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210: Konflikte gehören zum Berufsalltag – doch wann wird daraus Mobbing? In dieser Podcastfolge sprechen wir offen über Konflikte, Mobbing und schwierige Dynamiken im Assistenzbereich. Gemeinsam beleuchten wir, woran sich systematisches Mobbing erkennen lässt, welche Warnsignale Führungskräfte und HR ernst nehmen sollten und warum klare Rollen, transparente Kommunikation und aktives Zuhören entscheidend für eine gesunde Zusammenarbeit sind. Anhand realer Erfahrungen aus Recruiting, Mediation und Konfliktbegleitung geht es um typische Warnsignale, Prävention, die Verantwortung von Unternehmen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Betroffene. Eine Folge für Executive Assistants, Management Assistants, Führungskräfte und HR-Verantwortliche, die Konflikte frühzeitig erkennen und professionell lösen möchten. Welche Erfahrung hast du mit Konflikten oder Mobbing im Berufsalltag gemacht? Schreib deine Gedanken und Erfahrungen gerne in die Kommentare. --- Verena Schiffer ist Personalberaterin mit einem klaren Fokus auf anspruchsvolle Assistenzpositionen im Top-Management. Aufgewachsen in einer Hoteliersfamilie, wurde sie früh von Serviceorientierung, Verbindlichkeit und einem hohen Qualitätsanspruch geprägt. Ihr beruflicher Weg führte sie zunächst über Stationen im Tourismus und Personalwesen in internationale Unternehmenskontexte und schließlich in die Assistenzfunktion. Über 14 Jahre arbeitete sie als Management Assistant in Beratungen und Konzernen und kennt die Anforderungen, Dynamiken und Realität dieser Rolle aus eigener Erfahrung. 2004 gründete sie ihre eigene Personalberatung. Seit mehr als 20 Jahren begleitet sie Unternehmen und Assistenzen in diesem spezialisierten Markt und hat über 350 Assistenzpositionen im Top-Management besetzt. Was sie bis heute an ihrer Arbeit begeistert, sind die Menschen und die Wirkung, die entsteht, wenn fachliche und menschliche Passung zusammenkommen. Zu sehen, welche Entwicklung und welcher Erfolg daraus entstehen können, ist für sie bis heute der Kern ihrer Arbeit. LINKS: https://www.linkedin.com/in/verenaschiffer/ https://www.verenaschiffer.de/ https://www.verenaschiffer.de/assistenzen/newsletter-anmeldung/ https://www.verenaschiffer.de/kontakt/ --- Sabine Kupfer ist Mediatorin, Konfliktcoach und Konflikttrainerin mit einem besonderen Fokus auf Assistenzen, Führungskräfte und die Zusammenarbeit in Organisationen. Mehr als 25 Jahre arbeitete sie selbst als Management- und Executive Assistant, davon 21 Jahre in einem internationalen Konzern. Sie kennt die Anforderungen, Spannungsfelder und Dynamiken der Assistenzrolle daher nicht nur aus der Beratung, sondern aus eigener langjähriger Erfahrung. 2018 absolvierte sie ihre Mediationsausbildung an der Universität Stuttgart und machte sich zunächst nebenberuflich, später vollständig selbstständig. Heute begleitet sie als „Die KonfliktPiratin" Menschen, Teams und Organisationen dabei, Konflikte frühzeitig zu erkennen, schwierige Gespräche zu führen und wieder miteinander statt übereinander zu reden. Ein tragender Pfeiler ihrer Arbeit ist die Mediationsausbildung für Assistenzen und administrative Fachkräfte. Darin verbindet Sabine Kupfer fundierte Mediationskompetenz mit ihrer langjährigen Erfahrung aus der Assistenz und vermittelt, wie Konflikte besser verstanden, Gespräche professionell vorbereitet und Klärungsprozesse souverän begleitet werden können. Dabei ist ihr besonders wichtig, Assistenzen nicht noch mehr Verantwortung aufzubürden. Vielmehr möchte sie sie darin stärken, ihre Schlüsselposition bewusst auszufüllen, ihre Rolle klar einzuordnen und in anspruchsvollen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Was sie an ihrer Arbeit begeistert, ist der Moment, in dem Menschen wieder miteinander ins Gespräch kommen, neue Perspektiven entstehen und aus festgefahrenen Situationen echte Bewegung wird. LINKS: Website: https://www.sabine-kupfer.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sabine-kupfer-konfliktpiratin/ Mediationsausbildung: https://mediatorenausbildung-assistenz.de/ Infobroschüre zur Ausbildung: https://mediatorenausbildung-assistenz.de/ausbildungsbroschure Newsletter: https://seu2.cleverreach.com/f/284310-332003/ --- LINKS zum Podcast: - Diana Brandl on LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/diana-brandl/ - Executive Office Insights Newsletter: https://the-socialista-projects.com/#newsletter - Podcast on Spotify: https://open.spotify.com/show/3qBSDjTfYOG2x6qos7dKkS - Podcast on Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/the-future-assistant/id1493106661 - The Executive Office Insights Spotify Playlist: https://open.spotify.com/playlist/3QH8HL8oWIC0HzHWvb5KLd
Knut spricht im zweiten Teil mit Leo und Siegfried „Sigi“ über ihre beruflichen Wege nach dem Leistungssport – und über die Frage, was junge Menschen heute für ein erfolgreiches Berufsleben brauchen.Beide kommen aus dem Kanuslalom und sind am Augsburger Eiskanal groß geworden. Leo nutzte zunächst die Spitzensportförderung der Bayerischen Polizei, studierte später Sportökonomie und sammelte Erfahrungen in Tourismus, Marketing, Events, Beratung und Verkauf. Sigi studierte Elektrotechnik und arbeitet heute im Umfeld von Energiewende, Stromnetzen und erneuerbaren Energien.
Photovoltaik und Batteriespeicher bieten Hotel- und Gastronomiebetrieben die Chance, Energiekosten zu senken und den Eigenverbrauch zu steigern. Unabhängiger werden von steigenden Strompreisen: die Kombination aus PV-Anlage und Speicher macht es möglich. Entscheidend ist, die Anlagen genau auf den tatsächlichen Stromverbrauch abzustimmen, etwa bei Kühlung oder Warmwasserbereitung. Durch die Analyse von Verbrauchsprofilen lassen sich optimale Lösungen finden. So wird viel Eigenstrom genutzt, auch wenn die Sonne nicht scheint. In der Expertenrunde wurde am 17. November auf der Igeho 2025 diskutiert, worauf es bei Planung, Dimensionierung und Umsetzung ankommt. Teilnehmer: - David Galeuchet, Marketingleiter von Solarmarkt und Vorstandsmitglied von Swissolar - Hans-Ulrich Held, Präsident Biofarm Genossenschaft und Vorsitzender der Geschäftsleitung - Stephan Roller, Leiter Facility & Projekte bei Sunstar Hotels Management AG - Roman Barmettler, Geschäftsführer bei Brunni-Bahnen Engelberg AG - Moderation: Andrin Willi, Epicurean Consulting & Content Creation
Die Rekord-Fußball-WM in Nordamerika sollte auch extra große wirtschaftliche Impulse bringen – so das Versprechen der Fifa. Aber profitiert haben längst nicht alle. Wir sprechen über die großen Gewinner und Verlierer neben dem Rasen. Außerdem geht es um E-Autos, die im Vergleich mit Verbrennern immer günstiger werden. Und bei den Krankschreibungen gibt es gute Nachrichten für uns alle – aber vor allem psychische Erkrankungen bleiben ein großes Problem. Hinweis: In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren ntv Plattformen publiziert wurden in ein neues Hörformat. Text und Stimme der Sprecherin wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
In dieser Folge reisen wir nach Indien. Nach Mumbai. In eine Stadt, die viele Menschen „City of Dreams“ nennen: Stadt der Träume. Hier leben rund 24 Millionen Menschen. Mumbai ist ein Schmelztiegel. Eine Stadt, in die Menschen mit großen Hoffnungen kommen.Und natürlich ist Mumbai auch Bollywood. Das Zentrum der indischen Filmwelt. Hier entstehen jedes Jahr Filme, Serien, Streamingformate. Hier werden Geschichten erzählt von Liebe, Aufstieg, Drama und Happy End. Bollywood ist ein riesiges Geschäft – und eine riesige Sehnsuchtsmaschine. Denn Millionen Menschen träumen mit. Manche im Kino. Manche vor den Villen der großen Stars. Und manche träumen davon, selbst einmal auf der Leinwand zu stehen.Unsere Kollegin Lena Bodewein hat für diese Ausgabe einen jungen Schauspieler getroffen, der diesen Traum tatsächlich geschafft hat. Prajesh Kashyap kam über das Theater zum Film, musste viele Vorsprechen, Absagen und Enttäuschungen aushalten. Einmal probte er monatelang für eine Tanzszene – und bei der Premiere war sie aus dem Film geschnitten. Heute wird er auf Mumbais Straßen erkannt. Aber sein Weg zeigt auch: Träume erfüllen sich in Bollywood nicht einfach so. Sie brauchen oft Geduld.Aber in Mumbai geht es nicht nur um die ganz großen Träume vom Ruhm. Manchmal ist ein Traum auch viel bescheidener: ein warmes, selbstgekochtes Mittagessen. Lena Bodewein begleitet die berühmten Dabbawalas von Mumbai. Seit mehr als 130 Jahren bringen sie Essen von Zuhause in die Büros der Stadt. In metallenen Henkelmännern, mit dem Fahrrad, mit dem Zug, wieder mit dem Fahrrad. Fast komplett analog, nach einem ausgeklügelten System, das weltweit bestaunt wird. Und Lena Bodewein führt uns nach Dharavi, eine der größten informellen Siedlungen Asiens, vielen bekannt aus dem Film „Slumdog Millionaire“. Von außen wirkt Dharavi arm und einfach. Doch wer hineingeht, entdeckt auch etwas anderes: Werkstätten, Nähstuben, Lederproduktion. Ein riesiger Business-Hub auf engstem Raum. Hier werkeln viele Menschen an ihrem Traum von einem besseren Leben.Können wir uns vielleicht etwas abgucken – von den vielen Träumen in Mumbai?Auch darum geht es in dieser Ausgabe von Zwischen Hamburg und Haiti.
In der Sommerspezialwoche «Jurabogen» zeigt «Schweiz aktuell», was diese Region prägt, was die Grenzen bewirken, wie sich die Wirtschaft und der Tourismus entwickeln und wie das Gebirgsmassiv entstanden ist. Im fünften Teil dreht sich alles um Grenzen.
In der Sommerspezialwoche «Jurabogen» zeigt «Schweiz aktuell», was diese Region prägt, was die Grenzen bewirken, wie sich die Wirtschaft und der Tourismus entwickeln und wie das Gebirgsmassiv entstanden ist. Im vierten Teil dreht sich alles um Landschaften.
Christopher Nolans Odyssee-Verfilmung wurde auch auf der Peloponnes gedreht. Tourismusökonom Pascal Mandelartz ist über Drehort-Tourismus besorgt: "An anderen Orten hätte ich weniger Befürchtungen, aber hier haben wir eh schon Ansätze von Overtourism." Von WDR 5.
Sinkende Pegel, austrocknende Flüsse und Seen: Weil Regen fehlt, wird das Wasser in Deutschland knapp. Die Folgen sind spürbar - für Wirtschaft, Tourismus, Mensch und Natur. Einige Regionen sind besonders betroffen. Hennen, Claudia www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
In der Sommerspezialwoche «Jurabogen» zeigt «Schweiz aktuell», was diese Region prägt, was die Grenzen bewirken, wie sich die Wirtschaft und der Tourismus entwickeln und wie das Gebirgsmassiv entstanden ist. Im dritten Teil dreht sich alles um Tourismus.
Die Unimedizin Mainz steht durch die Hitze vor neuen Herausforderungen, der Ortsbeirat Drais kritisiert Kürzungen von Busverbindungen und das Kammermusikensemble KAMEL feiert 20-jähriges Bestehen. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: Hitze belastet Unimedizin – Kühlung bleibt Herausforderung https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/hitze-belastet-unimedizin-kuehlung-bleibt-herausforderung-5867689 Ortsbeirat Drais kritisiert Kürzungen von Busverbindungen https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/mainz-drais/ortsbeirat-drais-kritisiert-kuerzungen-von-busverbindungen-5631423 KAMEL: Schulprojekt wird fester Teil der Mainzer Kulturszene https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/kamel-schulprojekt-wird-fester-teil-der-mainzer-kulturszene-5839433 Stadt Mainz stellt Unterstützung für Holzturmstele klar https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/stadt-mainz-stellt-unterstuetzung-fuer-holzturmstele-klar-5858204 Evangelisches Dekanat setzt verstärkt auf Mainzer Tourismus https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadt-mainz/evangelisches-dekanat-setzt-verstaerkt-auf-mainzer-tourismus-5735327 Ein Angebot der VRM.
LMX reagiert auf hohe Reisepreise und zögernde Kunden mit zwei neuen Marken, die günstig kalkulierte Pauschalreisen bündeln und dreitägige Optionen auch mit Linien- und Low-Cost-Flügen erlauben. Im Reise vor9 Podcast sprechen wir mit Vertriebschef Mario Krug über aktuelle Herausforderungen und die weiteren Pläne.
Themen u.a.: Hochwasserschutz ist nicht nur eine Aufgabe der Politik, meint unsere Gästin, die Geografin Britta Höllermann. Und: Warum das Land keine neuen grünen Männer braucht. Von WDR 5.
In der Sommerspezialwoche «Jurabogen» zeigt «Schweiz aktuell», was diese Region prägt, was die Grenzen bewirken, wie sich die Wirtschaft und der Tourismus entwickeln und wie das Gebirgsmassiv entstanden ist. Im zweiten Teil dreht sich alles um die Wirtschaft.
In der Sommerspezialwoche «Jurabogen» zeigt «Schweiz aktuell», was diese Region prägt, was die Grenzen bewirken, wie sich die Wirtschaft und der Tourismus entwickeln und wie das Gebirgsmassiv entstanden ist. Im ersten Teil dreht sich alles um die Sprache.
Der Kanton Bern genehmigt den Abschuss eines Einzelwolfes, der vor wenigen Tagen in der Region Oberhasli - und im Mai bereits in den Gemeinden Meiringen und Grindelwald insgesamt 10 Nutztiere gerissen hat. Weiter in der Sendung: · Optimistisch: Die Tourismusorganisation von Crans-Montana erwartet im Sommer ein ähnliches Gäste-Aufkommen wie vergangenes Jahr. · Besucher-Lenkung: Die Gemeinde Zweisimmen will eine Umfrage in der Bevölkerung starten, um verlässliche Daten zu Nutzen und Belastung durch den Tourismus in der Region Saanen-Gstaad zu erhalten. · Vorsicht: Der Kanton Freiburg warnt vor dem Baden in Seen und Flüssen. Wegen des niedrigen Wasserstandes könnten sich Mikroorganismen wie Bakterien besser vermehren.
In den berühmten Drachenhöhlen in Porto Cristo gibt es heute Abend Oper zu erleben. Wir sprechen über das Benefitzkonzert. Auch die aktuell eher angespannten Beziehungen zwischen Spanien und den USA sind heute ein Thema bei uns. Hat der aktuelle Streit Auswirkungen auf den Tourismus? Spezielle Kühlwesten, Armbänder, die die Körpertemperatur messen - auch auf den Baustellen gibt es besondern Schutz vor hohen Temperaturen. www.5minutenmallorca.com
Der Bodensee: Glasklares Wasser, Alpenpanorama und viel Natur. Das sind die schönen Seiten. Doch der See leidet unter dem Klimawandel. Die heißen Sommer treiben die Wassertemperatur teilweise auf mehr als 30 Grad. Was die vielen Touristen freut, macht Seebewohnern und Bootsbesitzern Probleme. Die umliegenden Städte und Gemeinden müssen einen Spagat machen: Tourismus auf der einen und Natur- und Umweltschutz auf der anderen Seite. Wie gelingt das? SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg und die Kolleginnen und Kollegen des SWR-Studios in Friedrichshafen sind dieser und anderen Fragen nachgegangen.
Der Sommer ist schön – vor allem für Urlauber. Nicht so schön sind dagegen die Probleme, die zu viel Tourismus erzeugt. Die Geografin Eve Erdmenger klärt auf.
Das Land mit der einst strahlenden Anziehungskraft kämpft ziemlich erfolglos gegen einen Einbruch der Touristenzahlen aus dem Ausland. Dies in einem Jahr, das eigentlich neue Rekorde erreichen müsste, mit Fußball WM und 250 Jahren USA. Wolfgang Streitbörger (Tourismusvertretung von Mississippi und Alabama) – Foto: privat Mir geht es ähnlich, wie den Touristen, die wegbleiben. Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass meine ursprünglich heiß geliebten USA schon seit zweieinhalb Jahren nicht mehr auf der Favoritenliste stehen, denn zu viel ist passiert: Im Land, durch fragwürdige Regierungsentscheidungen in Sachen Einreiseregelungen, Kontrollen und inneramerikanische Verhaltensweisen, die wenig Lust machen zu einer Reise dorthin aufzubrechen. Das ist Grund genug um zu reden. Das passiert in dieser Podcast-Folge mit meinem Talkgast Wolfgang Streitbörger, der als PR-Vertreter US-Amerikanischer Destinationen, die Aufgabe hat, genau das zu vermeiden. Eine Krise aufarbeiten – Geht das? Es ist ein schwieriges Gespräch. Auf der einen Seite gibt es nicht wegzudiskutierende Fakten, auf der anderen sagen USA-Besucher, die mit dem VISA-freien ESTA-Programm einreisen, es sei nie einfacher gewesen in die Staaten zu kommen. Selten sei die Grenzkontrolle schneller, freundlicher und reibungsloser abgelaufen. Bleibt die Frage, ob Berichte und Eindrücke von Problemen falsch sind, auf Sinnestäuschungen beruhen oder schlicht aufgebauscht wurden? Wir versuchen Sachverhalte zu klären, Falschinformation zu benennen und uns gleichzeitig an einer Einordnung zu versuchen. What's it All About: Baseball & Apple-Pie Wir haben den Podcast zum Anfang der Woche und damit unmittelbar nach dem 4. Juli 2026, dem amerikanischen Nationalfeiertag (Independence Day) geführt. Stattgefunden hat der Talk auf der Terrasse eines Kasseler Cafés. Passend zum kulinarischen Angebot zwischen Rührei, Eggs Benedict mit Avocado und Kaffee, also irgendwo auch ein wenig amerikanisch. Eggs Benedict in Memoriam – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Fragen und Antworten Aus der Problematik resultiert eine große Zahl von Fragen. Die Antworten, oder zumindest die Antwortversuche, findet Ihr in diesem Podcast. Warum bleiben die Touristen aus? Sind die Argumente in Sachen Einreise denn berechtigt oder sind es Fehlinformationen, die zum schlechten Image geführt haben? Beruht das Phänomen auf Ängsten der Reisenden und dem „Säbelrasseln“ der Trump-Regierung, obwohl die Welt reisetechnisch sehr viel besser in Ordnung ist, als vermutet? Welche Faktoren gibt es? – Ängste, Politische Ablehnung, hohe Preise oder ist es einfach nur ein nachvollziehbares aber irrationales Gefühl? Es gab viele Meldungen über scharfe Kontrollen und Checks, die Überprüfung von Social-Media-Accounts und Mailadressen. Wie sieht die in der Praxis wahrgenommene Realität aus? Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Politics ICE geht ja, belegt, nicht gerade zimperlich mit Menschen um, die sie verhaften. Juristische Vorgaben werden gern mal ignoriert. Da ist die Angst in Kontrollen zu geraten und plötzlich im Knast zu sitzen. Aber: Trifft das auch deutsche Touristen, die in Musikmetropolen wie Memphis, New Orleans, Nashville usw. oder einfach nur die Sonne Floridas genießen wollen? Es gibt ja die Protestbewegung „No Kings“ und gleichzeitig feiert man das 250. USA-Jubiläum und das „Land of the Brave“, der Tapferen, Unerschrockenen und der Freiheitliebenden. Wie passt das zusammen? US-Unabhängigkeitserklärung in deutscher Sprache im “Museum of the American Revolution” in Philadelphia – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wie gehen die amerikanischen Touristiker mit der Problematik um? Selbst die Marketingorganisation „Brand USA“ ist ja seit geraumer Zeit unter Dauerbeschuss der Regierung. Das Geld wird immer knapper, für ein Tourismusmarketing, das gerade jetzt bitter notwendig wäre. Ist die Organisation aus Trump-Sicht nur einfach noch nicht gleichgeschaltet? Donald J. Trump ist Namensgeber der „Trump-Hotels“. Eine solche Marke müsste doch normalerweise ein Interesse an der Förderung des Tourismus haben. Wie passt das mit den fremdenfeindlichen Auftritten des Präsidenten Donald J. Trump zusammen? Trump-Tower Chicago – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Nun ist die Stimmung im Land selber so aufgeheizt wie nie zuvor. Sind diese Uneinigkeit im Land und das Aufeinanderprallen politischer Fronten auch Grund für den Imageschaden und den angstmachenden Faktoren? Ist man sich denn wenigstens in Tourismuskreisen etwas einiger, oder herrscht dort das gleiche politische Chaos? Der deutsche Tourismusblick Deutsche Veranstalter versuchen ja davon zu überzeugen, dass die Probleme hauptsächlich im Kopf der Reisenden oder besser Nicht-Reisenden existieren. Wie sieht das der PR-Mann Wolfgang Streitbörger, dessen Aufgabe es ja ist, solche Ängste gar nicht erst aufkommen zu lassen? Wie wird es weitergehen? Welche Hoffnungen tragen denn die USA-Touristiker mit sich herum? Wie gestaltet sich der Umgang mit dem Unmöglichen? Was wird aus den Hoffnungen aller, die ein tolles Land kennen und dort Freunde haben, die noch genauso gut, offen und freiheitlich denken? Wird sich das eventuell mit den “Mid-Terms”, den Zwischenwahlen im November ändern, oder schliddert der Tourismus dann in eine zusätzliche Krise? Capitol – Washington Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schlussgedanken (nach dem Gespräch) Eine Reise in die USA machen? Entscheiden muss das, nach wie vor, jeder für sich selbst. Die vergleichsweise Unabhängigkeit der Bundesstaaten, die sich auch im Tourismus niederschlägt mag Mut machen. Wirklich geklärt sind die Probleme des Landes noch lange nicht. Civil Rights Museum, Jackson, Ms.: Ein Pflichtstopp bei der Reise durch den Süden – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich liegen sie tief in der „amerikanischen Seele“. Freiheit ja, aber für einige weniger davon. Vorurteile, Rassismus, soziale Standesunterschiede und Probleme haben sich im Lauf der letzten 100 Jahre nicht beseitigen lassen. Da muss man schon grenzenloser Optimist sein, wenn man glaubt, dass dies ein Regierungswechsel in gut zwei Jahren bewerkstelligen könnte. Bürgerrechtskampf und Ku-Klux-Klan: Civil Rights Museum, Jackson, Mississippi Auf der anderen Seite, so auch mein Talk-Gast Wolfgang, gibt es im Land, mitunter ganz plötzlich auch immer wieder Ereignisse, die man kaum vorhersehen kann. Bisher haben sich die USA noch immer wieder erholt. Ob das auch diesmal funktionieren wird? „Kings“ haben die Eigenheit, Macht nur unfreiwillig aufzugeben. Ob man sich auf die „No Kings“-Strategie der amerikanischen Verfassung rückbesinnt? Ich würde es mir wünschen. B.B. Kings Grab in Indianola im Garten “seines” Museums – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mehr Reiseradio-Podcasts zum Thema Die Geburt einer Nation Die US-Hauptstadt Washington D.C. 2010 Independence Day Stories (July 4th) Das Museum of Civil Rights in Jackson, Mississippi Blues und B.B. King Die Geburtsstätten des Blues Bürgerrechte – Black Lifes Matter Soul und Civil Rights Der Trump Effekt Mississippi – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Reiseinfos für Mississippi und Alabama Tourismus Mississippi Tourismus Alabama Martin Luther King-Denkmal im Kelly Ingram Park, Birmingham, Alabama (mit Blick auf die 16th Street Baptist Church) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR323 – TALK: USA & der Touristeneinbruch aus dem Ausland first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Seit Jahrhunderten bereisen Menschen die Schweiz. Das Forum Schweizer Geschichte Schwyz zeigt in einer Ausstellung die verschiedenen Facetten des Tourismus. In der Ausstellung geht es um die Entwicklung, aber auch um die Folgen des Tourismus. Weiter in der Sendung: · Zentralschweizer Kantone wollen Public Viewings mitten in der Nacht ermöglichen. · Mitte-Politiker Adrian Nussbaum will für den Luzerner Regierungsrat kandidieren. · Die Gemeinde Schwyz hat den Bau des kantonalen Verwaltungszentrums in Kaltbach genehmigt.
Malmö oder Mallorca? Flugscham oder Zugstolz? Balkonien oder Dubrovnik? Mit dem Sommer kommt die Zeit für Urlaub, Erholung, Abschalten vom Alltag. Er bringt aber auch jede Menge Arbeit für Reiseveranstalter, das Hotel- und Gaststättengewerbe, die Kreuzfahrtbranche, Fluggesellschaften. Tourismus und Nachhaltigkeit in Zeiten der Klimakrise — wie passt das zusammen? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-tourismus-nachhaltigkeit
Malmö oder Mallorca? Flugscham oder Zugstolz? Balkonien oder Dubrovnik? Mit dem Sommer kommt die Zeit für Urlaub, Erholung, Abschalten vom Alltag. Er bringt aber auch jede Menge Arbeit für Reiseveranstalter, das Hotel- und Gaststättengewerbe, die Kreuzfahrtbranche, Fluggesellschaften. Tourismus und Nachhaltigkeit in Zeiten der Klimakrise — wie passt das zusammen? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-tourismus-nachhaltigkeit
Malmö oder Mallorca? Flugscham oder Zugstolz? Balkonien oder Dubrovnik? Mit dem Sommer kommt die Zeit für Urlaub, Erholung, Abschalten vom Alltag. Er bringt aber auch jede Menge Arbeit für Reiseveranstalter, das Hotel- und Gaststättengewerbe, die Kreuzfahrtbranche, Fluggesellschaften. Tourismus und Nachhaltigkeit in Zeiten der Klimakrise — wie passt das zusammen? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-tourismus-nachhaltigkeit
Reisen sind für die meisten von uns aus Sehnsucht gemacht. Für Felicitas Hoppe sind sie seit Jahrzehnten Arbeit. Darüber nachzudenken, was mit uns geschieht, wenn wir unterwegs sind.Oder warum das Erzählen über Reisen oft genauso wichtig ist wie die Reise selbst. Weshalb gelungene Reisen vom Unvorhergesehenen leben. Und warum nicht zu reisen für sie auch keine Lösung ist. Darüber spricht die Büchner-Preisträgerin im MDR KULTUR Café. Anlass ist ihr aktueller Essay „Reisen“, in dem sie das Unterwegssein nicht als Sammlung schöner Orte versteht, sondern als Rätsel: zwischen Aufbruch und Rückkehr, Zufall und Planung, Erfahrung und Erinnerung.Felicitas Hoppe ist seit ihrer Frachtschiffreise um die Welt und ihrem preisgekrönten Weltreise Roman „Pigafetta“ als Schriftstellerin eigentlich ständig unterwegs. Zu Arbeitsaufenthalten, Lesungen und Festivals in aller Welt. Sie versteht sich dabei aber nicht als Reiseschriftstellerin, sondern als eine reisende Schriftstellerin. Außerdem geht es in diesem Café um die Schattenseiten des Tourismus, um Fernweh und Heimweh, um Alleinreisen und die Frage, weshalb manche Reise eigentlich erst dann beginnt, wenn sie längst vorbei ist – nämlich in der Erinnerung und in den Geschichten, die wir darüber erzählen.Ein Gespräch über das Unterwegssein, über Literatur und darüber, warum jede Reise die Sicht auf die Welt – und auf uns selbst – verändern kann.Eine Sendung von Carsten TeschRedaktion: Gabriele Bischoff
Gedanken von Jürgen Drensek Manchmal passiert es auch mir abends, dass ich mich in den endlosen Weiten von Instagram verliere. Ich scrolle vorbei an makellosen Infinity-Pools, perfekt ausgeleuchteten Boutique-Hotels und Sonnenuntergängen, die so kitschig weichgezeichnet sind, dass sie jede Kante verloren haben. Alles ist nur einen Klick entfernt, bereitgestellt von Algorithmen, die uns soufflieren, wie sich „authentisches Reisen“ anzufühlen hat. Und genau in solchen Momenten sollte ich sie spüren: eine leise, fast schmerzhafte Sehnsucht nach dem Ungefilterten. Nach dem echten, staubigen, unvorhersehbaren Aufbruch. Tue ich auch. Aber ehrlicherweise denke ich dann gleich: muss ich ja nicht selbst unbedingt machen. Reicht ja, wenn ich das Ergebnis von anderen lesen darf… Und dann liegt da plötzlich dieses Buch auf meinem Tisch: „Lasterleben“ von Anja Kocherscheidt. Und auf einmal wird es sehr kantig. Als Reisejournalist, der seit Jahren die professionelle Brille trägt, ertappe ich mich anfangs bei einer inneren Abwehr. Da ist dieser antrainierte Reflex: Wo ist der Nutzwert für den Leser? Wo sind die Buchungslinks, die Geheimtipps, die man am nächsten Wochenende nachreisen kann? Doch dieses Buch verweigert sich dem schnellen Konsum. Man kann ein Jahr im selbst ausgebauten, tonnenschweren THW-Lkw ohne festen Plan durch Nord- und Mittelamerika eben nicht im Reisebüro buchen. Und genau deshalb berührt mich diese Geschichte. Sie erinnert an das, was wir auf dem Altar der perfekten Urlaubsplanung geopfert haben: das Abenteuer des Unbekannten. Der Sprung ins kalte, blaue Wasser Meine Kollegin Anja Kocherscheidt war keine naive Träumerin, die nichts zu verlieren hatte. Anja stand mitten im Leben, war zwei Jahrzehnte lang eine erfolgreiche PR-Beraterin im Tourismus. Sie wusste ganz genau, wie man uns Journalisten Träume verkauft und Fassaden poliert. Doch hinter den Kulissen wartete das, was so viele von uns kennen: das unerbittliche Hamsterrad. Der Zustand, in dem man funktioniert, aber nicht mehr fühlt. Der Moment, in dem die Erschöpfung die Lebensfreude frisst und man das Gefühl hat, den eigenen Kindern nur noch die Reste seiner Energie zu schenken. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver und den Kindern Vincent und Marlene traf sie eine radikale Entscheidung: Sie zog die Reißleine. Anja Kocherscheidt während ihrer Expedition ins Ich (Foto © Anja Kocherscheidt) Ihr neues Zuhause wurde „Herr Turtur“ – ein königsblauer Mercedes-Kurzhauber, neun Tonnen schwer, Baujahr 1980, früher im Dienst des THW. Zwölf Quadratmeter Lebensraum für vier Menschen. Kein Luxus, keine Komfortzone, kein doppelter Boden. Wenn man darüber nachdenkt, hört sich das ganz und gar nicht Vergnügungssteuer-pflichtig an. Das ist kein Urlaub, das ist ein radikaler Entzug von all den kleinen Bequemlichkeiten, die wir als Schutzschild um uns herum aufbauen. Der Nutzwert dieses Buches liegt nicht in Hotel-Empfehlungen und Routen-Tipps. Er liegt in den intimen Einblicken, die uns die Autorin schenkt: Wir sind dabei, wenn das „Roadschooling“ der Kinder zwischen tränenreichem Frust und plötzlichem Lern-Flow schwankt, wir spüren die Kälte bei den ersten Reparaturen in Kanada und erleben die berührende Stille bei den Begegnungen mit den Hutterern, die völlig technikfern nach uralten Grundsätzen leben. Es ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält und uns leise fragt: Wie viel Ballast schleppst du eigentlich mit dir herum? Wenn die Romantik Risse bekommt Was mich an dieser Erzählung bewegt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit. Anja schreibt nicht für die Likes. Sie verbirgt die Risse nicht. Wir spüren die nackte Frustration, als die romantische Vorstellung vom freien Leben schon an einer simplen Highway-Auffahrt in Halifax zu zerspringen droht. Und wir fühlen das leise Zittern im Hintergrund, das mitreist, wenn die Familie die Grenze nach Mexiko überquert. Die Angst ist ein ständiger Passagier. (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt Besonders intensiv wird es, als die Familie im Dschungel von Petén nachts plötzlich zwischen die Fronten von Drogenschmuggler-Kartellen zu geraten droht. In diesen Passagen zeigt sich auch die literarische Kraft des Buches: Anja verwebt das persönliche Herzklopfen, die Angst um ihre Kinder, mit den harten, traurigen Fakten über die politische Realität vor Ort. Das ist nicht so ein oberflächlicher Reisebericht, das ist gelebte Reportage, die wehtut und genau deshalb so wertvoll ist. Sie hebt sich einfach ab von all den weichgespülten Texten, die sonst in nicht unerheblicher Anzahl aus Blogs und Reiseteilen quellen. Das unersetzbare Herz des Menschen In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle perfekte Reiseführer über die Ruinen von Tikal oder die Magie des Atitlán-Sees ausspucken kann, stellt sich in unserer Branche oft eine existenzielle Frage: Warum braucht es uns überhaupt noch? Die Antwort liegt genau in Büchern wie diesem. Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen. Sie weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn einem bei einer indigenen Zeremonie im guatemaltekischen Hochland jede Kontrolle entgleitet. Sie spürt nicht das überwältigende, bittersüße Ziehen im Herzen, wenn man winzige Baby-Schildkröten in den mächtigen Pazifik entlässt – in dem Wissen, dass nur die wenigsten von ihnen überleben werden. „Lasterleben“ ist der flammende Beweis dafür, dass die Zukunft des Erzählens im tief Persönlichen liegt. Nur die physische Präsenz, der Schweiß, der Staub auf der Haut und die Bereitschaft, sich der Welt völlig verwundbar auszuliefern, schaffen eine Wahrheit, die kein Algorithmus jemals simulieren kann. Dieser Text atmet. Er riecht nach dem Regen des Dschungels und dem heißen Asphalt der endlosen Highways. Das ist die einzige Währung, die in Zukunft noch zählt, wenn wir uns berühren lassen wollen. Zwei Stimmen, eine Wahrheit Wer noch tiefer eintauchen möchte, dem sei der begleitende Podcast neben diesem Text wärmstens empfohlen. Es ist faszinierend: Dort geht es natürlich zunächst um diese zutiefst menschliche Reise, aber auch genauso um die Zerrissenheit der Aktion. Wir nähern uns Anjas Weg mit unheimlich viel Empathie und Wärme – und verstehen den Schrei nach Freiheit. Aber natürlich muss es auch die Rolle geben des rationalen Mahners, der die unbequemen Fragen stellt, die uns vielleicht auch durch den Kopf gehen: Darf man das den eigenen Kindern antun? Ist das nicht egoistisch? Diese Diskussion im Podcast ist ein echter Gewinn, weil sie das Buch von jedem Verdacht der reinen Aussteiger-Romantik befreit. Am Ende finden beide Stimmen einen gemeinsamen Nenner, dem ich mich nur voller Respekt anschließen kann: „Lasterleben“ will uns nicht belehren. Es will uns nicht sagen, wie wir zu leben haben. Es stupst uns nur sanft an und erinnert uns daran, dass wir immer eine Wahl haben. Ein Buch für die Mutigen Brauchen wir also Berichte über Reisen, die wir niemals nachmachen können? Ja, mehr denn je. Weil sie uns zeigen, dass die wichtigste Reise nicht auf der Landkarte stattfindet. Anja Kocherscheidt schaffte es durch den plötzlichen Corona-Lockdown nicht bis nach Patagonien, sie strandete am Atitlán-See. Und genau dort, im Stillstand, fand sie die eigentliche Destination: die Reise nach innen, die Konfrontation mit sich selbst. Ich sag mal so: Lass die Finger von diesem Buch, wenn du eine strukturierte Packliste oder einen durchgetakteten Routenplaner suchst. Aber wenn du spüren willst, wie es aussieht, wenn die Welt um dich herum verstummt und du plötzlich nur noch dich selbst, die Menschen, die du liebst, und den weiten, unendlichen Horizont hast – dann nimm dieses Buch in die Hand. Es ist eine ehrliche Hymne auf den Mut, das Zulassen von Fehlern und die wilde Schönheit des Ungeplanten. Wenn du den Podcast hören magst, dann bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken! Hintergrund-Infos Der Beitrag Freiheit auf zwölf Quadratmetern Anja Kocherscheidts „Lasterleben“ ist kein Aussteiger-Kitsch erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Im Kalten Krieg war West-Berlin ein Sehnsuchtsort – für alle, die endlos in Kneipen sitzen wollten. Denn eine Polizeistunde gab es hier – anders als in West-Deutschland – nicht. Ein Glücksfall für Wirte und Tourismus. Tomas Fitzel über den „Kneipentrampelpfad“.
Eine Woche der schlechten Nachrichten liegt hinter uns: Neben Microsofts Xbox-Sparte, die weiterhin schaut, wie sie Kostenfaktoren und Talente abbauen kann, schreibt auch Sony wenig schöne Schlagzeilen. Wie das japanische Tech-Unternehmen bekannt gibt, werden ab Januar 2028 keine physische Versionen ihrer Spiele mehr für Playstation produziert. Darüber müssen wir natürlich diskutieren! Aber genauso wollen wir nicht die schönen Seiten unseres liebsten Hobbies vergessen und über tolle Spiele sprechen! Michi hat die Infrastruktur-Bausimulation A-Train: Alle einsteigen! Tourismus! (das heißt wirklich so) mitgebracht und Basti redet über Indie-Perle Forbidden Solitaire.Die spannendsten Releases der nächsten Woche:07.07. Doom: The Dark Ages - Revelations07.07. Moonlight Peaks09.07. Assassin's Creed: Black Flag Resynced10.07. Palworld (Full Release) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
250 Jahre Unabhängigkeitserklärung: Wofür steht US-Politik heute? Dazu Prof. Donal O'Sullivan, Historiker; Geflüchtete auf Lampedusa; Bosnien-Herzegowina: Streit um UN-Beauftragten; Kroatiens Tourismus braucht Südostasien; "Denk‘ ich an Europa" mit der Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: "Europa - wichtiger denn je"; Mod.: Rebecca Link. Von WDR 5.
In dieser besonderen Folge reisen wir in die USA. Aber nicht nur an einen Ort, sondern auch in die Vergangenheit. Dahin, wo alles begann, vor 250 Jahren. Denn die USA feiern an diesem Wochenende ja einen runden Geburtstag.Gerade bei den USA haben viele gleich Bilder im Kopf: New York, Grand Canyon, Hollywood, Highways. Aber Reisen heißt für uns ja nicht nur: schöne Orte zeigen. Reisen heißt auch: ein Land verstehen wollen. Seine Landschaften, seine Geschichten und vielleicht auch seine Widersprüche. Und genau die wollen wir diesmal entdecken.Unsere beiden USA-Korrespondenten Sarah Schmidt und Torben Börgers sind für uns im Land unterwegs gewesen – in Indiana und in North Dakota. Sie haben ein ganz anderes Amerika kennengelernt, als das, was wir jeden Tag in den Nachrichten sehen.Torben hat sich für diese Ausgabe ins Schlachtengetümmel geworfen. Vor 250 Jahren kämpften die Soldaten der Rebellion für die Unabhängigkeit der USA – gegen Großbritannien. Jedes Jahr werden diese Schlachten mit viel Aufwand und Liebe zum Detail nachgespielt, in historischen Uniformen, mit Musketen und Kanonen, mit Übernachten im Zelt und Lagerfeuerromantik. Warum machen die Amerikaner das? Wie denken sie über den Gründungsmythos der Vereinigten Staaten? Torben hat sich eingereiht in die Truppen der Rebellen. Und, Achtung! – Er hat sich für uns sogar vorübergehend erschießen lassen – mit einer Platzpatrone.Sarah Schmidt war für uns in North Dakota – und einer ganz anderen Geschichte auf der Spur. Die Siedler auf dem Weg durch die Prärie, Büffelherden, Cowboys, das ist das romantische Bild, auf dem die USA ihre nationale Identität gebaut haben. Doch hält es der Realität stand? In North Dakota prägen endlose Weiten, Viehzucht und Rodeos bis heute das Bild des "echten" Amerika. In North Dakota sind aber auch bedeutende Native Nations verwurzelt.Ohne deren Unterstützung hätten die Siedler ihre Reise Richtung Westen nicht überlebt. Doch die Native Americans und ihre Kultur wurden nahezu ausgelöscht. Wie blicken sie auf die landesweiten Feiern? Was bedeutet Freiheit für die Menschen, deren wahre Geschichte in den großen Erzählungen des amerikanischen Westens oft keinen Platz findet? Und wie passt der Mythos vom "Wilden Westen" zu den Erfahrungen jener, die seine Folgen bis heute spüren?Auch darum geht es in dieser Ausgabe von Zwischen Hamburg und Haiti.
Costa Rica-Reisende erwartet ein mittelamerikanisches Land, das zu mehr als die Hälfte mit Wald bedeckt ist – wieder. Denn Costa Rica hat sich schon vor Längerem entschieden, in die Aufforstung des Regenwaldes zu investieren, damit die tropische Flora und Fauna wieder aufblühen.Möglich machen das auch Touristen, also zahlende Gäste, deren Eintrittsgelder in den Erhalt der inzwischen rund 30 Nationalparks des Landes fließen. Nicht nur in Sachen Naturschutz, sondern auch beim Thema Tourismus gilt das Land damit als Vorreiter unter den mittelamerikanischen Staaten. Urlauber können der Tierwelt in den weitläufigen Regenwäldern begegnen, allen voran dem Nationaltier Costa Ricas, dem Faultier, mit dem allerorts im Land geworben wird. Es passt auch gut zur Lebensphilosophie der Costa-Ricaner: Pura Vida! Das steht auch für Gelassenheit, die das Faultier quasi auch im Namen trägt. Doch bei all der entspannten und gemütlichen Mentalität wird sich in Costa Rica nicht zurückgelehnt, wenn es um den Tierschutz geht: Ohne engagierte Initiativen in allen Teilen des Landes hätten es viele Tierarten schwerer, zu überleben. Denn wo Tier und Mensch so dicht beieinander leben wie in Costa Rica, sind nicht nur perfekte Schnappschüsse möglich, sondern auch Gefahren für die Tiere möglich. Aber es gibt vielfältige Abhilfen - unter anderem auch dank der Touristen, die ins Land kommen!
In den Trümmern einer niedergebrannten Kirche im brandenburgischen Bad Wilsnack fand man im 14. Jahrhundert drei Hostien. Darauf drei rote Tropfen. Für die Menschen damals ein klarer Fall: Blut. Damit wurde der Ort zum Wallfahrtszentrum. Die neu aufgebaute Wunderblutkirche verband inbrünstigen Glauben mit handfestem Tourismus - das ist bis heute so.
Nach dem Bergsturz von Blatten war die Strasse bis zur Fafleralp im Lötschental unterbrochen. Nun ist der hinterste Teil des Tals wieder erreichbar - dank einer Postauto-Verbindung. Das ist auch für den Tourismus wichtig. Weiter in der Sendung: · Feuerverbot: Der Kanton Bern erlässt in vier Verwaltungskreisen ein Feuerverbot im Wald und in der Nähe des Waldes. · Kantonales Schwingfest im Wankdorf: Wie der Kunstrasen geschützt werden muss.
Ab Juli kostet die Besichtigung des Kölner Doms 12 Euro. Gottesdienste und Gebet bleiben kostenfrei. Ist das ein fairer Weg? Diskussion mit Moderator Ralph Erdenberger und Elena Hong aus der WDR Religionsredaktion im WDR 5 Tagesgespräch. Von WDR 5.
Freches, David www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Die Sommerferien stehen vor der Tür - und mit ihnen die große Frage: Kann Urlaub mit Kindern überhaupt entspannend sein? Zwischen Organisation, Kosten, Erwartungen und den Bedürfnissen aller Familienmitglieder wird die gemeinsame Auszeit oft zum Balanceakt.Für diese Folge von "Zwischen Hamburg und Haiti" besucht Reporterin Clea Schnitzlein einen Ferienhof in Franken. Dort erleben Kinder Ferien zwischen Ziegenfütterung, Traktorfahrten und Lagerfeuer. Eltern erzählen, warum sie sich bewusst für Urlaub auf dem Bauernhof entscheiden und was für sie eine gelungene Familienreise ausmacht.Außerdem spricht die Tourismussoziologin Kerstin Heuwinkel über aktuelle Trends im Familienurlaub, den wachsenden Anspruch an die perfekte Auszeit und darüber, wie sich veränderte Familienstrukturen auf das Reiseverhalten auswirken.Doch die Folge blickt auch auf die Realität vieler Familien: Nicht alle können sich eine Urlaubsreise leisten. Alleinerziehende berichten von finanziellen Herausforderungen und davon, wie sie ihren Kindern trotzdem unvergessliche Ferien ermöglichen wollen.weitere Informationen:Tourismussoziologin Kerstin Heuwinkelhttps://kerstin-heuwinkel.de/Zahlen des Deutschen Tourismusverbandes 2025https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/user_upload/Footer/Presse/Zahlen-Daten-Fakten_2025.pdfReportage: Wenn die Ferienzeit zur finanziellen Herausforderung wirdhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/jugenderholungswerk-100.htmlPodcast-Tipp:Wenn Ihr wissen wollt, wie andere Eltern ihren Alltag gestalten, hört doch mal rein in "Eltern ohne Filter". Mütter und Väter erzählen ungefiltert von ihrem Leben als Eltern. Vom irrsinnigen Glück. Vom ganz normalen Wahnsinn. Und von ihren dunklen Momenten. Es ist und bleibt ein Abenteuer.Eltern ohne Filter · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:821f9bc1b027e65d/
Thema: Die Regierung hat ihre neue Tourismusstrategie vorgestellt. Die Wertschöpfung der Branche soll bis 2035 um 10 Prozent steigen.
Im Stadtteil Mount Pleasant werden Hauswände zu offenen Archiven. Murals berichten von Migration, Identität und kolonialer Vergangenheit. Kunst wird hier Teil des Alltags und zugleich politisches Statement.Von dort geht es auf Schienen durch die Rocky Mountains: Der Luxuszug Rocky Mountaineer inszeniert Kanada als spektakuläre Landschaftserfahrung. Doch unter den Gleisen liegen die kaum erzählten Geschichten chinesischer Arbeiter, die unter gefährlichen Bedingungen die transkontinentale Eisenbahn errichteten.Michael Marek war für uns dort.
Müller, Paulus; Ihsen, Jens www.deutschlandfunk.de, Corso
Oulu liegt im Nordwesten Finnlands an der Ostseeküste. Dieses Jahr darf sich die Stadt mit dem Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2026“ schmücken. Oulu ist mit gut 200.000 Einwohnern die nördlichste Großstadt der Europäischen Union und fünfgrößte Stadt Finnlands.In Oulu lebt der Underground. Der „Schreiende Männerchor“ und die Weltmeisterschaft im Luftgitarre-Spielen kommen aus Oulu. Und an einer Wand prangt seit den 1980er-Jahren ein Graffiti-Schriftzug „Paska Kaupunni“, was „Scheiß Stadt“ heißt. Doch die Ouluer tragen diesen Titel mit einem gewissen Stolz.Oulu ist ein Paradies für Radfahrer. Fast 1.000 Kilometer umfasst das eigene Radwege-Netz, fast immer fernab vom Autoverkehr, kreuzungsarm dank Unterführungen und mit eigenen Schnellradwegen - so kommt man fix von A nach B. Ein Navi braucht man auch nicht, da die Radwege gut beschildert sind. Radfahren ist die DNA von Oulu.Das Stadtzentrum mit dem Marktplatz und dem Marktpolizisten „Tori Polliisi“ ist kompakt, dafür ist die Natur nie weit. Fast im Zentrum liegt der Strand Tuira am Oulu-Fluss. Hier kann man schwimmen, chillen und Volleyball spielen. Außerdem schwimmt im Fluss eine kleine Sauna: Kesä-Sauna (wörtlich: Sommersauna), ein beliebtes Freizeitvergnügen bei jedem Wetter.Oulu 2026: Europäische Kulturhauptstadt mit Sauna und Sámi https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-oulu-kulturhauptstadt-2026-100.html
Lesbos wurde 2015 zu einem der wichtigsten Ankunftsorte für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa. Heute versucht sich die griechische Insel neu zu erfinden und als touristisches Ziel zu behaupten. Nicht alle sehen diese Entwicklung positiv. Anja Troelenberg, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Seit ihrer Kindheit reist unsere NDR-Kollegin regelmäßig zu ihrer Familie in den Iran. Als sie Ende 2025 erneut nach Teheran fliegt, ahnt sie noch nicht, dass sich das Land wenige Monate später im Krieg befinden wird.Doch schon kurz nach ihrer Ankunft spürt sie: Diesmal ist etwas anders. In Taxis, Werkstätten und bei Familienessen kreisen die Gespräche immer wieder um dieselben Themen - steigende Preise, Zukunftsängste und die Frage, wie lange das Leben im Iran noch bezahlbar bleibt.Für diese Folge von „Zwischen Hamburg und Haiti“ fährt sie mit ihrem Cousin in den Süden Teherans. Dort besucht sie eine kleine Sockenproduktion, versteckt in einer gemieteten Wohnung mitten in Shahr-e Rey. Frauen arbeiten hier stundenlang zwischen Kartons, heißen Metallformen und Verpackungsbergen - darunter auch die 18-jährige Somaye aus Afghanistan, die seit ihrem 14. Lebensjahr arbeitet und kaum Zugang zu Bildung hatte.Wenige Tage später erlebt unsere Kollegin im Norden Teherans das persische Familienfest Shab-e Yalda - die längste Nacht des Jahres. Zwischen Musik, Tanz und Familienessen wird deutlich: Selbst in wohlhabenderen Vierteln bestimmt die wirtschaftliche Krise längst den Alltag vieler Menschen.Kurz bevor die Proteste eskalieren, reist sie weiter in den Süden des Landes - auf die Inseln Qeshm und Hormoz im Persischen Golf. Dort begegnet sie einer völlig anderen Seite des Iran: farbenfrohe Salzlandschaften, kleine Tuk-Tuks, alternative Cafés und Menschen, die vom Tourismus leben und gleichzeitig mit Inflation, Wasserknappheit und wirtschaftlicher Unsicherheit kämpfen.Eine Reise durch ein Land voller Gegensätze - zwischen Herzlichkeit, Erschöpfung und der Angst vor dem, was kommen könnte.Unsere Kollegin war für uns dort.Weltspiegel Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/
Ägypten hat infolge des Nahost-Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran deutlich profitiert, beim Tourismus etwa: Der boomt trotz der Krisen im Nahen Osten und ermöglicht einen wirtschaftlichen Aufschwung, Länder wie Dubai oder der Libanon Aber auch politisch nimmt die Bedeutung Ägyptens in der Region zu. Der Nahost-Gipfel im Oktober letzten Jahres in Scharm el Scheich zeugt davon. Mehr als 20 Staats- und Regierungschefs waren vor Ort, US-Präsident Donald Trump traf sich mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sissi. Für diesen war das außen- aber auch innenpolitisch gesehen ein großer Erfolg. ARD-Korrespondent Ramin Sina berichtet seit Jahren aus Kairo, Ägypten, aus dem Land, das Nordostafrika und den Nahen Osten verbindet. Die Folgen des Iran-Krieges sind auch hier zu spüren, Stichwort: Energiekrise. Die wochenlange Sperrung der Straße von Hormus führt zu Versorgungsengpässen und teils steigenden, schwankenden Ölpreisen. Ramin Sina erzählt, dass Ägypten politisch im Vergleich zu umliegenden Ländern durchaus stabil dasteht, das würde Präsident al-Sissi inzwischen auch deutliche Anerkennung in der eigenen Bevölkerung bringen. Der ehemalige General ist 2013 an die Macht gekommen. In eigener Sache: Mit dem Blick auf Ägypten starten wir die erste Folge einer Serie über den afrikanischen Kontinent. Wir schauen in drei Folgen, jeden zweiten Dienstag, auf die geopolitische Bedeutung einzelner Länder - und auch darauf, was wir von ihnen lernen können. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 02.06.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Ägypten hat infolge des Nahost-Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran deutlich profitiert, beim Tourismus etwa: Der boomt trotz der Krisen im Nahen Osten und ermöglicht einen wirtschaftlichen Aufschwung, Länder wie Dubai oder der Libanon Aber auch politisch nimmt die Bedeutung Ägyptens in der Region zu. Der Nahost-Gipfel im Oktober letzten Jahres in Scharm el Scheich zeugt davon. Mehr als 20 Staats- und Regierungschefs waren vor Ort, US-Präsident Donald Trump traf sich mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sissi. Für diesen war das außen- aber auch innenpolitisch gesehen ein großer Erfolg. ARD-Korrespondent Ramin Sina berichtet seit Jahren aus Kairo, Ägypten, aus dem Land, das Nordostafrika und den Nahen Osten verbindet. Die Folgen des Iran-Krieges sind auch hier zu spüren, Stichwort: Energiekrise. Die wochenlange Sperrung der Straße von Hormus führt zu Versorgungsengpässen und teils steigenden, schwankenden Ölpreisen. Ramin Sina erzählt, dass Ägypten politisch im Vergleich zu umliegenden Ländern durchaus stabil dasteht, das würde Präsident al-Sissi inzwischen auch deutliche Anerkennung in der eigenen Bevölkerung bringen. Der ehemalige General ist 2013 an die Macht gekommen. In eigener Sache: Mit dem Blick auf Ägypten starten wir die erste Folge einer Serie über den afrikanischen Kontinent. Wir schauen in drei Folgen, jeden zweiten Dienstag, auf die geopolitische Bedeutung einzelner Länder - und auch darauf, was wir von ihnen lernen können. Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 02.06.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Amanda Hessle aus Freienbach (SZ) lebt seit bald 30 Jahren auf der Insel Torsö im Vänern-See im Süden von Schweden. Als Reiseleiterin zeigt sie Gästen ihr persönliches Schweden. Von stiller Natur im Süden bis zu den Weiten des Nordens. Eine Studienreise auf dem berühmte Göte Kanal in Schweden veränderte das Leben von Amanda Hessle. Die Reiseleiterin verliebte sich damals in den Steuermann des Kanalschiffes. Mittlerweile ist sie Mutter von drei erwachsenen Kindern. Seit 26 Jahren lebt sie auf der Insel Torsö im See Vänern. Torsö liegt in der Provinz Västra Götalands län und ist Teil der Gemeinde Mariestad. Nur über eine Brücke erreicht man das Festland. Als Reiseleiterin hat sich Amanda Hessle vor allem auf Reisen in den Norden spezialisiert und arbeitet für verschiedene Reiseanbieter: «Immer wieder darf ich Gästen aus der Schweiz in meiner Heimat willkommen heissen und zeige ihnen meine Herzensplätze.» Für viele Schweizerinnen und Schweizer ist Schweden ein Sehnsuchtsort und ein Land voller Gegensätze, sagt Amanda Hessle: «Der hohe Norden mit seinen Nordlichtern und der Mitternachtssonne. Andere zieht es in den Süden auf den Spuren von Astrid Lindgrens abenteuerlichen Geschichten.» Auf der Insel Torsö scheint die Zeit stillzustehen Amanda Hessle lebt in einem umgebauten Bauernhof inmitten der Natur: «Ich habe Obstbäume und viel Wald rund herum, unweit vom Vänern See.» Die Insel ist geprägt von Wäldern, sanften Hügeln, weiten Wiesen und unberührter Natur. Rund 400 Menschen leben hier auf vereinzelten Höfen und es hat eine kleine Inselschule mit etwa 30 Kindern: «Es ist ein Ort zum Durchatmen, weitab vom Tourismus. Torsö ist mir in all den Jahren ans Herz gewachsen!»
Diesmal: Hoden in Mailand, Gartenvögel, Ungarn im ICC und Budapest Pride, Papst Leos Enzyklika magnifica humanitas, Drohnen für Banken, Streichung von Entwicklungshilfe, Update zu Iran, Kosten der Hitze, Wahlen in Armenien, Sham Jaff zu Namibia. Mit einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Der Mann, der am Donnerstagmorgen am Bahnhof Winterthur drei Passanten angegriffen hat, stammt offenbar aus der islamistischen Szene, so der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr. Der mutmassliche Täter ist 31 Jahre alt, schweizerisch‑türkischer Doppelbürger und der Polizei bekannt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) Angriff in Winterthur: Behörden informieren über Hintergründe (05:12) Erste politische Reaktionen auf Angriff in Winterthur (07:12) Nachrichtenübersicht (11:33) Gedenkanlass, ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten (17:41) Wie der Berg runterkam (21:52) EU büsst Onlinehändler Temu (25:11) Trotz Waffenruhe: Gewalt im Südlibanon und in Nordisrael (36:21) Thailand will anderen Tourismus (41:03) Der grösste Eisberg der Welt schmilzt rasant
Obwohl sie ihre Comedy-Programme «Reptil» und «Leben» auf Mundart bestreitet, empfindet Jane Mumford Schweizerdeutsch als Fremdsprache. Denn sie wuchs zwar in der Schweiz auf, aber mit der Erstsprache Englisch. Eine perfekte Ausgangslage für die Sprachsendung «Dini Mundart Schnabelweid»! Die Stimmung ist heiter bis ausgelassen in der Cantina del Vino in Solothurn, wo das Gespräch mit Mundartredaktor Markus Gasser anlässlich der Literaturtage vor Publikum aufgezeichnet wurde. An manchen Stellen fällt es schwer zu sagen, ob Jane Mumford gerade einen Ausschnitt aus einem ihrer Programme performt oder über ihre sprachliche Prägungen diskutiert. Denn die Übergänge zwischen Gespräch und Auftritt sind fliessend und das Bühnentier Jane Mumford macht aus jedem beliebigen Stichwort spontan eine kleine Nummer. Beim Thema Fremdwörter zum Beispiel: Das Wort «Portemonnaie» sei ja auch mal von aussen ins Deutsche gekommen, vorher gab es da nichts. Doch, widerspricht Markus Gasser: «Geldseckel». Das sagt man im Senslerdeutschen heute noch. Geldseckel! Das Wort komme ihr gerade recht. Klingt wie ein Schimpfwort. Und so geht es Schlag auf Schlag. Auch bei den an sich seriösen Themen wie zum Beispiel den kulturellen Unterschieden zwischen England und der Schweiz. Mumford erläutert sie am Beispiel der Erfindung des Tourismus in der Schweiz durch die Briten vor etwa 200 Jahren. Da traf Snobismus auf Bauernschläue mit Profit auf beiden Seiten. Weniger zu lachen gab ihr Blick zurück auf die Anfänge ihrer Bühnenkarriere, als Frauen im Comedy-Genre noch Exotinnen waren und als solche behandelt und nicht ernst genommen wurden. Das habe sich in den seither verflossenen 12 Jahren spürbar geändert. Wenn sich jetzt noch alle etwas mehr entspannen könnten in der neu gewonnenen Ebenbürtigkeit, dann wäre es schon fast gut auf und hinter den Comedybühnen. Die Sendung bringt das Gespräch in voller Länge und im Originaltempo der unglaublich schnellen, klugen und witzigen Jane Mumford. Buchtipp Jane Mumford: Reptil. Ein kaltblütiges Libretto. Knapp Verlag 2024, 125 Seiten
Dieses Mal haben wir eine besondere Folge für Euch: Eine Geburtstagssendung, von uns, mit Euch! Denn „Zwischen Hamburg und Haiti“ feiert am 17. Mai ihr 75-jähriges Jubiläum – und ist damit die älteste Reisesendung im deutschen Radio.In der Jubiläumsfolge teilen Hörerinnen ihre prägendsten Reiseerlebnisse: spontane Aufbrüche, besondere Begegnungen und Reisen, die den Blick auf die Welt verändert haben. Ergänzt werden diese Geschichten durch Erfahrungen und Reisetipps von ARD-Korrespondentinnen aus aller Welt.Seit 1951 erzählt „Zwischen Hamburg und Haiti“ Geschichten vom Unterwegssein, Ankommen und Perspektivwechsel. Heute geht es dabei längst nicht mehr nur um Fernweh und schöne Reisebilder, sondern auch um die Lebensrealitäten vor Ort, nachhaltiges Reisen und die Folgen des Massentourismus.Auch künftig will der Podcast Reisen stärker mit gesellschaftlichen Fragen verbinden – von gutem Zusammenleben bis Glückssuche und neuen Reisetrends wie Slow Traveling oder generationsübergreifendem Reisen.Schön, dass Ihr dabei seid! Und wenn Ihr uns weiterhin von Euren Reisen erzählen möchtet oder einfach eine Rückmeldung zu unseren Folgen gebt. Wir freuen uns! Per Mail erreicht Ihr uns unter haiti@ndr.de
Eine versunkene Metropole, jahrhundertelang dem Vergessen überlassen - und heute ein spiritueller Sehnsuchtsort: In der neuen Folge begeben wir uns auf eine faszinierende Reise nach Hampi, eine der beeindruckendsten historischen Stätten Indiens.Einst war Hampi das glanzvolle Zentrum eines mächtigen Hindu-Reiches. Nach seinem Niedergang lag die Stadt rund 300 Jahre verlassen in der Landschaft, bis sie Mitte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde. Heute ist Hampi ein Ort, der gleichzeitig mystisch, spirituell und irgendwie surreal wirkt. Zwischen riesigen Felsen, alten Tempeln und Palästen treffen sich Backpacker, Reisende und gläubige Hindus aus aller Welt.Vor genau 40 Jahren wurde Hampi in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen – eine Auszeichnung, die die außergewöhnliche kulturelle und architektonische Bedeutung der Tempelanlagen unterstreicht. Auch literarisch lebt die Geschichte weiter: Der britisch-indische Autor Salman Rushdie widmete dem untergegangenen Reich vor wenigen Jahren mit Victory City eins seiner Werke.In dieser Folge nimmt Reisejournalistin Charlotte Horn uns mit auf eine Entdeckungstour durch die mystischen Ruinen, erzählt von der bewegten Vergangenheit Hampis und schildert, warum dieser Ort bis heute eine so starke Anziehungskraft ausübt.Eine Folge über Lost Places, alte Reiche und die Frage: Was bleibt eigentlich, wenn eine ganze Stadt verschwindet?Lesetipp: „Victory City“, Roman von Salman Rushdie, erschienen im Penguin-Verlag, 2023:https://www.penguin.de/buecher/salman-rushdie-victory-city/buch/9783328602941Historischer Roman von Tirumala Devaraya:In the Empire of the God King by Tirumala Devaraya | Goodreadshttps://www.goodreads.com/book/show/237384871-in-the-empire-of-the-god-kingKurze Video-Dokumentation über Hampi (auf Englisch): What Made Hampi One of the Greatest Cities of Its Time?https://www.youtube.com/watch?v=tMjVqBzSnGs Reise-Tipps Hampi – inklusive Hinweise für die Anreise:Hampi – Travel guide at Wikivoyagehttps://en.wikivoyage.org/wiki/HampiCrosspromotion: Young Adventurers: INDIEN - Floßfahrt ins Unbekanntehttps://www.ardmediathek.de/video/young-adventurers-indien-flossfahrt-ins-unbekannte/young-adventurers-indien-flossfahrt-ins-unbekannte/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9hYTM3ZDk1Yi0yZGNiLTQyZjUtODdhYS0yMzQxYjY2MWM3MzJfZ2FuemVTZW5kdW5n