Weltmarktführer, Wirtschaftskrise, Welthandel, Ölpreis, Arbeitsplätze, Zinsen, Zölle - wir blicken hinter die Kulissen der Weltwirtschaft.

Fehlende Kinderbetreuung bremst Eltern aus - und verschärft den Fachkräftemangel. Das kostet die deutsche Wirtschaft Milliarden. Dabei könnten andere Länder als Vorbild dienen.

Wenige Wochen vor dem Volkskongress in Peking, auf dem die Staats- und Parteiführung den neuen Fünf-Jahresplan auf den Weg bringen wird, werfen wir zusammen mit Volkmar Baur einen tiefen Blick in die Daten der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Entscheidet die KI bald darüber, was auf dem Acker gepflanzt wird, welche Düngermengen es braucht und wann Tiere gefüttert werden? Und welche Rolle spielt dann noch der Landwirt?

Wer zahlt wirklich die US-Importzölle? Sind es tatsächlich die Handelspartner der USA, wie Trump behauptet? Eine umfassende Daten-Analyse ergibt ein überraschend deutliches Ergebnis.

Millionen arbeitende Frauen leiden unter den Folgen der Menopause. Die Wirtschaft schaut oft weg, obwohl sie dadurch zum Teil wichtige Fachkräfte verliert. Dabei gibt es einiges, was Unternehmen tun könnten, um Betroffenen zu helfen.

Jakob Fugger aus Augsburg verlieh Geld an Kaiser und Könige, finanzierte ganze Kriege und wurde zu einem Vorläufer des modernen Welthandels. Wer war dieser Mann und was bleibt von ihm?

Was passiert mit dem Ölmarkt nach der Entführung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro. Und welchen Wert hat das Öl des Landes überhaupt für die USA?

Ob jemand studiert oder nicht, hängt in Deutschland auch von der Bildung der Eltern ab. Akademikerkinder studieren drei Mal häufiger als Arbeiterkinder. Ein Organisation will das ändern und setzt sich für mehr Chancengerechtigkeit ein.

Deutschland tut sich schwer mit der Digitalisierung. In EU-Rankings rangiert das Land oft im hinteren Drittel, etwa wenn es um die öffentliche Verwaltung geht. Warum ist das so, und was müsste sich ändern?

Im Ausland reiben sich viele Menschen ungläubig die Augen über Deutschland: Großprojekte stocken, Bahnen fallen aus, digitale Dienstleistungen sind Mangelware. Über die Gründe und mögliche Lösungen geht es im neuen englischen Podcast "Delayland" von Andreas Becker und Nicolas Martin von DW Business. Wie die Idee entstand und was sie bei Recherche und Produktion erlebt haben -darum geht es heute.

Seit Jahren heißt es: Mehr günstige Wohnungen – das ist das Ziel. Doch Deutschland kommt damit einfach nicht voran. Was jetzt wirklich helfen würde.

Milliarden fließen in KI, Billionen in private Unternehmenskredite. Entsteht gerade eine Blase am Finanzmarkt und droht der nächste große Crash?

Weltweit gibt es viele Millionen Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden. Allein in Europa gehen die Schätzungen von mehr als 100 Millionen Betroffenen aus. Doch viele Schmerzmittel haben Nebenwirkungen - oder sie machen durch ihre opium-artigen Inhaltsstoffe die Patienten abhängig. Aber es könnte schon absehbar eine Alternative für sie geben - mit deutlich weniger Nebenwirkungen.

Ein Hersteller von Insektenbekämpfungsmitteln wirbt dafür, seine Produkte nicht zu benutzen und stattdessen Insekten zu retten. Ein Widerspruch?

In Deutschland gibt es rund drei Millionen Arbeitslose - und gleichzeitig über eine Million offene Stellen. Unternehmen bauen Personal ab, obwohl sie händeringend welches suchen. Was läuft da schief?

Ein Leben lang arbeiten, in das Rentensystem einbezahlen und am Ende selber Rente bekommen - darauf haben sich die Deutschen bisher verlassen. Aber ist die Rente auch in Zukunft noch sicher?

Moore speichern riesige Mengen an CO2. Aber: Sobald sie trockengelegt werden, kehrt sich ihre Wirkung um. Dann werden sie zu einem Klimaproblem. Wie aber können Landwirte auf wiedervernässten Mooren Geld verdienen?

Ob in der sozialen Arbeit, im Handwerk, in der Gastronomie oder in der IT- in Deutschland fehlen Fachkräfte. Ist das ein Risiko für den Wirtschaftsstandort? Und kann Migration das Problem lösen?

Ist es wahr, dass sich noch immer viel zu viele Frauen auf ihren Partner verlassen, wenn es um Geldanlege und Vermögensaufbau geht, oder um im Alter ausreichend abgesichert zu sein? Antworten und verblüffende Einblicke im Gespräch mit der Finanz- und Wirtschaftsjournalistin Birgit Wetjen.

Klimafreundlich, sicher und für alle zugänglich – so soll die Mobilität der Zukunft aussehen. Eine mögliche Lösung: Anreize statt Verbote. Mit Mobilitäts-Coins will der Münchner Zukunftscluster MCube nachhaltiges Verhalten belohnen.

Schafft die Wirtschaft die Wende zu mehr Nachhaltigkeit und wie behält jeder Einzelne den Mut angesichts der vielen schlechten Nachrichten?

Weltweit versuchen Regierungen mit völlig verschiedenen Ansätzen wieder Geld in die klammen Staatskassen zu spülen und ihre Wirtschaft am Laufen zu halten. Ob in Deutschland, Frankreich, Argentinien oder den USA: Ausgang ungewiss. Über die Folgen an den internationalen Finanzmärkten sprechen wir mit ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski.

Die Ndrangheta - Italiens mächtigste Mafia - ist längst in Deutschland aktiv, auch wenn sie meist im Stillen agiert. Sie investiert in Immobilien, Gastronomie und viele andere Wirtschaftsbereiche. Inwieweit deutsche Unternehmen darin verwickelt sind, normale Bürger die Aktivitäten zu spüren bekommen und was die Politik tun könnte - dazu der Mafia-Experte Sandro Mattioli.

Wie gut sind junge Menschen auf den Umgang mit Geld vorbereitet? Und was droht, wenn sie zu wenig über das Thema wissen?

Graphen gilt in der Halbleitertechnologie als das ganz große neue Ding. Graphen besteht aus Kohlenstoff und hat hervorragende Eigenschaften, wenn es um Leitfähigkeit und Energieeffizienz geht. Was das neue Material für die Chipbranche bedeutet und welche Rolle das Startup Black Semiconductor aus Aachen dabei spielt - darum geht es heute bei Wirtschaft im Gespräch.

Vor zehn Jahren schwor Angela Merkel mit ihren berühmten Worten "Wir schaffen das" die Menschen im Land auf die Integration von Hunderttausenden Menschen, vor allem aus Syrien, ein. Was bei ihrer Integration in Wirtschaft und Arbeitsmarkt geschafft wurde - darum geht es im Gespräch mit Christian Dustmann, Ökonom am University Collage London und Direktor der Rockwell Foundation in Berlin.

Die großen US-Plattformen verhalten sich wie Feudalherren im Mittelalter. Europa müsse sich aus dieser Abhängigkeit befreien - sagt unser heutiger Gast.

Sie seien Kriminelle, keine Opfer - warum Sinti und Roma bis heute kaum für die NS-Verfolgung entschädigt wurden.

US-Präsident Donald Trump sorgt mit seiner Zollpolitik weiter für Unsicherheit. Neu hinzugekommen ist eine Frage, die bis vor kurzem noch als ungeheuerlich gegolten hätte: Kann man offiziellen Konjunkturdaten der USA überhaupt noch trauen?

Das Zoll-Abkommen zwischen der EU und den USA steht. Wer profitiert? Und ist der Handelsstreit nun wirklich vom Tisch - oder doch nur weiter vertagt?

Deutschland ist im internationalen Handel stark vernetzt. Wie Unternehmen mit dem Zollthema umgehen und vor welchen Herausforderungen sie stehen, wenn neue EU-Richtlinien auf sie zukommen - das weiß Beraterin Janine Lampprecht aus dem Effeff. Sie ist Gründerin und CEO der Firma "Grenzlotsen" und gibt im Podcast spannende Einblicke.

Milliardenschwere Finanzskandale, eine riesige Lobby der Finanzindustrie - der Steuerbetrug geht weiter. Die frühere Staatsanwältin und Expertin für Finanzkriminalität Anne Brorhilker bei "Wirtschaft im Gespräch".

Grüner Wasserstoff soll die Stahlproduktion klimafreundlich machen - unterstützt mit Milliarden vom Staat. Doch ArcelorMittal steigt aus. Was steckt hinter dem Rückzug aus Deutschland?

Wer sitzt eigentlich an den Schalthebeln der deutschen Wirtschaft? Wird man durch gute Leistung Teil dieser Elite oder ist doch die soziale Herkunft entscheidend?

Was steht beim Zollstreit mit den USA für Schwellenländer wie Indien oder Brasilien auf dem Spiel? Marcus Weyerer, ETF-Stratege und Schwellenländer-Experte beim Vermögensverwalter Franklin Templeton, erklärt die Folgen.

Menschen im Autismus-Spektrum habe oft Fähigkeiten, die in einigen Wirtschafsfeldern sehr gefragt sind. Trotzdem tun sie sich oft schwer, im Beruf Fuß zu fassen. Zu Gast bei "Wirtschaft im Gespräch" ist heute ein Mann, der das ändern möchte.

Microsoft, Google, Amazon und Co - ohne sie geht kaum etwas in Europa. Sie liefern die Software und die Clouds. Dabei ist digitale Souveränität möglich, wie das Bundesland Schleswig-Holstein nun zeigen will. Im Gespräch der Digitalisierungsminister Dirk Schrödter.

Wie sieht die Zukunft des Welthandels aus? Welche Chancen hat der regelbasierte Austausch von Wirtschaftsgütern in einer Welt, in der die Großen den Kleinen die Rahmenbedingungen diktieren? Und welche Folgen hat das für die Verteilung des Wohlstands in unserer Welt? Ralph Ossa, Chefökonom der WTO, bei "Wirtschaft im Gespräch."

Was steckt wirklich hinter Donald Trumps aggressiver Handelspolitik? Warum reagieren die Finanzmärkte bei jeder neuen Zolldrohung hypernervös - mit Kursverlusten bei Aktien und Anleihen? Die Kapitalflucht aus den USA ist ein Zeichen der Schwäche, sagt Top-Ökonom Hans-Werner Sinn. Für ihn stehen die USA am Rande der Pleite.

Nicht nur im Bundestagswahlkampf klagten Unternehmen über zu hohe Strompreise und stillgelegte Werke - jetzt verspricht die neue Regierung den Industriestrompreis in Deutschland zu senken. Doch was wie ein Rettungsanker für die Industrie klingt, könnte die Energiewende ausbremsen.

Wie steht Deutschland da im Zollstreit mit den USA? Und was sollten Deutschland und die EU jetzt tun, um nicht zwischen den beiden großen Machtblöcken USA und China zerrieben zu werden? Jürgen Matthes, Experte für internationale Wirtschaftspolitik am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, erklärt im Podcast, welche Strategien zukunftsweisend sind und welche nicht.

Die großen amerikanischen Digitalkonzerne beherrschen unseren Alltag und unsere Daten. Wie kann die Macht und der Einfluss der BigTech in Europa begrenzt werden?