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Ali Chamenei, der oberste Führer des Irans, galt im Westen als brutaler Diktator. Aber war es gerecht, ihn mit einem Luftschlag zu töten? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Philosophin Regina Surber, Expertin für die Ethik von Krieg und Frieden. Weitere Themen: · Wie viel Rückhalt geniesst US-Präsident Donald Trump für seine Kriegspolitik? Marco Overhaus, Experte für US-Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, zur Stimmung in der Regierung, im MAGA-Lager und im Kongress. · Der Streit zwischen der US-Regierung und der KI-Firma Anthropic ist eskaliert: Alle Bundesbehörden sollen auf Anthropics KI-Anwendungen verzichten, so die Anweisung des Präsidenten. Der Grund: Der KI-Konzern wollte durchsetzen, dass seine Software nicht zur Massenüberwachung oder für autonome Waffensysteme verwendet werden dürfe. Digitalredaktor Jürg Tschirren rollt den Fall auf. · Könnte der Fall Anthropic Anlass für eine stärkere KI-Regulierung sein? Das fordert der CEO des Tech Konzerns, er setzt dabei auf den US-Kongress. Wie realistisch ist das? Die Einschätzung der Juristin Christiane Wendehorst, Professorin am Institut für Digitalisierung und Recht der Universtität Wien.
Auf die Angriffe von USA und Israel reagiert der Iran mit massiver Gegenwehr. Er beschießt Flughäfen und US-Basen in der Golfregion. Und auf die Raketen der Hisbollah antwortet Israel mit Gewalt. Kann die gesamte Region im Krieg versinken?**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartner: Guido Steinberg, Experte für den Nahen und Mittleren Osten, Stiftung Wissenschaft und Politik Gesprächspartner: Moritz Behrendt, Moritz Behrendt, ARD-Korrespondent in Kairo**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Der oberste Führer des Iran, Chamenei, ist tot. Ein Regimewechsel sei aber nicht abzusehen, sagt Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik: "Solange nicht die Geheimdienste anfangen, sich zu bekämpfen, wird dieses Regime intakt bleiben." Von WDR 5.
“Help is on its way”, das hatte US-Präsident Donald Trump im Januar bei Truth Social gepostet. Die Nachricht richtete sich an die Protestierenden in Iran, deren Widerstand vom iranischen Regime brutal niedergeschlagen wurde. Die angekündigte Hilfe kam damals nicht. Während die USA und Iran jetzt über einen neuen Atomdeal verhandeln, hat Trump eine erhebliche Militärpräsenz in der Golfregion und im Nahen Osten zusammengezogen. So viele Streitkräfte hatten die USA seit dem Irakkrieg nicht mehr in der Region stationiert. In seiner Rede zur Lage der Nation am Dienstag betonte Trump, dass er zwar eine diplomatische Lösung bevorzuge, aber niemals zulassen werde, dass der Iran Atomwaffen besitze. Er verwies auf die Entschlossenheit der USA als stärkste Militärmacht der Erde. Währenddessen sind an einigen Universitäten in Iran wieder Proteste aufgeflammt. Obwohl das Regime in diesem Jahr nach Schätzungen bereits Zehntausende Protestierende ermordet hat, kämpfen Teile der Bevölkerung weiter für ein Ende der Islamischen Republik. Der Widerstandsgeist scheint trotz der Brutalität des Regimes ungebrochen, sagt Azadeh Zamirirad. Sie ist Politikwissenschaftlerin und Iran-Expertin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Anne Will spricht mit ihr in dieser Folge über die Frage: Was wäre, wenn Trump Iran angreift? Welche Szenarien eines Militärschlags sind denkbar? Und welche Auswirkungen hätten sie? Auch wenn das Regime in Iran unter Druck steht und die Lage im Land hochproblematisch ist, glaubt Azadeh Zamirirad nicht, dass das System in naher Zukunft kollabiert oder ein Militärschlag durch die USA die Probleme der Menschen im Land lösen kann. Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 25.02.2026 um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: Deutsche Welle: Iraner zwischen Wut und dem Wunsch nach Veränderung, 24.02.2026 https://www.dw.com/de/iraner-zwischen-wut-und-dem-wunsch-nach-ver%C3%A4nderung/a-76100900 Süddeutsche Zeitung: Die letzten Tage vor dem Krieg – oder kommt ein Deal?, 24.02.2026https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-iran-verhandlungen-genf-krieg-atomprogramm-li.3393065 Süddeutsche Zeitung: Die USA bereiten die Eskalation vor, von Reymer Klüver und Leonard Scharfenberg 20.02.2026 https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/iran-usa-angriff-golf-e435561/ The New York Times: Full Transcript of Trump's State of the Union Address, 25.02.2026https://www.nytimes.com/2026/02/25/us/politics/state-of-the-union-transcript-trump.html The Wall Street Journal: Iran's Deadly Protests: Four Witnesses Describe the Bloodshed, 23.02.2026 https://www.youtube.com/watch?v=snOjMzXF9Mc Tagesschau: Welche Rolle kann der Schah-Sohn spielen?, 10.01.2026 https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-proteste-schah-100.html ZDF: Witkoff: Trump wundert sich über ausbleibende “Kapitulation”, 22.02.2026 https://www.zdfheute.de/politik/ausland/trump-iran-kapitulation-100.html Impressum: Redaktion: Gina Enslin, Leon Ueberall Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Russland hat in der Nacht wieder ukrainische Städte massiv aus der Luft angegriffen. Ziel war vor allem die Energie-Infrastruktur dese Landes. │ Ungarn hat angekündigt, das nächste Sanktionspaket der EU gegen Russland zu blockieren. Es soll eigentlich am Dienstag verabschiedet werden. │ Die Sorge vor einem Militärschlag der USA gegen den Iran wächst. Im Interview schätzt Guido Steinberg, von der Stiftung Wissenschaft und Politik die Lage ein. │ Im Libanon droht der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz wieder zu eskalieren. Diese ruft zum Widerstand auf.
Für Donald Trump ist die kubanische Regierung eine außerordentliche Bedrohung der USA. Nach dem Wegfall von Öllieferungen aus Venezuela setzt die US-Regierung Kuba nun unter heftigen Druck. Sie droht allen Ländern, die weiterhin Öl nach Kuba liefern, mit hohen Zöllen, und das zu einer Zeit, da in Kuba Tiefsttemperaturen zu verzeichnen sind. Auch hier also wird mit Kälte Politik gemacht. Trumps Ziel: Kubas Regierung zu stürzen und so das Land zu “befreien”. Was immer das bedeutet. Darüber wollen wir sprechen mit Prof. Bert Hoffmann vom GIGA-Institut Hamburg, Dr. Johannes Thimm, Leiter der Forschungsgruppe Amerika in der Stiftung Wissenschaft und Politik, der Politikanalystin Dr. Alexandra Sitenko und Prof. Ulrich Mücke, Professor für die Geschichte Lateinamerikas an der Universität Hamburg. Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe Fast täglich müssen wir uns mit neuen, oft negativen Weltnachrichten beschäftigen. Wie geht man damit um, wenn das zum Joballtag gehört? Darüber spricht Jagoda Marinić im Podcast „Freiheit Deluxe“ mit Marietta Slomka. Seit 25 Jahren moderiert sie das ZDF heute journal. Als Nachrichtenfrau, die schon lange die Entwicklungen verfolgt, weiß sie, dass früher nicht alles besser war. Marietta Slomka ist mit Erfahrungen von Krieg und Vertreibung groß geworden und macht sich seit der russischen Invasion der Ukraine massive Sorgen. Was ihr trotzdem Hoffnung gibt, ist der große Wunsch nach Freiheit, den sie bei den Menschen spürt. https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_MariettaSlomka?dt
- Melinda Crane, US-amerikanische Journalistin - Guido Steinberg, Nahost-Experte, Stiftung Wissenschaft und Politik - Bijan Djir-Sarai, Iran-Experte, ehem. FDP-Generalssekretär - Andreas Reinicke, Ex-Diplomat, Direktor Deutsches Orient Institut
- Melinda Crane, US-amerikanische Journalistin - Guido Steinberg, Nahost-Experte, Stiftung Wissenschaft und Politik - Bijan Djir-Sarai, Iran-Experte, ehem. FDP-Generalssekretär - Andreas Reinicke, Ex-Diplomat, Direktor Deutsches Orient Institut
Sie galten als Weggefährten. Nun liess Chinas Staatschef Xi Jinping seinen Top-General fallen. Die Vorwürfe gegen Zhang Youxia wiegen schwer. Und er ist einer von vielen, der gehen muss: Es ist von einer Säuberungswelle im Militär die Rede. Was hat Xi vor mit der grössten Armee der Welt? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Christian Wirth, Politikwissenschaftler und Teil der Forschungsgruppe Asien der Stiftung Wissenschaft und Politik, SWP ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Barbara Mittelhammer und Azadeh Zamirirad „Der Widerstand wird nicht nachlassen.“ (Azadeh Zamirirad) In der langen iranischen Revolutionstradition zeigen die aktuellen Proteste eine große Verzweiflung, zugleich ungeheuren Mut und Energie, meint die Politikwissenschaftlerin Azadeh Zamirirad. Den Protestierenden geht es um ein Leben in Freiheit, betont die Analystin Barbara Mittelhammer. Das Regime der Islamischen Republik reagiert mit extremer Gewalt und einem radikalen Internet-Shutdown. Doch der Widerstand im Land hat eine neue, landesweite Solidarität zwischen den Ethnien und Schichten entwickelt, und die diversen Oppositionskräfte – in den Gefängnissen, an Universitäten und auf Basaren - brauchen jetzt internationale Aufmerksamkeit und konkrete, humanitäre und technische Unterstützung. Azadeh Zamirirad ist Irananalystin und seit 2024 Leiterin der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin (SWP). Barbara Mittelhammer ist unabhängige politische Analystin. Sie berät Ministerien, Think Tanks, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen zu feministischer Außenpolitik und Zivilgesellschaft in der Außen- und Sicherheitspolitik. Kapitel: 00:00:00 Intro / Der erste Gedanke 00:02:00 Breiter Protest, beispiellose Gewalt des Regimes 00:15:06 Internet-Shutdown 00:18:55 Machtstruktur der Islamischen Rep. 00:27:26 Rolle der Diaspora und des "Kronprinzen" Reza Pahlavi 00:33:05 Oppositionsgruppen und Solidarität in Iran 00:35:40 Ethnische Vielfalt 00:42:24 Rolle USA und Möglichkeiten der EU 00:49:48 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
US-Präsident Donald Trump will Grönland unter seine Kontrolle bringen und das führt zu Streit zwischen Europa und den USA. In Russland äussern sich gewisse Zeitungen fast schon hämisch, Europa sei nun verloren. Diese Schadenfreude sei russische Taktik, sagt eine Russland-Expertin bei uns. Der Streit um die Insel Grönland dominiert die Schlagzeilen bei uns, auch weil am Donnerstag US-Präsident Donald Trump ans Weltwirtschaftsforum WEF in Davos reisen wird und sich dort offenbar zur Grönland-Frage äussern will. Und gerade weil die Schlagzeilen vom Grönland-Streit dominiert werden, können andere Mächte wie China oder Russland zuschauen. Die beiden Länder seien damit in einer sehr bequemen und für sie vorteilhaften Position, sagt Fredy Gsteiger, der sich bei SRF mit internationaler Sicherheitspolitik befasst. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Margarete Klein, Leiterin der Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin - Fredy Gsteiger, der sich bei SRF mit internationaler Sicherheitspolitik befasst ____________________ Link: - Der Bericht von SRF-Ukrainekorrespondent David Nauer über den Krieg in der eisigen Kälte von Kiew: https://www.srf.ch/news/international/krieg-in-der-ukraine-ukraine-trotzt-russischen-bomben-und-eiseskaelte ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
European leaders have condemned threats levelled by the United States to impose new tariffs on countries who don't cooperate with U-S ambitions to take over Greenland. U-S President Donald Trump has continued with his plans to acquire control of the Arctic island, prompting warnings about the future of NATO and transatlantic ties. We talked to Dr. Ronja Kempin from the Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin about the current geopolitical situation. - Die aktuelle geopolitische Lage ist derzeit durch den Konflikt um Donald Trumps Ansprüche auf Grönland geprägt. Dadurch wird auch das Verhältnis der eigentlich engen Verbündeten der EU und der USA auf eine harte Probe gestellt – Dies nicht zuletzt durch die jüngst angekündigten Strafzölle, die zuerst Trump und dann die EU angekündigt haben. Darüber sprechen wir mit Dr. Ronja Kempin von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.
Bundeskanzler Merz besucht Indien noch vor China. Christian Wagner von der Stiftung Wissenschaft und Politik ordnet ein, warum Indien für Deutschland an Bedeutung gewinnt, trotzdem aber kein einfacher Partner ist.
US-Präsident Donald Trump will Grönland – notfalls mit Gewalt. Dänemark warnt: Eine Annexion würde das Ende der NATO bedeuten. Diese Woche treffen sich die Außenminister beider Länder. Wie ernst ist die Drohung – und wie stabil ist das Bündnis noch?**********In dieser Folge mit: Moderator: Thilo Jahn Gesprächspartner: Marco Overhaus, Stiftung Wissenschaft und Politik, Forschungsgruppe Amerika**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die EU einigt sich auf Milliardenhilfen für die Ukraine - doch der Kompromiss wirft Fragen auf. Margarete Klein von der Stiftung Wissenschaft und Politik erklärt, was der Deal bedeutet, wie Russland ihn nutzt und wann Frieden realistisch wird.
Anke Plättner diskutiert u.a. mit Prof. Christiane Lemke (Expertin für transatlantische Beziehungen), Annegret Bendiek (Europa-Expertin, Stiftung Wissenschaft und Politik) und Prof. Gerhard Mangott (Russland-Experte, Universität Innsbruck).
Anke Plättner diskutiert u.a. mit Prof. Christiane Lemke (Expertin für transatlantische Beziehungen), Annegret Bendiek (Europa-Expertin, Stiftung Wissenschaft und Politik) und Prof. Gerhard Mangott (Russland-Experte, Universität Innsbruck).
Wladimir Putin reist zu einem Staatsbesuch nach Indien. "Russland ist der wichtigste Verteidigungspartner", sagt Tobias Scholz, Stiftung Wissenschaft und Politik. Europa werde aber wichtiger für Indien, da es Technologien zur Entwicklung Indiens liefere. Von WDR 5.
Wie könnte der Ukraine-Krieg beendet werden? Um diese Frage drehen sich die Verhandlungen, die seit mehreren Tagen auf internationaler Stufe stattfinden. Es scheint, als ob Bewegung in die Sache kommt. Wie blickt man in Russland auf diese Entwicklung? Unser Korrespondent Calum MacKenzie ordnet ein. Weitere Themen in dieser Sendung: · Nun ist es definitiv: Der ehemalige Präsident von Brasilien, Jair Bolsonaro, muss wegen eines Putschversuches mehr als 27 Jahre in Haft. Der Oberste Gerichtshof hat das Urteil gegen ihn für rechtskräftig erklärt. Kann Bolsonaro die Gefängnisstrafe noch abwenden? Wir fragen bei unserer Südamerika-Korrespondentin Teresa Delgado nach. · Es ist die schlimmste humanitäre Krise auf der Welt derzeit: Wegen des Krieges zwischen der sudanesischen Armee und der RSF-Miliz sind im Sudan rund 15 Millionen Menschen auf der Flucht. Viele leiden Hunger. Nun hat eine Gruppe von vier Ländern einen Friedensplan vorgelegt. Allerdings will die sudanesische Armee nicht mitmachen. Warum nicht? Gerrit Kurtz, Sudanexperte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, beantwortet unsere Fragen. · Ein Netz, das für alle und jeden da ist. Das war die Idee des Internets, als es entwickelt wurde. Heute sieht die Realität etwas anders aus: Die Inhalte im Internet sind nicht überall für jeden sichtbar. Staaten zensieren oder filtern Inhalte, Unternehmen verlangen Geld und die grossen Tech-Konzerne bestimmen einen grossen Teil dessen, was wir online sehen. Das war eigentlich anders geplant, sagt SRF-Digitalredaktorin Jasmin Gut.
Der G20 Gipfel ohne die Staatschefs der drei großen Nuklearmächte China, Russland und USA. Argentinien und Mexiko haben auch abgesagt. Was kann auf dem Gipfel inhaltlich noch erreicht werden? Dazu Lars Brozus, Stiftung Wissenschaft und Politik. Von WDR 5.
In weiter Ferne so nah! Einen riesigen Ozean und doch immer nur einen winzigen Mausklick entfernt sind die großen US-Tech-Konzerne. Wir haben uns daran gewöhnt vor unseren Rechnern und Smartphones und sind uns oft kaum noch der Risiken bewusst. Aber wenn wir in Deutschland und Europa mittlerweile gut beraten sind, aus eigener Kraft für unsere Sicherheit zu sorgen, dann gilt das auch für unsere Daten-Sicherheit und für alles, was wir digital abwickeln. Und wenn wir da weiterhin auf die Unterstützung großer amerikanischer Konzerne zurückgreifen, könnte sehr schnell nicht nur “Big Tech”, sondern auch „Big Trump“ auf unserer Schreibtischkante sitzen und mehr von uns mitbekommen, als gut für uns ist. „Digital souverän“ müsse Europa deshalb werden - sagen allen voran die deutsche und die französische Regierung, und sie haben Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Digital-Gipfel nach Berlin eingeladen. Wir steigen mit hinauf und haben jede Menge Fragen im Gepäck: Wie groß ist Europas digitale Abhängigkeit? Welche Folgen hat sie? Und wie können wir uns aus dieser Abhängigkeit befreien? Fachlichen Support in all diesen Fragen holen wir uns bei Leonhard Kugler vom Zentrum Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS), bei Jan Penfrat von European Digital Rights (EDRi), einer internationalen Vereinigung von Bürgerrechtsorganisationen für Datenschutz und Informationsfreiheit, bei Dr. Daniel Voelsen vom Forschungscluster Cybersicherheit und Digitalpolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und bei Dr. Ralf Wintergerst, Präsident des Branchenverbandes der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche (Bitkom). Podcast-Tipp: Die Peter Thiel Story Eine schillernde Figur im Bereich der großen Tech-Konzerne der USA ist Peter Thiel. Er ist der Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA und einer der wichtigsten Unterstützer von Donald Trump. Mit PayPal und Facebook ist er reich geworden. Der Podcast erzählt die Geschichte des geheimnisvollen Tech-Milliardärs. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-peter-thiel-story/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/
In weiter Ferne so nah! Einen riesigen Ozean und doch immer nur einen winzigen Mausklick entfernt sind die großen US-Tech-Konzerne. Wir haben uns daran gewöhnt vor unseren Rechnern und Smartphones und sind uns oft kaum noch der Risiken bewusst. Aber wenn wir in Deutschland und Europa mittlerweile gut beraten sind, aus eigener Kraft für unsere Sicherheit zu sorgen, dann gilt das auch für unsere Daten-Sicherheit und für alles, was wir digital abwickeln. Und wenn wir da weiterhin auf die Unterstützung großer amerikanischer Konzerne zurückgreifen, könnte sehr schnell nicht nur “Big Tech”, sondern auch „Big Trump“ auf unserer Schreibtischkante sitzen und mehr von uns mitbekommen, als gut für uns ist. „Digital souverän“ müsse Europa deshalb werden - sagen allen voran die deutsche und die französische Regierung, und sie haben Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Digital-Gipfel nach Berlin eingeladen. Wir steigen mit hinauf und haben jede Menge Fragen im Gepäck: Wie groß ist Europas digitale Abhängigkeit? Welche Folgen hat sie? Und wie können wir uns aus dieser Abhängigkeit befreien? Fachlichen Support in all diesen Fragen holen wir uns bei Leonhard Kugler vom Zentrum Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS), bei Jan Penfrat von European Digital Rights (EDRi), einer internationalen Vereinigung von Bürgerrechtsorganisationen für Datenschutz und Informationsfreiheit, bei Dr. Daniel Voelsen vom Forschungscluster Cybersicherheit und Digitalpolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und bei Dr. Ralf Wintergerst, Präsident des Branchenverbandes der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche (Bitkom). Podcast-Tipp: Die Peter Thiel Story Eine schillernde Figur im Bereich der großen Tech-Konzerne der USA ist Peter Thiel. Er ist der Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA und einer der wichtigsten Unterstützer von Donald Trump. Mit PayPal und Facebook ist er reich geworden. Der Podcast erzählt die Geschichte des geheimnisvollen Tech-Milliardärs. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-peter-thiel-story/urn:ard:show:8862c28ddc06b3b7/
Vier Jahre Krieg haben nicht nur in der Ukraine verheerende Spuren hinterlassen, die Invasion hat auch Russland schwer geschädigt. Die Staatsreserven gehen zur Neige, die vielen Toten und Verletzten fordern ihren Zoll, und die Ölindustrie ist angeschlagen. Alles europäisches Wunschdenken, würde Wladimir Putin vielleicht sagen. Ist das so oder steht Russlands Wirtschaft vor dem Kollaps? Das besprechen wir mit dem Wirtschaftsforscher und Russlandexperten Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Ein Vogel, der Angst und Schrecken verbreiten soll: Mit dem neuen, nuklearbetriebenen Marschflugkörper "Burevestnik" - zu Deutsch: "Sturmvogel" - will Russlands Machthaber militärische Stärke demonstrieren. An Tag 1343 des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beleuchten Kai Küstner und Stefan Niemann, was hinter dem martialischen Auftreten Putins in Tarnuniform und der stolz im Staatsfernsehen präsentierten Wunderwaffe steckt. Ist die Atommacht Russland wirtschaftlich verwundbar und somit ein Scheinriese? Während der Kreml mit dem neuen Marschflugkörper bedrohlich die Muskeln spielen lässt, wächst zugleich der Druck von außen: US-Präsident Trump hat erstmals direkte Sanktionen gegen russische Energiekonzerne verhängt - und spricht von einem "tremendous impact". Gleichzeitig verschärft Russland seine Angriffe auf ukrainische Städte und Dörfer. UN-Ermittler sprechen inzwischen von einer regelrechten Drohnenjagd auf Zivilisten. Viele Menschen hätten deshalb Frontgebiete verlassen. Außerdem spricht Kai Küstner mit dem Wirtschaftswissenschaftler der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Janis Kluge, über die US-Sanktionen. Russland-Kenner Kluge erklärt, warum er die Maßnahmen gegen Rosneft und Lukoil für richtig hält, diese aber Russlands Wirtschaft "wohl nicht in ihren Grundfesten erschüttern". Wie widerstandsfähig ist Putins Kriegswirtschaft, wie lange kann Russland sich den Krieg leisten - und warum bleibt ein baldiges Kriegsende trotzdem unrealistisch? Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Janis Kluge: Warum Sanktionen wirken - aber den Krieg nicht stoppen https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-316720.html Russlands “Sturmvogel” - Experten zweifeln https://www.dw.com/de/wie-viel-propaganda-steckt-hinter-putins-atom-rakete-burewestnik-sturmvogel-nuklear-waffe-nato/a-74514291 Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast “USA-China: Machtkampf um Taiwan” https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:c8f8acdce9706bad/
Das Südchinesische Meer ist einer der gefährlichsten Brennpunkte der Weltpolitik - strategisch, wirtschaftlich und militärisch. Hier kreuzen sich die Handelsrouten Asiens, und genau hier fordert China seinen Anspruch auf Macht heraus. Doch warum beansprucht China fast das gesamte Gebiet für sich? Und was steckt wirklich hinter dieser aggressiven Geopolitik im Asien-Pazifik? ARD-Korrespondentin Marie von Mallinckrodt in Beijing erklärt, wie China seine Ansprüche im China-Konflikt rechtfertigt -- und warum Beijing darin den Beginn einer neuen Weltordnung sieht. Aus Singapur berichtet Christiane Justus, wie die Philippinen und Vietnam auf Chinas Vorgehen reagieren und welche Rolle die USA als Schutzmacht spielen. Im Gespräch mit Host Joyce Lee ordnet Angela Stanzel von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ein, welche Folgen der Konflikt für Europa und Deutschland hat - und ob eine diplomatische Lösung überhaupt noch möglich ist. Eine Folge über Macht, Einfluss und die Frage: Wie verändert China die Weltordnung auf See? "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick zu geben in das riesige Land. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag in der ARD Audiothek und in allen anderen Podcast-Apps: https://www.ardaudiothek.de/sendung/welt-macht-china/10494211/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de. Und hier noch ein Tipp von uns für euch: Die neue Staffel von 11KM Stories - "China Games". Ob Smartwatches, Tablets oder Handys - viele von uns nutzen Technik von Huawei jeden Tag. Der chinesische Tech-Gigant baut überall auf der Welt Kommunikationssysteme, Mobilfunkmasten, Solaranlagen. Gleichzeitig kämpft Huawei seit Jahren gegen Spionagevorwürfe. Könnten wir durch Huawei-Technologie wirklich ausspioniert werden - oder unsere Netze sogar abgeschaltet? "China Games: Das Imperium Huawei" - die neue Staffel von "11KM Stories" findet ihr ab sofort in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-stories/urn:ard:show:6bb046d00989db56/
Der Terrorangriff der Hamas am 07. Oktober 2023 war der Beginn eines Alptraums: für Israel, für die Palästinenser, für den gesamten Nahen Osten. Zwei grausame Kriegsjahre später scheint der Frieden in Gaza endlich in greifbarer Nähe: In seinem 20-Punkte-Plan entwirft Donald Trump eine Nachkriegsordnung für den Küstenstreifen. Doch ist mit der Hamas ein Frieden zu machen? Lässt sich das Trauma des 07. Oktober überwinden? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Gisela Dachs – Publizistin und Journalistin, Tel Aviv; Dr. Peter Lintl – Nahostexperte, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin; Richard C. Schneider – Journalist und Autor, München
„Vielleicht einer der größten Tage in der Zivilisation“ hat US-Präsident Donald Trump über seinen Friedens-Deal mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesagt. Nahost-Experte Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik analysiert den Plan im Podcast für Deutschland.
“Gaza brennt”. Mit diesen drastischen Worten begleitet Israels Verteidigungsminister Katz die Bodenoffensive in Gaza-Stadt, die in der Nacht zum Dienstag begonnen hat. Darüber spricht Host Kai Küstner ausführlich mit Nahostexperte Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Der Islamwissenschaftler sieht - ähnlich wie israelische Militärs und Nachrichtendienstler – in diesem Angriff ein hohes Risiko: Die Netanjahu-Regierung wolle die Hamas "vom Erdboden tilgen und das ist kein realistisches Ziel. Wir haben es mit einem dicht besiedelten Gebiet zu tun auf dem insgesamt über zwei Millionen Menschen leben. Und selbst wenn einige von denen gehen sollten, wird es der Hamas immer möglich sein, junge Menschen zu rekrutieren, zu bewaffnen und dann in den Kampf gegen dort präsente israelische Truppen zu schicken”, warnt Guido Steinberg. Kritisch sieht der Wissenschaftler aber auch die Rolle Europas, dessen Verhalten zu diesem Konflikt “keinerlei Relevanz” habe. Europa sei selbstverschuldet kein sicherheitspolitischer Akteur. Sollten also Frankreich und Großbritannien Palästina als Staat anerkennen, sei dies bedeutungslos. Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist ein Thema des Interviews. Die militärische Lage fasst Astrid Corall zusammen. Russland setzt seine massiven Angriffe fort, während die Ukraine vor allem die russische Energieversorgung in den Blick nimmt, um u.a. Russland eine wichtige Einnahmequelle zur Kriegsfinanzierung zu nehmen. US-Präsident Trump hat derweil die Verhängung von Sanktionen gegen Russland mit Forderungen an die NATO-Verbündeten verknüpft. Dass die Staaten diese erfüllen, erscheint aber fraglich. Ein weiteres Thema im Podcast: nach dem Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum vergangene Woche gab es am Wochenende weitere Vorfälle. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de UN-Kommission wirft Israel Völkermord im Gazastreifen vor: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-gaza-kommissionsbericht-un-100.html Das ganze Interview mit Guido Steinberg (SWP): https://www.ndr.de/nachrichten/info/steinberg-israel-kann-hamas-nicht-vollstaendig-beseitigen,audio-285470.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp "Hateland": Deep State – vom Elite-Soldaten zum Reichsbürger: https://1.ard.de/abjetzt_hatelandpodcast
Indiens Premier Narendra Modi zeigt in China die Bilder der Macht - und fährt demonstrativ mit Wladimir Putin im Auto. Gleichzeitig erhöht Donald Trump den wirtschaftlichen Druck auf Neu-Delhi. Was bedeutet das für den Krieg in der Ukraine, für Europa und für die Rolle der USA?Paul Ronzheimer spricht mit Tobias Scholz, Indien-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Einordnungen ohne Illusionen: Indiens strategische Autonomie, Öl- und Gasdeals mit Russland, die Zollkeule aus Washington, Modis innenpolitische Antworten - und warum diese Fotos aus China mehr sind als Symbolik.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diese Folge ist ursprünglich am 11. April 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Sommerpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Der Westen denkt bei Krieg an Waffensysteme, Soldaten und Aufrüstung. Russland hat dazu andere Vorstellungen, sagt Marineoffizier und Sicherheitsforscher Helge Adrians. Die Vorstellungen von Krieg sind in den Köpfen der Menschen seit vielen Jahrhunderten unverändert: erst eine Krise, dann eine Kriegserklärung, dann ein Krieg. Es folgen Angriffe, Bombardierungen, Schlachten. Armeen und militärisches Gerät treffen aufeinander. Russland hat vor einigen Jahren erkannt, dass man im 21. Jahrhundert zu Erfolgen kommen kann, ohne zu schießen – man kann auch mit ganz anderen Mitteln politische Kontrolle über einen Gegner erlangen. In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Marineoffizier Helge Adrians über Russlands hybride Kriegsführung. »Social Media, Medien, Cyberspace, diese ganzen Felder, die unser tägliches Leben beeinflussen und damit auch unser Entscheidungsverhalten, wurden als Kriegsschauplatz ausgemacht«, sagt Adrians, der derzeit Gastwissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ist, wo er zu Sicherheitsfragen forscht. Wie können wir »Acht Milliarden« noch besser machen? Sagen Sie uns Ihre Meinung – in unserer neuen, anonymen Umfrage. Das hilft uns immens und dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank! Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wie kann man die Ukraine unterstützen, falls es irgendwann einen Frieden geben sollte? Um diese Frage hat sich in dieser Woche die Debatte gedreht. Es geht um Sicherheitsgarantien, die auch die Entsendung europäischer Soldaten in die Ukraine bedeuten könnten. Und auch wenn er derzeit noch in weiter Ferne zu liegen scheint, wird in Deutschland bereits kontrovers über die Beteiligung von Bundeswehr-Soldaten diskutiert. Astrid Corall fasst die Debatte zusammen, berichtet, wie die USA zu Sicherheitsgarantien stehen und beleuchtet die militärische Lage in der Ukraine. Die Russlandexpertin Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Politik sieht keinerlei Anzeichen für eine baldige Beendigung des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Moskau führe erneut Scheinverhandlungen, erklärt sie im Gespräch mit Host Stefan Niemann. Putin sei es ein weiteres Mal gelungen, den US-Präsidenten zur Übernahme russischer Narrative zu bewegen. Etwa, dass es keines Waffenstillstands bedürfe oder dass eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine für Russland inakzeptabel sei. Fischer sieht wachsenden Druck auf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj von Seiten der USA und “ein russisches Regime, das seinen Angriffskrieg mit aller Gnadenlosigkeit fortführt.” Vor diesem Hintergrund führe die weitgehend substanzlose deutsche Debatte über eine mögliche Entsendung von Bodentruppen der Bundeswehr weg von der dringend gebotenen militärischen Stärkung der Ukraine. Russlands Krieg” richte sich im Grunde gegen die westliche Welt, gegen alles, was mit Demokratie und Liberalismus zu tun hat.” Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Das ganze Interview mit Sabine Fischer, SWP: https://www.ndr.de/nachrichten/info/fischer-russische-simulationen-von-verhandlungen,audio-267488.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Nicht nur Außenminister Wadephul äußerte sich skeptisch zu einem möglichen Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine. Ein General warnt vor großen bürokratischen und logistischen Hürden. Und die Stiftung Wissenschaft und Politik hält eine abschreckende Wirkung ohnehin erst bei einer westlichen Kontingentstärke von rund 150.000 Soldaten für gegeben.
Es ist ein mit großer Spannung erwarteter Gipfel in Alaska: US-Präsident Trump hat den russischen Machthaber Putin eingeladen, um über ein Ende des Krieges in der Ukraine zu sprechen. Die Ukrainer und die Europäer sitzen dagegen nicht mit am Tisch - und haben Sorge, dass Trump Zugeständnisse machen und eigenmächtig über ihre Köpfe hinweg entscheiden könnte. Astrid Corall erklärt, wie die Europäer und der ukrainische Präsident im Vorfeld versucht haben, auf Trump einzuwirken, was von dem Gespräch zu erwarten ist und wie es aktuell an der Front in der Ukraine aussieht. Dass das bilaterale Treffen in Alaska überhaupt stattfindet, ist aus Sicht von Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik ein großer Erfolg - ganz unabhängig davon, was im Laufe des Gipfels besprochen werde. Im Interview mit Host Stefan Niemann erinnert der Russland-Experte daran, dass es weiterhin einen Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofes wegen Kriegsverbrechen gegen Putin gibt. Kluge schätzt die russischen Erwartungen an das Treffen ein, äußert sich zu etwaigen Verhandlungszielen sowie Gerüchten über einen möglichen Gebietstausch. Außerdem blickt er auf die wirtschaftliche und militärische Durchhaltefähigkeit Russlands. Lob und Kritik bitte an: streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html das ganze Interview mit Dr. Janis Kluge, Wissenschaftler an der SWP: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-262592.html tagesschau: "Trump umgarnen, den Westen spalten" von Frank Aischmann https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-erwartungen-gipfel-alaska-100.html Podcast-Tipp 1: Journalist und Host Kai Küstner auf dem “Roten Sofa” in Das! https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/audio-260824.html Podcast-Tipp 2: "Syrien: Euphorie oder Ernüchterung?" (Weltspiegel Podcast) https://1.ard.de/Syrien_Euphorie_Ernuechterung_WeltspiegelPodcast?cp=sus
Syrien: Euphorie oder Ernüchterung? Syrien wird momentan erschüttert von inneren Konflikten und gewaltvollen Kämpfen. Massaker an Minderheiten wie Alawiten, Drusen und Christen haben die Nachrichten der letzten Zeit geprägt. Und auch die Lage der Kurdengebiete in Nordostsyrien ist noch nicht geklärt. Kommt es zu einem Bürgerkrieg oder schafft das Land unter Präsident Ahmed al-Scharaa den Schritt in eine Zukunft für alle Syrerinnen und Syrer? Wie der Lebensalltag in Damaskus momentan ist, darüber haben wir mit Ahmad gesprochen. Er lebt seit 2019 in Essen und hat dieses Jahr seine Heimat besucht. Persönlich habe er sich dort sicher gefühlt, insgesamt sei Syrien aber noch kein sicheres Land. Strom und Wasser gebe es selbst in der Hauptstadt manchmal nur für ein paar Stunden. Ramin Sina, ARD-Korrespondent in Kairo berichtet von positiven Schritten, die Syrien unternimmt. Er kann relativ frei aus allen Landesteilen berichten. Und auch die Tatsache, dass es Demonstrationen in Damaskus gibt, in denen die neue Regierung kritisiert wird, spricht für die neuen Ansätze der Meinungsfreiheit, so Sina. Mit Dr. Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik sprechen wir über Syriens Rolle im Nahen Osten und den Versuchen, durch Kooperationen mit den USA und Europa wirtschaftlich auf die Beine zu kommen. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Weltspiegel Podcast Live am 14.08. in München zum Thema: 10 Jahre Sommer der Migration. https://www.eventbrite.com/e/10-jahre-sommer-der-migration-tickets-1546779592399 ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Syrien: Euphorie oder Ernüchterung? Syrien wird momentan erschüttert von inneren Konflikten und gewaltvollen Kämpfen. Massaker an Minderheiten wie Alawiten, Drusen und Christen haben die Nachrichten der letzten Zeit geprägt. Und auch die Lage der Kurdengebiete in Nordostsyrien ist noch nicht geklärt. Kommt es zu einem Bürgerkrieg oder schafft das Land unter Präsident Ahmed al-Scharaa den Schritt in eine Zukunft für alle Syrerinnen und Syrer? Wie der Lebensalltag in Damaskus momentan ist, darüber haben wir mit Ahmad gesprochen. Er lebt seit 2019 in Essen und hat dieses Jahr seine Heimat besucht. Persönlich habe er sich dort sicher gefühlt, insgesamt sei Syrien aber noch kein sicheres Land. Strom und Wasser gebe es selbst in der Hauptstadt manchmal nur für ein paar Stunden. Ramin Sina, ARD-Korrespondent in Kairo berichtet von positiven Schritten, die Syrien unternimmt. Er kann relativ frei aus allen Landesteilen berichten. Und auch die Tatsache, dass es Demonstrationen in Damaskus gibt, in denen die neue Regierung kritisiert wird, spricht für die neuen Ansätze der Meinungsfreiheit, so Sina. Mit Dr. Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik sprechen wir über Syriens Rolle im Nahen Osten und den Versuchen, durch Kooperationen mit den USA und Europa wirtschaftlich auf die Beine zu kommen. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth und Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Weltspiegel Podcast Live am 14.08. in München zum Thema: 10 Jahre Sommer der Migration. https://www.eventbrite.com/e/10-jahre-sommer-der-migration-tickets-1546779592399 ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
US-Präsident Donald Trump hat mit der EU eine Einigung im Zoll-Streit erzielt. Nach monatelangem Hin und Her, Drohungen und Deadlines ist es zu diesem «Deal» gekommen. Wir fragen heute, wie Trump verhandelt und erklären, welche Rolle die Inszenierung dabei spielt. Mit 15 Prozent sind die neuen Zölle für die EU zwar nur noch halb so hoch, wie sie US-Präsident Trump noch im April angedroht hatte. Dennoch könne Trump diesen Deal innenpolitisch als Erfolg verkaufen, sagen Fachleute. Ein Verhandlungsexperte erklärt im Podcast, warum diese Drohungen und Deadlines wohl zu Trumps Taktik gehören. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Matthias Schranner, Verhandlungsexperte: https://www.schranner.com/experts/matthias-schranner - Laura von Daniels, Expertin für Handelspolitik und Transatlantische Beziehungen bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin: https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/laura-von-daniels ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Romana Kayser, Amir Ali ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Mit ihren weißen Sandstränden und einer bunten Unterwasserwelt präsentieren sich die Malediven gerne als Top-Ziel für den Traumurlaub. Vielen Reisenden bleibt dabei allerdings eines verborgen: Der Inselstaat im Indischen Ozean ist geostrategisch von großer Bedeutung. China und Indien ringen dort um Einfluss."Historisch gesehen waren die Malediven immer in einer sehr engen Partnerschaft mit Indien", sagt Tobias Scholz, Südasien-Wissenschaftler der Stiftung Wissenschaft und Politik, im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Scholz hat den Indischen Ozean und die Malediven ganz genau im Blick und weiß, dass auch China den Inselstaat verstärkt im Fokus hat. Vor gut einem Jahr hat der pro-chinesische Präsidentschaftskandidat Mohamed Muizzu mit einer "India-out"-Kampagne im Wahlkampf Punkte gemacht - und die Wahl dann auch gewonnen. "Da sind in Indien alle Alarmglocken angegangen", erinnert sich Scholz. Man habe befürchtet, "dass das Land jetzt endgültig in die Hände Chinas fallen könnte". Indische Soldaten, die in der Seenotrettung und bei der Überwachung des Meeres zum Einsatz kamen, wurden abgezogen und durch ziviles Personal ersetzt. Doch das neue Personal erledige immer noch die gleichen Aufgaben, so Scholz. Und auch das technische Gerät der Inder - also etwa Radaranlagen und Hubschrauber zur Überwachung des Indischen Ozeans - sei weiterhin im Einsatz. Beobachter fragen deshalb, ob sich nur nach außen hin etwas geändert hat. Denn sie befürchten, dass sich militärische oder geheimdienstliche Kräfte unter dem neuen Personal befinden könnten. Auch Scholz fragt sich, wie sehr Indiens Einfluss auf die Malediven tatsächlich reduziert wird. Auf der anderen Seite zweifelt aber auch Indien an den chinesischen Interessen. Etwa daran, was ein chinesisches Forschungsschiff auf den Malediven tatsächlich erforscht hat. Geht es China tatsächlich um Wissenschaft oder etwa um die Erkundung kritischer Infrastruktur - etwa darum, wo die für ein funktionierendes Internet essenziell wichtigen Unterseekabel verlaufen?Der geostrategische Machtpoker ist jedenfalls längst in vollem Gange. Der Westen schaut zu - und stellt sich dabei auch die Frage, wie sehr die hoch verschuldeten Malediven überhaupt unabhängig agieren können: China sei der wichtigste Schuldner der Malediven, erzählt Scholz in der neuen Podcast-Folge. "Über eine Milliarde US-Dollar schulden die Malediven dem chinesischen Staat und chinesischen Banken", so Scholz. "Und dadurch sind die Malediven natürlich in verschiedener Perspektive sehr abhängig von China geworden."Wie lange könnten sich die Malediven ohne Unterstützung aus China und aus Indien finanziell über Wasser halten? Wie ist die zunehmende Radikalisierung einzuschätzen? Der Islam ist Staatsreligion auf den Malediven, die Scharia Teil der Verfassung. Und wie positioniert sich das Land zu den Kriegen in Nahost und in der Ukraine? Das und mehr ist Thema in dieser Podcast-Folge. Seit Oktober 2024 ist Gast Tobias Scholz Südasien-Wissenschaftler an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Zudem ist er Non-Resident Fellow am Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin.Bei dieser Folge handelt es sich um einen Re-Upload. Die Folge haben wir erstmals am 28. November 2024 veröffentlicht.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
David Kipp von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Gespräch mit Marius Tollenaere, Partner im Frankfurter Büro von Fragomen. David Kipp forscht zu den Themen Migrationskooperation, Fachkräfteanwerbung und EU-Migrationspolitk. In diesem Gespräch widmen wir uns dem Thema Arbeitsmigration aus Indien. David Kipp hat hierzu umfassend veröffentlicht und die Details dieses Migrationskorridors untersucht. Hierzu hat er sich sowohl die Politiken der Regierungen beider Länder, als auch die Rolle privater Intermediäre näher angesehen.In this Immigration Conversation podcast episode, Partner Marius Tollenaere is joined by David Kipp of the German Institute for International and Security Affairs (SWP). David Kipp researches migration cooperation, skilled labour recruitment and EU migration policy. In this conversation, Marius and David focus on labour migration from India to Germany. David Kipp has published extensively on this topic and examined the details of this migration corridor. He has taken a closer look at the policies of the governments of both countries as well as the role of private intermediaries.
NATO-Gipfel werden von den Bündnisstaaten oft als historisch bezeichnet - und oft ist das vielleicht etwas übertrieben. Für den diesjährigen Gipfel der Allianz in Den Haag trifft die Beschreibung aber auf jeden Fall zu. Die NATO-Staaten einigten sich darauf, in Zukunft fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung zu investieren. In dieser Folge blickt Anne Will mit der Politikwissenschaftlerin Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Politik darauf, wie das Ergebnis aus Den Haag in Russland aufgenommen wird.
Donald Trump verfolge keine grosse Strategie, die Palette an möglichen Szenarien werde grösser, die Situation von aussen zu analysieren schwieriger. Vieles hänge von einzelnen Personen ab. Sagt der Sicherheitsexperte Oliver Thränert. Er hat sich ein Berufsleben lang mit Atomwaffen befasst. Nach den Angriffen der USA auf iranische Atomanlagen bleiben viele Fragen offen: Was wurde zerstört? Wie reagiert der Iran? Wie seine Verbündeten? Welche Ziele verfolgt Donald Trump? Oliver Thränert leitete 12 Jahre den Thinktank für Sicherheitsstudien an der ETH Zürich und arbeitet weiterhin für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Das Weltgeschehen sei kurzlebiger geworden, es werde zusehends schwieriger, grössere Linien herauszuarbeiten und von aussen zu analysieren. Oliver Thränert befasst sich seit Jahren mit dem iranischen Atomprogramm. War es ein Fehler, dass Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran gekündigt hat? Wird der Iran aus dem Atomwaffensperrvertragt austreten wie Nordkorea? Der Sicherheitsexperte ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Am Wochenende haben die USA iranische Atombunker bombardiert. US-Präsident Donald Trump hat damit direkt in den Israel-Iran-Krieg eingegriffen. Das ist bekanntermassen nicht der einzige Konflikt. Es gibt zahlreiche andere und noch viel mehr Player im Nahen Osten. News Plus gibt den Überblick. Wir sprechen mit dem Islamwissenschaftler Guido Steinberg über die verschiedenen Kräfte, die im Nahen Osten wirken – und über die Rolle der USA und US-Präsident Donald Trump. Ziel: Am Ende dieser Folge seht ihr ein bisschen besser durch im Nahen Osten und wisst auch, welchen Einfluss die aktuellen Entwicklungen auf diese Region haben. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ____________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Marc Allemann - Mitarbeit: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die USA haben direkt in den Krieg zwischen Israel und dem Iran eingegriffen. Nach Angaben von US-Präsident Trump wurden drei iranische Atomanlagen attackiert und vollständig zerstört. In einer Rede an die Nation sagte Trump, dass sowohl die unterirdische Uran-Anreicherungsanlage in Fordo als auch auch die Standorte Natans und Isfahan angegriffen worden seien. Er drohte mit weiteren Schlägen, sollte die Führung in Teheran nicht bereit sein, über ein Ende ihres Atomprogramms zu verhandeln. Der Iran bestätigte die Luftschläge. Nach US-Berichten waren daran auch Bomber vom Typ B-2 beteiligt. Flugzeuge dieses Typs können gewaltige bunkerbrechende Bomben tragen. Nur sie wären in der Lage, tief unter der Erde liegende Ziele wie die iranische Atomanlage in Fordo zu zerstören. Aus Washington berichtet Wolfgang Landmesser, in Istanbul ordnet Pia Masurczak die Situation im Iran ein, aus Tel Aviv meldet sich Hanna Resch und Moderator Claas Christophersen spricht mit Marco Overhaus von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Der Live-Blog auf tagesschau.de https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nahost-sonntag-264.html
Die USA überlegen, an der Seite Israels in den Krieg gegen Iran einzutreten. Was das bedeuten würde und wie sich die Lage in Nahost aktuell darstellt, erklärt Guido Steinberg im Tagesgespräch. Er ist Islamwissenschaftler und Nahostexperte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Israel sei auf die USA angewiesen, um das Ziel, die Atomanlagen nachhaltig zu zerstören, zu erreichen. Sollten die USA aussen vor bleiben, sei unklar, welches Ziel Israel in Iran verfolgen wird. Ob es in Iran zu einem Sturz des Regimes komme, hänge stark davon ab, ob es zu Rissen innerhalb der Elite komme. Es gebe aktuell keine genügend starke Oppositionsgruppe, welche einen Sturz von unten einleiten könnte. Dass Iran daran gehindert wird, eine Atommacht zu werden, sei auch im Interesse Europas. Die EU habe in den letzten Jahren erstaunlich wenig unternommen, um dieses Ziel zu erreichen. Guido Steinberg ist zu Gast im Tagesgespräch bei Simone Hulliger
Seit einigen Tagen mehren sich die Anzeichen für einen möglichen Kriegseintritt der USA. Verteidigungsminister Pete Hegseth verlegt Truppen in den Nahen Osten, darunter auch den Flugzeugträger USS Nimitz. US-Präsident Trump wiederum hält sich alle Optionen offen. Dazu gehört auch ein militärischer Eingriff im Nahen Osten. In den USA sorgt das für heftige Diskussionen – auch innerhalb der Republikanischen Partei und unter MAGA-Anhängern. Können sich die USA einen Kriegseintritt überhaupt leisten? Welche Konsequenzen hätte das? Und wie stehen die Chancen für einen diplomatischen Weg? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Josef Braml, Publizist und USA-Experte - Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ____________________ Team: - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Can Külahcigil ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Israelische Kampfflugzeuge haben iranische Militär- und Atomanlagen im ganzen Land angegriffen, Israels schwerster Angriff gegen Iran jemals. Wir sprechen mit dem Nahostexperten Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Eine der Folgen, die sich in den letzten Jahren am meisten Menschen gewünscht haben: Was ist da in Palästina eigentlich los? Muriel Asseburg erklärt Palästina vom osmanischen Reich bis heute. Warum man mit Schwarz-Weiß-Denken nicht weit kommt – und warum trotzdem klar ist, wer hier wen unterdrückt.
Kaum ein Tag vergeht ohne Schlagzeilen aus der Regierung Trump. Die US-Demokraten scheinen dagegen weiterhin in Schockstarre zu verharren. Ein Gespräch zum Zustand der US-Opposition mit der US-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP Donald Trump regiert über Dekrete und baut den Staat um und zum Teil ab. Die Demokraten und Trump-Kritikerinnen scheinen wie gelähmt. In Europa fragen sich viele, warum der Widerstand gegen die Massenentlassungen oder den Angriff auf Universitäten nicht grösser ist. Zu dieser Starre kommt das Enthüllungsbuch über Joe Biden. In «Hybris» beschreiben Jack Tapper und Alex Thompson, wie schlecht Joe Bidens kognitiver Zustand war noch vor seiner erneuten Kandidatur. Laura von Daniels erforscht die USA und ist soeben von dort zurückgekehrt. Sie erzählt, wie es dem US-Amerikanerinnen und -Amerikanern geht und wo die Demokratische Partei zur Zeit steht.
Donald Trump reist diese Woche in den Nahen Osten. Die Hamas kündigt an, eine Geisel mit US-Staatsbürgerschaft freizulassen. Kommt Bewegung in den Konflikt? Der Nahost-Experte Peter Lintl ist zu Gast im Tagesgespräch. Donald Trump reist diese Woche nach Saudi-Arabien, Qatar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Zum Auftakt der Reise will die Hamas einen israelischen Soldaten mit US-Staatsbürgerschaft freilassen. Ist das ein Fortschritt im Ringen um ein Ende des Gaza-Krieges? Steigt der Druck aus den USA auf Israel? Aktuell plant die Regierung unter Benjamin Netanyahu, die Offensive auf Gaza massiv ausweiten, zehntausende Reservisten wurden aufgeboten. Peter Lintl, Nahostexperte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik ist zu Gast im Tagesgespräch.
Der Westen denkt bei Krieg an Waffensysteme, Soldaten und Aufrüstung. Russland hat dazu andere Vorstellungen, sagt Marineoffizier und Sicherheitsforscher Helge Adrians. Die Vorstellungen von Krieg sind in den Köpfen der Menschen seit vielen Jahrhunderten unverändert: erst eine Krise, dann eine Kriegserklärung, dann ein Krieg. Es folgen Angriffe, Bombardierungen, Schlachten. Armeen und militärisches Gerät treffen aufeinander. Russland hat vor einigen Jahren erkannt, dass man im 21. Jahrhundert zu den gleichen Ergebnissen kommen kann, zum Beispiel politische Kontrolle über einen Gegner erlangen, ohne zu schießen. In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Marineoffizier Helge Adrians über Russlands hybride Kriegsführung. »Social Media, Medien, Cyberspace, diese ganzen Felder, die unser tägliches Leben beeinflussen und damit auch unser Entscheidungsverhalten, wurden als Kriegsschauplatz ausgemacht«, sagt Adrians, der derzeit Gastwissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ist, wo er zu Sicherheitsfragen forscht.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Could the German government's historic vote to back a major rearmament plan prove a turning point for the whole of Europe? To discuss the German response to European security concerns, the threat of Russian aggression and an increasingly unreliable relationship with the United States, Gavin Esler is joined by Dr Nicolai von Ondarza from the Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. • This episode of This Is Not A Drill is supported by Incogni, the service that keeps your private information safe, protects you from identity theft and keeps your data from being sold. There's a special offer for This Is Not A Drill listeners – go to https://incogni.com/notadrill to get an exclusive 60% off your annual plan. • Support us on Patreon to keep This Is Not A Drill producing thought-provoking podcasts like this. Written and presented by Gavin Esler. Produced by Robin Leeburn. Original theme music by Paul Hartnoll – https://www.orbitalofficial.com. Managing Editor: Jacob Jarvis. Group Editor: Andrew Harrison. Executive Producer: Martin Bojtos. This Is Not A Drill is a Podmasters production. www.podmasters.co.uk Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices