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Die Opfer stehen nicht im Mittelpunkt, politische Solidaritätsbekundungen wirken hilfos. Statt Unterstützung der queeren Community gibt es eine Debatte über Sicherheit und Migration. Wie kann stattdessen echtes Mitgefühl mit den Opfern aussehen? Boussa Thiam, Stefan Mesch, Berit Glanz www.deutschlandfunkkultur.de, Kompressor
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu reist heute in die USA. Für morgen sind Gespräche mit US-Präsident Trump geplant.│Drohnenangriffe der Huthi-Miliz stören Handelsroute: Schiffsverkehr in der Meerenge Bahb All'Manndabb ist eingebrochen.│Angebliche Datenstörung: Pentagon ändert Zahlen zu Opfern im Iran-Krieg.│Russland meldet 12 Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff auf Belgorod.
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 27. Juli 2026! Wir schauen nach Berlin, wo die Nachrichten vom CSD tief schockieren. Das Abendprogramm der Feierlichkeiten musste vorzeitig abgebrochen werden. Ein Islamist war in die feiernde Menge gefahren. Mehrere Menschen wurden dabei schwer verletzt, ein Mensch hat den Angriff nicht überlebt. Für die queere Community ist der CSD nicht einfach nur ein Fest. Es ist ein Raum, um für Sichtbarkeit, Respekt und Würde auf die Straße zu gehen. Räume wie diese sind überlebenswichtig – denn Queerfeindlichkeit sorgt im Alltag noch immer dafür, dass viele Menschen ihre Identität verstecken oder sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Die hetzerischen Töne gegen Trans- und Homosexuelle, die wir zuletzt verstärkt im Netz, auf den Straßen und auch in den Parlamenten hören, erzeugen Angst. Und leider bleibt es oft nicht bei Worten – körperliche Übergriffe haben in den letzten Monaten spürbar zugenommen. Wenn Menschen zielgerichtet auf dem CSD angegriffen werden, trifft das das Herzstück dieser Bewegung: das Recht auf Freiheit, Sichtbarkeit und Unbeschwertheit. Das Gefühl, genau so richtig zu sein, wie man ist – ohne Angst. Unsere Gedanken sind heute bei den Opfern, ihren Angehörigen und der gesamten Community. Unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ Familien brauchen planbare Arbeitszeiten – deshalb muss der 8-Stunden-Tag bleiben +++ Wenn der Zorn selbst erschöpft: Über das Ausbrennen in aktivistischen Kreisen! +++ Polizeigesetz-Erweiterung in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün will dich beim Autofahren filmen Musik: Underdogz (Berlin) La Fanfarria del Capitán (Argentinien) Rixe (Frankreich)
Liebe Freunde, der CSD Berlin 2026 wurde durch eine grausame Tat und Anschlag auf die Freiheit unserer Gesellschaft beendet. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Angehörigen. Diese Episode beschreibt meine Eindrücke VOR DEM ANSCHLAG. Sie wurde von mir am Samstag um 20 Uhr hochgeladen und automatisiert am Sonntag 18 Uhr veröffentlicht. Liebe ist stärker als Hass! LG, Grey◾ ANUUX mit 13% Ermäßigung shoppenhttps://anuux.de/Rabattcode: gayover14◾ PAYPAL.ME/GAYOVERpodcastUnterstütze meinen PODCAST mit einer Spende, wenn DU magst ♡◾ FOLLOW MEhttps://www.instagram.com/gay.over.podcast/https://www.tiktok.com/@gayover_podcast◾ WEBSITE: https://www.gay-over.de
Ein ehemaliger Grossrat aus dem Kanton Aargau soll sich immer wieder an bewusstlosen Opfern vergangen und diese dabei gefilmt haben. Unter den drei Betroffenen waren seine damalige Partnerin Iwona L. und deren damals minderjährige Tochter Paula L. Gegenüber dem Recherchedesk von Tamedia schilderten sie ihr Martyrium. Sie wollen anderen Opfern Mut machen. Der Beschuldigte sitzt seit bald drei Jahren in Untersuchungshaft. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Aargau Anklage erhoben. Sie wirft ihm unter anderem mehrfache Vergewaltigung und sexuelle Handlungen mit Kindern vor. Der ehemalige Politiker bestreitet, jemanden mit K.o.-Tropfen sediert zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung. Es ist eine Geschichte, wie sie die Schweiz in dieser Form wohl noch nie erlebt hat. Und sie wirft Fragen auf, die über den konkreten Fall hinausgehen: Warum betäuben Täter ihre Opfer? Wie kommen solche Übergriffe ans Licht? Und was machen Opfer dabei durch? Roland Gamp vom Tamedia Recherchedesk war an der Recherche beteiligt und hat mit Iwona und Paula L. gesprochen. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt die Tragweite des Falls aus dem Aargau. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Martyrium von Paula und Iwona L. Teil 1 der Recherche: Paula und Iwona L. erzählen, was sie unter Patrick Frei erleben mussten Teil 2 der Recherche: Statt zu helfen, leiteten die Behörden die Ausschaffung der Opfer ein Politikerinnen über Missbrauchsfall: Der Umgang der Behörden spaltet die Parteien K.-o.-Tropfen: Verdachtsfälle steigen, Nachweis ist schwierig Psychiater im Interview: Warum Täter ihre Übergriffe filmen Hilfe bei sexualisierter und häuslicher Gewalt Hier finden Betroffene und Drittpersonen Unterstützung: Im Notfall: die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144). Unter der nationalen Opferhilfe-Nummer 142 erhalten Gewaltbetroffene sowie deren Angehörige rund um die Uhr eine kostenlose und vertrauliche Beratung. Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld auch in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung. Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Ein Aargauer Ex-Politiker ist wegen massiver Sexualdelikte angeklagt. Die Kritik steht im Raum, dass die Behörden den Opfern zu wenig geholfen hätten. Die Anwältin eines der Opfer sagt, die Opferhilfe habe am Anfang unterstützt, danach sei sie aber die falsche Anlaufstelle gewesen. Weiter in der Sendung: · Sommerserie zum Thema Netzwerke. Nicht nur Menschen machen Netzwerke. Auch in der Natur sind sie zu finden. Die Netze von Spinnen zum Beispiel sind kleine Meisterwerke. Wir sind zu Besuch bei einer Spinnenforscherin.
Die SP Aargau will, dass der Kanton beim Thema KO-Tropfen nochmals genauer hinschaut. Das Thema betreffe nicht nur Party-Gängerinnen, sagt Co-Präsidentin Lucia Engeli. Und, die Mitte Aargau verlangt, dass die Behörden genauer hinschauen bei Opfern sexualisierter Gewalt. Ein weiteres Thema dieser Sendung: · Die Rettungsgrabungen an der Zürcherstrasse in Windisch sind zu Ende. Es gebe neue Erkenntnisse zur Situation rund um das Römerlager in Vindonissa, sagt die Kantonsarchäologie.
Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister, sieht in der elektronischen Fußfessel ein wirksames Instrument zum besseren Schutz vor Gewalt und Stalking. "Dass wir hier den Schutz von potenziellen Opfern verbessern können, ist unstrittig", sagt Herrmann und verweist auf "positive Erfahrungen" mit dem Einsatz der Fußfessel als Präventivmaßnahme.
Die Aargauer Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe gegen einen ehemaligen SVP-Grossrat: Dieser soll seine damalige Partnerin und deren Tochter betäubt und mehrfach vergewaltigt haben. Nun stellen sich Fragen, wie die Gemeinde- und Kantonsbehörden mit den Opfern umgingen. Weiter in der Sendung: · Bei der 100. Ausgabe des Aarburger Wasserfestes gibt es erstmals kein Feuerwerk. Der Regen der vergangenen Tage habe zu wenig Feuchtigkeit gebracht, sagen die Behörden. · Etappensieg vor Gericht für den Aargauer Heimatschutz: Es geht um den Altbau des Kantonsspitals Baden, allerdings nur um einen Nebenentscheid. · Die Aargauer Turner stellen einmal mehr den Kern des Kunstturn-Teams für die Europameisterschaft Mitte August in Zagreb. · Auch Kleinstberufe vernetzen sich gerne, zeigt der heutige Beitrag zur aktuellen Sommerserie.
SAI: DISASTER gehört zu den Thrillern, bei denen das Publikum mehr weiß als die Polizei – auch wenn es den Zuschauern nicht einfach gemacht wird: Der nonlineare Struktur und die Vielzahl der Protagonisten führen zu einer Überforderung und Irritation, die sich dann Stück für Stück auflöst. Roter Faden ist ein Mann, der als Serienmörder unerkannt bleibt. Kaum ein Polizist erkennt die gemeinsamen Elemente der Taten. Auch wenn die Dramaturgie verkopft wirken mag, die Atmosphäre, die Orte, die Inszenierung und die Darsteller:innen sind großartig. Am stärksten in Erinnerung bleibt ein faszinierender Täter, der gleichzeitig abstoßend und charismatisch ist. Wenn er seinen Opfern nahekommt, ist die Bedrohung fast unerträglich intensiv. Im Podcast direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2026 vergleichen wir SAI: DISASTER mit MEMORIES OF MURDER und DAS VERPRECHEN von Dürrenmatt. Am Mikrofon mit ganz unterschiedlichen Eindrücken: Markus von translate or die, Alex von den Abspannguckern, André, Andras, Hendrik und Thomas.
In dieser Folge beleuchten wir eines der bewegendsten und wichtigsten Kapitel der Zeitgeschichte: Das Schicksal von Wilhelm Brasse, dem Fotografen von Auschwitz. Als polnischer Soldat und gelernter Porträtfotograf weigerte er sich nach dem deutschen Überfall auf Polen, ein Dokument zu unterschreiben, das ihn zum Deutschen gemacht hätte, und wurde als Häftling mit der Nummer 3444 in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Seine Deutschkenntnisse und sein fotografisches Talent retteten ihm dort das Leben: Er wurde gezwungen, für den Lagererkennungsdienst in Block 26 zu arbeiten. In jeweils nur drei Minuten pro Person fertigte er mehr als 50.000 Häftlingsfotos an und hielt dabei die nackte Angst, das Leid und die Würde der zum Tode Verurteilten fest – darunter das unvergessliche Gesicht der 14-jährigen Czeslawa Kwoka. Brasse wurde unfreiwillig zum Zeugen des unvorstellbaren sadistischen Systems und musste sogar die grausamen Menschenexperimente von SS-Lagerarzt Josef Mengele fotografisch dokumentieren. Doch kurz vor der Befreiung durch die Rote Armee wagte er den stillen, lebensgefährlichen Protest: Er widersetzte sich dem SS-Befehl, alle Aufnahmen zu vernichten, löschte die brennenden Negative und rettete rund 38.000 Bilder für die Nachwelt. Erfahre in dieser Episode, wie diese Dokumente den Opfern des Holocaust bis heute ein Gesicht geben und warum Wilhelm Brasse nach dem Krieg aus tiefem traumatischem Schmerz nie wieder durch einen Kamerasucher blicken konnte. Ein tief berührendes Porträt über den schmalen Grat des Überlebens im Zentrum des Grauens und die bleibende Verpflichtung des Erinnerns.
Wie redet man über bekannte Verbrechen? Welchen Platz räumt man Opfern und Betroffenen ein, und wie viel den Täter:innen? Wir haben eine kleine Extrafolge aufgenommen: Es geht um das Buch Bright Young Women von Jessica Knoll. Wir haben uns mit Alex von Wahre Verbrechen zusammen gesetzt und über das Buch und über True Crime geredet. Das Buch war unser Pupkins Buchclub Pick für den Juni. Thema: Gerechtigkeit.Inhaltswarnung: Explizite Gewalt,SHOWNOTES:Alex' Podcast "Wahre Verbrechen" findet ihr überall, wo es Podcasts gibt und bei Instagram @wahre_verbrechen_podcastDanke an unsere Werbepartner:Lassie:Lassie schützt bereits hunderttausende Pfoten - willst du auch vorsorgen? Schau vorbei auf www.lassie.de und sichere dir 15€ Rabatt mit unserem Code PUPPIES15Holy: Mit unserem Code PUPPIES spart ihr 10 Prozent bei Holy und als Neukund:innen bekommt ihr bis zum 19.7 einen Thermoshaker zu eurem Starter Set Deluxe dazu. Hier entlang!Hier findet ihr alle Links zu all unseren aktuellen Werbepartnern, Rabatten und Codes:https://linktr.ee/puppiesandcrimeSOCIAL MEDIAInstagram: @Puppiesandcrime - https://www.instagram.com/puppiesandcrime/?hl=deTiktok: @puppiesandcrime.podcast - https://www.tiktok.com/@puppiesandcrime.podcastFacebook: https://www.facebook.com/PuppiesandCrimeEmail: puppiesandcrime@gmail.com------- Happy Summer :) --------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
#310: Der Tag, der Claudia Wuttkes Leben für immer verändern wird, ist der 11. Juni 2025. In ihrem Kopf ist an diesem frühen Morgen, an dem die Sonne über Hamburg scheint, nichts Negatives. Stattdessen hat sie ein Wort im Kopf: Neuanfang. An diesem Junimorgen ist es 7 Jahre her, dass sich ihr Leben komplett verändert hat. Vor 7 Jahren hat sie sich nicht nur in ihrem Beruf selbstständig gemacht – sondern sich aus einer langen Beziehung gelöst, die ihr überhaupt nicht gut getan hat. In den letzten 7 Jahren hat sie ihr Leben komplett neu sortieren müssen. Sie musste sich selbst wiederfinden und lernen, alleine zu leben und sich von dem zu lösen, was mal ihr Leben war. Doch dann klingelt um acht Uhr morgens ihr Telefon. Die Kriminalpolizei Lüneburg bittet sie, auf die Wache zu kommen. Claudia macht sich auf den Weg und hat keine böse Vorahnung auf das, was sie gleich vollkommen unvorbereitet erfahren wird. Claudia Wuttke wird uns in dieser Folge ihre Geschichte selbst erzählen. Über einen Zeitraum von 16 Jahren soll sie von ihrem Ex-Partner immer wieder vergewaltigt worden sein. 67 Aufnahmen dokumentieren die mutmaßlichen Taten. Doch ihr Fall zeigt: Es gibt große Lücken beim Schutz von Opfern sexualisierter Gewalt. Lücken, durch die Opfer durch das System fallen. Lücken, die Täter schützen. Denn 65 der 67 vorgeworfenen Taten könnten laut aktuellem Sexualstrafrecht bereits verjährt sein. Vielen Dank an Claudia Wuttke, dass sie mit uns gesprochen hat! Claudias Spendenaufruf "[Lücken im Sexualstrafrecht schließen! #UNGEBROCHEN](https://www.goodcrowd.org/ungebrochen)" findet ihr [hier](https://www.goodcrowd.org/ungebrochen). Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Wir starten unsere Spendenaktion bei [betterplace.org](https://www.betterplace.org/de/fundraising-events/57115-exis-gegen-gewalt-an-frauen) wieder. Unser Ziel: Betroffenen helfen, Schutzräume schaffen und Hoffnung geben. Dafür haben wir uns entschieden, vier Organisationen zu unterstützen, die Tag für Tag Großartiges leisten:
Amerikas wirtschaftlicher Aufstieg wäre ohne die jahrhundertelange Ausbeutung von Millionen aus Afrika verschleppten und versklavten Menschen nicht möglich gewesen. Bis heute haben sich die Vereinigten Staaten weder gegenüber den Opfern noch gegenüber deren Nachkommen zu diesem Verbrechen bekannt, geschweige denn dafür entschuldigt. Sollten die Nachfahren von Versklavten entschädigt werden?
Die Fälle häuslicher Gewalt haben laut dem Bundeskriminalamt einen neuen Höchststand erreicht. Unter den Opfern sind auch ältere Frauen. Doch die Hilfseinrichtungen sind häufig nicht auf die speziellen Bedürfnisse von Seniorinnen eingestellt. Stukenberg, Timo www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der berühmte Plan von Feldmarschall Montgomery für den alliierten Angriff gehört zu den Schlüsselideen des Zweiten Weltkriegs, doch der Weg dorthin war mit unvorstellbaren Opfern gepflastert. In dieser Folge von unserem Podcast tauchen wir tief ein in die dramatischen Ereignisse des Spätwinters 1945. Nach den verheerenden Überschwemmungen der Operation „Veritable“ und dem zähen Ringen im Schlamm standen die kanadischen Truppen im Raum Nijmegen oft auf sich allein gestellt einer unerbittlichen Wehrmacht gegenüber. Um den strategisch entscheidenden Hochwald und die Städte Xanten und Üdem zu erobern, entwarf General Simonds die vierstufige Operation „Blockbuster“. Wir rekonstruieren die nervenzerreißenden Phasen ab dem 26. Februar 1945: vom chaotischen Häuserkampf im kleinen Dorf Moosfeld über den brutalen Panzerkrieg in der berüchtigten „Hochwald-Lücke“ bis hin zur finalen, mühsamen Einnahme von Xanten – einem Kampf, der aufgrund seiner Intensität sogar den Beinamen „Blockbuster II“ erhielt. Gestützt auf persönliche Berichte, Tagebücher und Erinnerungen kanadischer Soldaten beleuchten wir nicht nur die taktischen Manöver, sondern vor allem die menschliche Tragödie hinter den Kulissen. Höre jetzt rein und erfahre, wie diese letzte große Kriegskampagne an der Westfront das Schicksal des NS-Regimes im rheinischen Herzen traf und warum diese dramatischen zwei Wochen, die über 5.300 kanadischen Soldaten das Leben kosteten, bis heute zu den intensivsten Pflichten der Militärgeschichte gehören.
Sie gilt als «Erbsünde Amerikas» und wird noch immer weitgehend verschwiegen und verdrängt: das jahrhundertelange Verschleppen, Verkaufen und Versklaven von Millionen von Menschen aus Afrika. Wo steht Amerika mit dieser Schuld heute, 250 Jahre nach seiner Gründung? Amerikas wirtschaftlicher Aufstieg wäre ohne die jahrhundertelange Ausbeutung von Millionen aus Afrika verschleppten und versklavten Menschen nicht möglich gewesen. Doch bis heute hat sich der Staat weder gegenüber den Opfern noch gegenüber deren Nachkommen je zu diesem beispiellosen Verbrechen gegen die Menschlichkeit bekannt, geschweige denn dafür entschuldigt. Zum 250. Bestehen der USA eine Reportage, in der es nicht nur um Reparation geht, sondern auch um die fehlende gesellschaftliche Aufarbeitung des schlimmsten Kapitels amerikanischer Geschichte, das bis heute nachwirkt.
Der Roman spielt vor der Kulisse der Flüchtlingskrise 2015. Benjamin Weiß betreut als Jurist das Asylverfahren eines Syrers, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Dabei holt Benjamin Weiß die NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie ein. Denn seine Großmutter zieht in das Häuschen am Strombad Kritzendorf ein, versucht dort belastende Dokumente aus der NS-Zeit zu entsorgen. Ein Roman über die Grautöne bei der Bewertung von Tätern und Opfern, die Zeitbomben der Vergangenheit in unseren Familien und die schwierige Suche nach der Wahrheit. Stephan hat sich mit Daniel Zipfel am Donau-Strombad Kritzendorf getroffen, das die Nazis nach dem Anschluss Österreichs "arisierten". Das Buch Daniel Zipfel: "Walküre", Leykam, 256 Seiten, 25,00 Euro. Die Bücher, über die Stephan und Daniel sonst noch sprechen: Daniel empfiehlt Dokupodcast: Deutsche Geister | DIE ZEIT https://www.zeit.de/serie/deutsche-geister Stephan empfiehlt Franco. Der ewige Faschist. Eine Biografie. Beck-Verlag. 376 Seiten. 28,00 Euro. Clara Sánchez:"Lo que esconde tu nombre". Booket. 446 Seiten. Antiquarisch. Auf Deutsch als WDR-Hörspiel in ARD Sounds | Schlechte Gesellschaft - ARD Polit- und Psychokrimis | Was dein Name verbirgt (1/2): KZ-Überlebender jagt NS-Verbrecher https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e1401ee9f414366c/ Podcast: Gestern ist jetzt – Der Podcast für Familiengeschichte im Nationalsozialismus https://gesternistjetzt.de/ Der Autor Daniel Zipfel. 1983 in Freiburg im Breisgau geboren. Lebt und arbeitet in Wien. Der Jurist ist in der Asylrechtsberatung tätig. Er hat eine Ausbildung am Institut für Narrative Kunst absolviert und ist Mitglied der Grazer Autor*innenvereinigung. "Walküre" ist sein vierter Roman. Zahlreiche Stipendien und Preise. Der Ort Donaustrombad Kritzendorf bei Wien Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
Das bedeutet das US-Iran-Rahmenabkommen, Bildungsbericht und was die Länder jetzt tun müssten, Verschlechterung für Mieter und Gewerbetreibende beim Heizungsgesetz
Wann hast du zuletzt das Licht angelassen? Nicht beim Schlafen. Beim Sex. Jede zweite Frau hat sexuelle Belästigung erlebt. Jede neunte Person einen Übergriff. Weniger als zehn Prozent werden je angezeigt. Die meisten schweigen. Für immer. In dieser Folge reden Andrea und Uschi über Intimitätsscham – die tiefste und schweigsamste Form der Scham. Die die entsteht wenn Grenzen verletzt wurden. Die im Körper sitzt, nicht im Kopf. Andrea bringt mit was sie in 20 Jahren Arbeit mit Tätern, Opfern und Klienten nach Missbrauch und Gewalt gelernt hat. Uschi bringt mit was sie täglich im OP sieht – nackte, verletzliche Körper die niemand bewertet. Zusammen reden sie über das was die meisten schweigend mit ins Bett nehmen. Und über die Revolution die es braucht: Das Licht anlassen.
In der ersten Bonusfolge geht es darum, welchen psychischen Auswirkungen Gewalttaten auf Opfer haben können, es geht um Kinder, die zu Mördern werden und darum, wie man die Gefährlichkeit von Tätern prognostizieren kann. Darüber hat Reporterin Valerie Krb mit dem Facharzt für Psychiatrie und forensischen Gutachter Patrick Frottier geredet. Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Schreibt uns eure offenen Fragen und Anmerkungen gerne per Mail, direkt auf Spotify oder auf Instagram wo ihr auch Fotos und Videos zu all unseren Fällen findet.Dunkle Spuren ist ein Podcast des KURIER. Titelmusik: Tobias Schützenberger Redaktionelle Leitung: Yvonne Widler Reporterinnen: Anya Antonius, Valerie Krb, Michaela Reibenwein und Yvonne Widler Social Media: Clara Sautner, Lisa StepanekTon, Kamera und Videoschnitt: Daniel Jamernik, Zoe Gendron und Alexandra Diry Ton, Schnitt und Gestaltung Podcast: Dominik KanzianRessortleitung Digital Content Hub: Sophie UngerIm Herbst könnt ihr uns wieder Live auf der Bühne sehen!Und zwar am 22.September in St. Pölten -> https://www.kurier-events.at/de/sanktpoeltenund am 23. September in Wiener Neustadt -> https://www.kurier-events.at/de/wienerneustadt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Beweise sind ein wichtiger Bestandteil in einem Verfahren. Aber was passiert in Zeiten, wenn Beweise ganz leicht gefälscht werden können und gar nicht echt sind? Deep Fakes! Es stellen sich Fragen nach dem Persönlichkeitsschutz von Opfern, dem urheberrechtlichen Schutz als Kunstobjekt sowie Herausforderungen bei der grenzüberschreitenden Rechtsdurchsetzung. Dr. Franka Becker ist Rechtsanwältin und Gründerin eines […]
Epstein hat in ganz Europa nach Opfern suchen lassen. Seine Komplizen waren teils renommierte Model-Scouts.
Der frühere oberste Strafverfolger der Schweiz, Ex-Bundesanwalt Michael Lauber, kritisiert das Strafverfahren in Crans-Montana. Er wirft den Behörden schwere Fehler vor, die der Glaubwürdigkeit der Schweizer Justiz schadeten und stellt sich im Interview auch der Kritik an seiner eigenen Person. Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber kritisiert drei zentrale Punkte der Walliser Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe: mangelhafte Kommunikation gegenüber Opfern und Öffentlichkeit, zu wenige Obduktionen und die verspätete Inhaftierung der Barbetreiber zur Beweissicherung. Lauber warnt, dass die Fehler in der Strafuntersuchung die Glaubwürdigkeit des gesamten Schweizer Justizsystems in der Öffentlichkeit beschädigen. 2020 musste Michael Lauber die Bundesanwaltschaft wegen der Fifa-Affäre verlassen. Man warf ihm vor, mit seinen nicht deklarierten Treffen mit dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino den Ruf der Schweiz zu schädigen. Ist er mit seinen eigenen Verfehlungen der Richtige, sich jetzt einzumischen? Michael Lauber ist zu Gast bei David Karasek.
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Ein neuer Star-Wars-Film, bei einem solchen popkulturellen Ereignis müssen sich Pia Reiser und Christian Fuchs Unterstützung holen. FM4's very own Natalie Brunner kennt sich bestens in weit entfernten Nerd-Galaxien aus. Und sie besticht in der hitzigen Diskussion zu „The Mandalorian and Grogu“ mit Anekdoten und Fachwissen. Ebenfalls auf dem Programm: Der neue Horrorthriller „Passenger“, in dem es ein junges Camper-Pärchen mit einem Dämon zu tun bekommt, der auf einsamen Waldstraßen Opfern auflauert. Sendungshinweis: FM4 Film Podcast, 25.05.2026, 0 Uhr
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Part 3 erscheint am nächsten Sonntag, den 31. Mai 2026. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Nach einem ungewöhnlichen Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind laut Weltgesundheitsorganisation drei Menschen mutmasslich nach einer Infektion gestorben. Auch zwei Passagiere aus der Schweiz waren auf dem Schiff. Sie werden am Universitätsspital Zürich behandelt. Weitere Themen: Die Axenstrasse gilt als Lebensader der Zentralschweiz, wurde jedoch wegen hinabstürzender Steinbrocken immer wieder gesperrt. Nun wird für 1,2 Milliarden Franken eine neue Axenstrasse gebaut. Am Dienstag erfolgte die erste Sprengung. Viele Musliminnen und Muslime in der Schweiz fühlen sich zwischen Stuhl und Bank: Sie werden politisch ins Fadenkreuz genommen und gleichzeitig zu Opfern von Vorverurteilung und Diskriminierung. Was macht das mit den Betroffenen?
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 20.05.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Kichererbsensalat: TBA // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Die Stimmung in der schwarz-roten „Arbeitskoalition" kippt: Erste Abgeordnete zweifeln, ob das Bündnis bis zum Ende der Legislatur hält. Durchgreifende Reformen scheinen nicht möglich, stattdessen finden SPD und Union nur den kleinsten gemeinsamen Nenner.Das Kabinett hat etwa das Beitragssatzstabilisierungsgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nur abgespeckt auf den Weg gebracht — auf einen großen Wurf konnten sich Union und SPD nicht einigen. [01:17]Finanzminister Lars Klingbeil legt die Eckwerte der Haushaltsplanung bis 2030 vor. Viele Maßnahmen bleiben Ankündigungen — wo auf der Ausgabenseite konkret gekürzt werden soll, bleibt oft vage. Die Ökonomin Veronika Grimm fast ihr Urteil auf X zusammen: „Das ist alles überhaupt nicht gut… sehr besorgniserregend.“ [09:55]Nach den Phishing-Attacken auf Signal — auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner war unter den Opfern — empfiehlt das Bundestagspräsidium den Umstieg auf den Messenger Wire. CEO Benjamin Schilz erklärt im Gespräch mit Berlin-Table-Redakteur Leo Schulz, warum Wire in Unternehmen und Behörden sicherer ist als die Konkurrenz. [17:03]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Eine Initiative im EU-Parlament fordert "Nur Ja heißt Ja" europaweit im Sexualstrafrecht. In Deutschland gilt bisher "Nein heißt Nein". Reicht das aus, oder braucht es eine Reform zum besseren Schutz von Opfern? Moderation: Julia Schöning Von WDR 5.
Erneut gehen die Wogen hoch. Die Schweiz stellt dem italienischen Staat eine Rechnung für die Behandlung von Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Italiens Premierministerin nennt dies «schändlich». Die offizielle Schweiz verweist auf Vorschriften. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:17) Aufschrei in Italien wegen Rechnung für Brandopfer (07:53) Nachrichtenübersicht (12:28) Umkämpfte Medikamentenpreise mit Folgen für Patienten (18:37) EU-Verträge: Das neue Schiedsgericht an einem Beispiel erklärt (24:11) Vom Aufsteiger zum Meister: Der FC Thun schreibt Geschichte
Die Polizeiliche Kriminalstatistik legt offen, worüber die Politik lieber schweigen will: Deutschland wird Jahr für Jahr gefährlicher. Zwar sinkt die absolute Zahl der erfassten Straftaten. Doch die Zahl der Gewaltverbrechen wächst rasant weiter an. Besonders die Zahl der Sexualdelikte nimmt schnell zu. Zu diesem Thema spricht Maximilian Tichy mit Michael Kyrath. Seine Tochter und ihr Freund wurden von einem abgelehnten, mehrfach straffälligen Asylbewerber ermordet. Seit diesem tragischen Verlust setzt er sich für die Rechte von Opfern und deren Hinterbliebene ein. Sein Handeln folgt dem Motto seiner Tochter: „Aufgeben ist keine Option“ – ein Satz, der heute als Leitmotiv für die „Trauerwache Deutschland“ dient und vielen Betroffenen Mut zuspricht. „Wenn man dann den Vergleich dazu zieht, wie viele Tausend Menschen auf die Straße gingen wegen einer angeblichen virtuellen Vergewaltigung. Die keine Ahnung haben, was eigentlich wirkliche, echte Vergewaltigung bedeutet. Wenn die jungen Frauen und Mädchen mir erzählen, das Schlimmste ist für sie der Geruch und der Geschmack des Täters, die noch Wochen oder Monate später sie aus dem Schlaf reißen", beschreibt Kyrath seine Fassungslosigkeit über die Prioritäten der Politik.
Kaum jemand will darüber sprechen - und das ist ein Problem: Rassismus und Antisemitismus zählen zum Schulalltag, aber oft werden die Erfahrungen damit verdrängt oder relativiert. Zwar steigen die Zahlen offizieller Vorfälle, aber sie erzählen nur einen Teil der Wahrheit. Es heißt, vieles wird gar nicht erst gemeldet: aus Angst, Überforderung oder weil Schulen oder Eltern den Konflikt scheuen. Die Dunkelziffer dürfte also hoch sein. Aber wie groß ist das Problem? Warum die Abwehr, das Schweigen und wie geht es eigentlich den Opfern des Hasses? Während über Prävention und Programme diskutiert wird, agieren rechte Gruppen längst strategisch. Sie erreichen junge Menschen über soziale Medien, Codes und scheinbar harmlose Provokationen oder Witze. Und mittendrin Lehrkräfte unter Druck, die sich fragen, wie weit sie gehen dürfen. Neutral sollen sie bleiben und gleichzeitig eine demokratiebezogene Haltung zeigen. Aber geht das überhaupt? Oder ist die vielbeschworene Neutralität längst Teil des Problems? Schule gilt als Spiegel der Gesellschaft und darum stellt sich auch dort die Frage, wie sie ein sicherer Ort für alle sein kann. Darüber sprechen wir mit der Lehrerin und Autorin Laura Nickel, mit dem Jugendforscher Frank Greuel, der Psychologin Marina Chernivsky und mit dem Rechtswissenschaftler Felix Wirth Hanschmann. Podcast-Tipp: BR24 Reportage - Rechtsextremismus an Schulen - Wie Lehrkräfte damit umgehen Es ist schwierig, Lehrkräfte oder Schüler zu finden, die sich trauen von Vorfällen aus dem rechten oder rechtsextremen Spektrum an ihren Schulen zu erzählen. Zu groß ist die Angst, selbst ins Visier rechtsextremer Akteure zu geraten oder den guten Ruf ihrer Schule zu gefährden. Ende letzten Jahres hatte der Bayerische Rundfunk staatliche und kommunale Schulen im Freistaat angeschrieben: Bei der nicht-repräsentativen Befragung machten fast 600 Schulen mit. 66 Prozent von ihnen berichten von menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen im Schuljahr 2024/25. 74 Prozent ordneten die Vorfälle dem politisch rechten Spektrum zu. Eine bayernweite Statistik gibt es nicht. Nun haben einige Betroffene für diese BR24-Reportage von Claudia Steiner ihr Schweigen gebrochen und von menschenfeindlicher Hetze berichtet - aber auch von Zeichen der Hoffnung, wie positiv Demokratiebildung im Unterricht wirken kann. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:78e5531300687dda/
Am 19. Mai 2021 eskaliert ein Konflikt, der sich über Jahre aufgebaut hat. Was nach außen wie eine gescheiterte Ehe wirkt, entwickelt sich hinter verschlossenen Türen zu einem Geflecht aus Eifersucht, Kontrolle und wachsendem Druck. Innerhalb weniger Stunden tötet Hartmut F. mehrere Menschen. Unter den Opfern sind seine Ehefrau Hanna, ihr neuer Lebensgefährte und ein enger Vertrauter der Familie. Am Abend stellt sich der Täter selbst der Polizei. Doch schnell wird klar: Diese Taten sind kein spontaner Ausbruch. Sie sind das Ergebnis einer Entwicklung, die lange zuvor begonnen hat.
Digitale Gewalt ist kein virtuelles Problem – die Verletzungen sind real. Wir dürfen Betroffene nicht allein lassen und müssen Schule zu einem Ort machen, der Schutz und Aufklärung bietet. Gäste & Schwerpunkte: Sophia Stolpe (Moderatorin & Betroffene sexualisierter, digitaler Gewalt): Als Schülerin und auch heute als bekannte Radiomoderatorin war und ist Sophia selbst direkt von Deepfakes betroffen. Sie berichtet darüber, was diese Form der Gewalt mit den Opfern macht und wie man sich gegen Deepfakes wehrt. Chan-jo Jun (Fachanwalt für IT-Recht): Er liefert die notwendige juristische Einordnung. Er klärt auf, welche rechtliche Handhabe Betroffene und Schulen gegen die Verbreitung von manipuliertem Bildmaterial haben und wo das Gesetz (noch) an seine Grenzen stößt. Ich ordne als Moderator das Thema pädagogisch und gesellschaftlich ein und diskutiere, wie wir Prävention und Aufklärung so gestalten, dass junge Menschen in einer Welt der digitalen Manipulation handlungsfähig bleiben. Hendrik Haverkamp (Lehrkraft & Gründer von FelloFish): Er fokussiert die Schulentwicklung. Gemeinsam mit der Runde prüft er konkrete Handlungsstrategien: Was tun, wenn Schüler:innen oder Lehrkräfte betroffen sind? Wie wird die Schule zum wirksamen Schutzraum? Links Schutz im digitalen Raum Umgang mit Deepfakes im Unterricht Elternbuch mit Kapitel zu Medienkompetenz
USA: Teuerungsrate steigt im März auf über drei Prozent, 100 Tage nach Brand in Crans-Montana: Wie geht es den Opfern?, «Artemis-2-Crew» bereitet Landung im Pazifik vor, King's Gallery zeigt: «Queen Elizabeth II: Her Life in Style»
Wer einen Menschen schwer verletzt oder gar tötet, lädt schwere Schuld auf sich. Die Aufmerksamkeit gilt meistens den Opfern und ihren Angehörigen. Doch auch Täter müssen sich die Frage stellen, wie sie nun weiterleben können. Ein Weg zurück ins Leben besteht darin, Verantwortung zu übernehmen. Das kann bedeuten, den Opfern oder den Hinterbliebenen Unterstützung anzubieten. Oder sich dafür stark zu machen, dass andere nicht den gleichen Fehler begehen.
Der Fall des deutschen Schauspielers Christian Ulmen, dessen Ex-Frau Collien Fernandes ihm vorwirft, Deepfake-Pornobilder von ihr erstellt und verbreitet haben soll, hat international für Aufsehen gesorgt. Aber wie sieht die Rechtslage in Österreich aus, wenn man Opfer von Deepfakes wird? Opferanwältin Patricia Hofmann erklärt im Gespräch mit Georg Renner, welche Straftatbestände heute schon greifen – von Cybermobbing über Nötigung bis zum neuen Cyberflashing-Paragrafen –, wo das Strafrecht aber noch empfindliche Lücken hat. Denn wer im stillen Kämmerlein sexualisierte Deepfakes herstellt, ohne sie zu verbreiten, ist derzeit nicht strafbar. Hofmann plädiert für einen eigenen Auffangtatbestand, der schon die Herstellung unter Strafe stellt. Außerdem: Was man als Betroffene konkret tun sollte – von der Beweissicherung über Opferschutzeinrichtungen bis zur Anzeige –, warum die Täterausforschung im Netz so schwierig ist und was sich politisch ändern müsste. Patricia Hofmanns Blog im "Standard": https://www.derstandard.at/recht/blog-mit-recht-gegen-gewalt Online-Beweissicherung: https://www.netzbeweis.com/ Gewaltschutzzentrum Österreich: https://www.gewaltschutzzentrum.at/ Die Möwe-Kinderschutzzentren: https://die-moewe.at/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Der CDU-Politiker Walter Lübcke wird in Kassel ermordet, die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einem Messer schwer verletzt, der SPD-Wahlkämpfer Matthias Ecke in Dresden brutal zusammengeschlagen. Extreme Einzelfälle, sicher. Aber Angriffe gegen Politikerinnen und Politiker gehören inzwischen zum Alltag in Deutschland, sie reichen von Hass und Hetze im Netz bis hin zur offenen Gewalt. Tendenz steigend. Was ist da passiert in den letzten Jahren? Und wann ist das gekippt? Was machen Gewalterfahrungen mit den Opfern, den vielen politisch engagierten Menschen, die eine Demokratie braucht? Und wie kommen wir zurück zu einem respektvollen Miteinander? Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Christopher Dowe – Historiker und Leiter der Ausstellungsorte im Haus der Geschichte Baden-Württemberg; Dr. Farina Rühs – Psychologin, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen; Jonas Weber – Abgeordneter der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag
Ein Morgen wie jeder andere, bis plötzlich nichts mehr geht: Computer lahmgelegt, Daten verschlüsselt, eine Nachricht auf dem Bildschirm. Ein Kosmetikunternehmen aus Rheinland-Pfalz wird Opfer eines Ransomware-Angriffs. Die Täter fordern 80.000 Dollar Lösegeld. Kriminalhauptkommissar Mike vom K25 Cybercrime des Polizeipräsidiums Koblenz und sein Team beginnen zu ermitteln, mit wenigen Hinweisen und einer einzigen E-Mail-Adresse. Doch schnell wird klar: Der Angriff ist Teil eines internationalen Netzwerks. Die Spur führt über mehrere Kontinente, zu weiteren Opfern und schließlich bis nach China. In dieser Folge spricht Host Joost Schmidt auch mit Cyber-Sicherheits-Expertin Dr. Eljin van Genuchten. Sie ordnet ein, warum Ransomware für Täter ein lukratives Geschäftsmodell ist und beantwortet eine der zentralen Fragen: Sollte man Lösegeld zahlen oder nicht? Außerdem erklärt sie, warum Prävention für Unternehmen entscheidend ist. Eine Folge über digitale Erpressung, internationale Ermittlungen und warum Backups so wichtig sind. Unser Podcast-Tipp: „Die Justizreporter*innen“ https://1.ard.de/justizreporterinnen
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Kaltenbrunner mit dem ehemaligen Brigadier Gerald Karner über den fünften Kriegstag im Iran und die hoch volatile Lage im Nahen und Mittleren Osten. Karner erklärt den enormen militärischen Aufmarsch der USA und Israels, die Größenordnung der eingesetzten Truppen und Waffensysteme und warum die Luftoperationen gegen den Iran Wochen dauern könnten. Ausführlich diskutiert werden die verbliebene Schlagkraft des iranischen Regimes, seine ballistischen Raketen, Drohnen und unterirdischen Anlagen sowie die zentrale Rolle russischer Rüstungshilfe. Der Experte schildert, wie israelische und amerikanische Geheimdienste offensichtlich über Jahre Quellen in der iranischen Führung aufgebaut haben und wie Hightech, Cyberangriffe und KI heute militärische Planung prägen. Thema sind auch mögliche Bodentruppeneinsätze, Überlegungen zur Bewaffnung oppositioneller Gruppen wie der Kurden und das Risiko eines langen, blutigen Stellvertreter- oder Bürgerkriegs. Karner ordnet die Rolle der Golfstaaten, insbesondere Saudi-Arabiens, ein, erklärt die Verwundbarkeit der Region durch Drohnen und die strategische Bedeutung der Straße von Hormus für Energiepreise und Welthandel. Im Gespräch geht es zudem um die wachsende Isolation Irans und Russlands, mögliche Beistandsszenarien für Europa und die innenpolitische Zwickmühle von US-Präsident Donald Trump zwischen Wahlversprechen und Israels Sicherheitsinteressen. Abschließend beschreibt Karner die bereits desolate wirtschaftliche Lage im Iran, die Gefahr einer humanitären Katastrophe und die hohe Zahl an zivilen Opfern und Repressionsopfern schon vor Beginn des Krieges. Links zur Folge: Recherchen von bellingcat zum Absturz der MH17 Serie "Teheran" auf AppleTV Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die Veröffentlichung der sogenannten „Epstein-Files” hatte weltweit Auswirkungen. Inzwischen gab es einige Verhaftungen und Rücktritte von Personen aus Politik und Finanzwesen, deren Kontakte zu Jeffrey Epstein nicht mehr zu leugnen waren. Doch wer waren Jeffrey Epstein und seine Partnerin Ghislaine Maxwell? Welche Urteile wurden gegen sie gefällt? Und wie gelang es ihnen, einen weltweit agierenden Sex- und Menschenhandelsring mit Kindern als Opfern zu organisieren? In dieser ersten Episode versuchen wir, eine Diskussionsgrundlage zum Thema auf Basis verfügbarer Fakten zu liefern. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QUELLEN: Story der Woche: Video: Der klingelnde Hund Thema der Woche: Die Epstein Library beim U.S. Department of Justice FBI Records: The Vault - Jeffrey Epstein Jeffrey Epstein der dt. wikipedia Jeffrey Epstein der engl. wikipedia Ghislaine Maxwell in der dt. wikipedia Ghislaine Maxwell in der engl. wikipedia Der vollzitierte Aaron Parnas The Hill: Why Biden didn’t release the Epstein files — but maybe should have CBS News: Right-wing influencers get binders labeled "The Epstein Files," but downplay revelations Frankfurter Rundschau: Epstein-Akten: US-Justiz macht zuvor entferntes Foto wieder zugänglich – und erklärt sich dazu TIME: ‘More People Will Be Implicated’: Ro Khanna on the Fallout From His Epstein Files Bill, and What Comes Next The Guardian: Ghislaine Maxwell reportedly ‘much happier’ after prison transfer by Trump officials BBC: Who is Ghislaine Maxwell? The story of her downfall Video: Miami Herald: THe Perversion of Justice
Neue Studie: Viele Gewalttaten werden nicht angezeigt, EU-Pläne gegen Cybermobbing, EU-Parlament beschließt Verschärfung des Asylrechts, US-Gesetzentwurf ermöglicht Opfern im Epstein-Skandal mutmaßliche Täter in Zivilprozessen zu verklagen, Anhaltende Energiekrise in Kuba, Gewerkschaft ver.di ruft im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder zu Warnstreiks auf, Streiks bei der Lufthansa angekündigt, Tag der Kinderhospizarbeit, Vierter Wettkampftag der Olympischen Spiele in Italien, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Neue Studie: Viele Gewalttaten werden nicht angezeigt, EU-Pläne gegen Cybermobbing, EU-Parlament beschließt Verschärfung des Asylrechts, US-Gesetzentwurf ermöglicht Opfern im Epstein-Skandal mutmaßliche Täter in Zivilprozessen zu verklagen, Anhaltende Energiekrise in Kuba, Gewerkschaft ver.di ruft im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder zu Warnstreiks auf, Streiks bei der Lufthansa angekündigt, Tag der Kinderhospizarbeit, Vierter Wettkampftag der Olympischen Spiele in Italien, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Arm und diktatorisch regiert, steht Nicaragua selten im Zentrum der Auseinandersetzungen um die Zukunft Lateinamerikas. Unter dem einstigen Guerillaführer Daniel Ortega ist das Land wieder zur Diktatur geworden. Dora Maria Téllez, früher prominente Guerillakämpferin und Gesundheitsministerin, fordert im Bruno Kreisky Forum zur Solidarität mit politischen Gefangenen und Opfern der Repression auf und findet harte Worte für ihre ehemaligen Genossen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es war der Skandal des Jahres 2025 und eine Zäsur in der Geschichte österreichischer Hilfsorganisationen: Der SOS-Kinderdorf-Skandal. Die Aufdecker Jürgen Klatzer und Matthias Winterer schildern den Fall vom Eintreffen des ersten anonymen Schreibens im Postfach bis zu den Enthüllungen rund um SOS-Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner. Im Gespräch mit Eva Konzett erzählen sie, wie es den Opfern heute geht und was die neuesten Falter-Recherchen ergeben.Aufgezeichnet bei der FALTER Arena am 29.01.2026 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Leider mussten wir unsere Winterpause aus persönlichen Gründen um zwei Wochen verlängern. Das tut uns wahnsinnig leid. Um euch ein wenig zu vertrösten, kommt heute dafür eine Folge aus dem Archiv, die wir sehr spannend finden. Regulär geht es hier dann am 04. Februar mit einer neuen mindestens genauso spannenden Folge weiter. Triggerwarnung: In dem ersten Fall geht es um Gewalt an Kindern. Wenn es um die Tötung eines Menschen geht, definiert das Strafgesetzbuch mit den Mordmerkmalen eine Reihe verwerflicher Gründe und Begehungsweisen. Doch manchmal kann auch die Wahl der Tatwaffe dazu führen, dass ein Tötungsdelikt als Mord gewertet wird. Als die zwölfjährige Jaquie nach einem langen Schultag den Flur ihres Wohnhauses betritt, fällt ihr eine Sache sofort ins Auge: Aus dem Schlitz des Familienbriefkastens ragt ein großer Umschlag. Sterne und Nikoläuse verzieren das weiße Papier. Jaquie ist sich sicher: Das muss Weihnachtspost sein. Doch als sie entschlossen an der Briefsendung zieht, wird alles um sie herum schwarz… Für Mascha und Valentin neigt sich ein gelungenes Wochenende dem Ende zu. Nach einem Aufenthalt an der Ostsee befindet sich das Paar am Ostersonntag 2008 gemeinsam mit seinen zwei Kindern auf dem Heimweg. Genauso wie im Familienauto geht es auch auf der A27 an diesem Abend ruhig zu. Doch dann zerstört plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stille - und der Kilometer 42 bei Oldenburg wird zum Tatort. Dieses Mal wird es gemein und gefährlich. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” widmen wir uns nämlich dem Mordmerkmal der gemeingefährlichen Mittel. Anhand von Beispielen erklären wir, was die Gemeingefährlichkeit ausmacht und welche Rolle der Vorsatz dabei spielt. Außerdem erhalten wir einen Einblick in die Psyche einer besonderen Täter:innengruppe. Interviewpartner dieser Folge: Rechtspsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock, Strafrechtsprofessor Dr. Sönke Gerhold **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb **Shownotes** *Fall “Mailin”* LG Berlin, Urteil vom 22.01.2010 - (529) 1 Kap Js 2276/08 Ks (8/09) Zeit: Die zertrümmerte Idylle: https://tinyurl.com/2jshb8ph Süddeutsche Zeitung: Rachefeldzug gegen die eigene Familie: https://tinyurl.com/bde4c884 Tagesspiegel: Urteil. Briefbomber ließ den Opfern keine Chance: https://tinyurl.com/ph6j89zh ZDF Doku: Ermittler! Tatort Berlin: https://tinyurl.com/pmpt2839 *Fall “Mascha”* LG Oldenburg, Urteil vom 20.05.2009 - 5 Ks 8/08 Stern: Holzklotz-Anschlag: „Mörder sollen das hier lesen“: https://tinyurl.com/22jmnzkz Spiegel: Holzklotz-Prozess: „Heimtückisch mit gemeingefährlichen Mitteln“: https://tinyurl.com/3cfsxr9z Frankfurter Allgemeine: Lebenslang für den Holzklotzwerfer: „Eine grauenvolle, sinnlose Tat“: https://tinyurl.com/3vw34hhc *Diskussion* BGH, Beschluss vom 14.04.2020 - Aktenzeichen 5 StR 93/20 BGH Urteil vom 16.8.2005, Az: 4 StR 168/05 FAZ: Betrunkener Autofahrer rast in Straßencafé: https://tinyurl.com/y2wxt7xd ADAC: Steinewerfer: Wie reagiere ich richtig?: https://tinyurl.com/k86z46cf Stuttgarter Zeitung: Die Todesbrücke auf der Insel Fünen: https://tinyurl.com/mr9r6sfj **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio