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«Früher» waren Pfarrer im TV-Krimi noch die Guten: Pater Brown und Schwester Camilla überführten ihre Mörder zuverlässig humorvoll in 45 Minuten. Aber heute werden religiöse Figuren oft zwielichtig gezeichnet und rasch zu Tatverdächtigen. Theologe Beat Föllmi hat den Vorabendkrimi «obduziert». Eigentlich ist der Schweizer Beat Föllmi Professor für Kirchenmusik an der Universität Strassburg. Aber der reformierte Theologe ist eben auch Fan zeitgenössischer Kultur. Rund 900 Serienfolgen deutschsprachiger Vorabend-Krimis hat er sich reingezogen. Er zeigt, dass religiöse Menschen darin fast nur noch stereotyp auftreten, wenn überhaupt. Unheimlich, wahnsinnig oder / und betrügerisch kommen Sekten, Esoterik-Konzerne und super-fromme Milieus in TV-Krimis vor. Beat Föllmi hat das alles in einer Studie untersucht. Was sagt sein Befund über das Image von Religion und Kirche insgesamt - in der Mitte der Gesellschaft? Der Träger des Schweizer Krimipreises 2025 Raphael Zehnder erklärt, warum es Religion in Krimis schwer hat. Und die christkatholische Diakonin und Literaturwissenschaftlerin Susanne Cappus outet sich als entspannte Krimileserin. Religion funktioniere im Krimi eben meist nur durch Überzeichnung. Autorin: Judith Wipfler Buchhinweis: Beat Föllmi, Kruzifix und Geisterbeschwörung. Religion in deutschen Vorabendkrimis, Aschendorff Verlag, Münster 2023.
Der Kunsthistoriker und Theologe ist Rektor der Jesuitenkirche in Wien, Künstlerseelsorger und Vorsitzender der Jury des Msgr. Otto Mauer-Preises.Ein Gespräch zwischen Kunst und Kirche mit Veronika Bonelli, in dem es um Sehnsucht, Freude, ums kämpfen und zum eigenen Ich-Werden geht.
Die solidarische Karawane der MenschheitGast: Wolfgang F. MüllerIn unserer diesjährigen Weihnachtsfolge nehmen wir ein Thema in den Fokus, das selten offen diskutiert wird – Religion im Dialograum, besonders im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext.Unser heutiger Gast ist Wolfgang F. Müller, Theologe aus Salzburg. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich beruflich mit pastoralen Grundsatzfragen in der Erzdiözese Salzburg. Seine Leidenschaft: Sprachfähigkeit im Glauben und das gemeinsame Nachdenken über das, was uns im Innersten bewegt.Diese besondere Folge der Case-Klinik basiert auf einem Fall von Host Armin Ziesemer, in dem eine Coaching-Situation durch ein Tabu-Thema – Religion – unerwartete Reaktionen hervorrief. Zusammen mit Wolfgang und Thomas beleuchten wir:warum Religion nicht nur Privatsache ist,wie Dialogräume gelingen können,was es bedeutet, einen erwachsenen, sprachfähigen Glauben zu leben,und welche Rolle Führungskräfte in der Gestaltung dieser Räume spielen.Wir sprechen über:den Unterschied zwischen Glaube, Religion und Kirchekulturelle und individuelle Tabusdie „solidarische Karawane der Menschheit“ (Papst Franziskus)die Bedeutung von Safer Spaces im Coaching, in Organisationen und in der Kirchepersönliche Verantwortung für das, was uns bewegttransaktionsanalytische Impulse zur inneren Haltung im DialogEine Einladung zum Innehalten, Zuhören und sich auf neue Perspektiven einzulassen – gerade zur Weihnachtszeit.
Mit Brille und Bart: Tiefgründig und Kontrovers über Mensch und Organisation
Die solidarische Karawane der MenschheitGast: Wolfgang F. MüllerIn unserer diesjährigen Weihnachtsfolge nehmen wir ein Thema in den Fokus, das selten offen diskutiert wird – Religion im Dialograum, besonders im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext.Unser heutiger Gast ist Wolfgang F. Müller, Theologe aus Salzburg. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich beruflich mit pastoralen Grundsatzfragen in der Erzdiözese Salzburg. Seine Leidenschaft: Sprachfähigkeit im Glauben und das gemeinsame Nachdenken über das, was uns im Innersten bewegt.Diese besondere Folge der Case-Klinik basiert auf einem Fall von Host Armin Ziesemer, in dem eine Coaching-Situation durch ein Tabu-Thema – Religion – unerwartete Reaktionen hervorrief. Zusammen mit Wolfgang und Thomas beleuchten wir:warum Religion nicht nur Privatsache ist,wie Dialogräume gelingen können,was es bedeutet, einen erwachsenen, sprachfähigen Glauben zu leben,und welche Rolle Führungskräfte in der Gestaltung dieser Räume spielen.Wir sprechen über:den Unterschied zwischen Glaube, Religion und Kirchekulturelle und individuelle Tabusdie „solidarische Karawane der Menschheit“ (Papst Franziskus)die Bedeutung von Safer Spaces im Coaching, in Organisationen und in der Kirchepersönliche Verantwortung für das, was uns bewegttransaktionsanalytische Impulse zur inneren Haltung im DialogEine Einladung zum Innehalten, Zuhören und sich auf neue Perspektiven einzulassen – gerade zur Weihnachtszeit.
Ref.: Stefan von Kempis, Theologe, Historiker und Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan Am 7. Mai 2025 sind in Rom die Kardinäle zur Wahl des 267. Papstes der Kirchengeschichte zusammengetreten. Was hinter den verschlossenen Türen des Konklaves besprochen wurde, war streng geheim. Das war jedoch nicht immer so. In einer Sondersendung beleuchten wir mit dem Historiker, Theologen und Journalisten Stefan von Kempis die spannende und manchmal auch skurrile Geschichte der Papstwahlen. Was dabei klar wird: Der Blick in die Vergangenheit hilft uns, entspannter auf die aktuellen Diskussionen um die Zukunft des Papstamtes zu schauen. Schließlich hat die Kirche mit ihren Kardinälen und Päpsten schon eine ganze Menge erlebt...
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Mittwoch, 24. DezemberGott verschwindet im Natürlichen.Lk 2, 1-14
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Samstag, 27. DezemberWie Weihnachten und Ostern zusammen!?Joh 20, 2-8Die jeweiligen Texte des Tages finden Sie hier.
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Dienstag, 23. DezemberDie heilige Familie - ziemlich nomal!Lk 1, 57-66
22. bis 27. Dezember - WeihnachtenRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die in dieser besonderen Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken über die Bedeutung von Weihnachten. "Gott hat eine Vorliebe für das Kleine und Schwache und er verdeutlicht das, indem er selber schwach und scheu handelt. Überwältigende Machttaten sind von diesem Gott nicht zu erwarten."Montag, 22. DezemberDie Scheu Gottes.Lk 1, 46-56
Wie erreicht man Menschen in einer pluralen, säkularen Gesellschaft mit dem Evangelium? Reicht es, die biblische Botschaft von der Kanzel zu verkünden, oder braucht Evangelisation heute andere Formen und Haltungen? In dieser Folge des FTHpodcast spricht Dr. Artur Reiswich darüber mit David Kröker. David Kröker ist Theologe, Evangelist und Gemeindegründer. Er leitet den Arbeitsbereich Gemeindegründung und Evangelisation im ChristusForum Deutschland, ist Vorsitzender der Deutschen Evangelistenkonferenz und Leiter von M4 Germany, einem zweijährigen Training für gesunde, wachstumsorientierte Gemeindegründung. Im Gespräch geht es um persönliche Berufung, die zentrale Rolle von Jüngerschaft und um ganz praktische Wege, wie Evangelisation heute gelebt werden kann – auch dort, wo es noch keine fertigen Strukturen oder Gemeinden gibt. Freuen Sie sich auf ehrliche, erfrischende und praxisnahe Impulse. Weitere, vertiefende Infos über das Konzept von David Kröker findest du hier: https://youtube.com/@treffdoppelpunkt?si=DTE7tx3Ki90RBGmX
In der Wirtschaft versuchen wir oft, die Zukunft aus den Daten der Vergangenheit zu berechnen. Doch wirkliche Innovation – das radikal Neue – lässt sich nicht in Excel-Tabellen planen. Es bricht herein. Das ist „Adventus“ und Kairos. Zu Gast ist Dr. Andreas Loos, Theologe und ehemaliger Automechaniker. Mit ihm sezieren wir die Jahreslosung 2026 („Siehe, ich mache alles neu“) als Blaupause für Kreativität und Disruption. Wir diskutieren, warum unsere aktuelle „Macher-Mentalität“ oft an Grenzen stößt und warum Hoffnung eine härtere Währung ist als billiger Optimismus. Ein Gespräch über Kontrolle, das Wagnis der Freiheit (von Kindererziehung bis KI) und die Kraft des „Trotzdem“. Fragen, Anmerkungen & Co gern an hello@talerundtalar.de TALER & TALAR Konferenz 2026 02.-04. September | & bringt viel Frucht | Kloster Volkenroda [www.talerundtalar.de](http://www.talerundtalar.de)
Wort zum Tag von Theologe Kurt Zaugg-Ott, Bern, BE
Professor Jan Loffeld, Theologe aus Utrecht, diskutiert sein Buch "Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt", das die religiöse Indifferenz in der modernen Gesellschaft beleuchtet. Er beschreibt die dritte Phase der Säkularisierung als "Apatheismus", gekennzeichnet durch Gleichgültigkeit gegenüber der Gottesfrage, die nicht durch fehlende Argumente, sondern durch konkurrierende Lebenserfüllungsoptionen entsteht. Loffeld argumentiert, dass die Kirche oft versucht hat, sich übermäßig an eine humanistische Gesellschaft anzupassen, wodurch sie ihre unterscheidbare, transzendente Botschaft verlor und überflüssig wurde. Er plädiert dafür, dass die Kirche die Konturen des Evangeliums als alternatives "Counternarrative" klarer hervorhebt und die Souveränität Gottes respektiert. Trotz der Realität einer schrumpfenden Minderheitenkirche sieht er die Zukunft in einer Kirche, die das Evangelium als ihre wichtigste Ressource ernst nimmt. _________________________ Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
Das Thema KI begleitet diesen Podcast von Beginn an. Im dritten Teil widmen sich Chris und Roman einer aktuell kontroversen Auseinandersetzung um KI und Faschismus. Sie greifen den Philosophen Rainer Mühlhoff auf und diskutieren seine Thesen zur Künstlichen Intelligenz. Wie immer mit dabei: Ihre christliche Perspektive auf die Veränderungen der Welt. Das Buch: Rainer Mühlhoff: Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus. Reclam Die Netztheologen sind Chris und Roman, ein Nerd und ein Theologe, die den digitalen Wandel diskutieren. Welche Perspektiven ergeben sich durch den christlichen Glauben auf die Zwiespältigkeit der Technik? Chris und Roman analysieren und spekulieren über faszinierend neue und manchmal apokalyptisch schaurige Zukunftszenarien. Die Netztheologen sind ein Teil von yeet, dem evangelischen Contentnetzwerk.
"Gottvorkommen", schreibt der Theologe und Autor Gotthard Fuchs, "ist ein anderes Wort für Advent." Er erinnert dabei an rohstoffreiche Gebiete. Pater Andreas Batlogg / unveröffentlichter Text
Der Status quo ist klar: 90% der Menschen in Deutschland essen Fleisch, obwohl es viele Argumente gibt sich fleischlos zu ernähren. Dr. Gregor Taxacher, Theologe an der TU Dortmund, beschreibt ein ganzes System, das uns das Wissen um die Fleischindustrie vom Leib hält: Skandalöse Massentierhaltung und Tierleid sei in unserem Leben unsichtbar. Auch die Theologie sei da in der Verantwortung, denn sie habe lange die Ideologie gefüttert, die Schöpfung sei für den Menschen geschaffen, der sich an ihr bedienen könne. Warum wir anfangen müssen eingeübte Muster in Frage zu stellen, wieso die Frage nach dem eigenen Fleischkonsum oft Abwehrreflexe auslöst und wieso ein Blick in die Bibel lebensverändernd sein kann, erzählt er im Podcast.
Sehnst du dich nach vollkommener Freude und vollkommenem Frieden? In seinem Vortrag „Gott über alles wertschätzen: Die Schönheit der Gotteserkenntnis“ zeigt Thomas M. Richter auf, inwiefern diese Freude und dieser Friede mit der Erkenntnis des Wesens Gottes zusammenhängen. Er erläutert u.a, warum es so wichtig ist, Gott zu erkennen, was das konkret bedeutet, und wie man Ihn erkennen kann. Sehr persönlich erzählt der Theologe, was dieses Thema in ihm bewirkt hat und warum es in seinen Augen nichts Besseres im Universum gibt, als den dreieinigen Gott, wie Er uns in der Bibel offenbart wird, zu erkennen. Thomas ist derzeit u.a. theologischer Mitarbeiter beim #bibelfit-Dienst, Teil von offen.bar und im Lehr- und Predigtdienst tätig.
Felix Hornstein, Theologe und Pädagoge, Autor des Buches "Die schönsten Weihnachtsgeschichten. Neu gelesen und interpretiert." https://patrimonium-verlag.de/editionen/die-schoensten-weihnachtsgeschichten/ https://www.text-dialog.de/verlag_preview_krabat.html
Der Professor für Fundamentaltheologie und Leiter der Salzburger Hochschulwochen über das was Menschen beim Pilgern und Hoffen bewegt.
Mitleid als Schwäche? Amerikas Kulturwandel im Gespräch Zuerst kommt die Familie, dann die Nation, dann vielleicht die Anderen. Sieht der Katholik und Amerikanische Vize-Präsident J.D. Vance universale Werte wie Mitleid als Schwäche an? Wir sprechen über kulturelle und ideengeschichtliche Veränderungen in den USA unter Donald Trump. Mit · Prof. DDr. Holger Zaborowski, Philosoph, Theologe, Erfurt · Prof. Dr. Johannes Völz, Amerikanist, Frankfurt
In diesem Interview spricht Matthias Lohmann mit Thomas M. Richter über dessen Leben und darüber, wie Gott ihn verändert hat. Thomas berichtet über seine Herkunft aus Ostdeutschland, seine theologische Entwicklung in den letzten Jahren und die Bedeutung des Themas „Gott erkennen“ für ihn. Er erzählt, wie er zum Theologiestudium gekommen ist und welcher Theologe ihn besonders beeinflusst hat. Zudem erzählt er, wie er zur Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA gekommen ist, für die er bis 2024 gearbeitet hat, und welche Chancen und Risiken er im Bereich Social Media sieht. Thomas ist derzeit u.a. theologischer Mitarbeiter beim #bibelfit-Dienst, Teil von offen.bar und im Lehr- und Predigtdienst tätig.
In dieser Folge tauchen wir ein in die Verbindung von Spiritualität, Körperlichkeit und Neurodiversität. Zu Gast ist Tobias Zehnder, Pfarrer und Theologe, der selbst autistisch ist und zum Thema «Autismus und Theologie» forscht. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Spiritualität im Körper erlebt wird – jenseits neurotypischer Erwartungen – und welche Rolle Sinneswahrnehmung und persönliche Glaubenswege dabei spielen. Eine Einladung, Spiritualität aus einer neuen, oft überhörten oder missverstandenen Perspektive zu entdecken. Die Tonqualität dieser Folge ist ungewohnt tief. Wir veröffentlichen sie dennoch, weil sie trotz des Klangs gut verständlich ist und der Inhalt für viele wertvoll sein dürfte.
Martin Luther hat einmal in serinen Tischreden gesagt: „Vera theologia est practica“. Das heißt: „Die wahre Theologie ist praktisch“. Und so geht es in dieser Reihe um einzelne Praktiken, die für den christlichen Glauben typisch sind. In dieser Golge geht es um die Praktik des Auswendiglernens.Dr. Dr. Roland Werner ist Sprachwissenschaftler und Theologe. Er ist Honorarprofessor an der Theologischen Hochschule Tabor in Marburg und engagiert sich als Bibelübersetzer in Deutschland und Nordafrika. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach.
„Philosophieren heißt sterben lernen“, sagte Sokrates. Dr. Dr. David Berger ist Philosoph und Theologe zugleich. Er hat sich schon im Alter von 16 Jahren in lateinische Schriften eingelesen und war viele Jahre als Professor im Vatikan an der „Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin“ tätig. Er kennt die Schriften und hat persönliche Erfahrungen mit der Begleitung Sterbender. Berger hat gelernt, dass der Tod „seinen Schrecken verliert“, wenn wir die Möglichkeit der Vergebung nutzen. Das „momento mori“ wird zum „momento vivere“ und erinnert an das „Wunderbare des Lebens“. David Berger hofft, im ewigen Leben nicht nur geliebte Menschen, sondern auch seinen Hund in der Herrlichkeit einer allumfassenden, göttlichen Liebe wiederzutreffen. Von Thomas von Aquin weiß er: „Der Tod beendet nicht das Leben, er verändert es.“
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein
Macht und Missbrauch scheinen die Zeichen unserer Zeit zu sein. Wie der christliche Glaube dazu befähigt, Mächtigen die Stirn zu bieten und sie an ihre Verantwortung zu erinnern, zeigt eindringlich und anschaulich dieser Beitrag. Markus Heide ist Theologe und Pfarrer und leitet seit vier Jahren den Christus-Treff Marburg. Er ist mit Karin verheiratet, die beiden haben drei erwachsene Kinder. Er liebt schwarzen Humor, Fischbrötchen und gesellige Doppelkopf-Runden.
Ref.: Dr. Johannes Hartl, Theologe, Autor und Gründer Gebetshaus Augsburg, Augsburg Wir leben in einem Zeitalter der Ablenkung- tausend Stimmen und Meinungen prasseln auf uns ein. Gleichzeitig haben viele Menschen das Gefühl, an ihrem Leben vorbei zu leben. Depressionen nehmen rasant zu. Dr. Johannes Hartl hat mit der Gründung des Gebetshauses Augsburg erfahren, welche Kraft in Lebensvisionen steckt: Sie sind der Fixpunkt eines fokussierten Lebens. Doch damit eine solche Vision ihr ganzes Potential entfalten kann, müssen viele kleine Schritte in großer Treue getan werden.
Ref.: Dr. Johannes Hartl, Theologe, Autor und Gründer Gebetshaus Augsburg, Augsburg Wir leben in einem Zeitalter der Ablenkung- tausend Stimmen und Meinungen prasseln auf uns ein. Gleichzeitig haben viele Menschen das Gefühl, an ihrem Leben vorbei zu leben. Depressionen nehmen rasant zu. Dr. Johannes Hartl hat mit der Gründung des Gebetshauses Augsburg erfahren, welche Kraft in Lebensvisionen steckt: Sie sind der Fixpunkt eines fokussierten Lebens. Doch damit eine solche Vision ihr ganzes Potential entfalten kann, müssen viele kleine Schritte in großer Treue getan werden.
Pierbattista Pizzaballa ist eine der wichtigsten christlichen Stimmen im Nahen Osten. Der Franziskanermönch und polyglotte Theologe wurde gar als papabile gehandelt. Er wollte aber im Nahen Osten bei den leidgeprüften Menschen bleiben. Und versucht, den Dialog aufrechtzuerhalten. Die Universität Freiburg i.Ü. verleiht Kardinal Pierbattista Pizzaballa den Ehrendoktor in Theologie 2025. Dafür reist der Kardinal und lateinische Patriarch von Jerusalem am 14. November in die Schweiz. Er spricht über: «Jerusalem- zwischen Realität und Hoffnung». Kardinal Pizzaballa glaubt, dass die interreligiöse Verständigung nicht nur eine Zukunft hat, sondern überhaupt erst eine Zukunft für Frieden schafft. Doch die Spannungen zwischen Juden, Christen und Muslimen in der Region halten an. Und auch innerhalb des breiten christlichen Spektrums herrscht keine Einigkeit. Pierbattista Pizzaballa lebt inmitten dieses Spannungsfelds. Und er versucht, am interreligiösen und ökumenischen Dialog festzuhalten. Der lateinische Patriarch von Jerusalem spricht neben seiner Muttersprache Italienisch auch fliessend Englisch, Arabisch und Neuhebräisch. Das schafft Vertrauen. Seit Jahrzehnten lebt Pierbattista Pizzaballa in Jerusalem, betreut die christlichen Stätten im Heiligen Land und die römisch-katholischen Christinnen und Christen. 2020 erhob ihn Papst Franziskus zum lateinischen Patriarchen von Jerusalem. Dazu gehören alle römisch-katholischen Gläubigen in Israel, der Westbank und Gaza wie auch in Jordanien, im Libanon und auf Zypern. Welche Zukunft haben Christinnen und Christen hier? Wie begegnet der römisch-katholische Patriarch von Jerusalem der Gewalt in der Region? Warum hat er Hoffnung? Diese Fragen stellt ihm Judith Wipfler in Freiburg. Autorin: Judith Wipfler
In dieser Folge spricht Prof. Dr. Matthias Clausen mit Prof. Dr. Peter Zimmerling. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Dietrich Bonhoeffer auch achtzig Jahre nach seinem Tod nichts an Relevanz verloren hat. Was macht Bonhoeffers Denken bis heute so faszinierend? Warum berufen sich so unterschiedliche Strömungen in Kirche und Theologie auf ihn – von pietistisch bis liberal? Und was können Christinnen und Christen im 21. Jahrhundert aus seinen Schriften Nachfolge, Gemeinsames Leben und Widerstand und Ergebung lernen?
Ref.: Dr. Yassir Eric, Theologe, Leiter des Europäischen Instituts für Integration, Migration und Islamthemen (EIMI) Als Kind wird Yassir Eric in einer nordsudanesischen Koranschule auf einen radikalen Islam eingeschworen. Der Erbe eines großen Clans lernt dort, alle Christen zu hassen - so sehr, dass er im Jugendalter einen christlichen Mitschüler fast zu Tode prügelt. Doch dann begegnet er zwei Christen, die im Krankenhaus für seinen sterbenskranken Cousin beten. Die Begegnung mit dem Gott der Liebe stellt sein Leben auf den Kopf: Als er sich taufen lässt, kommt er ins Gefängnis und wird von seiner Familie verstoßen. In der Zeitung liest er seine eigene Todesanzeige. Schließlich muss er den Sudan verlassen. Seit mehr als zwanzig Jahren lebt Yassir Eric in Deutschland und bietet mittlerweile als evangelischer Theologe und Islamwissenschaftler mit dem "Europäischen Institut für Integration, Migration und Islamthemen" Seminare zur kulturellen und religiösen Verständigung an - auf Arabisch und Deutsch. Regelmäßig reist er in den Nahen Osten, um sich für Menschenrechte und die Glaubensfreiheit von Minderheiten einzusetzen. Im Standpunkt erzählt uns Yassir Eric seine spannende Lebensgeschichte - und spricht über typische Fehler, die seiner Erfahrung nach in Deutschland bei der Integration von muslimischen Immigranten gemacht werden.
Rudolf Scholten und Wolfgang MaderthanerGESCHICHTSSCHREIBUNG ZWITSCHEN MYTHEN UND LEGENDEN – FOLGE 9Zentraleuropa im späten Mittelalter: Kirchenkrise, Pogrome, apokalyptische RevolutionäreAn der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert durchlebt Mitteleuropa turbulente, von Machtkämpfen und kriegerischen Konflikten geprägte Zeiten. Das Habsburgerreich ist nach dem Tod Rudolfs IV. von Nachfolgekämpfen geprägt, die Besitzungen für fünf Jahrzehnte auf eine Albertinische und eine Leopoldinische Linie aufgeteilt. Die römisch-deutschen Könige stellt seit Mitte des 14. Jahrhunderts das Fürstengeschlecht der Luxemburger. Die römisch-katholische Kirche steckt in einer tiefen Krise: 1378 kommt es zur Kirchenspaltung, dem sog. Abendländischen Schisma, eine Zeit lang amtieren sogar drei Päpste, die Klöster verkommen. In Böhmen steht der Theologe und Prediger Jan Hus gegen den moralischen Verfall der Amtskirche auf, fordert tiefgreifende Reformen und findet in kurzer Zeit eine große Anhängerschaft in der Bevölkerung und auch unter böhmischen Adeligen. Auf Drängen des deutsch-römischen Königs Sigismund, Herrscher über Ungarn und Kroatien, findet 1415 das Konzil von Konstanz statt, um die Kirchenspaltung zu überwinden. Dies gelingt zwar, aber die Hinrichtung von Jan Hus als Ketzer – dem Sigismund freies Geleit zugesagt hatte - löst die Hussitenkriege aus. In diesen entladen sich nicht nur religiöse sondern auch nationale (deutsch-tschechische) und soziale Spannungen. 15 Jahre erschüttern die Kämpfe zwischen den Hussiten und den Kreuzzugsheeren König Sigismunds und des Papstes Böhmen und die angrenzenden Länder. An vorderster Front kämpften bei den Hussiten die radikalen Taboriten, die Maderthaner als „Gotteskrieger des Mittelalters“ beschreibt. Militärischer Anführer der anderen Seite war Habsburger-Herzog Albrecht V., verheiratet mit Sigismunds Tochter Elisabeth von Luxemburg. Zur Finanzierung seiner Feldzüge begeht er einen grausamen Tabubruch: Er veranlasst die Enteignung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung Wiens, deren Vermögen er einzieht. Zugeständnisse der Kirche ermöglichen 1434 einen Frieden mit gemäßigteren Fraktionen der Hussiten, die radikalen Taboristen werden auf dem Schlachtfeld besiegt. Sigismund wird auch von den Böhmen als König anerkannt. 1437 stirbt Sigismund, Erbin der Thronansprüche im deutschen Reich, in Ungarn, Böhmen und Kroatien ist seine Tochter Elisabeth. Profiteur ist Albrecht V. von Österreich. Als Ehemann Elisabeths folgt er seinem Schwiegervater als römisch-deutscher König nach, und Ungarn, Böhmen und Kroatien werden Teil des Habsburgischen Herrschaftsgebiets. Wolfgang Maderthaner, Historiker, Präsident des Vereins der Geschichte der ArbeiterInnenbewegungRudolf Scholten, Präsident des Bruno Kreisky ForumsAufgezeichnet im Bruno Kreisky Forum im September 2025Technische Produktion: Max Hofko
Ref.: Wolf-Dieter Kretschmer, Journalist, Blogger und Theologe, Wetzlar
Martin Preisendanz hat sich in seiner Jugendzeit in das Wort Gottes verliebt und setzt sich seither leidenschaftlich damit auseinander. Heute ist er EGW-Pfarrer und Fachmentor in der theologischen Ausbildung ISTL. In diesem Gespräch gibt er einen tiefen Einblick in seinen persönlichen Werdegang und die Erfahrungen, die ihn geprägt haben. Dabei geht es nicht nur um berufliche oder akademische Stationen, sondern auch um grundlegende Werte, die ihm in seiner Arbeit als Theologe und Begleiter von Studentinnen und Studenten wichtig sind. Im Gespräch bei Flo Wüthrich spricht Martin Preisendanz auch über aktuell brennende Spannungsfelder rund um Heilung, christlichen Nationalismus und so weiter. Das Ziel ist stets, jungen Menschen beim Umgang mit der Bibel praktische Fähigkeiten zu vermitteln, damit sie im Alltag bestehen können.Dieser Livenet-Talk entstand in einer Partnerschaft mit der theologischen Ausbildungsstätte ISTL, die in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen feiert.Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Martin Mayer ist ehemaliger Priester und praktizierender Schreiner – die ideale Kombination, um Urnen als Holz zu bauen. Diese sind in seinem Fall nämlich nicht nur kunstvolle Unikate, sondern auch gemacht mit einem ganz besonderen Gespür für die großen, letzten Fragen.
In dieser weiteren Ausgabe der „Glaube und Fantasy“ schauen wir uns das Leben und Wirken von George MacDonald an. G. K. Chesterton, C. S. Lewis, J. R. R. Tolkien – ihr Werk würde heute ohne MacDonald, dem „Grossvater“ des Fantasy-Genres, ganz anders aussehen. Aber er war nicht nur Fantasy-Autor, sondern auch Theologe und Pfarrer. Genau diese Verbindung gibt seinen Werken eine ungeheure Kraft.
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein
Ein Mensch stirbt. Zeitlebens war er ein Arbeitstier, Familienmensch, Wissenschaftler, Theologe. Nun hängt er am Dialysegerät, beobachtet seinen Verfall. Doch sein Geist ist hellwach und hält Rückschau auf sein Leben.
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein
Als ich mich mit dem Tobi zum Aufnehmen verabredet hatte, wusste ich noch nicht, dass die Folge ganz anders heißen wird. Eigentlich wollte ich sie >Lebenssucher< nennen, weil ich das Gefühl hatte, dass Tobi in all den Orten, Stationen, Berufen und Lebenssituationen in denen er war immer etwas sucht. Irgendwas, dachte ich. Komme ich hinter, dachte ich. Aber das war es nicht! Tobi trifft und findet eher Menschen und Möglichkeiten und das mit nem sympathisch-trockenen und nordischen Humor. Und dabei entdeckt er auch, was Glaube für ihn und für Andere heißt. Tobi ist unter anderem Theologe und arbeitet pastoral. Was das an seinen Orten aber bedeutet ist sehr inspirierend. Hört ma rein! DANKE Tobi! #immersommer #waswillstemalwerden #seasonsix #podcast
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein In dieser Sendung war u.a. Thema: - Gewalt in der Bibel - Menschenopfer im Alten Testament - Das hohe Alter der Menschen in Genesis - Die Bedeutung des Plurals in Gen 1, 26 ("Lasst uns Menschen machen")
Röther, Christian www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Seidel, Änne www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
28. Juli bis 2. August - 17. Woche im JahreskreisRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die diese Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken darüber, was Senfkörner und Unkraut mit dem "Reich der Himmel" zu tun haben.Montag, 28. JuliGegen Glück kann man nichts machen!?Mt 13, 31-35
28. Juli bis 2. August - 17. Woche im JahreskreisRichard Geier ist Theologe und Pfarrer von St. Margarethen im Burgenland. Vielen bekannt durch die berühmten Passionsspiele, die alle vier Jahre zur Aufführung kommen. 2026 wird 100jähriges Jubiläum gefeiert! Anhand der Evangelien, die diese Woche in katholischen Gottesdiensten gelesen werden macht Richard Geier sich Gedanken darüber, was Senfkörner und Unkraut mit dem "Reich der Himmel" zu tun haben.Donnerstag, 31. JuliGute und schlechte Fische im Netz. Mt 13, 47-52
Ref.: Prof. Dr. Marius Reiser, Theologe mit Schwerpunkt neutestamentliche Exegese, Heidesheim am Rhein