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Markus Will, Leo Becker und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Nimm zwei: Mischt Apples erstes iPhone Duo den Foldable-Markt nachhaltig auf? Mit dem iPhone Duo hat Apples neuer CEO John Ternus sein erstes großes Produkt vorgestellt – sieben Jahre nachdem Samsung und Huawei den Markt für Foldables eröffnet haben. Ab 2300 Euro und mit einem 7,6-Zoll-Innendisplay tritt es gegen etablierte Konkurrenz an. Kann Apple trotz später Ankunft noch den Ton im Foldable-Segment angeben? Wie unterscheidet sich das iPhone Duo konzeptionell von Book-Type-Geräten der Konkurrenz? Und lohnt sich der hohe Einstiegspreis angesichts des bislang nur einstelligen Marktanteils von Foldables? - Probier es mal mit Gemütlichkeit: Verhindert eine KI-Entwicklungsbremse unser aller Tod? Nach einem Vorstoß von Anthropic-Chef Dario Amodei für eine ein- bis zweijährige Entwicklungspause bei besonders leistungsfähigen KI-Modellen reagieren die Börsen in Asien mit Kursverlusten, während US-Präsident Trump die Sorgen als „kranke Verschwörung“ abtut. Deutsche Forscher begrüßen die Idee grundsätzlich, mahnen aber konkretere Maßnahmen an. Wie realistisch ist eine koordinierte Bremse angesichts des globalen KI-Wettrennens mit China? Wie seriös ist die oft zitierte Zahl eines zehnprozentigen Menschheits-Risikos? Und wer sollte eine solche Entwicklungspause überhaupt kontrollieren? - Seid mal flexibel: Wie viel lässt sich mit richtiger Stromnutzung sparen? Laut einer Studie von E.ON und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft könnten deutsche Haushalte jährlich bis zu 1,65 Milliarden Euro sparen, wenn sie Wärmepumpen, E-Autos und auch ganz normale Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen zeitlich flexibel nutzen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Smart Meter. Wie realistisch ist die Umsetzung angesichts des schleppenden Rollouts digitaler Stromzähler in Deutschland? Profitieren vor allem Hausbesitzer mit Solaranlage, während Mieter kaum Anreize haben? Braucht es verpflichtende dynamische Stromtarife, um das Sparpotenzial tatsächlich zu heben? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Jonas Groß, Mitgründer der Digital Euro Association, über den digitalen Euro und was er tatsächlich für uns alle bedeutet. Wir klären, wie weit die Pläne der EZB wirklich sind, ab wann der digitale Euro kommen könnte und welche Rolle Bargeld dabei noch spielt. Wir sprechen über die Idee gezielter Rabatte für bestimmtes Kaufverhalten, über die Frage, ob eine Nutzung irgendwann verpflichtend werden könnte, und darüber, was das für deine finanzielle Unabhängigkeit bedeutet. Jonas erklärt außerdem offen, warum er selbst weiterhin auf Bitcoin als unabhängigen Wertspeicher setzt. Du benötigst persönliche Unterstützung bei der Aufbewahrung deiner Bitcoin? Wir gestalten derzeit konkrete Inhalte, mit denen wir dir Schritt für Schritt helfen möchten. Trage dich jetzt in unsere Warteliste ein und werde als Erstes benachrichtigt, sobald es losgeht: https://www.bitcoinverstehen.info/warteliste Jeden Montag 5 interessante Medien rund um Bitcoin und Geld sowie donnerstags die Zusammenfassung unserer aktuellen Episode in euer Postfach? Dann melde dich zu unserem Newsletter an: https://www.bitcoinverstehen.info/newsletter
Einen Tag nach dem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt lud die AfD in Berlin zur Medienkonferenz. Wie trat die Partei auf? Und fällt nun die Brandmauer? Unser Korrespondent in Berlin, Stefan Reinhart, hat die Pressekonferenz mitverfolgt und ordnet ein. Weitere Themen: Dass die CDU bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt derart schlecht abgeschnitten hat, überrascht Ursula Münch. Die Direktorin der Akademie für politische Bildung Tutzing nimmt zudem zur Forderung Stellung, die AfD regieren zu lassen. Die Energieversorger informieren in diesen Tagen über die Strompreise fürs nächste Jahr. Dabei setzen immer mehr Anbieter auf dynamische Tarife statt auf fixe Hoch- und Niedertarife. Das soll Anreize schaffen, Strom dann zu nutzen, wenn er besonders günstig verfügbar ist. Doch noch ist offen, ob die Rechnung aufgeht.
Unser Gehirn sei nicht dafür gemacht, langfristig zu denken, sagt Neurowissenschaftlerin Maren Urner. Deshalb falle uns der Umgang mit Problemen wie der Klimakrise schwer. Es sei wichtig, Anreize zu entwickeln, die uns dies erleichterten. Von WDR 5.
Die Technologiebranche stehe vor einer Herausforderung, sagt Carine Chardon, GFU Consumer & Home Electronics GmbH. Die Menschen sparten aktuell lieber. Deshalb gebe es technologische Anreize, um Verbraucher dazu zu bringen, zu investieren. Von WDR 5.
Die Maßnahme läuft, Aufgaben werden erledigt und trotzdem verändert sich wenig. Dann fällt häufig dieser Satz: „Wir müssen nur noch einmal nachschärfen.“ Manchmal stimmt das. Manchmal verteidigen wir damit aber eine Maßnahme, deren grundlegende Annahme nicht trägt. In dieser Folge geht es darum, warum Führungskräfte Warnsignale zu spät erkennen. Kognitive Verzerrungen wie Confirmation Bias, Motivated Reasoning und Escalation of Commitment sorgen dafür, dass ausbleibende Wirkung häufig als Zeit- oder Umsetzungsproblem erklärt wird. Statusberichte und organisationale Anreize können diesen Effekt zusätzlich verstärken. Mit dem Drei-Fragen-Wirksamkeitscheck prüfst Du: 1. Was hätte bereits sichtbar werden müssen und was beobachten wir? 2. Braucht es Zeit, eine bessere Umsetzung oder eine neue Wirkungsannahme? 3. Was würde unsere bevorzugte Erklärung widerlegen und bis wann? Du hast eine konkrete Maßnahme im Kopf, bei der die gewünschte Veränderung ausbleibt? Dann bring diesen Fall in den persönlichen 20-Minuten-Wirksamkeitscheck mit. Gemeinsam identifizieren wir die kritische Annahme, prüfen die Warnsignale und klären Deinen nächsten sinnvollen Hebel.
Ein Ingenieur sagte mir: „Ich schaffe es einfach nicht, meinen Master abzuschließen.“Zwei Jahre vergangen, nur noch die Masterarbeit offen. Und er macht sich schwere Vorwürfe: Warum fehlt mir die Disziplin?Nur: Es ist kein Disziplinproblem. In seinem Anreizsystem war Nichtstun vollkommen rational.Charlie Munger hielt Anreize für so mächtig, dass er sagte: Denke über nichts anderes nach, wenn du über die Macht von Incentives nachdenken solltest.Warum Menschen nicht das tun, was sie sagen – und was das für dich als Führungskraft bedeutet – darüber spreche ich in dieser Folge.Show Notes:>> Mentoring für Ingenieure: skool.com/mentorwerk>> No Zero Days – Buch für Ingenieure: nozerodays.de/buch>> Mentornotes Newsletter: mentorwerk.de/newsletter>> Tim bei YouTube: youtube.com/@schmaddebeck>> Tim bei LinkedIn: linkedin.com/in/timschmaddebeck>> Tims Buchempfehlungen: mentorwerk.de/buecherStichworte zur Folge:Anreizsysteme, Anreize schaffen, Incentives, Mitarbeiter motivieren, Team motivieren, Verhalten verstehen, Menschen verstehen, Motivation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Selbstdisziplin, Prokrastination überwinden, ins Handeln kommen, Deadlines setzen, Commitment, Accountability Partner, Zielvereinbarung, Bonussysteme, variable Vergütung, Gehaltsstrukturen, Change Management, Widerstand im Team, Empathy Map, Charlie Munger, Mitarbeiterführung, unternehmerisches Denken, Ingenieur Karriere, Führungskraft werden, vom Ingenieur zur Führungskraft, Podcast für Ingenieure
Zurück zur Atomkraft, Heimatschutz, deutsche Kultur und weniger soziale Anreize für Migration. Das sind zentrale Themen für Enrico Schult im Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern. Im NDR-Interview mit Stefan Ludman, Redaktion Politik und Recherche, musste der AfD-Spitzenkandidat aber auch die Frage beantworten, warum in Spitzenämtern der AfD MV kaum Frauen vertreten sind. (Das Interview wurde am 19.08.2026 aufgezeichnet.)Host: Ingo Bötig Redaktion: Siv Stippekohl Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gern eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. NDR MV Das Interview zur Landtagswahl – Videos und FaktenchecksEnrico Schult (AfD): Das Interview zur Landtagswahl im Faktencheckhttps://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/landtagswahl/enrico-schult-afd-das-interview-zur-landtagswahl-im-faktencheck,mvwahl-218.htmlhttps://www.ndr.de/wahlmv - Auf dieser Seite findet ihr unsere gesamte Berichterstattung zur Landtagswahl in M-V. Checkt auch unsere Kanäle @ndrmv bei Instagram, bei Facebook und unseren Whatsapp-Channel NDR MV Nachrichten.Unser Podcast-Tipp:11KM: Der tagesschau-Podcast"Das Versagen der deutschen Russlandpolitik"Warum haben deutsche Politiker jahrzehntelang Warnungen vor Russlands Präsident ausgeblendet, obwohl schon früh klar war, dass Putin auch dunkle Seiten hat.Unser Tipp für TV und Mediathek:Am 15.09.2026, 21-22 Uhr, im NDR Fernsehen und in der Mediathek – Die NDR Info TV-Debatte mit Simone Oldenburg (Die Linke), Daniel Peters (CDU), Claudia Müller (Bündnis 90/Die Grünen) und Peter Schabbel (Bündnis Sahra Wagenknecht).Am 16.09.2026, 21-22 Uhr, im NDR Fernsehen und in der Mediathek – Die NDR Info TV-Debatte mit Manuela Schwesig (SPD) und Leif-Erik Holm (AfD).FAQ Die TV-Duelle vor der Wahl: https://www.ndr.de/nachrichten/info/faq-die-tv-duelle-vor-der-wahl-in-mecklenburg-vorpommern-im-ndr,wahlduellemv-100.html
Der aktuelle Füllstand der Gasspeicher in Deutschland liegt laut Bundesnetzagentur bei 50,06 Prozent. Kerstin Andreae vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft sagt, die Regierung könne Anreize setzen, sie zu füllen.
Deutsche Unternehmen haben ihre Investitionen in den USA im ersten Halbjahr 2026 um 65 Prozent auf rund 4,3 Milliarden Euro reduziert. Damit erreicht das Engagement einen Tiefstand seit drei Jahren. Trumps Zollpolitik sollte eigentlich Anreize schaffen, stärker in den USA zu produzieren - stattdessen sorgt sie offenbar für Verunsicherung und bremst neue Investitionen.
Durch die Eidgenössische Finanzkontrolle wurde ein massiver Skandal aufgedeckt: Pharmafirmen gewähren Apotheken, Ärzt:innen, Spitälern etc. Rabatte auf Medikamente – Rabatte, die eigentlich mindestens zur Hälfte an Patient:innen weitergegeben werden müssten. Das passiert jedoch nicht. Über 300 Millionen Franken pro Jahr sollen so zurückgehalten werden, was einem Prämienprozent entsprechen könnte. Wir sprechen darüber, warum solche Rabattsysteme fatale Anreize schaffen, weshalb das BAG – das genau solche Praktiken kontrollieren sollte – nach jahrelangen Kürzungen auf Druck der rechten Seite dazu kaum mehr in der Lage ist, und warum die plötzliche Empörung von Bürgerlichen und Rechten wenig glaubwürdig wirkt, wenn sie sich sonst nie für tiefere Medikamentenpreise einsetzen.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über die Entscheide der ständerätlichen Wirtschaftskommission (WAK-S) zum Lohnschutz im Rahmen der EU-Verhandlungen. Die Kommission will die geplante Ausweitung der Subunternehmerhaftung streichen, an der bisherigen Kautionspflicht festhalten und den vorgesehenen zusätzlichen Kündigungsschutz für gewählte Arbeitnehmervertreter aus dem Paket kippen.Zum Schluss blicken wir auf die eskalierende Lage im Westjordanland: Immer mehr Dörfer werden von radikalen israelischen Siedlern bedrängt, laut UNO gibt es bereits über 3000 gewalttätige Vorfälle seit 2025, während rund 20% des Westjordanlands faktisch von Siedlern kontrolliert werden – oft mit militanter Unterstützung der israelischen Armee. Wir sprechen darüber, warum die israelische Regierung längst nicht mehr nur rechtsextreme Kräfte schützt, sondern selbst rechtsextrem regiert, und warum die Schweiz bislang nicht einmal Sanktionen gegen die radikalen Siedler in Erwägung zieht.((04:20)) Medikamentenpreise: Skandal aufgedeckt: über 300 Millionen werden pro Jahr zurückgehalten ((11:47)) WAK-S: gefährdet Verhandlungen mit EU ((19:47)) Israel: Radikale Siedlergewalt im Westjordanland((25:20)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Afghanistan, Trump 2028, Neutralitätsinitiative, MWST)
Die Grundlage für Wachstum. In der Natur lässt sich Folgendes beobachten: Ein Samenkorn wird in fruchtbaren Boden gelegt und bewässert. Bald sprosst daraus ein Keimling hervor. Das Licht und die Wärme der Sonne sowie der Sauerstoff bewirken, dass die neue Pflanze emporwächst, ausreift, blüht und sogar Früchte und Samen trägt. Dieser Vorgang verläuft je nach Pflanzenart unterschiedlich – zum Beispiel gibt es auch Samen, die auf bestimmte Anreize »warten«, bevor sie zu keimen beginnen.Mit der Predigt von Jesus, dem Retter, wurde damals ein ganz besonderes Samenkorn in die Herzen der Menschen gelegt. Eines, das, wenn es aufgeht, ewiges Leben hervorbringt. Doch anders als in der Natur bedarf es dazu einer Reaktion dessen, der es empfangen hat: »So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden!«, forderte der Apostel Petrus seine Zuhörer auf. »Kehrt um, damit ihr in den Genuss der guten Gabe Gottes kommt, die mit dem Glauben an Jesus verbunden ist« (vgl. Verse 19-20).Die Vergebung der Sünden bei der Umkehr zu Gott ist das eine. Aber es ist nur der Anfang und geht noch viel weiter. Gott gibt solchen, die an Jesus und das, was er für sie getan hat, glauben, seinen Geist. Dieser wirkt wie die Sonne und das Licht in der Natur. Er bringt aus dem Keim des Evangeliums neues Leben hervor und lässt es zu einer nützlichen Pflanze wachsen, die Frucht bringt. Frucht, die Gott gefällt und die auch im Leben anderer wiederum etwas bewirkt. Sie macht Geschmack auf das, was von Gott kommt und zum ewigen Leben wirkt. Kein Hungern, kein Vergehen, sondern Sättigung und Erhalt des Lebens: Das sind Gottes Ziele für uns. Aber sie werden nur erreicht, wenn wir uns auf Jesus einlassen und ihn dankbar und bereitwillig in uns aufnehmen.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Fachkräftemangel wird überall beklagt, aber kaum einer redet ehrlich über Netto, Abgaben und Lebensrealität. Der Elektroniker soll immer mehr können, bekommt aber oft zu wenig für Verantwortung, Risiko und Können. Giancarlo the Teacher vergleicht Handwerk, Industrie, Pflege, Bürgergeld, Hauspreise, Neuwagen und Brain-Drain. Nicht die Jugend ist faul. Das System setzt falsche Anreize. Und genau das rechnen wir nach.Quellen:Q1: Faule und Fleißige - Sozis und Grüne - Bürgergeld und Migrantenhttps://youtu.be/kHYj_AtInwk?si=OE5hyvTkHkC8f62AQ2: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik: Median ca. 3.765 Euro, Quartile 3.188 bis 4.542 Euro.https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/15637https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/2728Q3: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas Elektroniker Betriebstechnik: Quartile 3.863 bis 5.350 Euro.https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/15624Q4: Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas Pflegefachmann/-frau: Median 4.329 Euro, Quartile 3.870 bis 4.849 Euro.https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/134833https://carerockets.com/de/blog/gehalt-pflegefachfrau-pflegefachmannQ5: OECD Taxing Wages 2026: Deutschland 2025 mit 49,3 Prozent Tax Wedge für alleinstehenden Durchschnittsverdiener.https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2026/04/taxing-wages-2026-country-notes_491a0e97/germany_649f0784/ca03c391-en.pdfhttps://www.oecd.org/en/publications/2026/04/taxing-wages-2026_d1f39986/full-report/effective-tax-rates-on-labour-income-in-2025_b7bb1854.htmlQ6: Lohnabstand und Arbeitsanreize im Jahr 2024https://www.ifo.de/publikationen/2024/aufsatz-zeitschrift/lohnt-sich-arbeit-noch-lohnabstand-und-arbeitsanreize-2024Q7: Leistungen und Bedarfe im Bürgergeldhttps://www.bmas.de/DE/Arbeit/Grundsicherung-Buergergeld/Leistungen-und-Bedarfe-im-Buergergeld/leistungen-und-bedarfe-im-buergergeld.htmlQ8: Bürgergeld-Zahlungen 2024: Jobcenter überwiesen Milliarden für Miete, Heizung und mehrhttps://www.merkur.de/verbraucher/buergergeld-zahlungen-2024-jobcenter-ueberwiesen-milliarden-fuer-miete-heizung-und-mehr-zr-93814020.htmlQ9: Destatis Baupreise: Wohngebäude 2010 bis 2022 plus 64 Prozent, Verbraucherpreise plus 25 Prozent.https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Baupreise-Immobilienpreisindex/_inhalt.htmlQ10: Reallöhne und NominallöhneReallohnindexhttps://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/liste-reallohnindex.htmlQ11: ADAC/DAT: Durchschnittlicher Neuwagenpreis 2024 rund 43.530 Euro.https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/gebrauchtwagenkauf/gebrauchtwagenmarkt-dat-report/Q12: Wie viele Deutsche wandern aus?https://mediendienst-integration.de/ein-und-auswanderung/auswanderung-aus-deutschland/wie-viele-deutsche-wandern-aus/Q13: Abgeordnetenentschädigung steigt um 4,2 Prozenthttps://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1165658Q14: Aufwandsentschädigung für die Abgeordneten des Deutschen Bundestageshttps://www.bundestag.de/abgeordnete/mdb_diaeten/mdb_diaeten-214848Q15: Bundesagentur für Arbeit, Medianentgelt Vollzeitbeschäftigte 2024: 4.013 Euro.https://www.arbeitsagentur.de/presse/2025-32-entgelte-der-vollzeitbeschaeftigten-sind-im-jahr-2024-deutlich-gestiegenhttps://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Interaktive-Statistiken/Entgelte-Berufe/Entgelte-nach-Berufen-im-Vergleich-Nav.htmlhttps://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=9UW85PQWLBWZSAdvertising Inquiries: https://redcircle.com/brandsPrivacy & Opt-Out: https://redcircle.com/privacy
In Österreich gibt es keine Anreize für langfristige finanzielle Vorsorge mit Wertpapieren. Robert und Rüdiger schauen sich die Lage in anderen europäischen Ländern an.Erwähnte Titel: Do&Co, Wienerberger, Cisco, Tiendas 3B,Coherent, SpaceXDieser Podcast wird unterstützt von Raiffeisenfonds, einer Marke der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Über Geld zu reden ist wichtig, um finanzielle Transparenz und Verständnis zu fördern. Es hilft, Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und gemeinsame finanzielle Ziele zu setzen. Offene Gespräche über Geld ermöglichen es, Wissen zu teilen und voneinander zu lernen, was zu besseren finanziellen Entscheidungen führt. Zudem kann es helfen, finanzielle Ängste abzubauen und Unterstützung bei finanziellen Herausforderungen zu finden. Geldgespräche sind der Schlüssel zu finanzieller Gesundheit und Sicherheit. Mehr auch unter raiffeisenfonds.at, Prospekte beziehungsweise Basisinformationsblätter auf www.rcm.at unter der Rubrik „Kurse und Dokumente.Alle Folgen finden Sie auch auf KURIER.at und kronehit.at.Weitere Podcasts finden Sie unter KURIER.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der letzten Folge haben Jenke und Jánik darüber gesprochen, wie schwierig es mittlerweile sein kann, als Kassenpatient überhaupt einen zeitnahen Arzttermin zu bekommen. Die Resonanz darauf war riesig und hat vor allem eine Frage aufgeworfen: Was läuft eigentlich schief in unserem Gesundheitssystem? Deshalb haben sich Jenke und Jánik diesmal Dr. Michael Feld eingeladen. Er ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Schlafmediziner und kennt den Praxisalltag seit vielen Jahren aus eigener Erfahrung. Gemeinsam sprechen die drei über ein Gesundheitssystem, in dem sich Ärzte und Patienten immer häufiger als Gegenspieler gegenüberzustehen scheinen. Über monatelange Wartezeiten, Ärztemangel und die Frage, warum Privat- und Selbstzahler teilweise deutlich schneller Termine bekommen. Michael erklärt, wie Abrechnung und wirtschaftlicher Druck den Praxisalltag beeinflussen, warum auch viele Ärztinnen und Ärzte mit dem System unzufrieden sind und weshalb die Probleme deutlich komplexer sind als die Frage, ob Ärzte keine Kassenpatienten mehr behandeln wollen. Und natürlich geht es auch darum, was sich ändern müsste: Wie könnte ein Gesundheitssystem aussehen, das für Patienten und Ärzte wieder besser funktioniert? Eine Folge über Zwei-Klassen-Medizin, überlastete Praxen, falsche Anreize und die Frage: Wie krank ist unser Gesundheitssystem wirklich? #Gesundheitssystem #ZweiKlassenMedizin #Kassenpatient #Gesundheitspolitik #Ärztemangel #Arzttermin #Krankenkasse #Medizin #Gesundheit #Podcast #JenkeExtremeMomente #DrMichaelFeld
SPRIND – der Podcast der Bundesagentur für Sprunginnovationen
Warum fällt es deutschen Startups so schwer zu skalieren? Können Deutsche schlecht gönnen? Und wie könnte der Staat sinnvolle Anreize setzen, dass Vermögende mehr in Deeptech investieren? Unser Host Thomas Ramge spricht mit Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Produktionswissenschaftler an der RWTH Aachen und Co-Gründer von Streetscooter.
In dieser Sommerfolge spreche ich mit der Politökonomin, Nachhaltigkeitsexpertin und Bestsellerautorin Maja Göpel über ihr Buch »Werte – Ein Kompass für die Zukunft«. Das Gespräch zählt zu den beliebtesten Folgen meines Podcasts aus dem Jahr 2025 und ist für mich bis heute hochaktuell. Maja stellt eine Frage in den Mittelpunkt, die unsere Gesellschaft mehr denn je beschäftigt: Was verbindet uns eigentlich noch in einer Zeit zunehmender Polarisierung? Wir sprechen über Werte, Demokratie, Bürokratie, Wohnraum, Klimaschutz, Energiepolitik und die Rolle von Finanzmärkten. Maja zeigt eindrucksvoll, dass viele gesellschaftliche Herausforderungen nicht auf fehlendes Wissen zurückzuführen sind, sondern auf die Regeln, Anreize und Strukturen, die wir geschaffen haben. Besonders spannend fand ich ihren Blick auf die Wohnungs- und Klimakrise, die Energiewende sowie die Frage, wie Märkte, Politik und Gesellschaft besser zusammenwirken können. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist auch unser Menschenbild. Maja plädiert dafür, Menschen nicht als Mängelwesen zu betrachten, sondern ihnen mehr Vertrauen und Verantwortung zuzutrauen. Statt Schuldzuweisungen und Angst braucht es aus ihrer Sicht Kooperation, Anstand und den Mut, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten. Eine inspirierende Folge über Zukunftsfähigkeit, Zusammenhalt und die Frage, wie wir eine lebenswerte Zukunft gemeinsam gestalten können. Kapitel 02:00 Warum Maja Göpel dieses Buch schreiben musste 03:15 Werte statt Polarisierung – was uns wirklich verbindet 06:00 Bürokratie, Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt 08:40 Wohnraumkrise: Warum mehr Bauen allein nicht reicht 11:00 Immobilien, Mieten und falsche Anreize im System 14:55 Die Verbindung von Wohnraum, Klima und Ressourcenverbrauch 17:20 Die großen Wenden: Energie, Ressourcen und Ernährung 20:20 Warum die Wärmepumpen-Debatte am Kern vorbeigeht 24:00 Energieabhängigkeit, Russland und Europas Zukunft 28:20 Klimarisiken als Sicherheitsrisiken verstehen 31:00 China, Europa und die neue globale Realität 33:20 Finanzmärkte, ESG und die Frage nach echten Werten 41:00 Fake News, Macht und die Krise des Vertrauens 48:20 Blick in die Zukunft: Wo stehen wir 2035? 57:15 Maja Göpels wichtigster Wunsch: Mehr Anstand und Menschlichkeit Empfehlungen Buch von Maja Göpel. Werte. Ein Kompass für die Zukunft. Kontakt Maja Göpel https://www.linkedin.com/in/maja-g%C3%B6pel-817ba3299/ Bild von Wolf Lux https://www.instagram.com/wolf_lux_photography/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/anmelden/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Kooperationen https://www.trimpact.net/beratung/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Musik: https://elements.envato.com/documentary-film-DR358CU Item License Code: 5AM8J6RLKQ https://app.envato.com/item/f73d3698-6015-4bb4-abeb-4479e4a26f2a Item License Code: 4B3D7YCP85 Botschafterin der Ecosign Erhalte einen Rabatt von 50 Euro mit dem Code Stella50! Hier ist der Link zu deiner Zukunft: https://www.ecosign.de/weiterbildung/?crmid=aBbOBocOcKaAaAaKRaA Das ist dein Kontakt für deine Zukunft: weiterbildung@ecosign.de Ich wünsche dir viel Erfolg! Kooperationsanfragen & Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net Hinweis: Diese Shownotes wurden mit KI-Unterstützung auf Basis des Gesprächs erstellt und von mir redaktionell geprüft und verantwortet.
Der Ökonom Irving Fisher suchte nach der Weltwirtschaftskrise nach einem Weg, Banken und Geldsystem krisenfester zu machen. Jahrzehnte später entwickelte sich die FIFA von einem vergleichsweise bescheidenen Sportverband zu einer Organisation mit Milliardenumsätzen. Beide Geschichten führen zu Institutionen, deren Funktionsweise sich nur verstehen lässt, wenn Geldströme, wirtschaftliche Anreize und historische Entwicklung gemeinsam betrachtet werden.
«Abschaum und krank» sei die iranische Führung, sagte US-Präsident Donald Trump am Vormittag am Nato-Gipfel in Ankara. Die Waffenruhe gelte nicht mehr, sagte er weiter und kündigte Angriffe in der Nacht an. Droht nach der verbalen nun die erneute militärische Eskalation? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:22) USA drohen mit Angriffen – Iran hält sich bedeckt (09:29) Nachrichtenübersicht (13:37) Die alte Nato ist tot, die neue Nato noch nicht geboren (17:20) Wenn die KI im Swisscom-Shop mithört (23:20) Erneut Stromausfälle in Kuba wegen Öl-Blockade der USA (28:55) Staaten prüfen Anreize für Antiobiotika-Entwicklung
Die Koalition ringt in Berlin um eine große Steuerreform, bei der kleine und mittlere Einkommen entlastet werden sollen, obwohl die öffentlichen Haushalte unter Defiziten leiden. "Das Kernziel einer Steuerreform sollte sein, dass die Menschen wieder höhere Anreize haben, auch zu arbeiten", sagte Steuerexperte Friedrich Heinemann.
Zehn Jahre Agora Verkehrswende – ein Jubiläum, das nach einer Bilanz ruft. Doch im Gespräch mit Christian Hochfeld, Direktor von Agora Verkehrswende, wird schnell klar: Die entscheidende Phase beginnt womöglich erst jetzt. Denn während die Elektromobilität und die kommunale Verkehrspolitik in den vergangenen Jahren sichtbar vorangekommen sind, wirkt die Verkehrswende heute verunsichert: neue Verbrenner-Debatten, unklare politische Signale, Kunden mit Zweifeln, eine Industrie unter Druck – und China auf der Überholspur. Anzeige: Diese Folge wird Ihnen präsentiert von Ohme – die Nummer 1 Ladelösung für zu Hause! Gleich zum Einstieg steht deshalb die zugespitzte Frage: Ist die Verkehrswende gescheitert? Hochfeld widerspricht klar, aber ohne Schönfärberei: „Wir haben zehn Jahre das Suboptimale optimiert.“ Die Fortschritte seien erheblich, doch viele falsche Anreize im System seien nicht abgeräumt, sondern durch zusätzliche Instrumente überlagert worden. Sein Befund: Kompass und Karte sind nicht verschwunden, aber der Mut fehlt, die nächsten Schritte wirklich zu gehen. Scheitern sei dabei keine Option – heute gehe es nicht mehr nur darum, die Mobilität von morgen zu sichern, sondern auch den Industriestandort Deutschland und Europa. Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist – klar, wir sind hier bei electrive – die Elektromobilität. Hochfeld sieht den Pkw-Markt am Wendepunkt: In den nächsten Jahren werde nicht mehr in erster Linie die Politik den Hochlauf treiben, sondern der Markt selbst. Trotz aller Debatten über Technologieoffenheit sei die Richtung aus seiner Sicht klar: „Die Zukunft des Straßenverkehrs ist in ganz, ganz großen Teilen Batterie-elektrisch.“ Gleichzeitig warnt er davor, den Übergang weiter zu verzögern. Sein Bild dafür ist der Sprung vom Zehn-Meter-Turm: „Je länger ich oben stehe, umso schwerer wird es zu springen.“ Auch die kommunale Verkehrswende bekommt Raum. Hochfeld sieht gerade in Städten und Gemeinden große Veränderungen – weniger als Parteiprojekt, sondern als pragmatische Aufgabe: lebenswertere Orte, gleichberechtigte Verkehrsträger, mehr Spielräume für Tempo 30, ÖPNV, Radverkehr und öffentlichen Raum. Die autogerechte Stadt habe ihren Alleinvertretungsanspruch verloren, auch wenn der Umbau insbesondere in Deutschland viel Zeit brauche. Zugleich geht es um das neue Erzählen der Elektromobilität. Klar ist: Klimaschutz bleibt wichtig, doch für die nächste Kundengruppe zählen auch Kosten, Alltagstauglichkeit, Bequemlichkeit und Unabhängigkeit. Hochfeld bringt es zugespitzt auf den Punkt: „Alle Narrative führen am Ende zum Elektroauto.“ Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf den Schwerlastverkehr, die Ladeinfrastruktur und China. Beim elektrischen Lkw sieht Hochfeld den Flaschenhals vor allem beim schnellen Aufbau von Depot- und Autobahn-Ladeinfrastruktur. „Der Schlüssel liegt auf dem Tisch“, sagt er – jetzt müsse er nur noch im Schloss umgedreht werden. Beim Umgang mit China plädiert er nicht für Abschottung, sondern für einen strategischen, kooperativen Ansatz – etwa über Joint Ventures. Wenn früher das Weltauto aus Europa kam, könne es künftig aus China kommen – durchaus auch von deutschen Herstellern. Am Ende steht die Frage, was jetzt politisch auf die Agenda gehört. Für Hochfeld ist das dickste Brett die Finanzierung des Verkehrs an sich: Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Schiene, Infrastrukturplanung und eine nutzungsabhängige Finanzierung. Der Weg müsse wegführen vom „Optimieren des Suboptimalen“ – hin zu einem echten Systemwechsel.
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:20 Klimakrise verschärft Hitzewelle Die Hitzewelle, die weite Teile von Europa erfasst hat, erreicht historische Ausmaße – mit Temperaturen von bis zu 41 Grad und lebensgefährlichen Folgen. Studien zeigen: Ohne den menschengemachten Klimawandel wäre dieses Extremwetter physikalisch fast unmöglich. 05:15 Bundesregierung will Energiesparregeln lockern Weniger Pflichten, weniger Bürokratie – aber auch weniger Energiesparen? Die Bundesregierung will das Energieeffizienzgesetz entschärfen. Während Wirtschaftsverbände noch weitere Lockerungen fordern, befürchten Kritiker:innen, dass damit wichtige Anreize für mehr Energieeffizienz verloren gehen – ausgerechnet in Zeiten hoher Energiepreise und wachsender Rechenzentren. 10:26 Klagerechte für Umweltverbände beschnitten Der Bundestag hat das Klagerecht von Umweltverbänden reformiert, um Bauprojekte wie Straßen, Bahnverbindungen oder Kraftwerke schneller voranzubringen. Umweltverbände sehen ihre Rechte dadurch beschnitten und warnen vor einer Schwächung des Umweltschutzes. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Verändert KI gerade still und leise den Arbeitsmarkt – oder reden wir uns das nur ein? Christoph Zöller, Gründer der Heidelberger Recruiting-Plattform Instaffo, hat täglich Daten dazu auf dem Tisch. In dieser Folge spreche ich mit Christoph über die Frage, die viele beschäftigt: Nimmt KI uns die Jobs weg – oder entstehen am Ende sogar mehr? Christoph ist überzeugter Optimist und argumentiert mit dem Blick in die Vergangenheit (Stichwort Jevons-Paradoxon). Ich sehe das stellenweise kritischer und teile meine Sorge, dass wir durch KI bequemer werden und das Denken zu schnell abgeben. Wir reden Klartext über die wirklich unbequemen Punkte: Warum kaum noch Junior-Stellen besetzt werden, warum der Jobmarkt schon seit 2022 schrumpft (und das wenig mit KI zu tun hat), wie sich Wohlstand und Wissen bei immer weniger Menschen ballen – und warum große US-Tech-Konzerne in Deutschland kaum Steuern zahlen. Dazu: bedingungsloses Grundeinkommen, ein "broken" politisches System, Rente, AfD und die Frage nach nationaler Identität. Was du aus dieser Folge mitnimmst: eine ehrliche, datengetriebene Einordnung zum Arbeitsmarkt – und einen klaren Rat von Christoph an die nächste Generation, wie man sich in dieser Zeit aufstellt. Alle Kapitelmarken und Quellen findest du in den Shownotes weiter unten. Wenn dir solche Gespräche etwas bringen: abonnier den Kanal, lass ein Like da und schreib mir in die Kommentare, ob du eher Team Optimist (Christoph) oder Team Skeptiker (ich) bist. #Arbeitsmarkt #Heidelberg Shownotes 00:00 – Einstieg: Werden Menschen durch KI irrelevanter? 00:32 – Wer ist Christoph Zöller? Instaffo, das "Airbnb für Jobs" 03:00 – Nimmt KI uns die Jobs weg? Christophs optimistische These und das Jevons-Paradoxon 09:00 – Wissensschere, Mental Health und die Angst vor der Klassengesellschaft 16:00 – Was der Jobmarkt wirklich zeigt – Junior-Stellen und die Anthropic-Studie 21:00 – Rat an die nächste Generation: Neugier statt starres Schulsystem 29:00 – Steuern, Grundeinkommen und ein "broken" politisches System Highlights „Wir besteuern die ganzen Tech-Konzerne nicht, das ist wie eine Zwangsabgabe, die wir nach Amerika geben." – Zöller über die Steuerlücke bei US-Tech „Wissen ist zu einer Art Commodity geworden." – Zöller über die vielleicht größte Chance der KI-Ära „Alle kochen auch nur mit Wasser." – Zöller über seine Begegnungen mit einflussreichen Menschen „Das ganze System ist für mich broken." – Zöller über kurzfristige Anreize und Wahlzyklen in der Politik „Als gebürtiger Iraner weiß ich, was es bedeutet, wenn man nicht auf die Straße gehen kann." – Reza über den Wert politischer Freiheit in Deutschland Wer spricht? Host Reza Mehman im Gespräch mit Christoph Zöller, Gründer und CEO der Heidelberger Recruiting-Plattform Instaffo (über 100 Mitarbeiter, rund 1.000 Kunden). Worum geht es? Eine ehrliche Standortbestimmung zu KI und Arbeitsmarkt: Schafft oder vernichtet KI Jobs, was passiert mit Junior-Stellen, und was bedeutet das für Wohlstand, Bildung und die deutsche Gesellschaft? Warum gerade jetzt relevant? KI durchdringt die Arbeitswelt schneller, als Politik und Gesellschaft damit umgehen können. Gleichzeitig schrumpft der Jobmarkt, die Stimmung im Land ist gedrückt – ein guter Moment, um Hype von Realität zu trennen. Was nimmst du mit? Eine datengetriebene, optimistische Gegenposition (Zöller) im Reibungspunkt mit einer skeptischen (Reza) – plus konkrete Gedanken zu Bildung, Identität und der Frage, wie man sich persönlich für die nächsten Jahre aufstellt. Wenn du mich unterstützen möchtest, dann schaue gerne in meinen Supplements Shop vorbei: https://projectnutrition.de Folgt mir auf YouTube, Instagram oder Linkedin https://www.instagram.com/rezamehman_ https://www.linkedin.com/in/rezamehman
In dieser Folge spreche ich über ein Problem, das sich in der Gesellschaft immer stärker manifestiert: Kaufsucht. Auf Basis eigener Erfahrungen gehe ich der Ursache dieser Situation auf den Grund - von fehlendem finanziellem Druck über falsche Vorbilder bis hin zu kapitalistischen Einflüssen, die übermäßigen Konsum normalisieren und uns permanent zum Kaufen verleiten. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, zeige ich auf, wie wir Gedanken umprogrammieren können, um neue Überzeugungen zu verinnerlichen, hilfreiche Gewohnheiten zu etablieren und somit mehr finanzielle Disziplin zu erreichen. Zum Schluss teile ich meine persönlichen Strategien für den Alltag, die mir helfen, Ersparnisse aufzubauen, Impulse zu kontrollieren und aus der Kaufsucht herauszufinden. Denn die Werbeindustrie ist darauf ausgelegt, kontinuierlich neue Anreize zu schaffen, Geld auszugeben; es wird stetig mehr produziert und aggressiv vermarktet, sodass der eigene Besitz nie genug erscheint. Aufgrund dieser eskalierten Schnelllebigkeit ist es heutzutage wichtiger denn je, sich klare Limits aufzuerlegen und einen stabilen Umgang mit Finanzen zu erlernen. Viel Spaß beim Anhören!Hier kannst du mich abonnieren & exklusive Inhalte anhören: https://podcasters.spotify.com/pod/show/banusjournal/subscribeMein WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VacCNG9DeONFf8H8n70yMein Pinterest: https://pin.it/2jPEKUrUqMein Vinted: https://www.vinted.de/member/49101572Die erste Folge über meine Shopping-Sucht: https://open.spotify.com/episode/2HkNsJoFYPpq6BxeZwDVUZ?si=0bd00a2b081a4097Die Folge zur 10%-Methode:https://open.spotify.com/episode/3WukhkzO79NWX9KzNw2QFn?si=5a8d982cf01f411bDie Folge über Minijobs: https://open.spotify.com/episode/7hYfcwcOrnlZANaHMKNRh6?si=21271ba4c8b74519 Die Folge über Manifestation:https://open.spotify.com/episode/40qrF75RiQX2XoPsXfZm10?si=a769cd39d03e4a92
Gendern und grüne Büros statt großer Geister: Das Elend der deutschen Universitäten - Prof. André Thess schlägt Bildungs-Alarm Deutschlands Universitäten waren einmal Weltspitze. Heute glänzen viele eher mit Sprachleitfäden, Nachhaltigkeitsbüros und politischer Korrektheit. André Thess beschreibt im Gespräch, warum das deutsche Hochschulsystem ohne radikale Reform weiter abrutscht. Weltmeister im Gendern, Mittelmaß in der Wissenschaft: Professor André Thess sieht an deutschen Hochschulen nicht die Klimakrise als Hauptproblem, sondern eine Leistungskrise. Es geht um Studienabbrüche, marode Gebäude, falsche Anreize und den Verlust akademischer Exzellenz. Grüne Büros, klimaneutrale Leitbilder, autofreier Campus – und gleichzeitig fehlen Geld, Professoren, Infrastruktur und wissenschaftliche Spitze. André Thess stellt eine unbequeme Frage: Wie soll Deutschland wieder an die Weltspitze zurückkehren? Deutschlands Hochschulen brauchen nicht noch mehr Ideologie, sondern Leistung, Wettbewerb und Freiheit. André Thess plädiert für weniger Staat, mehr Verantwortung und ein neues Finanzierungsmodell. https://live.tichyseinblick.shop/produkt/thess-der-energiegipfel/
In der Schweiz werden immer weniger Kinder geboren. Jetzt werden auf politischer Ebene bessere Rahmenbedingungen für Familien gefordert. Welche Massnahmen es braucht, und welche etwas nützen, ist umstritten. Obwohl die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung einen Kinderwunsch hat, ist die Geburtenrate auf einem historischen Tiefstand: Frauen bekommen im Schnitt nur noch 1,29 Kinder – deutlich weniger als die 2,1, die es - ohne Zuwanderung - für eine stabile Bevölkerung bräuchte. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Hohe Kosten für Wohnen, Kinderbetreuung und Lebenshaltung machen die Familienplanung oft zur finanziellen Herausforderung. Auch das durchschnittliche Alter bei der ersten Geburt steigt – heute liegt es bei über 31 Jahren. Wer später Kinder bekommt, hat insgesamt weniger Zeit für weitere. Gleichzeitig bleibt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwierig, trotz Fortschritten bei Teilzeit und Betreuung. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen. Immer mehr Menschen verschieben Kinder zugunsten von Ausbildung und Karriere. Der Anteil der Personen, die sich bewusst gegen Nachwuchs entscheiden, ist innert 10 Jahren von 6 auf 17 Prozent gestiegen. Muss der Staat reagieren? Ja, sagt der Berner EVP-Nationalrat Marc Jost. Er hat eine entsprechende Motion eingereicht. Mit dem nationalen Aktionsplan «Futura Sicura» sollen familien- und kinderfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Geburtenrate zu steigern. Diskutiert werden Massnahmen wie günstigere Kinderbetreuung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder finanzielle Anreize. Pro/Contra Für Massnahmen spricht, dass die Folgen einer tiefen Geburtenrate langfristig spürbar sind: Die Bevölkerung altert, und das Renten- und Sozialsystem gerät unter Druck. Die Strategie, dieses Defizit durch Zuwanderung auszugleichen, führt zu gesellschaftlichen und politischen Spannungen. Gegnerinnen und Gegner finden, dass sich der Staat nicht direkt in die Familienplanung einmischen soll. Gute Rahmenbedingungen für Familien seinen wichtig, aber dafür seien Kantone und Gemeinden verantwortlich. Massnahmen wie bezahlbare Kita-Plätze, Steuererleichterungen für Familien etc., würden die Staatskasse zu fest belasten. Zudem zeigen Studien und Erfahrungen aus dem Ausland, dass solche Instrumente meist nur einen begrenzten Effekt haben. Welche Massnahmen kommen in Frage um die Geburtenrate zu steigern und hätten sie die gewünschte Wirkung? Und soll sich der Staat überhaupt in die Familienplanung einmischen? Darüber diskutieren im Forum: · Ja zu staatlichen Massnahmen: Marc Jost, Nationalrat EVP/BE · Nein zu staatlichen Massnahmen: Sarah Fuchs, Kantonsrätin FDP/ZH · Hendrik Budliger, Demografie-Experte Die Sendung wird auch Live im Fernsehen auf SRF 1 übertragen.
Beim sozialen Wohnungsbau tut sich seit Jahrzehnten wenig. "Bis 2035 werden in NRW noch mal 180.000 Wohnungen aus der Bindung rausfallen, die man auf jeden Fall ersetzen müsste", sagt Matthias Günther, Pestel Institut. Von WDR5.
Wie gelingt die Energiewende in Familienunternehmen – und woran scheitert sie aktuell? In dieser Folge sprechen Ove Petersen, CEO von GP JOULE, und Keywan Ghane, Partner, Performance & Strategy bei KPMG, über den tatsächlichen Stand von grünem Wasserstoff in Deutschland. Im Gespräch wird deutlich: Die Technologie ist da, doch Regulierung, Wirtschaftlichkeit und fehlende Anreize bremsen den Hochlauf. Gleichzeitig entstehen erste funktionierende Modelle – etwa in der dezentralen Energieversorgung oder bei flexiblen Speicherlösungen. Ove Petersen zeigt, wie GP JOULE Energieprojekte konkret umsetzt und warum regionale Wertschöpfung und Unabhängigkeit für Familienunternehmen an Bedeutung gewinnen. Weitere Themen: Einstieg in eigene Energieprojekte, Rolle von Infrastruktur und Genehmigungen sowie der Beitrag von Digitalisierung und KI. Moderation: Kerstin Heuer, KPMG. Hinweis: Die Audioqualität dieser Folge ist stellenweise eingeschränkt. Wir bitten um Entschuldigung.
Solarstrom neu gedacht – Von Einspeisevergütung zu Flexibilität und DirektvermarktungDie Einspeisevergütung war über viele Jahre ein zentraler Baustein für den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland. Doch mit steigenden PV-Leistungen und neuen Anforderungen an das Stromsystem gerät das bisherige Modell zunehmend unter Druck.In dieser Folge sprechen Markus und Heike mit Jochen Schwill, dem Gründer und Geschäftsführer von SpotmyEnergy. Zentrale Fragen sind wie die Einspeisevergütung heute funktioniert, welche Rolle Eigenverbrauch, Speicherung und §14a EnWG bereits spielen und warum die Integration von immer mehr Solarstrom neue Herausforderungen für Netzstabilität, Strompreise und die Wirtschaftlichkeit von Anlagen mit sich bringt.Außerdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle Debatte rund um die EEG-Novelle: Warum wird über Veränderungen der Einspeisevergütung diskutiert? Welche Auswirkungen hätte dies auf kleine PV-Anlagen und private Betreiber? Und besteht die Gefahr, dass Unsicherheit den weiteren Ausbau der Photovoltaik bremst?Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf möglichen Alternativen wie Direktvermarktung und Marktprämienmodell. Wie funktionieren diese Ansätze, welche technischen Voraussetzungen sind notwendig und welche Anreize entstehen für ein stärker netzdienliches Verhalten? Abschließend diskutieren wir, welche Rahmenbedingungen jetzt notwendig sind, damit der PV-Ausbau attraktiv bleibt, ohne Anlagenbetreiber zu überfordern.Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.Time Stamps:(00:06:38) Wie funktioniert aktuell die Einspeisevergütung bei PV-Strom?(00:10:21) Welche Relevanz hat der §14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)?(00:16:07) Auswirkungen der geplanten EEG-Novelle(00:22:18) Wie funktioniert das Marktprämienmodell?(00:34:56) Wie funktioniert die Direktvermarktung(00:47:26) Was soll sich in Zukunft ändern?
Warum dein Newsletter auch 2026 noch dein wichtigstes Buchmarketing-Tool ist In dieser Episode spreche ich über das Thema Newsletter und E-Mail-Marketing für Autorinnen und Autoren. Ich führe aus, warum ein eigener Newsletter auch im Jahr 2026 ein unverzichtbares Werkzeug für alle Schreibenden bleibt, wie du Abonnent:innen gewinnst und welche technischen Tools sinnvoll sind. Auf dich warten praxisnahe Tipps, ein Überblick über verschiedene Wege, mit Leserinnen und Lesern in Kontakt zu bleiben und Vorschläge wie du deinen Newsletter spannend und gewinnbringend gestaltest. Egal, ob du gerade erst mit dem Thema startest oder schon Erfahrungen gesammelt hast – in dieser Folge findest du wertvolle Anregungen, wie du mit deinem eigenen Newsletter als Autor oder Autorin langfristig erfolgreich sein kannst. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: 1. Einführung in das Thema Newsletter-Marketing für Autor:innen Vorstellung des Themas und Verweis auf einen vertiefenden Artikel https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Überblick über Inhalte und Zielsetzung der Folge 2. Bedeutung von E-Mail-Marketing für Autor:innen Relevanz des Newsletters 2026 und darüber hinaus Ziele: Leser:innen erreichen und Buchverkäufe unterstützen Vergleich der Kommunikationswege: Offline, Social Media, Newsletter 3. Vor- und Nachteile von Offline- und Social-Media-Kontakten Möglichkeiten über Buchmessen, Lesungen und lokale Netzwerke Social Media: Vorprogrammieren, Unverbindlichkeit, besonders für Introvertierte vorteilhaft Nachteile von Social Media: Eigentum der Kontakte bei den Plattformen ([Facebook, Instagram, TikTok, etc.]) Gefahr von Kontosperrungen Organische Reichweite sinkt ständig 4. Vorteile des eigenen Newsletters Kontrolle und Eigentum über die eigenen Kontakte Direktkontakt zu Interessierten Wichtigkeit von Double Opt-in auch bei Offline-Kontakten Datenminimierung (nur Vorname und E-Mail) 5. Aufbau und Nutzen von E-Mail-Listen Möglichkeiten zur Sammlung von Adressen Nutzen der Liste bei Buchveröffentlichungen Beispielhafte Quoten (10% Kaufquote als realistisch) Motivation, einfach zu starten, egal wie viele Adressen vorhanden sind 6. Newsletter als Produkt: Nutzen und Anreize für Abonnent:innen Newsletter als zu bewerbendes Produkt verstehen Emotionale und praktische Argumente für den Mehrwert Spezielle Anreize: Bonuskapitel, Zusatzgeschichten, Materialien (Lesezeichen, Karten, Übungsblätter, Bilder) Notwendigkeit zur DSGVO-konformen Anmeldung Abgrenzung zu alten „Tauschgeschäften" ohne echte Einwilligung 7. Technische Grundlagen: Die eigene Autor:innen-Webseite Zweck der eigenen Webseite: Integration von Anmeldeformularen und Bereitstellung von Materialien Baukastensysteme oder WordPress als Grundlage Aspekte von Investition und Amortisation 8. Optimale Struktur einer Autor:innen-Webseite Wichtige Seiten: Startseite, Über-mich, Bücher, Datenschutzerklärung Empfehlung: Eigene Verkaufs-/Infoseite nur für den Newsletter Angebotsgestaltung: Darstellung der Newsletter-Inhalte und Werbegeschenke 9. Inhaltliche Gestaltung des Newsletters Inhalte: Alltagsschilderungen, Recherchereisen, Buchempfehlungen, Fortschrittsberichte Ziel: Beziehung zu Leser:innen halten, auch wenn zwischen Veröffentlichungen längere Pausen liegen Nutzen für regelmäßige Sichtbarkeit 10. Versandfrequenz und Umgang mit Feedback Kein starres Dogma zur Versandfrequenz (zwischen 2 und 4 Wochen empfohlen) Achten auf Feedback der Leser:innen und Anpassung der Häufigkeit Erwartungen an Rückmeldungen realistisch halten (meist Konsum, weniger direkte Reaktionen) 11. Technische Umsetzung: Auswahl der Newsletter-Software Notwendigkeit professioneller Tools (bei mehr als ca. 30 Kontakten) Empfohlene Anbieter: GetResponse (EU-Server, Datenschutz), Erwähnung von Active Campaign & ConvertKit (USA, zu komplex), Clicktip (deutschsprachig, teuer, zu umfangreich) Relevante Features: Adressorganisation, automatisierter Versand, Segmentierung 12. Anwendungsmöglichkeiten und Zielsetzung des Newsletters Direktvertrieb der Bücher über abgestufte Versandaktionen Langfristige Beziehungspflege als gleichwertiges Ziel neben dem Verkauf Aufbau eines „fernfreundschaftlichen" Kontaktnetzwerks 13. Abschluss und Handlungsaufruf Einladung, mit dem Newsletter zu beginnen oder die eigene Strategie zu optimieren Hinweis auf ein 7-Tage-Programm im Blogartikel für Einsteiger und Fortgeschrittene https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Aufforderung zu Rückmeldungen und Austausch per E-Mail oder Kommentar # Newsletter und E-Mail-Marketing für Autor:innen: Deine Community, deine Regeln Newsletter und E-Mail-Marketing sind für dich als Autor:in wichtiger denn je. Vielleicht schiebst du das Thema schon länger vor dir her, vielleicht hast du schon einen Newsletter, nutzt ihn aber noch nicht voll aus – oder du bist ganz neu dabei und möchtest wissen, wie du starten sollst. In dieser Podcastfolge erfährst du von mir, warum gerade jetzt ein eigener Newsletter das beste Mittel ist, um mit deinen Leser:innen in Kontakt zu treten und zu bleiben. ## Warum solltest du als Autor:in einen Newsletter haben? Zuerst einmal: Deine Leser:innen wollen von dir hören! Sie wollen wissen, wann dein nächstes Buch erscheint, ob es gerade eine coole Aktion gibt oder einfach ein bisserln mehr über dich und deine Buchwelt erfahren. Aber warum reicht nicht einfach Social Media? 1. Du hast die Kontrolle über deine Kontakte: Bei Facebook, Instagram & Co. gehören die Daten alle der Plattform. Accounts können ohne Vorwarnung gesperrt werden, die Reichweite deiner Beiträge ist begrenzt und abhängig vom Algorithmus. Selbst in Gruppen sehen viele die Beiträge nicht, wenn sie nicht täglich aktiv sind. 2. Nachhaltige Beziehungen aufbauen: Bei einem eigenen Newsletter entscheidest du, wann und was du verschickst – und erreichst die Lesenden direkt. Die E-Mail-Adressen gehören dir, und niemand kann dir den Zugang dazu wegnehmen. Offline-Events, Lesungen und Buchmessen sind wichtig, aber sie bieten keine langfristige Möglichkeit, den Kontakt zu halten. Deshalb ist der Newsletter das wertvollste Werkzeug für dich als Autor:in. ## Wie gewinnst du Newsletter-Abonnent:innen? Die wenigsten Menschen tragen sich »einfach so« für deinen Newsletter ein. Ich empfehle deshalb, deinen Newsletter wie ein Produkt zu behandeln, das du »verkaufst« – und das bedeutet, du musst überzeugende Argumente liefern, warum sich jemand eintragen soll. Am besten funktioniert das mit einem Gratis-Mehrwert: - Bonuskapitel - Exklusive Kurzgeschichte (z. B. zu einer beliebten Nebenfigur) - Leseproben, Lesezeichen, Kartenmaterial oder Illustrationen als Download - Im Sachbuchbereich: Checklisten, Arbeitsblätter oder ergänzende Materialien Wichtig: Frag möglichst wenige Daten ab – Vorname und E-Mail-Adresse reichen. Je niedriger die Hürde, desto eher werden sich Menschen eintragen. Technischer Hinweis: Aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) brauchst du Double Opt-in: Die Leute müssen ihre Anmeldung aktiv bestätigen. ## Die richtige Basis: Deine Autor:innen-Webseite Neben dem Newsletter brauchst du eine eigene Website. Hier kannst du das Anmeldeformular einbinden und z. B. auch deine Gratis-Extras zum Download bereitstellen. Ob du dafür WordPress, Jimdo oder ein anderes Baukastensystem nutzt, bleibt dir überlassen. Mein Tipp: Lege zusätzlich zu Startseite, Über-mich, Bücherseite und Datenschutzerklärung eine eigene Newsletter-Verkaufsseite an. Dort erklärst du genau, was deine Abonnent:innen erwartet, was sie bekommen und wie oft du schreibst. Das steigert die Eintragungen deutlich, weil Interessierte hier gezielt angesprochen werden. ## Was gehört in deinen Newsletter? Natürlich ist der wichtigste Anlass der nächste Buchlaunch oder eine Preisaktion. Doch echte Beziehungen entstehen darüber hinaus. Einige Ideen für den Inhalt: - Einblicke in deinen Schreibprozess oder Alltag - Berichte von Recherchereisen oder aus deiner Umgebung - Empfehlungen von befreundeten Autor:innen - »Making-of« zum nächsten Buch, Updates zum Fortschritt - Geschichten hinter den Kulissen und Inspirationen Du musst nicht befürchten, dass du zu viel von dir preisgibst: Die meisten Leser:innen finden es spannend, ein bisschen mehr über den Menschen hinter den Büchern zu erfahren. ## Wie oft solltest du schreiben? Ein zu häufiger Versand schreckt ab – aber zu selten ist auch nicht optimal, sonst vergessen deine Abonnent:innen dich. Ich empfehle einen Rhythmus von alle zwei bis vier Wochen. Das ist genug, um präsent zu bleiben, aber nicht aufdringlich. Natürlich kannst du auch nach Feedback fragen und die Rückmeldungen berücksichtigen. ## Welche Tools eignen sich? Für kleinere Newsletter-Listen reicht es am Anfang, wenn du bei etwa 20–30 Leuten noch manuell mailst – aber sobald deine E-Mail-Liste wächst und du DSGVO-konform arbeiten willst, ist eine Newsletter-Software nötig. Meine Empfehlungen: - GetResponse: datenschutzkonform, preislich fair, einfacher Einstieg - Brevo ebenfalls beliebt im deutschsprachigen Raum - Finger weg von zu teuren oder komplizierten US-Anbietern (datenschutzrechtlich schwierig, unnötig komplex für unsere Zwecke) Wichtig sind: automatische Anmeldebestätigungen (Double Opt-In), einfaches Versand- und Listentool und die Möglichkeit, Willkommensmails bzw. kleine »Freebies« zu verschicken. ##Nutze den direkten Draht zu deinen Fans! Mit einem eigenen Newsletter baust du dir eine treue Leserschaft auf, die wirklich an dir und deinen Büchern interessiert ist. Nutze die Chance, Beziehungen zu pflegen, tolle Inhalte zu teilen und vor allem deine Veröffentlichungen erfolgreich zu begleiten. Trends kommen und gehen – aber deine eigene Community bleibt dir erhalten. Wenn du noch keinen Newsletter hast, fang heute an. Und wenn du schon einen hast, prüfe, wo du ihn noch besser gestalten kannst, um mehr Freude – und mehr Verkäufe – herauszuholen. Ran an die Tasten! Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier kannst du meinen ausführlichen Blogartikel zu diesem Thema nachlesen: https://mission-bestseller.com/newsletter-marketing-fuer-autoren-und-autorinnen-aufbau-nutzen-fallstricke/ Und wenn du trotz alledem wie ich weiterhin über Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) veröffentlichst, dann brauchst du diesen Kurs, um deinem Buch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen: https://mission-bestseller.com/keywords Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links und ich erhalte eine Provision, wenn du über sie kaufst, die sich nicht auf deinen Kaufpreis auswirkt.
In der Sommersession entscheidet das Parlament über die Finanzierung der 13. AHV-Rente. Ob sich National- und Ständerat auf eine Lösung einigen können, ist ungewiss. Noch liegen deren Positionen weit auseinander. Im Dezember erhalten Rentnerinnen und Rentner zum ersten Mal eine 13. AHV-Rente. Noch ist allerdings nicht geklärt, wie die jährlichen Ausgaben von über vier Milliarden Franken finanziert werden sollen. In der Sommersession, die nächste Woche beginnt, berät das Parlament die Vorlage. Die Räte sind sich dabei alles andere als einig. Der Ständerat will die 13. AHV-Rente mit einer Mischung aus höheren Lohnabzügen und einer Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzieren. Der Nationalrat hingegen will ausschliesslich die Mehrwertsteuer erhöhen – und zwar befristet. Wie soll die 13. AHV-Rente finanziert werden? Und was passiert, wenn sich National- und Ständerat nicht einigen können? Rentenalter bleibt bei 65 Jahren Für Diskussionen sorgt in Bundesbern auch die von Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider kürzlich angekündigte Reform «AHV 2030». Der Bundesrat will Anreize setzen, damit Personen über das Pensionsalter hinaus arbeiten. Zudem sollen Anpassungen bei den Beiträgen an die AHV erfolgen. Nicht antasten will der Bundesrat hingegen das Rentenalter 65. Wie sinnvoll sind die geplanten Massnahmen? Braucht es ein höheres Rentenalter? Und müssen Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen werden – etwa indem sie ältere Arbeitnehmende länger beschäftigen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 29. Mai 2026 in der «Arena»: – Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG; – Flavia Wasserfallen, Ständerätin SP/BE; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU; und – Pirmin Bischof, Ständerat Die Mitte/SO und Mitglied Parteipräsidium Die Mitte.
Why do people actually pay taxes — out of fear of fines or because they trust the state? Benjamin Kanthak talks about this with economist Prof. Benno Torgler. The basis is an international study on tax compliance, which shows that it is often less financial incentives that are decisive than psychological factors such as fairness, trust and the feeling that everyone is doing their part. Especially against the backdrop of the current tax debates in Australia, it is also about the question of how stable a tax system really is when public trust dwindles. - Warum zahlen Menschen eigentlich Steuern – aus Angst vor Strafen oder weil sie dem Staat vertrauen? Genau darüber spricht Benjamin Kanthak mit dem Ökonomen Prof. Benno Torgler. Grundlage ist eine internationale Studie zur Steuermoral, die zeigt: Entscheidend sind oft weniger finanzielle Anreize als vielmehr psychologische Faktoren wie Fairness, Vertrauen und das Gefühl, dass alle ihren Beitrag leisten. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Steuerdebatten in Australien geht es dabei auch um die Frage, wie stabil ein Steuersystem wirklich ist, wenn das Vertrauen der Bevölkerung schwindet.
Viele Menschen werden Führungskraft, weil sie fachlich stark sind. Doch fachliche Exzellenz bedeutet noch lange nicht, Menschen führen zu können. Gemeinsam mit Viola Oberdorfer spreche ich über die Realität von First Time Leadership, falsche Anreize in Unternehmen und die Frage, warum neue Führungskräfte oft völlig unvorbereitet in ihre Rolle starten. Wir sprechen über Führung als echte Disziplin, über Selbstreflexion, Eignungsdiagnostik, Persönlichkeitsprofile wie den LINC Personality Profiler und darüber, warum „Learning by Doing“ allein keine gute Führungsentwicklung ersetzt.
Länger arbeiten sollen möglichst viele. Das Rentenalter erhöhen, will die zuständige Bundesrätin mit AHV2030 aber nicht. Was bringen ihre Vorschläge tatsächlich? Warum die Zweite Säule auch anfassen? Und, was ist mit der 13. AHV-Rente? Fragen an Innenministerin, Elisabeth Baume-Schneider. Das Ziel ist klar: die AHV soll für die Zeit bis 2040 stabilisiert werden. Um Ausgaben und Einnahmen bei einer alternden Bevölkerung im Gleichgewicht zu halten, will der Bundesrat die Anreize so setzen, dass möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger im Arbeitsmarkt bleiben. Frühpensionierungen würden deutlich weniger attraktiv. Gleichzeitig sollen mehr Anreize geschaffen werden für Menschen, die nach Erreichen des Referenzalters 65 weiterarbeiten. Auch in der Zweiten Säule will der Bundesrat dazu das Mindestalter für Bezüge von heute 58 auf 63 erhöhen. Finanzierungs- und Einnahmelücken sollen geschlossen werden. Insgesamt erhofft sich die Regierung dadurch Mehreinnahmen von rund 600 Millionen Franken pro Jahr. Das heisse Eisen Rentenaltererhöhung fasst die zuständige SP-Bundesrätin jedoch nicht an. Das wäre nicht mehrheitsfähig, ist sie überzeugt. Aber der neuen Vorlage ist eine Mehrheit auch nicht gewiss. Der Eingriff in die berufliche Vorsorge beispielsweise stösst links und rechts auf Ablehnung. Kommt dazu: noch ist offen, wie die vom Volk beschlossene 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Wenn sich das Parlament in der kommenden Sommersession nicht einig wird, woher das Geld für die zusätzliche AHV-Rente kommen soll, droht dem Sozialwerk schon in wenigen Jahren ein Milliardenloch. Bundesrätin Baume-Schneider will es mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer stopfen. Ob eine solche mehrheitsfähig wäre, ist fraglich. Was bringt die neue Reform tatsächlich? Ist es richtig, die Frage der Erhöhung des Rentenalters zu verschieben? Was, wenn ältere Arbeitswillige gar keinen Job finden? Neben der Altersvorsorge ist auch der Streit um Medikamentenpreise Thema im Gespräch mit der Gesundheitsministerin. Sie hat konkrete Massnahmen zur Kostendämpfung vorgeschlagen. Dagegen läuft die Pharma-Industrie Sturm und verweist auf den Druck aus den USA. Wie geht sie mit dem Lobbying der Branche um? Und, was kann die Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort», die Elisabeth Baume-Schneider zusammen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin ins Leben gerufen hat, überhaupt erreichen? Bundesrätin und Innen- sowie Gesundheitsministerin, Elisabeth Baume-Schneider, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Agenturen und Freelancer: Stunden tracken vs. Wert-basiert abrechnenStunden schreiben, Tickets buchen, Angebote schätzen und am Ende trotzdem das Gefühl haben, am eigentlichen Problem vorbeizuarbeiten. Kommt dir bekannt vor? Dann ist diese Episode genau dein Ding. Denn wir gehen einer Frage nach, die viele in Agenturen, im Freelancing und in der Softwareentwicklung beschäftigt. Was passiert, wenn wir nicht mehr primär Zeit verkaufen, sondern Wert? Und warum wird genau diese Frage durch KI, Automatisierung und immer schnellere Delivery plötzlich noch viel relevanter?In dieser Episode sprechen wir mit Christoph, Geschäftsführer der E Commerce Agentur Pixolith, über Agenturgeschäft, Billable Hours, Value Based Pricing, Angebotsphasen, Vertrauen in Kundenprojekten und die Psychologie hinter Preisfindung. Wir schauen auf konkrete Beispiele aus dem E Commerce, auf B2B und B2C Shops, auf Shopware, Shopify, Updates, Migrationen und die Frage, wie sich Wert überhaupt greifbar machen lässt.Außerdem diskutieren wir, warum Scrum diese Abrechnungsfrage nicht löst, wo Goodhart's Law plötzlich sehr praktisch wird und weshalb KI nicht nur Code beschleunigt, sondern auch Beratung, Vertrieb und Delivery verändert.Wenn du verstehen willst, wie Agenturen kalkulieren, warum Stundensätze oft falsche Anreize setzen und wo Value Based Working wirklich funktioniert, bekommst du hier reichlich Stoff zum Mitdenken.Bonus mit Augenzwinkern: Selbst ein Klopapier Shop kann zum strategischen Lehrstück für Pricing, Vertrauen und Softwareprojekte werden.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
In der EU besteht die Pflicht, Altkleider zu sammeln. Die Flut von billigen Textilien aus China macht das Recycling unrentabel. Textilien in Altkleider-Container zu werfen, scheint umweltfreundlich. Doch die Realität ist ernüchternd: Pro Jahr entsorgt jede Person in der Europäischen Union im Schnitt 16 Kilogramm Textilien, aber nur 15 Prozent davon werden gesammelt – trotz gesetzlicher Pflicht. Die Niederlande sind mit einer Sammelquote von 50 Prozent führend, aber selbst dort brechen die Preise für Altkleider ein. Das gefährdet soziale Projekte, die durch den Verkauf finanziert werden. Das Unternehmen «Sympany» versucht durch Automatisierung die Kosten um 80 Prozent zu senken, doch Billigkleider aus China (v. a. von Shein und Temu) überfluten den Markt. Diese minderwertigen, synthetischen Kleidungsstücke sind oft nicht recyclebar und landen im Müll. Die Kosten trägt die Entsorgungsbranche, während die Preise für Alttextilien weiter fallen. Die EU findet keine Antwort auf die Billigstkultur. Der Boom von «Ultra-Fast-Fashion» untergräbt das Recycling-System und verschärft die Krise. Nur wenn keine Anreize zur Überproduktion mehr bestehen, kann sich das ändern.
In der EU besteht die Pflicht, Altkleider zu sammeln. Die Flut von billigen Textilien aus China macht das Recycling unrentabel. Textilien in Altkleider-Container zu werfen, scheint umweltfreundlich. Doch die Realität ist ernüchternd: Pro Jahr entsorgt jede Person in der Europäischen Union im Schnitt 16 Kilogramm Textilien, aber nur 15 Prozent davon werden gesammelt – trotz gesetzlicher Pflicht. Die Niederlande sind mit einer Sammelquote von 50 Prozent führend, aber selbst dort brechen die Preise für Altkleider ein. Das gefährdet soziale Projekte, die durch den Verkauf finanziert werden. Das Unternehmen «Sympany» versucht durch Automatisierung die Kosten um 80 Prozent zu senken, doch Billigkleider aus China (v. a. von Shein und Temu) überfluten den Markt. Diese minderwertigen, synthetischen Kleidungsstücke sind oft nicht recyclebar und landen im Müll. Die Kosten trägt die Entsorgungsbranche, während die Preise für Alttextilien weiter fallen. Die EU findet keine Antwort auf die Billigstkultur. Der Boom von «Ultra-Fast-Fashion» untergräbt das Recycling-System und verschärft die Krise. Nur wenn keine Anreize zur Überproduktion mehr bestehen, kann sich das ändern.
Bahner, Eva www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall, auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung - dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft. Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF International: Geburtenrückgang in China:
15 Jahre nach der Katastrophe von Fukushima zeigt sich in der japanischen Kleinstadt Futaba, nahe des Atomkraftwerks ein widersprüchliches Bild: verlassene Gebäude, gesperrte Strassenzüge und kontaminierte Erde auf der einen Seite, neue Wohnhäuser, staatliche Anreize und erste Rückkehrer auf der anderen. Auslandredaktor Marco Kaufmann ist nach Futaba gereist und hat Menschen getroffen, die sich entschieden haben, in Futaba zu leben. Wie gehen sie mit dem Risiko möglicher Strahlenbelastung und dem Stigma rund um die Reaktorkatastrophe um? Heutiger Gast: Marco Kaufmann, Auslandredaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Marlen Oehler Den Artikel von Marco über seine Reise nach Futaba mit vielen Bildern findet ihr hier: (https://www.nzz.ch/international/zerstoert-ueberflutet-verstrahlt-jetzt-kehren-wieder-menschen-nach-futaba-zurueck-warum-ld.1924353). Wir würden gerne von dir wissen, wie du zu einem politischen Podcast rund um die Schweiz stehst. Falls du 5 Minuten Zeit hast, freuen wir uns über deine Teilnahme bei dieser Umfrage: (https://salon.nzz.ch/c/r/politikformat) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. (https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Der Ökonom Enzo Weber hält aktuelle Vorschläge der Union für den Arbeitsmarkt für wenig zielführend. Entscheidend sei, bestehende Hürden abzubauen und Arbeitnehmer stärker zu unterstützen: etwa mit besserer Kinderbetreuung und steuerlichen Anreizen. Grunwald, Maria www.deutschlandfunk.de, Interviews
“To Dimografikó”- das demographische Problem- beschäftigt die griechische Bevölkerung und Politik. Die Griechinnen bekommen immer weniger Kinder, die Bevölkerung geht rasant zurück. Gleichzeitig verlassen junge Menschen die Dörfer; zurück bleiben oft nur noch die Älteren. Die Geburtenrate in Griechenland sinkt seit Jahrzehnten: mit 1,3 Kindern pro Frau ist sie eine der tiefsten Europas. Doch seit 2011 gibt es in Griechenland mehr Todesfälle als Geburten. Das ist auch in anderen europäischen Ländern der Fall, auch in der Schweiz. Trotzdem wächst hierzulande die Bevölkerung - dank der Einwanderung. In Griechenland aber wandern mehr Menschen aus als ein: Hunderttausende sind allein in den Jahren der griechischen Finanzkrise weggezogen, darunter viele Frauen im gebärfähigen Alter. Hinzu kommt: Die griechische Bevölkerung ist ungleichmäßig im Land verteilt. Die Hälfte der Griechinnen und Griechen wohnt im Großraum Athen und Thessaloniki. In den Dörfern hingegen gibt es weder Jobs noch die nötige Infrastruktur für Familien mit Kindern. Die konservative griechische Regierung will nun das demographische Problem anpacken: Ein 20-Milliarden schweres Maßnahmenpaket soll dazu führen, dass griechische Paare wieder mehr Kinder bekommen. Und sie gibt Anreize, damit Griechinnen und Griechen aus den Städten in die Dörfer ziehen. Doch anders als in China beispielsweise sind die Massnahmen der Regierung sanft. Können sie die Wiege Europas vor dem Aussterben retten? SRF International: Geburtenrückgang in China:
Jahrzehntelang galt die strikte Ein-Kind-Doktrin. China fürchtete sich vor Überbevölkerung. Doch inzwischen ist alles anders. Die Bevölkerung schrumpft und die Behörden versuchen, Frauen zum Gebären zu motivieren. Auch mit unzimperlichen Methoden. China hat eine der tiefsten Geburtsraten der Welt. Laut Demographen kommen auf jede Chinesin durchschnittlich nur noch 0.9 Kinder. Das ist weniger als in den geburtenschwachen südeuropäischen Ländern. Und weit entfernt von den 2.1 Kindern, die nötig wären, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Die Angst vor dem Bevölkerungsschwund hat dazu geführt, dass der Staat in den letzten Jahren den Druck auf junge Frauen stetig erhöht hat. Sie sollen wieder mehr Kinder auf die Welt bringen. Inzwischen heisst die offizielle Losung Drei-Kind-Politik. Die Behörden setzen auf Anreize, locken etwa mit Geburtenzulagen und Kindergeld. Doch sie scheuen auch nicht vor direkter Einflussnahme zurück. Verhütung wurde verteuert, frisch verheiratete Frauen bekommen Anrufe von Parteikadern, die sich erkundigen, wann sie endlich schwanger würden. Viele moderne Chinesinnen aber entziehen sich der staatlich verordneten Familienförderung. Sie wollen sich nicht in die traditionelle Hausfrauen- und Mutterrolle zurückdrängen lassen.
Jahrzehntelang galt die strikte Ein-Kind-Doktrin. China fürchtete sich vor Überbevölkerung. Doch inzwischen ist alles anders. Die Bevölkerung schrumpft und die Behörden versuchen, Frauen zum Gebären zu motivieren. Auch mit unzimperlichen Methoden. China hat eine der tiefsten Geburtsraten der Welt. Laut Demographen kommen auf jede Chinesin durchschnittlich nur noch 0.9 Kinder. Das ist weniger als in den geburtenschwachen südeuropäischen Ländern. Und weit entfernt von den 2.1 Kindern, die nötig wären, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten. Die Angst vor dem Bevölkerungsschwund hat dazu geführt, dass der Staat in den letzten Jahren den Druck auf junge Frauen stetig erhöht hat. Sie sollen wieder mehr Kinder auf die Welt bringen. Inzwischen heisst die offizielle Losung Drei-Kind-Politik. Die Behörden setzen auf Anreize, locken etwa mit Geburtenzulagen und Kindergeld. Doch sie scheuen auch nicht vor direkter Einflussnahme zurück. Verhütung wurde verteuert, frisch verheiratete Frauen bekommen Anrufe von Parteikadern, die sich erkundigen, wann sie endlich schwanger würden. Viele moderne Chinesinnen aber entziehen sich der staatlich verordneten Familienförderung. Sie wollen sich nicht in die traditionelle Hausfrauen- und Mutterrolle zurückdrängen lassen.
Von 1979 bis 2015 setzte die Kommunistische Partei Chinas ihre Ein-Kind-Politik repressiv durch. Jetzt propagiert sie eine Drei-Kind-Politik und gibt finanzielle Anreize. Aber die Geburtenrate bleibt niedrig. Das hat nicht nur mit Geld zu tun. Cindy Huijgen, Benjamin Eyssel, Louise Edwards, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Griechenlands Geburtenrate ist eine der niedrigsten in Europa. Die Regierung will deshalb Anreize schaffen, damit Frauen mehr Kinder bekommen. Gleichzeitig sollen mehr Menschen in die ausgedünnten ländlichen Regionen ziehen. Seralidou, Rodothea www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der CDU-Vorstoß zur Einschränkung der Teilzeit entfacht eine Grundsatzdebatte. Rürup und Hüther erklären, warum Arbeitszeit, Demografie und Anreize zusammengedacht werden müssen.
Gut, dass es wieder finanzielle Anreize zum Kauf von E-Autos gibt. Doch das Förderkonzept der Bundesregierung hat viele Schwächen und wird deswegen wohl nicht zu einer besseren Klimabilanz beitragen. Von Katharina Thoms www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Leere Spielplätze, geschlossene Kinderwagen mit Hunden statt Babys: Südkorea steckt in einer beispiellosen demografischen Krise. Mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt ist das Land zum Extremfall eines globalen Trends geworden. Experten warnen vor massiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen – von verwaisten Dörfern über kollabierende Sozialsysteme bis hin zu einer zunehmenden Einsamkeit älterer Menschen. NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat in Südkorea Paare und Experten getroffen. Sie erklären, warum finanzielle Anreize bislang kaum wirken, welche Rolle Arbeitskultur, Bildungssystem und Geschlechterrollen spielen – und warum sich viele junge Paare ganz bewusst gegen Kinder entscheiden. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Sarah Ziegler Katharinas Reportage aus Südkorea mit spannenden Grafiken findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/wochenende/gesellschaft/suedkorea-kaempft-gegen-das-aussterben-seines-volkes-der-rest-der-welt-hat-dasselbe-problem-ld.1902782). Lust auf mehr? Teste die NZZ mit dem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
In dieser Folge spricht Lara Marmsoler mit dem Arbeitssoziologen Jörg Flecker über das Vorurteil, dass die Generation Z eine faule Generation sei, die nicht arbeiten möchte. Flecker spricht über Arbeitszeit, welche gesundheitlichen Auswirkungen eine 40-Stunden-Woche hat, in welchen Fällen eine Arbeitszeitverkürzung sinnvoll wäre und welche Maßnahmen für eine Reform der Arbeitswelt nötig wären. Es geht darum, wo die Grenze zwischen Aushalten und Selbstausbeutung liegt, ob eine 4-Tage-Woche tragbar für die Wirtschaft wäre und welche Anreize es braucht, damit Menschen gerne arbeiten gehen. Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Großbritannien.Hier findet ihr einen Artikel über das 4-Tage-Experiment in Island.Hier findet ihr den Fehlzeitenreport des WiFo 2025. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at