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Angesichts der USA unter Trump sieht die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments die Notwendigkeit eines eigenständigen Europas.
Nach den Gesprächen von OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu und dem amtierenden Vorsitzenden Ignazio Cassis in Kiew und Moskau vergangene Woche stellt sich die Frage: Kann eine Organisation, die über Jahre ihre Neutralität verspielt hat, heute noch den Frieden sichern? Der ukrainische Oppositionspolitiker Viktor Medwedtschuk zieht eine kritische Bilanz der OSZE-Aktivitäten seit 2014. Der ehemalige Vorsitzende derWeiterlesen
Ref.: Domkapitular Msgr. Dr. Markus Hofmann, Stadtdechant, Vorsitzende des Deutschen Lourdesvereins, Bonn
Der Tag in NRW: Ina Scharrenbach, Vorsitzende der Frauen Union NRW zu Debatte um die Teilzeit; Grünen-Fraktion wählt neuen Co-Vorsitzenden; Drogenrazzia in NRW; Drohnenkongress der Landesregierung; Gegenkandidaten für AfD-Chef Vinzentz; Die Zerrissenheit der syrischen Community in NRW und Nachts im Museum König Moderation: Wiebke Dumpe Von WDR 5.
Heute vor 175 Jahren wurde die Gründerin und langjährige Vorsitzende des Bundes für Vogelschutz, Lina Hähnle, in Sulz am Neckar geboren.
Nach Plänen von Schwarz-Rot soll das Arbeitszeitgesetz flexibler werden. Bereits jetzt gebe es Öffnungsklauseln, die aber in Tarifverträgen geregelt seien, so DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi. Doch mit dem Vorstoß seien nun Tarifvereinbarungen gefährdet. Finthammer, Volker www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
In dieser zutiefst berührenden Folge spreche ich mit Nicole Predehl, Mutter von drei Kindern und Gründerin sowie 1. Vorsitzende des Vereins Lenis Garten e.V.Nicole erzählt die Geschichte ihrer jüngsten Tochter Leni. Leni hatte ein Neuroblastom und hat den Kampf gegen den Krebs nicht überlebt. Ihr kleiner Körper war am Ende zu schwach für die schwere Behandlung. Leni wurde nur drei Jahre alt.Nach Lenis Tod brach für Nicole und ihre Familie eine Welt zusammen. In der Zeit nach der Beerdigung, waren sie jeden Tag am Grab ihrer Tochter. Um diesem Ort einen anderen Klang zu geben, einen Ort der nicht nur Schmerz, sondern auch Nähe bedeutet, nannten sie ihn nicht mehr Grab, sondern Lenis Garten.Und dieser Garten wurde mehr als ein Ort der Trauer.Er wurde ein Ort der Begegnung, der Erinnerung – und der Hoffnung.Kinder dürfen dort spielen. Sogar Lenis Kindergartengruppe war schon dort. Zwischen Blumen, Bäumen und leisen Momenten beginnt etwas zu heilen.Nicole teilt offen, dass sie in dieser Zeit ihren Glauben verloren hatte. Doch während sie immer wieder in Lenis Garten saß, kamen Vögel näher, Eichhörnchen huschten vorbei. Langsam, ganz vorsichtig, konnte sie sich wieder über Kleinigkeiten freuen.Immer wieder setzten sich Schmetterlinge auf sie – und in ihr wuchs das Gefühl, dass Leni ihr Zeichen schickt.So fand Nicole Schritt für Schritt ihren Glauben zurück.Aus diesem Ort der Liebe, des Schmerzes und der Hoffnung entstand der Verein Lenis Garten e.V.Ein Ort, der Kraft schenkt.Ein Ort, der verbindet.Ein Ort, an dem Erinnerungen weiterleben dürfen.Diese Folge ist eine Einladung, hinzusehen, mitzufühlen – und zu glauben, dass selbst im größten Verlust etwas Neues wachsen kann.Ein Gespräch über Abschied, Liebe, Zeichen – und die leise Hoffnung, die bleibt.
„Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle‑Teilzeit“ - so heißt ein Antrag, den die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), der Wirtschaftsflügel der CDU, beim Bundesparteitag einbringen möchte. Der Antrag macht sich dafür stark, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken. Gitta Connemann, die Vorsitzende der MIT, sagte dazu: “Niemand will das Recht auf Teilzeit abschaffen, wenn es einen Grund gibt. Es geht um grundlose Teilzeitarbeit.” Der Antrag wurde kritisch aufgenommen, auch in der CDU. Deren Generalsekretär Carsten Linnemann sprach von einer “verunglückten Wortwahl”, der Antrag brauche eine “grundlegende” Überarbeitung. Die These, dass die Deutschen zu wenig arbeiten, ist auch von Bundeskanzler Friedrich Merz häufig zu hören. Aber stimmt das? Woran könnte man es festmachen - und ist Teilzeit wirklich das Problem? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und Professor für Makroökonomie. Er sagt: Grundlose Teilzeit gibt es nicht - man solle also lieber die Hürden abbauen, die Menschen in der Teilzeit halten. Er erklärt außerdem, dass mehr Arbeitszeit nicht zwingend zu mehr Produktivität führt und was die Debatte um Teilzeitarbeit mit Werten und Rollenbildern zu tun hat. Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 27.01.26 um 15:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: IAB: IAB-Arbeitszeitrechnung für das dritte Quartal 2025: Immer mehr Beschäftigte arbeiten in Neben- und Teilzeitjobs, 2.12.2025 https://iab.de/presseinfo/immer-mehr-beschaeftigte-arbeiten-in-neben-und-teilzeitjobs/ MIT: Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit (Antrag) https://www.mit-bund.de/content/kein-rechtsanspruch-auf-lifestyle-teilzeit Ntv: Merz kritisiert die Arbeitsmoral der Deutschen, 15.1.2026 https://www.n-tv.de/politik/Merz-kritisiert-die-Arbeitsmoral-der-Deutschen-id30242973.html Spiegel: Dobrindt lässt Teilzeit-Vorstoß aus der Union ins Leere laufen, 27.1.2026 https://www.spiegel.de/politik/alexander-dobrindt-laesst-teilzeit-vorstoss-aus-der-union-ins-leere-laufen-a-c39639fc-a336-41a3-bd6b-467de18d5572 Statistisches Bundesamt: Fast jede zweite erwerbstätige Frau arbeitet in Teilzeit, 19.5.2026 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/05/PD25_175_13.html Stern: CDU-Wirtschaftsflügel will Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen, 25.1.2026 https://www.stern.de/politik/deutschland/trend-zur-teilzeit--cdu-wirtschaftsfluegel-will-rechtsanspruch-beenden-37069854.html Tagesschau: Wie es um die Teilzeit in Deutschland steht, 26.1.2026 https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/teilzeit-recht-debatte-100.html Impressum: Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In Mainz-Mombach soll ab Herbst eine Hochbrücke abgerissen werden. Die Brücke ist schon seit Jahren gesperrt, weil sie marode ist. Drei Jahre soll der Abriss dauern. Das Problem: Ein Tierheim in der Nähe muss während der Bauarbeiten umgesiedelt werden. Es gibt aber noch keinen Ort, wo die rund 1.200 Tiere hin können – die Zeit drängt. SWR-Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg hat mit Denise Kämpfner über den bevorstehenden Umzug gesprochen. Sie ist die zweite stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins Mainz und Umgebung.
Ob Bettenstopp, Übertourismus, Nachhaltigkeit oder Klimaplan. Südtirol löst seine Probleme gerne nur halbherzig. Darüber sollte aber geredet werden. Oder doch nicht?Zu Gast:Elisabeth Ladinser, Vorsitzende des Dachverbands für Natur- und UmweltschutzMadeleine Rohrer, Landtagsabgeordnete Marlene Roner, Architekterin und Expertin für nachhaltige RaumplanungMehr zum Thema: Elisabeth LadinserMadeleine RohrerMarlene RonerOlympische WindelspieleAlpenslalom Wintersport"Porto la sostenibilità nel calcio"Dossier: SALTO ChangeDossier: WaltherparkDossier: WohnbauGesamte SerieDie Podcasts auf SALTOAbonniere SALTO
Bundeskanzler Friedrich Merz findet, 14,5 Krankentage sind zu viel, Gitta Connemann, die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion will kein Recht auf "Lifestyle-Teilzeit". Die Botschaft: die Menschen in Deutschland arbeiten zu wenig, sind zu oft krank und zu wenig leistungsbereit. CDU und CSU setzen auf harsche Appelle für mehr Arbeitsmoral. Ihre Antworten auf die Wirtschaftskrise lauten: länger Arbeiten und ein schlankerer Sozialstaat. In der schwarz-roten Koaltion treiben sie die SPD vor sich her. 2026 soll das Jahr der Reformen sein, haben Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder verkündet. Rhetorisch setzen sie auf altbekannte Narrative, die Erinnerungen an die Zeiten der Agenda 2010 hervorrufen. Drohen jetzt Sozialabbau, Leistungskürzungen und die Schleifung von Arbeitnehmerrechten? Welche Vorschläge hat die Sozialsstaatskommission gemacht? Und was wären zeitgemäße sozial- und wirtschaftspolitische Antworten auf den Fachkräftemangel und die Krise der Automobil- und Chemieindustrie?
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, begrüßt die geplanten Reformen des Sozialstaates. "Wir brauchen den Sozialstaat, gerade auch in schweren Zeiten", sagt sie und verurteilt den Generalverdacht gegen die Arbeitsmoral der Beschäftigten als "unverfrorene Frechheit". Statt Kürzungen fordert Fahimi mehr Investitionen in Infrastruktur und einen verlässlichen Industriestrompreis.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat bundesweit zu Warnstreiks an Schulen aufgerufen. Dabei gehe es nicht nur um faire Löhne, sagt Ayla Çelik, Vorsitzende der GEW in NRW. Das Bildungssystem sei in einem miserablen Zustand. Von WDR 5.
Auch Netflix setzt auf KI und braucht dafür Material. Das liefern Synchronsprecher und -sprecherinnen, indem sie die KI mit ihrer Stimme füttern. Dagegen regt sich nun Widerstand: In Deutschland weigern sich die Sprecher eine KI-Klausel zu unterzeichnen.**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Jenni Gärtner Gesprächspartnerin: Anna-Sophia Lumpe, Synchronsprecherin und Vorsitzende des Verbands Deutscher Sprecher:innen**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Für seine Behauptung, deutsche Arbeitnehmer seien zu oft krank, erhält Friedrich Merz viel Kritik. Vorurteile gegen die telefonische Krankschreibung entkräftet die Co-Vorsitzende des Hausärzteverbandes Brandenburg – und verweist auf Vorteile.**********In dieser Folge mit: Moderation: Till Haase, Sebastian Sonntag Gesprächspartnerin: Karin Harre, Vorsitzende des Hausärzteverbandes Brandenburg**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Zum Auftakt des Jahres 2026 richtet „Das Ohr am Netz“ den Blick auf die deutsche Digitalpolitik. Nach Jahren zwischen Regulierung und Ankündigungen steht nun die Frage im Raum, ob es gelingt, digitale Transformation, Staatsmodernisierung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit konsequent umzusetzen. Gemeinsam mit Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender des eco – Verbands der Internetwirtschaft e.V., diskutieren die Hosts Sidonie Krug und Sven Oswald den digitalen Status quo Deutschlands, regulatorische Herausforderungen und notwendige politische Prioritäten für Innovation und Infrastruktur. Mit Ronja Kemmer, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des neu gegründeten CDU-Bundesfachausschusses „Digitaler und moderner Staat“, geht es außerdem um neue politische Strukturen, Resilienz, Datenmanagement und die praktische Umsetzung moderner Staatlichkeit. Eine kompakte Bestandsaufnahme zum Jahresbeginn und ein Ausblick darauf, was 2026 zu einem echten Fortschrittsjahr machen könnte. --- Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Laura Rodenbeck, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Der Limburger Bischof Georg Bätzing, Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, tritt nach sechs Jahren ab. Er gilt als Reformer und Gesicht des Synodalen Wegs, weniger als Brückenbauer. Im Vatikan war er weniger gut vernetzt. Main, Andreas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Dies ist die Geschichte einer kleinen Stadt und zwei großen Preußenprinzen im nördlichen Brandenburg: Rheinsberg Eine Herbstreise mit Spätsommerwetter Zu verdanken hat sie das Attribut vom Paradies dem preußischen Adel. Der damalige Kronprinz bekam die Erlaubnis, sich am dortigen See ein Schloss zu bauen. Da war er noch ziemlich jung und ziemlich glücklich. Angenehm überrascht bin ich, dass Anfang November 2025 noch so schön die Sonne scheint und die Temperaturen am Mittag über die 18 Grad Marke klettern. Das macht die paradiesische Herrlichkeit noch viel herrlicher. Rheinsberg im Herbst – foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg entdecken In diesem Podcast treffe ich Figuren, Menschen und Begegnungen in Rheinsberg. Der erste Blick sagt mir schon: Ganz schön, schön hier! Kein Wunder, dass der junge Kronprinz Friedrich die Idee entwickelte, hier ein Schloss an den Grienericksee zu bauen. Rheinsberg finden Rheinsberg liegt ziemlich dicht an der Kreisstadt Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Mit dem Auto fährt man, von Berlin aus, knappe zwei Stunden. Die Stadt hat heute rund 8.000 Einwohner, ist aber flächentechnisch eine der größten deutschen Gemeinden. Das heißt auch: Hier gibt es viel Natur und dazugehörige Idylle. Es passt alles für einen Kurz- oder auch Langurlaub. Die Schlossgeschichte Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herrschaftshäuser gab es an der Stelle, wo das Schloss steht, schon einige. Der Vorbesitzer verkaufte Land und Gut dem preußischen König und der schenkte es dann seinem Sohn Kronprinz Friedrich. Der „junge“ Fritz beauftragte dann den alten und arrivierten Knobelsdorff als Baumeister. Der baute um, stockte auf und Friedrich konnte einziehen. Es hat ihm gut gefallen aber leider durfte er nur vier Jahre bleiben. Dann starb sein Vater, er wurde König und musste zurück nach Potsdam. Schloss Rheinsberg schenkte er seinem jüngeren Bruder Heinrich, der dort 50 Jahre lebte und residierte. Friedrich der Große – Denkmal für den Kronprinzen am Eingang zum Schlossparl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der unbekannte Heinrich Trotz der langen Zeit überstrahlt Friedrich der Große bis heute seinen kleinen Bruder Heinrich. Das sagt auch eine ganze Menge aus über das Verhältnis der Geschwister. Jörg Möller, der 1. Vorsitzende des „Vereins Stadtgeschichte Rheinberg“, spricht im Podcast sehr treffend von Friedrich als Selbstvermarktungsgenie. Jörg Möller, Vorsitzender des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Seine Strahlkraft übertraf Heinrich schon zu Lebzeiten und Erfolg ist das, was man aus ihm macht. Denn der „kleine“ Heinrich hat in seinem Leben, jede Menge Erfolge politisch-militärischer Natur sowie in Sachen Diplomatie, Wissenschaft und Kultur. Trotzdem ließ sich schon um 1860 der Schriftsteller Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ darüber aus, dass in Rheinsberg kein Mensch den Prinzen Heinrich kenne. Prinz Heinrich von Preußen – Gemälde in Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Des Prinzen Geburtstag und Leben 2026 ist ein besonderes Jahr. Prinz Heinrichs 300. Geburtstag hat gerade stattgefunden (18.01.) und Brandenburg, die Schlösserverwaltung, die Stadt Rheinsberg (samt der Touristiker) und die Musikwelt Rheinsberg haben ein Prinz Heinrich-Jahr gestartet. Auf das der Preußenprinz seine ihm gebührende Anerkennung posthum erhält. Schloss Rheinsberg: Blick aus dem Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast möglichst viel aus seinem Leben, von seinen politischen Einstellungen, seinem Bemühen um Kunst, Musik und Kultur, seiner Orientierung nach Frankreich inklusive einer adelsuntypischen Sympathie für die Aufständischen der Französischen Revolution von 1789. Heinrich fiel aus dem Rahmen, in jeder Hinsicht. Leben für Lust, Literatur und Musik Seine offen gelebte sexuelle Orientierung zum schwulen Leben war außergewöhnlich. Darunter leiden musste seine Frau, die er vermutlich nie geheiratet hätte, wäre nicht der Schlossbesitz davon abhängig gewesen. Bruder Friedrich hatte nicht einfach verschenkt, sondern daran eine Voraussetzung geknüpft: „Keine Frau – kein Schloss!“ Dabei soll die Erwählte, Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Kassel aus außergewöhnlich schöne und attraktive Frau gewesen sein. Heinrich kümmerte das nur wenig und irgendwann, war's Wahrheit oder Intrige, schickte er Wilhelmine nach Berlin ins frisch erbaute Prinz-Heinrich-Palais. Das steht noch. Weiß jemand wo? (Schreibt es gern in die Kommentare) Spiegelsaal: Überbleibsel aus Friedrichs Zeiten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schloss & Garten Das Schloss lies er nach seinen Vorgaben umbauen. Sein Engagement in Sachen Gestaltung des Schlossparks setzte Maßstäbe.In Briefen beschäftigt er sich mitunter mit Tomantenzucht und -ernte. Morgenstimmung im Rheinsberger Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Politisch vom Hof aufs Abstellgleis gestellt, beschäftigte er sich mit Kultur und Musik. Die Aufführungen von Kammeropern in Rheinsberg waren legendär. Französische Gäste meinten mitunter, die Inszenierungen seien besser als am Hof von Versailles. Heinrich wollte es wissen. Er ließ 1774 ein Schlosstheater bauen für seine Aufführungen. Daneben entstand das Kavaliershaus für Gäste am Hof. Der Name spricht Bände. Schlosstheater & Kavaliershaus: Heute Musikkultur Rheinsberg – Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Nebenbei“ war er durchaus als Diplomat erfolgreich, machte (auch politische) Reisen und erzielte, trotz der „Kaltstellung“ in Sachen Macht, bedeutende Erfolge für das Königreich Preußen. Das Schloss Im Podcast machen wir uns auf den Weg. Die Sonne scheint und ich schlendere in Richtung See. Ist das ein Idyll. Das schöne und trotzdem bescheidene Schloss, das glänzende Wasser und im November ein fast leerer Park. Keine Menschenmassen. Wenn das die Leute wüssten, wäre es voller, hier. Auf der Schlossterrasse wartet Michael Fröhlich auf mich, um mir das Kleinod näher zu bringen. Er weist, durchaus stolz darauf hin, dass es hier gerade im Sommer ziemlich voll werden kann. Dann, wenn die Musikkultur Rheinsberg ihr Festival durchführt. Schlossterrasse – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss selber beeindruckt. Heinrich hatte es auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Er war nicht nur cleverer Diplomat und Staatsmann, er hat auch gern gefeiert. Und das konnte dauern. Wenn dann noch die Lieblingsverwandtschaft kam, wurde vorher gebaut und anschließend lange gefeiert. Den perfekten Gastgeber hat er immer gegeben. Unterm Strich gibt es viel zu entdecken. Alles führt zur Erkenntnis, dass er seine „Unbekanntheit“ nicht verdient hat. Vielleicht liegt sein „Verschwinden“ auch daran, dass er nach seinem Tod im Jahr 1802 jede Menge Schulden hinterließ. Ein Großteil der Ausstattung musste in dieser Zeit verkauft werden. Danach erlebte Schloss Rheinsberg eine wechselhafte Geschichte, blieb aber im Besitz der Hohenzollern-Familie, bis zur Enteignung durch die Sowjetische Verwaltung im Jahr 1945. Grienericksee – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In den Jahren der DDR war das Schloss ein Diabetiker-Sanatorium. 1990 ging es in den Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg über. Es begann die Zeit der Restaurierung von Schloss und hauptsächlich auch von Schlosstheater und Kavaliershaus. Letztere waren in den letzten Kriegsmonaten 1945 noch schwer beschädigt worden. Als Ruine musste dieser Teil bis in die 1990er Jahre auf eine Restaurierung warten. Im Jahr 2000 begann der Betrieb des neuen Schlosstheaters. Die Kammeroper Rheinsberg hatte genauso eine Heimat, wie die Brandenburgische Musikakademie. Musikkultur Rheinsberg Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Drei Säulen vereinen und ergänzen sich hier in dieser gemeinnützigen Organisation: Die Musikakademie Brandenburg, die Kammeroper Rheinsberg und das Rheinsberger Schlosstheater. Gemeinsam sind sie der Garant des kulturellen Lebens in Stadt und Region und gleichzeitig Festivalveranstalter und pädagogisches Aus- und Fortbildungshaus in Sachen Musik und Musikerziehung. Was so theoretisch klingt ist eine ziemlich einzigartige Musikinstitution, von der vor Jahren niemand glaubte, dass sie einen so durchschlagenden Erfolg hat. Erinnerungen machen, die Funken sprühen Hier entsteht das Programm des jährlichen Kammeroper- und Sommerfestivals. Im Podcast kommen sowohl der Leiter der Musikakademie Felix Görg als auch der neue künstlerische Leiter des Musikkultur Rheinsberg, Jelle Dierickx zu Wort. Felix Görg, Leiter der Musikakademie (links) & Jelle Dierickx, Künstl. Leiter Musikkultur Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ich bin nun weder Musikwissenschaftler noch Fachmann in Sachen Oper, Kammeroper oder musikalische Bildung. Trotzdem hätte ich mich mit Felix Görg und Jelle Dierickx stundenlang unterhalten können. Sagt mir gern in den Kommentaren, ob Ihr genauso denkt. Das musikalische Rheinsberg 2026 Anfang November wollte er noch nicht mit dem Programm für 2026 herausrücken. Inzwischen ist es veröffentlicht und bietet manch Klassisches, wie mehrere Kammeropern, aber auch ein Wandelkonzert, ein Liederabend für Wilhelmine und Heinrich und gefeiert werden darf auch mit einem schwedischen Sommerfest. Musikfreunde werden sicher auch in diesem Jahr von der Vielfältigkeit der Musikkultur Rheinsberg begeistert sein. Triangelplatz: Übergang zwischen Stadt und Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg – Die Stadt Oder sollte ich Städtchen sagen? Es ist mit den rund 8.000 Einwohnern in der Tat nicht riesengroß. Aber Rheinsberg liegt bezaubernd in sehr viel wundervoller Natur zwischen unendlich vielen Seen und bietet eine verzaubernde Atmosphäre. Letztlich bietet die Region fast Alles, was man für einen schönen Urlaub braucht. Rheinsberg: Die “neue” Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kulinarik Da bin ich am Braten à la Fontane im Ratskeller im Stadtzentrum hängengeblieben. Verlockend ist der gebratene Zander aus dem See im Fischerhof, direkt am See. Zander mit Senfsoße und Linsengemüse im Fischerhof – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für die Kaffee- und Kuchenzeit empfehle ich zudem noch das Café Claire am Kirchplatz. Ich hatte dort einen Birnen-Schmandkuchen zum Niederknien. Café Claire: Birnen-Schmandkuchen macht glücklich – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Übernachten Hotels, große wie kleine gibt es einige. Mein Geheimtipp, praktisch getestet, wurde der „Gasthof Endler“ direkt am Triangelplatz. Von hier aus ist fast jede Attraktion in längstens 10 Fußminuten zu erreichen. Die Zimmer sind gemütlich und mit allem ausgestattet, was mann und frau braucht. Gasthof & Fleischerei Endler, Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Meine besondere Empfehlung sind die unglaublich leckeren Buletten, die die Hausmetzgerei täglich im Angebot hat und die Übernachtungsgäste, mehr als oft, auch auf dem Frühstücksbüffet finden. Besichtigungen Haus der Stadtgeschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sehenswert ist das Haus der Stadtgeschichte. Hier kann man wirklich tief in die Rheinsberger Historie eintauchen. Wenn im Sommer die Sonne scheint, dann sollte man eigentlich auch eine „schnieke“ Bootstour machen. Wandern oder „Böötchen fahren“ kann man ohnehin. Bootstour ist eigentlich “Pflicht” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Touristische Infos …gibt es in der gut bestückten Tourist-Info in der Mühlenstraße. Websites und weitere Infolinks findet Ihr unten in der Rubrik Information & Links. Randbemerkung: Hier auf der Seite findet Ihr jede Menge Fotos und ich kann nur sagen: Wenn die Fotos schon im November so schön werden, welches Paradies wartet da vermutlich erst im Sommer. Rheinsberg und der Grienericksee am 05. November 25 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Rheinsberg – Tourismus Verein Stadtgeschichte Rheinsberg Musikkultur Rheinsberg Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 300 Jahre Prinz Heinrich Brandenburgische Seenplatte Reiseland Brandenburg Rheinsberger Sommerfrische – Ein Reiseradio-Talk Hinweis Die Recherche für diesen Podcast wurde unterstützt von Reiseland Brandenburg und seinen Partnern vor Ort. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Ein dritter Teil wartet noch. Er ist der Grund für meine ursprüngliche Motivation nach Rheinsberg zu fahren: Kurt Tucholskys „Rheinsberg – Ein Bilderbuch für Verliebte”. Das folgt zeitnah! 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Sachsen-Anhalt vor der Schicksalswahl 2026: Sichert der vorzeitige Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten der CDU die nötige Stabilität oder beginnt jetzt der unvorhersehbare Schlagabtausch? In dieser Folge der Politischen Schattenrunde analysieren Vertreter von CDU, SPD, Grünen und Linken die strategischen Weichenstellungen zwischen Wahlkampf-Plakaten, Bildungspolitik und dem Umgang mit der AfD.Hosts sind Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg.Co-Hosts/Gäste:- Nico Elsner, Vorsitzender der Jungen Union Sachsen-Anhalt- Susan Sziborra-Seidlitz, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen- Matthias Schütz, Kreisvorsitzender Die Linke in Anhalt-Bitterfeld- Anne Makowsky, stellv. Vorsitzende des Kreistags Anhalt-Bitterfeld, SPDIn der dieser aktuellen Ausgabe der Politischen Schattenrunde des Sachsen‑Anhalt Podcast richtet sich der Blick auf den beginnenden Wahlkampf vor der Landtagswahl am 6. September 2026. Moderator Chris Luzio Schönburg und Gastgeber Stefan B. Westphal führen durch eine Runde, die politische Stimmungen, strategische Weichenstellungen und offene Fragen im Land analysiert.Zu den Gästen gehören unter anderem die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Susan Sziborra‑Seidlitz, sowie Matthias Schütz von Die Linke, ein erfahrener Wahlkämpfer seiner Partei. Beide ordnen ein, ob der Wahlkampf bereits an Dynamik gewinnt oder ob die entscheidende Phase erst bevorsteht. Auch die Frage, welche politischen Rollen und Verantwortlichkeiten sich in den kommenden Monaten herausbilden könnten, sorgt für klare Konturen in der Debatte.Ein zentraler Schwerpunkt der Runde ist der bevorstehende Wechsel an der Spitze der Landesregierung. Sven Schulze (CDU) soll — acht Monate vor der Landtagswahl — die Nachfolge von Dr. Reiner Haseloff im Amt des Ministerpräsidenten antreten. Die Gäste diskutieren, welche strategischen Überlegungen hinter diesem Schritt stehen könnten und ob er vorgezogene Wahlen begünstigt oder als Versuch der CDU gewertet werden muss, politische Stabilität zu sichern. Die unterschiedlichen Einschätzungen machen die Spannungen zwischen den politischen Lagern sichtbar.Darüber hinaus richtet die Runde den Blick auf die Rolle des politischen Personals. Deutlich wird, wie stark politische Wahrnehmung an Personen gebunden ist – oft stärker als an inhaltliche Positionen. Themen wie Bildung, Integration und soziale Gerechtigkeit rücken ebenfalls in den Fokus. Dabei wird klar, dass Fragen der sozialen Umverteilung und einer inklusiven Bildungspolitik auch auf Landesebene zunehmend an Bedeutung gewinnen.Ein weiterer zentraler Punkt ist die Verunsicherung vieler Menschen im Umgang mit der AfD und deren wachsendem Einfluss. Die Gesprächspartner betonen die Bedeutung demokratischer Werte und die Notwendigkeit, politische Auseinandersetzungen mit sachlich fundierten Argumenten zu führen.Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die Erwartungen der Wählerinnen und Wähler: Welche Themen bewegen sie? Wie sollten Kampagnen gestaltet sein, um möglichst viele Menschen zu erreichen? Die Gäste formulieren zudem persönliche Wünsche für Ministerien in einer hypothetischen zukünftigen Landesregierung.#ltwlsa26 #sachsenanhalt Kapitel:0:00 Politische Lage und Wahlkampf1:49 Gäste im Podcast2:59 Wahlplakate und ihre Botschaften4:26 Erste Reaktionen auf Wahlplakate6:32 Wechsel von Haseloff zu Schulze9:25 Verantwortung im Wahlkampf12:34 Reformen und neue Ansätze14:37 Reaktionen auf den Wechsel17:07 Einfluss von Personen auf Wahlen21:22 Populismus und seine Folgen25:52 Bündnisse gegen die AfD28:34 Emotionen in der Politik31:08 Bekanntheit der Kandidaten33:16 Schatten von Rainer Haseloff36:44 Populismus und seine Kehrseiten42:11 Minderheitsregierung und ihre Herausforderungen46:33 Bündnisse und ihre Bedeutung52:21 Sichtbarkeit und Identität57:02 Bildung und Politik59:33 Wahlkampf und Wählerverhalten1:03:24 Ministerien und persönliche Stärken1:05:33 Abschluss und Ausblick
Die Debatte mit Natascha Freundel, Ingo Petz und Ina Rumiantseva „Wir brauchen harte Definitionen, was ist Recht, was ist Unrecht.“ (Ina Rumiantseva) Der Wandel der Weltordnung hat zum Jahreswechsel keine Pause eingelegt, im Gegenteil. Besonders zwei Ereignisse sorgten im Dezember und Januar für internationale Aufmerksamkeit, in zwei Ländern, die selten im Fokus der weltweiten Nachrichten stehen: Belarus und Venezuela. In beiden Fällen spielt der US-Präsident eine entscheidende Rolle. Mit dem belarussischen Präsidenten Lukaschenka vereinbarte Donald Trump einen Deal, der zur Freilassung vieler, auch prominenter politischer Gefangener führte. In Venezuela ließ er den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro verhaften und entführen. Wie hängen die beiden Ereignisse zusammen? Was bedeuten diese US-Interventionen für Europa, und welche Rolle kann und sollte die EU in der neuen Welt(un)ordnung spielen? Ingo Petz ist Leiter des Belarus-Projektes und Gesellschafter bei der gemeinnützigen Medien-Plattform dekoder.org. 2025 erschien sein Buch „Rasender Stillstand: Belarus – eine Revolution und ihre Folgen“ (edition fotoTapeta). Ina Rumiantseva ist eine in Ostberlin geborene Menschenrechtsaktivistin, Sie war stellv. Vorsitzende von RAZAM e.V. und gründete Ende 2024 gründete den Verein Taskforce Belarus. Sie ist die erste Preisträgerin des Werner-Schulz-Preises. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:03:43 Geopolitische Bedeutung von Belarus 00:08:40 Verhältnis Putin und Lukaschenko 00:13:39 Politische Gefangene in Belarus 00:20:20 "Deal" zwischen USA und Belarus 00:31:00 Worum geht es Trump in Belarus 00:36:22 Lukaschenkos Einladung an Maduro 00:39:22 Wir wirkt die Entführung Maduros auf Lukaschenko und Putin 00:43:07 Aufgaben für Europa 00:48:20 Hoffnung für 2026 00:51:23 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Suizid, Suizidgedanken und Suizidprävention. Diese Themen können für manche Menschen belastend oder triggernd sein. Bitte achte gut auf dich und höre die Folge nur, wenn du dich emotional dazu in der Lage fühlst. Stellt euch eine Welt vor, in der Suizid und Suizidgedanken kein Tabu mehr sind. Eine Welt, in der Fachkräfte im Gesundheitswesen geschult sind, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, offen anzusprechen und Betroffene gezielt zu unterstützen. Eine Welt, in der Suizidprävention auf belastbaren Daten, guter Forschung und klaren Strukturen basiert – und Leben rettet. An dieser Vision arbeitet **Prof. Ute Lewitzka**. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und hat die **erste Professur für Suizidologie und Suizidprävention in Deutschland** inne – ein Meilenstein, der zeigt, wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich lange war. Seit vielen Jahren forscht sie zu Suizidalität, engagiert sich national und international für Prävention und ist unter anderem Vorsitzende der **Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention** sowie Mitgründerin des **Werner-Felber-Instituts für Suizidprävention**. In dieser Folge des **„HeileWelt“-Podcasts** sprechen wir über: - Warum Suizidprävention in Deutschland lange kein eigener Forschungs- und Lehrbereich war - Welche Maßnahmen zur Suizidprävention wissenschaftlich gut belegt sind - Warum Daten, Register und Forschung eine zentrale Rolle spielen - Das Spannungsfeld zwischen Suizidprävention und assistiertem Suizid Diese Folge macht Mut, genauer hinzuschauen, Wissen ernst zu nehmen und Suizidprävention endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen.
Die neue Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Annegret Kramp-Karrenbauer, sieht kein Problem darin, dass sie sich in einer Kampfkandidatur durchgesetzt hat – gegen den Wunschkandidaten des Bundeskanzlers. Sie unterstützt grundsätzlich den Kurs des Kanzlers in der Außenpolitik. AKK fordert aber deutlich mehr Härte gegenüber Moskau. Sie ist dafür, eingefrorene russische Vermögen zu nutzen, um weiteren Druck auf Wladimir Putin auszuüben.Im Interview mit Alexander Wiedmann diskutiert Taxfix-CEO Martin Ott die Standortbedingungen für deutsche Start-ups. Er kritisiert, dass die digitalen Prozesse zu langsam seien, und fordert einen „One-Stop-Shop“ für Unternehmensgründungen nach internationalem Vorbild. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Ott, privates Kapital in Europa zu mobilisieren. Mit dem „richtigen Mut“ lasse sich in Deutschland noch viel erreichen.Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Bodenseefelchen ist ein Fisch mit Tradition. Seit dem 1. Januar 2024 darf er am Obersee des Bodensees nicht mehr gefangen werden. Elke Dilger, Vorsitzende des Verbands Badischer Berufsfischer macht sich deshalb Sorgen um die Fischereibranche. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erläutert sie die Gründe.
Robert Meier präsentiert ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk aktuell“ im Wochenrückblick. In dieser Woche sprachen wir mit dem AfD-Europaparlamentarier Hans Neuhoff über den 90-Milliarden schweren Geschenkesack der EU für die Ukraine, mit SVP-Nationalrat Pascal Schmid über das selbstverschuldete Asylchaos in der Schweiz und mit dem Pfarrer und früheren Talkshow-Moderator Jürgen Fliege über die Weihnachtsbotschaft. Für unsere Jahresendreihe „Was ist konservativ?“ sprachen wir mit dem Historiker Karlheinz Weißmann, mit Fabian Nicolay, Herausgeber der „Achse des Guten“, und mit Erika Steinbach, Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung. Außerdem zu Gast waren der Rechtsanwalt Markus Roscher, Israel-Korrespondent Pierre Heumann und Pfarrer Peter Fuchs, Geschäftsführer von Christian Solidarity International.
Friede auf Erden ist eine schöne Vision, leider sieht die Wirklichkeit in vielen Ländern dieser Erde anders aus. Über die Weihnachtsbotschaft und ihre Wirkung in der heutigen Zeit reden wir mit dem Pfarrer und früheren Talkshow-Moderator Jürgen Fliege. Welche schönen weihnachtlichen Musikstücke gibt es jenseits von Bachs Weihnachtsoratorium? Und in welchen Gegenden der Welt wird am schönsten gesungen zum Fest? Darüber spricht der Organist und Publizist David Boos. In unserer Reihe „Was ist konservativ?“ kommt die Vorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung Erika Steinbach zu Wort. Und im Kommentar des Tages benennt Uwe Jochum die Essenz von Weihnachten. Sie lautet: „Denkt um!“
Deutschland steckt in einer tiefen Krise - aber Giovanni di Lorenzo warnt im Gespräch mit Paul davor, sich im Pessimismus einzurichten.Der ZEIT-Chefredakteur und Vorsitzende der Chefredaktionen des Zeitverlags beschreibt, warum ihn das „Deutschlandgefühl“ gerade besonders umtreibt: außenpolitischer Druck durch Russland, bröckelnde Westbindung, das Erstarken der radikalen Rechten, wirtschaftliche Sorgen - und ein Alltag, in dem „immer weniger funktioniert“. Gleichzeitig spricht di Lorenzo über eine „Pflicht zur Zuversicht“: Wer nur Untergang erzählt, nimmt gerade jungen Menschen die Motivation, überhaupt noch etwas zu gestalten.Es geht um Journalismus zwischen Klartext und Konstruktivität, um blinde Flecken der Medien bei Migration, Corona oder der Kölner Silvesternacht - und um die Frage, wie man Menschen zurückgewinnt, die mit dem System hadern und mit der AfD liebäugeln. Außerdem: Warum Trump für di Lorenzo Berlusconi-Züge trägt, wie Paul Selenskyj persönlich erlebt - und was passieren muss, damit Deutschland wieder ins Handeln kommt.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kinder und Jugendliche in Deutschland nutzen digitale Medien täglich – aber vielen fehlt das tiefere Verständnis für die Technologien dahinter, wie Bildungsstudien seit Jahren zeigen. In Frankfurt soll sich das ändern: Mit dem neuen Tumo-Lernzentrum im Nordwestzentrum entsteht ein außerschulischer Ort, an dem 12 bis 18 Jahre alte Jugendliche kostenlos Programmieren, Robotik, 3D-Design, Animation, Musikproduktion und andere kreative Technologien lernen können – ohne Noten, ohne Prüfungsdruck, dafür mit viel Eigenverantwortung. Im F.A.Z.-Podcast „Digitalwirtschaft“ sprechen wir mit Dana Kube (Die Grünen) über dieses Projekt, das aus Armenien stammt und inzwischen auf der ganzen Welt Nachahmer gefunden hat. Kube ist Vorsitzende des Frankfurter Bildungsausschusses und eine der politischen Treiberinnen hinter Tumo Frankfurt; sie forscht seit Jahren zu digitalem Lernen und Bildungsinnovation. Tumo setzt auf ein anderes Lernprinzip als die Schule: Jugendliche wählen in einer App ihre Lernpfade selbst, arbeiten in Workshops und sogenannten Labs an konkreten Projekten und werden dabei von Coaches begleitet, die eher Mentoren als klassische Lehrkräfte sind. In Frankfurt entsteht dafür eine mehr als 2.000 Quadratmeter große Fläche im Nordwestzentrum; betrieben wird das Zentrum von der Volkshochschule, finanziert wird es durch ein Bündnis aus Stadt und Stiftungen, unter anderem der Crespo Foundation und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Für die Jugendlichen bleibt das Angebot kostenlos – ein wichtiger Punkt, um auch jene zu erreichen, die sonst kaum Zugang zu hochwertiger digitaler Bildung hätten. Im Podcast geht es um zentrale Fragen: Wie lässt sich ein armenisches Erfolgsmodell auf eine deutsche Großstadt übertragen? Welche Rolle spielt die Lage in der Nordweststadt – mit ihrer Mischung aus Einkaufszentrum, Wohnquartier und bestehender Bildungslandschaft? Und woran will sich die Stadt 2030 messen lassen: an Teilnehmerzahlen, an Projektergebnissen – oder an veränderten Bildungschancen in bestimmten Stadtteilen? Der Podcast zeigt, dass Tumo mehr ist als ein weiteres Digitalprojekt: Es ist ein Testfall dafür, ob eine Stadt wie Frankfurt bereit ist, Bildung tatsächlich anders zu denken – und Jugendlichen im wahrsten Sinne des Wortes Raum für die digitale Zukunft zu geben.
Unsere Themen: Stephanus und Weihnachten Die katholische Kirche hat den 2. Weihnachtstag dem Heiligen Stephanus gewidmet, dem ersten Märtyrer. Warum er deshalb so gut zum Fest passt, weiß Alexander Rolfes, Leiter der Glaubenskommunikation im Bistum Osnabrück. Adveniat-Weihnachtsaktion Traditionell sammelt das katholische Lateinamerika-Hilfswerk in allen Weihnachtsgottesdiensten Spenden für Menschen in Not. Das Thema in diesem Jahr: „Rettet unsere Welt – Zukunft Amazonas“. Adveniat unterstützt dabei Menschen und Initiativen, die sich vor Ort für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Die Sternsinger stehen in den Startlöchern Nur noch wenige Tage, dann sind in ganz Deutschland wieder die Sternsinger unterwegs. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“, so heißt das Motto in diesem Jahr. TV-Reporter Willi Weitzel ist deshalb für die Sternsinger nach Bangladesch gereist. Und was nur wenige wissen: Die Sternsinger bieten auch einen Freiwilligendienst an. Michel Oeler aus Bodenwerder hat ihn in Peru absolviert und erzählt von seinen Erfahrungen. Der Krippenverein aus dem Osnabrücker Land In vielen Familien gehört sie genau so zur Weihnachtsgrundausstattung wie der Baum: die Weihnachtskrippe. Auch für Bernd Philippskötter. Er ist der Vorsitzende des Krippenvereins Osnabrück. Und er sagt: Die Liebe zur Krippe wurde ihm schon fast in die Wiege gelegt.
Die Brandmauer zur AfD muss „so lange halten, wie es geht“, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing. Die AfD sei „menschenverachtend“, denn sie vertrete einen „völkischen Nationalismus“, erklärt der Bischof von Limburg. Main, Andreas www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Die Medien-Woche Ausgabe 321 vom 13. Dezember 2025 Mit Christian Meier. Zu Gast in dieser Ausgabe ist Dr. Eva Flecken, seit Anfang 2024 Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten und seit 2021 Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB). https://www.die-medienanstalten.de/ https://www.die-medienanstalten.de/ansprechpartner/eva-flecken/ Um folgende Themen geht es in dieser Folge: 1 Die Übernahmeschlacht um Warner Bros. / 2 EU untersucht Nutzung von Inhalten durch Google-KI / 3 Was machen eigentlich die Medienanstalten (u.a. mit Medienvielfalt, Meinungsfreiheit und Jugendmedienschutz) SHOWNOTES 1 Warner Bros. Discovery https://www.bbc.com/news/articles/cm21z4zgkx7o https://www.economist.com/leaders/2025/12/11/the-battle-for-warner-bros-is-a-prelude-to-the-real-streaming-war https://www.euronews.com/business/2025/12/11/berlusconis-mfe-backs-paramount-over-netflix-in-warner-bros-ownership-battle https://www.nytimes.com/2025/12/09/business/media/netflix-paramount-warner-bros-barry-diller.html bloomberg.com/news/articles/2025-12-10/warner-bros-bidders-brace-for-a-fight-that-will-last-months https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-12/netflix-paramount-warner-bros-uebernahme-saudi-arabien 2 EU-Untersuchung https://www.deutschlandfunk.de/eu-kommission-leitet-untersuchung-gegen-google-ein-110.html https://www.zdfheute.de/politik/eu-google-ermittlungen-ki-100.html https://www.die-medienanstalten.de/service/gutachten/ki-suchmaschinen/ 3 Medienanstalten https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/landesmedienchefin-eva-flecken-zur-frage-wie-man-der-ki-suche-begegnen-sollte-110746331.html https://www.deutschlandfunk.de/initiative-der-landesmedienanstalten-medien-aufseher-gehen-100.html https://meedia.de/news/beitrag/18547-influencer-im-visier-der-landesmedienanstalten.html https://www.die-medienanstalten.de/organisation/kjm/ https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/neuer-jugendmedienschutz-vertrag-so-geht-politik-gegen-pornographie-vor-110799502.html --- Impressum:Diensteanbieter Stefan Winterbauer/Christian Meier Die Medien-Woche Schwiebusser Str. 44 10965 Berlin E-Mail-Adresse: diemedienwoche@gmail.com Stefan Winterbauer Christian Meier Links auf fremde Webseiten: Die Inhalte fremder Webseiten, auf die wir direkt oder indirekt verweisen, liegen außerhalb unseres Verantwortungsbereiches und wir machen sie uns nicht zu Eigen. Für alle Inhalte und Nachteile, die aus der Nutzung der in den verlinkten Webseiten aufrufbaren Informationen entstehen, übernehmen wir keine Verantwortung. Erstellt mit kostenlosem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke KontaktmöglichkeitenInhaltlich verantwortlich:Haftungs- und Schutzrechtshinweise Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In dieser Episode sprechen Conny Sporrer und Nathalie Türffs über das wichtige Thema der Rassehunde in Not. Nathalie, die erste Vorsitzende des Vereins Ridgeback in Not, erklärt die Hintergründe der Abgabe von Rassehunden, die Rolle von Züchtern und die Herausforderungen bei der Vermittlung. Sie betont die Bedeutung von Vorkontrollen und die emotionale Belastung, die mit der Arbeit im Tierschutz verbunden ist. Zudem wird die Notwendigkeit von Pflegestellen und die Finanzierung des Vereins thematisiert. Abschließend ruft Nathalie dazu auf, im Tierschutz nach einem Hund zu suchen.Links zur FolgeRidgeback in Not Webseite: www.ridgeback-in-not.de Facebook: https://www.facebook.com/share/1WPALRAkfP/?mibextid=wwXIfr Instagram: https://www.instagram.com/ridgebackinnot?igsh=MWh2ejJ2NnFlcmlwdQ==▶️ FANSHOPSHUNDESTUNDE Fan ShopHund und Herrl▶️ Social MediaHUNDESTUNDE Facebook-GruppeHUNDESTUNDE Instagram AccountConnys Instagram AccountConnys Youtube Kanal▶️ HundeschulenConnys Online Hundeschule Spezial-Rabattcode für Stundis: "Stundi"Connys Hundeschule in Wien▶️ SonstigesPlaylistHUNDESTUNDE Spotify Playlist▶️ KontaktFragen für die Fragestunde bitte an:E-mail: podcast@hundestunde.liveDieser Podcast wurde bearbeitet von:Denise Berger https://www.movecut.at
Heute feiert der liebe Tom seine Geburtstagsfolgenbesprechung im Spezialgelagerten Adventskalender! Dabei ist „Im Bann des Voodoo“ nicht nur Toms Geburtstagsfolge, sondern auch die Wunschfolge von Rahel, die wir in dieser Episode als unsere Gästin recht herzlich begrüßen dürfen. Als Literaturwissenschaftlerin und selbsternannte „Horrorhexe“ kennt sie sich aus, wie kaum jemand sonst, wenn es um das Grauen in Büchern, Filmen und Games geht. Ihr kennt sie bestimmt als eine der Hosts von Stay Forever, und als Vorsitzende der Deutschen Lovecraft-Gesellschaft prägt sie die hiesige Tentakel-Horrorszene ganz wesentlich. Umso schöner, dass sie heute bei uns ist – denn wir sprechen mit ihr nicht nur über ihre Arbeit, sondern auch über Die drei ??? und einen komischen Voodoo-Kult. Adventskalender-Verlosung: Der Adventskalender läuft dieses Jahr ein wenig anders als sonst, aber das Prinzip bleibt bodenständig: Wer uns eine Frage oder ein ehrliches Feedback für die Jahresfeedback-Folge schickt, kommt in den Lostopf. Unter allen Einsendungen verlosen wir Überraschungspakete, gefüllt mit Preisen, die jedem Spezi-Fan Freude bereiten. Einfach mitmachen – ohne großen Aufwand, so wie man es immer gemacht hat. In eigener Sache: Noch auf der Suche nach einem Geschenk? Falls ihr eine besondere Idee für eure Liebsten oder euch selbst braucht, möchten wir euch natürlich das Das spezialgelagerte Kompendium ans Herz legen! Ein echtes Highlight für alle Fans der drei ??? – perfekt zum Schmökern und Entdecken.
Bundesarbeitsarbeitsministerin Bas kündigt grundlegende Rentenreform an, BSW-Gründerin Wagenknecht gibt ihr Amt als Vorsitzende ab, Reaktionen aus der EU zur neuen US-Sicherheitsstrategie, US-Präsident Trump erhöht Druck auf Venezuela, Trauer um Stararchitekt Frank Gehry, Die Fußball-Bundesliga, Die Lottozahlen, Das Wetter Hinweis: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet Der Beitrag zum Thema Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Bundesarbeitsarbeitsministerin Bas kündigt grundlegende Rentenreform an, BSW-Gründerin Wagenknecht gibt ihr Amt als Vorsitzende ab, Reaktionen aus der EU zur neuen US-Sicherheitsstrategie, US-Präsident Trump erhöht Druck auf Venezuela, Trauer um Stararchitekt Frank Gehry, Die Fußball-Bundesliga, Die Lottozahlen, Das Wetter Hinweis: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet Der Beitrag zum Thema Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
1993 und 1995 gründen Sabine Werth und Bernd Siggelkow unabhängig voneinander zwei deutsche Institutionen: Die Berlinerin Werth rettet mit der Tafel Lebensmittel, um sie an ärmere Haushalte zu verteilen. Der Hamburger Pastor Siggelkow kümmert sich in der Arche um vernachlässigte Kinder. Ein Ende ihrer Arbeit? Ist nicht in Sicht.Im "ntv Salon" teilen beide den Eindruck: Deutschland versagt im Kampf gegen Armut, speziell bei Kindern. "Ein Drittel unserer Gäste sind Kinder und Jugendliche. Bundesweit. Manchmal in der dritten oder vierten Generation", sagt Werth im Live-Podcast. Auch Siggelkow stellt keine Verbesserung fest. Die Arche betreut ihm zufolge täglich etwa 11.000 Kinder. "Das ist ein Armutszeugnis", sagt der Pastor. "Der Erfolg der Arche ist der Misserfolg der Gesellschaft."Das fehlende politische Interesse erklären sich die Sozialpädagogin und der Sozialarbeiter mit dem fehlenden politischen Mehrwert. "Kinder haben keine Wählerstimmen", sagt Siggelkow. Ihm zufolge schafft sich die Politik durch ihre Untätigkeit selbst ab: "Staat und Politik versagen und überlassen den extremen Parteien das Feld."Die beiden Gäste im "ntv Salon"Sabine Werth, Sozialpädagogin, Mitbegründerin und ehrenamtliche Vorsitzende der ersten Tafel Deutschlands, der Berliner Tafel (1993).Bernd Siggelkow, Sozialarbeiter und Pastor, Gründer und Vorsitzender der Kinderstiftung "Die Arche" (1995)Moderation: Sabine Oelmann und Tilman AretzSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Den Podcast als Text? Einfach hier klicken.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Frauen sind im Gleitschirmflugsport völlig unterrepräsentiert. Jutta Reiser spricht darüber, wie sich das ändern ließe +++ Schaut man an die Startplätze in Deutschland, Schweiz oder Österreich, wird schnell deutlich: Die Gleitschirm-Fliegerszene wird von Männern dominiert, Frauen sind eine Minderheit. Beim DHV zum Beispiel liegt der Frauenanteil unter den Mitgliedern noch immer nur bei 13 Prozent. Das ist deutlich weniger als in anderen alpinen Sportarten. Fragt man Frauen wie Jutta Reiser, woran das liegt, so lautet ein entscheidender Teil der Antwort: Der Kosmos des Gleitschirmfliegens ist stark von männlichen Denk- und Verhaltensmustern geprägt. Darin fühlen sich viele Frauen nicht so wohl. Es mangelt ihnen an Gleichgesinnten, mit denen sie eine weniger leistungs-, dafür mehr emotions-orientierte Herangehensweise an die Fliegerei pflegen und teilen können. Die 56-jährige Jutta Reiser ist Fluglehrerin und die Vorsitzende des von ihr mitgegründeten Vereins Flugliebe. Dieser will den Frauenflugsport fördern – unter anderem indem der Verein Wege aufzeigt, wie sich Pilotinnen vernetzen können. Eine Idee dabei: Wenn Frauen auch mal nur mit Frauen zum Fliegen gehen, kann daraus eine Energie erwachsen, die letztendlich der gesamten Gleitschirmszene zugutekommt. Wenn Du vielleicht ein männlicher Podcast-Zuhörer bist und denkst, so ein Frauenthema ist nichts für Dich: Lass Dich ein und bleib dran! Es lohnt sich mal so eine Pilotinnensicht erzählt zu bekommen. Einige der weiblichen Denk- und Verhaltensmuster sind vielleicht genau das, was wir selbst manchmal am Start- und Landeplatz gerne pflegen würden, es uns aber nicht einzugestehen trauen. Solche besonderen Gespräche kann ich Dir in Podz-Glidz übrigens nur präsentieren, weil es Förderer gibt, die meine Arbeit an Podcast und Blog finanziell unterstützen. Sei auch Du mit dabei. Alle nötigen Infos dazu findest Du im Gleitschirmblog Lu-Glidz, und zwar dort auf der Seite „Fördern“. (Anm.: In der Podcast-Aufnahme heißt es, dies sei die Episode 175. Es ist aber, wie im Titel korrekt benannt, die Nummer 174). +++ Wenn Du Podz-Glidz und den Blog Lu-Glidz fördern möchtest, so findest Du alle zugehörigen Infos unter: https://lu-glidz.blogspot.com/p/fordern.html +++ Musik dieser Folge: Track: Bottle of Something | Künstler: Track Tribe Youtube Audio Library https://www.youtube.com/watch?v=_ynGaQ-SVwk +++ Lu-Glidz Links: + Blog: https://lu-glidz.blogspot.com + Facebook: https://www.facebook.com/luglidz + Instagram: https://www.instagram.com/luglidz/ + Whatsapp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VaBVs05CHDynzdlJlU34 + Youtube: https://youtube.com/@Lu-Glidz + Soundcloud: https://soundcloud.com/lu-glidz + Spotify: https://open.spotify.com/show/6ZNvk83xxGHHtfgFjiAHyJ + Apple-Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/podz-glidz-der-lu-glidz-podcast/id1447518310?mt=2 + Linktree: https://linktr.ee/luglidz +++ LINKS zu Jutta Reiser + Flugliebe e.V.: https://www.flugliebe.net/ + Liste mit WhatsApp-Pilotinnengruppen: https://www.flugliebe.net/index.php/de/login/flugliebe-netzwerk + Gemeinsam Fliegen (Flugschule von Jutta Reiser und Thomas Latzel): https://www.gemeinsam-fliegen.de/ + Die Sache mit der Flächenbelastung (Juttas Plädoyer für kleine Schirme): https://www.gemeinsam-fliegen.de/blog/die-sache-mit-der-flaechenbelastung
Der Thinktank Agora Agrar hat eine Studie vorgelegt, die zeigt, dass in der Landwirtschaft bis zu 60 Prozent der Treibhausgase reduziert werden können. Harald Grethe, der Vorsitzende des Thinktanks, erklärt im Gespräch, welche Maßnahmen deutliche Entlastungen fürs Klima bringen. Außerdem geht es um vom Klimawandel bedrohte Slums, China als Klimavorreiter und um künstliche Intelligenz beim Baumschutz. Eine Sendung von Sabine Schütze, 20.11.2025
Prof. Dr. med. Ute Lewitzka ist seit November 2024 Professorin für Suizidologie und Suizidprävention am Zentrum für Psychische Gesundheit der Universitätsklinik Frankfurt (Goethe-Universität). Zuvor war sie langjährig am Universitätsklinikum Dresden tätig, zuletzt als Oberärztin sowie Leiterin der Spezialisierten Ambulanz für Suizidgefährdete Menschen (SAsuMe) und der Arbeitsgruppe Suizidforschung. Ihre akademische Laufbahn führte sie unter anderem als Visiting Assistant Professor an die Dalhousie University in Halifax, Kanada. Nach ihrem Medizinstudium in Berlin und Dresden und der Facharztweiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie habilitierte sie 2018 an der TU Dresden zum Thema Suizidalität und affektive Störungen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der neurobiologischen und epidemiologischen Suizidforschung, der Suizidprävention sowie der Rolle von Lithium in der Suizidprävention. Sie leitet zahlreiche Drittmittelprojekte, unter anderem zu klinischen Suiziddatenbanken, Präventionsprogrammen für Jugendliche und Hot-Spot-Analysen öffentlicher Räume. Prof. Lewitzka ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS), leitet das Referat „Suizidologie“ der DGPPN und ist Vorstandsvorsitzende des Werner-Felber-Instituts für Suizidprävention. Sie engagiert sich zudem in nationalen und internationalen Fachgesellschaften (u.a. IASP, IGSLI) und ist als Gutachterin für verschiedene Fachzeitschriften tätig. Ihre Lehrtätigkeit umfasst zahlreiche Vorlesungen und Seminare im Bereich Suizidologie, Ethik und Psychiatrie.
Die beiden sehr unterschiedlichen Filme in dieser Episode haben eine Gemeinsamkeit. Sowohl die Tragikomödie "Bugonia" als auch der Nuklearkriegs-Thriller "A House of Dynamite" erzählen von den Verwerfungen und Bedrohungen unserer Zeit. Im neuen Werk von Arthouse-Darling Yorgos Lanthimos geht es um Verschwörungstheorien, die zur Gewalt führen. Ein Schwurbler-Duo entführt in "Bugonia" die Vorsitzende eines Pharma-Konzerns, die sie für einen Alien halten. Emma Stone und Jesse Plemons brillieren. "A House of Dynamite" präsentiert auf spannend-verstörende Weise das Szenario eines Dritten Weltkriegs. Die Oscar-Gewinnerin Kathryn Bigelow zeigt die Momente vor dem Einschlag einer Atombombe in den USA aus verschiedenen Perspektiven. Pia Reiser und Christian Fuchs diskutieren über Form, Inhalt und Besetzung beider höchst sehenswerten Filme, Spoiler inklusive.
Die Deutschen sollen sich im Ernstfall neben Weizen auch von Dosenravioli ernähren können, findet Landwirtschaftsminister Alois Rainer. Experten kritisieren die staatlichen Notfallvorräte als unzureichend und schlecht verteilt. Länder wie Finnland könnten Vorbilder für die Krisenvorsorge sein.Mit:Andrea Büttner, Vorsitzende des Fraunhofer-Verbundes Ressourcentechnologien und Bioökonomie, Sprecherin der Fraunhofer-Allianz Ernährungswirtschaft und Institutsleiterin des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und VerpackungFerdinand Gehringer, Referent Innere- und Cybersicherheit bei der Konrad-Adenauer-StiftungText und Moderation: Caroline AmmeSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Den Podcast als Text? Einfach hier klicken.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlHinweis zur Werbeplatzierung von Meta: https://backend.ad-alliance.de/fileadmin/Transparency_Notice/Meta_DMAJ_TTPA_Transparency_Notice_-_A… Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
„Diese mRNA-Impfstoffe: Das ist ja so ein elegantes Verfahren, die zerfallen, dann werden die abgebaut, dann sind die weg“, sagte die ehemalige Vorsitzende des Ethikrats im Juni 2021 bei „Markus Lanz“. Später wurde deutlich: Wissenschaftler haben Spike-Proteine sogar in der Muttermilch entdeckt. Am Montag konfrontierte Professor Stefan Homburg in der Enquete-Kommission des Bundestages BuyxWeiterlesen
Demokratie sei „nicht irgendwas, was Menschen da oben tun“, sondern etwas, das im Alltag gelebt werde, erklärt Daniela Danz, Vorsitzende des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“.
Die CDU diskutiert eine möglicherweise existentielle Frage: Wie soll sie es mit der AfD halten? War und ist die Brandmauer ein Fehler?Einige namhafte Unionsmitglieder wie Peter Tauber fordern einen Strategiewechsel. Tauber spricht von einer „babylonischen Gefangenschaft“, in der sich die CDU befinde.[01:11]Der Mainzer Historiker und ehemalige Vorsitzende der CDU-Grundwertekommission Andreas Rödder plädiert für Minderheitsregierungen ohne Absprachen mit der AfD. „Je höher die Brandmauer gezogen worden ist, desto stärker ist die AfD geworden“, erklärt Rödder im Gespräch mit Michael Bröcker.Die Union sei durch die Brandmauer gezwungen, mit linken Parteien zu koalieren, das heißt Konzessionen gegenüber diesen zu machen. „Dadurch verliert sie aber Zustimmung und gewinnt Unzufriedenheit bei denjenigen, die sie eigentlich unterstützen.“[08:47]Nach einem zweistündigen Telefonat kündigte Donald Trump ein weiteres Treffen mit Wladimir Putin in Budapest an.Zunächst treffen sich kommende Woche die Spitzenberater beider Seiten, darunter US-Außenminister Marco Rubio. Vor dem Treffen empfängt Trump an diesem Freitag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington.[19:36]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.Table.Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung Bei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Hoffnung, dass es nach dem Treffen der beiden Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin am 16. August Fortschritte durch diplomatische Schritte für ein Ende des Krieges in der Ukraine gibt, haben sich bisher nicht erfüllt. So sieht es der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur und frühere Vorsitzende des NATO-Militärausschusses Harald Kujat. Er setze aber trotzdem weiter darauf,Weiterlesen
“Politik mit Anne Will“ kommt diesmal aus dem SchauSpielHaus in Hamburg. Gemeinsam mit Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, und Bernd Ulrich, Redakteur für besondere Aufgaben bei der ZEIT, geht Anne Will der Frage auf den Grund: Wie macht man Politik gegen den Zeitgeist? Überall scheint der Wind nach rechts zu drehen: Rechtspopulismus in Europa, Trump-Comeback in den USA, in Deutschland steigen Union und AfD gemeinsam auf Umfragehöhen. Ist der Zeitgeist also tatsächlich rechts – oder nur die politische Mitte nach rechts gerückt? Und was heißt das für diejenigen, die dagegenhalten wollen? Schwerdtner und Ulrich ringen um Antworten auf dieselbe Frage: Wie lässt sich inhaltlich und kommunikativ gegensteuern – in einer Zeit, in der Zufriedenheit mit der Regierung im Keller ist, viele von „letzten Patronen der Demokratie“ reden und politische Kultur zunehmend von Misstrauen geprägt ist? Wie kann linke Politik heute gelingen – jenseits von Abgrenzung und Alarmismus? Braucht es neue Erzählungen, klarere Konzepte, oder einfach nur Mut zum Konstruktiven? Und was lässt sich aus dem Erfolg der Linken und dem Kulturkampf in der Union für die Zukunft ableiten? Redaktionsschluss für diese Folge war der 08.10.2025, 19 Uhr.
Michael Roth saß 27 Jahre für die SPD im Bundestag, war zum Schluss der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses. Vor kurzem hat er die Politik verlassen und ein Buch mit dem beziehungsreichen Titel “Zonen der Angst” veröffentlicht. Mit Wolfgang spricht er über sein Leben und seine Flucht in die Politik, und warum er am Ende genau diesen Zufluchtsort verlassen musste. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Wir leben in einer Gesellschaft, die von Gewinnern bestimmt wird. Es verschafft uns ein Hochgefühl, einmal dazuzugehören, und sei es noch so selten. Dafür wurde das Glückspiel erfunden. Mit ihm entsteht die Hoffnung, ein Gefühl von Macht und Kontrolle zu bekommen. Für einen kurzen Zeitraum die Realität und ihre Probleme hinter sich zu lassen, egal wie gering die Gewinnchancen auch sein mögen. Doch kann aus der Illusion ein Suchtverhalten entstehen, ein pathologisches Problem. 1,3 Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer Glücksspielstörung, mehr als 3 Millionen zeigen ein riskantes Verhalten. Vor allem junge Männer sind betroffen. So die Statistik. Kümmern wir uns also um die Schicksale dahinter, die Bedingungen und die Orte der Spielsucht, aus Anlass des Aktionstages der Glücksspielsucht und sprechen darüber mit Ilona Füchtenschnieder-Petry, Vorsitzende des Fachverbandes Glücksspielsucht, Dr. Kai W. Müller von der Ambulanz Spielesucht in der Universitätsmedizin Mainz, mit Tobias Hayer, Glücksspielforscher an der Uni Bremen und mit Michael Jung, ehemals Croupier und heute Saalchef und Sozialkonzeptbeauftragter im Casino Baden-Baden. Podcast-Tipp: ARD-Radiofeature - Suchtgeschäft. Doku über illegale Online-Casinos Die SWR-Recherche und ein Whistleblower liefern erstmals Einblicke in das skrupellose Agieren einer globalen Milliardenbranche. Mehr als 80.000 interne Dokumente belegen, wie deutsche Gesetze systematisch umgangen, Hintermänner verschleiert und Behörden in ganz Europa an der Nase herumgeführt werden. Die Spurensuche nach den Verantwortlichen führt von Deutschland über Malta bis in die Karibik. Verdeckt recherchierend beleuchten die Journalisten die Machenschaften einer Industrie, die von der Sucht ihrer Kundinnen und Kunden lebt. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:10bebcfc5604b07b/ Informationen zum Thema Spielsucht und Hilfe für Spielsüchtige: https://www.check-dein-spiel.de/
Wir leben in einer Gesellschaft, die von Gewinnern bestimmt wird. Es verschafft uns ein Hochgefühl, einmal dazuzugehören, und sei es noch so selten. Dafür wurde das Glückspiel erfunden. Mit ihm entsteht die Hoffnung, ein Gefühl von Macht und Kontrolle zu bekommen. Für einen kurzen Zeitraum die Realität und ihre Probleme hinter sich zu lassen, egal wie gering die Gewinnchancen auch sein mögen. Doch kann aus der Illusion ein Suchtverhalten entstehen, ein pathologisches Problem. 1,3 Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer Glücksspielstörung, mehr als 3 Millionen zeigen ein riskantes Verhalten. Vor allem junge Männer sind betroffen. So die Statistik. Kümmern wir uns also um die Schicksale dahinter, die Bedingungen und die Orte der Spielsucht, aus Anlass des Aktionstages der Glücksspielsucht und sprechen darüber mit Ilona Füchtenschnieder-Petry, Vorsitzende des Fachverbandes Glücksspielsucht, Dr. Kai W. Müller von der Ambulanz Spielesucht in der Universitätsmedizin Mainz, mit Tobias Hayer, Glücksspielforscher an der Uni Bremen und mit Michael Jung, ehemals Croupier und heute Saalchef und Sozialkonzeptbeauftragter im Casino Baden-Baden. Podcast-Tipp: ARD-Radiofeature - Suchtgeschäft. Doku über illegale Online-Casinos Die SWR-Recherche und ein Whistleblower liefern erstmals Einblicke in das skrupellose Agieren einer globalen Milliardenbranche. Mehr als 80.000 interne Dokumente belegen, wie deutsche Gesetze systematisch umgangen, Hintermänner verschleiert und Behörden in ganz Europa an der Nase herumgeführt werden. Die Spurensuche nach den Verantwortlichen führt von Deutschland über Malta bis in die Karibik. Verdeckt recherchierend beleuchten die Journalisten die Machenschaften einer Industrie, die von der Sucht ihrer Kundinnen und Kunden lebt. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:10bebcfc5604b07b/ Informationen zum Thema Spielsucht und Hilfe für Spielsüchtige: https://www.check-dein-spiel.de/
Im Vergleich zu den letzten Jahren steigen die Krankenkassenprämien dieses Jahr moderat, nämlich "nur" um 4,4 Prozent. Trotzdem bleibt die Richtung bei den Prämien klar - es geht nach oben. Was könnte man tun, um den Aufwärtstrend mehr zu bremsen? Darüber sprechen wir mit einem Gesundheitsökonom. Weitere Themen: · Der Gotthard-Basistunnel bekommt Konkurrenz: 2032 soll der Brenner-Basistunnel eröffnet werden. Mit 64 Kilometern wäre er dann die längste unterirdische Bahnverbindung der Welt. Jetzt wurde der Durchstich beim Erkundungsstollen gefeiert. · Am Sonntag wird in der Republik Moldau ein neues Parlament gewählt, dabei steht auch der pro-europäische Kurs der Regierung zur Wahl. Die findet zu einem heiklen Moment statt: In den letzten Tagen sind bei Razzien im südeuropäischen Land dutzende Personen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, sich an einem gewalttätigen Komplott beteiligt zu haben, der von Russland gesteuert wurde. · In Europa ist die Vereinigungskirche, auch bekannt als Moon-Sekte, vor allem für ihre Massenhochzeiten bekannt. In Südkorea ist deren Vorsitzende eine nationale Bekanntheit - mit viel Einfluss. Jetzt wurde Han Hak-ja verhaftet, ihr wird Korruption vorgeworfen. Wie gross ist die Macht der Moon-Sekte in Südkorea?
Die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hält Trumps Werben um Putin für gescheitert. In der Ukraine und im Nahen Osten muss Europa im eigenen Interesse entschiedener auftreten, verlangt die deutsche Sicherheitsexpertin, die als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung eine zentrale Funktion im Europaparlament hält. Das Gespräch fand am Rande des European Forum Alpbach 2025 statt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.