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Bei einer Abstimmung über das Naturwunder des Jahres hat die Teufelsmauer im Harz gewonnen. Martin Schulze vom Tourismusverband meint, die Teufelsmauer sei ein Highlight des Harzes und vor allem für Familien geeignet.
Themen: Urlaub und Tourismus in Cuxhaven - 42 Apartments, Tagungsräume, Spa: Cuxhavener Hotel-Neubau läuft schneller als gedacht +++ Taxitarif im Cuxland - Der Kreistag hat einstimmig beschlossen: Taxi-Fahrten im Kreis Cuxhaven werden teurer +++ MOIN CUXHAVEN - Unzufrieden? "Die spinnen, die Forscher!" Cuxaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. Redaktionelle Leitung: Ulrich Rohde. Produktion: Win-Marketing Inh. Dieter Büge - Agentur für Audio-Produktionen.
Die Route 66 wird 100 Jahre alt. Hollywood-Filme, Songs und unzählige Geschichten haben sie zum Mythos gemacht. Was ist davon geblieben und wie leben die Menschen entlang der legendären Fernstraße?
Werben an der Elbe gilt als kleinste Hansestadt der Welt. Viele Menschen vor Ort engagieren sich und sind trotz Herausforderungen zuversichtlich. DAZWISCHEN-Redakteur Leonard ist mit seinem Fahrrad-Kollegen Gerolf hingefahren. Abonniere unseren kostenlosen DAZWISCHEN-Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen (00:00:00) Begrüßung und News Updates (00:06:46) Mit dem Tandem nach Werben (00:07:57) Werben für Werben (00:11:45) Tourismus, Vereine und Störche (00:19:43) Café Lämpel und die Zukunft der Wische (00:34:47) Fazit und Ausblick Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Unser WhatsApp-Kanal: https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb8Caqp89iniJZy0Dj1Z Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/dazwischen-die-hansestadt-werben-elbe-in-der-altmark-als-vorbild
Werben an der Elbe gilt als kleinste Hansestadt der Welt. Viele Menschen vor Ort engagieren sich und sind trotz Herausforderungen zuversichtlich. DAZWISCHEN-Redakteur Leonard ist mit seinem Fahrrad-Kollegen Gerolf hingefahren. Abonniere unseren kostenlosen DAZWISCHEN-Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen (00:00:00) Begrüßung und News Updates (00:06:46) Mit dem Tandem nach Werben (00:07:57) Werben für Werben (00:11:45) Tourismus, Vereine und Störche (00:19:43) Café Lämpel und die Zukunft der Wische (00:34:47) Fazit und Ausblick Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Unser WhatsApp-Kanal: https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb8Caqp89iniJZy0Dj1Z Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/dazwischen-die-hansestadt-werben-elbe-in-der-altmark-als-vorbild
Gerhard Retter gehört zu jenen Charakteren der deutschsprachigen Gastronomie und Weinwelt, deren Werdegang und Schaffen eine seltene Kombination aus innovativen Visionen, internationaler Prägung und unaufgeregter Bodenständigkeit verkörpern. Geboren 1973 in Hartberg in der Steiermark und aufgewachsen im elterlichen Gasthof, hat er die Welt der Gastlichkeit von klein auf erlebt – nicht als theoretisches Konzept, sondern als gelebte Praxis. Nach der Ausbildung zum Koch und Kellner in der Landesberufsschule für Tourismus in Bad Gleichenberg führte ihn sein Weg rasch in die absolute Spitze der europäischen Gastronomie: zu Eckart Witzigmann ins Aubergine in München, zu Frédy Girardet nach Lausanne, zu Gordon Ramsay nach London und als Maître ins Hotel Adlon in Berlin. Später prägte er als Patron die legendäre Weinbar Cordobar, später Cordo (Michelin-Stern) und die Fischerklause am Lütjensee. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet – unter anderem als Wine Legend von Rolling Pin, als Deutscher Weinfluencer des Jahres 2023 von Vinum und mit der Wine List of the Year vom Gault&Millau. Gerhard Retter ist kein Lautsprecher, sondern ein präziser Beobachter und Vermittler. Mit der von ihm 2024 ins Leben gerufenen „Wöschmeisterschaft“ setzt er sich zudem gezielt für den Welschriesling ein – eine Rebsorte, die viele unterschätzen und die er mit der ihm eigenen Mischung aus Expertise, Humor und Respekt vor dem Eigenen wieder ins Rampenlicht rückt. Wenn jemand die Steiermark nicht nur als Herkunft, sondern als kulturelles und sensorisches System versteht, dann ist es Gerhard Retter. Und genau deshalb widmet er sich mit uns einer Region, die wie kaum eine andere steile Hänge, vielfältige Böden, klimatisches Grenzland und eine kompromisslose Qualitätskultur in sich vereint.
Ausschuss für Tourismus
Die Region um Gstaad will von der Bevölkerung wissen, wie sie zum Tourismus steht. Und ob es möglicherweise Probleme gibt. So könne man mögliche Massnahmen ableiten. Weiter in der Sendung: · Schweinekrankheit auch in Bern: Drei Betriebe sind betroffen. · Alternatives Modell? Bei einer Berner Firma wechselt das Präsidium im Verwaltungsrat regelmässig.
Immer mehr Menschen entdecken die Alpen, die Erwartungen an Komfort, Sicherheit und Erreichbarkeit steigen. Stehen die SAC-Hütten an einem Wendepunkt? Die SAC-Hütten stehen für Bergromantik, Gemeinschaft und ein Stück Schweizer Identität. Doch hinter den Mauern stellen sich riesige Herausforderungen: Der Klimawandel, steigende Bau- und Unterhaltskosten, kompliziertere Logistik und veränderte Ansprüche der Gäste setzen die Hüttenbetreiberinnen und -betreiber unter Druck. Sollen die Alpen für eine immer breitere Bevölkerung zugänglich sein? Welche Infrastruktur braucht eine Hütte? Wie viel unternehmerisches Risiko steckt darin? Und wie lässt sich der Betrieb künftig noch finanzieren? In den Urner Alpen spricht Eveline Kobler im «Eco Talk» mit dem Hüttenwarte-Paar Eliane Schiess und Christian Affolter sowie ZHAW-Dozent für nachhaltigen Tourismus, Stefan Forster.
Sie prägen das Bild des Hamburger Hafens: die weiß-blauen Schiffe der Elbreederei Abicht. Am 30. September feiert Hamburgs größtes Hafenrundfahrtunternehmen sein 100-jähriges Jubiläum - mit einer großen Barkassenparade und einem Feuerwerk auf der Elbe.Dietrich Lehmann blickt zurück auf eine Firmengeschichte, die 1926 begann und heute 43 Schiffe und etwa 200 Mitarbeitende umfasst. Nach dem Zusammenschluss mit Barkassen-Meyer und Gregors ist der Hafenrundfahrt-Riese noch einmal deutlich gewachsen.Unsere Hafenkonzert-Reporter waren unterwegs: Jan Wulf ist an Bord der Barkasse "Hugo Abicht" gegangen und hat eine Große Hafenrundfahrt gemacht - mit Jannis, einem Hafenschiffer in vierter Generation. Marieke Lohse war bei einer Comedy-Bootstour mit der Schauspielerin Anja Jarray dabei. Decksmann Jens Zotz erzählt, warum inzwischen auch drei seiner Kinder auf Barkassen arbeiten. Und wir sprechen mit den vier Geschäftsführern der Elbreederei Abicht: Dragan Botic, Focko Keiter, Hubert Neubacher und Gregor Mogi.Moderation: Dietrich LehmannAlle Ausgaben des Hamburger Hafenkonzerts gibt es unter ndr.de/hafenkonzert, in der NDR Hamburg-App und bei ARD Sounds.Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
Am Wochenende wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt, und im Wahlkampf dreht sich viel um ein Thema: die Wirtschaft. AfD-Kandidat Holm wirft Ministerpräsidentin Schwesig vor, das Land heruntergewirtschaftet zu haben, sie warnt umgekehrt vor einer wirtschaftsfeindlichen AfD-Politik. Wir schauen uns deshalb die Grundlagen an. Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,8 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, die Löhne unter dem Schnitt, die Wirtschaftsleistung von knapp 64 Milliarden Euro ist die kleinste im Osten. Gleichzeitig hatte das Land 2024 zusammen mit Bremen das höchste Wachstum aller Bundesländer. Markus Plettendorff erklärt, warum die Werften vom Sorgenkind zum zentralen Wirtschaftszweig geworden sind, was Rüstungsaufträge in Wismar, Konverterplattformen für Offshore-Windenergie bei der Neptun Werft in Rostock und das geplante Milliarden-Rechenzentrum der Schwarz-Gruppe bringen, welche Rolle die Häfen Rostock, Mukran und Lubmin als Handelstore für LNG, Wasserstoff und grünes Ammoniak spielen. Und warum trotzdem eine große Herausforderung bleibt: der Fachkräftemangel. Podcast-Tipp: "7 Tage wach - die Woche mit Schrag und Schröder": https://1.ard.de/7TageWach?cp
Eine Pause auf der Bank im Wald? Das wird vielerorts schwieriger. Aus Angst vor Haftungsrisiken lassen Waldbesitzer immer mehr Sitzbänke abbauen. Das sorgt nicht nur bei Wanderern für Unmut.
#SalutmaFrance #HilkeMaunder #DNEWS24 #Gruissan #GruissanVillage #GruissanPlage #TourBarberousse #SudDeFrance #LanguedocRoussillon #AudeTourisme #Mittelmeerküste #FrankreichUrlaub #SanfterTourismus #PlageDesChalets #BettyBlue #UrlaubInSüdfrankreich #NaturparkNarbonnaise #ÎleSaintMartin #reiseinspiration Entdecken Sie Gruissan: Wo mittelalterlicher Charme im Schatten des Tour Barberousse auf endlose Sandstrände, ikonische Pfahlbauten und unberührte Natur trifft. Erleben Sie den perfekten Mix aus traditionellem Insel-Dorf-Flair, entspanntem Strandurlaub an der französischen Mittelmeerküste und sanftem Tourismus im Naturpark Narbonnaise en Méditerranée.Das südfranzösische Seebad Gruissan im Département Aude vereint auf einzigartige Weise jahrhundertealte Geschichte, geschützte Naturräume und modernen Strandurlaub an der französischen Mittelmeerküste. Im Herzen des ehemaligen Fischerdorfes winden sich die historischen Gassen kreisförmig um die Ruine des Tour Barberousse in Gruissan-Village. Wer einen vielseitigen Urlaub im Département Aude sucht, findet rund um den Plage des Chalets mit seinen berühmten Pfahlbauten aus dem Film Betty Blue sowie im modernen Hafenbereich Gruissan-Port ideale Bedingungen für Erholung und Wassersport.Neben den weiten, hellen Sandstränden besticht die Region durch ihre einmalige Lagunenlandschaft: Von den leuchtenden Salzmarschen der Île Saint-Martin bis zu den Wanderwegen im Naturpark Narbonnaise en Méditerranée lädt Gruissan zu unvergesslichen Outdoor-Aktivitäten und Vogelbeobachtung in Südfrankreich ein. Durch den konsequenten Fokus auf sanften Tourismus in Gruissan bewahrt das charmante Küstenjuwel zwischen dem Massif de la Clape und dem Mittelmeer seine authentische Identität und bleibt zugleich ein einladendes Reiseziel für Familien, Kulturinteressierte und Naturliebhaber.
Wer ist Martin DruschelMartin gründete vor acht Jahren gemeinsam mit seinem Kindheitsfreund Tom WANDERMUT – eine Marke für Abenteuerreisen, die nichts mit klassischem Tourismus zu tun haben. Statt Service und Komfort gibt es Expeditionen in die Sahara, den Dschungel oder mit Huskys durch die Wildnis. Martin selbst ist passionierter Taucher, ehemaliger Kampfsportler und seit Kurzem Vater. Er hat gelernt, Verantwortung zu tragen und gleichzeitig seine eigene Freiheitsliebe nicht zu verlieren.Alle Abenteuer im Überblick: https://wandermut.de/pages/abenteuerÜber uns: https://wandermut.de/pages/uber-unsBist du fürs Abenteuer geeignet? Teste dich selbst: https://wandermut.typeform.com/to/YDcENwT7?typeform-source=wandermut.deWorum es gehtMartin erzählt, wie aus der Flucht vor dem Nine-to-Five eine Abenteuermarke wurde. Wie er lernte, dass Verantwortung schmerzhaft ist. Wie Freiheit und Familie, Abenteuer und Alltag nicht immer zusammenpassen. Und warum die Entscheidung, selbst weniger zu erleben, damit andere zu Abenteurern werden, kein Verzicht war, sondern eine Neuausrichtung.KernideeAbenteuer sind keine Flucht, sondern Zäsuren. Sie geben dir Raum, neu zu entscheiden. Wer auf eine Tour geht, kommt oft anders zurück – nicht nur mit Blasen an den Füßen, sondern mit Klarheit im Kopf. Nicht jeder muss das Abenteuer selbst erleben, um davon zu profitieren. Manchmal besteht die größere Freiheit darin, sie anderen zu ermöglichen.Was du mitnimmstDu lernst, dass Harmonie nicht bedeutet, Konflikte zu vermeiden. Dass laute Meinungen nicht den Konsens abbilden. Dass Verantwortung nicht nur ein Titel ist, sondern ein Gewicht. Martin zeigt, wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen, ohne gegen andere zu sein.Du erkennst, dass Sport dich in den Moment holt. Dass Me-Time keine Selbstverständlichkeit ist, sondern etwas, das du dir bewusst nimmst. Und dass es okay ist, wenn nicht alles zu hundert Prozent passt – solange du spürst, was dir wirklich wichtig ist.Du bekommst Mut. Mut, den ersten Schritt zu gehen. Mut, dich zu bewerben. Mut, deine Kindheitsträume ernst zu nehmen. Traut euch, sagt Martin. Das ist kein Aufruf, sondern eine Einladung.MehrÜber den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/Teile diese Folge mit jemandem, der gerade zwischen zwei Kapiteln steht und sich fragt, was als Nächstes kommt.
(00:30) Aufrüstung ist das Wort der Stunde. Dagegen wehrt sich die deutsche Schriftstellerin Mithu Sanyal vehement in ihrem neuen Sachbuch «Nein: Gegen die Militarisierung der Gegenwart». Weitere Themen: (05:08) «Egal»: Bitterböse Beziehungskomödie am Luzerner Theater. (09:24) Schweizer Medienunternehmer Jürg Marquard stirbt 81jährig. (12:36) «Zwischen Sturm und Stille: Wie ich der RAF entkam»: Autorin Astrid Proll über die Frage, wie aus einer rebellischen jungen Frau eine Terroristin werden konnte. (17:08) «Addio – Willkommen – A revair»: Das Rätische Museum in Graubünden widmet Tourismus und Migration eine Ausstellung. (21:36) Filmemacher Oliver Stone wird 80 Jahre alt: Vom gefeierten Hollywood-Liebling zum umstrittenen Autokraten-Filmer.
In dieser Folge ist Veronika Maretic-Hinteregger, Inhaberin und Gründerin des vegetarischen Caterings Begeisterei zu Gast. Mit ihr spreche ich über Führung, Unternehmerinnentum und die Frage, was sich in der Gastronomie und im Catering verändern muss.Küchen gelten traditionell als Orte mit klaren Hierarchien, hohem Druck und nicht selten einem rauen Umgangston. Veronika erzählt, welche Führungskultur sie selbst leben möchte und welche klassischen Regeln sie bewusst hinterfragt.Nach ihrem Studium der Tourismus- und Freizeitwirtschaft am MCI und einer Zeit im Marketing entschied sie sich, ein Catering-Unternehmen zu gründen.Bedeutet: lange Tage, unregelmäßige Arbeitszeiten, ständige Erreichbarkeit und den Anspruch, dass am Ende alles funktionieren muss. Was braucht es, um in einer fordernden Branche langfristig gesund arbeiten zu können? Frauen sind in der Gastronomie stark vertreten, in Führungspositionen und als Unternehmerinnen jedoch deutlich weniger sichtbar. Welche Rahmenbedingungen müssten sich ändern? Und bekommt die Arbeit in Gastronomie und Catering eigentlich die gesellschaftliche und politische Wertschätzung, die sie verdient?Eine Folge über Leadership ohne alte Hierarchien, Leistung ohne blinden Perfektionismus und darüber, wie Gastronomie als Arbeits- und Lebenswelt neu gedacht werden kann.
Heute machen deutlich mehr Deutsche Urlaub im Ausland als im eigenen Land. In unserem Zukunftsszenario wäre das vorbei. Alle bleiben hier. Aber: Gäbe es dafür überhaupt genug Hotels und Co.? Was bedeutet das für die Umwelt? Und: Würde unser Urlaub teurer? Bald neu: Ab Oktober 2026 kommen unsere Folgen Samstag früh raus. Hast du selbst ein Szenario, das wir prüfen sollen oder Feedback? Schreib uns gerne an: malangenommen@ard.de Eure Hosts: Julia Nestlen und Matthis Dierkes Redaktion: Alex Rank, Robin Schäfer und Anne Preger Umfrage zu Quarks Mal Angenommen Deine Meinung zählt: https://forms.cloud.microsoft/e/RsZCsRUjhk Veranstaltungstipp: “Quarks Mal angenommen“ live sehen, am 12.10.26 in Düsseldorf Unser Thema: Was passiert, wenn es keine Wecker mehr gibt? Wenn wir alle nach unserer inneren Uhr leben, werden wir entspannter und gesünder? Oder bricht das Chaos aus? https://www.zoon-podcast-week.de/podcast/quarks-mal-angenommen Unsere wichtigsten Quellen Expert*innen: Christian Buer, Professor für Tourismuswirtschaft, HS Heilbronn Dieter Quack, Professor für Tourismusmanagement, Ostfalia Hochschule Ulrich Reinhardt, Professor für Empirische Zukunftsforschung, FH Westküste Heide Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, Reiseanalyse 2026 https://reiseanalyse.de/wp-content/uploads/2026/02/RA2026_Erste_Ergebnisse_Broschuere_DE.pdf Sommerstaubilanz ADAC, 2025 https://presse.adac.de/meldungen/adac-ev/verkehr/adac-sommerstaubilanz-2025.html Anteil der Bevölkerung, der sich keinen einwöchigen Urlaub leisten kann, Statistisches Bundesamt 2026 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N040_63.html Tourismusanalyse 2026 – Reisekosten, Stiftung für Zukunftsfragen https://www.tourismusanalyse.de/2026/reisekosten-2025/ Bedeutung des Tourismus für Beschäftigung, Dossier des Bundeswirtschaftsministeriums https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Dossier/tourismus.html Nachhaltiger Tourismus, Umweltbundesamt 2021 https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/nachhaltiger-tourismus#bedeutung
In Lugano ist Baubeginn für eine neue Tramlinie. Sie wird dereinst die Innenstadt mit Bióggio und Ponte Tresa im Nordwesten der Stadt verbinden. Das Tram soll die Luganeser Innenstadt vom Verkehr entlasten. Die weiteren Themen: · Seit Anfang 2025 gibt's im Kanton Genf ein Gratis-Abo für den öffentlichen Verkehr für alle unter 25 Jahren. Das soll die Jugendlichen früh an den ÖV gewöhnen und sie so dazu bringen, das Auto stehen zu lassen. Nun zeigt eine erste Auswertung – das scheint zu klappen, aber nur bedingt. · Der rekordheisse Sommer bringt den Walliser Bergbahnen mehr Fahrgäste, doch zugleich setzt er den Gletschern zu, die wichtig sind für den Tourismus. Und auch im Tessin wirkt sich die Hitze auf das Verhalten der Menschen auf. Diese Woche mit Westschweiz-Korrespondent Philippe Reichen und Tessin-Korrespondent Iwan Santoro.
Axel und Klara machen den Tag zur Nacht und entdecken in dieser Folge Leipzigs Nachtleben. Das Elipamanoke öffnet ihnen exklusiv die Türen und schnell wird deutlich, wieso es sich dabei um einen angesagten Club im Leipziger Westen handelt. Felix, der langjährige Bar-Chef, führt sie über die Dance Floors und verrät sogar brandheiße News vom „Eli“. Außerdem geben er und Anne vom Nachtrat Backstage-Insights über die Zusammenarbeit der gesamten Leipziger Nachtszene. Hört rein und staunt über die facettenreiche Nachtkultur in Leipzig! Elipamanoke Veranstaltungen im Eli Nachtrat Leipzig UT Connewitz Conne Island Tanzcafé Ilses Erika Werk 2 die naTo Diese Podcast-Folge wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Energie, Künstliche Intelligenz und neue Jobs – wie fit ist Oberösterreich für die Wirtschaft der Zukunft? Und welche Rolle spielt dabei der Tourismus? Genau darüber sprechen wir heute.
Michael Otremba, Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH und der Hamburg Marketing GmbH, spricht in dieser Folge „Einmal alles, bitte!“ mit Tanya Kumst darüber, welche Rolle Kulinarik für den Tourismus in Hamburg spielt, was die gastronomische DNA der Stadt ausmacht und wie Hamburg seine internationale Sichtbarkeit weiter ausbauen will. Seit 2016 lenkt er gemeinsam mit seinem Team Hamburgs Auftritt in der Welt.
In dieser Folge spricht Anna-Lisa Bier mit Spitzenköchin Parvin Razavi über ihren persönlichen Weg in die Gastronomie und die Veränderungen, vor denen die Branche heute steht. Als Foodbloggerin kam Parvin Razavi ursprünglich aus einer ganz anderen Richtung in die Gastronomie, heute leitet sie ein mit drei Hauben ausgezeichnetes Restaurant. Ihr eigener Weg gibt dabei auch Einblicke in die Strukturen, Erwartungen und Herausforderungen, die den Alltag in professionellen Küchen prägen. Im Gespräch geht es um das klassische Brigadesystem und die damit verbundenen Hierarchien in den Profiküchen, aber auch um Geschlechterungleichheit und die nach wie vor geringe Zahl von Frauen in Führungspositionen der Spitzengastronomie. Parvin Razavi erzählt, welche Erfahrungen sie selbst gemacht hat und warum sich ihrer Ansicht nach nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern auch das Verständnis von Führung in der Gastronomie verändern muss. Dabei geht es um den schwierigen Spagat zwischen wirtschaftlichem Druck und der Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter*innen. Wie viel kann und muss ein Betrieb seinen Angestellten abverlangen? Was bedeutet gute Führung in einer Branche, die traditionell von langen Arbeitszeiten, hohem Leistungsdruck und klaren Hierarchien geprägt ist? Und wie lässt sich ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem Professionalität und hohe Ansprüche nicht im Widerspruch zu Respekt, Wertschätzung und einem guten Leben stehen? Auch die Rolle der Gäste wird dabei zum Thema. Denn Gastronomie endet nicht bei dem Moment, in dem das Essen auf dem Teller liegt. Hinter jedem Gericht stehen Menschen, Arbeitsbedingungen und die Frage, woher die verwendeten Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden. Mit ihren Entscheidungen können Gäste beeinflussen, welche Form von Gastronomie unterstützt wird und welche Werte dabei eine Rolle spielen. Am Ende der Folge steht die Frage, die sich durch das ganze Gespräch zieht: Was müsste sich politisch, strukturell und kulturell ändern, damit gute Arbeitsbedingungen in der Gastronomie nicht länger vom guten Willen einzelner Küchenchef*innen wie Parvin Razavi abhängen, sondern zum Standard der gesamten Branche werden? Hilfe für Betroffene:Arbeiterkammer: Beratung und Unterstützung bei Problemen am Arbeitsplatz, Diskriminierung und sexueller Belästigung. Gleichbehandlungsanwaltschaft: Kostenlose und vertrauliche Beratung bei Diskriminierung und sexueller Belästigung. Gewerkschaft vida: Unterstützung und Beratung für Beschäftigte in der Gastronomie. Weiterführende Links: Wer tiefer in die Themen dieser Folge eintauchen möchte, findet bei Dossier eine ausführliche Recherche zur Gastronomiebranche. Das Magazin beleuchtet die Strukturen, Arbeitsbedingungen und Herausforderungen der Branche aus unterschiedlichen Perspektiven. Ranking 100bestchefs von Rolling Pin Interview mit Gault Millau: Parvin Razavi und weitere österreichische Spitzenköch*innen über Arbeitskultur, Hierarchien und Verantwortung in der Gastronomie Female Chefs: Netzwerk und Plattform für Frauen in der Gastronomie und Kulinarik Wirtschaftskammer Österreich (WKO): Informationen, Zahlen und aktuelle Themen rund um die österreichische Gastronomie DEMA-Institut: Zahlen und Hintergründe zur Rolle von Einwanderung für Gastronomie und Tourismus in Österreich &flora im Hotel Gilbert: Das von Parvin Razavi geführte Restaurant in Wien Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Luxus im Tourismus bedeutet heute mehr als Größe und Geschwindigkeit – es geht um kuratierte Erlebnisse, um Genuss und immer wieder auch um die kleinen Leistungen zwischen den Zeilen. In dieser Folge von Turn Tourismus Around sprechen wir mit Sea Cloud Cruises über ein Reiseprodukt, das bewusst leiser, persönlicher und entschleunigter ist. Segel setzen statt Motorenlärm, Privatyacht-Feeling statt Massenabfertigung und ein Produkt, das man nicht einfach verkauft, sondern erklären und erleben muss.Gemeinsam schauen wir darauf, was Sea Cloud Cruises so besonders macht, warum gute Beratung im Reisebüro entscheidend ist und welche Reisetrends dem Konzept aktuell Rückenwind geben.(00:12) Begrüßung durch Maren & Marvin(00:39) Vorstellung Carsten Sühring(02:25) Dafür steht Sea Cloud Cruises(03:50) Übers Ankommen an Board(05:29) Das macht Sea Cloud so besonders(12:22) Die Zielgruppe(13:50) So verkauft man das Produkt (15:49) Warum Inforeisen so wichtig sind(18:22) Zusammenarbeit mit Reisebüros(21:16) Erwartungen von Endverbraucher*innen(26:12) Der Markt der Zukunft(29:29) Durchschnittlicher Reisepreis(30:47) Ballungsräume im Vertrieb(32:24) Onboarding neuer Partner*innen(35:56) Wie erklärungsbedürftig ist das Produkt?(37:39) Carstens Cruise-Favorit(41:30) Luxus im Tourismus(44:21) AbschlussPartner*in dieser Folge ist Sea Cloud Cruises.Sea Cloud steht für exklusive Segelkreuzfahrten auf kleinen Großseglern – persönlich, entschleunigt und bewusst fernab vom Massenmarkt. Für Reisebüros bietet Sea Cloud ein hochwertiges Produkt für beratungsstarke Kund*innen sowie Vertriebssupport auf Augenhöhe.
Ein Großauftrag – und Epique sagt Nein. Warum? Darüber spricht Martin Luible in dieser Folge von PITCH & PEOPLE mit Kyrill Ring.Der frühere Vapiano-Manager hat Ende 2023 gemeinsam mit seiner Frau und einem Geschäftspartner die vegane Bio-Patisserie Epique übernommen. Sein Ziel: eine internationale Lifestyle-Marke aufbauen. Seine größte Herausforderung: eine Produktion führen, obwohl er selbst noch nie etwas hergestellt hatte.Im Gespräch geht es um die turbulente Übernahme, Premium-Positionierung und die Frage, wann Wachstum ein Unternehmen überfordert. Außerdem erzählt Martin, wie er mit dem Hospitality-Summit BEAM in Bozen das Silodenken zwischen Landwirtschaft, Gastronomie, Hotellerie und Tourismus aufbrechen will.
Die EU-Kommission stellt ein Gesetz vor, das durch strengere Regeln bei Kurzzeitvermietungen wie über AirBnB bezahlbaren Wohnraum schützen soll. Den Markt zu ordnen sei "ein richtiger Ansatz", sagt Tourismusforscher Jürgen Schmude. Von WDR 5.
Mitten im beschaulichen Kating entsteht auf dem Gelände des ehemaligen landwirtschaftlichen Familienbetriebs ein Feriendorf mit rund 100 Betten. Eine Größenordnung, die im Dorf natürlich für Diskussionen gesorgt hat. Wie kommt man überhaupt auf die Idee, aus einer ehemaligen Hofstelle ein ganzes Urlaubsdorf zu entwickeln? Wie haben die Menschen in Kating reagiert, als die Pläne bekannt wurden? Wie geht man mit Kritik und Gegenwind um – und was macht man, wenn sich eine Planungsphase plötzlich über Jahre zieht? Die Idee zur WattWarft entstand bereits 2019. Gemeinsam mit seiner Schwester Lea, dem benachbarten Landwirt Jan Schumann sowie Marc Pasenau und weiteren regionalen Partnern hat Fin daraus Schritt für Schritt ein echtes Familienprojekt gemacht. Dabei geht es nicht einfach nur darum, Ferienhäuser auf eine grüne Wiese zu stellen. Die WattWarft soll ein kleines Urlaubsdorf werden, mit Gemeinschaftsflächen, einem Marktplatz und einem Konzept, das Tourismus, Regionalität und das Leben vor Ort miteinander verbinden soll. Wir sprechen darüber, was heute schon auf der WattWarft entstanden ist, was noch kommen soll, wie sich das Projekt finanziert und warum Fin darin auch eine moderne Form der Hofnachfolge sieht. Und natürlich geht es um die vielleicht spannendste Frage: Was passiert, wenn eine ziemlich große touristische Idee auf ein ziemlich kleines nordfriesisches Dorf trifft? Eine zweite Tasse Tee mit Fin Schauer – diesmal über Heimat, Unternehmertum, Gegenwind und ein Projekt, das Kating ordentlich verändert hat.
Wie werden aus Kund echte Fans? Manchmal braucht es dafür gar nicht das große Feuerwerk – sondern die kleinen Dinge, die richtigen Momente und vor allem echtes Interesse am Menschen. Darüber spreche ich in dieser wunderbar warmen und energiegeladenen Podcastfolge mit Anne Marie Vissers, Gründerin von Kunden Erlebnis. Uns verbindet einiges: Wir sind beide Niederländerinnen in Deutschland, kommen aus dem Tourismus, sind selbstständig – und wir lieben es, Menschen zu bewegen und zu begeistern. Anne Marie nimmt uns mit in die Welt der Customer Journey und zeigt, wie Unternehmen Kund wirklich an sich binden können. Wir sprechen darüber, warum kleine Gesten einen großen Unterschied machen, wie echte Begeisterung entsteht und was es braucht, damit Menschen sich nicht nur gut betreut, sondern wirklich gesehen und wertgeschätzt fühlen. Aber unser Gespräch geht weit über das Kundenerlebnis hinaus. Wir sprechen sehr persönlich über die Selbstständigkeit, über Druck und Erwartungen – und darüber, wie wir mit Fehlern und den Momenten umgehen, in denen eben nicht alles perfekt läuft. Besonders berührt hat mich Anne Maries Wunsch an ihr jüngeres Ich. Und dann ziehe ich zum Abschluss noch eine meiner Impulskarten … und was soll ich sagen? Manchmal passt eine Karte so unglaublich gut zu einem Gespräch, dass selbst ich erst einmal schlucken muss. Eine Folge über Kunden, Menschen, Mut, Fehler, kleine Gesten und große Wirkung – fachlich inspirierend und gleichzeitig sehr persönlich. Hartelijk dank, lieve Anne Marie, voor dit mooie gesprek.
Unsere Serie rund um die Frage, wie man Trails in seiner Region legalisiert und eine funktionierende Bike-Region entwickelt, geht weiter. In dieser Spezialfolge von Hot Seats and Cold Brews schauen wir allerdings nicht nur auf die Trails selbst, sondern auf einen Baustein, der bei der Entwicklung einer touristisch attraktiven Bike-Region häufig unterschätzt wird: die Gastronomie. Denn eine gute Bike-Region besteht aus mehr als legalen Trails. Wer ein Konzept entwickeln möchte, das nicht nur lokale Mountainbiker anspricht, sondern auch für den Tourismus funktioniert, muss die Gastronomie von Anfang an mit ins Boot holen. Warum ist Gastro so wichtig für eine Bike-Region? Warum kann sie zur echten Visitenkarte einer Region werden? Und was müssen Gastronomen eigentlich beachten, wenn sie Radfahrer und Mountainbiker als Gäste gewinnen und langfristig für sich begeistern wollen? Wir sprechen darüber, welchen Bezug Gastronomie zum Bike haben sollte, was Radfahrer von einem gastronomischen Angebot erwarten und warum es sich lohnt, diese Zielgruppe ganz bewusst abzuholen. Denn Radfahrer sind längst mehr als Menschen, die nach einer Tour einfach nur schnell ein Getränk brauchen – sie können für Regionen und Betriebe eine enorm interessante Gästegruppe sein. Eine Folge über Trails, Tourismus, gute Gastgeber und die Frage, warum eine erfolgreiche Bike-Region nur dann funktioniert, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen. Hot Seats and Cold Brews – die Spezialfolge rund um Bike-Regionen, Gastro und die Menschen, die sie erfolgreich machen.
Ein Quartett aus der "Lesart"-Redaktion stellt seine liebsten Neuveröffentlichungen vor und diskutiert drüber. Zu den USA ist ein Buch zum Jahr 1933 dabei, zu Europa ein Buch zum Konservativismus. Auch die dunklen Seiten des Tourismus sind Thema. Rabhansl, Christian; Newmark, Catherine; Zeh, Miriam; Kindermann, Kim www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Ein Quartett aus der "Lesart"-Redaktion stellt seine liebsten Neuveröffentlichungen vor und diskutiert drüber. Zu den USA ist ein Buch zum Jahr 1933 dabei, zu Europa ein Buch zum Konservativismus. Auch die dunklen Seiten des Tourismus sind Thema. Rabhansl, Christian; Newmark, Catherine; Zeh, Miriam; Kindermann, Kim www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Weit weg von allem - im Nordatlantik - ragen die Bermudainseln aus türkisblauem Wasser. Als Spitze des Bermudadreiecks weben sich düstere Geschichten um die Inseln. Schiffe und Flugzeuge sollen verschwunden sein, Geister noch über die Inseln schweben. Die Reise nach Bermuda ist gefährlich, raunen Schauergeschichten aus der ganzen Welt. NDR-Reporterin Johanna Honsberg hat die Bermudainseln besucht. Da wo Schiffe angeblich mysteriös verschwinden, ist Johanna einfach surfen gegangen. Sie hat sich als Archäologin auf einer kleinen Insel ausprobiert und war mit einem überzeugten Bermudadreieck-Believer auf der Suche nach Aliens. Vor allem aber hat sie viel gelernt: Über die Bedeutung eines kleinen Wachssiegels und die Angewohnheit, auf den Straßen zu hupen. Über dunklen Rum, pinken Sand und Frösche, die sich wie Vögel anhören. Also, wie “gefährlich” ist's denn jetzt auf den Bermudas? Die neue Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören!------ Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden! https://www.ardsounds.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/urn:ard:show:4bc59488d0e4c9bb/------ Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/----- Moderation: Philipp AbreschAutorin: Johanna Honsberg Redaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Sebastian von HenningProduktion: Jürgen Kopp, Theo WeißRedaktionsschluss: 25.08.2026
Der Legende nach gründet Marinus seine Republik am 3.9.301. Er vermacht sie seinen Anhängern unter einer Bedingung: Sich niemals von Kirche und Königen abhängig zu machen. Von Burkhard Hupe.
São Paulo ist die größte Stadt Brasiliens, sie ist Brasiliens Wirtschafts- und Finanzzentrum. Die Stadt war hundert Jahre lang ein Mekka für millionenfache Migration. Heute besteht sie aus einem Meer an Hochhäusern. Aber im Zentrum findet sich auch modernistische Architektur. Zum Beispiel das Edifício Itália mit dem schönsten Aussichtspunkt von São Paulo im 42. Stock. Die „Paulistas“ lieben kleine exklusive Bars und schicke Restaurants. An der repräsentativen Ader der Stadt, der mehrspurigen Avenida Paulista mit ihren monströsen Hochhäusern, feiert die queere Community jedes Jahr mit vier Millionen Menschen die größte Gay-Parade der Welt. Und nicht weit vom Zentrum liegt verborgen eine grüne Oase: die einzige Kaffeeplantage in einerWelt- Metropole. Kann das wirklich sein?Die Antwort gibt's in der neuen Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören!Podcast-Tipp: Desire – Brasilien-Specialhttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4c7d99b0403f7b64/------ Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/----- Moderation: Philipp AbreschAutor:in: Gudrun FischerRedaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Sebastian von Henning Produktion: Jürgen Kopp, Georg CzoskeRedaktionsschluss: 17.08.2026
Strassen weggerissen, Brücken zerstört, ganze Ortschaften von der Aussenwelt abgeschnitten: Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal ist der Zugang zu den Betroffenen das grösste Problem. Jürg Merz von Helvetas berichtet direkt aus dem Katastrophengebiet. Jürg Merz hat 20 Jahre lang in Nepal gelebt und ist Koordinator für Asien bei der Hilfsorganisation Helvetas. Seit heute Morgen ist er im Katastrophengebiet in Nepal. Die Katastrophe trifft eine der ärmsten Regionen Asiens schwer. Wichtige Wirtschaftszweige wie Wasserkraftproduktion und Tourismus sind massiv beeinträchtigt. Frühwarnsysteme haben versagt, die Dimension der Katastrophe übersteigt alle bisherigen Annahmen. Jürg Merz ist zu Gast bei David Karasek.
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:41 Hitzeschutz vertagt Trotz Hitzesommer mit Tausenden zusätzlichen Toten fasst das Bundeskabinett keinen Beschluss zum Hitzeschutz. Auch zusätzliches Geld soll es dafür nicht geben. Auch die ökonomischen Folgen sind enorm: Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace haben die anhaltend hohen Temperaturen mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden verursacht. 05:37 Alpenverein warnt vor Klimafolgen Der Tourismus in den Alpen wird durch den Klimawandel zunehmend unsicher: Tauender Permafrost macht Felsen brüchig und Wasserknappheit schränkt den Hüttenbetrieb ein. Der Deutsche Alpenverein fordert deshalb mehr Geld für Klima- und Naturschutz und warnt: Wer heute spart, zahlt morgen doppelt. 08:26 Milliarden fehlen für Bodenschutz Der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten und den Verlust fruchtbarer Böden kommt nur schleppend voran: Auf der 17. UN-Wüstenkonferenz in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar haben die Staaten um ein gemeinsames Vorgehen gerungen. Für konkrete Maßnahmen fehlt außerdem Geld: 355 Milliarden US-Dollar wären weltweit jedes Jahr nötig, doch bislang wird nicht mal ein Viertel davon investiert. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Palmen, türkisblaues Meer, Jazz – Saint Lucia klingt erst einmal nach Karibik wie aus dem Reisekatalog. Reporter Tom Noga erlebt die Insel aber anders. Mit Taxifahrer Sammy fährt er durch Castries, vorbei an Fischerdörfern, über holprige Straßen und bis zu einem Vulkan, in den man angeblich mit dem Auto hineinfahren kann. Unterwegs trifft er Menschen, die vom Tourismus leben – und andere, bei denen davon kaum etwas ankommt. Noch während seiner Reise erzählt Tom Host Philipp Abresch, wie Saint Lucia jenseits der Postkarten aussieht. Ein ort hat es ihm besonders angetan. Die neue Folge Zwischen Hamburg und Haiti - jetzt reinhören!Podcast-Tipp: Edo, die größte Stadt der Welt – Tokyo im 18.Jahrhunderthttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:643eb5c10aa5fb63/------ Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/----- Moderation: Philipp AbreschAutor:in: Tom NogaRedaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Sebastian von HenningProduktion: Sabine Korbmann, Christoph van der WerffRedaktionsschluss: 31.07.2026
Hammer, Benjamin www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Wandern boomt – aber läuft alles richtig? Warum muss auf der Schwägalp neu ein Ranger nach dem Rechten schauen? Was bedeutet die Sanierung der alten Säntisbahn technisch und für den Tourismus? Packende Fakten und Hintergründe bereichern das Wandern in der Natur am Säntis. No-Gos: Wie wandert man naturverträglich? Auf der grossen Schwägalp sorgt neu ein Ranger für Recht und Ordnung auf den Wanderwegen, da in der Vergangenheit immer Konflikte zwischen Touristen, Alpwirtschaft und Naturschutz entstanden sind. Moderatorin Kathrin Hönegger erfährt Details aus der Praxis des Rangers – und oft fragt man sich: Sind die Touristen gut vorbereitet? Sanierung Schwebebahn – ein Mammutprojekt Die alte Schwebebahn von 1974 wird komplett saniert. Grösste Neuerung: Eine von zwei Stützen wird eliminiert, dadurch erhöht sich der Seilzug. Berg- und Talstation müssen dafür massiv verstärkt und betoniert werden. Welche Bedeutung hat die Schwebebahn für den lokalen Tourismus – und wie geht es weiter? Von Alpenfaltung, Rekordwerten und Nashörnern Woher kommt eigentlich der Alpstein? Geologin und Alpinistin Livia Manser schildert die spannende Erdgeschichte des Gebiets vor Millionen von Jahren. Das Säntis ist ein Berg der Wetterextreme: Wetterbotschafter Felix Blumer ordnet ein. Und sensationelle Fossilienfunde der letzten Jahre lassen staunen und einen neuen Blick auf die Region entwickeln.
Lill, Felix www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Kaum jemand würde freiwillig Urlaub machen bei den Taliban in Afghanistan. Und dennoch öffnet sich das von radikalen Islamisten beherrschte Land vorsichtig für Touristen, berichtet Markus Spieker. Von WDR 5.
Deutsche in Georgien? Diese überraschende Verbindung reicht mehr als 200 Jahre zurück. Damals verlassen deutsche Familien ihre Heimat und gründen im heutigen Georgien und in Aserbaidschan 23 Siedlungen. Sie machen karges Land fruchtbar, bauen Wein an, stellen Käse und Wurst her und bringen sogar ihre Musikvereine, Sportclubs und Traditionen mit in den Kaukasus.Doch mit dem 2.Weltkrieg nimmt die Geschichte eine brutale Wendung.Reporterin Tatjana Montik reist nach Bolnissi und Assureti, früher Katharinenfeld und Elisabethtal. Dort trifft sie Menschen, die alte Gebäude retten und sich neu mit der deutschen Vergangenheit ihrer Orte beschäftigen. Was hat die Schwaben damals ausgerechnet in den Kaukasus gezogen – und warum wird ihre Geschichte heute in Georgien wiederentdeckt? Jetzt reinhören------Podcast-Tipp: Heilige Orte. Unterwegs in Deutschland https://www.ardsounds.de/sendung/heilige-orte-unterwegs-in-deutschland/urn:ard:show:a33b4133e31163e8/------Alle Folgen von Zwischen Hamburg und Haiti findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/zwischen-hamburg-und-haiti/urn:ard:show:9d4c11d743094a7e/-----Moderation: Philipp AbreschAutor:in: Tatjana MontikRedaktion: Philipp AbreschMitarbeit: Angelika Penz, Patricia Batlle, Sebastian von HenningProduktion: Wolfgang Seesko, Jacqueline BrzeczekRedaktionsschluss: 31.07.2026
Thema: Energieversorgung in Österreich nach dem Dürresommer
Freches, David www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der Bündner Ort San Bernardino ist den meisten Menschen vor allem als Ausweichroute für den Verkehr Richtung Süden bekannt. Das soll sich ändern. Der Investor Stefano Artioli plant den Bau eines grossen Hotels. Gestern Abend hat er der Bevölkerung seine Pläne vorgestellt. Weitere Themen: · Mais und Heu: Seit kurzem können Ostschweizer Bäuerinnen und Bauern Futter für ihre Kühe online kaufen oder anbieten. · Trockenheit am Untersee: Der niedrige Wasserstand führt zu Herausforderungen für den Tourismus. · Sommerserie «Timeout»: Wir begleiten zwei Frauen, die dort entspannen, wo andere puren Stress verspüren würden: 4'000 Meter hoch im Himmel und tief unter der Wasseroberfläche.
Auf Ischia gibt es einen Ort, an dem einmal 200 Menschen lebten. Heute sind es noch vier. Die Häuser stehen noch, sogar eine alte Telefonzelle – aber fast alle Bewohner sind gegangen. Béatrice Zajda wollte wissen, was dort passiert ist, und folgt dafür alten Maultierpfaden, kämpft sich durch hohes Gras und wandert nah an steilen Abhängen entlang. Am Ziel wartet einer der schönsten Ausblicke auf den Vesuv – und noch viel. Host Philipp Abresch spricht mit ihr über dieses kleine Geheimnis auf Ischia und darüber, warum ein ganzer Ort einfach so verschwinden kann. Die Antwort gibt's in der neuen Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören!------ Podcast-Tipp: Kokain ohne Endehttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c8d3a0e2344ef189/------Moderation: Philipp AbreschAutor:in: Béatrice ZajdaRedaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Patricia Batlle Produktion: Sabine Korbmann, Dennis FilimonowRedaktionsschluss: 29.07.2026
In der Deutschschweiz nennt man ihn oft «Mister Ticino». Im Tagesgespräch erzählt Marco Solari, wie er den Tourismus im Tessin modernisierte und das Image des Südkantons veränderte, ohne dessen mediterranen Charakter zu verlieren. Das Image des Tessins lag Marco Solari stets besonders am Herzen. Das Klischee vom Boccalino, von Mandolinen und Zoccoli sei ihm schon früh ein Dorn im Auge gewesen. Als Solari Anfang der 1970er-Jahre im Alter von 27 Jahren Tessiner Tourismusdirektor wurde, war für ihn klar: Das Tessin braucht ein moderneres Gesicht. Auch das paternalistische Verhalten der Deutschschweiz gegenüber dem lange isolierten Südkanton störte ihn. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt Solari, wie er den Tourismus neu positionierte und das Tessin moderner machte, ohne die Sehnsucht nach Süden und mediterranem Flair zu verlieren.
Ganz klar, wenn man zum ersten Mal in die USA reist, wird man höchstwahrscheinlich nicht gerade Arkansas und Alabama besuchen. Wegen der wechselvollen oft dunklen Geschichte der Südstaaten gibt es in den Südosten des Landes viel zu entdecken – Orte, die an die Bürgerrechtsbewegung erinnern ebenso wie lebendige Musikgeschichte, Artenvielfalt in State Parks und schnuckelige kleine Downtowns.„La petite roche“- kleiner Felsen- so nannte der französische Entdecker de la Harpe eine Gesteinsformation, als er Anfang des 18. Jahrhunderts den heutigen Arkansas River landeinwärts entlangschipperte. Die Hauptstadt des heutigen Bundesstaats Arkansas heißt „Little Rock“. Eine Stadt mit rund 200 000 Einwohnern, die sich über viele Quadratkilometer verteilt, aus einem Patchwork unterschiedlicher Neighbourhoods besteht und mit viel Interessantem aufwartet. Nahe des State Capitols von Arkansas erinnert eine eindrucksvolle Skulptur an die „Little Rock Nine“.Das waren die ersten afroamerikanischen Schülerinnen und Schüler, die nach der offiziellen Aufhebung der Rassentrennung in Arkansas eine High School besuchten. 1957 war das - der Gouverneur von Arkansas versuchte, ihnen den Besuch der High School zu verwehren, ein weißer Mob demonstrierte vor der Schule. Und Präsident Eisenhower setzte schließlich Bundestruppen ein, um die Schüler zum Unterricht zu eskortieren. Heute wird die High School samt Gelände vom National Park Service betreut, es gibt Führungen und unterschiedlichste Veranstaltungen.Überhaupt, Little Rock bietet eine ziemlich vielfältige Museumslandschaft. Von den dichten Wäldern und mittelgebirgsähnlichen Regionen in Arkansas zum Süden von Alabama. Das Tensaw River Delta bei Mobile wird auch der „Amazonas Nordamerikas“ genannt. Hier, wo sich Salz- und Süßwasser mischen, ist eine enorme Artenvielfalt zu finden - allein rund 300 Vogelarten sind hier gesichtet worden, dazu zahlreiche Amphibien, Alligatoren und kleine Säugetiere.Mobile selbst gehört zu den ältesten Städten der USA und ist besonders stolz auf seinen „Mardi Gras“, den ältesten Nordamerikas. Doch Mobile steht auch für ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte - im Viertel Africatown erzählt ein kleines Museum seit einigen Jahren die Geschichte der „Clotilda“. Das Schiff schmuggelte 1860 – Jahrzehnte nach dem Verbot des transatlantischen Sklavenhandels - 110 aus Westafrika verschleppte Menschen nach Alabama. Ihre Nachfahren leben heute teilweise noch in Africatown. Und wollen mit dem Museum aber auch mit regelmäßigen Veranstaltungen dafür sorgen, dass ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.Crosspromotion: ARD-Podcast: "Amerika, wir müssen reden" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast5882.htmlModeration: Philipp AbreschAutor:in: Sabine LoeprickRedaktion: Philipp Abresch, Angelika PenzMitarbeit: Patricia Batlle Produktion: Wolfgang Seesko, Konrad Winkler
Reese, Jonas www.deutschlandfunk.de, Wirtschaft und Gesellschaft
Anna Marohn und Daniel Sprenger wandern durch Kärntens Süden, probieren Schafskäse, Waldküche und regionale Spezialitäten - und treffen Menschen, die schon nachhaltig lebten, als andere sie dafür noch belächelten. Noch während ihrer Reise erzählen sie Host Philipp Abresch von ihren besonderen Begegnungen, überraschenden Entdeckungen und ziemlich gutem Essen. Was wohl auf den Tisch kam? Die neue Folge von Zwischen Hamburg und Haiti – jetzt reinhören! ------ Podcast-Tipp: 63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcasthttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:96dcc242d59fc633/Das Gailtal in Kärnten ist das, was man gemeinhin als "weit ab vom Schuss" bezeichnet. Bio, Regional und nachhaltig sind zum Markenzeichen des Gailtals geworden. Andere Gleichgesinnte haben in Orten wie Kötschach-Mauthen, Dellach und Hermagor mit Käsereien, Imkereien, Bio-Fleisch und anderen Spezialitäten nachgezogen und die weltweit erste "Slow-Food-Travel-Region" gegründet. Achtsames Genießen steht hier im Mittelpunkt, wie etwa beim Edelgreißler Herwig Ertl. Slow Food ist für ihn "die größte Friedensdemonstration der Welt" und die Rückkehr zu dem, was kulinarische Vielfalt ausmacht: Wenn man sich die Hand des Produzenten vorstellen könne, die das Lebensmittel herstellt, dann sei schon viel gewonnen. Er erklärt bei der Verkostung in seinem Laden, warum ein guter Schafskäse erst offziell ablaufen muss, um den größten Genuss zu bieten. Im benachbarten Lesachtal, noch abgeschiedener als das Gailtal, halten Elisabeth Guist und ihre Familie im Nebenerwerb ein Dutzend Milchkühe. Damit versorgt sie sich und ihre Feriengäste mit frischer Milch und Joghurt. Sie bietet Workshops zu Slow Food an, genauso wie Sigrid Jenul. Auf einer Wanderung durch die Berge und Wälder hat sie stets ihr "Sackerl" dabei. Denn sie ist die Spezialistin der Waldküche und sammelt Zutaten, die sie dann mit den Hotelgästen verarbeitet - darunter Radic di Mont, Maiwipfel und Haselrinde, welche gemörsert und geröstet ihr Brot verfeinert. Auf den zahlreichen Wanderwegen ist man meist völlig allein unterwegs ist, allenfalls vielleicht begleitet von Murmeltieren und Tausenden von Maikäfern. Hotelchefin Marianne Daberer sagt, dass das Label Slow Food schon einen gewissen Drive für die Region gebracht habe, aber: "Wir sind immer noch eine Randregion und werden das immer bleiben."Ein Abstecher nach Italien führt vom Plöckenpass direkt an der Grenze auf den Kleinen Pal, auf dem der bizarre Stellungskrieg zwischen Österreich-Ungarn und Italien zwischen 1915 und 1918 im Freilichtmuseum nachvollzogen werden kann: Schützengräben sind hier erhalten, in den Fels gehauene Unterkünfte und die alten Wege der Soldaten. Mitunter sind die Gräben auch im Mai noch unter einer Schneedecke verborgen - was die Wanderung inklusive einiger Passagen am Sicherungsseil zu einer Tour macht, die herausfordert.
In dieser Folge reisen wir nach Indien. Nach Mumbai. In eine Stadt, die viele Menschen „City of Dreams“ nennen: Stadt der Träume. Hier leben rund 24 Millionen Menschen. Mumbai ist ein Schmelztiegel. Eine Stadt, in die Menschen mit großen Hoffnungen kommen.Und natürlich ist Mumbai auch Bollywood. Das Zentrum der indischen Filmwelt. Hier entstehen jedes Jahr Filme, Serien, Streamingformate. Hier werden Geschichten erzählt von Liebe, Aufstieg, Drama und Happy End. Bollywood ist ein riesiges Geschäft – und eine riesige Sehnsuchtsmaschine. Denn Millionen Menschen träumen mit. Manche im Kino. Manche vor den Villen der großen Stars. Und manche träumen davon, selbst einmal auf der Leinwand zu stehen.Unsere Kollegin Lena Bodewein hat für diese Ausgabe einen jungen Schauspieler getroffen, der diesen Traum tatsächlich geschafft hat. Prajesh Kashyap kam über das Theater zum Film, musste viele Vorsprechen, Absagen und Enttäuschungen aushalten. Einmal probte er monatelang für eine Tanzszene – und bei der Premiere war sie aus dem Film geschnitten. Heute wird er auf Mumbais Straßen erkannt. Aber sein Weg zeigt auch: Träume erfüllen sich in Bollywood nicht einfach so. Sie brauchen oft Geduld.Aber in Mumbai geht es nicht nur um die ganz großen Träume vom Ruhm. Manchmal ist ein Traum auch viel bescheidener: ein warmes, selbstgekochtes Mittagessen. Lena Bodewein begleitet die berühmten Dabbawalas von Mumbai. Seit mehr als 130 Jahren bringen sie Essen von Zuhause in die Büros der Stadt. In metallenen Henkelmännern, mit dem Fahrrad, mit dem Zug, wieder mit dem Fahrrad. Fast komplett analog, nach einem ausgeklügelten System, das weltweit bestaunt wird. Und Lena Bodewein führt uns nach Dharavi, eine der größten informellen Siedlungen Asiens, vielen bekannt aus dem Film „Slumdog Millionaire“. Von außen wirkt Dharavi arm und einfach. Doch wer hineingeht, entdeckt auch etwas anderes: Werkstätten, Nähstuben, Lederproduktion. Ein riesiger Business-Hub auf engstem Raum. Hier werkeln viele Menschen an ihrem Traum von einem besseren Leben.Können wir uns vielleicht etwas abgucken – von den vielen Träumen in Mumbai?Auch darum geht es in dieser Ausgabe von Zwischen Hamburg und Haiti.