POPULARITY
Egal ob man gern ausufernde Gespräche mit einem Chatbot führt, jede Menge Bilder generiert oder Programmierprojekte mit KI umsetzen will: Die Token schwinden wie Eis in der Sonne und das Ganze geht schnell ins Geld. Mal ganz abgesehen davon, dass gerade im beruflichen Kontext Vorsicht geboten ist, welche Daten man an die Onlinedienste weitergibt. Lokale KI-Modelle sind da die deutlich bessere Wahl: Die Kosten sind besser kalkulierbar, weil man nur in Hardware investieren und kein Abo bei KI-Firmen abschließen muss. So muss man nicht mehr jedes Token auf die Goldwaage legen. Und um den versehentlichen Abfluss von Daten braucht man sich dann auch keine Sorgen machen. In dieser Folge des c't uplink sprechen wir darüber, was mit einem lokalen KI-Server möglich ist, ab welcher Hardware das Spaß macht und welche coolen Dinge ein solcher KI-Server tun kann. Jan Mahn berichtet von seinen Erfahrungen beim [Aufsetzen eines LLM-Servers für kleine Teams](https://www.heise.de/ratgeber/Sprachmodelle-mit-Open-WebUI-LLM-Server-fuer-kleine-Teams-selbst-hosten-11333185.html), während Jan-Keno Janssen für ein c't-3003-Video mit agentischer KI experimentiert hat. Zu Gast im Studio: Jan Mahn, Jan-Keno Janssen Host: Liane M. Dubowy Produktion: Tobias Reimer ► Mitdiskutieren auf dem heise & c't Discord-Server: https://discord.gg/Wf6ewnWpxH ► c't Magazin: https://ct.de ► c't auf Mastodon: https://social.heise.de/@ct_Magazin ► c't auf Instagram: https://www.instagram.com/ct_magazin ► c't auf Facebook: https://www.facebook.com/ctmagazin ► c't auf Bluesky: https://bsky.app/profile/ct.de ► c't auf Papier: überall wo es Zeitschriften gibt!
Egal ob man gern ausufernde Gespräche mit einem Chatbot führt, jede Menge Bilder generiert oder Programmierprojekte mit KI umsetzen will: Die Token schwinden wie Eis in der Sonne und das Ganze geht schnell ins Geld. Mal ganz abgesehen davon, dass gerade im beruflichen Kontext Vorsicht geboten ist, welche Daten man an die Onlinedienste weitergibt. Lokale KI-Modelle sind da die deutlich bessere Wahl: Die Kosten sind besser kalkulierbar, weil man nur in Hardware investieren und kein Abo bei KI-Firmen abschließen muss. So muss man nicht mehr jedes Token auf die Goldwaage legen. Und um den versehentlichen Abfluss von Daten braucht man sich dann auch keine Sorgen machen. In dieser Folge des c't uplink sprechen wir darüber, was mit einem lokalen KI-Server möglich ist, ab welcher Hardware das Spaß macht und welche coolen Dinge ein solcher KI-Server tun kann. Jan Mahn berichtet von seinen Erfahrungen beim [Aufsetzen eines LLM-Servers für kleine Teams](https://www.heise.de/ratgeber/Sprachmodelle-mit-Open-WebUI-LLM-Server-fuer-kleine-Teams-selbst-hosten-11333185.html), während Jan-Keno Janssen für ein c't-3003-Video mit agentischer KI experimentiert hat. Zu Gast im Studio: Jan Mahn, Jan-Keno Janssen Host: Liane M. Dubowy Produktion: Tobias Reimer ► Mitdiskutieren auf dem heise & c't Discord-Server: https://discord.gg/Wf6ewnWpxH ► c't Magazin: https://ct.de ► c't auf Mastodon: https://social.heise.de/@ct_Magazin ► c't auf Instagram: https://www.instagram.com/ct_magazin ► c't auf Facebook: https://www.facebook.com/ctmagazin ► c't auf Bluesky: https://bsky.app/profile/ct.de ► c't auf Papier: überall wo es Zeitschriften gibt!
Wie hat dir die Folge gefallen?Gut
«Blick»-Chefredaktor Rolf Cavalli soll beim Verfassen seiner Texte zu stark auf künstliche Intelligenz zurückgreifen. Diesen Vorwurf erhebt die freie Journalistin Esther Diener-Morscher. Sie verweist auf mehrere Formulierungen in einem seiner Texte, die ihrer Ansicht nach typisch für Sprachmodelle seien. Rolf Cavalli weist den Vorwurf, seine Texte von KI zu schreiben, zurück. Er bestätigt aber, sie mit KI zu redigieren. Der Vorwurf reiht sich in eine wachsende Zahl von Beispielen ein, in denen Autoren, Journalisten oder Politiker KI-generierte Texte veröffentlicht haben. Dadurch stellt sich die grundsätzliche Frage nach dem Umgang mit künstlicher Intelligenz im Journalismus. Was steckt hinter dem Vorwurf gegen Rolf Cavalli? Wie nutzen Medienhäuser KI? Wann ist die Nutzung gekennzeichnet? Wann nicht? Und verschwindet wegen KI das Schreiben als Kulturtechnik? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Inlandchef Mario Stäuble darüber, welche Chancen und Risiken künstliche Intelligenz im Journalismus mit sich bringt. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu KI im Journalismus Mario Stäubles Recherche zum Fall von Cavalli und zur Debatte um KI im Journalismus Schweizerinnen und Schweizer misstrauen künstlicher Intelligenz in Medien «Riesenfehler gemacht»: Ex-Chefredaktor wird wegen Nutzung von KI beurlaubt So verwendet Tamedia künstliche Intelligenz Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Sprachmodelle werfen eine Menge korrekter Information aus – und gleich daneben kompletten Unsinn, ebenso überzeugend vorgetragen. Martin Warnke, Professor für Informatik und Digitale Medien, erklärt, warum künstliche Intelligenzen notorische Bullshit-Fabriken sind, weshalb sie trotzdem keine Fehler begehen und was Eierkartons und Käsekrainer damit zu tun haben. Produktion: Matthias Hofer
Legal AI Tools werden überall diskutiert, aber was steckt eigentlich technisch dahinter?Wir haben bei recode.law in den letzten Monaten mit mehreren Legal AI Anbietern gesprochen und sie ihre eigene Sicht auf Legal AI Tools erklären lassen. Der Auftakt unserer neuen Serie ist deshalb bewusst keine Interview-Folge: Annika und Simon erklären die Grundlagen: ganz ohne Tool-Empfehlung, damit man erstmal versteht, worum es geht und was wir uns daraus eigentlich erhoffen können.In der Folge geht es unter anderem um: Sprachmodelle, Chatbot-Format und Prompt-Engineering als technische Basis Wie „RAG" (Retrieval Augmented Generation) Datenbanken einbindet und Antworten überprüfbar macht Die zentralen Funktionen von der Recherche bis zu Workflows Warum Richtigkeit und Berufsrechtskonformität (Datenschutz, Verschwiegenheit) essenziell sind Was Datenbank, Ansatz, Jurisdiktion und Preis für Unterschiede zwischen den Tools machen Wie sich der Berufseinstieg für Studierende und WisMits dadurch verändertIn den nächsten Folgen sprechen wir dann mit den Anbietern direkt!
Computer und Kommunikation (komplette Sendung) - Deutschlandfunk
Kloiber, Manfred www.deutschlandfunk.de, Computer und Kommunikation
Mehr über Karin erfahren: https://www.jobambition.de/ Warum jagen so viele Unternehmer mit viel Aufwand den falschen Zielen hinterher und finden am Ende trotzdem nicht die richtigen Mitarbeiter oder den gewünschten Erfolg? Ich spreche mit der erfahrenen HR-Expertin und Job-Vision-Gründerin Karin Hohn darüber, warum klassische Stellenanzeigen heute versagen und wie kleine Unternehmen durch Authentizität und den richtigen Einsatz von Technologie die besten Talente anziehen. In diesem Interview brechen wir mit den typischen Recruiting-Fehlern und zeigen dir den klaren Weg zu einem effizienten, zukunftssicheren Personalprozess.
Geschüttelt, nicht gerührt. 007 First Light inszeniert sich klar als filmisches Bond-Erlebnis und trifft diesen Ton in vielen Momenten sehr gut. Das Spiel setzt auf elegante Bilder, eine starke Atmosphäre und Szenen, die sich wie aus einem Kinofilm anfühlen. Gerade für ein Geek-Publikum, das Bond, Stil und Spionage-Optik schätzt, wirkt das Gesamtpaket sehr bewusst gestaltet und oft beeindruckend. Besonders stark ist der Eindruck, dass hier nicht einfach nur ein Actionspiel, sondern ein kleiner Bond-Film zum Spielen entstehen soll. Die Präsentation, die Kameraführung und die Inszenierung vermitteln genau dieses Gefühl von Glamour, Gefahr und Geheimagenten-Flair. Dadurch hebt sich 007 First Light deutlich von vielen anderen Spielen im Genre ab, weil es mehr Wert auf Stimmung als auf reine Effekthascherei legt. Spielerisch zeigt sich aber auch, dass nicht alles ganz so rund ist wie die audiovisuelle Seite. Manche Mechaniken wirken noch etwas ungleichmäßig oder nicht ganz ausgereift, sodass das Spiel an einigen Stellen nicht die gleiche Eleganz erreicht wie in seiner Inszenierung. Das nimmt dem Erlebnis nicht seinen Reiz, fällt aber bei genauerem Hinsehen auf. Gerade dieser Kontrast macht den Eindruck so interessant: Auf der einen Seite steht ein sehr schönes, stilvolles Bond-Abenteuer, auf der anderen Seite ein Spiel, das an ein paar Ecken noch Feinschliff vertragen könnte. Wer vor allem die filmische Präsentation und die Bond-Atmosphäre sucht, dürfte hier sehr gut abgeholt werden. Wer hingegen durchgehend perfekt abgestimmtes Gameplay erwartet, könnte an einzelnen Stellen kleine Abstriche spüren. Matzes Fazit ist, dass 007 First Light vor allem als starkes, visuell und atmosphärisch überzeugendes Bond-Erlebnis in Erinnerung bleibt, das spielerisch noch nicht ganz auf demselben Niveau ist. Apple, wir müssen reden Peppi hat einen MacMini, auf dem routine Aufgaben Laufen. SEO Reports für Kunden und sowas. Und da sollten nun mal ein paar Dateien zwischengespeichert werden, nur um festzustellen, dass die kleine Festplatte voll war. Obwohl eigentlich gar nichts drauf ist auf dem Rechner. Ordentliches Aufräumen hat zu Tage gebracht, dass es tatsächlich der System Ordner ist. Und zwar die Hintergründe. Sage und Schreibe 60 GB (!) hat Apple da drin für die animierten Video-Hintergründe belegt. Mal wieder ein Beispiel für hemmungslosen Speicherverbrauch, der auch schon dem iPad mini zum Verhängnis geworden ist. Bei der Macht von Greyskull Masters of the Universe macht genau das, was ein guter Geek-Film schaffen sollte: Er hat sichtbare Lust auf sein eigenes Universum, liefert viele kleine Fan-Momente und nimmt sich selbst nie zu ernst. Der Film fühlt sich an wie eine große, bunte Einladung an alle, die He-Man, Castle Grayskull und die ganze Mythologie schon lange kennen — und an alle, die einfach einen unterhaltsamen Abenteuerfilm sehen wollen. Besonders stark ist die Fan Delivery: Figuren, Motive und ikonische Elemente werden mit erkennbarem Respekt eingebaut, ohne nur plumpes Nostalgie-Kino zu sein. Man merkt, dass der Film die Vorlage verstanden hat und den Kern der Marke ernst nimmt. Das sorgt für viele Stellen, an denen Fans zufrieden nicken können, weil der Film nicht nur Zitate abspult, sondern die Welt wirklich aufleben lässt. Gleichzeitig bleibt der Eindruck, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre. Der Film hat Energie, Tempo und Charme, aber an ein paar Stellen hätte er tiefer gehen können — bei den Figuren, bei der emotionalen Wirkung oder einfach beim Mut, einzelne Ideen noch größer auszuspielen. So bleibt am Ende ein gutes Gefühl, aber eben auch der Gedanke, dass mit etwas mehr Aufwand ein noch stärkerer Film möglich gewesen wäre. Gerade darin liegt sein Reiz: Masters of the Universe ist kein müder Aufguss, sondern ein spaßiger, sauber gemachter Genre-Film mit Herz für die Vorlage. Er liefert genug Freude, um Fans mitzunehmen, und genug Substanz, um nicht beliebig zu wirken. Gleichzeitig lässt er Raum für den Wunsch nach einem echten Ausbruch nach oben — mehr Tiefe, mehr Wucht, mehr von dem, was dieses Universum noch hergeben könnte. Elektrisch auf Weltreise Der ein oder andere Kennt ja vielleicht den Elektrotrucker. So genau kennen wir seinen Hintergrund gar nicht, aber sein aktuelles Projekt „In 80 Ladesäulen um die Welt„. Ist alles noch nicht final aber vermutlich wird es ein tolles Fahrzeug. Los gehen soll es nach der IAA2026 im September. Früher Afrob und Ferris MC „Früher war nicht besser“ ist ein guter, entspannter Hip-Hop-Track, der sich ganz ohne Druck und mit viel Ruhe ins Gehör bringt. Der Song setzt auf einen weichen Beat, der gemütlich läuft und nicht zu viel>Action, sondern eher nach guter Laune klingt. Afrob liefert dabei einen lockeren, natürlichen Flow, der nicht zu viel zeigen will, sondern einfach nur-bold und nahbar wirkt. Die Stimme klingt entspannt, die Worte sitzen gut, und die Atmosphäre ist insgesamt sehr angenehm. Ferris Teil passt sich genau diesem Stil an und sorgt dafür, dass der Track zusammenhängt, ohne dass jemand zu clair oder zu laut wird. Das Thema des Songs ist zwar präsent, aber nicht aufdringlich. Es geht nicht um große Botschaften, sondern um eine einfache, nachdenkliche Stimmung, die sich gut mit dem Beat verbindet. Genau das macht den Track so gut hören: Er ist nicht zu komplex, nicht zu laut, nicht zu schnell – einfach ein entspannter Hip-Hop-Song, der einfach nur gut klingt. „Früher war nicht besser“ funktioniert besonders gut, wenn man etwas Hintergrundmusik hören möchte, die nicht zu viel abverlangt, sondern einfach nur-mitgeht. Der Track ist nett, locker und ohne Druck – genau das, was man von einem guten, entspannten Hip-Hop-Song erwarten kann. Insgesamt bleibt „Früher war nicht besser“ als ein angenehmer, ruhiger Hip-Hop-Track in Erinnerung, der sich ohne Wünsche und mit viel Ruhe hören lässt. 50 Jahre Apple Apple: The First 50 Years ist ein umfassendes Buch, das die Geschichte Apple von den Anfängen in den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart nachzeichnet. Der Fokus liegt auf den wichtigsten Momenten, die das Unternehmen geprägt haben: von den ersten Ideen von Steve Jobs und Steve Wozniak, über den Aufstieg des Apple II, den Macintosh, bis hin zu den großen Turns unter Jobs‘ zweiter Rückkehr und der Entwicklung von iPhone, iPad und den weiteren Produkten, die Apple zu einem der größten Tech-Unternehmen gemacht haben. Das Buch arbeitet nicht nur mit Fakten, sondern zeigt auch die Menschen hinter den Erfolgsgeschichten. Es geht auf die Konflikten, die Visionen, die Entscheidungen und die Wendepunkte ein, die Apple immer wieder neu geformt haben. Besonders stark ist, wie gut die Geschichte von den Anfängen in einer Garage in California bis zum globalen Tech-Giganten erzählt wird. Die Aufmachung ist komfortabel und gut lesbar, mit vielen Bildern, die die Entwicklung visuell unterstützen. Für Leser, die sich für Tech, Unternehmensgeschichte und Innovation interessieren, bietet das Buch eine klare, zusammenhängende Darstellung, die nicht zu sehr ins Detail geht, aber trotzdem tief genug ist, um die wichtigsten Entwicklungen zu verstehen. Apple: The First 50 Years ist damit ein gutes Buch für alle, die die Apple-Geschichte von den Anfängen bis heute verstehen wollen, ohne sich in zu vielen technischen Details zu verlieren. Es ist informativ, gut strukturiert und bringt die Geschichte von Apple auf eine klare, nachvollziehbare Weise. Wenns mal wieder schneller gehen muss Seitdem die Concorde nicht mehr fliegt, gibt es kein Überschall-Flugzeug für den Personenverkehr. Es gibt Projekte, die daran arbeiten, das zu ändern, aber aktuell kann man nicht einfach so in ein Flugzeug steigen und mit Überschall von A nach B reisen. Nun steigt wohl auch Japan ein. Dort wurde nun ein Triebwerk getestet, das bis zu Mach 5 schaffen soll. Die Concorde hatte Mach 2,2 als maximal und 2,02 als Reisegeschwindigkeit. Erste Flugtests kommen aber vermutlich frühestens in den 2040er Jahren, wer mal wieder so schnell unterwegs sein will, braucht also vor allem erst mal viel Zeit. PC neu definiert Nvidia RTX Spark ist ein neues System, das Windows PC für die Zukunft der künstlichen Intelligenz komplett neu denkt. Nvidia hat den Chip auf der Computex 2026 vorgestellt und damit eine Plattform geschaffen, die lokale KI-Agenten, Content Creation und Gaming in einem schlanken Laptop vereint. Das Besondere: RTX Spark bringt die Leistung eines ganzen AI-PCs in ein Gerät, das so dünn und leicht ist, dass man es kaum spürt. Laptops mit dem Chip sind nur etwa 14 Millimeter dick und wiegen rund 1,4 Kilogramm – trotzdem können sie schwere KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät rechnen, ohne dass eine Cloud nötig ist. Mit RTX Spark lassen sich große KI-Modelle lokal laufen, zum Beispiel 120 Milliarden Parameter große Sprachmodelle mit extrem langen Texten. Das bedeutet: Du kannst KI direkt auf deinem Laptop nutzen, ohne dass Daten ins Internet geschickt werden. Das ist schneller, sicherer und funktioniert auch ohne Internet. Für Creator ist der Chip besonders stark: Man kann 12K-Videos bearbeiten, riesige 3D-Szenen rendernen und sogar 4K-Videos mit KI generieren. Gleichzeitig ist RTX Spark auch für Gaming gemacht und bringt AAA-Spiele auf 1440p mit über 100 FPS flüssig. Im Herbst 2026 starten erste Geräte von Marken wie ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft Surface und MSI. Der Chip kombiniert eine starke GPU mit einer ARM-CPU in einem einzigen System und nutzt einen gemeinsamen Speicher, der sowohl für AI als auch für Grafik genutzt wird. RTX Spark ist damit die Fusion von Nvidia AI und RTX Graphics – eine komplette PC-Plattform, die KI, Kreativität und Gaming in einem schlanken, mobilen Gerät vereint. Und plötzlich war sie da Wir haben ja schon das ein oder andere mal über die Steam Machine gesprochen. Und auf ein mal ist sie da. Wenn ihr das hört ist sie vielleicht schon wieder weg, aber die Steam Machine kann bestellt werden. Dabei muss man erst mal Interesse bekunden, dann werden Slots verlost. Der Preis? Astronomisch. Wie viele es geben wird? Keine Ahnung. Wie schaut's aus mit Scalpern? Daran hat Steam anscheinend gedacht.
Geschüttelt, nicht gerührt. 007 First Light inszeniert sich klar als filmisches Bond-Erlebnis und trifft diesen Ton in vielen Momenten sehr gut. Das Spiel setzt auf elegante Bilder, eine starke Atmosphäre und Szenen, die sich wie aus einem Kinofilm anfühlen. Gerade für ein Geek-Publikum, das Bond, Stil und Spionage-Optik schätzt, wirkt das Gesamtpaket sehr bewusst gestaltet und oft beeindruckend. Besonders stark ist der Eindruck, dass hier nicht einfach nur ein Actionspiel, sondern ein kleiner Bond-Film zum Spielen entstehen soll. Die Präsentation, die Kameraführung und die Inszenierung vermitteln genau dieses Gefühl von Glamour, Gefahr und Geheimagenten-Flair. Dadurch hebt sich 007 First Light deutlich von vielen anderen Spielen im Genre ab, weil es mehr Wert auf Stimmung als auf reine Effekthascherei legt. Spielerisch zeigt sich aber auch, dass nicht alles ganz so rund ist wie die audiovisuelle Seite. Manche Mechaniken wirken noch etwas ungleichmäßig oder nicht ganz ausgereift, sodass das Spiel an einigen Stellen nicht die gleiche Eleganz erreicht wie in seiner Inszenierung. Das nimmt dem Erlebnis nicht seinen Reiz, fällt aber bei genauerem Hinsehen auf. Gerade dieser Kontrast macht den Eindruck so interessant: Auf der einen Seite steht ein sehr schönes, stilvolles Bond-Abenteuer, auf der anderen Seite ein Spiel, das an ein paar Ecken noch Feinschliff vertragen könnte. Wer vor allem die filmische Präsentation und die Bond-Atmosphäre sucht, dürfte hier sehr gut abgeholt werden. Wer hingegen durchgehend perfekt abgestimmtes Gameplay erwartet, könnte an einzelnen Stellen kleine Abstriche spüren. Matzes Fazit ist, dass 007 First Light vor allem als starkes, visuell und atmosphärisch überzeugendes Bond-Erlebnis in Erinnerung bleibt, das spielerisch noch nicht ganz auf demselben Niveau ist. Apple, wir müssen reden Peppi hat einen MacMini, auf dem routine Aufgaben Laufen. SEO Reports für Kunden und sowas. Und da sollten nun mal ein paar Dateien zwischengespeichert werden, nur um festzustellen, dass die kleine Festplatte voll war. Obwohl eigentlich gar nichts drauf ist auf dem Rechner. Ordentliches Aufräumen hat zu Tage gebracht, dass es tatsächlich der System Ordner ist. Und zwar die Hintergründe. Sage und Schreibe 60 GB (!) hat Apple da drin für die animierten Video-Hintergründe belegt. Mal wieder ein Beispiel für hemmungslosen Speicherverbrauch, der auch schon dem iPad mini zum Verhängnis geworden ist. Bei der Macht von Greyskull Masters of the Universe macht genau das, was ein guter Geek-Film schaffen sollte: Er hat sichtbare Lust auf sein eigenes Universum, liefert viele kleine Fan-Momente und nimmt sich selbst nie zu ernst. Der Film fühlt sich an wie eine große, bunte Einladung an alle, die He-Man, Castle Grayskull und die ganze Mythologie schon lange kennen — und an alle, die einfach einen unterhaltsamen Abenteuerfilm sehen wollen. Besonders stark ist die Fan Delivery: Figuren, Motive und ikonische Elemente werden mit erkennbarem Respekt eingebaut, ohne nur plumpes Nostalgie-Kino zu sein. Man merkt, dass der Film die Vorlage verstanden hat und den Kern der Marke ernst nimmt. Das sorgt für viele Stellen, an denen Fans zufrieden nicken können, weil der Film nicht nur Zitate abspult, sondern die Welt wirklich aufleben lässt. Gleichzeitig bleibt der Eindruck, dass noch etwas mehr drin gewesen wäre. Der Film hat Energie, Tempo und Charme, aber an ein paar Stellen hätte er tiefer gehen können — bei den Figuren, bei der emotionalen Wirkung oder einfach beim Mut, einzelne Ideen noch größer auszuspielen. So bleibt am Ende ein gutes Gefühl, aber eben auch der Gedanke, dass mit etwas mehr Aufwand ein noch stärkerer Film möglich gewesen wäre. Gerade darin liegt sein Reiz: Masters of the Universe ist kein müder Aufguss, sondern ein spaßiger, sauber gemachter Genre-Film mit Herz für die Vorlage. Er liefert genug Freude, um Fans mitzunehmen, und genug Substanz, um nicht beliebig zu wirken. Gleichzeitig lässt er Raum für den Wunsch nach einem echten Ausbruch nach oben — mehr Tiefe, mehr Wucht, mehr von dem, was dieses Universum noch hergeben könnte. Elektrisch auf Weltreise Der ein oder andere Kennt ja vielleicht den Elektrotrucker. So genau kennen wir seinen Hintergrund gar nicht, aber sein aktuelles Projekt „In 80 Ladesäulen um die Welt„. Ist alles noch nicht final aber vermutlich wird es ein tolles Fahrzeug. Los gehen soll es nach der IAA2026 im September. Früher Afrob und Ferris MC „Früher war nicht besser“ ist ein guter, entspannter Hip-Hop-Track, der sich ganz ohne Druck und mit viel Ruhe ins Gehör bringt. Der Song setzt auf einen weichen Beat, der gemütlich läuft und nicht zu viel>Action, sondern eher nach guter Laune klingt. Afrob liefert dabei einen lockeren, natürlichen Flow, der nicht zu viel zeigen will, sondern einfach nur-bold und nahbar wirkt. Die Stimme klingt entspannt, die Worte sitzen gut, und die Atmosphäre ist insgesamt sehr angenehm. Ferris Teil passt sich genau diesem Stil an und sorgt dafür, dass der Track zusammenhängt, ohne dass jemand zu clair oder zu laut wird. Das Thema des Songs ist zwar präsent, aber nicht aufdringlich. Es geht nicht um große Botschaften, sondern um eine einfache, nachdenkliche Stimmung, die sich gut mit dem Beat verbindet. Genau das macht den Track so gut hören: Er ist nicht zu komplex, nicht zu laut, nicht zu schnell – einfach ein entspannter Hip-Hop-Song, der einfach nur gut klingt. „Früher war nicht besser“ funktioniert besonders gut, wenn man etwas Hintergrundmusik hören möchte, die nicht zu viel abverlangt, sondern einfach nur-mitgeht. Der Track ist nett, locker und ohne Druck – genau das, was man von einem guten, entspannten Hip-Hop-Song erwarten kann. Insgesamt bleibt „Früher war nicht besser“ als ein angenehmer, ruhiger Hip-Hop-Track in Erinnerung, der sich ohne Wünsche und mit viel Ruhe hören lässt. 50 Jahre Apple Apple: The First 50 Years ist ein umfassendes Buch, das die Geschichte Apple von den Anfängen in den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart nachzeichnet. Der Fokus liegt auf den wichtigsten Momenten, die das Unternehmen geprägt haben: von den ersten Ideen von Steve Jobs und Steve Wozniak, über den Aufstieg des Apple II, den Macintosh, bis hin zu den großen Turns unter Jobs‘ zweiter Rückkehr und der Entwicklung von iPhone, iPad und den weiteren Produkten, die Apple zu einem der größten Tech-Unternehmen gemacht haben. Das Buch arbeitet nicht nur mit Fakten, sondern zeigt auch die Menschen hinter den Erfolgsgeschichten. Es geht auf die Konflikten, die Visionen, die Entscheidungen und die Wendepunkte ein, die Apple immer wieder neu geformt haben. Besonders stark ist, wie gut die Geschichte von den Anfängen in einer Garage in California bis zum globalen Tech-Giganten erzählt wird. Die Aufmachung ist komfortabel und gut lesbar, mit vielen Bildern, die die Entwicklung visuell unterstützen. Für Leser, die sich für Tech, Unternehmensgeschichte und Innovation interessieren, bietet das Buch eine klare, zusammenhängende Darstellung, die nicht zu sehr ins Detail geht, aber trotzdem tief genug ist, um die wichtigsten Entwicklungen zu verstehen. Apple: The First 50 Years ist damit ein gutes Buch für alle, die die Apple-Geschichte von den Anfängen bis heute verstehen wollen, ohne sich in zu vielen technischen Details zu verlieren. Es ist informativ, gut strukturiert und bringt die Geschichte von Apple auf eine klare, nachvollziehbare Weise. Wenns mal wieder schneller gehen muss Seitdem die Concorde nicht mehr fliegt, gibt es kein Überschall-Flugzeug für den Personenverkehr. Es gibt Projekte, die daran arbeiten, das zu ändern, aber aktuell kann man nicht einfach so in ein Flugzeug steigen und mit Überschall von A nach B reisen. Nun steigt wohl auch Japan ein. Dort wurde nun ein Triebwerk getestet, das bis zu Mach 5 schaffen soll. Die Concorde hatte Mach 2,2 als maximal und 2,02 als Reisegeschwindigkeit. Erste Flugtests kommen aber vermutlich frühestens in den 2040er Jahren, wer mal wieder so schnell unterwegs sein will, braucht also vor allem erst mal viel Zeit. PC neu definiert Nvidia RTX Spark ist ein neues System, das Windows PC für die Zukunft der künstlichen Intelligenz komplett neu denkt. Nvidia hat den Chip auf der Computex 2026 vorgestellt und damit eine Plattform geschaffen, die lokale KI-Agenten, Content Creation und Gaming in einem schlanken Laptop vereint. Das Besondere: RTX Spark bringt die Leistung eines ganzen AI-PCs in ein Gerät, das so dünn und leicht ist, dass man es kaum spürt. Laptops mit dem Chip sind nur etwa 14 Millimeter dick und wiegen rund 1,4 Kilogramm – trotzdem können sie schwere KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät rechnen, ohne dass eine Cloud nötig ist. Mit RTX Spark lassen sich große KI-Modelle lokal laufen, zum Beispiel 120 Milliarden Parameter große Sprachmodelle mit extrem langen Texten. Das bedeutet: Du kannst KI direkt auf deinem Laptop nutzen, ohne dass Daten ins Internet geschickt werden. Das ist schneller, sicherer und funktioniert auch ohne Internet. Für Creator ist der Chip besonders stark: Man kann 12K-Videos bearbeiten, riesige 3D-Szenen rendernen und sogar 4K-Videos mit KI generieren. Gleichzeitig ist RTX Spark auch für Gaming gemacht und bringt AAA-Spiele auf 1440p mit über 100 FPS flüssig. Im Herbst 2026 starten erste Geräte von Marken wie ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft Surface und MSI. Der Chip kombiniert eine starke GPU mit einer ARM-CPU in einem einzigen System und nutzt einen gemeinsamen Speicher, der sowohl für AI als auch für Grafik genutzt wird. RTX Spark ist damit die Fusion von Nvidia AI und RTX Graphics – eine komplette PC-Plattform, die KI, Kreativität und Gaming in einem schlanken, mobilen Gerät vereint. Und plötzlich war sie da Wir haben ja schon das ein oder andere mal über die Steam Machine gesprochen. Und auf ein mal ist sie da. Wenn ihr das hört ist sie vielleicht schon wieder weg, aber die Steam Machine kann bestellt werden. Dabei muss man erst mal Interesse bekunden, dann werden Slots verlost. Der Preis? Astronomisch. Wie viele es geben wird? Keine Ahnung. Wie schaut's aus mit Scalpern? Daran hat Steam anscheinend gedacht.
Technik aufs Ohr - Der Podcast für Ingenieurinnen und Ingenieure
Die KI-Entwicklung hat in den vergangenen drei Jahren spürbar Fahrt aufgenommen. Technisch führen die USA und China das Feld an. Verliert Europa seine Souveränität oder gelingt es, den Anschluss zu halten?
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Als die ersten Sprachmodelle von OpenAI, Google oder Anthropic auf den Markt kamen, galt als ausgemacht: Das wird auch die Arbeit der Unternehmen in Deutschland verändern. Es wurde über Effizienzgewinne und neue Geschäftsmodelle spekuliert. Inzwischen ist klar, dass es komplizierter wird, auch wenn das nicht unbedingt an der Technologie liegt. „Es gibt eine Diskrepanz zwischen dem, was man sich an Nutzen erhofft und dem Verständnis, was dafür gemacht werden muss“, sagt Corina Apachite im Capital Wirtschaftspodcast. „Innovation braucht mehr als sechs Monate, um zu wirken.“ Apachite ist promovierte Informatikerin und hat als KI-Expertin unter anderem bei den Autozulieferern Bosch und Continental gearbeitet. Zudem sitzt sie in der Jury des Best of AI Awards, den Capital auch dieses Jahr wieder veranstaltet – gemeinsam mit dem AppliedAI Institute und der Personalberatung Odgers. Apachite ist überzeugt, dass es in der deutschen Wirtschaft oft noch am Verständnis für die Technologie mangelt: „Derzeit wird KI genutzt, um einzelne Schritte im Prozess zu verbessern und schneller zu machen“, sagt sie. „Ich bin aber überzeugt, dass die Prozesse selbst überdacht werden müssen. Und das ist schwierig.“ Positiv ist aus Ihrer Sicht, dass die Anbieter der Sprachmodelle inzwischen zu Preisen übergehen, die für die einzelnen Anfragen berechnet werden und nicht pauschal. „Es ist gut, dass man sich der Kosten-Nutzen-Frage stellen muss“, sagt Apachite. „Bei KI kommt jetzt der Zahltag.“ Teilnahme am Best of AI Award 2026 unter: capital.de/KI-Award Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Ein Podcast, der von sich behauptet, immer am Zahn der Zeit zu sein, kommt in diesen Tagen nicht drumherum, auch eine kleine Fussball-Expertenrunde aufzumachen. Koch und Fernsehmann fungieren in der Sachverständigen- und Analystenrolle zwar auf Kreisliganiveau, beeindrucken aber immer wieder mit zufällig erfolgreichen Halbwissenstreffern. Aber dabei soll es in der 266. Folge von „Verkochten Abgedreht“ nicht bleiben: Die Wochenrubriken sind ungewöhnlicherweise eher in der IT- und Telekommunikationsecke zu finden, wobei Daniel (der nebenbei an einem Himbeermarmeladenbrot knabbert) eine kleine Anfängertour durch die Sprachmodelle der künstlichen Intelligenzen gibt. Recky kann sich noch ganz in die Welt der Roboter entführen lassen und experimentiert mit der Kombination verschiedener Musikstreamingdienste. Und dann ist es so weit: „Die brachialen 3“ werde als neue, gemopste Rubrik mit in den Kader aufgenommen und der Zuhörschaffende lässt sich durch ein Ranking der größten Wissenslücken der beiden Freizeit-Auswechselspieler führen. Aber jetzt aber erstmal Freistoss… Reinhören, Recky & Daniel
Sprachmodelle als Heilsbringer, künstliche Intelligenz in unserem Alltag: Was verändert sich, was verlieren wir vielleicht? Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff diskutiert mit Moderator Ralph Erdenberger über die Macht der Daten. Von WDR 5.
Hast du schon mal Kundenfeedback, Service-Tickets oder Marktberichte mit einer generativen KI analysiert und dich gefragt: „Kann ich diesen Ergebnissen eigentlich trauen?“ Die harte Wahrheit lautet: Wahrscheinlich nicht. Wer generative Sprachmodelle für statistische Analysen einsetzt, erhält oft Ergebnisse, die einem digitalen Münzwurf gleichen. Warum das kein Problem der Software-Version, sondern ein grundlegendes Architektur-Problem der Technologie ist, erfährst du in dieser Episode. Ich habe Lukas Kauderer von licili eingeladen. Er hat ein umfassendes internes Benchmarking mit über 3.000 echten Kundenbewertungen durchgeführt und bringt nackte Zahlen mit. Wir räumen komplett auf mit dem aktuellen Berater-Buzzword-Bingo rund um Künstliche Intelligenz – direkt, sachlich und pragmatisch. In dieser Folge erfährst du: Das 52%-Problem: Warum derselbe Prompt mit denselben Daten beim zweiten Durchlauf völlig andere Ergebnisse liefert. Der Reihenfolge-Effekt: Wie eine bloße Randomisierung deiner Kundendaten die Analyse-Architektur komplett aus dem Tritt bringt. Praktikant vs. Pinnwand: Eine einfache Metapher, die den Unterschied zwischen Generative AI und „Understanding AI“ sofort klarmacht. Das Prisma-Modell: Wie eine intelligente Zweiteilung von strukturellen und inhaltlichen Ebenen dir endlich verlässliche Fakten für deine Geschäftsentscheidungen liefert. Hör jetzt rein und erfahre, wie du deine Daten verlässlich analysierst, ohne auf statistische Luftschlösser hereinzufallen.
Der Begriff des Modells zieht sich quer durch die Wissenschaft. Wir ergründen, was das Konzept abbilden kann und wie es sich verändert hat. _Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/mittechnologyreviewpodcast)_.
Während die Welt über immer komplexere Sprachmodelle und gigantische Datenzentren staunt, wird eine fundamentale Wahrheit oft übersehen: Keine KI ohne Digitalisierung – und keine Digitalisierung ohne hochleistungsfähige Hardware. Alexander Gerfer, CTO der Würth Elektronik eiSos, wirft in dieser Folge von Digitale Vorreiter:innen einen Blick hinter die Kulissen der KI-Revolution. Er erklärt, warum selbst die fortschrittlichsten Prozessoren ohne die passenden Bauelemente außen herum nutzlos wären und wie ein einziger Prozentpunkt mehr Effizienz bei der Stromwandlung in Datencentern Millionen Haushalte entlasten kann. Alexander zeigt auf, wie der Elektronik-Riese aus einem vermeintlich ungeliebten Produkt ein Milliarden-Business geformt hat und warum das Unternehmen heute auf KI-Wissensagenten setzt, um den globalen Fachkräftemangel in der Hardware-Entwicklung zu kontern.
Ist Bitcoin wirklich „ehrliches Geld" – oder nur ein volatiles Spekulationsobjekt? In dieser Folge gehe ich dieser Frage mit Alex von Frankenberg auf den Grund, über 20 Jahre Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds und Autor des Buches „Bitcoin – das ehrliche Geld". Wir starten beim Kern: Warum Bitcoin durch seine feste Obergrenze von 21 Millionen und seine Transparenz anders funktioniert als unser Fiat-Geld – und was Inflation eigentlich mit Kaufkraft, Schulden und Gerechtigkeit zu tun hat. Alex erklärt mit erstaunlich einfachen Beispielen (Eiskugel, Hähnchen, Kindergarten-Stofffetzen), warum stabiles Geld uns langfristiger denken lässt. Ich bleibe dabei bewusst kritisch: Wie steht es um Manipulationsrisiken, die Konzentration bei Strategy, Mining-Macht und das Vertrauen in den Code? Und dann wird es größer: Schuldenpolitik, Ehegattensplitting, der Zustand des Innovationsstandorts Deutschland, das verlorene KI-Rennen um die Modelle – und warum die Anwendung von KI für uns trotzdem die echte Chance bleibt. Was du mitnimmst: ein verständliches Fundament, um dir selbst eine Meinung zu Bitcoin zu bilden – plus eine ehrliche Standortbestimmung für Deutschland zwischen Pessimismus und echten Chancen. Kapitelmarken und alle Themen findest du in den Shownotes weiter unten. Wenn dir diese Art von Gespräch gefällt – tiefgehend, kritisch, ohne Hype – dann abonniere den Kanal und lass mir deine Gedanken in den Kommentaren da. Genau diese Diskussion macht den Reza Mehman Podcast aus. Shownotes 00:00 – Begrüßung von Alex von Frankenberg und Einstieg ins Thema Bitcoin 01:12 – Warum Bitcoin „ehrliches Geld" ist: Transparenz und feste Regeln 02:30 – Gibt es „gesunde" Inflation? Die Eiskugel als Beispiel für Kaufkraftverlust 07:00 – Schuldenspirale, Staatsausgaben und das Tabu-Thema Sparen 13:25 – Ehegattensplitting: 25 Milliarden und warum die Debatte „unehrlich" geführt wird 26:00 – Vertrauen in den Code: Hashrate, Mining-Macht und Manipulationsrisiken 49:50 – Innovationsstandort Deutschland, Aleph Alpha und das KI-Rennen 1:08:00 – Der wahre Zweck des Buches: Spenden für arme und kranke Kinder „Bitcoin ist transparent und damit ehrlich – und ehrlich, weil die Regeln nicht verändert werden können." – [Alex von Frankenberg zum Kernargument seines Buches] Frage: Warum nennt Alex von Frankenberg Bitcoin „ehrliches Geld"? Antwort: Weil das Bitcoin-Protokoll transparent (Open Source) ist und die Regeln nicht verändert werden können. Die Menge ist auf 21 Millionen begrenzt, während Fiat-Geld durch wachsende Geldmenge an Wert verliert. Frage: Wie viele Bitcoin wird es maximal geben? Antwort: Maximal 21 Millionen. Aktuell sind rund 20 Millionen im Umlauf; die letzten entstehen laut Protokoll bis etwa zum Jahr 2140, danach gibt es keine neuen Bitcoin mehr. Frage: Was ist das Eiskugel-Beispiel zur Inflation? Antwort: Vor 40 Jahren kostete eine Eiskugel etwa 30 Pfennig, heute rund 2 Euro. Das Beispiel zeigt, wie Inflation Kaufkraft entwertet und tendenziell von ärmeren zu vermögenderen Gruppen umverteilt. Frage: Ist Bitcoin sicher gegen Manipulation? Antwort: Der Code läuft seit rund 17 Jahren ohne Hack. Ein theoretisches Risiko besteht, wenn Miner über 50 % der Hashrate koordinieren – das gilt aber als sehr unwahrscheinlich, und die Community würde dem ehrlichen Teil der Blockchain folgen. Frage: Hat Deutschland das KI-Rennen verloren? Antwort: Beim Bau der großen Sprachmodelle gilt der internationale Rückstand als kaum aufholbar. Bei der Anwendung von KI in Industrie und Mittelstand sieht von Frankenberg dagegen reale Chancen für Deutschland. Frage: Was ist mit Aleph Alpha aus Heidelberg passiert? Antwort: Gründer Jonas Andrulis hat den CEO-Posten Ende 2025 abgegeben und ist inzwischen ganz ausgeschieden; die Führung übernahmen Co-CEOs aus dem Umfeld der Investoren. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Industrie- und Verwaltungsanwendungen statt auf ein „zweites OpenAI". Frage: Empfiehlt Alex von Frankenberg, Bitcoin zu kaufen? Antwort:
In dieser Folge geht es um einen Widerspruch, der den europäischen KI-Markt aktuell prägt: Während die großen Infrastrukturbetreiber in immer kürzeren Abständen massive Updates ausspielen, verharrt ein Großteil der hiesigen Wirtschaft in einer ausgeprägten Abwartehaltung. Unsicherheit, Angst vor Fehlentscheidungen und das parallele Einprasseln geopolitischer, technologischer und regulatorischer Themen führen dazu, dass viele Organisationen die fällige Transformation vor sich herschieben.Ein zentraler Strang dreht sich um die Ökonomie der KI selbst. Die Amortisierungslogik der Hyperscale-Rechenzentren wirft Fragen auf, zumal sich Technologie und Preisstrukturen schneller wandeln als jede klassische Investitionsrechnung. Hinzu kommt eine neue Doppelrechnung: Wer früher 200 Personen brauchte, kommt heute mit 20 aus, zahlt diesen Vorteil aber zunehmend in Tokenkosten zurück. Token-Effizienz wird damit zur eigentlichen Schlüsselgröße, nicht der reine Tokenpreis. Modelle, die zuverlässig zum Ziel führen, sind ökonomisch oft sinnvoller als günstige Modelle, die sich verirren.Parallel dazu hat sich die Governance-Diskussion in der Tiefe verändert. Compliance-Themen, Datensouveränität und die Frage, auf welche Anbieter man sich überhaupt verlassen will, prägen heute fast jedes ernsthafte Projekt. Dabei wird zunehmend deutlich, dass die europäische Perspektive zwischen US-amerikanischen und chinesischen Angeboten differenziert betrachtet werden muss, einschließlich der oft übersehenen Tatsache, dass auch Microsoft kein europäischer Anbieter ist.Inhaltlich verschiebt sich das KI-Narrativ in zwei Richtungen. Zum einen verschwindet das Superintelligenz-Motiv aus der öffentlichen Debatte, KI wird stärker als Werkzeug zur Erweiterung eigener Fähigkeiten verstanden. Zum anderen folgt auf die B2C-Welle der ChatGPT-Jahre nun eine B2B-Phase, in der es um robuste, vertrauenswürdige Systeme, kritische Infrastruktur und die Integration in gewachsene Legacy-Landschaften geht. Genau hier liegen europäische Stärken: Patente, industrielle Datenbestände und Kompetenz in Bereichen jenseits klassischer Sprachmodelle, etwa in Embodied AI, Sensorik, Robotik und neurosymbolischen Ansätzen.Das wichtigste Learning für Entscheider: Abwarten ist keine Strategie. Wer sich heute nicht ernsthaft mit agentischer KI, mit Make-or-Buy-Fragen, mit Souveränitätsentscheidungen und mit der Ablösung eigener Legacy-Systeme beschäftigt, verspielt seine Position im nächsten Zyklus. Die Folge plädiert für eine selbstbewusste Haltung, für Investitionsmut gegen den Trend und für eine Rückbesinnung auf das, was in Europa traditionell gut funktioniert: ingenieurgetriebene Neugier statt bewahrender Angst.Ein Ausblick auf die nächste Folge rundet die Episode ab: Im Gespräch mit einem erfahrenen Gast geht es dort darum, wie Innovationsmanagement in Organisationen aussehen muss, die aus der Abwartehaltung herauskommen wollen.
**Über diese Episode**: Nachdem in vergangenen Episoden vor allem der Einsatz von KI in der regulatorischen Zulassung beleuchtet wurde, wirft Christian Johner in dieser Folge von "Medical Device Insights" einen Blick tief in die technische Produktentwicklung. Zu Gast ist Matthias van der Staay von der IMT (Information Management Technology), der sein Unternehmen erfolgreich ins KI-Zeitalter führt. Er teilt exklusive Einblicke, wie sein Team den oft mühsamen und extrem zeitaufwendigen Prozess der Testfallgenerierung für aktive Medizinprodukte durch Künstliche Intelligenz massiv beschleunigt. Die wichtigsten Themen dieser Folge: * **Schluss mit der Fleißarbeit**: Erfahren Sie, welche Schritte IMT mittlerweile komplett der KI überlässt (wie das Verstehen von Requirements, das Schreiben der Tests und die Verlinkung im ALM-Tool) und warum die finale Freigabe weiterhin zu 100 % menschlich bleibt. * **Die KI an der kurzen Leine (Guardrails)**: Generative KI neigt zum Erfinden. Matthias Vanderste erklärt die drei wichtigsten Hebel (Task-Splitting, Agentic Workflows und Structured Output), mit denen man die KI zwingt, präzise und fehlerfrei zu arbeiten, anstatt zu halluzinieren. * **Multi-Agenten-Systeme im Einsatz**: Wie verschiedene spezialisierte KI-Agenten bei IMT interagieren – beispielsweise ein Dokumentationsagent, der das firmeninterne Wissen (SOPs, Architekturdokumente) an den Testfall-Agenten weiterfüttert. * **Datenschutz & Infrastruktur**: Warum das Unternehmen sich bewusst gegen die Nutzung von Cloud-APIs aus den USA oder China entschieden hat und stattdessen massiv in lokal gehostete Sprachmodelle investiert. **Warum Sie diese Folge nicht verpassen sollten**: Wenn Sie in der Entwicklung von Medizinprodukten KI-Tools einsetzen, wird Ihnen im nächsten Audit garantiert eine gefürchtete Frage gestellt: "Haben Sie diesen KI-Einsatz eigentlich validiert?" Hören Sie in dieser Episode nicht nur, mit welcher cleveren Evaluierungs-Pipeline Matthias Vanderste seinen Kopf bei dieser Auditoren-Frage elegant aus der Schlinge zieht. Sie erfahren am Ende auch, warum selbst die weltbeste Testfall-KI an ihre Grenzen stößt und welches grundlegende "menschliche" Problem bei den Requirements das Team von IMT als nächstes mit KI lösen muss.
Wer schon mal gedatet hat, kennt das Gefühl von Unsicherheit und Anspannung. Manche nutzen darum künstliche Intelligenz als persönlichen Dating-Berater. Sie ordnet ein, erkennt Muster und mögliche Red Flags und hilft beim Kommunizieren mit dem Date. Oder doch nicht? Warum vertrauen Menschen einer Maschine ihre intimsten Chatverläufe und Traumata an? Wir begleiten Jana, die nach einer schmerzhaften Trennung bei ChatGPT nach Antworten sucht. Bastian, der nach elf Jahren Beziehung wieder Single ist, lernt durch die KI, Beziehungsdynamiken aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Experten warnen jedoch vor blindem Vertrauen: Eine Studie der Uni Stanford belegt, dass Sprachmodelle dazu neigen, uns zu schmeicheln, statt die Realität objektiv abzubilden. Gast: Cleo Libro, NZZ-Reporterin Host: Alice Grosjean In ihrem [Text in der NZZ](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag-magazin/die-ki-mein-dating-coach-ld.1933600) hat Cleo auch noch die Geschichte von Sabine aufgeschrieben. Sie nutzt KI erstmal, um den Überblick zu behalten; denn nach 30 Jahren Ehe kehr sie zurück ins Dating-Leben und braucht Orientierung. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Ben Hofer vergleicht die Screen-Reader-Bedienbarkeit der gängigen Chatbots, die Reaktionen, Stärken und Schwechen verschiedener Sprachmodelle, bespricht Datenschutzoptionen und die Einrichtung einer Offline-KI.
In dieser Episode spreche ich mit Klaus Weber, dem Leiter Personenschaden bei der Generali Deutschland und gelerntem Unfallchirurgen. Wir tauchen tief in die Welt des Personenschadenmanagements ein – ein Bereich, der oft als die „Kür“ der Versicherung gilt und in dem es um weit mehr als nur Zahlen geht. Klaus erklärt mir, warum dieser Sektor trotz zunehmender Automatisierung in der Branche immer noch eine Bastion menschlicher Expertise und Empathie bleibt. Wir diskutieren, wie Sprachmodelle und KI dennoch Einzug halten, um komplexe medizinische Daten zu bändigen, ohne dabei den menschlichen Kern der Arbeit zu verlieren. Highlights der Episode: Der Fokus auf die „teuren“ Fälle: Klaus verrät, dass nur 0,5 % der schwersten Schäden satte 10 % des gesamten Schadensaufwands ausmachen. Hier entscheidet sich, wie gut eine Versicherung wirklich ist. Vom OP-Saal in die Versicherung: Als ehemaliger Unfallchirurg bringt Klaus eine einzigartige Perspektive ein. Er weiß genau, was es bedeutet, wenn sich ein Leben von einer Sekunde auf die nächste durch einen Unfall radikal verändert. Rehabilitation statt nur Entschädigung: Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung, die primär zahlt, übernimmt die Haftpflichtversicherung eine aktive Rolle. Das Ziel ist die bestmögliche Wiedereingliederung des Verletzten mit Hilfe von Spitzen-Dienstleistern. KI als Effizienz-Boost: Wir besprechen, wie KI dabei hilft, hunderte Seiten starke Arztberichte und Gutachten zu analysieren. Das spart Zeit, die die Sachbearbeiter für die persönliche Betreuung der Betroffenen nutzen können. Empathie ist nicht ersetzbar: Trotz aller Technik bleibt die Regulierung komplexer Schicksale „Handarbeit“. Klaus betont, dass ein Algorithmus niemals das feinfühlige Gespräch mit einem Schwerverletzten ersetzen kann. Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil der Generali Deutschland AG Stich aus der Masse hervor. Werde die Marke, die jeder Entscheider kennt. Echte Relevanz entsteht nicht durch Reichweite, sondern durch Vertrauen. Wir bringen deine Botschaft dorthin, wo die Zukunft gebaut wird. Vom Sponsored Podcast für maximale Awarenes über das Fachmagazin für echtes Print-Prestige bis hin zum direkten Lead bei unseren Boutique-Events. Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/werbung.
Während die großen Sprachmodelle im Wochentakt neue Versionen herausbringen, fällt mir die Differenzierung des dadurch entstehenden Nutzens zunehmend schwerer – vor allem, wenn es jetzt schon ausreichend das tut, was ich von ihm brauche. Beim Thema Softwareentwicklung ist dagegen noch Luft nach oben, jedenfalls bis Anthropic unlängst ein paar Details zu Mythos veröffentlicht hat. Vielleicht auch deshalb bereitet sich SAP derweil weiter darauf vor, dass Kunden zukünftig noch mehr KI-Agenten im ERP haben werden.
Wie baut man eine KI Abteilung in einer Bank auf und was verändert künstliche Intelligenz im Arbeitsalltag von Mitarbeitenden? Marius von der Deutschen Apotheker und Ärztebank spricht über den Einsatz von generativer KI, sichere Sprachmodelle, interne Chatbots und die Frage, wie KI sinnvoll in Prozesse integriert werden kann."KI ist nicht immer der alleinige Schlüssel zum Erfolg." Für wen ist das interessant?• Fachkräfte aus KI, Digitalisierung und Prozessmanagement• Menschen aus Banking, Compliance und IT Strategie• Personen, die verstehen möchten, wie generative KI in regulierten Branchen eingesetzt wird• Alle, die sich für organisatorische Transformation durch künstliche Intelligenz interessierenAuf der
Die kritische Ressource „Storage für KI“ weiter optimieren. Neu: Google PolarQuant mit extremer Kompression zur Lösung des Speicherbedarfs bei der Vektor-Quantisierung und WEKA AI Storage mit Augmented Memory Grid und Token-Warehouse zusammen mit NVIDIA's Inference Context Memory Storage Platform und GPUDirect Storage (GPU-Speicher mit GPUDirect Storage und RDMA erweitern). Zum Inhalt dieses nicht KI-erzeugten Podcasts (Hörzeit 8:25 min): Interaktionen bei agentischen KI-Systemen werden komplexer und betreffen sowohl die Inferenzleistung selbst, als auch deren Wirtschaftlichkeit. Der Grund: Anwendungen wie große Sprachmodelle (LLMs) benötigen immer mehr Speicherplatz, um KeyValue Einträge im Cache zu speichern. Dies gilt insbesondere bei der Verarbeitung von Kontext mit großer Reichweite und Vector Search Engines. Damit steigt parallel die Nachfrage nach schnellen Speicherchips und NAND Flash weiter an. Nicht nur auf Grund aktueller Engpässe bei der Versorgung mit Memory- und Flashstorage entsteht damit ein potentiell kritischer Flaschenhals. Das alles macht Anwenderseitig verschiedene Maßnahmen zur möglichst effektiven Reduzierung des Speicherbedarfs notwendig und rückt als Priorität bei KI-Projekten mit in den Vordergrund. Inference Context ist im Zeitalter von Agents und deren komplexen Interaktionen inzwischen nicht länger eine reine Optimierungs-, sondern zunehmend eine gesamte IT-Infrastruktur-Herausforderung. Im folgenden Überblick finden Sie zwei aktuelle Beispiele zu Lösungen, um die geschilderten Anforderungen IT-Infrastruktur-, Storage- und datenseitig zu adressieren...
Bei allen unnützen KI-Spielereien ist Künstliche Intelligenz in der Medizin ein wichtiges Tool geworden. Am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (dem UKE) entsteht eine neue Generation medizinischer KI-Werkzeuge. Die gemeinnützige Tochter Innovative Digitale Medizin (kurz IDM) entwickelt eigene Sprach und Textmodelle, die den Klinikalltag entlasten und gleichzeitig sensible Gesundheitsdaten im europäischen Raum halten sollen. Im neuen Digital Health Podcast unserer heise-Expertin Marie-Claire Koch erklärt IDM Geschäftsführer Dr. Nils Schweingruber, wie sie mit den elektronischen Patientenakten des UKE arbeiten und diese Daten als Grundlage für KI Modelle nutzen. Diese Modelle werden dann speziell für den deutschsprachigen Gesundheitssektor trainiert. Das Thema fand ich so spannend, dass ich es Euch nicht vorenthalten wollte und das Zepter vom KI-Update heute an die Kolleginnnen vom Digital Health Podcast übergebe. In dieser Folge spricht Dr. Anna Laura Gundler für heise online mit Dr. Schweingruber. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/@heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11268822 https://www.heiseplus.de/audio https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.ct.de/ki https://www.uke.de/landingpage/zukunftsplan-2050/ https://www.idmedizin.de/de Den Digital Health Podcast von heise online findet ihr hier: https://digital-health.podigee.io/
Die deutsche Industrie steckt im Umbruch. Neue Computer- und Energietechnologien verursachen Veränderungsdruck, zugleich sind infolge des Irankrieges die Energiepreise merklich gestiegen. Wie schlagen sich die deutschen Unternehmen in dieser Situation? Einen Eindruck davon vermittelt die Hannover Messe, die an diesem Sonntagabend beginnt und die nächste Woche andauert. Deutsche und internationale Unternehmen präsentieren dort neue Produkte und Prozesstechniken. Sie zeigen, was heute in der modernen Fertigung schon möglich ist – und was sie in den kommenden Jahren vorhaben. Jochen Köckler ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG und auch in diesem Jahr Gastgeber in Hannover. Er erzählt, was es in den Hallen zu sehen gibt, von Automatisierungs- über Energietechniken bis hin zur Künstlichen Intelligenz. Und in dieser wiederum geht es in der Industrie nicht um die allseits bekannten großen Sprachmodelle, sondern über das, was nicht nur er "Physical AI" nennt. Es geht um KI, die in der realen Welt handelt, mitarbeitet, mitdenkt. Das ist nicht nur in Hannover ein Schwerpunkt, sondern auch eine Chance für Deutschland, um in diesem Feld Weltspitze zu bleiben. Köckler spricht aber nicht nur über Technologie, sondern auch über Politik. Gastland ist dieses Jahr Brasilien, der brasilianische Präsident Lula da Silva wird die Messe eröffnen und selbst da sein, ihn begleitet eine große Delegation aus Unternehmern und Politikern. Bundeskanzler Merz ist da, Digitalminister Wildberger und Verteidigungsminister Pistorius. In diesem Jahr gibt es ein eigenes Areal für Verteidigungstechnik. Und schließlich spricht Köckler auch darüber, was sie hierzulande ändern muss, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiver wird auch für die Industrie. Denn die ist, wie nicht nur die vergangenen Jahre gezeigt haben, überhaupt nicht "Old Economy".
In dieser spannenden Podcast-Episode spreche ich mit Andreas Decker, CPO der Solvd Group und Managing Director bei ControlExpert, über die Herausforderungen und Chancen der KI in der Kfz-Schadenbearbeitung. Andreas gibt uns tiefe Einblicke, warum viele interne KI-Projekte scheitern und wie radikale Spezialisierung der Schlüssel zum Erfolg ist. Hier sind die Highlights, die ich für dich zusammengefasst habe: Das Dilemma der Inhouse-KI: Wir sprechen darüber, warum viele Versicherer glauben, die komplette KI-Automatisierung im Schadenbereich selbst stemmen zu können, obwohl sie oft mit einem "digitalen Flickenteppich" aus Legacy-Systemen und zugekauften SaaS-Lösungen kämpfen. Andreas betont, dass ein echtes KI-Team weit über ein paar Data Scientists hinausgeht und eine komplette Organisation benötigt. Beschwerde-Explosion und fehlende Antworten: Ich frage Andreas, ob der Anstieg der Beschwerdezahlen beim Versicherungsombudsmann ein Indikator für die mangelnde Umsetzung von Technologie ist. Es zeigt sich, dass der häufigste Beschwerdegrund nicht etwa falsche Entscheidungen, sondern schlicht die fehlende oder verzögerte Kommunikation ist – ein Paradox in Zeiten, in denen jeder über KI und Kundenzentrierung spricht. Warum LLMs allein nicht reichen: Andreas erklärt eindrücklich, dass große Sprachmodelle wie "sehr gute Uni-Absolventen" sind – mit viel Wissen, aber ohne spezifische Praxiserfahrung und Kontext. Mit einer Genauigkeit von nur 54% bei versicherungsspezifischen Aufgaben sind sie unzureichend. Er beleuchtet die Notwendigkeit von spezialisierten Modellen, Data Factories und professionellem Operations-Management. Das "Schadendreieck knacken": ControlExpert hat sich zum Ziel gesetzt, das klassische Schadendreieck aus Kosten, Aufwand und Kundenzufriedenheit zu durchbrechen. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: fundierte Fachkenntnis in der Kfz-Reparatur, exzellenter Kundenservice (24/7, multikanal, multilinguale, sofortige Status-Updates) und nahtlose Automatisierung durch neueste Technologie – alles orchestriert durch Agents. Ein spannendes Beispiel ist die User Experience, bei der eine künstliche Wartezeit die Akzeptanz erhöht hat! "Own the Brain, Rent the Body": Andreas plädiert für einen strategischen Ansatz: Kernelemente, die einen echten Wettbewerbsvorteil bringen (wie Vertrieb oder Risikomodelle), sollten intern entwickelt werden. Bereiche, wo Spezialisierung und Skalierung entscheidend sind (wie die Kfz-Schadenbearbeitung), sollten über externe Partner bezogen werden. Er betont zudem, dass jede Transformation zu 50% aus Technologie und zu 50% aus Change Management besteht. Dieses Gespräch hat mir wirklich die Augen geöffnet, wie komplex und gleichzeitig vielversprechend die Zukunft der Schadenbearbeitung ist. Hör dir die ganze Episode an, um Andreas' faszinierende Prognosen für die nächsten Jahre zu erfahren und zu verstehen, wie wir uns von repetitiven Aufgaben verabschieden und eine neue Ära der Effizienz und Kundenzufriedenheit einläuten können! Links in dieser Ausgabe Zur Homepage von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Jonas Piela Zum LinkedIn-Profil von Andreas Decker Stich aus der Masse hervor. Werde die Marke, die jeder Entscheider kennt. Echte Relevanz entsteht nicht durch Reichweite, sondern durch Vertrauen. Wir bringen deine Botschaft dorthin, wo die Zukunft gebaut wird. Vom Sponsored Podcast für maximale Awarenes über das Fachmagazin für echtes Print-Prestige bis hin zum direkten Lead bei unseren Boutique-Events. Klick jetzt direkt auf diesen Link oder geh auf insurancemedia.de/werbung.
Computer können inzwischen kompetent mit Sprache und Bildern umgehen, auf schwierige Fragen sinnstiftende Antworten geben, schneiden in Wettbewerben auf ähnlichem Niveau wie Menschen ab und spielen Spiele längst besser als wir. Wie geht es nun weiter? Darüber haben wir auf unserem F.A.Z.-Kongress mit zwei führenden Fachleuten auf diesem Gebiet debattiert: Holger Hoos ist Professor an der RWTH in Aachen, lehrte zuvor viele Jahre in Kanada und den Niederlanden. Zudem hat er den KI-Forscher-Verband Claire mit initiiert, dem europaweit Wissenschaftler aus allen Disziplinen des Faches angehören. Antonio Krüger wiederum ist Professor an der Universität Saarbrücken und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Er befasst sich in dieser Rolle auch sehr viel damit, wie Unternehmen KI tatsächlich einsetzen (können) – und zwar nicht nur Sprachmodelle. Weil der Fortschritt auf diesem Gebiet enorm ist, stellt sich nun zunehmend die Frage: Was fehlt Computern zum Gehirn. Was können wir Menschen, was die Rechner nicht können – und woran liegt das? Auf dem F.A.Z.-Kongress gab es darüber einen spannenden Austausch mit beiden Fachleuten und unseren Lesern. Wir wollen in dieser Sonderausgabe darum diese Diskussion präsentieren auch für diejenigen, die nicht dabei sein konnten.
Im Gebet suchen Menschen Antworten. Stattdessen kann man aber auch große Sprachmodelle befragen. Ein Vortrag über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Religion und KI der Religionswissenschaftlerin Inken Prohl. Inken Prohl ist Professorin für Religionswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Ihr Vortrag hat den Titel "Religion und KI". Sie hat ihn am 19.01.2026 in Heidelberg gehalten im Rahmen der Ruperto Carola Ringvorlesung "Mensch und Algorithmus. Wem gehört die Zukunft?" der Universität Heidelberg. ********** +++ Religion +++ KI +++ LLM +++ Gebetsbot +++ Minda +++ Buddhismus +++ Sprachmodell +++ Gebet +++ Transzendenz +++ Religionswissenschaften +++ Selbstverhältnis +++ Götter +++ Gott +++ Hörsaal +++ Nova +++ Deutschlandfunk Nova +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Sibylle Salewski Vortragende: Inken Prohl, Religionswissenschaftlerin, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:11 - Beginn Vortrag7:48 - KI und Religion11:53 - KI als Religion15:38 - Vier Einsprüche47:51 - Fazit**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Todesalgorithmus: Wenn die KI unser Leben lenktMaschinenliebe: Intimität im Zeitalter Künstlicher IntelligenzStil: KI erkennt Menschen am Tanzen**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In dieser Folge teile ich einen Vortrag mit euch - als AI Expert des Deutschen Coaching Verbandes habe ich einen Diskurs unter Coaches dazu geleitet, wie advanced AI inzwischen ist, was AI im Coaching Sinne leisten kann und was nicht, wo die Grenzen der Sprachmodelle liegen und welche Konsequenzen für User mit diesen Grenzen einhergehen. Meine Grundhaltung: Mir ist meiner Karriere wegen egal, ob du ChatGPT nutzt, statt zu mir zu kommen. Ich möchte aber gerne unbedingt wachrütteln und darüber aufklären, welche mentalen (bzw. breiter gefasst: welche psychischen) Folgen die Nutzung von LLMs als Reflektionspartner für dich haben kann. Auf ihrem jetzigen technologischen Stand nimmst du mentale Risiken in Kauf und mir ist wichtig, dass die so viele Leute wie möglich kennen. Wenn du ein paar Aha-Momente in der Folge hast, teil sie bitte mit deinen Engsten! Wir alle (ich eingeschlossen) nutzen doch ChatGPT inzwischen automatisch, wenn wir "nur kurz was erörtern" wollen. Wenn wir die nötige Resilienz haben funktioniert das auch mit einer Menge an Anliegen einwandfrei. Go ahead, use it! Mach ich auch! Und für die übrigen Anliegen, die eher on the risky side of things sind, weil sie tiefer liegen, weil du mit Unsicherheiten zu tun hast o.ä. - tu deiner mentalen Gesundheit den Gefallen und gönn dir einen menschlichen health care professional. Außerdem gebe ich am Ende einen Ausblick auf meine Coaching App SHYVT, mit der ich die AI-Coaching-Sphäre sicherer und zielführender gestalte. Vielleicht auch ganz interessant :) Viel Spaß mit der Folge! P.S.: Das unaussprechliche Phänomen und gleichzeitig die größte Schwäche von AI im Coaching Kontext heißt SYCOPHANCY. Sycophancy. Sycophancy
Offen, sicher, europäisch - das sind die Trümpfe der Softwareschmiede Mistral AI, deren Sprachmodelle es mit ChatGPT und Co aufnehmen können. Die Firma ist Europas Hoffnungsträger im globalen KI-Wettlauf. Sind die Erwartungen zu groß? Metz, Moritz; Walch-Nasseri, Friederike
In dieser Folge von Ausgeglaubt sprechen Stephan und Manuel über Künstliche Intelligenz, LLMs und die Frage, warum Gespräche mit KI für viele Menschen plötzlich so selbstverständlich geworden sind. Was macht es mit unserem Denken, Arbeiten und Glauben, wenn wir beginnen, mit Maschinen zu sprechen, statt nur Informationen zu suchen? Ausgehend von persönlichen Erlebnissen geht es um die Chancen und Risiken von KI im Alltag: als Werkzeug für Recherche, Textarbeit und Reflexion, aber auch als Technologie, die uns bestätigen, verführen und intellektuell bequemer machen kann. Stephan und Manu diskutieren, warum Sprachmodelle klassische Suchmaschinen zunehmend verdrängen, was dabei gewonnen wird und welche Kompetenzen dabei womöglich verloren gehen. Besonders spannend wird es dort, wo das Gespräch philosophisch und spirituell wird: Ist KI nur ein nützliches Werkzeug, oder entsteht hier eine neue Form von Resonanzraum? Was hat ein Prompt mit einem Gebet gemeinsam? Kann ein Sprachmodell zu Selbstreflexion anregen, ohne selbst etwas zu glauben? Und was heisst eigentlich Inspiration in einer Zeit, in der auch Predigten, Gedanken und Sinnfragen mit KI bearbeitet werden können? Eine Folge über Technik und Transzendenz, über Wissensdemokratisierung und Selbsttäuschung, über Echokammern, Offenheit und die alte Frage, wer am Ende wirklich antwortet.
In dieser Folge des DEEPTECH DEEPTALK ist Hermann D. Grünfeld, Head of Traffic Management bei der Hamburg Port Authority (HPA), eigentlich nur auf einen Kaffee vorbeigekommen. Was folgt, ist ein ungewöhnlich offenes Gespräch über den Einsatz von Quantensimulation im Hafenalltag, digitale Zwillinge ohne Visualisierung und die Frage, warum intelligente Steuerung mehr bringt als jede neue Fahrspur.Hermanns Kernthese: Ein Hafen funktioniert nicht an der Kaikante, sondern an seiner Hinterlandverbindung. Täglich 16.000 LKW, 142 Kilometer Hafenstraße, 35 Ampeln. Wer hier mehr herausholen will, baut nicht aus. Er optimiert. In Zusammenarbeit mit Fujitsu und der TU Graz setzt die HPA auf Quantum Annealing, eine Quantensimulation und damit eine wichtige Vorstufe zum echten Quantencomputing. Die Technologie berechnet bei sechs koordinierten Kreuzungen Milliarden von Schaltmöglichkeiten und gewinnt daraus 10 bis 15 Prozent mehr Durchsatz. Der Effekt einer neuen Fahrspur, ohne einen Quadratmeter Fläche anzufassen.Alois Krtil weitet den Blick auf die nächste Technologieklasse: Large Quantitative Models, physikalisch verankerte KI-Systeme, die nicht in Sprache, sondern in Physik denken. Für reale Infrastruktur im Wert von hunderten Millionen Euro ist das keine Zukunftsvision, sondern der logische nächste Schritt. Und Hamburg, mit seiner gewachsenen Komplexität und seinen echten Constraints, ist dafür das beste Reallabor Europas.Kapazität ist kein Bauprojekt, sondern ein Steuerungsproblem. ca. 10 bis 15 Prozent mehr Durchsatz durch intelligente Ampelsteuerung entsprechen dem Effekt einer neuen Fahrspur, ohne einen Quadratmeter anzufassen.Quantum Annealing ist heute produktiv, nicht morgen. Wichtig zu verstehen: Es handelt sich nicht um echtes Quantencomputing, sondern um eine Quantensimulation, eine leistungsstarke Vorstufe. Sie läuft im Hamburger Hafen, vollautomatisch, mit messbaren Ergebnissen bei einem Optimierungsproblem, das klassische Rechner schlicht überfordert.Visualisierung war ein Missverständnis. Ein digitaler Zwilling muss nicht schön sein. Er muss funktionieren. Steuerung schlägt Darstellung.Daten bleiben der eigentliche Engpass. Nicht Rechenpower, nicht Algorithmen. Qualität, Verfügbarkeit und Latenz der Eingangsdaten entscheiden alles.Physikalische KI schlägt Sprachmodelle dort, wo es wirklich zählt. Large Quantitative Models halluzinieren nicht. Sie rechnen. Für reale Infrastruktur ist das der entscheidende Unterschied.Hamburg ist das bessere Reallabor. Gewachsene Strukturen mit echten Constraints sind kein Nachteil, sondern der härteste und wertvollste Testfall für KI in komplexen Systemen.
Google DeepMind und OpenAI wollen beweisen, dass KI logisch denken kann. 2025 gab es erstmals Gold bei der Internationalen Mathe-Olympiade - und Rückschläge. Was bedeutet das für die Zukunft von KI? Ein Podcast von Janne Knödler.
Klima retten, Autos lenken, Krebs erkennen, Urlaub buchen: Künstliche Intelligenz, so versprechen es die Tech-Konzerne, wird unser Leben bald überall begleiten, wenn nicht dominieren, und das weckt sowohl Hoffnungen als auch Ängste. Andererseits merken wir noch wenig von dieser Zukunft: Chatbots machen weiter Fehler, Firmen stellen KI-Experimente ernüchtert ein. Werden die Sprachmodelle gar nicht immer besser? Bleiben sie für sensible Bereiche unbrauchbar? Ist KI zu ressourcenhungrig, um sie sinnvoll einzusetzen? Wer profitiert vom Hype? Und was passiert, wenn die Blase platzt? Bernd Lechler diskutiert mit Prof. Dr. Holger Hoos – Lehrstuhl für Methodik der Künstlichen Intelligenz, RWTH Aachen; Prof. Dr. Rainer Mühlhoff – Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz, Uni Osnabrück; Prof. Dr. Katharina Zweig – Leiterin Algorithm Accountability Lab, RPTU Kaiserslautern
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Wer entscheidet, was ChatGPT antwortet? Nicht nur die Entwickler – auch ein einziger Text, ein sogenannter Systemprompt, der vor jeder Anfrage steht. Und Elon Musk kann den Systemprompt von Grok ändern - damit beeinflussen, was Millionen Menschen täglich an Antworten bekommen. Das klingt technisch, ist es aber nicht: Und genau solche Zusammenhänge versucht Letitia Parcalabescu ihren Zuschauern beizubringen. KI ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Aber das Verständnis für das, was dahintersteckt, hält nicht Schritt. Begriffe wie Large Language Model, Tokenization oder Systemprompt geistern durch Medien und Meetings – und werden kaum erklärt. Letitia ist Forscherin bei Aleph Alpha Research und hat ihren Doktor in Computerlinguistik an der Universität Heidelberg gemacht. Bekannt ist sie aber vor allem für ihren YouTube-Kanal "AI Coffee Break" – kurze, lockere Videos, in denen eine Kaffeebohne die neueste KI-Forschung erklärt. Und so senkt sie die Schwelle dafür, sich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Im Gespräch mit uns erklärt sie, welche KI-Begriffe wirklich jeder kennen sollte, warum Sprachmodelle besser antworten, wenn man ihnen 10 Euro verspricht – und warum Wissenschaft kein steifes Format braucht, um ernst genommen zu werden. Reinhören und anschließend den Kanal auf YouTube abonnieren: AI Coffee Break with Letititia. Die Kaffeebohne wartet.
Können Sie sich noch erinnern, wie das chinesische KI-Unternehmen Deepseek die Tech-Welt schockte? Wie ein Modell aus Fernost infrage stellte, ob wirklich noch mehr Daten und Rechenleistung nötig sind, um noch bessere Sprachmodelle zu konstruieren? Beine ein Jahr ist inzwischen vergangenen seitdem die Deepseek-Ingenieure auch in Europa neue Hoffnung auslösten, in der KI mithalten zu können, die häufig Milliardeninvestitionen erfordert. Das vergangene Jahr stand technologisch, wirtschaftlich, aber zunehmen auch politisch im Zeichen der KI. Niemand kommt an dieser Schlüsseltechnologie noch vorbei. Die gute Nachricht für die Nutzer: Der Wettbewerb ist groß. Es gibt eine ganze Reihe kompetenter KI-Modelle, kein einzelnes Unternehmen oder KI-System dominiert den Markt oder droht, ihn auf sich zu vereinen. Abgesänge auf Google haben sich als verfrüht erwiesen, Open AI verfügt über Spitzenmodelle, Microsoft, Meta und Anthropic konkurrieren. Und dann sind da eben auch die Anbieter aus China und manche aus Europa, die mithalten können. In unserem Jahresrückblick diskutieren wir aber nicht nur über KI. Der Fortschritt in diesem Bereich führte auch zu wachsender Sorge über Desinformation, Datenschutz und soziale Auswirkungen. Staaten reagierten unterschiedlich: Australien reguliert sozialer Medien deutlich strenger und schützt gerade Kinder und Jugendliche. Andere Länder, nicht zuletzt in Europa, denken über ähnliche Schritt nach. Und schließlich sprechen wir auch über digitale Souveränität und was das heute bedeutet. Denn auch dieser Diskurs geht weiter - und bleibt wichtig. Einen guten Start ins neue Jahr.
«Kassensturz» zeigt in einer Spezial-Ausgabe, was KI heute schon alles kann. Im Test: der grosse Chatbot-Vergleich – mit überraschenden Resultaten. Künstliche Intelligenz – Allgegenwärtig, nützlich, aber auch beängstigend KI ist längst mehr als nur ein Sprach-Assistent. Sie scannt Röntgenbilder, erkennt Gesichter, sortiert Müll und hilft bei Texten. Doch trotz des Nutzens wächst die Sorge vor Arbeitsplatzverlusten. Segen oder Fluch? Die Debatte um die Super-Power KI im «Kassensturz». Chatbots im Test – Schweizer Eigenheiten und Halluzinationen Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW testet für «Kassensturz» zehn gängige Chatbots beziehungsweise intelligente Sprachmodelle auf ihre Praxistauglichkeit. Darunter Schwergewichte wie ChatGPT und Gemini, aber auch das Schweizer Modell Lumo. Die Resultate zeigen: Viele Modelle haben Mühe mit Schweizer Eigenheiten – und neigen zu «Halluzinationen», also dem Erfinden von Zusammenhängen. So versteht Lumo zum Beispiel unter einer «Stange» im Restaurant ein Brot statt ein Bier. Die Überraschung: ChatGPT landet bloss im Mittelfeld. Ausgebeutet für KI – Wie Kenias Mikro-Jobber leiden Kenia ist ein Zentrum für KI-Mikro-Jobs. Doch hinter den Kulissen leiden sogenannte Daten-Annotatoren, Menschen die KI mit Wissen füttern, und Content-Moderatoren unter langen Arbeitszeiten, Hungerlöhnen und psychischen Belastungen. Belastungen durch Inhalte, die kaum auszuhalten sind: Kinderpornografie, Videos von Suiziden, rohe Gewalt. Anwälte schlagen deshalb Alarm und sprechen von Menschenhandel und Zwangsarbeit. Die Betroffenen fordern faire Arbeitsbedingungen und mehr Menschlichkeit. Am Pranger: Tech-Giganten wie zum Beispiel Meta, Muttergesellschaft von Facebook und WhatsApp. Die Reportage aus der kenianischen Hauptstadt Nairobi im «Kassensturz».
A yellow rubber duck as a problem solver — a tried and tested trick from the IT scene: In so-called rubber duck debugging, you explain your own problem to a plastic bird step by step and often discover the solution all by yourself. SBS correspondent Barbara Barkhausen reveals why loud explanations structure our thinking, where the method comes from and whether modern alternatives such as language models can replace the duck. - Eine gelbe Gummiente als Problemlöser – was nach Kinderzimmer klingt, ist ein bewährter Trick aus der IT-Szene: Beim sogenannten Rubber-Duck-Debugging erklärt man einem Plastikvogel Schritt für Schritt das eigene Problem und entdeckt dabei oft ganz von selbst die Lösung. Warum lautes Erklären unser Denken strukturiert, woher die Methode stammt und ob moderne Alternativen wie Sprachmodelle die Ente ersetzen können, verrät SBS-Korrespondentin Barbara Barkhausen.
Wir sind zurück aus der kleinen Zwangspause – mit leichtem Husten, aber mit einem Thema, das deutlich größer ist als unsere Stimmbänder: Weltmodelle. Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT, Gemini & Co. waren der perfekte Einstieg in die KI-Ära: stark in Sprache, Code und Kreativität. Jetzt kommen Systeme dazu, die nicht nur Texte generieren, sondern unsere Welt als System mit Regeln, Physik und Kausalität verstehen wollen. In der Folge sprechen wir darüber, was Weltmodelle von LLMs unterscheidet, warum „Grounding“ in echten Naturgesetzen so wichtig ist (ein Glas, das vom Tisch fällt, muss fallen – egal, was das Sprachmodell dazu meint) und wieso das überall dort spannend wird, wo KI reale Konsequenzen hat: in der Robotik, in der Stadtplanung, in der Biologie, der Materialforschung und der Klimamodellierung. Wir skizzieren unter anderem ein Weltmodell für Hamburg mit Verkehr, Baustellen, Wetter und Gebäuden, schauen auf digitale Zwillinge, die mit Weltmodellen endlich wirklich vorausschauend werden, und diskutieren, wie Sprachmodelle, agentische KI und Weltmodelle zusammenspielen können: LLMs als Interface für uns, Weltmodelle als „Physik-Engine“ im Hintergrund. Wenn du wissen willst, warum viele Forschende gerade extrem heiß auf Weltmodelle sind (ohne LLMs schlechtzureden) und wie sich damit unsere echte Welt besser simulieren und planen lässt, dann ist diese Folge für dich.
Die großen amerikanischen Tech-Konzerne wie Alphabet, Meta oder OpenAI investieren Hunderte von Milliarden Dollar in Chips und den Bau von Rechenzentren. Das Ziel: Daten-Power für den Ausbau künstlicher Intelligenz (KI). Doch bisher verdient fast niemand mit der Technologie Geld. Die großen Sprachmodelle, die Unsummen verschlingen, sind für die meisten Nutzer gratis verfügbar. „Da wird eine enorme, sehr riskante Wette eingegangen“, sagt Capital-Redakteur Jan Vollmer im Capital Wirtschaftspodcast. „Es ist noch nicht klar, wie damit eigentlich Gewinn erwirtschaftet werden soll.“ Vollmer hat das Treiben der US-Tech-Riesen in der Titelgeschichte des Wirtschaftsmagazins untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die Unternehmen ein Geflecht von kaum überschaubaren Risiken aufgebaut haben. Damit der Boom finanziert werden kann, begeben sich die Konzerne in wachsende wechselseitige Abhängigkeiten. „Nvidia investiert in den eigenen Kunden, damit der wiederum Nvidia-Chips kauft“, sagt Vollmer über den Halbleiterhersteller. „Das Geld fließt gewissermaßen im Kreis.“ Das Problem: Die Wette betrifft nicht nur die Konzerne selbst, sondern auch die Anleger, die auf vielfältige Weise an dem KI-Boom beteiligt sind – über Aktien oder Indexfonds, die in die Wertpapiere investieren. „Der MSCI World hat einen starken Anteil von Aktien genau der Tech-Unternehmen, die diese Rechenzentren bauen“, sagt Vollmer.Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Künstliche Intelligenz macht uns völlig unkreativ – alles nur noch Einheitsbrei. Dieser plakativen Aussage würden viele kreative Menschen widersprechen. Denn Künstlerinnen, Musiker und Designerinnen können KI auch als Tool nutzen, um die eigenen Ideen umzusetzen. Am Ende kommt es – wie bei so ziemlich jedem Werkzeug – auf die Art und Weise an, wie wir es nutzen. Ein erster Schritt zur kreativen Nutzung der großen Sprachmodelle ist der richtige Prompt. Anne-Kathrin Gerstlauer ist Expertin im Prompten. Aber sie ist auch Profi im Schreiben und im Redigieren. Denn nur wer sich in seinem Feld gut auskennt, kann auch die KI anleiten, um ein richtig gutes Ergebnis zu erzielen. Wie wir also gut prompten, um am Ende bessere Texte zu schreiben, erklärt uns Anne-Kathrin heute im Deep-Dive. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/@heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11086353 https://akgerstlauer.de/ Der BlaBla-Score: https://chatgpt.com/g/g-67d97d3b6ee48191ad18055572aa8188-blablabla https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.heiseplus.de/podcast https://www.ct.de/ki
Künstliche Intelligenz zieht ins Labor ein: In der Chemie und Biochemie hilft sie, neue Materialien zu entdecken, Reaktionen vorherzusagen und Forschung zu beschleunigen. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:01:38) Chemiker Maarten Dobbelaere – Forschungsgebiet? (00:03:36) Wie wurde KI in seine Forschung eingebunden? (00:05:33) Einsatz und Wirkweise von KI? (00:07:30) Wie verändert KI die Chemie? (00:11:12) Konkrete Anwendungen (00:13:48) Machine Learning ist eigentlich schon älter, Stand dazu? (00:16:31) Missverständnis KI? (00:19:02) Sprachmodelle wie ChatGPT in der Chemie einsetzbar? (00:24:41) Revolution durch KI? (00:27:53) Was kommt noch auf uns zu? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcasts-ki-revolution-chemie
In dieser Folge von Frauenstimmen spreche ich mit Prof. Dr. Katharina Zweig – KI-Expertin, Bestsellerautorin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Das Thema Künstliche Intelligenz war mir lange unheimlich, und ich hatte ehrlich gesagt wenig Ahnung davon. Durch Katharinas ruhige und klare Art ist mir vieles verständlicher geworden: warum KI mich fasziniert, was mich verunsichert und wo ihre Grenzen liegen. Wir reden über Fake und Echtheit, digitale Identität und darüber, warum wir Menschen unersetzlich bleiben. Besonders spannend fand ich, wie Katharina erklärt, dass Sprachmodelle keine Wissensdatenbanken sind, sondern lediglich Muster in Sprache erkennen. Dieses Gespräch hat mir eine neue Perspektive eröffnet und mir gezeigt, dass KI beeindruckend sein kann – aber nicht immer aus den Gründen, die wir denken. Ich wünsche euch viel Freude beim Zuhören!Mehr zu Prof. Dr. Katharina ZweigBundesverdienstkreuz – Meldung der RPTUArbeitsgruppe Algorithm Accountability Lab (RPTU)LinkedIn: linkedin.com/in/katharina-prof-dr-zweig-b0a9aa63/Weiß die KI, dass sie nichts weiß? (Buch)Die KI war's! (Buch)Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl (Buch) Mehr zu Ildikó von Kürthy:www.ildikovonkuerthy.deIldikó von Kürthy bei Facebook und Instagram(Hör-)Bücher von Ildikó von Kürthy:Eine halbe Ewigkeit (Buch und Hörbuch)Mondscheintarif (Buch und Hörbuch)Morgen kann kommen (Buch und Hörbuch)Es wird Zeit (Buch und Hörbuch)Weitere Bücher und Hörbücher Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Decision Intelligence” ist ein neuer Lösungsansatz für ein altes Problem: Wie treffen wir bessere Entscheidungen? Während Sprachmodelle wie ChatGPT eher raten als rechnen, entwickeln Unternehmen wie das Heidelberger Paretos Systeme, die aus unzähligen Datenpunkten konkrete Handlungsempfehlungen ableiten. Gregor und Marie diskutieren, welche Entscheidungen wir wirklich outsourcen sollten - und ob wir bald alle einen digitalen Berater brauchen, der uns sagt, welches Verkehrsmittel wir nehmen sollen.
Unser heutiger Gast wurde in Dresden geboren, studierte Computerlinguistik in Leipzig und Saarbrücken und promovierte später an der Stanford University – betreut von keinem Geringeren als Andrew Ng und Chris Manning. Seine Dissertation wurde als beste Informatik-Promotion ausgezeichnet. Nach Stationen bei Microsoft und Siemens gründete er sein erstes Unternehmen: MetaMind, ein Deep-Learning-Startup, das 2016 von Salesforce übernommen wurde. Dort war er anschließend Chief Scientist, leitete große Forschungsteams und trieb die KI-Strategie des Konzerns maßgeblich voran. Heute ist er Gründer und CEO von you.com, einer KI-basierten Suchmaschine, die als datenschutzfreundliche, transparente und anpassbare Alternative zu klassischen Anbietern auftritt, mit einem starken Fokus auf Nutzendenkontrolle und verantwortungsvoller KI. Zudem investiert er über seinen Fonds AI+X in KI-Startups weltweit. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zählen zu den meistzitierten im Bereich NLP und Deep Learning, über 170.000 Mal, und viele seiner Ideen haben die Entwicklung heutiger Sprachmodelle mitgeprägt. Ein herzliches Dankeschön an Adrian Locher, CEO und Gründer von Merantix, für die Vermittlung dieses Gesprächs. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In 500 Gesprächen mit über 600 Menschen haben wir darüber gesprochen, was sich für sie geändert hat, und was sich noch ändern muss. Wie können wir verhindern, dass KI-Systeme nur effizienter, aber nicht gerechter werden und worauf kommt es bei der Gestaltung wirklich an? Welche Rolle spielt Transparenz, wenn es um Vertrauen in KI geht, besonders in sensiblen Anwendungen wie Suche, Bildung oder Arbeit? Und was braucht es, um KI so zu entwickeln, dass sie unsere Fähigkeiten erweitert, statt sie zu ersetzen? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Richard Socher. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern