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Jahrzehntelang galt die strikte Ein-Kind-Doktrin. China fürchtete sich vor Überbevölkerung. Doch inzwischen ist alles anders. Die Bevölkerung schrumpft und die Behörden versuchen, Frauen zum Gebären zu motivieren. Auch mit unzimperlichen Methoden. China hat eine der tiefsten Geburtsraten der Welt. Laut Demographen kommen auf jede Chinesin durchschnittlich nur noch 0.9 Kinder. Das ist weniger als in den geburtenschwachen südeuropäischen Ländern. Und weit entfernt von den 2.1 Kindern, die nötig wären, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Die Angst vor dem Bevölkerungsschwund hat dazu geführt, dass der Staat in den letzten Jahren den Druck auf junge Frauen stetig erhöht hat. Sie sollen wieder mehr Kinder auf die Welt bringen. Inzwischen heisst die offizielle Losung Drei-Kind-Politik. Die Behörden setzen auf Anreize, locken etwa mit Geburtenzulagen und Kindergeld. Doch sie scheuen auch nicht vor direkter Einflussnahme zurück. Verhütung wurde verteuert, frisch verheiratete Frauen bekommen Anrufe von Parteikadern, die sich erkundigen, wann sie endlich schwanger würden. Viele moderne Chinesinnen aber entziehen sich der staatlich verordneten Familienförderung. Sie wollen sich nicht in die traditionelle Hausfrauen- und Mutterrolle zurückdrängen lassen.
Jahrzehntelang galt die strikte Ein-Kind-Doktrin. China fürchtete sich vor Überbevölkerung. Doch inzwischen ist alles anders. Die Bevölkerung schrumpft und die Behörden versuchen, Frauen zum Gebären zu motivieren. Auch mit unzimperlichen Methoden. China hat eine der tiefsten Geburtsraten der Welt. Laut Demographen kommen auf jede Chinesin durchschnittlich nur noch 0.9 Kinder. Das ist weniger als in den geburtenschwachen südeuropäischen Ländern. Und weit entfernt von den 2.1 Kindern, die nötig wären, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Die Angst vor dem Bevölkerungsschwund hat dazu geführt, dass der Staat in den letzten Jahren den Druck auf junge Frauen stetig erhöht hat. Sie sollen wieder mehr Kinder auf die Welt bringen. Inzwischen heisst die offizielle Losung Drei-Kind-Politik. Die Behörden setzen auf Anreize, locken etwa mit Geburtenzulagen und Kindergeld. Doch sie scheuen auch nicht vor direkter Einflussnahme zurück. Verhütung wurde verteuert, frisch verheiratete Frauen bekommen Anrufe von Parteikadern, die sich erkundigen, wann sie endlich schwanger würden. Viele moderne Chinesinnen aber entziehen sich der staatlich verordneten Familienförderung. Sie wollen sich nicht in die traditionelle Hausfrauen- und Mutterrolle zurückdrängen lassen.
Von 1979 bis 2015 setzte die Kommunistische Partei Chinas ihre Ein-Kind-Politik repressiv durch. Jetzt propagiert sie eine Drei-Kind-Politik und gibt finanzielle Anreize. Aber die Geburtenrate bleibt niedrig. Das hat nicht nur mit Geld zu tun. Cindy Huijgen, Benjamin Eyssel, Louise Edwards, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Schickt uns euer Feedback zur EpisodeWas passiert, wenn ein Netzwerk zur Lebensader wird? Das Internet war mal eine utopische Idee – ein Versprechen von grenzenlosem Wissen und demokratischer Teilhabe. Mittlerweile ist es selbstverständliche Infrastruktur. Und leider eben auch ein hart umkämpftes Schlachtfeld.In dieser Folge haben sich Mary-Jane und Patrick die Tech-Journalistin und Co-Host des ARD-Podcasts „Der KI Podcast", Marie Kilg, eingeladen – und zusammen schauen wir uns an, was da gerade schiefläuft, aber auch, wo echte Chancen liegen.Wir ziehen die Linie von Brockhaus zu Wikipedia und von dort zu algorithmischen Feeds, die Aufmerksamkeit belohnen und Wut verstärken, während Konsens leise verschwindet. Wir reden über Medien zwischen Rendite und Aufklärung, über Selbstzensur, Machtdrift und polarisierende Anreize, die Debatten verformen, bis niemand mehr fragt, was stimmt – sondern nur noch, was klickt.Dann drehen wir die Perspektive: Kann dieselbe KI, die das anheizt, uns auch helfen? Offene Modelle, Datensouveränität, transparente Trainingsdaten – das klingt nach Nerd-Hobby, ist aber die Voraussetzung dafür, dass Unternehmen, Verwaltungen und Zivilgesellschaft Kontrolle und Werte zurückgewinnen. Wir schauen auch dahin, wo KI ganz praktisch einen Unterschied machen kann – etwa in Verwaltungen, die mit wachsender Komplexität und knappen Ressourcen umgehen müssen. Gleichzeitig reden wir Klartext über Grenzen: Energie, Chips, reale Kosten und die Frage, ob agentische Systeme echte Wertschöpfung liefern – oder nur neue Abhängigkeiten.Die Zukunft ist nicht determiniert. Zwischen Plattformmacht und Gemeinwohl entscheidet sich gerade, was wir heute bauen, regulieren und fördern. Es liegt an uns.
Krankenhausreform und Ärztemangel in Sachsen-Anhalt: Zwischen Reformzwang und Versorgungsangst.Wie sicher ist unsere medizinische Zukunft im ländlichen Raum wirklich?In dieser Episode des Sachsen-Anhalt-Podcasts erörtern die Hosts Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg die drastischen Herausforderungen der medizinischen Versorgung in einem Flächenland. Wie sicher ist die medizinische Zukunft Sachsen-Anhalts zwischen Reformzwang und Versorgungsängsten?In einer journalistischen Expertenrunde diskutieren Susan Sziborra-Seidlitz (Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), Nico Elsner (Vorsitzender Junge Union Sachsen-Anhalt), Matthias Schütz (Die Linke Anhalt-Bitterfeld) und Anne Makowsky (SPD Anhalt-Bitterfeld) über den aktuellen Status quo des regionalen Gesundheitswesens. Ein zentraler Streitpunkt ist die bundesweite Krankenhausreform, die Susan Sziborra-Seidlitz aufgrund bestehender, als „dysfunktional“ wahrgenommener Strukturen als notwendigen Schritt bezeichnet. Während Nico Elsner eine verstärkte Spezialisierung der Kliniken zur Qualitätssicherung befürwortet, betont Anne Makowsky die Unverzichtbarkeit einer flächendeckenden Notfallversorgung und Chirurgie vor Ort.Matthias Schütz verweist in der Debatte auf die massiven Ängste der älteren Generation, die im Krankheitsfall eine unzureichende Betreuung fürchtet. Ein weiteres Kernthema ist der akute Ärztemangel in ländlichen Regionen, der sich in extrem langen Wartezeiten auf Facharzttermine äußert. Die Runde diskutiert hierbei über notwendige Anreize für junge Mediziner sowie die Aufhebung starrer Trennungen zwischen ambulanter und stationärer Behandlung. Zudem wird die Rekommunalisierung des Krankenhauses Zerbst als Beispiel für die Debatte um Trägervielfalt und die Risiken profitorientierter Klinikkonzerne analysiert. Abschließend werden innovative Lösungsansätze wie die Telemedizin und das Modell der „Community Health Nurses“ als Zukunftsvisionen für Sachsen-Anhalt beleuchtet.0:00 – Begrüßung und Einführung ins Thema Gesundheit0:08 – Krankheitsängste und Pflegebedarf im Alter1:54 – Die Krankenhausreform und ihre Auswirkungen auf die Versorgung3:06 – Notfallversorgung: Erreichbarkeit und notwendige Klinikbedarfe5:28 – Fachärztemangel und die Krise der ambulanten Versorgung11:04 – Debatte über Trägervielfalt: Privat vs. Kommunal16:16 – Krankenhausprivatisierung und die Folgen am Beispiel Zerbst19:04 – Die Zukunft kleiner Krankenhausstandorte in Sachsen-Anhalt22:26 – Strategien gegen den Ärztemangel im ländlichen Raum27:42 – Neue Ansätze: Community Health Nurses und Prävention33:20 – Demografische Herausforderungen für das Gesundheitswesen37:38 – Politische Verantwortung und Steuerungsmöglichkeiten49:47 – Abschlussrunde: Visionen für eine bessere Gesundheitszukunft
Kulturdiagnostik, Spannungsfelder und warum Appelle nicht reichen Empowerment auf dem Poster, Kontrolle im System? In Teil 2 sprechen Anjuli und Annika mit Jumana Klotsch darüber, wie Organisationskultur wirklich entsteht, wie man Kultur diagnostiziert statt bewertet und warum Strukturen, Prozesse und Anreize stärker wirken als jedes Leitbild.
Wie vielerorts herrscht auch in Ostsachsen Lehrermangel. Doch Referendare entscheiden sich oft gegen einen Job dort. Die GEW fordert mehr Anreize statt Daumenschrauben anzusetzen. Das Land lädt Referendare zum Gespräch.
In dieser Episode des Podcasts besprechen wir die letzte Folge der dritten Staffel von „The Orville“. Gemeinsam mit meinen Co-Moderatoren Alexa und Alexander reflektieren wir die verschiedenen Wendungen und Themen der Episode. Zu Beginn erinnern wir uns an Ed, der sich aus einer humorvollen, aber auch ernsthaften Perspektive in der dynamischen Interaktion mit den anderen Charakteren bewegt. Besonders spannend ist seine Empfehlung, die Perspektiven der Kinder zu bedenken, was uns zu tiefergehenden Diskussionen über Themen wie soziale Bewertung und die Konstruktion eines Zusammenlebens führt. Im Fokus steht die Wiederbegegnung mit Lysella, einer Figur, die in der ersten Staffel eine zentrale Rolle spielte und nun um Asyl bittet. Diese Wendung ist der Ausgangspunkt für tiefgreifende Überlegungen zur Fluchtbewegung, zur sozialen Bewertung und zur Frage, wie unsere Gesellschaften funktional und fair miteinander umgehen. Hier zeichnen wir mehrere Parallelen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, wie zum Beispiel die Überwachung und Kontrolle durch Regierungen und den Einfluss persönlicher Beziehungen auf die Entscheidungsfindung. Ein wesentlicher Aspekt unserer Diskussion ist die Faszination und Skepsis gegenüber der Vorstellung einer utopischen Zukunft, in der das Geld abgeschafft ist und stattdessen der soziale Ruf das wertvollste Gut darstellt. Wir beleuchten die Herausforderungen dieser Vision und bringen Gedanken ein, wie dies in der Praxis aussehen könnte, ohne dazu greifbare Antworten zu geben. Interestingly, das Gespräch schafft es, philosophische Fragestellungen aufzuwerfen, die sich mit der menschlichen Motivation, dem Streben nach Glück und dem Bedürfnis nach sozialer Interaktion befassen. Die Episode enthält zudem humorvolle Szenen, die durch die Interaktionen zwischen Isaac und den anderen Crewmitgliedern geschaffen werden. Hierbei bereitet Isaacs geplanktes Date mit Kelly einige unvergessliche Momente, die sowohl komisch als auch ernst wirken, da sie die kulturellen Unterschiede und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz thematisieren. Abschließend stellt sich die Frage nach der Tragfähigkeit von Beziehungen in einer Welt ohne monetäre Anreize und wie trotz alle dem tiefere zwischenmenschliche Verbindungen entstehen können. Wir streifen auch den Punkt, dass soziale Schichtung und Vorurteile in dieser neuen Realität möglicherweise nicht völlig eliminiert werden können. Letztendlich beschließen wir die Episode mit dem Wunsch, die Geschehnisse und philosophischen Fragestellungen der Erzählungen weiter zu ergründen, während wir uns auf die nächste Episode vorbereiten.
Ihr habt Themenvorschläge, Anreize und Ideen? Dann tritt unserem Discord-Forum-Server bei. Über den nachfolgenden Link werdet Ihr an Discord weitergeleitet: [https://letstalkguitar.de/discord](https://letstalkguitar.de/discord) Zu der Umfrage kommt ihr hier rüber: [https://www.umfrageonline.com/c/qc99w4rv](https://www.umfrageonline.com/c/qc99w4rv)
Griechenlands Geburtenrate ist eine der niedrigsten in Europa. Die Regierung will deshalb Anreize schaffen, damit Frauen mehr Kinder bekommen. Gleichzeitig sollen mehr Menschen in die ausgedünnten ländlichen Regionen ziehen. Seralidou, Rodothea www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Wie können Unternehmen Verkauf so steuern, dass Wachstum, Verantwortung und langfristiger Erfolg zusammenpassen? Was passiert, wenn Unternehmen zwar Wachstum wollen – aber falsche Anreize setzen? In diesem Experten Talk spreche ich mit Bettina Kaemmerer aus London. Sie ist eine der führenden Expertinnen für Sales Compensation und strategische Vergütungssysteme.Bettina zeigt eindrucksvoll, warum Vergütung kein HR-Thema ist, sondern ein zentrales Führungsinstrument. Denn wie verkauft wird, hängt maßgeblich davon ab, wofür bezahlt wird. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie die richtigen Anreize Verkaufsverhalten steuern und warum kurzfristiger Verkauf langfristigen Schaden anrichten kann. Dabei tragen Führungskräfte erhebliche Verantwortung, wenn Ziele im Verkauf erreicht werden aber auch wenn Kunden abspringen.
Wir beantworten heute eine Frage aus unserem Discord. Ihr habt Themenvorschläge, Anreize und Ideen? Dann tritt unserem Discord-Forum-Server bei. Über den nachfolgenden Link werdet Ihr an Discord weitergeleitet: [https://letstalkguitar.de/discord](https://letstalkguitar.de/discord) Zu der Umfrage kommt ihr hier rüber: [https://www.umfrageonline.com/c/qc99w4rv](https://www.umfrageonline.com/c/qc99w4rv)
Wir wissen nicht, wann diese Folge bei Euch in den Ohren erklingt. Aber wir werden sie tatsächlich nicht wie normalerweise Freitag um 19 Uhr veröffentlicht haben, sondern bereits am Donnerstag. Einfach nur weil wirs können, Ihr uns doch sicher vermisst habt und wir damit eine Streak im positiven Sinne brechen. Darum geht es in dieser Folge übrigens: Streaks und Anreize!
Geld ist rational – und zugleich hoch emotional. In dieser Folge des Murakamy Podcasts spricht Marco Alberti mit Prof. Dr. Hartmut Walz über Finanzanlagen jenseits von Hype, Angst und Heilsversprechen. Walz bewegt sich an der Schnittstelle von Ökonomie und Psychologie und erklärt, warum gute Anlageentscheidungen weniger mit Prognosen und mehr mit Haltung zu tun haben. Es geht um Selbstbestimmung statt Fremdberatung, um Ruhe statt Aktionismus. Und um die Erkenntnis, dass Komplexität nicht gelöst, sondern reduziert werden muss. Wer versteht, wie Entscheidungen wirklich funktionieren, kann dem Drama den Schrecken nehmen – und Verantwortung wieder selbst übernehmen.
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
In dieser Folge dreht sich alles um die Eigentumsquote in Deutschland: Mit nur etwa 45 % liegt die Bundesrepublik weit unter dem EU-Durchschnitt von rund 70 % und bleibt damit europaweit Schlusslicht beim Immobilienbesitz. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren die Gründe, vom fehlenden Eigenkapital und Förderpolitik über steuerliche Anreize für Kapitalanleger bis zu den unterschiedlichen regionalen Entwicklungen. Besonders in Großstädten wie Berlin (nur 16 % Eigentumsquote) und Hamburg sind hohe Bodenpreise, Industrialisierung und der Einfluss externer Investoren ausschlaggebend für sinkenden Immobilienbesitz. Auf dem Land hingegen fördern Tradition, geringere Grundstückskosten und familiäre Strukturen den Eigentumserwerb. Die Hosts nehmen auch internationale Vergleiche vor (u.a. Kroatien, Schweiz, Rumänien) und diskutieren Modelle der Bodenpreisregulierung sowie das Spannungsfeld zwischen systemrelevanten Berufen und Wohnortnähe. Am Ende steht die zugespitzte Frage: Ist eine höhere Eigentumsquote in Deutschland überhaupt realistisch – oder bleibt das Land ein „Mieterland“? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am 5. Dezember stimmte der Bundestag für das neue "Wehrdienst-Modernisierungsgesetz" der Bundesregierung. Darin ist festgelegt, dass in diesem Jahr alle 18-jährigen Musterungsbriefe mit einem Fragebogen erhalten. Diejenigen, die bei ihrer Geburt als männlich bestimmt wurden, müssen den Brief ausfüllen – als Frauen markierte nicht. Das Gesetz sieht als nächsten Schritt eine verpflichtende Musterung für junge Männer ab dem Geburtsjahr 2008 vor. Eine sogenannte „Bedarfswehrpflicht“ soll nur eingeführt werden, falls sich nicht ausreichend Freiwillige finden. Die aber hofft man zunächst durch finanzielle Anreize zu gewinnen. Und natürlich besteht auch weiterhin das Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Für junge Menschen, die keinen Kriegsdienst leisten wollen, bietet die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) inzwischen wieder bundesweit Beratungsgespräche an. Einer der Berater in München ist Harald Will, der am 3. Februar im LORA-Studio war. Abmoderation Wer ein Beratungsgespräch möchte, wendet sich bitte per Mail an kdv-bayern@dfg-vk.de (2x).
Der CDU-Vorstoß zur Einschränkung der Teilzeit entfacht eine Grundsatzdebatte. Rürup und Hüther erklären, warum Arbeitszeit, Demografie und Anreize zusammengedacht werden müssen.
Warum regieren Zahlen den öffentlichen Sektor – und zu welchem Preis? In „The Tyranny of Metrics“ analysiert Jerry Z. Muller die allgegenwärtige Fixierung auf Kennzahlen und zeigt, warum „mehr messen“ nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führt. Der Autor beleuchtet, wie Datensammlung und Reporting den administrativen Aufwand erhöhen, Anreize verschieben und Verhalten verändern. Metriken bilden Realität nicht nur unvollständig ab, sie formen sie mit. Entscheidend ist daher nicht, ob gemessen wird, sondern wie. Muller liefert praxisnahe Kriterien, um zu beurteilen, wann Kennzahlen sinnvoll steuern – und wann sie Kontrolle, Qualität und Vertrauen untergraben.
Estimated reading time: 9 Minuten Provisionssysteme im Vertrieb sind für viele Unternehmen jedes Jahr wieder ein Riesenthema – besonders dann, wenn Jahreswechsel, Planungszyklus und der Klassiker „Wir müssen die Mannschaft motivieren" zusammenkommen. Natürlich kannst du mit Provisionssystemen im Vertrieb brutal gute Anreize setzen, weil du damit Fokus schaffst, Leistung belohnst und Orientierung gibst. Genauso schnell kannst du jedoch das Gegenteil auslösen: Misstrauen, Deal-Verschieberei, KPI-Theater – und am Ende kaufst du Frieden mit Geld. Meine Erfahrung: Rund 70% der Provisionssysteme im Vertrieb, die ich da draußen sehe, haben deutliche Mängel. Deshalb bekommst du hier die 7 häufigsten Fehler – und außerdem ein simples Framework, mit dem du dein Provisionsmodell Vertrieb wieder zu einem echten Führungsinstrument machst. Kurz erklärt: Was sind Provisionssysteme im Vertrieb? Provisionssysteme im Vertrieb regeln, wie variable Vergütung entsteht – also welche Leistung belohnt wird und wie stark. Das kann klassisch als Vertriebsprovision (z. B. pro Auftrag) laufen. Alternativ arbeitest du mit Zielprämien oder einem Mix. Viele nennen das Ganze auch einfach Vertriebsbonus System, weil am Ende „Bonus" draufsteht – egal, wie es gebaut ist. Entscheidend ist nicht der Name, sondern die Wirkung: Was macht dein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag mit Verhalten, Fokus und Prioritäten? Warum Provisionssysteme im Vertrieb oft mehr schaden als nutzen Viele behandeln Vergütung wie einen Lichtschalter: „Mehr Geld = mehr Leistung." Das klingt logisch, funktioniert aber nur, wenn drei Dinge gleichzeitig stimmen. Verständlich: Jeder kapiert es sofort. Beeinflussbar: Der Verkäufer kann es wirklich steuern. Zielgenau: Es belohnt exakt das, was du wirklich willst. Fehlt nur einer dieser Punkte, optimieren Menschen das System. Und zwar nicht den Kunden, nicht den Umsatz, sondern die Mechanik. Typische Symptome schlechter Provisionssysteme im Vertrieb sind deshalb: Top-Performer fühlen sich ausgebremst und gehen. Deals werden verschoben („Wartet mal bis nächstes Quartal…"), weil es sich rechnet. Es wird an Aktivitäten geschraubt, obwohl Ergebnisse fehlen. Am Jahresende wird gestritten – und du zahlst, damit Ruhe ist. Die 7 Fehler bei Provisionssystemen im Vertrieb – und wie du sie vermeidest Fehler 1: Fleißige werden nicht spürbar belohnt (High Performer zu wenig Unterschied) Ist der Unterschied zwischen „solide erfüllt" und „richtig abgeliefert" zu klein, programmierst du Mittelmaß ein. Das ist hart, aber es ist so. Fix: Bau eine Kurve, bei der Mehrleistung spürbar mehr bringt. Nicht symbolisch, sondern wirklich spürbar. Sonst ist dein Provisionsmodell Vertrieb kein Antrieb, sondern Deko. Fehler 2: Der Bonus ist nicht beeinflussbar Ein Klassiker: Bonus auf Konzern-Kennzahlen, EMEA-Ergebnis, EBIT-Logiken oder andere Größen, die ein Verkäufer oder Vertriebsleiter kaum steuern kann. Genau deshalb entsteht Zynismus statt Motivation. Fix: Trenne sauber: Performance-Anreiz (rollennah, beeinflussbar) Erfolgsbeteiligung (optional, on top, „Mitunternehmertum") Wenn es nicht beeinflussbar ist, motiviert es nicht – sondern es nervt im Excel. Fehler 3: Du bezahlst Aktivitäten statt Ergebnisse „CRM-Pflege", „Anzahl Termine", „Anzahl Angebote" – ich verstehe den Gedanken. Trotzdem gilt: Wer Aktivitäten bezahlt, bekommt Aktivitäten. Umsatz kommt dadurch nicht automatisch. Fix: Bezahle Outcomes (Umsatz, DB, Neukunden, Verlängerung – je nach Rolle). Standards gehören dagegen in Führung und Ausbildung, nicht in Vergütung. Merksatz: Kommt ein Profi-Fußballer ohne Turnschuhe zum Spiel, baust du dafür kein Bonus-Modul. Du sagst: Entweder Turnschuhe – oder Bank. Fehler 4: Dein Provisionssystem ist zu komplex oder intransparent Sagt jemand am Jahresende: „Ich habe Bonus bekommen – keine Ahnung wofür", hast du keine Steuerung. Dann hast du Zufall. Fix: Drei Regeln für Provisionssysteme im Vertrieb: In 60 Sekunden erklärbar (ohne Excel-Zauberei) Jeder sieht jederzeit seinen Stand (Dashboard statt Gerüchte) Wenige Ziele, dafür die richtigen Fehler 5: Ziele sind nicht sauber hergeleitet (Top-down ohne Bottom-up) Viele Ziele werden „von oben" runtergebrochen. Dadurch entsteht Widerstand, es gibt Diskussionen – und irgendwann beginnt der Kampf um Zielsenkung. Fix: Ziele brauchen beides: Top-down: Unternehmensziel → Vertriebsziel → Team → Individuum Bottom-up: Markt-Realität, Pipeline, Einschätzung der Teams Ja, das ist manchmal Konflikt. Allerdings beginnt genau da Führung – und dafür wirst du bezahlt. Fehler 6: Auszahlung kommt zu spät Jahresbonus kann funktionieren, allerdings ist er oft zu weit weg von der Leistung. Dadurch fehlt unterwegs die Energie, obwohl die Ziele hart sind. Fix: Bau Zyklen passend zum Geschäft: Kurze Sales Cycles: monatlich oder quartalsweise Lange Sales Cycles: Meilensteine + Zwischenfeedback + klare Regeln Leistung → Feedback → Belohnung. Je näher, desto stärker. Fehler 7: Die Belohnung ist zu gering – oder gedeckelt 95% fix, 5% variabel? Das ist kein Steuerungsinstrument, sondern Trinkgeld. Gleichzeitig sind Deckelungen oft der Turbo für „Deal ins nächste Jahr". Fix: Wirksamer variabler Anteil (damit es überhaupt wahrgenommen wird) Wenige Ziele (nicht 12 Mini-Ziele, die sich nach nichts anfühlen) Kein harter Deckel – und wenn du begrenzen musst, dann lieber weich (abflachende Kurve statt Mauer) Framework: Provisionssysteme im Vertrieb in 5 Schritten verbessern Wenn du dein Provisionsmodell Vertrieb sauber aufstellst, brauchst du keine Magie. Dafür brauchst du Klarheit – und zwar Schritt für Schritt. 1) Zweck klären Was soll das System tun? Leistung pushen, Neukunden forcieren, Marge schützen oder Bestand halten? Schreib es in einen Satz, damit alle das gleiche Zielbild haben. 2) 1–3 Erfolgsgrößen definieren Weniger ist mehr, weil Fokus gewinnt. Nimm deshalb das, was wirklich zählt – und was die Rolle auch beeinflussen kann. 3) Kurve bauen (Ziel, Übererfüllung, Accelerator) Mehrleistung muss spürbar mehr bringen. Sonst lohnt sich „Mehr" nicht, und dann bekommst du „Genug". 4) Transparenz schaffen Kennt das Team den eigenen Stand nicht, wird nicht gesteuert. Transparenz macht aus einem Vertriebsbonus System ein Führungsinstrument. 5) Einführung wie ein Change-Projekt Kommunikation, Training, Pilot, Feedback, Nachschärfen – und dann konsequent leben. Denn ein System ist nur so gut wie seine Umsetzung. 3 Praxisbeispiele: So wirkt ein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag Beispiel 1: Der „KPI-Bonus" Du bezahlst CRM-Pflege, Termine, Angebote. Ergebnis: CRM ist voll, Termine sind drin, Angebote auch – nur Umsatz kommt nicht automatisch. Besser: Standards über Führung. Geld über Ergebnis. Dann wird CRM ein Werkzeug und nicht ein Bonus-Spiel. Beispiel 2: Deckelung ab 100% Der Verkäufer ist bei 110%, der Bonus ist gedeckelt. Also verschiebt er den Deal. Nicht weil er böse ist, sondern weil er rational ist. Besser: Keine harte Mauer. Wenn nötig, flache die Kurve ab – aber setz niemals „Stopp". Beispiel 3: Konzern-Bonus für alle Deutschland läuft top, EMEA läuft schlecht, Bonus fällt aus. Ergebnis: Zynismus. Besser: Team-/Rollenlogik + beeinflussbare Ziele. Konzern-Erfolg höchstens als kleiner, separater Anteil. Checkliste: Provisionssysteme im Vertrieb schnell prüfen Kann jeder Verkäufer das System in 60 Sekunden erklären? Ist die Variable spürbar oder nur Symbolik? Belohnen wir Ergebnisse (Outcome) statt Aktivitäts-KPIs? Ist alles beeinflussbar – oder zahlen wir auf „Wetter"? Gibt es eine klare Kurve für Übererfüllung? Haben wir eine Deckelung? Und wenn ja: Welche Nebenwirkungen erzeugt sie? Wie transparent ist die Vertriebsprovision bzw. das Vertriebsbonus System im Alltag? Wie oft zahlen wir aus – und passt das zum Sales Cycle? Quick Takeaways Provisionssysteme im Vertrieb müssen Mehrleistung spürbar belohnen. Was nicht beeinflussbar ist, motiviert nicht – und wird deshalb zum Problem. Bezahle Outcomes, während du Standards über Führung sicherstellst. Komplexität killt Wirkung, wohingegen Transparenz Vertrauen schafft. Deckelungen fördern Deal-Verschiebung. Ein Provisionsmodell Vertrieb ist Führung in Zahlenform. Fazit: Mach dein Provisionssystem wieder einfach, fair und wirksam Ein gutes System ist kein Excel-Kunstwerk. Stattdessen ist es ein Verstärker: für Fokus, für Leistung und für die richtigen Prioritäten. Wenn dein aktuelles Setup Diskussionen produziert, Misstrauen triggert oder „Gaming" auslöst, liegt das selten an den Menschen. Meistens ist es ein Systemproblem. Bring es zurück auf drei Dinge: klar, beeinflussbar und zielgenau. Dann funktionieren Provisionssysteme im Vertrieb wieder so, wie sie sollen: als Hebel für Performance. ➡️ Strategiegespräch vereinbaren Dein Feedback Wie sieht euer Provisionsmodell Vertrieb aktuell aus? Und wo würdest du sagen: „Da verlieren wir Geld" – oder „da passiert Deal-Verschiebung"? Wenn dir der Beitrag geholfen hat, teile ihn gern im Team. Gerade bei Vertriebsprovision und Vertriebsbonus System spart Klarheit am Ende richtig Geld. Wie hoch sollte die variable Vergütung bei Provisionssystemen im Vertrieb sein? Sie muss spürbar sein. Ist der variable Anteil zu klein, wirkt er kaum. Entscheidend sind Rolle, Zyklus und Risiko – aber „wirksam" schlägt „symbolisch". Was ist der Unterschied zwischen Vertriebsprovision und Vertriebsbonus System? Vertriebsprovision ist meist direkt am Deal orientiert (z. B. Prozentsatz pro Auftrag). Ein Vertriebsbonus System arbeitet häufiger mit Zielprämien oder Mischmodellen. Wichtig ist vor allem, ob das richtige Verhalten belohnt wird. Sollte man Provisionen deckeln? Harte Deckel fördern Deal-Verschiebung und Demotivation. Wenn du begrenzen musst, arbeite lieber mit einer abflachenden Kurve statt einer „Mauer". Wie verhindere ich, dass Verkäufer das Provisionsmodell Vertrieb „hacken"? Bezahle Outcomes statt leicht manipulierbarer Aktivitäten, definiere klare Spielregeln (Attribution, Storno, Zahlungsziele) und sorge für Transparenz. Standards gehören in Führung, nicht in Vergütung. Monatlich oder quartalsweise auszahlen – was ist besser? Je näher an der Leistung, desto stärker die Wirkung. Bei kurzen Sales Cycles funktionieren monatliche oder quartalsweise Zyklen gut. Bei langen Zyklen helfen Meilensteine und Zwischenfeedback. So verbesserst du Provisionssysteme im Vertrieb in wenigen klaren Schritten – ohne Excel-Overkill und ohne Ziel-Zirkus. Zweck klären: Was soll das System konkret bewirken? Erfolgsgrößen wählen: 1–3 beeinflussbare Kennzahlen pro Rolle. Kurve bauen: Ziel + Übererfüllung + spürbare Mehrleistung (ohne harte Deckel). Transparenz schaffen: Jeder sieht jederzeit seinen Stand (Dashboard statt Gerüchte). Regeln festlegen: Attribution, Storno, Zahlungsziele, Fairness-Logik. Einführen wie Change: Pilot, Feedback, Nachschärfen – und danach konsequent leben. Review: Quartalsweise prüfen: Was steuert – und was schadet?
Gut, dass es wieder finanzielle Anreize zum Kauf von E-Autos gibt. Doch das Förderkonzept der Bundesregierung hat viele Schwächen und wird deswegen wohl nicht zu einer besseren Klimabilanz beitragen. Von Katharina Thoms www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Seit drei Jahren müssen Gastronomiebetriebe für Außer-Haus-Verkäufe Mehrwegverpackungen anbieten. Die Deutsche Umwelthilfe stellte bei Testkäufen zahlreiche Verstöße fest. Sie fordert eine Steuer auf Einwegverpackungen.
Heinemann, Christoph www.deutschlandfunk.de, Interviews
Leere Spielplätze, geschlossene Kinderwagen mit Hunden statt Babys: Südkorea steckt in einer beispiellosen demografischen Krise. Mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt ist das Land zum Extremfall eines globalen Trends geworden. Experten warnen vor massiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen – von verwaisten Dörfern über kollabierende Sozialsysteme bis hin zu einer zunehmenden Einsamkeit älterer Menschen. NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat in Südkorea Paare und Experten getroffen. Sie erklären, warum finanzielle Anreize bislang kaum wirken, welche Rolle Arbeitskultur, Bildungssystem und Geschlechterrollen spielen – und warum sich viele junge Paare ganz bewusst gegen Kinder entscheiden. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Sarah Ziegler Katharinas Reportage aus Südkorea mit spannenden Grafiken findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/wochenende/gesellschaft/suedkorea-kaempft-gegen-das-aussterben-seines-volkes-der-rest-der-welt-hat-dasselbe-problem-ld.1902782). Lust auf mehr? Teste die NZZ mit dem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Schickt uns euer Feedback zur EpisodeEin Jahr zwischen Hype und Handwerk: Wir schauen auf 2025 und sortieren, wo KI wirklich trägt, wo Verwaltung hängt und warum Innovation in Deutschland friert. Wir erzählen, wie wir KI nicht als Chat-Spielzeug, sondern als ernstes Werkzeug für Qualität nutzen: mit Ontologien, Reasonern, klaren Workflows und sauberen Wissenspools, die Halluzinationen eindämmen und Entscheidungen stützen. Das klingt nerdig, ist aber der Unterschied zwischen Output-Müll und echter Produktivität – besonders in Beratung, Wissensarbeit und Verwaltung.Dann der Blick auf den öffentlichen Sektor: Die Verwaltung ist überlastet, nicht überreguliert. Prozesse, Verantwortungen und Kapazitäten sind der Engpass, nicht Paragrafen an sich. Digitalisierung ohne Prozessdesign bleibt Kosmetik. Wir sprechen über demografischen Druck, verlorenes Wissen und warum „Bürokratieabbau“ oft nur ein Strohmann ist. KI kann helfen – wenn sie begrenzt, domänenspezifisch und gegenprüfbar eingesetzt wird.In der Wirtschaft sehen wir eine Innovationseiszeit: alte Anreize, kurze Horizonte, große Worte statt echter Transformation. Wir diskutieren Pseudo-Veränderungen, das Bayer-Beispiel und warum Kostensenken keine Vision ersetzt. Parallel: Leistung und Resilienz. Wir nennen das Kind beim Namen – Überlastung ist strukturell, nicht individuell. Wenn Babyboomer gehen und Diversity-Programme wanken, wird Mental Health vom Buzzword zur Systemfrage. Und ja: PowerPoint wackelt. Wenn KI Visualisierungen aus semantisch sauberem Inhalt generiert, rückt Substanz vor Form.Lust auf Klartext statt Kitsch? Hör rein, teile die Folge und sag uns, wo du 2026 echte Hebel siehst. Abonniere den Podcast, bewerte uns und schick die Episode an Menschen, die Strukturen verändern wollen – nicht nur Folien.
Developer Relations wirkt von außen oft wie eine Bühne, ein Reisekoffer und ein paar Sticker am Messestand. Aber was, wenn genau diese Rolle der stärkste Hebel ist, um dein Produkt besser zu machen, deine Tech-Community ernsthaft aufzubauen und Entwickler:innen wirklich erfolgreich zu machen?In dieser Episode nehmen wir Developer Relations auseinander, ganz ohne Marketing-Buzzword-Bingo. Zu Gast ist Philipp Krenn, Head of Developer Relations bei Elastic. Philipp bringt nicht nur jahrelange DevRel-Praxis mit, sondern auch Community-DNA, von Viennadb-Meetups bis Papers We Love, plus Open-Source-Erfahrung rund um Google Summer of Code und das Elastic-Ökosystem.Wir klären, was DevRel eigentlich ist, wo die Grenze zu Developer Marketing verläuft und warum der wichtigste Unterschied oft die Zwei-Wege-Kommunikation ist: raus in die Community und zurück ins Produktteam. Wir sprechen über den Alltag von Developer Advocates, Konferenzen, Content, Community Support auf Discourse, Reddit, Stack Overflow und Slack und wie man Feedback so sammelt, dass es in Roadmaps landet. Dazu kommt die große Frage: Influencer oder nicht? Und warum der Personenkult für Firmen gefährlich werden kann.Außerdem geht es um Open Source, Meetups, Tech Community, Networking, KPIs ohne falsche Anreize, den DevRel-Hype-Zyklus rund um AI und welche Skills du brauchst, wenn du selbst in Developer Relations einsteigen willst.Am Ende weißt du nicht nur, ob DevRel zu dir passt, sondern auch, wie du als Entwickler:in DevRel wirklich nutzen kannst, ohne nur Socken mitzunehmen.Bonus: Wenn jemand mit Laptop und kaputter Query kommt, ist das für Philipp kein Problem, sondern der Wunschzustand.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Heute spreche ich mit Dr. Olivia Henke. Sie ist Vorständin der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. Im Gespräch erklärt sie mir, wie die Stiftung als Plattform Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen dabei unterstützt, Emissionen zu vermeiden, zu reduzieren und verbleibende Emissionen über hochwertige Projekte im globalen Süden auszugleichen. Sie betont, dass Kompensation nie eine Alternative zur Reduktion ist, sondern ein zusätzlicher Hebel für Klimaschutz und Entwicklungsziele. Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Gemengelage aus Regulierung, Krisen, die aktuelle “Delle“ im Klimabewusstsein und sie unterstreicht, wie wichtig Beharrlichkeit, Qualität der Projekte und die Rolle von Frauen im Wandel sind. Meine Takeaways Die Stiftung ist eine Plattform, die Unternehmen und Organisationen vernetzt, berät und Qualitätsstandards für Klimaschutzprojekte im globalen Süden setzt. Reduktion und Kompensation gehören zusammen, weil Netto-Null nur gelingt, wenn Industrieländer Emissionen senken und zugleich globale Transformationsprojekte unterstützen. Hochwertige Kompensationsprojekte basieren auf klaren Standards, messbaren SDG-Wirkungen und echten Co-Benefits wie Biodiversität und besseren Lebensbedingungen. 2025 war geprägt von Unsicherheit, doch viele Unternehmen bleiben trotz wirtschaftlicher und regulatorischer Dellen engagiert. Frauen sind Schlüsselakteurinnen der Transformation, und Durchhalten bleibt entscheidend, um das 1,5-Grad-Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Kapitel 01:15 – Entstehung und Auftrag der Stiftung 04:20 – Verursacherländer, globaler Süden & Rolle der Kompensation 09:40 – Lage 2025: Regulierung, Unsicherheit & „Delle“ im Klimabewusstsein 16:50 – Wie die Stiftung Unternehmen konkret unterstützt 21:20 – Was ein „hochwertiges Projekt“ ist: Beispiel Brasilien & Agroforestry 29:50 – Geschäftsmodelle, Anreize & Herausforderungen in der Praxis 34:40 – Frauen und Wandel im globalen Süden und bei uns 36:30 – Empfehlungen, Durchhalten & 1,5-Grad-Debatte 38:00 - Abschlussfragen Empfehlungen https://allianz-entwicklung-klima.de/ https://allianz-entwicklung-klima.de/informieren/infosheets_und_leitfaeden/ https://allianz-entwicklung-klima.de/die-allianz/unterstuetzer_in-werden/ Kontakt Dr. Olivia Henke https://www.linkedin.com/in/dr-olivia-henke/ Dein ESG-Talk-Podcast: Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_ureta_dombrowsky/ Podcast - Links Spotify: https://open.spotify.com/show/0NUvvcweDOrPFQFaWTtMEl Apple: https://podcasts.apple.com/ch/podcast/esg-talk-podcast/id1682453395 Youtube: https://www.youtube.com/@ESG-Talk-Podcast-Start-2023 NEWS des ESG-Talk-Podcasts: https://fad86c20.sibforms.com/serve/MUIFAJf-FhJp3Ki96hai0CHXtuWdZtcSUldIjAsee3sRROvfcSeK9vHH7YgQ6iK6kzq-zCcCJFH_VXaMrz_oeiGRBy72BSCU3wwrPUm4GOUM7pWHJ5nelkEqD1I4T3wrlLLDSmspF8hgPXtVRtQdCqDFVpVFYImA9wvN_FSi_y-lWfdXz0uO2v1SMe4XwkoIfSLN7cEdD0Y_gIje Das Booklet zum Podcast (gratis Download) Download: https://www.trimpact.net/esg-talk-booklet/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Female-Finance-Coaching Starte mit deiner 30-Minuten-Gratis-Stunde und schreibe mich einfach an! Einzelstunden - sd@trimpact.net Alle Pakete - https://www.trimpact.net/femalefinance/ Kontakt: Stella Ureta-Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
Heute wird es künstlerisch und inspirierend. In der neuenFolge von „Nordeifel lauschen“ nimmt euch Daniel Dähling mit in die Kunst- und Kulturlandschaft der Nordeifel.Kleine feine Museen warten auf euch, die mit viel Herzblutgeführt werden und alle sind auf ihre Art besonders und einzigartig. Ziel der Initiatoren ist es, Kunst und Kultur in der Nordeifel lebendig zu halten und die Schönheit der Eifel in Wert zu stellen. Nicht nur Gemälde und bildende Kunst gibt es im Eifelmuseum in Blankenheim zu sehen. Das Haus zeigt wie eng Natur, Kultur und Alltag in der Region miteinander verbunden sind und waren. Die Ausstellungen wechselnregelmäßig und bieten immer neue Anreize den Quellort der Ahr zu besuchen. Im Hubert-Salentin-Museum tauchen wir ein die Lebenswelt des Zülpicher Malers Hubert-Salentin, der als Teil der Düsseldorfer Malerschule wirkte. Das KunstForum Eifel lockt mit wechselnden Ausstellungsangeboten, die immer wieder von regional und überregional bekannten Künstler: innen gestaltet werden. Austausch, Begegnung und Inspiration stehen hier im Vordergrund. Aktuell gibtes „Bilder für über's Sofa“ zu sehen, ein Kunstmarkt wo man die Werke direkt mit nach Hause nehmen kann.Packt ein bisschen Neugier ein und lasst euch von den Besonderheiten verzaubern.Interviewpartner dieser Folge:- Juliane Vetter, Vorsitzende Manfred-Vetter-Stiftung- Ruth Kirstgen, Vorsitzende Förderverein EifelmuseumBlankenheim- Eva-Maria Hermanns, Förderverein Maler der EifelLinks:Hubert-Salentin MuseumEifelmuseum BlankenheimKunstForum EifelWeihnachtsmarkt im Kloster SteinfeldWeihnachtsmarkt in Bad MünstereifelNordeifel winterlich – Wo Weihnachten zuhause ist
In dieser Folge sprechen wir mit dem Geldökonomen Prof. Dr. Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft über die Grundlagen unseres Geldsystems, die Rolle von Zentralbanken und Staaten sowie die strukturellen Anreize hinter Inflation. Wir diskutieren, warum Geldschöpfung ein enormes Privileg ist, wen Inflation tatsächlich trifft und weshalb stabile Währungen für eine funktionierende Marktwirtschaft entscheidend sind. Außerdem geht es um Währungswettbewerb, die Idee von Hayek, die Rolle der EZB und darum, welche Bedeutung Bitcoin als staatsfreies Geld in diesem Kontext haben kann.
In dieser Episode von „The Portfolio People" spricht Christoph Fröhlich mit Christian Pellis, Deutschlandchef von Amundi, dem größten europäischen Asset Manager. Pellis hat das verwaltete Vermögen in Deutschland in fünf Jahren von 64 auf rund 160 Milliarden Euro gesteigert – eine beeindruckende Wachstumsstory. Im Gespräch erklärt der Niederländer den strategischen Plan bis 2028, der auf sechs Prioritäten setzt: Altersvorsorge, digitale Distribution, Asien-Wachstum, Technologie, Private Assets und M&A. Pellis spricht offen über Margendruck im ETF-Geschäft, die Zukunft aktiver Fonds und warum White-Label-Modelle neue Geschäftsfelder eröffnen. Ein zentrales Thema: die deutsche Altersvorsorge. Pellis kritisiert fehlende steuerliche Anreize und vergleicht mit Systemen in UK, Schweiz und Niederlanden. Seine These: Nur durch Eigenverantwortung entsteht finanzielle Bildung. Seine Forderung an die Branche: „Wir müssen das Ganze einfacher machen." Themen dieser Episode: ✓ Amundis Wachstum von 64 auf 160 Mrd. Euro in 5 Jahren ✓ Strategieplan 2028: 300 Mrd. Euro Nettozuflüsse als Ziel ✓ ETF-Boom vs. aktive Fonds: Wer gewinnt langfristig? ✓ Margendruck und Skaleneffekte im Asset Management ✓ Deutsche Altersvorsorge: Warum fehlen steuerliche Anreize? ✓ Technologie als Differenzierung: Alto, Aixigo, KI-Anwendungen im Asset Management ✓ White-Label-ETFs: Neue Geschäftsmodelle für Boutiquen ✓ Private Markets für Retail: Alpha Associates und ICG ✓ 100 neue ETFs bis 2028: Themen statt Allokation ✓ Finanzielle Bildung durch YouTube-Videos und digitale Tools Über den Gast: Christian Pellis ist seit 2021 Deutschlandchef von Amundi. Der Niederländer hat zuvor in England, der Schweiz und Frankreich gearbeitet und verantwortet neben Deutschland auch die Niederlande.
Deutschland steckt in einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale: Minimales Wachstum von 0,1 Prozent, stagnierende Investitionen und strukturelle Probleme prägen die Lage. In dieser Episode von Sound of Finance analysiert Dr. Markus Demary, Senior Economist am Institut der Deutschen Wirtschaft Köln, die aktuellen Herausforderungen und zeigt Auswege auf. Wir diskutieren die wichtigsten Wirtschaftsdaten – von der Inflation bei 2,3 Prozent bis zum EZB-Einlagenzins von 2 Prozent – und beleuchten, warum Unternehmen trotz vorhandener Liquidität nicht investieren. Markus identifiziert drei zentrale Reformbereiche: Bürokratieabbau, Infrastrukturmodernisierung und Lösungen für den demografischen Wandel. Dabei setzt er auf öffentlich-private Partnerschaften und politische Weichenstellungen wie das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz. Mit Blick auf 2026 zeigt sich: Nur wenn die richtigen Anreize gesetzt werden und die Rahmenbedingungen verbessert werden, kann die Abwärtsspirale durchbrochen werden. Der Bankensektor ist bereit, Unternehmen bei diesem Neustart zu unterstützen – doch jetzt braucht es Mut zu Reformen und positive Erwartungen für die Zukunft.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Über 500 Sozialleistungen gibt es auf Bundesebene – so eine Schätzung. Nichts Genaues weiß man nicht. Hinzu kommen noch vielfältige Leistungen auf Kommunal- und Landesebene. Der Sozialstaat ist so komplex, dass niemandem mehr klar wird, wer überhaupt wofür wie viel Geld erhält.Doch das, was man verstehen kann, führt bereits zu erheblichen Fehlanreizen, wenn es beispielsweise für Familien fast nichts an dem verfügbaren Einkommen ändert, ob sie 2.000 Euro im Monat mehr verdienen oder nicht. Statt also immer mehr Geld in einen ohnehin schon undurchdringlichen Dschungel zu stecken, sollte die Politik das System auf wenige, transparente Leistungen kürzen und die Anreize zur Teilnahme am Arbeitsmarkt in den Fokus nehmen.Neue Studien des ifo Instituts verdeutlichen, wie hunderte Sozialleistungen, widersprüchliche Anreizstrukturen und extrem hohe Grenzbelastungen Arbeit unattraktiv machen und Reformen blockieren. Daniel Stelter diskutiert mit Prof. Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen, konkrete Lösungsansätze – von einem integrierten Transfersystem über verbesserte Arbeitsanreize bis hin zu gezielten Vereinfachungen, die Milliarden einsparen und hunderttausende zusätzliche Arbeitskräfte mobilisieren könnten.Hörerserviceifo Schnelldienst Mindestlohnerhöhung in der Wirtschaftsflaute: Erwartete Reaktionen der Unternehmen: https://is.gd/2jjo5X IW-Studie Öffentliche Ausgaben im internationalen Vergleich: Wo steht Deutschland im Vergleich zu seinen Nachbarregionen?: https://is.gd/jixTn6 ifo Forschungsbericht Eine Inventur im „Haus der sozialen Hilfe und Förderung“: https://is.gd/hGJjk3 ifo Forschungsbericht Konzeption eines integrierten Sozialtransfersystems: https://is.gd/VEq37f beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt-Aktion nur noch bis 8. Dezember 2025 – Für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Das Aktionsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/podcast50. WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Finanzrechts-Anwältin Lea Hungerbühler ist nicht nur Expertin für die Abschreibung der AT1-Anleihen der Credit Suisse, sondern auch Präsidentin der Asylrechts-Organisation «AsyLex». Im Geldcast Update sagt sie, wie sie die ökonomischen Anreize im Asylprozess verändern würde. | Als selbstständige Finanzrechts-Anwältin, Richterin beim Kantonsgericht Basel-Landschaft und Präsidentin der Asylrechts-NGO «AsyLex» hat die erst 36-jährige Lea Hungerbühler verschiedene Rollen inne. Was bringt eine Wirtschaftsanwältin dazu, sich nebenberuflich um für Rechte von Asylsuchenden zu engagieren? Wie geht Lea Hungerbühler mit besonders schwierigen Fällen um? Und wie würde sie die ökonomischen Anreize im Asylsystem verändern? Das und mehr erzählt sie im neuen Geldcast Update. www.fabiocanetg.ch Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio Canetg, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.
Bis Jahresende soll bei Mercedes-Benz jeder Zweite täglich Künstliche Intelligenz einsetzen. CIO Katrin Lehmann spricht im Podcast über Anreize – und ihre Lieblingstools.
In dieser Folge spricht Lara Marmsoler mit dem Arbeitssoziologen Jörg Flecker über das Vorurteil, dass die Generation Z eine faule Generation sei, die nicht arbeiten möchte. Flecker spricht über Arbeitszeit, welche gesundheitlichen Auswirkungen eine 40-Stunden-Woche hat, in welchen Fällen eine Arbeitszeitverkürzung sinnvoll wäre und welche Maßnahmen für eine Reform der Arbeitswelt nötig wären. Es geht darum, wo die Grenze zwischen Aushalten und Selbstausbeutung liegt, ob eine 4-Tage-Woche tragbar für die Wirtschaft wäre und welche Anreize es braucht, damit Menschen gerne arbeiten gehen. Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Großbritannien.Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Island.Hier findet ihr den Fehlzeitenreport des WiFo 2025. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Der Streit um die Wärmepumpe entwickelte sich in den Zeiten der Ampel-Regierung zu einer ideologischen Schlacht. Kritiker sprachen von Heizungszwang, viele Bürger fühlten sich überrollt. Die neue Bundesregierung schrieb sich daher in ihren Koalitionsvertrag, sie werde das Heizungsgesetz abschaffen – das auch die Förderung der mit Strom betriebenen Anlagen regelt. Doch inzwischen ist es politisch ruhiger geworden, und die Geräte verkaufen sich immer besser. „Wir haben gegenüber dem Vorjahr ungefähr ein Wachstum von 50 Prozent“, sagt Felix Plog, Chef des Berliner Heizungs-Startups Thermondo, im Wirtschaftspodcast von Capital. „Die Wärmepumpe wird zur Standardheizung im deutschen Einfamilienhaus.“ Plog, dessen Unternehmen inzwischen ausschließlich Wärmepumpen verbaut, hofft, dass die schwarz-rote Koalition das geltende Gesetz möglichst unberührt lässt, um die Eigenheimbesitzer nicht wieder zu verunsichern. „Die ideologische Diskussion ist beendet“, sagt er. „Eigentlich will keiner, dass sich groß etwas ändert.“ Das alte Ziel von insgesamt einer halben Million verkauften Wärmepumpen auf dem deutschen Markt hält Plog immer noch für realistisch: „Das kann jetzt schneller gehen als vielleicht manche denken“, sagt er. „Wenn wir Kurs halten, was die Anreize angeht und das Verhältnis zwischen Gas- und Strompreis stimmt, dann werden wir die 500.000 übernächstes Jahr erreichen.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Gesundheitsdirektoren planen engere Zusammenarbeit, Bundesanwaltschaft klagt gegen Credit Suisse wegen Geldwäscherei, Nationalrat befürwortet Anreize für späteren Renteneintritt, diplomatisches Ringen um eine Friedenslösung in der Ukraine
Australien steht vor einem deutlichen Ungleichgewicht zwischen der steigenden Nachfrage nach Eizellspenden und dem begrenzten Angebot. Altruistische Spenden sind selten, viele Frauen greifen auf importierte Eizellen zurück, während direkte finanzielle Anreize in Australien verboten sind. Expertinnen plädieren für Pauschalentschädigungen, bessere Aufklärung und Nutzung bereits eingefrorener Eizellen.
In Brasilien berät sich die Welt auf der COP30. Klimaforscher Mojib Latif ruft erneut dazu auf, Anreize zu schaffen, damit Klimaschutz sich lohne. Wohlstand kann nur behauptet werden, wenn Wirtschaft nachhaltig transformiert wird, sagt Latif. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Carsten Puschmann spricht mit Robin Lauber und Christian Angermayer über ein fundamentales Problem für europäische Startups: Kapital fließt dorthin, wo es sich am leichtesten in Cash zurückverwandeln lässt. In einem offenen, praxisnahen Gespräch erklären sie, warum Retail-Liquidität, smarte Domicile-Entscheidungen und nordische Börsen (insbesondere Schweden) heute oft der realistischere Weg für Small/Mid-Caps sind — und wie Gründer ihre Gesellschaft, Story und CEO-Kommunikation frühzeitig darauf ausrichten sollten. Mit konkreten Cases (Equity-Release, E-Commerce, Roll-up, Entertainment) und einer klaren Roadmap für erste Listings.Wir reden über:
Ohrendorf spricht mit Hariolf Wenzler vom Center on the Legal Profession der Bucerius Law School über Erkenntnisse ihrer gemeinsamen Roadshow 2024, in deren Mittelpunkt eine Studie mit Simon Kucher zu KI-Einflüssen auf Geschäftsmodelle und Pricing von Kanzleien sowie Rechtsabteilungen stand. Sie beleuchten, wie unterschiedlich Tech-Readiness verankert ist, welche Rolle Kultur, Vergütungssysteme und Mandantenbedürfnisse als Treiber oder Blocker spielen und warum überbordende Digitalisierung ohne passende Empfänger ins Leere laufen kann. Kann eine Kanzlei technologisch zu weit sein? Wie verändert KI die gesamte Wertschöpfungskette von Intake bis Delivery? Welche Anreize fördern echte Innovation statt punktueller Experimente? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Die Zahl der Arbeitslosen war bereits auch schon vor der großen Weltwirtschaftskrise, in den ökonomisch relativ stabilen Jahren Mitte der 1920er ein gewichtiges Problem der deutschen Politik. Wie den Bedürftigen helfen, ohne falsche Anreize zu schaffen und durch hohe Abgaben die Konjunktur zu bedrohen – dieser alte Widerstreit scheint auch im Hamburgischen Correspondenten vom 3. November 1925 auf, der das Problem der Arbeitslosenversicherung thematisiert und dieses dabei, dem konservativen Profil der Zeitung folgend, relativ konsequent durch die Brille der Hamburgischen Handelskammer betrachtet. Wie sehr uns die Argumente aus den aktuellen Debatten um das Bürgergeld bekannt vorkommen dürfen, erfahren wir von Frank Riede.
Lia Grünhage — Co-Founder von Ten More In — erklärt, warum Coaching mehr ist als Wohlfühl-Content und wie Mirror Coaching Frauen schnell in wirksame Führungsrollen bringt. Vom Morgenlauf mit dem Hund über die drei Gründungsphasen bis zur harten Frage nach Sichtbarkeit, Vereinbarkeit und politischer Infrastruktur: Lia teilt praktische Learnings für Gründerinnen, People Leads und alle, die Führungskultur wirklich verändern wollen.Wir reden über:
Wir konsultieren unsere Rechtsexpert:innen - denn es haben sich in den letzten Tagen einige Fragen angehäuft, mit denen wir aufräumen müssen: Was sind Anreize, wo erleben wir - womöglich illegale - Dark Patterns? Und wir scharf können wir als EU tatsächlich gegenüber amerikanischen Unternehmen auftreten? Und wann bekommt Gavin sein Bundesverdienstkreuz? Die große Rechtsshow! ➡️ Das Reel von Theresia Crone: https://www.instagram.com/reel/DOL0DCeCEbh
Klimafreundlich, sicher und für alle zugänglich – so soll die Mobilität der Zukunft aussehen. Eine mögliche Lösung: Anreize statt Verbote. Mit Mobilitäts-Coins will der Münchner Zukunftscluster MCube nachhaltiges Verhalten belohnen.
Die neoklassische Wirtschaftslehre geht bekanntlich vom Homo oeconomicus aus, der rationale Entscheidungen trifft. Die Wirklichkeit sieht häufig anders aus. Wir handeln nicht selten gegen unsere Vernunft, lassen uns zu Handlungen verlocken, die kurzfristig Genuss, langfristig aber Frust bringen oder auch sehr viel Geld kosten können.Die Verhaltensökonomie geht deshalb über ein simples Anreizsystem hinaus und versucht, die Menschen zum richtigen Handeln anzustupsen. “Nudge” heißt das Wort, das 2008 schlagartig die Runde machte, als Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein ihr gleichnamiges Buch publizierten. Nudging bezeichnet gezielte Veränderungen der Entscheidungsumgebung, ohne Zwang und ohne finanzielle Anreize. Stattdessen setzen die Autoren auf einen liberalen Paternalismus: Er lässt die individuelle Entscheidungsfreiheit bewusst bestehen und rechtfertigt zurückhaltende Eingriffe, die es den Menschen leichter machen, bessere Entscheidungen zu treffen. Ist das einfach ein neoliberales Modell oder lässt sich dieses Konzept auch für eine linke Politik produktiv Machen? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Ausgabe von “Wohlstand für Alle”!Literatur:Richard H. Thaler, Cass R. Sunstein: Nudge. Wie man kluge Entscheidungen anstößt, Econ.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Für das Erreichen von Bewegungszielen Geld oder Gutscheine erhalten: Vor allem Zusatzversicherungen locken mit solchen Angeboten. Der Konsumentenschutz warnt vor Datenkraken im Gesundheitsgewand. Punktesammeln für einen Besuch im Fitnessstudio, eine Wanderung oder einen Achtsamkeitskurs. Viele Zusatzversicherungen bieten heutzutage solche Apps an, die finanzielle Anreize setzen, um sich mehr zu bewegen. Für die erarbeiten Punkte gibt es etwa einen Teil der Prämie zurück oder man bekommt Gutscheine verschiedener Partner. Auch das Spenden ist möglich. Die Haltung der Krankenkassen ist klar: Man wolle mit diesen Angeboten zur Gesundheitsförderung beitragen. Aus Sicht des Konsumentenschutzes sind solche Angebote heikel. Die in den Apps geteilten Daten seien für die Krankenkassen Gold wert – viel mehr als der Gegenwert in Gutscheinen. Der finanzielle Anreiz sei ohnehin nur gering. Unter dem Strich handle es sich um geschicktes Marketing, um Kunden zu einem Vertragsabschluss zu bewegen. Üblich sind solche Angebote in der Zusatzversicherung, jedoch gibt es auch erste Angebote in der Grundversicherung. Dies kritisiert der Konsumentenschutz vehement. Es handle sich um eine Wettbewerbsverzerrung.
Am 28. September 2025 entscheidet die Stimmbevölkerung über einen Systemwechsel bei der Besteuerung von Wohneigentum. Wird die kantonale Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften eingeführt, fällt der Eigenmietwert. Was bedeutet das für Eigentümerinnen und Mieter? Wer in seinem eigenen Haus oder in seiner eigenen Wohnung lebt, muss den Eigenmietwert versteuern. Dieser Wert orientiert sich am Betrag, der bei einer Vermietung der Liegenschaft eingenommen werden könnte. Diese Besteuerung soll nun abgeschafft werden. Im gleichen Schritt sollen die geltenden Abzugsmöglichkeiten – etwa bei Schuldzinsen oder beim Unterhalt – stark eingeschränkt werden. Im Gegenzug sollen die Kantone die Möglichkeit erhalten, eine Liegenschaftssteuer auf Zweitliegenschaften einzuführen. Dafür ist eine Verfassungsänderung nötig. Über diese stimmt die Bevölkerung am 28. September 2025 ab. Bei einem Ja tritt auch die damit verknüpfte Gesetzesvorlage zur Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts in Kraft. Wer profitiert, wer verliert? Die vom Parlament beschlossene Reform sorgt bereits im Vorfeld der Abstimmung für hitzige Diskussionen. Für die Befürworterinnen und Befürworter ist klar, dass mit dem Eigenmietwert die Eigentümer gegenüber den Mietenden benachteiligt werden. Die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung vereinfache das Steuersystem und reduziere die Anreize zur privaten Verschuldung. Die Reform sei ausgewogen und fair. Die Gegnerinnen und Gegner der Vorlage warnen hingegen vor massiv weniger Steuereinnahmen für den Staat. Ausserdem komme die Abschaffung des Eigenmietwerts primär Eigenheimbesitzern zugute. Weil Hausbesitzerinnen ihre Unterhaltskosten und Energiesparmassnahmen kaum mehr von den Steuern abziehen könnten, sei zudem die Energiewende gefährdet. Welche Auswirkungen hätte die Abschaffung des Eigenmietwerts? Droht tatsächlich ein massiver Steuerausfall oder tritt genau das Gegenteil ein? Und was bedeutet die Vorlage für die Energiewende? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 12. September 2025 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Gregor Rutz, Nationalrat SVP/ZH und Präsident HEV Schweiz; – Brigitte Häberli-Koller, Ständerätin Die Mitte/TG und Vizepräsidentin HEV Schweiz; – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; und – Peter Schilliger, Nationalrat FDP/LU. Gegen die Vorlage treten an: – Eva Herzog, Ständerätin SP/BS; – Mathias Zopfi, Ständerat Grüne/GL und Präsident Schweizerischer Gemeindeverband; – Martin Bühler, Leitender Ausschuss Konferenz der Kantonsregierungen, Regierungsrat GR/FDP; und – Martin Wyss, Vorstand Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmer-Verband.
Die Wirtschaft beeinflusst das Klima, das Klima die Wirtschaft. Um diese wechselseitige Beziehung geht es im Gespräch mit Carla Reemtsma von Fridays for Future. Diese Episode ist der Auftakt einer Serie zum Blick junger Leute auf Wirtschaft. (00:00:00) Intro (00:00:42) Begrüßung Carla Reemtsma (00:01:51) Die Bedeutung von Wirtschaft für Klimaschutz (00:04:52) Die zentralen Punkte in Bezug auf Wirtschaft und Klima (00:09:51) Die größten Herausforderungen (00:13:09) Lösungen (00:14:25) „Klimapolitik der vielen“ (00:16:39) Wie hilfreich ist der Zertifikatehandel? (00:21:27) Positive Beispiele (00:29:43) Verabschiedung WERBUNG Das digitale Geschäftskonto von QONTO kombiniert Tools für die Rechnungsstellung, Buchhaltung und das Ausgabenmanagement, angepasst auf eure Bedürfnisse. Für kurze Zeit könnt ihr vom Spezialangebot profitieren: Ihr zahlt ein Jahr lang 0 Euro pro Monat! Weitere Infos unter qonto.de. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/products/brand-eins-09-2025?taxon_id=90 >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-carla-reemtsma-fridays-for-future
Die Bundeswehr wird zunehmend durch russische Spionage und Sabotage bedroht. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) warnt vor einer erheblichen Verschärfung der Sicherheitslage. MAD-Präsidentin Martina Rosenberg vergleicht diese mit dem Kalten Krieg und warnt vor „robustem Vorgehen“, das Mittel wie Erpressung oder finanzielle Anreize einschließt. Besonders betroffen seien Soldatinnen und Soldaten mit russischer oder sowjetischer Herkunft, wie die Russland-Expertin Margarete Klein betont: „Die Bundeswehr ist ein exzellentes Aufklärungsziel für russische Nachrichtendienste, weil sie zentral die Unterstützung der Ukraine koordiniert.“ Julia Weigelt berichtet im Podcast über ihre Recherchen: Soldaten mit russischen Wurzeln machten demnach rund 8 Prozent der Gesamtstärke der Bundeswehr aus. Trotz des Verdachts auf Spionage stehe die große Mehrzahl der Betroffenen loyal zu Deutschland. Der ehemalige Zeitsoldat Paul schildert, wie „immer wieder Fragen zur Loyalität“ gestellt wurden, ohne das Vertrauen zu schützen. Eine Kameradin, die nicht genannt werden will, betont: „Ich will keine Soldatin zweiter Klasse sein, nur weil meine Wurzeln auch in Russland liegen.“ Unterdessen warnt der Generalinspekteur der Bundeswehr zum Auftakt des Quadriga-Manövers im Ostseeraum vor Russlands Plänen, die über die Ukraine hinausgehen würden. Carsten Breuer sagt: „Als Streitkräfte müssen wir uns darauf einstellen. Abschreckung bleibt unser Best-Case-Szenario.“ Stefan Niemann und Kai Küstner sprechen auch über den mutmaßlich russischen Angriff auf das GPS-Signal der Chartermaschine von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im bulgarischen Luftraum. Außerdem geht es um die militärische Lage in der Ukraine und Putins Teilnahme an einer Sicherheitskonferenz in China, wo ein Zweckbündnis von Autokraten mächtig für eine neue Weltordnung wirbt. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de MAD: Russland verstärkt Spionage in Deutschland: https://www.zdfheute.de/politik/spionage-russland-deutschland-abschirmdienst-100.html Podcast „Steppenkinder“ über Menschen mit russischen Wurzeln: https://www.russlanddeutsche.de/kulturreferat/projekte/steppenkinder.html Podcast Killing Emotions - Folge über Nachrichtendienste: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Killing-Emotions-4-6-James-Bond-hat-Gefuehle,audio1778318.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html ARD-Story über Generalinspekteur Carsten Breuer: https://1.ard.de/Soldat_Nummer_1