talk 2: Uganda, Pilgern, Kirche der Zukunft Eure Mitgliedschaften ermöglichen diesen Podcast! Außerdem gehen 10 % aller Abo-Einnahmen als Spende an die Familienherberge Lebensweg: www.familienherberge-lebensweg.de Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung! www.jetztwirdspersoenlich.net
Ist Jesus wirklich in das Totenreich (Hades) hinabgestiegen, wie es im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt? Wie ist die Aussage in das Apostolikum gekommen und welche Deutungen wurden im Laufe der Kirchengeschichte gegeben? Und wie können wir die schwierige Belegstelle 1.Petrus 3,18-20 am besten verstehen? Diesen und anderen Fragen geht Dr. Fabian Graßl im vorliegenden Beitrag nach. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein
Heute vor 200 Jahren starb Johannes Daniel Falk, Theologe und Schriftsteller, der als Begründer der Jugendsozialarbeit in Deutschland gilt.
Heilung ist ein häufig missverstandener Begriff. Wie unser Gesprächsgast Matthias A. Weiss erklärt, kann man todkrank sein und dennoch heil. Weiss ist studierter evangelischer Theologe, doch seit über 20 Jahren gilt seine Passion nun dem geistigen Heilen. Er führt die Praxis Hokairos in Einsiedeln, dem katholischen Wallfahrtsort schlechthin.Wie er seine Bestimmung gefunden hat, wo er Menschen helfen kann und nicht zuletzt wie er mit kritischen Stimmen und inneren Zweifeln umgeht, erzählt Matthias A. Weiss in der neuen Folge des Fadegrad-Podcasts mit Host Jonas Schönenberger.Highlights der Podcastfolge:• 01:50 Gesund und Heil – die Unterschiede• 02:28 Warum geistiges Heilen genau das Richtige war• 06:42 Was passiert beim Geistigen Heilen?• *12:44 WERBUNG: 40 Tage ohne*• 13:55 Wahrnehmung von aussen und Umgang mit Kritik• 16:28 Warum man darüber sprechen sollte• 20:21 Als reformierter Theologe im katholischen Wallfahrtsort
Heute vor 120 Jahren wurde der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer geboren. Sein Gedicht „Von guten Mächten“ bewegt Autor Rolf Müller bis heute.
Heute am 3.2.hat Simone Weil ihren 117 Geburtstag – den 117 Geburtstag besonders hervorzuheben hätte Simone Weil sicher gefallen, denn die Runden Jubiläen zu feiern ist ja eine Setzung, als ob eine Zahl mit einer 0 hinten etwas Besonderes wäre.Simone Weil, eine moderne Mystikerin, hat uns gerade heute viel zu sagen. Sie erfährt derzeit eine Renaissance. Thomas Sojer, Theologe und Schriftsteller, er hat vor kurzem beim RefLab in der Schweiz über Simone Weil und das Sehen gesprochen – im Podcast nimmt er uns mit in ihre Schule des Sehens, das geschieht mit Hilfe eines Songs, den viele sicher schon mal im Radio gehört haben. Und wahrscheinlich wird der Song auch in Zukunft immer wieder im Radio laufen – Thomas und ich würden uns freuen, wenn ihr dann an Simone Weil denkt und über Eure Art die Welt zu sehen. Simone Weil schreibt ihre Ideen vom Sehen an Joseph Marie Perrin, einen blinden, linken Dominikaner. Das, was auf den ersten Blick vielleicht eher wie ein schlechter Witz aussieht, zeigt was Simone Weil wirklich wichtig ist. Und hier kann uns das Lied einen guten Impuls geben, denn dort heißt es: „Resist, Resist it from yourself you have to hide“ – also: einsehen lernen, es geht nicht darum in höhere Sphären einzutauchen, sondern das zu sehen, was da ist, das, was ohnehin passiert. Nicht nur das sehen, was sowieso da ist, sondern tiefer hinsehen, es an sich ranlassen, das ist mehr als nur ein zweiter und dritter Blick – es ist eine Tiefe, eine verborgene Schönheit und gleichzeitig auch immer etwas Überraschendes und Unbekanntes. Dieses Hinsehen bedeutet die Art und Weise wie ich durch diese geistliche Übung des Sehens entdecke, dass so viel mehr da ist - immer schon da war. Ich schaue nicht nah mehr, ich schaue nicht nach übermorgen, sondern ich entdecke was da ist – und verblüfft stelle ich fest, es reicht, vielleicht muss es nur anders verteilt werden – das kann mich verwandeln, das kann mich zufriedener machen.Hier einige Links im Zusammenhang mit unserem Thema:www.simoneweil-denkkollektiv.dehttps://www.reflab.ch/simone-weil-es-ist-der-blick-der-rettet/https://www.reflab.ch/lesefrucht-haben-wir-zu-beten-verlernt-und-wenn-ja-warum/https://www.uni-erfurt.de/katholisch-theologische-fakultaet/professuren-lektorate/kirchengeschichte/kirchengeschichte-des-mittelalters-und-der-neuzeit/forschung/forschungsstelle-sprachkunst-und-religionFoto © Rick Rock EMIHomepage: https://7tage1song.dePlaylist Podcast und Song: https://open.spotify.com/playlist/20KHRuuW0YqS7ZyHUdlKO4?si=b6ea0b237af041ecInstagram: https://www.instagram.com/7tage1song/Facebook: https://www.facebook.com/pg/7tage1song/Kontakt: post@7tage1song.deLink zum Song: https://open.spotify.com/intl-de/track/2dpO3NteNWUDL2S9e0t0Mi?si=6d042078b78345c1Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0M5tOXTC0lM8RVycUBQnjy?si=idKC-CFaRp2ZD992gvWvsQ
Rezensionen: Freimaurerei, Neuoffenbarungen und die moderne Esoterik: Religiös-weltanschauliche Gegenwartskulturen(Hördauer ca. 7 Minuten)Das religiöse Feld ist lebendig und plural. Die Orientierungsmöglichkeiten von Menschen angesichts existentieller Herausforderungen sind breit gefächert und faszinierend. Der Religionswissenschaftler, Theologe und Weltanschauungsexperte Matthias Pöhlmann erläutert am Beispiel von Freimaurerei, Neuoffenbarungen und moderner Esoterik ausgewählte Dimensionen von Gegenwartskulturen und blickt auf Entwicklungen seit der Neuzeit zurück. Seine Analyse bietet fundierte Einblicke in die Welt des Geheimnisvollen. Dabei richtet er den Fokus insbesondere auf das freimaurerische Ritual, neue Prophetie, die Neureligion „Universelles Leben”, astrologische Beratungsformate, rechte Esoterik, Verschwörungstheorien und die völkisch-religiöse Anastasia-Bewegung. Dieser Titel erscheint auch Open Access.PD Dr. Matthias Pöhlmann, evangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in BayernSollte Ihnen dieser Beitrag gefallen haben, interessiert Sie dies hier vielleicht auch.oder auch dies.
In dieser Folge starten Jan und Clemens mit einem ganz besonderen Muskelkater in das neue Jahr: nicht nur in den Beinen, sondern vor allem im Kopf. Ausgelöst durch Spannungen in sozialen Hilfesystemen und verhärtete Fronten in der Geschlechterdebatte, stoßen die „Glaubensdenker“ auf ein hochaktuelles Werk: „Moralspektakel“ von Philipp Hübel. Gemeinsam analysieren sie, warum Moral heute oft nur noch als Statussymbol zur Selbstdarstellung dient und wie soziale Medien uns dazu bringen, emotionale Trigger in ein rationales Gewand zu hüllen. Die Themen im Überblick: - Der Fallstrick der Identität:Warum wir uns in Schaukämpfen über Comedians und Straßennamen verlieren, während die „dicken Dinger“ wie Armut und Gewalt vernachlässigt werden. - Zeichensysteme & Trump: Wie emotionale Manipulation durch rationale Ästhetik (KI und Social Media) unsere Wahrnehmung verzerrt. - Ausblick 2026: Clemens ruft das „Jahr der Moral“ aus, während Jan als Theologe präzisiert: Es muss das Jahr der Ethik werden – das vernunftbegabte Nachdenken über unsere Prinzipien. Eine Folge für alle, die genug vom „Babygeheule“ des Online-Prangers haben und stattdessen nach einer stabilen Identität und echter Gerechtigkeit suchen. Buch "Moralspektakel": https://www.penguin.de/buecher/philipp-huebl-moralspektakel/buch/9783827501561
Leitung heute ist oft schnell, laut und voller Erwartungen. Wie kann man in dieser Spannung gut führen, ohne sich selbst zu verlieren? In dieser Episode des FTHpodcasts spricht Artur Reiswich mit Thomas Härry – Theologe, Dozent und Autor – über sein neues Buch „Führungsweise“ und darüber, was es heißt, weise zu leiten: maßvoll, verwurzelt und aus einer inneren Haltung heraus. Außerdem geht es um die Frage, was „Gravitas“ – ein inneres Gewicht und tiefe Verwurzelung – mit guter Führung zu tun hat. Hier geht es zum Gewinnspiel: FACEBOOK: https://www.facebook.com/fthgiessen/posts/pfbid02YRfEGAiHcmF6kAx8p2xiqYKqB99b8kt54aDeDs2grdrMDRhXdsvuHjRU5kb6X8ecl INSTAGRAM: https://www.instagram.com/p/DUI1p8-DDxa/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D
Warum musste ein Unschuldiger leiden? Weshalb vergibt Gott nicht einfach? Und warum bedurfte es eines Blutopfers? Die Einwände gegen die christliche Lehre vom Sühnetod Jesu am Kreuz sind zahlreich und von erheblichem Gewicht. Ausgehend vom jüngst erschienenen Buch „Sühne“ des Philosophen William Lane Craig greift Fabian Graßl diese schwierigen Fragen auf. Er bietet nicht nur fundierte Antworten auf zentrale Einwände gegen das Kreuzgeschehen, sondern zeigt zugleich, dass die Lehre von der stellvertretenden Strafsühne Jesu biblisch, historisch und philosophisch überzeugend begründet werden kann.
Erst wollte er Theologe werden, war schon beim Priesterseminar in Rom und bei Radio Vatikan. Dann merkt er: mit Filmen komme ich den Leuten genauso nah und kann vielleicht die Welt verändern. Sein eigenes Leben hat sich verändert, als er vor 3 Jahren einen Gehirntumor hat. Lesen und Filmen geht seither nicht mehr - Geschichten erzählt er weiterhin. Wie hier seine eigene.
In dieser Folge von Herzen und Systeme spricht TobiasKünkler mit Andrea Hansen und Martin Rosowski über Paarsexualität im Spannungsfeld von persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Erwartungen und christlichen Vorstellungen. Ausgangspunkt ist die empirica Sexualitätsstudie (www.sexualitätsstudie.de), deren Ergebnisse überraschende Einblicke in Männlichkeit, Weiblichkeit und sexuelle Rollenbilder liefern. Dabei wird deutlich, wie sehr historische Stereotype bis heute wirken – und wie wichtig ehrliche Kommunikation, Selbstverantwortung und sexuelle Aufklärung für gelingende Beziehungen sind. Eine vielschichtige, persönliche und zugleich gesellschaftskritische Folge, die zum Nachdenken anregt und neue Perspektiven auf Sexualität in Beziehungen eröffnet.Andrea Hansen arbeitet als selbstständige Paar- & Sexualberaterin und psychologische Beraterin in Oberfranken. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Imchristlich-konservativen Kontext aufgewachsen reflektiert sie heute viele christliche Überzeugungen und Dynamiken rund um Partnerschaft, Sexualität und geistlichen Missbrauch. Einiges davon kannst du in ihrem Buch nachlesen, das imFrühjahr 2026 erscheint.Martin Rosowski ist Historiker und Theologe, 67 Jahre alt, verheiratet, Vater eines erwachsenen Sohnes und lebt inHabichtswald (Nordhessen). Er war mehr als 30 Jahre als Hauptgeschäftsführer der Männerarbeit der EKD sowie als Geschäftsführer des Ev. Zentrums Frauen und Männer der EKD in Hannover tätig. Darüber hinaus leitete er von 2010 bis 2019 als Gründungsvorsitzender das Bundesforum Männer, den Interessenverband für Jungen, Männer und Väter in Deutschland mit Sitz in Berlin. Martin Rosowski bewegen Fragen der Vielfalt von Männlichkeiten und ihren gesellschaftlichen Konstruktionen. Es geht ihm um das Einbringen reflektierter Männlichkeitsperspektiven in Kirche und Theologie sowie in die gleichstellungsorientierte Geschlechterpolitik gleichermaßen. Davon zeugen zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen kritischer Männlichkeitsforschung. Shownotes:Andrea Hansen: Webseite: www.freiverbunden-coaching.de Mail: andrea.eva.hansen@googlemail.com Insta: @andrea_paarberatung Link: https://www.instagram.com/andrea_paarberatung?igsh=dnM2dGNxNHpmNWRlBuch: "Frei und verbunden: Für mehr Leben, Freude undErfüllung in deiner Sexualität", R.Brockhaus. Erscheint im Frühling 2026.Martin Rosowski:Engelbrecht, Martin; Rosowski, Martin: Was Männern Sinn gibt. Leben zwischen Welt und Gegenwelt, Stuttgart 2007Rosowski, Martin: Praxis kirchlicher Männerarbeit im Kontext der historischen und kulturellen Entwicklung von Geschlechterkonstruktionen, in: Michael Klöckner/Udo Tworuschka (Hg.), Handbuch der Religionen, Kirchen undanderen Glaubensgemeinschaften in Deutschland und im deutschsprachigen Raum, Ergänzungslieferung 72, Hohenwarsleben 2022, 1–19.Ruth Heß, Martin Rosowski (Hrsg.): Mann mit Eigenschaften. Historisch-theologische und soziologische Perspektivenauf das Spannungsfeld Männlichkeit – Religiosität – Kirche – Gesellschaft, Leipzig 2026 (in Produktion)
Ein Beitrag von glaubendenken "Die große Scheidung" ist ein Klassiker aus der Feder von C.S. Lewis. Darin stellt er sich einem der modernen Haupteinwände gegen den christlichen Glauben: Wie kann ein guter und liebender Gott Menschen in der Hölle leiden lassen? Dieser Vortrag bietet nicht nur eine Einführung in Lewis' Meisterwerk, sondern analysiert darüber hinaus Gründe, warum unser modernes Bewusstsein Probleme mit der Hölle hat. Außerdem wird am Ende auf die sechs häufigsten Einwände gegen das traditionell christliche Höllenverständnis eingegangen.
Warum musste ein Unschuldiger leiden? Warum kann Gott nicht einfach so vergeben? Warum ein Blutopfer? Die Einwände gegen die christliche Lehre vom Sühnetod Jesu am Kreuz sind vielfältig und hart. Ausgehend vom neuen Buch "Sühne" des Philosophen William Lane Craig gibt Fabian Grassl in diesem Beitrag nicht nur Antworten auf schwierige Einwände gegen das Kreuz, sondern zeigt auch auf, dass die Lehre von der Strafstellvertretung Jesu biblisch, historisch und philosophisch wohl begründet werden kann. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen's University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald.
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein
**Ein Workshop von Dr. Fabian Graßl im Rahmen der True! Konferenz im November 2023 in Düsseldorf.** Für viele gilt Die Abschaffung des Menschen (1943) als das wichtigste Werk des Oxforder Literaturkritikers und christlichen Apologeten C. S. Lewis. In diesem Vortrag erschließt Dr. Fabian Graßl den geistesgeschichtlichen Hintergrund sowie die zentrale Argumentation dieses zeitlosen Klassikers. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geistigen Verfassung vieler westlicher Demokratien gewinnt Lewis' Analyse eine erstaunliche Aktualität – und lässt ihn, achtzig Jahre später, einmal mehr als hellsichtigen Propheten unserer Zeit erscheinen.
MEHR Konferenz im Messezentrum in Augsburg Dr. Johannes Hartl ist Philosoph, Theologe, Speaker, Autor und gründete zusammen mit Seiner Frau Jutta das Gebetshaus in Augsburg. Im Internet und auf Bühnen erreichen seine Vorträge zu den Themen Sinn, Verbundenheit und Glaube zahlreiche Menschen. Er verbindet Menschen quer über Konfessionsgrenzen hinweg und macht Glaubensthemen relevant und verständlich für heute.
MEHR Konferenz im Messezentrum in Augsburg Dr. Johannes Hartl ist Philosoph, Theologe, Speaker, Autor und gründete zusammen mit Seiner Frau Jutta das Gebetshaus in Augsburg. Im Internet und auf Bühnen erreichen seine Vorträge zu den Themen Sinn, Verbundenheit und Glaube zahlreiche Menschen. Er verbindet Menschen quer über Konfessionsgrenzen hinweg und macht Glaubensthemen relevant und verständlich für heute.
Der Oxforder Literaturwissenschaftler und Laientheologe C. S. Lewis (1898-1963) beschreibt in seinem Buch Über die Trauer (1961) in bewegender Weise seine Empfindungen nach dem Krebstod seiner Frau Joy. Das Buch enthält aber auch wertvolle Reflexionen über den Prozess der Trauer, sowie über ein Leben, zu dem Erfahrungen von Leid und Schmerz, Tod und Trauer konstitutiv dazugehören. Der Vortrag stellt Lewis' Reflexionen vor und fragt mit ihm nach der Vereinbarkeit solcher Erfahrungen mit dem christlichen Glauben an einen guten und allmächtigen Gott. Da das Thema auch im Kinofilm Shadowlands (1993/94, mit Anthony Hopkins als Lewis) eine Rolle spielt, wird die Darstellung von C. S. Lewis in diesem Film ebenfalls einer kritischen Prüfung unterzogen. Dr. Norbert Feinendegen ist Theologe, Philosoph und ein international anerkannter C. S. Lewis-Fachmann. Er promovierte 2007 an der Universität Bonn in Katholischer Theologie mit der Arbeit „Denk-Weg zu Christus. C. S. Lewis als kritischer Denker der Moderne“. Er ist Mitherausgeber unveröffentlichter Schriften von C. S. Lewis und Mitglied im Steering Committee des C. S. Lewis Correspondence Projects, das sich bemüht, alle heute bekannten Briefe von C. S. Lewis öffentlich zugänglich zu machen https://www.euppublishing.com/doi/abs/10.3366/ink.2023.0194?journalCode=inkEr ist freier Autor und Referent in der Erwachsenenbildung und Managing Editor des Journal of Inklings Studies https://www.euppublishing.com/loi/ink
Joel Metcalf ist vor allem als Wiederentdecker des Kometen Brorsen-Metcalf bekannt. Doch der Amateurastronom hat noch weit mehr für die Himmelsforschung geleistet. Er baute sogar Instrumente für das Observatorium der Harvard-Universität. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Übertr: Messezentrum, Augsburg Dr. Johannes Hartl ist Philosoph, Theologe, Speaker, Autor und gründete zusammen mit Seiner Frau Jutta das Gebetshaus in Augsburg. Im Internet und auf Bühnen erreichen seine Vorträge zu den Themen Sinn, Verbundenheit und Glaube zahlreiche Menschen. Er verbindet Menschen quer über Konfessionsgrenzen hinweg und macht Glaubensthemen relevant und verständlich für heute.
Übertr: Messezentrum, Augsburg Dr. Johannes Hartl ist Philosoph, Theologe, Speaker, Autor und gründete zusammen mit Seiner Frau Jutta das Gebetshaus in Augsburg. Im Internet und auf Bühnen erreichen seine Vorträge zu den Themen Sinn, Verbundenheit und Glaube zahlreiche Menschen. Er verbindet Menschen quer über Konfessionsgrenzen hinweg und macht Glaubensthemen relevant und verständlich für heute.
Übertr: Messezentrum, Augsburg Im Iran geboren, wuchs Mojtaba Barahimi als Muslim auf. Nach einer dramatischen Begegnung mit Jesus wurde er Christ und verbrachte Jahre im Gefängnis für seinen Glauben. Der studierte anglikanische Theologe lebt in London und erzählt von der alles überwindenden Kraft des Glaubens.
Übertr: Messezentrum, Augsburg Dr. Johannes Hartl ist Philosoph, Theologe, Speaker, Autor und gründete zusammen mit Seiner Frau Jutta das Gebetshaus in Augsburg. Im Internet und auf Bühnen erreichen seine Vorträge zu den Themen Sinn, Verbundenheit und Glaube zahlreiche Menschen. Er verbindet Menschen quer über Konfessionsgrenzen hinweg und macht Glaubensthemen relevant und verständlich für heute.
Vortrag von P. Dr. Lukas Steinert OCD.im Festsaal im Erzbischöflichen Palais in Wien am 25.10.2025. Ein Vortrag der Edith Stein Tagung "Umbruch - Wandel - Mut".In den Jahren nach ihrer Konversion beschäftigte sich Edith Stein eingehend mit den Schriften des englischen Konvertiten John Henry Newman. Sie äußert ihre Bewunderung für seinen Lebensweg mit den Worten: „Sein ganzes Leben ist nur ein Suchen nach der religiösen Wahrheit gewesen und hat ihn mit unausweichlicher Notwendigkeit zur katholischen Kirche geführt.“ Sowohl die jüdische Philosophin als auch der anglikanische Theologe verstanden ihre Konversionen als Erfüllung eines tiefen inneren Suchens – auch wenn dieser Schritt zugleich einen schmerzlichen Bruch mit dem bisherigen Leben bedeutete. Doch gerade diese biografischen Brüche lassen eine überraschende Kontinuität erkennen: eine beharrliche Sehnsucht, die im Verborgenen wirkte und sich schließlich auf unerwartete Weise offenbarte. Der Vortrag geht den biografischen und geistigen Entwicklungen beider Persönlichkeiten nach und zeigt, wie sich Bruch und Kontinuität in ihren Lebensgeschichten, Denkbewegungen und Glaubensentscheidungen durchdringen. In Anlehnung an Newmans Wort „Ich habe nicht gegen das Licht gesündigt“ wird deutlich, dass Treue zur Wahrheit auch Mut zum Aufbruch und zur Wandlung bedeuten kann.Eine Veranstaltung von:Edith Stein Gesellschaft Österreich http://www.edith-stein-gesellschaft.atKarmeliten in Österreich http://karmel.atWenn Sie die Edith Stein Gesellschaft unterstützen möchten, erwägen Sie bitte, Mitglied zu werden. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.edith-stein-gesellschaft.at/Media/Sites/Edith-Stein-Gesellschaft-Oesterreich/Ueber-die-Gesellschaft/Mitglied-werden oder Sie können weitere Informationen zur Spende hier finden: https://www.edith-stein-gesellschaft.at/Media/Sites/Edith-Stein-Gesellschaft-Oesterreich/Ueber-die-Gesellschaft/Unterstuetzen-Sie-uns.Support the show
«Früher» waren Pfarrer im TV-Krimi noch die Guten: Pater Brown und Schwester Camilla überführten ihre Mörder zuverlässig humorvoll in 45 Minuten. Aber heute werden religiöse Figuren oft zwielichtig gezeichnet und rasch zu Tatverdächtigen. Theologe Beat Föllmi hat den Vorabendkrimi «obduziert». Eigentlich ist der Schweizer Beat Föllmi Professor für Kirchenmusik an der Universität Strassburg. Aber der reformierte Theologe ist eben auch Fan zeitgenössischer Kultur. Rund 900 Serienfolgen deutschsprachiger Vorabend-Krimis hat er sich reingezogen. Er zeigt, dass religiöse Menschen darin fast nur noch stereotyp auftreten, wenn überhaupt. Unheimlich, wahnsinnig oder / und betrügerisch kommen Sekten, Esoterik-Konzerne und super-fromme Milieus in TV-Krimis vor. Beat Föllmi hat das alles in einer Studie untersucht. Was sagt sein Befund über das Image von Religion und Kirche insgesamt - in der Mitte der Gesellschaft? Der Träger des Schweizer Krimipreises 2025 Raphael Zehnder erklärt, warum es Religion in Krimis schwer hat. Und die christkatholische Diakonin und Literaturwissenschaftlerin Susanne Cappus outet sich als entspannte Krimileserin. Religion funktioniere im Krimi eben meist nur durch Überzeichnung. Autorin: Judith Wipfler Buchhinweis: Beat Föllmi, Kruzifix und Geisterbeschwörung. Religion in deutschen Vorabendkrimis, Aschendorff Verlag, Münster 2023.
Ref.: Dr. Peter Christoph Düren, Theologe und Buchautor
Der Kunsthistoriker und Theologe ist Rektor der Jesuitenkirche in Wien, Künstlerseelsorger und Vorsitzender der Jury des Msgr. Otto Mauer-Preises.Ein Gespräch zwischen Kunst und Kirche mit Veronika Bonelli, in dem es um Sehnsucht, Freude, ums kämpfen und zum eigenen Ich-Werden geht.
Die solidarische Karawane der MenschheitGast: Wolfgang F. MüllerIn unserer diesjährigen Weihnachtsfolge nehmen wir ein Thema in den Fokus, das selten offen diskutiert wird – Religion im Dialograum, besonders im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext.Unser heutiger Gast ist Wolfgang F. Müller, Theologe aus Salzburg. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich beruflich mit pastoralen Grundsatzfragen in der Erzdiözese Salzburg. Seine Leidenschaft: Sprachfähigkeit im Glauben und das gemeinsame Nachdenken über das, was uns im Innersten bewegt.Diese besondere Folge der Case-Klinik basiert auf einem Fall von Host Armin Ziesemer, in dem eine Coaching-Situation durch ein Tabu-Thema – Religion – unerwartete Reaktionen hervorrief. Zusammen mit Wolfgang und Thomas beleuchten wir:warum Religion nicht nur Privatsache ist,wie Dialogräume gelingen können,was es bedeutet, einen erwachsenen, sprachfähigen Glauben zu leben,und welche Rolle Führungskräfte in der Gestaltung dieser Räume spielen.Wir sprechen über:den Unterschied zwischen Glaube, Religion und Kirchekulturelle und individuelle Tabusdie „solidarische Karawane der Menschheit“ (Papst Franziskus)die Bedeutung von Safer Spaces im Coaching, in Organisationen und in der Kirchepersönliche Verantwortung für das, was uns bewegttransaktionsanalytische Impulse zur inneren Haltung im DialogEine Einladung zum Innehalten, Zuhören und sich auf neue Perspektiven einzulassen – gerade zur Weihnachtszeit.
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Montag, 22. DezemberDie Scheu Gottes.Lk 1, 46-56
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Dienstag, 23. DezemberDie heilige Familie - ziemlich nomal!Lk 1, 57-66
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Mittwoch, 24. DezemberGott verschwindet im Natürlichen.Lk 2, 1-14
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Samstag, 27. DezemberWie Weihnachten und Ostern zusammen!?Joh 20, 2-8Die jeweiligen Texte des Tages finden Sie hier.
Professor Jan Loffeld, Theologe aus Utrecht, diskutiert sein Buch "Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt", das die religiöse Indifferenz in der modernen Gesellschaft beleuchtet. Er beschreibt die dritte Phase der Säkularisierung als "Apatheismus", gekennzeichnet durch Gleichgültigkeit gegenüber der Gottesfrage, die nicht durch fehlende Argumente, sondern durch konkurrierende Lebenserfüllungsoptionen entsteht. Loffeld argumentiert, dass die Kirche oft versucht hat, sich übermäßig an eine humanistische Gesellschaft anzupassen, wodurch sie ihre unterscheidbare, transzendente Botschaft verlor und überflüssig wurde. Er plädiert dafür, dass die Kirche die Konturen des Evangeliums als alternatives "Counternarrative" klarer hervorhebt und die Souveränität Gottes respektiert. Trotz der Realität einer schrumpfenden Minderheitenkirche sieht er die Zukunft in einer Kirche, die das Evangelium als ihre wichtigste Ressource ernst nimmt. _________________________ Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
"Gottvorkommen", schreibt der Theologe und Autor Gotthard Fuchs, "ist ein anderes Wort für Advent." Er erinnert dabei an rohstoffreiche Gebiete. Pater Andreas Batlogg / unveröffentlichter Text
Der Professor für Fundamentaltheologie und Leiter der Salzburger Hochschulwochen über das was Menschen beim Pilgern und Hoffen bewegt.
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein
Ref.: Dr. Johannes Hartl, Theologe, Autor und Gründer Gebetshaus Augsburg, Augsburg Wir leben in einem Zeitalter der Ablenkung- tausend Stimmen und Meinungen prasseln auf uns ein. Gleichzeitig haben viele Menschen das Gefühl, an ihrem Leben vorbei zu leben. Depressionen nehmen rasant zu. Dr. Johannes Hartl hat mit der Gründung des Gebetshauses Augsburg erfahren, welche Kraft in Lebensvisionen steckt: Sie sind der Fixpunkt eines fokussierten Lebens. Doch damit eine solche Vision ihr ganzes Potential entfalten kann, müssen viele kleine Schritte in großer Treue getan werden.
Ref.: Dr. Johannes Hartl, Theologe, Autor und Gründer Gebetshaus Augsburg, Augsburg Wir leben in einem Zeitalter der Ablenkung- tausend Stimmen und Meinungen prasseln auf uns ein. Gleichzeitig haben viele Menschen das Gefühl, an ihrem Leben vorbei zu leben. Depressionen nehmen rasant zu. Dr. Johannes Hartl hat mit der Gründung des Gebetshauses Augsburg erfahren, welche Kraft in Lebensvisionen steckt: Sie sind der Fixpunkt eines fokussierten Lebens. Doch damit eine solche Vision ihr ganzes Potential entfalten kann, müssen viele kleine Schritte in großer Treue getan werden.
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein