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InSpektren - Der Podcast aus der deutschsprachigen A*spec-Community
In der heutigen Folge sprechen Noir und Finn mit Clara vom Podcast ACE AROund the Cake über das Buch “Entromantisiert euch! Ein Weckruf” von Beatrice Frasl. Sie sprechen darüber, worum es in dem Buch geht und wie weit sie mit Frasls Schlussfolgerungen übereinstimmen. Außerdem betrachten sie die aktuelle Verwendung des Begriffs “Liebe” in a*spec Büchern und in aktuellen (queer)feministischen Kontexten und teilen ihre Wahrnehmung diesbezüglich unter anderem aus einer aplatonischen und loveless Perspektive. Sie überlegen außerdem, welche Schritte sie selbst setzen können, um Normen rund um romantische Beziehungen und Liebe in ihrem Leben abzubauen. Moderation: Noir, FinnGastperson(en): ClaraProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, Finn, ClaraSchnitt: FinnQualitätssicherung: Delfin This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Folge von ACE AROund the Cake zu Entromantisiert euch!ACE AROund the Cake Folge 36 – Entromantisieren wir uns?, https://acearoundthecake.de/2026/06/18/36-entromantisieren-wir-uns/ Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Fokus auf heterosexuelle Paarbeziehungen, Patriarchat und patriarchale Strukturen, Misogynie und misogyne Strukturen, Romantik-Negativität, Amatornormativität, Reduzierung gesellschaftlicher Probleme und dem Entgegenwirken auf die Abschaffung romantischer Liebe / Paarbeziehungen00:02:32 – 00:06:02 | Amatornormativität, Abwertung platonischer Liebe und Freund*innenschaften gegenüber romantischer Liebe, Geschlechterbinarität, Stereotype Geschlechterrollen, toxische Männlichkeit, Sexismus, Idealisierung und Romantisierung von Limerenz und Verliebtheit00:06:35 – 00:08:05 | Einsamkeit und Vereinsamung (in Paarbeziehungen), Geschlechterbinarität, Idealisierung romantischer Paarbeziehungen00:08:05 – 00:09:56 | Konsumkapitalismus (am “Datingmarkt”) bzw. Vergleiche von Konsum(kapitalismus) mit Dating, Objektifizierende Bewertung von Personen00:09:58 – 00:13:50 | Zentrierung von Sex und körperlicher Nähe in romantische Paarbeziehungen, Geschlechterbinarität, Toxische Männlichkeit, Absprechen von Männlichkeit, Abwertung anderer Formen körperlicher Nähe gegenüber Sex, Reduzierung von Sex auf PiV (Penis-In-Vagina-Penetration), Zentrierung von Sexualität auf männliche Bedürfnisse, Compulsory Sexuality00:13:59 – 00:19:07 | Unbezahlte Care Arbeit (und deren Romantisierung), Trennung aufgrund von nicht mehr vorhandener Arbeitsfähigkeit, Misogyne Strukturen und Misogynie, Romantik-Negativität, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe), Kapitalismus, Patriarchat, Familismus, Sexismus, Absprechen von Liebe, Absprechen von Menschlichkeit, Loveless-Feindlichkeit, Geschlechterrollenbilder, Geschlechterbinarität, Geschlechterbezogene Ungleichheit in heteroromantisch-sexuellen Paarbeziehungen00:19:18 – 00:22:27 | Gewalt in Paarbeziehungen, Häusliche Gewalt, Sexismus, Misogynie, Femizide / Feminizide, Geschlechterbinarität, Geschlechterrollenbilder und -zuschreibungen, Amatonormativität, Zentrierung von Sexualität (Erwähnung), Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Erziehung von Frauen zum Wunsch nach normativen Paarbeziehungen00:22:27 – 00:24:50 | Amatonormativität (Romantisierung von Liebe und Verliebtheit), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, Toxische Männlichkeit, Zentrierung von Nähe auf Sexualität in romantischen Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen auf Männer00:25:01 – 00:28:52 | Romantik-Negativität, Häusliche Gewalt, Femizide / Feminizide, Zentrierung von Sex in romantischen Paarbeziehungen, Geschlechterbezogene Ungleichheit in Paarbeziehungen, verkürzte Darstellung von / Sicht auf poly* Beziehungen, vermeintliches Monopol von romantischen Paarbeziehungen auf Liebe00:29:35 – 00:29:52 | Probleme in heterosexuell-romantischen Paarbeziehungen (Vereinsamung, Gewalt an Frauen)00:29:52 – 00:30:15 | Romantik-Negativität00:31:43 – 00:32:16 | Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, normative Bilder romantischer Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen der Liebesnorm auf alle außer Frauen00:35:40 – 00:35:54 | Klassismus / Ableismus und damit verbundene Hürden in Bezug auf Fachliteratur00:37:17 – 00:37:40 | Verallgemeinerte Aussage zur romantische Liebe bzw. deren Abschaffung00:38:20 – 00:38:35 | Romantik-Negativität, Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Ungleich verteilte emotionale Arbeit (Erwähnung), Gesellschaftliche Romantisierung von Limerenz und anderen Emotionen00:44:22 – 00:49:35 | Patriarchale Strukturen, ungleich verteilte Care Arbeit, Toxische Männlichkeit, Familismus00:49:49 – 00:51:52 | Trennung (Scheidung, Scheidungsraten), konservative und religiöse Kritik an steigenden Scheidungsraten00:53:04 – 00:55:25 | Naturalisierung romantischer Liebe / romantischer Anziehung, Amatonormativität, gesellschaftliche Bilder von Liebe, Romantik und Partner*innenschaften00:01:20 – 01:05:55 | Reproduktion von mononormativen und amatonormativen Beziehungsvorstellungen und Normen in alternativen Beziehungsformen (z. B. queeplatonischen oder poly* Beziehungen), Respectability Politics, Fokus auf Liebe im Aktivismus (Aro*spec-Erasure, Loveless-Erasure)01:11:12 – 01:20:56 | Platonormativität, Loveless-Feindlichkeit und Erasure, Apl*spec-Erasure und Feindlichkeit, Respectability Politics, Idealisierung des Begriffs Liebe, Bezugnahme auf loveless- und apl*spec-feindliche Annahmen, die Liebe über andere Empfindungen hierarchisieren01:22:48 – 01:23:05 | Ansprechen der Ansicht, Freund*innenschaft sei vermeintlich die bessere Form von Liebe01:23:52 – 01:24:01 | Spirituelle Aufladung und Komponente des Begriffs Liebe01:24:45 – 01:33:13 | Amatonormativität, Liebesnorm (Überhöhung und Idealisierung von Liebe), Loveless- und Apl*spec-Erasure01:31:14 – 01:32:25 | Religiös / Spirituell aufgeladene Sprache01:33:51 – 01:34:13 | Romantik-Negativität01:34:20 – 01:37:20 | Bezugnahme auf patriarchale Beziehungsstrukturen und normativen Beziehungsmustern, Ungleiche Verteilung von Care Arbeit,01:37:20 – 01:38:40 | Amatonormativität, Amatonormative Sprache die romantische bzw. partner*innenschaftliche Beziehungen über andere Beziehungsformen hierarchisiert01:38:52 – 01:41:38 | Relationship-Skill-Gap, patriarchale Strukturen und ihre Folgen (binär-geschlechtliche Sozialisation), ungleich verteilte (emotionale) Care Arbeit (Zuschreibung der Verantwortung zu Care Arbeit zu Frauen / weiblich sozialisierten Personen), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollenbilder01:42:48 – 01:43:17 | Relationship-Skill-Gap, binäre Geschlechterrollen, cis-heteronormative Sozialisation und deren Auswirkungen auf Männer Kapitelmarken00:00:00 | Cold Open00:00:14 | Intro00:00:38 | Begrüßung und Einleitung00:02:17 | Start in den Inhalt des Buches00:02:43 | (Einschub) Definition: Amatonormativität00:04:08 | (Einschub) Inhaltshinweis00:06:02 | Vereinsamung in Paarbeziehungen & Dating00:09:58 | Zentrierung von Sexualität und körperliche Nähe in Paarbeziehungen00:13:59 | Unbezahlte Care Arbeit und ihre Romantisierung00:19:18 | Gewalt in Paarbeziehungen00:25:01 | Abschaffung der romantischen Liebe00:29:03 | Allgemeiner Eindruck der Moderation zum Buch00:37:17 | Romantische Liebe abschaffen?01:00:12 | Revolutionäres Potenzial alternativer Beziehungsformen01:11:12 | Platonormativität, aplatonische und loveless Perspektiven01:11:53 | (Einschub) Definition: Platonormativität01:12:20 | (Einschub) Definition: Aplatonik01:13:25 | (Einschub) Definition: Loveless01:33:24 | Offene Fragen01:42:48 | Lexikon: Relationship-Skill-Gap01:43:27 | Kulturecke: Entromantisiert euch! von Beatrice Frasl01:44:33 | Was nehmen wir mit?01:46:31 | Hinweis auf die Sommerpause01:47:07 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:48:55 | Outro LexikonRelationship-Skill-Gap – Der Begriff Relationship-Skill-Gap bezeichnet nach Gregory Matos die Kluft, die sich bezüglich der Beziehungskompetenzen zwischen den (binären) Geschlechtern auftut. Männer haben mit ihren aufgrund ihrer gesellschaftlichen Sozialisation oft geringer ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen oft weniger der beim Führen von zwischenmenschlichen Beziehungen und Partner*innenschaften benötigten Fähigkeiten. Damit haben sie bei Frauen heute oft geringere Chancen als noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten. KultureckeBeatrice Frasl, Entromantisiert euch! Ein Weckruf, Deutsch, 280 Seiten, ISBN: 978-3-7099-8251-8 (Innsbruck: Haymon Verlag 2025 Begriffserklärung: SubversivDas Wort subversiv kommt vom spätlateinischen subversio für “Umkehrung”, “Umsturz” oder “Zerstörung” bzw. subvertere für “umkehren”, “umstürzen” oder “vernichten”) und beschreibt Handlungen, Ideen oder Konzepte, die das Ziel haben, bestehende gesellschaftliche Normen oder Autoritäten zu destabilisieren und zu verändern. Wenn in der Folge von subversiven Potenzial alternativer Beziehungsformen und Konzepte die Rede ist, geht es um Möglichkeiten, die diese Lebensentwürfe beinhalten, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen und diese über die Zeit zu verändern. Erwähnte InSpektren-FolgenInSpektren, Folge 66 – Fragen zu Limerenz, https://inspektren.eu/66-fragen-zu-limerenz InSpektren, Folge 67 – Limerenz, https://inspektren.eu/67-limerenz InSpektren, Folge 93 – Liebesmacht. Gespräch mit Nora Kellner, https://inspektren.eu/93-liebesmacht-gespraech-mit-nora-kellner Erwähnte BücherAlice Osemann, Loveless (deutsche Ausgabe), übersetzt von Vanessa Walder, Deutsch, 480 Seiten, Roman, Aroace-Hauptcharakter, ISBN: 978-3-7432-1219-0 (Bindlach: Loewe Jugendbücher 2022)Kayla Kaszyca/Sarah Costello, Sounds Fake But Okay. An Asexual and Aromantic Perspective on Love, Relationships, Sex, and Pretty Much Anything Else, Englisch, 160 Seiten, ISBN: 978-1-83997-001-6 (Bad Hersfeld: Hachette Children's Book 2023)Nora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025) Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
Neubig, Magdalena www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.
Gemeinschaftliches Wohnen gilt als sozialinnovative Antwort auf die Krisen unserer Zeit. Als Möglichkeit, dem Mangel an Wohnraum entgegenzuwirken. Als Ausweg aus der Vereinsamung. Als Ansatz, die sozialen und pflegerischen Versorgungslücken zu schließen, die durch den demografischen Wandel entstehen. Die Erwartungen sind hoch. Doch wie sieht die Praxis aus? Welche Vorstellungen und Ansprüche an Vergemeinschaftung gibt es? Sind es vielleicht gar nicht nur die viel gepriesenen Wohnprojekte, in denen sich zukunftsfähige Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen finden lassen? Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Professorin Dr. Monika Alisch und Madeline Brandt. Monika Alisch ist Mitglied der Projektleitung im Teilprojekt Wohnen des DFG-Forschungsimpulses Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Community, kurz SaFe. Madeline Brandt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Dem vierköpfigen Team gehören auch Professorin Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, und der wissenschaftliche Mitarbeiter Jakob Domke an. Gemeinsam erforschen sie gemeinschaftliche Wohnformen als Blaupause für zukunftsfähiges Wohnen. Den Fokus legen sie dabei auf Vergemeinschaftungen, eine soziale Praktik, die bislang wissenschaftlich wenig beachtet wurde. Die beiden Forscherinnen erklären, warum es ihnen so wichtig ist, den Fokus auch auf Gemeinschaften zu richten, die sich selbst gar nicht als gemeinschaftliche Wohnform begreifen, und was es braucht, damit gemeinschaftliches Wohnen nicht nur Privatsache ist. Weitere Materialien:Die Landingpage des SaFe-TeilprojektesMonika Alisch auf hochschule-fulda.deMadeline Brandt auf hochschule-fulda.deWir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Mit Brille und Bart: Tiefgründig und Kontrovers über Mensch und Organisation
Wenn Planung nicht mehr trägt – und Organisationen trotzdem handlungsfähig bleiben sollenIn dieser besonderen Folge von Mit Brille und Bart verlassen wir bewusst unser gewohntes Format.Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld treffen auf Marc Rodenkirchen und Michael Braun, die Hosts des Podcasts BePassioneer – und nehmen gemeinsam eine Episode auf, die aus zwei Teilen besteht.Ohne Skript.Ohne vorbereitete Fallstruktur.Dafür mit vier Perspektiven aus Organisationsentwicklung, Beratung und Führung.Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist eine Beobachtung, die viele Organisationen derzeit teilen:Die Welt verändert sich schneller, als Planungen greifen können.Wirtschaftliche Unsicherheit.Technologische Umbrüche.Künstliche Intelligenz.Gesellschaftliche Spannungen.Und mittendrin Organisationen, die versuchen, handlungsfähig zu bleiben.Wir nehmen diese Situation zum Anlass, um genauer hinzuschauen:Was passiert mit Organisationen, wenn Planungshorizonte immer kürzer werden?Warum reagieren viele Systeme mit Rückzug auf Bekanntes?Weshalb erleben wir gleichzeitig immer mehr Unsicherheit – und immer mehr Sehnsucht nach Orientierung?Und welche Rolle spielen Beziehungen, Vertrauen und Begegnung in Zeiten permanenter Veränderung?Wir sprechen unter anderem über:Suchbewegung statt Masterplan.Komfortzonen und Rückzugsbewegungen in Organisationen.Silodenken und Konkurrenz innerhalb von Unternehmen.Psychologische Sicherheit und Teamdynamiken.Homeoffice, Begegnung und die Gefahr organisationaler Vereinsamung.Die Rolle von Führung in Zeiten verkürzter Planungshorizonte.Und wir stellen uns Fragen wie:Was passiert mit Zusammenarbeit, wenn Unsicherheit zum Dauerzustand wird?Wie entsteht Orientierung, wenn niemand den Weg genau kennt?Welche Rolle spielen Beziehungen im Umgang mit organisationaler Komplexität?Und was bedeutet Entwicklung, wenn sie nicht planbar ist?
Wenn Planung nicht mehr trägt – und Organisationen trotzdem handlungsfähig bleiben sollenIn dieser besonderen Folge von Mit Brille und Bart verlassen wir bewusst unser gewohntes Format.Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld treffen auf Marc Rodenkirchen und Michael Braun, die Hosts des Podcasts BePassioneer – und nehmen gemeinsam eine Episode auf, die aus zwei Teilen besteht.Ohne Skript.Ohne vorbereitete Fallstruktur.Dafür mit vier Perspektiven aus Organisationsentwicklung, Beratung und Führung.Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist eine Beobachtung, die viele Organisationen derzeit teilen:Die Welt verändert sich schneller, als Planungen greifen können.Wirtschaftliche Unsicherheit.Technologische Umbrüche.Künstliche Intelligenz.Gesellschaftliche Spannungen.Und mittendrin Organisationen, die versuchen, handlungsfähig zu bleiben.Wir nehmen diese Situation zum Anlass, um genauer hinzuschauen:Was passiert mit Organisationen, wenn Planungshorizonte immer kürzer werden?Warum reagieren viele Systeme mit Rückzug auf Bekanntes?Weshalb erleben wir gleichzeitig immer mehr Unsicherheit – und immer mehr Sehnsucht nach Orientierung?Und welche Rolle spielen Beziehungen, Vertrauen und Begegnung in Zeiten permanenter Veränderung?Wir sprechen unter anderem über:Suchbewegung statt Masterplan.Komfortzonen und Rückzugsbewegungen in Organisationen.Silodenken und Konkurrenz innerhalb von Unternehmen.Psychologische Sicherheit und Teamdynamiken.Homeoffice, Begegnung und die Gefahr organisationaler Vereinsamung.Die Rolle von Führung in Zeiten verkürzter Planungshorizonte.Und wir stellen uns Fragen wie:Was passiert mit Zusammenarbeit, wenn Unsicherheit zum Dauerzustand wird?Wie entsteht Orientierung, wenn niemand den Weg genau kennt?Welche Rolle spielen Beziehungen im Umgang mit organisationaler Komplexität?Und was bedeutet Entwicklung, wenn sie nicht planbar ist?
Man mag sie oder man hasst sie: die Fasnacht. Und trotzdem ist sie mehr als nur Blödelei und Klamauk. Warum Fasnacht gegen Vereinsamung hilft und dabei, Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft zusammenzubringen, erklärt das Mannheimer Prinzenpaar. Nadine II. und Fabian I. sprechen außerdem über peinliche Momente der aktuellen Kampagne, über die komplizierte Prinzen-Findung beim Feuerio und darüber, warum Mannheim Deutschlands Fasnacht-Stadt Nummer eins ist.
Virtuelle Reisen gegen Einsamkeit und Vergessen — vJourney bringt Erlebnisse nach Hause, die verbinden. In dieser Episode spreche ich mit Stefan Thomsen, Co-Founder von vJourney.io, über soziale Teilhabe, Demenz, kognitive Förderung und die Frage, wie Technologie echte Nähe schaffen kann. Erfahre hier, wie VR die Gesundheitsbranche revolutioniert, welche Chancen im Bereich „Digital Health“ liegen und was es heißt, ein Impact-StartUp mit Herz und Vision aufzubauen. Jetzt reinhören und inspirieren lassen! 02:08 Wer bist du und was machst du? 03:07 Welches Problem löst vJourney? 04:34 Was kann vJourney? 06:06 Funktionsweise 08:28 Was ist vHealth? 10:32 Wie sieht die Zielgruppe aus? 11:41 USP 13:26 Erlösmodell 14:41 Fokussierung 15:50 Anwendungsfall Krankenhaus 17:51 Impact – Demenz, Vereinsamung, kognitive Fähigkeiten 19:55 Was waren die größten Probleme seit der Gründung? 21:39 Wie gestaltet sich bei euch der Vertrieb? 22:45 Was hättest du gerne vor dem Gründen gewusst? 25:11 Learnings 25:43 Wo soll vJourney in den nächsten 3 bis 5 Jahren stehen? 26:43 Tipps an andere StartUps Weitere Infos: www.vjourney.io Music: freemusicarchive.org/music/Checkie_…_Dilemma_ID_03 License: creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
Weihnachten bedeutet Geschenke. Und das nicht nur für andere: Viele beschenken sich auch selbst. "Wir haben mittlerweile Anteile von circa 27 Prozent der Bevölkerung", sagt der Ökonom Oliver Gansser: "Verbreitet ist es vor allem in der Generation Y." Von WDR 5.
Alleinsam – dieses Wort hat Anja Rützel erfunden, um ihren Balanceakt zu beschreiben zwischen wohligem Alleinsein und Vereinsamung.
Immer mehr auch junge Menschen leiden an psychischen Erkrankungen, fühlen sich einsam. Vereinsamung ist kein Schicksal, das plötzlich über uns kommt, sondern ein strukturelles Problem.Fortschreitende Digitalisierung, immer mehr vernetzte Welt mit Pseudobeziehungen – und doch bleibe ich allein. Gerade auch in Städten leben Menschen mehr allein. Und auch gesellschaftlich ist Singularität gerade erstrebenswert und man muss irgendwie herausstechen, um nicht allein zu bleiben. Vermutlich kennt jede und jeder von uns das Gefühl, einsam zu sein. Und auch in der Bibel finden wir Menschen, die einsam sind. Wie begegnet Jesus diesen Menschen? Was bedeutet das für unsere Einsamkeits-Situationen? Aber auch für unser Verhalten anderen Menschen gegenüber?[Bibelstelle zur Predigt: Psalm 68,7. Predigt: André Krause]
Der mutmaßliche Täter Taylor R. galt lange als unauffällig. Doch in den letzten Monaten zog er sich immer weiter zurück. Welche Rolle spielten Vereinsamung, digitale Welten und der leichte Zugang zu Waffen bei seiner Radikalisierung?Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Alles klar? “Studio KURIER” - überall wo es Podcasts gibt und auch auf Youtube als Video-Podcast.Abonniert unseren Podcast auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns eine Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt. Mehr Podcasts gibt es auch unter kurier.at/podcasts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Keine Science Fiction, sondern schaurige Wirklichkeit: die Künstliche Intelligenz frisst nicht nur massenhaft Arbeitsplätze, sondern auch unsere Menschlichkeit. Ein Weckruf.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.„Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los!“ (Johann Wolfgang Goethe, Der Zauberlehrling)Jeder kann es sehen:Seit Beginn dieses Jahres 2025 sind wir mit einem Tsunami der Künstlichen Intelligenz zugeschüttet. Noch nie zuvor war diese nette Roboterwelt so präsent wie jetzt. Das hat seine charmanten Seiten, gewiss. Denn diese kostenlosen Applikationen von ChatGPT oder dem chinesischen Rivalen DeepSeek kann sich jeder herunterladen und dann sofort ohne weitere Kenntnisse einfach unbedarfte Fragen stellen. Und die netten Onkel und Tanten mit den künstlichen Stimmen antworten absolut höflich und ohne jeden Anflug von Genervtheit auf die hirnrissigsten Fragen. Präzise. Und auf Nachfrage verraten sei auch noch, wo sie ihre Weisheit her haben. Nie sind die Chat-Kumpanen müde, krank oder hungrig. Das Einzige, wonach die synthetischen Freunde unermüdlich dürsten, ist Strom.Manche Teenies allerdings verknallen sich in die virtuellen Kameraden und vergessen einfach, dass es sich da nicht um Menschen handelt. Und sie vertrauen Chattie ihre intimsten Probleme an. Und sie fallen damit in ein schwarzes Loch. In Kalifornien verklagt ein Elternpaar einen Betreiber dieser Chatbots auf Schadensersatz. Denn ihr sechzehnjähriger Sohn hatte in seiner Vereinsamung in der realen Welt glatt Selbstmord begangen .Zu den ebenfalls nicht so charmanten Aspekten gehört, dass wir uns bei ernsten Anliegen im Umgang mit Online-Dienstleistern, Medizinischen Versorgungszentren oder auch Ämtern nicht mehr mit real existierenden Menschen differenziert über unser Problem austauschen können. Selbst der Deutsch radebrechende Callcenter-Boy aus Kalkutta gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Wenn ich, Hermann Ploppa, feststelle, dass da bei Telegram eine Fake-Seite mit Namen „Hermann Ploppa Offiziell“ existiert, wo aggressiv für Kryptowährungen geworben wird, und ich das gar nicht lustig finde, bin ich der absurden Situation wehrlos ausgeliefert wie dereinst Josef K. in den Romanen von Franz Kafka. Da gibt es die Möglichkeit, einer Beschwerdestelle bei Telegram sein Anliegen vorzutragen. Allerdings kommt hier nie eine Antwort.Oder jemand bestellt versehentlich ein E-Book bei Amazon, will aber eigentlich das altmodische Buch zum Anfassen haben. Abkassiert wird unerbittlich das E-Book. Der tumben KI-Beschwerdestelle kann man vortragen, was man will. Auch wenn eine reale Person im Amazon-Callcenter einem versichert, er werde die Sache regeln, man brauche sich keine Sorgen zu machen. Er werde sich kümmern. Dennoch kommt irgendwann unweigerlich ein Brief einer von Amazon beauftragten Inkasso-Stelle, die das Geld für das E-Book verlangt, zuzüglich Inkasso-Kosten. Man zahlt schließlich entnervt beides.Das Leben in der Schönen Neuen KI-Welt: ein ebenso wütendes wie unhörbares Trommeln mit den Fäusten auf Gummiwände. Ist da jemand?! Bin ich Hanspampel im Dummwald?...https://apolut.net/kollege-roboter-von-hermann-ploppa/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Deutschen verbringen ihre Freizeit immer häufiger digital. Das zeigt der neue Freizeitmonitor der Stiftung für Zukunftsfragen. Psychologe und Wirtschaftsinformatiker Hannes-Vincent Krause plädiert dafür, soziale Medien gezielt und reflektiert zu nutzen. Von WDR5.
Wer heutzutage eine Wohnung sucht, braucht Geduld, Geld und gute Nerven. Und auch wer eine Wohnung hat, kann nie sicher sein, diese Wohnung auch morgen noch bezahlen zu können. Wohneigentum ist häufig ein Spekulationsobjekt und während immer mehr Menschen händeringend suchen, stehen ganze Häuserzeilen leer, weil sie als Investment dienen. Allerdings: Wer eine Wohnung sucht, sucht oft im doppelten Sinne für sich allein: Allein auf sich gestellt und nur für sich selbst. Wäre es da nicht besser, sich mit anderen zusammen zu tun? Gemeinsam suchen, gemeinsam kaufen und besitzen und gemeinsam wohnen, um mit vereinten Kräften der Wohnkrise zu trotzen und dabei zugleich der eigenen Vereinsamung vorzubeugen. Viele Menschen haben schon damit angefangen, Wohnraum gemeinsam neu zu gestalten. Welche Modelle gibt es da? Und: Könnte gemeinschaftliches Wohnen ein Teil der Lösung sein - für die Wohnkrise unserer Zeit? Zu unserer „Wohngemeinschaft“ gehören diesmal: Fabian Jellonnek vom Gemeinschaftlichen Wohnprojekt Kolle, Birgit Kasper vom Netzwerk Gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt, die Architektin Maren Harnack von der Frankfurt University of Applied Sciences und der Stadtforscher Sebastian Schipper von der Frankfurter Goethe-Universität. Podcast-Tipp: SWR Kultur Forum „Milliarden für das Bauministerium - Endet jetzt die Wohnungsnot?“ In Deutschland fehlen tausende Wohnungen, vor allem in den Großstädten leiden Mieter und Kaufwillige unter horrenden Preisen. Seit Jahren sucht die Politik nach Wegen aus der Wohnungskrise. Bisher vergeblich. Die neue Bauministerin will jetzt den „Bauturbo“ zünden und kann dafür mit Milliarden aus dem Sondervermögen rechnen. Löst das die aktuellen Probleme? Oder braucht es neue Ideen, um mehr Wohnraum zu schaffen und steigende Mieten in den Griff zu bekommen? Geli Hensolt diskutiert mit Gereon Asmuth - Redakteur, taz, Berlin; Professor Dr. Steffen Sebastian - Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung, IREBS Institut für Immobilienwirtschaft, Universität Regensburg; Dr. Felicitas Sommer - Technische Universität München, Lehrstuhl für Bodenordnung und Landentwicklung https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a2b486e5c10a0eda/ Weitere Infos zum Thema finden Sie hier: https://wohnprojekte-hessen.de/sommer25/ https://www.gemeinschaftliches-wohnen.de/infoboerse/
Wer heutzutage eine Wohnung sucht, braucht Geduld, Geld und gute Nerven. Und auch wer eine Wohnung hat, kann nie sicher sein, diese Wohnung auch morgen noch bezahlen zu können. Wohneigentum ist häufig ein Spekulationsobjekt und während immer mehr Menschen händeringend suchen, stehen ganze Häuserzeilen leer, weil sie als Investment dienen. Allerdings: Wer eine Wohnung sucht, sucht oft im doppelten Sinne für sich allein: Allein auf sich gestellt und nur für sich selbst. Wäre es da nicht besser, sich mit anderen zusammen zu tun? Gemeinsam suchen, gemeinsam kaufen und besitzen und gemeinsam wohnen, um mit vereinten Kräften der Wohnkrise zu trotzen und dabei zugleich der eigenen Vereinsamung vorzubeugen. Viele Menschen haben schon damit angefangen, Wohnraum gemeinsam neu zu gestalten. Welche Modelle gibt es da? Und: Könnte gemeinschaftliches Wohnen ein Teil der Lösung sein - für die Wohnkrise unserer Zeit? Zu unserer „Wohngemeinschaft“ gehören diesmal: Fabian Jellonnek vom Gemeinschaftlichen Wohnprojekt Kolle, Birgit Kasper vom Netzwerk Gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt, die Architektin Maren Harnack von der Frankfurt University of Applied Sciences und der Stadtforscher Sebastian Schipper von der Frankfurter Goethe-Universität. Podcast-Tipp: SWR Kultur Forum „Milliarden für das Bauministerium - Endet jetzt die Wohnungsnot?“ In Deutschland fehlen tausende Wohnungen, vor allem in den Großstädten leiden Mieter und Kaufwillige unter horrenden Preisen. Seit Jahren sucht die Politik nach Wegen aus der Wohnungskrise. Bisher vergeblich. Die neue Bauministerin will jetzt den „Bauturbo“ zünden und kann dafür mit Milliarden aus dem Sondervermögen rechnen. Löst das die aktuellen Probleme? Oder braucht es neue Ideen, um mehr Wohnraum zu schaffen und steigende Mieten in den Griff zu bekommen? Geli Hensolt diskutiert mit Gereon Asmuth - Redakteur, taz, Berlin; Professor Dr. Steffen Sebastian - Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung, IREBS Institut für Immobilienwirtschaft, Universität Regensburg; Dr. Felicitas Sommer - Technische Universität München, Lehrstuhl für Bodenordnung und Landentwicklung https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a2b486e5c10a0eda/ Weitere Infos zum Thema finden Sie hier: https://wohnprojekte-hessen.de/sommer25/ https://www.gemeinschaftliches-wohnen.de/infoboerse/
Im 35. Jahr der deutschen Einheit leben wir heute auch diejenigen Zukünfte, die Menschen und Ost und West mit der Überwindung der Teilung verbanden. Vieles, was in der historischen Zeitenwende 1989/90 erkämpft, erdacht und ersehnt wurde, ist Wirklichkeit geworden. Manche Hoffnungen blieben unerfüllt, wieder anderes war 1990 noch nicht vorstellbar. Am Ende unserer zweijährigen Veranstaltungsreihe „Zurück in die Zukunft!“ wollen wir Bilanz ziehen: Welche vergangenen Visionen sind wahrgeworden, welche bleiben auch im Jahr 2025 Zukunftshoffnungen? Dabei richten wir den Blick insbesondere darauf, wie sich Lebensentwürfe und Identitäten seit 1990 gewandelt haben: Wirkt die Teilung noch nach in unseren Vorstellungen von Beziehung, Familie und Ehe? Spielen Ost und West eine Rolle dabei, wie wir unsere Freizeit gestalten, Beruf und Karriere organisieren oder uns gesellschaftlich engagieren? Welche Gegenwartsthemen sind hinzugekommen und werden unsere eigene Zukunft prägen – etwa Klimawandel, Migration oder Vereinsamung? Mit spannenden Gästen unterschiedlicher Herkunft und Hintergründe reisen wir zum Abschluss der Veranstaltungsreihe nochmals zurück in die Zukünfte der letzten 35 Jahre und treten zugleich die Reise ins heutige Morgen an.
Eine Stadt unter Stress, das ist der Leitgedanke für den aktuellen FALTER vor den Gemeinderatswahlen in Wien. Den Stress von Sanitätern in Wien hat FALTER-Chefredakteur Florian Klenk bei einem Tag Begleitung der Rettung miterlebt.Er traf auf Armut, Elend und Vereinsamung in der lebenswertesten Stadt der Welt – und auf die alltägliche Solidarität, die den sozialen Kitt der Hauptstadt darstellt. Im Gespräch mit Raimund Löw erklärt er, was er an diesem Tag über die Stadt und ihre Herausforderungen gelernt hat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Soziologe Janosch Schobin lehrt und arbeitet an der Universität Kassel, unter anderem zum Thema „Einsamkeit“ in der unserer Gesellschaft. Sein aktuelles Buch heißt „Zeiten der Einsamkeit“. Wie Einsamkeit in verschiedenen Generationen oder Kulturen aussieht und was man alles dagegen tun kann - das und mehr erzählt er Moderatorin Marion Kuchenny im hr1-Talk.
Der Soziologe Janosch Schobin lehrt und arbeitet an der Universität Kassel, unter anderem zum Thema „Einsamkeit“ in der unserer Gesellschaft. Sein aktuelles Buch heißt „Zeiten der Einsamkeit“. Wie Einsamkeit in verschiedenen Generationen oder Kulturen aussieht und was man alles dagegen tun kann - das und mehr erzählt er Moderatorin Marion Kuchenny im hr1-Talk.
Lebenspartner und Freunde schützen einen Menschen nicht davor, sich isoliert und abgetrennt zu fühlen. Viele Menschen leiden darunter allein, zu zweit oder im Internet einsam zu sein. Manche macht das sogar krank. Von Burkhard Reinartz.
Unordentlich, unkonzentriert, unvorhersehbar? Einst schienen nur Kinder betroffen, nun auch immer mehr Erwachsene. Was steckt hinter dem Phänomen zunehmender Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)? Medizinischer Erkenntnisfortschritt oder digitaler Hype? Gäbe es so etwas wie eine Krankheit der Stunde, ADHS wäre gewiss der Top-Kandidat. Immer mehr Menschen – vor allem auch Erwachsene – glauben derzeit, an einer Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung zu leiden. Oder tun dies tatsächlich. Offenbare Konzentrationsschwächen paaren sich mit auslaugender Hyperaktivität, unkontrolliertes Gedankenströmen mit kreativen Sonderbegabungen. Das Leiden der Betroffenen reicht von Schulversagen bis zu sozialer Vereinsamung. Wer den «Sturm im Kopf» hat, ist nicht immer leicht im Umgang. Andererseits preisen nicht wenige Betroffene ihre sogenannte Störung auch als neurodiverse Superpower. Vor allem in den sozialen Medien. Klickgenerierende Selbsttests sowie digitale Selbstdiagnosen sind ein wesentlicher Teil des Phänomens und auch Hypes. Überhaupt scheint zwischen den Aufmerksamkeitslogiken des digitalen Raumes und den Symptomen von ADHS eine besondere Nähe zu bestehen. Hätte ADHS am Ende nicht nur neurologische, sondern auch kulturelle, mediale Ursachen? Befinden wir uns gar auf dem Weg in eine ADHS-Gesellschaft – mit neuen geistigen Leittugenden und Leistungsprofilen? Fragen, denen Barbara Bleisch und Wolfram Eilenberger am Philosophischen Stammtisch gemeinsam mit der Soziologin und Autorin Laura Wiesböck («Digitale Diagnosen») sowie dem Mediziner und ADHS-Spezialisten Heiner Lachenmeier kritisch nachgehen werden.
Unordentlich, unkonzentriert, unvorhersehbar? Einst schienen nur Kinder betroffen, nun auch immer mehr Erwachsene. Was steckt hinter dem Phänomen zunehmender Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)? Medizinischer Erkenntnisfortschritt oder digitaler Hype? Gäbe es so etwas wie eine Krankheit der Stunde, ADHS wäre gewiss der Top-Kandidat. Immer mehr Menschen – vor allem auch Erwachsene – glauben derzeit, an einer Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung zu leiden. Oder tun dies tatsächlich. Offenbare Konzentrationsschwächen paaren sich mit auslaugender Hyperaktivität, unkontrolliertes Gedankenströmen mit kreativen Sonderbegabungen. Das Leiden der Betroffenen reicht von Schulversagen bis zu sozialer Vereinsamung. Wer den «Sturm im Kopf» hat, ist nicht immer leicht im Umgang. Andererseits preisen nicht wenige Betroffene ihre sogenannte Störung auch als neurodiverse Superpower. Vor allem in den sozialen Medien. Klickgenerierende Selbsttests sowie digitale Selbstdiagnosen sind ein wesentlicher Teil des Phänomens und auch Hypes. Überhaupt scheint zwischen den Aufmerksamkeitslogiken des digitalen Raumes und den Symptomen von ADHS eine besondere Nähe zu bestehen. Hätte ADHS am Ende nicht nur neurologische, sondern auch kulturelle, mediale Ursachen? Befinden wir uns gar auf dem Weg in eine ADHS-Gesellschaft – mit neuen geistigen Leittugenden und Leistungsprofilen? Fragen, denen Barbara Bleisch und Wolfram Eilenberger am Philosophischen Stammtisch gemeinsam mit der Soziologin und Autorin Laura Wiesböck («Digitale Diagnosen») sowie dem Mediziner und ADHS-Spezialisten Heiner Lachenmeier kritisch nachgehen werden.
In einer Zeit zunehmender Vereinsamung, Isolation, Misstrauen und gesellschaftliche Polarisierung verändert sich das Lebensumfeld von vielen Menschen. Doch was macht das mit der psychischen Gesundheit, wenn sich die Gesellschaft offensichtlich in einer Dauerkrise befindet?
In einer Zeit zunehmender Vereinsamung, Isolation, Misstrauen und gesellschaftliche Polarisierung verändert sich das Lebensumfeld von vielen Menschen. Doch was macht das mit der psychischen Gesundheit, wenn sich die Gesellschaft offensichtlich in einer Dauerkrise befindet?
Schichtarbeit belastet den Körper: Stress, Verdauungsprobleme und Vereinsamung sind nur einige der Folgen. Besonders Nachtschichten stören die innere Uhr. Ein Arbeitszeitexperte erklärt, wie sich Schichtarbeit auf Körper und Psyche auswirkt und was Betroffene und Arbeitgeber tun sollten. Außerdem geht es in der Folge um die Frage, ob Männer und Frauen auch einfach Freunde sein können. Hier findet Ihr die Handlungsempfehlungen für die richtige Gestaltung von Nacht- und Schichtarbeit: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung/Arbeitszeit/Nacht-und-Schichtarbeit Unter diesem link findet Ihr mehr Informationen zur Initiative Pflege:Zeit: https://www.inqa.de/DE/angebote/inqa-experimentierraeume/der-aktuelle-foerderschwerpunk-organisationale-resilienz/pflege-zeit.html Hier findet Ihr die Studien zur Frage, ob Freundschaften zwischen Männern und Frauen wirklich funktionieren können: https://oops.uni-oldenburg.de/571/61/meeemo03.pdf https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1323545/umfrage/meinung-der-deutschen-zum-thema-freundschaft-und-beziehung/ https://psycnet.apa.org/record/2022-05086-001 https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0265407510386192 Ab sofort gibt es noch mehr "Aha!" bei WELTplus und Apple Podcasts. Hier bei WELT hören: https://www.welt.de/podcasts/aha-zehn-minuten-alltags-wissen/plus246844328/Noch-mehr-Alltagswissen-Aha-Bonus-Folgen-fuer-Abonnenten-Podcast.html. "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Wir sprechen heute über Freiheit.Freiheit ist häufig überstrapaziert, manchmal sagt jemand Freiheit und meint Egoismus. Doch ohne Freiheit, das wissen wir, kann es kein gutes Leben geben.Unser heutiger Gast ist ein Mann, der als Künstler gar nicht anders kann, als Freiheit zu suchen und wie ein Seismograph zu reagieren, wenn er sie auch nur millimeterweise beschnitten sieht. Er erzählt uns von seiner Schulzeit in Dresden, von kafkaesken Strukturen der DDR und davon, weshalb er vielleicht empfindsamer gegenüber Bevormundung ist als andere. In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers über Freiheit in persönlicher, künstlerischer und gesellschaftlicher Hinsicht.„Freiheit ist Autonomie, sie ist Ausbreitung und Wachstum. Sie Selbstverwirklichung. Sie ist aber auch Isolation und Vereinsamung. Sie ist Ohnmacht, Angst und Selbstzweifel.” ID:{H8wUMCob6lrgQu7pcCm7h}
Die Berliner Hotline Silbernetz hilft einsamen Senior:innen. Aber es braucht erst mal Mut, aus der Einsamkeit zum Telefon zu greifen. Manche wollen einfach nur über ihren Alltag reden. Andere machen sich Sorgen über Erkrankungen und haben Angst vor Vereinsamung im Alter. 2022 waren fast 19 Millionen Menschen in Deutschland 65 Jahre und älter. Nicht alle freuen sich auf die Rente, einige fallen in ein tiefes Loch und leben in der Isolation. Das Silbertelefon will diese Menschen auffangen. Doch was vertrauen die Anrufenden einer fremden Person am Telefon an? Und was macht die Alterseinsamkeit der Leute mit den Mitarbeiter:innen im Call-Center? Von Stefanie Delfs Regie: Oliver Martin Wiederholung vom 1. März 2023 Und hier noch ein Podcast-Tipp: "Dark Matters Staffel 3" https://1.ard.de/dark_matters
Vereinsamung und nicht enden wollende Trauer können depressiv machen, sagt Henning Ernst. Das ist Thema in seinen Männergruppen.
Immer mehr Menschen können mit den Dynamiken dieses Wandels nicht mehr Schritt halten und suchen nach verlässlichen Ankerpunkten um einer Vereinsamung zu entgehen. Das ist die Chance des Populismus.
Es heißt, dass das Gefängnis ein Spiegel der Gesellschaft sei. Nur, wie kann man in einen Spiegel schauen, wenn man sich nicht vor ihn stellt? Deshalb habe ich einen alten Bekannten aus Vikarszeiten in der Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel besucht. Friedrich Kleine arbeitet dort als evangelischer Gefängnisseelsorger. Anschaulich erzählt er mir von seinem besonderen Arbeitsalltag. Wie er morgens in sein Büro geht und die Anträge von Häftlingen durchgeht, die mit ihm sprechen möchten, und sich dann auf den Weg durch die große, geschlossene Anlage macht. Er hat es mit sogenannten Langstrafigen zu tun, die mehr als vier Jahre einsitzen müssen, manchmal bis zu lebenslang. Was wollen sie von ihm, und was kann er für sie tun? Gefängnisseelsorger haben einen Vorteil: Sie sind zwar Teil der Gefängniswelt, besitzen aber auch eine pastorale Unabhängigkeit. Was Häftlingen oder Bedienstete ihnen sagen, bleibt bei ihnen. In unserem Gespräch räumt Kleine mit so einigen Klischees auf, die ich mitgebracht hatte. Z.B. dass es im Gefängnis besonders gewalttätig zuginge. Das Hauptproblem seien die Langeweile, die ewig gleichen Routinen, das Abstumpfen und die Vereinsamung. Engagiert spricht Kleine sich dafür aus, an den Prinzipien des humanen Strafvollzugs und der Resozialisierung festzuhalten. Einzelne Sicherheitsverstöße (z.B. geflohene Freigänger) – und deren mediale Skandalisierung – führten zu schnell dazu, dass sinnvolle Lockerungen plötzlich eingeschränkt würden. Ein Schwerpunkt unseres Gesprächs war die Frage, was Seelsorge an Tätern sein kann. Sollte die Kirche sich nicht ausschließlich um die Opfer von Gewalt und Kriminalität kümmern? Wie kann man mit Tätern seelsorgerlich arbeiten, wenn diese sich gar nicht als Täter verstehen, weil sie ihre Schuld noch nicht angenommen haben? Im Laufe unseres Gesprächs darüber ging mir auf, dass diese Fragen, die im Gefängnis natürlich eine besondere Schärfe haben, mir auch draußen, in meiner vermeintlich normalen seelsorgerlichen Arbeit begegnen können. Das Gefängnis ist zwar eine Sonderwelt, aber eben auch ein Spiegel unserer Gesellschaft.
Eine ganze Reihe von Indikatoren zeigen, dass auch in Deutschland immer mehr Menschen vereinsamen. Als Ursache oder jedenfalls Auslöser werden manche politischen Maßnahmen der sogenannten Corona-Zeit verortet. Das ist für uns weniger von Interesse. Wichtiger ist, dass dieses Phänomen in der Gesellschaft zweifellos auch unter Gläubigen von Bedeutung ist. Wollen wir das einfach so "hinnehmen"? Ein paar Gedanken auch zu den Ursachen von Einsamkeit.
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Immer mehr Menschen sind in unserer stark vereinzelten Gesellschaft von Einsamkeit betroffen. Gerade Ältere leiden besonders darunter, denn es ist für sie in der Regel schwierig, sich daraus zu befreien. Zudem schauen viele Menschen beim Thema "Alterseinsamkeit" oftmals lieber weg. Dieses Buch nimmt zum ersten Mal die Einsamkeit der Älteren gezielt in den Fokus. Es versucht, darüber ins Gespräch zu kommen, und zeichnet Lösungen und Wege auf, wie wir der Vereinsamung im Alter individuell und als Gesellschaft entgegenwirken können. Elke Schilling als Gründerin von Silbernetz ist eine ausgewiesene Expertin und zeigt auf, wie wir mit mehr Gemeinsamkeit unsere Gesellschaft stärken können.
Zwei Romane, die vom gesellschaftlichen Druck auf Individuen erzählen: Von unserem Umgang mit betagten Menschen handelt «Die Arbeiterin» des Franzosen Didier Eribon. Und «Nachbarn» der Afroamerikanerin Diane Oliver schildert die prekäre Lage von Schwarzen in den USA – in den 1960ern wie heute. Der Schriftsteller, Soziologe und Philosoph Didier Eribon schreibt seine Familiengeschichte weiter. «Eine Arbeiterin: Leben, Alter und Sterben» ist das Portrait seiner Mutter. Eine Mischung aus autobiografischem Schreiben und soziologischem Essay. Eribon beschreibt seine Schuldgefühle, nachdem er die Mutter gegen ihren Willen in ein Pflegeheim einwies. Wie er danach ihre nächtlichen Klagen und Telefonate aushalten musste. Von ihrer Verzweiflung und Vereinsamung hörte. Das Buch sei ebenso «gehaltvoll wie fesselnd», sagt Annette König. Schwarze in den USA, die für Emanzipation und Gleichberechtigung einstehen – davon erzählen die Erzählungen im Band «Nachbarn» der 1966 verstorbenen US-amerikanischen Autorin Diane Oliver. So schildert sie etwa einen siebenjährigen Knaben, der als erstes Schwarzes Kind auf eine Schule der Weissen muss. Mit feinen, nüchternen Beobachtungen zeige die Autorin, was Rassismus bedeute, sagt Britta Spichiger. Obwohl die Geschichten in den 1960ern spielen, seien sie noch immer aktuell. Einen Spaziergang durch die Weltliteratur – dies bietet der neue Sammelband «19/21 Synchron global» des Schweizer Literaturwissenschafters Charles Linsmayer. Das Buch versammelt 135 literarische Texte aus verschiedenen Weltregionen. Die thematisch gegliederte Auswahl ermögliche, Unbekanntes zu entdecken. Und dabei zu erfahren, wie unterschiedliche Autorinnen und Autoren zu Urthemen der Menschheit wie Freiheit, Glück oder Natur dachten, sagt Felix Münger. Buchhinweise: * Didier Eribon. Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben. Aus dem Französischen von Sonja Finck. 240 Seiten. Suhrkamp, 2024. * Diane Oliver. Nachbarn. Aus dem Englischen von Brigitt Jakobeit und Volker Oldenburg. 304 Seiten. Aufbau, 2024. * Charles Linsmayer (Hrsg.). 19/21 Synchron global, ein weltliterarisches Lesebuch von 1870 bis 2020. 652 Seiten. Th. Gut, 2024. Wiederholung der BuchZeichen-Sendung vom 19.03.2024
Auf der Suche nach Antworten fährt Donat Hofer in einem knallgelben Bus kreuz und quer durch die Schweiz. Er trifft auf Menschen und ihre Geschichten. Immer mehr unter uns fühlen sich einsam, obwohl sie nicht allein sind – warum ist das so? «Es ist ein raumforderndes, schmerzendes Gefühl in der Magengegend.» Überraschend übereinstimmend beschreiben viele das quälende Gefühl der Einsamkeit. Nebst seelischen kann Einsamkeit auch körperliche Beschwerden hervorrufen und ernsthaft krank machen. So unterschiedlich, wie die Menschen, denen Donat Hofer auf seiner Reise begegnet, sind die Ursachen für diese ungewollte Vereinsamung – der Verlust des geliebten Menschen, Gebrechlichkeit im Alter, fehlende Elternliebe oder sich schlicht und einfach nicht dazugehörig zu fühlen. Das Thema ist schambehaftet und meist scheuen sich die Betroffenen, sich anderen gegenüber mitzuteilen. Dabei gäbe es verschieden Angebote, um in Kontakt zu kommen. Sei es via Nachbarschaftshilfe, an der Plauderkasse oder an einem Kuschelnachmittag mit Fremden. Donat Hofer mischt sich in den Kuschelhaufen und findet weitaus mehr als blosse körperliche Nähe.
Auf der Suche nach Antworten fährt Donat Hofer in einem knallgelben Bus kreuz und quer durch die Schweiz. Er trifft auf Menschen und ihre Geschichten. Immer mehr unter uns fühlen sich einsam, obwohl sie nicht allein sind – warum ist das so? «Es ist ein raumforderndes, schmerzendes Gefühl in der Magengegend.» Überraschend übereinstimmend beschreiben viele das quälende Gefühl der Einsamkeit. Nebst seelischen kann Einsamkeit auch körperliche Beschwerden hervorrufen und ernsthaft krank machen. So unterschiedlich, wie die Menschen, denen Donat Hofer auf seiner Reise begegnet, sind die Ursachen für diese ungewollte Vereinsamung – der Verlust des geliebten Menschen, Gebrechlichkeit im Alter, fehlende Elternliebe oder sich schlicht und einfach nicht dazugehörig zu fühlen. Das Thema ist schambehaftet und meist scheuen sich die Betroffenen, sich anderen gegenüber mitzuteilen. Dabei gäbe es verschieden Angebote, um in Kontakt zu kommen. Sei es via Nachbarschaftshilfe, an der Plauderkasse oder an einem Kuschelnachmittag mit Fremden. Donat Hofer mischt sich in den Kuschelhaufen und findet weitaus mehr als blosse körperliche Nähe.
Claude & Jobst im Gespräch mit Andreas. Wir sprechen über Hardcore-Geschwindigkeitsphase, lange nicht mehr im Kino gewesen sein, Einer flog über das Kuckucksnest & Interstellar, innerlicher Dialog, musikalische Weggefährten, Chaos Z-Umbenennung in der Schlange beim Cure-Konzert, Vorband The Zeros, tröpfchenweise kommt Punk, Familienband, derselbe Verstärker bis heute, frühes Interesse an New Wave, Human League & Tubeway Army, der erste Punker an der Schule, erste Fanzines, das erste Exemplar des Aktuellen Mülleimers, 45 Jahre bei Daimler Benz, die diverse Stuttgarter Szene, die Bands Trümmerfrauen & Leblose Blicke, die große Rolle von Heroin in Stuttgart, Schulsaison-Arbeiter, Schulabbruch in der 12. Klasse, schon früher der King sein, textliche Offenbarung waren Joy Division, romantische Briefbeziehung nach Glasgow, frühe Liebe zu klassischer Musik, zugetragene Texte bei Chaos Z, der Text von Stuttgart über alles, häufig mit Normahl spielen, in der Mausefalle mit English Dogs, GBH & Napalm, ein Nazi-Problem in Stuttgart, Toyah Willcox, Kate Bush 1979 in der Liederhalle, Punk als grenzenlose Möglichkeit, die Ober-Depro-Punks, die Gewichtung der Songs ändert sich, Einzelkämpfer vs. Bandkonstellation, Randgruppenmusik, der lange Leidensweg von Thomas, Hubba & Jeans, ein Yamaha RX5, freiberuflich als Internetschreiberling, Textblätter per Hand geschrieben, der Hintergrund vom Priesthill Tattoo, Auswanderung nach Portugal, Vereinsamung, "Die Eine soll es sein", zur Hochzeit bei Mirco einzecken, genervt vom vorausgeworfenen Schatten, Einstieg bei Die Bockwurschtbude, Fliehende Stürme Kohle für andere Bands verbrannt, Schmachwanderunk, mit 7 Jahren Wünschen Gitarrespieler zu werden, Punk & Gothic wieder zusammenführen, der gleiche Arsch sein, uvm. Neu auf der Empfehlungsplaylist: Ein Fliehende Stürme-Song, den jeder kennen sollte: Die Königin darf nicht fallen Ein Song, den Andreas mit Portugal verbindet: Killing Joke - You´ll never get to me Ein aktueller Lieblings-Song: Smashing Pumpkins - Silvery Sometimes
Ostern ist für Christen ein ganz besonderes Fest – aber welchen Stellenwert haben die Kirchen heute noch? Kritiker werfen den Kirchen zum Beispiel vor, zu wenig gegen die Vereinsamung der Menschen zu tun. Ernst-Wilhelm Gohl, Landesbischof der evangelischen Kirche in Württemberg, sieht das anders. "Wahrscheinlich macht man niemals genug, aber wir machen viel. Es gibt viele Angebote in den Gemeinden, zum Beispiel die Vesperkirche oder die Besuchsdienste. Also, es geschieht viel, aber eben im Verborgenen", so Gohl im SWR Tagesgespräch. Man müsse deshalb versuchen, mit solchen Angeboten mehr in die Öffentlichkeit zu kommen. "Vielleicht müssen wir da unsere protestantische Bescheidenheit mal etwas zurücknehmen", sagt Gohl. Warum er der Meinung ist, dass sich die Kirche außerdem klar gegen die AfD stellen muss, erklärt der Landesbischof im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderatorin Katja Burck.
Zwei Romane, die vom gesellschaftlichen Druck auf Individuen erzählen: Von unserem Umgang mit betagten Menschen handelt «Die Arbeiterin» des Franzosen Didier Eribon. Und «Nachbarn» der Afroamerikanerin Diane Oliver schildert die prekäre Lage von Schwarzen in den USA – in den 1960ern wie heute. Der Schriftsteller, Soziologe und Philosoph Didier Eribon schreibt seine Familiengeschichte weiter. «Eine Arbeiterin: Leben, Alter und Sterben» ist das Portrait seiner Mutter. Eine Mischung aus autobiografischem Schreiben und soziologischem Essay. Eribon beschreibt seine Schuldgefühle, nachdem er die Mutter gegen ihren Willen in ein Pflegeheim einwies. Wie er danach ihre nächtlichen Klagen und Telefonate aushalten musste. Von ihrer Verzweiflung und Vereinsamung hörte. Das Buch sei ebenso «gehaltvoll wie fesselnd», sagt Annette König. Schwarze in den USA, die für Emanzipation und Gleichberechtigung einstehen – davon erzählen die Erzählungen im Band «Nachbarn» der 1966 verstorbenen US-amerikanischen Autorin Diane Oliver. So schildert sie etwa einen siebenjährigen Knaben, der als erstes Schwarzes Kind auf eine Schule der Weissen muss. Mit feinen, nüchternen Beobachtungen zeige die Autorin, was Rassismus bedeute, sagt Britta Spichiger. Obwohl die Geschichten in den 1960ern spielen, seien sie noch immer aktuell. Einen Spaziergang durch die Weltliteratur – dies bietet der neue Sammelband «19/21 Synchron global» des Schweizer Literaturwissenschafters Charles Linsmayer. Das Buch versammelt 135 literarische Texte aus verschiedenen Weltregionen. Die thematisch gegliederte Auswahl ermögliche, Unbekanntes zu entdecken. Und dabei zu erfahren, wie unterschiedliche Autorinnen und Autoren zu Urthemen der Menschheit wie Freiheit, Glück oder Natur dachten, sagt Felix Münger. Buchhinweise: * Didier Eribon. Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben. Aus dem Französischen von Sonja Finck. 240 Seiten. Suhrkamp, 2024. * Diane Oliver. Nachbarn. Aus dem Englischen von Brigitt Jakobeit und Volker Oldenburg. 304 Seiten. Aufbau, 2024. * Charles Linsmayer (Hrsg.). 19/21 Synchron global, ein weltliterarisches Lesebuch von 1870 bis 2020. 652 Seiten. Th. Gut, 2024.
Wer oder was ist Deutschland? Das ist Schwerpunkt der nächsten sechs Politikum-Ausgaben. Unser Gast heute sagt: Leute aus der sozialen Vereinsamung zu holen, stärkt die Demokratie. Außerdem: Was hat die Politik eigentlich zuletzt für Familien getan? Von WDR 5.
Die Advents – und Weihnachtszeit bringt eine Fülle an Geschichten hervor, die Tradition und Magie miteinander verbinden. Unter diesen unvergesslichen Erzählungen, die jedes Jahr erneut erstrahlen, ragt ein zeitloser Klassiker hervor, der vor genau 180 Jahren die Welt erblickte: Charles Dickens' „Eine Weihnachtsgeschichte" oder im englischen Original „A Christmas Carol". Im Gespräch mit Professor Joachim Frenk von der Universität des Saarlandes, einem Experten für britische Literatur und Kultur, wird deutlich, warum diese 180 Jahre alte Geschichte auch heute noch so beliebt und relevant ist. Frank betont, dass Dickens' Erzählung zentrale Elemente von Weihnachten wie Zusammenhalt, Solidarität und Nächstenliebe verkörpert, Botschaften, die über Generationen hinweg aktuell bleiben. Doch Dickens' Absicht ging über die Festlichkeiten von Weihnachten hinaus. In einer Zeit des persönlichen Traumas und sozialer Missstände wollte er auf die menschlichen Kosten der industriellen Revolution aufmerksam machen. Seine Erzählung spiegelt die Angst vor Vereinsamung und den sozialen Veränderungen wider – Themen, die auch in der heutigen Zeit von großer Relevanz sind. Professor Frenk unterstreicht, dass Klassiker wie Dickens' Weihnachtsgeschichte für ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Vorstellung des Festes wichtig sind. Sie erinnern uns daran, dass Weihnachten nicht nur ein Tag ist, sondern ein Gefühl der Verbundenheit, Solidarität und des Feierns gegen die Dunkelheit verkörpert. Die zeitlose Relevanz von Dickens' Werk zeigt sich insbesondere in der heutigen Zeit, in der die Themen der Geschichte – Solidarität, Vereinsamung und der Kampf gegen gesellschaftliche Probleme – an Bedeutung gewinnen. In einer Welt, die von Veränderungen geprägt ist, fungiert „Eine Weihnachtsgeschichte" als Leitfaden für Menschlichkeit und Gemeinschaftsgeist.
Liebe Leute,in dieser Episode spreche ich mit Daniel, einem alten Freund aus dem Studium über die Vor- und Nachteile von sozialen Medien. In der Sprachanalyse (25:36) warten wieder viele interessante Wörter, wie „die Vereinsamung“, „das Selbstwertgefühl“, oder Redewendungen wie „Äpfel mit Birnen vergleichen“ auf euch. Viel Spaß dabei!Euer Robin Hier geht es zum Handout: https://www.dropbox.com/scl/fi/wspim2b4rvos9p89pxe9i/Episode_103_-A-solziale-Medien-mit-Daniel_Handout.pdf?rlkey=baykh7b56exumo80bjkhsqbct&dl=0Wer meine Arbeit finanziell unterstützen will, der kann das hier tun:https://paypal.me/aufdeutschgesagt?locale.x=de_DEDas Transkript und viele weitere Extras gibt es auf Patreon:https://www.patreon.com/aufdeutschgesagtZum Newsletter:http://eepurl.com/iz09SIE-Mail:auf-deutsch-gesagt@gmx.deHomepage:www.aufdeutschgesagt.deFolge dem Podcast auch auf diesen Kanälen:Facebook:https://www.facebook.com/pages/category/Podcast/Auf-Deutsch-gesagt-Podcast-2244379965835103/Instagram: www.instagram.com/aufdeutschgesagtYouTube:https://www.youtube.com/aufdeutschgesagtHier geht es zum Podcast auf anderen Seiten:https://plinkhq.com/i/1455018378?to=page Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Willkommen zur dritten Podcastfolge eures Vertrauens. Zunächst erzähle ich euch wofür ein misslungenes Lashlift gut ist und dann geht es auch schon ab auf die private talk Autobahn, denn ihr wollt wissen: Welche Einstellung hilfreich ist, wenn man nach langer Pause wieder versucht Auto zu fahren und was zu tun ist, wenn der Partner / die Partnerin so gar nicht dieselbe Arbeitsauffassung und denselben Tagesablauf hat. Die nächste Abbiegung wird deep, denn es geht um Verlustangst des geliebten Haustiers und um die Angst vor Vereinsamung, wenn man seinem Wunsch folgt und aufs Land zieht. PRIVATE TALK euer Podcast immer montags. Lasst gerne Liebe in Form von Sternen da und schickt mir per Instagram eure Sprachnachrichten mit Fragen, die ihr in der nächsten Folge besprochen haben wollt. www.instagram.com/lenakupke
Wir leben in einer einsamen Gesellschaft. Übersteigerte Ansprüche an das Ich, Selbstoptimierung und eine uneingeschränkte Selbstentfaltung haben das Wir-Gefühl verdrängt. Weshalb das für den Einzelnen, aber auch für jede Demokratie eine Gefahr bedeutet, analysiert Martin Hecht. Moderation: Ralph Erdenberger Von WDR 5.
Suchtverhalten, Entwicklungsstörungen und Vereinsamung – das können Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien wie TikTok, Snapchat oder Instagram sein. Der oberste Mediziner der USA fordert nun mehr Vorschriften zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.
Die Berliner Hotline Silbernetz hilft einsamen Senioren. Aber es braucht zunächst Mut, aus der Einsamkeit zum Telefon zu greifen. Manche wollen einfach nur über ihren Alltag reden. Andere machen sich Sorgen über Erkrankungen und haben Angst vor Vereinsamung im Alter. Fast 25 Millionen Menschen in Deutschland sind über 65 Jahre alt. Nicht alle freuen sich auf die Rente, einige fallen in ein tiefes Loch und leben in der Isolation. Die eigenen Kinder oder andere Angehörige leben weit entfernt oder haben den Kontakt abgebrochen. Die Beerdigungen von Freund:innen häufen sich und in der Nachbarschaft herrscht Anonymität. Das Silbertelefon will diese Menschen auffangen. Doch was vertrauen die Anrufenden einer fremden Person am Telefon an? Und was macht die Alterseinsamkeit der Leute mit den Mitarbeiterinnen im Call-Center? Von Stefanie Delfs Regie: Oliver Martin Und noch ein Podcast-Tipp: Einhundert https://www.ardaudiothek.de/episode/einhundert-deutschlandfunk-nova/paula-sie-ist-gluecklich-unabhaengig-von-der-alkoholsuechtigen-mutter/deutschlandfunk-nova/10800911/
DIe zwei Sachen, die du immer im Visier haben musst sind: die Sachen, die du nicht haben willst oder was du auf keinen Fall jemals sein willst die Sachen, die du haben willst und die du auf jeden Fall sein willst Rezas ‘Inner Mind Programming' lehrt uns, wie eine neue Sichtweise dazu beitragen kann, die Vereinsamung der Menschheit zu heilen.
Reza's Sichtweise verdeutlicht, dass wir uns dringend mit dem Thema vereinsamte /ausgestoßene oder aussortierte Menschen in unserer Gesellschaft beschäftigen müssen, um diesen Zustand auf Dauer zu verändern. Rezas ‘Inner Mind Programming' lehrt uns, wie eine neue Sichtweise dazu beitragen kann, die Vereinsamung der Menschheit zu heilen.
Juli Zeh, die aktuell erfolgreichste deutsche Gegenwartsautorin, präsentiert einmal im Monat den The Pioneer Literatur-Podcast “Edle Federn”: Ein Gast, eine Stunde, ein Werk! Einerseits ein intimes Werkstattgespräch über den schriftstellerischen Alltag und Routinen der jeweiligen Autorinnen und Autoren - andererseits eine literarische Reise in deren Gedankenwelt. Juli Zeh spricht diesmal mit Bestsellerautorin Charlotte Link, die seit rund 40 Jahren Bücher schreibt - ihr neuestes trägt den Titel “Einsame Nacht” und ist Teil der Krimi-Reihe rund um die Ermittlerin Kate Linville. Charlotte Link erzählt über ihren frühen Weg zum Schreiben, ihre erste Veröffentlichung mit 19 Jahren und wie schön und zugleich qualvoll der Prozess des Schreibens ist. Sie gibt Einblicke, wie ihr Jurastudium ihre Sicht auf Verbrechen und auf Verbrecher geprägt hat, wie sie eine zunehmende Vereinsamung der Menschen in unserer Gesellschaft wahrnimmt und warum sie eine glühende Kämpferin für die Rechte der Tiere ist.
Die Ich-Erzählerin – seltsam alt und jung zugleich – erzählt die Geschichte ihrer Kindheit, die sie nach der Trennung der Eltern weitgehend bei ihrem Vater verbracht hat. Einem Vater, der gutmütig, aber auch vollkommen überfordert und zunehmend mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist. Sein Zusammenbruch stürzt auch das Leben der Protagonistin in eine tiefe Krise. Das beklemmende und dennoch seltsam komische Protokoll einer kindlichen Vereinsamung. Es ist die Komik der Verzweiflung
Vereinsamung, depressive Verstimmung, digitale Isolation: Das Studieren in Pandemiezeiten hinterlässt Spuren. Psychologische Beratungsstellen für Studierende sind überlastet. Das Deutsche Studentenwerk fordert mehr Rücksicht auf Student*innen in der Coronapolitik. Jochen Steiner im Gespräch mit Reinhard Mack, Leiter der psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Bodensee.