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Der Roman spielt vor der Kulisse der Flüchtlingskrise 2015. Benjamin Weiß betreut als Jurist das Asylverfahren eines Syrers, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden. Dabei holt Benjamin Weiß die NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie ein. Denn seine Großmutter zieht in das Häuschen am Strombad Kritzendorf ein, versucht dort belastende Dokumente aus der NS-Zeit zu entsorgen. Ein Roman über die Grautöne bei der Bewertung von Tätern und Opfern, die Zeitbomben der Vergangenheit in unseren Familien und die schwierige Suche nach der Wahrheit. Stephan hat sich mit Daniel Zipfel am Donau-Strombad Kritzendorf getroffen, das die Nazis nach dem Anschluss Österreichs "arisierten". Das Buch Daniel Zipfel: "Walküre", Leykam, 256 Seiten, 25,00 Euro. Die Bücher, über die Stephan und Daniel sonst noch sprechen: Daniel empfiehlt Dokupodcast: Deutsche Geister | DIE ZEIT https://www.zeit.de/serie/deutsche-geister Stephan empfiehlt Franco. Der ewige Faschist. Eine Biografie. Beck-Verlag. 376 Seiten. 28,00 Euro. Clara Sánchez:"Lo que esconde tu nombre". Booket. 446 Seiten. Antiquarisch. Auf Deutsch als WDR-Hörspiel in ARD Sounds | Schlechte Gesellschaft - ARD Polit- und Psychokrimis | Was dein Name verbirgt (1/2): KZ-Überlebender jagt NS-Verbrecher https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e1401ee9f414366c/ Podcast: Gestern ist jetzt – Der Podcast für Familiengeschichte im Nationalsozialismus https://gesternistjetzt.de/ Der Autor Daniel Zipfel. 1983 in Freiburg im Breisgau geboren. Lebt und arbeitet in Wien. Der Jurist ist in der Asylrechtsberatung tätig. Er hat eine Ausbildung am Institut für Narrative Kunst absolviert und ist Mitglied der Grazer Autor*innenvereinigung. "Walküre" ist sein vierter Roman. Zahlreiche Stipendien und Preise. Der Ort Donaustrombad Kritzendorf bei Wien Podcast-Tipp Buchgefühl – Lesung und Gespräch https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
Das bedeutet das US-Iran-Rahmenabkommen, Bildungsbericht und was die Länder jetzt tun müssten, Verschlechterung für Mieter und Gewerbetreibende beim Heizungsgesetz
Wann hast du zuletzt das Licht angelassen? Nicht beim Schlafen. Beim Sex. Jede zweite Frau hat sexuelle Belästigung erlebt. Jede neunte Person einen Übergriff. Weniger als zehn Prozent werden je angezeigt. Die meisten schweigen. Für immer. In dieser Folge reden Andrea und Uschi über Intimitätsscham – die tiefste und schweigsamste Form der Scham. Die die entsteht wenn Grenzen verletzt wurden. Die im Körper sitzt, nicht im Kopf. Andrea bringt mit was sie in 20 Jahren Arbeit mit Tätern, Opfern und Klienten nach Missbrauch und Gewalt gelernt hat. Uschi bringt mit was sie täglich im OP sieht – nackte, verletzliche Körper die niemand bewertet. Zusammen reden sie über das was die meisten schweigend mit ins Bett nehmen. Und über die Revolution die es braucht: Das Licht anlassen.
In der ersten Bonusfolge geht es darum, welchen psychischen Auswirkungen Gewalttaten auf Opfer haben können, es geht um Kinder, die zu Mördern werden und darum, wie man die Gefährlichkeit von Tätern prognostizieren kann. Darüber hat Reporterin Valerie Krb mit dem Facharzt für Psychiatrie und forensischen Gutachter Patrick Frottier geredet. Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Schreibt uns eure offenen Fragen und Anmerkungen gerne per Mail, direkt auf Spotify oder auf Instagram wo ihr auch Fotos und Videos zu all unseren Fällen findet.Dunkle Spuren ist ein Podcast des KURIER. Titelmusik: Tobias Schützenberger Redaktionelle Leitung: Yvonne Widler Reporterinnen: Anya Antonius, Valerie Krb, Michaela Reibenwein und Yvonne Widler Social Media: Clara Sautner, Lisa StepanekTon, Kamera und Videoschnitt: Daniel Jamernik, Zoe Gendron und Alexandra Diry Ton, Schnitt und Gestaltung Podcast: Dominik KanzianRessortleitung Digital Content Hub: Sophie UngerIm Herbst könnt ihr uns wieder Live auf der Bühne sehen!Und zwar am 22.September in St. Pölten -> https://www.kurier-events.at/de/sanktpoeltenund am 23. September in Wiener Neustadt -> https://www.kurier-events.at/de/wienerneustadt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Beweise sind ein wichtiger Bestandteil in einem Verfahren. Aber was passiert in Zeiten, wenn Beweise ganz leicht gefälscht werden können und gar nicht echt sind? Deep Fakes! Es stellen sich Fragen nach dem Persönlichkeitsschutz von Opfern, dem urheberrechtlichen Schutz als Kunstobjekt sowie Herausforderungen bei der grenzüberschreitenden Rechtsdurchsetzung. Dr. Franka Becker ist Rechtsanwältin und Gründerin eines […]
Mit einem Dekret will die Walliser Regierung die finanzielle Unterstützung der Opfer absichern. Diese direkte finanzielle Unterstützung soll Opfern und Angehörigen helfen, damit sie nicht auf allen anfallenden Kosten sitzen bleiben. Das sorgt im Parlament auch für Kritik. Weiter in der Sendung: · Wie weiter mit der Wassernutzung im Kanton Bern? Darüber debattiert das Berner Kantonsparlament – und findet noch keine Antwort. · Das Walliser Kantonsparlament übernimmt die Bürgschaft für einen Bildungscampus im Oberwallis für die Fachhochschule, PH und die Höhere Fachschule Gesundheit.
Nora Steen, Bischöfin für Schleswig und Holstein, blickt auf eine breitgefächerte Laufbahn mit Stationen als Seelsorgerin im ländlichen Raum ebenso wie in Lissabon, mit internationalen Leitungsfunktionen in der Schweiz und im Christian-Jensen-Kolleg im schleswig-holsteinischen Breklum zurück. Im Podcast "Kammer trifft" lotet sie mit Dr. Gisa Andresen, ärztliche Geschäftsführerin der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Berührungspunkte zwischen Medizin und Seelsorge aus. Und da gibt es nicht wenige: Vom Umgang mit Opfern sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch bis zu einem Berufsethos, das sowohl Mediziner als auch Geistliche im Einsatz für die Menschen, die ihnen vertrauen, oft an ihre Grenzen bringt, reicht die Palette.Warum Steen für parteipolitische Neutralität der Kirche plädiert und warum sie es als Bischöfin vermisst, Kinder zu taufen, Paare zu verheiraten und Trauernden bei Beerdigungen beizustehen, erläutert sie in dieser Folge.
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Andrea Genest und Maite Billerbeck "Die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen." (Maite Billerbeck) Das US-Nationalarchiv hat Millionen von Mitgliederkarteien der NSDAP ins Internet gestellt, für alle frei zugänglich. Mehrere deutsche Wochen- und Online-Magazine haben aus diesem Datenwust ein digitales Tool gebaut. Seitdem recherchieren Millionen Deutsche, ob die eigenen Familienangehören in Hitlers Partei waren. Verändert das Recherchetool unsere Erinnerungskultur? "Immer mehr Menschen fragen, wie konnte es dazu kommen, wie konnten Menschen im Nationalsozialismus mitmachen, Das lernen wir über die Biografien und die Sozialgeschichte der Täterschaft, so Gedenkstättenleiterin Andrea Genest. "Wenn wir Erinnerungskultur lebendig machen wollen, müssen wir die Jugendlichen einbeziehen mit Emotionen, mit ihrem Gefühl", betont Maite Billerbeck, Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur. Dr. Andrea Genst ist Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.Zuvor hat sie u.a. in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin gearbeitet. Maite Billerbeckist Psychologin und Gründerin des Vereins zur Förderung der Erinnerungskultur e.V., nach Recherchen in der eigenen Familiengeschichte. Der Dokumentarfilm "Das vergessene Massaker - Tikun Olam 2025: ein deutsch-italienischer Schüleraustausch“ (Regie: Richard Moritz Schmidt) wurde im April 2026 uraufgeführt. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:26 Die persönlichen Familiengeschichten 00:07:48 Die Morde am Lago Maggiore 00:09:41 Die neuen Recherchetools 00:14:28 Tikkun Olam 00:17:23 Mauer des Schweigens und transgenerationelles Trauma 00:22:50 Wandel der Erinnerungskultur? 00:24:40 Jugendprojekt zwischen Berlin und Mailand 00:30:56 Herausforderungen der Gedenkstätten 00:35:52 Begegnung der Nachkommen von Opfern und Tätern 00:39:15 Baseballschlägerjahre haben Kinder bekommen 00:45:27 Der Zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de Hörtipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/urn:ard:show:be34348e7e107ac6/ Darin besonders: Traumata der NS Zeit - Wie sie Kinder und Enkel belasten https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bd2bb39edaa22434/
Wir sind wieder daaaaaha! 13 Jahre nach Scary Movie 5 kehrt die ikonischste Horror-Parodiereihe zurück – nicht nur auf die Kinoleinwände, sondern auch zu ihren Wurzeln. So versammelt der am 4. Juni 2026 startende Scary Movie ein breites Ensemble aus alten Gesichtern vor und hinter der Kamera, darunter Anna Faris, Regina Hall und die Gebrüder Wayans. Zu erwarten sind wieder derber Humor sowie eine ganze Menge an durch den Kakao gezogenen Horrorfilmen und Prominenten. Unser eingespieltes Podcast-Duo nimmt diesen Neustart zum Anlass, um das Franchise über ein Vierteljahrhundert nach dem ersten Teil Revue passieren zu lassen.Von Dämonengrusel zu Alien-Invasionen, von Saw zu Paranormal Activity – kein Horrortrend hat es bislang unparodiert an Scary Movie vorbeigeschafft. Der plumpe Stil, der satirisches Geschick weit hinter flachen Kalauern anstellt, sorgte inzwischen für diverse Momente, die fester im kulturellen Zeitgeist verankert sind als die Werke, auf die sie anspielen. 2000 begann die Reihe mit einer verballhornten Slasher-Geschichte, in der eine Gruppe von Teenagern versucht, einem Ghostface-Killer à la Scream auf die Schliche zu kommen. Der Film entwickelte sich mit seinen Popkulturreferenzen, den einprägsamen Figuren und den fiesen Sprüchen zu einem Dauerbrenner auf sämtlichen Schulhöfen.Mit den Jahren wechselte sich nicht nur das Personal auf dem Regiestuhl und im Cast munter ab, jeder neue Eintrag in die Reihe nahm außerdem ein anderes Subgenre des Horrors aufs Korn. Gleich bleibt lediglich das Mantra „Respekt vor niemandem“; Minderheiten, marginalisierte Gruppen und jene, die sich nicht wehren können, werden bedingungslos zu Opfern des Klamauks. Léo und Luca nehmen die Entwicklung des Franchises unter die Lupe und besprechen, ob zwischen den Flachwitzen auch ein Stückchen Genialität steckt. Freut ihr euch auf den neuen Scary Movie? Und welcher Teil der Reihe ist euer Favorit? Wir freuen uns auf eure Meinung!---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
Epstein hat in ganz Europa nach Opfern suchen lassen. Seine Komplizen waren teils renommierte Model-Scouts.
Der frühere oberste Strafverfolger der Schweiz, Ex-Bundesanwalt Michael Lauber, kritisiert das Strafverfahren in Crans-Montana. Er wirft den Behörden schwere Fehler vor, die der Glaubwürdigkeit der Schweizer Justiz schadeten und stellt sich im Interview auch der Kritik an seiner eigenen Person. Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber kritisiert drei zentrale Punkte der Walliser Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe: mangelhafte Kommunikation gegenüber Opfern und Öffentlichkeit, zu wenige Obduktionen und die verspätete Inhaftierung der Barbetreiber zur Beweissicherung. Lauber warnt, dass die Fehler in der Strafuntersuchung die Glaubwürdigkeit des gesamten Schweizer Justizsystems in der Öffentlichkeit beschädigen. 2020 musste Michael Lauber die Bundesanwaltschaft wegen der Fifa-Affäre verlassen. Man warf ihm vor, mit seinen nicht deklarierten Treffen mit dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino den Ruf der Schweiz zu schädigen. Ist er mit seinen eigenen Verfehlungen der Richtige, sich jetzt einzumischen? Michael Lauber ist zu Gast bei David Karasek.
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Der Iran wurde durch eine Koalition von angreifenden Staaten schwer beschädigt. Dieser Angriffskrieg wurde ermöglicht durch Golfstaaten, welche z.B. Überflugrechte gaben, und den angreifenden Staaten Militärbasen erlaubten. Dadurch steht dem Iran völkerrechtlich Schadenersatz zu. Im Fall von Nicaragua war auch schon einmal ein solches Urteil gegen die USA gefällt worden. Und das sogar ohne einen offenen Angriffskrieg. Schauen wir uns die Details an, um dann über die Mautzahlungen zu sprechen.Der UN-Botschafter Amir-Saeid Iravani richtete Schreiben an den UN-Generalsekretär und den Sicherheitsrat und erklärte, dass die Golfstaaten verpflichtet sind, dem Iran volle Reparationen zu leisten — einschließlich Entschädigungen für alle materiellen und moralischen Schäden. Die Schreiben waren eine Reaktion auf Briefe, die sechs arabische Länder — Katar, Bahrain, VAE, Saudi-Arabien, Kuwait und Jordanien — an die UN gerichtet hatten, in denen dem Iran vorgeworfen wurde, diese Länder angegriffen zu haben.Der Vorwurf des IransDer Angriff erfolgte laut Iran jedoch am 28. Februar durch koordinierte Luftangriffe der USA und Israels, die beide Länder als Maßnahmen gegen Irans Nuklear- und Raketenprogramme bezeichneten. Die vorgeworfenen Handlungen der Staaten, gegen welche der Iran dann vorgegangen war, umfassen laut Iravani:Gewährung von Zugang zu Militärbasen, logistische und operative Unterstützung, Geheimdienstkooperation, Luftverteidigungskoordinierung sowie Nutzung des Luftraums.Dieser Schritt richtet sich gegen die strategisch wichtigen Staaten an den Knotenpunkten, die während des Konflikts seit Langem amerikanische Militärinfrastruktur beherbergt haben. Das iranische Dokument benennt ausdrücklich Katar, Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien und wirft ihnen vor, aktiv an feindlichen Operationen gegen die Islamische Republik teilgenommen oder diese ermöglicht zu haben. Iravani argumentierte, dass diese Nationen nach geltendem Völkerrecht rechtlich verpflichtet sind, umfassende Entschädigungen für die materiellen und moralischen Schäden bereitzustellen, die der Iran erlitten hat. Dieses diplomatische Manöver erfolgte, während der Iran kürzliche Aussagen US-amerikanischer Beamter nachdrücklich ablehnte und Gegenansprüche von Ländern auf der südlichen Seite des Persischen Golfs als vollständig unbegründet abtat.Indem der Iran diesen Kampf vor den UN-Sicherheitsrat trägt, signalisiert er, dass der fragile Waffenstillstand den regionalen Monarchien keine Straffreiheit gewähren wird, die ihren Luftraum und ihre Stützpunkte den US-Streitkräften geöffnet haben.Der UN-Menschenrechtsrat verabschiedete seinerseits eine Resolution der Golfstaaten und Jordaniens, die Irans "unprovozierten und vorsätzlichen" Angriffe verurteilte und volle Reparationen für deren Opfer forderte. Ein Beispiel, wie UN-Organisationen dabei behilflich sind, Täter zu Opfern umzudefinieren....https://apolut.net/irans-mautforderungen-ersatz-fur-reparationen-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach häuslicher und sexualisierter Gewalt müssen Spuren schnell gesichert werden. Denn die sind für die Justiz entscheidend. Sachsen-Anhalt will Opfern und Ermittlern helfen. Wie Mediziner an Kliniken geschult werden.
Ein neuer Star-Wars-Film, bei einem solchen popkulturellen Ereignis müssen sich Pia Reiser und Christian Fuchs Unterstützung holen. FM4's very own Natalie Brunner kennt sich bestens in weit entfernten Nerd-Galaxien aus. Und sie besticht in der hitzigen Diskussion zu „The Mandalorian and Grogu“ mit Anekdoten und Fachwissen. Ebenfalls auf dem Programm: Der neue Horrorthriller „Passenger“, in dem es ein junges Camper-Pärchen mit einem Dämon zu tun bekommt, der auf einsamen Waldstraßen Opfern auflauert. Sendungshinweis: FM4 Film Podcast, 25.05.2026, 0 Uhr
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Part 3 erscheint am nächsten Sonntag, den 31. Mai 2026. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.06.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Mango-Lassi: Mango-Püree 2 EL Zitronensaft 250g Naturjoghurt 150ml Milch // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Abdel Aziz, Nabila www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
US-Präsident Trump reist zu einem seltenen Staatsbesuch nach China und spricht mit Präsident Xi über geopolitische Konflikte wie die Taiwanfrage │ Im Libanon eskaliert die Lage trotz brüchiger Waffenruhe weiter mit tödlichen israelischen Angriffen und gleichzeitigen, erstmals direkten Friedensgesprächen zwischen Israel und dem Libanon in Washington │ In der Ukraine gibt es massive russische Drohnenangriffen auf Kiew und weitere Attacken auf Odessa mit zahlreichen Opfern und Vermissten │ Die politische Lage in Europa gerät ebenfalls in Bewegung: In Lettland tritt die Ministerpräsidentin nach dem Zerbrechen der Regierungskoalition zurück.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Wenn die Ferienwohnung gar nicht existiert Ob Ferienhaus am Meer oder Apartment in den Bergen: Viele Menschen buchen ihre Urlaubsunterkunft online. Das nutzen Betrüger aus - mit täuschend echt aussehenden Angeboten. Das Infocenter der R+V Versicherung rät deshalb, die Website bei der Buchung kritisch zu prüfen. Denn auf den ersten Blick wirkt alles meistens professionell: Die Internetseite zeigt hochwertige Fotos, ausführliche Beschreibungen und sogar Bewertungen oder Siegel. Dennoch kann es sein, dass die Unterkunft gar nicht existiert. Manchmal werden dafür sogar Bilder und Daten echter Objekte kopiert und für gefälschte Angebote verwendet. Auffällig ähnliche oder übertrieben positive Kommentare können auf Fälschungen hindeuten. Und Bilder der Unterkunft kann man per Rückwärtssuche prüfen - sie können Hinweise auf kopierte Inhalte geben. "Urlauber sollten grundsätzlich vorsichtig sein, wenn sie online eine Ferienunterkunft buchen. Leider tummeln sich auf diesem Gebiet einige Betrüger, und ihre Maschen werden immer raffinierter", sagt man bei der R+V Versicherung. Auf Warnzeichen achten Ein Alarmsignal ist ein Preis, wenn er deutlich unter dem Niveau vergleichbarer Angebote liegt. Auch fehlende oder unvollständige Angaben zum Anbieter sollten misstrauisch machen - etwa wenn nur eine Handy-Nummer angegeben ist, aber keine Anschrift. "Wer auf der Website kein Impressum findet, sollte lieber die Finger von dem Angebot lassen", warnt ein R+V-Experte. Doch selbst ein vollständiges Impressum ist keine Garantie für einen seriösen Anbieter. Betrüger kopieren oft Daten anderer Websites. Wer einen Verdacht hat, sollte Namen und Adresse genau prüfen oder sich bei Verbänden und örtlichen Tourismusstellen erkundigen. Auch etablierte Buchungsplattformen bieten mehr Sicherheit. Einige prüfen die Anbieter vorab und zahlen das Geld erst nach der Ankunft der Gäste aus. Vorsicht bei der Bezahlung Besonders kritisch wird es bei der Bezahlung. Misstrauisch sollten Urlauber werden, wenn Anbieter auf schnelle Zahlung drängen oder den gesamten Reisepreis im Voraus verlangen. Wer die Buchung außerhalb der Plattform abwickelt, verliert oft auch deren Schutzmechanismen. Sicherer sind Zahlungsarten wie Kreditkarte oder Lastschrift, da sich Buchungen im Betrugsfall unter Umständen zurückholen lassen. Auch Barzahlung vor Ort kann Teil einer Betrugsmasche sein: In manchen Fällen treffen sich Betrüger mit ihren Opfern, kassieren die Miete bar und übergeben einen Schlüssel, der später nicht passt. "Durch den persönlichen Kontakt wiegen sie die Urlauber in Sicherheit". Zur Sicherheit sollte man die Barzahlung erst leisten, wenn man die Wohnung bereits bezogen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Nach einem ungewöhnlichen Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind laut Weltgesundheitsorganisation drei Menschen mutmasslich nach einer Infektion gestorben. Auch zwei Passagiere aus der Schweiz waren auf dem Schiff. Sie werden am Universitätsspital Zürich behandelt. Weitere Themen: Die Axenstrasse gilt als Lebensader der Zentralschweiz, wurde jedoch wegen hinabstürzender Steinbrocken immer wieder gesperrt. Nun wird für 1,2 Milliarden Franken eine neue Axenstrasse gebaut. Am Dienstag erfolgte die erste Sprengung. Viele Musliminnen und Muslime in der Schweiz fühlen sich zwischen Stuhl und Bank: Sie werden politisch ins Fadenkreuz genommen und gleichzeitig zu Opfern von Vorverurteilung und Diskriminierung. Was macht das mit den Betroffenen?
Der nun folgende Bericht sollte der einer Überlebenden sein. Bedauerlicherweise ist er das nicht. Virginia Roberts Giuffre überlebte den sexuellen Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie überlebte eine Entführung. Und sie überlebte Jeffrey Epstein, der sie über Jahre hinweg manipulierte, kontrollierte und dazu zwang, ihm und anderen Männern sexuell zu dienen. Sie überlebte ein System, das wegsah. Erwachsene, die sie nicht schützten und Ermittlungsbehörden, die versagten. Eine Justiz, die mächtigen Tätern zu oft mehr Glauben schenkte als ihren Opfern. Virginia schwieg lange. Nicht, weil ihr die Worte fehlten, sondern weil sie hoffte, jemand anderes würde endlich tun, was längst hätte geschehen müssen: hinschauen, handeln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Doch das geschah nicht. Irgendwann wurde ihr klar, dass dieses Schweigen nur den Tätern half. Also wurde sie laut. Sie stellte sich ihren Peinigern entgegen und kämpfte öffentlich, obwohl sie wusste, was es sie kosten würde, denn die Gewalt endet für Betroffene selten mit der Flucht. Sie verändert ihr Leben weit darüber hinaus. Auch Jahre nachdem Virginia sich von Epstein und seinem Netzwerk losgesagt hat, lebt sie weiter mit Angst, Schuldgefühlen und Scham – und sieht sich mit einem System konfrontiert, das Opfer immer wieder dazu zwingt, ihre eigene Wahrheit beweisen zu müssen. Virginia Roberts Giuffre ist kein Einzelfall. Sie war eine von vielen – von Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Mädchen und jungen Frauen, die in Jeffrey Epsteins Netzwerk aus Manipulation, Abhängigkeit und sexualisierter Gewalt gerieten. Ihre Geschichte steht deshalb nicht nur für ihr eigenes Leid, sondern stellvertretend für unzählige Stimmen, die nie gehört wurden. Virginia kämpfte jahrelang. Für sich. Für andere Betroffene. Für ihre Kinder. Und für die Hoffnung, dass niemand dasselbe durchleben muss. Dies hier ist ihre Geschichte. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 20.05.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Rezept Kichererbsensalat: TBA // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // "Nobody's Girl" by Virginia Roberts Giuffre https://vault.fbi.gov/ronald-eppinger/Ronald%20Eppinger%20Part%2001%20%28Final%29/view https://web.archive.org/web/20060221073421/http://www.unmarriedamerica.org/emancipation/stories/suffering_together.htm https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Roberts_Giuffre // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Die Stimmung in der schwarz-roten „Arbeitskoalition" kippt: Erste Abgeordnete zweifeln, ob das Bündnis bis zum Ende der Legislatur hält. Durchgreifende Reformen scheinen nicht möglich, stattdessen finden SPD und Union nur den kleinsten gemeinsamen Nenner.Das Kabinett hat etwa das Beitragssatzstabilisierungsgesetz von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nur abgespeckt auf den Weg gebracht — auf einen großen Wurf konnten sich Union und SPD nicht einigen. [01:17]Finanzminister Lars Klingbeil legt die Eckwerte der Haushaltsplanung bis 2030 vor. Viele Maßnahmen bleiben Ankündigungen — wo auf der Ausgabenseite konkret gekürzt werden soll, bleibt oft vage. Die Ökonomin Veronika Grimm fast ihr Urteil auf X zusammen: „Das ist alles überhaupt nicht gut… sehr besorgniserregend.“ [09:55]Nach den Phishing-Attacken auf Signal — auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner war unter den Opfern — empfiehlt das Bundestagspräsidium den Umstieg auf den Messenger Wire. CEO Benjamin Schilz erklärt im Gespräch mit Berlin-Table-Redakteur Leo Schulz, warum Wire in Unternehmen und Behörden sicherer ist als die Konkurrenz. [17:03]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Eine Initiative im EU-Parlament fordert "Nur Ja heißt Ja" europaweit im Sexualstrafrecht. In Deutschland gilt bisher "Nein heißt Nein". Reicht das aus, oder braucht es eine Reform zum besseren Schutz von Opfern? Moderation: Julia Schöning Von WDR 5.
Erneut gehen die Wogen hoch. Die Schweiz stellt dem italienischen Staat eine Rechnung für die Behandlung von Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Italiens Premierministerin nennt dies «schändlich». Die offizielle Schweiz verweist auf Vorschriften. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:17) Aufschrei in Italien wegen Rechnung für Brandopfer (07:53) Nachrichtenübersicht (12:28) Umkämpfte Medikamentenpreise mit Folgen für Patienten (18:37) EU-Verträge: Das neue Schiedsgericht an einem Beispiel erklärt (24:11) Vom Aufsteiger zum Meister: Der FC Thun schreibt Geschichte
Die Polizeiliche Kriminalstatistik legt offen, worüber die Politik lieber schweigen will: Deutschland wird Jahr für Jahr gefährlicher. Zwar sinkt die absolute Zahl der erfassten Straftaten. Doch die Zahl der Gewaltverbrechen wächst rasant weiter an. Besonders die Zahl der Sexualdelikte nimmt schnell zu. Zu diesem Thema spricht Maximilian Tichy mit Michael Kyrath. Seine Tochter und ihr Freund wurden von einem abgelehnten, mehrfach straffälligen Asylbewerber ermordet. Seit diesem tragischen Verlust setzt er sich für die Rechte von Opfern und deren Hinterbliebene ein. Sein Handeln folgt dem Motto seiner Tochter: „Aufgeben ist keine Option“ – ein Satz, der heute als Leitmotiv für die „Trauerwache Deutschland“ dient und vielen Betroffenen Mut zuspricht. „Wenn man dann den Vergleich dazu zieht, wie viele Tausend Menschen auf die Straße gingen wegen einer angeblichen virtuellen Vergewaltigung. Die keine Ahnung haben, was eigentlich wirkliche, echte Vergewaltigung bedeutet. Wenn die jungen Frauen und Mädchen mir erzählen, das Schlimmste ist für sie der Geruch und der Geschmack des Täters, die noch Wochen oder Monate später sie aus dem Schlaf reißen", beschreibt Kyrath seine Fassungslosigkeit über die Prioritäten der Politik.
Kaum jemand will darüber sprechen - und das ist ein Problem: Rassismus und Antisemitismus zählen zum Schulalltag, aber oft werden die Erfahrungen damit verdrängt oder relativiert. Zwar steigen die Zahlen offizieller Vorfälle, aber sie erzählen nur einen Teil der Wahrheit. Es heißt, vieles wird gar nicht erst gemeldet: aus Angst, Überforderung oder weil Schulen oder Eltern den Konflikt scheuen. Die Dunkelziffer dürfte also hoch sein. Aber wie groß ist das Problem? Warum die Abwehr, das Schweigen und wie geht es eigentlich den Opfern des Hasses? Während über Prävention und Programme diskutiert wird, agieren rechte Gruppen längst strategisch. Sie erreichen junge Menschen über soziale Medien, Codes und scheinbar harmlose Provokationen oder Witze. Und mittendrin Lehrkräfte unter Druck, die sich fragen, wie weit sie gehen dürfen. Neutral sollen sie bleiben und gleichzeitig eine demokratiebezogene Haltung zeigen. Aber geht das überhaupt? Oder ist die vielbeschworene Neutralität längst Teil des Problems? Schule gilt als Spiegel der Gesellschaft und darum stellt sich auch dort die Frage, wie sie ein sicherer Ort für alle sein kann. Darüber sprechen wir mit der Lehrerin und Autorin Laura Nickel, mit dem Jugendforscher Frank Greuel, der Psychologin Marina Chernivsky und mit dem Rechtswissenschaftler Felix Wirth Hanschmann. Podcast-Tipp: BR24 Reportage - Rechtsextremismus an Schulen - Wie Lehrkräfte damit umgehen Es ist schwierig, Lehrkräfte oder Schüler zu finden, die sich trauen von Vorfällen aus dem rechten oder rechtsextremen Spektrum an ihren Schulen zu erzählen. Zu groß ist die Angst, selbst ins Visier rechtsextremer Akteure zu geraten oder den guten Ruf ihrer Schule zu gefährden. Ende letzten Jahres hatte der Bayerische Rundfunk staatliche und kommunale Schulen im Freistaat angeschrieben: Bei der nicht-repräsentativen Befragung machten fast 600 Schulen mit. 66 Prozent von ihnen berichten von menschen- und demokratiefeindlichen Vorfällen im Schuljahr 2024/25. 74 Prozent ordneten die Vorfälle dem politisch rechten Spektrum zu. Eine bayernweite Statistik gibt es nicht. Nun haben einige Betroffene für diese BR24-Reportage von Claudia Steiner ihr Schweigen gebrochen und von menschenfeindlicher Hetze berichtet - aber auch von Zeichen der Hoffnung, wie positiv Demokratiebildung im Unterricht wirken kann. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:78e5531300687dda/
Am 19. Mai 2021 eskaliert ein Konflikt, der sich über Jahre aufgebaut hat. Was nach außen wie eine gescheiterte Ehe wirkt, entwickelt sich hinter verschlossenen Türen zu einem Geflecht aus Eifersucht, Kontrolle und wachsendem Druck. Innerhalb weniger Stunden tötet Hartmut F. mehrere Menschen. Unter den Opfern sind seine Ehefrau Hanna, ihr neuer Lebensgefährte und ein enger Vertrauter der Familie. Am Abend stellt sich der Täter selbst der Polizei. Doch schnell wird klar: Diese Taten sind kein spontaner Ausbruch. Sie sind das Ergebnis einer Entwicklung, die lange zuvor begonnen hat.
Sophie von der Tann kommt mit dem Grauen des 7. Oktober 2023 in das Leben unserer Essay-Autorin. Über den Bildschirm. Ihr blasses Gesicht, ihre Stimme, ihr jugendliches Aussehen kannte sie bis dahin noch nicht. Und sie reagiert wie viele andere: „Warum schicken die dieses Kind nicht nach Hause?“ Aber Woche für Woche steigt ihre Achtung für die Reporterin. Bereits in den ersten Tagen des Krieges berichtet Sophie von der Tann von den zivilen Opfern in Gaza und zeigt unverhohlene Anteilnahme. Eine Oberflächenanalyse der Berichterstattung während des Gaza-Konflikts. Essay von Charlotte Roos SWR 2026
Digitale Gewalt ist kein virtuelles Problem – die Verletzungen sind real. Wir dürfen Betroffene nicht allein lassen und müssen Schule zu einem Ort machen, der Schutz und Aufklärung bietet. Gäste & Schwerpunkte: Sophia Stolpe (Moderatorin & Betroffene sexualisierter, digitaler Gewalt): Als Schülerin und auch heute als bekannte Radiomoderatorin war und ist Sophia selbst direkt von Deepfakes betroffen. Sie berichtet darüber, was diese Form der Gewalt mit den Opfern macht und wie man sich gegen Deepfakes wehrt. Chan-jo Jun (Fachanwalt für IT-Recht): Er liefert die notwendige juristische Einordnung. Er klärt auf, welche rechtliche Handhabe Betroffene und Schulen gegen die Verbreitung von manipuliertem Bildmaterial haben und wo das Gesetz (noch) an seine Grenzen stößt. Ich ordne als Moderator das Thema pädagogisch und gesellschaftlich ein und diskutiere, wie wir Prävention und Aufklärung so gestalten, dass junge Menschen in einer Welt der digitalen Manipulation handlungsfähig bleiben. Hendrik Haverkamp (Lehrkraft & Gründer von FelloFish): Er fokussiert die Schulentwicklung. Gemeinsam mit der Runde prüft er konkrete Handlungsstrategien: Was tun, wenn Schüler:innen oder Lehrkräfte betroffen sind? Wie wird die Schule zum wirksamen Schutzraum? Links Schutz im digitalen Raum Umgang mit Deepfakes im Unterricht Elternbuch mit Kapitel zu Medienkompetenz
USA: Teuerungsrate steigt im März auf über drei Prozent, 100 Tage nach Brand in Crans-Montana: Wie geht es den Opfern?, «Artemis-2-Crew» bereitet Landung im Pazifik vor, King's Gallery zeigt: «Queen Elizabeth II: Her Life in Style»
Wer einen Menschen schwer verletzt oder gar tötet, lädt schwere Schuld auf sich. Die Aufmerksamkeit gilt meistens den Opfern und ihren Angehörigen. Doch auch Täter müssen sich die Frage stellen, wie sie nun weiterleben können. Ein Weg zurück ins Leben besteht darin, Verantwortung zu übernehmen. Das kann bedeuten, den Opfern oder den Hinterbliebenen Unterstützung anzubieten. Oder sich dafür stark zu machen, dass andere nicht den gleichen Fehler begehen.
Der Fall des deutschen Schauspielers Christian Ulmen, dessen Ex-Frau Collien Fernandes ihm vorwirft, Deepfake-Pornobilder von ihr erstellt und verbreitet haben soll, hat international für Aufsehen gesorgt. Aber wie sieht die Rechtslage in Österreich aus, wenn man Opfer von Deepfakes wird? Opferanwältin Patricia Hofmann erklärt im Gespräch mit Georg Renner, welche Straftatbestände heute schon greifen – von Cybermobbing über Nötigung bis zum neuen Cyberflashing-Paragrafen –, wo das Strafrecht aber noch empfindliche Lücken hat. Denn wer im stillen Kämmerlein sexualisierte Deepfakes herstellt, ohne sie zu verbreiten, ist derzeit nicht strafbar. Hofmann plädiert für einen eigenen Auffangtatbestand, der schon die Herstellung unter Strafe stellt. Außerdem: Was man als Betroffene konkret tun sollte – von der Beweissicherung über Opferschutzeinrichtungen bis zur Anzeige –, warum die Täterausforschung im Netz so schwierig ist und was sich politisch ändern müsste. Patricia Hofmanns Blog im "Standard": https://www.derstandard.at/recht/blog-mit-recht-gegen-gewalt Online-Beweissicherung: https://www.netzbeweis.com/ Gewaltschutzzentrum Österreich: https://www.gewaltschutzzentrum.at/ Die Möwe-Kinderschutzzentren: https://die-moewe.at/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Der CDU-Politiker Walter Lübcke wird in Kassel ermordet, die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit einem Messer schwer verletzt, der SPD-Wahlkämpfer Matthias Ecke in Dresden brutal zusammengeschlagen. Extreme Einzelfälle, sicher. Aber Angriffe gegen Politikerinnen und Politiker gehören inzwischen zum Alltag in Deutschland, sie reichen von Hass und Hetze im Netz bis hin zur offenen Gewalt. Tendenz steigend. Was ist da passiert in den letzten Jahren? Und wann ist das gekippt? Was machen Gewalterfahrungen mit den Opfern, den vielen politisch engagierten Menschen, die eine Demokratie braucht? Und wie kommen wir zurück zu einem respektvollen Miteinander? Gregor Papsch diskutiert mit Dr. Christopher Dowe – Historiker und Leiter der Ausstellungsorte im Haus der Geschichte Baden-Württemberg; Dr. Farina Rühs – Psychologin, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen; Jonas Weber – Abgeordneter der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag
Ein Morgen wie jeder andere, bis plötzlich nichts mehr geht: Computer lahmgelegt, Daten verschlüsselt, eine Nachricht auf dem Bildschirm. Ein Kosmetikunternehmen aus Rheinland-Pfalz wird Opfer eines Ransomware-Angriffs. Die Täter fordern 80.000 Dollar Lösegeld. Kriminalhauptkommissar Mike vom K25 Cybercrime des Polizeipräsidiums Koblenz und sein Team beginnen zu ermitteln, mit wenigen Hinweisen und einer einzigen E-Mail-Adresse. Doch schnell wird klar: Der Angriff ist Teil eines internationalen Netzwerks. Die Spur führt über mehrere Kontinente, zu weiteren Opfern und schließlich bis nach China. In dieser Folge spricht Host Joost Schmidt auch mit Cyber-Sicherheits-Expertin Dr. Eljin van Genuchten. Sie ordnet ein, warum Ransomware für Täter ein lukratives Geschäftsmodell ist und beantwortet eine der zentralen Fragen: Sollte man Lösegeld zahlen oder nicht? Außerdem erklärt sie, warum Prävention für Unternehmen entscheidend ist. Eine Folge über digitale Erpressung, internationale Ermittlungen und warum Backups so wichtig sind. Unser Podcast-Tipp: „Die Justizreporter*innen“ https://1.ard.de/justizreporterinnen
Bessere Bahn - Eine Arbeitsgruppe hat Maßnahmen vorgelegt, damit die Züge wieder pünktlicher werden. Digitale Gewalt - Bundesjustizministerin Hubig will besseren Schutz von Opfern. Mehr Homeoffice, weniger Flüge - die Internationale Energieagentur IEA macht Vorschläge, um weniger Öl zu verbrauchen Von Jutta Hammann.
In unserer 100. Episode von "Akte Rheinland" präsentieren wir einen Mordfall aus dem Jahr 2024: die "Toten vom Rodder Maar", Anna Maria Beekes und Marie Schneider enthüllen die düsteren Details der Entdeckung zweier brutal ermordeter Männer und die darauffolgenden Ermittlungen. Wir analysieren die Hintergründe der Täter, deren Probleme und Motive sowie die komplexe Beziehung zu den Opfern. Zudem beleuchten wir den Verlauf des Prozesses und die emotionalen Herausforderungen für die betroffenen Familien. Die Episode schließt mit einem Ausblick auf mögliche Revisionen und regt zum Nachdenken über die komplexen menschlichen Beziehungen und die Dunkelheit hinter solchen Taten an. Feedback, Themenvorschläge und Fragen an podcast@ga.de oder via Instagram-DM an @akterheinland. Akte Rheinland bei YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLKxR-1mH7nhxNVq2lgMresq3FpSykqAID Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff: https://cdn.audiorella.com/podcasts/1465-akte-winterhoff/feed.rss General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Kaltenbrunner mit dem ehemaligen Brigadier Gerald Karner über den fünften Kriegstag im Iran und die hoch volatile Lage im Nahen und Mittleren Osten. Karner erklärt den enormen militärischen Aufmarsch der USA und Israels, die Größenordnung der eingesetzten Truppen und Waffensysteme und warum die Luftoperationen gegen den Iran Wochen dauern könnten. Ausführlich diskutiert werden die verbliebene Schlagkraft des iranischen Regimes, seine ballistischen Raketen, Drohnen und unterirdischen Anlagen sowie die zentrale Rolle russischer Rüstungshilfe. Der Experte schildert, wie israelische und amerikanische Geheimdienste offensichtlich über Jahre Quellen in der iranischen Führung aufgebaut haben und wie Hightech, Cyberangriffe und KI heute militärische Planung prägen. Thema sind auch mögliche Bodentruppeneinsätze, Überlegungen zur Bewaffnung oppositioneller Gruppen wie der Kurden und das Risiko eines langen, blutigen Stellvertreter- oder Bürgerkriegs. Karner ordnet die Rolle der Golfstaaten, insbesondere Saudi-Arabiens, ein, erklärt die Verwundbarkeit der Region durch Drohnen und die strategische Bedeutung der Straße von Hormus für Energiepreise und Welthandel. Im Gespräch geht es zudem um die wachsende Isolation Irans und Russlands, mögliche Beistandsszenarien für Europa und die innenpolitische Zwickmühle von US-Präsident Donald Trump zwischen Wahlversprechen und Israels Sicherheitsinteressen. Abschließend beschreibt Karner die bereits desolate wirtschaftliche Lage im Iran, die Gefahr einer humanitären Katastrophe und die hohe Zahl an zivilen Opfern und Repressionsopfern schon vor Beginn des Krieges. Links zur Folge: Recherchen von bellingcat zum Absturz der MH17 Serie "Teheran" auf AppleTV Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat ein geschlossen antifeministisches Weltbild, mehr Männer als Frauen. Vor allem Rechtsextreme wollen Frauen kleinhalten und torpedieren die Gleichstellung. Dahinter steckt die Idee, dass Männer das stärkere Geschlecht sind. Das bringt Frauen unter Druck, bremst sie aus und macht sie häufiger zu Opfern von Gewalt. Was treibt Antifeminismus an? Was heißt das für die Demokratie? Und warum machen manche Frauen gegen Frauen mobil? Marion Theis diskutiert mit Dr. Beate von Miquel – Deutscher Frauenrat; Prof. Dr. Gert Pickel – Soziologe Universität Leipzig; Tara-Louise Wittwer – Autorin und Content-Creatorin
Die Veröffentlichung der sogenannten „Epstein-Files” hatte weltweit Auswirkungen. Inzwischen gab es einige Verhaftungen und Rücktritte von Personen aus Politik und Finanzwesen, deren Kontakte zu Jeffrey Epstein nicht mehr zu leugnen waren. Doch wer waren Jeffrey Epstein und seine Partnerin Ghislaine Maxwell? Welche Urteile wurden gegen sie gefällt? Und wie gelang es ihnen, einen weltweit agierenden Sex- und Menschenhandelsring mit Kindern als Opfern zu organisieren? In dieser ersten Episode versuchen wir, eine Diskussionsgrundlage zum Thema auf Basis verfügbarer Fakten zu liefern. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QUELLEN: Story der Woche: Video: Der klingelnde Hund Thema der Woche: Die Epstein Library beim U.S. Department of Justice FBI Records: The Vault - Jeffrey Epstein Jeffrey Epstein der dt. wikipedia Jeffrey Epstein der engl. wikipedia Ghislaine Maxwell in der dt. wikipedia Ghislaine Maxwell in der engl. wikipedia Der vollzitierte Aaron Parnas The Hill: Why Biden didn’t release the Epstein files — but maybe should have CBS News: Right-wing influencers get binders labeled "The Epstein Files," but downplay revelations Frankfurter Rundschau: Epstein-Akten: US-Justiz macht zuvor entferntes Foto wieder zugänglich – und erklärt sich dazu TIME: ‘More People Will Be Implicated’: Ro Khanna on the Fallout From His Epstein Files Bill, and What Comes Next The Guardian: Ghislaine Maxwell reportedly ‘much happier’ after prison transfer by Trump officials BBC: Who is Ghislaine Maxwell? The story of her downfall Video: Miami Herald: THe Perversion of Justice
Anzeigen wegen Cyberbetrug haben sich seit 2020 mehr als verdoppelt. Schützen die Banken ihre Kunden zu wenig gegen Cyberbetrug? Polizei und ein Cybercrime-Experte kritisieren im «Kassensturz» die Banken. Ausserdem: Sommerpneus im Test. Und die Frage nach dem Recht am eigenen Bild. Cyberbetrug – Banken in der Kritik Die Zahl der Cyberbetrug-Anzeigen hat sich seit 2020 auf über 42'000 mehr als verdoppelt. «Kassensturz» zeigt das Beispiel von Chloé, die durch Cyberkriminelle 25'000 Franken verloren hat. Schützen die Banken ihre Kunden zu wenig vor Cyberbetrug? Die Polizei kritisiert die mangelnde Kooperation bei Cyberbetrug. Experten fordern mehr Investitionen in den Kundenschutz. In Grossbritannien sind Banken neu zur Entschädigung von Opfern verpflichtet. Die Betrugsfälle sind seitdem massiv zurückgegangen. Im Interview stellt sich die Schweizerische Bankiervereinigung den kritischen Fragen von «Kassensturz». Test Sommerpneus – Sicherheit hat ihren Preis Der neuste TCS-Sommerreifen-Test zeigt: Es gibt grosse Unterschiede bei den Pneus. Im Test werden 16 Reifenmodelle sowohl in puncto Fahrsicherheit als auch hinsichtlich der Umweltaspekte bewertet. Während Billigreifen deutliche Schwächen bei der Fahrsicherheit und beim Verschleiss aufweisen, überzeugen die Testsieger bei der Sicherheit – was lebensrettend sein kann. Ausserdem zeigt sich: Nicht nur die Sicherheit wird mit den richtigen Reifen erhöht, sondern auch der Treibstoff-Verbrauch reduziert. Ganz zur Freude des Portemonnaies. «Darf man das?» – Wann gilt das Recht am eigenen Bild? Ein Selfie vor dem Eiffelturm. Ein Foto am Bad-Bunny-Konzert. Eine Aufnahme an der Olma. Gänzlich allein ist man auf solchen Bildern eigentlich nie. Doch darf man solche Aufnahmen einfach veröffentlichen, zum Beispiel auf Social-Media-Kanälen, wenn im Hintergrund fremde Menschen klar erkennbar sind? «Kassensturz»-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner sagt, was gilt.
Neue Studie: Viele Gewalttaten werden nicht angezeigt, EU-Pläne gegen Cybermobbing, EU-Parlament beschließt Verschärfung des Asylrechts, US-Gesetzentwurf ermöglicht Opfern im Epstein-Skandal mutmaßliche Täter in Zivilprozessen zu verklagen, Anhaltende Energiekrise in Kuba, Gewerkschaft ver.di ruft im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder zu Warnstreiks auf, Streiks bei der Lufthansa angekündigt, Tag der Kinderhospizarbeit, Vierter Wettkampftag der Olympischen Spiele in Italien, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Neue Studie: Viele Gewalttaten werden nicht angezeigt, EU-Pläne gegen Cybermobbing, EU-Parlament beschließt Verschärfung des Asylrechts, US-Gesetzentwurf ermöglicht Opfern im Epstein-Skandal mutmaßliche Täter in Zivilprozessen zu verklagen, Anhaltende Energiekrise in Kuba, Gewerkschaft ver.di ruft im Tarifstreit im öffentlichen Dienst der Länder zu Warnstreiks auf, Streiks bei der Lufthansa angekündigt, Tag der Kinderhospizarbeit, Vierter Wettkampftag der Olympischen Spiele in Italien, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Arm und diktatorisch regiert, steht Nicaragua selten im Zentrum der Auseinandersetzungen um die Zukunft Lateinamerikas. Unter dem einstigen Guerillaführer Daniel Ortega ist das Land wieder zur Diktatur geworden. Dora Maria Téllez, früher prominente Guerillakämpferin und Gesundheitsministerin, fordert im Bruno Kreisky Forum zur Solidarität mit politischen Gefangenen und Opfern der Repression auf und findet harte Worte für ihre ehemaligen Genossen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Gewerkschaften warnen: Arbeitnehmende sind häufiger überlastet, Brandkatastrophe von Crans-Montana: Wie geht es den Opfern?, Kuba: Ein Insel-Staat am Abgrund, Exoskelette im Praxistest
Es war der Skandal des Jahres 2025 und eine Zäsur in der Geschichte österreichischer Hilfsorganisationen: Der SOS-Kinderdorf-Skandal. Die Aufdecker Jürgen Klatzer und Matthias Winterer schildern den Fall vom Eintreffen des ersten anonymen Schreibens im Postfach bis zu den Enthüllungen rund um SOS-Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner. Im Gespräch mit Eva Konzett erzählen sie, wie es den Opfern heute geht und was die neuesten Falter-Recherchen ergeben.Aufgezeichnet bei der FALTER Arena am 29.01.2026 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Leider mussten wir unsere Winterpause aus persönlichen Gründen um zwei Wochen verlängern. Das tut uns wahnsinnig leid. Um euch ein wenig zu vertrösten, kommt heute dafür eine Folge aus dem Archiv, die wir sehr spannend finden. Regulär geht es hier dann am 04. Februar mit einer neuen mindestens genauso spannenden Folge weiter. Triggerwarnung: In dem ersten Fall geht es um Gewalt an Kindern. Wenn es um die Tötung eines Menschen geht, definiert das Strafgesetzbuch mit den Mordmerkmalen eine Reihe verwerflicher Gründe und Begehungsweisen. Doch manchmal kann auch die Wahl der Tatwaffe dazu führen, dass ein Tötungsdelikt als Mord gewertet wird. Als die zwölfjährige Jaquie nach einem langen Schultag den Flur ihres Wohnhauses betritt, fällt ihr eine Sache sofort ins Auge: Aus dem Schlitz des Familienbriefkastens ragt ein großer Umschlag. Sterne und Nikoläuse verzieren das weiße Papier. Jaquie ist sich sicher: Das muss Weihnachtspost sein. Doch als sie entschlossen an der Briefsendung zieht, wird alles um sie herum schwarz… Für Mascha und Valentin neigt sich ein gelungenes Wochenende dem Ende zu. Nach einem Aufenthalt an der Ostsee befindet sich das Paar am Ostersonntag 2008 gemeinsam mit seinen zwei Kindern auf dem Heimweg. Genauso wie im Familienauto geht es auch auf der A27 an diesem Abend ruhig zu. Doch dann zerstört plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Stille - und der Kilometer 42 bei Oldenburg wird zum Tatort. Dieses Mal wird es gemein und gefährlich. In dieser Folge von “Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe” widmen wir uns nämlich dem Mordmerkmal der gemeingefährlichen Mittel. Anhand von Beispielen erklären wir, was die Gemeingefährlichkeit ausmacht und welche Rolle der Vorsatz dabei spielt. Außerdem erhalten wir einen Einblick in die Psyche einer besonderen Täter:innengruppe. Interviewpartner dieser Folge: Rechtspsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock, Strafrechtsprofessor Dr. Sönke Gerhold **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb **Shownotes** *Fall “Mailin”* LG Berlin, Urteil vom 22.01.2010 - (529) 1 Kap Js 2276/08 Ks (8/09) Zeit: Die zertrümmerte Idylle: https://tinyurl.com/2jshb8ph Süddeutsche Zeitung: Rachefeldzug gegen die eigene Familie: https://tinyurl.com/bde4c884 Tagesspiegel: Urteil. Briefbomber ließ den Opfern keine Chance: https://tinyurl.com/ph6j89zh ZDF Doku: Ermittler! Tatort Berlin: https://tinyurl.com/pmpt2839 *Fall “Mascha”* LG Oldenburg, Urteil vom 20.05.2009 - 5 Ks 8/08 Stern: Holzklotz-Anschlag: „Mörder sollen das hier lesen“: https://tinyurl.com/22jmnzkz Spiegel: Holzklotz-Prozess: „Heimtückisch mit gemeingefährlichen Mitteln“: https://tinyurl.com/3cfsxr9z Frankfurter Allgemeine: Lebenslang für den Holzklotzwerfer: „Eine grauenvolle, sinnlose Tat“: https://tinyurl.com/3vw34hhc *Diskussion* BGH, Beschluss vom 14.04.2020 - Aktenzeichen 5 StR 93/20 BGH Urteil vom 16.8.2005, Az: 4 StR 168/05 FAZ: Betrunkener Autofahrer rast in Straßencafé: https://tinyurl.com/y2wxt7xd ADAC: Steinewerfer: Wie reagiere ich richtig?: https://tinyurl.com/k86z46cf Stuttgarter Zeitung: Die Todesbrücke auf der Insel Fünen: https://tinyurl.com/mr9r6sfj **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio